Hallo Trader,
der Nasdaq 100 befindet sich nach seinem jüngsten Hoch oberhalb von 31.000 Punkten in einer deutlichen Korrekturphase. Aktuell notiert der Index bei rund 28.985 Punkten und damit unterhalb des EMA 50 bei 29.829 Punkten. Der langfristige EMA 200 verläuft bei rund 28.169 Punkten und bildet zusammen mit den eingezeichneten Unterstützungszonen eine wichtige Auffangregion.
Der Stoch RSI befindet sich aktuell überverkauften Bereich. Eine technische Gegenbewegung wäre damit durchaus möglich, allerdings ist dies noch kein bestätigtes Kaufsignal.
Bullisches Szenario
Stabilisiert sich der Nasdaq im Bereich von 28.800–29.000 Punkten, könnte eine Erholung in Richtung des EMA 50 und der Widerstandszone bei 29.800 Punkten einsetzen. Gelingt anschließend der nachhaltige Ausbruch über diese Marke, wäre der Weg in Richtung 30.500 und anschließend 31.000–31.300 Punkte wieder frei.
Fundamental würde dieses Szenario durch eine dovishere Fed begünstigt. Signale einer geldpolitischen Lockerung beziehungsweise geringere Zinserhöhungserwartungen könnten die Anleiherenditen drücken und insbesondere zinssensitive Technologieaktien unterstützen. Auch eine Entspannung im Iran-Konflikt könnte fallende Ölpreise, geringere Inflationssorgen und eine Rückkehr der Risikobereitschaft auslösen.
Bärisches Szenario
Scheitert eine Erholung am EMA 50 beziehungsweise an der Widerstandszone um 29.800 Punkte und fällt der Nasdaq anschließend nachhaltig unter 28.800 Punkte, rückt zunächst die Unterstützung bei 28.300 Punkten in den Fokus. Darunter folgt der EMA 200 bei rund 28.170 Punkten. Wird auch diese Zone aufgegeben, könnte sich die Abwärtsbewegung in Richtung 27.200 und später 26.200 Punkte beschleunigen.
Fundamental wäre eine hawkishere Fed ein wesentlicher Belastungsfaktor. Die jüngst hohen Inflationswerte und steigenden Energiepreise erschweren eine Lockerung der Geldpolitik. Eine weitere Eskalation im Iran, insbesondere mit zusätzlichen Störungen der Ölversorgung, könnte den Inflationsdruck verstärken, US-Anleiherenditen nach oben treiben und die Bewertungen der Technologieunternehmen zusätzlich unter Druck setzen.
Fundamentale Einordnung
Die Ausgangslage ist angespannt: Brent-Öl stieg am Freitag auf rund 116,72 US-Dollar, während die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf etwa 4,99 % kletterte. Gleichzeitig nehmen die Sorgen vor einer weiteren militärischen Eskalation im Iran zu.
Besonders wichtig wird die Fed-Sitzung am 28. Oktober. Der Markt rechnet derzeit überwiegend mit unveränderten Zinsen. Entscheidend dürfte deshalb weniger die Zinsentscheidung selbst sein als der Ausblick auf die kommenden Monate und die Frage, ob weitere Zinserhöhungen notwendig werden.
Fazit: Charttechnisch bleibt der Nasdaq kurzfristig angeschlagen, besitzt aufgrund des überverkauften Stoch RSI aber Erholungspotenzial. Oberhalb von 29.800 Punkten würde sich das technische Bild deutlich aufhellen. Unterhalb von 28.800 Punkten steigt dagegen die Gefahr einer Fortsetzung der Korrektur. Die Kombination aus Fed-Kommunikation, Anleiherenditen und der Entwicklung im Iran dürfte maßgeblich bestimmen, welches der beiden Szenarien sich durchsetzt.
Gerade angesichts der geopolitischen Unsicherheit sind zum Wochenstart größere Kurslücken und erhöhte Volatilität möglich.
Widerstände:
- Bereich um ATH
- Runde Marke von 30.000
- Zone bei 29.750
Unterstützungen:
- Tiefs bei 28.850
- Zone bei ca 28.200 - 28.600
- August Tief bei ca 27.100
- Zone bei 26.200
- Zone bei 24.000
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
der Nasdaq 100 befindet sich nach seinem jüngsten Hoch oberhalb von 31.000 Punkten in einer deutlichen Korrekturphase. Aktuell notiert der Index bei rund 28.985 Punkten und damit unterhalb des EMA 50 bei 29.829 Punkten. Der langfristige EMA 200 verläuft bei rund 28.169 Punkten und bildet zusammen mit den eingezeichneten Unterstützungszonen eine wichtige Auffangregion.
Der Stoch RSI befindet sich aktuell überverkauften Bereich. Eine technische Gegenbewegung wäre damit durchaus möglich, allerdings ist dies noch kein bestätigtes Kaufsignal.
Bullisches Szenario
Stabilisiert sich der Nasdaq im Bereich von 28.800–29.000 Punkten, könnte eine Erholung in Richtung des EMA 50 und der Widerstandszone bei 29.800 Punkten einsetzen. Gelingt anschließend der nachhaltige Ausbruch über diese Marke, wäre der Weg in Richtung 30.500 und anschließend 31.000–31.300 Punkte wieder frei.
Fundamental würde dieses Szenario durch eine dovishere Fed begünstigt. Signale einer geldpolitischen Lockerung beziehungsweise geringere Zinserhöhungserwartungen könnten die Anleiherenditen drücken und insbesondere zinssensitive Technologieaktien unterstützen. Auch eine Entspannung im Iran-Konflikt könnte fallende Ölpreise, geringere Inflationssorgen und eine Rückkehr der Risikobereitschaft auslösen.
Bärisches Szenario
Scheitert eine Erholung am EMA 50 beziehungsweise an der Widerstandszone um 29.800 Punkte und fällt der Nasdaq anschließend nachhaltig unter 28.800 Punkte, rückt zunächst die Unterstützung bei 28.300 Punkten in den Fokus. Darunter folgt der EMA 200 bei rund 28.170 Punkten. Wird auch diese Zone aufgegeben, könnte sich die Abwärtsbewegung in Richtung 27.200 und später 26.200 Punkte beschleunigen.
Fundamental wäre eine hawkishere Fed ein wesentlicher Belastungsfaktor. Die jüngst hohen Inflationswerte und steigenden Energiepreise erschweren eine Lockerung der Geldpolitik. Eine weitere Eskalation im Iran, insbesondere mit zusätzlichen Störungen der Ölversorgung, könnte den Inflationsdruck verstärken, US-Anleiherenditen nach oben treiben und die Bewertungen der Technologieunternehmen zusätzlich unter Druck setzen.
Fundamentale Einordnung
Die Ausgangslage ist angespannt: Brent-Öl stieg am Freitag auf rund 116,72 US-Dollar, während die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf etwa 4,99 % kletterte. Gleichzeitig nehmen die Sorgen vor einer weiteren militärischen Eskalation im Iran zu.
Besonders wichtig wird die Fed-Sitzung am 28. Oktober. Der Markt rechnet derzeit überwiegend mit unveränderten Zinsen. Entscheidend dürfte deshalb weniger die Zinsentscheidung selbst sein als der Ausblick auf die kommenden Monate und die Frage, ob weitere Zinserhöhungen notwendig werden.
Fazit: Charttechnisch bleibt der Nasdaq kurzfristig angeschlagen, besitzt aufgrund des überverkauften Stoch RSI aber Erholungspotenzial. Oberhalb von 29.800 Punkten würde sich das technische Bild deutlich aufhellen. Unterhalb von 28.800 Punkten steigt dagegen die Gefahr einer Fortsetzung der Korrektur. Die Kombination aus Fed-Kommunikation, Anleiherenditen und der Entwicklung im Iran dürfte maßgeblich bestimmen, welches der beiden Szenarien sich durchsetzt.
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Widerstände:
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- August Tief bei ca 27.100
- Zone bei 26.200
- Zone bei 24.000
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Michael - Team PimpYourTrading
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