Im H2-Chart bewegt sich EUR/USD eindeutig innerhalb eines absteigenden Trendkanals mit einer relativ stabilen Struktur aus niedrigeren Hochs und Tiefs. Nach dem vorangegangenen starken Ausverkauf testet der Kurs nun erneut den Bereich von 1,150–1,155, der zuvor als Unterstützung fungierte und nun das Potenzial hat, sich kurzfristig in einen Widerstand zu verwandeln (Widerstandsumkehr).
Die jüngste Erholung war recht schwach, mit geringer Amplitude und fehlender Dynamik, was darauf hindeutet, dass der Kaufdruck den Markt noch nicht vollständig dominiert. Gleichzeitig notiert der Kurs weiterhin unterhalb der oberen absteigenden Trendlinie und setzt damit die bärische Struktur fort.
Aus makroökonomischer Sicht steht EUR/USD unter Druck durch:
Den US-Dollar, der aufgrund der Erwartung einer längerfristig vorsichtigen Geldpolitik der Fed stark bleibt.
Die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen bleiben hoch und stützen den USD kurzfristig.
Gleichzeitig sieht sich die europäische Region weiterhin mit erheblichen Wachstumsunsicherheiten konfrontiert, was es dem Euro erschwert, eine starke Aufwärtsdynamik aufrechtzuerhalten.
Sollte die aktuelle Widerstandszone halten und der Kurs nicht in den oberen Kanal zurückkehren, dürfte EUR/USD seinen Abwärtstrend fortsetzen.
In diesem Szenario könnte der Markt seinen Rückgang bis in die weniger liquiden Zonen um 1,140 – 1,135 ausdehnen, was der unteren Begrenzung des absteigenden Keils entspricht.
Die jüngste Erholung war recht schwach, mit geringer Amplitude und fehlender Dynamik, was darauf hindeutet, dass der Kaufdruck den Markt noch nicht vollständig dominiert. Gleichzeitig notiert der Kurs weiterhin unterhalb der oberen absteigenden Trendlinie und setzt damit die bärische Struktur fort.
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Die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen bleiben hoch und stützen den USD kurzfristig.
Gleichzeitig sieht sich die europäische Region weiterhin mit erheblichen Wachstumsunsicherheiten konfrontiert, was es dem Euro erschwert, eine starke Aufwärtsdynamik aufrechtzuerhalten.
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