Bärische Kräfte beherrschen die Marktstimmung und drücken auf di

Bärische Kräfte beherrschen die Marktstimmung und drücken auf die Preise
🌐1. Die restriktive Haltung der Fed hat sich gefestigt: Logan, Präsidentin der Dallas Fed (und in diesem Jahr stimmberechtigtes FOMC-Mitglied), erklärte öffentlich, dass ein einziger Monat mit verbesserten Inflationsdaten nicht ausreicht, um die Inflationsziele zu erreichen; sie sprach sich ausdrücklich für moderate Zinserhöhungen zur Sicherung der Preisstabilität aus und war damit die erste Entscheidungsträgerin, die weitere Erhöhungen unter dem Vorsitzenden Warsh öffentlich unterstützte. Unterdessen bekräftigten Fed-Vizepräsident Jefferson und der Vorsitzende Warsh, dass die Option auf Zinserhöhungen bis zum Erreichen des 2-Prozent-Inflationsziels bestehen bleibt und ein Zinspfad nach dem Motto „höher für länger“ (higher-for-longer) weiterhin das Basisszenario darstellt; folglich bleiben die Opportunitätskosten für das Halten von Gold, das keine Zinsen abwirft, hoch.
💠2. Die wirtschaftlichen Fundamentaldaten liefern keine rezessionsbedingte Begründung für Zinssenkungen: Hochfrequenzdaten zu Einzelhandelsumsätzen, Beschäftigung und verarbeitendem Gewerbe belegen die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft und bieten der Fed keine fundamentale Rechtfertigung für eine Lockerung der Geldpolitik aufgrund einer Rezession in Form einer „harten Landung“ (Hard Landing). CME-Zinsinstrumente zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Anhebung um 25 Basispunkte im September auf 56,2 % gestiegen ist, während die kumulierte Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung vor Jahresende fast 75 % erreicht; einer Hausse (Bull-Rallye) fehlt es somit an einer langfristigen narrativen Stütze.
⛽3. Geopolitik und Ölpreise treiben die Inflation an und erzeugen Gegenwind für Gold: Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben im Hinblick auf zivile Ziele „rote Linien“ überschritten; US-Luftangriffe trafen iranische Atomanlagen und Hafeninfrastruktur, während der Iran kuwaitische Energieanlagen angriff. Der kommerzielle Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist auf ein Drei-Wochen-Tief gefallen, und die Rohölpreise sind innerhalb einer Woche um fast 16 % in die Höhe geschnellt. Die Übertragungslogik des Marktes ist klar: Rohölpreise schießen in die Höhe → energiebedingte Inflation zieht wieder an → die Fed ist gezwungen, die Straffung beizubehalten oder die Zinsen sogar weiter anzuheben → Kapital fließt als sicherer Hafen eher in den US-Dollar als in Gold. Geopolitische Konflikte wirken nicht mehr als klassischer Treiber für steigende Goldpreise; stattdessen schaffen sie Risiken künftiger Inflation, die den Aufwärtsimpuls der Preise dämpfen.
🌐1. Die restriktive Haltung der Fed hat sich gefestigt: Logan, Präsidentin der Dallas Fed (und in diesem Jahr stimmberechtigtes FOMC-Mitglied), erklärte öffentlich, dass ein einziger Monat mit verbesserten Inflationsdaten nicht ausreicht, um die Inflationsziele zu erreichen; sie sprach sich ausdrücklich für moderate Zinserhöhungen zur Sicherung der Preisstabilität aus und war damit die erste Entscheidungsträgerin, die weitere Erhöhungen unter dem Vorsitzenden Warsh öffentlich unterstützte. Unterdessen bekräftigten Fed-Vizepräsident Jefferson und der Vorsitzende Warsh, dass die Option auf Zinserhöhungen bis zum Erreichen des 2-Prozent-Inflationsziels bestehen bleibt und ein Zinspfad nach dem Motto „höher für länger“ (higher-for-longer) weiterhin das Basisszenario darstellt; folglich bleiben die Opportunitätskosten für das Halten von Gold, das keine Zinsen abwirft, hoch.
💠2. Die wirtschaftlichen Fundamentaldaten liefern keine rezessionsbedingte Begründung für Zinssenkungen: Hochfrequenzdaten zu Einzelhandelsumsätzen, Beschäftigung und verarbeitendem Gewerbe belegen die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft und bieten der Fed keine fundamentale Rechtfertigung für eine Lockerung der Geldpolitik aufgrund einer Rezession in Form einer „harten Landung“ (Hard Landing). CME-Zinsinstrumente zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Anhebung um 25 Basispunkte im September auf 56,2 % gestiegen ist, während die kumulierte Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung vor Jahresende fast 75 % erreicht; einer Hausse (Bull-Rallye) fehlt es somit an einer langfristigen narrativen Stütze.
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