XAUUSD — Liquiditätssweep vor H2-ErholungMarket Pulse
Gold bleibt zwischen zwei starken Kräften gefangen.
Höhere US-Inflation und stärkere Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed begrenzen das Aufwärtspotenzial, während geopolitische Risiken und hohe Ölpreise weiterhin die Safe-Haven-Nachfrage unterstützen. Dieses gemischte Umfeld könnte Gold bis zur Fed-Entscheidung in der kommenden Woche volatil halten.
Was der Chart zeigt
XAUUSD zeigt nach der Ablehnung im Bereich 4.500 weiterhin eine schwache H2-Struktur.
Der Kurs bildete einen bearishen BOS und notiert weiterhin unterhalb der jüngsten tieferen Hochs. Allerdings befindet sich Gold nun innerhalb des FVG 4.335–4.355, nahe einem wichtigen unteren Preisbereich.
Der stärkere Support liegt weiterhin bei 4.282–4.300. In dieser Zone hätten Käufer meiner Ansicht nach bessere Chancen zurückzukehren, falls die Liquidität unterhalb der aktuellen Range abgeholt wird.
Wenn der Kurs von diesem Support reagiert, liegt der erste Erholungsbereich beim FVG 4.395–4.415, gefolgt von der Supply-Zone 4.432–4.450.
Darüber ist 4.509 der wichtige H2 Order Block. Eine stärkere Erholung könnte später auch den POI bei 4.602 und die BSL bei 4.643 wieder in den Fokus bringen.
Wichtige Levels
4.643 — Buy-Side Liquidity
4.602 — Wichtiger POI
4.509 — H2 Order Block
4.432–4.450 — Widerstand / Supply
4.395–4.415 — Oberes FVG
4.335–4.355 — Aktuelles FVG
4.282–4.300 — Wichtiger Support / Liquidität
Mein Hauptplan
Meine Hauptidee ist, auf einen tieferen Liquiditätssweep zu warten, bevor ich nach einer Erholung suche.
Wenn Gold in den Bereich 4.282–4.300 fällt und die Käufer eine klare Bestätigung zeigen, könnte eine korrektive Bewegung zurück in Richtung 4.395–4.415 und anschließend 4.432–4.450 beginnen.
Eine stärkere bullishe Fortsetzung würde 4.509 wieder in den Fokus bringen.
Was ich sehen möchte
Ich möchte sehen, dass der untere Support hält und der Kurs auf H2 einen klaren bullishen Strukturwechsel bildet.
Ein nachhaltiger Bruch unter 4.282 würde diese Erholungsidee abschwächen und den übergeordneten bearishen Druck aufrechterhalten.
Abschließende Einschätzung
Die kurzfristige H2-Struktur bleibt bearish, doch Gold nähert sich einem wichtigen Liquiditäts- und Supportbereich.
Vorerst bevorzuge ich auf den unteren Liquiditätssweep und eine bullishe Bestätigung zu warten, bevor ich nach einer Erholung suche, anstatt Shorts direkt am Support hinterherzulaufen.
Chartmuster
XAUUSD — Kauf nach dem H1-LiquiditätssweepFundamentalanalyse
Gold befindet sich weiterhin zwischen zwei gegensätzlichen makroökonomischen Kräften. Der US-CPI für August stieg um 0,4 % MoM und 3,4 % YoY, während der Core-CPI um 0,3 % zulegte. Dadurch ist die Markterwartung für eine Zinserhöhung der Fed um 25 Basispunkte in der kommenden Woche auf etwa 85 %–87 % gestiegen. Gleichzeitig bleibt die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe nahe 5 %, was weiterhin Druck auf das nicht verzinste Gold ausübt.
Gleichzeitig unterstützen die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten weiterhin die Nachfrage nach sicheren Häfen. Öl bleibt über 100 US-Dollar, und der jüngste Angriff auf die East-West-Pipeline Saudi-Arabiens erhöht zusätzlich die geopolitischen und inflationären Risiken.
Technische Analyse
Im H1-Chart handelt XAUUSD nach der CPI-bedingten Volatilität nahe 4.349. Die übergeordnete Struktur bleibt unterhalb der fallenden H1-Trendlinie bearish, wobei 4.443 als wichtiger POI und 4.400–4.412 als Premium-Supply-Bereich fungieren.
Kurzfristig stabilisiert sich der Preis innerhalb der Fibonacci-Retracement-Zone bei 4.338–4.355. Unterhalb des aktuellen Preises bleibt jedoch weiterhin Liquidität im Bereich 4.290–4.305 offen.
Der Chart begünstigt einen möglichen letzten Abwärtssweep in diesen Liquiditätspool, bevor sich eine stärkere Erholung entwickelt. Falls die Käufer nach dem Sweep die Struktur zurückerobern, könnte die Erholung zunächst 4.350–4.360 und anschließend 4.400–4.412 anvisieren.
Wichtige Schlüsselniveaus
4.443–4.450 — Wichtiger POI
4.400–4.412 — Premium Supply
4.338–4.355 — Fibonacci-Pivot
4.290–4.305 — Liquidität / Hauptkaufzone
4.282 — Weak Low / Invalidierungsbereich
Trading-Szenario
Hauptkaufsetup
Einstieg: 4.290–4.305
Stop Loss: 4.278
Take Profit 1: 4.350–4.360
Take Profit 2: 4.400–4.412
Take Profit 3: 4.440–4.443
Kaufbedingung
Warten Sie auf einen Liquiditätssweep in den Bereich 4.290–4.305, gefolgt von einer klaren bullishen Bestätigung. Ein langer unterer Docht, eine bullishe Engulfing-Kerze, ein gescheiterter Breakdown oder ein H1-Reclaim über 4.305 würden das Erholungssetup stärken.
Ein nachhaltiger Bruch unter 4.278 würde die kurzfristige bullishe Idee invalidieren.
Gesamtausblick
Die übergeordnete H1-Struktur bleibt bearish, daher handelt es sich weiterhin um ein Counter-Trend-Erholungssetup. Der bevorzugte Plan besteht darin, Long-Positionen um 4.349 nicht hinterherzulaufen.
Ein tieferer Sweep in den Bereich 4.290–4.305 bietet eine sauberere Zone, um nach einer Bestätigung in Richtung 4.350 und anschließend zur Premium-Supply-Zone bei 4.400–4.412 zu suchen.
Wird Gold zuerst den Liquiditätspool bei 4.290 sweepen, bevor es sich in Richtung 4.400 erholt?
Ich kann außerdem die Fed-Entscheidung und wichtige makroökonomische Entwicklungen rund um XAUUSD beobachten und Sie informieren, wenn sich das Umfeld wesentlich verändert.
XAUUSD – Wochenausblick: Abwärtsgerichtete Distribution im H4
Marktkontext
Gold notiert nach einer weiteren volatilen Woche bei rund 4.349 US-Dollar. Der H4-Chart zeigt eine abgeschlossene Kopf-Schulter-Formation und einen klaren Übergang von einer bullischen Expansion zu einer bärischen Lieferung. Der Kurs liegt weiterhin unterhalb der aufgebrochenen Struktur, während wiederholte BOS-Signale auf erhöhte Liquidität im Markt hinweisen.
Auch das makroökonomische Umfeld spricht für Vorsicht beim Goldpreis in der kommenden Woche. Der US-Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im August um 0,4 % gegenüber dem Vormonat und um 3,4 % gegenüber dem Vorjahr. Stärkere Erzeugerpreisdaten und Arbeitsmarktdaten haben die Markterwartungen für eine Zinserhöhung der Fed um 25 Basispunkte bei der Sitzung in der kommenden Woche auf rund 85 % erhöht. Die Renditen von US-Staatsanleihen bleiben hoch, während der Ölpreis trotz eines Rückgangs von den jüngsten Höchstständen weiterhin über 100 US-Dollar liegt. Die anhaltenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran könnten zu Nachfragespitzen in sicheren Häfen führen, doch die anhaltende Inflation und die Erwartungen an eine restriktivere Zinspolitik der Fed bleiben ein wichtiger Belastungsfaktor für Gold.
SMC-Analyse
Die H4-Struktur hat sich nach der Kopf-Schulter-Formation, gefolgt von einem MSS und einem anschließenden Abwärts-BOS, bärisch positioniert. Die rechte Schulter konnte die vorherigen Höchststände nicht zurückerobern, was bestätigt, dass die jüngsten Erholungen Korrekturcharakter haben, solange der Kurs unterhalb der übergeordneten bärischen Struktur notiert.
Die unmittelbare FVG-Zone um 4.360–4.395 $ ist die wichtigste Entscheidungszone. Eine Korrektur innerhalb dieses Ungleichgewichts könnte eine Abschwächung bewirken, bevor Verkäufer einen weiteren Abwärtsversuch unternehmen. Die Nackenlinie um 4.280–4.310 $ stellt die erste größere Abwärtsbewegung dar, während darunter weiterhin ein externes SSL-Signal besteht.
Haupt-Handelsszenario
Bedingung:
Gold fällt in den FVG-Bereich von 4.360–4.395 $ zurück und bildet eine klare bärische Ablehnung. Ein bärisches MSS oder CHOCH in einem niedrigeren Zeitrahmen ist vor einem Einstieg erforderlich.
Einstieg: 4.360 $ – 4.395 $ nach bärischer Bestätigung
SL: Über 4.420 $ und der Ablehnungsstruktur (Rejection Structure)
TP1: 4.280 $ – 4.310 $
TP2: 4.225 $ – 4.255 $
TP3: 4.050 $ – 4.090 $
Wichtige Zonen
Aktueller Preis: 4.349 $
Haupt-Verkaufszone: 4.360 $ – 4.395 $
Bärischer Orderblock (OB) im Premium-Bereich: 4.683,21 $
Liquidität an der Nackenlinie: 4.280 $ – 4.310 $
Externe SSL / Tiefe Nachfragezone (Demand): 4.225 $ – 4.255 $
Wichtige externe SSL: 4.050 $ – 4.090 $
Ungültigkeitsszenario: Etablierung über 4.420 $
Bestätigung: Bärische Ablehnung + MSS / CHOCH
Gold-Ausblick
Die bärische Tendenz für die Woche bleibt bestehen, solange Gold unter dem nahegelegenen FVG (Fair Value Gap) notiert und die bärische H4-Struktur respektiert.
Eine bestätigte Ablehnung im Bereich 4.360 $ – 4.395 $ könnte den Weg für eine Bewegung in Richtung der Liquidität an der Nackenlinie und anschließend zu tiefer liegenden externen SSL-Zonen ebnen. Angesichts der bevorstehenden Fed-Entscheidung ist eine Bestätigung wichtiger, als der Volatilität hinterherzulaufen.
Keine Bestätigung, kein Trade.
H1 Reclaim Recovery unterhalb des dynamischen Widerstand
XAUUSD notiert aktuell bei etwa 4.332 nach einem weiteren Selloff in die untere H1-Struktur. Der Preis testet nun die 4.330–4.350 Demand / Reclaim Zone, während die übergeordnete Struktur weiterhin durch den abwärtsgerichteten dynamischen Widerstand begrenzt wird.
Das makroökonomische Umfeld bleibt für Gold schwierig. Der US-CPI für August stieg um 0,4 % MoM und 3,4 % YoY, wodurch die Erwartungen an eine Fed-Zinserhöhung in dieser Woche verstärkt wurden. Die Märkte preisen derzeit eine Wahrscheinlichkeit von rund 86 % für eine Zinserhöhung ein. Gleichzeitig ist Brent aufgrund erneuter Störungen bei der Versorgung aus dem Nahen Osten über $107 gestiegen, was zusätzlichen Inflationsdruck erzeugt. Das FOMC tagt am 15.–16. September, wodurch diese Woche für Gold besonders volatil werden dürfte.
Technical View
Die H1-Struktur bleibt unterhalb der abwärtsgerichteten Resistance Trendline insgesamt bearish, aber der Preis hat nun eine wichtige kurzfristige Reaktionszone erreicht.
Die 4.330–4.350 Demand / Reclaim Zone wird aktuell getestet. Wenn Buyers diesen Bereich verteidigen und ein bullish MSS, eine starke Rejection oder eine Reclaim-Bestätigung erzeugen, könnte sich eine corrective Recovery entwickeln.
Das erste Upside-Ziel liegt bei etwa 4.380–4.400, wo die abwärtsgerichtete Resistance-Struktur relevant wird.
Darüber liegt das stärkere Recovery-Ziel bei 4.430–4.445, wo die markierte OB / Supply Structure mit dem dynamischen Widerstand zusammenläuft.
Die größere 4.475–4.490 Major Supply bleibt ein Higher-Timeframe-Widerstandsziel und sollte ohne einen bestätigten strukturellen Breakout nicht als selbstverständlich erreichbar angesehen werden.
Key Zones
Current Price: 4.331,700
Demand / Reclaim Zone: 4.330–4.350
Recovery Resistance: 4.380–4.400
OB / Key Resistance: 4.430–4.445
Major Supply: 4.475–4.490
Major Demand / Bullish OB: 4.285–4.305
Major Liquidity / Swing Low: 4.283,319
Trading Plan
Buy Priority: 4.330–4.350
Condition: Auf eine bullishe Rejection, Liquidity Sweep + Reclaim, MSS oder eine klare Higher-Low-Bestätigung aus der aktuellen Demand-Zone warten.
TP1: 4.380–4.400
TP2: 4.430–4.445
Invalidation: Eine nachhaltige H1 Acceptance unter 4.330 schwächt das unmittelbare Recovery-Setup.
Buy/Sell View
Die bevorzugte Idee ist ein bestätigter Recovery Trade, kein Blind Buy.
Der Preis bleibt unter dem dynamischen Widerstand und das makroökonomische Umfeld begünstigt weiterhin höhere Zinsen. Daher müssen die Buyers zunächst Kontrolle beweisen.
Falls die Reclaim Zone scheitert, wird die tiefere 4.285–4.305 Major Demand / Bullish OB zur nächsten wichtigen Reaktionszone, anstatt Shorts direkt in den Support hinein zu jagen.
Final View
Gold startet die FOMC-Woche unter starkem makroökonomischem Druck durch hohe Inflation, erhöhte Treasury Yields und steigende Ölpreise, während H1 nun eine wichtige Demand-Zone testet.
Das Hauptszenario ist eine bullishe Reaktion aus 4.330–4.350, zunächst mit Ziel 4.380–4.400 und anschließend 4.430–4.445, falls sich das Recovery-Momentum verstärkt.
Können die Buyers die H1 Reclaim Zone verteidigen, bevor die Fed die nächste große Bewegung bei Gold auslöst?
BTC/USD 45-Minuten-Technische Analyse Marktstruktur
Bitcoin wird im 45-Minuten-Chart bei etwa 77.100 gehandelt. Der Kurs befindet sich weiterhin unterhalb der fallenden Trendlinie, was auf anhaltenden kurzfristigen Abwärtsdruck hindeutet.
Die jüngste Erholung in Richtung der Widerstandszone bei 77.400–77.500 wurde abgewiesen. Dies deutet darauf hin, dass die Käufer Schwierigkeiten haben, sich oberhalb dieses Bereichs zu etablieren.
Wichtiger Widerstand
• 77.400–77.500: Bedeutende Widerstands- und Angebotszone
• Ein starker 45-Minuten-Schlusskurs über 77.500 könnte das bärische Setup ungültig machen
• Ein bestätigter Ausbruch mit anschließendem Retest könnte den Kurs in Richtung 77.800–78.200 führen
Wichtige Unterstützung
• 76.800–76.900: Unmittelbare Unterstützung
• 76.400–76.500: Hauptziel auf der Unterseite und Nachfragezone
• 76.000: Sekundäre Unterstützung bei zunehmendem Verkaufsdruck
Kursbewegung & Momentum
Der Chart zeigt eine Folge tieferer Hochs unterhalb der fallenden Trendlinie. Die aktuelle bullische Erholung nähert sich der markierten Angebotszone und bildet damit ein potenzielles bärisches Pullback-Setup.
Eine Ablehnung bei 77.400–77.500, gefolgt von einem Bruch unter 76.800, würde das Szenario einer bärischen Fortsetzung weiter bestätigen.
Bärisches Szenario
Ablehnung bei 77.400–77.500 → 76.800 → 76.400–76.500
Falls 76.800 entscheidend durchbrochen wird, liegt der nächste mögliche Abwärtsbereich bei etwa 76.000.
Bullische Invalidierung
Die bärische Struktur würde an Aussagekraft verlieren, wenn BTC eine starke 45-Minuten-Kerze oberhalb von 77.500 schließt und die Ausbruchszone anschließend bei einem Retest erfolgreich hält.
Bias-Zusammenfassung
Kurzfristiger Bias: Bärisch
Widerstand: 77.400–77.500
Unterstützung: 76.800–76.900
Potentielles Ziel: 76.400–76.500
Erweitertes Ziel: 76.000
Invalidierung: Nachhaltiger Ausbruch über 77.500
Trading-Einschätzung
Das Setup spricht dafür, auf eine Bestätigung zu warten, anstatt sofort eine Short-Position einzugehen. Eine klare Ablehnung bei 77.400–77.500, gefolgt von einem Bruch von 76.800, würde eine stärkere Bestätigung für die erwartete Abwärtsbewegung liefern.
XAU/USD 4H — KÄUFER VERTEIDIGEN DIE NACHFRAGEZONE📊 Marktstruktur
Der Preis ist deutlich aus dem Bereich 4.640–4.680 zurückgegangen und konsolidiert derzeit nahe der unteren Nachfragezone.
Auf dem Chart ist ein klar erkennbares bullishes 4H-FVG / Kaufzone bei 4.301,02–4.324,68 zu sehen.
Der aktuelle Preis liegt bei etwa 4.349,42, während die 9 EMA bei etwa 4.358,91 als kurzfristige dynamische Referenz dient.
Die jüngsten Kerzen zeigen eine Reaktion aus der unteren Zone, was darauf hindeutet, dass die Käufer versuchen, die Nachfrage zu verteidigen.
🟢 Bullishes Szenario
Das entscheidende Niveau ist 4.324,68.
Wenn der Preis dieses Niveau weiterhin hält und den Bereich 4.358–4.365 zurückerobert:
Möglicher Weg:
4.358–4.365 → 4.438,25 → 4.455,40
Ein nachhaltiger Ausbruch über den Zwischenwiderstand könnte das bullishe Fortsetzungsszenario in Richtung der höheren Ziele stärken.
🔴 Bärisches Szenario
Ein Verlust von 4.324,68 würde das bullishe Setup schwächen.
Ein sauberer 4H-Bruch unterhalb der Kaufzone könnte folgende Bereiche öffnen:
4.301,02 → 4.275,74
Darunter liegt laut Chart eine tiefere Nachfragezone um 4.241,45.
Der wichtigste Widerstandsbereich darüber bleibt die 4H-bärische FVG / Supply-Zone bei 4.486,84–4.589,13.
🎯 Trade-Idee
Bullishes Setup:
🟢 Einstiegszone: Bereich 4.324,68 / HL-Retest
🎯 TP1: 4.438,25
🎯 TP2: 4.455,40
🛑 Invalidation: unter 4.275,74
Bestätigung ist entscheidend: Nicht in die Bewegung hinein kaufen. Eine Rückeroberung von 4.358–4.365 nach erfolgreicher Verteidigung der Nachfrage würde eine stärkere Bestätigung liefern.
Trading Idee BTCUSD Swing auf Daily TimeframeMoin zusammen, hier meine Trading Idee für den Bitcoin.
Wie zusehen ist konsolidiert der Bitcoin in einer Seitwärtsphase was in der Regel dazu genutzt wird um weitere Order zu sammeln.
Die Marktteilnehmer akzeptieren den Preisbereich was daran zu erkennen ist das die Verkäufer immer wieder an der Nachfrageseite aufgehalten werden, trotz der Absorption durch Limit Sell Order an der Oberseite.
Die Saisonale Komponente ist ab den 25.09.2026 auf der Seite des Bitcoin Long gerichtet.
Hinweis : Dies ist keine Handelsempfehlung, sondern rein meine Idee.
happy trading
Wochenausblick KW38–Fundamental,Makro und Technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW 38.
Willkommen zum Wochenausblick für die Handelswoche KW 38.
Die kommende Handelswoche hat es in sich. Nach einer bereits sehr volatilen KW37 rückt mit dem FOMC-Zinsentscheid am Mittwoch das mit Abstand wichtigste makroökonomische Event der Woche in den Mittelpunkt . Gleichzeitig bleiben die geopolitischen Risiken rund um den Nahen Osten, den Iran, Saudi-Arabien und die Straße von Hormus ein entscheidender Faktor für die Inflation und damit auch für die Geldpolitik der Notenbanken.
Während der Wochenstart noch vergleichsweise ruhig ausfällt, konzentriert sich das Risiko ab Mittwoch auf wenige, dafür umso wichtigere Termine: Retail Sales, Crude Oil Inventories, der FOMC-Zinsentscheid, die neuen Economic Projections, der Dot Plot und anschließend die Pressekonferenz. Am Donnerstag folgen unter anderem die europäischen Inflationsdaten und der Philadelphia Fed Manufacturing Index.
Für mich ist deshalb entscheidend, nicht nur auf den eigentlichen Zinsentscheid zu schauen. Viel wichtiger wird die Kombination aus Zinsentscheid, Dot Plot, wirtschaftlichen Projektionen, Statement und den Aussagen von Fed Chair Kevin Warsh . Denn genau daraus wird sich ableiten lassen, wie restriktiv oder dovish die Fed tatsächlich in den Jahresendspurt geht.
Für die gesamte Analyse habe ich zusätzlich ein ausführliches Video veröffentlicht, in dem ich die fundamentalen Entwicklungen, die wichtigsten Märkte sowie die entscheidenden Szenarien für die kommende Woche detailliert durchgehe.
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1. Geopolitische Lage – Öl bleibt der zentrale Risikofaktor
Die geopolitische Lage bleibt auch in KW38 ein wesentlicher Treiber für die Märkte.
Besonders kritisch ist weiterhin die Situation rund um den Iran und die Straße von Hormus. Am Wochenende kamen erneut Meldungen über Angriffe auf Schiffe in der Region hinzu. Gleichzeitig wurde berichtet, dass Iran und Oman an alternativen Routen für Ein- und Ausfahrten aus der Straße von Hormus arbeiten. Eine vollständige Wiederöffnung hängt laut den vorliegenden Meldungen allerdings weiterhin von den Bedingungen und Gesprächen mit den USA ab.
Auch Saudi-Arabien bleibt direkt betroffen. Nach den Angriffen auf Infrastruktur und insbesondere die East-West-Pipeline wurde die Pipeline zunächst vorsorglich geschlossen. Gleichzeitig gab es weitere Warnungen vor möglichen Angriffen und Meldungen über Raketen- beziehungsweise Drohnenaktivität.
Für die Märkte ist dabei nicht nur entscheidend, was militärisch passiert, sondern vor allem, ob die Ölversorgung tatsächlich beeinträchtigt bleibt.
Genau hier liegt aktuell das größte makroökonomische Problem: US Oil notiert wieder oberhalb der Marke von 100 Dollar.
Brent schloss am Freitag bei rund 104,61 Dollar, nachdem der Markt zwischenzeitlich deutlich höher gehandelt hatte. Gleichzeitig sehen wir im September bereits einen massiven Anstieg beim Ölpreis.
Sollte sich der Ölpreis nachhaltig oberhalb von 100 Dollar etablieren, entsteht damit zusätzlicher Inflationsdruck für die kommenden Monate. Das ist für die Fed besonders problematisch, weil die Notenbank ohnehin mit einer Inflation oberhalb ihres Zielwertes zu kämpfen hat.
Auch für die EZB ist das relevant. Die EZB hat am 10. September bereits die drei Leitzinsen um 25 Basispunkte angehoben und gleichzeitig deutlich gemacht, dass der Konflikt im Nahen Osten zusätzlichen Inflationsdruck erzeugt.
Die entscheidende Frage für die kommende Woche lautet deshalb:
Kann Öl wieder deutlich unter 100 Dollar zurückfallen – oder etabliert sich die 100-Dollar-Marke als neues Preisniveau?
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten – Rückblick KW37
US CPI – Inflation bleibt das zentrale Thema
Der US-CPI vom Freitag war auf den ersten Blick gemischt, bei genauerer Betrachtung aber durchaus relevant für die Fed.
Die Headline-Inflation lag bei 3,4 % YoY und damit unverändert gegenüber dem Vormonat. Auf Monatsbasis stieg der CPI um 0,4 %.
Noch wichtiger war allerdings die Core-Inflation. Diese lag bei 0,3 % MoM und 2,4 % YoY. Damit ist die Jahresrate zwar weiter rückläufig, die monatliche Dynamik lag aber oberhalb dessen, was sich der Markt zuvor erhofft hatte.
Ein großer Teil des monatlichen Anstiegs kam vom Energiesektor: Benzin verteuerte sich im August um 3,9 %, der gesamte Energieindex stieg um 2,1 %.
Damit ergibt sich ein interessantes Bild:
Die langfristige Inflationsentwicklung verbessert sich weiterhin, gleichzeitig kommen über Energie und andere Komponenten neue Preisdruckfaktoren hinzu.
Und genau deshalb ist der CPI für den FOMC so wichtig.
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PPI – zusätzlicher Inflationsdruck auf Produzentenebene
Bereits der PPI vom Donnerstag hatte gezeigt, dass der Preisdruck keineswegs vollständig verschwunden ist.
Der US-PPI für die Endnachfrage stieg im August um 0,4 % MoM und lag damit 5,4 % über dem Vorjahreswert.
Besonders auffällig war der Anstieg bei den Güterpreisen. Diese legten um 1,1 % zu, während die Energiepreise innerhalb der finalen Nachfrage um 4,2 % stiegen.
Damit hatten wir unmittelbar vor dem CPI bereits ein Signal, dass die Inflation nicht einfach geradlinig in Richtung 2 % läuft.
Für die Fed entsteht dadurch ein schwieriges Umfeld:
Arbeitsmarkt nicht schwach genug für eine aggressive Lockerung, Inflation noch oberhalb des Zielwertes und gleichzeitig ein Ölpreis, der erneut über 100 Dollar steigt.
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NFP – Arbeitsmarkt überraschend stabil
Auch der letzte Arbeitsmarktbericht liefert der Fed keinen Grund für eine aggressive Lockerung.
Im August wurden 162.000 neue Non-Farm Payrolls geschaffen. Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,1 %.
Das ist insofern wichtig, weil der Arbeitsmarkt damit zwar nicht mehr übermäßig stark wirkt, aber auch keinen akuten Einbruch zeigt.
Die Fed bekommt damit aktuell genau das Szenario, das geldpolitisch unangenehm ist:
Inflation zu hoch, Arbeitsmarkt stabil genug und gleichzeitig geopolitischer Druck auf die Energiepreise.
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3. Michigan Consumer Sentiment & Inflation Expectations
Zusätzlich kamen am Freitag die vorläufigen Michigan-Daten.
Das Michigan Consumer Sentiment lag bei 47,8 Punkten gegenüber einer Erwartung von 51,0 und zuvor 51,7.
Noch interessanter waren die Inflationserwartungen:
Die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate lagen bei 4,5 % gegenüber 5,1 % erwartet und 5,1 % zuvor.
Die langfristigen Erwartungen für fünf Jahre lagen bei 3,4 % gegenüber 3,5 % erwartet und 3,5 % zuvor.
Damit haben sich die Inflationserwartungen etwas verbessert. Gleichzeitig bleibt das absolute Niveau weiterhin deutlich oberhalb des Fed-Ziels.
Für die kommende Woche ist deshalb entscheidend, ob die Fed diese Verbesserung als nachhaltige Entwicklung interpretiert oder weiterhin von erhöhten Inflationsrisiken ausgeht.
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4. Wirtschaftsdaten KW38 – der Wochenkalender
Der Wochenstart bleibt zunächst relativ ruhig.
Am Montag stehen unter anderem Aussagen von EZB-Vizepräsidentin Schnabel sowie EZB-Präsidentin Lagarde auf dem Programm.
Auch am Dienstag bleibt der Kalender vergleichsweise überschaubar, mit einigen europäischen Konjunkturdaten und weiteren Aussagen aus dem EZB-Umfeld.
Ab Mittwoch verändert sich das Bild jedoch komplett.
Mittwoch
* US Core Retail Sales
* US Retail Sales
* US Crude Oil Inventories
* Aussagen von Christine Lagarde
* FOMC Interest Rate Decision
* FOMC Economic Projections
* FOMC Statement
* FOMC Dot Plot / Interest Rate Projections
* FOMC Press Conference
Der Mittwoch ist damit eindeutig der wichtigste Tag der gesamten Woche. Die Fed tagt am 15. und 16. September; der Zinsentscheid und die Pressekonferenz erfolgen am 16. September.
Die Retail Sales sind deshalb interessant, weil sie einen direkten Blick auf die Konsumnachfrage der US-Wirtschaft geben. Ein sehr starker Konsum würde die Argumentation für eine weiterhin restriktive Geldpolitik unterstützen, während schwächere Daten den Markt in Richtung einer dovisheren Interpretation bewegen könnten.
Donnerstag
* EZB Lane
* Eurozone HICP / CPI
* Core CPI
* Philadelphia Fed Manufacturing Index
* Initial Jobless Claims
Besonders die europäischen Inflationsdaten sind relevant, nachdem die EZB zuletzt selbst aufgrund der geopolitischen Lage zusätzlichen Inflationsdruck hervorgehoben hat.
Freitag
Der Kalender wird wieder deutlich ruhiger.
Relevant bleiben unter anderem die Eurogroup Meetings, weitere Aussagen aus dem Fed- und EZB-Umfeld sowie insbesondere Christine Lagarde.
Auch am Freitag stehen unter anderem Aussagen von Fed-Governor Bowman auf dem Kalender.
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5. Earnings & Corporate News
Bei den klassischen Earnings sehe ich für diese Woche keine vergleichbaren Schwergewichte wie bei einem großen Tech-Earnings-Cluster.
Interessanter sind aktuell vielmehr die Entwicklungen rund um die großen AI-Unternehmen.
Insbesondere Nvidia, Anthropic und mögliche IPO-Themen rund um die AI-Branche sorgen weiterhin für Aufmerksamkeit. Nvidia wurde zuletzt im Zusammenhang mit einer möglichen Beteiligung beziehungsweise Finanzierung von Anthropic genannt.
Für die Märkte ist das vor allem deshalb interessant, weil AI und Halbleiter weiterhin einen erheblichen Teil der Performance des US-Aktienmarktes tragen.
Für meine Analyse bleiben deshalb Nvidia und insbesondere der Nasdaq wichtiger als ein einzelner Earnings-Beat eines kleineren Unternehmens.
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6. Fed & EZB – was ist aktuell eingepreist?
Beim FOMC ist die Situation mittlerweile extrem interessant.
Für den 16. September preist der Markt aktuell:
* 12,7 % für unveränderte Zinsen
* 87,3 % für eine Erhöhung um 25 Basispunkte
Damit ist ein 25-Basispunkte-Schritt klar der Basiscase, aber eben noch nicht zu 100 % eingepreist.
Für Oktober sehen wir:
* 6,5 % Hold
* 51,0 % +25 BP
* 42,5 % +50 BP
Für Dezember:
* 2,3 % Hold
* 22,1 % +25 BP
* 48,0 % +50 BP
* 27,6 % +75 BP
Damit wird aktuell eine sehr deutliche weitere Straffung eingepreist.
Die zentrale Frage ist deshalb nicht mehr nur:
„Hebt die Fed am Mittwoch die Zinsen an?“
Die eigentliche Frage lautet:
„Wie viele weitere Zinserhöhungen signalisiert die Fed danach?“
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7. Fed – NFP, PPI, CPI, FOMC Minutes und Dot Plot
Wenn wir die vergangenen Daten zusammenführen, ergibt sich ein ziemlich klares Bild.
Der NFP-Bericht zeigt einen weiterhin stabilen Arbeitsmarkt. Der PPI zeigt erhöhten Preisdruck auf Produzentenebene. Der CPI bestätigt mit 3,4 % Headline und 2,4 % Core zwar eine gewisse Verbesserung, zeigt auf Monatsbasis aber weiterhin eine relativ hohe Dynamik.
Und genau hier kommen die FOMC Minutes ins Spiel.
Beim Juli-Meeting hielt die Fed den Leitzins zunächst bei 3,50–3,75 %. Gleichzeitig stimmten bereits drei Mitglieder für eine Erhöhung um 25 Basispunkte. Die Mehrheit sah zusätzliche Daten als notwendig an, um mehr Klarheit über den Inflationsausblick zu bekommen.
Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte:
Die Fed war bereits im Juli nicht geschlossen dovish.
Drei Mitglieder wollten bereits damals erhöhen.
Auch der damalige Markt erwartete bereits eine Zinserhöhung im September und eine weitere im ersten Quartal des Folgejahres.
Der damalige Dot Plot aus Juni zeigte zudem einen Median von 3,8 % für Ende 2026, 3,6 % für 2027 und 3,4 % für 2028. Gleichzeitig lag die Median-Prognose für die PCE-Inflation 2026 bei 3,6 %.
Das bedeutet: Die Fed hatte bereits vor den aktuellen Daten eine relativ restriktive Sicht auf die Inflation.
Jetzt kommen jedoch drei neue Faktoren hinzu:
1. Der CPI bleibt oberhalb des Zielwertes.
2. Der Arbeitsmarkt ist stabil.
3. Öl notiert wieder über 100 Dollar.
Damit wird der neue Dot Plot extrem wichtig.
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8. Was brauchen wir für eine dovishe Fed?
Für ein wirklich dovishes Szenario reicht meiner Meinung nach ein einfacher 25-Basispunkte-Schnitt nicht aus.
Der Markt muss vielmehr erkennen, dass die Fed danach wieder deutlich weniger restriktiv agieren möchte.
Dafür wären mehrere Punkte entscheidend:
* geringere Inflationsprojektionen
* eine niedrigere Zinspfad-Projektion im Dot Plot
* stärkere Betonung von Arbeitsmarktrisiken
* weniger Bereitschaft zu weiteren Erhöhungen
* ein klarer datenabhängiger Ansatz ohne Vorfestlegung weiterer Hikes
Genau hier sehe ich die Besonderheit unter Kevin Warsh.
Die Kommunikation ist weniger darauf ausgelegt, den Markt bereits Wochen vorher auf einen festen zukünftigen Pfad festzulegen. Stattdessen bleibt die Datenabhängigkeit zentral.
Das bedeutet für uns als Marktteilnehmer:
Jeder neue Inflations- oder Arbeitsmarktbericht kann die Zinserwartungen wieder massiv verändern.
Und genau das haben wir in den vergangenen Wochen gesehen.
Deshalb würde ich mich nicht ausschließlich an einzelnen Aussagen aus einem FOMC-Statement festhalten. Viel wichtiger wird die Kombination aus Statement, Dot Plot, Projektionen und Pressekonferenz.
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9. FOMC-Szenarien für Risk Assets
Bullishes Szenario für Risk Assets
Ein bullishes Szenario wäre für mich:
25-Basispunkte-Erhöhung, aber anschließend eine deutlich dovishere Kommunikation.
Wenn der Dot Plot weniger weitere Erhöhungen signalisiert, die Fed die Arbeitsmarktrisiken stärker betont und gleichzeitig keine aggressive weitere Straffung ankündigt, könnte das zu fallenden Renditen und einem schwächeren Dollar führen.
Zusammen mit einer Entspannung beim Öl wäre das das ideale Umfeld für Aktien, Bitcoin und andere Risk Assets.
Neutrales Szenario
25 Basispunkte werden geliefert und entsprechen weitgehend den Erwartungen.
Der Dot Plot bleibt relativ nah an den bisherigen Erwartungen und Warsh betont weiterhin die Datenabhängigkeit.
Dann wäre für mich weniger der erste Kursausschlag entscheidend, sondern die Reaktion von DXY, Bonds und VIX.
Bearishes Szenario
Die Fed erhöht um 25 Basispunkte und signalisiert gleichzeitig weitere Zinserhöhungen.
Sollten die Projektionen nach oben angepasst werden und Warsh klarstellen, dass die aktuelle Inflation weiterhin zu hoch ist, könnte der Markt sehr hawkish reagieren.
In Verbindung mit Öl über 100 Dollar wäre das das schwierigste Szenario für Risk Assets.
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10. Märkte & Korrelationen
US Oil
US Oil war der zentrale Markt der vergangenen Woche.
Für September stehen wir mittlerweile bei rund +16 %, allein in KW37 lag der Anstieg bei ungefähr +9,7 %.
Das Wochenhoch lag bei rund 104,50 Dollar, geschlossen wurde die Woche praktisch direkt an der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke bei 99,98 Dollar.
Solange es keine nachhaltige geopolitische Entspannung gibt, würde ich hier nicht aggressiv auf fallende Kurse setzen.
Die Marke von 100 Dollar ist für mich entscheidend.
Hält sich Öl oberhalb dieser Zone, bedeutet das zusätzlichen Inflationsdruck in den kommenden Monaten – und damit ein Problem für die Fed und EZB.
Für ein erstes Short-Momentum wäre für mich ein Bruch des Freitags-Tiefs beziehungsweise der Zone um 98,40–98,50 Dollar interessant.
Dann könnte eine Korrektur in Richtung 91,60 Dollar möglich werden.
Von dort wäre wiederum entscheidend, wie sich die geopolitische Lage entwickelt.
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US Bonds
Auch bei den US-Renditen sehen wir massive Bewegungen.
In KW37 stieg die Rendite:
* 3Y: +6,1 %
* 5Y: +5,31 %
* 10Y: +4,0 %
* 30Y: +2,22 %
Solche Renditesprünge zeigen, wie stark der Markt seine Erwartungen an die zukünftige Geldpolitik verändert.
Steigende Renditen bedeuten höhere Finanzierungskosten und setzen gleichzeitig Druck auf hoch bewertete Aktien.
Besonders relevant ist deshalb die Reaktion der Bonds am Mittwoch.
Eine dovishe Fed könnte die Renditen deutlich zurückbringen und damit gleichzeitig Unterstützung für Risk Assets liefern.
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DXY
Der Dollar konnte sich trotz der zwischenzeitlichen Schwäche wieder oberhalb von 99 etablieren.
Für mich sind jetzt die FOMC-Szenarien entscheidend.
Bleibt der DXY über 99 und reagiert die Fed hawkish, sehe ich zunächst 99,50 und anschließend die 100,00–100,10 als relevante Ziele.
Im neutralen Szenario wäre eine Range um 99 denkbar.
Sollte die Fed hingegen klar dovish auftreten, wäre zunächst 98,50 interessant. Darunter liegt 98,27.
Übergeordnet könnte bei einer deutlichen Auspreisung weiterer Zinserhöhungen sogar ein Rücklauf in Richtung 97,60 interessant werden.
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VIX
Der VIX steht aktuell bei etwa 15,85.
In KW37 gab es rund um den CPI kurzfristige Volatilitätsspitzen, der Markt konnte diese jedoch relativ schnell wieder abbauen.
Das wird am Mittwoch sehr interessant.
Ein hawkisher FOMC könnte den VIX deutlich nach oben treiben.
Ein dovisher FOMC zusammen mit fallendem Öl und sinkenden Renditen wäre dagegen ein ideales Umfeld für eine weitere Beruhigung der Volatilität.
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11. Risk Assets
Nvidia
Nvidia bleibt einer der wichtigsten Tech-Werte für meine Risk-Asset-Analyse.
Im bullishen Szenario sehe ich die 217 Dollar als zentrale Support-Zone.
Hält diese Zone, wären anschließend 230 Dollar beziehungsweise 232 Dollar interessant.
Im neutralen Szenario wäre ein Bruch von 217 möglich, allerdings mit Support im Bereich 212–213 Dollar.
Im bearishen Szenario müsste auch diese Zone brechen. Dann wäre zunächst 207 Dollar relevant, anschließend 200–198 Dollar.
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Bitcoin
Bitcoin hatte eine schwächere KW37 und verlor auf Wochenbasis rund 4,44 %.
Im bullishen Szenario ist für mich zunächst der August-Schlusskurs bei 78.588 Dollar entscheidend.
Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte den Weg Richtung 83.000 Dollar öffnen.
Im neutralen Szenario sehe ich dagegen einen erneuten Rücklauf in Richtung 74.500 Dollar.
Dort liegt eine extrem wichtige langfristige Support-Zone.
Sollte auch diese brechen, wären 69.000–68.000 Dollar die nächsten größeren Ziele.
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S&P 500
Der S&P 500 verlor in KW37 rund 0,8 %.
Gleichzeitig konnte der Markt am Freitag nach dem CPI wieder deutlich zurückkommen und oberhalb von 7.650 Punkten schließen.
Im bullishen Szenario ist für mich der August-Schlusskurs bei 7.700 entscheidend.
Darüber wären 7.767–7.782 die nächsten wichtigen Bereiche.
Im neutralen Szenario wäre ein Rückfall unter 7.650 denkbar, anschließend könnten die September-Lows und die Zone um 7.547–7.584 erneut getestet werden.
Im bearishen Szenario wäre ein nachhaltiger Bruch des September-Tiefs bei 7.584 problematisch.
Darunter sehe ich zunächst 7.549 und anschließend die psychologisch wichtige 7.500er Marke.
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Nasdaq
Der Nasdaq verlor in KW37 rund 0,61 %, konnte allerdings das Hoch der Vorwoche herausnehmen und das Wochentief respektieren.
Die Zone um 29.000 Punkte hat sich erneut als wichtiger Support erwiesen.
Bullish wird es für mich oberhalb von 29.500 und insbesondere bei einem Bruch des September-Hochs bei 29.748 Punkten.
Dann wäre die 30.000er Marke das nächste große Ziel.
Sollte sich gleichzeitig die geopolitische Lage entspannen und Öl deutlich zurückkommen, wären sogar neue Allzeithochs perspektivisch wieder denkbar.
Neutral wäre für mich ein Ausbruch über 29.500 beziehungsweise 29.748 mit anschließender Rejection zurück unter 29.500.
Bearish wird es unter dem September-Tief bei 28.870 Punkten.
Dann wären 28.500 und anschließend 28.000 die nächsten relevanten Zonen.
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US30
Der Dow Jones verlor in KW37 rund 1,27 % und schloss bei 52.547 Punkten.
Der Freitag war allerdings ein kleiner Befreiungsschlag, nachdem sich der Index wieder über wichtige Key Levels bewegen konnte.
Bullish wäre für mich zunächst die Rückeroberung von 53.000 Punkten.
Darüber wären 53.500 und anschließend 54.000 interessant.
Neutral wäre ein erneuter Test der 53.000 mit anschließender Rejection und einem Rücklauf Richtung 52.000.
Bearish wird es bei einem Bruch des September-Tiefs um 52.000.
Dann wären zunächst 51.500 und anschließend perspektivisch 50.580 Punkte interessant.
Letzteres wäre ungefähr der Retest des letzten Allzeithochs aus Februar und würde bereits eine deutlich größere Korrektur voraussetzen.
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12. DAX – mein charttechnischer Ausblick
Kommen wir zum für mich wichtigsten Chart: dem DAX.
Der DAX verlor in KW37 rund 1,85 % und schloss bei 25.562 Punkten.
Am Freitag konnte sich der Index im Bereich der 25.500er Marke stabilisieren.
Damit stehen wir an einer aus meiner Sicht sehr wichtigen Entscheidungszone.
Bullishes Szenario
Sollte sich der DAX oberhalb von 25.780 Punkten stabilisieren, also oberhalb des August-Tiefs, wäre für mich zunächst die 26.000er Marke interessant.
Kann sich der Markt darüber etablieren, könnte anschließend die Zone um 26.200 Punkte in den Fokus rücken.
Neutrales Szenario
Im neutralen Szenario kann ich mir ebenfalls einen erneuten Test der 26.000 vorstellen.
Entscheidend wäre dann allerdings die Reaktion.
Eine starke Rejection könnte den DAX wieder in eine Range zwischen etwa 25.500 und 26.000 drücken.
Selbst ein Test von 25.780 mit anschließender Ablehnung wäre für mich möglich.
Bearishes Szenario
Bearish wird es für mich bei einem nachhaltigen Bruch des September-Tiefs beziehungsweise des Wochentiefs der KW37.
Dann wäre zunächst die 25.000er Marke das nächste Ziel.
Sollte auch dort kein Support entstehen, könnte eine größere Korrektur bis in den Bereich von 24.500 Punkten folgen.
Trotzdem bleibe ich beim DAX vorsichtig mit Shorts.
Warum?
Wir haben in den vergangenen größeren Korrekturen vom Allzeithoch bereits mehrfach Bewegungen von ungefähr 5 % gesehen.
Auch diesmal befinden wir uns inzwischen ungefähr 5 % unter dem Allzeithoch und gleichzeitig an einer entscheidenden technischen Unterstützungszone.
Deshalb würde ich den DAX aktuell nicht blind bearish betrachten.
Sollte sich die Fed in einem dovisheren Szenario präsentieren, Öl zurückkommen und die geopolitische Lage zumindest teilweise entspannen, könnte genau hier wieder ein größerer Long-Trend entstehen.
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Fazit
Die KW38 wird eine der wichtigsten Handelswochen der vergangenen Monate.
Der Wochenstart dürfte noch relativ ruhig verlaufen. Ab Mittwoch verändert sich das Bild jedoch vollständig.
Der Fokus liegt auf der Fed.
Dabei ist der reine Zinsschritt für mich fast zweitrangig. Ein 25-Basispunkte-Schritt ist mit aktuell 87,3 % bereits sehr stark eingepreist.
Entscheidend werden Dot Plot, Economic Projections, Statement und Pressekonferenz.
Gleichzeitig bleibt Öl der größte externe Risikofaktor.
Ein Ölpreis über 100 Dollar würde den Inflationsdruck weiter erhöhen und könnte die Fed dazu zwingen, länger restriktiv zu bleiben. Genau deshalb müssen wir in KW38 nicht nur auf DAX, Nasdaq oder S&P 500 schauen, sondern die gesamte Korrelation aus Öl, US-Renditen, DXY, VIX und Risk Assets beobachten.
Für mich ist das wichtigste übergeordnete Bild deshalb:
Dovisher FOMC + fallende Renditen + schwächerer Dollar + fallendes Öl = positives Umfeld für Risk Assets.
Hawkisher FOMC + steigende Renditen + stärkerer Dollar + Öl über 100 Dollar = deutlich schwierigeres Umfeld für Risk Assets.
Und genau dazwischen liegt aktuell der Markt.
Beim DAX bleibe ich trotz der Korrektur vorsichtig bearish. Die Zone um 25.500 bis 25.780 ist für mich technisch zu wichtig, um hier einfach blind Short zu sein. Ein Bruch der 25.000 würde das Bild deutlich verschlechtern. Hält der Bereich dagegen und bekommen wir gleichzeitig ein positives FOMC-Szenario, könnte der DAX wieder in Richtung 26.000 und darüber hinaus drehen.
Damit steht uns eine Woche bevor, in der weniger die Anzahl der Wirtschaftsdaten entscheidend ist, sondern die Kombination aus Geldpolitik, Inflation, Öl und Marktreaktion.
Ich wünsche euch allen eine stabile Handelswoche und stabile Trades.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
XAUUSD 45 Min. — Wichtige Angebots-, Nachfrage- und WiderstandszXAUUSD notiert aktuell im Bereich von 4.349 auf dem 45-Minuten-Chart.
Auf dem Chart sind mehrere wichtige Preiszonen markiert:
Nachfragezone: ca. 4.325–4.345 – hier hat der Preis zuletzt reagiert und versucht, sich zu stabilisieren.
Widerstandszone: Der Bereich um 4.325–4.345 ist aufgrund früherer Reaktionen besonders interessant.
Angebotszone: ca. 4.555–4.610 – ein höherer Bereich, in dem eine stärkere Reaktion des Preises möglich ist.
Obere Reaktionszone: ca. 4.465–4.495 – ebenfalls ein Bereich mit früheren deutlichen Preisreaktionen.
Die aktuelle Struktur zeigt, dass sich der Preis nach einer schwächeren Bewegung wieder der unteren Zone nähert. Entscheidend ist, ob der Preis dort Stabilität entwickelt und anschließend nach oben weiterläuft.
BTC/USD 45M – Long-Setup und Marktstrukturanalyse Aktuelle Marktstruktur
BTC befindet sich kurzfristig noch in einer bearishen Struktur. Nach dem Hoch im Bereich von 79.600 USD bildete der Markt mehrere tiefere Hochs und Tiefs.
Allerdings wurde der Bereich von 76.400 bis 76.800 USD deutlich verteidigt. Danach kam eine starke Aufwärtsbewegung, gefolgt von einer Konsolidierung um 77.300 bis 77.500 USD.
Das zeigt, dass die Verkäufer an Momentum verlieren und Käufer versuchen, die Kontrolle zurückzugewinnen.
Long-Einstiegszone
Aggressiver Einstieg: 77.250 bis 77.550 USD
Konservativer Einstieg: Erst auf einen Ausbruch über 77.600 bis 77.800 USD warten und anschließend den Retest abwarten.
Wenn 77.600 bis 77.700 USD nach dem Ausbruch als Unterstützung gehalten wird, wäre das eine deutlich bessere Long-Bestätigung.
Stop Loss
Konservativer SL: 76.750 USD
Struktureller SL: 76.350 USD
Ein Bruch unter 76.400 USD würde die aktuelle Long-Idee deutlich schwächen.
Take-Profit-Ziele
TP1: 77.800 USD
TP2: 78.200 bis 78.400 USD
TP3: 78.800 bis 79.000 USD
TP4: 79.200 bis 79.600 USD
Der Bereich 78.200 bis 78.600 USD ist besonders wichtig, da dort vorherige Widerstände liegen.
Bestätigung für den Long
76.800 USD hält
Preis bricht 77.600 bis 77.800 USD
45M-Kerze schließt über dem Widerstand
Preis retestet die Ausbruchszone
Käufer verteidigen den Retest
Anschließend Fortsetzung in Richtung 78.200 USD und höher
Ungültigkeit des Setups
Wenn BTC mehrfach bei 77.600 bis 77.800 USD abgewiesen wird und anschließend unter 76.800 USD fällt, wird das Long-Setup schwach.
Ein klarer Bruch unter 76.400 USD würde die bullische Umkehridee invalidieren und könnte eine Bewegung in Richtung 76.000 USD oder darunter auslösen.
Professioneller Bias
Bevorzugtes Szenario:
Breakout über 77.800 USD
Retest von 77.600 bis 77.700 USD
Retest hält
Long
TP 78.200 USD
TP 78.600 USD
TP 79.000 USD+
Der wichtigste Bereich auf dem Chart ist somit 77.600 bis 77.800 USD. Solange BTC diesen Bereich nicht überzeugend zurückerobert, ist Geduld besser als ein überhasteter Einstieg.
**Bullischer Bias oberhalb von 76.800 USD, starke Long-Bestätigung oberhalb von 77.800 USD.**
Wall Street Wochenausblick KW38 2026 📊 Wall Street Wochenausblick KW38 2026
👉 Auf geht's: Euer Wochenausblick für die KW38 2026:
🤧 Diese Woche gibt es für Euch eine schriftliche Ausgabe. Unser Team hat die jährliche Erkältungswelle erwischt. Nächste Woche sind wir wieder mit einem Video dabei.
🚨Event-Übersicht: Das Hauptevent der kommenden Woche ist ganz klar der FED-Zinsentscheid am Mittwoch...
...aber auch 2 weitere Zinsentscheide stehen an: Bei der BOJ wird eine Zinserhöhung erwartet (nahezu 100% eingepreist), bei der BOE steht eine Zinspause an. Da bei beiden Events das Resultat des Zinsentscheids selbst bereits feststeht, kommt es auf die Bemerkungen im Statement an, um die die JPY- und GBP-Paare zu bewegen:
📌 Die Wahrscheinlichkeiten einer Zinserhöhung der FED sind förmlich explodiert
2 Tage vor der FED preisen die Zinsmärkte eine 87%ige Chance einer Anhebung ein. Der Markt sieht dies also - trotz des Gegenwindes von Trump - fast als beschlossene Sache an. Besonders die Entwicklung innerhalb der letzten 4 Wochen ist außergewöhnlich rasant verlaufen:
🔺Der Grund für dieses hawkishes Re-Pricing...
... liegt in 3 konkreten Faktoren, welche – nach traditioneller Marktlogik – keine andere Möglichkeit als eine Zinsanhebung der FED zulassen:
🌡️ Hinzu kommt, dass die Inflation, welche US-Bürger jeden Tag spüren, über die letzten 5 Jahre über 20% angezogen ist:
Daten hin und oder her, USA-Bürger spüren den realen Anstieg der Inflation jeden Tag. Doch es geht lange nicht mehr um das Wohl der Bevölkerung...
🧐 Behält man all diese Entwicklungen im Hinterkopf, würde man einen stärkeren US-Dollar und einen schwächeren Goldpreis (negative USD-Korrelation) erwarten – zumindest über die letzten 4 Wochen. Doch dies ist nicht geschehen….
💵 Ganz im Gegenteil: Der USD ist sogar leicht schwächer als noch vor einem Monat, als die Zinsanhebungswahrscheinlichkeiten sehr weit unter den aktuellen Leveln lagen:
🛡️ Gold, auf der anderen Seite, ist nahezu unverändert, was eher auf die Resilienz des Edelmetalls hinweist. Zwar sind wir in den letzten 2 Wochen stark gefallen, aber nicht weiter als wir zuvor gestiegen sind:
🎲 Der Grund für einen unerwartet schwachen US-Dollar liegt in dem Vertrauensverlust der FED: Warsh hatte bereits bei seiner zweiten Pressekonferenz als FED-Chef einen dovishen Rückzieher hingelegt. Auch wenn die Märkte eine nahzu 90%-Chance einer Zinserhöhung einpreisen, so bleiben viele Marktbeobachter - und Forextrader - aus politischen Gründen eher skeptisch. In den Augen des Forexmarktes ist und bleibt der kommende Mittwoch eine knappe, 50/50, Entscheidung...
🐂 Im übergeordneten Chartbild ist Gold ebenfalls noch in einer bullischen Struktur:
XAU/USD konsolidiert aktuell an der von uns über die letzten Wochen gezeigten Schlüsselmarke und kurz über der neu-etablierten Aufwärtstrendlinie. Ohne eine super-hawkishe-werdende FED (unwarscheinlich), ist ein Anstieg – nach einer Konsolidierungsphase – durchaus möglich:
🔍 Was ist diese Woche im Mean-Reversion-Bereich interessant?
Wir haben NZD/CAD auf dem Zettel. Dieser bewegt sich zwischen 2 und 3 Standardabweichungen zum Mean. Gleichzeitig haben wir solide Tiefs und US-Zonen unter uns. Ein neutraler Swap (mal leicht positiv, mal leicht negativ) macht diesen Paar attraktiv für Mean-Reversion-Positionen, welche man eine Weile halten darf.
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... und damit wünschen wir allen Tradern & Investoren eine erfolgreiche Tradingwoche! Nächste Woche gibt es dann wie immer wieder ein Video zur Chart-Reihe. 🚀
Marktfreundliche Grüße
Euer Meikel 👋
XAUUSD H4: Liquiditätssweep in die Demand Zone vor einer bulliscXAUUSD handelt derzeit bei etwa 4.349 auf dem H4-Zeitrahmen. Die übergeordnete Marktstruktur bleibt korrektiv, nachdem der Preis die obere BSL + OB-Zone bei etwa 4.640–4.700 abgelehnt und mehrere bärische BOS-Formationen gebildet hat.
Der Preis nähert sich nun der Demand Zone + Support im Bereich 4.320–4.360, während die Sell-Side Liquidity (SSL) bei etwa 4.220–4.250 weiterhin den wichtigsten unteren Liquiditätspool darstellt.
Die aktuelle Struktur deutet auf einen möglichen Liquiditätssweep unterhalb der Demand Zone hin, bevor sich eine bullische Erholung entwickelt. Der Preis muss jedoch zunächst eine klare Reaktion aus dem unteren Liquiditätsbereich zeigen, bevor das Aufwärtsszenario überzeugender wird.
Bias: H4-Bärenkorrektur / Potenzieller Liquiditätssweep in die Demand Zone.
Zielpfad: Der Preis könnte zunächst die SSL-Zone 4.220–4.250 sweepen und anschließend in Richtung 4.400–4.420 zurückkehren. Danach wäre eine mögliche Expansion in Richtung 4.500–4.520 und der oberen Liquiditätszone um 4.580 denkbar.
Bestätigung: Eine klare Ablehnung aus der SSL-Zone, gefolgt von bullischem Displacement und CHoCH/MSS auf einem niedrigeren Zeitrahmen, würde das potenzielle Erholungsszenario unterstützen. Ein Reclaim von 4.400–4.420 würde die Aufwärtsstruktur zusätzlich stärken.
Invalidation: Eine starke Akzeptanz unterhalb von 4.220 würde das bullische Erholungsszenario schwächen und darauf hindeuten, dass sich die H4-Korrektur weiter nach unten ausdehnen könnte.
Nur zu Bildungszwecken — Keine Finanzberatung.
XAUUSD — 4,500 Könnte die Falle Sein XAUUSD — 4,500 Könnte die Falle Sein
Gold befindet sich hier an einem sehr heiklen Punkt, und der Chart wirkt, als würde er Trader in beide Richtungen ziehen wollen, bevor die sauberere Bewegung kommt.
Nach der starken August-Rally erreichte der Preis den oberen Bereich nahe 4,650 und begann dann, seinen sauberen bullischen Rhythmus zu verlieren. Die erste Warnung kam, als Gold aus der steigenden Struktur ausbrach und begann, tiefere Reaktionen zu bilden. Seitdem wirkt jede Erholung eher wie ein Atemzug des Preises innerhalb einer bärischen Korrektur, nicht wie eine vollständige Rückkehr der Käuferkontrolle.
Aktuell liegt Gold um 4,349 und bewegt sich weiterhin unter der fallenden Drucklinie. Für neuere Trader ist genau das der wichtige Punkt: Wenn der Preis stark fällt und danach langsam wieder steigt, muss das noch keine echte Umkehr sein. Manchmal läuft der Markt nur zurück in eine alte Imbalance oder Liquiditätszone, um späte Käufer anzulocken, und dann nutzen Verkäufer diese Liquidität, um die Bewegung nach unten fortzusetzen.
Meine Hauptansicht bleibt bärisch, solange Gold unter der Sell-Side-Liquiditätszone bei 4,480 - 4,510 bleibt. Es würde mich nicht überraschen, wenn der Preis zuerst noch etwas höher läuft, möglicherweise in Richtung 4,480 - 4,500, weil diese Zone direkt über der aktuellen Struktur liegt und wie ein Magnet wirken kann. Wenn Gold diesen Bereich aber erreicht und dort abgewiesen wird, würde ich das eher als Liquiditätsfalle sehen, nicht als bullische Stärke.
Das größere Abwärtsziel bleibt die untere FVG um 4,250 - 4,280. Wenn diese Zone später nicht hält, könnte der bärische Kanal eine tiefere Bewegung in Richtung 4,100 - 4,150 öffnen.
Diese bärische Sicht wird nur schwächer, wenn Gold über 4,510 ausbricht und dort sauber hält. Eine stärkere bullische Erholung müsste die obere FVG nahe 4,520 - 4,590 zurückerobern.
Wichtige Preiszonen zum Beobachten
Aktuelle Reaktionszone: 4,340 - 4,360
Kurzfristiger Widerstand: 4,400 - 4,420
Hauptliquidität / Verkaufsreaktionszone: 4,480 - 4,510
Oberer FVG-Widerstand: 4,520 - 4,590
Erstes Abwärtsziel: 4,280 - 4,300
Haupt-FVG-Unterstützung: 4,250 - 4,280
Tieferes bärisches Ziel: 4,100 - 4,150
Invalidation: klare Rückeroberung und Halt über 4,510
Sehen Sie, dass Gold noch einen weiteren Push in Richtung 4,500 braucht, bevor Verkäufer eingreifen, oder reicht die aktuelle Schwäche bereits aus, um den Preis direkt zur unteren FVG zu schicken?
Sweep der SLL vor einer Erholung
Fundamentalanalyse
Gold bleibt anfällig für einen festen US-Dollar, hohe Treasury-Renditen und erhöhte Inflationserwartungen. Der US-CPI ist nun der wichtigste Katalysator und könnte rund um die Erwartungen an die Fed-Zinspolitik für starke Volatilität sorgen.
Technische Analyse
Auf H1 befindet sich Gold nach dem jüngsten CHoCH und BOS weiterhin in einer bearishen Struktur. Der Kurs notiert aktuell bei etwa 4.334.
Der wichtigste Fokus auf der Unterseite liegt bei der SLL-Zone 4.280–4.290, wo die aktuelle Abwärtswelle möglicherweise abgeschlossen werden könnte.
Sollte der Kurs diese Liquidität sweepen und die Käufer anschließend eine bestätigte Reaktion zeigen, könnte sich eine korrigierende Erholung in Richtung der Fibo-Zone 4.362–4.380 + VAL entwickeln, gefolgt von der POC-Zone 4.388–4.400.
Wichtige Schlüsselbereiche
4.430–4.440 — OB + Support / Hauptwiderstand
4.388–4.400 — POC
4.362–4.380 — Fibo-Zone + VAL
4.280–4.290 — SLL / Hauptliquidität
Trading-Szenario
Eine Long-Position hat für mich erst Priorität, wenn der Kurs 4.280–4.290 sweeped und anschließend eine bullishe Bestätigung auf H1 liefert.
Ziel: zunächst 4.362–4.380, anschließend 4.388–4.400.
Invalidierung: Nachhaltige H1-Akzeptanz unterhalb von 4.280.
Gesamtbild
Die H1-Struktur bleibt bearish, daher ist ein früher Long-Einstieg weniger attraktiv. Das sauberere Setup besteht darin, auf den Sweep der tieferen Liquidität zu warten und anschließend auf eine bestätigte Erholungsbewegung zu achten.
Wird Gold zunächst 4.290 sweepen, bevor eine Erholung in Richtung der Fibo-Zone beginnt?
Ethereum korrigiert — aber die Bullen haben immer noch...Ethereum korrigiert — aber die Bullen haben immer noch das bessere Setup
Ethereum durchläuft eine Korrektur auf dem 4H-Zeitrahmen nach einer relativ starken Aufwärtsbewegung .
Was diese Korrektur interessant macht, ist die Diskrepanz zwischen Preis und Zeit.
Die Korrektur dauert nun schon eine Weile, aber die tatsächliche Abwärtsbewegung blieb relativ kontrolliert. Statt einer scharfen Umkehr konsolidiert ETH um einen wichtigen Unterstützungsbereich.
Gleichzeitig wurde das vorherige bärische Muster bereits gebrochen und der Preis begann sich vom unteren Teil der Struktur zu erholen.
Es gibt auch ein bullisches Muster auf dem H1-Zeitrahmen, das dem kurzfristigen bullischen Szenario eine weitere Unterstützungsebene verleiht.
Vorerst, basierend auf der Struktur und dem Verhalten der Kerzen, gebe ich dem bullischen Szenario mehr Gewicht — es sei denn, das entscheidende Invalidierungslevel wird gebrochen.
ETH Setup
Zeitrahmen: 4H
🟢 Aktuelle Unterstützung / Pullback-Zone: 2440 Bereich
❌ Invalidierung: 2339
🎯 Musterziel: 2710
🎯 Mittelfristiges Ziel: 3014
Von hier aus gibt es zwei Möglichkeiten.
Szenario 1 — Retest und Fortsetzung
Die aktuelle Korrektur könnte einfach ein Retest des Ausbruchs sein.
Wenn ETH weiterhin über dem Unterstützungsbereich 2440 hält und Käufer aktiv bleiben, könnte der nächste Move zuerst 2710 anvisieren.
Eine stärkere Fortsetzung würde dann den Weg zum mittelfristigen Ziel 3014 öffnen.
Szenario 2 — Tieferer Pullback
Der Preis ist möglicherweise noch nicht fertig mit der Korrektur.
Wenn der aktuelle Bereich versagt, könnte ETH tiefer in die Unterstützungszone 2440 fallen, bevor eine erneute Erholung versucht wird.
Das würde die bullische Struktur nicht unbedingt zerstören.
Das wichtige Level ist 2339.
Ein klarer Bruch unter 2339 würde dieses Setup invalidieren und uns zwingen, die Struktur neu zu bewerten.
Warum ich das noch nicht als Umkehr bezeichne
Eines der Dinge, die mir an diesem Setup gefallen, ist, dass die Korrektur relativ geordnet verlief.
Nach einer starken Bewegung braucht der Markt oft Zeit, um zu konsolidieren und früheren Käufern zu ermöglichen, Gewinne mitzunehmen, während neue Käufer einsteigen.
Im Moment hat ETH nicht die Art von aggressivem Verkauf gezeigt, die mich sofort zu einer bärischen Tendenz wechseln lassen würde.
Also beobachte ich vorerst:
2440 Unterstützung → 2710 Musterziel → 3014 mittelfristiges Ziel.
Der Markt muss die Fortsetzung noch beweisen.
Ethereum Fundamentale & Entwicklungs-Update
Ethereum bleibt eines der größten Smart-Contract-Ökosysteme, dessen langfristige Entwicklung auf die Verbesserung von Skalierbarkeit, Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit ausgerichtet ist.
Auf der Entwicklungsseite bereitet sich die Ethereum Foundation derzeit auf Glamsterdam vor, das sich im öffentlichen Test befindet, während die nächste Phase der Roadmap, Hegotá, bereits in die Scoping-Phase eintritt. Das Protokollteam der Foundation hat auch längerfristige Prioritäten bis 2029 veröffentlicht.
Dies ist wichtig, weil die fundamentale Geschichte von Ethereum zunehmend darum geht, das Netzwerk zu skalieren und dabei Dezentralisierung und Sicherheit zu wahren, anstatt einfach die Aktivität auf der Basisschicht zu erhöhen.
Aus Marktperspektive ist die jüngste Preisentwicklung ebenfalls bemerkenswert: ETH hat kürzlich eine starke Rallye abgeschlossen und ist dann in eine Konsolidierung übergegangen, wobei die aktuelle Struktur eher einer Fortsetzung als einer bestätigten Umkehr ähnelt.
Fundamental steckt also immer noch eine starke Entwicklungsgeschichte hinter Ethereum.
Technisch gesehen kommt jedoch der Preis zuerst.
Solange die Struktur hält, bevorzuge ich das bullische Szenario.
Wenn 2339 bricht, hat der Markt das letzte Wort.
⚠️ Risikowarnung: Diese Analyse dient ausschließlich Bildungszwecken und ist keine Finanzberatung. Kryptomärkte sind hochvolatil. Definieren Sie immer Ihr Risiko, Ihre Invalidierung und Ihre Positionsgröße, bevor Sie einen Trade eingehen.
XAUUSD — Fibonacci-Liquiditäts-Retest verkaufenMarket Pulse
Gold bleibt unter makroökonomischem Druck, nachdem der US-PPI für August um 0,4 % MoM und 5,4 % YoY gestiegen ist und damit die Inflationssorgen hoch hält. Die Märkte preisen inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von rund 70 % für eine Zinserhöhung der Fed in der kommenden Woche ein, während die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe nahe 5 % notiert.
Der Fokus richtet sich nun auf den US-CPI später heute. Die Ölpreise haben sich von ihren jüngsten Hochs etwas zurückgezogen und geben Gold damit etwas Unterstützung, doch ein höher als erwarteter CPI könnte den Dollar und die Renditen schnell wieder in den Mittelpunkt rücken.
Was der Chart zeigt
XAUUSD bleibt auf H1 bearish.
Der Kurs bewegt sich weiterhin unterhalb der vorherigen bearishen Struktur, nachdem er aus der OB- + Rejection-Zone 4.425–4.436 gefallen ist.
Der Rebound vom Supportbereich 4.300–4.305 verliert inzwischen an Momentum. Der Kurs erreichte etwa 4.355, bevor die Verkäufer zurückkehrten. Damit wirkt die Erholung weiterhin eher korrektiv als wie ein echter Trendwechsel.
Der wichtigste Bereich darüber liegt bei 4.360–4.370, wo Liquidität auf das 0,50-Fibonacci-Retracement nahe 4.369 trifft.
Eine etwas tiefere Erholung könnte das 0,618-Fibonacci-Level nahe 4.385 erreichen, würde aber weiterhin innerhalb der bearishen Retracement-Struktur bleiben.
Wenn die Verkäufer diesen Bereich weiter verteidigen, könnte der Kurs zurück in Richtung 4.320 drehen und später den wichtigen Support bei 4.295–4.305 erneut testen.
Wichtige Levels
4.425–4.436 — OB + starke Rejection
4.405–4.410 — Liquidität
4.360–4.370 — Liquidität + 0,50 Fibonacci
4.384–4.390 — 0,618 Fibonacci-Widerstand
4.295–4.305 — Hauptsupport
Mein Hauptplan
Der Hauptplan bleibt bearish.
Ich bevorzuge es, auf einen Rebound in Richtung 4.360–4.370 zu warten. Wenn der Kurs diesen Bereich ablehnt und die Verkäufer mit Bestätigung zurückkehren, könnte Gold zunächst wieder in Richtung 4.320 fallen.
Eine klare Fortsetzung nach unten könnte anschließend den Bereich 4.295–4.305 wieder in den Fokus bringen.
Was ich sehen möchte
Ich möchte, dass die Erholung unterhalb des Fibonacci-Widerstands bleibt und ein weiteres tieferes Hoch bildet.
Ein nachhaltiger H1-Anstieg über 4.390 würde das unmittelbare bearishe Setup abschwächen. Eine stärkere Erholung über 4.410 würde darauf hindeuten, dass die Käufer mehr Kontrolle gewinnen.
Abschließende Einschätzung
Der H1-Trend spricht weiterhin für die Verkäufer. Der aktuelle Bounce wirkt eher wie ein Retracement als wie eine bestätigte Umkehr.
Vorerst bevorzuge ich den Verkauf des Rebounds, anstatt dem Kurs direkt am Support nach unten hinterherzulaufen, besonders da der US-CPI später heute wahrscheinlich für höhere Volatilität sorgen wird.
XAUUSD — Verkauf beim H1-Fibonacci-RetestFundamentalanalyse
Gold bleibt unter makroökonomischem Druck, nachdem der US-PPI für August um 0,4 % MoM und 5,4 % YoY gestiegen ist und damit die Sorge verstärkt hat, dass die energiegetriebene Inflation hartnäckiger wird. Der Markt preist inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von rund 70 % für eine Zinserhöhung der Fed um 25 Basispunkte in der kommenden Woche ein.
Der Fokus richtet sich nun auf den US-CPI später heute. Brent ist nach einem kurzen Anstieg in Richtung 110 US-Dollar wieder auf etwa 105 US-Dollar zurückgefallen, während die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe weiterhin nahe 5 % liegt. Ein höher als erwarteter CPI könnte den US-Dollar und die Renditen weiter stärken, während schwächere Inflationsdaten eine stärkere Erholung bei Gold auslösen könnten.
Technische Analyse
Im H1-Chart handelt XAUUSD nahe 4.345, nachdem sich der Preis vom Tief bei 4.300,80 erholt hat. Die übergeordnete Struktur bleibt jedoch unterhalb der fallenden Widerstandstrendlinie bearish.
Der entscheidende Bereich liegt bei 4.348–4.376, wo Fibonacci 0,618–1,0, die vorherige Marktstruktur und die markierte Verkaufszone zusammenlaufen. Eine korrektive Erholung in diesen Bereich mit anschließender Ablehnung würde eine weitere bearishe Bewegung begünstigen.
Falls die Verkäufer wieder die Kontrolle übernehmen, liegen die Abwärtsziele bei 4.330, 4.318 und schließlich am Liquiditätstief bei 4.300–4.305.
Eine stärkere Erholung könnte zunächst das obere FVG bei 4.395–4.405 testen. Eine nachhaltige Akzeptanz oberhalb dieses Bereichs würde jedoch die kurzfristige bearishe These abschwächen.
Wichtige Schlüsselniveaus
4.395–4.405 — Oberes FVG
4.360–4.376 — Hauptverkaufszone
4.347–4.350 — Fib 0,618 / Pivot
4.329–4.330 — Erste Unterstützung
4.318–4.320 — Sekundäre Unterstützung
4.300–4.305 — Hauptziel auf der Unterseite
Trading-Szenario
Hauptverkaufssetup
Einstieg: 4.360–4.376
Stop Loss: 4.392
Take Profit 1: 4.330
Take Profit 2: 4.318
Take Profit 3: 4.300–4.305
Verkaufsbedingung
Warten Sie auf eine bearishe Bestätigung innerhalb der Verkaufszone. Ein Ablehnungsdocht, eine bearishe Engulfing-Kerze, ein gescheiterter Reclaim über 4.376 oder ein H1-Schlusskurs zurück unter 4.348 könnten erneuten Verkaufsdruck bestätigen.
Ein nachhaltiger Bruch über 4.395–4.405 würde das kurzfristige Verkaufssetup invalidieren.
Gesamtausblick
Der H1-Bias bleibt bearish, solange XAUUSD unter 4.376 und der fallenden Trendlinie bleibt. Der bevorzugte Plan besteht darin, Shorts zum aktuellen Preis nicht hinterherzulaufen, sondern auf eine korrektive Erholung in den Bereich 4.360–4.376 zu warten.
Falls die Verkäufer diesen Bereich verteidigen, könnte Gold erneut in Richtung 4.330 → 4.318 → 4.300 drehen.
Wird der CPI zunächst den Retest von 4.360–4.376 auslösen, bevor die Verkäufer 4.300 erneut angreifen?
BTC/USD — 45-Minuten-ChartBitcoin bewegt sich aktuell im markierten Bereich von 76.700–77.300, der nach der vorherigen Abwärtsbewegung als wichtiger Bereich beobachtet wird.
📌 Chart-Idee
Schlüsselbereich: 76.700–77.300
Aktueller Bereich: ca. 77.270
Nächstes Kursziel: 80.920
Hält sich der Kurs oberhalb des Bereichs und zeigt eine klare Stärke, könnte der nächste relevante Bereich bei 80.920 liegen.
Eine deutliche Ablehnung an dieser Zone könnte dagegen zu weiterer Seitwärtsbewegung oder einem erneuten Test tieferer Bereiche führen.
76.500 bleibt ein wichtiger Bereich, dessen Bruch zusätzliche Schwäche signalisieren könnte.
Die Reaktion der Kerzen und eine klare Bestätigung bleiben entscheidend.
XAUUSD 45M | Unterstützung hält – Aufwärtsstruktur im FokusGold reagiert aktuell aus einer klar markierten Unterstützungszone bei 4.320–4.350.
Die Chartstruktur zeigt wiederholte Reaktionen aus diesem Bereich, wodurch ein mögliches Aufwärtsszenario weiterhin im Fokus bleibt. Ein nachhaltiger Anstieg über den nahegelegenen Widerstandsbereich könnte den Weg in Richtung 4.510–4.520 und anschließend zur größeren Zielzone bei 4.600 öffnen.
Wichtige Bereiche:
Unterstützung: 4.320–4.350
Widerstand: 4.510–4.520
Zielbereich: 4.601
Ungültigkeitsbereich: unter 4.293
Die Analyse basiert auf der technischen Struktur und den im Chart markierten Bereichen. Die Reaktion des Preises an diesen Zonen bleibt für die weitere Entwicklung entscheidend.
Gold (XAUUSD) – 45 Min. | Wichtige Unterstützung und ErholungsstGold reagiert aktuell auf eine wichtige Unterstützungszone im Bereich von 4317–4335. Von dieser unteren Zone kam bereits eine deutliche Reaktion, und der Kurs versucht nun, eine Erholungsstruktur aufzubauen.
Auf dem Chart sind mehrere wichtige Bereiche markiert:
Untere Unterstützungszone: 4317–4335
Aktueller Referenzbereich: etwa 4350–4360
Mittlere Widerstandszone: 4388–4400
Übergeordnete Widerstandszone: 4470–4490
Projektionsziel: etwa 4481
Solange der Kurs die untere Unterstützungszone hält und weiterhin höhere Tiefs ausbildet, könnte sich die Erholung zunächst in Richtung der mittleren Zone fortsetzen. Ein stabiler Anstieg über diesen Bereich könnte anschließend den Weg zur höheren Widerstandszone öffnen.
H2 Bullishe Erholung von der Major Demand
XAUUSD notiert aktuell bei etwa 4.349 nach einer weiteren volatilen Session rund um die untere H2-Struktur. Der Preis befindet sich weiterhin innerhalb eines übergeordneten abwärtsgerichteten Channels, aber die aktuelle Position liegt nahe einer wichtigen Demand-Cluster-Zone, in der sich ein Recovery Setup entwickeln könnte.
Das makroökonomische Umfeld bleibt für Gold herausfordernd. Der US-CPI für August stieg um 0,4 % MoM und 3,4 % YoY, während der Core CPI um 0,3 % MoM und 2,4 % YoY zulegte. Die Märkte preisen inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von rund 85 % für eine Fed-Zinserhöhung in der kommenden Woche ein, was weiterhin Druck auf das nicht verzinsliche Gold ausübt. Allerdings fiel die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe wieder in Richtung 4,93 %, nachdem sie sich zuvor fast der 5-%-Marke angenähert hatte, und sorgt damit kurzfristig für etwas Entlastung.
Technical View
Die übergeordnete Struktur bleibt unterhalb des Widerstands des abwärtsgerichteten Channels, daher ist die Recovery noch nicht bestätigt.
Der Preis hält sich aktuell im Bereich der 4.335–4.360 Demand / Reclaim Zone. Dieser Bereich könnte einen kurzfristigen Bounce unterstützen, während die sauberere bullishe Zone weiterhin tiefer bei 4.275–4.300 Major Demand / Bullish OB liegt.
Ein Liquidity Sweep in diese Major Demand, gefolgt von einem starken Reclaim, bullishen MSS oder einer Higher-Low-Bestätigung, würde den auf dem Chart dargestellten Recovery-Pfad unterstützen.
Das erste Upside-Hindernis liegt bei 4.385–4.405 Resistance / Bearish OB. Eine Acceptance oberhalb dieser Zone würde die Recovery stärken und den Weg zur größeren 4.475–4.490 Major Resistance / Supply Zone öffnen.
Key Zones
Current Price: 4.349,420
Demand / Reclaim Zone: 4.335–4.360
Buy Priority: 4.275–4.300
Resistance / Bearish OB: 4.385–4.405
Major Resistance / Supply: 4.475–4.490
Trading Plan
Buy Priority: 4.275–4.300
Condition: Auf einen Liquidity Sweep in die Major Demand warten, gefolgt von Bullish Rejection, Reclaim, MSS oder einer klaren Higher-Low-Bestätigung.
TP1: 4.335–4.360
TP2: 4.385–4.405
TP3: 4.475–4.490
Invalidation: nachhaltige Acceptance unter 4.275.
Buy/Sell View
Das bevorzugte Setup ist, auf einen tieferen Pullback in die Major Demand zu warten, anstatt den aktuellen Bounce zu jagen.
Auch Shorts werden um 4.300 weniger attraktiv, da der Preis bereits in einen wichtigen Bullish OB eintreten würde. Die sauberere Entscheidung ist, die Demand reagieren zu lassen und zu beobachten, ob Buyers den verbleibenden Sell-Side-Druck absorbieren können.
Important Note
Inflation bleibt das wichtigste Makro-Risiko. Da sowohl CPI als auch PPI weiterhin robust ausfallen, bleiben die Erwartungen an eine geldpolitische Straffung der Fed erhöht, während Ölpreise über $100 die Inflationssorgen zusätzlich verstärken. Ein erneuter Anstieg der Treasury-Renditen könnte erneut Druck auf Gold ausüben.
Final View
Gold bleibt strukturell schwach, aber 4.275–4.300 ist die entscheidende H2-Zone, in der sich das Chance-Risiko-Verhältnis zunehmend zugunsten eines Recovery Setups verschiebt.
Mein Hauptszenario ist ein Liquidity Sweep in die Major Demand, gefolgt von einer bullishen Bestätigung, mit 4.385–4.405 als erstem Ziel und potenziell 4.475–4.490, falls sich die Recovery verstärkt.
Wird Gold zuerst die Major Demand sweepen, bevor die nächste H2 Recovery beginnt?
BTC/USD 45-Minuten-Analyse 1. Marktstruktur
Bitcoin zeigt auf dem 45-Minuten-Chart weiterhin eine Folge von tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Die Bewegung reicht ungefähr von 80.400 USD bis in den Bereich von 76.000 USD.
Wichtige Zonen:
• 78.900–79.100 USD – vorheriger Widerstand und Angebotszone\
• 77.900–78.000 USD – wichtiger Bereich des letzten bearishen MSB\
• 77.200–77.400 USD – kurzfristige Unterstützungszone\
• 76.400–76.000 USD – wichtige Liquiditäts- und Swing-Low-Zone
Solange BTC unter den wichtigen Widerstandsbereichen bleibt, ist die kurzfristige Struktur weiterhin eher bearish.
2. Der Liquiditäts-Sweep
Der wichtigste Teil des Charts ist der starke Spike auf der rechten Seite.
BTC bewegte sich zunächst in Richtung 76.800–77.200 USD und schoss anschließend aggressiv bis ungefähr 79.600–79.800 USD.
Danach erfolgte eine sehr schnelle Ablehnung.
Das sieht nach einem klassischen Liquiditäts-Sweep aus:
Sell-Side-Liquidität → starker Anstieg → Buy-Side-Liquidität wird abgeholt → starke Ablehnung → mögliche Abwärtsbewegung.
Entscheidend ist, dass BTC den Ausbruch über die vorherigen Hochs nicht halten konnte.
3. Warum das Short-Szenario interessant ist
Ich würde den aktuellen Preis von etwa 77.620 USD nicht unbedingt direkt shorten.
Professioneller wäre es, auf einen Rücklauf in den Bereich von 77.800–78.000 USD zu warten.
Dort sollte man nach einer bearishen Bestätigung suchen, beispielsweise:
• Rejection-Wick\
• Bearish Engulfing\
• Lower High\
• Failed Breakout\
• Bearisher MSB auf einer kleineren Zeiteinheit
Wenn diese Bestätigung entsteht, wäre das Short-Szenario deutlich attraktiver.
4. Wichtigste Widerstandszone
Die zentrale Zone liegt ungefähr bei 77.850–78.050 USD.
Diese Zone ist besonders interessant, weil dort der vorherige Strukturbruch und die psychologisch wichtige 78.000-USD-Marke zusammenkommen.
Wenn BTC dorthin zurückläuft und anschließend deutlich abgewiesen wird, könnte dies einen guten Bereich für eine Short-Position darstellen.
Wenn BTC dagegen 78.000 USD zurückerobert und sich darüber stabilisiert, verliert das Short-Szenario an Stärke.
5. Mögliche Kursziele
TP1: ca. 77.200 USD
Erstes kurzfristiges Ziel und mögliche Zone für Teilgewinnmitnahme.
TP2: ca. 76.800 USD
Das entspricht ungefähr dem Take-Profit-Bereich, der auf deinem Chart eingezeichnet ist.
TP3: ca. 76.400 USD
Nächstes wichtiges Ziel bei stärkerem Verkaufsdruck.
TP4: ca. 76.000 USD
Große Liquiditäts- und Swing-Low-Zone.
Ein Durchbruch unter 76.000 USD könnte eine deutlich stärkere bearishen Fortsetzung auslösen.
6. Wann wäre das Short-Szenario ungültig?
Die bearishen Erwartungen werden schwächer, wenn BTC 78.000 USD zurückerobert und darüber Akzeptanz zeigt.
Eine noch stärkere Invalidation wäre eine nachhaltige Bewegung über etwa 78.400–78.800 USD.
Sollte BTC anschließend wieder Richtung 79.200–79.600 USD steigen, müsste die gesamte kurzfristige Short-Idee neu bewertet werden.
7. Marktpsychologie
Die aktuelle Bewegung ist besonders interessant, weil BTC zunächst nach unten gedrückt wurde und anschließend einen extrem starken Spike nach oben erzeugte.
Dadurch können zwei Gruppen in eine Falle geraten.
Short-Trader werden oberhalb der vorherigen Hochs ausgestoppt.
Gleichzeitig sehen spätere Käufer den starken bullishen Spike und eröffnen Long-Positionen.
Wenn der Markt danach wieder stark fällt, geraten diese späten Long-Positionen unter Druck. Stop-Losses und erzwungene Verkäufe können die Abwärtsbewegung zusätzlich beschleunigen.
Genau deshalb ist der Bereich um 77.800–78.000 USD für mich die wichtigste Entscheidungszone.
Professioneller Trade-Plan
Bias: Bearish unterhalb von ca. 78.000 USD
Bevorzugter Short-Bereich: 77.800–78.050 USD
Bestätigung: Rejection + bearishe Struktur auf kleinerer Zeiteinheit
TP1: 77.200 USD
TP2: 76.800 USD
TP3: 76.400 USD
Erweitertes Ziel: 76.000 USD
Invalidation: Nachhaltige Akzeptanz oberhalb von ca. 78.400–78.800 USD
Risiko: Hoch aufgrund der außergewöhnlich starken Volatilität
Fazit
Der Chart spricht aktuell eher für eine bearishe Fortsetzung, allerdings wäre es meiner Meinung nach riskanter, den Short direkt bei 77.620 USD zu verfolgen.
Das sauberere Szenario wäre:
Liquiditäts-Sweep → starke Ablehnung → Rücklauf zu 77.800–78.000 USD → bearishe Bestätigung → Lower High → Bewegung Richtung 76.800 USD → möglicherweise 76.400–76.000 USD.
Solange BTC unter 78.000 USD bleibt, bleibt dieser Short-Plan technisch interessant. Ein klarer Break und Hold über 78.000 USD wäre dagegen ein Warnsignal und würde eine Neubewertung des Setups erforderlich machen.






















