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Worauf wartet Gold inmitten der Volatilität?

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Aus makroökonomischer Sicht bietet die aktuelle Lage im Nahen Osten ein relativ günstiges Umfeld für Gold. Dies liegt nicht am Waffenstillstand selbst, sondern vielmehr daran, dass dieser zu brüchig und die Friedensaussichten zu düster sind.

Das am Mittwoch veröffentlichte Protokoll der Fed-Sitzung vom März offenbart zunehmende Meinungsverschiedenheiten unter den Entscheidungsträgern – eine Situation mit komplexen und ambivalenten Auswirkungen auf den Goldpreis. Dem Protokoll zufolge ist eine wachsende Zahl von Fed-Mitgliedern der Ansicht, dass angesichts der Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Inflation Zinserhöhungen notwendig sein könnten, um die anhaltende Inflation über dem 2%-Ziel zu bekämpfen. Einige Teilnehmer forderten ausdrücklich, dass die Erklärung nach der Sitzung eine zweigleisige Beschreibung künftiger Zinsentscheidungen enthalten sollte, die sowohl Zinssenkungen als auch -erhöhungen umfasst. Dies soll verdeutlichen, dass eine Anhebung des Zielkorridors für den Leitzins angemessen sein könnte, falls die Inflation weiterhin über dem Zielwert liegt. In den kommenden Handelstagen steht der Goldmarkt vor einem weiteren wichtigen Impuls: der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten. Der Preisindex für private Konsumausgaben und der Verbraucherpreisindex, zwei wichtige Inflationsindikatoren, werden im Laufe dieser Woche veröffentlicht. Die Bedeutung dieser Daten liegt darin, dass sie die aktuellsten Informationen für die Zinsentscheidungen der US-Notenbank (Fed) liefern. Sollten die Daten zeigen, dass der Inflationsdruck anhält oder gar weiter steigt, rückt die im Protokoll der Sitzung erwähnte Möglichkeit von Zinserhöhungen in greifbare Nähe – was eindeutig keine guten Nachrichten für Gold sind. Zeigt die Inflation hingegen Anzeichen einer Abschwächung, könnten die Markterwartungen auf Zinssenkungen der Fed wieder aufleben und den Goldpreis beflügeln. Betrachtet man die Entwicklung des Marktes für inflationsgeschützte Anleihen, so erwartet der Markt derzeit eine durchschnittliche jährliche Inflationsrate von etwa 2,3 % über die nächsten zehn Jahre. Dieses Niveau liegt zwar über dem Zielwert der Fed, ist aber nicht außer Kontrolle. Entscheidend ist, dass die Entwicklungen im Nahen Osten maßgeblich darüber bestimmen werden, wie stark die tatsächliche Inflationsentwicklung von dieser Erwartung abweicht. Es ist wichtig zu beachten, dass selbst bei Einhaltung des Waffenstillstandsabkommens die sinkenden Ölpreise erst nach und nach bei den Endverbrauchern ankommen werden. Zudem ist der aktuelle Waffenstillstand äußerst fragil, und die Straße von Hormus könnte jederzeit wieder zum Brennpunkt geopolitischer Auseinandersetzungen werden.

In diesem Kontext werden Anleger die Inflationsaussichten zwangsläufig weiterhin sehr genau beobachten, was die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen zusätzlich beflügeln wird.

Short-Selling-Strategie: Gold in Tranchen um 4780–4800 verkaufen, Kursziel 4730–4700, mit einem weiteren Kursziel von 4650, falls der Kurs diese Marke durchbricht.

Long-Selling-Strategie: Gold in Tranchen um 4650–4660 kaufen, Kursziel 4700–4730, mit einem weiteren Kursziel von 4750, falls der Kurs diese Marke durchbricht.
Trade ist aktiv
Die gestrige Goldanalyse war goldrichtig, und die Strategie war perfekt!

Herzlichen Glückwunsch! Heute ist der letzte Handelstag der Woche. Lasst uns so weitermachen und noch mehr Gewinne erzielen, damit wir alle ein schönes Wochenende haben!

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