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Gold:Short-Positionen auf hohem Niveau bleiben dieHauptstrategie

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22. Juni / Gold: Short-Positionen auf hohem Niveau bleiben die Hauptstrategie

US-Iran-Verhandlungen erleben drei Wendungen an einem Tag, Goldpreise Achterbahnfahrt

Meine Lieben, der heutige Markt war spannender als jede Fernsehserie.

Innerhalb eines einzigen Vormittags erlebten die US-Iran-Verhandlungen einen dramatischen Umschwung: von „Abbruch – Einigung – erneuter Abbruch“, und die Goldpreise folgten diesem Muster mit Achterbahn-ähnlichen Schwankungen.

Heute Morgen pendelte der Goldpreis um 4135 US-Dollar und ist nun auf 4203 US-Dollar zurückgefallen – handelt es sich bei dieser Erholung um eine Trendwende oder eine Falle im Bullenmarkt?

Ich analysiere die Situation.

Akt 1: Verhandlungen scheitern, Goldpreise stürzen ab.

Morgens berichteten die Nachrichten, dass die iranische Delegation die Verhandlungen in der Schweiz plötzlich abgebrochen und den Sitzungssaal verlassen habe, um gegen Trumps Drohungen an diesem Tag zu protestieren.

Die Risikoaversion am Markt stieg schlagartig an, und die Goldpreise legten zunächst zu, doch dann kehrte sich die Situation um. Die Ölpreise stiegen, die Goldpreise fielen rasch wieder und sanken kurzzeitig unter 4150 US-Dollar.

Akt 2: Wendung der Ereignisse, Einigung erzielt.

Kaum hatte der Markt die negativen Nachrichten verarbeitet, verkündete ein Sprecher des iranischen Außenministeriums, dass die USA und der Iran nach 18-stündigen Verhandlungen eine Einigung erzielt hätten. Der Text des Abkommens werde von Katar und Pakistan veröffentlicht.

Im Anschluss an diese Ankündigung brachen die Ölpreise ein, während die Goldpreise über 4200 US-Dollar stiegen und ein Hoch von 4220,71 US-Dollar erreichten.

Akt 3: Aktuelle Marktlage: Ein Tauziehen um die 4200-Dollar-Marke

Aktuell liegen die Goldpreise wieder bei rund 4203 US-Dollar. Bullen und Bären liefern sich einen erbitterten Kampf um die 4200-Dollar-Marke. Sollten die Goldpreise diese Marke durchbrechen, dürfte sich die kurzfristige Marktstimmung verbessern; andernfalls könnten sie wieder in die Nähe der Unterstützungslinie fallen.

—Zwei widersprüchliche Kernlogiken

Positives Signal: Das US-Iran-Abkommen ist vorläufig in Kraft getreten, und der Rückgang der Ölpreise hat den Inflationsdruck gemildert.

Bärensignal: Die restriktive Haltung der Fed wird noch analysiert.

Widerstandsniveaus:

4.220 ist das erste Widerstandsniveau.

Ein Ausbruch über 4.240 könnte den Abwärtsdruck verringern.

4.270–4.280 ist ein wichtiges Niveau für eine Trendwende; ein Halten dieses Niveaus könnte einen kurzfristigen Tiefpunkt bestätigen.

Unterstützungsniveaus:

4.180 ist ein kurzfristiges Unterstützungsniveau.

4.140 ist ein Niveau, bei dem der Goldpreis bereits mehrfach Unterstützung gefunden hat.

4.100 ist ein psychologisch wichtiges Niveau; ein Durchbruch unter dieses Niveau birgt weiteres Abwärtsrisiko.

Handelsstrategie:

Der Kurs liegt aktuell bei etwa 4203. Nach dem rasanten Anstieg empfiehlt es sich, die Nachhaltigkeit des Kursanstiegs zu beobachten und nicht blindlings der Rallye hinterherzujagen.

Long-Strategie (Vorsichtig):

Sollte sich der Kurs nach einer Korrektur über der Marke von 4200 halten und bestätigen, erwägen Sie den Aufbau einer kleinen Long-Position mit einem Stop-Loss unter 4170 und einem Kursziel von 4220–4240.

Korrigiert der Kurs in den Bereich von 4140–4150 und stabilisiert sich dort, ist das Chance-Risiko-Verhältnis mit einem Stop-Loss bei 4120 günstiger.

Short-Strategie (Trendfolge): Tritt im Bereich von 4220–4240 ein starker Widerstand auf, kann eine kleine Short-Position mit einem Stop-Loss über 4250 und einem Kursziel von 4180–4150 eröffnet werden.

Der Gesamttrend wird weiterhin durch die Erwartung steigender Zinsen gedämpft. Der Verkauf bei Kursanstiegen bleibt die gängigste Strategie.

Für diese Woche sind keine weiteren wichtigen Wirtschaftsdaten angesetzt. Die am Freitag veröffentlichten Daten zu den privaten Konsumausgaben (PCE) (die als wichtiges Ereignis gelten) stellen den einzigen Wendepunkt dar.

Die heutige Marktentwicklung ist typisch für einen „nachrichtengetriebenen Markt“ – jede Stellungnahme der USA oder des Irans könnte den Goldpreis um bis zu 100 US-Dollar schwanken lassen.

In diesem Marktumfeld ist das Jagen von Höchst- und Tiefstständen der schnellste Weg, Geld zu verlieren.

Sobald der Goldpreis unter 4250 US-Dollar fällt, sollten alle Kursanstiege als Korrekturen und nicht als Umkehr betrachtet werden.

Der allgemeine Abwärtstrend bleibt unverändert; der Verkauf bei Kursanstiegen bleibt die primäre Strategie.

Kurzfristige Long-Positionen sind möglich, jedoch sind schnelle Ein- und Ausstiege mit Stop-Loss-Orders entscheidend.
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