Wichtiges Ereignis am Wochenende: US-Iran-Gespräche scheitern.

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Wichtiges Ereignis am Wochenende: US-Iran-Gespräche scheitern.

Das Scheitern der Gespräche bedeutet, dass das zuvor vorherrschende Deeskalationsabkommen wahrscheinlich hinfällig wird. Daher wird erwartet, dass Gold von einer erneuten Nachfrage nach geopolitisch sicheren Anlagen profitiert.

Da das Waffenstillstandsabkommen bald ausläuft, bleibt die weitere Entwicklung der Lage höchst ungewiss.

Positive Faktoren für Gold:

Ertrag der geopolitischen Risikoprämie: Das Scheitern der Gespräche deutet darauf hin, dass die „Konfliktprämie“ wieder in den Goldpreis eingepreist sein könnte. Die inhärenten Risiken der Straße von Hormus, einem wichtigen globalen Engpass, bleiben eine bedeutende Realität.

Im ersten Quartal 2026 tätigten Zentralbanken weltweit Nettokäufe von über 200 Tonnen Gold, was den Goldpreis solide stützt.

Böse Faktoren für Gold:

Vertreter der US-Notenbank haben deutlich signalisiert, dass sie eine abwartende Haltung einnehmen. Die Markterwartungen für Zinssenkungen im Jahr 2026 sind nahezu auf null gesunken, und der Zinsmarkt hat sogar begonnen, mögliche Zinserhöhungen einzupreisen.

Einige Zentralbanken reduzierten ihre Goldbestände: Die türkische Zentralbank verkaufte innerhalb von nur zwei Wochen fast 120 Tonnen Gold, während auch Gold-ETFs einen leichten Nettoabfluss verzeichneten – ein Hinweis auf die Verbreitung kurzfristiger Spekulationspositionen am Markt.

Hohe Verbraucherpreisdaten: Der US-Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im März im Jahresvergleich um 3,3 % – der höchste Wert seit Mai 2024 – und der anhaltende Inflationsdruck dämpft weiterhin die Markterwartungen für Zinssenkungen.

Da die Verhandlungen ins Stocken geraten sind und die Euphorie um ein Deeskalationsabkommen nachlässt, dürfte Gold von der wiederauflebenden Nachfrage nach sicheren Anlagen im Zuge geopolitischer Spannungen profitieren.

Frage: Wie ist die aktuelle Marktsituation aus technischer Sicht?

A: Kurzfristig wird erwartet, dass der Goldpreis zwischen 4.660 $ und 4.820 $ schwankt und dabei im Bereich um 4.800 $ auf mehrere Widerstandsniveaus stößt.

Die aktuelle Marktsituation lässt sich wie folgt zusammenfassen: „Konsolidierung in einer Seitwärtsbewegung, ein Impuls zur Richtungsänderung fehlt.“ Widerstandsniveaus: 4.780 $ – 4.800 $
Starker Widerstand: 4.850 $ – 4.900 $
Unterstützungsniveaus: 4.720 $ – 4.730 $
Wichtige Unterstützung: 4.680 $
Starke Unterstützung: 4.650 $ – 4.660 $
Ein deutlicher Durchbruch unter diese Niveaus könnte weitere Kursrückgänge auslösen und möglicherweise den Bereich von 4.600 $ bis 4.400 $ testen.

Handelsstrategie für Montag: Eine Seitwärtsbewegung mit Fokus auf Stabilität. Käufe bei Kursrückgängen auf die Unterstützungsniveaus (primäre Strategie).

Einstiegsbereich: Fokus auf den Bereich von 4.720 $ bis 4.730 $.

Kursziel 1: 4.780–4.800 $
Kursziel 2: 4.850 $
Stop-Loss: Unter 4.680 $

Wichtige Risikoereignisse dieser Woche:

Reden mehrerer Vertreter der US-Notenbank (im Laufe der Woche): Aussagen zum Zinspfad könnten Marktvolatilität auslösen; restriktive Signale würden den Goldpreis unter Druck setzen.

US-Erzeugerpreisindex (Dienstag): Ein wichtiger Indikator zur Beobachtung des Inflationsdrucks.

Beige Book der US-Notenbank (Mittwoch): Spiegelt die allgemeine Lage der US-Wirtschaft wider.

US-Einzelhandelsumsätze (Donnerstag): Gelten als wichtiger Indikator zur Beurteilung der Widerstandsfähigkeit der Konsumausgaben in der US-Wirtschaft.

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