Ein sehr interessanter Vergleich zwischen Bitcoin und Gold zeigt einige auffällige Gemeinsamkeiten in der langfristigen Marktstruktur.
Betrachtet man beide Charts genauer, lassen sich viele ähnliche Merkmale erkennen. Während Gold ungefähr sechzehn Jahre benötigte, um diese Formation auszubilden, hat Bitcoin eine vergleichbare Struktur in etwa acht Jahren durchlaufen. Bitcoin wirkt dabei teilweise volatiler und in manchen Phasen auch stärker von kurzfristigen Marktbewegungen beeinflusst, dennoch bleibt die grundlegende Struktur erstaunlich ähnlich. Das könnte darauf hindeuten, dass in beiden Märkten teilweise ähnliche Arten von Marktteilnehmern aktiv sind.
Sowohl bei Gold als auch bei Bitcoin kehrt der Preis im langfristigen Trend regelmäßig zur Moving Average 200 Weekly zurück, die im Chart als lila Linie dargestellt ist. In beiden Fällen gab es zuvor einen starken Anstieg, nachdem der Preis auf das 0,8 Fibonacci Retracement sowie gleichzeitig auf die Moving Average 200 Weekly getroffen ist.
Darauf folgte ein deutlicher Abverkauf. Sowohl bei Gold als auch bei Bitcoin fiel der Preis dabei kurzzeitig unter die Moving Average und bewegte sich in einer sägezahnartigen Struktur. Anschließend wurde der Preis relativ schnell wieder über die Moving Average zurückgeführt und es folgte eine längere Phase der Akkumulation.
Wichtig ist dabei, dass sowohl bei Bitcoin als auch bei Gold in dieser Phase keine neuen Tiefs gebildet wurden. Gleichzeitig blieb unterhalb des Marktes Liquidität bestehen.
Ich erinnere mich sehr gut daran, dass viele Marktteilnehmer zu dieser Zeit deutlich tiefere Preise erwartet haben. Ein Großteil der bekannten Influencer ging davon aus, dass Bitcoin zunächst noch die offenen Kurslücken schließen würde. Dieses Szenario trat jedoch nicht ein. Stattdessen begann der Preis sehr dynamisch zu steigen und neue Allzeithochs zu bilden. Bitcoin durchbrach dabei erstmals die Marke von 100.000 US Dollar und Gold überschritt die Marke von 2.000 US Dollar.
Nach der Bildung dieser Allzeithochs habe ich im Februar und März 2025 konkrete Preiszonen definiert, in denen der Bitcoin Preis meiner Einschätzung nach auf Widerstand treffen könnte und bis zu welchen Bereichen ein weiterer Anstieg möglich wäre.
Aktuell gehe ich davon aus, dass Bitcoin möglicherweise nicht ganz so aggressiv steigen wird wie Gold. Dennoch bleibt ein stärkerer Anstieg grundsätzlich möglich. Betrachtet man die Größe der globalen Kapitalmärkte, wird deutlich, wie schnell sich große Summen bewegen können. Silber hat beispielsweise an einem einzigen Tag ein Handelsvolumen erreicht, das der gesamten Marktkapitalisierung der Kryptowährungen entspricht. Gold wiederum kann ähnliche Summen innerhalb weniger Stunden bewegen.
Sollte nur ein kleiner Teil solcher Kapitalströme in Bitcoin fließen, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf den Preis haben. Denkbar wäre auch, dass Investoren aus dem Goldmarkt Gewinne realisieren und einen Teil dieses Kapitals in Bitcoin umschichten.
Auch makroökonomische Faktoren könnten eine Rolle spielen. Der Ölpreis ist zuletzt stark gestiegen und es besteht die Möglichkeit, dass in den kommenden Monaten wieder Preissenkungen eintreten. Sinkende Energiekosten können die Liquidität in den Märkten erhöhen und dadurch auch positive Effekte für Bitcoin haben.
Ein weiterer interessanter Punkt ist der aktuelle Weekly RSI bei Bitcoin. Dieser befindet sich momentan im überverkauften Bereich. Das ist eine Situation, die nur alle paar Jahre auftritt und häufig mit Phasen der Bodenbildung zusammenhängt.
Auch die aktuelle Marktstimmung erinnert stark an die Seitwärtsphase im Jahr 2023. Damals erwarteten ebenfalls viele Marktteilnehmer deutlich tiefere Preise, die letztlich nicht erreicht wurden. Derzeit gehen erneut viele davon aus, dass Bitcoin noch einmal in den Bereich zwischen 30.000 und 45.000 US Dollar fallen könnte. Persönlich halte ich dieses Szenario derzeit für eher unwahrscheinlich.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Bitcoin innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre Bereiche um 300.000 US Dollar erreichen könnte, auch wenn dies im aktuellen Umfeld für viele schwer vorstellbar ist.
Ein ähnliches Verhalten konnte man bereits bei der Bodenbildung um etwa 16.000 US Dollar beobachten. Zu diesem Zeitpunkt wollten nur wenige Marktteilnehmer Positionen aufbauen, da viele noch tiefere Preise um 12.000 US Dollar erwarteten.
Es ist also gut möglich, dass sich ein vergleichbares Muster erneut wiederholt.
Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Bitcoin sich zeitweise von den klassischen Finanzmärkten entkoppelt. In einem solchen Szenario könnten andere Märkte fallen, während Bitcoin gleichzeitig steigt.
Dieser Beitrag stellt lediglich einen strukturellen Vergleich zwischen Bitcoin und Gold dar. Würde man zusätzlich noch ETF Daten, weitere Indikatoren und andere Marktanalysen einbeziehen, würde der Beitrag deutlich umfangreicher werden. Daher belasse ich es an dieser Stelle bei diesem Vergleich.
by bor_trade
Betrachtet man beide Charts genauer, lassen sich viele ähnliche Merkmale erkennen. Während Gold ungefähr sechzehn Jahre benötigte, um diese Formation auszubilden, hat Bitcoin eine vergleichbare Struktur in etwa acht Jahren durchlaufen. Bitcoin wirkt dabei teilweise volatiler und in manchen Phasen auch stärker von kurzfristigen Marktbewegungen beeinflusst, dennoch bleibt die grundlegende Struktur erstaunlich ähnlich. Das könnte darauf hindeuten, dass in beiden Märkten teilweise ähnliche Arten von Marktteilnehmern aktiv sind.
Sowohl bei Gold als auch bei Bitcoin kehrt der Preis im langfristigen Trend regelmäßig zur Moving Average 200 Weekly zurück, die im Chart als lila Linie dargestellt ist. In beiden Fällen gab es zuvor einen starken Anstieg, nachdem der Preis auf das 0,8 Fibonacci Retracement sowie gleichzeitig auf die Moving Average 200 Weekly getroffen ist.
Darauf folgte ein deutlicher Abverkauf. Sowohl bei Gold als auch bei Bitcoin fiel der Preis dabei kurzzeitig unter die Moving Average und bewegte sich in einer sägezahnartigen Struktur. Anschließend wurde der Preis relativ schnell wieder über die Moving Average zurückgeführt und es folgte eine längere Phase der Akkumulation.
Wichtig ist dabei, dass sowohl bei Bitcoin als auch bei Gold in dieser Phase keine neuen Tiefs gebildet wurden. Gleichzeitig blieb unterhalb des Marktes Liquidität bestehen.
Ich erinnere mich sehr gut daran, dass viele Marktteilnehmer zu dieser Zeit deutlich tiefere Preise erwartet haben. Ein Großteil der bekannten Influencer ging davon aus, dass Bitcoin zunächst noch die offenen Kurslücken schließen würde. Dieses Szenario trat jedoch nicht ein. Stattdessen begann der Preis sehr dynamisch zu steigen und neue Allzeithochs zu bilden. Bitcoin durchbrach dabei erstmals die Marke von 100.000 US Dollar und Gold überschritt die Marke von 2.000 US Dollar.
Nach der Bildung dieser Allzeithochs habe ich im Februar und März 2025 konkrete Preiszonen definiert, in denen der Bitcoin Preis meiner Einschätzung nach auf Widerstand treffen könnte und bis zu welchen Bereichen ein weiterer Anstieg möglich wäre.
Aktuell gehe ich davon aus, dass Bitcoin möglicherweise nicht ganz so aggressiv steigen wird wie Gold. Dennoch bleibt ein stärkerer Anstieg grundsätzlich möglich. Betrachtet man die Größe der globalen Kapitalmärkte, wird deutlich, wie schnell sich große Summen bewegen können. Silber hat beispielsweise an einem einzigen Tag ein Handelsvolumen erreicht, das der gesamten Marktkapitalisierung der Kryptowährungen entspricht. Gold wiederum kann ähnliche Summen innerhalb weniger Stunden bewegen.
Sollte nur ein kleiner Teil solcher Kapitalströme in Bitcoin fließen, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf den Preis haben. Denkbar wäre auch, dass Investoren aus dem Goldmarkt Gewinne realisieren und einen Teil dieses Kapitals in Bitcoin umschichten.
Auch makroökonomische Faktoren könnten eine Rolle spielen. Der Ölpreis ist zuletzt stark gestiegen und es besteht die Möglichkeit, dass in den kommenden Monaten wieder Preissenkungen eintreten. Sinkende Energiekosten können die Liquidität in den Märkten erhöhen und dadurch auch positive Effekte für Bitcoin haben.
Ein weiterer interessanter Punkt ist der aktuelle Weekly RSI bei Bitcoin. Dieser befindet sich momentan im überverkauften Bereich. Das ist eine Situation, die nur alle paar Jahre auftritt und häufig mit Phasen der Bodenbildung zusammenhängt.
Auch die aktuelle Marktstimmung erinnert stark an die Seitwärtsphase im Jahr 2023. Damals erwarteten ebenfalls viele Marktteilnehmer deutlich tiefere Preise, die letztlich nicht erreicht wurden. Derzeit gehen erneut viele davon aus, dass Bitcoin noch einmal in den Bereich zwischen 30.000 und 45.000 US Dollar fallen könnte. Persönlich halte ich dieses Szenario derzeit für eher unwahrscheinlich.
Ich kann mir gut vorstellen, dass Bitcoin innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre Bereiche um 300.000 US Dollar erreichen könnte, auch wenn dies im aktuellen Umfeld für viele schwer vorstellbar ist.
Ein ähnliches Verhalten konnte man bereits bei der Bodenbildung um etwa 16.000 US Dollar beobachten. Zu diesem Zeitpunkt wollten nur wenige Marktteilnehmer Positionen aufbauen, da viele noch tiefere Preise um 12.000 US Dollar erwarteten.
Es ist also gut möglich, dass sich ein vergleichbares Muster erneut wiederholt.
Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Bitcoin sich zeitweise von den klassischen Finanzmärkten entkoppelt. In einem solchen Szenario könnten andere Märkte fallen, während Bitcoin gleichzeitig steigt.
Dieser Beitrag stellt lediglich einen strukturellen Vergleich zwischen Bitcoin und Gold dar. Würde man zusätzlich noch ETF Daten, weitere Indikatoren und andere Marktanalysen einbeziehen, würde der Beitrag deutlich umfangreicher werden. Daher belasse ich es an dieser Stelle bei diesem Vergleich.
by bor_trade
Verbundene Veröffentlichungen
Haftungsausschluss
Die Informationen und Veröffentlichungen sind nicht als Finanz-, Anlage-, Handels- oder andere Arten von Ratschlägen oder Empfehlungen gedacht, die von TradingView bereitgestellt oder gebilligt werden, und stellen diese nicht dar. Lesen Sie mehr in den Nutzungsbedingungen.
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