Gold verzeichnete Anfang der Woche einen starken einseitigen Abwärtstrend, gefolgt von einer korrigierenden Erholung nach Erreichen eines Tiefpunkts infolge der Datenveröffentlichungen am Donnerstag und Freitag, während der übergeordnete bärische Trend die gesamte Woche über ungebrochen blieb.
1. Montag bis Mittwoch: Anhaltender Abwärtstrend durch Short-Positionen getrieben
Der Markt preiste im Vorfeld hawkishe Erwartungen der Federal Reserve ein, da ein Anstieg der Kern-PCE-Inflation sowie Aufwärtskorrekturen des BIP des ersten Quartals erwartet wurden. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen verblieb auf hohem Niveau, wodurch die Haltekosten für zinsloses Gold stiegen und anhaltende Kapitalabflüsse aus Gold-ETFs ausgelöst wurden. Der Goldpreis sank stetig von über 4180 zu Wochenbeginn, durchbrach die wichtigen Marken bei 4100 und 4000 und erreichte ein Tief nahe 3960. Es bildeten sich aufeinanderfolgende große bärische Kerzen mit kaum Kaufinteresse; jede kleine Erholung geriet rasch unter Verkaufsdruck und erlosch schnell.
2. Donnerstagabend: Technische Erholungsrallye nach Einpreisung bärischer Nachrichten
Der um 20:30 veröffentlichte Jahreswert der Kern-PCE für Mai belief sich auf 3,4 %, entsprach der Marktkonsensprognose und erreichte einen Zweijahreshöchstwert, zusammen mit einer nach oben revidierten endgültigen BIP-Zahl des ersten Quartals von 2,1 %. Da keine schlechter als erwarteten Daten veröffentlicht wurden, entwickelte sich am Markt das Muster „Kaufe die Gerüchte, verkaufe die Fakten“. Der US-Dollar und die Staatsanleiherenditen gaben gemeinsam geringfügig nach, während umfangreiches Schließen von Short-Positionen den Goldpreis vom Tief bei 3978 auf etwa 4022 anhob.
3. Kursverlauf zum Wochenende
Zwischen 4025 und 4050 sammelte sich während der europäischen Handelsstunden umfangreiche gebundene Verkaufsliquidität. Mehrere Versuche, die Widerstandszone 4045 bis 4050 zu durchbrechen, scheiterten an einem dauerhaften Halten oberhalb dieser Marke. Auf Tagescharts entstanden lediglich kleine korrigierende bullische Kerzen, bärische gleitende Durchschnitte und der übergeordnete Abwärtskanal blieben vollständig intakt. Die Erholung stellte lediglich eine kurzfristige Gegenbewegung nach überverkauften Zuständen dar, ohne Anzeichen einer vollständigen Trendwende. Der Markt befindet sich somit in einer Kombination aus langfristig bärischer Ausrichtung und kurzfristiger Seitwärtskonsolidierung auf niedrigeren Niveaus.
1. Montag bis Mittwoch: Anhaltender Abwärtstrend durch Short-Positionen getrieben
Der Markt preiste im Vorfeld hawkishe Erwartungen der Federal Reserve ein, da ein Anstieg der Kern-PCE-Inflation sowie Aufwärtskorrekturen des BIP des ersten Quartals erwartet wurden. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen verblieb auf hohem Niveau, wodurch die Haltekosten für zinsloses Gold stiegen und anhaltende Kapitalabflüsse aus Gold-ETFs ausgelöst wurden. Der Goldpreis sank stetig von über 4180 zu Wochenbeginn, durchbrach die wichtigen Marken bei 4100 und 4000 und erreichte ein Tief nahe 3960. Es bildeten sich aufeinanderfolgende große bärische Kerzen mit kaum Kaufinteresse; jede kleine Erholung geriet rasch unter Verkaufsdruck und erlosch schnell.
2. Donnerstagabend: Technische Erholungsrallye nach Einpreisung bärischer Nachrichten
Der um 20:30 veröffentlichte Jahreswert der Kern-PCE für Mai belief sich auf 3,4 %, entsprach der Marktkonsensprognose und erreichte einen Zweijahreshöchstwert, zusammen mit einer nach oben revidierten endgültigen BIP-Zahl des ersten Quartals von 2,1 %. Da keine schlechter als erwarteten Daten veröffentlicht wurden, entwickelte sich am Markt das Muster „Kaufe die Gerüchte, verkaufe die Fakten“. Der US-Dollar und die Staatsanleiherenditen gaben gemeinsam geringfügig nach, während umfangreiches Schließen von Short-Positionen den Goldpreis vom Tief bei 3978 auf etwa 4022 anhob.
3. Kursverlauf zum Wochenende
Zwischen 4025 und 4050 sammelte sich während der europäischen Handelsstunden umfangreiche gebundene Verkaufsliquidität. Mehrere Versuche, die Widerstandszone 4045 bis 4050 zu durchbrechen, scheiterten an einem dauerhaften Halten oberhalb dieser Marke. Auf Tagescharts entstanden lediglich kleine korrigierende bullische Kerzen, bärische gleitende Durchschnitte und der übergeordnete Abwärtskanal blieben vollständig intakt. Die Erholung stellte lediglich eine kurzfristige Gegenbewegung nach überverkauften Zuständen dar, ohne Anzeichen einer vollständigen Trendwende. Der Markt befindet sich somit in einer Kombination aus langfristig bärischer Ausrichtung und kurzfristiger Seitwärtskonsolidierung auf niedrigeren Niveaus.
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