Chartmuster
Öl noch ein Versuch? Auch wenn die aktuelle Nachrichtenlage eher gegen Öl zu sprechen scheint und die Straße von Hormus wohl kurz vor einer Öffnung steht, sind Ölaktien charttechnisch derzeit äußerst interessant.
Am Beispiel von Shell sieht man eine ganze Reihe positiver Signale: das GP bei 61,8 %, die 200-Tage-Linie, eine starke horizontale Unterstützung der früherern Hochs und zusätzlich eine Bullenflagge, die sich während der Konsolidierung ausgebildet hat.
Auch Brent selbst hat inzwischen eine solide Unterstützungszone erreicht.
Lange Rede, kurzer Sinn: Mir reicht der Chart.
Golds Erholung wird auf die Probe gestellt | XAUUSD 18/06XAUUSD hat sich beeindruckend von den jüngsten Tiefstständen erholt, die kurzfristige bullische Struktur zurückerobert und viele Händler ermutigt, mit weiteren Aufwärtsbewegungen zu rechnen.
Die Herausforderung?
Der Preis hat nun eine wichtige Angebotszone erreicht, in der Verkäufer zuvor mit starker Überzeugung eingestiegen sind.
Die Ablehnung von der 4.340–4.365 KLEINEN OB deutet darauf hin, dass Käufer möglicherweise auf Widerstand stoßen, gerade als die Erholung Aufmerksamkeit erregt. Während die bullische Struktur vorerst intakt bleibt, muss der Preis noch beweisen, dass er das Überangebot absorbieren und höhere Preise halten kann.
Darüber hinaus bleibt ein unausgefülltes Ungleichgewicht unter den aktuellen Marktniveaus bestehen, was Raum für eine Korrekturbewegung lässt, bevor die nächste bedeutende Expansion einsetzt.
Derzeit halten die Käufer noch die Struktur.
Aber die Verkäufer haben endlich einen Ort gefunden, um zurückzuschlagen.
Aktuell
• Kurzfristige bullische Struktur bleibt intakt
• Jüngste CHoCH bestätigt, dass Käufer die Kontrolle zurückerlangt haben
• Preis wurde von der 4.340–4.365 KLEINEN OB abgelehnt
• Verkäufer reagierten aggressiv bei Premium-Preisen
• Ein unausgefülltes Ungleichgewicht bleibt unter dem aktuellen Preis
• Frühere Unterstützungsstruktur liegt unter den aktuellen Marktniveaus
• Große Verkaufsliquidität bleibt nahe 4.160
Handelsplan
Bias: Bärischer Rückzug innerhalb einer Erholungsstruktur
Hauptzone
• 4.340–4.365 → H2 Angebot / KLEINE OB
Ausführungsidee
Solange der Preis unter der Angebotszone von 4.340–4.365 bleibt, könnten Verkäufer weiterhin Druck ausüben und eine Korrekturbewegung nach unten erzwingen.
Das erste Ziel ist das nahegelegene Ungleichgewicht um 4.270. Ein Bruch unter diesem Bereich könnte die frühere strukturelle Unterstützung um 4.200 freilegen, wo Käufer versuchen könnten, die Erholung zu verteidigen.
Wenn der bärische Schwung anhält, könnte der Markt schließlich den größeren Pool an Verkaufsliquidität nahe 4.160 anstreben.
Ein erfolgreicher Rückgewinn und die Akzeptanz über der KLEINEN OB würden jedoch das Rückzugsszenario schwächen und darauf hindeuten, dass Käufer sich auf einen weiteren Anstieg vorbereiten.
Ziele
→ TP1: 4.270 → Ungleichgewicht füllen
→ TP2: 4.200 → Frühere strukturelle Unterstützung
→ TP3: 4.160 → Große Verkaufsliquidität
Ungültigkeit
Ein bestätigter H2-Kerzenschluss über 4.365 würde das bärische Rückzugsszenario ungültig machen und anzeigen, dass Käufer die Kontrolle zurückerlangen.
Wichtige Erkenntnis
Die Erholung bleibt technisch gültig, aber der Markt testet nun die erste bedeutende Angebotszone seit Beginn der Rallye. Solange Käufer das Überangebot nicht zurückgewinnen können, bleibt das Risiko eines tieferen Rückzugs in Richtung niedrigerer Liquidität erhöht.
Wichtige Frage
Wird Gold das Angebot absorbieren und seine Erholung fortsetzen, oder ist dies der Beginn einer größeren Korrektur in Richtung der darunter liegenden Liquidität?
Dotplot Schock: Die FED wird deutlich hawkisherIm heutigen FOMC-Spezial analysieren wir die komplette FED-Sitzung vom 17. Juni 2026. Wir vergleichen das aktuelle FOMC Statement mit dem letzten Statement, werfen einen Blick auf die neuen Economic Projections und den Dotplot und gehen auf die erste Pressekonferenz von Kevin Warsh als neuer FED-Chef ein.
Besonders spannend: Die FED hat ihre Inflationserwartungen deutlich angehoben und signalisiert höhere Zinsen über einen längeren Zeitraum. Trotzdem bleiben die Aktienmärkte erstaunlich stabil. Warum das so ist und welche Rolle der Iran-Deal, fallende Ölpreise, KI-Hoffnungen und die aktuelle Marktstruktur dabei spielen, bespreche ich ausführlich im Video.
Themen:
• FOMC Statement Analyse
• Dotplot Vergleich März vs. Juni
• Summary of Economic Projections
• Kevin Warsh Pressekonferenz
• Inflation, Arbeitsmarkt & Zinserwartungen
• Auswirkungen auf DAX, Nasdaq, SPX
Keine Anlageberatung, lediglich meine persönliche Markteinschätzung.
Wiederakkumulation bei 4.300, Ziel 4.419!Ich verfolge dieses Paar seit dem Tief bei 4.023 und je mehr ich es betrachte, desto klarer wird die Struktur. Wir hatten zuerst das ChoCH, dann ein bestätigtes BOS, und seitdem hat der Preis diese aufsteigende Trendlinie bei jedem einzelnen Retest respektiert. Das ist kein Zufall — das ist der Fußabdruck von Smart Money, das ein echtes bullisches Bein aufbaut, nicht nur ein Erholungsbounce.
Schneller Vorlauf bis jetzt: Der Preis stieg auf 4.360, wurde hart abgelehnt und zog sich in diese 4.300–4.312 Box zurück, in der wir uns befinden. Ich lese das nicht als Distribution. Für mich ist es Wiederakkumulation — die gleiche Art von Zone, die früher auf dem Chart direkt vor dem Ausbruch gehalten hat, und es stimmt fast perfekt mit dem alten VL-Unterstützungsbereich überein. Wenn Käufer das immer noch antreiben, ist dies genau der Punkt, an dem sie nachladen würden, bevor sie erneut drücken.
Hier ist meine These: Solange der Preis über 4.268 hält, ist diese ganze Konsolidierung nur eine Pause vor der Fortsetzung, keine Umkehr. Ich wäre nicht überrascht, zuerst einen schnellen Dip in den Bereich 4.240–4.268 zu sehen — könnte sogar ein Sweep sein, um Stops zu räumen und ein wenig Liquidität zu sammeln, bevor das nächste Bein zündet. Aber ein bestätigter Schlusskurs unter 4.268 oder ein sauberer Bruch dieser Trendlinie ändert das Bild komplett und öffnet den Weg nach unten in Richtung des 4.184 Liquiditätspools darunter. Das ist meine Grenze.
Wenn die Zone ihre Aufgabe erfüllt und hält, ziele ich zuerst auf 4.419. Wenn der Schwung anhält, gibt es Raum, sich in Richtung 4.475 zu strecken, wo das größere Angebot liegt.
Ich jage hier keine Einstiege, sondern beobachte nur, wie der Preis innerhalb von 4.300–4.312 reagiert, bevor ich mich zu etwas verpflichte.
Dies ist eine Handelsidee basierend auf der Chartstruktur, keine Finanzberatung — kein lizenzierter Berater, also verwalten Sie Ihr eigenes Risiko.
Halten Sie durch diesen Rückzug, oder warten Sie auf eine klare Reaktion bei 4.300, bevor Sie einsteigen?
EUR/USD – Broadening Top / SKS vs Wolfe WaveVorangegangene Analysen...
BadaBaem
Jun 16
Warte sehnsüchtig auf ein Update...
🥹
Ein Abschied bedeutet nicht zwangsläufig ein „nie wieder“. Es bedeutet lediglich, dass ich meinen bisherigen Weg beendet habe. Was die Zukunft bringt, lasse ich bewusst offen.
Manchmal sieht man etwas Interessantes und möchte es teilen. Das wäre dann kein Comeback, sondern einfach ein spontaner Gedanke, wie in diesem Fall ;-)
Wer meine bisherigen EURUSD-Analysen kennt, wird bei diesen Stichwörtern sofort eine Einordnung haben:
große Wyckoff-Accumulation, Ending Diagonal und ein mögliches Dreieck.
Gedanklich ergibt sich daraus eine potenzielle Struktur für einen erneuten Trade-Ansatz im Kontext einer möglichen Welle (B) innerhalb einer übergeordneten Welle 4 in einem Ending Diagonal.
Sollte dieses Szenario nicht greifen, bleiben die SKS sowie das Broadening Top als Alternativstruktur aktiv – auch innerhalb der (B)-Bewegung.
Wer meine Gedanken und bisherigen Analysen kennt, weiß: In einer Welle 4 taucht häufig eine SKS als scheinbares Top auf – oft eher als Täuschung denn als echtes Ende der Bewegung 😉
Die Marke von 4350 Punkten beim Goldpreis bildet eine Art „eiserDie Marke von 4350 Punkten beim Goldpreis bildet eine Art „eiserne Kuppel“. Große Marktteilnehmer nutzen wiederholt bullische Fallen, um Käufer anzulocken, was auf einen bevorstehenden Wendepunkt hindeutet!
Technische Strategieanalyse für Gold: Das Doppeltop bei 4350 Punkten bietet einen soliden Widerstand und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen „Bullenfalle“. Der Markt bietet ständig Chancen; was fehlt, ist eine besonnene Perspektive, die die oberflächliche Marktmanipulation durchschaut. Die heutigen wiederholten Tests der Marke von 4350 Punkten scheiterten, was auf eine deutliche Abschwächung der kurzfristigen Aufwärtsdynamik hindeutet. Dieser Artikel wird die Volatilität analysieren und den Kern des Kampfes zwischen Bullen und Bären beleuchten.
Fundamentalanalyse: Überbewertete Aufwärtsfaktoren, hoher Verkaufsdruck real
Der Markt scheint sich aktuell im Gleichgewicht zwischen Bullen und Bären zu befinden, doch tatsächlich gibt es deutliche Anzeichen für eine Lockerung der Bedingungen auf hohem Niveau:
Die Aufwärtsfaktoren sind bereits offengelegt: Der Markt hat die langfristigen Zinssenkungen und Goldkäufe der Zentralbanken in diesem Jahr vollständig eingepreist, und der Rückgang der Inflation verlangsamt sich. Jüngste restriktive Äußerungen von Fed-Vertretern deuten auf eine weitere Verzögerung der Zinssenkungen hin. Langfristig orientierte Fonds, die zuvor auf niedrigeren Niveaus eingestiegen sind, zögern, ihre Positionen auf dem aktuellen hohen Niveau auszubauen, und die treibende Kraft der Aufwärtserwartungen für die Kurse nimmt rapide ab.
Die Hochdruckzone weist eine äußerst ungünstige Struktur auf: Im Bereich von 4345–4350 haben sich zahlreiche zuvor festgefahrene Long-Positionen und Gewinnmitnahmen angesammelt, was sie zu einer „natürlichen Barriere“ macht, die kurzfristig schwer zu überwinden ist. Jede Erholung auf dieses Niveau stößt auf konzentrierten Verkaufsdruck – ein typisches Zeichen dafür, dass große Marktteilnehmer ihre Positionen auf hohem Niveau verkaufen, anstatt dass sich ein Momentum für einen Ausbruch aufbaut.
Ein Datenvakuum befeuert kurzfristige Spekulationen: Diese Woche fehlen aussagekräftige Wirtschaftsdaten, wodurch dem Markt ein klarer Anker fehlt. Fonds neigen daher eher zu einer Strategie der Gewinnmitnahme, die auf schnelle Gewinne abzielt. Ohne eine weitere Eskalation der geopolitischen Prämien dürfte Gold keine nachhaltige Nachfrage anziehen.
Kernprognose: Die fundamentale Situation ist im Wesentlichen ein Konflikt zwischen einer schwachen Realität und starken Erwartungen. Das anhaltende Scheitern beim Durchbruch der Marke von 4350 verschiebt das Kräfteverhältnis zunehmend zugunsten der Bären.
Technische Analyse: Bei 4350 bildet sich eine solide „Kuppel“. Das Risiko eines starken Kursrückgangs steigt. Die Tages- und 4-Stunden-Charts zeigen ein klares, kastenförmiges Widerstandsmuster, und bärische Signale werden immer deutlicher:
Der Widerstand des Doppeltops wurde bestätigt, das Risiko einer Abwärtsbewegung des Schwerpunkts steigt: Mehrere Versuche, die wichtige Widerstandszone von 4345-4350 zu durchbrechen, endeten mit langen oberen Schatten und bildeten ein Candlestick-Muster mit mehreren oberen Schatten. Dies deutet darauf hin, dass die Bärenverteidigung in diesem Bereich undurchdringlich ist. Die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte (MA5/MA10) haben sich unter 4350 abgeflacht und zeigen Anzeichen einer Abwärtsbewegung und Konvergenz – ein Frühsignal dafür, dass die Aufwärtsdynamik nachlässt.
Die untere Begrenzung des Kastens rückt stärker in den Fokus: Der Bereich von 4300-4305 bildet zwar eine kurzfristige Unterstützung, seine Widerstandsfähigkeit wird jedoch mit zunehmender Anzahl von Tests des oberen Widerstands allmählich nachlassen. Erfahrungsgemäß ist am Ende einer kastenförmigen Konsolidierung die Wahrscheinlichkeit eines längerfristigen Kursrückgangs höher als die eines Ausbruchs. Sobald der Kurs unter die Marke von 4300 fällt, werden algorithmische Leerverkäufe ausgelöst, wodurch sich Spielraum für eine Abwärtskorrektur ergibt.
Erste Anzeichen einer Divergenz zwischen Volumen und Kurs: Die jüngsten Erholungshochs fielen allmählich niedriger aus, während sich die roten MACD-Balken weiter verkürzen. Die schnellen und langsamen Linien deuten auf ein Death Cross über der Nullachse hin, was auf unzureichende Aufwärtsdynamik und einen zunehmenden Bedarf an einer technischen Korrektur schließen lässt.
Handelsstrategie für heute: Nutzen Sie Leerverkäufe als Speer und einen Ausbruch als Schutzschild.
Angesichts des deutlichen Widerstands darüber und des insgesamt bärischen Trends empfiehlt sich die Strategie, primär nach Short-Möglichkeiten auf höheren Niveaus zu suchen, Long-Positionen als sekundäre Option zu nutzen und für kurzfristige Trades stets kleine Positionen zu verwenden.
Strategie 1: Fokus auf Leerverkäufe (Ausnutzung der Rallye und des anschließenden Pullbacks)
Einstiegsbereich: Eröffnen Sie Short-Positionen in Tranchen im Bereich von 4340–4348.
Verteidigungspunkt: Eine Stop-Loss-Order sollte platziert werden, wenn der Kurs sich effektiv über 4355 hält (ein Ausbruch über dieses Niveau würde die kurzfristige Abwärtsbewegung umkehren).
Kursziele: Erstes Kursziel 4315, zweites Kursziel 4305–4300
Logik: Basierend auf der oberen Begrenzung der Handelsspanne und mehreren Widerstandsniveaus sollte nach Erschöpfung der Käufer eine Korrekturbewegung angestrebt werden.
Strategie Zwei: Defensiver Kauf am Tiefpunkt (nur bei wirksamen Unterstützungsniveaus)
Einstiegsbereich: Erwägen Sie eine kleine Long-Position, wenn der Goldpreis schnell in den Bereich von 4303–4308 fällt.
Verteidigungspunkt: Eine Stop-Loss-Order muss sofort platziert werden, wenn der Kurs unter 4298 fällt, und eine Short-Position sollte umgehend erwogen werden.
Kursziele: Erstes Kursziel 4325, zweites Kursziel 4338
Logik: Dies dient ausschließlich der kurzfristigen Arbitrage von überverkauften Kursen am unteren Rand der Handelsspanne. Ein Unterschreiten dieses Niveaus löst sofort eine Short-Position aus.
Risikomanagement (höchste Priorität):
Das größte Tabu in einem volatilen Markt ist das Jagen von Höchst- und Tiefstständen. Die strikte Einhaltung des Prinzips, entgegen der Handelsspanne zu handeln, ist unerlässlich.
Halten Sie jede Positionsgröße unter 5 % Ihres Gesamtkapitals und warten Sie auf eine passende Aufstockungsmöglichkeit nach einem Ausbruch aus der Handelsspanne.
Fällt der Kurs im Laufe der Sitzung unter die Unterstützung bei 4300, kann eine Erholung auf etwa 4310 als zweiter Einstiegspunkt für eine Short-Position mit einem Kursziel von 4285 betrachtet werden.
Zusammenfassung: Gold befindet sich unterhalb von 4350 in einer Konsolidierungsphase, da die Käufer wiederholt scheitern, diese Marke zu durchbrechen. Das nachlassende Volumen und das darüber gebundene Kapital bilden einen doppelten Widerstand. Solange kein signifikanter Ausbruch mit erhöhtem Volumen erfolgt, bietet jeder Rücksetzer auf etwa 4350 ein hohes kurzfristiges Potenzial für Short-Positionen, um die Höchststände zu testen. Der Fokus des heutigen Handels sollte darauf liegen, im Bereich von 4345–4300 günstig zu kaufen und teuer zu verkaufen. Das Risiko einer längeren Konsolidierungsphase mit anschließendem Kursrückgang muss jedoch sorgfältig beobachtet werden. Ein Durchbruch unter dieses Niveau könnte kurzfristig den Weg des geringsten Widerstands darstellen.
Wenn Ihnen diese Analyse neue Erkenntnisse für Ihre Handelsstrategie geliefert hat, freuen wir uns über ein Like, ein Teilen oder Ihre Ein- und Ausstiegspunkte in den Kommentaren. Der Markt ist unberechenbar; lassen Sie uns gemeinsam Risiken managen und langfristigen Erfolg erzielen.
ETHUSD H1: Warten die Verkäufer bei 1.780 USD?ETHUSD zeigt im H1-Chart Schwächesignale, nachdem der Kurs den Widerstandsbereich um 1.780–1.800 USD nicht überwinden konnte. Der Preis bleibt weiterhin unter der kurzfristigen Abwärtstrendlinie eingeengt.
ETH handelt derzeit im Bereich von EMA34 und EMA89, konnte jedoch noch keinen klaren Ausbruch bestätigen. Die darüberliegende Widerstandszone bleibt entscheidend, da dort bereits mehrfach Verkäufer aktiv wurden. Wird der Kurs erneut abgewiesen, könnte ETH in Richtung 1.720–1.700 USD zurückfallen.
Einstiegsfokus:
Vorrangig Ablehnungssignale im Bereich 1.750–1.780 USD beobachten, um mögliche Short-Setups im Trend zu finden.
Invalidation:
Das bärische Szenario verliert seine Gültigkeit, wenn der Kurs eine H1-Kerze deutlich über 1.800 USD schließt.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
ETHUSD H1: Verbirgt diese Erholung einen neuen Abverkauf?Ethereum zeigt derzeit eine kurzfristige Erholung, nachdem der Kurs von der Zone um 1.730 USD abgeprallt ist. Die aktuelle Entwicklung reicht jedoch noch nicht aus, um einen neuen Aufwärtstrend zu bestätigen. Der Preis bewegt sich weiterhin innerhalb eines klaren Abwärtskanals und bildet fortlaufend tiefere Hochs.
Die jüngste Erholung hat den Kurs lediglich in den mittleren Bereich des Abwärtskanals zurückgeführt, während EMA34 und EMA89 weiterhin oberhalb des Marktes verlaufen und als dynamische Widerstände fungieren. Dies deutet darauf hin, dass die aktuelle Kaufdynamik eher eine technische Gegenbewegung als eine echte Trendwende darstellt. Sollte ETH im aktuellen Bereich erneut abgewiesen werden, könnte der Verkaufsdruck zurückkehren.
Einstiegsfokus:
Vorrangig auf Ablehnungssignale im Bereich von 1.750–1.760 USD achten, um mögliche Short-Setups im Einklang mit dem Abwärtstrend zu identifizieren.
Invalidation:
Das bärische Szenario verliert seine Gültigkeit, wenn der Kurs die Oberkante des Abwärtskanals durchbricht und sich nachhaltig über 1.780 USD etabliert.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
EUR/USD – Bärischer Ausbruch bestätigt 📉 EUR/USD – Bärischer Ausbruch bestätigt 🐻
🔍 Marktanalyse
EUR/USD hat den aufsteigenden Trendkanal nach unten durchbrochen, was auf einen möglichen Wechsel von einer bullischen zu einer bärischen Marktstruktur hindeutet. Die starke rote Impulskerze bestätigt den zunehmenden Verkaufsdruck.
⚡ Wichtige technische Signale
✅ Trendkanal-Bruch – Verlust der bullischen Struktur.
✅ Bearischer CHoCH – Marktstrukturwechsel zugunsten der Verkäufer.
✅ Ablehnung am Order Block (OB) – Starker Widerstandsbereich bestätigt.
✅ Hohes bärisches Momentum – Verkäufer kontrollieren aktuell den Markt.
🎯 Handelsausblick
📌 Pullback-Zone: 1,1580 – 1,1600 (Order Block)
🎯 Kursziel: Unterstützung bei 1,1475
❌ Ungültigkeit: Ein nachhaltiger Anstieg über den Order Block würde das bärische Szenario abschwächen.
📌 Fazit
🐻 Bias: Bärisch
Solange der Kurs unter dem gebrochenen Kanal und dem Order-Block-Widerstand bleibt, ist eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung in Richtung 1,1475 wahrscheinlich. Ein Rücklauf in die Widerstandszone könnte neue Verkaufschancen bieten. 📉🔥
Eine Achterbahnfahrt für Gold!
Gold erlebte während des gestrigen US-Handels eine regelrechte Achterbahnfahrt. Vor der Zinsentscheidung der Federal Reserve herrschte am Markt Ruhe und eine ausgeprägte Abwarten-Haltung; der Goldpreis kletterte auf ein Hoch von 4381. Die Situation drehte sich jedoch schlagartig, nachdem der neue Fed-Vorsitzende Warsh sein „Debüt“ gegeben hatte: Der Preis stürzte kurzfristig ab und markierte ein Tief bei 4218 – ein Tagesverlust von 163 $.
In unserer gestern veröffentlichten Strategie hatten wir empfohlen, bei einer Erholung in den Bereich 4370–4375 Short-Positionen einzugehen; wir platzierten eine Live-Order bei 4375 – nahe dem Tageshoch – und konnten erfolgreich Gewinne mitnehmen. Zudem schlugen wir Long-Positionen bei einem Rücksetzer auf 4265–4270 vor, wobei der Preis bis auf 4330 anstieg. Wir hatten darauf hingewiesen, dass bei einem Bruch der Marke 4265–4270 wahrscheinlich die Niveaus 4230–4210 angesteuert würden, um die Kurslücke zu schließen. Es ist offensichtlich, dass die gestrigen Marktbewegungen nach der Fed-Entscheidung genau so verliefen, wie wir es prognostiziert hatten.
Morgen ist „Juneteenth“; die Märkte schließen früher, und aufgrund der begrenzten Liquidität dürfte der Preis kurzfristig eine Phase der Konsolidierung und Korrektur innerhalb einer bestimmten Handelsspanne durchlaufen. Nach dem anfänglichen Absturz kam es zu einer Erholung aus überverkauftem Zustand und einem stufenweisen Anstieg bis auf ein Intraday-Hoch von 4329. Unsere Strategie aus der Asien-Sitzung – Short-Positionen im Erholungsbereich 4320–4330 – zahlte sich erneut aus, da der Preis auf ein Tief von 4296 zurückfiel; unsere Strategien der letzten zwei Tage waren weitgehend präzise – ich hoffe, Sie sind uns gefolgt.
Sollte der Preis über 4382 steigen, wäre diese Korrekturphase beendet, was möglicherweise den Weg in Richtung 4430 oder höher ebnen könnte. Achten Sie im Hinblick auf kurzfristige Widerstände auf den Bereich 4325–4330 (bei Annäherung könnten sich leichte Short-Positionen anbieten), wobei ein starker Widerstand nahe 4382 liegt. Auf der Unterseite sind die Zone 4290–4295 als kurzfristige Unterstützung und der Bereich um 4225 als starke Unterstützung zu beobachten (bei Annäherung könnten sich leichte Long-Positionen anbieten). Angesichts der zunehmenden kurzfristigen Volatilität weiten wir unsere erwarteten Handelsspannen entsprechend aus.
DAX Tagesausblick 18. Juni– Hawkishe FED, wo bleiben die Shorts?Geopolitische Lage: Iran-Deal bleibt aktuell das dominierende Makro-Thema
Während sich die Aufmerksamkeit vieler Marktteilnehmer auf die gestrige FED-Sitzung gerichtet hat, bleibt die geopolitische Entwicklung rund um den Nahen Osten aktuell der wichtigste Treiber für die globalen Finanzmärkte.
Die USA und der Iran haben in dieser Woche ein vorläufiges Abkommen unterzeichnet, das zunächst eine 60-tägige Verhandlungsphase einleitet. Nach Angaben beider Seiten wurde das Memorandum bereits von US-Präsident Donald Trump und dem iranischen Präsidenten unterzeichnet und ist laut iranischen Regierungsvertretern bereits in Kraft getreten.
Der Inhalt des Abkommens umfasst unter anderem die Verlängerung der Waffenruhe, die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz, die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen, die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte sowie umfangreiche wirtschaftliche Investitionen in den Wiederaufbau des Landes. Gleichzeitig soll die Internationale Atomenergiebehörde die weitere Entwicklung des iranischen Atomprogramms überwachen.
Auch die G7-Staaten begrüßten die Fortschritte und forderten zusätzlich eine Waffenruhe im Libanon. Gleichzeitig bleibt die Situation angespannt. Israel führte erneut Luftschläge gegen Ziele im Libanon durch, während es weiterhin Spannungen mit der Hisbollah gibt. Präsident Trump machte zudem deutlich, dass die USA bei einem Scheitern des Abkommens erneut militärisch eingreifen würden.
Insgesamt bleibt das Risiko im Nahen Osten bestehen, allerdings hat sich die Wahrscheinlichkeit eines unmittelbaren Öl- oder Versorgungsschocks gegenüber der Vorwoche deutlich reduziert. Genau dieser Faktor dürfte aktuell kurzfristig schwerer wiegen als die hawkischen Aussagen der FED.
Auch in Asien gab es weitere positive Signale. Die Spannungen zwischen China und Taiwan haben sich zuletzt nicht weiter verschärft. Zudem setzen die USA und China ihre Gespräche über Handels- und Wirtschaftsfragen fort. Zusammen mit den Fortschritten im Nahen Osten sorgt dies aktuell für eine spürbare Entspannung auf geopolitischer Ebene.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Auch auf der Datenseite gab es gestern zahlreiche wichtige Veröffentlichungen.
In Europa stieg die Inflation im Jahresvergleich wie erwartet von 3,0 % auf 3,2 %. Die Kerninflation legte sogar von 2,2 % auf 2,6 % zu und lag damit leicht über den Erwartungen. Lediglich die monatliche Entwicklung zeigte mit 0,1 % weiterhin eine gewisse Stabilisierung.
In den USA standen vor allem die Einzelhandelsumsätze im Fokus. Die Retail Sales stiegen mit 0,9 % deutlich stärker als erwartet. Erwartet wurden lediglich 0,5 %, nachdem der Vormonat bei 0,4 % gelegen hatte.
Die Einzelhandelsumsätze gelten als einer der wichtigsten Indikatoren für den privaten Konsum. Da der Konsum den größten Teil der US-Wirtschaft ausmacht, zeigen steigende Retail Sales grundsätzlich eine robuste wirtschaftliche Entwicklung und sprechen gegen eine unmittelbar bevorstehende Rezession.
Auch die Core Retail Sales konnten positiv überraschen. Hier stieg der Wert auf 0,8 % und lag damit ebenfalls über den Erwartungen von 0,6 %. Die Daten zeigen, dass die Nachfrage der Verbraucher trotz höherer Finanzierungskosten weiterhin stabil bleibt.
Zusätzlich stieg das GDPNow-Modell der Atlanta FED zuletzt auf rund 3 %. Zusammen mit den starken Konsumdaten ergibt sich weiterhin das Bild einer widerstandsfähigen US-Wirtschaft.
Bei den Rohöllagerbeständen wurde hingegen ein deutlicher Rückgang um 8,263 Millionen Barrel gemeldet. Erwartet worden war lediglich ein Rückgang von 3,6 Millionen Barrel. Fundamental betrachtet wären diese Daten eigentlich klar bullish für Öl gewesen. Dennoch setzte sich die Schwäche im Ölmarkt fort, da die Entspannung im Nahen Osten aktuell deutlich stärker gewichtet wird als die Lagerbestandsdaten.
FED: Zinsen unverändert, Ton deutlich hawkisher
Wie erwartet beließ die FED den Leitzins in einer Spanne von 3,50 % bis 3,75 %.
Die eigentliche Überraschung lag jedoch nicht in der Zinsentscheidung selbst, sondern im Tonfall des Statements, den Economic Projections sowie der anschließenden Pressekonferenz von FED-Chef Kevin Warsh.
Im Statement betonte die FED erneut, dass die Inflation weiterhin deutlich über dem 2-Prozent-Ziel liegt. Gleichzeitig hob die Notenbank die robuste Entwicklung von Produktivität, Investitionen und Arbeitsmarkt hervor.
Im Dot Plot verschob sich die Erwartung der FED-Mitglieder weiter nach oben. Neun von neunzehn Mitgliedern rechnen inzwischen mit mindestens einer weiteren Zinserhöhung bis Ende 2026. Gleichzeitig wurden die Inflationserwartungen angehoben und die Wachstumserwartungen leicht reduziert.
Auch Kevin Warsh zeigte sich in der Pressekonferenz deutlich restriktiver als viele Marktteilnehmer erwartet hatten (inklusive mir ;)). Er stellte klar, dass Preisstabilität oberste Priorität habe und dass die FED künftig deutlich weniger Forward Guidance liefern werde.
Die gestrige Sitzung war damit eindeutig hawkish.
Trotzdem stellt sich die Frage, warum die Aktienmärkte nicht deutlich stärker unter Druck geraten sind.
Die Antwort liegt vermutlich in der geopolitischen Entwicklung. Die Entspannung im Nahen Osten, fallende Ölpreise und die Aussicht auf sinkende Inflationsrisiken durch eine Wiederöffnung der Straße von Hormuz wirken aktuell als Gegengewicht zur restriktiveren Geldpolitik.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute wird der Datenkalender etwas ruhiger, aber trotzdem nicht unwichtig. Am Vormittag und Mittag stehen mehrere EZB-Speaker im Fokus. Hier bleibt entscheidend, wie die EZB die zuletzt wieder gestiegene Inflation in Europa einordnet und ob sie sich durch die Entspannung beim Ölpreis bereits etwas beruhigter zeigt.
Am Nachmittag rücken dann vor allem die US-Arbeitsmarktdaten in den Fokus. Die Initial Jobless Claims werden mit 225.000 erwartet, nach zuvor 229.000. Solange die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe niedrig bleiben, spricht das weiterhin für einen stabilen Arbeitsmarkt und gibt der FED keinen direkten Grund, kurzfristig dovisher zu werden.
Zusätzlich kommt der Philadelphia FED Manufacturing Index. Erwartet wird ein Anstieg auf 9,8, nach zuvor -0,4. Dieser Index misst die allgemeine Geschäftslage im verarbeitenden Gewerbe der Region Philadelphia. Werte über null zeigen eine Verbesserung der Bedingungen, Werte unter null eine Verschlechterung.
Sollte der Index deutlich stärker als erwartet ausfallen, würde das erneut für eine robuste US-Wirtschaft sprechen. Gleichzeitig wäre das aber auch ein weiterer Baustein für die hawkishe FED, weil eine stabile Wirtschaft höhere Zinsen länger verkraften kann.
Märkte und Korrelationen im Überblick
Beim Ölmarkt bleibt die Bewegung sehr spannend. Trotz der extrem schwachen Rohöllagerbestände, also eines Rückgangs um 8,263 Millionen Barrel, konnte Öl nicht nachhaltig steigen. Der Grund liegt klar in der geopolitischen Entspannung. Die Märkte preisen aktuell weniger Risikoaufschlag für den Nahen Osten ein.
US Oil steht aktuell im Bereich von 74,6 Dollar und notiert auf Wochensicht bereits rund 12 % tiefer. Damit bleibt der Abwärtstrend kurzfristig intakt. Solange Öl unter 77 Dollar bleibt, liegt für mich die nächste relevante Zone im Bereich von 70 Dollar.
Für Risk Assets ist das grundsätzlich positiv. Fallende Ölpreise bedeuten mittelfristig Entspannung bei Energiepreisen, Transportkosten und Inflationserwartungen. Genau deshalb wird die Nahost-Entspannung aktuell so stark vom Markt gewichtet.
Bei den US-Staatsanleihenrenditen sahen wir nach der FOMC-Sitzung dagegen eine klare hawkishe Reaktion. Besonders die kurz- und mittelfristigen Renditen sind stark angestiegen. Die 3-jährigen Renditen legten deutlich zu, ebenso die 5-jährigen und 10-jährigen. Die 30-jährigen Renditen zeigten sich dagegen schwächer.
Das zeigt, dass der Markt vor allem am kurzen Ende Zinserhöhungsrisiken einpreist. Die Hoffnung auf Zinssenkungen wurde weiter nach hinten verschoben. Genau das ist normalerweise Gegenwind für Growth-Werte, Nasdaq, Bitcoin und zinssensitive Assets.
Auch der US-Dollar zeigte gestern eine starke Reaktion. Der DXY konnte deutlich zulegen und lief aus dem Bereich um 99,5 wieder über die 100er-Marke. Für mich ist jetzt entscheidend, wie der Dollar am oberen Ende der aktuellen Range im Bereich 100,5 bis 100,6 reagiert. Sollte der DXY diesen Bereich nachhaltig durchbrechen und das Momentum aus steigenden Renditen, hawkisher FED und Safe-Haven-Nachfrage halten, wäre eine Ausweitung Richtung 101 möglich.
Der VIX zog gestern ebenfalls deutlich an und legte rund 15 % zu. Trotzdem notiert der Volatilitätsindex aktuell nur im Bereich um 17 und damit weiterhin unter der wichtigen 20er-Marke. Das bedeutet: Ja, Unsicherheit ist zurückgekommen, aber wir sehen noch keine echte Stressphase am Markt.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia zeigte gestern erneut Schwäche und verlor rund 1,3 %. Die Aktie konnte den Bereich um 212 Dollar nicht nachhaltig nach oben durchbrechen. Für das bullische Szenario bleibt entscheidend, dass Nvidia entweder wieder über 212 Dollar ausbricht oder die Unterstützungszone bei 200 bis 198 Dollar verteidigt.
Ein Bruch unter 198 Dollar wäre kurzfristig kritisch, da Nvidia als KI-Leader weiterhin eine wichtige Signalwirkung für den gesamten Nasdaq hat.
Bitcoin
Bitcoin zeigte gestern ebenfalls Schwäche. Nach dem Bruch des Tagestiefs vom Dienstag kam es wie erwartet zu weiterem Verkaufsdruck. Im aktuellen Marktumfeld mit hawkisher FED, stärkerem Dollar und steigenden Renditen bleibt Bitcoin anfällig.
Solange Bitcoin keinen starken Daily Close liefert, bleibe ich hier vorsichtig. Einen erneuten Rücklauf in Richtung 60.000 Dollar kann ich mir weiterhin vorstellen. Long-Setups werden für mich erst wieder interessanter, wenn Bitcoin auf Tagesbasis Stärke zeigt und wichtige Widerstände zurückerobert.
SPX
Der S&P 500 reagierte gestern nach dem FOMC-Newsblock zunächst deutlich schwächer. Der Index verlor rund 1,23 % und schloss sogar unterhalb der 7.500er-Zone. Gleichzeitig kam über Nacht in der Asia-Session wieder Unterstützung in den Markt.
Für mich bleibt die 7.500er-Zone jetzt entscheidend. Solange der S&P 500 diesen Bereich zurückerobern und verteidigen kann, bleibt eine Stabilisierung möglich. Sollte der Index jedoch erneut unter das gestrige Tagestief und unter 7.500 fallen, sehe ich weiteres Abwärtsrisiko in Richtung des Wochentiefs aus KW23 bei rund 7.360.
Für ein neues Long-Signal müsste der S&P 500 zunächst das gestrige Tageshoch im Bereich 7.615 zurückerobern. Erst dann wäre wieder mehr Momentum auf der Oberseite möglich.
NASDAQ
Im Nasdaq wurde gestern zwischenzeitlich die 30.000er-Marke unterschritten. Auch hier kam nach dem FOMC-Schock Verkaufsdruck auf, allerdings wurde der Rücksetzer bereits wieder teilweise aufgekauft.
Für den heutigen Handelstag ist die 30.000er-Marke der zentrale Bereich. Solange der Nasdaq darüber bleibt, kann sich der Markt stabilisieren. Sollte der Nasdaq jedoch erneut unter 30.000 fallen und darunter schließen, sehe ich weiteres Risiko in Richtung 29.500.
Auf der Oberseite wäre für Longs wichtig, dass der Nasdaq das gestrige Tageshoch bei rund 30.265 zurückerobert. Dann wäre ein weiterer Push in Richtung 30.500 möglich.
US30
Beim Dow Jones beziehungsweise US30 sahen wir gestern zunächst einen starken Peak bis fast 52.500 und damit neue Allzeithochs. Danach kam jedoch deutlicher Verkaufsdruck auf und der Index schloss wieder unter 52.000.
Aktuell wird die 52.000er-Zone erneut getestet. Sollte US30 hier scheitern und gleichzeitig das gestrige Tagestief sowie die Zone um 51.500 verlieren, wären weitere Shorts in Richtung 51.000 für mich denkbar. Für Longs müsste der Markt die 52.000 nachhaltig zurückerobern und verteidigen.
DAX Tagesausblick
Der DAX zeigt im Vergleich zu den US-Indizes aktuell das stärkere Bild. Während die US-Indizes nach der hawkischen FED unter Druck standen, konnte der DAX gestern trotz allem mit einem Plus von rund 0,5 % schließen.
Heute Morgen wurde bereits das gestrige Tageshoch gebrochen und der Index notiert im Bereich um 25.050 Punkte. Damit bleibt das übergeordnete charttechnische Bild weiterhin bullisch.
Für mich ist jetzt entscheidend, ob der DAX das Tageshoch vom Dienstag im Bereich um 25.120-25.150 herausnehmen kann. Gelingt ein nachhaltiger Bruch über diese Zone, wären weitere Impulse in Richtung 25.300 bis 25.400 denkbar.
Trotzdem bleibe ich vorsichtig. Die FED war gestern eindeutig hawkish. Die Zinssenkungshoffnungen wurden weiter nach hinten verschoben und der Markt preist sogar wieder Zinserhöhungsrisiken ein. Normalerweise wäre das klarer Gegenwind für Aktien.
Der Grund, warum der DAX trotzdem stabil bleibt, liegt in der massiven Entspannung beim Ölpreis und der geopolitischen Lage. Europa profitiert besonders von fallenden Energiepreisen. Deshalb kann der DAX kurzfristig stärker performen als die US-Tech-Indizes.
Ein Short-Szenario wird für mich erst interessant, wenn der DAX zunächst die Hochs im Bereich 25.120 abgreift, dort eine klare Rejection zeigt und anschließend wieder unter die 25.000er-Zone fällt. Für bestätigte Shorts wäre ein Bruch unter die Tagestiefs von Dienstag und Mittwoch im Bereich um 24.700 wichtig.
Unterhalb von 24.700 wären Rückläufe in Richtung 24.650 und anschließend 24.500 möglich.
Solange der DAX aber über 25.000 bleibt und die US-Futures stabil bleiben, ist das kurzfristige Momentum weiterhin bullisch.
Fazit für den heutigen Handelstag
Die FED war gestern klar hawkish. Der Leitzins blieb zwar unverändert, aber Statement, Dot Plot, Economic Projections und Pressekonferenz zeigen deutlich: Higher for Longer bleibt das Hauptthema, und weitere Zinserhöhungen sind nicht vom Tisch.
Gleichzeitig hat sich die geopolitische Lage im Nahen Osten massiv entspannt. Der Iran-Deal, die Öffnung der Straße von Hormuz, fallende Ölpreise und die Aussicht auf niedrigere Energie- und Inflationsrisiken wirken aktuell als starkes Gegengewicht zur FED.
Genau deshalb fallen die Märkte nicht sofort durch. Der Markt handelt nicht nur die FED, sondern auch die Frage, ob der Öl- und Inflationsschock der letzten Wochen gerade wieder aus dem Markt gepreist wird.
Für den DAX bleibt mein Bias kurzfristig neutral bis leicht bullish, solange wir über 25.000 bleiben und die Zone um 25.160 nachhaltig brechen können. Unterhalb von 24.700 würde sich das Bild dagegen wieder klar eintrüben.
Ich werde heute Mittag noch ein separates Video zur FED hochladen, in dem ich die Economic Projections, den Dot Plot und die Pressekonferenz von Kevin Warsh ausführlich auseinandernehme.
Wichtigestes Wort zum schluss:
Ich würde heute nicht blind shorten, jedoch bin ich sehr vorsichtig mit neuen Longs. Durch die Daten der Fed gestern, reicht es, wenn kleine geopolitische negative Headlines rein kommen um stärkere Abverkäufe in den Indizes in Gang zu bringen. Die entscheidenden Level habe ich oben durchgegeben, ich suche aktiv eher nach Shorts MIT BESTÄTIGUNG!
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung. Allen einen stabilen Handelstag.
BTCUSD: Prallt Bitcoin jetzt zur 67.000-Marke zurück?BTCUSD bewegt sich weiterhin sehr sauber innerhalb eines Aufwärtskanals, wobei jede Korrekturphase schnell neues Kaufinteresse anzieht. Besonders interessant finde ich, dass der Preis nach dem jüngsten starken Rückgang exakt die untere Trendlinien-Unterstützung erreicht hat und dort sofort eine positive Reaktion zeigte.
Dies ist nicht das erste Mal, dass diese Zone eine starke Aufwärtsbewegung ausgelöst hat. In der Vergangenheit traten Käufer immer wieder entschlossen auf, sobald der Kurs diese Unterstützung testete, um den bestehenden Trend zu verteidigen. Aktuell beginnt der Markt erneut ähnliche Signale zu senden.
Sollte die Kaufdynamik anhalten, erwarte ich, dass BTCUSD seine Aufwärtsbewegung in Richtung 67.000 USD fortsetzt. Dieser Bereich verdient besondere Aufmerksamkeit, da er nahe der Mittellinie des Kanals liegt, die in einem Aufwärtstrend häufig als dynamischer Widerstand fungiert.
Natürlich benötigt der Markt stets eine Bestätigung. Solange der Kurs jedoch oberhalb der aktuellen Unterstützung bleibt, liegt der kurzfristige Vorteil weiterhin auf der Seite der Käufer.
18.06.2026 - Gold, DAX, S&P, SpaceX - GBE MarktcheckHerzlich willkommen zum GBE-Marktcheck!
Ich bin Raphael Dreyer, Experte für Charttechnik bei GBE brokers. In diesem Video analysiere ich für dich die aktuell wichtigsten und interessantesten Märkte aus charttechnischer Sicht.
- Gold an einem wichtigen Widerstand
- DAX aktuell mit wenig Bewegung
- S&P mit leichten Abgaben
- SpaceX von der Euphorie getragen
Der GBE-Marktcheck liefert dir regelmäßig kompakte Marktanalysen, klare technische Einordnungen und relevante Handelslevels – kurz, verständlich und praxisnah.
Ich wünsche dir einen erfolgreichen Handelstag und freue mich, wenn du auch beim nächsten GBE-Marktcheck wieder dabei bist.
Risikohinweis:
CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 73,62 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Handelsstrategie vor der Fed-Entscheidung!
Vor zwei Tagen gab US-Präsident Trump bekannt, dass eine Einigung mit dem Iran erzielt worden sei. Er ordnete die freie Durchfahrt durch die Straße von Hormus sowie die sofortige Aufhebung der von der US-Marine verhängten Blockade gegen den Iran an.
Der Markt befindet sich derzeit in einer abwartenden Haltung. Für heute um 08:30 Uhr (US-Ostküstenzeit) sind die Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten sowie die Zinsentscheidung der Federal Reserve angesetzt; alle Blicke richten sich auf das Ergebnis. Im Vorfeld dieser Ereignisse dürfte es am Markt zu starken Kursschwankungen kommen.
Die Zinsentscheidung wird voraussichtlich nur kurzfristige Volatilität auslösen; die fundamentalen Faktoren, die den Goldpreis mittel- bis langfristig stützen, bleiben unverändert. Zentralbanken weltweit bauen ihre Goldbestände weiter aus, was den Preisen eine langfristige Untergrenze verleiht, da physische Käufe bei starken Kursrücksetzern stützend wirken. In Verbindung mit der langfristig schwindenden Glaubwürdigkeit des US-Dollars und der geopolitischen Zersplitterung besteht eine anhaltende Nachfrage nach Gold als Wertspeicher. Hohe Zinsen mögen das Aufwärtspotenzial von Gold zwar begrenzen, ändern jedoch nichts an dessen langfristigem Wert als Bestandteil der Vermögensallokation; sie beeinflussen lediglich kurzfristige Preisschwankungen.
Handelsstrategie für Gold am heutigen Tag:
1. Short-Positionen: Erwägen Sie die Eröffnung von Short-Positionen im Bereich 4350–4370 mit dem Ziel einer Kursbewegung von mehr als 30–50 $. Wählen Sie beim ersten Erreichen dieses Bereichs zunächst eine geringe Positionsgröße.
2. Long-Positionen: Erwägen Sie die Eröffnung kleiner Long-Positionen im Bereich der Marke von 4300 mit dem Ziel einer Kursbewegung von mehr als 30 $.
Gold-Dreieck Squeeze, Steht ein dynamischer Ausbruch bevor?Gold zeigt im H1 Timeframe eine extreme strukturelle Kompression und zieht sich innerhalb einer symmetrischen Dreiecksmatrix die durch die Punkte A B C D gekennzeichnet ist eng zusammen
Während der historische Trendfluss von institutionellen Verkäufern dominiert wird ist die unmittelbare Price Action in eine volatile Gleichgewichtsphase übergegangen um Liquidität vor der nächsten Expansionswelle aufzubauen
Globaler Kontext
Das breitere Finanzumfeld ist aufgrund von Wirtschaftsdatenveröffentlichungen von hoher Volatilität geprägt was zu erheblichen Kapitalumschichtungen zwischen dem sicheren Hafen Gold und Fiat Währungen führt
Das Smart Money nutzt diesen symmetrischen Keil um die Price Action eng zu komprimieren und den Markt zwischen einer unteren Gap Unterstützung und einem oberen Premium Angebotsblock zu halten
Diese Konsolidierung fungiert als klassische Liquiditätsfalle die verfrühte Ausbruchsorders auf beiden Seiten einschließt bis ein massiver Volumenschub den Markt in einen nachhaltigen Trend zwingt
Technical Playbook
Der Bias Intraday Range Kompression / Strategische Ausbruchsüberwachung wir überwachen die internen Dreieckswände auf einen definitiven Dynamikbeschleunigungstrigger
Die Hauptzonen** unsere taktischen Fokusbereiche liegen auf der PREMIUM SELL Grenze bei 4375 4400 und der Gap Unterstützung bei 4240 4270
Der Zielpfad** basierend auf den Richtungsvektoren soll der Preis innerhalb des verbleibenden Keilraums oszillieren bevor ein hochvolumiger Ausbruch erfolgt um die Liquiditätspools abzuräumen
Invalidierung** das gesamte Kompressions Szenario wird sofort ungültig wenn der Markt einen nachhaltigen H1 Kerzenschluss vollständig außerhalb der Dreieckstrendlinien verzeichnet















