Es gibt Spekulationen, dass Tokio am Mittwoch in den Devisenmarkt eingegriffen hat. Sollte dies zutreffen, wäre dies bereits das zweite Mal in den letzten Tagen.
Japan verfügte Ende März über Devisenreserven in Höhe von 1,16 Billionen US-Dollar. Wenn jede Intervention etwa die gemeldeten 34,5 Milliarden US-Dollar betragen würde, würde dies eine Kapazität für etwa 32 weitere Interventionen bedeuten. Nicht, dass sie dies tun würden oder könnten, aber es ist eine interessante kleine Tatsache.
Zum einen hat Japan möglicherweise nur noch Spielraum für zwei weitere Interventionen bis November, wenn es seinen Status als frei schwankender Wechselkurs beibehalten will.
Bislang haben die vermuteten Interventionen den Yen gestützt, allerdings nur kurzzeitig, während sie gleichzeitig für erhebliche Volatilität sorgten.
Seit Japans erster Intervention am 30. März scheint es Möglichkeiten zu geben, innerhalb der Schwankungsbreiten von USDJPY zu handeln, vor allem aber bei GBPJPY und EURJPY. Für Händler könnte dies mehr Spielraum schaffen, um Abwärtsbewegungen mit Instrumenten wie einem Trailing Stop-Loss zu nutzen oder nach besseren Einstiegsniveaus für Long-Positionen zu suchen.
Japan verfügte Ende März über Devisenreserven in Höhe von 1,16 Billionen US-Dollar. Wenn jede Intervention etwa die gemeldeten 34,5 Milliarden US-Dollar betragen würde, würde dies eine Kapazität für etwa 32 weitere Interventionen bedeuten. Nicht, dass sie dies tun würden oder könnten, aber es ist eine interessante kleine Tatsache.
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