Bärische Struktur vor wichtigen US-Konjunkturdaten intakt

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Goldhändler beobachten diese Woche mehrere wichtige US-Ereignisse:

🔹 Anhörung von Fed-Chef Powell – Die Märkte suchen nach Hinweisen auf den Zeitpunkt künftiger Zinssenkungen.

🔹 US-Verbrauchervertrauen
Ein schwächerer Wert könnte Gold stützen, während eine positivere Stimmung den US-Dollar stärken könnte.

🔹 US-BIP-Schätzung (Q1)
Eine Aufwärtskorrektur würde die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit stärken und potenziell Druck auf Gold ausüben.

🔹 Kern-PCE-Preisindex (bevorzugter Inflationsindikator der Fed)
Dies ist das wichtigste Ereignis der Woche. Ein stärker als erwartet ausgefallener PCE-Wert könnte die Erwartungen an Zinssenkungen verzögern und die Renditen von US-Staatsanleihen sowie den US-Dollar stützen.

Aus makroökonomischer Sicht bleiben die Märkte nach der FOMC-Sitzung der letzten Woche vorsichtig. Die Fed hielt an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, während die sich entspannenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen weiter dämpfen.

Wichtige Kursmarken

Unmittelbarer Widerstand
🔹 4.140 – 4.150 (Aktuelle Angebotszone)

Sekundärer Widerstand
🔹 4.180 – 4.200 (Vorherige Konsolidierungszone)

Erstes Kursziel nach unten
🔹 4.070 – 4.080 (Liquiditätsbereich)

Hauptnachfragezone
🔹 4.030 – 4.040 (Institutionelle Nachfrage / Abschlagsbereich)

Primäres Szenario

Solange der Kurs unter 4.150 bleibt, ist der Abwärtstrend gültig. Jede Korrektur in die Angebotszone könnte neue Verkaufschancen mit Kurszielen von 4.070 auf 4.040 eröffnen. Die jüngsten BOS-Daten bestätigen, dass die Marktstruktur eine Fortsetzung des Abwärtstrends begünstigt.

Aufwärtstrend widerlegt

Sollten Käufer die Marke von 4.150 zurückerobern und einen Schlusskurs im ersten Halbjahr über der Angebotszone erzielen, schwächt sich die Abwärtsdynamik deutlich ab.
In diesem Fall könnte Gold eine tiefere Korrektur in Richtung 4.180 → 4.200 versuchen.

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