XAUUSD – Setup für eine bärische Fortsetzung
Gold zeigt eine starke bärische Dynamik, nachdem der Kurs in einem höheren Preisbereich deutlich abgewiesen wurde. Der aggressive Ausverkauf drückte den Preis bei erhöhtem Handelsvolumen nach unten, was eine starke Aktivität der Verkäufer bestätigt.
Die aktuelle Erholung wirkt korrektiv; der Kurs hat Schwierigkeiten, den Bereich des vorangegangenen Kursbruchs zurückzuerobern. Die Bildung tieferer Hochs erhält die kurzfristige bärische Struktur aufrecht und begünstigt eine weitere Abwärtsbewegung, sollten die Verkäufer die Kontrolle zurückgewinnen.
Eine Abweisung im aktuellen Erholungsbereich könnte den Kurs in Richtung der Unterstützung bei 4.405 führen. Sollte die Marke von 4.405 mit starker Dynamik durchbrochen werden, liegt das nächste Ziel auf der Unterseite im Bereich von 4.367.
Die bärische Einschätzung bleibt gültig, solange der Kurs unterhalb der jüngsten Struktur der lokalen Hochpunkte verbleibt. Ein deutlicher Ausbruch und ein nachhaltiger Schlusskurs über dem jüngsten Widerstand würden das bärische Setup schwächen.
Chartmuster
XAUUSD H1: Bearishe Verschiebung nach Liquiditätsraub — Nächste XAUUSD hat sich im H1-Zeitrahmen in eine klare bärische Struktur verschoben, nachdem eine starke bärische Verschiebung unter die vorherige Konsolidierung und Nachfragezone gebrochen ist.
Der Preis reagierte zuerst vom 4.630–4.640 Order Block, gefolgt von einem klaren CHoCH und aggressivem Abwärtstrend. Der Verkaufsdruck durchbrach die 4.480–4.505 FVG und setzte unter der 4.460 Nachfragezone fort, was bestätigt, dass die Verkäufer derzeit die kurzfristige Struktur kontrollieren.
Der Preis handelt jetzt in der Nähe des unteren Liquiditätsbereichs um 4.445–4.420. Eine kurzfristige Liquiditätssweep oder ein korrektiver Rücksetzer könnte sich entwickeln, bevor die nächste bärische Fortsetzung einsetzt.
Die Tendenz: Bärisch, mit einem möglichen kurzfristigen Rücksetzer.
Der wichtigste Widerstand: 4.460–4.485, wo die gebrochene Nachfragezone und FVG als Widerstand wirken könnten.
Der Zielpfad: Eine korrektive Bewegung in Richtung 4.460–4.485, gefolgt von erneutem Verkaufsdruck in Richtung 4.420 und potenziell 4.400.
Bestätigung: Bärische Ablehnung, Verschiebung und ein CHoCH/MSS im niedrigen Zeitrahmen nach einem Rücksetzer in die Widerstandszone würden das Fortsetzungsszenario unterstützen.
Ungültigkeit: Starke bullische Annahme über 4.505 würde den unmittelbaren bärischen Ausblick schwächen.
Nur zu Bildungszwecken - Keine Finanzberatung.
XAUUSD H1: Der Crash ist vorbei. Kommt jetzt die Falle?Gold hat gerade die Bewegung geliefert, auf die Verkäufer gewartet haben.
Der Bruch unter 4.563 war kein normaler Rücksetzer. Er entfernte eine wichtige H1-Unterstützung und beschleunigte den Preis direkt in den Bereich von 4.445–4.455. Das hält die breitere Struktur bärisch, aber nach einem so aggressiven Rückgang ist der Verkauf auf dem aktuellen Tiefpunkt nicht der Ort, an dem ich dem Markt hinterherjagen möchte.
Der interessante Teil ist, was als Nächstes passiert.
DAS GEBIET, DAS ICH BEOBACHTE
Der Ausverkauf hinterließ eine klare Fair Value Gap zwischen etwa 4.485 und 4.525.
Denken Sie an dieses FVG als unerledigte Angelegenheit. Nach einer starken Verschiebung kann der Preis in das Ungleichgewicht zurückkehren, bevor entschieden wird, ob die bärische Bewegung einen weiteren Schub hat.
Das gibt mir zwei völlig unterschiedliche Trades.
VERKAUFSSZENARIO
Ich möchte, dass Gold sich in den Bereich von 4.495–4.515 erholt und dort scheitert.
Wenn H1 eine Ablehnung aus diesem Bereich zeigt und unter 4.525 bleibt, ist mein Plan:
Einstieg: 4.495–4.515
Stop Loss: 4.532
TP1: 4.460
TP2: 4.445
TP3: 4.405
Dies ist mein bevorzugtes Szenario, da es der aktuellen bärischen Struktur folgt, anstatt zu versuchen, den Boden zu erwischen.
WANN WÜRDE ICH KAUFEN?
Ich kaufe nicht einfach, weil Gold stark gefallen ist.
Für mich müssen Käufer zuerst beweisen, dass der Zusammenbruch die Kontrolle verliert.
Ich möchte einen H1-Schlusskurs über 4.525, gefolgt von einem erfolgreichen Retest von 4.510–4.525 als Unterstützung.
Erst dann:
Einstieg: 4.515–4.525 nach Bestätigung
Stop Loss: 4.485
TP1: 4.563
TP2: 4.600
TP3: 4.625
Der Order Block bei 4.625–4.645 würde dann zum großen Test für jede größere bullische Erholung werden.
DER SPIELWECHSLER
Unter 4.525 besitzen Verkäufer immer noch die kurzfristige Struktur.
Über 4.525 beginnt die Wahrscheinlichkeit einer tieferen Erholung zu steigen.
Und wenn 4.445 bricht, bevor eine bedeutende Rückverfolgung stattfindet, würde ich vermeiden, der Kerze hinterherzujagen, und stattdessen auf einen Retest warten, bevor ich nach einer Fortsetzung in Richtung 4.405 suche.
Im Moment sitzt Gold auf dem Tiefpunkt, aber die bessere Gelegenheit könnte aus der Reaktion nach dem Abprall kommen, nicht aus dem Rückgang selbst.
Würden Sie den FVG-Retest verkaufen oder erwarten Sie, dass 4.445 zum Boden wird?
XAUUSD H1: Durchbruch vollzogen, jetzt handeln!Gold hat bereits die aggressive Bewegung gemacht. Der Fehler wäre jetzt, jede rote Kerze als neues VERKAUFSSignal zu behandeln.
Der H1-Chart erzählt eine klare Geschichte: Die vorherige bullische Struktur verschwand nach dem CHoCH bei 4.575. Verkäufer drückten den Preis dann direkt durch das 4.490–4.510 FVG mit fast keiner bedeutenden Reaktion. Das ist eine starke bärische Verschiebung, und es lässt den Markt um 4.422 handeln, wobei 4.396 als nächstes wichtiges Niveau gilt.
Anstatt dem Preis hinterherzujagen, baue ich den heutigen Plan um 4.396 herum.
Das KAUF-Setup
Ich möchte nur KAUFEN, wenn 4.396 beweist, dass Käufer tatsächlich da sind.
Der Preis muss den Bereich 4.396–4.410 testen oder durchlaufen, ihn ablehnen und sich dann über 4.425 auf H1 erholen. Diese Erholung ist wichtig, weil es unnötig riskant ist, den ersten Aufschwung während eines starken Ausverkaufs zu erwischen.
Einstieg: 4.425–4.432 nach Bestätigung
Stop Loss: 4.390
TP1: 4.450
TP2: 4.480
TP3: 4.495–4.510
Das endgültige Ziel ist besonders interessant, da es den Preis zurück in das gebrochene FVG bringt.
Das VERKAUF-Setup
Der bärische Handel wird wieder attraktiv, wenn 4.396 scheitert.
Ich möchte einen H1-Kerzenschluss unter 4.396, gefolgt von einem erneuten Test, der sich nicht über etwa 4.400–4.410 erholen kann. Das würde mir sagen, dass die Unterstützung in Widerstand umgeschlagen ist.
Einstieg: 4.395–4.405 beim fehlgeschlagenen erneuten Test
Stop Loss: 4.420
TP1: 4.380
TP2: 4.360
TP3: 4.340
Es gibt auch eine zweite VERKAUFSgelegenheit, wenn Gold zuerst viel höher zurückprallt. Eine Erholung in das 4.490–4.510 FVG, gefolgt von einer bärischen Ablehnung, würde den Preis zurück in einen Bereich bringen, in dem Verkäufer möglicherweise aggressiv verteidigen.
Eine Regel für heute
Über 4.396 = nach der Erholung suchen.
Unter 4.396 = bei der bärischen Struktur bleiben.
Ich bin nicht daran interessiert, hier das genaue Tief vorherzusagen. Ich lasse lieber Gold seine Karten um 4.396 zeigen und handle die Bestätigung.
Würdest du den Aufschwung von 4.396 nehmen oder auf den Durchbruch und erneuten Test warten?
Support hält – Erholungswelle im FokusFundamentalanalyse
Gold bleibt aufgrund eines starken US-Dollars und höherer Erwartungen an die Fed-Zinsen unter Druck. Gleichzeitig könnten neue geopolitische Spannungen die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen unterstützen. Die in dieser Woche anstehenden US-Arbeitsmarktdaten könnten der nächste wichtige Katalysator für den Markt sein.
Technische Analyse
Auf H1 hat Gold nach dem jüngsten starken Abverkauf auf die 4.400–4.425 OB + Support-Zone reagiert.
Der Preis erholt sich aktuell in Richtung 4.464. Der erste wichtige Aufwärtstest liegt bei der Fibo-Zone 4.517–4.540. Sollte es den Käufern gelingen, diesen Bereich zurückzuerobern, könnte sich die Erholung in Richtung der Volume-Profile-Resistance bei 4.590–4.610 und anschließend zur BSL-Zone 4.630–4.650 ausweiten.
Wichtige Key Levels
4.630–4.650 — BSL / Resistance
4.590–4.610 — Volume Profile Resistance
4.517–4.540 — Fibo Zone
4.400–4.425 — OB + Support
Trading-Szenario
Die Buy Priority bleibt bestehen, solange 4.400–4.425 hält und H1 weiterhin eine bullische Erholung zeigt.
Ziel 1: 4.517–4.540
Ziel 2: 4.630–4.650 bei zunehmendem Momentum
Invalidierung: H1-Akzeptanz unter 4.400
Gesamtausblick
Gold bleibt strukturell auf kurze Sicht schwach, aber die Reaktion an der wichtigen Support-Zone könnte sich zu einer korrigierenden Erholung entwickeln. Die Fibo-Zone 4.517–4.540 ist dabei der erste entscheidende Test für die Käufer.
Kann Gold 4.540 zurückerobern und die Erholung bis zur oberen Liquidität bei 4.630–4.650 ausweiten? 📈
XAUUSD — Verkauf beim H1-FVG-RetestFundamentalanalyse
Gold startet unter Druck in die neue Woche, nachdem die hawkishe Jackson-Hole-Botschaft von Fed-Chef Kevin Warsh die Erwartungen an eine Zinserhöhung im September deutlich verstärkt hat. Der US-Dollar bleibt nahe einem Zweiwochenhoch, die kurzfristigen US-Staatsanleiherenditen sind erhöht, und die erneuten Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben den Ölpreis über 90 US-Dollar steigen lassen, was zusätzliche Inflationsrisiken schafft. Die US-Arbeitsmarktdaten in dieser Woche könnten zum nächsten wichtigen Katalysator für die Fed-Erwartungen und Gold werden.
Technische Analyse
Im H1-Chart handelt XAUUSD nahe 4.456 nach einer starken bearishen Abwärtsbewegung von 4.643 und einem Sweep des Tiefs bei 4.396. Der Preis versucht derzeit eine korrigierende Erholung, die Struktur bleibt jedoch unterhalb des gebrochenen Supports und der darüberliegenden FVGs bearish.
Die bevorzugte Verkaufszone liegt bei 4.485–4.525. In diesem Bereich treffen das erste Imbalance, die Fibonacci-0,382-Zone und die vorherige Breakdown-Struktur zusammen. Wenn der Preis diesen Bereich erneut testet und abgewiesen wird, könnten die Verkäufer den Abwärtstrend in Richtung 4.455 fortsetzen, gefolgt vom unteren FVG bei etwa 4.415–4.430 und möglicherweise 4.396.
Wichtige Schlüsselniveaus
Aktueller Preis: 4.455,75
Hauptverkaufszone: 4.485–4.525
Kurzfristige Unterstützung: 4.445–4.455
Kurzfristiger Widerstand: 4.485–4.525
Liquiditätsbereich: 4.415–4.430
Hauptziel: 4.396–4.430
Invalidierung: über 4.550
Trading-Szenario
Hauptverkaufssetup
Einstieg: 4.485–4.525
Stop Loss: 4.555
Take Profit 1: 4.455
Take Profit 2: 4.415–4.430
Take Profit 3: 4.396
Verkaufsbedingung
Warten Sie auf eine korrigierende Erholung in das FVG und eine klare bearishe Bestätigung. Ein langer oberer Docht, eine bearishe Engulfing-Kerze, ein gescheiterter Rücklauf über 4.500 oder ein H1-Schlusskurs zurück unterhalb der Zone könnten erneuten Verkaufsdruck bestätigen.
Falls der Preis über 4.550 ausbricht und sich dort hält, sollte das kurzfristige bearishe Setup neu bewertet werden.
Gesamtausblick
Der H1-Ausblick bleibt bearish, solange XAUUSD unterhalb der gebrochenen Struktur und des wichtigen Fibonacci-Widerstands handelt. Nach dem starken Abverkauf infolge von Jackson Hole bietet es nur begrenzten Vorteil, Shorts auf dem aktuellen Preisniveau hinterherzulaufen.
Der bevorzugte Plan besteht darin, auf eine Erholung in den Bereich 4.485–4.525 zu warten, bevor nach einer Fortsetzung in Richtung 4.430 und 4.396 gesucht wird. Starke US-Arbeitsmarktdaten könnten die bearishe Neubewertung verstärken, während schwache Beschäftigungszahlen eine tiefere Korrekturerholung unterstützen könnten.
Erwarten Sie, dass Gold das FVG bei 4.485–4.525 erneut testet, bevor die Abwärtsbewegung weitergeht?
XAUUSD — H4-Ausbruch nach unten hält Verkäufer in KontrolleFundamentalanalyse
Gold bleibt unter Druck, nachdem die hawkishe Botschaft von Fed-Vorsitzendem Kevin Warsh in Jackson Hole die Erwartungen auf eine weitere Zinserhöhung in den USA verstärkt hat. Der Markt preist derzeit eine Wahrscheinlichkeit von rund 60 % für einen Zinsschritt im September ein, während die Renditen von US-Staatsanleihen und der US-Dollar weiterhin fest bleiben.
Gleichzeitig haben die erneut gestiegenen Spannungen zwischen den USA und Iran den Ölpreis über 90 US-Dollar gedrückt. Dies bietet Gold eine gewisse Unterstützung als sicherer Hafen, doch höhere Energiepreise verstärken zugleich die Inflationssorgen und könnten die Renditen auf erhöhtem Niveau halten. Die US-Arbeitsmarktdaten im weiteren Wochenverlauf werden für den nächsten Schritt der Fed von großer Bedeutung sein.
Technische Analyse
XAUUSD hat sich im H4-Zeitrahmen klar bearish entwickelt.
Der Kurs wurde zunächst an der wichtigen Widerstandszone bei 4.660–4.685 abgewiesen und begann anschließend, eine schwächere Marktstruktur auszubilden. Der deutliche Bruch unter den Small OB bei 4.580–4.610 bestätigte, dass die Verkäufer die Kontrolle übernommen haben.
Gold ist inzwischen auch unter den vorherigen Liquiditätsbereich bei 4.440–4.455 gefallen.
Damit rückt das darunterliegende H4-FVG in den Fokus. Der Bereich 4.365–4.425 ist die erste wichtige Abwärtszone, in der der Kurs nachgeben oder eine Reaktion zeigen könnte.
Sollte der Verkaufsdruck auch durch dieses Ungleichgewicht hindurch anhalten, wird die stärkere Support- und Liquiditätszone bei 4.290–4.325 zum nächsten wichtigen Ziel.
Nach diesem schnellen Rückgang ist eine kurzfristige Erholung weiterhin möglich. Vorerst wäre sie jedoch lediglich als Korrektur innerhalb der bearishen H4-Bewegung zu betrachten.
Wichtige Kursmarken
4.660–4.685 — Wichtige Ablehnungszone
4.580–4.610 — Small OB / Widerstand
4.440–4.455 — Gebrochener Liquiditätsbereich
4.365–4.425 — H4 FVG
4.290–4.325 — Wichtiger Support + Liquidität
Trading-Szenario
Der Hauptplan bleibt bearish.
Ich bevorzuge es, auf eine kleinere Erholung zu warten und zu beobachten, ob die Verkäufer unterhalb der gebrochenen Struktur erneut aktiv werden.
Solange der Kurs unter 4.440–4.455 bleibt, könnte sich die nächste bearishe Welle durch das FVG in Richtung 4.290–4.325 fortsetzen.
Sell-Bedingung
Achte nach einer korrektiven Erholung auf eine bearishe Ablehnung oder auf eine klare H4-Fortsetzung unterhalb der aktuellen Struktur.
Eine nachhaltige Erholung über 4.580–4.610 würde das bearishe Setup abschwächen.
Gesamtbild
Die H4-Struktur hat sich deutlich zugunsten der Verkäufer verschoben. Gold erhält weiterhin etwas Unterstützung durch geopolitische Risiken, doch hohe Renditen, ein festerer US-Dollar und stärkere Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Fed bleiben klare Belastungsfaktoren.
Vorerst bevorzuge ich es, dem bearishen Trend zu folgen, solange der Kurs unterhalb der gebrochenen H4-Widerstandsstruktur bleibt.
XAGUSD 1H 🥈 XAGUSD 1H – Liquiditäts-Sweep & FVG-Retest
Silber / US-Dollar (XAGUSD) – Technische Analyse
Der Chart zeigt einen deutlichen Liquidity Sweep oberhalb des Widerstands bei ca. 69,90, gefolgt von einer starken bearishen Abwärtsbewegung. Der Kurs liegt aktuell bei etwa 67,00, während 65,63 als entscheidende Unterstützung im Fokus steht.
🔎 Marktstruktur
🔴 Widerstand: ca. 69,90
🟧 FVG / Imbalance: ca. 68,20–69,90
⚪ Aktueller Kurs: ca. 67,00
🟢 Unterstützung: ca. 65,63
💧 Liquidity Sweep: ca. 70,00–71,10
🟨 Untere Demand-Zone: ca. 62,50–62,90
Der Anstieg über 69,90 hat offenbar die oberhalb liegende Buy-Side-Liquidität abgeholt. Anschließend folgte eine aggressive bearish Displacement-Bewegung.
🧲 FVG – Schlüsselzone
Die Zone 68,20–69,90 ist momentan der wichtigste Bereich auf der Oberseite.
Bearishes Szenario 🐻
Kurs retraced in die FVG.
Verkäufer reagieren dort.
Ablehnung unterhalb der Zone.
Anschließend erneuter Druck in Richtung 65,63.
Bullishes Szenario 🐂
Kurs erobert die FVG zurück.
Preis stabilisiert sich oberhalb von 68,20.
Ein nachhaltiger Break über 69,90 würde die bearishe Struktur deutlich schwächen.
Danach könnte die Liquiditätszone 70,50–71,10 wieder interessant werden.
📉 Bearishes Szenario
Solange XAGUSD unter der 68,20–69,90 FVG/Widerstandszone bleibt, ist die kurzfristige Struktur bearish.
Ein Bruch von 65,63 mit anschließender Akzeptanz darunter wäre ein wichtiges Signal für eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung.
Mögliche nächste Bereiche:
65,63 → 64,50 → 63,00 → 62,50–62,90
📈 Bullishes Szenario
Für ein stärkeres Long-Szenario wäre zunächst eine Rückeroberung von 68,20 erforderlich.
Noch wichtiger wäre anschließend ein Break und Hold über 69,90.
Dann könnte der Markt erneut die Liquidität bei 70,50–71,10 anlaufen. 🚀
⚠️ Entscheidende Levels
Level Bedeutung
70,50–71,10 💧 Buy-Side-Liquidität
69,90 🔴 Hauptwiderstand
68,20–69,90 🟧 FVG / Reaktionszone
67,00 ⚪ Aktueller Bereich
65,63 🟢 Hauptsupport
62,50–62,90 🟨 Untere Demand-Zone
🧠 TradingView-Fazit
Bias: 🐻 Bearish unter 68,20–69,90
Key Resistance: 🔴 69,90
FVG: 🟧 68,20–69,90
Key Support: 🟢 65,63
Liquidity: 💧 70,00–71,10
Gesamtbild: Der Chart favorisiert aktuell eher ein „Sell the Rally / Rejection“-Szenario, statt die bereits erfolgte starke Abwärtsbewegung hinterherzulaufen. Besonders interessant wäre ein Rücklauf in die FVG mit anschließender bearishen Ablehnung.
XAUUSD 1H — Bärischer Ausbruch, Fortsetzung der AbwärtsbewegungDer 1H-Chart zeigt einen starken bärischen Ausbruch nach der vorherigen Korrekturstruktur. Gold wurde aus der oberen FVG-Zone 4.640–4.660 abgewiesen, durchbrach die strukturelle Unterstützung bei 4.580–4.600 und beschleunigte anschließend deutlich nach unten.
Der jüngste Abverkauf ist bedeutend, da der Preis nun die vorherige Range durchbrochen und eine starke bärische Displacement-Bewegung erzeugt hat. Der aktuelle Preis um 4.439 liegt deutlich unter den markierten FVG-Zonen, weshalb ein Einstieg auf dem aktuellen Niveau ein höheres Risiko birgt. Ein Rücklauf in die nahegelegene FVG könnte eine sauberere Gelegenheit für eine weitere Abwärtsbewegung bieten.
📊 Technische Analyse
Aktueller Preis: ~4.439
Unmittelbarer Widerstand / FVG: 4.480–4.520
Sekundärer Widerstand / FVG: 4.580–4.600
Hauptwiderstand / FVG: 4.640–4.660
Aktuelle Struktur: Starke bärische Displacement-Bewegung
Unmittelbare Unterstützung: 4.400–4.420
Hauptziel nach unten: 4.360
Die starke bärische Kerze aus dem Bereich 4.580–4.600 bestätigt einen deutlichen Verlust der bullischen Struktur. Gleichzeitig hat der Preis eine Imbalance/FVG bei 4.480–4.520 hinterlassen, die vor einer weiteren Abwärtsbewegung als Rücklaufzone dienen könnte.
🔴 Bärisches Setup
Bevorzugte Verkaufszone: 4.480–4.520
Ein Rücklauf in diese FVG mit anschließender bärischer Ablehnung würde ein saubereres Short-Setup bieten, als den aktuellen starken Abverkauf direkt zu verfolgen.
Stop Loss: 4.550–4.575
Take Profit 1: 4.420
Take Profit 2: 4.400
Take Profit 3: 4.360
📉 Alternatives Szenario
Falls der Preis nicht in die FVG 4.480–4.520 zurückläuft und stattdessen mit starkem 1H-Momentum unter 4.400 fällt, wird eine weitere Abwärtsbewegung in Richtung 4.360 wahrscheinlicher.
Nach einem derart starken Abverkauf sollte jedoch eine kurzfristige Erholungsbewegung nicht ausgeschlossen werden.
⚠️ Invalidierung
Wenn Gold 4.520 zurückerobert und nachhaltige 1H-Schlusskurse darüber etabliert, wird das unmittelbare bärische Fortsetzungsszenario schwächer.
Eine stärkere Erholung über 4.580–4.600 wäre ein deutliches Warnsignal für das bärische Szenario. Eine nachhaltige Rückeroberung der FVG 4.640–4.660 würde die aktuelle bärische Struktur invalidieren.
🎯 Markttendenz
Stark bärisch unterhalb von 4.520.
Bevorzugtes Szenario:
Rücklauf → FVG 4.480–4.520 → bärische Ablehnung → 4.420 → 4.400 → 4.360
Der Chart bevorzugt derzeit Verkäufe bei Erholungen, anstatt den starken Abverkauf bei 4.439 direkt zu verfolgen.
Bitcoin-Chartanalyse vom 28. August.Hallo! Dies ist ein Bitcoin-Leitfaden.
Meine Analyse ist für TradingView optimiert. Mit der Wiedergabefunktion können Sie die Kursbewegungen in Echtzeit verfolgen.
Dies ist der 30-Minuten-Chart von Bitcoin.
Oben links habe ich den letzten Einstiegspunkt für eine Short-Position bei 80.792 $ mit dem violetten Finger markiert.
Der Grund für die stärkere Korrektur als erwartet nach dem vorherigen Hoch liegt darin, dass das mittelfristige Muster am 26. August durchbrochen wurde, als der Kurs die Mittellinie der 6-Stunden-Bollinger-Bänder berührte. Dies hatte ich bereits erklärt.
Da die Korrektur so stark ist, ging ich davon aus, dass einige von Ihnen möglicherweise schnell Long-Positionen aufgebaut haben. Daher habe ich aggressiv gehandelt.
*Verfolgen Sie die Kursbewegung des roten Fingers und kaufen Sie Long-Positionen nach.
1) Einstiegspunkt für eine Long-Position bei 79.246,80 $ / Stop-Loss bei Unterschreitung der grünen Unterstützungslinie.
Der Kurs könnte in Zone 1 fallen, was ich als sichersten Einstiegspunkt für eine Long-Position betrachte.
2) Erstes Kursziel für eine Long-Position bei 82.178,10 $ -> Kursziel im maximal erreichbaren Bereich während des Wochenendes.
Bei Erfolg der Strategie dient der rote Marker bei 80.900 $ als Wiedereinstiegspunkt in die Long-Position.
Bitte beachten Sie: Sobald die grüne Unterstützungslinie unterschritten wird, öffnet sich die untere Linie (Bottom) bis zu Zone 2.
Diese Analyse dient lediglich als Referenz und Anregung für die praktische Anwendung.
Ich wünsche Ihnen sicheres Handeln durch strikte Einhaltung der Handelsprinzipien und die Verwendung von Stop-Loss-Orders.
Vielen Dank.
XAU/USD | GOLDMARKT-UPDATE
🔥🏆 XAU/USD | GOLDMARKT-UPDATE
Gold konsolidiert nun seit drei Handelstagen nahe seinen Höchstständen. Obwohl die Seitwärtsbewegung kurzfristige Chancen bot, rückt die Jackson Hole-Phase näher, weshalb ich eine selektivere Herangehensweise für meine Käufe empfehle.
Heute testete Gold erneut die Marke von 4643 und wurde abgewiesen, bevor der Kurs unter 4600 fiel und damit weitgehend der von mir beobachteten Abwärtskanalstruktur folgte.
Für mich ist entscheidend, dass Gold nicht genügend neue Dynamik entwickelt hat, um aus der aktuellen Seitwärtsbewegung auszubrechen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer weiteren kurzfristigen Korrektur.
📊 MARKTSTRUKTUR
Seit dem Höchststand von 4696 am 25. August bewegt sich Gold in etwa in folgendem Bereich:
📦 4600–4640
Der Bereich um 4700 wurde zweimal getestet, ohne dass ein erfolgreicher Ausbruch gelang. Dies deutet auf eine mögliche Doppeltop-Struktur hin, die jedoch noch nicht bestätigt ist.
Ich klassifiziere die aktuelle Bewegung weiterhin wie folgt:
Konsolidierung auf hohem Niveau und Gewinnmitnahmen – KEINE bestätigte Trendwende.
Die Aufwärtsstruktur im Tageschart bleibt intakt, während der Wochenchart die vorherige fünfmonatige absteigende Widerstandslinie bereits durchbrochen hat.
Daher sehe ich kein Interesse darin, vorschnell ein wichtiges Hoch zu prognostizieren, bevor der Markt es tatsächlich bestätigt.
📉 TECHNISCHE ANALYSE
Der absteigende Kanal im Stundenchart war in den letzten Handelssitzungen einer meiner wichtigsten Orientierungspunkte.
Der heutige Rückgang folgte dieser Struktur eng, wobei Gold schließlich auf 4564 fiel.
Dies ist wichtig, da ich zuvor Folgendes hervorgehoben hatte:
🟢 4560–4570 = wichtige Unterstützung / potenzielle Kaufzone
Der Markt hat diesen Bereich nun erreicht, was die Bedeutung dieses Niveaus bestätigt.
🎯 WICHTIGE NIVEAUS
🔴 4700 – Wichtiges Widerstands-/Ausbruchsniveau
🔴 4670–4650 – Starker Widerstand
🔴 4633 – Kurzfristiger Widerstand
🔴 4605 – Sofortiger Widerstand
🔴 4590–4600 – Kurzfristige Verkaufszone
🟢 4570–4560 – Wichtige Unterstützung
🟢 4540–4530 – Starke Unterstützung
🚨 4500 – Wichtige Trendunterstützung
Der 4-Stunden-MACD ist weiterhin erhöht, hat aber noch kein deutliches bärisches Crossover gebildet.
Dies deutet darauf hin, dass der Markt die Dynamik möglicherweise noch durch Konsolidierung korrigiert, anstatt den Trend vollständig umzukehren.
🌎 FUNDAMENTALE HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Die jüngsten PCE-Daten lieferten Gold nicht den benötigten neuen bullischen Katalysator für einen Ausbruch aus der aktuellen Handelsspanne.
In der Zwischenzeit:
📈 Der USD-Index hat die Marke von 99 wieder überschritten.
📊 Die Erwartungen für eine Zinserhöhung im September liegen weiterhin bei etwa 40–42 %.
🏛️ Die Rede in Jackson Hole steht bevor.
Daher bleibt Gold kurzfristig anfällig für weiteren Druck.
Die bevorstehende Rede in Jackson Hole ist nun einer der wichtigsten Katalysatoren für die nächste Kursrichtung.
Bis dahin erwarte ich Volatilität, Fehlausbrüche und wiederholte Tests von Unterstützungs- und Widerstandsniveaus.
🧠 MEINE PERSÖNLICHE EINSICHT
Der heutige Rückgang bestärkt meine Präferenz für eine „Sell-the-Rally / Buy-the-Support“-Strategie.
Ich möchte Gold nicht weiter nach unten treiben, nachdem der Kurs bereits in Richtung 4570 gestiegen ist.
Stattdessen möchte ich beobachten, wie der Kurs um die wichtigen Niveaus reagiert.
Sollte Gold in Richtung 4590–4600 steigen:
werde ich nach einer weiteren kurzfristigen Short-Möglichkeit suchen, falls eine klare Ablehnung erfolgt.
Darüber hinaus:
4605 → 4620 → 4633 → 4650
Diese Niveaus entscheiden darüber, ob die Käufer die Kontrolle zurückgewinnen können.
Gleichzeitig bleibt der Bereich 4560–4570 von entscheidender Bedeutung.
Sollten die Käufer diese Zone verteidigen, könnte Gold in Richtung 4590–4630 steigen.
Falls die Marke von 4560 jedoch deutlich durchbrochen wird, könnte sich die Korrektur beschleunigen in Richtung:
🎯 4540–4530
Das übergeordnete Strukturniveau bleibt bei 4500.
Ein Tagesschlusskurs unter 4500 würde die mittelfristige Aufwärtsbewegung deutlich schwächen.
🔥 XAU/USD | HANDELSPLAN
🔴 VERKAUFSETUP — PRIMÄR
⬇️ VERKAUF: 4595–4600
🛑 SL: 4620
🎯 TP1: 4560
🎯 TP2: 4530
Sollte die Marke von 4560 mit starkem Momentum durchbrochen werden, erwägen Sie, die Position zu halten, um weitere Kursverluste abzuwarten.
🟢 KAUFSETUP — REAKTION AUF DIE UNTERSTÜTZUNG
⬆️ KAUFEN: 4560–4570
⚠️ Warten Sie auf eine bullische Bestätigung.
🎯 TP1: 4590–4600
🎯 TP2: 4620
🎯 TP3: 4633
Sollte die Marke von 4560 deutlich durchbrochen werden:
🚫 Kaufen Sie nicht blindlings bei Kursrückgängen.
Warten Sie auf 4540–4530.
🎯 MEINE ROADMAP
4670 → 4650 → 4633 → 4620 → 4590
Dies bleibt mein bevorzugter kurzfristiger Abwärtstrend.
Ich werde jedoch nicht dem Abwärtstrend hinterherjagen.
Sollte Gold 4560–4570 erreichen und Käufer einsteigen, werde ich eine Long-Position in Betracht ziehen.
Falls die Marke von 4560 nicht erreicht wird, beobachte ich als Nächstes die Marke von 4530.
Und sollte die Marke von 4500 auf Tagesschlussbasis durchbrochen werden, muss die mittelfristige Struktur neu bewertet werden.
🏆 FAZIT
📈 Langfristig: Aufwärtstrend
📦 Kurzfristig: Konsolidierung auf hohem Niveau
🔴 Widerstand: 4650–4700
🟢 Unterstützung: 4560–4570
🚨 Wichtige Unterstützung: 4500
Meine Strategie ist einfach:
Verkaufe bei Kursanstiegen. Verfolge keine Kursrückgänge. Kaufe bei bestätigter Unterstützung.
Beim Trading geht es nicht darum, jede Bewegung vorherzusagen. Es geht darum, auf Preis + Niveau + Bestätigung + Risikomanagement zu warten.
❤️ Like, wenn du meiner Analyse zustimmst.
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XAUUSD 1H — Bärischer Kanal, Fortsetzung der AbwärtsbewegungDer 1H-Chart zeigt, dass sich Gold nach dem vorherigen Aufwärtstrend weiterhin in einer korrigierenden bärischen Struktur befindet. Der Preis wurde aus den FVG-Zonen bei 4.650–4.680 abgewiesen und bildet weiterhin tiefere Hochs und tiefere Tiefs innerhalb eines klar definierten Abwärtskanals.
Der CHoCH um 4.600 markierte den ersten Strukturwechsel, während der anschließende BOS nach unten den anhaltenden Verkaufsdruck bestätigt. Der Preis befindet sich nun im mittleren bis unteren Bereich des bärischen Kanals, während oberhalb Widerstand liegt.
📊 Technische Analyse
Aktueller Preis: ~4.599
Hauptwiderstand / FVG: 4.640–4.675
Wichtiger Widerstand: 4.620–4.640
Aktuelle Struktur: Abwärtskanal
Wichtige Unterstützung: 4.560–4.575
Hauptziel nach unten: 4.520–4.540
Der Fibonacci-Retracement-Bereich bei 0,6805 dient ebenfalls als wichtiger struktureller Referenzbereich. Solange der Preis unter der abwärts gerichteten Trendlinie bleibt und die oberen FVG-Zonen nicht zurückerobert, bleibt das Szenario einer weiteren Abwärtsbewegung bevorzugt.
🔴 Bärisches Setup
Verkaufs-Einstiegszone: 4.595–4.610
Eine Bestätigung durch eine bärische Ablehnung oder einen Break-and-Retest der nahegelegenen Struktur wird bevorzugt.
Stop Loss: 4.640–4.655
Take Profit 1: 4.575
Take Profit 2: 4.540
Take Profit 3: 4.520
⚠️ Invalidierung
Wenn Gold 4.640–4.655 durchbricht und sich darüber hält, wird das Abwärtskanal-Setup schwächer. Eine nachhaltige Bewegung über die FVG bei 4.675–4.680 würde die aktuelle bärische Struktur invalidieren und könnte auf eine größere bullische Erholung hindeuten.
🎯 Markttendenz
Bärisch unterhalb von 4.620–4.640.
Das bevorzugte Szenario ist eine Ablehnung aus dem aktuellen Bereich mit anschließender Bewegung in Richtung 4.560–4.575. Bei einem Bruch der unteren Kanalunterstützung liegt das nächste größere Abwärtsziel bei 4.520–4.540.
DAX Tagesausblick 31.08.–Ende August–Neue Eskalation Nahen OstenGuten Morgen zusammen,
wir starten heute in die neue Handelswoche und gleichzeitig in den letzten Handelstag des August. Morgen beginnt mit September der letzte Monat des dritten Quartals, wodurch neben der weiterhin angespannten geopolitischen Lage auch mögliche Rebalancing-Effekte für zusätzliche Bewegung an den Märkten sorgen können.
Der klare Fokus liegt heute allerdings erneut auf dem Nahen Osten. Nach dem US-Angriff auf iranische Einrichtungen auf Larak Island hat Iran mit Raketenangriffen auf US-Stützpunkte in Jordanien reagiert. Gleichzeitig nehmen die Spannungen rund um die Straße von Hormus weiter zu. Das sorgt bereits zum Wochenstart für steigende Ölpreise und eine vorsichtigere Stimmung bei den Risk Assets.
Wie bereits im gestrigen Wochenausblick ausführlich beschrieben, bleiben deshalb insbesondere Öl, Dollar, Anleiherenditen und die geopolitische Entwicklung wichtige Faktoren für die heutige DAX-Bewegung. Die vollständige Analyse mit meinen EZB- und Fed-Szenarien sowie den entsprechenden Zinswahrscheinlichkeiten findet ihr ebenfalls im gestrigen Wochenausblick.
Agenda
1. Geopolitische Lage
2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
3. Märkte & Korrelationen
4. Risk Assets im Überblick
5. DAX Tagesausblick
6. Fazit
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1. Geopolitische Lage
Die geopolitische Lage hat sich über das Wochenende erneut deutlich verschärft.
Die USA haben laut vorliegenden Berichten am Sonntag zwei iranische Raketenwerfer auf Larak Island angegriffen. Nach Angaben des US-Militärs richtete sich der Angriff gegen Einheiten der iranischen Revolutionsgarden, von denen eine unmittelbare Bedrohung für die Schifffahrt in der Straße von Hormus ausgegangen sein soll.
Iran reagierte darauf mit einem Gegenschlag. Nach iranischen Angaben wurden ballistische Raketen auf zwei US-Stützpunkte in Jordanien abgefeuert. Jordanien meldete anschließend, dass acht Raketen in seinem Luftraum abgefangen worden seien. Gleichzeitig erklärte Iran, dass weitere militärische Aktionen der USA entsprechend beantwortet würden.
Damit haben wir erstmals seit Ende Juli wieder eine direkte militärische Eskalation zwischen den USA und Iran.
Besonders relevant für die Märkte ist dabei die Entwicklung rund um die Straße von Hormus. Die Zahl der sichtbaren Commodity-Schiffe, die das Gebiet passieren, ist am Wochenende laut den vorliegenden Daten auf lediglich fünf Schiffe pro Tag gefallen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass einige Schiffe ihre AIS-Signale abschalten könnten, weshalb die tatsächliche Zahl höher liegen kann.
Zusätzlich berichten US-Stellen, dass iranische Einheiten offenbar Vorbereitungen getroffen haben, Raketen und Seeminen in Richtung Straße von Hormus einzusetzen. Genau diese Entwicklung macht die Situation für den globalen Energiemarkt besonders relevant.
Trump erklärte darüber hinaus, dass Kharg Island zerstört werde bzw. zerstört werde. Reuters konnte dafür zunächst allerdings keine unabhängige Bestätigung finden und stufte das begleitende Video als wahrscheinlich KI-generiert ein. Hier sollte man deshalb sehr genau zwischen bestätigten militärischen Ereignissen und politischen Aussagen unterscheiden .
Für die Märkte entscheidend bleibt trotzdem: Die militärische Eskalation ist real und der Schiffsverkehr im wichtigsten Energie-Korridor der Region ist bereits deutlich eingeschränkt.
Hinzu kommt die wirtschaftliche Eskalation.
US-Finanzminister Scott Bessent kündigte an, dass die USA künftig wöchentlich neue Secondary Sanctions gegen Iran verhängen könnten. Der erste Fokus liegt dabei auf Banken. Ziel ist es, iranische Gelder und Finanzströme stärker vom dollarbasierten Finanzsystem abzuschneiden.
Besonders interessant ist hierbei, dass Bessent ausdrücklich davon spricht, den Druck auf iranische Geschäftspartner zu erhöhen. Gleichzeitig erklärte er, dass die USA nicht zwangsläufig sofort chinesische Unternehmen sanktionieren müssten. China bleibt allerdings ein zentraler Faktor, da ein großer Teil der iranischen Ölexporte nach China geht.
Bessent erklärte zudem, dass die US-Blockade iranischer Häfen bereits dazu geführt habe, dass chinesische Importe iranischen Öls deutlich zurückgegangen seien und die in Tankern gelagerte Menge iranischen Öls sinke.
Damit entsteht momentan ein Zusammenspiel aus:
militärischer Eskalation + Einschränkung des Schiffsverkehrs + Ölpreisrisiko + neuen Sanktionen + steigenden geopolitischen Risikoprämien.
Das ist für die Märkte kurzfristig grundsätzlich ein Risk-off-Faktor.
Interessant ist auch die Entwicklung im Defense-Sektor. Die aktuellen Meldungen zeigen, dass der Finanzierungsbedarf für globale Verteidigungsprojekte weiter zunimmt. Eine auf globale Defense-, Security- und Resilience-Projekte ausgerichtete Bank versucht beispielsweise, rund 1 Mrd. US-Dollar aufzunehmen, um Regierungen und Defense-Unternehmen günstigere Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.
Das unterstreicht einen übergeordneten Trend, den wir bereits seit längerer Zeit beobachten: Steigende geopolitische Risiken führen nicht nur zu höheren Verteidigungsausgaben, sondern zunehmend auch zu einem wachsenden Finanzierungsbedarf innerhalb des Defense-Sektors.
Für die kurzfristige DAX-Bewegung bleibt jedoch die Entwicklung im Nahen Osten der wesentlich wichtigere Faktor.
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Fundamental starten wir relativ ruhig in die neue Woche.
Der absolute Fokus liegt auf dem Ende der Woche. Am Freitag erwarten uns mit den Non-Farm Payrolls, Average Hourly Earnings und der Unemployment Rate gleich mehrere wichtige US-Arbeitsmarktdaten.
Heute steht dagegen zunächst Deutschland im Mittelpunkt.
German CPI
German CPI MoM
* Forecast: +0,3 %
* Previous: +0,8 %
German CPI YoY
* Forecast: +2,9 %
* Previous: +2,8 %
Die Daten sind insbesondere deshalb relevant, weil Deutschland die größte Volkswirtschaft der Eurozone ist und die Inflationsentwicklung entsprechend eine wichtige Rolle für die geldpolitische Einschätzung der EZB spielt.
Ein stärker als erwarteter CPI könnte die Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Zinssenkungen entsprechend dämpfen, während ein schwächerer Wert wieder etwas mehr Spielraum für eine lockerere Geldpolitik schaffen könnte.
Wie bereits gestern im ausführlichen Wochenausblick thematisiert, lohnt sich deshalb auch heute der Blick auf die aktuellen EZB- und Fed-Szenarien sowie die entsprechenden Wahrscheinlichkeiten im Fed- und EZB-Watch-Tool. Dort bin ich gestern bereits wesentlich ausführlicher auf die möglichen Zinsverschiebungen eingegangen.
Chicago PMI
Am Nachmittag folgen dann noch die Chicago PMI-Daten.
* Forecast: 57,8
* Previous: 57,6
Der Chicago Purchasing Managers Index gibt einen Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung des produzierenden Gewerbes in der Region Chicago.
Eine Zahl über 50 signalisiert Expansion, während ein Wert unter 50 auf eine Kontraktion hindeutet.
Der Index kann zudem Hinweise auf die Entwicklung des später veröffentlichten ISM Manufacturing PMI liefern.
Für den Markt gilt deshalb grundsätzlich:
Higher than expected → positiv für den USD
Lower than expected → negativ für den USD
Gerade angesichts der aktuellen geopolitischen Lage ist der Dollar heute besonders interessant, weshalb auch diese Veröffentlichung nicht komplett ignoriert werden sollte.
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3. Märkte & Korrelationen
US Oil
Beim Öl sehen wir bereits zum Wochenstart eine klare Reaktion auf die geopolitische Eskalation.
US Oil: +2,24 %
Das Bias aus dem gestrigen Wochenausblick hat sich für mich dadurch nicht verändert.
Die ersten wichtigen Ziele liegen weiterhin bei:
86,40–86,70 USD
Dieser Bereich kombiniert das Monatstief aus Mai mit dem Wochenhoch der KW35.
Darüber befindet sich:
87,75 USD
Das entspricht dem Wochenhoch der KW34.
Sollte auch die 87,75 USD nachhaltig überwunden werden, wäre ich zunächst weiter Long ausgerichtet mit einem Ziel bei:
90,40 USD
Darüber wäre anschließend das Monatshoch aus Juli bei 93,74 USD interessant.
Fundamental bleibt mein Bias bei Öl aufgrund der aktuellen geopolitischen Risiken klar auf der Long-Seite. Solange die Eskalation anhält und das Risiko einer weiteren Einschränkung des Schiffsverkehrs besteht, würde ich hier aktuell primär nach Long-Einstiegen suchen.
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US Bonds
Bei den US-Staatsanleihen sehen wir zum Wochenstart zunächst kleinere Bewegungen auf der Short-Seite:
* 3Y: -0,61 %
* 5Y: -0,58 %
* 10Y: -0,47 %
* 30Y: -0,23 %
Nach den extrem starken Bewegungen rund um Jackson Hole am Freitag ist das zunächst nicht ungewöhnlich.
Hier würde ich heute insbesondere beobachten, wie sich die Renditen beziehungsweise die einzelnen Laufzeiten im weiteren Tagesverlauf entwickeln und ob die geopolitische Lage erneut zu einer stärkeren Bewegung in Richtung Sicherheit führt. Spannend werden die NFP Daten am Freitag.
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DXY
Der Dollar startet ebenfalls leicht schwächer:
DXY: -0,08 %
Fundamental sollte die aktuelle geopolitische Eskalation den Dollar allerdings grundsätzlich unterstützen.
Für mich bleibt deshalb die 99,734 – das Daily High vom Freitag – entscheidend.
Sollten wir darüber ausbrechen, wäre mein erstes Ziel:
100,00
Auf der Unterseite bleibt die 99,50 wichtig.
Sollten wir nachhaltig unter diese Marke fallen, wäre ich kurzfristig wieder eher Short ausgerichtet – abhängig davon, was gleichzeitig bei Öl, Bonds und den heutigen Wirtschaftsdaten passiert.
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VIX
Der VIX steht aktuell bei:
14,42
Hier wird für mich insbesondere der US-Open interessant.
Nach der geopolitischen Eskalation über das Wochenende möchte ich sehen, ob sich diese Unsicherheit tatsächlich in einem deutlicheren Anstieg der impliziten Volatilität widerspiegelt.
Zusätzlich haben wir mit den NFP-Daten am Freitag bereits das nächste größere Event vor uns.
Der VIX bleibt daher heute definitiv auf meiner Watchlist.
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4. Risk Assets im Überblick
Nvidia
Bei Nvidia ist vorbörslich aktuell wenig Bewegung zu sehen.
Hier hat sich meine Einschätzung aus dem gestrigen Wochenausblick nicht verändert. Für die vollständige technische Einordnung verweise ich deshalb nochmals auf die gestrige Analyse.
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Bitcoin
Bei Bitcoin haben wir gestern den Weekly Close bekommen.
Dieser war aus meiner Sicht bearish.
Ein Short unterhalb des Weekly Low bei 76.600 USD könnte entsprechend interessant werden, mit einem ersten Ziel im Bereich von:
74.500 USD
Trotzdem wäre ich aktuell sehr vorsichtig mit Shorts.
Der entscheidende Bereich auf der Oberseite bleibt für mich das Hoch bei:
82.500 USD
Solange dieses Hoch nicht herausgenommen wurde, sehe ich auf der Oberseite weiterhin keine überzeugende Bestätigung für einen Long.
Gleichzeitig würde ich aber auch nicht aggressiv in Shorts springen.
Für mich bleibt Bitcoin deshalb zunächst ein Markt, bei dem ich lieber auf bessere Einstiege warte.
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S&P 500
Der S&P 500 startet bereits mit rund:
-0,40 %
in die Woche.
Auch hier hat sich meine Einschätzung aus dem gestrigen Wochenausblick nicht verändert.
Die geopolitische Lage und die Nachwirkungen von Jackson Hole sorgen zunächst für eine etwas schwächere Risk-on-Stimmung.
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Nasdaq
Beim Nasdaq sehen wir aktuell etwa:
-0,25 %
Die 29.500 bleibt für mich weiterhin die zentrale Schlüsselzone.
Der Retest der 29.200 wurde bereits geliefert.
Solange wir unter 29.500 bleiben, bin ich vorsichtig auf der Short-Seite.
Die nächsten Ziele:
29.200 → 29.000 → 28.868 → 28.500
Auf der Oberseite gilt:
Ein nachhaltiger Close über 29.500 könnte wieder Raum in Richtung
29.777 → 30.000
eröffnen.
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US30
Auch der US30 startet schwächer:
-0,30 %
Hier befinden wir uns bereits unter der Zone, die ich im gestrigen Wochenausblick als wichtig beschrieben habe.
Sollten wir nun auch unter:
53.300
brechen, sehe ich Potenzial für eine Bewegung in Richtung:
53.000 → 52.750 → 52.500 → 52.300
Dabei sollte die 53.500 auf Schlusskursbasis nicht mehr zurückerobert werden, wenn das Short-Szenario intakt bleiben soll.
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5. DAX Tagesausblick
Kommen wir damit zum DAX.
Auch der DAX startet schwächer in die neue Handelswoche:
ca. -0,30 %
Wir haben bereits einen H4-Close unterhalb der 26.500 gesehen.
Für mich ist allerdings wichtig:
Solange wir unter 26.500 bleiben, bleibt mein Bias zunächst vorsichtig bearish.
Auf der Unterseite ist insbesondere der Bereich um das Wochentief der KW33 interessant:
26.250–26.300
Sollte dieser Bereich nicht halten und wir gleichzeitig weitere geopolitische Eskalationen sehen, könnte sich der Abwärtsdruck entsprechend verstärken.
Dann wären unter anderem folgende Faktoren relevant:
* weitere Eskalation im Nahen Osten
* steigender Ölpreis
* steigende Inflationserwartungen
* zunehmende Zinssenkungsängste
* stärkere Dollarstärke
* gegebenenfalls starke NFP-Daten am Freitag
In diesem Szenario könnte sich die Korrektur anschließend wieder in Richtung:
26.000
ausweiten.
Mein entscheidender Trigger bleibt deshalb:
Unter 26.500 → bearish
Über 26.500 → Vorsicht mit Shorts, Möglichkeit auf neue ATH Abgriffe vor dem Short
Sollten wir die 26.500 wieder nachhaltig zurückerobern und darüber schließen, verändert sich das Bild deutlich.
Dann wäre – wie bereits im gestrigen Wochenausblick beschrieben – ein erneuter Angriff auf die bisherigen Allzeithochs denkbar.
Der relevante Bereich liegt hier bei:
26.630–26.700
Dort würde ich anschließend mit ersten stärkeren Gewinnmitnahmen rechnen, ist aber ein kann, kein muss ;)!
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6. Fazit
Wir starten in eine Handelswoche, die bereits am ersten Tag eine ganze Reihe wichtiger Einflussfaktoren mitbringt.
Geopolitisch hat sich die Situation zwischen den USA und Iran am Wochenende deutlich verschärft. Die Angriffe auf Larak Island, die iranischen Gegenschläge auf US-Stützpunkte in Jordanien, die deutlich gesunkenen Schiffstransits durch die Straße von Hormus und die angekündigte Verschärfung der US-Sanktionen sorgen für ein klar erhöhtes geopolitisches Risiko.
Der direkte Ausdruck davon ist bereits beim Öl zu sehen, das mit einem deutlichen Gap-up in die neue Woche gestartet ist.
Gleichzeitig haben wir heute mit dem deutschen CPI und dem Chicago PMI zwei relevante Wirtschaftsdaten. Der große fundamentale Fokus liegt allerdings auf Freitag mit den US-Arbeitsmarktdaten.
Für den DAX bleibt für mich heute vor allem die 26.500 entscheidend.
Unter 26.500 bleibt mein Bias bearish, mit dem Bereich 26.250–26.300 als nächster wichtiger Zone. Sollte auch dieser Bereich nicht halten, könnte eine Bewegung in Richtung 26.000 folgen.
Über 26.500 würde ich dagegen zunehmend vorsichtig mit Shorts werden. Ein erneuter Angriff auf 26.630–26.700 wäre dann für mich das nächste relevante Szenario.
Zusätzlich sollten heute insbesondere US Oil, DXY, US Bonds und VIX beobachtet werden, da diese Märkte aktuell sehr eng mit der geopolitischen Entwicklung und der daraus resultierenden Risk-off-Bewegung verbunden sind.
Gerade am heutigen letzten Handelstag des August und mit dem morgigen Start in den September können zusätzlich Rebalancing-Flows für erhöhte Volatilität sorgen.
Ich wünsche euch allen einen stabilen Start in die neue Handelswoche und erfolgreiche, vor allem aber disziplinierte Trades.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
XAUUSD: Bärisches Fortsetzungsszenario im FokusGold zeigt im 1-Stunden-Chart nach einer deutlichen Ablehnung höherer Kursniveaus kurzfristig weiterhin Schwäche.
Der Kurs bewegt sich derzeit um 4.419, während der Bereich 4.460–4.461 als wichtiger Widerstand beobachtet wird. Solange der Kurs darunter bleibt und der Verkaufsdruck anhält, könnte der Bereich um 4.321 als mögliches Abwärtsziel in den Fokus rücken.
Ein nachhaltiger Anstieg über den Invalidierungsbereich würde das bärische Szenario abschwächen und auf eine mögliche Erholung hindeuten.
Wichtige Bereiche:
Widerstand / Invalidierung: 4.460–4.461
Aktueller Bereich: 4.419
Möglicher Abwärtsbereich: 4.321
Technische Marktanalyse auf Grundlage der Kursstruktur und wichtiger Preisniveaus. Nur zu Bildungszwecken und keine Finanzberatung.
XAUUSD — Bruch von 4,427 Öffnet 4,320 XAUUSD — Bruch von 4,427 Öffnet 4,320
Gold startet die neue Woche auf dem Rückfuß, und dieser Rückgang wirkt nicht zufällig.
Der Preis ist seit den Hochs von Ende August weiter nach unten gerutscht, nachdem er innerhalb dieses fallenden Korrekturkanals an Momentum verloren hatte. Der wichtige Punkt ist jetzt, dass Gold bereits in die große FVG um 4,427 gefallen ist und die vorherige bullische Struktur nicht mehr hält. Das sagt mir, dass der Markt von einem “gesunden Pullback” in eine aggressivere Distributionsphase übergeht.
Fundamental ergibt dieser Druck ebenfalls Sinn. Warsh warnt weiterhin, dass die Fed bei der Inflation noch Arbeit vor sich hat, was Zinserwartungen am Leben hält und den USD unterstützt. Zusätzlich sorgen neue US-Angriffe auf iranische Raketenwerfer für eine weitere Schicht geopolitischer Spannung, und ein solches Umfeld kann die Märkte eher defensiv halten, statt klar risk-on zu werden.
Aus charttechnischer Sicht konzentriere ich mich auf eine Fortsetzung nach unten, solange der Preis unter der darüberliegenden Sell-Zone bleibt. Jeder Bounce aus der aktuellen FVG wirkt im Moment eher wie eine Reaktion als wie eine bestätigte Umkehr. Wenn Verkäufer den Preis gedeckelt halten und der Markt die gebrochene Struktur nicht zurückerobert, kann sich die nächste Bewegung meiner Meinung nach bis in die erste bärische Zielzone um 4,320 ausdehnen.
Meine Hauptansicht für diese Woche bleibt also bärisch. Der Preis soll zuerst innerhalb der aktuellen FVG entscheiden, aber solange Gold die obere Angebotszone nicht zurückerobert, betrachte ich Rallys als Pullbacks innerhalb einer breiteren Abwärtsbewegung.
Wichtige Preiszonen zum Beobachten
Aktuelle Reaktionszone: Bereich um 4,427
Haupt-FVG-Unterstützung: 4,360 – 4,427
Erste bärische Zielzone: 4,315 – 4,325
Intraday-Erholungszone: 4,480 – 4,520
Haupt-Sell-Zone / Invalidierungsbereich: 4,600 – 4,630
Invalidation: klare Rückeroberung und Halt über der Sell-Zone
Sehen Sie Gold zuerst tiefer in Richtung 4,320 laufen, oder können Käufer diese FVG verteidigen und einen stärkeren Rebound erzwingen?
H2 – Setup für eine Erholung aus der Major Demand
XAUUSD notiert bei etwa 4.464, nachdem der aggressive Abverkauf am Freitag den Preis direkt in die markierte Major Demand + OB + POI gedrückt hat. Die H2-Struktur hat sich deutlich abgeschwächt, allerdings befindet sich der Preis nun an einer wichtigen Reaktionszone, von der aus sich eine korrigierende Erholung entwickeln könnte.
Gold fiel um mehr als 3 %, nachdem die Äußerungen von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole die Erwartungen für eine Zinserhöhung im September deutlich erhöhten und den US-Dollar sowie die kurzfristigen Treasury-Renditen nach oben trieben. Heute zeigt Gold eine moderate Erholung, während neue Spannungen zwischen den USA und Iran den Ölpreis und die Nachfrage nach sicheren Häfen stützen. Gleichzeitig erhöhen höhere Ölpreise die Inflationssorgen und halten damit Renditen und Zinserhöhungserwartungen unter Druck.
Technischer Ausblick
Der H2-Bullish-Channel wurde nach einem starken bearishen Displacement aus dem Bereich 4.600 nach unten gebrochen.
Der Preis hat nun die Major Demand + OB + POI bei 4.445–4.475 erreicht. Dies ist die wichtigste Entscheidungszone auf dem Chart.
Das bevorzugte Szenario ist eine bullische Reaktion aus dieser Demand-Zone, anstatt den bereits erfolgten Abverkauf zu verfolgen.
Ein bestätigter Reclaim könnte den Preis zunächst in Richtung der Intermediate Demand Zone bei 4.500–4.525 führen.
Sollten die Käufer anschließend wieder stärker die Kontrolle übernehmen, liegt das nächste Erholungsziel bei 4.580–4.600, gefolgt von der Premium Supply / BSL Zone bei 4.675–4.695.
Wichtige Zonen
Aktueller Preis: 4.463,710
Major Demand + OB + POI: 4.445–4.475
Intermediate Demand: 4.500–4.525
Demand Zone: 4.580–4.600
Premium Supply / BSL: 4.675–4.695
Major Swing High / BSL: 4.697,533
Trading Plan
Buy Priority: 4.445–4.475
Bedingung: Auf einen H2-Liquidity-Sweep und anschließend eine bullische Ablehnung, einen Reclaim oder eine Higher-Low-Bestätigung aus der Major Demand warten.
TP1: 4.500–4.525
TP2: 4.580–4.600
TP3: 4.675–4.695
Wichtiger Hinweis
Das makroökonomische Umfeld bleibt für Gold herausfordernd. Warsh betonte, dass die Inflation weiterhin deutlich über dem Fed-Ziel von 2 % liegt und dass die Notenbank noch Arbeit vor sich hat. Gleichzeitig wird die September-Sitzung vom Markt weiterhin als offen betrachtet.
Parallel dazu treiben neue Spannungen zwischen den USA und Iran den Ölpreis nach oben. Dies kann einerseits die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen unterstützen, andererseits aber auch die Inflations- und Zinssorgen verstärken.
Daher bleibt eine Bestätigung der Demand-Zone entscheidend.
Fazit
Gold hat eine starke bearishe Neubewertung abgeschlossen und testet nun die H2 Major Demand Zone 4.445–4.475.
Der sauberere Ansatz besteht darin, auf eine Bestätigung der Käufer zu warten, anstatt den Abverkauf zu verfolgen.
Hält die Demand-Zone, könnte sich eine Erholung in Richtung 4.520 und anschließend 4.580–4.600 entwickeln, bevor der Preis möglicherweise erneut die Premium-Liquidität testet.
Wird die H2 Major Demand den Jackson-Hole-Abverkauf absorbieren und die nächste Erholung einleiten? 📈
XAUUSD: Bearischer Ausbruch – Verkäufer visieren Liquidität auf
Technischer Ausblick:
Marktstruktur: Bearischer Wechsel mit der Ausbildung tieferer Hochs (LH) und tieferer Tiefs (LL).
Trendlinie: Der Kurs respektierte die abwärts gerichtete Trendlinie und prallte am Widerstand ab.
Liquidität: Die Liquidität auf der Verkäuferseite (Sell-side Liquidity) im Bereich 4.450–4.455 wurde abgenommen, was die Abwärtsdynamik bestätigt.
BOS: Starke bearische Kursbewegung unter die Unterstützung bei 4.479, was auf einen potenziellen bearischen Marktstrukturbruch (BOS) hindeutet.
FVG / Ungleichgewicht: Der starke Abverkauf erzeugte ein bearisches FVG im Bereich 4.480–4.532. Ein Rücklauf (Retracement) in diese Zone könnte einen potenziellen Einstiegspunkt für Short-Positionen bieten.
Ichimoku: Der Kurs notiert unter der Ichimoku-Wolke, was die bearische Einschätzung untermauert.
Wichtige Widerstände: FVG bei 4.520–4.532; 4.600 fungiert als übergeordneter Widerstand.
Kursziele (Abwärts):
🎯 TP1: 4.393
🎯 TP2: 4.315 — bedeutende Liquidität auf der Verkäuferseite
SMC-Szenario
Sollte der Kurs in das FVG (4.480–4.532) zurückkehren und dort Ablehnung zeigen, könnten die Bären weiterhin das Ziel 4.393 anvisieren, gefolgt von dem tiefer gelegenen Liquiditätspool bei 4.315.
Ungültigkeit (Invalidation): Eine deutliche Rückeroberung des Bereichs oberhalb des FVG bzw. der Marke von 4.532 würde das unmittelbare bearische Setup schwächen.
Einschätzung: 🔴 Bearisch | Verkauf beim Rücklauf (Retracement), nicht beim Impuls.
BNB/USDT 1H – Professionelle Analyse 🟡 BNB/USDT 1H – Professionelle Analyse 📈
BNB zeigt kurzfristig eine bullische Struktur. Der Kurs hält die steigende Trendlinie und bewegt sich wieder über den Bereich 699–700.
🔍 Technische Analyse
🟢 Support: 690,94–692
📈 Aktueller Bereich: ~699–700
🟧 Fair Value Gap: ~708–710
🟧 Order Block: ~710–714
🔴 Starker Widerstand: 719–720
🛑 Invalidierung: Klarer Bruch unter 690,94
🎯 Mögliches Szenario
Hält der Kurs 690,94 und bleibt die bullische Trendlinie intakt, ist zunächst ein Anstieg Richtung 708–710 und anschließend 710–714 möglich. Ein bestätigter Ausbruch über den Order Block könnte den Weg Richtung 719–720 freimachen.
⚠️ Wichtig: Auf eine Bestätigung bzw. einen Retest warten und das Risiko entsprechend managen.
Bias: 🟢 Bullisch über 690,94
Setup: Support-Hold → FVG → Order Block → möglicher Test von 719–720.
XAUUSD: Wie handelt man nächste Woche?Dank verschiedener bullischer Nachrichten und Daten ist der Goldpreis diesen Monat stark angestiegen und erreichte einen Höchststand um 4700, dem Gipfel dieser Aufwärtsbewegung. Ich habe jedoch wiederholt darauf hingewiesen: Sobald alle bullischen Faktoren eingepreist sind, verliert Gold seine stabile Unterstützung und eine deutliche Korrektur nach unten ist unvermeidlich. Der Markt hat meine Einschätzung erneut bestätigt, unsere Positionen brachten hohe Gewinne.
Nach der starken Abwärtskorrektur am Freitag ist eine Fortsetzung des Absturzes nächste Woche unwahrscheinlich. Kurzfristig erwarten wir eine Seitwärtsbewegung im Bereich 4420‑4520. Ein neuer Trend entsteht, sobald der Markt nach oben oder unten ausbricht. Wir handeln einfach im Einklang mit diesem neuen Trend.
Falls Gold nächste Woche unter 4420 bricht, eröffnen wir weitere Short‑Positionen mit Ziel um 4400. Bei einem Ausbruch über 4520 ist die Abwärtskorrektur abgeschlossen und ein neuer Aufwärtstrend beginnt; der Preis wird erneut den Widerstand bei 4700 testen, dann gehen wir Long.
Man braucht den Markt nicht zu erraten. Warten Sie auf einen bestätigten Trend und handeln Sie entsprechend. Ich liefere weiterhin genaue Signale, damit Sie neue Handelschancen nutzen können.
Kern der bärischen Logik nächste WocheKern der bärischen Logik nächste Woche
1. Die restriktiven Aussagen in Jackson Hole werten das Risiko von Zinserhöhungen neu ein, was aktuell der Hauptgrund für den Abwärtstrend ist.
Wash stellte klar, dass das Inflationsproblem nicht gelöst sei und weitere Zinserhöhungen weiterhin möglich seien. Das CME FedWatch Tool erhöhte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September deutlich, und die Realrenditen von US-Staatsanleihen stiegen. Da Gold keine Zinsen abwirft, wird es in einem Hochzinsumfeld mit höheren Opportunitätskosten konfrontiert sein, was potenziell zu weiteren Zinserhöhungen und damit zu einem Preisverfall führen kann. Spekulative Gelder fließen weiterhin aus dem Edelmetallmarkt ab, und kurzfristig dominieren bärische Kräfte.
2. Aufgrund von Gewinnmitnahmen und Stop-Loss-Orders wurden zahlreiche Long-Positionen liquidiert, und die Abwärtsdynamik ist noch nicht vollständig abgeklungen.
Der starke Preisanstieg bei Gold im August führte zu einer Anhäufung zahlreicher Long-Positionen. Der starke Kursverfall am vergangenen Freitag löste eine große Anzahl von Stop-Loss-Orders aus und führte zu einem Long-Squeeze. Der 4-Stunden-MACD ist nach unten gekreuzt, und der RSI ist zurückgegangen, hat aber noch keine stark überverkaufte Zone erreicht. Dies deutet darauf hin, dass kurzfristig noch Spielraum für eine Abwärtsbewegung besteht. Erholungen werden voraussichtlich auf Widerstand stoßen und wieder fallen, wobei auf höheren Niveaus starker Verkaufsdruck zu erwarten ist.
3. Mehrere Widerstandsniveaus haben sich darüber gebildet, was eine Erholung erschwert.
Die Niveaus von 4500, 4550 und 4600, die zuvor wichtige Unterstützungsniveaus darstellten, sind nach ihrem Durchbruch nun zu starken Widerständen geworden. Ohne einen signifikanten positiven Impuls wird jede Kurserholung auf diese Niveaus wahrscheinlich auf konzentrierte Verkäufe von Anlegern stoßen, die zu niedrigeren Preisen gekauft oder Gewinne realisiert haben, was das Erholungspotenzial begrenzt. Um den kurzfristigen Abwärtstrend umzukehren, ist ein stabiles Halten über 4600 erforderlich, was kurzfristig unwahrscheinlich ist.
4. Der US-Dollar-Index wird durch die Erwartungen an die Geldpolitik gestützt.
Steigende Erwartungen an Zinserhöhungen stützen einen stärkeren US-Dollar und setzen damit den Goldpreis, der in US-Dollar gehandelt wird, direkt unter Druck. Solange der Markt mit anhaltend hohen Zinsen rechnet, dürfte der US-Dollar eher steigen als fallen, was das Aufwärtspotenzial von Gold kontinuierlich dämpft.
Wochenausblick KW36–Fundamental,Makro und technischer Ausblick!Fundamental, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW 36
Willkommen zum Wochenausblick für die Handelswoche KW 36.
Nach einer ereignisreichen vergangenen Handelswoche richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer nun auf eine Vielzahl wichtiger Konjunkturdaten und geldpolitischer Signale. Besonders im Mittelpunkt stehen in dieser Woche die Inflationsdaten aus Europa, zahlreiche US-Konjunkturdaten sowie am Freitag die US-Arbeitsmarktdaten mit den Nonfarm Payrolls.
Zusätzlich wirkt das Jackson-Hole-Symposium vom vergangenen Freitag weiter nach. Die Aussagen von Fed Chair Kevin Warsh haben die Erwartungen der Marktteilnehmer an die zukünftige Zinspolitik deutlich verändert. Während zuvor noch stärker auf gleichbleibende Zinsen gesetzt wurde, hat sich das Bild inzwischen deutlich verschoben. An den Zinsmärkten wird mittlerweile wieder eine Zinserhöhung im September mit einer erheblichen Wahrscheinlichkeit eingepreist.
Gleichzeitig beginnt am Dienstag mit September der letzte Handelsmonat des dritten Quartals. Zuvor ist Montag der letzte Handelstag im August. Damit stehen sowohl der Monats- als auch der Quartalsabschluss zunehmend im Fokus institutioneller Marktteilnehmer.
Agenda
* Geopolitische Lage
* Earnings
* Fundamentale Wirtschaftsdaten vom 28.08.
* Fundamentale Wirtschaftsdaten KW 36
* Fed- und EZB-Zinspolitik
* Märkte und Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX – technischer Ausblick
* Fazit
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Geopolitische Lage
Die geopolitische Lage bleibt auch in KW 36 ein wesentlicher Einflussfaktor für die Finanzmärkte. Besonders relevant sind weiterhin die Entwicklungen rund um den Iran, Israel, die USA sowie die strategisch wichtigen Handels- und Energierouten.
Im Mittelpunkt steht dabei unter anderem die Straße von Hormus. Die Meerenge ist für den globalen Energiemarkt von herausragender Bedeutung. Eine tatsächliche oder auch nur drohende Störung des Schiffsverkehrs könnte erhebliche Auswirkungen auf die Ölpreise und damit auf die globale Inflation haben.
Am vergangenen Freitag gab es gleichzeitig widersprüchliche Signale aus dem Iran. Präsident Pezeshkian sprach von der Bereitschaft zu Kooperation und Verständigung mit regionalen Staaten wie Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Gleichzeitig wurde betont, dass der Iran bestimmte Voraussetzungen für eine weitere Öffnung der entsprechenden Routen sieht. Die geopolitische Situation bleibt damit äußerst fragil.
Für die Märkte ist insbesondere die Entwicklung des Ölpreises entscheidend. Ein nachhaltiger Anstieg des Ölpreises über die Marke von 90 US-Dollar je Barrel würde den Inflationsdruck erneut erhöhen und könnte damit die Zinspolitik von Fed und EZB erheblich erschweren.
Auch der Russland-Ukraine-Konflikt bleibt relevant. Meldungen über mögliche großflächige Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur sowie Einschränkungen im Schwarzmeerraum können insbesondere die Energie- und Agrarmärkte beeinflussen. Gleichzeitig zeigen Meldungen über steigende Getreideexporte aus der Ukraine, dass der Handelsfluss trotz der geopolitischen Risiken weiterhin funktioniert.
Zusätzlich bleibt die Entwicklung zwischen Russland, China, Iran und weiteren Staaten wichtig. Putin wird am 31. August beziehungsweise 1. September am SCO-Gipfel teilnehmen und dort unter anderem mit Chinas Präsident Xi, Indiens Premierminister Modi und Irans Präsident Pezeshkian zusammentreffen. Auch Gespräche mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan stehen im Fokus.
Damit bleibt die geopolitische Lage ein erheblicher Risikofaktor für die kommende Handelswoche. Besonders Öl, US-Dollar, Staatsanleihen und die europäischen Aktienmärkte können auf neue Eskalationen sehr schnell reagieren.
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Earnings
Auch wenn die Berichtssaison mittlerweile deutlich an Dynamik verloren hat, stehen in KW 36 noch einige interessante Quartalszahlen auf der Agenda.
Dienstag, 01.09.:
* Palo Alto Networks
* Dell Technologies
* Medtronic
Mittwoch, 02.09.:
* Broadcom
* Hewlett-Packard
* NetApp
* Brown-Forman
Donnerstag, 03.09.:
* Lululemon Athletica
* Campbell’s
Besonders interessant dürfte dabei Broadcom sein. Das Unternehmen ist eng mit dem aktuellen KI-Investmentzyklus verbunden. Neben den reinen Quartalszahlen wird daher insbesondere die Guidance für das weitere Wachstum und die Nachfrage nach KI-Infrastruktur entscheidend sein.
Auch bei Dell Technologies bleibt die Entwicklung der Nachfrage nach Rechenzentren und KI-Infrastruktur relevant. Palo Alto Networks wiederum liefert wichtige Informationen über die Entwicklung des Cybersecurity-Marktes.
Die Earnings dürften insgesamt allerdings nicht den gleichen übergeordneten Einfluss haben wie die Makrodaten. In dieser Woche steht der Markt eindeutig stärker unter dem Einfluss der Zinserwartungen und insbesondere der US-Arbeitsmarktdaten.
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Fundamentale Wirtschaftsdaten vom 28.08.
Der vergangene Freitag war für die Märkte außergewöhnlich wichtig. Neben zahlreichen Konjunkturdaten stand insbesondere das Jackson-Hole-Symposium im Fokus.
In Deutschland zeigte sich ein gemischtes Bild. Die Arbeitslosenquote blieb bei 6,4 Prozent und entsprach damit der Erwartung. Gleichzeitig lag die Veränderung der Arbeitslosenzahl bei lediglich 4.000 gegenüber einer Prognose von 4.800. Die Zahl der Arbeitslosen lag bei rund 2,996 Millionen.
Deutlich wichtiger für die globale Marktbewegung waren jedoch die Aussagen aus Jackson Hole.
Kevin Warsh betonte, dass die Inflationsdaten des Sommers zwar besser als erwartet ausgefallen seien, daraus aber nicht geschlossen werden könne, dass sich die zugrunde liegenden Inflationstrends bereits nachhaltig verbessert hätten. Genau diese Aussage ist für die weitere Geldpolitik entscheidend.
Warsh stellte außerdem klar, dass die Fed weiterhin erhebliche Arbeit vor sich habe, wenn sich die Inflation nicht schnell genug in Richtung des 2-Prozent-Ziels bewegt. Gleichzeitig bezeichnete er die Arbeitsmärkte als mit Vollbeschäftigung vereinbar.
Besonders relevant waren zudem seine Aussagen zu den finanziellen Bedingungen. Warsh sah wenig Hinweise auf restriktive Finanzierungsbedingungen und betonte, dass die Fed insbesondere auf die Preisstabilität achten müsse.
Die Aussagen wurden vom Markt entsprechend hawkisch interpretiert. Die Erwartungen an eine schnelle Lockerung der Geldpolitik gingen zurück beziehungsweise wurden teilweise durch Erwartungen zukünftiger Zinserhöhungen ersetzt.
Auch Fed-Gouverneur Goolsbee unterstrich später, dass die Inflation weiterhin das zentrale Problem der Fed sei und dass es keineswegs so aussehe, als sei man bei der Inflation bereits „aus dem Gröbsten heraus“.
Die University-of-Michigan-Daten zeigten gleichzeitig eine finale Inflationserwartung von 4,0 Prozent auf Sicht eines Jahres und 3,3 Prozent auf Sicht von fünf Jahren. Das Verbrauchervertrauen lag bei 51,7 Punkten.
Zusätzlich enttäuschte der Chicago PMI deutlich mit 47,1 Punkten gegenüber einer Prognose von 57,9. Damit liegt der Index wieder unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten.
Die Kombination aus schwächerem Wachstum und weiterhin hartnäckigen Inflationserwartungen beschreibt damit ziemlich genau das schwierige Umfeld, in dem sich die Fed derzeit befindet.
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Fundamentale Wirtschaftsdaten KW 36
Montag
Am Montag stehen unter anderem deutsche Inflationsdaten im Fokus. Am Nachmittag folgt der Chicago PMI.
Für den Chicago PMI liegt die Prognose bei 57,8 Punkten, nach 57,6 Punkten zuvor. Der Index gibt Hinweise auf die Entwicklung der wirtschaftlichen Aktivität im Großraum Chicago und kann als zusätzlicher Frühindikator für die US-Wirtschaft interpretiert werden.
Dienstag
Der Dienstag dürfte insbesondere für Europa entscheidend werden.
Im Mittelpunkt stehen die Inflationsdaten der Eurozone, darunter:
* CPI YoY
* Core CPI
* CPI
* Arbeitslosenquote
Für den europäischen Verbraucherpreisindex auf Jahresbasis liegt die Prognose bei 3,3 Prozent, nach 2,9 Prozent zuvor.
Damit kommt den Daten eine enorme Bedeutung für die Erwartungen an die EZB-Sitzung im September zu. Sollte die Inflation stärker als erwartet ausfallen, dürfte der Druck auf die EZB steigen, ihre Geldpolitik restriktiver auszurichten.
Am Nachmittag folgen unter anderem:
* Fed Waller / Supervision Barr
* S&P Global Manufacturing PMI
* ISM Manufacturing PMI
* ISM Manufacturing Prices
* JOLTS Job Openings
Vor allem die JOLTS-Daten sind im Hinblick auf den US-Arbeitsmarkt wichtig. Sie liefern einen zusätzlichen Einblick in die Nachfrage nach Arbeitskräften und können Hinweise darauf geben, wie angespannt der Arbeitsmarkt tatsächlich ist.
Mittwoch
Am Mittwoch steht mit dem ADP Nonfarm Employment Change ein weiterer wichtiger US-Arbeitsmarktindikator auf der Agenda.
Daneben werden die Crude Oil Inventories veröffentlicht. Diese sind für den Ölmarkt besonders relevant, da Veränderungen der US-Rohöllagerbestände unmittelbare Auswirkungen auf Angebotserwartungen und damit auf den Ölpreis haben können.
Donnerstag
Am Donnerstag folgen erneut wichtige Daten aus Europa und den USA.
Auf der Agenda stehen unter anderem:
* HCOB-Daten
* Initial Jobless Claims
* S&P Global Services PMI
* S&P Global Composite PMI
* ISM Non-Manufacturing Prices
* ISM Non-Manufacturing PMI
Die Initial Jobless Claims liefern wichtige Informationen über die kurzfristige Entwicklung des US-Arbeitsmarktes. Zusammen mit ADP, JOLTS und schließlich den offiziellen Arbeitsmarktdaten am Freitag entsteht damit im Laufe der Woche ein immer klareres Bild.
Bei den ISM-Daten wird besonders interessant sein, ob die Dienstleistungswirtschaft weiterhin robust bleibt und ob gleichzeitig der Preisdruck zunimmt oder nachlässt.
Freitag – der absolute Fokus der Woche
Der Freitag ist eindeutig der wichtigste Handelstag.
Nach einem EZB-Lane-Speaker am Vormittag richtet sich der gesamte Fokus am Nachmittag auf den US-Arbeitsmarkt.
Besonders wichtig werden die Average Hourly Earnings MoM. Die Prognose liegt bei +0,3 Prozent, nach +0,1 Prozent zuvor.
Ein stärker als erwarteter Anstieg der Löhne könnte die Inflationserwartungen erhöhen und damit die hawkische Interpretation der Fed-Politik verstärken.
Noch wichtiger sind die Nonfarm Payrolls.
Die Prognose liegt bei lediglich 58.000 neuen Stellen, nachdem der vorherige Wert bei -23.000 lag.
Das zeigt bereits, wie schwach die Ausgangslage ist. Sollte der Arbeitsmarkt erneut deutlich schwächer ausfallen, könnte der Markt wieder stärker über eine Lockerung der Geldpolitik diskutieren. Sollte der Wert dagegen deutlich über den Erwartungen liegen, könnte sich die aktuelle hawkische Neubewertung der Fed weiter verstärken.
Ebenfalls entscheidend wird die US-Arbeitslosenquote sein.
Damit ergibt sich für Freitag ein klassisches Spannungsfeld zwischen Arbeitsmarkt und Inflation: Ein schwacher Arbeitsmarkt würde die Argumente für eine Lockerung stärken, während gleichzeitig hohe Löhne oder eine steigende Inflation gegen eine schnelle Lockerung sprechen könnten.
Am Sonntag, dem 6. September, folgt schließlich noch ein OPEC-Meeting, das für den Ölmarkt und damit indirekt auch für die globalen Inflationserwartungen relevant sein dürfte.
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Fed- und EZB-Zinspolitik
Die größte Veränderung der vergangenen Woche findet eindeutig bei den Zinserwartungen statt.
Nach den Aussagen aus Jackson Hole hat sich die Marktpreisbildung für die Fed deutlich in Richtung eines restriktiveren Szenarios verschoben.
Fed – September
* 43,0 %: keine Änderung
* 57,0 %: +25 Basispunkte
Damit sieht der Markt mittlerweile sogar eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung als für einen unveränderten Leitzins.
Fed – Oktober
* 29,7 %: keine Änderung
* 52,7 %: +25 Basispunkte
* 17,7 %: +50 Basispunkte
Fed – Dezember
* 11,1 %: keine Änderung
* 38,3 %: +25 Basispunkte
* 39,5 %: +50 Basispunkte
* 11,0 %: +75 Basispunkte
Das ist eine massive Verschiebung der Zinserwartungen.
Noch hawkischer wirkt das Bild bei der EZB.
EZB – September
* 2,25 %: keine Änderung
* 98,0 %: +25 Basispunkte
EZB – Oktober
* 1,6 %: keine Änderung
* 79,8 %: +25 Basispunkte
* 18,6 %: +50 Basispunkte
EZB – Dezember
* 0,7 %: keine Änderung
* 33,7 %: +25 Basispunkte
* 54,7 %: +50 Basispunkte
* 11,0 %: +75 Basispunkte
Damit wird auch klar, warum die europäischen Inflationsdaten am Dienstag so wichtig sind.
Sollte die Inflation tatsächlich in Richtung oder sogar über die Erwartungen steigen, könnte die aktuell eingepreiste restriktivere EZB-Politik weiter bestätigt werden. Umgekehrt könnten deutlich schwächere Inflationsdaten die hohen Zinserhöhungserwartungen wieder zurückdrängen.
Für Aktienmärkte bedeutet das insgesamt ein schwierigeres Umfeld. Höhere erwartete Zinsen erhöhen den Diskontierungsfaktor für zukünftige Gewinne und können insbesondere hoch bewertete Growth- und Technologiewerte belasten.
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Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil hat eine schwache Woche hinter sich.
Auf Monatsbasis liegt der Markt weiterhin rund 3,87 Prozent im Minus, auf Wochenbasis beträgt das Minus 3,62 Prozent.
Die geopolitische Situation bleibt der entscheidende Faktor.
Bullisch wäre für mich ein nachhaltiger Break über 84,39 US-Dollar. Danach rücken 86,33, 87,74, 90,00 und perspektivisch 93,61 US-Dollar in den Fokus.
Auf der Unterseite würde ich einen Bruch unter 80,58 US-Dollar beobachten. Darunter liegen 79,59, 79,00, 77,00 und anschließend 75,00 US-Dollar als relevante Unterstützungsbereiche.
Besonders wichtig bleibt die Inflationskomponente. Ein Ölpreis um 83 US-Dollar ist für die Märkte zwar noch kein extremes Niveau, dauerhaft steigende Preise und insbesondere ein Anstieg über 90 US-Dollar wären für die Inflationsentwicklung problematisch.
US Bonds
Die US-Staatsanleihen zeigten nach den Aussagen aus Jackson Hole eine bemerkenswerte Bewegung.
Am Freitag lagen die Bewegungen unter anderem bei:
* 3-jährige Staatsanleihen: rund +2,6 %
* 5-jährige Staatsanleihen: rund +2,07 %
* 10-jährige Staatsanleihen: rund +1,15 %
* 30-jährige Staatsanleihen: rund +0,35 %
Die starke Bewegung lässt sich vor allem vor dem Hintergrund der Neubewertung der Zinspolitik verstehen. Die Aussagen aus Jackson Hole haben die Erwartungen an zukünftige Zinsentscheidungen deutlich verändert.
Gleichzeitig zeigen die Bewegungen, dass der Anleihemarkt sehr sensibel auf die Kommunikation der Fed reagiert.
DXY
Der US-Dollar zeigte am Freitag deutliche Stärke und legte rund 0,55 Prozent zu.
Technisch bleibt für mich die Zone um 99,50 entscheidend.
Solange der DXY darüber bleibt, sehe ich perspektivisch Potenzial in Richtung 100,00. Sollte 99,50 dagegen gebrochen werden, wäre ein Rücklauf in Richtung 99,00 denkbar.
Die veränderte Zinserwartung spricht kurzfristig grundsätzlich für weitere Dollarstärke.
VIX
Der VIX steht bei rund 14,42 Punkten und damit weiterhin auf einem relativ niedrigen Niveau.
Das zeigt, dass trotz der deutlichen Verschiebung bei den Zinserwartungen aktuell noch keine ausgeprägte Risikoaversion an den Aktienmärkten vorhanden ist.
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Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia verlor am Freitag trotz sehr starker Quartalszahlen und einer überzeugenden Guidance rund 4,57 Prozent.
Auf Wochenbasis bleibt die Aktie dennoch leicht im Plus.
Jetzt wird entscheidend sein, wie der Markt die veränderte Zinslandschaft verarbeitet. Die Kombination aus starken KI-Wachstumserwartungen, hoher Bewertung und steigenden Zinserwartungen kann kurzfristig zu erhöhter Volatilität führen.
Wichtige Unterstützungen liegen bei:
* 217 US-Dollar
* 213 US-Dollar
* 212 US-Dollar
Sollten diese Bereiche nicht halten, würde ich bei Long-Positionen vorsichtiger werden. Dann rücken 198 US-Dollar und 195 US-Dollar in den Fokus.
Bitcoin
Bei Bitcoin bleibe ich zunächst an der Seitenlinie.
Für mich ist die aktuelle Struktur weder eindeutig bullish noch bearish genug für einen sauberen Trade.
Interessant wird es insbesondere, wenn Bitcoin ein neues Tageshoch innerhalb der größeren Struktur ausbildet und anschließend einen kontrollierten Rücksetzer zeigt. Erst dann wäre für mich ein sinnvoller Einstieg in eine mögliche Long-Struktur interessanter.
S&P 500
Der S&P 500 verlor am Freitag rund 0,27 Prozent, bleibt auf Wochenbasis jedoch leicht positiv.
Unterhalb von 7.655 Punkten würde sich das kurzfristige Bild für mich eintrüben. Dann wären 7.550, 7.522 und anschließend 7.500 Punkte mögliche Ziele.
Solange dieser Bereich hält, würde ich dagegen nicht aggressiv versuchen, den Markt zu shorten.
Nasdaq 100
Der Nasdaq 100 verlor am Freitag rund 0,42 Prozent und schloss unter 29.500 Punkten.
Damit ist diese Marke kurzfristig besonders relevant.
Ein Daily Close zurück über 29.500 würde wieder Raum in Richtung 29.760 und anschließend 30.000 Punkte eröffnen.
Bleibt der Index dagegen unter 29.500, liegen die nächsten relevanten Bereiche bei 29.200, 29.000 und perspektivisch 28.500 Punkten.
Dow Jones
Der US 30 zeigte sich deutlich stabiler und verlor am Freitag lediglich rund 0,01 Prozent. Der Schlusskurs lag bei 53.553 Punkten und damit weiterhin oberhalb der wichtigen Marke von 53.500.
Ein Bruch unter 53.500 und das Daily Low würde zunächst 53.300 aktivieren. Darunter wären 53.000 und anschließend 52.500 Punkte mögliche Ziele.
Für neue Longs wäre für mich ein Daily Close über 54.000 Punkten deutlich interessanter.
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DAX – technischer Ausblick
Der DAX war einer der stärksten Märkte der vergangenen Woche.
Am Freitag gewann der Index rund 0,75 Prozent. Auf Wochenbasis lag das Plus bei beeindruckenden 1,86 Prozent, während auf Monatsbasis ein Plus von rund 3,62 Prozent zu Buche steht.
Dabei wurden in KW 35 neue Allzeithochs erreicht.
Der DAX schloss bei 26.570 Punkten und damit oberhalb der psychologisch und technisch wichtigen Marke von 26.500 Punkten.
Der Long von der Zone um 26.000 bis in Richtung 26.500 beziehungsweise auf neue Allzeithochs hat hervorragend funktioniert. Nach dieser starken Bewegung würde ich nun allerdings nicht mehr versuchen, blind neue Longs hinterherzulaufen.
Stattdessen würde ich eher nach einer Reaktion an den Hochs suchen.
Ein möglicher Short-Ansatz wäre ein erneuter Abgriff der Bereiche um 26.600 bis 26.700 Punkte, gefolgt von einem Rückfall unter 26.500 Punkte.
Sollte dieser Bereich anschließend bestätigt gebrochen werden, wären zunächst 26.300 Punkte und anschließend 26.000 Punkte mögliche Ziele.
Gerade im Zusammenspiel mit einer möglichen Schwäche der US-Indizes könnte der DAX nach seiner starken Outperformance anfällig für eine Korrektur werden.
Auf der anderen Seite sollte man nicht vergessen, dass der übergeordnete Trend weiterhin sehr stark ist. Ein Short gegen neue Allzeithochs bleibt deshalb ein Trade gegen das Momentum und sollte entsprechend sauber bestätigt werden.
Besonders wichtig werden hier die europäischen Inflationsdaten am Dienstag. Sollten die CPI-Daten höher als erwartet ausfallen und dadurch die ohnehin bereits hohen Erwartungen an eine restriktivere EZB weiter steigen, könnte dies zusätzlichen Druck auf europäische Aktien ausüben.
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Fazit
KW 36 wird eine ausgesprochen wichtige Handelswoche. Mit dem Monatswechsel von August auf September, dem Beginn des letzten Handelsmonats des dritten Quartals, den europäischen Inflationsdaten, zahlreichen US-Konjunkturdaten und schließlich den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag stehen zahlreiche potenzielle Marktbewegungen bevor.
Der entscheidende Faktor bleibt dabei die Geldpolitik.
Nach den Aussagen aus Jackson Hole hat sich das Bild bei der Fed deutlich verändert. Die Marktteilnehmer preisen mittlerweile eine erhebliche Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen ein. Gleichzeitig zeigt sich bei der EZB ein noch restriktiveres Bild.
Damit befinden sich die Aktienmärkte in einem interessanten Spannungsfeld: Auf der einen Seite stehen weiterhin starke Unternehmensgewinne und hohe Wachstumserwartungen, insbesondere im KI-Sektor. Auf der anderen Seite steigen die Erwartungen an höhere Zinsen, während die Inflation weiterhin nicht vollständig unter Kontrolle ist.
Für mich bleibt deshalb insbesondere die Reaktion der Märkte auf die Daten entscheidend. Nicht nur die Daten selbst, sondern vor allem die Frage, wie der Markt die Abweichung vom Konsens interpretiert, dürfte die Richtung bestimmen.
Beim DAX bleibe ich nach der starken Rallye vorsichtig und suche eher nach bestätigten Short-Setups an den Allzeithochs. Beim Nasdaq und S&P 500 sind die genannten Unterstützungszonen entscheidend. Der DXY könnte von der veränderten Zinserwartung profitieren, während US Oil weiterhin stark von der geopolitischen Entwicklung abhängig bleibt.
Der absolute Höhepunkt der Woche wird jedoch der Freitag mit den US-Arbeitsmarktdaten. Nach dem schwachen vorherigen Ergebnis von -23.000 Nonfarm Payrolls und einer aktuellen Prognose von lediglich 58.000 Stellen könnte bereits eine moderate Abweichung erhebliche Auswirkungen auf die Zinserwartungen und damit auf sämtliche großen Assetklassen haben.
Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Handelswoche und vor allem stabile Trades.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung und stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar.
EUR/USD 2H – Bärischer Ausbruch & FVG-Retest 📊 EUR/USD 2H – Bärischer Ausbruch & FVG-Retest 🔻
EUR/USD zeigt aktuell ein bärisches Marktbild, nachdem der Kurs die untere Begrenzung des zuvor etablierten bearishen Kanals deutlich nach unten durchbrochen hat. Der starke Abverkauf signalisiert zunehmenden Verkaufsdruck.
🔻 Marktstruktur
Der Kurs bewegte sich zuvor innerhalb eines abwärts gerichteten Kanals und bildete wiederholt tiefere Hochs. Mit dem aktuellen impulsiven Abverkauf wurde die untere Kanalbegrenzung verlassen.
Dieser Ausbruch bestätigt kurzfristig die Dominanz der Verkäufer. Nach einer so starken Bewegung ist jedoch ein Pullback bzw. Retest wahrscheinlicher, bevor sich der nächste Impuls entwickelt.
🎯 Wichtige FVG-Zone
Die markierte Fair Value Gap (FVG) zwischen ca. 1,1590 und 1,1615 ist jetzt die wichtigste Beobachtungszone.
Mögliches Szenario:
Bärischer Impuls → Rücklauf in die FVG → Ablehnung → Fortsetzung nach unten 📉
Die FVG sollte dabei nicht automatisch als Short-Einstieg betrachtet werden. Eine bärische Bestätigung innerhalb der Zone wäre für einen strukturierteren Einstieg sinnvoll.
📉 Bärisches Szenario
Sollte EUR/USD in die 1,1590–1,1615-Zone zurücklaufen und dort erneut Verkaufsdruck zeigen, könnte der Abwärtstrend fortgesetzt werden.
🎯 Hauptziel: 1,1535–1,1540
➡️ Diese Zone entspricht dem auf dem Chart markierten Order Block.
🛑 Invalidation
Das bärische Szenario verliert an Stärke, wenn der Kurs die FVG nachhaltig zurückerobert und sich oberhalb von etwa 1,1615–1,1620 etabliert.
Ein klarer Break und eine Akzeptanz oberhalb dieser Zone würden eine Neubewertung des Setups erforderlich machen.
🧠 Trading-Plan
Bias: 🔴 Bärisch
POI: 1,1590–1,1615 FVG
Bestätigung: Bärische Reaktion / Strukturbruch auf kleinerem Timeframe
TP: 🎯 1,1535–1,1540 Order Block
Invalidation: 🛑 Über 1,1615–1,1620
Risk Management: 📏 Stop-Loss vor dem Einstieg definieren und das Risiko pro Trade begrenzen.
⚠️ Fazit
EUR/USD bleibt bärisch, solange der Kurs unter 1,1615–1,1620 bleibt.
Das bevorzugte Szenario ist ein Rücklauf in die FVG, gefolgt von einer bärischen Bestätigung und einer möglichen Fortsetzung in Richtung 1,1535–1,1540.
🔴 Bearish unter 1,1620
⏳ FVG-Retest abwarten
🎯 Ziel: 1,1535–1,1540
🛑 Invalidation: über 1,1615–1,1620
₿ BTC/USD 1H — Bullishes Umkehr-Setup an der NachfragezoneBitcoin testet eine wichtige bullishe 1H-Order-Block-Zone nach einer starken Ablehnung aus der Angebotszone 80,4K–81,5K. Die nächste Bewegung hängt davon ab, ob die Käufer 77,25K–77,84K verteidigen können.
📊 Marktstruktur
BTC wurde aus dem Bearish Order Block: 80.453–81.468 abgewiesen.
Der Kurs ist nun in den Bullish OB bei etwa 77.251–77.627 zurückgefallen.
Die unmittelbaren Unterstützungen liegen bei 77.840 / 77.627 / 77.251.
Der aktuelle Kurs liegt bei etwa 77.389, womit sich BTC direkt innerhalb der wichtigen Nachfragezone befindet.
🟢 Bullishes Szenario
Wenn die Käufer 77.251–77.627 verteidigen und BTC 77.840 zurückerobert, liegen die nächsten Aufwärtsziele bei:
79.094 → 79.548 → 80.009 → 80.453–81.468
Ein nachhaltiger Ausbruch über 81.468 würde das Szenario einer bullischen Fortsetzung stärken, mit dem auf dem Chart eingezeichneten Ziel bei etwa 82.512.
🔴 Bearishes Szenario
Wenn BTC 77.251 mit überzeugenden 1H-Schlusskursen verliert, wird das aktuelle Demand-Setup deutlich schwächer.
Das könnte weitere Abwärtsbewegungen auslösen, bevor ein erneuter bedeutender Umkehrversuch erfolgt.
🎯 Trade-Idee
Nicht hinter der Bewegung herlaufen. Beobachtet die Nachfragezone 77,25K–77,84K und wartet auf eine bestätigte Reaktion.
Bullishes Signal: Rückeroberung + Halten über 77.840
Wichtiger Widerstand: 79.094–80.009
Angebotszone: 80.453–81.468
Aufwärtsziel: 82.512
Invalidierung: Nachhaltiger Ausbruch unter 77.251
BTC befindet sich an einer entscheidenden Zone: Hält 77,25K, bleibt der Weg in Richtung 80K+ offen. Fällt dieses Level, beginnt das bullische Setup zu scheitern.






















