Zusammenfassung der Goldgeschäfte des heutigen Tages1. Exakte Trendbeurteilung
Gold stieg im frühen Handel bis 4197 an, bevor starker Verkaufsdruck einsetzte. Hoher bärischer Schwung drückte den Kurs unter die entscheidende psychologische Unterstützungsmarke bei 4100. Frühere Unterstützungsniveaus bei 4120 und 4170 wandelten sich zu starken Widerständen. Den gesamten Tag über herrschte ein typischer Abwärtstrend mit sinkenden Hochs und Tiefs. Charts aller Zeitachsen zeigten eine fallende Tendenz, die Indikatoren wiesen einen tief überverkauften Zustand aus. Wir sagten voraus, dass jede Erholung nur eine kurzfristige technische Korrektur ohne bullische Umkehrkraft darstellen würde – diese Einschätzung wurde durch die Marktbewegung vollständig bestätigt.
2. Präzise Einstiegsniveaus für Long- und Short-Positionen erfasst
Kurzfristige Long-Positionen wurden zwischen 4090 und 4095 eröffnet, gestützt auf die Logik einer Erholung nach Überverkauf nach dem Bruch der Marke 4100. Short-Positionen wurden bei der Erholung in den Widerstandsbereich von 4130–4135 platziert, im Einklang mit dem vorherrschenden Abwärtstrend. Alle Einstiegspunkte stimmten mit den Echtzeit-Kursschwankungen überein.
3. Handelsstrategie vollständig umgesetzt
Die Take-Profit-Ziele für Long-Positionen lagen bei 4110, 4120 und 4130; alle Long-Geschäfte wurden mit Gewinn geschlossen, sobald der Kurs den Widerstand erreichte. Für Short-Positionen gab es gestaffelte Take-Profit-Ziele bei 4115, 4110 und 4100. Der stetige Fall des Goldkurses erreichte alle Gewinnziele vor dem geplanten Termin und erfüllte das tägliche Gewinnziel frühzeitig.
4. Korrekte Vorhersage des Marktverlaufs
Der Kurs stieg zunächst an, brach dann mit anhaltendem starkem Verkaufsdruck ein. In der US-Handelsstunde gab es geringfügige Erholungen, bevor der Kurs erneut fiel. Unsere Prognose, dass Erholungen schwach und nicht nachhaltig sein würden, stimmte mit dem Echtzeit-Marktgeschehen überein. Durch die separate Aufteilung von Long- und Short-Positionen konnten wir sowohl kurzfristige Erholungen als auch den großen Abwärtstrend nutzen. Alle Mitglieder sicherten erfolgreich ihre Gewinne.
Harmonisches Muster
Analyse der Goldvolatilität!
Ich habe gestern betont, dass der aktuelle Abwärtstrend bei Gold noch lange nicht beendet ist; daher sollte man es unbedingt vermeiden, blindlings Kursanstiegen (Rallies) hinterherzulaufen oder in dieser Phase an einer bullischen Einschätzung festzuhalten. Schließlich fällt es den Bullen schwer, ohne nennenswerte positive Nachrichten, die den Markt beleben könnten, eine echte Dynamik aufrechtzuerhalten. Kurzfristige Long-Positionen sollten lediglich auf eine moderate Erholung oder Korrektur abzielen, anstatt eine vollständige Trendwende hin zu einem Aufwärtstrend zu erwarten.
Die gestrige Kursentwicklung – ein kurzzeitiger Anstieg gefolgt von einem Rücksetzer – wurde primär durch eine kurze Rallye ausgelöst, die auf die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende zurückging. Der Kurs wurde jedoch durch den Widerstand bei 4220 gedeckelt. Folglich handelte es sich bei der gestrigen Bewegung im Wesentlichen um einen Test der Höchststände, gefolgt von einer volatilen Phase des „Shakeouts“ (Abschüttelns schwacher Hände), die von schwankenden Kursrückgängen geprägt war.
Aus technischer Sicht schloss der Tageschart gestern zwar mit einer bullischen Kerze, bedingt durch den kurzzeitigen Anstieg, doch ist dies keineswegs ein Signal für eine Bodenbildung am Markt. Wie bereits gestern angemerkt, verharrt der Kurs unterhalb des mittleren Bollinger-Bandes, und wichtige Indikatoren – wie gleitende Durchschnitte und der MACD – zeigen nach unten, was einen Abwärtstrend signalisiert. Ein Wechsel in einen Bullenmarkt ist somit keineswegs ein Selbstläufer. Wie zu erwarten, begann der Markt im heutigen asiatischen Handel ab dem Niveau von 4198 zu fallen; anschließend durchbrach er die Marke von 4100 und markierte ein Tief bei 4090, bevor eine leichte kurzfristige Erholung einsetzte. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren könnte es – da ein neues kurzfristiges Tief etabliert wurde – zu einer leichten Erholung im Sinne einer Korrektur kommen. Dennoch bleibt es für die Bullen schwierig, eine Bodenbildung und eine nachhaltige Rallye definitiv zu bestätigen. Daher sollten Versuche, auf eine Erholung zu setzen, auf kleine, explorative Long-Positionen beschränkt bleiben. Angesichts der Tatsache, dass der Kurs nacheinander wichtige Unterstützungsniveaus bei 4150, 4130 und 4120 durchbrochen hat – und nun Anzeichen einer Stabilisierung um die Marke von 4100 zeigt –, müssen diese ehemaligen Unterstützungen nun als Widerstände für kurzfristige Long-Positionen betrachtet werden. Entscheidend ist, ob der Kurs das Niveau von 4150 nachhaltig zurückerobern kann; Sollte dies geschehen, behalten die Bullen eine reelle Chance, den Kurs in den Bereich von 4170–4195 (nahe den Niveaus des heutigen früheren Rückgangs) zu treiben. Kann der Kurs hingegen die Marke von 4150 nicht halten, überwiegt das bärische Szenario mit Kurszielen bei 4100, 4050 oder sogar dem vorherigen Tief bei 4020.
Referenzpunkte für den kurzfristigen Goldhandel:
1. Für den kurzfristigen Handel könnte man den Aufbau einer Long-Position (Teilposition) nahe dem aktuellen Kurs von 4110 in Erwägung ziehen, wobei das erste Kursziel auf der Oberseite bei 4150 liegt.
2. Da ein neues kurzfristiges Tief getestet wurde, ist eine Long-Position eine Überlegung wert; entscheidend ist jedoch, ob der Kurs den Widerstand bei 4150 durchbrechen kann. Ein Ausbruch würde den Bullen die Chance eröffnen, den Bereich 4170–4195 oder sogar das gestrige Hoch bei 4220 ins Visier zu nehmen. (Hinweis: Sollten die Bullen in den nächsten Stunden schwach bleiben und die Widerstandszone 4130–4150 nicht erreichen, empfiehlt es sich, Long-Positionen nicht zu lange zu halten – Gewinne sollten bei Gelegenheit mitgenommen werden. Zeigt der Markt weiterhin eine solche Schwäche, sollte der Schwerpunkt der Strategie wieder auf Short-Positionen verlagert werden.) Insgesamt betrachten wir die Marke von 4150 weiterhin als Widerstandsniveau im Rahmen eines bärischen Szenarios und beobachten, ob die Bären den Kurs während der US-Handelssitzung auf 4050 oder sogar auf das vorherige Tief bei 4020 drücken können.
XAUUSD bleibt bärisch: Können die Verkäufer weitermachen?Von Anfang an bewegte sich XAUUSD in einem klaren Abwärtskanal, wobei sowohl die obere als auch die untere Begrenzung vom Preis recht präzise respektiert wurden. Die jüngste Abwärtsdynamik zeigt weiterhin, dass die Verkäufer den Markt kontrollieren, und deutet gleichzeitig darauf hin, dass der Preis weiter in Richtung tieferer Niveaus fallen könnte.
Der wichtige Punkt ist, dass der Preis eine zentrale Unterstützungszone durchbrochen hat, anschließend zurückkam, um diese Zone erneut zu testen, und sie nun in einen Widerstand verwandelt hat. Dies ist ein Signal, das die aktuelle bärische Struktur weiter bestätigt.
Wenn diese Widerstandszone weiterhin hält, könnte XAUUSD seine Abwärtsbewegung innerhalb des Abwärtskanals fortsetzen. Das nächste Ziel liegt nahe der unteren Kanalbegrenzung im Bereich von 3.920.
Solange der Preis unter der kürzlich durchbrochenen Widerstandszone bleibt, ist das bärische Szenario weiterhin gültig. Wenn der Preis jedoch stark über diese Zone ausbricht und sich darüber halten kann, wird das bärische Setup geschwächt oder möglicherweise ungültig.
Dies ist nur eine persönliche Analyseidee und keine Finanzberatung.
Viel Erfolg!
AAPL an Fibonacci-Widerstand – Kurs Richtung 269?NASDAQ:AAPL wird derzeit unterhalb einer wichtigen Fibonacci-Widerstandszone gehandelt, wo die 0,5- und 0,618-Niveaus kontinuierlich Verkäufer anziehen. Der jüngste Erholungsversuch konnte sich nicht oberhalb dieser Zone halten, was zeigt, dass die Verkäufer weiterhin die Kontrolle haben.
Der Preis bildet derzeit ein Bärenflaggen-Muster unterhalb dieser Widerstandszone, wobei jeder Aufwärtsversuch wenig Überzeugung zeigt und sofort auf Verkaufsdruck trifft. Dieses Preisverhalten deutet darauf hin, dass die Käufer Schwierigkeiten haben, das Muster zurückzugewinnen, während die Verkäufer geduldig auf eine Bestätigung warten.
Wenn der Preis die aktuelle Flaggenstruktur nach unten durchbricht, erwarte ich eine Fortsetzung des Abwärtstrends in Richtung der Fibonacci-Extension 1,618 bei 269.
Solange der Preis unterhalb der Widerstandszone bleibt, ist der Abwärtsausblick intakt. Ein starker Schlusskurs oberhalb des Widerstands würde dieses Setup jedoch ungültig machen und den Schwung wieder zugunsten der Käufer verschieben.
Denk daran: Bestätige immer deine Setups und wende eine angemessene Risikomanagement-Strategie an.
LAC Weekly Chart Update!📊 LAC Weekly Chart Update
Nach unserem bullishen Shark-to-5.0-Pattern sind wir bis zur $14-Marke gestiegen. Seitdem läuft unser klassischer Typ-2-Return.Sollte die Korrektur weiter anhalten, sehe ich eine starke Supportzone zwischen $3,62 – $2,80. Baut sich dort eine solide Basis auf, könnte langfristig die $30-Marke ins Spiel kommen – wir reden hier vom Weekly, also Geduld ist gefragt.
❓ Die große Frage: Halten wir die $3-Marke – oder rutschen wir unter $1?
Schreibt eure Meinung in die Kommentare! 👇
⚠️ Keine Finanzberatung – nur meine persönliche Meinung.
Wichtige Konsolidierungsphase im Gold-AbwärtstrendWichtige Konsolidierungsphase im Gold-Abwärtstrend
Der Gesamttrend des Goldpreises befindet sich in einer typischen Phase: einer Konsolidierungs- und Korrekturphase nach einem Abwärtstrend.
Meine Einschätzung des aktuellen Marktes lässt sich wie folgt zusammenfassen:
Der Markt wartet auf den nächsten makroökonomischen Impuls und nicht auf die Fortsetzung des einseitigen Trends.
Wir beobachten:
Der Goldpreis bildet weiterhin niedrigere Hochs (eine typische Schwächephase), und die Erholungskraft lässt nach.
Jeder Anstiegsversuch wird schnell unter 4150 US-Dollar unterdrückt.
Dies ist weder eine starke Erholung noch ein panikartiger Ausverkauf, sondern vielmehr: Fonds bewerten die Wertspanne des Goldpreises neu.
Technische Strukturanalyse: Die Bären dominieren, haben aber eine wichtige Unterstützungszone erreicht: 4100–4120 US-Dollar.
Der Trend bleibt bärisch.
Im Tageschart ist deutlich zu erkennen, dass Gold eine klare Korrekturwellenstruktur erreicht hat: Es werden kontinuierlich niedrigere Hochs gebildet.
Das System der gleitenden Durchschnitte deutet generell auf einen Abwärtstrend hin, und den Bullen fehlt es an nachhaltiger Dynamik.
👉 Die Schlussfolgerung ist eindeutig:
Der mittelfristige Trend bleibt überwiegend bärisch. 4-Stunden-Chartstruktur: Typisches Widerstands-/Widerstandsmuster
Die wichtigsten Merkmale des aktuellen Marktes sind:
Widerstandszonen:
4145–4160 (Starker kurzfristiger Widerstand)
4180 (Wichtiges Trendumkehrniveau)
Unterstützungszonen:
4100 (Erste Verteidigungslinie)
4050 (Wichtige Kaufzone)
4000 (Psychologische und institutionelle Resonanzzone)
Aktueller Kurs 4130: Derzeit in einer schwierigen Lage: Widerstand darüber und Unterstützung darunter bilden eine Konsolidierungszone.
1-Stunden-Chartstruktur: Schwache Erholung, Abwärtsdynamik dominiert
Kurzfristige Zyklen senden eindeutige Signale: Erholungen weisen ein geringes Volumen auf, jeder Aufwärtsversuch wird schnell unterdrückt, und der Rückgang zeigt eine stufenförmige Struktur.
Im Wesentlichen: Der Markt bevorzugt es, bei Kursanstiegen zu verkaufen, anstatt dem Aufwärtstrend hinterherzujagen.
Fundamentale Faktoren: Warum konnte der Goldpreis nicht steigen?
Die Hauptursache für diesen Goldpreisrückgang ist eigentlich ganz klar:
1️⃣ Die Markterwartung hoher Zinsen der US-Notenbank (Fed) drückt den Goldpreis.
Derzeit herrscht im Markt folgender Konsens vor:
Die Zinsen werden nicht schnell sinken;
Manche erwarten sogar, dass die Zinsen lange Zeit hoch bleiben werden.
📌 Das bedeutet für Gold:
Hohe Zinsen → Stärkerer Dollar → Druck auf Gold
Dies ist aktuell der wichtigste dämpfende Faktor.
2️⃣ Ein stärkerer US-Dollar dämpft die globale Goldnachfrage
Ein stärkerer US-Dollar-Index führt zu:
Steigerung der Goldkosten für Länder außerhalb der USA
Globale Kapitalflüsse zurück in Dollar-Anlagen
👉 Natürlicher Druck auf Gold
3️⃣ Reduzierte Risikoaversion
Trotz anhaltender geopolitischer Risiken reagiert der Markt zunehmend:
Weniger empfindlich auf Preisrisiken
Anders ausgedrückt:
Risiken bestehen weiterhin, sind aber kein treibender Faktor mehr für nachhaltige Preissteigerungen
📉 4️⃣ Kapitalabflüsse: ETFs verzeichnen weiterhin Abflüsse
Das Verhalten institutioneller Anleger ist besonders bemerkenswert:
Gold-ETFs verzeichnen Abflüsse
Spekulative Fonds tendieren zu kurzfristigem Handel
Die langfristige Aufwärtsdynamik schwächt sich ab
📌 Dies deutet darauf hin, dass der aktuelle Markt kein „Trendbullenmarkt“, sondern eine „Korrektur- und Rebalancing-Phase“ ist.
Die aktuelle Marktlage in einem Satz zusammengefasst:
Gold befindet sich aktuell in einer Konsolidierungsphase nach einer Trendkorrektur. Entscheidend ist nicht, ob der Preis steigt oder fällt, sondern vielmehr:
Wird der Markt unter 4100 $ fallen?
📉 V. Handelsstrategie (Meine Kernaussage)
Mein bevorzugtes Handelsmodell sieht folgendermaßen aus:
🟥 Leerverkauf (Hauptstrategie)
Einstiegsbereich:
4145 $ – 4160 $
🎯Kursziel:
4100 $
4050 $
Maximales Kursziel: 4000 $
🛑Stop-Loss:
Über 4185 $
📌Logik:
Wenn die Erholung den Widerstand nicht durchbricht, setzt sich der Abwärtstrend fort.
Der Markt ist aktuell drei Kernrisiken ausgesetzt:
❌ Vermeiden Sie es, Kursanstiegen hinterherzujagen (Erholungen können jederzeit gestoppt werden).
❌ Vermeiden Sie den Handel im mittleren Bereich (um 4130 ist das Risiko eines Stop-Loss-Ausstiegs am höchsten).
❌ Warten Sie auf die Bestätigung des Einstiegspunkts (Widerstands- und Unterstützungsniveaus sind entscheidend).
4180 | Verstärkendes Signal
4150 | Trennlinie zwischen Aufwärts- und Abwärtstrend
4100 | Wichtige Unterstützung
4000 | Wichtige mittelfristige Unterstützung
Pullback-Trading nach Minervini #1Viele Trader kaufen Aktien genau dann, wenn sie auf ein neues Hoch ausbrechen. Das kann funktionieren – aber oft ist der Breakout bereits sehr offensichtlich, emotional aufgeladen und kurzfristig anfällig für Fehlsignale.
Gerade bei DAX- und TecDAX-Aktien sieht man häufig folgendes Muster:
Eine Aktie bricht über ein wichtiges Hoch aus, viele Trader springen gleichzeitig auf, der Kurs läuft noch ein paar Prozent weiter – und fällt anschließend wieder zurück. Wer zu spät gekauft hat, sitzt sofort im Minus oder wird ausgestoppt.
Eine mögliche Alternative ist der Pullback-Einstieg.
Dabei kaufen wir nicht blind den ersten Ausbruch, sondern warten auf einen kontrollierten Rücksetzer nach vorheriger Stärke.
Die Grundidee lautet:
Nicht Schwäche kaufen.
Sondern Stärke nach einer gesunden Pause kaufen.
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1. WAS IST EIN MINERVINI-INSPIRIERTER PULLBACK?
Ein guter Pullback entsteht nicht in einer schwachen Aktie, sondern in einer Aktie, die vorher bereits Stärke gezeigt hat.
Idealerweise sehen wir vorher:
- einen klaren Aufwärtstrend
- Kurs oberhalb wichtiger gleitender Durchschnitte
- relative Stärke gegenüber DAX, TecDAX oder Sektor
- einen dynamischen Impuls nach oben
- idealerweise erhöhtes Volumen beim Anstieg
- danach einen kontrollierten Rücksetzer
Der Pullback ist dann keine Schwäche im großen Bild, sondern eine Verschnaufpause innerhalb eines intakten Trends.
Anders gesagt:
Wir kaufen keinen Absturz.
Wir kaufen eine kontrollierte Reaktion in einer starken Aktie.
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2. WARUM PULLBACKS OFT BESSERES RISIKO BIETEN
Beim klassischen Breakout liegt der Stop häufig relativ weit entfernt. Wenn man dem Ausbruch hinterherläuft, kann das Chance-Risiko-Verhältnis schnell unattraktiv werden.
Beim Pullback ist das oft besser.
Die Aktie hat bereits Stärke gezeigt, kommt anschließend zurück und bildet idealerweise einen engeren Bereich. Dadurch lässt sich der Stop häufig näher setzen.
Mögliche Stop-Bereiche:
- unter dem Pullback-Tief
- unter einer engen Konsolidierung
- unter der 10- oder 21-Tage-Linie
- unter der 50-Tage-Linie, falls der Trade längerfristiger geplant ist
- unter einem klaren technischen Invalidation-Level
Das Ziel ist ein Einstieg nahe am sogenannten Danger Point.
Der Danger Point ist der Bereich, an dem relativ schnell klar wird, ob die Trade-Idee funktioniert oder falsch ist.
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3. SO SIEHT EIN KONSTRUKTIVER PULLBACK AUS
Ein guter Pullback hat meistens mehrere dieser Merkmale:
- Rücksetzer nach vorherigem Aufwärtsimpuls
- Kurs bleibt oberhalb der 50-Tage-Linie
- Pullback ist moderat, nicht panisch
- Volumen nimmt während des Rücksetzers ab
- Tageskerzen werden enger
- Aktie hält sich besser als der Gesamtmarkt
- keine massiven roten Volumenkerzen
- keine sofortige Rückkehr in die alte Base
- neuer kleiner Pivot entsteht
- Ausbruch über diesen Pivot liefert den möglichen Einstieg
Besonders interessant wird es, wenn der Pullback zur 10- oder 21-Tage-Linie läuft und dort Käufer auftauchen.
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4. DER UNTERSCHIED ZWISCHEN PULLBACK UND FALLENDEM MESSER
Nicht jeder Rücksetzer ist kaufbar.
Ein guter Pullback ist kontrolliert.
Ein schlechter Pullback ist chaotisch.
Guter Pullback:
- kommt nach Stärke
- Volumen trocknet aus
- Rücksetzer bleibt geordnet
- Aktie hält wichtige Durchschnitte
- relative Stärke bleibt stabil
- Stop ist klar definierbar
Schlechter Pullback:
- kommt aus einem Abwärtstrend
- hohes Verkaufsvolumen
- Bruch der 50- oder 200-Tage-Linie
- weite, wilde Tageskerzen
- Aktie fällt stärker als der Markt
- kein klarer Invalidation-Punkt
Die wichtigste Frage lautet:
Sieht der Rücksetzer wie eine gesunde Pause aus – oder wie der Beginn eines neuen Abwärtstrends?
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5. WARUM DAS BEI DAX- UND TECDAX-AKTIEN WICHTIG IST
DAX- und TecDAX-Aktien laufen häufig anders als viele US-Momentum-Aktien.
Viele deutsche Aktien sind stärker beeinflusst durch:
- Gesamtmarkt
- Zinsen
- Konjunktur
- Währungen
- politische Nachrichten
- US-Vorgaben
- Sektorrotation
- Quartalszahlen
Deshalb ist Geduld besonders wichtig.
Nicht jeder Breakout muss gekauft werden.
Nicht jeder Rücksetzer ist eine Chance.
Der Pullback-Ansatz hilft dabei, weniger emotional zu handeln und auf Setups mit klarerem Risiko zu warten.
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6. DAS EINFACHE PULLBACK-REGELWERK
Für meine Minervini-inspirierte Pullback-Analyse nutze ich folgende Mindestkriterien:
Trend:
Die Aktie sollte sich in einem klaren Aufwärtstrend befinden.
50-Tage-Linie:
Der Kurs sollte idealerweise oberhalb der 50-Tage-Linie liegen.
200-Tage-Linie:
Der Kurs sollte klar oberhalb der 200-Tage-Linie notieren.
Relative Stärke:
Die Aktie sollte stärker laufen als DAX, TecDAX oder ihr Sektor.
Pullback-Tiefe:
Der Rücksetzer sollte kontrolliert bleiben.
Volumen:
Das Volumen sollte im Pullback eher abnehmen.
Entry:
Der Einstieg erfolgt erst bei Bestätigung nach oben.
Stop:
Der Stop wird vor dem Einstieg definiert.
Risiko:
Pro Trade sollte nur ein kleiner Teil des Depots riskiert werden.
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7. BEISPIEL FÜR EINEN TRADE-PLAN
Angenommen, eine Aktie steigt stark von 45 auf 52 Euro.
Danach zieht sie kontrolliert auf 49 Euro zurück und bildet dort mehrere enge Tage. Ein kleiner Pivot entsteht bei 51 Euro.
Möglicher Plan:
Einstieg:
Über 51,00 Euro
Stop:
Unter dem Pullback-Tief, zum Beispiel bei 48,80 Euro
Risiko je Aktie:
2,20 Euro
Erstes Ziel:
55,50 bis 57,00 Euro
Chance/Risiko:
Etwa 2:1 bis 3:1
Invalidation:
Schlusskurs unter 48,80 Euro oder hohes Verkaufsvolumen zurück in die alte Struktur
Wichtig:
Der Kauf erfolgt nicht bei 49 Euro, nur weil die Aktie gefallen ist.
Der Kauf erfolgt erst, wenn sie wieder Stärke zeigt.
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8. TYPISCHE FEHLER BEIM PULLBACK-TRADING
Die häufigsten Fehler sind:
- zu früh kaufen
- fallende Messer mit Pullbacks verwechseln
- schwache Aktien kaufen
- den Gesamtmarkt ignorieren
- Stop zu weit setzen
- Stop nach unten verschieben
- vor Quartalszahlen blind einsteigen
- Pullbacks kaufen, obwohl die Aktie keine relative Stärke zeigt
- Aktien kaufen, die bereits unter der 50- oder 200-Tage-Linie handeln
Der wichtigste Satz:
Ein Pullback ist nur dann interessant, wenn die Aktie vorher stark war.
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9. CHECKLISTE FÜR DEN CHART
Bevor ich einen Pullback-Trade plane, stelle ich mir diese Fragen:
1. Befindet sich die Aktie in einem Stage-2-Aufwärtstrend?
2. Liegt der Kurs über der 50- und 200-Tage-Linie?
3. Ist die 50-Tage-Linie steigend?
4. Läuft die Aktie stärker als DAX oder TecDAX?
5. Kam der Pullback nach einem echten Impuls?
6. Trocknet das Volumen im Rücksetzer aus?
7. Werden die Tagesranges enger?
8. Gibt es einen klaren Pivot?
9. Ist der Stop logisch und eng genug?
10. Bietet der Trade mindestens ein vernünftiges Chance-Risiko-Verhältnis?
Wenn mehrere dieser Punkte fehlen, ist es kein A-Setup.
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10. FAZIT
Pullback-Trading nach Minervini-Logik bedeutet nicht, billige Aktien zu kaufen.
Es bedeutet, starke Aktien nach einer kontrollierten Pause zu kaufen – idealerweise mit engem Risiko, klarer Entry-Zone und eindeutigem Stop.
Für DAX- und TecDAX-Aktien ist dieser Ansatz besonders hilfreich, weil viele Breakouts kurzfristig anfällig für Rücksetzer sind.
Statt jedem Ausbruch hinterherzulaufen, warten wir auf eine zweite Chance:
den Rücksetzer zur Stärke.
Ein gutes Pullback-Setup zeigt:
- intakten Aufwärtstrend
- relative Stärke
- kontrollierte Korrektur
- abnehmendes Volumen
- enge Preisstruktur
- klaren Pivot
- sinnvollen Stop
- gutes Chance-Risiko-Verhältnis
Im nächsten Teil geht es um den Stage-2-Aufwärtstrend und warum dieser Trendfilter die Grundlage für fast alle hochwertigen Pullback-Setups ist.
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DISCLAIMER:
Diese Analyse dient ausschließlich der Weiterbildung und stellt keine Anlageberatung, Kaufempfehlung oder Verkaufsempfehlung dar. Jeder Trader ist für seine eigenen Entscheidungen, sein Risiko-Management und seine Positionsgröße selbst verantwortlich.
Wie weit können die Goldpreise noch fallen?Wie weit können die Goldpreise noch fallen?
Aktuelles Datum: Dienstag, 23. Juni 2026
Leute, der Abwärtstrend hält an.
Gestern trieben Nachrichten über das Abkommen zwischen den USA und dem Iran den Goldpreis kurzzeitig auf 4.200 US-Dollar, doch heute sind die Preise auf das vorherige Niveau zurückgefallen; der Preis liegt aktuell unter 4.130 US-Dollar, was einem Tagesrückgang von über 1,4 % entspricht. Positive Nachrichten haben lediglich kurzzeitige Schwankungen ausgelöst und können den allgemeinen Abwärtstrend, der durch die Erwartung von Zinserhöhungen angetrieben wird, nicht stoppen.
Warum fällt der Goldpreis?
1. Das „scharfe Schwert“ der Federal Reserve (die straffere Geldpolitik) schwebt weiterhin über dem Markt.
2. Das Abkommen zwischen den USA und dem Iran ist für Gold eigentlich ungünstig.
Der Waffenstillstand führte zu einem Rückgang der Ölpreise und dämpfte die Inflationserwartungen; wenn dieser Übertragungsmechanismus auf Gold wirkt, fungiert er jedoch als bärischer Faktor, da er die „geopolitische Risikoprämie“ abbaut.
Ein stärkerer US-Dollar und steigende Renditen für US-Staatsanleihen haben Gold im aktuellen Umfeld zu einem Ziel für Verkäufe gemacht.
Technische Analyse: 4.100 US-Dollar sind nicht der Tiefpunkt; es gibt noch Spielraum für weitere Rückgänge. Der bärische Trendkanal ist sehr deutlich, und die Abwärtsdynamik ist noch nicht vollständig erschöpft.
Die jüngsten Erholungshochs liegen zunehmend niedriger: 4200 → 4180 → 4150; der heutige Kurs ist direkt unter die Marke von 4130 gefallen. Angesichts des aktuellen Trends sollte man nicht versuchen, bei Kursrücksetzern zu kaufen („buy the dip“).
3. Wichtige Preisniveaus
Kursziele nach unten:
4100: Die erste psychologische Marke; ein Unterschreiten dieses Niveaus wird den Abwärtstrend beschleunigen.
4050: Nahe dem Tief vom letzten Freitag; bietet kurzfristige Unterstützung.
4023: Ein früheres Tief aus diesem Korrekturzyklus und die letzte Verteidigungslinie vor dem extremen Kursziel von 3500 (prognostiziert von Citi).
Widerstandsniveaus nach oben (kurzfristige Stop-Loss-Marken):
4150–4160: Starke Widerstandszone für Erholungen im Tagesverlauf.
4180: Ein Durchbrechen dieses Niveaus könnte den Abwärtstrend vorübergehend abschwächen.
4200: Eine notwendige Bedingung für eine Trendwende; jede Erholung, die dieses Niveau nicht erreicht, ist lediglich eine technische Korrektur. Handelsstrategie
Short-Strategie: Short-Positionen im Bereich 4140–4150 aufbauen, mit einem Stop-Loss über 4170 und Kurszielen bei 4100–4080. Sollte der Kurs direkt unter 4100 fallen, kann die Eröffnung einer kleinen Short-Position mit Zielen bei 4050–4023 in Erwägung gezogen werden.
Long-Strategie (nicht empfohlen): Eine kleine Long-Position sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn es klare Signale für ein erhöhtes Handelsvolumen und eine Preisstabilisierung im Bereich 4020–4050 gibt; Stop-Loss bei 4010 setzen, Kursziele bei 4100–4120.
Ein Kauf bei Kursrücksetzern (Buy the Dip) nahe 4127 bietet ein sehr schlechtes Chance-Risiko-Verhältnis.
Am Freitag wird der US-Kern-PCE-Preisindex für Mai veröffentlicht – der von der Federal Reserve am genauesten beobachtete Inflationsindikator. Sollte der PCE-Wert höher als erwartet ausfallen und damit die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen verstärken, könnte sich der Rückgang des Goldpreises unter die Marke von 4.000 $ beschleunigen. Fällt er niedriger als erwartet aus, könnte es zu einer technischen Erholung kommen, die jedoch wahrscheinlich nicht ausreicht, um den Gesamttrend umzukehren.
Die erste FOMC-Sitzung seit dem Amtsantritt der neuen Regierung hat die Entwicklung des Goldpreises von einer Seitwärtsbewegung hin zu einem Abwärtstrend (bearish) verschoben.
Wer am vergangenen Freitag bei Kursrücksetzern gekauft hat, verzeichnet in dieser Woche bereits Verluste von mehr als 100 $. Beim Handel ist nicht der Markt Ihr größter Feind, sondern Ihr eigenes Wunschdenken.
Mein nächster Rat:
Gehen Sie keine Long-Positionen ein, wenn der Kurs unter 4.150 $ fällt; setzen Sie stattdessen auf Short-Positionen.
Der Trend ist abwärts gerichtet; jede Erholung bietet den „Bären“ die Gelegenheit, ihre Positionen auszubauen.
Die Marke von 4.000 $ ist kein echter Boden, sondern lediglich eine psychologische Schwelle.
Versuchen Sie nicht, den Tiefpunkt zu erraten; handeln Sie mit dem Trend.
Warten Sie auf die Daten zu den persönlichen Konsumausgaben (PCE) am Freitag, um die weitere Richtung zu bestimmen; entweder beschleunigt sich der Abwärtstrend, oder wir erleben eine Erholung und Konsolidierung.
Gold bärischer AusbruchGold durchbrach heute die entscheidende psychologische Unterstützungsmarke bei 4100. Nach einem Anstieg bis 4197 im frühen Handel und darauffolgendem starkem Widerstand kam es zu einem anhaltenden massiven Verkaufsdruck. Die ehemaligen Unterstützungsniveaus bei 4120 und 4170 haben sich vollständig zu starken Widerständen umgewandelt.
Tages-, 4-Stunden- und Stundencharts zeigen alle einen typischen bärischen Abwärtstrend mit sinkenden Hochs und sinkenden Tiefs. Die Bollinger-Bänder öffnen sich nach unten, die technischen Indikatoren befinden sich im tief überverkauften Bereich. Kurzfristig können geringfügige technische Erholungen auftreten, diese Rebounds sind jedoch nicht nachhaltig und es gibt keine Signale für eine Trendwende.
Handelsstrategie:
Verkauf 4120 – 4130
SL 4148
TP 4100 – 4080 – 4050
Kauf 4090 – 4095
SL 4082
TP 4110 – 4120 – 4130
ETHUSD H1: Verkäufer dominieren – Wo liegt der Halt?ETHUSD verzeichnete auf dem H1-Chart einen kräftigen Rückgang, nachdem der Kurs in der Widerstandszone um 1.760 – 1.780 abgelehnt wurde. Zuvor zeigte der Kurs einen recht guten Bullish Impulse, ging dann jedoch in einen Descending Channel über und schwächte sich kontinuierlich ab. Dass der Kurs die Balance-Zone um 1.700 nicht halten konnte, zeigt, dass die Verkäufer (Phe bán) weiterhin die kurzfristige Struktur kontrollieren.
Aktuell notiert ETHUSD nach dem Bearish Breakdown um die 1.648. Die aktuelle Zone könnte jedoch eine technische Erholung (rebound) auslösen, falls der Verkaufsdruck nachlässt. Das bevorzugte Szenario ist, eine Stabilisierung des Kurses im Bereich von 1.640 – 1.650 abzuwarten und anschließend die Erholung in Richtung 1.680 – 1.700 zu beobachten.
Entry Focus: Priorität für kurzfristige BUY-Positionen, wenn der Kurs die Zone von 1.640 – 1.650 erfolgreich verteidigt und ein klares Erholungssignal zeigt. Kursziel liegt bei 1.700.
Invalidation: Das Erholungsszenario wird ungültig, wenn ETHUSD nach unten ausbricht und der H1-Kerzenschlusskurs unter 1.630 liegt. In diesem Fall könnte der Verkaufsdruck den Kurs weiter nach unten ziehen.
Dieser Beitrag dient nur zu Referenzzwecken. Bitte handeln Sie immer eigenverantwortlich basierend auf Ihrer eigenen Analyse. Lassen Sie uns gemeinsam eine starke Trading-Community aufbauen!
Indicator Trading vs Price Action: Was funktioniert wirklich?Als ich mit dem Trading anfing, sah mein Chart aus wie ein Cockpit eines Flugzeugs. RSI, MACD, Bollinger Bands, Moving Averages — alles auf einmal. Ich dachte, je mehr Indikatoren, desto genauer.
Ich lag völlig falsch.
Und ich weiß, dass viele von euch gerade genau an diesem Punkt sind.
Was funktioniert also wirklich besser?
Die ehrliche Antwort ist nicht "das eine ist besser als das andere." Die Antwort ist, dass du verstehst, was du verwendest und warum.
Aber um das zu verstehen, musst du zunächst den grundlegenden Unterschied zwischen diesen beiden Ansätzen kennen.
Indicator Trading — Stärken und Grenzen
Indikatoren werden aus vergangenen Preisdaten aufgebaut. Der RSI zeigt dir Aufwärts- oder Abwärtsmomentum. Der MACD zeigt dir Momentum-Divergenz. Der Moving Average zeigt dir den Durchschnittstrend.
Sie sind nützlich. Aber sie haben ein großes Problem — sie sind lagging. Das bedeutet, sie reagieren, nachdem sich der Preis bereits bewegt hat. Wenn der RSI ein Overbought-Signal gibt, könnte der Preis bereits 200 Pips gestiegen sein. Du schaust in den Rückspiegel und versuchst vorwärts zu fahren.
Außerdem haben Indikatoren keinen Kontext. RSI bei 70 in einem starken Aufwärtstrend bedeutet nicht sofort verkaufen. Aber viele neue Trader tun genau das und fragen sich, warum sie ständig ausgestoppt werden.
Price Action — Den Markt direkt lesen
Price Action verwendet keine Indikatoren. Sie liest die eigentliche Sprache des Marktes — Preisstruktur, Kerzenmuster, Support- und Widerstandszonen, das Verhalten des Preises an wichtigen Niveaus.
Wenn der Preis eine Widerstandszone erreicht und eine klare Ablehnungskerze bildet — das ist direkte Information, ungefiltert. Keine Verzögerung. Der Markt spricht in Echtzeit mit dir.
Aber auch Price Action hat ihre Grenzen. Sie erfordert Erfahrung und eine ausgereifte Fähigkeit, Charts zu lesen. Für Anfänger kann ein leerer Chart sehr einschüchternd sein und es ist leicht, Signale falsch zu interpretieren.
Was ist also die wirkliche Antwort?
Die besten Trader, die ich je beobachtet habe, wählen nicht zwischen beiden. Sie verwenden Price Action als primäre Grundlage — um Struktur zu lesen, Kontext zu bestimmen und Einstiegszonen zu finden. Dann verwenden sie einen oder zwei einfache Indikatoren zur zusätzlichen Bestätigung, nicht um Entscheidungen zu treffen.
Indikatoren erzeugen keine Signale. Sie helfen dir, klarer zu sehen, was der Preis bereits sagt.
Mehr Indikatoren hinzuzufügen, wenn du verlierst, löst das Problem nicht. Das Problem ist fast nie ein Mangel an Indikatoren — sondern ein Mangel an Kontext, Geduld und Disziplin.
XAUUSD GoldanalysePreisverlauf
Der Goldpreis stieg während der asiatischen Handelszeit stark an und fiel anschließend deutlich zurück, wodurch die wichtige Widerstandszone um 4220 erneut bestätigt wurde. Dieser Preisbereich stellte in der Vergangenheit wiederholt eine starke Obergrenze dar und löste zahlreiche Preisrückgänge aus. Bereits heute kam es zu einer klaren Abwärtskorrektur. Jede weitere Erholung in den Bereich 4220–4240 bietet eine hochwahrscheinliche Verkaufschance.
Fundamentaler Ausblick
Die US-amerikanischen Beschäftigungs- und Inflationsdaten zeigen weiterhin eine stärker als erwartete Widerstandsfähigkeit, wodurch die Markterwartungen für Zinssenkungen der Fed fortlaufend nach hinten verschoben werden. Die realen US-Staatsanleiherenditen verharren auf einem hohen Niveau. Zudem haben mehrere stimmberechtigte Fed-Mitglieder in letzter Zeit konsistent hawkische Äußerungen getätigt und die Perspektive anhaltend hoher Zinssätze untermauert.
Sowohl die technische Preisstruktur als auch die makroökonomischen Fundamente bestätigen einen stabilen Abwärtstrend beim Goldpreis. Alle Aufwärtsbewegungen stellen lediglich vorübergehende Korrekturen innerhalb des dominierenden bärischen Trends dar. Die optimale Handelsstrategie besteht darin, jede technische Erholung an zentralen Widerstandsniveaus für Verkaufspositionen zu nutzen.
Handelsausrichtung
Hauptausrichtung: Bärisch
Verkaufseinstiegszone: 4220 – 4240
Begründung: Wiederholte Widerstandsablehnungen + bärische makroökonomische Trendresonanz
Verkaufsbereich: 4200 - 4220
Gewinnmitnahmeniveaus: 4180 - 4150 - 4100
XAUUSD: EMA34/EMA89 sichern weiterhin Golds AufwärtsdynamikXAUUSD notiert um 4.103, unterhalb des EMA34 bei 4.219 und des EMA89 bei 4.292. Dies signalisiert, dass die Verkäufer weiterhin die obere Preisspanne kontrollieren und der aktuelle Rebound noch nicht ausreicht, um eine Trendwende zu bestätigen.
Der Bereich um 4.210 stellt in diesem Setup den wichtigsten Widerstand dar. Hier könnte der Kurs abprallen und die Angebotszone, den EMA34 und die absteigende Trendlinie erneut testen. Sollte der Kaufdruck hier nachlassen, könnte Gold weiter bis in den Bereich um 4.050 fallen.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Bereich um 4.050 als Unterstützung fungiert. Da der Kurs jedoch weiterhin unter dem EMA liegt und die Rebound-Hochpunkte niedriger ausfallen, besteht die Gefahr, dass dieser Unterstützungsbereich erneut getestet wird. Die sinnvolle Strategie bleibt, auf eine Erholung bis zum Widerstandsniveau zu warten, um dann zu verkaufen, anstatt am Tiefpunkt zu kaufen, solange die bärische Struktur nicht durchbrochen ist.
Einstiegsfokus: Priorisieren Sie Verkäufe um 4.180–4.210, sobald Schwächeanzeichen auftreten.
Kursziel: 4.050
Abbruch: Das bärische Szenario ist ungültig, wenn die H4-Kerze über 4.250 schließt.
XAGUSD: Die Liquidität liegt tieferSilber hat eine wichtige Unterstützung verloren und öffnet damit den Weg in tiefere Preisbereiche. Oft folgt auf einen solchen Bruch kein sofortiger Absturz, sondern zunächst eine Rückkehr zum Ausbruchspunkt.
Genau deshalb interessiert mich nicht der aktuelle Preis, sondern die Reaktion des Marktes, falls er noch einmal in Richtung 65 USD steigt.
Setup
Short-Bereich: 64,40–65,00
Bestätigung durch Ablehnung am Widerstand
Zielzone: 60,50–60,00
Ungültig über 66,00
DAX Tagesausblick 23. Juni – Kommt jetzt der große Short?Geopolitische Lage
Die geopolitische Lage bleibt das dominierende Thema an den Märkten, allerdings verschiebt sich der Fokus zunehmend von der Eskalation hin zur Frage, wie nachhaltig die jüngsten Fortschritte tatsächlich sind. Nach den Verhandlungen in der Schweiz wurde eine Roadmap für ein dauerhaftes Abkommen zwischen den USA und dem Iran innerhalb der nächsten 60 Tage vereinbart. Gleichzeitig wurden die US-Sanktionen gegenüber dem Iran vorübergehend gelockert, wodurch iranische Öl- und Petrochemieexporte wieder möglich werden.
Zusätzlich wurde eine direkte Kommunikationslinie eingerichtet, um die sichere Passage von Handelsschiffen durch die Straße von Hormus sicherzustellen. Auch zwischen Israel und dem Libanon laufen weitere Gespräche, während die Waffenruhe bislang Bestand hat.
Die entscheidende Unsicherheit bleibt allerdings bestehen: Während die US-Regierung von Fortschritten bei Waffeninspektionen und einem langfristigen Friedensabkommen spricht, bestreitet der Iran weiterhin, dass bereits konkrete Verpflichtungen bezüglich seines Atomprogramms eingegangen wurden. Genau hier liegt aktuell der größte Riss im Verhandlungsprozess.
Für die Märkte bedeutet dies weiterhin eine deutliche Entspannung gegenüber der Vorwoche. Die Wahrscheinlichkeit einer unmittelbaren Eskalation im Nahen Osten ist spürbar gesunken, weshalb die geopolitische Risikoprämie insbesondere im Ölmarkt weiter abgebaut wird.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt gestern SpaceX. Die Aktie setzte ihre Korrektur nach dem IPO fort und verlor zeitweise deutlich. Gleichzeitig wurde bekannt, dass SpaceX erstmals den Anleihemarkt nutzt, um zusätzliches Kapital aufzunehmen. Bemerkenswert ist dabei vor allem, dass das Unternehmen trotz hoher Liquiditätsreserven diesen Schritt geht, um die massiven Investitionen in KI-Infrastruktur, Rechenzentren und die nächste Starship-Generation zu finanzieren. Die Märkte interpretierten dies kurzfristig eher negativ, da die Profitabilität durch die hohen Investitionen zunehmend belastet wird.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Entwicklung der US Strategic Petroleum Reserve. Die US-Ölreserven fielen zuletzt um weitere 9,1 Millionen Barrel auf lediglich 331,2 Millionen Barrel und damit auf den niedrigsten Stand seit 1983. Kurzfristig spielt dies aktuell keine Rolle, da die geopolitische Entspannung zusätzlichen Angebotsdruck erzeugt. Mittel- bis langfristig zeigt diese Entwicklung jedoch, dass die USA über deutlich weniger strategische Reserven verfügen als noch vor einigen Jahren.
Fundamentaldaten heute
Nach einem ruhigen Wochenstart rücken heute die Einkaufsmanagerindizes in den Fokus.
Im Mittelpunkt stehen:
• S&P Global Services PMI (Forecast 51,1 | Previous 50,7)
• S&P Global Manufacturing PMI (Forecast 54,6 | Previous 55,1)
Die Einkaufsmanagerindizes zählen zu den wichtigsten Frühindikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung. Sie basieren auf monatlichen Befragungen von mehreren hundert Unternehmen.
Der Services PMI misst die Entwicklung im Dienstleistungssektor, darunter Transport, Kommunikation, Finanzdienstleistungen, Versicherungen, IT, Hotels und Gastronomie.
Der Manufacturing PMI misst die Aktivität im produzierenden Gewerbe und gibt damit wichtige Hinweise auf die industrielle Entwicklung.
Ein Wert über 50 signalisiert Wachstum, während ein Wert unter 50 auf eine Schrumpfung der wirtschaftlichen Aktivität hindeutet.
Für die Märkte sind diese Daten aktuell besonders relevant, da sie direkten Einfluss auf die Zinserwartungen haben. Stärkere Daten würden die robuste US-Wirtschaft bestätigen und könnten die hawkishe Haltung der Fed weiter untermauern. Schwächere Daten würden hingegen Zinssenkungshoffnungen unterstützen und kurzfristig positiv für Risk Assets wirken.
Aktuell erwartet der Markt eine leichte Verbesserung im Dienstleistungssektor, während im verarbeitenden Gewerbe ein leichter Rückgang prognostiziert wird.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Bei US Oil sahen wir gestern zunächst ein deutliches Gap-Up und einen erneuten Test der wichtigen Widerstandszone um 78 Dollar. Gleichzeitig wurde nahezu das Monatstief aus dem Mai beziehungsweise das starke Key-Level im Bereich 77 Dollar erneut angelaufen.
Die Käufer konnten das höhere Niveau allerdings nicht verteidigen. Trotz des bullishen Starts wurde der Markt massiv abverkauft und schloss den Handelstag mit einem Minus von knapp zwei Prozent. Heute wurde bereits das gestrige Tagestief unterschritten. Gleichzeitig notiert Öl nun direkt am Tagestief vom Freitag bei rund 72,9 Dollar.
Für mich bleibt das übergeordnete Ziel weiterhin die psychologisch wichtige 70-Dollar-Marke. Erst dort sehe ich wieder größere Kaufinteressen und die Chance auf eine nachhaltigere Gegenbewegung in Richtung 80 Dollar. Sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter entspannen und die Straße von Hormus vollständig in den Normalbetrieb zurückkehren, halte ich sogar tiefere Ölpreise und eine Rückkehr auf das Preisniveau vor dem Iran-USA-Konflikt für möglich.
US-Staatsanleihen
Die US-Staatsanleihen hatten gestern über alle Laufzeiten hinweg einen sehr starken Handelstag und markierten vielerorts neue Hochs.
Heute sehen wir erste Rendite Einbußen:
• 3 Jahre: -0,73 %
• 5 Jahre: -0,58 %
• 10 Jahre: -0,40 %
• 30 Jahre: -0,04 %
Die Renditen bleiben damit zwar auf erhöhtem Niveau, zeigen heute jedoch erste Anzeichen einer Entspannung.
DXY
Der US-Dollar-Index konnte gestern auf Tagesbasis über der extrem wichtigen 101er-Zone schließen.
Zusätzlich wurde heute bereits das Tageshoch vom Vortag überschritten. Sollte nun auch das Hoch vom Freitag bei rund 101,16 Punkten nachhaltig überwunden werden, sehe ich weiteres Potenzial bis 101,50 und anschließend bis in den Bereich um 102 Punkte.
Die Dollar-Dominanz bleibt damit weiterhin aktiv. Solange wir nicht mehr unter 100,50 Punkte zurückfallen, bleibt für mich der Ausbruch aus der großen Jahresrange gültig.
VIX
Der Volatilitätsindex VIX legte gestern rund drei Prozent zu und notiert aktuell bei 17,29 Punkten.
Damit bleibt die Volatilität weiterhin klar unter der wichtigen 20er-Marke. Panik ist aktuell nicht erkennbar, allerdings nehmen die Absicherungsaktivitäten langsam wieder zu.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia griff gestern noch einmal über das Wochenhoch der KW25 und wurde dort direkt abverkauft. Die Aktie schloss mit einem Minus von knapp einem Prozent und notiert aktuell bei 208,65 Dollar. Mein Bias bleibt unverändert mittelfristig bullish, solange das Wochentief der KW25 bei rund 203 Dollar nicht unterschritten wird.
Oberhalb dieser Marke bleibt ein erneuter Angriff auf das Wochenhoch bei 213 Dollar wahrscheinlich. Sollte hingegen das Wochentief brechen, rücken die Unterstützungen bei 200 und anschließend 198 Dollar in den Fokus und das Bild trübt sich.
Bitcoin
Beim Bitcoin wurde die im gestrigen Ausblick angesprochene Unterstützungszone nahezu punktgenau angelaufen.
Der Markt testete die Monatstiefs aus April und Mai und reagierte dort zunächst mit einer starken Gegenbewegung. Trotzdem bleibt mein übergeordnetes Ziel weiterhin die 60.000-Dollar-Marke.
Entscheidend wird nun sein, ob das Wochentief der Vorwoche bei 62.200 Dollar unterschritten wird. In diesem Fall rückt die nächste relevante Unterstützungszone bei 60.750 Dollar in den Fokus. Das übergeordnete Setup bleibt für mich weiterhin bearish.
S&P 500
Auch beim S&P 500 sehen wir zunehmend Schwäche.
Der Markt schloss gestern mit einem Minus von rund 0,5 Prozent und hat heute bereits die Tagestiefs von Freitag, Mittwoch und Montag der Vorwoche unterschritten.
Zusätzlich notiert der Index wieder unter der wichtigen 7.500-Punkte-Marke und unter dem Wochentief der KW24. Solange wir unter 7.500 Punkten handeln, bleibt mein kurzfristiges Ziel zunächst die Zone um 7.360 Punkte. Sollte auch diese Unterstützung brechen, wäre die nächste relevante Zielzone bei rund 7.250 Punkten.
Nasdaq
Auch der Nasdaq konnte das Wochenhoch der KW25 gestern nicht überwinden.
Nach einem erneuten Test der Zone um 30.660 Punkte wurde der Markt deutlich abverkauft.
Heute sehen wir bereits weitere Schwäche und einen Bruch der 30.000-Punkte-Marke. Solange wir unterhalb dieses Bereichs bleiben, sehe ich weiteres Potenzial bis zum Wochentief der KW25 bei 29.600 Punkten. Darunter rücken die Bereiche bei 29.500 und anschließend 29.000 Punkten in den Fokus.
US30
Der Dow Jones zeigte sich gestern zunächst deutlich stärker und schloss rund 0,6 Prozent im Plus.
Heute werden die Gewinne allerdings bereits wieder abgegeben. Die entscheidende Marke bleibt weiterhin der Bereich um 52.000 Punkte. Solange der Markt nicht nachhaltig über diese Zone ausbricht und stattdessen unter 51.500 Punkte zurückfällt, bleibt für mich eine Korrektur in Richtung 51.160 beziehungsweise 51.000 Punkte das wahrscheinlichere Szenario.
DAX – Charttechnischer Überblick
Auch der DAX zeigte gestern zunächst Stärke.
Nach dem Bruch des Montagstiefs konnten die Käufer den Markt wieder über die psychologisch wichtige 25.000-Punkte-Marke drücken. Gleichzeitig wurden die Tageshochs vom Freitag sowie die Wochenhochs im Bereich von 25.180 Punkten erneut getestet.
Diese Zone konnte allerdings nicht überwunden werden.
Für mich bleibt nun das Tagestief vom Montag bei 24.850 Punkten die entscheidende Marke.
Sollte dieser Bereich brechen, rückt zunächst die massive Unterstützungszone um 24.800 Punkte in den Fokus. Dort treffen das Wochenhoch der KW24, das Monatshoch aus April und ein bedeutendes Jahreshoch zusammen.
Fällt auch diese Zone, sehe ich weiteres Potenzial bis zum Wochentief der KW25 bei 24.720 Punkten.
Darunter wäre die nächste größere Zielzone der Bereich um 24.500 Punkte.
Fazit
Ich bleibe kurzfristig bei einer defensiven Haltung gegenüber Risk Assets.
Der Markt verarbeitet weiterhin die hawkishe Fed, robuste Wirtschaftsdaten, steigende Dollar-Stärke sowie die ersten deutlichen Gewinnmitnahmen in den großen Technologie- und KI-Werten. Gleichzeitig wird die geopolitische Entspannung im Nahen Osten zunehmend eingepreist.
Die Kombination aus höheren Zinsen, starkem Dollar, schwächerem Ölpreis und zunehmenden Gewinnmitnahmen spricht kurzfristig eher für weitere Korrekturen als für eine unmittelbare Fortsetzung der Rally.
Long-Positionen bleiben möglich, allerdings wirken Short-Setups aktuell attraktiver, da viele Märkte an wichtigen Widerständen reagieren und erste Schwächesignale zeigen. Ich bin hierauf detailliert in den Videos eingegangen, schaut diese gerne nochmal an!
Keine Anlageberatung. Alle Inhalte spiegeln ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung wider.
Ich wünsche euch stabile Trades!
GoldanalyseFundamentaldaten
Starke US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten verzögern Zinssenkungen der Fed und halten die realen US-Renditen hoch. Als ertragsloses Vermögenswert trägt Gold hohe Haltekosten, was kontinuierliche Kapitalabflüsse aus Gold-ETFs und die Liquidation institutioneller Long-Positionen auslöst. Die aktuellen Aufwärtsbewegungen sind lediglich Überverkaufskorrekturen innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends.
Für die Eurozone und Japan wachsen Lockerungserwartungen, wodurch die US-Zinsdifferenz vergrößert und der Dollarindex angehoben wird. Die Stärke des Dollars begrenzt das Aufwärtspotenzial von Gold; nach jedem Reball folgt massiver Leerverkaufsdruck auf die Preise.
News-Katalysatoren
Fed-Politiker verfolgen eine hawkische Linie, schließen kurzfristige Zinssenkungen aus und stärken den Dollar zum Druck auf Gold. Die bevorstehenden US-PMI, Arbeitslosenanträge und Einzelhandelsumsätze werden als stark prognostiziert. Über den Erwartungen liegende Werte belasten Gold-Bullen zusätzlich und beenden kurzfristige Erholungen.
Fundamentaldaten und Nachrichten bleiben bärisch; Gold-Rebounds sind vorläufige Korrekturen, der Haupttrend zeigt nach unten.
- Sell: 4220 - 4200
- TP: 4180 - 4160 - 4140
XAUUSD D1: Steuert Gold auf die große Entscheidung zu?XAUUSD bewegt sich auf dem D1-Chart weiterhin innerhalb eines klaren Abwärtskanals. Sämtliche Erholungsversuche wurden bislang unter der oberen Begrenzung des Kanals gestoppt.
Der Kurs notiert weiterhin unter EMA34 und EMA89, während die Struktur aus fallenden Hochs bestehen bleibt. Ein wichtiges langfristiges Ziel liegt im Bereich von 3.885. Diese Zone stellt eine bedeutende Unterstützung dar, die in der Vergangenheit bereits starke Kaufreaktionen ausgelöst hat und nun erneut zu einem entscheidenden Prüfpunkt für Gold werden könnte.
Einstiegsfokus:
Bevorzugt SELL, solange sich der Kurs innerhalb des Abwärtskanals bewegt. Das langfristige Ziel liegt im Bereich von 3.885.
Invalidation:
Das bärische Szenario verliert seine Gültigkeit, wenn der Kurs auf D1-Basis über die obere Kanalbegrenzung ausbricht und sich dort stabil hält.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
XAUUSD D1: Gold nähert sich der Schlüsselzone bei 3.920?XAUUSD steht auf dem D1-Chart weiterhin unter deutlichem Verkaufsdruck. Doch der Fokus sollte nicht nur auf kurzfristigen Bewegungen liegen. Im größeren Bild rückt die Zone um 3.920 zunehmend in den Mittelpunkt.
Gold bildet weiterhin tiefere Hochs und handelt unter einer langfristigen Abwärtstrendlinie. Die Angebotszone zwischen 4.750–4.900 hat den Kurs mehrfach erfolgreich abgewiesen und bestätigt damit die Kontrolle der Verkäufer über die übergeordnete Marktstruktur. Sollte der Abwärtstrend anhalten, könnte die Unterstützung bei 3.920 das nächste langfristige Ziel darstellen.
Einstiegsfokus:
Bevorzugt SELL, solange der Kurs unter EMA34 und der Abwärtstrendlinie bleibt. Das langfristige Ziel liegt im Bereich von 3.920.
Invalidation:
Das bärische Szenario wird ungültig, wenn der Kurs auf D1-Basis nachhaltig über die Angebotszone 4.750–4.900 ausbricht und sich darüber etabliert.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
EURUSD H4: Chance auf Erholung?Der EURUSD befindet sich auf dem H4-Chart weiterhin in einer abwärtsgerichteten Struktur, nachdem er aus der Consolidation Range um 1.1600 – 1.1660 ausgebrochen ist. Dieser Breakdown zeigt, dass die Verkäufer den Trend kontrollieren, insbesondere da der Preis weiter unter die Support Zone um 1.1500 gerutscht ist.
Aktuell notiert der EURUSD nach einem starken Rückgang von der Supply Zone nahe 1.1600 – 1.1620 bei rund 1.1425. Der Preis ist jedoch tief gefallen und zeigt erste Anzeichen für eine kurzfristige, technische Erholung. Wenn die Käufer das aktuelle Niveau halten können, könnte der Preis steigen, um den Bereich von 1.1490 – 1.1510 erneut zu testen.
Einstieg (Entry):
Bevorzugt kurzfristige Buy-Positionen, wenn sich der Preis stabil über 1.1420 hält und ein bullisches Bestätigungssignal auftritt.
Gewinnziel (Take Profit):
Bereich 1.1490 – 1.1510.
Ungültigkeitsszenario (Invalidation):
Das Erholungsszenario schwächt sich ab, wenn der EURUSD unter 1.1400 fällt. In diesem Fall könnte der Verkaufsdruck den Preis weiter nach unten ziehen.
Dieser Beitrag dient nur zu Referenzzwecken. Handeln Sie immer eigenverantwortlich basierend auf Ihrer eigenen Analyse.
Lassen Sie uns gemeinsam eine starke Trading-Community aufbauen!
Goldanalyse vom 23. JuniAuf der Tageschart befindet sich der Goldpreis insgesamt in einer Seitwärtsbewegung auf niedrigem Niveau nach einem vorherigen Abwärtstrend. Alle gleitenden Durchschnitte zeigen nach unten gerichtet, die übergeordnete Tendenz ist schwach. Die derzeitige Erholung stellt lediglich eine geringfügige Korrektur nach dem Abwärtstrend dar, eine Trendumkehr nach oben ist noch nicht erkennbar.Die Marke von 4220 stellt die entscheidende Trennlinie auf der Tageschart dar. Erst wenn der Preis diesen Bereich stabil überwindet, erweitert sich das Potenzial für eine weitere Erholung. Andernfalls wird der Preis nach kurzfristigen Aufwärtsbewegungen erneut unter Druck geraten und fallen.
Kurzfristig liegt der Widerstandsbereich zwischen 4200 und 4220, darüber folgt der Widerstand bei 4250.Auf der Unterseite befindet sich die kurzfristige Unterstützung zwischen 4160 und 4170, die starke Unterstützung liegt bei 4140 bis 4120. Sollte dieser Bereich nachhaltig durchbrochen werden, setzt sich der Abwärtstrend unvermindert fort.
Gold:Short-Positionen auf hohem Niveau bleiben dieHauptstrategie22. Juni / Gold: Short-Positionen auf hohem Niveau bleiben die Hauptstrategie
US-Iran-Verhandlungen erleben drei Wendungen an einem Tag, Goldpreise Achterbahnfahrt
Meine Lieben, der heutige Markt war spannender als jede Fernsehserie.
Innerhalb eines einzigen Vormittags erlebten die US-Iran-Verhandlungen einen dramatischen Umschwung: von „Abbruch – Einigung – erneuter Abbruch“, und die Goldpreise folgten diesem Muster mit Achterbahn-ähnlichen Schwankungen.
Heute Morgen pendelte der Goldpreis um 4135 US-Dollar und ist nun auf 4203 US-Dollar zurückgefallen – handelt es sich bei dieser Erholung um eine Trendwende oder eine Falle im Bullenmarkt?
Ich analysiere die Situation.
Akt 1: Verhandlungen scheitern, Goldpreise stürzen ab.
Morgens berichteten die Nachrichten, dass die iranische Delegation die Verhandlungen in der Schweiz plötzlich abgebrochen und den Sitzungssaal verlassen habe, um gegen Trumps Drohungen an diesem Tag zu protestieren.
Die Risikoaversion am Markt stieg schlagartig an, und die Goldpreise legten zunächst zu, doch dann kehrte sich die Situation um. Die Ölpreise stiegen, die Goldpreise fielen rasch wieder und sanken kurzzeitig unter 4150 US-Dollar.
Akt 2: Wendung der Ereignisse, Einigung erzielt.
Kaum hatte der Markt die negativen Nachrichten verarbeitet, verkündete ein Sprecher des iranischen Außenministeriums, dass die USA und der Iran nach 18-stündigen Verhandlungen eine Einigung erzielt hätten. Der Text des Abkommens werde von Katar und Pakistan veröffentlicht.
Im Anschluss an diese Ankündigung brachen die Ölpreise ein, während die Goldpreise über 4200 US-Dollar stiegen und ein Hoch von 4220,71 US-Dollar erreichten.
Akt 3: Aktuelle Marktlage: Ein Tauziehen um die 4200-Dollar-Marke
Aktuell liegen die Goldpreise wieder bei rund 4203 US-Dollar. Bullen und Bären liefern sich einen erbitterten Kampf um die 4200-Dollar-Marke. Sollten die Goldpreise diese Marke durchbrechen, dürfte sich die kurzfristige Marktstimmung verbessern; andernfalls könnten sie wieder in die Nähe der Unterstützungslinie fallen.
—Zwei widersprüchliche Kernlogiken
Positives Signal: Das US-Iran-Abkommen ist vorläufig in Kraft getreten, und der Rückgang der Ölpreise hat den Inflationsdruck gemildert.
Bärensignal: Die restriktive Haltung der Fed wird noch analysiert.
Widerstandsniveaus:
4.220 ist das erste Widerstandsniveau.
Ein Ausbruch über 4.240 könnte den Abwärtsdruck verringern.
4.270–4.280 ist ein wichtiges Niveau für eine Trendwende; ein Halten dieses Niveaus könnte einen kurzfristigen Tiefpunkt bestätigen.
Unterstützungsniveaus:
4.180 ist ein kurzfristiges Unterstützungsniveau.
4.140 ist ein Niveau, bei dem der Goldpreis bereits mehrfach Unterstützung gefunden hat.
4.100 ist ein psychologisch wichtiges Niveau; ein Durchbruch unter dieses Niveau birgt weiteres Abwärtsrisiko.
Handelsstrategie:
Der Kurs liegt aktuell bei etwa 4203. Nach dem rasanten Anstieg empfiehlt es sich, die Nachhaltigkeit des Kursanstiegs zu beobachten und nicht blindlings der Rallye hinterherzujagen.
Long-Strategie (Vorsichtig):
Sollte sich der Kurs nach einer Korrektur über der Marke von 4200 halten und bestätigen, erwägen Sie den Aufbau einer kleinen Long-Position mit einem Stop-Loss unter 4170 und einem Kursziel von 4220–4240.
Korrigiert der Kurs in den Bereich von 4140–4150 und stabilisiert sich dort, ist das Chance-Risiko-Verhältnis mit einem Stop-Loss bei 4120 günstiger.
Short-Strategie (Trendfolge): Tritt im Bereich von 4220–4240 ein starker Widerstand auf, kann eine kleine Short-Position mit einem Stop-Loss über 4250 und einem Kursziel von 4180–4150 eröffnet werden.
Der Gesamttrend wird weiterhin durch die Erwartung steigender Zinsen gedämpft. Der Verkauf bei Kursanstiegen bleibt die gängigste Strategie.
Für diese Woche sind keine weiteren wichtigen Wirtschaftsdaten angesetzt. Die am Freitag veröffentlichten Daten zu den privaten Konsumausgaben (PCE) (die als wichtiges Ereignis gelten) stellen den einzigen Wendepunkt dar.
Die heutige Marktentwicklung ist typisch für einen „nachrichtengetriebenen Markt“ – jede Stellungnahme der USA oder des Irans könnte den Goldpreis um bis zu 100 US-Dollar schwanken lassen.
In diesem Marktumfeld ist das Jagen von Höchst- und Tiefstständen der schnellste Weg, Geld zu verlieren.
Sobald der Goldpreis unter 4250 US-Dollar fällt, sollten alle Kursanstiege als Korrekturen und nicht als Umkehr betrachtet werden.
Der allgemeine Abwärtstrend bleibt unverändert; der Verkauf bei Kursanstiegen bleibt die primäre Strategie.
Kurzfristige Long-Positionen sind möglich, jedoch sind schnelle Ein- und Ausstiege mit Stop-Loss-Orders entscheidend.
Verkaufsstrategie für GoldDer heutige Goldmarkt stellt eine technische seitliche Korrektur nach aufeinanderfolgenden starken Kursverlusten aufgrund von Überverkauf dar. Alle Aufwärtsbewegungen entstehen lediglich durch das Schließen von Short-Positionen und kurzfristige Schnäppchenkäufe, während der übergeordnete mittelfristige und langfristige Trend bärisch bleibt.
Wichtige Unterstützungs- und Widerstandsniveaus:
Widerstand: Sofortiger kurzfristiger Widerstand bei 4200–4210; zentraler maßgeblicher Widerstand bei 4220–4230 (Trennlinie zwischen Bullen und Bären, gedrückt von zusammenlaufenden gleitenden Durchschnitten)
Unterstützung: Kurzfristige Unterstützung bei 4170; zentrale Verteidigungsunterstützung bei 4120; ultimative Trennlinie bei 4100. Ein endgültiger Bruch unter dieses Niveau beendet die Korrekturphase und löst eine Wiederaufnahme der bärischen Dynamik aus, mit dem nächsten Ziel bei 4050.
Handelsstrategie:
Verkauf zwischen 4200 – 4220
SL: 4236
TP: 4170 – 4150 – 4130
Gold Bärische HandelsstrategieDer gesamte Goldmarkt heute ist als eine seitliche Korrektur nach starken Kursverlusten aufgrund von Überverkauf einzustufen. Alle Aufwärtsbewegungen sind lediglich technische Gegenreaktionen, der übergeordnete Trend bleibt bärisch.
Zu Beginn der Sitzung eröffnete der Kurs tiefer und fiel bis auf das Tief von 4139. Überverkaufte technische Indikatoren lockten Käufer an, die nach günstigen Einstiegen suchten, sodass während der asiatischen Handelsstunde eine anhaltende korrigierende Aufwärtsbewegung entstand. Gegen Mittag stieg der Kurs an, um den starken Widerstand bei 4220 zu testen, geriet jedoch unter massiven Verkaufsdruck durch liquidierte Long-Positionen und fiel rasch zurück – es kam zu einem Wechsel zwischen Käufern und Verkäufern. Am Nachmittag konsolidierte der Kurs in einem engen Band zwischen 4170 und 4190.
Während der späten europäischen und der US-Handelsstunde wird die Volatilität deutlich zunehmen. Der Kursverlauf zeichnet sich durch wiederholte Aufwärtsbewegungen mit anschließenden Rückgängen innerhalb des Handelsbereichs aus, ein dauerhafter Bruch über 4220 ist kaum zu erwarten. Die abwärtige Dynamik ist nach mehreren Tagen von Kursverlusten abgeebbt, ein weiterer starker Ausverkauf mit hohem Handelsvolumen ist ausgeschlossen.
Handelsstrategie:
Verkaufsbereich: 4200 – 4220
SL: 4236
TP-Ziele: 4170, 4150, 4130






















