BTC/USD 45-Minuten-Analyse 1. Marktstruktur
Bitcoin zeigt auf dem 45-Minuten-Chart weiterhin eine Folge von tieferen Hochs und tieferen Tiefs. Die Bewegung reicht ungefähr von 80.400 USD bis in den Bereich von 76.000 USD.
Wichtige Zonen:
• 78.900–79.100 USD – vorheriger Widerstand und Angebotszone\
• 77.900–78.000 USD – wichtiger Bereich des letzten bearishen MSB\
• 77.200–77.400 USD – kurzfristige Unterstützungszone\
• 76.400–76.000 USD – wichtige Liquiditäts- und Swing-Low-Zone
Solange BTC unter den wichtigen Widerstandsbereichen bleibt, ist die kurzfristige Struktur weiterhin eher bearish.
2. Der Liquiditäts-Sweep
Der wichtigste Teil des Charts ist der starke Spike auf der rechten Seite.
BTC bewegte sich zunächst in Richtung 76.800–77.200 USD und schoss anschließend aggressiv bis ungefähr 79.600–79.800 USD.
Danach erfolgte eine sehr schnelle Ablehnung.
Das sieht nach einem klassischen Liquiditäts-Sweep aus:
Sell-Side-Liquidität → starker Anstieg → Buy-Side-Liquidität wird abgeholt → starke Ablehnung → mögliche Abwärtsbewegung.
Entscheidend ist, dass BTC den Ausbruch über die vorherigen Hochs nicht halten konnte.
3. Warum das Short-Szenario interessant ist
Ich würde den aktuellen Preis von etwa 77.620 USD nicht unbedingt direkt shorten.
Professioneller wäre es, auf einen Rücklauf in den Bereich von 77.800–78.000 USD zu warten.
Dort sollte man nach einer bearishen Bestätigung suchen, beispielsweise:
• Rejection-Wick\
• Bearish Engulfing\
• Lower High\
• Failed Breakout\
• Bearisher MSB auf einer kleineren Zeiteinheit
Wenn diese Bestätigung entsteht, wäre das Short-Szenario deutlich attraktiver.
4. Wichtigste Widerstandszone
Die zentrale Zone liegt ungefähr bei 77.850–78.050 USD.
Diese Zone ist besonders interessant, weil dort der vorherige Strukturbruch und die psychologisch wichtige 78.000-USD-Marke zusammenkommen.
Wenn BTC dorthin zurückläuft und anschließend deutlich abgewiesen wird, könnte dies einen guten Bereich für eine Short-Position darstellen.
Wenn BTC dagegen 78.000 USD zurückerobert und sich darüber stabilisiert, verliert das Short-Szenario an Stärke.
5. Mögliche Kursziele
TP1: ca. 77.200 USD
Erstes kurzfristiges Ziel und mögliche Zone für Teilgewinnmitnahme.
TP2: ca. 76.800 USD
Das entspricht ungefähr dem Take-Profit-Bereich, der auf deinem Chart eingezeichnet ist.
TP3: ca. 76.400 USD
Nächstes wichtiges Ziel bei stärkerem Verkaufsdruck.
TP4: ca. 76.000 USD
Große Liquiditäts- und Swing-Low-Zone.
Ein Durchbruch unter 76.000 USD könnte eine deutlich stärkere bearishen Fortsetzung auslösen.
6. Wann wäre das Short-Szenario ungültig?
Die bearishen Erwartungen werden schwächer, wenn BTC 78.000 USD zurückerobert und darüber Akzeptanz zeigt.
Eine noch stärkere Invalidation wäre eine nachhaltige Bewegung über etwa 78.400–78.800 USD.
Sollte BTC anschließend wieder Richtung 79.200–79.600 USD steigen, müsste die gesamte kurzfristige Short-Idee neu bewertet werden.
7. Marktpsychologie
Die aktuelle Bewegung ist besonders interessant, weil BTC zunächst nach unten gedrückt wurde und anschließend einen extrem starken Spike nach oben erzeugte.
Dadurch können zwei Gruppen in eine Falle geraten.
Short-Trader werden oberhalb der vorherigen Hochs ausgestoppt.
Gleichzeitig sehen spätere Käufer den starken bullishen Spike und eröffnen Long-Positionen.
Wenn der Markt danach wieder stark fällt, geraten diese späten Long-Positionen unter Druck. Stop-Losses und erzwungene Verkäufe können die Abwärtsbewegung zusätzlich beschleunigen.
Genau deshalb ist der Bereich um 77.800–78.000 USD für mich die wichtigste Entscheidungszone.
Professioneller Trade-Plan
Bias: Bearish unterhalb von ca. 78.000 USD
Bevorzugter Short-Bereich: 77.800–78.050 USD
Bestätigung: Rejection + bearishe Struktur auf kleinerer Zeiteinheit
TP1: 77.200 USD
TP2: 76.800 USD
TP3: 76.400 USD
Erweitertes Ziel: 76.000 USD
Invalidation: Nachhaltige Akzeptanz oberhalb von ca. 78.400–78.800 USD
Risiko: Hoch aufgrund der außergewöhnlich starken Volatilität
Fazit
Der Chart spricht aktuell eher für eine bearishe Fortsetzung, allerdings wäre es meiner Meinung nach riskanter, den Short direkt bei 77.620 USD zu verfolgen.
Das sauberere Szenario wäre:
Liquiditäts-Sweep → starke Ablehnung → Rücklauf zu 77.800–78.000 USD → bearishe Bestätigung → Lower High → Bewegung Richtung 76.800 USD → möglicherweise 76.400–76.000 USD.
Solange BTC unter 78.000 USD bleibt, bleibt dieser Short-Plan technisch interessant. Ein klarer Break und Hold über 78.000 USD wäre dagegen ein Warnsignal und würde eine Neubewertung des Setups erforderlich machen.
Chartmuster
TELEKOM braucht ein zweites Standbein. Rücksetzer prüfen!Liebe Trader und Investoren,
sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich Willkommen zu einem weiteren Update zur Deutsche Telekom AG (DTED.DE) von Pepperstone. Ich analysiere die Aktie im Wochenchart.
Seit meinem letzten Update hat sich das DAX-Schwergewicht gut erholen können und war neben anderen Aktien mit für das neue Rekordhoch im DAX verantwortlich. Aktuell verliert die Telekom jedoch an Schwung.
Charttechnische Einordnung (Chart oben)
Widerstände liegen bei 29,08 EUR sowie rund 32 Euro. Auf der Unterseite wartet die 2022er-Aufwärtstrendlinie mit Unterstützung. Ein Re-Test der Linie TSW-1 ist auf Sicht der kommenden Wochen keineswegs utopisch.
Markttechnische Einordnung (Chart unten)
Bei den Basisindikatoren ist die Lage ausgeglichen. MACD und RSI konnten sich befestigen, gehen aktuell aber eher impulsarm in die Seite. Auch in dieser Analysemethode ist ein erneuter Anlauf der 200-Wochenlinie bei 25,78 Euro keineswegs vom Tisch.
Volumentechnische Einordnung (Chart unten)
Die aktuelle Volumenwiderstände liegen um 31,50 Euro. Erst ein klarer Ausbruch über dieses Niveau hilft der Aktie auf die Beine.
Im Fazit...
...bleibt die Telekom angeschlagen. Strukturell und bei den Indikatoren ist im Moment auf Wochenbasis keine solide Aufwärtsstabilität gegeben.
Achten Sie daher auf Rücksetzer bis vorerst 26,50 Euro.
Ich freue mich über Kommentare und Diskussionen zu dieser Analyse.
Bitte achten Sie auf ein solides Positions- und Risikomanagement.
Wenn Ihnen die Idee gefällt, geben Sie uns für diese Analyse bitte einen Boost und folgen Sie uns, um immer auf dem Laufenden zu sein...
Herzliche Grüße,
Thomas Jansen
Gold-Echtzeitanalyse, 11. September:Gold-Echtzeitanalyse, 11. September:
Die Veröffentlichung der Verbraucherpreisindex-Daten ist entscheidend: 4300 Punkte dürften nicht der Tiefststand sein.
Die gestern ungewöhnlich starken Erzeugerpreisindex-Daten ließen die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung über Nacht auf 71,3 % steigen.
Der Nahostkonflikt löste keine Käufe von Gold als sicheren Hafen aus; stattdessen übte er durch eine Kettenreaktion aus steigenden Ölpreisen → erhöhter Inflation → steigenden Zinserwartungen Abwärtsdruck auf die Goldpreise aus.
Heute werden die Verbraucherpreisindex-Daten für August veröffentlicht.
Dies ist der letzte Inflationsbericht vor der FOMC-Sitzung am 15. und 16. September und zugleich die erste große Bewährungsprobe für Warsh als Vorsitzender der US-Notenbank.
Angesichts der aktuellen Wahrscheinlichkeit von 71,3 % für eine Zinserhöhung ist jede noch so kleine Veränderung der Verbraucherpreisindexdaten (VPI) entscheidend:
VPI übertrifft die Erwartungen (jährliches Wachstum ≥ 3,5 % oder Kern-VPI ≥ 2,5 %): Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung steigt sprunghaft auf 85 %; der Goldpreis könnte direkt unter 4300 Punkte fallen, mit einem nächsten Kursziel von 4240 Punkten.
VPI entspricht den Erwartungen (3,4 % im Jahresvergleich, Kern-VPI 2,4 %): Die Erwartungen hinsichtlich einer Zinserhöhung bleiben unverändert; der Goldpreis wird im Bereich von 4300–4380 Punkten schwanken oder seinen Tiefpunkt erreichen.
VPI niedriger als erwartet: Der Markt kann aufgrund einer geldpolitischen Lockerung der Erwartungen aufatmen; der Goldpreis könnte auf 4400 Punkte steigen, die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Trendumkehr ist jedoch äußerst gering.
Wie die Grafik zeigt:
Zwei mögliche Szenarien haben sich deutlich herauskristallisiert.
Heutiger Fokus: Die Schwankungen des Goldpreises im Bereich von 4380–4300 Punkten.
Meine Einschätzung:
Die Erzeugerpreisdaten (PPI) deuten bereits auf eine hohe Inflation hin; die Verbraucherpreisdaten (CPI) dürften keine Überraschungen bringen.
4300 Punkte stellen nicht die Untergrenze dar, sondern sind eine entscheidende Schwelle, die den heutigen Trend bestimmen wird.
Ich bleibe bei meiner bärischen Einschätzung für Gold mit einem Kursziel von 4270–4280 Punkten, das letztendlich höchstwahrscheinlich 4200 Punkte erreichen wird.
Unsere Handelsstrategie konzentriert sich auf Verkäufe bei Kursanstiegen. Solange der Goldpreis unter 4380 Punkten bleibt,
warten wir auf eine Gelegenheit, zu einem höheren Niveau Short-Positionen einzugehen,
und setzen den Stop-Loss auf 4385 Punkte.
Bärischer Fortsetzungsplan — SSL im Fokus | XAUUSD 11/09XAUUSD handelt weiterhin unter einer klaren bärischen H1-Struktur. Der Preis hat kürzlich den kleinen OB von 4.430–4.440 abgelehnt und ist unter den POC-Bereich von 4.390–4.410 gefallen. Mit dem Preis jetzt um 4.331 bleibt der nächste große Liquiditätsabzug die SSL-Zone von 4.300–4.290.
Der breitere fundamentale Hintergrund begünstigt heute ebenfalls Vorsicht auf der Oberseite: Gold steht unter Druck durch stärkere Inflationserwartungen, höhere Treasury-Renditen und einen festeren USD nach den PPI-Daten vom Donnerstag. Der Markt wartet nun auf den US-CPI, der für 12:30 UTC angesetzt ist und erhebliche Volatilität erzeugen könnte.
🔎 H1-Struktur
Die H1-Struktur bleibt nach aufeinanderfolgenden BOS-Ereignissen bärisch.
Der kleine OB von 4.430–4.440 bleibt der Hauptinvalidationbereich.
Der Preis hat bereits den POC von 4.390–4.410 verloren, was die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Moves in Richtung 4.300–4.290 SSL erhöht.
Die aktuelle Preisbewegung zeigt noch keine starke H1-Umkehrstruktur.
🎯 Handelsplan — Primäres Szenario
Richtung: Bärische Fortsetzung
Einstiegszone: 4.390–4.410
→ Warten Sie darauf, dass der Preis in den POC-Bereich zurückkehrt und Ablehnung zeigt.
Stop Loss: 4.455
→ Über dem kleinen OB und über der wichtigen H1-Widerstandsstruktur.
TP1: 4.300
TP2: 4.290
TP3: 4.280
Das Hauptziel ist die SSL-Zone von 4.300–4.290. Wenn Liquidität genommen wird und der Preis weiterhin eine bärische Struktur aufweist, wird 4.280 zum erweiterten Ziel.
📌 Risikostruktur
Verwendung eines durchschnittlichen Einstiegs um 4.400:
Risiko: ~55 Punkte
TP1: ~100 Punkte
TP2: ~110 Punkte
TP3: ~120 Punkte
Dies ergibt je nach Ausstiegsniveau ungefähr 1,8R–2,2R.
⚠️ Invalidation
Das bärische Szenario wird ungültig, wenn der H1-Preis über 4.440 schließt und erfolgreich über dem kleinen OB hält.
Wenn das passiert, würde ich das SSL-Ziel von 4.300 nicht mehr priorisieren und die Struktur in Richtung 4.480–4.500 neu bewerten.
📅 Heutiges Szenario
Mein Basisszenario für heute ist die bärische Fortsetzung, aber ich erwarte, dass die Volatilität um den US-CPI herum erheblich zunimmt.
Szenario A — Bärisch:
4.390–4.410 Rückzug → Ablehnung → Fortsetzung in Richtung 4.300 → 4.290 → möglicherweise 4.280.
Szenario B — Liquiditätssweep:
Der Preis nimmt zuerst 4.300–4.290 SSL, dann erfolgt eine starke Umkehr auf niedrigerem Zeitrahmen. In diesem Fall würde ich vermeiden, der Fortsetzung nachzujagen, und auf die Entwicklung einer neuen Struktur warten.
Szenario C — Bullische Invalidation:
H1 schließt über 4.440 → bärische These verliert an Gültigkeit → 4.480–4.500 wird zum nächsten großen Interessensbereich.
🧠 Meine Tendenz
Bärisch für heute, solange der Preis unter 4.440 bleibt.
Der Schlüsselbereich ist nicht der aktuelle Preis von 4.331. Das sauberere Setup ist ein Rückzug in 4.390–4.410, gefolgt von der Bestätigung der Ablehnung. Die SSL von 4.300–4.290 bleibt das primäre Abwärtsziel.
Ablehnung der Trendlinie hält den bärischen Bias aufrecht
Fundamentalanalyse
Gold wird durch die Nachfrage nach sicheren Häfen unterstützt, da sich die Spannungen im Nahen Osten verschärfen. Gleichzeitig verstärkt Brent über 100 $ die Inflationssorgen. Die Märkte konzentrieren sich nun auf den US-PPI am Donnerstag und CPI am Freitag, wobei eine Fed-Zinserhöhung weiterhin als durchaus wahrscheinliche Möglichkeit eingepreist wird.
Technische Analyse
Auf H1 bleibt Gold nach dem jüngsten CHoCH und BOS unterhalb der absteigenden Trendlinie, wodurch die kurzfristige Struktur bearish bleibt.
Der Preis liegt derzeit bei etwa 4.410, wobei die Trendlinie einen unmittelbaren Widerstand bildet. Die stärkere Verkaufszone liegt bei 4.428–4.442 OB + Fibo.
Das Volume Profile zeigt ebenfalls eine hohe Aktivität im Bereich 4.380–4.410, wodurch Erholungen in diese Zone für die Verkäufer besonders relevant werden.
Wichtige Schlüsselzonen
4.485–4.495 — BSL / Major Resistance
4.428–4.442 — OB + Fibo / Resistance
4.380–4.395 — POC
4.340–4.355 — Liquidity
4.305–4.320 — SSL
Trading-Szenario
Die Verkaufspriorität bleibt bestehen, solange Gold unterhalb der absteigenden Trendlinie und des Widerstands 4.428–4.442 bleibt.
Ziel: Zuerst 4.340–4.355, anschließend 4.305–4.320 SSL.
Invalidierung: H1-Akzeptanz oberhalb von 4.442 und der Trendlinie.
Gesamtbild
Die H1-Struktur bleibt bearish. Der sauberere Ansatz besteht darin, auf eine Ablehnung im Widerstandsbereich zu warten, anstatt dem Preis nach unten hinterherzulaufen. Liquidität und SSL bleiben dabei die wichtigsten Abwärtsziele.
Wird Gold die Trendlinie erneut ablehnen und als Nächstes 4.350 sweepen?
ETH/USD — 2H Marktstruktur & Technischer Ausblick📊 ETH/USD — 2H Marktstruktur & Technischer Ausblick
📌 Überblick
ETH/USD konsolidiert aktuell unter einem wichtigen Widerstandsbereich, nachdem der Kurs eine starke Erholung aus der unteren Unterstützungszone gezeigt hat. Gleichzeitig bleibt die übergeordnete abwärtsgerichtete Trendstruktur relevant. Dadurch befindet sich der Markt an einer wichtigen Entscheidungszone.
🔴 Widerstand & Angebotszone
Der zentrale Widerstand liegt bei 2.547. Darüber befindet sich die markierte Supply-Zone zwischen 2.490–2.525, in der erneut Verkaufsdruck entstehen könnte. Eine Ablehnung aus diesem Bereich würde die kurzfristig bärische Struktur unterstützen.
📉 Bärisches Szenario
Bleibt ein Ausbruch über den Widerstand aus und kommt es zu einer erneuten Ablehnung der Supply-Zone, könnte ETH/USD in Richtung des markierten FVG bei 2.380–2.415 zurücklaufen. Bei zunehmendem Verkaufsdruck wäre anschließend ein Test der wichtigen Unterstützung bei 2.358 möglich.
🟢 Unterstützung & Reaktionszone
Der Bereich um 2.358 stellt die wichtigste strukturelle Unterstützung auf dem Chart dar. Hält diese Zone, könnte eine weitere Erholungsbewegung einsetzen. Ein klarer Bruch darunter würde dagegen auf zunehmendes Abwärtsmomentum hindeuten.
📈 Bullisches Szenario
Für die Käufer wäre ein sauberer Ausbruch über 2.547 und eine nachhaltige Stabilisierung darüber das wichtigste Signal. Dies würde die aktuelle bärische Struktur abschwächen und könnte den Weg für weitere Kursgewinne öffnen.
🎯 Wichtige Kursniveaus
Widerstand: 2.547
Supply-Zone: 2.490–2.525
FVG: 2.380–2.415
Unterstützung: 2.358
⚠️ Ungültigkeit des Setups
Ein nachhaltiger Ausbruch und Halt über 2.547 würde das kurzfristig bärische Szenario entkräften. Ein starker Bruch unter 2.358 würde dagegen das Risiko weiterer Abwärtsbewegungen erhöhen.
🧠 Gesamtbild
Neutral bis bärisch unter 2.547. Die Supply-Zone bleibt der entscheidende Bereich für die nächste Richtungsentscheidung. Eine Bestätigung an den markierten Levels ist wichtiger als ein voreiliger Einstieg.
SOL/USDT – Professionelle technische Analyse🚀 SOL/USDT – Professionelle technische Analyse
📊 Zeiteinheit: 2H
💰 Aktueller Preis: ca. 102,36 USDT
📉 Marktstruktur
SOL bewegt sich aktuell innerhalb eines bearishen absteigenden Kanals. Der Kurs konsolidiert unterhalb der wichtigen Widerstandszone von 104–106 USDT. Solange dieser Bereich nicht überzeugend gebrochen wird, bleibt Vorsicht angebracht.
🟢 Wichtige Unterstützungen
100,00–98,20 USDT → wichtige Support-/Demand-Zone
96,20–97,20 USDT → starke Order-Block-Zone
91,65 USDT → übergeordnete Unterstützung
🔴 Wichtige Widerstände
104–106 USDT → Kanal-Widerstand / Verkaufszone
110,53 USDT → starker übergeordneter Widerstand
📈 Bullishes Szenario
Ein bestätigter 2H-Ausbruch über 106 USDT könnte den Weg in Richtung 108 → 110,53 USDT öffnen. 🚀
📉 Bearishes Szenario
Wird SOL bei 104–106 USDT abgewiesen, könnte eine Bewegung zurück zu 100 → 98,20 → 96,20–97,20 USDT folgen. 🔻
🧠 Fazit
Bias: ⚖️ Neutral bis bearish unterhalb des Kanals
Bullish: ✅ Break & Close über 106
Bearish: 🔻 Ablehnung bei 104–106 + Bruch unter 100
🎯 Geduld bleibt entscheidend: Besser auf eine klare Bestätigung warten, statt mitten in der Range einzusteigen.
ETH/USD – Professionelle Chartanalyse 📊 ETH/USD – Professionelle Chartanalyse 🇩🇪
🐻 Bärisches Szenario
ETH/USD befindet sich aktuell in einem abwärts gerichteten Kanal. Der kurzfristige Momentum bleibt bärisch, solange der Preis unter der oberen Kanalbegrenzung und dem Widerstandsbereich bleibt.
🔻 Verkaufszone: 2.475–2.500
🛑 Stop-Loss / Invalidation: über 2.540
🎯 TP1: 2.420
🎯 TP2: 2.400
🎯 TP3: 2.380–2.360 🟨 Order-Block
📌 Starker Support: ca. 2.355
⚠️ Wichtiger Hinweis
Ein klarer 2H-Schlusskurs über 2.540 würde das bärische Szenario schwächen und einen Anstieg in Richtung 2.571 ermöglichen.
🧠 Bias: Bärisch unter 2.540 📉
⏳ Geduld auf eine bestätigte Ablehnung warten und Risiko konsequent managen. 🛡️
Mögliche Erholung von einer wichtigen UnterstützungszoneGold zeigt nach dem Test der 4.300–4.315-Zone Anzeichen einer möglichen Erholung. Dieser Bereich wurde mehrfach verteidigt und stellt daher eine wichtige Unterstützungszone im aktuellen Chartbild dar.
Die Struktur zeigt mehrere Bewegungen zwischen Unterstützung und Widerstand. Der eingezeichnete Verlauf deutet auf eine mögliche Aufwärtsbewegung hin, sofern die untere Zone gehalten wird.
Wichtige Bereiche:
Unterstützung: 4.300–4.315
Aktueller Bereich: ca. 4.347
Erster Widerstand: 4.450–4.465
Oberer Widerstandsbereich: 4.545–4.565
Projektierter Zielbereich: ca. 4.575
Der eingezeichnete Bereich markiert eine mögliche Einstiegszone. Die Absicherung liegt unterhalb der markierten Unterstützung. Hält die Zone und entsteht weiteres Aufwärtsmomentum, könnten zunächst die mittlere Widerstandszone und anschließend der obere Bereich interessant werden.
XAUUSD — Bullishe Reaktion vom Fibonacci-SupportMarket Pulse
Gold erhält etwas Unterstützung durch einen schwächeren US-Dollar, doch hohe Anleiherenditen und Ölpreise über 100 US-Dollar halten die Inflationssorgen aufrecht.
Der Markt richtet den Fokus nun auf die US-PPI- und CPI-Daten. Diese Berichte könnten die Erwartungen an die Fed-Zinspolitik schnell verändern und für stärkere Volatilität bei Gold sorgen.
Was der Chart zeigt
XAUUSD reagiert nach dem jüngsten Pullback aus einem wichtigen H1-Supportbereich.
Der Kurs erreichte die OB- + Liquiditätszone 4.386–4.396, die ebenfalls nahe am 0,50-Fibonacci-Level um 4.388 liegt. Die Käufer beginnen aus diesem Bereich zu reagieren.
Der nächste Support darunter liegt bei 4.376–4.378, wo sich das 0,618-Fibonacci-Retracement befindet. Falls der Pullback tiefer ausfällt, bleibt die Support- + OB-Zone 4.348–4.355 der stärkere untere Bereich.
Vorerst spricht der Chart für eine Erholung, solange die Käufer den aktuellen Fibonacci-Support weiterhin verteidigen.
Der erste Aufwärtsbereich liegt bei 4.408–4.412, gefolgt von der stärkeren OB- + Rejection-Zone 4.424–4.432.
Wichtige Levels
4.424–4.432 — OB + Rejection
4.408–4.412 — Kurzfristiger Widerstand
4.386–4.396 — OB + Liquidität / 0,50 Fibo
4.376–4.378 — 0,618 Fibonacci
4.348–4.355 — Wichtiger Support + OB
Mein Hauptplan
Der Hauptplan ist bullish.
Ich beobachte bevorzugt den Bereich 4.386–4.396, um zu sehen, ob die Käufer dort weiter unterstützen. Wenn der Kurs diese Zone hält und eine bullishe Bestätigung erscheint, könnte Gold zunächst in Richtung 4.408–4.412 steigen.
Ein klarer Anstieg über diesen Bereich könnte den Weg in Richtung 4.424–4.432 öffnen.
Was ich sehen möchte
Ich möchte sehen, dass der aktuelle Support hält und der Kurs ein klares höheres Tief bildet.
Ein nachhaltiger H1-Bruch unter 4.376 würde das unmittelbare bullishe Setup abschwächen und die Wahrscheinlichkeit einer tieferen Bewegung in Richtung 4.348–4.355 erhöhen.
Abschließende Einschätzung
Der H1-Chart zeigt eine mögliche bullishe Erholung vom Fibonacci- und Liquiditäts-Support.
Vorerst bevorzuge ich Käufe erst nach einer Bestätigung vom Support, anstatt dem Kurs nach oben hinterherzulaufen, besonders da die US-Inflationsdaten wahrscheinlich für höhere Volatilität sorgen werden.
XAUUSD — Kaufen beim H1-Support-RetestFundamentalanalyse
Gold hält sich relativ stabil, da ein schwächerer US-Dollar Unterstützung bietet. Das makroökonomische Umfeld bleibt jedoch weiterhin sehr sensibel gegenüber Inflationsdaten. Die US-PPI-Daten werden heute veröffentlicht, gefolgt vom CPI am Freitag, während der Markt nach dem starken Arbeitsmarktbericht weiterhin eine relevante Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung der Fed einpreist.
Gleichzeitig verstärken Brent über 100 US-Dollar und anhaltende Störungen rund um die Straße von Hormus die Inflationsrisiken, während die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihe auf rund 4,85 % gestiegen ist. Diese Faktoren könnten die Volatilität von Gold hoch halten, auch wenn geopolitische Unsicherheit weiterhin die Nachfrage nach sicheren Häfen unterstützt.
Technische Analyse
Im H1-Chart handelt XAUUSD nahe 4.385, nachdem der Preis an der fallenden Widerstandstrendlinie abgewiesen wurde und sich wieder in Richtung des unteren Bereichs der aktuellen Struktur bewegt.
Die entscheidende Unterstützung liegt bei 4.350–4.365, wo die markierte H1-Support-Zone und die steigende Trendlinie zusammenlaufen. Dies ist der bevorzugte Bereich für eine bullishe Reaktion.
Falls die Käufer diese Zone verteidigen und 4.378–4.401 zurückerobern, könnte sich der Preis in Richtung 4.419 bewegen, gefolgt von der größeren Zielzone bei 4.444–4.460.
Die tiefere Demand-Zone bei 4.290–4.305 bleibt nur dann relevant, wenn die H1-Unterstützung nicht hält.
Wichtige Schlüsselniveaus
4.444–4.460 — Hauptziel auf der Oberseite
4.419–4.430 — Widerstand / Fib 0,618
4.401–4.410 — FVG-Widerstand
4.350–4.365 — Hauptkaufzone
4.290–4.305 — Tiefe Demand-Zone
Unter 4.340 — Bullishe Invalidierung
Trading-Szenario
Hauptkaufsetup
Einstieg: 4.350–4.365
Stop Loss: 4.338
Take Profit 1: 4.401
Take Profit 2: 4.419–4.430
Take Profit 3: 4.444–4.460
Kaufbedingung
Warten Sie darauf, dass der Preis 4.350–4.365 testet und eine klare bullishe Bestätigung zeigt. Ein Liquiditätssweep, ein langer unterer Docht, eine bullishe Engulfing-Kerze oder ein H1-Reclaim über 4.378 würden das Erholungssetup stärken.
Ein nachhaltiger Bruch unter 4.340 würde die kurzfristige bullishe Idee invalidieren.
Gesamtausblick
Die H1-Struktur bleibt unterhalb der fallenden Widerstandslinie komprimiert, daher bietet ein Kauf zum aktuellen Preis nur begrenzten Vorteil.
Der bevorzugte Plan besteht darin, auf einen kontrollierten Pullback in den Bereich 4.350–4.365 und anschließend auf eine Bestätigung durch die Käufer zu warten.
Falls die Unterstützung hält, könnte sich XAUUSD in Richtung 4.419 und schließlich 4.444–4.460 erholen.
Wird Gold 4.350–4.365 verteidigen, bevor die PPI-/CPI-Volatilität den Preis in Richtung 4.450 treibt?
XAUUSD — 4,300 Sweep, 4,505 als Nächster Test XAUUSD — 4,300 Sweep, 4,505 als Nächster Test
Gold befindet sich jetzt an einer sehr interessanten Stelle, denn nach diesem scharfen Push in den Bereich um 4,300 ist der Preis nicht weiter eingebrochen. Er hat tiefer gesweept, pausiert und begann wieder nach oben zu atmen, fast so, als würde der Markt prüfen, ob Verkäufer bereits genug Liquidität genommen haben, bevor Käufer reagieren dürfen.
Die größere Struktur trägt weiterhin den Schaden des vorherigen Breakdowns. Gold hat die frühere Range verloren, bewegte sich in einem bärischen Kanal, und auch der RSI-Ton ist bereits schwächer geworden. Fundamental bleibt der USD nach stärkerem PPI-Druck unterstützt, und Trader warten auf CPI, daher kann die Volatilität leicht aggressiv werden. Aber aus SMC-Sicht möchte ich nicht ignorieren, was der Preis an den Tiefs macht.
Meine Hauptansicht ist bullisch für eine korrektive Erholung, solange Gold über dem Nachfragebereich von 4,300 - 4,320 hält. Der Grund ist einfach: Der Preis hat die Unterseite bereits gejagt, konnte nicht sauber weiter fallen und versucht nun, zurück zur gebrochenen Struktur zu steigen. Wenn Käufer diese Basis weiter verteidigen können, ist der erste Magnet die FVG-Reaktionszone bei 4,450 - 4,460. Dort kann der Markt testen, ob dieser Bounce echt ist oder nur ein schwacher Pullback.
Wenn 4,450 zurückerobert wird, wird 4,505.777 zum wichtigen Liquiditäts- und Breakout-Level. Darüber könnte Gold einen breiteren Erholungspfad in Richtung des großen HTF-Liquiditätsziels um 4,634.176 öffnen.
Diese bullische Erholungsidee wird nur schwächer, wenn Gold 4,300 erneut verliert und darunter hält. Wenn das passiert, würde mir der Markt sagen, dass Verkäufer die Geschichte weiterhin kontrollieren.
Wichtige Preiszonen zum Beobachten
Aktuelle Reaktionszone: 4,330 - 4,345
Hauptnachfrage / Erholungsbasis: 4,300 - 4,320
Erste Aufwärts-Reaktionszone: 4,450 - 4,460
Wichtiges Liquiditäts- / Breakout-Level: 4,505.777
Großes HTF-Liquiditätsziel: 4,634.176
Bullische Invalidierungszone: sauberer Bruch und Halt unter 4,300
Denken Sie, dass Gold nahe 4,300 bereits genug Liquidität gesweept hat, oder kann CPI noch eine weitere Abwärtsfalle erzeugen, bevor Käufer die Kontrolle übernehmen?
Bitcoin-Chartanalyse für den 11. September.Hallo,
hier ist der Bitcoin Guide.
Meine Analyse ist für TradingView optimiert.
Über die „Replay“-Funktion (Wiedergabe) können Sie die Kursbewegungen in Echtzeit nachvollziehen.
Dies ist der 30-Minuten-Chart für Bitcoin.
Unten links habe ich die Strategie für den Einstieg in die Long-Position bei 76.999,4 $ (markiert mit einem violetten Finger) beibehalten, die am 10. September festgelegt wurde.
Die Veröffentlichung der CPI-Daten (Verbraucherpreisindex) steht in Kürze um 09:30 Uhr an.
*Strategie für Long-Positionen im Bereich der oberen Zone „Purple Finger 1“:
1) Nach Bestätigung einer Berührung der Zone „Purple Finger 1“ bei 78.360,4 $:
Einstieg in die Long-Position bei 77.743,5 $ (roter Finger); Stop-Loss bei Unterschreiten der violetten Unterstützungslinie.
2) Erstes Kursziel für die Long-Position bei 79.558,7 $ ->
Weitere Ziele für das Wochenende: „Gut“ (Good) gefolgt von „Hervorragend“ (Great).
- Bei Erfolg der Strategie kann das Niveau von 78,9k $ für einen erneuten Einstieg in eine Long-Position genutzt werden.
3) Falls der Kurs direkt fällt, ohne die Zone „Purple Finger 1“ zu berühren:
Einstieg in die Long-Position in der unteren „Zone 2“ (76.748,2 $); Stop-Loss bei Unterschreiten der violetten Unterstützungslinie.
- Für diejenigen, die bereits die Long-Position bei 76,9k $ halten: Sie können dieselbe Stop-Loss-Regel anwenden (Ausstieg bei Unterschreiten der violetten Unterstützungslinie).
- Sollte die violette Unterstützungslinie brechen, bewegt sich der Kurs in die „Bottom“-Zone (die letzte Unterstützungslinie des Aufwärtskanals).
- Auch wenn es im Chart nicht direkt sichtbar ist: Unterhalb dieses Niveaus besteht weiteres Abwärtspotenzial bis hinunter auf 74,9k $.
Bitte nutzen Sie diese Analyse ausschließlich zu Referenz- und Planungszwecken.
Ich hoffe, Sie handeln sicher, indem Sie an Ihren Prinzipien festhalten und Stop-Loss-Orders verwenden.
Sie haben diese Woche hart gearbeitet.
Ich wünsche Ihnen ein wunderbares Wochenende.
Vielen Dank.
XAUUSD – 45M | Mögliches bullisches SzenarioGold reagiert derzeit aus dem Bereich 4.310–4.320, nachdem der Kurs zuvor deutlich vom Bereich um 4.400 gefallen ist.
Auf dem Chart erreicht der Kurs die untere Zone und zeigt dort Anzeichen einer möglichen Reaktion. Die Struktur könnte eine Erholung unterstützen, wenn die Käufer wieder die Kontrolle übernehmen.
Technische Einschätzung:
Der wichtigste Bereich, den ich beobachte, liegt bei 4.310–4.320.
Eine anhaltende Reaktion aus dieser Zone könnte eine Bewegung zurück in Richtung 4.390–4.410 ermöglichen.
Sollte der Kurs oberhalb der mittleren Zone weiter Stärke aufbauen, liegt der nächste wichtige Bereich bei etwa 4.530.
Das bullische Szenario würde für mich neu bewertet, wenn der Kurs klar unter 4.309 fällt und sich dort hält.
Die blaue Linie zeigt lediglich den möglichen Weg, den ich beobachte – keine garantierte Kursentwicklung.
Bitcoin-Chartanalyse vom 10. September.Hallo,
hier ist der Bitcoin Guide.
Meine Analyse ist für TradingView optimiert.
Über die „Replay“-Funktion (Wiedergabe) können Sie die Kursbewegungen in Echtzeit nachvollziehen.
Dies ist der 30-Minuten-Chart von Bitcoin.
Angesichts der jüngsten Volatilität im Zusammenhang mit der Nasdaq
habe ich mich heute auf eine Strategie konzentriert, die auf dem aufsteigenden Trendkanal basiert, um maximale Sicherheit zu gewährleisten.
*Falls der Kurs dem durch den roten Pfeil markierten Pfad folgt:
Strategie für Long-Positionen
1) Einstiegszone für Long-Positionen: 76.999,4 $ / Stop-Loss: Falls der Kurs unter die grüne Unterstützungslinie fällt
2) Erstes Kursziel für Long-Positionen: 78.912,2 $ -> Weitere Ziele: „Top“ und anschließend „Good“
- Bei Erfolg der Strategie kann das Niveau von 78.500 $ (markiert durch den roten Pfeil) als erneute Einstiegszone für Long-Positionen genutzt werden.
- Fällt der Kurs unter die grüne Unterstützungslinie,
ist der aufsteigende Trendkanal hinfällig, und es könnte lange dauern, bis der Kurs wieder steigt.
- Aktuell zeigt der Nasdaq im 12-Stunden-Chart ein MACD-„Death Cross“ (Todeskreuz),
weshalb eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine Seitwärtsbewegung besteht.
Bleibt der Kurs über der violetten Unterstützungslinie, könnte der Markt mit einem leicht nach oben tendierenden Seitwärtstrend schließen.
Fällt er unter die grüne Unterstützungslinie, könnte der Kurs in Richtung des unten markierten „Bottom“-Niveaus sinken
-> möglicherweise sogar bis in die „1“-Zone.
Bitte betrachten Sie diese Analyse lediglich als Orientierungshilfe.
Ich hoffe, Sie handeln sicher, indem Sie an Ihren Prinzipien festhalten und Stop-Loss-Orders verwenden.
Vielen Dank.
XAUUSD: Gold Erholung an wichtiger NachfragezoneGold erholt sich auf dem 1H-Chart nach der Reaktion an der Zone 4.280–4.305. Der Kurs liegt aktuell bei etwa 4.345.
Bleibt die Struktur stabil und entstehen höhere Tiefs, könnte 4.410–4.430 als nächste wichtige Widerstandszone getestet werden. Eine Ablehnung dort könnte eine erneute Korrektur auslösen.
Unterstützung: 4.280–4.305
Widerstand: 4.410–4.430
Analyse basierend auf Marktstruktur, Price Action sowie Angebot und Nachfrage.
Kurzfristiger Bias: bullisch, solange die Nachfragezone hält.
Gold Spot / U.S. Dollar — 45-Minuten-ChartGold reagiert aktuell im Bereich der Nachfragezone bei 4.331–4.350. Dieser Bereich liegt gleichzeitig nahe der zuvor markierten Widerstandszone. Nach dem jüngsten Rückgang hat der Kurs von den Tiefs aus eine Erholung gezeigt und testet nun den oberen Bereich dieser Zone.
📊 Marktstruktur
Nachfragebereich: ca. 4.331–4.350
Aktueller Kurs: ca. 4.348
Nächster wichtiger Bereich: 4.470–4.480
Obere Zone: ca. 4.470–4.485
Der Kurs bewegte sich zuletzt von etwa 4.420–4.430 nach unten und fand eine Reaktion im Bereich 4.315–4.320.
Die aktuellen Kerzen zeigen eine Erholung zurück in Richtung 4.350.
Hält sich der Kurs über der Nachfragezone und zeigt weiterhin Stärke, könnte der Fokus auf die höheren markierten Bereiche wechseln.
Ein nachhaltiger Rückgang unter 4.331 würde die aktuelle Erholungsstruktur schwächen und weiteren Abwärtsdruck begünstigen.
XAUUSD — Mögliche Erholung von der UnterstützungszoneXAUUSD zeigt nach der Reaktion an der Unterstützungszone 4.320–4.340 eine mögliche Erholung. Der Kurs bewegt sich zurück in Richtung des markierten Einstiegsbereichs bei etwa 4.353,766. Die aktuelle Struktur lässt Raum für eine weitere Aufwärtsbewegung, solange die Unterstützung gehalten wird.
Der nächste wichtige Widerstandsbereich liegt bei 4.430–4.450. Eine nachhaltige Bewegung über diese Zone könnte den Weg in Richtung des höheren Zielbereichs bei 4.570,797 freimachen.
Wichtige Marken:
Einstiegsbereich: 4.353,766
Unterstützung: 4.320–4.340
Risikoniveau: 4.317,831
Widerstand: 4.430–4.450
Zielbereich: 4.570,797
Die Analyse basiert auf der Reaktion an der Unterstützung, der Kursstruktur und den im Chart markierten Zonen. Das Szenario verliert an Stärke, wenn der Kurs unter dem definierten Risikoniveau bleibt.
DAX Tagesausblick 11.09.2026 | CPI im FokusGuten Morgen zusammen,
nach einem erneut schwachen Handelstag bei den Risk Assets und einem weiteren massiven Anstieg der Ölpreise steht heute der wohl wichtigste Datenpunkt dieser Handelswoche im Mittelpunkt: die US-CPI-Daten.
Gestern haben sowohl die EZB-Zinsentscheidung als auch die US-PPI-Daten für eine deutliche Verschiebung bei den Zinserwartungen gesorgt. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage rund um Iran, die Straße von Hormus und die daraus resultierenden Energiepreise extrem angespannt. Damit treffen heute mehrere Faktoren direkt aufeinander: Inflation, Geldpolitik, Ölpreis und Risk Assets.
Agenda
1. Geopolitische Lage
2. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
3. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
4. Earnings im Überblick
5. Fed Watch
6. EZB-Zinspolitik
7. CPI-Szenarien
8. Märkte und Korrelationen im Überblick
9. Risk Assets Tagesausblick
10. DAX Tagesausblick
11. Fazit
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1. Geopolitische Lage
Iran, USA und Straße von Hormus
Die Situation im Nahen Osten hat sich gestern weiter zugespitzt. Der Ölmarkt hat darauf extrem deutlich reagiert.
Der Iran erklärte, die Straße von Hormus stehe unter eigener Kontrolle und drohte mit Angriffen auf feindliche Präsenz. Gleichzeitig wurde ein unbemanntes US-Fahrzeug in der Straße von Hormus angegriffen. Zudem gab es weitere Berichte über Zwischenfälle mit Handelsschiffen in der Region.
Auch die Huthi-Aktivitäten bleiben ein wichtiger Faktor. Aus dem Jemen wurden weitere Raketenangriffe auf Ziele im Süden Saudi-Arabiens gemeldet. Gleichzeitig gibt es Hinweise auf eine stärkere US-Unterstützung für Saudi-Arabien bei Aufklärung und nachrichtendienstlichen Aktivitäten.
Besonders relevant ist dabei die Entwicklung des Schiffsverkehrs: Die Zahl der kommerziellen Durchfahrten durch die Straße von Hormus blieb am Donnerstag im einstelligen Bereich und damit deutlich unter dem normalen Durchschnitt.
Der Markt bekommt damit momentan genau das Szenario, das für die Inflation problematisch ist: anhaltende geopolitische Eskalation bei gleichzeitig stark steigenden Energiepreisen.
Russland und Ukraine
Auch im Russland-Ukraine-Konflikt gibt es weiterhin diplomatische Kontakte, allerdings bislang keinen entscheidenden Durchbruch.
Gleichzeitig gingen die militärischen Aktivitäten weiter. Unter anderem wurden neue ukrainische Drohnenangriffe auf russische Infrastruktur gemeldet.
Für den heutigen DAX-Handel ist dieser Konflikt momentan allerdings deutlich weniger marktbewegend als die Entwicklungen im Nahen Osten.
Taiwan und China
Auch Taiwan bleibt als strukturelles geopolitisches Risiko relevant. Die taiwanischen Aktienmärkte standen heute deutlich unter Druck und verloren zeitweise mehr als 2 %.
Parallel dazu gab es einen Besuch des taiwanischen Vizepräsidenten Hsiao Bi-khim in Italien. China dürfte solche diplomatischen Kontakte weiterhin sehr genau beobachten.
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Gestern war ein extrem wichtiger Datentag.
OPEC Monthly Report
Der OPEC-Monatsbericht hat seine Prognose für das globale Öl-Nachfragewachstum 2026 erneut reduziert. Die Prognose wurde auf lediglich +380.000 Barrel pro Tag gesenkt. Damit wurde die Nachfrageprognose bereits zum fünften Mal in Folge reduziert.
Grundsätzlich wäre eine schwächere Nachfrageprognose eigentlich ein Argument gegen dauerhaft steigende Ölpreise.
Das Problem ist allerdings die aktuelle Angebotsseite und die geopolitische Situation.
Wenn gleichzeitig die tatsächlichen Ölströme durch die Situation im Nahen Osten beeinträchtigt werden, kann ein Angebotsproblem die schwächere Nachfrage mehr als kompensieren.
Genau deshalb bleibt der Ölpreis aktuell einer der wichtigsten Faktoren für sämtliche Risk Assets.
EZB-Zinsentscheidung
Die EZB hat gestern wie erwartet die Zinsen um 25 Basispunkte auf 2,50 % angehoben.
Der eigentliche Zinsschritt war damit keine Überraschung. Viel wichtiger war die Kommunikation.
Die EZB geht inzwischen davon aus, dass die Inflation länger erhöht bleiben könnte. Die Inflationsprognose für 2026 wurde auf 3,0 % angehoben, für 2027 werden 2,5 % erwartet. Gleichzeitig wurde die Wachstumserwartung für 2026 leicht auf 0,9 % angehoben.
Christine Lagarde betonte zwar weiterhin den datenabhängigen und sitzungsweisen Ansatz und wollte keinen konkreten zukünftigen Zinspfad vorgeben.
Allerdings bleibt die Tür für weitere Zinserhöhungen eindeutig offen. Neue Berichte deuten sogar darauf hin, dass innerhalb der EZB bereits über einen weiteren Schritt im Oktober diskutiert wird.
Damit hat sich das geldpolitische Umfeld für europäische Risk Assets gestern nochmals verschärft.
US PPI
Noch wichtiger für den heutigen Tag waren die US-PPI-Daten.
Der Headline-PPI stieg im August um 0,4 % MoM und damit genau wie erwartet. Auf Jahresbasis beschleunigte sich der PPI allerdings auf 5,4 %.
Beim Core PPI sah es etwas besser aus: +0,2 % MoM, gegenüber erwarteten +0,3 %. Gleichzeitig stieg die jährliche Core-PPI-Rate auf 4,6 %.
Das Bild war damit gemischt:
Headline-Inflation weiterhin problematisch, Core-Daten etwas besser.
Genau deshalb ist der heutige CPI so wichtig. Der PPI alleine hat keine eindeutige Richtung für die Fed vorgegeben, aber zusammen mit dem starken Arbeitsmarkt und dem explodierenden Ölpreis hat er die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung deutlich nach oben verschoben. Nach den PPI-Daten lag die Markterwartung zeitweise bei rund 70 % für eine Fed-Erhöhung nächste Woche.
Initial Jobless Claims
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lagen bei:
* 206K actual
* 205K forecast
* 207K previous, revidiert von 206K
Damit bleibt der Arbeitsmarkt weiterhin relativ stabil.
Das ist für die Fed ebenfalls relevant, weil aktuell eben nicht nur die Inflation, sondern auch ein weiterhin robuster Arbeitsmarkt für eine restriktivere Geldpolitik spricht.
Existing Home Sales
Die Existing Home Sales lagen bei 3,98 Mio. und damit exakt auf den Erwartungen.
Der vorherige Wert lag bei 4,06 Mio.
Damit gab es hier keinen größeren Überraschungseffekt.
Crude Oil Inventories
Bei den US-Rohöllagerbeständen gab es einen deutlich schwächeren Rückgang als erwartet:
* Actual: -0,391 Mio. Barrel
* Forecast: -1,40 Mio. Barrel
* Previous: -4,45 Mio. Barrel
Das bedeutet: Die Lagerbestände sind deutlich weniger gefallen als erwartet.
Normalerweise wäre das eher bearish für den Ölpreis.
Der Markt hat diese Information gestern allerdings komplett überlagert, weil die geopolitische Angebotsunsicherheit aktuell wesentlich stärker gewichtet wird.
30-Year Bond Auction
Die 30-jährige US-Staatsanleihe wurde mit einer Rendite von 5,308 % versteigert, gegenüber 5,216 % bei der vorherigen Auktion.
Der Bid-to-Cover lag bei 2,61.
Damit bleibt das langfristige Zinsniveau extrem hoch. Der Anleihemarkt signalisiert momentan weiterhin einen erheblichen Inflations- und Laufzeitaufschlag.
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3. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute steht alles im Schatten der US-CPI-Daten.
IEA Monthly Report
Der IEA Oil Market Report erscheint heute und ist aufgrund der aktuellen Ölmarktverwerfungen besonders interessant.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Entwicklung von Angebot, Nachfrage, Lagerbeständen und den Auswirkungen der geopolitischen Situation auf den globalen Ölmarkt.
US CPI
Der absolute Hauptfokus liegt allerdings auf:
* CPI MoM: 0,4 % erwartet | 0,1 % vorher
* CPI YoY: 3,4 % erwartet | 3,4 % vorher
* Core CPI MoM: 0,2 % erwartet | 0,2 % vorher
* Core CPI YoY: 2,4 % erwartet | 2,5 % vorher
Das bedeutet:
Beim Headline CPI wird eine deutliche Beschleunigung auf Monatsbasis erwartet.
Beim Core CPI YoY wird dagegen eine leichte Entspannung von 2,5 % auf 2,4 % erwartet.
Genau deshalb wird heute besonders stark auf den Core CPI geschaut.
Denn sollte die Kerninflation tatsächlich weiter zurückgehen, könnte das der Fed zumindest etwas Spielraum geben. Gleichzeitig bleibt aber das Problem der Energiepreise bestehen.
Weitere Daten
Zusätzlich kommen heute:
* Michigan 1-Year Inflation Expectations
* Michigan 5-Year Inflation Expectations
* ECB President Lagarde speaks
* ECB Lane speaks
* weitere geldpolitische Statements
Gerade die Inflationserwartungen der Verbraucher können heute ebenfalls interessant werden, weil der Markt aktuell wissen möchte, ob der massive Ölpreisanstieg bereits in den langfristigen Inflationserwartungen ankommt.
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4. Earnings im Überblick
Oracle
Oracle hat gestern sehr starke Zahlen geliefert.
Besonders interessant ist der enorme AI- und Cloud-Ausbau. Oracle meldete mehr als 30 Mrd. USD neue AI-Cloud-Verträge und einen Gesamtauftragsbestand von rund 664 Mrd. USD. Zudem wurde der FY2027-Umsatz auf mindestens 90 Mrd. USD angehoben.
Das ist grundsätzlich ein positives Signal für den gesamten AI-/Cloud-Komplex und damit auch für Unternehmen wie Nvidia, Microsoft und andere AI-Infrastrukturwerte.
Adobe
Auch Adobe konnte die Erwartungen schlagen:
* Adjusted EPS: 6,13 USD
* Umsatz: 6,76 Mrd. USD
* AI-first ARR: über 650 Mio. USD
Adobe hat außerdem die Jahresprognose leicht angehoben. Die Reaktion war trotz der guten Zahlen zunächst eher verhalten, unter anderem wegen der anstehenden CEO-Nachfolge und der weiterhin hohen Erwartungen an das AI-Geschäft.
Heute: Kroger
Heute steht mit Kroger vor allem ein großer US-Konsumwert auf der Earnings-Agenda.
Die Veröffentlichung der Q2-Zahlen ist für heute vor US-Börsenstart angesetzt. Erwartet werden rund 1,06 USD EPS und etwa 34,64 Mrd. USD Umsatz.
Für den Gesamtmarkt ist Kroger allerdings deutlich weniger relevant als die heutigen CPI-Daten.
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5. Fed Watch
Die Fed-Erwartungen haben sich nach den gestrigen PPI-Daten nochmals massiv verschoben.
September – 16.09.2026
* 30,4 %: keine Veränderung
* 69,6 %: +25 Basispunkte
Oktober
* 19,6 %: keine Veränderung
* 55,7 %: +25 Basispunkte
* 24,6 %: +50 Basispunkte
Dezember
* 6,1 %: keine Veränderung
* 30,8 %: +25 Basispunkte
* 46,1 %: +50 Basispunkte
* 17,0 %: +75 Basispunkte
Damit wird aktuell bereits sehr deutlich eine weitere Straffung eingepreist.
Und genau hier liegt die Bedeutung des heutigen CPI:
Ein schwacher CPI könnte diese Erwartungen wieder zurückdrängen. Ein starker CPI könnte die Erwartungen für eine Zinserhöhung weiter nach oben treiben.
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6. EZB-Zinspolitik
Die EZB hat gestern auf 2,50 % erhöht.
Für die verbleibenden Meetings 2026 sieht das aktuelle Pricing folgendermaßen aus:
Oktober
* 39 %: Zinsen bleiben bei 2,50 %
* 61 %: +25 Basispunkte
Dezember
* 7,8 %: keine Veränderung
* 43,4 %: +25 Basispunkte
* 48,8 %: +50 Basispunkte
Damit preist der Markt inzwischen eine durchaus aggressive weitere Straffung ein.
Fast die Hälfte der Marktteilnehmer rechnet im Dezember bereits mit einem weiteren Schritt von 50 Basispunkten.
Das Entscheidende bleibt dabei der Ölpreis.
Sollte sich der Energiepreisschock weiter verschärfen und die Inflation länger hoch bleiben, wird der Druck auf die EZB weiter steigen.
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7. CPI-Szenarien
Bullishes Szenario für Risk Assets
Das wäre für mich der Idealfall:
* Core CPI MoM unter 0,2 %
* Core CPI YoY unter 2,4 %
* Headline CPI ebenfalls schwächer als erwartet
* Inflationserwartungen der Michigan-Umfrage fallen
Dann könnte der Markt die aktuellen Zinserhöhungswetten teilweise wieder herausnehmen.
Dollar und Anleiherenditen könnten zurückkommen und gleichzeitig könnte wieder Kapital in Risk Assets fließen.
Das wäre das Szenario, in dem ich wieder deutlich interessierter an Longs bei DAX, Nasdaq und SPX wäre.
Bearishes Szenario
Das wäre:
* Core CPI MoM über 0,2 %
* Core CPI YoY über 2,4 %
* Headline CPI über 3,4 % YoY bzw. deutlich über 0,4 % MoM
* steigende Inflationserwartungen
Dann hätten wir die denkbar schlechteste Kombination:
PPI hoch + Öl über 100 USD + starke CPI-Daten + steigende Fed-Zinserwartungen.
Das könnte weitere Verkäufe bei den Risk Assets auslösen.
Beim DAX wäre dann insbesondere ein Bruch der 25.000er Marke interessant.
Neutrales Szenario
Sollten die Daten ungefähr genau den Erwartungen entsprechen, wäre ich ebenfalls nicht besonders bullish.
Denn dann bleibt das bestehende Umfeld bestehen:
* Öl über 100 USD
* geopolitische Eskalation
* hohe Anleiherenditen
* restriktivere EZB
* hohe Fed-Zinserwartungen
* schwache Risk Assets
Ein CPI genau im Rahmen der Erwartungen wäre daher für mich nicht automatisch bullish.
In diesem Fall könnte der Markt zunächst eine Range bilden und anschließend wieder die geopolitischen Faktoren und den Ölpreis einpreisen.
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8. Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölpreis war gestern mit Abstand einer der wichtigsten Faktoren.
+7,54 % im Wochenverlauf bzw. allein gestern eine massive Bewegung und zwischenzeitlich ein Hoch bei rund 104,37 USD.
Aktuell notieren wir bei ungefähr 101,24 USD.
Damit haben wir einen massiven Short Squeeze gesehen.
Für mich ist hier weiterhin höchste Vorsicht angesagt.
Sollten wir um 101–101,25 USD Stabilität bekommen, ist ein weiterer Lauf in Richtung 106 USD absolut möglich.
Besonders kritisch:
Im September liegt Öl mittlerweile bei ungefähr +17,5 %.
Sollte WTI heute oberhalb von 100 USD schließen, haben wir aus meiner Sicht wieder ein echtes Inflationsproblem auf dem Tisch.
Das würde nicht nur Risk Assets belasten, sondern auch die zukünftigen Zinserwartungen der Fed und EZB beeinflussen.
US Bonds
Auch am Anleihemarkt war die Bewegung gestern extrem.
Die Wochenentwicklung:
* 3-jährige Staatsanleihen: +4,83 %
* 5-jährige Staatsanleihen: +4,28 %
* 10-jährige Staatsanleihen: +3,42 %
* 30-jährige Staatsanleihen: +2,20 %
Die Renditen bewegen sich damit auf extrem hohen Niveaus. Die 10-jährige US-Rendite lag zuletzt bereits nahe 5 %.
Der Anleihemarkt preist damit momentan ein deutlich restriktiveres Inflations- und Zinsumfeld ein.
Das ist für Aktien grundsätzlich kein positives Signal.
DXY
Der Dollar konnte gestern ebenfalls zulegen:
+0,32 %
Damit sind wir wieder oberhalb der 99er Marke.
Solange wir darüber bleiben, sehe ich zunächst 99,50 als realistisches Ziel.
Sollten die CPI-Daten stärker als erwartet ausfallen, dürfte der Dollar davon zusätzlich profitieren.
Sollte der CPI dagegen schwächer ausfallen, wäre für mich ein Rücklauf Richtung 98,50 das wahrscheinlichere Szenario.
VIX
Der VIX ist deutlich gestiegen und steht mittlerweile bei rund 17,85.
Damit sind wir zwar noch unter der wichtigen 20er Marke, die Entwicklung ist aber klar:
Die Marktteilnehmer werden vorsichtiger.
Entscheidend wird heute sein, wie der VIX auf die CPI-Daten und anschließend auf den US-Handelsstart reagiert.
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9. Risk Assets Tagesausblick
Bitcoin
Bitcoin befindet sich inzwischen an einer interessanten Zone.
Die entscheidende Marke liegt für mich beim Weekly Low bei 76.200 USD.
Sollte dieses Level brechen, wäre ein Short in Richtung 74.500 USD interessant.
Allerdings wäre ich hier weiterhin vorsichtig mit blinden Shorts.
Die Bewegung nach unten ist mittlerweile bereits deutlich und könnte durchaus ein größeres Retracement der Aufwärtsbewegung aus August darstellen.
Ein negativer CPI könnte hier allerdings den entscheidenden Impuls liefern.
SPX
Beim SPX haben wir gestern den angesprochenen Supportbereich gebrochen.
Der Index verlor rund 0,6 %.
Aktuell sehen wir bereits eine leichte Erholung.
Ich bleibe trotzdem vorsichtig mit Longs.
Interessant wird es für mich wieder im Bereich:
7.550 – 7.500 Punkte
Dort würde ich nach einer Stabilisierung wieder nach Long-Möglichkeiten suchen.
Wichtig ist dabei: Wir sehen aktuell keinen klassischen Flash Crash, sondern eher einen kontrollierten Abverkauf.
Das ist für mich weiterhin eher ein normales Retracement als ein struktureller Zusammenbruch.
Nasdaq
Auch beim Nasdaq hat sich das Szenario bestätigt.
Die 29.500 konnten nicht verteidigt werden.
Die 29.000 wurden bereits erreicht und dort sehen wir momentan eine Stabilisierung.
Sollten wir die 29.000 nachhaltig brechen, wäre mein nächstes Ziel:
28.800 → 28.500
Solange wir uns allerdings um 29.000 stabilisieren, würde ich geduldig bleiben.
Für Longs möchte ich zunächst wieder einen nachhaltigen Reclaim der 29.500 sehen.
Ansonsten gilt:
CPI abwarten.
US30
Der US30 hat ebenfalls nochmals tiefer gegriffen und die 52.000er Marke getestet.
Dort kam eine deutliche Reaktion.
Charttechnisch ist dieser Bereich für mich sehr interessant für langfristigere Long-Setups.
Ich würde allerdings nicht blind kaufen.
Für mich wäre ein bullisher Daily Close oberhalb von 52.000 beziehungsweise eine klare Stabilisierung zusammen mit besseren fundamentalen Daten das deutlich bessere Signal.
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10. DAX Tagesausblick
Beim DAX lag ich gestern mit meiner erwarteten früheren Long-Unterstützung etwas daneben.
Wir haben diese Woche mittlerweile einen Rückgang von rund 2,31 % gesehen und gestern Abend sogar die 25.295 angelaufen.
Dort kam anschließend eine bullishe Reaktion.
Damit befindet sich der DAX jetzt in einem Bereich, der für Longs grundsätzlich interessant werden kann.
Entscheidend bleibt allerdings das heutige CPI-Event.
Bullishes Szenario
Sollten die US-Inflationsdaten deutlich besser als erwartet ausfallen, könnte der DAX die aktuelle Zone verteidigen und wieder Richtung:
25.500 → 25.700 → 25.800
laufen.
Für die kommende Woche wäre insbesondere ein Daily Close oberhalb von 25.500 ein wichtiges Signal.
Neutrales Szenario
Sollten die CPI-Daten ungefähr den Erwartungen entsprechen, könnte sich zunächst eine Range um den aktuellen Bereich bilden.
Ein erneuter Test der 25.500 wäre dann möglich.
Ich würde hier allerdings nicht vergessen:
Wir haben weiterhin hohe Ölpreise und ein erhebliches geopolitisches Risiko.
Deshalb sehe ich bei einem neutralen CPI zunächst keinen Grund, aggressiv Long zu werden.
Bearishes Szenario
Sollten die CPI-Daten deutlich stärker ausfallen, würde sich das Bild für mich klar verschlechtern.
Dann könnte der DAX das aktuelle Tief erneut anlaufen und anschließend die 25.000 testen.
Genau diese Marke ist für mich aktuell die nächste entscheidende Unterstützung.
Sollte auch die 25.000 nachhaltig brechen, würde sich das Korrekturpotenzial nochmals deutlich erhöhen.
Für mich ist deshalb aktuell das Chance-Risiko-Verhältnis auf der Short-Seite zwar vorhanden, aber nach der bereits gesehenen Abwärtsbewegung nicht mehr so attraktiv wie zu Beginn der Bewegung.
Ich möchte hier lieber auf eine klare Bestätigung warten.
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11. Fazit
Der heutige Handelstag wird für mich ganz klar vom US-CPI bestimmt.
Wir haben aktuell eine sehr ungewöhnliche Kombination:
Öl über 100 USD, steigende Anleiherenditen, einen stärkeren Dollar, höhere Fed-Zinserwartungen, eine zunehmend restriktive EZB und gleichzeitig schwächere Risk Assets.
Der gestrige PPI hat dieses Umfeld nochmals verschärft. Gleichzeitig war die Core-PPI-Komponente etwas weniger problematisch, weshalb der heutige Core CPI umso wichtiger wird.
Für mich gibt es deshalb heute nur ein wirklich klares bullishes Szenario:
Deutlich bessere Inflationsdaten als erwartet, insbesondere bei der Core Inflation.
Dann könnte sich die aktuelle Zinsneubepreisung wieder teilweise zurückbilden und wir könnten eine stärkere Gegenbewegung bei den Risk Assets sehen.
Sollte der CPI dagegen höher ausfallen oder lediglich den Erwartungen entsprechen, bleibt das aktuelle Umfeld aus meiner Sicht klar schwierig.
Beim DAX sind deshalb für mich 25.500 auf der Oberseite und 25.000 auf der Unterseite die entscheidenden Marken.
Über 25.500 mit einem starken Daily Close würde sich das Bild für die kommende Woche deutlich verbessern.
Unter 25.000 könnte dagegen die nächste größere Abwärtsbewegung beginnen.
Heute heißt es daher vor allem: Daten abwarten, Reaktion beobachten und nicht versuchen, den ersten Impuls zu traden.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag und vor allem stabile Trades!






















