Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber wir haben schon mehr als ein Viertel vom Jahr 2026 hinter uns, und gefühlt war erst letzte Woche Jahresbeginn – und doch ist schon wieder Ostern vorbei und der Sommer steht vor der Tür.
Doch wenn wir darüber nachdenken, was dieses Jahr überhaupt schon alles passiert ist – allein schon, was Trump und Amerika dieses Jahr alles gemacht haben. Zuerst entführt er in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den venezolanischen Präsidenten und zeigt der Welt, wer hier die militärische Übermacht ist. Kurz darauf ist er Hauptdarsteller in den Epstein-Akten, und während die ganze Welt noch unter Schock steht und die Millionen veröffentlichten Akten versucht aufzuarbeiten, kommt schon die nächste Hiobsbotschaft. Israel und die USA greifen den Iran an, und jetzt, fünf Wochen später, sagen vermeintliche Experten, wir stehen vor dem Dritten Weltkrieg und ziemlich sicher vor einer Weltwirtschaftskrise.
Wenn ich mir diesen Absatz noch einmal durchlese und darüber nachdenke, dann ist 2026 schon verdammt crazy. Ich glaube, 2026 wird eines von diesen Jahren, über die unsere Enkel in 50 Jahren fragen werden: „Hey Opa/Oma, wie war es damals, in dieser Zeit zu leben?“ Und willst du dann der oder diejenige sein, der unseren verweichlichten Enkeln – die Autos mit Handschaltung nur aus Filmen kennen und Papier nur noch dafür verwenden, sich den Arsch abzuwischen – erzählen muss, wie schlimm alles war und dass man in Selbstmitleid ertrunken ist? Während man sich Tag ein, Tag aus über die gestiegenen Spritpreise beschwert hat und sich gleichzeitig von großen Playern das Geld aus der Tasche ziehen ließ?
Also ich will nicht so ein Versager sein. Ja, Krisen sind scheiße, und ja, ich stehe auch mit einigen Positionen in der Kreide. Doch verzweifle ich daran und gebe – wie die meisten Retail-Investoren – auf und lasse das institutionelle Kapital gewinnen? Nein, ganz sicher nicht. Eine inspirierende Statistik dazu ist, dass mehr als 50 % der Fortune-500-Unternehmen in Krisenzeiten gegründet wurden. Ich glaube, allein dieser Gedanke, dass in jeder Krise neue Chancen entstehen, sollte jeden vor Tatendrang nur so überlaufen lassen und dazu motivieren, diese Chancen aktiv zu suchen.
Was ich euch mitgeben will zum Börsenschluss: Nach jedem Tief kommt ein Hoch, nach jeder Rezession ein Aufschwung und nach jedem Bärenmarkt ein Bullrun. Der jetzige Bärenmarkt bildet die Einstiege für den nächsten Bullrun. Also pisst euch nicht vor Angst in die Hosen, sondern bleibt rational, überlegt und selbstsicher in euren Entscheidungen. Und das Wichtigste ist, den ganzen Lärm um euch herum zu ignorieren und auf euch und eure Signale zu vertrauen.
Ich wünsche euch damit ein wunderschönes Wochenende!
Doch wenn wir darüber nachdenken, was dieses Jahr überhaupt schon alles passiert ist – allein schon, was Trump und Amerika dieses Jahr alles gemacht haben. Zuerst entführt er in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den venezolanischen Präsidenten und zeigt der Welt, wer hier die militärische Übermacht ist. Kurz darauf ist er Hauptdarsteller in den Epstein-Akten, und während die ganze Welt noch unter Schock steht und die Millionen veröffentlichten Akten versucht aufzuarbeiten, kommt schon die nächste Hiobsbotschaft. Israel und die USA greifen den Iran an, und jetzt, fünf Wochen später, sagen vermeintliche Experten, wir stehen vor dem Dritten Weltkrieg und ziemlich sicher vor einer Weltwirtschaftskrise.
Wenn ich mir diesen Absatz noch einmal durchlese und darüber nachdenke, dann ist 2026 schon verdammt crazy. Ich glaube, 2026 wird eines von diesen Jahren, über die unsere Enkel in 50 Jahren fragen werden: „Hey Opa/Oma, wie war es damals, in dieser Zeit zu leben?“ Und willst du dann der oder diejenige sein, der unseren verweichlichten Enkeln – die Autos mit Handschaltung nur aus Filmen kennen und Papier nur noch dafür verwenden, sich den Arsch abzuwischen – erzählen muss, wie schlimm alles war und dass man in Selbstmitleid ertrunken ist? Während man sich Tag ein, Tag aus über die gestiegenen Spritpreise beschwert hat und sich gleichzeitig von großen Playern das Geld aus der Tasche ziehen ließ?
Also ich will nicht so ein Versager sein. Ja, Krisen sind scheiße, und ja, ich stehe auch mit einigen Positionen in der Kreide. Doch verzweifle ich daran und gebe – wie die meisten Retail-Investoren – auf und lasse das institutionelle Kapital gewinnen? Nein, ganz sicher nicht. Eine inspirierende Statistik dazu ist, dass mehr als 50 % der Fortune-500-Unternehmen in Krisenzeiten gegründet wurden. Ich glaube, allein dieser Gedanke, dass in jeder Krise neue Chancen entstehen, sollte jeden vor Tatendrang nur so überlaufen lassen und dazu motivieren, diese Chancen aktiv zu suchen.
Was ich euch mitgeben will zum Börsenschluss: Nach jedem Tief kommt ein Hoch, nach jeder Rezession ein Aufschwung und nach jedem Bärenmarkt ein Bullrun. Der jetzige Bärenmarkt bildet die Einstiege für den nächsten Bullrun. Also pisst euch nicht vor Angst in die Hosen, sondern bleibt rational, überlegt und selbstsicher in euren Entscheidungen. Und das Wichtigste ist, den ganzen Lärm um euch herum zu ignorieren und auf euch und eure Signale zu vertrauen.
Ich wünsche euch damit ein wunderschönes Wochenende!
Haftungsausschluss
Die Informationen und Veröffentlichungen sind nicht als Finanz-, Anlage-, Handels- oder andere Arten von Ratschlägen oder Empfehlungen gedacht, die von TradingView bereitgestellt oder gebilligt werden, und stellen diese nicht dar. Lesen Sie mehr in den Nutzungsbedingungen.
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