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Blackstone / Private Equity, zu früh für einen Wiedereinstieg?

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Blackstone: Sollte man wieder in Private Equity investieren, während der Drawdown seit Anfang Januar 2025 bereits 50 % erreicht hat?

Diese Frage stellen sich heute viele, da das makroökonomische und finanzielle Umfeld angespannt bleibt und die aktuelle geopolitische Lage nicht hilft. Blackstone ist ein bedeutender Akteur im Bereich alternativer Vermögensverwaltung mit einem stark diversifizierten Portfolio, doch Private Equity bleibt das Herzstück seines Geschäftsmodells.

Die Idee von Private Equity an der Börse ist einfach: Kapital von institutionellen Investoren einsammeln, es in nicht börsennotierte Unternehmen investieren, diese durch Wachstum, Restrukturierung oder finanzielle Optimierung entwickeln und anschließend mit Gewinn veräußern.

Die folgende Grafik zeigt die japanischen Candlesticks auf Tagesbasis der Blackstone-Aktie.
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Private Equity leidet jedoch seit Ende 2024 an der Börse. Blackstone ist zwar auch stark im Immobilienbereich, im Private Credit und in anderen alternativen Strategien vertreten, und diese Diversifikation ermöglicht eine Glättung der Einnahmen, doch der Druck auf Private Equity ist deutlich spürbar. Auf globaler Ebene gehört Blackstone zu den führenden Akteuren der Branche, neben KKR, Apollo, Carlyle oder EQT, und auch diese vier Aktien stehen seit Anfang 2025 unter Druck an der Börse.

Was ist also das Problem bei diesen Private-Equity-Gesellschaften und wann wird ein Wiedereinstieg interessant? Zunächst ist eine globale Stabilisierung der risikoreichen Anlagen erforderlich, also eine geopolitische Entspannung und eine Stabilisierung der Energiepreise.


Das zentrale Problem sind jedoch die hohen Zinsen, da Private Equity auf Hebelwirkung (LBO) basiert. Bei hohen Zinsen:

• Wird Fremdkapital teurer, wodurch die Rentabilität der Deals sinkt
• Stehen die Bewertungen unter Druck
• Bewertet der Markt den gesamten Sektor neu, was zu einer allgemeinen Korrektur führt



Die geldpolitischen Perspektiven der Fed sind daher entscheidend für einen möglichen Wiedereinstieg in den Private-Equity-Sektor.

Hier sind die Signale, die für einen Wiedereinstieg bei Private-Equity-Unternehmen wie Blackstone zu beobachten sind:

• Günstigerer makroökonomischer Zyklus: nicht börsennotierte Unternehmen sind sehr empfindlich gegenüber dem globalen Konjunkturzyklus
• Risikobereitschaft durch eine Rückkehr geopolitischer Stabilität: eine konkrete Entspannung im Nahen Osten ist erforderlich, insbesondere durch die Wiedereröffnung der Straße von Hormus
• Geldpolitik / Inflationserwartungen: jedes Szenario einer weiteren geldpolitischen Straffung durch die Fed muss ausgeschlossen werden


Ohne diese Bedingungen ist es riskant, vorschnell wieder in Private Equity zu investieren. Blackstone verfügt jedoch weiterhin über solide Fundamentaldaten, die das Unternehmen zu einer langfristigen Anlage machen. Der kurzfristige Zeitpunkt für einen Einstieg erfordert jedoch Geduld und die Beobachtung des Gesamtmarktes, insbesondere das Ende des Zinsanstiegs und des aktuellen Konflikts im Nahen Osten.

Zusammenfassend bleibt Blackstone ein unverzichtbarer Akteur im Private Equity, doch der richtige Einstiegszeitpunkt hängt stark von den Zinsen und dem globalen Zyklus von Risikobereitschaft und Risikoaversion ab. Ein zu früher Einstieg kann vom Markt bestraft werden, und das Timing muss aus technischer Sicht sorgfältig gewählt werden, mit einer wichtigen Unterstützungszone zwischen 80 $ und 100 $, wie die folgende Grafik zeigt.
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