Gold baut bullische Basis vor wichtigem US-Kern-PCE-Inflationsbe
Gold hält weiterhin an seiner Aufwärtstrendlinie fest und bildet eine Reihe höherer Tiefs. Dies deutet darauf hin, dass Käufer vor dem heutigen US-Kern-PCE-Inflationsbericht die kurzfristige Kontrolle allmählich zurückgewinnen.
Da der US-Dollar-Index seine jüngste Rallye pausiert und Händler ihre Positionen vor der Inflationsveröffentlichung reduzieren, wird eine deutliche Zunahme der Marktvolatilität während der New Yorker Sitzung erwartet.
📊 Marktstruktur
• Tendenz:** Kurzfristige bullische Akkumulation
• Struktur:** Aufwärtstrendlinie + Höhere Tiefs
• Aktuelle Phase:** Kompression vor Nachrichten
🎯 Wichtige Niveaus
🔹 Primäre Nachfrage: 3.970,000
Institutionelle Unterstützung, bei der Käufer voraussichtlich aggressiv verteidigen werden.
🔹 Ausbruchspunkt: 4.040,000
Wichtiger Widerstand entlang des 0,618-Fibonacci-Retracements. Ein bestätigter Ausbruch könnte Momentum-Käufe auslösen.
🔹 Wichtiges Liquiditätsziel: 4.100,000
Die nächste Premium-Angebotszone, in der Verkäufer wieder in den Markt einsteigen könnten.
🟢 Aufwärtsszenario
Ein schwächer als erwartet ausfallender Kern-PCE-Wert könnte den USD schwächen und einen Ausbruch über 4.040 auslösen. Dies würde den Weg zu 4.100 ebnen, da Short-Positionen abgebaut werden.
🔴 Abwärtsszenario
Sollte die Inflation positiv überraschen, könnte Gold an Widerstandsmarken abprallen, die aufsteigende Trendlinie verlieren und die institutionelle Nachfragezone um 3.970 erneut testen.
💬 Marktdiskussion
Handelt es sich bei dieser Aufwärtsstruktur um eine echte Akkumulation vor der nächsten Aufwärtsexpansion oder lediglich um eine Liquiditätsfalle vor einem der wichtigsten Inflationsberichte der Woche?
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Chartmuster
Goldanalyse für den nächsten MontagDer Goldpreis stieg am späten Freitagabend an. Dies ist lediglich eine technische Korrektur durch Short-Covering nach anhaltenden Kursverlusten und einer Überverkaufssituation – es bedeutet keine Umkehr des Abwärtstrends, sondern nur eine erholende Gegenbewegung innerhalb des Abwärtstrends. Das grundsätzlich bärische Umfeld ist unverändert; der Goldpreis wird durch die Erwartungen bezüglich der Geldpolitik der Federal Reserve gedrückt. Der Markt rechnet derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von über siebzig Prozent für eine Zinserhöhung der Fed im September. Hinzu kommen die zuletzt durchgängig starken US-Daten zur Fertigungsindustrie, während die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen stabil über der Marke von 4,5 % verharrt.
Zwei Faktoren stützen den Goldpreis: Erstens kaufen Zentralbanken weltweit weiterhin große Goldmengen bei günstigen Kursen. Um die runde Marke von 4000 gibt es dauernde Stützungskäufe durch Institutionen und physische Nachfrage. Zweitens tauchen immer wieder geopolitische Konflikte im Nahen Osten auf, die jederzeit kurzfristige Sicherheitskäufe auslösen können.
Der entscheidende Datenpunkt am nächsten Montag ist der US-ISM-Einkaufsmanagerindex für die Fertigungsindustrie, wobei der Wert 50 die Trennlinie darstellt. Liegt der Wert über 50 und übertrifft die Markterwartungen, stärkt dies die Einschätzung einer robusten US-Wirtschaft, treibt die Renditen von US-Staatsanleihen sowie den US-Dollar nach oben und belastet gleichzeitig den Goldpreis mit fallenden Kursen. Fällt der Wert unter 50 und bleibt hinter den Erwartungen zurück, spekuliert der Markt auf eine verzögerte Straffung der Fed-Geldpolitik. Der US-Dollar schwächt sich ab, sodass der Goldpreis seine Tageserholung fortsetzen kann. Dieser Datensatz stellt den zentralen Wendepunkt für die Kursbewegungen im späten US-Handel dar.
Der unmittelbare Widerstand nach oben liegt bei 4100 bis 4110. Sobald der Preis diesen Bereich erreicht, realisieren Long-Positionen ihre Gewinne, während neue Short-Positionen eröffnet werden. Daraus resultieren häufig starke Kursrückgänge nach vorangegangenen Anstiegen. Der mittelfristige Trennbereich zwischen Bullen und Bären liegt bei 4130 bis 4150. Erst ein stabiler Tagesschlusskurs oberhalb dieses Bereichs kann die kurzfristige Schwächephase vorläufig aufheben. Andernfalls stellen alle Kursanstiege Gelegenheiten dar, bei Erholungen Short zu gehen.
Die unmittelbare Unterstützung liegt bei 4040 bis 4050. Ein Bruch unter diesen Bereich hebt die gesamte Tageserholungslogik auf. Die Marke von 4000 ist eine wichtige psychologische Schwelle sowie der Bereich mit konzentrierten Käufen durch Zentralbanken. Ein Bruch hierunter lässt den Goldpreis direkt zu tieferen Unterstützungsniveaus fallen. Der mittelfristige starke Unterstützungsbereich von 3970 bis 3980 entspricht den Tiefstwerten dieser Woche, an denen Institutionen massiv kaufen. Ein nachhaltiger Bruch unter 3950 eröffnet den Bären einen neuen Abwärtstrend mit weiterem Abwärtspotenzial.
🎯 Ich teile täglich Handelsstrategien.
Goldanalyse & Handelsstrategie | 29. Juni🌐 Hallo Trader! Ich bin Jack Blackwell und verfüge über 15 Jahre Erfahrung in der Analyse und im Handel an den Futures- und Forex-Märkten. Nachfolgend finden Sie meine technische Einschätzung basierend auf der aktuellen Chartstruktur von XAUUSD im 4-Stunden- und 1-Stunden-Zeitrahmen.
✅ 4-Stunden-Trendanalyse
Aus Sicht des 4-Stunden-Zeitrahmens hatte Gold zuvor von höheren Niveaus weiter nachgegeben und im Bereich von 3959.35 ein kurzfristiges Tief gebildet. Anschließend folgte eine klare technische Gegenbewegung. Der Preis notiert aktuell nahe 4081 und hat sich wieder über die kurzfristige gleitende Durchschnittsgruppe bewegt, was darauf hindeutet, dass die kurzfristige Erholungsstruktur weiterhin intakt ist.
Gleichzeitig weitet sich das grüne Histogramm des MACD im 4-Stunden-Chart weiter aus, was zeigt, dass die Erholungsdynamik noch nicht vollständig nachgelassen hat. Allerdings nähert sich der Preis bereits der wichtigen Widerstandszone bei 4092–4096, wo der Widerstand des vorherigen Hochs mit einem kurzfristigen Widerstandsbereich zusammenfällt. Erst wenn der Preis 4096 effektiv durchbricht und sich darüber stabil hält, könnte weiterer Aufwärtsspielraum entstehen.
✅ 1-Stunden-Trendanalyse
Im 1-Stunden-Chart hat sich die kurzfristige Struktur von Gold nach der Erholung aus dem Bereich 3976 / 3959 deutlich verstärkt, und der Preis stieg zeitweise bis in den Bereich von 4096. Danach fiel der Preis auf etwa 4059 zurück und erholte sich erneut, was darauf hindeutet, dass die kurzfristigen Käufer weiterhin Unterstützung zeigen.
Die aktuelle Struktur im 1-Stunden-Chart ist jedoch kein starker einseitiger Aufwärtstrend. Vielmehr sieht sie nach einer Konsolidierungsphase auf erhöhtem Niveau aus, bevor der Markt die nächste Richtung wählt. Solange der Preis über dem Bereich 4059–4057 oder über der Unterstützungszone bei 4040 bleibt, hat die kurzfristig bullische Struktur weiterhin die Chance, sich fortzusetzen.
🔴 Wichtige Widerstandsniveaus
● 4092–4096: Kurzfristige Schlüssel-Widerstandszone
● 4110–4140: Zielzone für eine Fortsetzung der Erholung
● 4190: Wichtiger übergeordneter Widerstandsbereich im 4-Stunden-Chart
🟢 Wichtige Unterstützungsniveaus
● 4059–4057: Erste kurzfristige Unterstützungszone
● 4040–4045: Kurzfristige strukturelle Unterstützungszone
● 4011: Zwischenunterstützung bei einer tieferen Korrektur
● 3978–3959: Wichtige untere Verteidigungszone
✅ Handelsstrategie als Referenz
🔰 Short-Strategie: Leichte Short-Positionen am Widerstand
👉 Verkaufszone 1: 4092–4096
👉 Verkaufszone 2: 4110–4120
🎯 Ziele: 4059 → 4040 → 4011
📍 Begründung:
● Der Preis nähert sich bereits einer wichtigen kurzfristigen Widerstandszone.
● Die MACD-Dynamik im 1-Stunden-Chart zeigt Anzeichen einer Abschwächung.
● Wenn 4096 nicht effektiv durchbrochen wird, kann es nach einem Fehlausbruch oder einer Ablehnung leicht zu einem Rücksetzer kommen.
🔰 Long-Strategie: Kaufen bei Rücksetzern
👉 Kaufzone 1: 4058–4062, auf einen Rücksetzer achten, der hält
👉 Kaufzone 2: 4040–4045, auf eine Stabilisierung im Bereich der strukturellen Unterstützung achten
👉 Breakout-Folgeeinstieg: Wenn der Preis 4096 mit einem klaren Kerzenschluss durchbricht und darüber hält, sollte vor einem Long-Einstieg eine Pullback-Bestätigung abgewartet werden
🎯 Ziele: 4092 → 4096 → 4110 → 4140
📍 Begründung:
● Die Erholungsstruktur im 4-Stunden-Chart setzt sich weiterhin fort.
● Der Preis hat sich bereits wieder über die kurzfristige gleitende Durchschnittsgruppe bewegt.
● Wenn die Unterstützung oberhalb von 4040 gültig bleibt, haben die Käufer weiterhin eine Grundlage, den Preis nach oben zu treiben.
⚠️ Trendausblick
👉 Wenn Gold 4096 effektiv durchbricht und sich darüber stabil hält, könnte sich die kurzfristige Erholung weiter ausdehnen, mit Aufwärtszielen bei 4110 → 4140. Danach sollte der Widerstand nahe 4190 weiter beobachtet werden.
👉 Wenn der Preis im Bereich 4092–4096 weiter unter Druck bleibt und unter 4040 fällt, würde dies darauf hindeuten, dass die Erholungsdynamik schwächer wird. In diesem Fall könnte der Preis in Richtung 4011 zurückfallen oder sogar erneut die Unterstützungszone 3978–3959 testen.
Gold-Wochenrückblick: Monatsschluss fällt mit US-ArbeitsmarktdatGold-Wochenrückblick: Monatsschluss fällt mit US-Arbeitsmarktdaten zusammen, 3960 $ werden zum Schlachtfeld zwischen Bullen und Bären
Diese Woche erlebte der internationale Goldmarkt erhebliche Volatilität, wobei die Preise allgemein unter Abwärtsdruck standen. Der Markt eröffnete mit einem Kursrückgang, was auf eine konzentrierte Entladung bärischer Stimmung hindeutete. Der Preis testete wiederholt die wichtige Unterstützung bei 3960 $, ein Niveau, das während dieser Korrektur mehrere Abwärtstests überstanden und vorübergehend ein Doppelbodenmuster gebildet hat. Dies wurde zu einem wichtigen Wendepunkt im kurzfristigen Kampf zwischen Bullen und Bären. Die Marktstimmung wurde vorsichtig, geprägt von einer abwartenden Haltung.
Wochenrückblick: Kursrückgang, schwache Erholung
Am ersten Handelstag der Woche eröffnete der Goldpreis mit einem Kursrückgang und erholte sich zunächst technisch, wobei die Kurslücke teilweise geschlossen wurde. Unzureichende Kaufunterstützung ließ die Erholung jedoch schnell verpuffen. Die Preise drehten anschließend und testeten wiederholt die Unterstützung bei 3960 $. Insgesamt war die Markterholung schwach, da jeder Anstiegsversuch auf starken Verkaufsdruck stieß. Die kurzfristige Erholung dürfte den insgesamt schwachen Trend kaum ändern, da Bullen und Bären am wichtigen Unterstützungsniveau weiterhin heftig umkämpft sind.
Technische Analyse: Langfristige bärische Konvergenz, kurzfristige Unsicherheiten.
Monatschart – Bärendominanz bleibt bestehen
Die mittelfristige Abwärtstrendstruktur ist intakt. Es gab aufeinanderfolgende monatliche Rückgänge, wobei die Kurse konstant unter den 5- und 10-Monats-Durchschnitten notierten. Die bärische Dynamik nimmt weiter zu, und monatliche Erholungen sind schwach und scheitern bei jedem Versuch daran, sich über den kurzfristigen gleitenden Durchschnitten zu halten. Ein starker monatlicher Widerstand liegt bei etwa 4460 $, während eine wichtige mittelfristige Unterstützung im Bereich von 3730 $ liegt.
Wochenchart – Niedrigere Hochs und Tiefs, klarer Abwärtstrend
Der Wochenchart zeigt eine typische Abwärtstrendstruktur mit allmählich niedrigeren Hochs und Tiefs. Jede Erholung ist lediglich eine technische Korrektur und fällt nach Erreichen des Widerstands der gleitenden Durchschnitte schnell wieder zurück. Mehrere Zeitebenen befinden sich in bärischer Konvergenz und bilden darüber liegende Widerstandsschichten. Lediglich vereinzelte Käufe auf niedrigeren Niveaus bieten vorübergehende Unterstützung, die jedoch nicht ausreicht, um den allgemeinen Abwärtstrend zu stoppen. Nächste Woche liegt der Fokus auf der Marke von 3960 $ – ein bestätigter Durchbruch unter diese Marke würde weiteres Abwärtspotenzial eröffnen.
Tageschart – Schwache Konsolidierung, Erholungen treffen auf Verkaufsdruck
Der Tageschart zeigt weiterhin ein schwaches Muster. Die Kurse werden durch das kurzfristige gleitende Durchschnittssystem konstant begrenzt, was zu schwachen Erholungen führt. Jede Aufwärtsbewegung wird von Verkaufsdruck und Rücksetzern begleitet, und es haben sich keine Umkehrsignale am Boden abgezeichnet. Der kurzfristige Anstieg ist lediglich eine technische Korrektur. Es liegt ein signifikanter Widerstand vor uns, und der allgemeine Abwärtstrend bleibt unverändert. Die empfohlene Strategie bleibt, bei Kursanstiegen zu verkaufen, wobei die wichtige tägliche Widerstandsmarke bei 4180 $ liegt.
4-Stunden-Chart – Starke lokale Rallye, kurzfristige Struktur wird bullisch
Es ist erwähnenswert, dass der 4-Stunden-Chart in letzter Zeit eine starke Aufwärtsrallye verzeichnet hat, wobei die Goldpreise deutlich über dem kurzfristigen gleitenden Durchschnittssystem liegen. Die gleitenden Durchschnitte der letzten 5 und 10 Tage haben ein Golden Cross gebildet und bieten damit nachhaltige Unterstützung. Die Kurse oszillieren nach oben, gestützt durch die mittlere Linie des Bollinger-Bandes, mit nur sehr geringen Rücksetzern. Der MACD-Indikator zeigt ein zunehmendes Aufwärtsmomentum oberhalb der Nulllinie bei gleichzeitig steigenden Tiefs, was auf eine vollständige kurzfristige Aufwärtsstruktur hindeutet. Obwohl oberhalb ein leichter Widerstand besteht, führt dieser lediglich zu einer vorübergehenden Konsolidierung und dürfte den kurzfristigen Aufwärtstrend nicht umkehren.
Empfehlungen für die kurzfristige Strategie
Basierend auf der Performance über verschiedene Zeiträume hinweg bleibt der Gesamttrend bärisch, jedoch hat sich im 4-Stunden-Chart eine klare Rebound-Struktur herausgebildet. Daher kann eine kleine Position eröffnet werden, um von einer möglichen Marktkorrektur zu profitieren:
Strategie für Long-Positionen: Erwägen Sie eine kleine Long-Position im Bereich von 4060–4070 mit einem Stop-Loss unter 4045 und einem Kursziel im Bereich von 4100–4130.
Short-Strategie: Erwägen Sie eine Short-Position, sobald der Kurs die Widerstandszone von 4130–4180 berührt. Platzieren Sie einen Stop-Loss über 4200 mit dem Ziel einer Korrektur auf 4060–4000.
Wichtigste Marktentwicklung nächste Woche: Monatsschluss + US-Arbeitsmarktdaten – Deutlich erhöhte Marktvolatilität erwartet
Nächste Woche stehen dem Goldmarkt zwei wichtige Ereignisse bevor: der Monatsschluss und die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten. Das Zusammentreffen dieser beiden Ereignisse wird die Marktvolatilität deutlich erhöhen und einen Ausbruch in eine bestimmte Richtung wahrscheinlich machen.
Die konkrete Handelsstrategie sieht wie folgt aus:
Hält die Unterstützung bei 3960 $, ist mit einer kurzfristigen Erholung zu rechnen. Kursziele sind 4060 $, 4130 $ und 4180 $. Eine kleine Long-Position kann eröffnet werden, die Positionsgröße muss jedoch streng kontrolliert und Positionen sollten schnell eröffnet und geschlossen werden.
Sollten die US-Arbeitsmarktdaten negativ ausfallen und die Marke von 3960 US-Dollar durchbrechen, eröffnet sich offiziell ein mittelfristiges Abwärtspotenzial mit Kurszielen von 3850 und 3730 US-Dollar. Nach dem Ausbruch können Short-Positionen aufgebaut werden, um vom Trend zu profitieren.
Fallen die Daten hingegen unerwartet positiv aus und treiben den Goldpreis über 4180 US-Dollar, ist mit einer Lockerung der kurzfristigen Abwärtsstruktur zu rechnen. Die Erholung könnte sich bis zur starken monatlichen Widerstandszone von 4300 oder sogar 4460 US-Dollar erstrecken. In diesem Fall sollten Short-Positionen vorübergehend vermieden werden. Es empfiehlt sich, auf Gelegenheiten für einen Wiedereinstieg zu höheren Kursen zu warten.
Die Kernstrategie für den Handel in der kommenden Woche: Nutzen Sie die Marke von 3960 US-Dollar als Trennlinie zwischen bullischer und bärischer Marktstimmung. Ein Durchbruch unter diese Marke führt zu einer Konsolidierungsphase; andernfalls konsolidiert der Markt voraussichtlich. Der allgemeine Abwärtstrend bleibt unverändert, und der Verkauf bei Kursanstiegen ist weiterhin die wichtigste Strategie. Kurzfristig orientierte Trader müssen jedoch flexibel auf die emotionale Wirkung des US-Arbeitsmarktberichts reagieren.
Ein Wendepunkt am Markt naht, und die Richtung wird sich bald zeigen. Sind Sie überzeugte Pessimisten oder bereiten Sie sich auf eine Erholung vor? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren und geben Sie dieser Analyse ein Like, damit sie mehr Menschen erreichen! Nächste Woche, am Abend der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten, werden wir die Marktentwicklung in unserer Trading-Gruppe in Echtzeit verfolgen und Ausbruchssignale sofort erfassen. Wer unserer Strategie folgen möchte, findet alle Details auf unserer Homepage!
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Der Goldpreis verzeichnete am Montag erhebliche Schwankungen.28. Juni – Der Goldpreis verzeichnete am Montag erhebliche Schwankungen.
Die Lage spitzte sich am Wochenende dramatisch zu, als der Konflikt zwischen den USA und dem Iran deutlich eskalierte und damit das Worst-Case-Szenario für den Markt auslöste.
Innerhalb der letzten 48 Stunden kippte die Situation zwischen den USA und dem Iran abrupt von „Deeskalation“ zu „Konflikteskalation“:
Samstag: Der Iran startete Vergeltungsangriffe mit Drohnen gegen Einrichtungen in Bahrain und griff ein zweites Handelsschiff an.
Samstag: Die USA starteten eine zweite Runde von Luftangriffen gegen den Iran; Vergeltungsaktionen beider Seiten dürften anhalten.
Der entscheidende Aspekt dieser Eskalation ist, dass sie die optimistischste Markterwartung der letzten zwei Wochen – einen „Waffenstillstand und die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Straße von Hormus“ – zunichtemachte.
Infolgedessen stiegen die Ölpreise nach Handelsschluss am Freitag sprunghaft an, während US-Aktienfutures fielen.
Die Übertragungslogik am Goldmarkt:
Positive Faktoren: Eine plötzliche Eskalation geopolitischer Risiken führt zu einer Erholung der Nachfrage nach sicheren Anlagen.
Belastende Risiken: Konflikt zwischen den USA und dem Iran → Steigende Ölpreise → Erhöhte Inflationserwartungen → Verstärkte Erwartungen einer Zinserhöhung der US-Notenbank. Dies übt indirekt Abwärtsdruck auf den Goldpreis aus; die Erholung der Ölpreise von den überverkauften Niveaus vom vergangenen Freitag hat bereits begonnen, die Goldpreise zu drücken. Der positive Effekt geopolitischer Ereignisse wird durch den negativen Effekt der steigenden Zinserhöhungserwartungen kompensiert, da die makroökonomischen Belastungen noch nicht nachgelassen haben.
Vorschau auf wichtige Ereignisse dieser Woche: „Datenflut“
Montag: Rede des Präsidenten der Federal Reserve Bank von Richmond, Barkin.
Dienstag: US Conference Board Consumer Confidence Index (Juni).
Mittwoch: Eurozonen-Verbraucherpreisindex (vorläufig, Juni); US-ADP-Arbeitsmarktdaten (Juni). Gemeinsame Veranstaltung/Rede von vier Zentralbankvertretern (Warsh, Lagarde, Bailey, Macklem).
Donnerstag (vorzeitig): US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls, NFP), Arbeitslosenquote und Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe (Juni).
Freitag: Börsenschluss aufgrund des US-Unabhängigkeitstags.
⚠️ Aufgrund des Feiertags wird der US-Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls, NFP) am Donnerstag früher veröffentlicht. Dies ist das wichtigste Risikoereignis der Woche, und die Stärke oder Schwäche der Daten wird die Richtung der Zinserhöhungserwartungen der Fed direkt bestimmen. Technische Analyse
Kurzfristiger Widerstand: 4120–4140
Weiterer Widerstand: 4170–4250
Kurzfristige Unterstützung: 4060–4065
Starke Unterstützung: 4040–4020 / 4000
Technischer Ausblick: Der Goldpreis befindet sich weiterhin in einem signifikanten Abwärtskanal. Erholungen sind begrenzt, und die gleitenden Tagesdurchschnitte weisen weiterhin eine bärische Tendenz auf.
Strategie für die Eröffnung am Montag: Aufgrund der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende ist ein Kursanstieg bei der Eröffnung im asiatischen Handel sehr wahrscheinlich (getrieben durch eine verstärkte Nachfrage nach sicheren Anlagen). Ein Rücksetzer nach dem anfänglichen Anstieg ist jedoch ebenfalls möglich (da steigende Ölpreise die Erwartungen an Zinserhöhungen verstärken).
In den ersten 15 Minuten nach der Eröffnung kann es zu erheblicher Volatilität kommen; es wird nicht empfohlen, direkt nach der Eröffnung Höchst- oder Tiefststände zu verfolgen.
Handelshinweise:
Kursanstieg bei der Eröffnung im Bereich von 4120–4140: Beobachten Sie, ob diese Widerstandszone effektiv durchbrochen wurde. Hält der Widerstand, erwägen Sie eine Short-Position; setzen Sie einen Stop-Loss über 4155 mit einem Kursziel von 4080–4060.
Ein flacher oder leicht höherer Eröffnungskurs im Bereich von 4090–4100: Bleiben Sie abwartend; warten Sie auf einen Rücksetzer zur Bestätigung der Unterstützung.
Ein Rücksetzer auf 4060–4065 und anschließende Stabilisierung: Eine kleine Long-Position eröffnen; Stop-Loss unter 4040 setzen, Kursziel 4100–4120.
Ein erneuter Durchbruch unter 4040: Käufer sollten abwarten; Unterstützung im Bereich von 4000–3970 beobachten.
Zusammenfassung: Das Niveau von 4088 liegt genau zwischen dem technischen Widerstand bei 4120 und der Unterstützung bei 4060.
Für Montag empfiehlt sich eine vorsichtige Abwartestrategie; ein Markteintritt erst nach Veröffentlichung der ersten Markteinschätzungen.
Die entscheidenden Faktoren für die Marktrichtung in dieser Woche sind die Rede des Zentralbankchefs am Mittwoch und die US-Arbeitsmarktdaten (NFP) am Donnerstag. Bis dahin sollten kleine Positionen und schnelles, kurzfristiges Trading Priorität haben.
Wöchentliche Auswertung XAUUSDGold verzeichnete Anfang der Woche einen starken einseitigen Abwärtstrend, gefolgt von einer korrigierenden Erholung nach Erreichen eines Tiefpunkts infolge der Datenveröffentlichungen am Donnerstag und Freitag, während der übergeordnete bärische Trend die gesamte Woche über ungebrochen blieb.
1. Montag bis Mittwoch: Anhaltender Abwärtstrend durch Short-Positionen getrieben
Der Markt preiste im Vorfeld hawkishe Erwartungen der Federal Reserve ein, da ein Anstieg der Kern-PCE-Inflation sowie Aufwärtskorrekturen des BIP des ersten Quartals erwartet wurden. Die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen verblieb auf hohem Niveau, wodurch die Haltekosten für zinsloses Gold stiegen und anhaltende Kapitalabflüsse aus Gold-ETFs ausgelöst wurden. Der Goldpreis sank stetig von über 4180 zu Wochenbeginn, durchbrach die wichtigen Marken bei 4100 und 4000 und erreichte ein Tief nahe 3960. Es bildeten sich aufeinanderfolgende große bärische Kerzen mit kaum Kaufinteresse; jede kleine Erholung geriet rasch unter Verkaufsdruck und erlosch schnell.
2. Donnerstagabend: Technische Erholungsrallye nach Einpreisung bärischer Nachrichten
Der um 20:30 veröffentlichte Jahreswert der Kern-PCE für Mai belief sich auf 3,4 %, entsprach der Marktkonsensprognose und erreichte einen Zweijahreshöchstwert, zusammen mit einer nach oben revidierten endgültigen BIP-Zahl des ersten Quartals von 2,1 %. Da keine schlechter als erwarteten Daten veröffentlicht wurden, entwickelte sich am Markt das Muster „Kaufe die Gerüchte, verkaufe die Fakten“. Der US-Dollar und die Staatsanleiherenditen gaben gemeinsam geringfügig nach, während umfangreiches Schließen von Short-Positionen den Goldpreis vom Tief bei 3978 auf etwa 4022 anhob.
3. Kursverlauf zum Wochenende
Zwischen 4025 und 4050 sammelte sich während der europäischen Handelsstunden umfangreiche gebundene Verkaufsliquidität. Mehrere Versuche, die Widerstandszone 4045 bis 4050 zu durchbrechen, scheiterten an einem dauerhaften Halten oberhalb dieser Marke. Auf Tagescharts entstanden lediglich kleine korrigierende bullische Kerzen, bärische gleitende Durchschnitte und der übergeordnete Abwärtskanal blieben vollständig intakt. Die Erholung stellte lediglich eine kurzfristige Gegenbewegung nach überverkauften Zuständen dar, ohne Anzeichen einer vollständigen Trendwende. Der Markt befindet sich somit in einer Kombination aus langfristig bärischer Ausrichtung und kurzfristiger Seitwärtskonsolidierung auf niedrigeren Niveaus.
BTC/USD Technische Analyse – Bullisches Retest-Setup 📊 BTC/USD Technische Analyse – Bullisches Retest-Setup 🚀
🧭 Marktstruktur
BTC/USD ist aus dem fallenden Trendkanal ausgebrochen und konsolidiert nun oberhalb einer wichtigen Unterstützungszone. Dies deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck nachlässt und die Käufer die Kontrolle übernehmen.
🔍 Wichtige Beobachtungen
🟦 Nachfragezone: 59.000–59.600 USD ist die entscheidende Unterstützung, an der Käufer aktiv werden könnten.
🟨 Order Block (OB): 60.900–61.500 USD bildet den ersten wichtigen Widerstand. Ein Ausbruch darüber würde das bullische Momentum bestätigen.
📈 Bullisches Szenario: Ein erfolgreicher Retest der Nachfragezone mit einer starken bullischen Kerze könnte eine Bewegung in Richtung 61.800–63.000 USD auslösen.
⚠️ Ungültigkeit: Ein klarer Bruch unter 59.000 USD würde das bullische Szenario schwächen und 58.000 USD als nächstes Unterstützungsziel öffnen.
🎯 Trading-Bias
🟢 Bias: Bullisch nach einem erfolgreichen Retest
Kursziele:
🎯 TP1: 61.800 USD
🎯 TP2: 63.000 USD
💡 Fazit: Solange BTC die markierte Nachfragezone verteidigt, bleibt der kurzfristige Ausblick bullisch. Ein bestätigter Rebound könnte den Weg in Richtung der nächsten Widerstandszone ebnen.
Gold Bullenmarkt: Ausbruch in Richtung Target Zone 1?Gold startet einen aggressiven strukturellen Ausbruch im H4 Timeframe und baut eine starke Aufwärtswelle innerhalb eines neu validierten Uptrend Kanals auf
Nach der definitiven Verteidigung der historischen Support Line des kleinen Order Blocks und der last Weak low Matrix hat sich die unmittelbare Struktur vollständig von Distribution auf eine nachfrageorientierte Akkumulationsphase verlagert
Globaler Kontext
Das breitere Finanzumfeld verzeichnet eine hohe strukturelle Volatilität was vor wichtigen Wirtschaftsdaten zu massiven Kapitalumschichtungen in Richtung defensiver Sachwerte führt
Das Smart Money hat diesen technischen Boden perfekt genutzt um verfrühte Ausbruchsverkäufer am absoluten Tiefpunkt einzuschließen bevor die dynamische Aufwärtswelle gestartet wurde
Dieser rasche Anstieg fungiert als Liquiditätsvakuum das den Kurs direkt in die unmitigierten oberen Angebotszonen zieht um historische Ineffizienzen auszugleichen
Technical Playbook
Der Markt Bias Mittelfristige bullische Expansion / Strukturelle Trendumkehr wir konzentrieren uns auf diesen dynamischen Aufwärtskanal um die mehrstufige Bewegung zu nutzen
Die Hauptzonen** unsere Fokusbereiche liegen auf der Target Zone 1 bei 4215 4360 und dem oberen Dream Target Niveau bei 4590
Der Zielpfad** basierend auf dem blauen Trendkanal soll der Preis zuerst die Target Zone 1 ansteuern bevor die große Expansionswelle zum primären Premium Widerstand startet
Invalidierung** das gesamte bullische Umkehrszenario wird sofort ungültig wenn der Markt einen nachhaltigen H4 Kerzenschluss unter 3940 verzeichnet
BTCUSD - Preis und TimingBTC/USD verfügt im Juli über ein zeitliches Kursziel, das auf einen möglichen Wendepunkt hindeutet – entweder in Form eines Hochs oder eines Tiefs. Basierend auf dem Chartmuster „Three Peaks and a Domed House“ nach Bulkowski sollte Punkt 28 (das Tief) in etwa auf dem Niveau von Punkt 10 liegen, der sich bei ungefähr 49.500 US-Dollar befand. Darüber hinaus signalisiert die Wochen-Zyklusanalyse einen markanten Wendepunkt in der Woche des 13. Juli. Es bleibt abzuwarten, welche Kursentwicklung sich zu diesem Zeitpunkt tatsächlich entfalten wird.
Eine bärische Ablehnung könnte einen Rückgang in Richtung der NaBTCUSDT notiert derzeit unterhalb einer signifikanten Widerstandszone im Bereich von 60.600 bis 60.900, in der Verkäufer den Kurs wiederholt verteidigt haben. Die Marktstruktur bleibt verhalten, da der Kurs Schwierigkeiten hat, nach der jüngsten Erholung ein höheres Hoch zu bilden.
Der hervorgehobene Widerstandsbereich deckt sich mit frühem Verkaufsdruck (Supply-Zone) und ist somit ein entscheidendes Niveau, das auf eine bärische Bestätigung hin beobachtet werden sollte.
Bärisches Szenario
Sollte es Bitcoin nicht gelingen, die Widerstandszone zu durchbrechen und darüber zu schließen, könnte eine Ablehnung (Rejection) zu einer neuen Abwärtsbewegung führen. Die Bildung eines tieferen Hochs, gefolgt von bärischem Momentum, könnte den Kurs in Richtung der markierten Nachfragezone (Demand-Zone) bei 58.900 bis 59.200 drücken.
Dieser Nachfragebereich stellt die nächste wichtige Unterstützung dar, an der Käufer versuchen könnten, die Kontrolle zurückzugewinnen.
Wichtige Niveaus
Widerstand: 60.600 – 60.900
Aktueller Kurs: ~60.140
Ziel (Nachfragezone): 58.900 – 59.200
Handelsplan
Abwarten einer bärischen Bestätigung (Ablehnungskerze oder tieferes Hoch) innerhalb der Widerstandszone.
Konservative Trader können vor einem Einstieg auf einen Kursrutsch unter das jüngste Swing-Low warten.
Die Nachfragezone kann auf potenzielle Gewinnmitnahmen oder eine mögliche bullische Reaktion hin beobachtet werden.
Fazit
BTC bleibt unterhalb eines starken Widerstandsbereichs gefangen. Solange die Käufer die markierte Zone nicht durch einen überzeugenden Ausbruch zurückerobern, spricht die Wahrscheinlichkeit für eine Abwärtsbewegung in Richtung der Nachfragezone. Risikomanagement ist unerlässlich, da ein Ausbruch über den Widerstand das bärische Szenario hinfällig machen würde.
BTC/USD - Update 3 zum Top-MusterVorangegangene Analyse...
BTC bewegt sich aktuell in einer entscheidenden Unterstützungszone, in der mehrere technische Faktoren zusammenlaufen. Neben dem Bereich der ehemaligen Cup-and-Handle-Ausbruchszone treffen hier auch verschiedene harmonische Muster wie Hai und 5-0 Pattern aufeinander. Bat, Crab, Gartley haben haben ihre Gültigkeit mit der überschießenden B verloren.
Gleichzeitig entwickelt sich innerhalb der übergeordneten Korrektur ein mögliches Falling Wedge, während sich aus der aktuellen Struktur auch eine Wolfe Wave ableiten lässt.
Beide Formationen würden grundsätzlich für eine Bodenbildung sprechen, benötigen jedoch noch eine Bestätigung.
Diese könnte mit dem Target aus der Rising Wedge ihre Erfüllung bringen bei 44900-47500.
Solange die grün markierte Unterstützungszone verteidigt wird, bleibt die Chance auf eine größere Gegenbewegung bestehen.
Fällt dieser Bereich hingegen nachhaltig, würden die tieferen Fibonacci-Ziele um 42.000 USD und im Extremfall sogar 39.000 USD in den Fokus rücken.
Die kommenden Tage dürften daher richtungsweisend werden.
Wall Street Wochenausblick KW27 2026 - KurzversionLiebe Trader & Investoren:
Auf geht's in eine brandneue Tradingwoche. Wir sind in einer kurzen 2-Tages-Sommerpause, dehalb heute eine Kurzversion der aktuellen Marktlage aus New York. Nächste Woche geht es dann wie gewohnt mit Eurem Wochenausblick-Video weiter. 🌍
📑 Fokusthema Nr. 1: Die Events der kommenden Woche: KW27 2026
Auf Grund des "Independence Day" Marktfeiertags in den USA am Freitag (US Märkte geschlossen) wird der US-NFP-Report diese Woche auf Donnerstag vorgezogen 🤑
FED-Chef Kevin Warsh wird seine erste Rede außerhalb der FED-Pressekonferenz halten. Diese ist für Mittwoch angesetzt - wir werden stark darauf schauen, ob er uns weitere Signale zur FED-Zinspolitik geben wird.
Ansonsten steht die Schweiz im Mittelpunkt mit Einzelhandel und Inflationsdaten. Der Financial Stability Report wird ebenfalls preis geben, ob bzw wie oft die SNB den schweizer Franken in Q1 2026 verkauft hat.
💲 Fokusthema Nr. 2: US-Dollar nach Ausbruch weiterhin Bullish
DXY konnte sich letzte Woche über der gebrochnen WS-Zone bei 100 - 100.50 etablieren. Diese Zone agiert nun als starker Unterstützungsbereich. Ohne eine dovishe Kehrtwende der FED (welche wir aktuell für unwarscheinlich halten) sehen wir weiterhin eine bullishe Tendenz.
In diesem Sinne sieht USD/CHF (mit positivem Swap) charttechnisch bullish aus. Das Paar hat die Sequenz fallender Hochs (abfallende Nackenlinie) im Tageschart, welche seit Juni 2025 gültig waren, gen Norden gebrochen. Nach einer Konsolidierungsphase dürfte hier, rein technisch, weitere Aufwärtsdynamik möglich sein.
EUR/USD ist aktuell das Spiegelbild von DXY und USD/CHF. Die übergeordnete SKS-Struktur wurde gebrochen. Die Nackenlinie (nun WS-Zone) wird aktuell getestet. Solange diese nicht nachhaltig gen Norden gebrochen wird und das letzte fallende Hoch der Abwärtstendenz gehalten wird, liegt das nächste Ziel eher bei ca. 1.1200:
🔍 Fokusthema Nr. 3: Mean-Reversion-Setups
Innerhalb unseres Mean-Reversion-System ist NZD/CHF Long aktuell hochinteressant.
Um die letztendlich eintretende Korrektur gen Norden auszunutzen, arbeiten wir mit gestaffelten Longs im Abstand von 1 ADR, um das TP-Level an unseren Zielmarken zu halten:
Wir sind immer wieder schockiert darüber wie viele Trader weiterhin glauben, dass Tradingsysteme mit Konzepten wie "CRV" oder "Preis-SLs" funktionieren. Diese Konzepte sind der Hauptgrund für die hohe Verlustquote unter Privattradern und werden von großen Institutionen am laufenden Band dazu genutzt Euch aus dem Markt "zu kicken". Stellt Euch die Frage: Wie viel Sinn macht es eine Trade-These bei einem Punkt-genauen-Stopp-Loss Level zu invalidieren? Wie oft sind Eure Setups nach dem Auslösen Eures SLs aufgegangen?
Es ist viel sinnvoller sich an die Wellen des Marktes anzupassen und deshalb mit komplexeren Risiko-Managememt-Modellen (wie z.B. Drawdown-Grenzen) zu arbeiten, anstatt Eure Stop-Losse für Banken & Broker sichtbar in den Markt zu legen.
🔍 Fokusthema Nr. 4: Die Diskussion über Aktienmarkt-Korrekturen
Die Diskussion über eine mögliche Korrektur der Aktienmärkte scheint seit Monaten anzuhalten. Ein Blick auf den Nasdaq zeigt ein Doppeltop (nahezu ein Triple-Top) im Tageschart und ähnliches Preisverhalten im Vergleich zu den letzten beiden größeren Korrekturen.
Zeitlich könnte die aktuelle Seitwärtsphase noch anhalten, größere Verkaufswellen traten historisch eher nach 2-3 Monaten Seitswärts-Vola ein:
Interessant ist die aktuelle "Dispersion" im Tech-Bereich. Der Performance-Unterscheid zwischen den Top 20% der Aktien und unteren 20% der Aktien liegt auf Dot-Com-Niveaus. Dies bedeutet: Investoren kaufen nicht mehr "alle Aktien zusammen", sondern investieren Sektor-spezifisch. Dies sehen wir aktuell an dem Performance-Unterschied zwischen den Chip-Herstellern und den MAG7.
Historisch sahen wir die aktuellen Dispersion-Level nahe Markt-Hochs:
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... und damit wünschen wir allen Tradern & Investoren eine erfolgreiche Tradingwoche.
Marktfreundliche Grüße
Meikel & Das Team WSI
Wochenausblick KW27– Fundamental,Makro und technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW 27.
Fundamentale und geopolitische Lage
Die neue Handelswoche startet mit einem spannenden, aber gleichzeitig fragilen Marktumfeld. Während sich die Finanzmärkte in den vergangenen Tagen deutlich von den Höchstständen entfernt haben, bleibt die Kombination aus Geopolitik, Inflation und Geldpolitik der entscheidende Treiber für Risk Assets. Besonders der Nahe Osten dürfte auch in dieser Woche das größte kurzfristige Risiko bleiben.
Zwar konnten sich die USA und der Iran zuletzt auf ein zunächst 60 Tage umfassendes Übergangsabkommen einigen, dennoch kam es bereits kurz darauf erneut zu militärischen Zwischenfällen und gegenseitigen Vorwürfen. Auch die Lage zwischen Israel und dem Libanon bleibt angespannt. Die Straße von Hormus steht dabei weiterhin im Mittelpunkt. Laut aktuellen Schifffahrtsdaten normalisiert sich der Tankerverkehr zwar schrittweise wieder und zahlreiche Frachter passieren die Meerenge erneut, dennoch bleibt die Gefahr weiterer Störungen bestehen. Genau dieser Optimismus wurde zuletzt massiv in den Ölpreis eingepreist.
US Oil notiert mittlerweile wieder nahezu auf dem Niveau vor Beginn der Eskalation im Nahen Osten. Damit geht der Markt aktuell davon aus, dass es zu keiner nachhaltigen Unterbrechung der globalen Energieversorgung kommt. Sollte sich diese Annahme jedoch als falsch herausstellen und es erneut zu einer Eskalation oder Einschränkung des Schiffsverkehrs kommen, könnte sich die geopolitische Risikoprämie im Ölpreis sehr schnell wieder aufbauen. Höhere Energiepreise würden gleichzeitig neuen Inflationsdruck erzeugen und damit den Spielraum der Notenbanken weiter einschränken.
Neben der Geopolitik rückt langsam auch wieder die Berichtssaison in den Fokus. In dieser Woche stehen zwar noch keine marktbewegenden Mega-Cap-Earnings an, dennoch beginnt nun die Phase, in der Investoren ihre Erwartungen für die großen Technologieunternehmen zunehmend anpassen. Gerade Nvidia, Microsoft, Apple, Meta und Co. werden in wenigen Wochen erneut außergewöhnlich hohe Erwartungen erfüllen müssen. Nach den starken Kursanstiegen der vergangenen Quartale dürfte die Messlatte entsprechend hoch liegen.
Zusätzlich bleibt SpaceX eines der spannendsten Themen. Nach der Aufnahme in die Russell-Indizes folgt in der kommenden Woche die Aufnahme in den Nasdaq-100. Dadurch werden Milliardenbeträge passiver ETF-Zuflüsse erwartet. Auch wenn dieses Ereignis erst nächste Woche ansteht, dürfte der Markt dieses Thema bereits in KW27 zunehmend einpreisen.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Monats- und Quartalsende. Montag und Dienstag markieren die letzten beiden Handelstage des Monats Juni sowie des zweiten Quartals. Erfahrungsgemäß kommt es in dieser Phase häufig zu institutionellen Umschichtungen, Rebalancing und Window Dressing. Gerade nach den starken Quartalen vieler Risk Assets wären weitere Gewinnmitnahmen daher keineswegs überraschend.
Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW27 im Überblick
Makroökonomisch startet die Woche zunächst noch vergleichsweise ruhig, nimmt ab Dienstag jedoch deutlich an Dynamik auf.
Am Montag stehen hauptsächlich Reden von EZB-Präsidentin Christine Lagarde im Fokus. Marktbewegende Konjunkturdaten bleiben zunächst aus, wodurch institutionelle Umschichtungen zum Quartalsende wahrscheinlich den größten Einfluss auf die Kursentwicklung haben dürften.
Am Dienstag rücken mit dem Chicago PMI, den JOLTS Job Openings sowie dem US Consumer Confidence Index bereits die ersten wichtigen US-Daten in den Mittelpunkt. Während beim Chicago PMI ein leichter Rückgang erwartet wird, dürften insbesondere die JOLTS-Daten erste Hinweise auf die Verfassung des US-Arbeitsmarktes liefern. Gleichzeitig wird beim Verbrauchervertrauen ein leichter Anstieg erwartet, was erneut die Robustheit der US-Konjunktur unterstreichen würde.
Am Mittwoch richtet sich der Blick zunächst auf die europäischen Inflationsdaten. Während bei der Gesamtinflation ein leichter Rückgang erwartet wird, dürfte die Kerninflation weitgehend stabil bleiben. Zusätzlich stehen mehrere Reden hochrangiger Notenbankvertreter auf dem Programm, darunter Philip Lane, Christine Lagarde sowie Fed-Chef Kevin Warsh. Ergänzt wird der Handelstag durch den ISM Manufacturing PMI, den S&P Global Manufacturing PMI sowie die US-Rohöllagerbestände.
Der absolute Höhepunkt der Woche folgt am Donnerstag. Aufgrund des Independence Day am Freitag werden die US-Arbeitsmarktdaten bereits einen Tag früher veröffentlicht. Im Mittelpunkt stehen die Nonfarm Payrolls, die Arbeitslosenquote, die durchschnittlichen Stundenlöhne sowie die Initial Jobless Claims. Nach den zuletzt überraschend starken BIP- und Inflationsdaten könnten robuste Arbeitsmarktzahlen den restriktiven Kurs der Federal Reserve erneut bestätigen und den US-Dollar weiter stärken. Schwächere Daten würden dagegen kurzfristig für Entlastung bei Risk Assets sorgen, gleichzeitig aber Fragen hinsichtlich der weiteren Konjunkturdynamik aufwerfen.
Der Freitag dürfte aufgrund des US-Feiertags deutlich ruhiger verlaufen. Zwar stehen noch einige europäische PMI-Daten sowie weitere EZB-Statements auf dem Kalender, insgesamt dürfte das Handelsvolumen jedoch deutlich geringer ausfallen.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil verlor in der vergangenen Woche rund sieben Prozent und schloss bei 70,25 US-Dollar. Damit wurden nahezu sämtliche geopolitischen Risikoaufschläge der vergangenen Wochen vollständig wieder abgebaut. Für die neue Woche bleibt die Zone zwischen 68 und 72 US-Dollar entscheidend. Kann sich Öl oberhalb dieses Bereichs stabilisieren und verschärft sich die Lage im Nahen Osten erneut, wäre eine Erholung in Richtung 77 bis 80 US-Dollar durchaus denkbar. Bleibt die geopolitische Entspannung dagegen bestehen, könnten sogar Kurse im Bereich von 65 US-Dollar möglich werden. Aufgrund der aktuellen Nachrichtenlage wäre ich allerdings vorsichtig, die zuletzt stark gefallenen Ölpreise als selbstverständlich anzusehen.
US-Staatsanleihen
Auch bei den US-Staatsanleihen kam es zuletzt zu deutlichen Rückgängen. Trotz hawkischer Fed, robuster Wirtschaftsdaten und steigender Inflation gingen die Renditen über die gesamte Laufzeitenstruktur zurück. Nun wird entscheidend sein, ob sich dieser Trend fortsetzt oder die Renditen nach den wichtigen US-Arbeitsmarktdaten wieder anziehen. Höhere Renditen würden insbesondere Technologie- und Wachstumswerte erneut unter Druck setzen.
DXY/USD
Der US-Dollar bleibt weiterhin einer der stärksten Märkte. Nach einem Monatsplus von rund 2,5 Prozent befindet sich der DXY weiterhin klar im Aufwärtstrend. Solange der Dollar oberhalb der 101-Punkte-Marke notiert, bleibt die Dollar-Dominanz intakt. Ein Ausbruch über 101,50 Punkte könnte den Weg in Richtung 102 Punkte freimachen. Erst ein nachhaltiger Rückfall unter 101 würde das kurzfristig bullische Bild leicht eintrüben.
VIX
Der Volatilitätsindex VIX notiert mit rund 18 Punkten weiterhin unter der wichtigen 20er-Marke. Die Volatilität bleibt damit kontrolliert, erste Warnsignale sind jedoch erkennbar. Gerade im Zusammenhang mit Quartalsende, NFP-Daten und geopolitischen Risiken dürfte der VIX in dieser Woche besonders interessant bleiben.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Bei Nvidia setzte sich die Korrektur in der vergangenen Woche fort. Die Aktie verlor knapp neun Prozent im Monatsvergleich und schloss erstmals wieder klar unter der wichtigen Unterstützungszone zwischen 198 und 200 US-Dollar. Der nächste relevante Support befindet sich nun im Bereich von 190 bis 187 US-Dollar. Solange Nvidia diese Zone nicht nachhaltig zurückerobert, bleibt das kurzfristige Risiko weiterer Gewinnmitnahmen bestehen. Langfristig bleibt der KI-Trend zwar vollkommen intakt, kurzfristig könnten jedoch Bewertungsanpassungen und Quartalsumschichtungen weiterhin Druck ausüben.
Bitcoin
Bitcoin zeigte ebenfalls einen schwachen Monatsverlauf und notiert weiterhin im Bereich der 60.000 US-Dollar. Entscheidend bleibt nun die Unterstützung zwischen 58.000 und 60.000 US-Dollar. Sollte diese Zone nachhaltig brechen, rückt der Bereich um 57.000 US-Dollar als nächstes Ziel in den Fokus. Erst eine Rückeroberung der 61.000 US-Dollar würde das kurzfristige Bild wieder etwas aufhellen.
SPX
Im S&P 500 wurden in der vergangenen Woche erstmals seit längerer Zeit keine neuen Hochs mehr erreicht. Die Korrektur wirkt bislang gesund, dennoch bleibt die Zone um 7.350 Punkte kurzfristig entscheidend. Fällt der Index darunter, könnte sich die Bewegung bis in den Bereich von 7.250 Punkten ausweiten. Erst oberhalb von 7.500 Punkten würde sich das technische Bild wieder deutlich verbessern.
NASDAQ
Der Nasdaq bleibt aufgrund seiner hohen Gewichtung im Technologiesektor weiterhin der schwächste der großen US-Indizes. Nach den deutlichen Gewinnmitnahmen im KI-Sektor und den Rückgängen bei Nvidia steht nun die Unterstützung im Bereich von 28.800 bis 28.500 Punkten im Mittelpunkt. Sollte diese brechen, rückt das Monatstief sowie der Bereich um 27.500 Punkte in den Fokus. Eine nachhaltige Stabilisierung sehe ich erst wieder oberhalb der 30.000-Punkte-Marke.
US30
Der Dow Jones zeigte sich zuletzt deutlich robuster. Zwar wurde in der vergangenen Woche ein neues Allzeithoch markiert, dieses konnte jedoch nicht verteidigt werden. Solange der Index unter 52.000 Punkten handelt, bleibt das kurzfristige Chancen-Risiko-Verhältnis eher auf der Short-Seite. Unterstützungen liegen zunächst bei 51.500 sowie anschließend im Bereich von 51.000 Punkten.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Auch der DAX beendete die vergangene Woche schwächer und schloss klar unter der wichtigen 25.000-Punkte-Marke sowie unter dem Jahreshoch 2025 und dem Monatshoch April im Bereich von 24.800 Punkten. Damit hat sich das kurzfristige Chartbild spürbar eingetrübt.
Für die neue Woche bleibt zunächst das Wochentief der Vorwoche im Bereich von 24.540 Punkten entscheidend. Sollte diese Unterstützung brechen, rückt die Zone um 24.500 Punkte unmittelbar in den Fokus. Gelingt dort keine Stabilisierung, sehe ich gute Chancen auf eine Ausweitung der Korrektur in Richtung 24.000 Punkte.
Bullisch würde sich das Bild erst wieder aufhellen, wenn der DAX zunächst die 24.800 Punkte zurückerobert und sich anschließend wieder oberhalb der psychologisch wichtigen 25.000-Punkte-Marke etablieren kann. Erst dann wären erneut Angriffe auf die bisherigen Jahreshochs realistisch.
Fazit
Die KW27 dürfte eine erneut sehr spannende Börsenwoche werden. Monats- und Quartalsende treffen auf eine weiterhin fragile geopolitische Lage, eine hawkische Federal Reserve sowie einen der wichtigsten US-Arbeitsmarktberichte des Quartals. Gleichzeitig befinden sich viele Risk Assets nach den starken Anstiegen der vergangenen Monate erstmals wieder in einer technischen Korrektur.
Ich bleibe deshalb kurzfristig eher defensiv eingestellt und achte insbesondere auf die Reaktion der Märkte auf die NFP-Daten sowie die Entwicklung im Nahen Osten. Sollten sich geopolitische Risiken erneut verschärfen oder die US-Daten stärker als erwartet ausfallen, könnte sich die aktuelle Korrektur zunächst weiter ausdehnen. Gleichzeitig bleiben Rücksetzer innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends aus meiner Sicht interessante Bereiche, um mittelfristig wieder nach Long-Setups Ausschau zu halten.
Im Laufe der Woche werde ich zusätzlich eine ausführliche NFP-Vorbereitung mit den wichtigsten Szenarien veröffentlichen. Außerdem folgen ein Monatsrückblick für Juni sowie ein neuer Monatsausblick für Juli.
Keine Anlageberatung – lediglich meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start in die neue Handelswoche und wie immer: stabile Trades!
Silberpreis: Juni mit neuem lokalen TiefAnalyse bei einem Silberkurs von $59,14
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Kurze Einordnung im Rückblick
Nach dem Ausbruch auf sein Allzeithoch im Januar bei $121 musste der Silberkurs den Abstand zur Durchschnittsbewertung sowie aufgelaufene Gewinne zunächst korrigieren. Das März-Tief bildete für 64 Handelstage das letzte lokale Tief, welches jedoch in der vergangenen Woche mit einem neuen Wert von $55,62 unterschritten wurde. Hier bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten.
Silberpreis Prognose für diese Woche
Die volatilen Kursbewegungen aus den massiven Gewinnmitnahmen im Februar und März sind Anfang April in eine Beruhigungsphase übergegangen, die sich primär zwischen $70 und $90 abspielte. Auch im Monat Mai wurden Notierungen über $70 gehalten. Der Start in den Juni wurde jedoch vom 20-Tage-Durchschnitt gedeckelt, der nach unten deutet und die jüngste Abwärtstendenz als Widerstand begleitet. In der vergangenen Woche nahm der Kurs das März-Tief heraus, konnte im $55er-Bereich aber weitere Verluste abfangen.
Ein neues Tief deutet in der Regel auf weitere Schwäche hin, mit Blick auf den moderaten Trendkanal wäre jedoch eher eine Gegenbewegung in den $70er-Bereich zu erwarten.
Sollte es den Bären aber gelingen, die Struktur mit einem stärkeren Abwärtsschub zu brechen, wäre das ursprüngliche Ausbruchsniveau bei $50 als Korrekturziel aktiv.
Mögliche Wochenspanne Bullen: $56,50 bis $70,90
Alternative Kursspanne Bären: $49,40 bis $63,10
Nächste Widerstände: $61,02 | $71,80 | $83,75 = Vorjahreshoch
Wichtige Unterstützungen: $55,62 = Vorwochentief | $54,46 | $49,83
Silber Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung an der unteren Grenze des Trendkanals könnte das vorwiegend neutrale Chartbild aktiv bleiben. In diesem Fall dürfte der Kurs eine Zwischenerholung in den Bereich um $80 anstreben.
Sollten die Bären hingegen den Bruch unter das März-Tief ausweiten, dürfte der Test am lange aktiven Rekordhoch aus 2011 ein Schlüsselszenario bilden. Fällt der Kurs auch darunter, könnte wieder eine lange Zeit zäher Schiebephasen bevorstehen.
Mögliche Wochenspanne: $62,90 bis $76,80 alternativ $44,10 bis $57,70
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Die Gesamtaussichten für Gold bleiben bärisch.Die Gesamtaussichten für Gold bleiben bärisch.
Die Goldpreise setzten ihren Abwärtstrend fort und fielen die vierte Woche in Folge mit einem kumulativen Rückgang von 1,79 %.
Anfang dieser Woche erlebten die Goldpreise einen starken Ausverkauf und fielen kurzzeitig unter die Marke von 4.000 US-Dollar auf ein Tief von 3.959 US-Dollar pro Unze – ein neuer Tiefststand seit über sieben Monaten.
Nach der Veröffentlichung der US-Kerndaten zum PCE für Mai am Donnerstag, die eine Inflation im Rahmen der Erwartungen zeigten, gab der Dollar nach, und die Goldpreise stabilisierten sich allmählich.
Am Freitag stieg die Marktstimmung sprunghaft an, und die Goldpreise erholten sich um mehr als 1 % an einem einzigen Tag und schlossen bei etwa 4.081–4.088 US-Dollar.
Aktuelle Marktmerkmale: Erholung nach überverkauftem Markt, keine Trendwende.
Die Erholung am Freitag ist eine technische Korrektur. Die Marke von 4.350–4.400 US-Dollar bleibt ein wichtiges Umkehrsignal. Solange kein nachhaltiger Ausbruch über dieses Niveau gelingt, werden die Goldpreise ihren Abwärtstrend langfristig fortsetzen.
Aktuell notieren die Goldpreise unter dem 200-Tage-Durchschnitt, und das wöchentliche Abwärtsmuster bleibt unverändert.
Marktprognose und wichtige Kursniveaus für Montag:
Basierend auf dem Schlusskurshoch vom Freitag könnte Gold am Montag weitere höhere Niveaus testen. Dabei sollte jedoch auf Momentumveränderungen geachtet werden: Derzeit befindet sich der Goldpreis in einer Erholungsphase. Einstiegspunkte sollten an Unterstützungsniveaus und Ausstiegspunkte an Widerstandsniveaus liegen – genau umgekehrt zur Strategie in einem Abwärtstrend.
Eine wichtige Unterstützung liegt im Bereich von 4050 bis 4030 US-Dollar, einem Bereich, der zuvor als Widerstand fungierte. Ein Rücksetzer in diesen Bereich bietet eine kurzfristige Kaufgelegenheit.
Das Verteidigungsniveau liegt bei 3980 US-Dollar. Ein Durchbruch unter dieses Niveau würde die kurzfristige Erholung beenden.
Das erste Widerstandsniveau liegt bei 4100 US-Dollar (Hoch vom Freitag). Ein erfolgreicher Ausbruch über dieses Niveau könnte zu weiteren Kursgewinnen in Richtung 4140–4150 $ führen.
Sollte im Bereich von 4100–4150 $ auf starken Widerstand gestoßen werden, bieten sich Short-Möglichkeiten.
Grundlegende Logik: Zunehmende Divergenz zwischen Bullen und Bären
Meine Einschätzung:
Die Erholung am Freitag war eher eine Verschnaufpause nach dem starken Kursverfall als ein Umkehrsignal.
Beobachten Sie am Montag genau, ob die Marke von 4100 $ durchbrochen wird. Falls sie nicht hält, ist die Erholung beendet; hält sie, liegt das Kursziel bei 4140–4150 $.
Bezüglich der Handelsstrategie: Erwägen Sie den Aufbau einer kleinen Long-Position im Bereich von 4050–4060 $ mit einem Stop-Loss unter 4030 $ und einem Kursziel von 4100–4140 $.
Sollte im Bereich von 4100–4105 $ starker Widerstand auftreten, empfiehlt sich der Aufbau einer kleinen Short-Position mit einem Stop-Loss über 4120 $ und einem Kursziel von 4070–4050 $.
Der Gesamttrend bleibt bärisch. Die kurzfristige Erholung bietet lediglich günstigere Einstiegspunkte.
Eine Erholung bis in den Widerstandsbereich könnte eine bärischeBTCUSDT befindet sich derzeit in einer korrigierenden Erholungsphase nach einem starken bärischen Impuls, der die vorangegangene Marktstruktur durchbrochen hat (BOS). Der jüngste Anstieg wurde durch kurzfristigen Kaufdruck angetrieben, doch der Kurs nähert sich nun einer signifikanten Widerstands- bzw. Angebotszone (Supply Zone) im 1-Stunden-Chart im Bereich von 60,9k–61,3k, wo Verkäufer voraussichtlich wieder in den Markt eintreten werden.
Der markierte Widerstandsbereich deckt sich mit dem Ursprung des vorangegangenen Abverkaufs, was ihn zu einem Bereich mit hoher Wahrscheinlichkeit für bärische Reaktionen macht. Solange den Käufern kein starker Ausbruch mit einem Schlusskurs oberhalb dieser Zone gelingt, erscheint die aktuelle Bewegung eher als Retracement denn als Beginn eines neuen bullischen Trends.
Die jüngste Abfolge höherer Tiefs deutet darauf hin, dass die Käufer versuchen, die Kontrolle zurückzugewinnen; das Momentum lässt jedoch nach, während sich der Kurs dem Widerstand nähert. Eine Ablehnung (Rejection) an dieser Stelle könnte bestätigen, dass die übergeordnete bärische Struktur intakt bleibt.
Handelsszenario
Widerstandszone: 60.900 – 61.300
Abwarten einer bärischen Bestätigung, wie zum Beispiel:
Bearish-Engulfing-Kerze
Ablehnungsdocht (Rejection Wick)
Bildung eines tieferen Hochs
Bruch einer untergeordneten bullischen Struktur
Eine bestätigte Ablehnung könnte den Weg zur Nachfragezone (Demand Zone) bei 58.000–58.500 ebnen, dem nächsten wichtigen Liquiditätsbereich im Chart.
Ungültigkeitsbereich (Invalidation) für das bullische Szenario
Sollte BTC mit starkem Volumen deutlich über der Widerstandszone schließen, wäre das bärische Setup hinfällig und die Käufer könnten höhere Liquiditätsniveaus anvisieren.
Wichtige Niveaus
🔴 Widerstand: 60,9k – 61,3k
🟣 Nachfrage (Demand): 58,0k – 58,5k
📉 Einschätzung: Bärisch unterhalb des Widerstands
Hat sich der Abwärtstrend bei Gold umgekehrt?
Goldanalyse: Erholung setzt sich fort, aber der Abwärtstrend bleibt intakt
Gold verzeichnete am Donnerstag im US-Handel eine starke technische Erholung und durchbrach die langjährige Konsolidierungszone von 4005–3966 US-Dollar, was eine kurzfristige Kaufwelle auslöste. Der Kurs hat sich seitdem über der psychologisch wichtigen Marke von 4000 US-Dollar stabilisiert und notiert aktuell in der Zone von 4030–4050 US-Dollar.
Trotz der jüngsten Erholung bleibt die übergeordnete Trendstruktur jedoch bärisch. Die Rallye sollte zum jetzigen Zeitpunkt eher als Korrektur innerhalb eines größeren Abwärtstrends denn als bestätigte Aufwärtswende betrachtet werden.
Technischer Ausblick
Wichtige Widerstandsniveaus
4040–4050: Erste Widerstandszone
4090–4100: Wichtiger Widerstandsbereich und Druckzone des 4-Stunden-Durchschnitts
Der 20-Tage-Durchschnitt im 4-Stunden-Chart fällt weiter ab und verstärkt so den Abwärtsdruck. Ein nachhaltiger Ausbruch über 4090–4100 wäre erforderlich, um die derzeitige bärische Prognose zu widerlegen.
Wichtige Unterstützungsniveaus:
4005: Kurzfristige Unterstützung und Bestätigungsniveau für einen Ausbruch
4000: Psychologische Unterstützung
3965: Wichtige Unterstützung nach unten und jüngstes Tief
Solange der Kurs über 4005 bleibt, dürfte der Markt seine Korrektur fortsetzen. Ein Durchbruch unter dieses Niveau würde die Marke von 3965 wahrscheinlich erneut freilegen.
Handelsstrategie: Bullisches Szenario (nur kurzfristig)
Einstieg: Kaufen Sie bei einem Rücksetzer und Stabilisierung nahe 4005.
Kursziele:
TP1: 4040–4050
TP2: 4090–4100
Stop-Loss:
Unter 4005
Bärenszenario (bevorzugte Richtung)
Vermeiden Sie es, Short-Positionen auf dem aktuellen Niveau zu verfolgen.
Warten Sie, bis der Kurs die Widerstandszone bei 4050+ testet. Ideal ist der wichtige Widerstandsbereich zwischen 4090 und 4100.
Kursziele:
4005
4000
3965
Stop-Loss:
Über 4110
Fazit
Die jüngste Aufwärtsbewegung spiegelt eher eine technische Erholung als eine Trendwende wider. Solange Gold die Widerstandszone zwischen 4090 und 4100 nicht nachhaltig durchbricht, bleibt die allgemeine Markttendenz bärisch. Trader sollten Geduld haben und nach Short-Möglichkeiten mit höherer Erfolgswahrscheinlichkeit in der Nähe des Widerstands suchen, dabei aber die wichtigen Unterstützungsniveaus darunter beachten.
📈 Vielen Dank für das Lesen meiner Analyse.
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Ich wünsche Ihnen erfolgreiches Trading und ein diszipliniertes Risikomanagement.
EUR/USD - zweite Position steht auch schonVorangegangene Analysen...
Die zweite Position wurde bereits eröffnet. Entscheidend ist nun, dass die 50er-RSI-Marke hält, um weiteres Aufwärtspotenzial zu ermöglichen. Der bullische Crossover ist bereits erfolgt und aktuell dominiert Grün über Rot.
EURUSD – Vor welcher finalen Welle C stehen wir ?
Big Picture
Der EURUSD befindet sich seit dem Hoch 2014/2015 in einer sehr großen Korrekturstruktur, die sich innerhalb eines langfristigen **Descending Broadening Wedge** entwickelt. Die Kursbewegungen zeigen dabei wiederkehrende Akkumulationsphasen und anschließende impulsive Aufwärtsbewegungen.
Die beiden markierten Wyckoff-Accumulationen weisen eine bemerkenswerte Ähnlichkeit auf:
- lange Seitwärtsphase innerhalb eines Descending Broadening Wedge
- Spring unter die Unterstützung
- Rückkehr in die Range
- impulsiver Ausbruch nach oben
Das erste Muster führte zum starken Anstieg bis in den Bereich um 1,25. Die aktuelle Struktur ähnelt diesem Ablauf auffallend.
Elliott-Wave-Szenario
Die Tiefs 2022/2023 könnten entweder:
- die Welle B einer sehr großen ABC-Korrektur oder
- die Welle A einer noch komplexeren Korrektur markieren.
Der starke Anstieg aus dem Tief könnte derzeit die Welle 3 abgeschlossen haben und sich nun in einer Aufwärtsstruktur zur Welle 4 befinden.
Innerhalb der aktuellen Bewegung hat sich zudem ein Ascending Broadening Wedge ausgebildet, eine SKS und eine mögliche WolfeWave.
Aktuelle Struktur
Der Markt befindet sich momentan in einer sehr entscheidenden Zone:
Oberseite des langfristigen Descending Broadening Wedge, die kleinere Ascending Broadening Wedge könnte Target 1 vollendet haben und die SKS könnte noch anstehen.
Die roten Kreise markieren jeweils eine Welle 4 mit SKS als Top vortäuschung.
Sie liegen auch über den Descending Broadening Wedge und in der SOS Zone des Wyckoff
Diese Zone dürfte darüber entscheiden, ob die laufende Struktur impulsiv nach oben fortgesetzt wird oder zunächst eine tiefere Korrektur startet.
Warum der Chart spannend ist
Mehrere Faktoren sprechen für eine erhöhte Wahrscheinlichkeit einer größeren Bewegung:
✔ Fraktale Ähnlichkeit der beiden Wyckoff-Accumulationen
✔ Wiederholtes Auftreten von Descending Broadening Wedges
✔ Aktuelles Ascending Broadening Wedge als Entscheidungsstruktur
✔ Konfluenz aus Elliott Wave, Chartmustern und Fibonacci-Retracements
✔ Langfristiges Kursziel um 1,2550 bei bullischer Auflösung
DAX Universe Pullback Watchlist – Wöchentlicher RadarDAX Universe Pullback Watchlist – Wochenradar für die anstehende Handelswoche
Hier der Link zur Watchlist:
de.tradingview.com
In dieser wöchentlichen Watchlist beobachte ich ausgewählte Aktien aus dem deutschen DAX-Universum auf potenzielle Pullback-Setups. Der Fokus liegt auf Aktien, die bereits relative Stärke gezeigt haben und nun in einen kontrollierten Rücksetzer laufen könnten.
Die Grundidee: Ich möchte keine schwachen Aktien „billig“ kaufen, sondern starke Aktien in konstruktiven Pullbacks finden. Besonders interessant sind Werte, die sich in einem intakten Aufwärtstrend befinden, nahe wichtiger gleitender Durchschnitte konsolidieren und gleichzeitig fundamentale Katalysatoren zeigen.
Watchlist dieser Woche
Top-Kandidaten: AIXTRON, Elmos Semiconductor, Knorr-Bremse, Deutsche Börse, Siemens, Shelly Group
Positive Beobachtung: FUCHS, Evonik, E.ON
Nur bei klarer Verbesserung: PUMA, TRATON, Brenntag, NORMA Group
AIXTRON
AIXTRON bleibt einer der spannendsten Momentum-Kandidaten im deutschen Technologieuniversum. Die Prognoseanhebung und die starke Nachfrage im Bereich Optoelectronics liefern einen klaren fundamentalen Katalysator. Nach der starken Bewegung ist die Aktie aber nichts zum Hinterherlaufen. Interessant wäre ein kontrollierter Pullback mit nachlassendem Verkaufsvolumen und anschließendem Reversal.
Elmos Semiconductor
Elmos gehört aktuell zu den stärkeren Halbleiterwerten im DAX-Universum. Die angehobene Prognose und das starke operative Momentum sprechen für Leader-Qualität. Für einen Einstieg wäre mir wichtig, dass die Aktie eine enge Konsolidierung ausbildet und die relative Stärke stabil bleibt.
Knorr-Bremse
Knorr-Bremse ist kein klassischer High-Growth-Wert, aber ein sehr sauberer Qualitätskandidat. Die starke Profitabilität und die robuste Nachfrage machen die Aktie für Pullbacks interessant. Besonders spannend wäre ein Rücklauf an eine wichtige Durchschnittslinie, solange der übergeordnete Trend intakt bleibt.
Deutsche Börse
Deutsche Börse bleibt ein defensiver Qualitätsleader. Das Geschäftsmodell ist robust und kann in volatileren Marktphasen sogar profitieren. Für Pullback-Trader ist die Aktie interessant, wenn sie relative Stärke gegenüber dem Gesamtmarkt zeigt und Rücksetzer flach bleiben.
Siemens
Siemens profitiert strukturell von Automatisierung, Elektrifizierung, Industrial AI und Software. Fundamental bleibt der Wert stark. Für einen Pullback-Trade würde ich jedoch auf eine klare technische Bestätigung warten, zum Beispiel einen Reclaim wichtiger Durchschnittslinien oder ein starkes Reversal nach einem Rücksetzer.
Shelly Group
Shelly ist einer der wachstumsstärkeren Werte auf der Watchlist. Das macht die Aktie spannend, bringt aber auch höhere Risiken durch geringere Liquidität und mögliche größere Spreads mit sich. Pullbacks sind hier nur interessant, wenn die Konsolidierung eng bleibt und das Volumen im Rücksetzer deutlich abnimmt.
FUCHS
FUCHS hat fundamental einen starken Jahresstart gezeigt. Für ein aktives Pullback-Setup fehlt mir aber noch eine klare technische Bestätigung. Die Aktie bleibt auf der positiven Beobachtungsliste, solange sich relative Stärke aufbaut und der Kurs eine konstruktive Base ausbildet.
Evonik
Evonik ist ein Turnaround-Kandidat mit frischem Katalysator durch die Prognoseanhebung. Gleichzeitig bleibt der Wert zyklisch. Interessant wird die Aktie erst, wenn der Markt die Verbesserung mit Anschlusskäufen bestätigt und die relative Stärke nachhaltig zunimmt.
E.ON
E.ON ist ein defensiver Stabilitätswert. Die Aktie eignet sich weniger für aggressive Momentum-Trades, kann aber in schwächeren Marktphasen relative Stärke zeigen. Für ruhige Pullback-Setups bleibt der Wert beobachtenswert.
PUMA
PUMA bleibt ein spekulativer Turnaround. Der Lagerabbau ist positiv, aber die Aktie muss erst zeigen, dass institutionelle Käufer zurückkehren. Vor einem aktiven Setup möchte ich höhere Hochs, höhere Tiefs und eine klar verbesserte relative Stärke sehen.
TRATON
TRATON zeigt ein gemischtes Bild: schwächere Auslieferungen, aber verbesserter Auftragseingang. Für einen Pullback-Trade fehlt aktuell noch die klare Leader-Qualität. Interessant wird die Aktie erst bei einem überzeugenden Trendwechsel.
Brenntag
Brenntag ist derzeit kein priorisiertes Pullback-Setup. Das fundamentale Momentum wirkt noch verhalten. Erst wenn sich die technische Struktur verbessert und die Aktie relative Stärke zeigt, wird der Wert für mich wieder interessanter.
NORMA Group
NORMA bleibt ein sehr spekulativer Turnaround-Wert. Die operative Dynamik ist aktuell zu schwach für ein echtes Leader-Setup. Für die Watchlist bleibt der Wert nur relevant, wenn sich eine längere Bodenbildung und ein klarer Ausbruch mit Volumen zeigen.
Fazit
Die stärksten Pullback-Kandidaten dieser Woche kommen aus den Bereichen Technologie, Halbleiter, Qualitätsindustrie und Marktinfrastruktur. Besonders AIXTRON, Elmos, Knorr-Bremse und Deutsche Börse stechen positiv hervor. Siemens bleibt ein starker Qualitätswert, benötigt aber einen sauberen technischen Trigger. Shelly ist spannend, sollte wegen der geringeren Liquidität aber vorsichtig gehandelt werden.
Mein Fokus bleibt klar: Ich suche keine billigen Aktien, sondern starke Aktien in gesunden Rücksetzern. Ein Setup wird erst interessant, wenn Trend, relative Stärke, Volumenverhalten und Chance-Risiko-Verhältnis zusammenpassen.
Disclaimer: Keine Anlageberatung. Diese Watchlist dient ausschließlich der technischen und fundamentalen Marktbeobachtung. Jeder Trade benötigt einen eigenen Entry, Stop-Loss, Positionsgrößenplan und Exit-Plan.
XAG/USD-Verkaufsszenario – Suche nach bärischer Bestätigung im A
Nach einer kräftigen Erholung testet Silber einen wichtigen Angebotsbereich, in dem Verkäufer versuchen könnten, die Kontrolle zurückzugewinnen. Die jüngste Rallye wirkt korrektiv; eine bärische Ablehnung (Rejection) in Verbindung mit einem Bruch der kurzfristigen Marktstruktur würde die Argumente für eine Fortsetzung des übergeordneten Abwärtstrends untermauern. Solange eine solche Bestätigung ausbleibt, besteht weiterhin das Risiko weiterer Kursanstiege, weshalb vor der Eröffnung neuer Short-Positionen Geduld geboten ist.
Gleichzeitig dürften erneute geopolitische Spannungen infolge des wiederauflebenden Konflikts im Nahen Osten für eine anhaltend hohe Volatilität sorgen. Die Nachfrage nach „sicheren Häfen“ kann bei Edelmetallen zu starken Kursanstiegen führen, während ein Umschwung der Marktstimmung diese Gewinne rasch wieder zunichtemachen kann. Zudem sollten Händler anstehende Wirtschaftsdaten und Äußerungen der Zentralbanken im Blick behalten, da Veränderungen bei den Zinserwartungen und der Stärke des US-Dollars die weitere Kursentwicklung von Silber maßgeblich beeinflussen könnten. Die Kombination aus technischer Bestätigung und der aktuellen Nachrichtenlage kann eine solidere Grundlage für Handelsentscheidungen bieten.
DAX Wochenrückblick KW26-Die wichtigsten Erkenntnisse!Zwischen geopolitischer Entspannung und wachsender Unsicherheit – erste Risse im Bullenmarkt?
Die Kalenderwoche 26 stand ganz im Zeichen eines spürbaren Stimmungswechsels an den Finanzmärkten. Während sich die geopolitische Lage im Nahen Osten zunächst deutlich entspannte und die Ölpreise massiv unter Druck gerieten, verschlechterte sich das technische Bild an den Aktienmärkten zunehmend. Gleichzeitig bestätigten die jüngsten US-Konjunkturdaten erneut eine robuste Wirtschaft, eine weiterhin erhöhte Inflation sowie eine Federal Reserve, die keinen unmittelbaren Grund für Zinssenkungen hat.
Besonders auffällig war die zunehmende Divergenz zwischen den einzelnen Assetklassen: Der US-Dollar setzte seinen Aufwärtstrend fort, Staatsanleiherenditen gaben trotz der hawkishen Fed nach, Öl korrigierte den gesamten geopolitischen Risikoaufschlag der vergangenen Wochen und insbesondere der Technologiesektor geriet zunehmend unter Verkaufsdruck.
Auch fundamental war die Woche geprägt von zahlreichen wichtigen Entwicklungen. Die USA lockerten ihre Restriktionen gegenüber Anthropic teilweise wieder, SpaceX wurde offiziell in den Nasdaq-100 aufgenommen, Micron überzeugte operativ, während gleichzeitig die Spannungen zwischen den USA und dem Iran gegen Wochenschluss wieder zunahmen und erste Zweifel an der Stabilität der Waffenruhe aufkamen.
Geopolitik
Neue Spannungen zwischen den USA und dem Iran
Nachdem sich die Lage im Nahen Osten zunächst deutlich beruhigt hatte, verschärfte sich die Situation gegen Ende der Woche erneut.
Auslöser war ein Angriff auf ein Handelsschiff in der Straße von Hormus, den die USA iranischen Kräften zuschreiben. Daraufhin reagierten die Vereinigten Staaten mit Luftangriffen auf mehrere militärische Ziele im Süden Irans.
Teheran erklärte im Anschluss, US-Ziele in der Region angegriffen zu haben, während beide Seiten sich gegenseitig Verstöße gegen die erst kürzlich vereinbarte Waffenruhe vorwerfen.
Besonders kritisch bleibt dabei die Situation rund um die Straße von Hormus. Obwohl sich der Schiffsverkehr zuletzt deutlich normalisiert hatte und der Ölpreis entsprechend stark zurückkam, zeigt die aktuelle Entwicklung erneut, wie fragil die Lage weiterhin ist.
J ede weitere Eskalation könnte den Ölmarkt innerhalb kürzester Zeit erneut massiv bewegen und damit unmittelbare Auswirkungen auf Inflation, Energiepreise und die Geldpolitik haben.
Fundamentale Entwicklungen der Woche
US-Wirtschaft bleibt überraschend robust
Auch auf der makroökonomischen Seite lieferte die Kalenderwoche 26 zahlreiche wichtige Daten, die das Bild der vergangenen Wochen weiter bestätigten. Die US-Wirtschaft präsentiert sich trotz des historisch hohen Zinsniveaus weiterhin äußerst widerstandsfähig. Gleichzeitig bleibt die Inflation hartnäckig oberhalb des Zielwertes der Federal Reserve.
Diese Kombination erschwert der Fed weiterhin den Spielraum für kurzfristige Zinssenkungen und bestätigt insgesamt den hawkishen Kurs, den die Notenbank zuletzt eingeschlagen hat.
Besonders die Einkaufsmanagerindizes überraschten erneut positiv.
Der S&P Global Services PMI stieg auf 51,3 Punkte und lag damit leicht über den Erwartungen von 51,1 Punkten. Bereits der Vormonat wurde mit 50,7 Punkten solide bestätigt.
Noch stärker fiel der Manufacturing PMI aus. Mit 55,7 Punkten wurde sowohl der Forecast von 54,6 Punkten als auch der Vormonat von 55,1 Punkten übertroffen.
Damit zeigt sich weiterhin ein überraschend robuster Industriesektor, obwohl sich die Finanzierungskosten nach wie vor auf einem historisch hohen Niveau befinden.
Etwas schwächer entwickelten sich dagegen die New Home Sales. Mit 580.000 verkauften Häusern blieb der Wert klar unter den Erwartungen von 638.000 sowie unter dem Vormonat von 626.000. Der Immobiliensektor bleibt damit einer der wenigen Bereiche, die weiterhin unter dem hohen Zinsniveau leiden.
Inflation bleibt erhöht – Zinssenkungen rücken weiter in die Ferne
Besonders aufmerksam verfolgten Marktteilnehmer in dieser Woche die Veröffentlichung des bevorzugten Inflationsindikators der Federal Reserve.
Der Core PCE Price Index stieg im Jahresvergleich auf 3,4 % und lag damit leicht über dem Vormonat von 3,3 %. Gleichzeitig entsprach der Wert exakt den Erwartungen der Analysten.
Auch auf Monatsbasis blieb der Core-PCE mit 0,3 % unverändert hoch. Zusätzlich wurde der Vormonat nachträglich von 0,2 % auf ebenfalls 0,3 % nach oben revidiert.
Von einer nachhaltigen Entspannung beim Inflationsdruck kann somit weiterhin keine Rede sein.
Gleichzeitig überraschte das US-BIP für das erste Quartal deutlich positiv. Mit einem Wachstum von 2,1 % lag der Wert klar über den erwarteten 1,6 % und weit über der vorherigen Schätzung von lediglich 0,5 %.
Auch der Arbeitsmarkt sendet bislang keine Rezessionssignale.
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lagen bei rund 215.000 und damit erneut auf einem historisch niedrigen Niveau. Zwar wurden einzelne Arbeitsmarktdaten im Wochenverlauf unterschiedlich interpretiert, insgesamt bleibt das Bild jedoch eindeutig: Der US-Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin äußerst robust.
Zusammenfassend ergibt sich damit weiterhin folgendes Gesamtbild:
• robuste Konjunktur
• widerstandsfähiger Arbeitsmarkt
• steigendes Wirtschaftswachstum
• hartnäckige Inflation
• hawkishe Federal Reserve
Genau diese Kombination erklärt auch, weshalb der US-Dollar weiter aufwerten konnte und die Erwartungen an baldige Zinssenkungen erneut zurückgingen.
Rohöllagerbestände bleiben angespannt
Auch die US-Rohöllagerbestände standen in dieser Woche erneut im Fokus.
Die Lagerbestände gingen um 6,088 Millionen Barrel zurück und lagen damit erneut deutlich unter dem Durchschnitt. Zwar fiel der Rückgang etwas geringer aus als in der Vorwoche (-8,263 Mio.), dennoch bleibt das Angebotsumfeld weiterhin angespannt.
Fundamental hätte dieser Rückgang eigentlich unterstützend für den Ölpreis wirken müssen.
Der Markt konzentrierte sich jedoch fast ausschließlich auf die Entspannung im Nahen Osten und den wieder zunehmenden Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus. Dadurch überwogen letztlich die geopolitischen Faktoren deutlich gegenüber den eigentlichen Fundamentaldaten.
Unternehmensnews
SpaceX wird in den Nasdaq 100 aufgenommen
Eine der wichtigsten Unternehmensmeldungen der Woche kam aus dem Technologiesektor.
Nasdaq bestätigte offiziell, dass SpaceX bereits zum 7. Juli in den Nasdaq 100 aufgenommen wird.
Damit beginnt eine neue Phase für die Aktie.
Durch die Indexaufnahme müssen zahlreiche ETFs und passive Fonds automatisch SpaceX kaufen, um den Index korrekt abzubilden. Analysten von J.P. Morgan rechnen allein dadurch mit passiven Mittelzuflüssen von rund 4,3 Milliarden US-Dollar.
Kurzfristig dürfte dies die Nachfrage zusätzlich stützen.
Langfristig bleibt die Bewertung jedoch anspruchsvoll. Mehrere Analysten, darunter Morningstar, sehen die Aktie inzwischen als ambitioniert bewertet und rechnen nach dem ersten passiven Kaufdruck eher mit einer Normalisierung.
Nichtsdestotrotz bleibt SpaceX eines der spannendsten Unternehmen im gesamten KI- und Raumfahrtsektor und dürfte in den kommenden Quartalen weiterhin im Fokus institutioneller Investoren stehen.
Anthropic erhält wieder eingeschränkten Zugang
Auch im Bereich Künstliche Intelligenz gab es eine bedeutende Entwicklung.
Die US-Regierung lockerte ihre erst vor wenigen Wochen eingeführten Exportbeschränkungen gegenüber Anthropic teilweise wieder.
Das Unternehmen darf sein leistungsstärkstes KI-Modell Mythos 5 künftig erneut ausgewählten, vertrauenswürdigen US-Unternehmen sowie kritischen Infrastrukturbetreibern zur Verfügung stellen.
Die vollständige öffentliche Freigabe bleibt jedoch weiterhin aus.
Parallel bestätigte OpenAI, dass die öffentliche Einführung von GPT-5.6 auf Wunsch der US-Regierung zunächst verschoben wird. Hintergrund bleiben nationale Sicherheitsbedenken rund um besonders leistungsfähige Frontier-Modelle.
Die aktuelle Entwicklung zeigt eindrucksvoll, welche strategische Bedeutung moderne KI inzwischen für geopolitische Machtverhältnisse besitzt. Künstliche Intelligenz entwickelt sich zunehmend zu einem sicherheitspolitischen Thema und nicht mehr ausschließlich zu einem wirtschaftlichen Wettbewerb.
Micron bestätigt den KI-Boom
Auch Micron stand in dieser Woche im Mittelpunkt.
Das Unternehmen überzeugte mit starken Zahlen und bestätigte erneut die außergewöhnlich hohe Nachfrage nach Speicherlösungen für KI-Rechenzentren.
Vor allem die Nachfrage nach High-Bandwidth-Memory (HBM) bleibt unverändert hoch.
Gleichzeitig mahnten viele Marktteilnehmer jedoch zur Vorsicht. Nach den enormen Kursanstiegen vieler KI-Aktien in den vergangenen Monaten nehmen Gewinnmitnahmen mittlerweile deutlich zu. Die operativen Entwicklungen bleiben zwar ausgesprochen stark, kurzfristig dürfte jedoch zunehmend die Bewertung in den Vordergrund rücken.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt gehörte in dieser Woche erneut zu den volatilsten Assetklassen. Nach dem deutlichen Gap-Up zu Wochenbeginn infolge der geopolitischen Unsicherheit konnte sich der Markt nicht nachhaltig oberhalb der wichtigen Widerstandszone etablieren. Bereits zum Wochenstart setzte massiver Verkaufsdruck ein, wodurch sämtliche Gewinne innerhalb weniger Handelstage wieder vollständig abgegeben wurden.
US Oil verlor in der Kalenderwoche 26 knapp 7 % und schloss bei rund 70,25 USD. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass der Markt mittlerweile wieder auf dem Preisniveau notiert, das vor der gesamten Nahost-Eskalation gehandelt wurde.
Damit wurde nicht nur der geopolitische Risikoaufschlag vollständig ausgepreist, sondern gleichzeitig wichtige technische Unterstützungen unterschritten.
Besonders relevant:
• Schlusskurs unter dem Jahreseröffnungskurs 2025
• Schlusskurs unter dem Jahresclose 2024
• nachhaltiger Bruch der Schlüsselzone um 72 USD
• Wochenschluss nahe der psychologisch wichtigen 70-Dollar-Marke
Auf Monatssicht summiert sich der Rückgang inzwischen auf rund 20 %, womit Juni zu den schwächsten Ölmonaten der vergangenen Jahre zählt.
Fundamental beruhigte sich die Situation im Nahen Osten zunächst deutlich. Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus normalisierte sich zunehmend und auch Saudi Aramco nahm seine Verladungen wieder auf. Dennoch zeigt der Freitagabend bereits, wie fragil diese Entspannung bleibt. Neue militärische Zwischenfälle zwischen den USA und dem Iran könnten bereits zum Wochenstart erneut für erhöhte Volatilität sorgen.
Die kommenden Handelstage werden entscheidend sein, ob sich US Oil oberhalb der 70-Dollar-Zone stabilisieren kann oder ob eine Fortsetzung der Korrektur in Richtung der nächsten Unterstützungen folgt.
US-Staatsanleihen
Nach der hawkishen FOMC-Sitzung blieb das Renditeniveau insgesamt weiterhin hoch. Im Wochenverlauf setzte jedoch eine moderate Entspannung ein.
Veränderung der Renditen:
• 3-jährige US-Treasuries: -2,39 %
• 5-jährige US-Treasuries: -2,30 %
• 10-jährige US-Treasuries: -1,80 %
• 30-jährige US-Treasuries: -0,68 %
Obwohl sämtliche Laufzeiten rückläufig waren, befinden sich die Renditen historisch weiterhin auf einem hohen Niveau.
Interessant ist hierbei vor allem die Marktreaktion:
Normalerweise würden fallende Renditen den Aktienmarkt zusätzlich unterstützen. Genau das blieb diese Woche jedoch aus. Stattdessen gerieten insbesondere Wachstumswerte und Technologietitel zunehmend unter Druck.
Dies deutet darauf hin, dass Anleger aktuell verstärkt Gewinne realisieren und das Marktumfeld deutlich vorsichtiger einschätzen als noch vor wenigen Wochen.
Gleichzeitig bleibt die Fed aufgrund der weiterhin robusten Konjunkturdaten in einer komfortablen Position, sodass kurzfristige Zinssenkungen zunehmend unwahrscheinlich erscheinen.
US-Dollar (DXY)
Der US-Dollar setzte seine beeindruckende Erholung auch in dieser Woche fort.
Der Dollar-Index legte rund 0,6 % zu und schloss bei 101,366 Punkten. Nachdem der Markt den Bereich um 101 Punkte nochmals erfolgreich getestet hatte, konnte sich der DXY erneut stabilisieren und den übergeordneten Aufwärtstrend bestätigen. Besonders bemerkenswert ist hierbei die Entwicklung im Juni:
Der Dollar gewinnt aktuell rund 2,4 % im Monatsvergleich und konnte damit aus seiner monatelangen Seitwärtsrange nach oben ausbrechen.
Fundamental bleibt das Umfeld für den Dollar ausgesprochen konstruktiv.
Die Kombination aus
• robuster US-Wirtschaft,
• steigender Inflation,
• höheren Wachstumserwartungen,
• einer weiterhin restriktiven Federal Reserve
• sowie anhaltender Safe-Haven-Nachfrage
spricht aktuell klar für den Greenback.
Bemerkenswert bleibt zudem, dass der Dollar trotz fallender Staatsanleiherenditen weiter zulegen konnte – ein weiteres Zeichen dafür, dass derzeit weniger die Zinsspreads, sondern vielmehr die Suche nach Sicherheit den Markt dominiert.
Volatilitätsindex (VIX)
Auch wenn die Aktienmärkte im Wochenverlauf deutlicher unter Druck gerieten, blieb der Volatilitätsindex insgesamt auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau.
Der VIX stieg in dieser Woche um rund 13 % auf 18,4 Punkte.
Damit bewegt sich die implizite Volatilität weiterhin unter der wichtigen Marke von 20 Punkten, welche häufig als Grenze zwischen einem ruhigen Marktumfeld und einer echten Risikoaversion angesehen wird.
Von einer breiten Marktpanik kann derzeit also keine Rede sein. Vielmehr deutet die Entwicklung darauf hin, dass institutionelle Anleger ihre Risiken langsam reduzieren und erste Absicherungen aufbauen, ohne jedoch bereits in einen klassischen Risk-Off-Modus überzugehen.
Die kommenden beiden Handelstage zum Monats- und Quartalsende könnten hier nochmals deutlich mehr Bewegung bringen, insbesondere wenn institutionelle Portfolios im Zuge des Quartalsabschlusses umgeschichtet werden.
Risk Assets im Überblick
Bitcoin
Auch der Kryptomarkt stand in der vergangenen Handelswoche weiter unter deutlichem Verkaufsdruck. Bitcoin setzte die bereits in der Vorwoche begonnene Korrektur fort und verlor auf Wochensicht rund 4,6 %. Damit notiert die Kryptowährung aktuell wieder knapp oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 60.000 USD, nachdem zwischenzeitlich sogar das Wochentief sowie das bisherige Monatstief unterschritten wurden.
Im Tief fiel Bitcoin bis auf rund 58.140 USD zurück und testete damit die zentrale Unterstützungszone erneut. Zwar konnte sich der Markt von dort zunächst etwas stabilisieren, ein nachhaltiger Befreiungsschlag blieb bislang jedoch aus.
Noch deutlicher wird die Schwäche auf Monatssicht. Im Juni summiert sich das Minus inzwischen auf rund 18 %, womit Bitcoin den schwächsten Monatsverlauf seit längerer Zeit verzeichnet.
Charttechnisch bleibt die Lage daher angespannt. Solange sich Bitcoin nicht nachhaltig oberhalb der Marke von 60.000 USD etablieren kann, bleibt das Risiko weiterer Abgaben in Richtung 57.600 USD bestehen.
S&P 500
Während der Gesamtmarkt in den vergangenen Wochen noch von wenigen Schwergewichten getragen wurde, zeigten sich in KW26 erstmals deutlichere Ermüdungserscheinungen.
Der S&P 500 verlor auf Wochensicht rund 2,25 %, während sich das Minus im laufenden Monat inzwischen auf rund 2,5 % ausweitet.
Technisch besonders interessant ist hierbei die Struktur der vergangenen Wochen.
Bereits in der Vorwoche hatte sich erstmals eine größere bearish geprägte Wochenkerze gebildet. In dieser Woche gelang es den Käufern nicht mehr, neue Hochs auszubauen. Stattdessen entstand zunehmend der Eindruck einer möglichen Doppeltop-Formation.
Besonders relevant ist der Wochenschluss:
• Schlusskurs unter 7.500 Punkten
• Schlusskurs unter der wichtigen 7.401er Zone
• Schlusskurs unter den Tiefs der Vorwoche
Damit verschlechtert sich das kurzfristige technische Bild deutlich.
Für die kommende Woche rückt nun vor allem die Unterstützungszone um 7.250 Punkte in den Fokus. Sollte diese ebenfalls aufgegeben werden, dürfte sich die laufende Korrektur erheblich ausweiten.
Noch handelt es sich lediglich um Gewinnmitnahmen innerhalb eines übergeordnet intakten Aufwärtstrends. Dennoch zeigen sich erstmals seit längerer Zeit wieder klare Warnsignale im Chartbild.
Nasdaq 100
Noch deutlicher fiel die Schwäche im Technologiesektor aus.
Der Nasdaq verlor in KW26 knapp 4 % und steht im laufenden Monat inzwischen bei einem Minus von rund 4,7 %. Die gesamte Handelswoche verlief dabei nahezu ausschließlich in Richtung Süden.
Zwar gelang zu Wochenbeginn nochmals ein kurzfristiger Erholungsversuch, dieser wurde jedoch konsequent verkauft. Im weiteren Wochenverlauf dominierten nahezu ausschließlich die Verkäufer.
Besonders kritisch ist dabei der Wochenschluss.
Der Nasdaq schloss:
• unter der wichtigen 29.000-Punkte-Marke
• unter den Tagestiefs von Mittwoch und Donnerstag
• deutlich unter den kurzfristigen Unterstützungen
Auch auf Tagesbasis gelang es den Käufern nicht mehr, neue Hochs auszubauen.
Damit rücken nun die Tiefs im Bereich von 28.200 Punkten zunehmend in den Fokus. Sollte diese Zone unterschritten werden, würde sich das technische Bild nochmals deutlich eintrüben und eine größere Korrektur bestätigen.
Gerade vor dem Hintergrund der hohen Bewertungen vieler KI- und Technologiewerte bleiben kurzfristige Gewinnmitnahmen weiterhin absolut möglich.
US30 (Dow Jones)
Der Dow Jones präsentierte sich erneut deutlich robuster als die großen Technologieindizes.
Auf Monatssicht notiert der US30 weiterhin rund 1,8 % im Plus, während auf Wochensicht sogar ein leichtes Plus von rund 0,7 % erzielt werden konnte.
Der Grund hierfür bleibt unverändert:
Der Dow weist eine deutlich geringere Gewichtung großer Technologieunternehmen auf und profitierte stattdessen weiterhin von klassischen Industrie-, Finanz- und Value-Titeln.
Technisch verlief die Woche allerdings ebenfalls interessant.
Zum Wochenbeginn wurden nochmals die Tiefs der Vorwoche erfolgreich verteidigt. Anschließend gelang sogar ein Anstieg auf ein neues Allzeithoch im Bereich von rund 52.800 Punkten.
Allerdings blieb dieser Ausbruch nicht nachhaltig. Die Käufer konnten das neue Hoch nicht halten und wurden im weiteren Wochenverlauf konsequent abverkauft.
Besonders wichtig:
• Schlusskurs wieder unter 52.000 Punkten
• Schlusskurs nahezu auf Höhe des Donnerstag-Tiefs
• neues Hoch lediglich als Docht ausgebildet
• keine neuen Hochs auf Schlusskursbasis
Damit verschlechtert sich auch hier das kurzfristige Chartbild leicht.
Noch bleibt der Dow Jones im Vergleich zu Nasdaq und S&P 500 der stärkste US-Index. Dennoch zeigen sich auch hier erste Ermüdungserscheinungen.
DAX
Auch der DAX musste in dieser Woche erneut deutlich Federn lassen.
Auf Wochensicht verlor der deutsche Leitindex rund 1,44 %, während sich das Minus im laufenden Monat inzwischen auf rund 1,65 % beläuft.
Dabei verlief der Wochenstart zunächst durchaus konstruktiv.
Die Käufer versuchten mehrfach, die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten zurückzuerobern. Gleichzeitig wurde nochmals das Wochenhoch der Vorwoche angelaufen. Ein nachhaltiger Ausbruch gelang jedoch nicht. Stattdessen übernahmen im weiteren Wochenverlauf zunehmend die Verkäufer das Kommando.
Der Freitag brachte schließlich den entscheidenden Abverkauf.
Besonders kritisch ist hierbei der Wochenschluss.
Der DAX schloss nicht nur:
• unter der Marke von 25.000 Punkten
• unter dem Wochentief der Vorwoche
• sondern gleichzeitig auch unter der zentralen Unterstützungszone um 24.800 Punkte
Gerade dieser Bereich besitzt aus technischer Sicht enorme Bedeutung.
Hier verlaufen unter anderem:
• das Jahreshoch 2025,
• das Monatshoch aus April,
• sowie eine mehrfach getestete Unterstützungszone.
Mit dem Bruch dieser Marke trübt sich das kurzfristige Chartbild deutlich ein.
Für die kommende Woche richtet sich der Fokus nun klar auf die 24.500-Punkte-Zone. Sollte auch diese Unterstützung aufgegeben werden, dürfte sich die Korrektur nochmals deutlich beschleunigen.
Noch handelt es sich hierbei ausdrücklich nicht um einen Trendwechsel, sondern zunächst um eine technische Korrektur innerhalb des langfristigen Aufwärtstrends. Dennoch zeigen inzwischen nahezu alle großen Aktienindizes erste Schwächesignale.
Aus Sicht meiner persönlichen Markteinschätzung wird entscheidend sein, ob die Käufer in der kommenden Woche die genannten Unterstützungen verteidigen können oder ob die laufenden Gewinnmitnahmen in eine größere Korrektur übergehen.
Fazit der Woche
Die Kalenderwoche 26 markierte aus meiner Sicht einen wichtigen Wendepunkt.
Während die geopolitischen Risiken zunächst deutlich zurückgingen und der Ölpreis nahezu den gesamten Risikoaufschlag wieder abgab, zeigen sich an den Aktienmärkten zunehmend erste Ermüdungserscheinungen. Vor allem der Technologiesektor gerät nach den starken Anstiegen der vergangenen Monate verstärkt unter Verkaufsdruck.
Fundamental bleibt das Umfeld anspruchsvoll. Die US-Wirtschaft wächst stärker als erwartet, der Arbeitsmarkt präsentiert sich weiterhin robust und auch die Inflation bleibt hartnäckig hoch. Gleichzeitig hält die Federal Reserve an ihrem restriktiven Kurs fest, wodurch die Hoffnung auf schnelle Zinssenkungen weiter nach hinten verschoben wird.
Hinzu kommt, dass die geopolitische Lage im Nahen Osten trotz zwischenzeitlicher Entspannung alles andere als gelöst ist. Die jüngsten Zwischenfälle zwischen den USA und dem Iran zeigen eindrucksvoll, wie schnell sich das Sentiment wieder drehen kann.
Ein weiterer wichtiger Faktor sind die kommenden beiden Handelstage. Mit dem Monats-, Quartals- und Halbjahresende stehen institutionelle Rebalancings an, die erfahrungsgemäß nochmals für erhöhte Volatilität sorgen können.
Aus meiner persönlichen Sicht beginnt die Fassade an den Märkten langsam zu bröckeln. Noch befinden wir uns nicht in einem bestätigten Abwärtstrend, allerdings nehmen die technischen Warnsignale mittlerweile deutlich zu. Die kommenden Handelstage dürften daher richtungsweisend für den weiteren Verlauf des Sommers werden.
Keine Anlageberatung – lediglich meine persönliche Markteinschätzung.
Den ausführlichen Wochenausblick inklusive aller relevanten Chartmarken, Makrodaten und Szenarien für die kommende Handelswoche veröffentliche ich morgen wie gewohnt in einem separaten Beitrag inklusive Video.
Ich wünsche euch allen ein erholsames Wochenende und einen guten Start in die letzte Handelswoche des Monats sowie des zweiten Quartals!
Gold erholt sich in H4-Angebotszone XAUUSD 27/06Gold hat sich technisch erholt, nachdem es die Unterstützungszone bei 3.960 verteidigt hat, wobei Käufer nach dem jüngsten impulsiven Ausverkauf eingestiegen sind. Während der Aufschwung den kurzfristigen Schwung verbessert hat, begünstigt die breitere H4-Marktstruktur weiterhin die Verkäufer.
Der Preis nähert sich nun dem 4.185–4.210 H4 SMALL OB, einer wichtigen Angebotszone, in der die aktuelle Erholung wahrscheinlich ihren ersten großen Test bestehen muss.
Sofern Käufer diesen Bereich nicht mit starker Akzeptanz zurückerobern können, wird der laufende Anstieg am besten als korrektive Rallye innerhalb des bestehenden bärischen Trends betrachtet, anstatt als Beginn einer größeren bullischen Umkehr.
Für den Moment haben Käufer den Schwung zurückgewonnen.
Der echte Test beginnt bei H4-Angebot.
📊 Derzeit
• Preis erholte sich stark von der Unterstützungszone bei 3.960
• Käufer bauen eine kurzfristige Erholung auf
• Markt nähert sich dem 4.185–4.210 H4 SMALL OB
• Jüngster BOS bestätigt, dass Verkäufer weiterhin die Struktur auf höherer Zeitebene kontrollieren
• Die aktuelle Rallye erscheint korrektiv nach dem vorherigen impulsiven Rückgang
• Großes H4-Angebot bleibt über Kopf
🎯 Handelsplan
Bias: Bullische Korrektur innerhalb einer bärischen H4-Struktur
Hauptzone
• 4.185–4.210 → H4 SMALL OB
Ausführungsidee
Solange Käufer die aktuelle Erholung aufrechterhalten, könnte Gold weiter in Richtung des 4.185–4.210 H4 SMALL OB voranschreiten, um das jüngste Ungleichgewicht auszugleichen.
Diese Zone stellt den primären Bereich dar, um auf bärische Bestätigung zu achten. Eine starke Ablehnung vom Angebot könnte den Beginn des nächsten bärischen Beins im Einklang mit dem vorherrschenden H4-Trend markieren.
🎯 Ziele
→ TP1: 4.120 → Interner Widerstand
→ TP2: 4.185 → H4 SMALL OB
→ TP3: 4.210 → H4-Angebotszone
❌ Ungültigkeit
Ein bestätigter H4-Kerzenabschluss über 4.210 würde das bärische Fortsetzungsszenario ungültig machen und darauf hindeuten, dass Käufer die Kontrolle auf höherer Zeitebene zurückerobern.
💡 Wichtiger Einblick
Ein scharfer Aufschwung von der Unterstützung signalisiert nicht automatisch eine Trendwende. Solange Gold die H4-Angebotszone nicht zurückerobert, bleibt der aktuelle Anstieg eine korrektive Rallye innerhalb einer breiteren bärischen Struktur.
❓ Wichtige Frage
Wird Gold vom H4-Angebot abgelehnt und den breiteren Abwärtstrend fortsetzen, oder können Käufer diese Schlüsselzone zurückerobern und die Marktstruktur verschieben?
# **BTC/USD Technische Analyse (45-Minuten-Chart)*### **Marktstruktur**
BTC/USD wird aktuell im Bereich von **60.200 USD** gehandelt und zeigt nach der Bildung eines höheren Tiefs im Bereich von **59.100–59.300 USD** Anzeichen einer kurzfristigen Erholung. Der Kurs hat die dynamische Unterstützungszone (grüne Trendwolke) zurückerobert, was auf eine Verbesserung des kurzfristigen Momentums hindeutet.
Dennoch bleibt der übergeordnete Trend vorsichtig, da die **4-Stunden- und Tages-Charts weiterhin bearish** sind. Der aktuelle Anstieg könnte daher lediglich eine technische Gegenbewegung sein, solange wichtige Widerstände nicht nachhaltig überwunden werden.
### **Trendanalyse**
* Der **45-Minuten-Trend hat auf bullisch gedreht**, unterstützt durch eine Folge höherer Tiefs.
* Der Kurs hält sich oberhalb der dynamischen Unterstützungszone, wodurch die Käufer kurzfristig die Kontrolle behalten.
* Solange BTC über **59.700–59.800 USD** notiert, bleibt das kurzfristige bullische Szenario intakt.
### **Momentum (RSI)**
* Der RSI liegt aktuell bei etwa **55 Punkten** und damit oberhalb der neutralen 50er-Marke.
* Dies signalisiert zunehmendes Kaufmomentum, ohne dass der Markt bereits überkauft ist.
* Ein Anstieg des RSI über **60 Punkte** würde die bullische Dynamik zusätzlich bestätigen.
### **Wichtige Widerstandsbereiche**
* **60.350–60.500 USD** – Unmittelbarer Widerstand.
* **60.800–61.000 USD** – Entscheidende Ausbruchszone.
* Ein nachhaltiger Ausbruch über **61.000 USD** könnte den Weg in Richtung **61.500–62.000 USD** eröffnen.
### **Wichtige Unterstützungsbereiche**
* **59.700–59.800 USD** – Erste kurzfristige Unterstützung.
* **59.100–59.300 USD** – Starke Nachfragezone.
* Ein Rückfall unter diese Unterstützung würde das aktuelle bullische Erholungsszenario ungültig machen.
### **Handelsausblick**
Solange BTC oberhalb der grünen Unterstützungszone bleibt, besitzen die Käufer einen leichten kurzfristigen Vorteil. Dennoch sollten Trader vorsichtig bleiben, da der übergeordnete Trend auf höheren Zeitebenen weiterhin abwärtsgerichtet ist. Eine Ablehnung im Bereich von **60.500–61.000 USD** könnte erneuten Verkaufsdruck auslösen.
### **Fazit**
Der kurzfristige technische Ausblick ist **moderat bullisch**, benötigt jedoch eine klare Bestätigung durch einen nachhaltigen Ausbruch über den Widerstand. Gelingt dies nicht, ist eine erneute Bewegung in Richtung der jüngsten Unterstützungszone wahrscheinlich.
**Tags:**
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