USDT.D - W vs M Pattern vs Cup-and-Handle
USDT.D befindet sich seit dem Hoch 2022 in einer übergeordneten Abwärtsstruktur. Die aktuelle Bewegung bildet dabei eine große W- bzw. Double-Bottom-Struktur innerhalb dieses Abwärtstrends.
Der entscheidende Punkt ist aber die zeitlich versetzte Spiegelung des Cup & Handle
Die W-Formation bildet den Boden der möglichen gespiegelten Cup-&-Handle-Struktur. Der Ausbruch über 9.4 wäre damit die Bestätigung, dass sich die übergeordnete Spiegelung des Cup & Handle weiterentwickelt.
Der Kurs befindet sich nun wieder an der entscheidenden Widerstandszone. Sollte USDT.D dort abgewiesen werden, könnte sich die Formation entsprechend der eingezeichneten Struktur weiterentwickeln. Ein Ausbruch über den Widerstand würde diese Interpretation dagegen negieren.
Für mich ist besonders interessant, ob der Widerstand nachhaltig gebrochen wird und somit die gespiegelten Cup-&-Handle-Struktur zum tragen kommt oder ob die Unterstützung bei 6.5 der beginn einer möglichen M - Formation ist.
Chartmuster
nasdaq. C-Welle startetbei dem letzten Update haben wir das Hoch im Nasdaq sehr genau erwischt.
seitdem gab es mehrere massive Abverkäufe und ebenso mehrere Versuche den Kurs wieder nach oben zu pushen, so, dass wir uns ein einem Dreieck bewegt haben.
Im Trading-Room haben wie alles Down-Bewegungen mitgeshortet.
nun wurde die untere Trendlinie des Dreiecks nach unten durchbrochen und die 28700-Zone mit Tagesschlusskurs gebrochen,
Die signalisiert den Start der C-Welle nach unten.
Kursziel, nach aktueller Chart-Analyse 24000.
werden wir im Laufe der Bewegung anpassen müssen
Wall Street Wochenausblick KW30 2026 + Wall Street Fokusthemen📊 Wall Street Wochenausblick KW30 2026
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👉 Auf geht's: Euer Wochenausblick für die KW30 2026:
📈 3 Bereiche können zu erhöhter Vola an den Märkten führen:
Als Trader & Investor ist es essenziell die folgenden 3 Bereich ständig im Auge zu behalten. Bis Ende Juli fokussiert sich die Wall Street auf die Quartalsberichte der großen US-Unternehmen. Quartalszahlen sind einer von 3 Bereichen, die historisch zu stärkeren Bewegungen an den Aktien- aber auch anderen Märkten (wie Gold, Forex, Krypto) und Co. geführt haben:
⏰ Die Fokus-Unternehmen der kommenden Woche:
Alphabet, Tesla und Intel werden besondere Aufmerksamkeit erhalten, denn die Tech-getriebene Rallye scheint ins Wanken zu geraten.
🔔 Diese Zahlen sind besonders wichtige, denn der Nasdaq tradet an einer charttechnisch wichtigen Zielmarke:
Die Juni-Tiefs haben am Freitag gehalten. Ein Bruch könnte eine größere Korrektur einleiten.
📊 Und Analystenerwartungen sind so wie hoch wie nie zuvor:
Liegt die Messlatte zu Hoch für weitere Kursanstiege? Zumindest kurzfristig könnte dies der Fall sein.
⚡ Einer der Hauptauslöser für den aktuellen Tech-Abverkauf:
Starke TSCM Quartalszahlen letzte Woche führten nicht zu einem weiteren Kursanstieg. Statdessen fiel die Aktie um knapp 7%. Dies zeigt, dass "solide Zahlen" allein nicht mehr ausreichen, um weitere Kaufwellen auszulösen:
📉 Die Reaktion der Netflix-Aktie zeigen die "TSMC-Story" auch im US-Markt:
Ein 15%-Rückgang von post-Earnings Hoch und Tief bei nur knapper Verfehlung der Aussichten für das nächste Quartal spricht Bände...
⚖️ Sind einmalige Investment-Markups wirklich nachhaltig?
Investments in Anthropic and SpaceX werden zukünftig keinen großen Anteil der Gesamteinkommens der Hyperscaler ausmachen. Aktuell machen diese Investment-Gewinne bei einigen Unternehmen über 50% der Profite aus:
🐻 Wie sehr diese Investment-Gewinne einbrechen könnten sieht man am Verlauf der SpaceX-Aktie:
Wir stehen nun 45% unter den post-IPO-Hoch. Ich glaube langfristig an eine starke Investment-Story, aber kurzfristig sitzen die meisten Investoren auf Verlusten.
🔥 Goldman Sachs zeigt: Privatanleger-Favoriten fallen in diesem Monat so stark wie seit 2022 nicht mehr:
... und von Ende 2021 bis Mitte 2022 fiel der NAS100 um ca. 28%. Ist dies ein erstes Vorzeichen eines Bärenmarktes?
📅 Auch auf der Makro-Ebene stehen einige wichtige Daten an:
Für Forextrader sind regionale Daten potenzielle Vola-Faktoren. Insbesondere Inflationsdaten und der EZB-Zinsentscheid stehen im Fokus.
Ausführliche Analysen und Kommentare zu all diesen Themen + Mean-Reversion-Tradingchancen in Eurem wöchentlich Wall Street Wochenausblick.
Allen Tradern & Investoren einen erfolgreichen Start in die neue Tradingwoche!
📈💼🌍🚀
– Euer Meikel
Gold. wann drehen wir nach obenGuten Tag, Freunde
ein Update von mir zum Gold-Chart, da die aktuelle Zone in den kommenden Wochen interessant auch wieder für longterm-Longs sein kann.
Szenario 1:
wir brechen 3950 nach unten. dann erreichen wir die obere Kante der 3600-3800 Zone, die als Kursziele der C-Welle gilt.
Hier kommt auch die langfristige Trendlinie auch als Support dazu.
in dem Bereich würde ich Gold als Asset und auch Gold-Miner langfristig ins Depot legen.
Szenario 2: wir brechen direkt über die Abwärts-Trendlinie aus und steigen mit Tagesschlusskurs über 4200$. In dem Fall wäre der Abwärtstrend gebrochen.
Gold und Gold-Miner longterm kaufen.
für mich wäre Szenario 1 am liebsten.
dann wären die aktuellen long-Trader auch nochmals rausgesqueezt
=
tägliche Trades im TG-Kanal :)
BTC/USD 2h - Falling WedgeVorangegangene Analyse...
Bitcoin befindet sich weiterhin in einer übergeordneten Abwärtsstruktur, die sich seit dem Hoch im Januar etabliert hat. Die fallende Trendlinie verbindet die markanten Hochpunkte und stellt aktuell den entscheidenden Widerstand dar.
Gleichzeitig erkennen wir seit dem Tief im Juni eine deutliche Stabilisierung im Bereich von 60.000–58.000 USD. Dieser Bereich wurde mehrfach getestet und konnte bisher verteidigt werden. Die jüngste Preisstruktur zeigt zudem höhere Tiefs innerhalb der kurzfristigen Bewegung – ein erstes Zeichen dafür, dass sich die Verkäufer in diesem Bereich zunehmend schwerer tun.
Besonders interessant ist die mögliche Verschachtelung mehrerer Strukturen:
Übergeordnet besteht weiterhin eine große fallende Struktur.
Im unteren Bereich bildet sich eine mögliche Bodenbildung bzw. Akkumulationsphase.
Die rote Zone bei etwa 60.500 USD fungiert als kurzfristige Unterstützung.
Ein Bruch dieser Unterstützung könnte zu einem erneuten Test der unteren Begrenzung der übergeordneten Struktur führen.
Hält die Unterstützung jedoch, wäre eine Bewegung in Richtung der fallenden Trendlinie möglich.
Das eingezeichnete Szenario sieht zunächst eine mögliche Korrektur nach unten in den Bereich der roten Unterstützung vor. Sollte dieser Retest erfolgreich verlaufen und der Kurs anschließend wieder nach oben drehen, wäre eine Bewegung in Richtung 70.000–71.000 USD denkbar. Dort würde der Kurs dann direkt auf die übergeordnete fallende Trendlinie treffen.
Damit wäre der Bereich um 70.000 USD ein entscheidender Prüfpunkt:
Bullisches Szenario:
Ein Ausbruch über die fallende Trendlinie würde die seit Januar bestehende Abwärtsstruktur deutlich schwächen und könnte eine größere Trendwende einleiten.
Bärisches Szenario:
Eine Zurückweisung an der Trendlinie würde die übergeordnete Abwärtsstruktur bestätigen und könnte zu einem erneuten Abverkauf führen.
Fazit
Bitcoin befindet sich aktuell an einem entscheidenden Wendepunkt. Die langfristige Struktur ist noch bearish, doch die Preisbewegung am unteren Ende zeigt erste Anzeichen einer möglichen Bodenbildung. Solange die Unterstützung um 60.000–60.500 USD hält, bleibt eine Erholung in Richtung der oberen Trendbegrenzung möglich.
Der entscheidende Ausbruch ist jedoch noch nicht erfolgt. **Die bullische Struktur muss sich erst durch einen Bruch der fallenden Trendlinie bestätigen. Bis dahin handelt es sich lediglich um eine mögliche Erholung innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends.**
Wochenausblick KW30– Fundamental,Makro und Technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW30
Willkommen zum Wochenausblick für die Handelswoche KW30.
Nach einer insgesamt schwächeren Vorwoche rücken die Finanzmärkte nun in eine entscheidende Phase. Während die zweite Quartalsberichtssaison zunehmend Fahrt aufnimmt, bleibt die geopolitische Lage im Nahen Osten der dominante Einflussfaktor auf das Marktgeschehen. Vor allem die Entwicklungen rund um die Straße von Hormus sorgen weiterhin für erhebliche Unsicherheit an den Rohstoff- und Aktienmärkten.
Zusätzlich richtet sich der Blick der Marktteilnehmer in dieser Woche auf den EZB-Zinsentscheid, zahlreiche Einkaufsmanagerindizes (PMIs), wichtige US-Konjunkturdaten sowie auf einige der größten Technologieunternehmen der Welt. Besonders Alphabet, Tesla, Intel und SAP dürften entscheidend dafür sein, ob sich die zuletzt begonnene Korrektur im Technologiesektor fortsetzt oder lediglich eine gesunde Verschnaufpause innerhalb des langfristigen Aufwärtstrends darstellt.
Nachdem die Inflationsdaten in den USA und Europa zuletzt insgesamt positiv überraschten, stellt sich nun die entscheidende Frage, ob dieser Trend trotz wieder steigender Energiepreise Bestand haben wird. Genau hier treffen aktuell Makroökonomie, Geldpolitik und Geopolitik unmittelbar aufeinander.
Für Anleger bedeutet das eine Woche mit mehreren potenziellen Richtungsentscheidungen für Aktien, Anleihen, Öl, den US-Dollar und damit letztlich auch für den DAX.
Agenda
* Geopolitische Lage
* Earnings Season Q2
* Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW30 im Überblick
* EZB-Zinsentscheid
* Märkte & Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX charttechnischer Ausblick
* Fazit
Geopolitische Lage
Auch zu Beginn der KW30 bleibt die Lage im Nahen Osten der größte Unsicherheitsfaktor für die globalen Finanzmärkte.
Der Fokus liegt weiterhin klar auf der Straße von Hormus. Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass sich die Situation bislang keineswegs nachhaltig entspannt hat. Vielmehr bleibt das Risiko einer weiteren Eskalation erhöht. Bereits zuletzt kam es zu deutlich reduziertem Schiffsverkehr, mehreren Tankern mit deaktivierten AIS-Signalen, verstärkter militärischer Präsenz sowie einer zunehmenden Überwachung wichtiger Handelsrouten. Gleichzeitig mehren sich Hinweise darauf, dass auch die Aktivitäten im Roten Meer sowie rund um Bab al-Mandab wieder zunehmen.
Sollte sich diese Entwicklung weiter verschärfen oder sogar zeitweise zu stärkeren Einschränkungen des Schiffsverkehrs führen, hätte dies unmittelbare Auswirkungen auf den globalen Energiemarkt. Bereits in der vergangenen Woche reagierte US Oil mit einem kräftigen Anstieg von rund 14,5 %. Der Markt preist inzwischen wieder deutlich höhere geopolitische Risikoprämien ein.
Für die Kapitalmärkte ist dabei weniger die geopolitische Schlagzeile selbst entscheidend, sondern deren makroökonomische Konsequenz.
Steigende Ölpreise führen unmittelbar zu höheren Energiepreisen. Höhere Energiepreise wirken inflationsfördernd und erschweren den Notenbanken eine weitere Lockerung der Geldpolitik. Dadurch steigen die Wahrscheinlichkeiten für länger anhaltend restriktive Zinssätze beziehungsweise spätere Zinssenkungen. Höhere Zinsen belasten wiederum die Unternehmensbewertungen, insbesondere wachstumsstarke Technologieunternehmen, und führen häufig zu einem Risk-Off-Sentiment an den Finanzmärkten.
Genau diese Kette beobachten Investoren derzeit sehr genau.
Ölpreis ↑ → Inflation ↑ → restriktivere Geldpolitik → höhere Zinsen → Druck auf Risk Assets.
Deshalb bleibt die geopolitische Entwicklung derzeit vermutlich der wichtigste externe Einflussfaktor für sämtliche Anlageklassen.
Neben dem Nahen Osten rückte zuletzt auch der Technologiesektor verstärkt in den Fokus.
Nach der außergewöhnlich starken Rally der vergangenen Monate setzte sich zuletzt eine deutliche Gewinnmitnahme im Halbleitersektor fort. Der Philadelphia Semiconductor Index verzeichnete seine stärkste Wochenkorrektur seit über einem Jahr und befindet sich mittlerweile mehr als 20 % unter seinem Rekordhoch. Viele institutionelle Investoren reduzieren aktuell ihre Gewichtung im KI-Sektor, nachdem die Bewertungen zuvor historisch hohe Niveaus erreicht hatten.
Gleichzeitig verschiebt sich der Fokus innerhalb des KI-Marktes.
Während Nvidia weiterhin der größte Profiteur der weltweiten AI-Infrastruktur bleibt, rückt Apple zunehmend stärker in den Mittelpunkt der Anleger. Hintergrund sind die Fortschritte bei Apple Intelligence sowie die Integration künstlicher Intelligenz in das gesamte Apple-Ökosystem. Investoren bewerten inzwischen weniger den Aufbau eigener Foundation-Modelle, sondern vielmehr Apples Fähigkeit, KI über Hardware, Services und das bestehende Ökosystem zu monetarisieren.
Reuters beschreibt diesen Wandel treffend: Apple wird inzwischen nicht mehr als Nachzügler im KI-Wettlauf gesehen, sondern zunehmend als Unternehmen mit besonders nachhaltigen und profitablen Monetarisierungsmöglichkeiten.
Das bedeutet allerdings keineswegs, dass Nvidia seine Führungsrolle verliert. Vielmehr verbreitert sich der KI-Zyklus zunehmend. Neben Nvidia profitieren inzwischen auch Speicherchip-Hersteller, Halbleiterausrüster sowie weitere Infrastrukturunternehmen von den weltweit steigenden Investitionen in künstliche Intelligenz.
Kurzfristig bleibt dennoch Vorsicht angebracht. Nach der extremen Kursentwicklung der vergangenen Monate scheint sich der Markt aktuell in einer Phase der Neubewertung zu befinden. Gute Unternehmenszahlen allein reichen derzeit oftmals nicht mehr aus, um neue Allzeithochs auszulösen. Stattdessen reagieren Anleger zunehmend sensibel auf hohe Erwartungen, Bewertungen sowie zukünftige Prognosen der Unternehmen.
Gerade deshalb dürfte die nun anstehende Berichtssaison für den Technologiesektor eine entscheidende Rolle für die weitere Entwicklung der US-Indizes spielen.
Earnings Season Q2
Die Berichtssaison zum zweiten Quartal hat insgesamt einen sehr soliden Start hingelegt.
Besonders die großen US-Banken konnten in der vergangenen Woche überwiegend überzeugen und bestätigten erneut die robuste Verfassung des Finanzsektors. Gleichzeitig sorgten ASML sowie TSMC mit starken Quartalszahlen und einem weiterhin positiven KI-Ausblick für wichtige Impulse im Halbleiterbereich.
Dennoch konnten diese starken Ergebnisse die zuletzt zunehmenden Gewinnmitnahmen im Technologiesektor nicht vollständig verhindern. Der Markt befindet sich aktuell in einer Phase, in der nicht mehr allein gute Zahlen ausreichen. Vielmehr müssen Unternehmen die bereits sehr hohen Erwartungen der Investoren übertreffen und gleichzeitig einen überzeugenden Ausblick für die kommenden Quartale liefern.
Genau deshalb dürfte die KW30 eine der wichtigsten Wochen der bisherigen Berichtssaison werden.
Für den deutschen Markt stehen insbesondere die Zahlen von SAP, Deutsche Börse sowie Volkswagen im Mittelpunkt. Vor allem SAP besitzt aufgrund seiner hohen Gewichtung im DAX das Potenzial, den gesamten deutschen Leitindex spürbar zu beeinflussen.
International richtet sich der Fokus dagegen klar auf die großen US-Technologieunternehmen.
Besondere Aufmerksamkeit erhalten Alphabet und Tesla. Alphabet dürfte erneut wichtige Hinweise zur Entwicklung der weltweiten KI-Investitionen liefern, während bei Tesla neben den Fahrzeugauslieferungen insbesondere Aussagen zu Full Self Driving, Robotaxi sowie zukünftigen Wachstumsfeldern im Mittelpunkt stehen.
Ebenso spannend werden die Zahlen von Intel. Nach den zuletzt schwächeren Entwicklungen im klassischen Halbleitergeschäft wird der Markt genau beobachten, ob sich erste Verbesserungen im KI- und Foundry-Geschäft abzeichnen.
Daneben berichten zahlreiche weitere Schwergewichte wie Texas Instruments, ServiceNow, 3M, Capital One, General Motors, Thermo Fisher, RTX, Lockheed Martin, American Express, ExxonMobil oder Volkswagen.
Insgesamt dürfte die Berichtssaison damit zum wichtigsten fundamentalen Kurstreiber der kommenden Handelswoche werden
Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW30 im Überblick
Nachdem die Vorwoche insbesondere durch die Inflationsdaten geprägt wurde, fällt der makroökonomische Kalender in der KW30 insgesamt etwas ruhiger aus. Dennoch stehen mehrere Termine auf der Agenda, die insbesondere für die Zinserwartungen der Notenbanken sowie die Entwicklung an den Aktien- und Anleihemärkten relevant werden könnten.
Der absolute Schwerpunkt der Woche liegt dabei eindeutig auf dem EZB-Zinsentscheid am Donnerstag . Daneben stehen mehrere Einkaufsmanagerindizes (PMIs), die US-Arbeitsmarktdaten in Form der Initial Jobless Claims sowie die US-Rohöllagerbestände im Fokus der Anleger.
Montag
Zum Wochenauftakt werden die deutschen Erzeugerpreise (German Producer Price Index, PPI) veröffentlicht. Die Produzentenpreise gelten als Frühindikator für zukünftige Verbraucherpreise und liefern Hinweise darauf, wie sich der Inflationsdruck innerhalb der Lieferketten entwickelt.
Zusätzlich erscheint in den USA der Conference Board Leading Economic Index (LEI). Dieser Frühindikator fasst mehrere wirtschaftliche Kennzahlen zusammen und soll Hinweise auf die zukünftige Entwicklung der US-Konjunktur liefern. Beide Veröffentlichungen besitzen zwar keinen außergewöhnlich hohen Marktimpact, geben jedoch einen ersten Eindruck über den wirtschaftlichen Zustand zum Wochenbeginn.
Dienstag
Der Dienstag verläuft aus makroökonomischer Sicht vergleichsweise ruhig.
Im Mittelpunkt stehen lediglich einige Reden von EZB-Vertretern, darunter Bundesbankpräsident Joachim Nagel, sowie die wöchentlichen API-Rohöllagerbestände am Abend.
Die API-Daten liefern oftmals bereits einen ersten Hinweis auf die offiziellen US-Rohöllagerbestände, welche am Mittwoch veröffentlicht werden. Aufgrund der aktuell angespannten Lage im Nahen Osten könnte der Ölmarkt auf diese Daten empfindlicher reagieren als gewöhnlich.
Mittwoch
Am Mittwoch richtet sich der Fokus zunächst auf die offiziellen US Crude Oil Inventories.
Gerade vor dem Hintergrund der geopolitischen Spannungen rund um die Straße von Hormus dürften die Lagerbestände diesmal besonders aufmerksam verfolgt werden. Sinkende Lagerbestände bei gleichzeitig eingeschränktem Angebot könnten den Ölpreis zusätzlich unterstützen und damit den Inflationsdruck erneut erhöhen.
Daneben findet die Auktion 20-jähriger US-Staatsanleihen statt, welche Hinweise auf die aktuelle Nachfrage institutioneller Investoren nach langfristigen Staatsanleihen geben kann.
EZB-Zinsentscheid
Der Donnerstag stellt ohne Zweifel den wichtigsten Makrotag der gesamten Handelswoche dar.
Im Mittelpunkt stehen der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank, das Monetary Policy Statement sowie die anschließende Pressekonferenz von EZB-Präsidentin Christine Lagarde.
Nach aktueller Marktbewertung rechnen rund 92 % aller Marktteilnehmer mit unveränderten Leitzinsen. Lediglich etwa 8 % erwarten überraschend eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte.
Der eigentliche Zinsentscheid gilt damit bereits weitgehend als eingepreist. Viel entscheidender dürfte daher erneut die Kommunikation der EZB werden.
Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei den Aussagen zur zukünftigen Inflationsentwicklung, zum wirtschaftlichen Ausblick innerhalb der Eurozone sowie zur weiteren geldpolitischen Strategie in den kommenden Monaten.
Vor allem die sogenannte Forward Guidance dürfte darüber entscheiden, wie sich Anleiherenditen, der Euro sowie europäische Aktien unmittelbar nach dem Entscheid entwickeln .
Interessant ist hierbei insbesondere der Blick auf die zukünftigen Zinserwartungen des Marktes.
Während für die Sitzung im Juli kaum Veränderungen erwartet werden, preisen die Geldmärkte für die September-Sitzung bereits eine Wahrscheinlichkeit von rund 78,6 % für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein.
Für die Sitzung Ende Oktober liegt die höchste Wahrscheinlichkeit aktuell ebenfalls bei einem Zinssatz von 2,50 %, allerdings steigt gleichzeitig bereits die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinsschritte deutlich an.
Bis Dezember erwartet der Markt mittlerweile mehrheitlich einen Einlagensatz von rund 2,75 %, was zeigt, dass Investoren trotz der zuletzt rückläufigen Inflationsdaten weiterhin von einer vergleichsweise restriktiven Geldpolitik ausgehen.
Damit bleibt die Kommunikation der EZB in dieser Woche wahrscheinlich wichtiger als der eigentliche Zinsschritt.
Initial Jobless Claims
Ebenfalls am Donnerstag erscheinen die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe.
Diese Daten gelten als einer der aktuellsten Frühindikatoren für den amerikanischen Arbeitsmarkt und werden von der Federal Reserve besonders aufmerksam beobachtet.
Ein weiterhin robuster Arbeitsmarkt würde die Argumentation einer länger restriktiven Geldpolitik unterstützen. Deutlich schwächere Zahlen könnten dagegen erneut Hoffnungen auf zukünftige Zinssenkungen schüren.
EZB-Pressekonferenz
Nur wenige Minuten nach dem Zinsentscheid folgt die Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank.
Historisch betrachtet entstehen die größten Marktbewegungen häufig nicht durch den eigentlichen Zinssatz, sondern durch die Antworten der Notenbank auf Fragen zur zukünftigen Geldpolitik.
Besonders interessant dürfte werden, wie die EZB die zuletzt rückläufige Inflation bewertet und welchen Einfluss die wieder deutlich gestiegenen Energiepreise auf ihre weiteren Entscheidungen haben könnten.
Sollte die EZB einen restriktiveren Ton anschlagen als erwartet, könnte dies kurzfristig Druck auf europäische Aktienmärkte ausüben.
Freitag
Zum Wochenausklang stehen schließlich zahlreiche Einkaufsmanagerindizes aus Europa und den USA im Mittelpunkt.
Veröffentlicht werden unter anderem die HCOB Manufacturing PMI-, Services PMI- sowie Composite PMI-Daten für Deutschland und die Eurozone.
Am Nachmittag folgen anschließend die besonders marktbewegenden S&P Global Manufacturing PMI-, Services PMI- und Composite PMI-Daten für die USA.
Diese Frühindikatoren liefern einen sehr aktuellen Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes sowie des Dienstleistungssektors und besitzen häufig erheblichen Einfluss auf die Zinserwartungen der Märkte.
Abgerundet wird der Handelstag durch die Veröffentlichung der US New Home Sales, welche Rückschlüsse auf die Entwicklung des amerikanischen Immobilienmarktes zulassen.
Inflation, Geldpolitik und aktueller Makroausblick
Bereits in der vergangenen Woche veröffentlichten sowohl die USA als auch die Eurozone überwiegend erfreuliche Inflationsdaten.
In den USA fiel insbesondere der Produzentenpreisindex sowie die Kerninflation insgesamt moderater aus als noch in den Vormonaten. Auch in Europa setzte sich der rückläufige Inflationstrend fort. Die Gesamtinflation sank gegenüber dem Vorjahr auf 2,8 %, während die Kerninflation auf 2,4 % zurückging. Gleichzeitig fiel die monatliche Inflationsrate mit -0,1 % ebenfalls moderat aus.
Diese Entwicklung bestätigt grundsätzlich, dass der Inflationsdruck zuletzt weiter nachgelassen hat.
Dennoch bleibt Vorsicht angebracht.
Die aktuell wieder deutlich steigenden Ölpreise infolge der Eskalation im Nahen Osten könnten in den kommenden Monaten erneut spürbaren Druck auf die Verbraucherpreise ausüben. Energie bleibt einer der wichtigsten Einflussfaktoren für die Headline-Inflation und könnte den zuletzt positiven Trend teilweise wieder umkehren.
Sowohl die Federal Reserve als auch die Europäische Zentralbank haben in den vergangenen Wochen mehrfach betont, dass ein einzelner positiver Inflationsbericht nicht ausreicht, um den geldpolitischen Kurs grundlegend zu verändern.
Vielmehr benötigen beide Notenbanken mehrere aufeinanderfolgende Datenreihen, welche eine nachhaltige Rückkehr der Inflation in Richtung ihrer Zielmarken bestätigen.
Genau deshalb dürften neben den Inflationsdaten künftig insbesondere die Energiepreise sowie die geopolitische Entwicklung darüber entscheiden, wann erste Zinssenkungen beziehungsweise Lockerungen der Geldpolitik tatsächlich wieder realistischer werden.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt bleibt aktuell der wichtigste makroökonomische Indikator für die Entwicklung der kommenden Wochen.
Nachdem die geopolitische Lage im Nahen Osten erneut eskalierte und sich die Risiken rund um die Straße von Hormus deutlich erhöht haben, verzeichnete US Oil in der vergangenen Handelswoche einen kräftigen Anstieg von rund 14,5 %. Aktuell notiert der WTI-Preis wieder im Bereich von 81,78 US-Dollar und hat damit sämtliche Verluste seit Beginn der Eskalation wieder aufgeholt.
Aus charttechnischer Sicht konnte der Markt den wichtigen Widerstandsbereich um 79 US-Dollar nachhaltig überwinden. Dadurch rücken nun die nächsten Zielzonen in den Fokus. Die erste relevante Widerstandszone befindet sich im Bereich um 84 US-Dollar, wo gleichzeitig das offene Gap aus Mitte Juni verläuft. Darüber folgen die Bereiche um 86 US-Dollar sowie anschließend 88 bis 90 US-Dollar.
Sollte sich die geopolitische Lage weiter verschärfen oder es tatsächlich zu stärkeren Einschränkungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus kommen, halte ich einen weiteren Anstieg in diese Preisregionen für durchaus realistisch.
Makroökonomisch wäre dies allerdings problematisch.
Steigende Ölpreise erhöhen die Energiekosten für Unternehmen und Verbraucher, treiben die Gesamtinflation nach oben und erschweren den Notenbanken eine Lockerung ihrer Geldpolitik. Genau deshalb beobachten Investoren den Ölpreis derzeit fast genauso aufmerksam wie Inflations- oder Arbeitsmarktdaten.
Sollte dagegen eine diplomatische Lösung gefunden werden und sich die Lage im Nahen Osten spürbar entspannen, könnte US Oil wieder unter die Zone um 76,50 US-Dollar zurückfallen. In diesem Fall würden für mich die Bereiche um 72 US-Dollar sowie später sogar 69 US-Dollar wieder in den Fokus rücken. Ein solcher Rückgang wäre gleichzeitig ein deutlich positives Signal für Risk Assets und würde den Inflationsdruck wieder reduzieren.
US-Staatsanleihen
Bei den US-Staatsanleihen zeigte sich in der vergangenen Woche insgesamt ein gemischtes Bild.
Die kurzfristigen Laufzeiten gaben leicht nach, während sich die langfristigen Renditen weiterhin auf einem vergleichsweise hohen Niveau behaupten konnten. Trotz der zuletzt positiven Inflationsdaten waren bislang kaum nachhaltige Rückgänge bei den langfristigen Renditen zu beobachten.
Genau hierin liegt aktuell eine der wichtigsten Botschaften des Rentenmarktes.
Obwohl sowohl die USA als auch Europa zuletzt rückläufige Inflationszahlen veröffentlichten, preisen die Anleihemärkte bislang keine schnelle geldpolitische Lockerung ein. Vielmehr scheint der Markt davon auszugehen, dass die positiven Inflationsberichte zunächst lediglich eine Momentaufnahme darstellen könnten.
Vor allem die wieder deutlich steigenden Energiepreise sorgen dafür, dass Investoren weiterhin vorsichtig bleiben. Sollte Öl dauerhaft auf einem erhöhten Preisniveau notieren, könnten die kommenden Inflationsberichte wieder stärker ausfallen und damit weitere Zinssenkungen nach hinten verschieben.
Der Rentenmarkt signalisiert damit aktuell deutlich mehr Vorsicht als der reine Blick auf die jüngsten Inflationsdaten vermuten lässt.
US-Dollar (DXY)
Der US-Dollar zeigte sich in der vergangenen Woche etwas schwächer und verlor auf Wochenbasis rund 0,23 %. Hintergrund waren vor allem die insgesamt freundlichen Inflationsdaten aus den USA, welche kurzfristig Hoffnungen auf eine etwas lockerere Geldpolitik unterstützten.
Charttechnisch bleibt der Bereich zwischen 100,50 und 100,60 Punkten jedoch weiterhin eine zentrale Unterstützungszone.
Solange sich der Dollar oberhalb dieser Zone behaupten kann, bleibt eine Erholung in Richtung 101, anschließend 101,50 und später 102 Punkte durchaus möglich.
Sollte der Dollar dagegen nachhaltig unter 100,50 fallen, würden aus charttechnischer Sicht zunächst 100 Punkte und anschließend 99,50 Punkte als nächste Zielbereiche in den Fokus rücken.
Welche Richtung letztendlich eingeschlagen wird, dürfte maßgeblich von der geopolitischen Entwicklung, den anstehenden Konjunkturdaten sowie der Kommunikation der EZB und der Federal Reserve abhängen.
Volatilitätsindex (VIX)
Auch der Volatilitätsindex legte in der vergangenen Woche deutlich zu.
Mit einem Wochenanstieg von rund 26 % stieg der VIX zeitweise bis in den Bereich von 19,5 Punkten und schloss die Woche bei rund 18,8 Punkten.
Der Anstieg verdeutlicht, dass die Unsicherheit unter institutionellen Investoren wieder deutlich zunimmt.
Hierfür gibt es gleich mehrere Gründe:
* Eskalation im Nahen Osten
* steigende Ölpreise
* zunehmende Gewinnmitnahmen im KI- und Halbleitersektor
* Beginn der entscheidenden Phase der Berichtssaison
* EZB-Zinsentscheidung in dieser Woche
Historisch betrachtet führt ein steigender VIX häufig zu höheren täglichen Schwankungen an den Aktienmärkten. Anleger sollten deshalb auch in der KW30 mit einer erhöhten Volatilität rechnen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia verlor in der vergangenen Woche knapp 4 % und schloss bei rund 202,80 US-Dollar.
Nach der außergewöhnlich starken Rally der vergangenen Monate befindet sich die Aktie aktuell in einer gesunden Konsolidierungsphase. Gleichzeitig nimmt der gesamte Halbleitersektor derzeit Gewinne mit, nachdem die Bewertungen zuvor deutlich gestiegen waren.
Für mich bleibt kurzfristig insbesondere die Zone zwischen 198 und 200 US-Dollar entscheidend.
Solange Nvidia diesen Bereich verteidigen kann, bleibt das übergeordnete Aufwärtsbild intakt. Oberhalb dieser Unterstützung liegen die nächsten relevanten Widerstände bei 213, anschließend 217 und später wieder im Bereich der bisherigen Allzeithochs um 230 US-Dollar.
Sollte die Aktie dagegen nachhaltig unter 198 US-Dollar fallen, rücken zunächst 195 und anschließend 190 US-Dollar als nächste Unterstützungsbereiche in den Fokus.
Entscheidend dürfte hierbei insbesondere der weitere Verlauf der Berichtssaison sein. Gute Quartalszahlen allein werden vermutlich nicht ausreichen – vielmehr werden Investoren sehr genau auf den zukünftigen KI-Ausblick der Unternehmen achten.
Bitcoin
Bitcoin zeigte sich zuletzt deutlich robuster als viele Aktienmärkte und konnte die vergangene Woche sogar mit einem leichten Plus von rund 1,5 % abschließen.
Aktuell notiert Bitcoin im Bereich von 64.700 US-Dollar.
Charttechnisch bleibt die Zone zwischen 65.000 und 65.700 US-Dollar weiterhin der wichtigste Widerstandsbereich. Hier verlaufen mehrere markante Hoch- und Tiefpunkte der vergangenen Monate.
Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone könnte den Weg in Richtung 67.000 US-Dollar sowie später 69.000 bis 70.000 US-Dollar freimachen.
Sollte Bitcoin dagegen erneut an diesem Bereich scheitern, bleiben Rücksetzer in Richtung 61.000 beziehungsweise 60.000 US-Dollar durchaus möglich.
Übergeordnet bleibe ich kurzfristig weiterhin vorsichtig, bis dieser zentrale Widerstandsbereich nachhaltig überwunden werden kann.
S&P 500
Auch der S&P 500 musste in der vergangenen Woche eine spürbare Korrektur hinnehmen. Trotz der insgesamt positiven Inflationsdaten aus den USA dominierten letztlich die geopolitischen Risiken sowie die Gewinnmitnahmen im Technologiesektor das Marktgeschehen. Auf Wochenbasis verlor der Index rund 1,63 % und schloss knapp unter der wichtigen Marke von 7.500 Punkten.
Charttechnisch bleibt diese Zone für mich der entscheidende Orientierungspunkt für die kommende Handelswoche.
Kann sich der S&P 500 wieder nachhaltig über 7.500 Punkten etablieren, bleibt das übergeordnete bullische Bild weiterhin intakt. In diesem Fall wären neue Allzeithochs in den kommenden Wochen durchaus denkbar.
Sollte der Index dagegen nachhaltig unter dieser Marke bleiben, rücken zunächst 7.470 Punkte als erste Unterstützung in den Fokus. Darunter folgen 7.396 sowie anschließend 7.356 Punkte als nächste relevante Unterstützungsbereiche.
Trotz der aktuellen Korrektur befindet sich der Markt übergeordnet weiterhin in einer intakten Aufwärtsstruktur. Bislang sehen wir lediglich eine gesunde Konsolidierung innerhalb des langfristigen Aufwärtstrends. Entscheidend wird nun sein, ob die anstehenden Unternehmenszahlen sowie die geopolitische Entwicklung ausreichen, um neues Kaufinteresse zu erzeugen.
Nasdaq
Der Nasdaq verzeichnete in der vergangenen Woche die deutlichste Schwäche unter den großen US-Indizes und verlor rund 3,8 %. Hauptursache hierfür waren die starken Gewinnmitnahmen im Halbleiter- und KI-Sektor.
Besonders wichtig bleibt nun die Unterstützung im Bereich von 28.200 Punkten. Dort verläuft aktuell das übergeordnete Strukturtief der vergangenen Wochen.
Sollte diese Zone in der KW30 unterschritten werden, würde sich das charttechnische Bild zunächst weiter eintrüben. In diesem Fall wäre eine Ausweitung der Korrektur bis in den Bereich von 27.500 Punkten durchaus realistisch.
Gelingt dagegen eine Stabilisierung und ein nachhaltiger Anstieg zurück über 29.000 Punkte, würde sich das kurzfristige Bild wieder deutlich verbessern. Anschließend wären zunächst 29.500 und später auch wieder die psychologisch wichtige Marke von 30.000 Punkten erreichbar.
Die Richtung dürfte in dieser Woche maßgeblich durch die Quartalszahlen von Alphabet, Tesla und Intel bestimmt werden. Gleichzeitig bleibt der Technologiesektor besonders sensibel gegenüber Veränderungen der Zinserwartungen sowie der geopolitischen Lage.
Dow Jones (US30)
Auch der Dow Jones konnte sich dem allgemeinen Risk-Off-Sentiment nicht entziehen und verlor auf Wochensicht rund 1,1 %.
Bemerkenswert ist dabei, dass selbst die überwiegend starken Quartalszahlen der großen US-Banken den Index nicht nachhaltig stützen konnten.
Der Grund hierfür liegt weniger in den Unternehmenszahlen selbst, sondern vielmehr im übergeordneten Marktumfeld. Die geopolitischen Spannungen, steigende Ölpreise sowie die Unsicherheit über den weiteren geldpolitischen Kurs der Notenbanken führten dazu, dass viele Investoren trotz guter Fundamentaldaten ihre Risikoexponierung reduzierten.
Charttechnisch bleibt die Zone um 52.000 Punkte die wichtigste Unterstützung.
Sollte diese unterschritten werden, rücken 51.500 sowie anschließend 51.150 Punkte in den Fokus.
Für eine nachhaltige Verbesserung des kurzfristigen Chartbildes müsste sich der Dow Jones zunächst wieder oberhalb von 52.500 Punkten, idealerweise sogar über 53.000 Punkten, etablieren.
Dafür wären aus meiner Sicht allerdings mehrere Faktoren notwendig: eine Entspannung im Nahen Osten, rückläufige Ölpreise sowie eine insgesamt überzeugende Berichtssaison.
DAX charttechnischer Ausblick
Auch der DAX musste in der vergangenen Woche weiter korrigieren und verlor rund 1,18 %. Der Wochenabschluss erfolgte bei 24.814 Punkten.
Damit schloss der deutsche Leitindex zwar unterhalb der psychologisch wichtigen Marke von 25.000 Punkten, konnte jedoch die aus meiner Sicht entscheidende Unterstützungszone im Bereich von 24.800 Punkten zunächst verteidigen.
Genau diese Zone bleibt für mich der wichtigste Bereich der kommenden Handelswoche.
Hier verlaufen das Jahreshoch 2025 sowie das markante Monatshoch aus April. Entsprechend dürfte sich hier entscheiden, ob der DAX lediglich eine normale Korrektur innerhalb des langfristigen Aufwärtstrends vollzieht oder ob sich die Abwärtsbewegung zunächst weiter ausdehnt.
Für die KW30 ergeben sich für mich drei mögliche Szenarien:
Szenario 1 (bearish):
Der DAX fällt nachhaltig unter 24.800 Punkte, unterschreitet anschließend das Wochentief der KW29 im Bereich von 24.600 Punkten und setzt seine Korrektur bis zur Schlüsselunterstützung bei 24.500 Punkten fort.
Szenario 2 (neutral):
Der Markt stabilisiert sich zunächst oberhalb von 24.800 Punkten, startet eine technische Gegenbewegung zurück in Richtung 25.000 Punkte, bevor anschließend erneut Verkaufsdruck aufkommt.
Szenario 3 (bullish):
Der DAX gelingt eine nachhaltige Rückeroberung der 25.000 Punkte. Anschließend würde ein Ausbruch über 25.220 Punkte das kurzfristige Chartbild deutlich verbessern und weiteres Potenzial in Richtung 25.500 Punkte eröffnen.
Übergeordnet bleibe ich trotz der laufenden Korrektur weiterhin konstruktiv.
Vom bisherigen Allzeithoch beträgt der Rückgang aktuell rund fünf Prozent. Historisch betrachtet sind Korrekturen zwischen sechs und sieben Prozent innerhalb eines intakten Bullenmarktes keineswegs ungewöhnlich. Solange die zentrale Unterstützungszone im Bereich von 24.500 Punkten verteidigt werden kann, sehe ich den langfristigen Aufwärtstrend weiterhin als intakt an.
Für den DAX werden in dieser Woche insbesondere drei Faktoren entscheidend sein:
* Der EZB-Zinsentscheid inklusive der Pressekonferenz von Christine Lagarde.
* Die Quartalszahlen von SAP, Deutsche Börse und Volkswagen.
* Die weitere Entwicklung im Nahen Osten sowie deren Einfluss auf den Ölpreis.
Fazit
Die Handelswoche KW30 dürfte eine der spannendsten Wochen dieses Sommers werden.
Auf der einen Seite sprechen die zuletzt veröffentlichten Inflationsdaten sowohl in den USA als auch in Europa für eine weitere Entspannung des Preisauftriebs. Auf der anderen Seite sorgt die Eskalation im Nahen Osten wieder für steigende Ölpreise und damit für neue Inflationsrisiken. Genau diese beiden Kräfte dürften die Entwicklung an den Finanzmärkten in den kommenden Tagen maßgeblich bestimmen.
Hinzu kommt eine äußerst wichtige Phase der Berichtssaison. Vor allem die Quartalszahlen von Alphabet, Tesla, Intel und SAP werden zeigen, ob die hohen Bewertungen im Technologie- und KI-Sektor weiterhin gerechtfertigt sind oder ob die jüngste Korrektur zunächst noch weitergeht.
Aus charttechnischer Sicht befinden sich viele Indizes aktuell an entscheidenden Unterstützungszonen. Ob diese verteidigt werden können oder eine größere Korrektur eingeleitet wird, dürfte maßgeblich vom Zusammenspiel aus Geopolitik, Geldpolitik und Unternehmenszahlen abhängen.
Insgesamt bleibe ich übergeordnet weiterhin konstruktiv für die Aktienmärkte. Kurzfristig dürfte die Volatilität jedoch erhöht bleiben, weshalb insbesondere die Reaktionen auf den EZB-Zinsentscheid, die Berichtssaison und die geopolitischen Entwicklungen aufmerksam beobachtet werden sollten.
Keine Anlageberatung – dies stellt ausschließlich meine persönliche Marktanalyse und Einschätzung dar.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start in die Handelswoche KW30 und wie immer stabile Trades.
Silberpreis: Unterstützung im FokusAnalyse bei einem Silberkurs von $55,91
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Kurze Einordnung im Rückblick
Nach dem Ausbruch auf sein Allzeithoch im Januar bei $121 musste der Silberkurs den Abstand zur Durchschnittsbewertung sowie aufgelaufene Gewinne zunächst korrigieren. Das März-Tief bildete für 64 Handelstage das letzte lokale Tief, welches jedoch Ende Juni mit einem neuen Wert von $55,62 unterschritten wurde. Die anschließende Erholung reichte nicht aus, um über dem GD 20 Fuß zu fassen, und der Kurs rutschte zum Ende der vergangenen Woche bis an einen neuen Tiefstwert bei $54,77 ab.
Silberpreis Prognose für diese Woche
Der 20-Tage-Durchschnitt begleitet die Abwärtstendenz seit Juni als Widerstand. Das neue Tief testet die untere Begrenzung des blau markierten Abwärtstrendkanals, wodurch dieser Bereich ein weiteres Mal auf die Probe gestellt wird.
Hält diese Unterstützung, würde ein Ausbruch über die rote Widerstandslinie Spielraum für eine Erholung bis in den $70er-Bereich eröffnen. Dort könnte der 200-Tage-Durchschnitt die nächste Grenze aufzeigen.
Gelingt den Bären dagegen ein nachhaltiger Bruch unter $54, dürfte der Kurs das Ausbruchslevel am Hoch aus 2011 anvisieren.
Mögliche Wochenspanne Bullen: $54,50 bis $65,90
Alternative Kursspanne Bären: $49,30 bis $60,10
Nächste Widerstände: $61,02 | $71,80 | $83,75 = Vorjahreshoch
Wichtige Unterstützungen: $54,77 = Vorwochentief | $49,83
Silber Prognose für nächste Woche
In dem durch die rote Widerstandslinie definierten Dreieck, das der Kurs jetzt im Juli gebildet hat, dürfte sich Druck für eine Ausbruchsbewegung angestaut haben. In Kombination mit einer Rückeroberung des GD 20 wäre das ein starkes Signal für eine ausgedehntere Erholung bis in den Bereich des Mai-Tiefs, wo sich in Verbindung mit den länger laufenden Durchschnitten ein Widerstandscluster befindet.
Entscheidet sich der Silberpreis dagegen für den Bruch der Unterstützungszone im $55er-Bereich und wird auch das 2011er-Hoch bei $49,83 unterschritten, dürften eher stufenartige Verlustschübe mit Zielen bei $45, $40 und $35 den Kursverlauf bestimmen.
Mögliche Wochenspanne: $61,90 bis $72,20 alternativ $44,80 bis $56,10
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
XAUUSD: Nächste Woche weiter shortenAlle Short-Aufträge dieser Woche haben ihr Ziel erfolgreich erreicht. Obwohl es zum Ende des heutigen Handelstages einen Anstieg gab, handelt es sich lediglich um eine Überverkaufs-Rebound – ein echter Boden ist noch nicht ausgebildet. Wir halten an unserer Short-Strategie für nächste Woche fest, bis der Widerstand bei 4080 nach oben durchbrochen wird.
Wenn Sie Gold auf tieferen Niveaus geshortet haben, empfehle ich nicht, die Position übers Wochenende zu halten. Am Wochenende können jederzeit Nachrichtenereignisse auftreten, die starke Kursschwankungen bei der Eröffnung des Goldmarktes nächste Woche auslösen könnten. Sie können die Position per Stop-Loss schließen oder absichern, dann nächste Woche auf passendere Einstiegsbereiche warten, um Gold erneut zu shorten. Es ist zu erwarten, dass institutionelle Marktteilnehmer mehrmals Ausschüttungen durchführen, bevor neue Tiefs entstehen. Lassen Sie nicht zu, dass der Markt Ihr Konto leer macht, bevor die optimale Chance eintritt.
Der Markt birgt erhebliche Risiken. Bitte handeln Sie unter professioneller Anleitung, ich werde weiterhin präzise Handelssignale liefern.
Gold-Trading-Überblick & Marktanalyse vom 17. Juli🟡 Gold-Trading-Überblick & Marktanalyse vom 17. Juli
Long-Position bei 3982-3985 USD perfekt ausgeführt | Über 210 Pips Gewinn erzielt 🎯
Liebe Trader-Kollegen, guten Morgen! ☀️
Gestern haben wir Ihnen während der US-Sitzung eine Echtzeit-Trading-Chance basierend auf der wichtigen Unterstützungszone aufgezeigt:
📌 Gold-Kauf-Einstieg: 3982-3985 USD
Obwohl sich Gold kurzfristig noch in einem Abwärtstrend befand und die Erholungsdynamik relativ schwach war, identifizierten wir:
🔥 3970 USD als starke Unterstützungszone
Unsere Trading-Logik war klar:
Wenn Gold diese Unterstützungszone halten und die psychologisch wichtige Marke von 4000 USD erfolgreich zurückerobern könnte, könnte die Aufwärtsbewegung bis auf 4020-4030 USD anwachsen.
Mit einem günstigen Risiko-Rendite-Verhältnis haben wir die Long-Position mit Zuversicht eröffnet.
Wie erwartet:
📈 Gold erholte sich während der asiatischen Sitzung und erreichte:
🎯 4008 USD
Der Markt folgte erneut perfekt unserem Handelsplan.
Herzlichen Glückwunsch an alle Trader, die dem Signal gefolgt sind! 👏👏
💰 Gewinn gesichert: 210+ Pips ✅
Erfolgreiches Trading basiert niemals auf Markterwartungen.
Es beruht auf:
✅ Klarer Marktstruktur
✅ Präzisen Einstiegspunkten
✅ Strengem Risikomanagement
✅ Geduld und Disziplin
🌍 Fundamentalanalyse | Goldmarktausblick
Am 17. Juli fiel der Goldpreis während der asiatischen Sitzung und erreichte ein Zweiwochentief.
Der jüngste Goldpreisrückgang ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen:
📌 Zunehmende geopolitische Spannungen im Nahen Osten
📌 Stärkerer US-Dollar
📌 Höhere Renditen von US-Staatsanleihen
📌 Steigende Erwartungen höherer Zinsen
📌 Geringere Nachfrage nach zinslosen Anlagen
Die Eskalation der Spannungen im Nahen Osten hat die Ölpreise in die Höhe getrieben und die Inflationssorgen verstärkt.
Gleichzeitig haben besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten die Erwartung bestärkt, dass die Federal Reserve ihre restriktive Geldpolitik längerfristig beibehalten könnte.
Diese Faktoren haben kurzfristig Druck auf den Goldpreis ausgeübt.
Mittel- bis langfristig betrachtet bieten jedoch folgende Faktoren weiterhin fundamentale Unterstützung für Gold:
🌍 Goldkäufe globaler Zentralbanken
🌍 Geopolitische Unsicherheit
🌍 Langfristige Inflationsrisiken
stützen den Goldpreis weiterhin.
Daher sollte die aktuelle Entwicklung als Folgendes betrachtet werden:
📊 Eine Korrekturphase und keine grundlegende Trendwende.
Trader sollten weiterhin folgende Faktoren beobachten:
🔥 US-Dollar-Bewegung
🔥 Signale der Federal Reserve
🔥 Geopolitische Entwicklungen im Nahen Osten
🔥 Volatilität am Energiemarkt
Diese Faktoren werden die nächste Hauptrichtung des Goldpreises bestimmen.
📈 Technische Goldanalyse
Tageschartanalyse
Gestern bildete Gold eine starke bärische Kerze:
📉 Unterschreitung der psychologisch wichtigen Marke von 4000
📉 Unterschreitung der vorherigen Konsolidierungszone
Kurzfristige gleitende Durchschnitte:
Die 5-, 10- und 20-Tage-Durchschnitte zeigen eine bärische Ausrichtung.
Technische Indikatoren:
📉 Die bärische Dynamik des MACD verstärkt sich weiter.
📉 Der RSI ist auf fast 30 gefallen und befindet sich im überverkauften Bereich.
Bislang gibt es jedoch keine eindeutige bullische Divergenz.
Die aktuelle Tagesstruktur zeigt:
📉 Eine mögliche kleine abgerundete Top-Formation.
Wichtige Unterstützungszone:
🟢 3940–3960 USD
Falls diese Zone nicht durchbrochen wird:
Nächstes Kursziel:
🎯 3920 USD
📊 4-Stunden-Chartanalyse
Gold notiert aktuell in einem absteigenden Kanal.
Aktuelle Merkmale:
📌 Es bilden sich weiterhin niedrigere Hochs.
📌 Jede Erholung stößt auf Verkaufsdruck.
📌 Die bärische Struktur bleibt intakt.
Der Kurs nähert sich der unteren Kanalbegrenzung.
Eine kurzfristige technische Erholung ist möglich.
Solange Gold jedoch keine wichtigen Widerstandsniveaus durchbricht:
➡️ Jede Erholung sollte als Korrektur betrachtet werden.
⏱ 1-Stunden-Chartanalyse
Die Bollinger-Bänder öffnen sich weiterhin nach unten.
Gold notiert nahe dem unteren Bollinger-Band.
Kurzfristiger Widerstand:
🔴 4000–4015 USD
Bei einem Kursausbruch nach oben:
Nächster Widerstand:
🔥 4030–4040 USD
Bei Widerstand:
Gold könnte folgende Marken testen:
🟢 3960 USD
und
🟢 3920–3930 USD
🔥 Gold-Handelsstrategie | 17. Juli
Aktuelle Markteinschätzung:
📉 Haupttrend: Abwärtstrend
📈 Kurzfristig: Mögliche technische Gegenbewegung
Handelsansatz:
Hauptstrategie: Verkauf bei Kursanstiegen, Sekundärstrategie: Kauf bei Kursrückgängen.
📌 Gold-Handelsplan
🔻 Short-Strategie:
Verkaufszone:
🔥 4030–4050 USD
Einstiegsbedingungen:
Achten Sie auf Ablehnungssignale in der Nähe des Widerstands.
Stop-Loss:
🛑 4075 USD
Kursziele:
🎯 3980–3960 USD
Unterschreitung:
➡️ Halten bei:
🎯 3940 USD
🟢 Kaufgelegenheit:
Fallt der Goldpreis in Richtung:
🔥 3960–3980 USD
und zeigt Stabilisierungssignale,
können kurzfristige Kaufgelegenheiten in Betracht gezogen werden.
💬 Marktdiskussion
Liebe Trader, was erwarten Sie heute von Gold? 🤔
1️⃣ Kann Gold die Unterstützungszone um 3960 USD halten und eine Erholung einleiten? 📈
2️⃣ Oder werden die Verkäufer den Goldpreis weiter in Richtung 3940 USD und darunter drücken? 📉
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Wir wünschen allen:
💰 Erfolgreiches Trading
📈 Kontinuierliche Ergebnisse
🚀 Einen weiteren erfolgreichen Handelstag!
Umfassende Begründung für bullische UnterstützungUmfassende Begründung für bullische Unterstützung
(Unterstützungsniveaus nach Zeitrahmen + treibende Faktoren)
🔵1. Makroökonomische Fundamentaldaten: Dreifache Bestätigung einer Inflationswende; Erwartungen an Zinserhöhungen kühlen deutlich ab
Am Dienstag wurde der erste Rückgang des Verbraucherpreisindex (VPI) im Monatsvergleich seit sechs Jahren verzeichnet; am Mittwoch fiel der Erzeugerpreisindex (EPI) unerwartet; und am Freitag sank die von der University of Michigan ermittelte Inflationserwartung für das kommende Jahr von 4,6 % auf 4,2 %. Da sich die Inflationserwartungen auf breiter Front abschwächen – von vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereichen bis hin zu den Verbrauchern –, senkte der Markt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Juli von über 50 % auf unter 15 %. Der Aufwärtstrend der langfristigen US-Staatsanleiherenditen pausiert vorerst, was den Druck durch Opportunitätskosten auf nicht verzinsliche Anlagen wie Gold verringert; dies bildet die fundamentale Kernstütze für eine kurzfristige Erholung in der kommenden Woche.
🚀2. Kapitalflüsse: Bärischer Verkaufsdruck abgebaut; Kaufinteresse auf Tiefstständen erkennbar
Der SPDR Gold ETF stoppte seine Serie massiver Bestandsreduzierungen und verzeichnete beim Tiefstand von 3968 einen geringen Nettozufluss, was darauf hindeutet, dass institutionelle Fonds die Preise nicht mehr aktiv nach unten treiben;
Die meisten Stop-Loss-Orders für Long-Positionen spekulativer Fonds (gemäß CFTC-Daten) wurden ausgelöst, nachdem der Preis die Marke von 4000 unterschritten hatte; da Short-Positionen bereits beträchtliche Gewinne erzielt hatten, sorgten gezielte Eindeckungen (Short-Covering) am Freitag für Kaufunterstützung;
Zentralbanken weltweit setzen ihre stetigen Goldkäufe fort, wobei die People's Bank of China ihre Bestände seit 20 Monaten in Folge aufstockt. Das Niveau von 3946 war historisch gesehen Schauplatz umfangreicher Käufe durch Zentralbanken und bildet eine „letzte Verteidigungslinie“ für die Bodenbildung auf Wochenbasis.
🌎3. Technische Analyse: Langer unterer Schatten im Wochenchart + kurzfristig überverkaufte Lage; bereit für eine Erholung
Die Wochenkerze schloss mit einem unteren Schatten von mehr als 40 $, was auf starke Kaufunterstützung in tieferen Bereichen und das Erschöpfen der einseitigen bärischen Dynamik hindeutet;
Die Indikatoren auf den 4-Stunden- und 1-Stunden-Charts erreichten beim Tiefstand von 3968 extrem überverkaufte Niveaus, und es zeichnet sich eine erste bullische MACD-Divergenz ab. Der Markt dürfte bei Handelsbeginn in der kommenden Woche zunächst eine technische Erholung priorisieren; diese ist jedoch strikt als korrigierender Anstieg nach einem Kursrückgang zu betrachten und nicht als Trendwende des Bärenmarktes.
Logik der umfassenden Bärenmarkt-DominanzLogik der umfassenden Bärenmarkt-Dominanz (Obergrenze bei Erholungen + mittel- bis langfristige Abwärtsdruckfaktoren)
🔷1. Keine Kehrtwende in der Fed-Politik; keine rasche Lockerung in Sicht
Warsh hat unmissverständlich klargestellt, dass der Kampf gegen die Inflation nicht aufgrund von Daten aus nur ein oder zwei Monaten gestoppt werden darf und dass das Instrument der Zinserhöhungen so lange verfügbar bleibt, bis das Inflationsziel von 2 % erreicht ist. Die Hälfte der FOMC-Mitglieder hob im „Dot Plot“ vom Juni ihre Zinsprognosen für das Jahresende an; dies bestätigt, dass die Beibehaltung eines hohen Zinsniveaus über einen längeren Zeitraum hinweg weiterhin die Kernstrategie der Fed darstellt.
Solange die Realzinsen hoch bleiben, fehlt Gold die Grundlage für einen strukturellen Bullenmarkt; etwaige Erholungen sind lediglich technische Gegenbewegungen, was das Aufwärtspotenzial von Natur aus begrenzt.
🌐2. Dreifacher Mechanismus anhaltenden Verkaufsdrucks; Erholungen führen zwangsläufig zu Verkäufen
① Programmgesteuerte Verkäufe aus Yen-Carry-Trades: Die Zinsdifferenz zwischen den USA und Japan hat sich nicht wesentlich verringert, und der Leitzins der Bank of Japan verharrt bei 1 %. Hedgefonds, die zuvor zinslose Yen aufgenommen hatten, um auf steigende Goldpreise zu setzen (Long-Positionen), verkaufen das Metall bei jeder Rallye automatisch, um ihre Schulden zu begleichen, was den Kursanstieg deckelt.
② Verkaufsdruck durch „gefangene“ Long-Positionen: Auf höheren Niveaus (4075–4105, 4160 und 4202) aufgebaute Long-Positionen wirken wie eine „Obergrenze“; sobald die Kurse diese Bereiche erreichen, kommt es zu konzentrierten Verkäufen durch Stop-Loss-Orders.
③ Makroökonomische Kapitalpräferenzen: Auf US-Dollar lautende Anlagen und Staatsanleihen bleiben die bevorzugte Wahl für die institutionelle Kapitalallokation, während Gold lediglich als Alternative für den sicheren Hafen dient; es gibt keinen Zufluss von großvolumigem, langfristigem Kapital, das auf steigende Kurse setzt.
💎3. Wirtschaftliche Fundamentaldaten ohne Rezessionssignale; keine zwingenden Voraussetzungen für Zinssenkungen
Hochfrequenzdaten – wie Einzelhandelsumsätze, Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und Baubeginne – belegen die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft. Es gibt keine Anzeichen für eine Rezession, wie etwa Massenentlassungen oder einen Einbruch der Verbraucherausgaben. Folglich sieht sich die Fed nicht gezwungen, Zinssenkungen einzuleiten, wodurch dem Aufwärtstrend das stützende mittel- bis langfristige Narrativ fehlt.
CL Oil Auction Market Theory Aktuelle Struktur:
Der Markt befindet sich nach dem Ausbruch aus der Balance Phase 2 (MoU) weiterhin in der übergeordneten Price Discovery. Der jüngste Test des Vorkriegsniveaus (Balance Phase 1) war erfolgreich: Die VAH dieser Zone bot stabilen Support und hielt die Bullen im Spiel.
Geopolitisch getrieben durch die anhaltende Eskalation, steht nun ein Retest der Balance Phase 2 bevor. Hier ergeben sich am VAL zwei entscheidende Szenarien:
Szenario 1 (Käufer-Akzeptanz): Findet der Markt am VAL der Balance 2 wieder Unterstützung, ist eine Rotation zurück in die Value Area mit dem POC als Hauptziel am wahrscheinlichsten.
Szenario 2 (Ablehnung als Widerstand): Entpuppt sich das VAL bei einem Ausbleiben politischer Entspannung (z. B. Enttäuschung über einen ausbleibenden Trump-Deal) als Widerstand, ist mit einem erneuten Test der Balance Phase 1 zu rechnen.
Trading-Fokus: Das VAL der Balance Phase 2 ist die Schlüsselmarke (Line in the Sand) für die nächsten Richtungsentscheidungen.
Gold-Short-Positionen auf hohem Niveau📉 Gold-Short-Positionen auf hohem Niveau | Goldmarktanalyse
🔥 Unterstützung bei 3960-3970 hält – setzt sich die kurzfristige Erholung fort?
🌅 Guten Morgen, liebe Trader! ☀️
Gestern wurde unsere öffentlich kommunizierte Long-Strategie für Gold bei 3980-3985 erfolgreich umgesetzt ✅
Obwohl Gold kurzfristig weiterhin unter Druck steht, bot die wichtige Unterstützungszone von 3970-3980 eine attraktive Chance für Käufe auf niedrigem Niveau 📌
Während der asiatischen Sitzung stieg Gold auf rund 4008 📈 und erreichte damit perfekt unsere erste Kurszielzone.
🎯 Trader, die unserer Strategie gefolgt sind, erzielten einen Gewinn von über 200 Pips!
👏 Herzlichen Glückwunsch an alle, die den Plan befolgt und das Risiko richtig gemanagt haben!
📌 Fundamentalanalyse | Treiber des Goldmarktes
Der aktuelle Goldmarkt wird hauptsächlich von zwei Faktoren beeinflusst:
1️⃣ 🌍 Geopolitische Risiken stützen weiterhin den Goldpreis
⚠️ Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran bleiben hoch, während die Risiken in der Straße von Hormus weiter zunehmen.
🚢 Störungen im Öltransport haben die Energiepreise in die Höhe getrieben und die Inflationssorgen verstärkt.
Die aktuelle Marktlogik:
🛢️ Höhere Ölpreise
⬇️
📈 Erhöhter Inflationsdruck
⬇️
🏦 Geringere Erwartungen an Zinssenkungen der Fed
⬇️
💵 Stärkerer US-Dollar
⬇️
📉 Druck auf den Goldpreis
Daher wird das Aufwärtspotenzial trotz anhaltender Nachfrage nach sicheren Anlagen durch folgende Faktoren begrenzt:
🔹 Stärke des Dollars
🔹 Zinserwartungen
🔹 Ausblick der Federal Reserve auf die Geldpolitik
2️⃣ 🇺🇸 US-Wirtschaftsdaten treiben die Marktvolatilität an
Aktuelle Wirtschaftsdaten sorgen weiterhin für Unsicherheit:
✅ Verbraucherpreisindex (VPI) und Erzeugerpreisindex (EPI) unter den Erwartungen
➡️ Stützt die Goldpreiserholung 📈
❌ Stärkere Daten zu Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und Einzelhandelsumsätzen
➡️ Erzeugt erneuten Druck auf den Goldpreis 📉
Aktuell:
🐂 Bullen und 🐻 Bären liefern sich weiterhin einen erbitterten Kampf.
Gold hat noch keinen eindeutigen Trend bestätigt.
Der Markt bewegt sich weiterhin zwischen wichtigen Unterstützungs- und Widerstandszonen.
📊 Technische Analyse | Wichtige Kursmarken
Gold zeigt zwar weiterhin kurzfristige Schwäche, doch sollten Händler auf dem aktuellen Niveau nicht zu pessimistisch werden.
🟢 Wichtige Unterstützungszone
🔥 3940–3960
Dies ist eine entscheidende Bodenverteidigungszone.
Sollte Gold über dieser Zone halten:
✅ Bleibt eine Bodenbildung möglich.
✅ Kann die Aufwärtsdynamik anhalten.
Allerdings:
⚠️ Ein deutlicher Durchbruch unter 3940
könnte auf eine erneute bärische Dominanz hindeuten.
Nächstes Kursziel nach unten:
🎯 Bereich um 3900
🔍 Wichtige kurzfristige Kursmarken
🚧 Widerstandsniveaus
🔥 4010–4015
➡️ Erster kurzfristiger Widerstand
🔥 4040
➡️ Wichtige Trennlinie zwischen Aufwärts- und Abwärtstrend
🔥 4065–4080
➡️ Starke Erholungszone
🛡️ Unterstützungsniveaus
🟢 3960–3970
➡️ Kurzfristiger Kaufbereich
🟢 3940
➡️ Wichtiges Trendschutzniveau
📌 Goldhandelsstrategie heute
🔴 Strategie 1: Gold bei Kursanstieg verkaufen
Wenn Gold in Richtung des Bereichs 4040–4050 abprallt
und dort eine Ablehnung zeigt Signale:
➡️ Short-Positionen in Betracht ziehen
🛑 Stop-Loss:
Über 4060
🎯 Kursziele:
✅ 3980
✅ 3960
🟢 Strategie 2: Gold bei Kursrückgängen kaufen
Wenn der Goldpreis in Richtung der Zone 3960–3970 fällt
und die Unterstützung weiterhin gültig ist:
➡️ Long-Positionen in Betracht ziehen
🛑 Stop-Loss:
Unter 3948
🎯 Kursziele:
✅ 4035–4040
🚀 Ausbruch über 4040:
Nächstes Kursziel:
🔥 4065–4080
💡 Handelsausblick | Geduld und Disziplin sind gefragt.
Gold befindet sich aktuell in einer:
📌 Konsolidierungsphase auf niedrigem Niveau mit anschließender technischer Erholung
Wichtig:
❌ Keine Panik bei kurzfristigen Kursrückgängen
❌ Keine Panik bei starken Kursanstiegen
Fokussieren Sie auf:
✔️ Kann Gold die Marke von 4040 überschreiten?
✔️ Hält die Unterstützung bei 3960?
📈 Ausbruch → Dem Trend folgen
📊 Seitwärtsmarkt → Wichtige Kursmarken nutzen
Der Markt bietet immer wieder Chancen.
Der Schlüssel zum Erfolg:
🎯 Warten Sie auf den richtigen Preis
🎯 Kontrollieren Sie Ihr Risiko
🎯 Handeln Sie diszipliniert
🌟 Ein professioneller Trader ist nicht derjenige, der am meisten handelt, sondern derjenige, der auf die beste Gelegenheit wartet.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Trading! 📈💰
💬 Teile deine Einschätzung zum Goldmarkt in den Kommentaren unten. Lass uns gemeinsam die Chancen analysieren! 🤝🔥
Kurze bärische GoldanalyseRückblick auf die Wochenverkäufe
Wir sind die gesamte Woche konsequent an unserer bärischen Einschätzung festgehalten und konnten bei jedem Zwischenanstieg stetige Gewinne mit Short-Positionen erzielen. Wir haben Verkaufsaufträge bei 4100, 4080 und 4065 platziert, sobald Gold in Widerstandszonen gestiegen war. Nachdem Gold die wichtige Unterstützung bei 4000 durchbrochen und bis auf ein Tief von 3970 eingebrochen war, erreichten alle unsere Short-Positionen die gestaffelten Gewinnmitnahmen, wodurch sich ein hoher Gesamtgewinn ergab. Alle Trades folgten dem vorherrschenden Abwärtstrend und belegen, dass das Verkaufen bei Gegenbewegungen unsere erfolgreichste Strategie mit hoher Trefferquote in dieser Woche ist.
Aktuelle Marktlage
Nach dem Absturz bis 3970 erholte sich Gold leicht auf rund 4012. Es handelt sich hierbei lediglich um eine schwache Überverkaufskorrektur, keine Trendwende. Starke US-Wirtschaftsdaten stützen die restriktive Erwartung an die Fed, der US-Dollar-Index sowie die Realrenditen zehnjähriger US-Staatsanleihen bleiben hoch und belasten das zinslose Gold. Das durchbrochene Niveau von 4000 dient als kurzfristiger Widerstand, die zentrale obere Widerstandszone liegt bei 4080–4100. Die Kaufkraft ist gering, die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte zeigen weiterhin eine bärische Struktur.
Handelsstrategie
-Verkaufsbereich: 4010–4050, zusätzliche Short-Positionen bei 4080–4100
-Gewinnziele: 3980 → 3960 → 3930
Wöchentlicher Goldmarkt-Rückblick: Der Kampf zwischen Bullen undWöchentlicher Goldmarkt-Rückblick: Der Kampf zwischen Bullen und Bären hält an; wichtige Daten werden nächste Woche veröffentlicht, Gold steht vor einer wichtigen Richtungsentscheidung
Marktrückblick: Positionierungsbericht offenbart strukturelle Anpassung in der Finanzierung; die Logik sicherer Häfen dominiert kurzfristig die Edelmetallpreise
Die neuesten CFTC-Positionierungsdaten, die am Samstag (18. Juli) veröffentlicht wurden, zeigen, dass Vermögensverwaltungsgesellschaften in der Woche bis zum 14. Juli eine signifikante Anpassung ihrer Positionierungsstruktur vorgenommen haben. Die Netto-Long-Positionen in Gold stiegen um 4.294 Kontrakte auf 119.147 Kontrakte. Dies deutet darauf hin, dass Makrofonds angesichts eines vorübergehenden Rückzugs vom Aktienmarkt die Unsicherheitsrisiken neu bewerten und die Nachfrage nach Gold als traditionellem sicheren Hafen wieder anzieht.
Im deutlichen Gegensatz dazu sanken die Netto-Long-Positionen in Silber im gleichen Zeitraum um 1.755 Kontrakte auf 10.377 Kontrakte. Diese deutliche Divergenz in der Positionierung von Gold und Silber spiegelt eine subtile Schichtung in der aktuellen Finanzierungslogik wider: Der Markt neigt dazu, Golds Funktion als „Währungsanker“ zu erkennen, während er die Rohstoff- und Industrieeigenschaften von Silber vorübergehend herunterspielt. Unter dem doppelten Druck von Rezessionsängsten und unsicheren Industrienachfrageaussichten hat Silber passiv einen verstärkten Verkaufsdruck ertragen müssen.
Diese strukturelle Divergenz verdeutlicht, dass der Haupttreiber dieser Edelmetallpreissteigerungen nicht allein die Resonanz des Rohstoffzyklus ist, sondern vielmehr ein Markt für sichere Häfen, der von der Nachfrage nach Risikoabsicherung getrieben wird. Sollten die globalen Produktionsindikatoren Anzeichen einer Stabilisierung zeigen, könnte der derzeit gedrückte Silberpreis aufgrund einer Korrektur der Erwartungslücke eine Erholung erfahren, woraufhin das Gold-Silber-Verhältnis eine Korrektur erfahren könnte.
Technische Analyse Gold: Wöchentliches bärisches Muster bestätigt, Tageschart bleibt schwach
Auf Wochensicht hat Gold in den letzten Wochen mehrere Wochen in Folge niedriger geschlossen, wobei die Kerzenkörper stetig fallen und der Preis über verschiedene Zeiträume hinweg konstant unterhalb des gleitenden Durchschnitts notiert. Die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte sind nach unten gedreht und haben Widerstandsschichten gebildet, die Erholungen wiederholt behindert haben. Dies deutet auf ein deutliches Desinteresse der Käufer am Markt hin. Die zahlreichen Auf- und Abwärtsbewegungen im Laufe der Woche spiegeln nur begrenzten Aufwärtswiderstand wider. Nachdem wichtige Unterstützungsniveaus durchbrochen wurden, haben die technischen Indikatoren noch kein klares Signal für einen Boden geliefert. Das wöchentliche Abwärtsmuster ist relativ deutlich, wobei sich der Hauptwiderstandsbereich um 4150 US-Dollar konzentriert, während die wichtige mittelfristige Unterstützung bei 3850 US-Dollar liegt. Ohne eine grundlegende Trendwende dürfte sich der mittelfristige Korrekturtrend fortsetzen. Im Tageschart tendieren die Goldpreise nach unten, wobei die Kerzenkörper durchgehend unter den 5-, 10- und 20-Tage-Durchschnitten notieren. Das System der gleitenden Durchschnitte zeigt eine typische Abwärtsausrichtung, und die Bollinger-Bänder weiten sich nach unten, wobei die Kursbewegung eng dem unteren Band folgt. Die Abwärtsdynamik dominiert den kurzfristigen Trend. Die technischen Indikatoren zeigen im Tageschart keine bullische Divergenz, was eine starke Trendwende kurzfristig erschwert. Insgesamt bleibt der Markt schwach und tendiert weiterhin abwärts. Erholungen werden eher als Korrekturen denn als Trendumkehrungen interpretiert. Das erste Widerstandsniveau im Tageschart liegt bei etwa 4040–4050 US-Dollar und kann als wichtiger Referenzbereich für Short-Positionen bei Kursanstiegen Anfang nächster Woche dienen.
Kurzfristiger 4-Stunden-Chart: Der Handel bewegt sich seitwärts und wartet auf einen Ausbruch; ein kritischer Punkt rückt näher. Im kurzfristigen 4-Stunden-Chart ist die Kursbewegung in einer typischen konvergierenden Range gefangen. Die jüngste Kursentwicklung zeigte wiederholte Aufwärtsbewegungen, wobei Aufwärtsbewegungen an nachhaltiger Dynamik mangelten und Abwärtsbewegungen keine gleichmäßigen, einseitigen Bewegungen hervorbrachten. Der Goldpreis erholte sich, stieß nach dem Erreichen der kurzfristigen gleitenden Durchschnitte auf erheblichen Widerstand und fiel anschließend wieder zurück. Nach Erreichen der vorherigen Unterstützungsniveaus traten einige Schnäppchenjäger auf den Plan, was zu einem schwachen Gleichgewicht zwischen Bullen und Bären auf dem aktuellen Niveau führte.
Das System der gleitenden Durchschnitte flacht ab und verengt sich, während sich die Bollinger-Bänder allmählich verengen. Dies deutet auf einen bevorstehenden Wendepunkt hin. Der MACD-Indikator durchbricht wiederholt die Nulllinie, wobei sich rote und grüne Histogrammbalken abwechseln. Ein eindeutiges einseitiges Volumensignal ist jedoch noch nicht erkennbar. Dieses technische Muster lässt typischerweise darauf schließen, dass der Markt auf einen neuen fundamentalen Katalysator wartet, um die Stagnation zu durchbrechen.
Für den kurzfristigen Handel sollte das Widerstandsniveau um 4040 $ genau beobachtet werden. Dieses Niveau stellt sowohl eine Konvergenzzone kurzfristiger gleitender Durchschnitte im 4-Stunden-Chart dar als auch korrespondiert mit dem täglichen Widerstandsniveau. Eine wichtige kurzfristige Unterstützung liegt bei 3960 $, während das entscheidendere Unterstützungs-/Widerstandsniveau bei 3940 $ liegt. Ein deutlicher Durchbruch unter dieses Niveau würde weiteres Abwärtspotenzial eröffnen und möglicherweise eine neue Verkaufswelle auslösen.
Wichtige Risikoereignisse nächste Woche: Datenflut und potenziell deutlich erhöhte Volatilität
Nächste Woche (20.–24. Juli) stehen zahlreiche Wirtschaftsdaten und politische Ereignisse an den globalen Märkten an. Die Veröffentlichung mehrerer wichtiger Kennzahlen dürfte erhebliche Auswirkungen auf die Devisen-, Rohstoff- und Aktienmärkte haben.
Verknüpfte Inflations- und Beschäftigungsdaten aus dem Ausland: Der kanadische Verbraucherpreisindex sowie Beschäftigungs- und Handelsdaten aus Europa und den USA werden kurz nacheinander veröffentlicht. Hinzu kommt die Aktualisierung der Rohöllagerbestände, was das Volatilitätsrisiko an den Rohstoffmärkten erhöht.
EZB-Zinsentscheidung: Als wichtigstes politisches Ereignis der nächsten Woche wird die EZB-Erklärung den US-Dollar-Index und damit über den Wechselkursübertragungsmechanismus auch die Goldpreise direkt beeinflussen.
Vorläufige Bestätigung des globalen Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe: Daten zur Produktionsaktivität aus verschiedenen Ländern werden kurz nacheinander veröffentlicht. Dies ist ein entscheidender Zeitpunkt, um zu beurteilen, ob die Sorgen um eine globale Rezession übertrieben sind. Zudem wird er das Erholungspotenzial von Industrierohstoffen wie Silber bestimmen.
Goldhandelsstrategie für den Wochenbeginn: Basierend auf der obenstehenden umfassenden Analyse technischer und fundamentaler Faktoren wird für den Wochenbeginn empfohlen, den Fokus auf Verkäufe bei Kursanstiegen zu legen und als sekundäre Strategie leichte Long-Positionen an wichtigen Unterstützungsniveaus einzugehen. Die konkreten Strategien lauten wie folgt:
Short-Positionsstrategie:
Sollte der Goldpreis auf etwa 4040–4050 $ steigen und auf Widerstand stoßen, können Short-Positionen schrittweise mit Kurszielen bei 4010 $ und 3980 $ eröffnet werden. Falls der Preis im Laufe des Handelstages unter die wichtige Unterstützung fällt, kann die Position weiter gehalten werden, mit einem Kursziel von 3960 $. Zur Risikobegrenzung wird eine Stop-Loss-Order oberhalb von 4070 $ empfohlen.
Long-Positionsstrategie:
Fällt der Goldpreis zunächst auf den Unterstützungsbereich von 3960–3970 $ zurück und zeigt Anzeichen einer Stabilisierung, kann eine kleine Long-Position für einen kurzfristigen Aufschwung mit einem Kursziel von 4000–4020 $ eröffnet werden. Ein Ausbruch über dieses Niveau könnte potenziell die Marke von 4030 $ anvisieren. Unterhalb von 3940 $ wird eine Stop-Loss-Order empfohlen.
Der Markt ist ständig in Bewegung, und Gewinne oder Verluste an wichtigen Kursmarken bestimmen oft die kurzfristige Richtung. Bei plötzlichen Datenveröffentlichungen oder technischen Ausbrüchen während des Handelstages müssen Strategien flexibel angepasst werden. Wir laden alle Anleger ein, ihre Einschätzungen zur Goldpreisentwicklung der nächsten Woche in den Kommentaren zu teilen, um Diskussionen und Austausch zu ermöglichen. Bei Fragen zum Einstiegszeitpunkt oder zum Positionsmanagement an wichtigen Kursmarken finden Sie weitere Informationen auf meiner Homepage. Dort stelle ich eine detaillierte Analyse basierend auf den aktuellen Marktbedingungen bereit.
Solides Investieren folgt dem Trend; Risikomanagement ist der Schlüssel zum langfristigen Erfolg.
US100 formt weiterhin ein Top-Pattern mit zeitnahem AusbruchHallo liebe TradingView-Community,
der Nasdaq 100 (US100) zeigt auf dem Daily Chart aktuell ein zunehmend bearishes Bild. Trotz mehrerer Anläufe schafft es der Index nicht, die letzten Hochs bei rund 30.700 Punkten herauszunehmen. Im Gegenteil, mit jedem Versuch entstehen niedrigere Hochs (Lower Highs). Aktuell notiert der Nasdaq bei 28.600 Punkten mit einem letzten Tagesminus von -1,36% und befindet sich damit erneut am kritischen Support.
Die technische Struktur, die sich hier abzeichnet, ist besorgniserregend für die Bullen. Die Kombination aus konstanten Lower Highs und der wiederholt getesteten horizontalen Supportzone bei rund 28.200–28.400 Punkten deutet auf ein Descending Triangle oder alternativ ein Rounded Top hin. Beides bearishe Reversal-Muster nach ausgedehnten Aufwärtsbewegungen. Die abnehmende Kraft der Erholungsversuche zeigt: Die Käufer verlieren zunehmend die Kontrolle.
Der aktuelle Supportbereich fällt exakt mit dem 100er Daily EMA zusammen, was die Zone kurzfristig zur alles entscheidenden Verteidigungslinie macht. Wird sie erneut verteidigt, könnte sich die Konsolidierung fortsetzen. Verliert der Nasdaq jedoch diese Kombination nachhaltig, rücken zwei weitere Ziele auf der Unterseite in den Fokus:
Zunächst die 200er Daily EMA als nächste dynamische Auffangebene, gefolgt vom letzten signifikanten Hoch vor dem Anstieg bei 26.150 Punkten. Diese Zone wäre nicht nur ein klassischer Retest-Level, sondern zeigt im VRVP auch eine solide Volumenbasis, die als robuster Auffangbereich fungieren sollte.
Die Indikatoren untermauern das bearishe Bild klar:
Der MACD (Daily) ist eindeutig bearish gekreuzt, das Histogramm bleibt tiefrot und die Signallinien divergieren weiter nach unten. Das übergeordnete Momentum gehört den Verkäufern. Ein bullisher Crossover ist nicht in Sicht.
Der RSI notiert im schwachen Bereich unterhalb der neutralen 50er-Linie und zeigt anhaltende Marktschwäche. Für eine echte Wende auf Indikatorebene wäre eine deutliche Rückkehr über 55 nötig, wovon der Index aktuell weit entfernt ist.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
**Markt:** BTC/USD# 🟢 Gesamtbewertung
**Kurzfristig: Vorsichtig Bullisch** 📈
Bitcoin konnte nach dem starken Abverkauf eine deutliche Gegenbewegung starten. Käufer haben den Bereich um **62.800 USD** erfolgreich verteidigt und anschließend ein **Higher Low** (höheres Tief) gebildet – ein klassisches Zeichen für eine mögliche Trendwende.
Allerdings befindet sich der Kurs nun direkt unter einem wichtigen Widerstandsbereich, an dem erneut Verkaufsdruck auftreten könnte.
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# 📈 Multi-Timeframe-Analyse
| Zeitrahmen | Signal | Bewertung |
| ---------- | ----------- | --------- |
| 5 Minuten | 🔴 Bärisch | Schwach |
| 15 Minuten | 🔴 Bärisch | Schwach |
| 45 Minuten | 🟢 Bullisch | Mittel |
| 4 Stunden | 🔴 Bärisch | Stark |
| Tageschart | 🟢 Bullisch | Stark |
### Interpretation
* Die kurzfristigen Zeiteinheiten zeigen eine kleine Korrektur.
* Der **45-Minuten-Chart** signalisiert einen beginnenden Aufwärtstrend.
* Der **4-Stunden-Chart** bleibt noch in einer Korrekturphase.
* Der **Tageschart** bestätigt weiterhin den übergeordneten Aufwärtstrend.
➡️ **Fazit:** Gemischtes Marktbild mit leichtem Vorteil für die Käufer.
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# 📊 Marktstruktur
Aktuelle Struktur:
✅ Höheres Tief (Higher Low)
✅ Starke bullische Erholung
✅ Seitwärtskonsolidierung unter dem Widerstand
Die aktuelle Seitwärtsbewegung deutet auf eine Phase der Marktentscheidung hin. Ein Ausbruch oder eine Ablehnung an dieser Stelle dürfte die nächste größere Bewegung bestimmen.
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# ☁️ Trend-Cloud
Der Kurs notiert aktuell:
✅ **Über der grünen Trend-Cloud**
Die Trend-Cloud steigt langsam an, was auf folgende Faktoren hindeutet:
* Zunehmende Kaufdynamik
* Aufbau eines Aufwärtstrends
* Dynamische Unterstützung unter dem Kurs
Dies spricht kurzfristig für die Bullen.
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# 🔴 Widerstandsbereiche
### Erste Widerstandszone
**64.150 – 64.250 USD**
Ein Ausbruch über diesen Bereich könnte weiteres Kaufinteresse auslösen.
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### Hauptwiderstand
**64.500 – 64.800 USD**
Hier kam es zuletzt zu deutlichen Gewinnmitnahmen.
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### Oberes Kursziel
**65.200 USD**
Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den bullischen Trend deutlich bestätigen.
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# 🟢 Unterstützungen
### Kurzfristige Unterstützung
**63.760 USD**
(Dynamische Unterstützung durch die Trend-Cloud)
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### Wichtige Unterstützung
**63.500 USD**
Ein Bruch dieser Marke würde die kurzfristige Stärke abschwächen.
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### Schlüsselunterstützung
**62.800 USD**
Hier haben Käufer zuletzt deutlich reagiert.
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# 📈 Kursverhalten
Die aktuellen Kerzen zeigen:
* Kleine Kerzenkörper
* Sinkende Volatilität
* Seitwärtsbewegung
Dies deutet häufig auf eine Konsolidierung vor der nächsten größeren Bewegung hin.
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# 🚀 Bullisches Szenario
Ein bestätigter Ausbruch über:
**64.200 USD**
könnte folgende Ziele aktivieren:
🎯 64.500 USD
🎯 64.800 USD
🎯 65.200 USD
**Geschätzte Wahrscheinlichkeit:** **65–70 %**, sofern die Unterstützungen halten.
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# 📉 Bärisches Szenario
Fällt der Kurs unter:
**63.760 USD**
wären folgende Ziele möglich:
📍63.500 USD
📍63.200 USD
📍62.800 USD
Ein Bruch unter **62.800 USD** würde das kurzfristig bullische Szenario deutlich schwächen.
**Geschätzte Wahrscheinlichkeit:** **30–35 %**
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# 💼 Beispiel für einen Trade (nur zu Bildungszwecken)
### 🟢 Long-Setup
**Einstieg:** Über **64.200 USD** nach bestätigtem Ausbruch.
**Stop-Loss:** Unter **63.700 USD**
**Take Profit 1:** 64.500 USD
**Take Profit 2:** 64.800 USD
**Take Profit 3:** 65.200 USD
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### 🔴 Short-Setup
**Einstieg:** Bei einer klaren Ablehnung im Bereich **64.200–64.500 USD** mit bärischer Bestätigung.
**Stop-Loss:** Oberhalb des lokalen Hochs.
**Take Profit 1:** 63.760 USD
**Take Profit 2:** 63.500 USD
**Take Profit 3:** 62.800 USD
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# 🏷️ Hashtags
**#Bitcoin #BTC #BTCUSD #Krypto #CryptoTrading #TechnischeAnalyse #PriceAction #Marktstruktur #Support #Resistance #Bullisch #Bärisch #SwingTrading #DayTrading #TradingView #Breakout #RiskManagement #KryptoAnalyse**
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# ⭐ Fazit
Der **45-Minuten-Chart** zeigt eine **vorsichtig bullische Erholung** nach einer starken Abwärtsbewegung. Solange Bitcoin oberhalb von **63.760 USD** bleibt, bestehen gute Chancen auf einen erneuten Anstieg in Richtung **64.500–65.200 USD**. Gleichzeitig bleibt der Bereich um **64.200–64.500 USD** ein entscheidender Widerstand, an dem eine Richtungsentscheidung fallen dürfte. Für Trader bietet sich daher an, auf einen bestätigten Ausbruch oder eine klare Ablehnung zu warten, bevor eine Position eröffnet wird.
DAX Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #30Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 24.828 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er-Rallye hat der DAX im Januar 2026 mit einem neuen Rekordwert angeknüpft. Danach ist der Kurs in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen. Diese wurde im März kurzfristig nach unten verlassen, wobei der Kurs das letzte lokale Tief bei 21.863 Punkten setzte. Dort konnte der Markt den Verkaufsdruck abfangen und in eine Erholungstendenz drehen.
Korrekturimpulse haben sich zuletzt im Bereich der 24.000er-Marke gestützt und den Kurs in Reichweite zu neuen Rekordwerten gehalten. Zunächst fehlte es für weitere Zugewinne an Nachfrage. Erst mit dem Start in den Juli ergab sich eine dynamische Reaktion, die sogar ausreichte, um das Januarhoch herauszunehmen. Bei 25.900 Punkten wurde ein neues Allzeithoch gesetzt. Der Kurs unterlag jedoch direkt aufkommenden Gewinnmitnahmen und gab so weit nach, dass das Vorjahreshoch wieder gefährdet ist. In der vergangenen Woche wurde dieser Bereich deutlich getestet und am Ende konnte auch die runde Marke nicht gehalten werden. Für den Wochenstart am Montag bleibt abzuwarten, ob die 20-Stunden-Linie deckelt oder ein Ausbruch auf den 25.000er-Bereich erfolgt.
Erwartete Tagesspanne: 24.700 bis 24.930
Nächste Widerstände: 25.204 = Vorwochenhoch | 25.507 | 25.900 = Allzeithoch
Wichtige Unterstützungen: 24.771 | 24.651 = Vorwochentief | 24.272
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der DAX im Idealfall eine Stabilisierungsphase ausbilden und am Dienstag die 25.000er-Marke zurückgewinnen. Ein Bruch des Vorjahreshochs würde hingegen für eine nächste Verkaufswelle sorgen und Druck auf den 24.500er-Bereich erwarten lassen.
Erwartete Tagesspanne: 24.780 bis 25.070 alternativ 24.510 bis 24.790
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart ist der DAX-Index von seinem jüngsten Rekordwert bis unter den 50-Tage-Durchschnitt zurückgekommen. Hier könnte sich eine zweite Impulswelle in Richtung des Februartiefs bilden. Lediglich eine sich ausprägende Schiebephase würde ein Ringen um Werte bei 25.200 in den Fokus rücken. Weiteres Erholungsstreben dürfte am Januarhoch begrenzt werden.
Erwartete Wochenspanne: 24.200 bis 25.190
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Abhängig von der Entwicklung der Kursdynamik und einer möglichen Eskalation der geopolitischen Konfliktlage könnte die Marktstimmung wieder einen deutlichen Dämpfer erhalten. Die 200-Tage-Linie würde in diesem Szenario als Unterstützung wirken und bei einem in der vorausgegangenen Woche zu erwartenden Test Druck auf die 24.000er-Marke abfangen. Daraus wäre eine Gegenbewegung möglich, die eine Wochenspanne zwischen
24.330
und
25.480
abarbeiten könnte.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
H2 20/07 - SCALPING DEN ABWÄRTSTREND, 402X IST DER WICHTIGE AUSBGold handelt weiterhin unter der H2 abwärts gerichteten Trendlinie, was die breitere bärische Struktur intakt hält. Obwohl kurzfristige Erholungen nach dem Rückgang am Freitag möglich sind, bleiben die Verkäufer an der Kontrolle, solange der Preis unter der Trendlinie und dem wesentlichen Widerstand bleibt.
Die bevorzugte Strategie besteht darin, auf bullishe Rücksetzer in den Widerstand zu warten, bevor nach neuen Verkaufsgelegenheiten gesucht wird. Die aktuelle Erholung wird als Korrektur innerhalb des breiteren Abwärtstrends betrachtet und nicht als Beginn eines neuen bullischen Zyklus.
☑️ Primäres Szenario – Bärische Fortsetzung
Der Preis bleibt unter der H2 abwärts gerichteten Trendlinie.
Kurzfristige Erholungen werden als Verkaufsgelegenheiten betrachtet.
Erster Widerstand: 4025–4030.
Ziel 1: 3972.
Ziel 2: 3946.
☑️ Alternatives Szenario – Bärische Neigung ungültig
Gold bricht und schließt über den Widerstandsbereich 4025–4030.
Die H2 abwärts gerichtete Trendlinie wird entscheidend durchbrochen.
Die kurzfristige bärische Struktur ist ungültig.
Käufer könnten die Erholung in Richtung der großen Angebotszone 4060–4065 ausdehnen.
Schlüssellevels
Widerstand
4025–4030 – Trendlinienwiderstand.
4060–4065 – Große Angebotszone.
Unterstützung
3970–3975 – Erste Nachfragezone.
3945–3950 – Starke Unterstützung.
Sitzungsneigung
🔴 Bärisches Scalping
Solange Gold unter der H2 abwärts gerichteten Trendlinie handelt, bleiben Anstiege in den Widerstand bevorzugte Verkaufsgelegenheiten.
Der kurzfristige bärische Ausblick wird nur ungültig, wenn Gold über die abwärts gerichtete Trendlinie im Bereich des Widerstands 402x bricht und schließt. In diesem Fall könnte der Preis eine korrektive Erholung in Richtung 4060–4065 ausdehnen, bevor er seine nächste Bewegungsrichtung festlegt.
DieGoldpreise haben sich erholt,aber hat sich derTrend umgekehrtDie Goldpreise haben sich erholt, aber hat sich der Trend umgekehrt?
Die Goldpreise fielen diese Woche um 2,6 % und verzeichneten damit den größten wöchentlichen Rückgang seit sechs Wochen.
Die Erholung ist real, aber hat sich der Trend umgekehrt? Es ist noch zu früh für Schlussfolgerungen.
Wie die Grafik zeigt: Wir bleiben pessimistisch, was die Goldpreise angeht.
Die USA haben die siebte Nacht in Folge Luftangriffe gegen den Iran geflogen, wobei beide Seiten das Ausmaß ihrer Angriffe ausweiteten. Die USA griffen Brücken im Iran an, während der Iran Kraftwerke und Entsalzungsanlagen in Kuwait attackierte.
Konflikt USA-Iran → Steigende Ölpreise → Steigende Inflation → Zunehmende Erwartungen an Zinserhöhungen → Fallende Goldpreise
Obwohl die Goldpreise fast 30 % von ihren Höchstständen korrigiert haben, befinden sich die Netto-Long-Positionen am Markt weiterhin nahe historischer Höchststände, und institutionelle Long-Positionen sind stark konzentriert.
Was bedeutet das?
Der Markt ist gut finanziert, und das Risiko einer Entkopplung von Long-Positionen bleibt bestehen. Sollte der Markt weiter korrigieren, könnten diese Fonds ihre Positionen weiter liquidieren und den Markt verlassen, was die Marktvolatilität verstärken würde.
4.000 US-Dollar stellen eine wichtige psychologische Marke dar. Sollten die Goldpreise unter diese Marke fallen und weiter sinken, könnte sich der kurzfristige Abwärtsdruck verstärken.
Umgekehrt deutet dies auch auf eine starke Unterstützung darunter hin.
Technische Analyse: Die kurzfristige Erholung ist eine Korrektur, keine Trendumkehr.
Das größte Problem für Gold ist nicht die Frage, ob der Preisrückgang ausreichend ist, sondern ob die Korrekturperiode zu kurz ist.
Vorheriger Aufwärtszyklus: 121 Wochen
Bisherige Korrektur: Nur 24 Wochen
Historisch gesehen muss eine Korrektur mindestens 38,2 % eines anhaltenden Aufwärtszyklus, also etwa 46 Wochen, umfassen, um als ausreichend zu gelten.
Anders ausgedrückt: Der Goldpreis könnte sich über sechs Monate hinweg in einer Spanne von 3.600 bis 4.400 US-Dollar bewegen.
Erwartete Spanne: 3.300–3.500 US-Dollar: Eine echte „Goldene Gelegenheit“
Erster Widerstand: 4.030–4.040 US-Dollar
Starker Widerstand darüber: 4.080–4.130 US-Dollar
Erste Unterstützung darunter: 3.960–3.980 US-Dollar
Starke Unterstützung darunter: 3.940–3.950 US-Dollar
Einschätzung der Spanne: 3.950–4.200 US-Dollar – Ein Ausbruch über 4.200 US-Dollar würde den Käufern die Kontrolle zurückgeben; ein Ausbruch unter 3.950 US-Dollar würde den Verkaufsdruck der Verkäufer verstärken.
Strategie: Die primäre Strategie besteht darin, bei Kursanstiegen zu verkaufen (im Einklang mit dem mittelfristigen Trend).
Angesichts des unveränderten Abwärtstrends ist der Verkauf bei Kursanstiegen bis zu Widerstandsniveaus eine Strategie mit relativ hoher Erfolgswahrscheinlichkeit.
Einstiegsbereich: Wenn der Wochenchart zeigt, dass der Goldpreis höher bei etwa 4.030–4.040 $ eröffnet, anschließend aber auf Widerstand stößt, kann eine kleine Short-Position eröffnet werden.
Empfehlung zum Positionsausbau: Erwägen Sie einen Positionsausbau, falls der Goldpreis über 4.080 $ steigt und dann wieder fällt.
Erstes Kursziel: 4.000–3.980 $
Zweites Kursziel: 3.960–3.940 $
Stop-Loss: Über 4.050 $
Diese Woche hat uns der Markt eine wichtige Lektion gelehrt: In einer Zeit, in der sogar Ölpreise den Goldpreis beeinflussen können, werden sowohl eingefleischte Optimisten als auch Pessimisten vom Markt hart getroffen.
Gold ist nun von der US-Notenbank abhängig; ein einziger Anstieg des Ölpreises kann Gold in eine schwierige Lage bringen.
Bei 4000 $ herrscht ein erbitterter Kampf zwischen Bullen und Bären. Wir sollten nicht zu den Ersten gehören, die sich Hals über Kopf in die Position stürzen und dabei untergehen, und wir sollten auch nicht zu den Letzten gehören, die die Flucht ergreifen. Die Strategie für Montag lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Jagen Sie nicht dem Kurs über 4030 $ hinterher und jagen Sie nicht dem Kurs unter 3960 $ hinterher. Kaufen Sie günstig und verkaufen Sie teuer, realisieren Sie einen kleinen Gewinn und gehen Sie dann.
In dieser Korrekturrunde geht es nicht um Mut, sondern um Geduld.
Die wahre „goldene Gelegenheit“ kommt weder heute noch morgen; sie kommt vielleicht erst dann, wenn niemand mehr durchhalten kann.
BTC Tages SetUp 18.07.26Übersetzte:
BTC konsolidiert bei 63.971 nach Rebound aus dem 62.800-Tief. Der 4H zeigt eine Erholung, prallt aber unter der 65.000-64.400-Zone ab und die MACD dreht wieder negativ (-44). Auf 1H hat sich der Preis von 62.400 zurueckgekaempft und stabilisiert sich um 63.900-64.000, MACD positiv aber flach. 15M und 5M laufen seitwaerts in enger Range 63.800-64.100 mit abnehmendem Momentum. Solange der Weekly-Baermarktkontext gilt, bleibt Rally-Verkaufsdruck an 64.400/65.000 wahrscheinlich. Entscheidend sind der Ausbruch ueber 64.400 oder ein Bruch von 63.600 mit Ziel 62.800.
Szenario 1 - Primaer
Range-Long auf Magnet 64.400
52%
Wahrsch.
Solange 63.600 haelt, favorisiert das 1H-Momentum einen erneuten Anlauf auf den 64.400-Magneten. Long aus Range-Support mit Confirmation.
① Entry
63.850-63.950 (Range-Mitte / 5M-Support)
② Trigger
5M/15M-Close ueber 64.050 mit Volumen
Stop
63.560 (unter Range-Low)
Ziele
T1 · 64.400 ✦
T2 · 64.800
T3 · 65.000
Invalidierung: 1H-Close unter 63.600 invalidiert Long und aktiviert Szenario 2 (Short Richtung 62.800).
Szenario 2 - Alternativ
Short auf Magnet 62.800
48%
Wahrsch.
Im Einklang mit dem Weekly-Baermarkt: Bruch des Range-Support 63.600 loest Abverkauf durch die duenne Zone Richtung 62.800-Magnet aus.
① Entry
63.550-63.600 (Retest nach Bruch)
② Trigger
1H-Close unter 63.600
Stop
64.150 (ueber Range-High)
Ziele
T1 · 63.200
T2 · 62.800
T3 · 62.400
Invalidierung: Reclaim ueber 64.050 im 1H invalidiert Short und schaltet zurueck auf Szenario 1 (Long Richtung 64.400).
Wahrscheinlichkeiten sind subjektive technische Einschätzungen — keine Garantie. Trigger > Meinung: erst auf Bestätigung handeln. Keine Anlageberatung; eigenes Risikomanagement anwenden.
CMG Recap & outlookDie blauen Linien zeigen die damalige Ansicht.
Es hatte sich nach unten aufgelöst.
Jetzt zeigt sich eine Stabilisierung, positive Divergenzen im RSI, ein Trendbruch und der gleitende Durchschnitt wurde angetestet.
Noch ist es evtl. zu früh einzusteigen, aber shorts sind keine gute Wahl.
Die Firma ist grundsolide und man kann bei schwächeren Tagen einsammeln.






















