DAX Tagesausblick – 03.09.2026 | Stabilisierung vor den NFPGuten Morgen zusammen,
nach dem volatilen Start in den September haben sich die Märkte gestern zunächst etwas stabilisiert. Besonders die US-Indizes konnten nach dem vorherigen Abverkauf wieder etwas Boden gutmachen, während gleichzeitig die geopolitischen Risiken und der starke Ölpreis weiterhin als Belastungsfaktor bestehen bleiben. Brent notiert inzwischen wieder oberhalb von 95 USD, WTI bei rund 91 USD. Gleichzeitig sind die Anleiherenditen nach den jüngsten Mehrjahreshochs etwas zurückgekommen.
Auf der Konjunkturseite lag der Fokus gestern insbesondere auf dem US-Arbeitsmarkt. Der deutlich schwächere ADP-Report erhöht die Spannung vor den offiziellen NFP-Daten am Freitag. Damit steht heute ein weiterer wichtiger Datensatz auf der Agenda, bevor morgen der große US-Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wird.
Agenda
* Geopolitische Lage
* Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* Earnings im Überblick
* Märkte und Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX Tagesausblick
* Fazit
Geopolitische Lage
Im Nahen Osten bleibt die Situation angespannt. Die USA haben ihre Angriffe auf Iran erneut aufgenommen, während Trump gleichzeitig betont, dass die erneute Kampagne voraussichtlich nicht lange andauern werde. Gleichzeitig stellt er klar, dass die USA die Kontrolle über die Straße von Hormus haben und dass die Ölpreise seiner Einschätzung nach wieder sinken werden.
Für die Märkte bleibt Hormus damit einer der entscheidenden Faktoren. Zwar fließen weiterhin große Mengen Öl durch die Meerenge, gleichzeitig sorgen die erneuten militärischen Auseinandersetzungen für eine hohe Risikoprämie beim Öl. Jede weitere Eskalation könnte den Energiekomplex erneut deutlich nach oben treiben und damit gleichzeitig Inflation, Anleiherenditen und Zinserwartungen belasten.
Auch auf der Angebotsseite gibt es interessante Entwicklungen. Die USA erwarten eine deutliche Steigerung der venezolanischen Ölproduktion und Exporte. Chevron hat zudem einen neuen Deal mit der venezolanischen Regierung im Orinoco-Gürtel abgeschlossen. Sollte sich die Produktion dort weiter erhöhen, könnte dies perspektivisch zusätzliches Angebot auf den globalen Ölmarkt bringen.
In der Ukraine bleibt die Lage ebenfalls angespannt. Gleichzeitig laufen weiterhin Gespräche zwischen den USA und Russland über mögliche diplomatische Schritte. Trump äußerte zudem den Wunsch nach einem Putin-Gipfel, sobald die Voraussetzungen für einen Friedensdeal gegeben sind.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Der wichtigste Datenpunkt des gestrigen Tages war der ADP Nonfarm Employment Change:
* Actual: 38k
* Forecast: 47k
* Previous: 46k
Damit fiel der private Beschäftigungsaufbau erneut schwächer aus als erwartet. Für die Märkte ist das insbesondere mit Blick auf die morgigen NFP-Daten relevant. Sollte sich die Schwäche im offiziellen Arbeitsmarktbericht bestätigen, könnte das die Erwartungen an die zukünftige Geldpolitik der Fed wieder stärker in Richtung Zinssenkungen verschieben.
Gleichzeitig muss man die Daten im Gesamtbild betrachten: Die Fed bleibt stark datenabhängig und die Inflation liegt weiterhin über dem Ziel. Deshalb wird der NFP-Bericht morgen vermutlich eine deutlich größere Bedeutung für die kurzfristige Richtung der Risk Assets haben.
Ebenfalls relevant waren die Crude Oil Inventories:
* Actual: -4,45 Mio. Barrel
* Forecast: -0,4 Mio. Barrel
* Previous: +0,095 Mio. Barrel
Der Lagerabbau fiel damit deutlich stärker aus als erwartet. Zusammen mit der geopolitischen Lage unterstützt dies den weiterhin hohen Ölpreis und verstärkt gleichzeitig die Sorgen über einen erneuten Inflationsdruck.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute stehen erneut mehrere relevante Konjunkturdaten auf der Agenda. In Europa werden unter anderem die HCOB Service PMI- und Composite-PMI-Daten der Eurozone veröffentlicht.
Für die USA richtet sich der Fokus insbesondere auf:
* Initial Jobless Claims
* S&P Global Service PMI
* ISM Non-Manufacturing Prices
* ISM Non-Manufacturing PMI
Vor allem die Initial Jobless Claims sind mit Blick auf den morgigen NFP-Bericht interessant. Sie liefern einen weiteren kurzfristigen Eindruck über die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes und könnten damit bereits heute Einfluss auf die Zinserwartungen nehmen.
Earnings im Überblick
Im Fokus stand gestern vor allem Broadcom. Das Unternehmen konnte beim bereinigten EPS mit 3,32 USD die Erwartungen von 3,23 USD übertreffen. Der Umsatz lag bei rund 29,6 Mrd. USD und damit ebenfalls über den Erwartungen.
Besonders stark bleibt das AI-Geschäft: Broadcom erzielte im dritten Quartal 16,7 Mrd. USD AI-Semiconductor-Umsatz, ein Anstieg von 221 % gegenüber dem Vorjahr. Für das vierte Quartal erwartet das Unternehmen bereits 21,7 Mrd. USD AI-Semiconductor-Umsatz. Der Gesamtumsatz soll im vierten Quartal bei rund 34,8 Mrd. USD liegen.
Damit bestätigt Broadcom erneut, wie stark die Investitionen in AI-Infrastruktur aktuell sind. Gleichzeitig lag die Q4-Umsatzprognose leicht unter den Markterwartungen von rund 35,0 Mrd. USD.
Daneben veröffentlichten unter anderem Halliburton, HP, NetApp und Brown-Forman ihre Zahlen.
Heute stehen unter anderem Lululemon Athletica und Campbell’s im Fokus.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Beim Öl konnte die Stärke der vergangenen Tage gestern nicht mehr vollständig fortgesetzt werden, allerdings kam es auch zu keiner ausgeprägten Ablehnung. WTI notiert aktuell weiterhin um die 90-Dollar-Marke, während Brent inzwischen oberhalb von 95 USD liegt.
Mein Bias bleibt deshalb unverändert bullisch. Aktuell sehe ich allerdings kein Setup, das für mich vom Chance-Risiko-Verhältnis attraktiv genug ist.
Sollte sich die Situation im Nahen Osten beruhigen, wären für mich insbesondere die Bereiche um 87,75 USD beziehungsweise 86,34 USD interessant, um mögliche Long-Positionen aufzubauen oder zu ergänzen.
Auf der Oberseite bleibt das Monatshoch vom Juli bei 93,64 USD mein übergeordnetes Ziel.
Das Problem bleibt jedoch klar: Ein Ölpreis um 90 USD oder darüber ist für die Risk Assets alles andere als komfortabel.
US Bonds
Bei den US-Staatsanleihen hat sich die Situation etwas entspannt. Die Renditen sind nach den starken Anstiegen der vergangenen Tage wieder etwas zurückgekommen:
* 3Y: -0,23 %
* 5Y: -0,34 %
* 10Y: -0,25 %
* 30Y: -0,25 %
Damit sehen wir zumindest kurzfristig etwas Entspannung beim Renditedruck. Das Thema hohe Staatsverschuldung, steigende Finanzierungskosten und die zunehmenden Ausgaben für AI-Infrastruktur bleibt jedoch bestehen.
DXY
Der DXY konnte gestern noch einmal bis etwa 99,86 steigen, wurde dort allerdings deutlich rejected. Heute steht der Dollar bereits rund 0,3 % tiefer und damit wieder unterhalb der wichtigen Marke von 99,50.
Sollten wir uns nicht nachhaltig oberhalb von 99,50 stabilisieren können, bleibt für mich zunächst die 99,00 auf der Unterseite das relevante Ziel.
VIX
Auch beim VIX sehen wir wieder eine deutliche Entspannung. Nach dem kurzfristigen Anstieg am Dienstag fiel der Volatilitätsindex gestern um rund 7 % und notiert aktuell bei etwa 15,19.
Damit bleibt das kurzfristige Volatilitätsniveau trotz der geopolitischen Risiken vergleichsweise moderat.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia konnte gestern erneut deutlich zulegen und notiert aktuell wieder bei etwa 224 USD. Die wichtige Unterstützung bei 217 USD hat gehalten, weshalb sich an meinem bisherigen Setup nichts verändert.
Solange diese Unterstützung verteidigt wird, bleibt mein Bias auf der Long-Seite. Die nächste relevante Zielzone liegt bei 232 USD, darüber rückt das Allzeithoch im Bereich von 236–237 USD in den Fokus.
Bitcoin
Bei Bitcoin hat sich gegenüber meinem Wochenausblick nichts Wesentliches verändert. Für die aktuelle Einschätzung verweise ich daher auf den bestehenden Wochenausblick.
S&P 500
Der S&P 500 hat gestern zwar unter das Daily Low gestochen, anschließend allerdings unmittelbar wieder Käufer gefunden. Ich hätte an dieser Stelle mit deutlich mehr Short Momentum gerechnet.
Daher wäre ich aktuell vorsichtig mit neuen Short-Positionen. Vor allem die morgigen NFP-Daten könnten hier den entscheidenden Impuls liefern.
Nasdaq 100
Auch beim Nasdaq 100 konnte die Unterstützung bei 29.000 verteidigt werden. Einen stärkeren Abverkauf haben wir bislang nicht gesehen.
Auch hier bleibt für mich deshalb der morgige NFP-Bericht entscheidend. Die Reaktion auf die Arbeitsmarktdaten dürfte wesentlich darüber entscheiden, ob wir die aktuelle Stabilisierung weiter ausbauen können oder erneut Druck auf die Risk Assets bekommen.
US30
Auch der US30 konnte wieder Stabilität finden und sich oberhalb von 53.000 etablieren.
Sollten wir heute das Daily High überwinden, kann ich mir einen erneuten Anlauf in Richtung 53.500 vorstellen. Unterhalb von 53.000 würde dagegen wieder der Bereich um 52.600–52.700 interessant.
DAX Tagesausblick
Beim DAX haben wir gestern eine Doji-Kerze ausgebildet. Damit zeigt sich nach dem vorherigen Abverkauf zumindest eine gewisse Unentschlossenheit im Markt.
Für mich ist heute zunächst entscheidend, ob wir das gestrige Tageshoch überwinden können. Sollte dies gelingen, kann sich durchaus erneut Long Momentum entwickeln.
Auf der Oberseite bleibt zunächst der Bereich um 26.000 Punkte interessant. Dort wird sich anschließend zeigen, ob der DAX wieder ausreichend Stabilität findet und sich weiter in Richtung des KW34-Hochs bei 26.243 Punkten bewegen kann oder ob wir an diesem Bereich erneut stärker rejected werden.
Noch wichtiger ist für mich allerdings, dass der DAX zunächst den Preisbereich um 25.900 Punkte zurückerobert und darüber auch nachhaltig schließen kann. Solange das nicht gelingt, bleibt das Chartbild kurzfristig nicht überzeugend bullisch.
Auf der Unterseite liegt das aktuelle Daily Low bei etwa 25.790 Punkten. Sollte dieser Bereich gebrochen werden, könnte sich erneut ein Short-Setup in Richtung 25.640 Punkte ergeben.
Fazit
Insgesamt würde ich den heutigen Handel etwas ruhiger angehen lassen. Nach der jüngsten Volatilität treffen aktuell mehrere gegensätzliche Faktoren aufeinander: schwächere Arbeitsmarktdaten sprechen tendenziell für eine lockerere Fed, während der hohe Ölpreis, die geopolitische Situation und der Renditeanstieg gleichzeitig für neuen Inflations- und Zinserhöhungsdruck sorgen.
Hinzu kommt die weiterhin sehr starke AI-Investmentstory, die insbesondere durch die Broadcom-Zahlen erneut bestätigt wurde.
Für mich steht deshalb heute weniger das Erzwingen eines Trades im Vordergrund, sondern vielmehr die Vorbereitung auf den morgigen NFP-Bericht. Dieser dürfte einen entscheidenden Impuls für DXY, Bonds, Risk Assets und damit letztlich auch für den DAX liefern.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag und vor allem stabile Trades.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
Chartmuster
XAU/USD 1H – Bärisches Fortsetzungsszenario 🟡 XAU/USD 1H – Bärisches Fortsetzungsszenario 📉🔥
📌 Marktüberblick
Gold befindet sich im 1H-Chart weiterhin in einer bearishen Marktstruktur. Der Kurs bewegt sich innerhalb eines abwärts gerichteten Kanals und bildet weiterhin tiefere Hochs und tiefere Tiefs.
Die Erholung vom wichtigen Support bei 4.284,29 hat den Kurs nun zurück in eine entscheidende FVG-/Supply-Zone geführt. Dieser Bereich könnte erneut Verkäufer anziehen.
🔎 Technische Struktur
📉 Trend: Bearish / Abwärtskanal
🟨 FVG-/Supply-Zone: ca. 4.440–4.520
🔴 Hauptwiderstand: 4.696,99
🟢 Hauptsupport: 4.284,29
⚡ Der aktuelle Kurs testet den unteren Bereich der Supply-Zone.
🎯 Bärisches Szenario
Sollte der Kurs in die 4.440–4.520-Zone steigen und dort eine klare bearishe Ablehnung zeigen, könnte sich die Abwärtsbewegung fortsetzen.
SELL-ZONE: 4.440–4.520
SL: über 4.520–4.550
TP1: 4.360
TP2: 4.320
TP3: 4.284
🚨 Invalidation
Ein starker 1H-Close über 4.520 würde das kurzfristige Short-Szenario abschwächen. Ein nachhaltiger Ausbruch über den Abwärtskanal könnte stattdessen eine stärkere bullishe Bewegung in Richtung 4.696,99 auslösen.
💡 Fazit
Die aktuelle Struktur spricht eher für ein Sell-on-Rejection-Szenario. Die wichtigste Zone bleibt 4.440–4.520. Eine klare Bestätigung durch die Price Action sollte vor einem möglichen Einstieg abgewartet werden.
XAUUSD 1H — Bullische Erholung in Richtung WiderstandDer 1H-Chart zeigt eine starke Erholung vom Tief bei 4.280–4.300. Gold hat die 9 EMA (~4.407) zurückerobert und bildet höhere Hochs und höhere Tiefs. Das kurzfristige Momentum ist bullisch geworden, während der Preis nun eine wichtige Widerstandszone erreicht.
📊 Wichtige Levels
Aktueller Preis: ~4.431
9 EMA: ~4.407
Unmittelbarer Widerstand: 4.445–4.450
Hauptwiderstand / FVG: 4.485–4.520
Nahe Unterstützung / FVG: 4.350–4.375
Hauptunterstützung / FVG: 4.315–4.330
Wichtigstes Swing-Tief: 4.280
🟢 Bullisches Szenario
Solange Gold über 4.400–4.407 bleibt, ist die aktuelle Erholung intakt. Ein klarer Ausbruch über 4.450 könnte den Weg zur FVG 4.485–4.520 öffnen.
Die Zone 4.450–4.520 stellt jedoch einen starken Angebots-/Widerstandsbereich dar. Eine Ablehnung dort könnte eine Korrektur zu den tieferen FVGs auslösen.
🎯 Bevorzugtes Setup
Bullisch über 4.400 → Ausbruch/Ablehnung um 4.450 → Beobachtung 4.485–4.520 → möglicher Rücklauf zu 4.350–4.375.
⚠️ Invalidierung
Ein nachhaltiger 1H-Schluss unter 4.350 würde die bullische Erholung schwächen und die Wahrscheinlichkeit einer tieferen Korrektur in Richtung 4.315–4.330 erhöhen.
Markttendenz: Kurzfristig bullisch, nähert sich jedoch einem starken Widerstand.
Bullische Fortsetzung nach SSL-Sweep | XAUUSD 03/09XAUUSD fegte das SSL um 4.280–4.300 und reagierte mit einer starken bullischen Verschiebung. Für heute priorisiere ich eine bullische Fortsetzung, solange die aktuelle Erholungsstruktur intakt bleibt.
📍 Hauptzone
POC: 4.430–4.455
Dies ist das Schlüsselniveau für die heutige Richtung. Ein bestätigter Durchbruch und erfolgreicher Retest könnten eine weitere Aufwärtsausdehnung unterstützen.
📈 Primärer Plan
Einstieg: 4.432–4.445
SL: 4.408
TP1: 4.480
TP2: 4.515
TP3: 4.535–4.540
❌ Ungültigkeit
Ein anhaltender Durchbruch unter 4.408 würde das bullische Szenario schwächen und könnte den Preis zurück in Richtung des kleinen FVG von 4.350–4.370 senden.
🧭 Heutige Tendenz
Bullisch in Richtung 4.515, wobei die POC-Zone als Schlüsselbestätigungsbereich fungiert.
XAUUSD: Widerstandszone im FokusGold nähert sich im 1-Stunden-Chart einem wichtigen Widerstandsbereich.
Der Kurs notiert aktuell unter der Widerstandszone bei 4.440–4.460, während 4.365–4.380 weiterhin als wichtige Unterstützungs- und Nachfragezone gilt.
Eine Ablehnung an der Widerstandszone könnte den Fokus wieder auf den unteren Nachfragebereich lenken. Sollte sich der Kurs nachhaltig über 4.460 halten, würde die aktuelle bärische Struktur an Bedeutung verlieren und 4.632 könnte als nächster Widerstand relevant werden.
Wichtige Bereiche:
Widerstand: 4.440–4.460
Unterstützung/Nachfrage: 4.365–4.380
Starke Unterstützung: 4.282
Höherer Widerstand: 4.632
Technische Analyse auf Basis der Chartstruktur und wichtiger Kursbereiche. Die Marktlage kann sich mit neuen Kursbewegungen verändern.
Nur zu Bildungszwecken. Keine Finanzberatung.
XAUUSD 1H — Bärischer Trend, FVG-Ablehnung & Fortsetzung der AbwDer 1H-Chart zeigt eine starke bärische Marktstruktur, nachdem Gold unter die vorherige Unterstützungszone 4.580–4.600 gefallen ist. Der Preis bildet weiterhin tiefere Hochs und tiefere Tiefs, während die 9 EMA über dem Preis bleibt und den anhaltenden Abwärtsdruck bestätigt.
Gold wurde bereits aus der FVG 4.580–4.600 sowie aus der größeren FVG 4.480–4.520 abgewiesen. Danach setzte sich die Abwärtsbewegung fort. Der aktuelle Preis bewegt sich um 4.348 und liegt unter dem jüngsten BOS-Level bei 4.400, wodurch die kurzfristige Struktur klar bärisch bleibt.
📊 Technische Analyse
Aktueller Preis: ~4.348
9 EMA: ~4.368
Unmittelbarer Widerstand / FVG: 4.390–4.410
Hauptwiderstand / FVG: 4.480–4.520
Höherer Widerstand / FVG: 4.580–4.600
Unmittelbare Unterstützung: 4.320–4.340
Hauptziel nach unten: 4.280
Der jüngste Bruch unter 4.400 BOS zeigt, dass die Verkäufer weiterhin die Kontrolle haben. Der Preis liegt derzeit unter der 9 EMA. Eine Erholung in Richtung der nahegelegenen FVG könnte als Retest-/Ablehnungszone vor einer weiteren Abwärtsbewegung dienen.
🔴 Bärisches Setup
Bevorzugte Verkaufszone: 4.390–4.410
Ein Rücklauf in diese FVG mit anschließender bärischer Ablehnung würde eine sauberere Short-Chance bieten, als den aktuellen Rückgang zu verfolgen.
Stop Loss: 4.430–4.450
Take Profit 1: 4.320
Take Profit 2: 4.300
Take Profit 3: 4.280
📉 Alternatives Szenario
Falls Gold keinen Rücklauf macht und stattdessen deutlich unter 4.320 fällt, könnte sich der bärische Momentum in Richtung 4.300–4.280 beschleunigen.
Nach dem starken Rückgang bleibt jedoch eine kurzfristige Erholung möglich. Daher bietet ein Rücklauf in eine Widerstands-/FVG-Zone ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis.
⚠️ Invalidierung
Wenn der Preis 4.410 zurückerobert und nachhaltige 1H-Schlusskurse darüber etabliert, wird das unmittelbare bärische Fortsetzungsszenario schwächer.
Eine stärkere Erholung über 4.480–4.520 würde die bärische Struktur deutlich infrage stellen. Eine nachhaltige Rückeroberung von 4.580–4.600 würde das aktuelle bärische Szenario invalidieren.
🎯 Markttendenz
Stark bärisch unter 4.410.
Bevorzugtes Szenario:
Rücklauf → FVG 4.390–4.410 → bärische Ablehnung → 4.320 → 4.300 → 4.280
Der Chart bevorzugt derzeit Verkäufe bei Erholungen/Retests, anstatt den bereits stark ausgeweiteten Abwärtsmove bei 4.348 zu verfolgen.
XAUUSD – Bearische Preisneubewertung unterhalb der Premium-POI
Marktkontext
Gold notiert bei rund 4.455 $, nachdem es von der Premium-POI bei 4.631 $ eine starke Abwärtsbewegung (bearish displacement) vollzogen hat. Diese Bewegung durchbrach nahegelegene Unterstützungsniveaus und drückte den Kurs direkt in den markierten Bereich der internen Nachfrage (Internal Demand), was eine starke kurzfristige Kontrolle durch die Verkäuferseite bestätigt.
Auch das makroökonomische Umfeld entwickelte sich für Gold ungünstiger, nachdem Äußerungen von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole die Erwartungen an eine mögliche Zinserhöhung – für den Fall anhaltender Inflation – verstärkt hatten. Der US-Dollar legte kräftig zu und die kurzfristigen Renditen von Staatsanleihen stiegen an, was zu einem Kursrückgang von mehr als 3 % bei Gold beitrug.
SMC-Perspektive
Der impulsive Rückgang von 4.631 $ bestätigt eine bearische Preisneubewertung auf dem H1-Zeitrahmen. Der Kurs reagiert derzeit auf den Bereich der internen Nachfrage; ein direkter Verkauf nahe dem aktuellen Tief würde bedeuten, einer bereits weit fortgeschrittenen Bewegung hinterherzulaufen.
Die bearische POI im Bereich 4.540 $ – 4.565 $ (zwischen dem 0,5er- und 0,618er-Fibonacci-Retracement-Level) stellt die entscheidende Zone dar. Eine korrigierende Erholung in diesen Bereich könnte das Ungleichgewicht der vorangegangenen Abwärtsbewegung ausgleichen, bevor die Verkäufer einen weiteren Vorstoß in Richtung tiefer liegender Liquidität auf der Verkaufsseite (Sell-Side Liquidity) unternehmen.
Haupt-Handelsszenario
Bedingung:
Gold vollzieht einen Pullback in die bearische POI (4.540 $ – 4.565 $) und zeigt eine deutliche bearische Ablehnung (Rejection). Vor einem Einstieg ist eine bearische Marktstrukturänderung (MSS) oder ein Change of Character (CHOCH) auf einem niedrigeren Zeitrahmen erforderlich. Einstieg: 4.540 $ – 4.565 $ nach bärischer Bestätigung
SL: Über 4.575 $ und dem Hoch der Ablehnungsbewegung (Rejection High)
TP1: 4.445 $ – 4.460 $
TP2: 4.365 $ – 4.385 $
TP3: 4.324,637 $
Wichtige Zonen
Aktueller Preis: 4.454,990 $
Haupt-Verkaufszone: 4.540 $ – 4.565 $
Premium-POI: 4.631,158 $
Interne Nachfragezone (Internal Demand): 4.445 $ – 4.460 $
Hauptziel: 4.365 $ – 4.385 $
Invalidierung: Etablierung über 4.575 $
Bestätigung: Bärische Ablehnung (Rejection) mit MSS oder CHOCH
Gold-Ausblick
Die bärische Einschätzung bleibt gültig, solange Gold unter der Mitigation-Zone (0,5–0,618) verharrt und die bärische Preisneubewertung (Repricing) auf dem H1-Chart beibehält. Der bevorzugte Ansatz ist das Abwarten einer korrigierenden Erholung, anstatt dem Kurs innerhalb der internen Nachfragezone hinterherzulaufen.
Sollten Verkäufer den Bereich 4.540 $ – 4.565 $ verteidigen, könnte die tiefer liegende Liquidität auf der Verkäuferseite (Sell-side Liquidity) im Bereich von 4.375 $ das nächste Ziel darstellen. Eine Etablierung über dem bärischen POI würde das aktuelle Setup schwächen.
Keine Bestätigung, kein Trade.
Gold durchbricht Kanal – Korrektur jetzt handeln!Gold sitzt nicht mehr auf einer interessanten Unterstützung.
Es sitzt, nachdem die Unterstützung versagt hat.
Diese Unterscheidung ist wichtig.
Der H1-Chart zeigt eine klare bärische Sequenz: tiefere Hochs, tiefere Tiefs, wiederholte bärische BOS und schließlich ein entscheidender Bruch unter den absteigenden Kanal um 4.520. Seit diesem Ausbruch haben Verkäufer Gold bis auf 4.290 gedrückt.
An diesem Punkt einfach zu verkaufen, weil die Kerzen rot sind, ist keine Strategie.
Die bessere Frage ist:
Wo möchte ich, dass Verkäufer zurückkommen?
DER LEERE RAUM ÜBER DEM PREIS
Der letzte Ausverkauf geschah so schnell, dass Gold ein offensichtliches Ungleichgewicht hinterließ.
Dieses FVG liegt ungefähr zwischen 4.380 und 4.410.
Für alle, die neu in diesem Konzept sind: Denken Sie an ein FVG als einen Bereich, in dem sich der Preis so aggressiv bewegt hat, dass kaum ein zweiseitiger Handel stattfand. Märkte besuchen diese Bereiche oft erneut, bevor sie entscheiden, ob sie die ursprüngliche Bewegung fortsetzen.
Und das gibt mir mein erstes Setup.
Wenn Gold auf 4.380–4.410 zurückprallt und H1 eine Ablehnung aus diesem Bereich zeigt, möchte ich die Korrektur verkaufen, anstatt dem aktuellen Tief nachzujagen.
VERKAUFS-SETUP #1
Einstieg: 4.390–4.405
SL: 4.425
TP1: 4.350
TP2: 4.300
TP3: 4.255
Die Bestätigung, die ich möchte, ist einfach: Der Preis handelt in das FVG, kann aber keine H1-Kerze über 4.410 schließen.
Keine Ablehnung, kein Handel.
ABER ES GIBT EIN ZWEITES VERKAUFSBEREICH
Angenommen, der Rückprall wird stärker.
Das würde Gold nicht automatisch bullisch machen.
Über dem FVG liegt der H1-Orderblock um 4.440–4.465 — der Bereich, von dem aus eine weitere starke bärische Expansion ausging.
Meiner Meinung nach ist dies der wichtigere Test.
Wenn Käufer es schaffen, das FVG zu füllen und Gold auf 4.440–4.465 zu drücken, würde ich darauf achten, dass Verkäufer diese Zone verteidigen.
VERKAUFS-SETUP #2
Einstieg: 4.445–4.460
SL: 4.480
TP1: 4.410
TP2: 4.365
TP3: 4.300
Dieses Setup gibt Gold mehr Raum zur Korrektur, während es die breitere bärische Struktur respektiert.
Jetzt kommt das Szenario, das meine Meinung ändern würde.
WAS WÜRDE MICH ZUM KAUFEN BEWEGEN?
Ich bin nicht daran interessiert, Gold zu kaufen, nur weil 4.290 billig aussieht.
Ein fallender Markt kann immer billiger werden.
Für mich müssen Käufer zuerst etwas beweisen.
Gold müsste den Orderblock zurückerobern und einen H1-Abschluss über 4.465 produzieren. Wichtiger ist, dass der nächste Rückzug dann über etwa 4.440 bleiben muss.
Das würde mir sagen, dass sich etwas wirklich geändert hat: Ein Bereich, der Verkäufer hervorbringen sollte, wurde von Käufern zurückerobert.
Nur dann würde ich die Long-Seite in Betracht ziehen.
KAUF-SETUP
H1-Abschluss über 4.465 → Retest hält 4.440–4.455 → KAUFEN
Einstieg: 4.450–4.460
SL: 4.425
TP1: 4.500
TP2: 4.525
TP3: 4.575
Unter 4.465 behandle ich Rallyes als Korrekturen.
Über 4.465 und haltend, beginne ich, sie als mögliche strukturelle Erholung zu betrachten.
UND WENN GOLD NICHT ZURÜCKPRALLT?
Dies ist das Szenario, das Händler oft vergessen.
Gold schuldet uns keine Korrektur.
Wenn der Preis 4.285 bricht, bevor er eine der Verkaufszonen erreicht, würde ich nicht sofort die Ausbruchskerze verkaufen. Nach einem so großen Rückgang ist das ein einfacher Ort, um von einem Rückschlag erwischt zu werden.
Stattdessen:
H1 schließt unter 4.285 → warte auf 4.285–4.300 Retest → VERKAUFEN
Einstieg: 4.285–4.295
SL: 4.320
TP1: 4.255
TP2: 4.240
TP3: 4.225
Das ist Fortsetzungshandel mit Bestätigung, anstatt dem Momentum nachzujagen.
MEINE EINSCHÄTZUNG
Es gibt im Wesentlichen drei verschiedene Märkte auf diesem Chart.
Unter 4.380: Verkäufer bleiben fest in Kontrolle.
4.380–4.465: Korrekturbereich, in dem ich nach bärischen Reaktionen suche.
Über 4.465: Die aktuelle bärische Idee beginnt ihren Vorteil zu verlieren.
Deshalb frage ich nicht, ob Gold heute steigt oder fällt.
Der H1-Trend hat diese Frage bereits beantwortet: abwärts, bis der Preis etwas anderes beweist.
Worauf ich warte, ist der Ort, an dem die nächste Entscheidung es wert ist, gehandelt zu werden.
Bei 4.290 ist Gold gestreckt.
Beim FVG wird es interessant.
Beim Orderblock wird es ein echter Test.
Und über 4.465 höre ich auf, gegen die Käufer zu kämpfen.
Gold durchbricht den Boden. Nächste Rallye: echter Handel!Gold hat etwas Wichtigeres getan, als einfach nur „nach unten zu bewegen“.
Es hat eine Unterstützungszone zerstört, die fast zwei Wochen überlebt hatte.
Der Bereich 4.330–4.350 fungierte zuvor als Boden hinter dem gesamten Anstieg. Der Preis kehrte dorthin zurück, zögerte kurz und brach dann direkt durch. Gold wird jetzt um 4.307 gehandelt, wobei die H1-Struktur eindeutig von Verkäufern kontrolliert wird.
Aber es gibt ein Problem.
Nach einer so ausgedehnten Bewegung zu verkaufen bedeutet, einzusteigen, wenn ein Großteil des Schadens bereits eingetreten ist.
Anstatt also zu fragen „Wie tief kann Gold fallen?“, stelle ich eine andere Frage:
Wo möchte ich, dass Gold zurückkommt, bevor ich die nächste Entscheidung treffe?
Der erste Test ist überraschend nah
Der gebrochene Boden um 4.330–4.350 ist jetzt der erste wichtige Bereich auf meinem Chart.
Dies ist ein einfaches Konzept für neue Händler: Wenn eine starke Unterstützung bricht, kann derselbe Bereich zu einem Widerstand werden, wenn der Preis dorthin zurückkehrt.
Das schafft mein erstes Setup.
Wenn Gold in den Bereich 4.330–4.350 zurückprallt, aber eine H1-Kerze die Zone ablehnt und wieder unter 4.330 schließt, würde ich den Rückprall als Retest und nicht als Umkehrung behandeln.
VERKAUF Einstieg: 4.328–4.338
Stop Loss: 4.356
TP1: 4.305
TP2: 4.285
TP3: 4.265
Ich möchte nicht einfach verkaufen, weil der Preis 4.330 berührt.
Die Ablehnung ist der Auslöser.
Was würde mich dazu bringen, diesen Markt zu kaufen?
Gold hier zu kaufen erfordert mehr Beweise.
Ein kleiner Rückprall von 4.300 ist nach einem solchen Zusammenbruch nicht genug.
Ich möchte, dass der Preis wieder über 4.350 steigt und, was noch wichtiger ist, einen H1-Schluss darüber druckt. Wenn der folgende Rückzug dann 4.330–4.350 respektiert, anstatt wieder direkt durchzufallen, wird der gescheiterte Zusammenbruch viel interessanter.
Das wäre mein Signal, dass die Verkäufer die Kontrolle über den gebrochenen Boden verlieren.
KAUF Einstieg: 4.338–4.350 nach der Rückeroberung
Stop Loss: 4.315
TP1: 4.375
TP2: 4.400
TP3: 4.430
Beachten Sie, was dieser Handel nicht ist.
Es ist keine Vorhersage, dass der gesamte Abwärtstrend beendet ist.
Es ist ein Handel darauf, dass Gold erfolgreich ein Niveau zurückerobert, das es nicht hätte zurückgewinnen sollen.
4.400 ist, wo sich die Geschichte wieder ändert
Es gibt ein weiteres Niveau auf dem Chart, das Aufmerksamkeit verdient: 4.400.
Wenn es den Käufern gelingt, 4.350 zurückzuerobern, wird dies das nächste logische Ziel. Aber es ist auch der Punkt, an dem ich erwarte, dass die Erholung einem viel härteren Test gegenübersteht.
Eine H1-Ablehnung um 4.390–4.405 würde die Verkäufer wieder auf meinen Radar bringen.
VERKAUF Einstieg: 4.390–4.402
Stop Loss: 4.418
TP1: 4.360
TP2: 4.335
TP3: 4.300
Andererseits würde mir ein H1-Schluss über 4.400, gefolgt von einem erfolgreichen Retest, sagen, dass die Korrektur stärker wird als ein normaler bärischer Rückprall. In diesem Fall würde ich aufhören, nach sofortigen Fortsetzungsverkäufen zu suchen.
Was, wenn Gold überhaupt nicht zurückprallt?
Dann lasse ich es in Ruhe, bis der Markt eine andere Struktur bietet.
Wenn der Preis 4.285 mit einem vollständigen H1-Schluss darunter bricht, würde ich auf einen Retest von 4.285–4.295 von unten warten.
Nur wenn dieser Retest fehlschlägt, würde ich einen weiteren Fortsetzungsverkauf in Betracht ziehen.
VERKAUF Einstieg: 4.283–4.293
Stop Loss: 4.310
TP1: 4.265
TP2: 4.245
TP3: 4.220
Diese Unterscheidung ist wichtig.
Das Brechen von 4.285 ist Information. Der Retest und die Ablehnung sind der Handel.
Derzeit besitzen die Verkäufer das H1-Diagramm, aber sie haben auch den schlechtesten Einstieg, wenn sie den Preis in der Nähe der Tiefststände verfolgen.
Meine Karte ist daher um das Comeback herum aufgebaut: 4.330–4.350 entscheidet, ob der gebrochene Boden zum Widerstand wird, während 4.400 entscheidet, ob dies immer noch nur eine bärische Korrektur oder etwas Größeres ist.
Die interessante Frage ist nicht mehr, ob Gold bärisch ist.
Es ist, ob der nächste Rückprall die Käufer oder die Verkäufer in die Falle lockt.
Gold fällt unter 4300 – Nicht dem Ausverkauf hinterherjagen
🔥 XAUUSD-Update: Gold fällt unter 4300 – Nicht dem Ausverkauf hinterherjagen
Gold hat diese Woche innerhalb von nur drei Handelstagen zwei deutliche Kursverluste erlebt, und die wichtige Unterstützung bei 4300 konnte nicht halten.
Mit dem näher rückenden US-Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls) dürften die Marktvolatilität und der Kampf zwischen Bullen und Bären weiter zunehmen.
Mein wichtigstes Handelsprinzip ist in dieser Phase ganz einfach:
📉 NICHT DEM MARKT NACH UNTEN HINTERHERJAGEN – WARTEN SIE AUF EINE ERHOLUNG UND VERKAUFEN SIE ZU EINEM BESSEREN PREIS.
Die bärische Struktur bleibt zwar bestehen, aber nach mehreren starken Rückgängen ist das Risiko, auf den aktuellen Tiefstständen Short-Positionen einzugehen, gestiegen.
🌍 Warum fällt der Goldpreis?
Hauptgrund für diesen Rückgang ist die rapide Zunahme der Erwartungen an eine restriktivere US-Geldpolitik.
Nachdem mehrere Fed-Vertreter relativ restriktive Kommentare abgegeben hatten, stiegen die Markterwartungen für weitere Zinserhöhungen deutlich an. Gleichzeitig stiegen die Renditen von US-Staatsanleihen, was den Goldpreis zusätzlich unter Druck setzte.
Normalerweise könnten zunehmende geopolitische Spannungen und höhere Ölpreise die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen steigern.
Derzeit interpretiert der Markt die höheren Ölpreise jedoch anders.
Höhere Energiepreise könnten den Inflationsdruck erhöhen, was der Federal Reserve einen weiteren Grund geben könnte, ihre Geldpolitik restriktiv zu halten.
Infolgedessen wurde die Attraktivität von Gold als sicherer Hafen vorübergehend durch die steigenden Zinserwartungen überlagert.
Meiner Meinung nach ist dies der Hauptgrund, warum Gold trotz anhaltender geopolitischer Unsicherheit weiterhin unter Druck steht.
📊 Technischer Ausblick: Überverkauft, aber weiterhin bärisch
Aus technischer Sicht ist der Goldpreis nun deutlich unter mehrere kurzfristige gleitende Durchschnitte gefallen.
Auch mehrere Indikatoren befinden sich im überverkauften Bereich.
Überverkaufte Bedingungen bedeuten jedoch nicht automatisch, dass sich der Markt sofort umkehren wird.
Der Trend kann über einen längeren Zeitraum überverkauft bleiben.
Überverkaufte Bedingungen zeigen uns, dass aggressives Nachkaufen zunehmend riskant wird.
Eine technische Erholung ist jederzeit möglich.
Aktuell liegen die wichtigsten Widerstandsniveaus bei:
📌 4345–4360
📌 4380
Die wichtige Unterstützungszone befindet sich derzeit bei:
📌 4280–4270
Sollte Gold mit Bestätigung unter 4270 fallen, könnte sich die Abwärtsdynamik erneut beschleunigen.
Die nächsten Kursziele nach unten könnten dann bei folgenden Werten liegen:
📌 4215
📌 4200
💡 Meine persönliche Einschätzung
Ich glaube, der übergeordnete Abwärtstrend hat sich noch nicht geändert.
Nach mehreren starken Kursrückgängen zeigt Gold jedoch nun zunehmend überverkaufte Bedingungen.
Aus diesem Grund ist das Risiko-Rendite-Verhältnis für Short-Positionen auf den aktuellen Tiefstständen nicht attraktiv.
Meine bevorzugte Strategie bleibt:
✔️ Auf eine Erholung warten.
✔️ Nahe wichtiger Widerstandsniveaus verkaufen.
✔️ Emotionale Short-Einstiege auf den Tiefstständen vermeiden.
✔️ Kleine Long-Positionen gegen den Trend nur bei starken Unterstützungs- und Stabilisierungssignalen in Betracht ziehen.
Der Haupttrend bleibt bärisch, aber kurzfristige Erholungen können in einem überverkauften Markt schnell erfolgen.
🎯 XAUUSD-Handelsplan
🔴 Verkaufsstrategie – Hauptstrategie
📍 Verkaufszone: 4345–4360
🚫 Stop-Loss: 4485
🎯 Kursziel 1: 4300
🎯 Kursziel 2: 4280–4270
Die bevorzugte Strategie besteht darin, auf eine Kurserholung in die Widerstandszone zu warten und anschließend eine bärische Bestätigung zu suchen.
Sollte Gold unterhalb des Widerstands bleiben und sich nicht deutlich erholen, könnte der Verkaufsdruck anhalten.
🟢 Kauf-Setup – Kurzfristiger Gegentrend-Trade
📍 Kaufzone: 4285–4295
🚫 Stop-Loss: 4265
🎯 Kursziel 1: 4335
🎯 Kursziel 2: 4345
⚠️ Dies ist ein kurzfristiger Gegentrend-Trade und sollte mit Vorsicht behandelt werden.
Ich empfehle, die Positionsgröße relativ klein zu halten und das Risiko sorgfältig zu managen.
🔥 Fazit
Gold befindet sich weiterhin im Abwärtstrend, aber der Markt ist nach mehreren starken Kursrückgängen zunehmend überkauft.
Der Trend ist bärisch, aber die beste Strategie ist, dem Markt nicht blindlings nach unten zu folgen.
Geduld ist wichtig.
Warten Sie auf bessere Preise.
Nutzen Sie Kursanstiege zum Verkauf.
Beachten Sie die wichtigen Unterstützungsniveaus.
Bleiben Sie flexibel, wenn die nächsten US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) veröffentlicht werden.
👇 Was ist Ihre Meinung?
Wird der Goldpreis weiter in Richtung 4200 steigen oder wird der überverkaufte Markt eine starke Erholung auslösen, bevor es weiter nach unten geht?
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Bleiben Sie diszipliniert, folgen Sie dem Trend und schützen Sie Ihr Kapital. 🔥📉
XAUUSD | Wichtige Zonen und mögliche PreisbewegungGold (XAUUSD) bewegt sich derzeit im Bereich von 4.370–4.380, der kurzfristig eine wichtige Reaktionszone darstellen könnte.
Im Chart sind drei wichtige Bereiche zu erkennen:
4.440–4.462: oberer Widerstandsbereich.
4.367–4.380: aktuelle Entscheidungs- und Reaktionszone.
4.290–4.307: unterer Unterstützungsbereich.
Der Preis reagierte zuvor an der unteren Zone und bewegte sich anschließend deutlich nach oben. Aktuell konsolidiert der Markt im Bereich der mittleren Zone.
Szenario 1: Hält die aktuelle Zone und entwickelt der Preis weitere Stärke, liegt der nächste interessante Bereich bei 4.440–4.462.
Szenario 2: Sollte die aktuelle Zone nicht halten und der Preis weiter nach unten laufen, könnte 4.290–4.307 wieder interessant werden.
Entscheidend ist für mich die Reaktion des Preises im Bereich 4.367–4.380.
Dies ist eine technische Chartanalyse auf Basis von Preisstruktur, Unterstützung und Widerstand. Keine Finanzberatung.
XAU/USD 45-Minuten-Analyse Marktstruktur
Gold befindet sich im 45-Minuten-Chart weiterhin in einer übergeordnet bärischen Struktur. Der starke Abverkauf aus dem Bereich 4.600–4.620 führte zu tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Anschließend wurde der Bereich um 4.480–4.500 deutlich nach unten gebrochen.
Die markierte violette Zone bei etwa 4.475–4.490 stellt eine wichtige Angebots- und Widerstandszone dar. Solange der Kurs diesen Bereich nicht nachhaltig zurückerobert, bleibt der übergeordnete Trend bearish.
Aktuelle Kursbewegung
Der aktuelle Kurs liegt bei ungefähr 4.369. Nach dem Rückgang in den Bereich 4.280–4.320 kam es zu einer starken Erholung bis in den Bereich um 4.390.
Damit ergibt sich aktuell folgende Situation:
• Übergeordneter Trend: Bärisch
• Kurzfristiges Momentum: Bullisch
• Aktuelle Situation: Bullische Korrektur innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends
Die starken Kerzen und langen Dochte zeigen eine erhöhte Volatilität. Deshalb sollte ein Einstieg möglichst erst nach einer Bestätigung erfolgen.
Wichtige Kurszonen
4.475–4.490 → Starke Supply-/Widerstandszone
4.430–4.440 → Wichtiges kurzfristiges Widerstandsziel / Take-Profit-Bereich
4.390–4.400 → Kurzfristiger Widerstand
4.350–4.360 → Kurzfristige Pivot-Zone
4.320 → Wichtige Unterstützung
4.280 → Markantes Swing-Low und zentrale strukturelle Unterstützung
Bullisches Szenario
Das im Chart eingezeichnete Szenario deutet auf eine mögliche Bewegung nach folgendem Muster hin:
Aktueller Bereich → Rücksetzer in Richtung 4.330–4.350 → bullische Reaktion → Anstieg in Richtung 4.430–4.440
Ein Rücksetzer in den Bereich 4.330–4.350 wäre technisch interessanter, als dem aktuellen starken Anstieg hinterherzulaufen.
Bei einer bestätigten bullischen Reaktion könnte das erste Ziel bei etwa 4.400 liegen.
Das Hauptziel liegt bei 4.430–4.440.
Sollte 4.440 mit starkem Momentum nachhaltig durchbrochen werden, wäre anschließend ein Anlauf auf die größere Supply-Zone bei 4.475–4.490 möglich.
Bärisches Szenario
Das bullische Szenario verliert an Stärke, wenn der Kurs den Bereich 4.320–4.330 deutlich unterschreitet.
Ein Bruch unter 4.280 wäre besonders bearish. Dadurch würde das aktuelle Erholungsszenario deutlich geschwächt und es wäre wahrscheinlicher, dass die Bewegung lediglich eine technische Korrektur innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends war.
Professioneller Trade-Ansatz
Bevorzugtes Szenario: Nicht den aktuellen Anstieg verfolgen, sondern auf einen kontrollierten Rücksetzer warten.
Mögliche Long-Zone: 4.330–4.350
Bestätigung: Bullische Reaktion bzw. Market-Structure-Shift auf dem niedrigeren Zeitrahmen
TP1: 4.400
TP2: 4.430–4.440
Erweitertes Ziel: 4.475–4.490
Strukturelle Invalidierung: Nachhaltiger Bruch unter 4.280
Fazit
Die übergeordnete Struktur bleibt bearish, während kurzfristig eine bullische Erholung läuft.
Der technisch sauberere Ansatz wäre daher, einen Rücksetzer in Richtung 4.330–4.350 abzuwarten und dort auf eine bullische Bestätigung zu achten. Das primäre Aufwärtsziel liegt bei 4.430–4.440.
Die Zone 4.475–4.490 ist anschließend der entscheidende Bereich. Eine klare Ablehnung dort würde die Fortsetzung des übergeordneten Abwärtstrends unterstützen. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde dagegen das bullische Szenario deutlich stärken.
4400 hält vorerst – Kursanstiege nutzen, nächsten Ausbruch im
🔥 XAUUSD-Ausblick 1. September: 4400 hält vorerst – Kursanstiege nutzen, nächsten Ausbruch im Auge behalten
Gold notiert nahe seinem Zweiwochentief, da der Markt die Aussichten für die US-Geldpolitik weiterhin neu bewertet.
Jüngste restriktive Signale haben die Erwartungen verstärkt, dass die Zinsen längerfristig höher bleiben könnten. Gleichzeitig haben steigende Renditen von US-Staatsanleihen und ein stärkerer US-Dollar zusätzlichen Druck auf Gold ausgeübt.
Da Gold keine Zinserträge generiert, erhöhen höhere Zinserwartungen die Opportunitätskosten des Haltens. Dies ist einer der Hauptgründe für die jüngsten Gewinnmitnahmen.
Gleichzeitig haben geopolitische Spannungen im Nahen Osten die Unsicherheit weiter erhöht. Steigende Ölpreise haben die Inflationssorgen verstärkt, was die zukünftigen geldpolitischen Erwartungen der Zentralbanken beeinflussen könnte.
Meiner Meinung nach befindet sich Gold derzeit im Spannungsfeld zweier starker Kräfte: Höhere Zinserwartungen belasten den Goldpreis, während geopolitische Risiken die Nachfrage nach sicheren Anlagen weiterhin stützen.
Dies bedeutet, dass die Volatilität die ganze Woche über hoch bleiben könnte.
Händler werden die anstehenden US-Arbeitsmarktdaten, darunter die ADP- und die Non-Farm Payrolls-Daten, sowie die Inflationsdaten im Laufe des Monats genau beobachten.
Sollten sich die Arbeitsmarktdaten abschwächen und der Inflationsdruck nachlassen, könnten die Erwartungen an eine restriktivere Geldpolitik sinken, was Gold potenziell stützen könnte.
Wenn die US-Wirtschaft jedoch robust bleibt und die Inflation hoch ist, könnte der Markt weiterhin höhere Zinsen einpreisen, was den Goldpreis weiter unter Druck setzen könnte.
📉 Technische Analyse: 4400 ist die wichtige Unterstützung
Gold testete am Montag den Bereich um 4396 und erreichte damit unser erstes Kursziel nahe 4400.
Die Reaktion in diesem Bereich war wichtig.
Nachdem Gold die Marke von 4396 erreicht hatte, stabilisierte es sich schnell und erholte sich. Der Kurs testete später die Marke von 4470, konnte aber nicht darüber hinaus ausbrechen. Der Tageschart schloss mit einer Doji-ähnlichen Kerze.
Dies deutet auf ein starkes Kaufinteresse im Bereich von 4400 hin.
Ich möchte jedoch einen wichtigen Punkt hervorheben: Ich glaube nicht, dass der aktuelle Abwärtstrend bereits vollständig beendet ist, und Händler sollten nicht voreilig versuchen, den Tiefpunkt zu erwischen.
Der Tageschart fiel zuvor unter die Unterstützung des kurzfristigen gleitenden Durchschnitts, während die gleitenden Durchschnitte begonnen haben, nach unten zu drehen. Dies deutet darauf hin, dass die kurzfristige Struktur weiterhin schwach ist.
🔥 4470 ist die kurzfristige Trennlinie
Solange Gold unter 4470 bleibt, gehe ich davon aus, dass der Markt in einer schwachen Konsolidierungsphase verharrt und die meisten Erholungen als technische Korrekturen zu betrachten sind.
Ein bestätigter Anstieg und ein nachhaltiges Halten über 4470 könnten den Abwärtsdruck verringern und den Weg für eine stärkere Erholung ebnen.
📊 Wie geht es weiter?
Der nächste wichtige Test steht an:
🔥 Unterstützung bei 4400
Ich gehe davon aus, dass Gold dieses Niveau erneut testen könnte.
Sollte der Kurs die Marke von 4400 erneut prüfen, die Käufer diese jedoch erfolgreich verteidigen, könnte Gold eine kurzfristige Basis bilden. Starke US-Arbeitsmarktdaten könnten dann den nächsten wichtigen Kursanstieg auslösen.
Sollte Gold die Marke von 4400 jedoch nicht halten können und mit Bestätigung darunter fallen, könnte sich der Abwärtstrend beschleunigen.
Die nächste wichtige Unterstützungszone wäre dann:
📌 4330 – 4300
Dieser Bereich stellt eine wichtige Unterstützungszone der vorherigen Rallye dar.
Ein Durchbruch unter 4300 würde die übergeordnete Aufwärtsstruktur stärker unter Druck setzen.
🎯 XAUUSD-Handelsplan
🔴 Verkaufsstrategie
📍 Verkaufszone: 4460 - 4470
🚫 Stop-Loss: 4490
🎯 TP1: 4420
🎯 TP2: 4400
🎯 Erweitertes Kursziel: 4320
Meine bevorzugte Strategie ist es, bei Kursanstiegen zu verkaufen, solange der Kurs unter dem Widerstandsniveau von 4470 bleibt.
🟢 Kaufstrategie
📍 Kaufzone: 4400 - 4420
🚫 Stop-Loss: 4380
🎯 TP1: 4450
🎯 TP2: 4470
Dies ist ein unterstützungsbasierter Trade. Ich würde einen Kauf nur in Betracht ziehen, wenn der Kurs eine klare Stabilisierung um die Unterstützungszone zeigt.
💡 Meine persönliche Einschätzung
Ich glaube, dass die Marke von 4400 derzeit die wichtigste für Gold ist.
📉 Ein bestätigter Kursverfall unter 4400 könnte den Weg in Richtung 4330–4300 ebnen.
📈 Eine erfolgreiche Verteidigung der Marke von 4400 könnte dem Markt ermöglichen, eine Basis zu bilden und sich auf eine stärkere Erholung vorzubereiten.
Meine bevorzugte Strategie bleibt vorerst:
✔️ Bei Kursanstiegen verkaufen.
✔️ Nicht blindlings den Tiefpunkt erwischen.
✔️ Die Marke von 4400 genau beobachten.
✔️ Die Marke von 4470 als wichtigen Widerstand im Auge behalten.
✔️ Vor wichtigen Arbeitsmarktdaten flexibel bleiben.
Der Markt steht vor einer wichtigen Entscheidung. Daher ist Risikomanagement wichtiger als die Vorhersage jeder einzelnen Kursbewegung.
⚠️ Risikohinweis: Diese Analyse spiegelt meine persönliche Markteinschätzung wider und dient ausschließlich Bildungszwecken. Dies ist keine Finanzberatung. Gold ist sehr volatil, daher sollten Sie Ihr Risiko stets sorgfältig managen.
🔥 Was ist Ihre Meinung?
Wird XAUUSD unter 4400 fallen und weiter in Richtung 4300 tendieren, oder werden die Käufer die Unterstützung verteidigen und eine stärkere Erholung auslösen?
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BTC/USD – Range & mögliche Abwärtsbewegung 📊 BTC/USD – Range & mögliche Abwärtsbewegung ⚡
Bitcoin notiert aktuell bei etwa 76.995 USD im 2H-Chart und befindet sich nahe der unteren Begrenzung der bestehenden Range. Nach mehreren Ablehnungen im Bereich der 81.400 USD zeigt der Kurs kurzfristig zunehmenden Verkaufsdruck.
🔹 Marktstruktur
BTC bewegt sich weiterhin innerhalb einer größeren Range zwischen ungefähr 76.000 und 81.400 USD. Der Bereich um 81.400 USD wurde mehrfach abgewiesen, wodurch die Verkäufer dort weiterhin Stärke zeigen.
Jetzt testet der Kurs die wichtige Unterstützung bei 76.000 USD.
🔻 Bärisches Szenario
Sollte BTC einen klaren 2H-Schlusskurs unter 76.000 USD bilden und anschließend einen erfolglosen Retest durchführen, könnte eine weitere Abwärtsbewegung folgen.
🎯 Mögliches Ziel: 71.000–72.000 USD Order-Block
Dieser Bereich stellt auf dem Chart eine wichtige potenzielle Nachfragezone dar.
📈 Bullisches Alternativszenario
Sollte BTC dagegen den Bereich 78.000–79.000 USD überzeugend zurückerobern und höhere Hochs bilden, würde sich das kurzfristige bärische Szenario abschwächen.
Danach könnte erneut die 81.400-USD-Widerstandszone getestet werden.
🎯 Wichtige Level
🟥 81.400 USD: Starker Widerstand
🟧 78.000–79.000 USD: Reclaim-/Erholungszone
🟨 76.000 USD: Entscheidende Range-Unterstützung
🟩 71.000–72.000 USD: Order-Block / mögliche Nachfragezone
🧠 Fazit
BTC bleibt innerhalb der Range, steht aber aktuell an einem entscheidenden Support. Ein bestätigter Bruch unter 76.000 USD könnte den Weg in Richtung 71.000–72.000 USD öffnen. Hält die Unterstützung hingegen und BTC erobert 78.000–79.000 USD zurück, wäre eine Erholung innerhalb der Range möglich.
⚠️ Geduld und Bestätigung abwarten – keine Einstiege allein aufgrund eines einzelnen Levels.
XAUUSD – Neue Long-Idee: Welle (iv) abgeschlossen?Bezug auf meine vorherige Idee und die anschließenden Updates:
Der damalige Long wurde nicht ausgelöst. Die erwartete bullische Bestätigung blieb aus, der Buy-Stop wurde nicht getriggert und die Korrektur lief weiter nach unten.
Inzwischen hat Gold den nächsten wichtigen Zielbereich erreicht. Übergeordnet befinden wir uns am 50%-Retracement der gesamten Bewegung. Gleichzeitig wurde innerhalb der letzten kleineren Abwärtsstruktur auch das 61,8%-Retracement erreicht.
Genau aus diesem Bereich kam jetzt eine deutliche Reaktion. Entscheidend ist für mich aber vor allem, dass sich auf den niedrigeren Timeframes die Marktstruktur inzwischen bullisch verändert hat.
Damit steht jetzt das Setup, auf das ich in der vorherigen Idee gewartet habe.
Mein aktueller Count geht davon aus, dass die übergeordnete Welle (iv) abgeschlossen ist und von hier die nächste impulsive Welle (v) starten kann.
Der Einstieg erfolgt nach der bestätigten 1–2-Struktur. Anschließend wird der SL direkt unter das Tief der Welle 2 gesetzt. Dadurch ergibt sich ein sehr gutes Risk/Reward-Verhältnis, während die Invalidierung klar definiert bleibt.
Mein Szenario:
(iv) abgeschlossen → 1–2 bestätigt → Welle 3 startet → übergeordnete (v) läuft.
Das größere Ziel bleibt im Bereich 4.794, basierend auf – × 0,618.
Der Unterschied zur letzten Idee ist diesmal entscheidend: Damals gab es keine Bestätigung und deshalb auch keinen Trade. Jetzt haben wir die Reaktion aus dem übergeordneten 0,5er-Bereich und zusätzlich den Strukturwechsel auf den kleineren Timeframes.
In kleineren Timeframes sieht es erstmal Bullish aus
XAUUSD — Korrektiver Rebound aus der H1-Demand-ZoneMarket Pulse
Gold bleibt unter Druck durch einen stärkeren US-Dollar, steigende Treasury-Renditen und höhere Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung der Fed.
Auch die Ölpreise steigen aufgrund erneuter Spannungen im Nahen Osten. Das kann die Nachfrage nach Gold als sicherem Hafen etwas unterstützen, hält gleichzeitig aber auch die Inflationsrisiken hoch.
Was der Chart zeigt
XAUUSD bleibt auf H1 bearish nach dem starken Ausbruch nach unten aus dem Bereich 4.580–4.600.
Der Kurs bildet weiterhin tiefere Hochs und tiefere Tiefs und handelt inzwischen nahe der Demand-Zone 4.290–4.310.
Da der Rückgang bereits weit fortgeschritten ist, wirkt ein direkter Verkauf in diesen Support weniger attraktiv.
Zunächst könnte sich ein korrektiver Rebound entwickeln.
Der erste Bereich, den ich beobachte, ist das FVG bei 4.390–4.420. Wenn die Käufer den Kurs weiter nach oben drücken, liegt die stärkere Retracement-Zone bei 4.450–4.486, wo Liquidität auf die Fibonacci-Level 0,50–0,618 trifft.
Dieser Bereich könnte für eine Rückkehr der Verkäufer besonders wichtig werden.
Wichtige Levels
4.580–4.610 — Wichtige Rejection-Zone
4.450–4.486 — Liquidität + Fibonacci
4.390–4.420 — H1 FVG
4.290–4.310 — Haupt-Demand-Zone
Mein Hauptplan
Der übergeordnete Trend bleibt bearish, aber ich bevorzuge es, auf einen Rebound zu warten.
Wenn der Kurs sich durch das FVG erholt und 4.450–4.486 erreicht, werde ich auf eine bearishe Reaktion achten.
Wenn die Verkäufer mit Bestätigung zurückkehren, könnte Gold erneut in Richtung 4.290–4.310 drehen.
Was ich sehen möchte
Ich möchte zunächst sehen, dass die aktuelle Demand-Zone hält und eine korrektive Erholung auslöst.
Die Idee einer bearishen Fortsetzung wird stärker, wenn der Kurs die Fibonacci-/Liquiditätszone ablehnt und ein neues tieferes Hoch bildet.
Eine nachhaltige H1-Bewegung über 4.486 würde dieses Setup abschwächen.
Abschließende Einschätzung
Der H1-Trend bleibt abwärtsgerichtet, aber Gold befindet sich nach dem starken Abverkauf inzwischen nahe einem tiefen Supportbereich.
Vorerst bevorzuge ich es, auf den Rebound zu warten und anschließend dem übergeordneten bearishen Trend zu folgen, anstatt Shorts nahe den Tiefs zu verfolgen.
XAUUSD — Kaufen nach dem letzten Demand-SweepFundamentalanalyse
Gold bleibt unter starkem makroökonomischem Druck, da der US-Dollar weiter zulegt und die Renditen von US-Staatsanleihen deutlich steigen. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasury liegt nahe 4,8 %. Erneute Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben den Ölpreis nach oben getrieben, was die Inflationssorgen verstärkt und die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed im September auf rund 70 % erhöht hat. Die ADP-Arbeitsmarktdaten und die Nonfarm Payrolls am Freitag könnten darüber entscheiden, ob dieser Druck auch in der kommenden Woche anhält.
Technische Analyse
Im H1-Chart handelt XAUUSD nahe 4.317 nach einer starken bearishen Abwärtsbewegung vom Hoch bei 4.643. Der Preis bildet weiterhin tiefere Hochs und tiefere Tiefs, doch der Rückgang hat inzwischen die markierte Demand-Zone bei 4.280–4.310 erreicht, nachdem 4.282,63 angelaufen wurde.
Der bevorzugte Plan besteht darin, auf einen weiteren Liquiditätssweep innerhalb dieser Zone und anschließend auf eine klare bullishe Bestätigung zu warten. Wenn die Käufer wieder die Kontrolle übernehmen, könnte eine korrigierende Erholung zunächst das Fibonacci-0,236-Level nahe 4.368, anschließend 0,382 um 4.420 und möglicherweise 4.470–4.485 erreichen.
Wichtige Schlüsselniveaus
Aktueller Preis: 4.317,35
Hauptkaufzone: 4.280–4.310
Kurzfristige Unterstützung: 4.282–4.300
Kurzfristiger Widerstand: 4.365–4.380
Liquiditätsbereich: 4.280–4.295
Hauptziel: 4.470–4.485
Invalidierung: unter 4.265
Trading-Szenario
Hauptkaufsetup
Einstieg: 4.280–4.310
Stop Loss: 4.265
Take Profit 1: 4.368
Take Profit 2: 4.420
Take Profit 3: 4.470–4.485
Kaufbedingung
Warten Sie darauf, dass der Preis die Demand-Zone sweeped und eine klare bullishe Reaktion zeigt. Ein langer unterer Docht, eine bullishe Engulfing-Kerze, ein gescheiterter Breakdown unter 4.282 oder ein H1-Reclaim über 4.310 könnten erneuten Kaufdruck bestätigen.
Falls der Preis unter 4.265 ausbricht und sich dort hält, ist das Erholungssetup nicht mehr gültig.
Gesamtausblick
Die unmittelbare H1-Struktur bleibt bearish. Daher handelt es sich um ein Counter-Trend-Erholungssetup und nicht um eine bestätigte Trendwende.
Der bevorzugte Plan für die kommende Woche besteht darin, nicht zu früh zu kaufen, sondern auf eine tiefere Liquiditätsreaktion im Bereich 4.280–4.310 zu warten.
Falls die Zone hält, könnte sich Gold in Richtung 4.368, 4.420 und möglicherweise 4.470–4.485 erholen. Starke US-Arbeitsmarktdaten könnten den Rebound verzögern, während schwächere Daten ihn auslösen oder beschleunigen könnten.
Erwarten Sie, dass Gold zuerst den Bereich um 4.280 sweeped, bevor die Erholung beginnt?
Bitcoin-Chartanalyse vom 1. September.Hallo! Dies ist ein Bitcoin-Leitfaden.
Meine Analyse ist für TradingView optimiert. Mit der Wiedergabefunktion können Sie die Kursbewegungen in Echtzeit verfolgen.
Dies ist der 30-Minuten-Chart von Bitcoin.
Im Tageschart ist aktuell ein MACD Dead Cross zu beobachten.
Vorsicht ist geboten, da diese Position das Potenzial für einen starken Kursrückgang birgt.
Ich habe eine Strategie entwickelt, die auf einem Seitwärtsmarkt basiert und den Kanal beibehält.
Long-Position-Strategie basierend auf dem Bewegungspfad des roten Fingers
1) Einstiegspunkt für die Long-Position bei 77.309,90 $ / Stop-Loss bei Durchbruch der violetten Unterstützungslinie
2) Erstes Kursziel für die Long-Position bei 78.711 $ → Kursziele in der Reihenfolge Hoch, Gut
Obwohl der Gesamttrend auf eine wahrscheinliche Bodenzone hindeutet, habe ich die Strategie basierend auf den Nasdaq-Bewegungen umgesetzt. Sollte die Bodenzone durchbrochen werden, besteht weiterhin die Möglichkeit, Zone 1 zu erreichen.
Bitte nutzen Sie meine Analyse lediglich als Referenz und für praktische Anwendungen.
Ich wünsche Ihnen sicheres Handeln durch strikte Einhaltung der Handelsprinzipien und die Verwendung von Stop-Loss-Limits.
Vielen Dank.
Bärischer Plan in Richtung 4.225 OB | XAUUSD 02/09XAUUSD bleibt auf dem H1-Zeitrahmen bärisch nach der starken impulsiven Abwärtsbewegung vom 4.620–4.630 H1 Order Block. Die bärische Struktur hat bereits mehrere Abwärts-BOS produziert, was bestätigt, dass Verkäufer die Kontrolle behalten.
An der aktuellen Position handelt der Preis nahe der unteren Grenze der jüngsten Spanne um 4.280–4.300. Da der Preis bereits ein verlängertes bärisches Bein geliefert hat, bevorzuge ich es nicht, der Bewegung auf den Tiefs nachzujagen. Mein bevorzugtes Szenario für heute ist zunächst eine Korrektur, gefolgt von einer weiteren bärischen Fortsetzung.
🔎 H1 Marktstruktur
Gesamteinschätzung: Bärisch
Hauptwiderstandszone: 4.420–4.440
Dieser Bereich stimmt mit dem sichtbaren POC und der vorherigen Konsolidierungs-/Angebotszone überein.
Der jüngste Abwärts-BOS hält den bärischen Orderfluss intakt.
Solange der Preis unter diesem Widerstand bleibt, begünstigt die Wahrscheinlichkeit eine weitere Bewegung in Richtung des unteren H1 OB.
🎯 Haupt-Handelsplan
📍 Einstiegszone
4.420–4.440
Dies ist die einzige Hauptzone, auf die ich mich für das primäre Setup konzentriere.
Anstatt blind einzusteigen, möchte ich eine Bestätigung auf niedrigerem Zeitrahmen innerhalb dieses Bereichs sehen, wie zum Beispiel:
Liquiditätssweep über einem lokalen Hoch
Bärischer CHoCH
Bärischer BOS
Starke Ablehnung aus der POC-Zone
🛑 Stop Loss
Über 4.465
Eine anhaltende Bewegung über dieses Niveau würde darauf hinweisen, dass der Preis über dem Hauptwiderstandsbereich akzeptiert wird und das bärische Fortsetzungsszenario schwächen würde.
🎯 Gewinnmitnahme
TP1: 4.360
Vorherige Liquidität und Zwischenunterstützung.
TP2: 4.280
Aktuelles Spanntief / Abwärtsliquidität.
TP3: 4.225–4.245
Hauptziel — H1 Order Block.
📈 Erwarteter Preisverlauf heute
Meine primäre Erwartung ist:
4.290 → Korrektur in Richtung 4.360 → mögliche Erweiterung in 4.420–4.440 → bärische Fortsetzung in Richtung 4.280 → 4.225–4.245.
Das ideale Szenario ist daher kein sofortiger Einstieg auf dem aktuellen Tief. Ich warte darauf, dass der Preis höher in die Hauptwiderstandszone ausbalanciert, bevor ich nach bärischer Bestätigung suche.
⚠️ Alternatives Szenario
Wenn XAUUSD es nicht schafft, 4.420–4.440 zu erreichen und stattdessen unter 4.280 mit starker H1-Verdrängung bricht, könnte der Markt direkt in Richtung des 4.225–4.245 OB fortsetzen.
In diesem Fall würde ich der Abwärtsbewegung nicht nachjagen. Ich würde auf einen neuen Rückzug und eine frische Struktur warten.
❌ Ungültigkeit
Das bärische Szenario wird schwächer, wenn der Preis einen anhaltenden H1-Schluss und Akzeptanz über 4.465 produziert.
Über diesem Niveau müsste die aktuelle bärische Fortsetzungsidee neu bewertet werden.
🧠 Heutige Einschätzung
BÄRISCH
Meine Erwartung für heute ist eine vorübergehende Korrektur, gefolgt von weiteren Abwärtsbewegungen, wobei 4.420–4.440 als Schlüsselentscheidungszone und 4.225–4.245 als Hauptziel auf der Unterseite fungieren.
Schlüsselidee: Warten Sie auf die Korrektur, jagen Sie den Preis nicht auf den Tiefs.
DAX Tagesausblick 02.09. - Nahost/Öl/Bonds/Risk AssetsGuten Morgen zusammen,
der September startet mit einer deutlich erhöhten Unsicherheit an den internationalen Märkten. Die geopolitische Lage zwischen den USA und Iran hat sich erneut verschärft, während gleichzeitig die Ölpreise deutlich über die Marke von 90 US-Dollar gestiegen sind. Parallel dazu sehen wir einen starken Anstieg der Renditen an den internationalen Anleihemärkten und damit wieder zunehmenden Druck auf die Zinserwartungen der Notenbanken.
Besonders relevant ist dabei die Kombination aus hohen Energiepreisen, steigenden Inflationserwartungen und einer gleichzeitig weiterhin robusten US-Wirtschaft. Genau dieses Zusammenspiel belastet aktuell die Risk Assets und sorgt für deutlich mehr Volatilität.
Auch mit Blick auf die am Freitag anstehenden NFP-Daten gewinnt die Entwicklung in den kommenden Tagen weiter an Bedeutung.
Agenda
1. Geopolitische Lage
2. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
3. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
4. Earnings im Überblick
5. Märkte und Korrelationen im Überblick
6. Risk Assets im Überblick
7. DAX Tagesausblick
8. Fazit
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1. Geopolitische Lage
Die geopolitische Situation bleibt aktuell der wichtigste externe Risikofaktor für die Märkte. Zwischen den USA und Iran kam es erneut zu einer deutlichen Eskalation. Die USA haben am Dienstag weitere Ziele im Iran angegriffen, unter anderem Radar- und militärische Infrastruktur. Gleichzeitig meldete der Iran Vergeltungsschläge gegen US-Stellungen in der Region.
Dabei wurden unter anderem Angriffe beziehungsweise Raketen- und Drohnenaktivitäten aus Richtung Iran gegen US-Stellungen in Kuwait, Bahrain, Jordanien und Erbil im Irak gemeldet. Jordanien bestätigte den Abschuss mehrerer ballistischer Raketen, während Bahrain ebenfalls von abgefangenen iranischen Luftangriffen berichtete.
Für die Märkte ist allerdings weniger der einzelne Angriff entscheidend als die Frage, ob sich die Eskalation weiter ausbreitet und insbesondere die Energieversorgung beziehungsweise die Schifffahrt durch die Straße von Hormus beeinträchtigt wird.
Gleichzeitig gibt es weiterhin diplomatische Signale. US-Finanzminister Scott Bessent führte Gespräche mit russischen Vertretern und auch auf G20-Ebene wurde über globale Handels- und Energiefragen diskutiert. Eine nachhaltige diplomatische Lösung zwischen den USA und Iran ist aktuell allerdings weiterhin nicht erkennbar.
Besonders wichtig bleibt deshalb der Ölmarkt. Laut US-Energieministerium wurden am Montag rund 17 Millionen Barrel Öl durch die Straße von Hormus transportiert. Das zeigt zwar, dass der Ölfluss weiterhin funktioniert, gleichzeitig bleibt die geopolitische Risikoprämie aufgrund der aktuellen Eskalation sehr hoch.
Anleihemärkte und Notenbanken
Parallel zur geopolitischen Eskalation sehen wir einen massiven Anstieg der Renditen an den globalen Anleihemärkten. Der entscheidende Punkt ist hierbei: Nicht die Anleihen selbst steigen, sondern die Renditen, was entsprechend fallende Bondpreise bedeutet.
Für die laufende Woche sehen wir bei den US-Staatsanleihen folgende Renditebewegungen:
* 3-jährige US-Staatsanleihen: +1,13 %
* 5-jährige US-Staatsanleihen: +1,46 %
* 10-jährige US-Staatsanleihen: +1,54 %
* 30-jährige US-Staatsanleihen: +0,42 %
Das ist für die Aktienmärkte deshalb relevant, weil steigende Renditen die Finanzierungskosten erhöhen und gleichzeitig die Attraktivität von risikofreien Anlagen gegenüber Aktien verbessern.
Der aktuelle Anstieg wird insbesondere durch die Kombination aus höheren Ölpreisen, Inflationssorgen und der Erwartung einer restriktiveren Geldpolitik getrieben. Der Markt preist inzwischen wieder deutlich stärker ein, dass die Notenbanken auf einen möglichen neuen Inflationsschub reagieren müssen.
Auch die Bank of Japan steht dabei zunehmend im Fokus. Gouverneur Ueda betonte, dass insbesondere die Aufwärtsrisiken bei den Preisen stärker berücksichtigt werden müssen. Gleichzeitig wurde darauf hingewiesen, dass die langfristigen Renditeanstiege in Japan zu einem großen Teil durch globale Renditebewegungen verursacht wurden.
Die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihe hat dabei die Marke von 3 % erreicht – ein Niveau, das zuletzt Mitte der 1990er-Jahre gesehen wurde. Gleichzeitig stieg USD/JPY über 160.
Auch die EZB sendet inzwischen deutlich hawkishere Signale. EZB-Ratsmitglied Nagel erklärte, dass Deutschland in diesem Jahr auf rund 1 % Wachstum kommen könnte, gleichzeitig müsse Deutschland für einen gewissen Zeitraum einen höheren staatlichen Fehlbetrag akzeptieren. Die Märkte sehen mittlerweile eine Wahrscheinlichkeit von über 95 % für eine EZB-Zinserhöhung im September.
Damit ergibt sich momentan ein sehr anspruchsvolles Makroumfeld: hohe Ölpreise, steigende Renditen, stärkere Zinserhöhungserwartungen und gleichzeitig zunehmende geopolitische Risiken.
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Gestern standen zahlreiche wichtige Konjunkturdaten im Fokus.
Eurozone CPI
Die Inflationsdaten aus der Eurozone lagen beim Headline-CPI auf Jahressicht bei:
* CPI YoY: 3,3 %
* Forecast: 3,3 %
* Previous: 2,9 %
Damit ist die Inflation gegenüber dem Vormonat deutlich gestiegen und liegt weiterhin über dem mittelfristigen Ziel der EZB.
Auch die Arbeitsmarktdaten waren nicht vollständig überzeugend:
* Unemployment Rate: 6,4 %
* Forecast: 6,3 %
* Previous: 6,4 %
* Previous wurde von 6,3 % auf 6,4 % revidiert.
Interessant ist gleichzeitig die Entwicklung der Kerninflation. Der Core CPI YoY ist auf 2,4 % gefallen:
* Actual: 2,4 %
* Forecast: 2,5 %
* Previous: 2,5 %
Damit zeigt sich ein gemischtes Bild: Die Gesamtinflation steigt deutlich, während die Kerninflation gleichzeitig etwas zurückkommt. Für die EZB wird deshalb insbesondere entscheidend sein, wie nachhaltig der Anstieg der Headline-Inflation durch Energiepreise tatsächlich ist. Im EZB Watch Tool fällt auf, das sich die Zinserwartungen für 2026 nach dem CPI Bericht nicht mehr verschoben haben, damit handelt die EZB aktuell nicht so datenbasiert wie die FED.
US Manufacturing PMI
Der S&P Global Manufacturing PMI für August lag bei:
* 53,9
* Forecast: 53,2
* Previous: 53,9
Damit bleibt die US-Industrie weiterhin im expansiven Bereich und lag gleichzeitig über den Erwartungen.
Für die Risk Assets ist das grundsätzlich ein zweischneidiges Signal: Eine robuste Wirtschaft unterstützt zwar die Gewinnentwicklung der Unternehmen, gleichzeitig reduziert eine starke Konjunktur den Druck auf die Fed, die Geldpolitik schnell zu lockern.
ISM Manufacturing Prices
Besonders relevant war der Preiskomponent:
* ISM Manufacturing Prices: 71,1
* Forecast: 70,5
* Previous: 70,0
Der Anstieg zeigt erneut einen zunehmenden Preisdruck im verarbeitenden Gewerbe. In Kombination mit den hohen Ölpreisen ist genau das aktuell problematisch für die Inflationsentwicklung.
ISM Manufacturing PMI
Der eigentliche ISM Manufacturing PMI enttäuschte dagegen deutlich:
* Actual: 44,6
* Forecast: 55,2
* Previous: 55,6
Damit liegt der Wert klar unter den Erwartungen und signalisiert eine deutliche Abschwächung im verarbeitenden Gewerbe.
Wir haben somit erneut ein gemischtes Bild aus den USA: Die Gesamtwirtschaft bleibt robust, gleichzeitig zeigen einzelne Bereiche deutliche Schwäche und die Preiskomponenten bleiben hoch.
JOLTS Job Openings
Besonders wichtig mit Blick auf die NFP-Daten am Freitag waren die JOLTS Job Openings:
* Actual: 7,271 Mio.
* Forecast: 7,330 Mio.
* Previous: 7,182 Mio.
Die Zahl der offenen Stellen ist damit gegenüber dem Vormonat gestiegen, blieb aber unter den Erwartungen.
Für die kommenden Tage bleibt deshalb der US-Arbeitsmarkt der zentrale fundamentale Faktor. Die JOLTS-Daten liefern bereits einen ersten Hinweis, entscheidend wird jedoch der komplette Arbeitsmarktbericht am Freitag.
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3. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute richtet sich der Fokus insbesondere auf zwei Datenpunkte.
ADP Non-Farm Employment Change
Mit Blick auf den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht am Freitag ist der ADP-Bericht heute besonders relevant. Der Markt wird genau beobachten, ob sich die Hinweise auf eine Abkühlung des Arbeitsmarktes bestätigen oder ob der Beschäftigungsaufbau weiterhin robust bleibt.
Crude Oil Inventories
Ebenfalls sehr wichtig sind heute die US-Rohöllagerbestände. Angesichts eines Ölpreises von mittlerweile über 90 US-Dollar können größere Veränderungen bei den Lagerbeständen zusätzliche Bewegungen im Energiemarkt auslösen.
Damit bleibt heute vor allem die Kombination aus Arbeitsmarktdaten und Ölmarkt entscheidend.
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4. Earnings im Überblick
Auf der Earnings-Seite standen gestern unter anderem Palo Alto Networks, Dell Technologies und Medtronic im Fokus.
Palo Alto Networks konnte sowohl beim Gewinn als auch beim Umsatz die Erwartungen übertreffen:
* EPS Surprise: +4,08 %
* Revenue Surprise: +1,79 %
Noch stärker waren die Zahlen von Dell Technologies.
Dell meldete für Q2 einen Umsatz von rund 46,97 Mrd. USD gegenüber erwarteten 44,78 Mrd. USD. Besonders stark war erneut das AI-optimierte Servergeschäft.
Auch der Ausblick wurde deutlich angehoben. Dell erwartet für das Gesamtjahr nun einen Umsatz von rund 192 Mrd. USD gegenüber einer bisherigen Prognose von 165–169 Mrd. USD. Gleichzeitig wurde die Erwartung für den Umsatz mit AI-optimierten Servern auf rund 74 Mrd. USD angehoben.
Das unterstreicht erneut, wie stark der AI-Infrastrukturzyklus aktuell noch läuft.
Heute steht allerdings ein Unternehmen besonders im Fokus:
Broadcom
Die Zahlen von Broadcom werden insbesondere hinsichtlich AI-Infrastruktur, Networking und der weiteren Entwicklung des AI-Capex-Zyklus relevant sein.
Zusätzlich stehen unter anderem Hewlett Packard, NetApp und Brown-Forman mit Quartalszahlen auf der Agenda.
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5. Märkte und Korrelationen im Überblick
U.S. Oil
Beim Ölmarkt ist die Situation aktuell extrem entscheidend.
U.S. Oil notiert mittlerweile über 90 USD, aktuell bei rund 90,39 USD. Gestern legte der Ölpreis bereits um rund 5,43 % zu. Brent schloss sogar bei 94,65 USD, was einem Tagesplus von rund 4,6 % entspricht.
Damit ist die geopolitische Risikoprämie wieder massiv gestiegen.
Für die Risk Assets ist ein Ölpreis über 90 USD aus meiner Sicht ein sehr schlechtes Umfeld. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, erhöhen damit potenziell den Druck auf die Notenbanken und können gleichzeitig die Margen der Unternehmen belasten.
Für mich bleibt deshalb folgende Marke entscheidend:
Über 90,50 USD bleibt U.S. Oil für mich perspektivisch bullish. Sollte die Eskalation weiter zunehmen, wäre anschließend das Juli-Monatshoch bei 93,59 USD das nächste relevante Ziel.
Shorts würde ich dagegen aktuell noch nicht aggressiv suchen. Dafür möchte ich zunächst eine klare Deeskalation beziehungsweise eine belastbare diplomatische Lösung sehen.
Erst dann werden wieder die Bereiche 87,78 USD und 86,40 USD interessant.
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U.S. Staatsanleihen
Die Renditen steigen weiterhin massiv und bleiben damit einer der wichtigsten Belastungsfaktoren für die Aktienmärkte.
Die Kombination aus höheren Ölpreisen, steigenden Inflationserwartungen und zunehmenden Zinserhöhungserwartungen führt dazu, dass Kapital aus den Bondmärkten abfließt und die Renditen weiter steigen.
Besonders relevant bleibt dabei die Entwicklung der langfristigen Renditen, weil diese direkt in die Bewertung von Aktien und insbesondere Growth- und Tech-Aktien hineinspielen.
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DXY
Auch beim Dollar sehen wir wieder klare Stärke.
Der DXY hatte am Montag zwar unter der 99,50er-Zone geschlossen, dieser Ausbruch konnte sich jedoch nicht nachhaltig bestätigen. Bereits gestern wurde die Bewegung wieder vollständig negiert und heute wurden zusätzlich die Daily Highs gebrochen.
Für mich bleibt daher zunächst die 100er-Marke das primäre Ziel.
Sollte der US-Arbeitsmarkt am Freitag deutlich stärker ausfallen als erwartet, könnte dies nochmals zusätzliche Dollar-Stärke auslösen. In diesem Fall halte ich auch einen Anstieg in Richtung 100,50 in dieser Woche für möglich.
Damit haben wir aktuell genau die Kombination, die Risk Assets belastet:
Hoher Ölpreis + starker US-Dollar + steigende Renditen.
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Volatilitätsindex
Auch beim VIX sehen wir eine deutliche Veränderung.
Der Volatilitätsindex konnte gestern um rund 9,4 % zulegen und notiert aktuell bei etwa 16,46.
Damit steigt die Risikoaversion vor den wichtigen NFP-Daten am Freitag spürbar an. Wir sehen noch keine Panik im Markt, aber die Volatilität zieht klar an und bestätigt damit das zunehmend unsichere Marktumfeld.
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6. Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia hatte gestern einen schwächeren Handelstag, konnte sich jedoch weiterhin oberhalb der wichtigen 217-USD-Zone halten.
Meine Analyse bleibt daher zunächst unverändert.
Die entscheidenden Supports liegen bei:
* 217 USD
* 213 USD
* 212 USD
Solange diese Bereiche halten, bleibe ich perspektivisch bullish und sehe zunächst Ziele bei 230–232 USD und anschließend potenziell neue Alltime Highs.
Sollten die genannten Supports dagegen brechen, würde ich zunächst abwarten und insbesondere die Bereiche 198 USD und 195 USD beobachten.
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Bitcoin
Bei Bitcoin bleibt das Bild unverändert.
Das Daily Low und auch das Weekly Low wurden bereits in der Vorwoche gebrochen. Aufgrund der aktuellen Marktstruktur würde ich hier weiterhin die Finger davon lassen.
Wer meine detailliertere Einschätzung zu Bitcoin sehen möchte, kann sich gerne meinen aktuellen Wochenausblick anschauen.
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S&P 500
Beim S&P 500 haben wir gestern einen deutlichen Abverkauf beziehungsweise Gewinnmitnahmen gesehen.
Der Index verlor rund 0,77 % und schloss unter einer wichtigen Unterstützungszone.
Ich bin hier aktuell short positioniert.
Sollten wir das gestrige Daily Low brechen, sehe ich zunächst weiteres Korrekturpotenzial in Richtung:
* 7.550
* 7.521/7.520
* 7.500
Longs würde ich aktuell zunächst abwarten. Für mich wäre es wichtiger, dass wir auf Daily-Basis wieder klare Stärke und einen bestätigten Support ausbilden, bevor ich hier wieder aggressiver auf der Long-Seite agiere.
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Nasdaq 100
Auch der Nasdaq 100 wurde an der 29.500er-Zone klar rejected. Genau auf diese Marke hatte ich bereits gestern mehrfach hingewiesen.
Der Index verlor gestern rund 1,24 %.
Sollten wir heute das Daily Low brechen, bin ich hier klar auf der Short-Seite.
Die erste relevante Hürde liegt bei 28.860.
Sollten wir auch darunter brechen, sehe ich weitere Short-Ziele bei:
28.500 → 28.200
Longs würde ich erst wieder interessanter finden, wenn wir klar auf Daily-Basis oberhalb von 29.500 schließen.
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US30
Auch beim US30 haben wir gestern deutliche Gewinnmitnahmen gesehen.
Der Index verlor rund 0,88 %. Die Short-Idee, die ich zuvor kommuniziert hatte, ist damit entsprechend aufgegangen.
Ich bleibe hier zunächst short mit einem Zielbereich bei:
52.500 → 52.340
Insbesondere im Bereich um 52.340 könnte ich mir perspektivisch einen sehr interessanten Long-Einstieg vorstellen. Auch hier möchte ich allerdings zunächst eine entsprechende Bestätigung abwarten.
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7. DAX Tagesausblick
Kommen wir zum DAX.
Auch hier haben wir gestern erneut einen massiven Abverkauf gesehen. Der DAX verlor weitere 1,41 % und steht damit in dieser Woche bereits bei einem Minus von rund 2,62 %.
Wie ich bereits mehrfach geschrieben habe, können insbesondere nach neuen Alltime Highs sehr aggressive Rücksetzer entstehen. Genau dieses Szenario sehen wir aktuell.
Der DAX ist mittlerweile sogar unter die 26.000er-Marke gefallen und befindet sich damit in einem für mich extrem interessanten Preisbereich.
Relevant sind insbesondere mehrere historische Wochen- und Monatsebenen, unter anderem die Wochentiefs aus KW34 und KW31 sowie das Juli-Monatshoch im Bereich um 25.900.
Für mich ergeben sich jetzt mehrere entscheidende Szenarien.
Sollten wir zunächst wieder über das aktuelle H4-Hoch bei 25.925 kommen, wäre ich perspektivisch nochmals long in Richtung 26.000 bzw. 26.030.
Sollte es anschließend dort zu einer klaren Rejection kommen, wäre das für mich wiederum ein sehr interessanter Short-Einstieg. Das erste Ziel läge dann beim Juli-Schlusskurs im Bereich von 25.650.
Ein weiteres Short-Szenario entsteht für mich, sollte das Wochentief aus KW32 bei 25.790 gebrochen werden. In diesem Fall wäre mein nächstes Ziel ebenfalls der Bereich um 25.640.
Gleichzeitig möchte ich den DAX aber keinesfalls ausschließlich auf der Short-Seite betrachten.
Sollten wir uns wieder nachhaltig oberhalb des Wochentiefs aus KW35 bei 26.040 stabilisieren, wäre ich perspektivisch wieder long. In diesem Fall wäre zunächst das Wochentief aus KW33 bei 26.240 interessant.
Damit bleibt für mich vor allem eines entscheidend:
Strukturell befinden wir uns weiterhin in einem übergeordneten Long-Trend.
Der aktuelle Rücksetzer kann daher weiterhin als ganz normale Korrektur nach den Alltime Highs betrachtet werden. Die Dynamik auf der Unterseite ist allerdings deutlich gestiegen und die Kombination aus Ölpreis, Renditen, Dollar-Stärke und geopolitischer Unsicherheit macht die aktuelle Situation deutlich anspruchsvoller.
Deshalb würde ich hier aktuell nicht blind in die 26.000er-Zone hineinlongen, sondern auf klare Bestätigung warten.
Perspektivisch wäre es für mich auch keineswegs ungewöhnlich, wenn der DAX in den kommenden Wochen noch einmal die 25.000er-Marke testet. Das ist allerdings bereits deutlich weiter nach vorne gedacht und aktuell noch kein kurzfristiges Basisszenario.
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8. Fazit
Die Märkte befinden sich aktuell in einem zunehmend anspruchsvollen Umfeld.
Auf der einen Seite steht weiterhin der starke AI-Investitionszyklus mit Unternehmen wie Nvidia, Dell, Broadcom und zahlreichen weiteren Playern. Auf der anderen Seite sehen wir aktuell eine Kombination aus geopolitischer Eskalation, stark steigenden Ölpreisen, höheren Inflationserwartungen, steigenden Staatsanleiherenditen und zunehmenden Zinserhöhungserwartungen.
Insbesondere U.S. Oil über 90 USD ist für mich aktuell ein entscheidender Faktor. Sollte sich die geopolitische Situation weiter verschärfen und der Ölpreis nachhaltig oberhalb von 90,50 USD etablieren, dürfte dies den Druck auf Inflation und Notenbanken weiter erhöhen.
Gleichzeitig bleiben der DXY, die steigenden Bond-Renditen und die anziehende Volatilität wichtige Warnsignale für die Risk Assets.
Für den DAX ist die aktuelle Korrektur deshalb weiterhin mit Vorsicht zu betrachten. Die übergeordnete Struktur bleibt zwar bullish, kurzfristig haben wir jedoch einen klaren Momentumverlust und eine zunehmende Abwärtsdynamik.
Entscheidend werden nun die Reaktionen an den genannten DAX-Leveln sowie die kommenden US-Arbeitsmarktdaten sein. Insbesondere der Freitag mit den NFP-Daten könnte für die nächste größere Marktbewegung sorgen.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch allen einen erfolgreichen Handelstag und vor allem stabile Trades.
An einer Entscheidungszone – Liquiditätsabgriff (Sweep) vor der XAUUSD zeigt im 2-Stunden-Chart ein kurzfristig bärisches Momentum nach einer starken Ablehnung (Rejection) im Angebotsbereich (Supply Zone) von 4.650–4.680. Der Kurs bildete einen bärischen BOS (Break of Structure) im Bereich 4.580–4.600 aus und hat seitdem tiefere Hochs und tiefere Tiefs markiert.
Der Kurs nähert sich nun jedoch einer deutlich markierten Nachfrage-/Liquiditätszone, in der sich eine Reaktion entwickeln könnte.
🔑 WICHTIGE MARKEN
🟥 Angebot (Supply): 4.650–4.680
⚠️ Wichtiger Widerstand: 4.450–4.500
🔻 Kurzfristige Unterstützung: 4.300–4.330
🟩 Nachfrage-/Liquiditätszone: ~4.280–4.330
💧 Liquidität: Die Verkäuferliquidität (Sell-side Liquidity) unterhalb der jüngsten Tiefs bei 4.330–4.350 erscheint anfällig.
🎯 TRADE-SETUP – LONG NACH BESTÄTIGUNG
Einstieg: 4.300–4.330 nur nach bullischer Ablehnung/CHoCH (Change of Character)
Stop-Loss: ~4.260
TP1: 4.450
TP2: 4.550
TP3: 4.650
Chance-Risiko-Verhältnis: Etwa 1:3 bis 1:8, abhängig von Einstieg und Bestätigung.
🚀 MÖGLICHE NÄCHSTE BEWEGUNG
Bullisches Szenario:
Der Kurs taucht unter die Nachfragezone ab, greift die Verkäuferliquidität ab und erobert anschließend den Bereich ~4.330–4.350 mit einem bullischen CHoCH/BOS zurück. Dies würde das Szenario für eine Bewegung in Richtung 4.450 → 4.550 → 4.650 stärken.
Bärisches Szenario:
Sollte der Kurs den Nachfragebereich 4.280–4.300 durchbrechen und deutlich darunter schließen, schwächt sich die Umkehr-These ab und weitere Kursverluste werden wahrscheinlicher.
⚠️ INVALIDIERUNG
Ein nachhaltiger Schlusskurs im 2-Stunden-Chart unterhalb der Nachfragezone, insbesondere unter ~4.260, macht das Long-Setup ungültig. 🧠 ANALYSTEN-SICHT
Interessant ist hier die Ausgangslage: Das Momentum ist bärisch, doch der Kurs nähert sich einem Bereich, in dem vor einer Umkehr Liquidität abgefischt werden könnte. Ich würde dem Abverkauf hier nicht hinterherlaufen. Der Ansatz mit der höheren Erfolgswahrscheinlichkeit besteht darin, auf den „Sweep“ (das Abfischen der Liquidität) und eine Bestätigung zu warten, anstatt zu versuchen, das Tief vorherzusagen.
💬 Bullishe Umkehr nach dem Liquiditäts-Sweep – oder werden die Verkäufer zuerst die Nachfragezone durchbrechen? Wie seht ihr das?
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