Viele betrachten
BTC aktuell sehr einseitig.
Die einen erwarten schlicht die Wiederholung des Vierjahreszyklus.
Andere rufen bereits 1.000.000 USD aus.
Wieder andere glauben, Bitcoin sei inzwischen so stark institutionalisiert, dass klassische Zyklen kaum noch eine Rolle spielen.
Ich sehe es differenzierter.
Für mich befindet sich Bitcoin aktuell in einer späten Phase eines übergeordneten Zyklus. Nicht am Ende von Bitcoin selbst, aber möglicherweise am Ende eines größeren Abschnitts, der später auch eine größere Korrektur nach sich ziehen könnte.
1. Marktpsychologie & Volumen
Was mir auffällt:
Die Handelsaktivität wirkt übergeordnet rückläufig.
2017 war die Euphorie extrem sichtbar.
2021 war ebenfalls viel Aktivität vorhanden, aber bereits anders.
2025/2026 wirkt der Markt für mich deutlich lethargischer.
Trotz ETFs, institutioneller Adoption und immer höheren Kurszielen sehe ich nicht mehr diese brutale Euphorie früherer Zyklen.
Auch die Aufwärtsbewegung vom Tief 2022 bis zum Hoch 2025 war für mich deutlich weniger impulsiv als frühere Bitcoin-Zyklen.
Deshalb rechne ich nicht einfach mit einem erneuten parabolischen Hype wie 2017 oder 2021.
2. Mein aktueller Fahrplan
Bitcoin sollte aus meiner Sicht zunächst noch in die rote Unterstützungszone laufen.
Der Bereich zwischen ca. **55.000 und 41.000 USD** bleibt für mich die wichtigste Zone für eine mögliche Bodenbildung.
Je nach Momentum und Marktumfeld wäre auch ein Rücklauf in Richtung **34.000 USD** denkbar.
Die orangenen Linien im Chart dienen dabei nur als Orientierung.
Ich bin kein Fan davon, eine Assetklasse blind nach Uhrwerk zu bewerten. Historisch hat Bitcoin größere Tiefpunkte jedoch häufig in ähnlichen Zeitfenstern ausgebildet.
Deshalb beobachte ich **Oktober/November 2026** besonders genau.
Entsteht dort ein Boden, wäre anschließend eine neue Aufwärtsbewegung möglich. Diese erwarte ich jedoch nicht zwingend euphorisch, sondern eher zäh, lethargisch und deutlich reifer als frühere Zyklen.
3. Zielbereich bis 2029
Meine übergeordnete Zielzone liegt grob zwischen **176.000 und 343.000 USD**.
Dabei wäre **343.000 USD** für mich eher die obere Ausdehnung, nicht das Basisszenario, das man blind erwarten sollte.
Sollte Bitcoin in diesem Bereich ein übergeordnetes Top ausbilden, könnte dort ein größerer Zyklus enden.
Eine Korrektur von 50–60 % klingt bei Bitcoin zunächst normal.
Aber bei Kursen von 176.000 oder 343.000 USD fühlen sich solche Rückgänge psychologisch völlig anders an. Dann sprechen wir nicht mehr nur über Prozente, sondern über enorme absolute Beträge.
Genau dort könnte das Sentiment massiv kippen.
4. Was könnte der Auslöser sein?
Das lässt sich heute nicht seriös vorhersagen.
Mögliche Faktoren wären:
Makroökonomischer Stress.
Ein größerer Börsencrash.
Neue Regulierung.
Technologische Risiken.
Oder schlicht das Ende eines übergeordneten Liquiditätszyklus.
Ich will hier keine Panik machen.
Aber 2029 ist für mich ein Zeitraum, den man nicht unterschätzen sollte. Viele Märkte sind bereits weit gelaufen und das globale Umfeld bleibt wirtschaftlich, geopolitisch und geldpolitisch unsicher.
5. Und Altcoins?
Auch hier bin ich vorsichtig.
Ich glaube nicht an eine breite Altcoin-Euphorie, bei der einfach alles steigt, nur weil es „Krypto“ ist.
Das Geldumfeld hat sich verändert. Günstiges Geld, extreme Spekulation und blinder Hype sind aus meiner Sicht deutlich schwächer als in früheren Phasen.
Einzelne Altcoins können natürlich massiv performen.
Ich rechne aber eher mit selektiven Gewinnern als mit einer breiten Altseason.
Vielleicht verschwinden viele Projekte.
Vielleicht setzen sich wenige echte Use Cases durch.
Vielleicht werden alte Projekte unterschätzt und neue Narrative überschätzt.
Mein Fazit
Bitcoin bleibt spannend.
Aber ich würde die nächsten Jahre nicht blind nach dem Motto „immer gleicher Zyklus, immer gleicher Hype“ bewerten.
Die Struktur wirkt reifer.
Die Impulsivität nimmt ab.
Das Umfeld ist schwieriger.
Und die nächste große Bewegung könnte anders verlaufen, als viele erwarten.
Mein Fahrplan bleibt daher:
Erst Korrektur in die rote Zone.
Dann Bodenbildung beobachten.
Dann Aufwärtsbewegung Richtung 2029.
Dort mögliches großes Top.
Danach vermutlich eine stärkere Korrektur, als viele heute emotional einpreisen.
Mich würde eure Meinung interessieren:
Läuft Bitcoin weiter nach Vierjahreszyklus?
Sehen wir 2029/2030 ein übergeordnetes Top?
Kommt
BTC wirklich bis 1.000.000 USD – oder ist das erst deutlich später realistisch?
Und was passiert mit Altcoins?
Breite Altseason oder nur einzelne Gewinner?
Keine Anlageberatung.
Die einen erwarten schlicht die Wiederholung des Vierjahreszyklus.
Andere rufen bereits 1.000.000 USD aus.
Wieder andere glauben, Bitcoin sei inzwischen so stark institutionalisiert, dass klassische Zyklen kaum noch eine Rolle spielen.
Ich sehe es differenzierter.
Für mich befindet sich Bitcoin aktuell in einer späten Phase eines übergeordneten Zyklus. Nicht am Ende von Bitcoin selbst, aber möglicherweise am Ende eines größeren Abschnitts, der später auch eine größere Korrektur nach sich ziehen könnte.
1. Marktpsychologie & Volumen
Was mir auffällt:
Die Handelsaktivität wirkt übergeordnet rückläufig.
2017 war die Euphorie extrem sichtbar.
2021 war ebenfalls viel Aktivität vorhanden, aber bereits anders.
2025/2026 wirkt der Markt für mich deutlich lethargischer.
Trotz ETFs, institutioneller Adoption und immer höheren Kurszielen sehe ich nicht mehr diese brutale Euphorie früherer Zyklen.
Auch die Aufwärtsbewegung vom Tief 2022 bis zum Hoch 2025 war für mich deutlich weniger impulsiv als frühere Bitcoin-Zyklen.
Deshalb rechne ich nicht einfach mit einem erneuten parabolischen Hype wie 2017 oder 2021.
2. Mein aktueller Fahrplan
Bitcoin sollte aus meiner Sicht zunächst noch in die rote Unterstützungszone laufen.
Der Bereich zwischen ca. **55.000 und 41.000 USD** bleibt für mich die wichtigste Zone für eine mögliche Bodenbildung.
Je nach Momentum und Marktumfeld wäre auch ein Rücklauf in Richtung **34.000 USD** denkbar.
Die orangenen Linien im Chart dienen dabei nur als Orientierung.
Ich bin kein Fan davon, eine Assetklasse blind nach Uhrwerk zu bewerten. Historisch hat Bitcoin größere Tiefpunkte jedoch häufig in ähnlichen Zeitfenstern ausgebildet.
Deshalb beobachte ich **Oktober/November 2026** besonders genau.
Entsteht dort ein Boden, wäre anschließend eine neue Aufwärtsbewegung möglich. Diese erwarte ich jedoch nicht zwingend euphorisch, sondern eher zäh, lethargisch und deutlich reifer als frühere Zyklen.
3. Zielbereich bis 2029
Meine übergeordnete Zielzone liegt grob zwischen **176.000 und 343.000 USD**.
Dabei wäre **343.000 USD** für mich eher die obere Ausdehnung, nicht das Basisszenario, das man blind erwarten sollte.
Sollte Bitcoin in diesem Bereich ein übergeordnetes Top ausbilden, könnte dort ein größerer Zyklus enden.
Eine Korrektur von 50–60 % klingt bei Bitcoin zunächst normal.
Aber bei Kursen von 176.000 oder 343.000 USD fühlen sich solche Rückgänge psychologisch völlig anders an. Dann sprechen wir nicht mehr nur über Prozente, sondern über enorme absolute Beträge.
Genau dort könnte das Sentiment massiv kippen.
4. Was könnte der Auslöser sein?
Das lässt sich heute nicht seriös vorhersagen.
Mögliche Faktoren wären:
Makroökonomischer Stress.
Ein größerer Börsencrash.
Neue Regulierung.
Technologische Risiken.
Oder schlicht das Ende eines übergeordneten Liquiditätszyklus.
Ich will hier keine Panik machen.
Aber 2029 ist für mich ein Zeitraum, den man nicht unterschätzen sollte. Viele Märkte sind bereits weit gelaufen und das globale Umfeld bleibt wirtschaftlich, geopolitisch und geldpolitisch unsicher.
5. Und Altcoins?
Auch hier bin ich vorsichtig.
Ich glaube nicht an eine breite Altcoin-Euphorie, bei der einfach alles steigt, nur weil es „Krypto“ ist.
Das Geldumfeld hat sich verändert. Günstiges Geld, extreme Spekulation und blinder Hype sind aus meiner Sicht deutlich schwächer als in früheren Phasen.
Einzelne Altcoins können natürlich massiv performen.
Ich rechne aber eher mit selektiven Gewinnern als mit einer breiten Altseason.
Vielleicht verschwinden viele Projekte.
Vielleicht setzen sich wenige echte Use Cases durch.
Vielleicht werden alte Projekte unterschätzt und neue Narrative überschätzt.
Mein Fazit
Bitcoin bleibt spannend.
Aber ich würde die nächsten Jahre nicht blind nach dem Motto „immer gleicher Zyklus, immer gleicher Hype“ bewerten.
Die Struktur wirkt reifer.
Die Impulsivität nimmt ab.
Das Umfeld ist schwieriger.
Und die nächste große Bewegung könnte anders verlaufen, als viele erwarten.
Mein Fahrplan bleibt daher:
Erst Korrektur in die rote Zone.
Dann Bodenbildung beobachten.
Dann Aufwärtsbewegung Richtung 2029.
Dort mögliches großes Top.
Danach vermutlich eine stärkere Korrektur, als viele heute emotional einpreisen.
Mich würde eure Meinung interessieren:
Läuft Bitcoin weiter nach Vierjahreszyklus?
Sehen wir 2029/2030 ein übergeordnetes Top?
Kommt
Und was passiert mit Altcoins?
Breite Altseason oder nur einzelne Gewinner?
Keine Anlageberatung.
Verbundene Veröffentlichungen
Haftungsausschluss
Die Informationen und Veröffentlichungen sind nicht als Finanz-, Anlage-, Handels- oder andere Arten von Ratschlägen oder Empfehlungen gedacht, die von TradingView bereitgestellt oder gebilligt werden, und stellen diese nicht dar. Lesen Sie mehr in den Nutzungsbedingungen.
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