Adobe Inc.

Adobe – Endlich eine Erholung des Softwaresektors?

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Die ADOBE-Aktie hat seit ihrem Allzeithoch im November 2021 mehr als 70 % an Börsenwert verloren und gehört damit zu den schwächsten Werten im S&P 500. Dennoch bleibt Adobe eine wahre Cashflow-Maschine innerhalb des Technologie- und Softwaresektors.

Was ist also passiert? Hat die Aktie unter der Umschichtung der Anleger zugunsten von KI-Unternehmen gelitten? Und stellt der jüngste kurzfristige Kursanstieg nach einem Rückgang von 70 % nun eine interessante Einstiegsmöglichkeit dar?

Um diese Fragen zu beantworten, werde ich folgende Aspekte analysieren:

• Fundamentaldaten und Börsenbewertung.
• Technische Analyse anhand langfristiger Charts.


Die folgende Grafik zeigt die monatlichen japanischen Candlesticks der ADOBE-Aktie. Seit ihrem Rekordhoch im November 2021 hat die Aktie mehr als 70 % verloren. Der monatliche RSI-Indikator ist wieder an einer bedeutenden langfristigen Unterstützungszone angekommen.
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Tatsächlich wurde Adobe Opfer eines tiefgreifenden Stimmungswandels unter den Anlegern. Der Boom der generativen künstlichen Intelligenz führte dazu, dass sich der Markt auf Halbleiterhersteller, Cloud-Infrastrukturanbieter und Rechenzentrumsunternehmen konzentrierte – zulasten äußerst profitabler Softwareunternehmen. Gleichzeitig schürten Sorgen über neue KI-gestützte Wettbewerber Zweifel daran, ob Adobe seine langjährige Führungsposition im Bereich der digitalen Kreativität behaupten kann.

Dennoch bleiben die Fundamentaldaten des Unternehmens äußerst solide. Das abonnementbasierte Geschäftsmodell sorgt für wiederkehrende Umsätze, hohe operative Margen und einen starken freien Cashflow. Vor allem hat Adobe schrittweise KI-Funktionen in seine Creative Cloud sowie in seine professionellen Lösungen integriert, um diesen technologischen Wandel in einen Wachstumsmotor statt in eine Bedrohung zu verwandeln.

Aus Bewertungssicht stellt der Kursrückgang der letzten fünf Jahre eine klare Chance dar, denn Adobe weist derzeit das niedrigste Forward-KGV der gesamten Softwarebranche auf.


Die folgende Tabelle zeigt die Rangliste der Softwareunternehmen im S&P 500 nach ihrem Forward-KGV. Nach diesem Bewertungsmaßstab ist Adobe die günstigste Aktie des Sektors.
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Die entscheidende Frage lautet nun, ob der Markt nach mehreren Jahren der Underperformance beginnt, den Softwaresektor wieder höher zu bewerten. Sollten die kommenden Unternehmensergebnisse weiterhin eine Beschleunigung des Wachstums und eine erfolgreiche Monetarisierung von KI bestätigen, könnte Adobe von einer Rückkehr der Investoren zu hochwertigen Technologiewerten profitieren, die lange zugunsten der KI-Infrastruktur vernachlässigt wurden.

Aus technischer Sicht müsste die Aktie die wöchentliche Ichimoku-Wolke wieder nach oben durchbrechen, um das Ende des Bärenmarktes und eine Trendwende nach oben zu bestätigen.

Die folgende Grafik zeigt die wöchentlichen japanischen Candlesticks der ADOBE-Aktie zusammen mit dem Ichimoku-System sowie den Bewertungsindikatoren KGV (P/E Ratio) und Price-to-Sales. Nach beiden Kennzahlen befindet sich Adobe wieder an einer bedeutenden langfristigen Bewertungsunterstützung.
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