XAUUSD M45: Können die Käufer den Ausbruch verteidigen?Nach dem starken Rückgang hat Gold im Bereich von 4.040 einen Boden gebildet und allmählich eine klare Erholungsstruktur entwickelt. Besonders bemerkenswert ist, dass der Kurs die frühere Konsolidierungszone um 4.340–4.350 durchbrochen hat und diesen Bereich nun als neue Unterstützung testet.
Im M45-Chart bewegt sich der Preis weiterhin innerhalb eines kurzfristigen Aufwärtskanals. Die leichte Korrektur zur unteren Begrenzung des Kanals, ohne die bullische Struktur zu verlieren, deutet darauf hin, dass die Käufer die aktuelle Erholung weiterhin kontrollieren.
Sollte die Zone 4.300–4.315 erfolgreich verteidigt werden, könnte Gold seinen Anstieg in Richtung 4.350 fortsetzen und anschließend den wichtigen Widerstandsbereich um 4.470 ansteuern.
Fällt der Kurs hingegen unter die untere Begrenzung des Aufwärtskanals und verliert die Zone 4.300, könnte kurzfristiger Verkaufsdruck zunehmen.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
Harmonisches Muster
XAUUSD: FVG-Retest könnte neue Verkaufswelle auslösenGold bewegt sich weiterhin innerhalb desselben Absteigenden Kanals. Jeder Anstieg endet mit Druck von den Verkäufern. Und jetzt, nach dem starken Rückgang der ein GAP hinterlassen hat, versucht der Kurs wieder in die FVG-Zone zwischen 4.310 und 4.378 zu steigen.
Genau das ist die Zone, auf die ich warte — um Short zu gehen.
Solange der Channel aktiv bleibt und der Kurs keinen Breakout nach oben schafft, ist jeder Anstieg nur eine Korrektur. Das erste Ziel liegt bei 4.180, und wenn der Momentum anhält — das zweite Ziel bei 4.065.
Ich bin nicht in Eile. Ich warte darauf, dass der Kurs zu meiner Zone kommt.
BTC: Erholung oder Bullenfalle?Nach einer starken Kapitulationsphase, die Bitcoin unter eine wichtige Unterstützungszone drückte, zeigt der Markt erste Anzeichen einer Erholung innerhalb einer kurzfristigen Aufwärtsstruktur.
Solange diese Dynamik bestehen bleibt, ist eine Rückkehr zur Ungleichgewichtszone im Bereich von 74.000 US-Dollar möglich, gefolgt von einer potenziellen Ausweitung bis zum darüberliegenden bärischen Order Block.
Die Kursreaktion an diesen Schlüsselzonen wird jedoch entscheidend sein, um die Fortsetzung der Erholung oder eine erneute Schwäche der Käufer zu bestätigen.
Vergiss nicht, ein 🚀 unter dem Diagramm zu hinterlassen und mir zu folgen, wenn dir diese Analyse gefallen hat.
XAUUSD: Bullische ErholungGold eröffnete höher und tendierte heute in einer starken Seitwärtsbewegung. Der aktuelle Anstieg ist eine technische Erholung nach einem starken Kursrückgang, unterstützt durch geopolitische Faktoren. Es handelt sich um eine bullische Korrektur und keinen einseitigen Trend. Vermeiden Sie überhastete Long-Positionen.
Wichtige Tagesniveaus
Widerstand
R1: 4335–4340 (Tageshoch, starker Widerstand)
R2: 4360–4380 (Obergrenze der vorherigen Handelsspanne, signifikanter Widerstandsbereich)
Unterstützung
S1: 4285–4290 (Tiefpunkt des Tages, starke kurzfristige Unterstützung)
S2: 4250–4260 (Eröffnungskurs / Halslinie, Trennlinie zwischen Bullen und Bären)
S3: 4200–4230 (Starker Unterstützungsbereich bei Kursrückgängen)
Handelsstrategie
Kauf: 4285 - 4295
SL: 4250
TP: 4330 - 4360 - 4380
Verkauf: 4290 - 4300
SL: 4340
TP: 4250 - 4240 - 4220
Wohin führt der Goldpreis?Der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran beflügelt den Goldmarkt;
Wohin führt der Goldpreis?
Leute, dieser Markt ist unglaublich!
Heute Morgen eröffnete der Goldpreis im asiatischen Handel deutlich höher und stieg weiter. Zeitweise legte er um mehr als 2 % zu und erreichte ein Hoch von 4335,5 US-Dollar pro Unze. Aktuell notiert er bei rund 4335 US-Dollar pro Unze.
Vom Tiefststand von 4024 US-Dollar am vergangenen Mittwoch haben sich die Goldpreise innerhalb weniger Handelstage um mehr als 300 US-Dollar erholt!
Erster Widerstand: 4350 US-Dollar. Dies ist aktuell die wichtigste Preismarke. Sollte der Goldpreis diese Marke nicht halten können, ist mit einer Korrektur zu rechnen.
Zweiter Widerstand: 4430 US-Dollar. Dies ist ein entscheidender Wendepunkt.
Die kurzfristige Aufwärtsdynamik ist stark, doch nach dem anhaltenden Anstieg gab es deutliche Gewinnmitnahmen, und das Risiko, der Rallye hinterherzujagen, steigt.
Der Bereich zwischen 4350 und 4430 US-Dollar stellt eine wichtige Widerstandszone dar. Sollte der Kurs diesen Bereich berühren und Anzeichen von Schwäche zeigen, könnte eine Short-Position erwogen werden.
Der Oberste Nationale Sicherheitsrat Irans hat eine Erklärung veröffentlicht, in der er die zwischen Iran und den Vereinigten Staaten getroffene Vereinbarung über einen Waffenstillstand formell bestätigt.
Trump bestätigte: Das Abkommen sei „nun abgeschlossen“, die Straße von Hormus sei vollständig geöffnet und die US-Marine werde die Blockade unverzüglich aufheben.
Iran bestätigte: Alle Fronten, einschließlich der libanesischen Front, werden den Krieg endgültig und unverzüglich beenden.
Formelle Unterzeichnung: 19. Juni in der Schweiz, gefolgt von 60-tägigen Verhandlungen über Nuklearfragen, die Aufhebung der Sanktionen und weitere Themen.
Hauptrisiko dieser Woche: Die Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) der US-Notenbank (Mittwoch). Die Nachricht vom Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran löste kurzfristige Marktvolatilität aus, die größte Unsicherheitsvariable dieser Woche ist jedoch die Entscheidung der Fed am Mittwoch.
Ich möchte Ihnen drei Dinge sagen:
Erstens hat sich die grundlegende Logik dieser Erholung verändert.
Gold ist nicht länger eine Wette auf den Nahostkonflikt, sondern hat seine Rolle als „Inflations- und Dollar-Kreditabsicherung“ wieder eingenommen. Nach Inkrafttreten des Waffenstillstandsabkommens brachen die Ölpreise ein, und die Erwartungen an Zinserhöhungen sanken von 70 % auf 60 %. Dies ist der eigentliche Grund für den Anstieg der Goldpreise.
Zweitens: Kurzfristig positiv, aber nicht blindlings der Rallye hinterherjagen.
Aus technischer Sicht hat der Goldpreis die Marke von 4.300 US-Dollar durchbrochen. Nach einem anhaltenden Anstieg gibt es jedoch viele Gewinnmitnahmen, was das Risiko erhöht, den Preis weiter nach oben zu treiben. Anstatt den Preis auf dem aktuellen Niveau zu verfolgen, ist es besser, einen Rücksetzer in den Bereich von 4.280 bis 4.300 US-Dollar abzuwarten, bevor man in den Markt einsteigt. Drittens steht die FOMC-Sitzung am Mittwoch im Mittelpunkt der Woche.
Washingtons erste Pressekonferenz: Raub oder taub? Deutet der Dot Plot auf eine Zinserhöhung hin? Davon hängt ab, ob der Goldpreis weiter auf 4.550 $ steigt oder auf 4.200 $ zurückfällt. Strategie-Tipp: Halten Sie ausreichend Kapital bereit und warten Sie mit dem Aufbau größerer Positionen bis nach der Sitzung.
📌 Aktuelle Strategie: Kaufen Sie bei einem Kursrückgang auf 4.280–4.300 $; vermeiden Sie es, dem Preis hinterherzujagen.
📌 Wichtige Unterstützungsniveaus: 4.280 $/4.250 $
📌 Wichtige Widerstandsniveaus: 4.360 $/4.400 $
📌 Wichtiger Hinweis: Die FOMC-Sitzung am Mittwoch und der erste Auftritt des US-Präsidenten in Washington sind die wichtigsten Einflussfaktoren dieser Woche.
📌 Der Blogger wird die Entwicklung des US-Marktes so schnell wie möglich in den Kommentaren aktualisieren.
Das Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und dem Iran hat den Goldmarkt beflügelt; Kursrückgänge bieten gute Kaufgelegenheiten!
Stop Loss: Die Grenze zwischen Disziplin und EmotionIm Trading ist ein kleiner Verlust nicht das eigentliche Problem; problematisch wird es erst, wenn ein Trader seinen ursprünglichen Plan aufgibt.
Ein Stop Loss begrenzt nicht nur das Risiko in Zahlen, sondern markiert auch den Invalidierungspunkt — also den Bereich, an dem der Markt bestätigt, dass die ursprüngliche Analyse falsch war. Wenn der Kurs den Stop Loss erreicht, bedeutet das, dass das Trading-Setup nicht mehr stark genug ist, um weiter gehalten zu werden.
Dennoch verschieben oder löschen viele Trader ihren Stop Loss, sobald sich der Kurs gegen ihre Erwartung bewegt. Diese Entscheidung basiert meist nicht auf neuen technischen Signalen, sondern auf der Angst, falsch zu liegen, und auf dem eigenen Ego. Einen Stop Loss weiter zu setzen, macht das Setup nicht besser — es erhöht nur das Risiko und kann das Konto schnell außer Kontrolle bringen.
Der Kern eines professionellen Trades: Es geht nicht nur darum, ob ein Trade gewinnt oder verliert, sondern darum, ob der Trader seinem System treu bleibt. Bevor du deinen Stop Loss anpasst, frage dich ehrlich: „Hat der Markt neue Informationen geliefert, die eine Änderung des Plans rechtfertigen, oder versuche ich nur, das Gefühl eines Verlustes zu vermeiden?“
Fazit:
Ein Stop Loss ist ein Schutzmechanismus für dein Kapital, wenn die ursprüngliche Idee nicht mehr stimmt. Ein professioneller Trader versucht nicht, jeden Verlust zu vermeiden — er kontrolliert, wie er verliert. Der Stop Loss schützt dein Konto, während das ständige Verschieben des Stop Loss oft nur dein Ego schützt.
Benner-Zyklus: Eine psychologische Landkarte, keine ProphezeiungDer Benner-Zyklus ist ein altes Marktmodell, das im 19. Jahrhundert von Samuel Benner entwickelt wurde. Es soll erklären, warum sich Phasen von Euphorie, Abschwung und finanzieller Panik im Laufe der Zeit immer wiederholen.
Der Kern des Benner Cycle liegt nicht darin, exakt vorherzusagen, in welchem Jahr der Markt ein Hoch oder Tief bildet. Vielmehr hilft er Tradern, den Markt als psychologischen Kreislauf zu betrachten: Pessimismus, Akkumulation, Euphorie und anschließend Korrektur.
In diesem Modell stehen Panic Years für Phasen, in denen der Markt leicht in Panik gerät, die Volatilität stark zunimmt und Anleger oft emotional handeln. Good Times beschreiben Zeiten, in denen der Markt euphorisch ist, Vermögenswerte stark steigen und viel Kapital in den Markt fließt — gleichzeitig wird das Risiko in solchen Phasen häufig unterschätzt. Hard Times sind Phasen mit pessimistischer Stimmung, fallenden Preisen und möglichen langfristigen Chancen für geduldige Investoren.
Einige moderne Interpretationen sehen das Jahr 2026 als mögliche Zone eines zyklischen Hochs. Das bedeutet jedoch nicht, dass man im Jahr 2026 alles verkaufen muss. Ebenso wenig bestätigt es sicher, dass eine US-Tech-Blase platzen wird. Es sollte eher als Warnsignal verstanden werden: Wenn der Markt übermäßig euphorisch ist, Bewertungen zu hoch werden und FOMO zunimmt, sollten Trader vorsichtiger agieren.
Wichtig ist, den Benner Cycle nicht als starre Regel zu verwenden. Moderne Märkte werden heute von Zinspolitik, Zentralbanken, globaler Liquidität, ETFs, Algorithmen und institutionellen Kapitalflüssen beeinflusst — ein völlig anderes Umfeld als im 19. Jahrhundert.
Sinnvoller ist es, den Benner-Zyklus als großen Kontextfilter zu nutzen. Wenn der Markt zu optimistisch wird, sollten Trader Gewinne schützen und vermeiden, überhitzten Bewegungen hinterherzulaufen. Wenn der Markt stark pessimistisch ist, lohnt es sich, Preisstruktur, Kapitalflüsse und bestätigende Signale genau zu beobachten, bevor man handelt.
Fazit:
Der Benner-Zyklus hilft Tradern nicht dabei, die Zukunft vorherzusagen. Er erinnert vielmehr daran, dass Märkte stark von der Psychologie der Masse geprägt sind. Euphorie hält nicht ewig an, Panik ebenfalls nicht. Entscheidend bleiben Disziplin, Risikomanagement und die Fähigkeit, nicht extrem zu handeln, nur weil ein zyklisches Modell es nahelegt.
BTCUSD H2: Sind die Käufer zurück? Nach der starken Abwärtsphase scheint BTCUSD auf dem H2-Chart eine Bodenbildung abgeschlossen zu haben und in eine neue Aufwärtsstruktur überzugehen. Der Kurs hat die vorherige Abwärtstrendlinie durchbrochen und die Breakout-Zone um 64.000 USD erfolgreich bestätigt.
Derzeit handelt BTC oberhalb der EMA34 und EMA89, was darauf hindeutet, dass kurz- und mittelfristiges Kapital auf die Käuferseite zurückkehrt. Die fortlaufende Bildung höherer Hochs und höherer Tiefs spricht dafür, dass der Aufwärtstrend weiterhin intakt ist. Das nächste Ziel liegt im Bereich von 67.450 USD.
Einstiegsfokus:
Bevorzugt auf Retests der Zone 64.800–65.200 USD warten, um Kaufgelegenheiten im Trend zu suchen.
Invalidation:
Das bullische Szenario verliert seine Gültigkeit, wenn der Kurs die Marke von 64.000 USD unterschreitet und unter die EMA89 zurückfällt.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
BTCUSD H1: Bitcoin steigt leise weiterBTCUSD zeigt im H1-Chart weiterhin eine klare Aufwärtsstruktur. Der Kurs bewegt sich innerhalb eines Aufwärtskanals und bildet fortlaufend höhere Tiefs. Besonders bemerkenswert ist, dass der frühere Widerstand bei 63.700 USD erfolgreich durchbrochen wurde und nun als Unterstützung dient.
Technisch betrachtet notiert der Kurs oberhalb der EMA34 und EMA89, während beide gleitenden Durchschnitte weiterhin nach oben zeigen. Bleibt die aktuelle Dynamik erhalten, könnte BTC seine Aufwärtsbewegung in Richtung 66.400–66.600 USD ausweiten.
Einstiegsfokus:
Bevorzugt Rücksetzer in den Bereich um 65.000 USD beobachten. Zeigen sich dort bullische Reaktionen oder Ablehnungskerzen, könnte ein Long-Szenario in Betracht gezogen werden.
Invalidation:
Das bullische Szenario würde an Stärke verlieren, wenn der Kurs unter den Aufwärtskanal fällt und unter 64.800 USD schließt.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
DAX Tagesausblick 15. Juni - Nahost-Deal sorgt für Risk-On!!!Geopolitische Lage
Die neue Handelswoche startet mit einer deutlichen Risk-On-Reaktion an den globalen Finanzmärkten. Auslöser sind die Entwicklungen rund um die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
Am Wochenende verdichteten sich die Hinweise auf eine weitreichende Einigung zwischen beiden Seiten. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass ein Memorandum of Understanding (MOU) vereinbart wurde, welches unter anderem Einschränkungen beim iranischen Atomprogramm, Regelungen zur Urananreicherung sowie mögliche Lockerungen von Sanktionen umfasst. Gleichzeitig richten sich die Blicke der Marktteilnehmer auf die Straße von Hormus, die als eine der wichtigsten Handelsrouten für den globalen Öltransport gilt.
Die Märkte preisen aktuell eine nachhaltige Deeskalation ein. Genau diese Erwartung führte bereits in den vergangenen Handelstagen zu massiven Bewegungen in Öl, Staatsanleihen, US-Dollar und den großen Aktienindizes.
Wichtig bleibt jedoch: Der Markt handelt aktuell die Erwartung einer dauerhaften Entspannung. Entscheidend wird sein, ob die Vereinbarungen von allen Beteiligten bestätigt und in den kommenden Tagen tatsächlich umgesetzt werden. Sollte dies gelingen, dürfte dies erheblichen Inflationsdruck aus dem Markt nehmen und Risk Assets zusätzlich unterstützen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten
Aus fundamentaler Sicht fällt der heutige Handelstag vergleichsweise ruhig aus. Der Fokus liegt weiterhin klar auf der geopolitischen Entwicklung im Nahen Osten.
Am Vormittag stehen unter anderem die Trade Balance sowie die Industrial Production Daten aus Europa auf dem Kalender. Zusätzlich wird EZB-Präsidentin Christine Lagarde sprechen. Marktteilnehmer achten dabei insbesondere auf mögliche Hinweise zum zukünftigen geldpolitischen Kurs der Europäischen Zentralbank.
Der eigentliche Fokus dieser Woche liegt jedoch auf Mittwoch. Dann steht der nächste FED-Zinsentscheid an. Eine Änderung der Leitzinsen wird nicht erwartet. Entscheidend werden vielmehr das FOMC Statement, die aktualisierten Economic Projections sowie die anschließende Pressekonferenz.
Nach den zuletzt rückläufigen Inflationsdaten Core CPI MoM, gleichzeitig aber weiterhin robusten Arbeitsmarktdaten, dürfte die Kommunikation der FED maßgeblich darüber entscheiden, ob die aktuelle Risk-On-Bewegung weiter fortgesetzt werden kann.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt reagiert am stärksten auf die geopolitische Entspannung.
US Oil notiert aktuell rund 4,14 % im Minus bei etwa 80,84 Dollar. Zwischenzeitlich wurde die psychologisch wichtige 80-Dollar-Marke bereits getestet.
Charttechnisch rückt nun das Monatstief aus April bei rund 79 Dollar in den Fokus. Sollte die aktuelle Deeskalation Bestand haben und die Situation rund um die Straße von Hormus weiter entspannen, halte ich einen Rückgang in Richtung 77 Dollar weiterhin für realistisch.
Fallende Ölpreise bedeuten weniger Inflationsdruck, geringere Energiekosten und gleichzeitig weniger Druck auf die Zentralbanken. Genau deshalb reagieren die Risk Assets aktuell so positiv auf diese Entwicklung.
Die im gestrigen Wochenausblick beschriebenen Szenarien entwickeln sich bislang nahezu punktgenau. Wer die detaillierten Zonen und Setups sehen möchte, kann sich den aktuellen Wochenausblick auf meinem YouTube-Kanal ansehen.
US-Staatsanleihen
Auch die Renditen der US-Staatsanleihen fallen zum Wochenstart deutlich.
Dreijährige Staatsanleihen notieren rund 1,43 % im Minus, fünfjährige rund 1,31 %, zehnjährige rund 1,03 % und dreißigjährige etwa 0,70 %.
Der Markt preist aktuell weniger geopolitische Unsicherheit sowie einen potenziell konstruktiveren Zinspfad ein. Sinkende Renditen bleiben grundsätzlich unterstützend für Aktienmärkte und andere Risk Assets.
DXY
Der Dollar-Index steht ebenfalls unter Druck.
Der DXY notiert aktuell rund 0,37 % im Minus und ist bereits unter das Wochentief der Vorwoche sowie unter die wichtige 99,50er-Zone gefallen.
Die Kombination aus sinkendem Safe-Haven-Demand, fallenden Renditen und Hoffnungen auf eine weniger restriktive FED belastet den Dollar.
Sollte die FED am Mittwoch zusätzlich dovish auftreten, könnte sich die Bewegung in Richtung 99 Punkte fortsetzen.
VIX
Der Volatilitätsindex dürfte zum Wochenstart ebenfalls deutlich unter Druck geraten.
Die geopolitische Entspannung sorgt aktuell dafür, dass Absicherungspositionen abgebaut werden. Sinkende Volatilität unterstützt historisch betrachtet vor allem Aktienmärkte und Wachstumswerte.
Risk Assets im Überblick
Bitcoin
Bitcoin zeigt zum Wochenstart erste Stärke und notiert aktuell wieder im Bereich von 65.800 Dollar.
Nach dem bullischen Weekly Close bleibt nun entscheidend, ob Bitcoin das verbesserte Risk-On-Umfeld nutzen kann. Das nächste größere Ziel liegt für mich weiterhin im Bereich von 69.000 bis 70.000 Dollar.
In den vergangenen Wochen blieb Bitcoin trotz starker Aktienmärkte teilweise zurück. Sollte nun zusätzlich Kapital in den Kryptomarkt zurückfließen, könnte sich dieses Bild ändern.
SPX
Der S&P 500 startet mit einem Gap-Up von über 2 % in die neue Handelswoche.
Die zentrale Unterstützungszone bleibt für mich weiterhin der Bereich um 7.500 Punkte. Ein Rücksetzer in diesen Bereich wäre aus meiner Sicht interessant, um anschließend die Bewegung in Richtung neuer Allzeithochs zu begleiten.
Solange die Struktur intakt bleibt, bleibt mein Bias klar bullisch.
Nasdaq
Auch der Nasdaq setzt seine relative Stärke fort und notiert deutlich über der psychologisch wichtigen 30.000-Punkte-Marke.
Genau dieses Szenario hatte ich bereits im Wochenausblick beschrieben. Solange die 30.000 verteidigt wird, bleiben für mich die nächsten Ziele bei 30.500 sowie anschließend 31.000 Punkten.
US30
Der Dow Jones handelt ebenfalls nahe neuer Rekordstände.
Nach dem Ausbruch über die Zone bei 51.500 Punkten bleibt die Bewegung in Richtung 52.000 Punkte das bevorzugte Szenario.
Sollte sich der Nahost-Deal bestätigen und die FED am Mittwoch nicht überraschend hawkish auftreten, halte ich neue Allzeithochs in den großen US-Indizes weiterhin für sehr wahrscheinlich.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Auch der DAX startet mit einem deutlichen Gap-Up in die neue Handelswoche und notiert aktuell rund 1,38 % im Plus.
Besonders wichtig bleibt nun die psychologisch relevante 25.000-Punkte-Marke.
Bullisch betrachtet sehe ich zwei Szenarien:
Das erste Szenario wäre die direkte Fortsetzung des Momentums über die 25.000-Punkte-Zone. In diesem Fall rückt die Zone um 25.500 Punkte sowie das Allzeithoch direkt in den Fokus.
Mein bevorzugtes Szenario bleibt jedoch ein kontrollierter Rücksetzer in den Bereich zwischen 24.800 und 24.850 Punkten. Dort befinden sich das Wochenhoch der KW24, das Monatshoch aus April sowie wichtige Jahreslevels. Sollte der Markt dort Unterstützung finden, ergeben sich aus meiner Sicht attraktive Long-Möglichkeiten in Richtung neuer Rekordstände.
Solange sich der Nahost-Deal bestätigt und die FED am Mittwoch nicht überraschend hawkish auftritt, bleibt mein Bias klar bullisch.
Sollte sich die geopolitische Lage dagegen erneut verschärfen, könnte das aktuelle Gap-Up schnell geschlossen werden. In diesem Fall würde die Zone um 24.000 Punkte wieder in den Fokus rücken. Ebenso wie bei allen anderen Risk Assets, im Moment ist schon sehr viel positives eingepreist!
Ausführlichere Trade-Ideen und sämtliche relevanten Zonen habe ich bereits im aktuellen Wochenausblick auf meinem YouTube-Kanal besprochen.
Keine Anlageberatun nur meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start in die neue Handelswoche und stabile Trades!
SPCX-bullish bat pattern auf dem 30min Chart !SPCX – Bullish Bat Pattern auf dem 30min Chart 🚀
Aktuell sehen wir auf dem 30min Chart eine sehr saubere bullische Bat-Struktur, die sich gerade in Richtung TP1 entwickelt. Der Preis bewegt sich kontrolliert nach oben, das Momentum sieht solide aus.
Bei TP1 erwarten wir eine Resistance-Zone. Hier könnte sich ein klassisches Type-2-Setup bilden – also ein Pullback/Retest, der eine zweite Einstiegsmöglichkeit in Trendrichtung bieten würde, falls die Struktur bestätigt wird.Die Zukunftsperformance hängt stark davon ab, ob die KI- und Raketensparte aus dem "Storytelling"-Status herauswachsen und reale Umsätze liefern. Solange Starlink der Haupttreiber bleibt, bewegt sich SPCX eher in einem spekulativen, newsgetriebenen Rahmen mit hoher Volatilität.
Was denkt ihr? Seht ihr TP1 als realistische Resistance, oder rechnet ihr mit einem direkten Durchbruch ohne Type-2-Retest? Schreibt's in die Kommentare! 👇
⚠️ Keine Finanzberatung – nur eine technische und fundamentale Einschätzung zur Diskussion.
XAUUSD H4: Gold erholt sich stark nach dem AbverkaufNach dem Rückgang bis nahe 4.050 USD stieg Gold in wenigen Sitzungen um mehr als 250 USD. Das zeigt, dass Käufer wieder aktiver werden.
Der Preis hat die EMA34 zurückerobert und nähert sich nun der EMA89 um 4.350 USD. Ein Ausbruch über 4.350–4.380 USD könnte Raum bis 4.450 USD öffnen.
Bei Ablehnung droht ein Rücklauf Richtung 4.200 USD.
XAUUSD-Analyse: Gehen die Verkäufer auf die 3.500 $ zu?XAUUSD hat zuvor eine sehr starke Aufwärtsphase erlebt und auf höheren Zeitrahmen eine vollständige 5-Wellen-Struktur gebildet. Der Gipfel der fünften Welle lag bei etwa 5.500 USD und markierte den letzten Euphoriepunkt des monatelangen Aufwärtstrends.
Nachdem das 5-Wellen-Muster abgeschlossen war, tritt der Markt typischerweise in eine A-B-C-Korrekturphase ein, was nach einem großen Aufwärtstrend häufig vorkommt. Die Welle (A) stellte den ersten starken Rückgang dar, während Welle (B) eine vorübergehende Erholung brachte, sodass viele Trader auf eine Rückkehr des Aufwärtstrends hofften. Da die Kaufkraft jedoch nicht ausreichte, drehte der Preis schnell wieder nach unten.
Derzeit hat XAUUSD die kritische Unterstützungszone bei 4.250–4.500 USD durchbrochen und das Preisniveau verloren, das während der vorherigen Aufwärtsbewegung als Unterstützung diente. Dies deutet darauf hin, dass die Welle (C) wahrscheinlich begonnen hat.
Nach der Elliott-Theorie weist Welle C typischerweise hohe Dynamik und große Wellenamplitude auf, besonders nach einer längeren Verteilungsphase. Wenn die aktuelle Struktur anhält, könnte der Preis seinen Rückgang bis in den Bereich um 3.500 USD ausweiten, eine wichtige Unterstützungszone und ein technisches Ziel entsprechend der Länge der aktuellen Korrekturphase.
An diesem Punkt ist es wichtiger, nicht auf ein Tief zu spekulieren, sondern zu beobachten, ob der Preis die verlorene Unterstützungszone zurückgewinnen kann. Solange XAUUSD unter 4.250–4.500 USD bleibt, bleibt der Abwärtsdruck bestehen, und das Szenario in Richtung 3.500 USD hat Vorrang.
Natürlich, wenn der Preis unerwartet wieder über 4.500 USD steigt und dort stabil bleibt, muss die aktuelle Abwärtswellenstruktur neu bewertet werden.
Wie immer, warten Sie auf die Bestätigung der Preisbewegungen, bevor Sie in den Markt eintreten, und verwalten Sie Ihr Risiko sorgfältig.
USDJPY: Angebotszone hält, Short bis 159,350?USDJPY nähert sich derzeit erneut einer wichtigen Widerstandszone im Bereich von 160,30–160,70. In der Vergangenheit hat der Preis in diesem Bereich bereits mehrfach reagiert und deutlichen Verkaufsdruck gezeigt. Dies ist eine wichtige Angebotszone, da die Verkäufer diesen Bereich weiterhin verteidigen könnten, falls die Kaufkraft nicht stark genug ist, um einen Ausbruch zu schaffen.
Nach der schnellen Erholung von den tieferen Niveaus zeigt der Preis nun Anzeichen einer Verlangsamung in der Nähe des Widerstands. Wenn ein klares Ablehnungssignal erscheint, zum Beispiel eine Kerze mit langem Docht, eine starke bärische Kerze oder ein Scheitern, sich über 160,30 zu halten, könnte das Short-Szenario aktiviert werden.
Das erste potenzielle Ziel, das ich beobachte, liegt im Bereich von 159,350. Dies ist eine Zone, die der Preis erreichen könnte, wenn der Verkaufsdruck anhält und die Käufer das Momentum nicht zurückgewinnen können.
Sollte der Preis jedoch stark über die Widerstandszone ausbrechen und sich stabil darüber halten, könnte das bärische Szenario ungültig werden. Deshalb ist es im Moment nicht entscheidend, vorschnell in eine Position einzusteigen, sondern die Preisreaktion an dieser aktuellen Angebotszone genau zu beobachten.
Aus meiner persönlichen Sicht befindet sich USDJPY aktuell in einem sehr interessanten Bereich für ein kurzfristiges Verkaufsszenario. Dennoch ist eine klare Bestätigung durch das Preisverhalten notwendig, bevor eine Entscheidung getroffen wird.
GBPNZD – Formation tête et épaules au niveau cléOANDA:GBPNZD ist stetig gestiegen und hat dabei kontinuierlich höhere Hochs und höhere Tiefs vom Tief bis hierher gebildet. Die Aufwärtsstruktur war sauber und klar. Aber irgendetwas hat sich verändert.
Betrachtet man die aktuelle Preisbewegung, hat sich ein Head & Shoulders Muster gebildet. Wir sahen die linke Schulter nach oben drücken, dann unternahm der Kurs noch einen weiteren Versuch — bildete ein höheres Hoch — und formte damit den Kopf. Und dann die rechte Schulter, merklich niedriger, die uns zeigt, dass die Käufer zunehmend an Überzeugung verlieren.
Genau jetzt sitzt der Kurs direkt auf der Nackenlinie. Das ist der Moment, der alles entscheidet.
Wenn der Kurs mit starkem Momentum nach unten durchbricht, ist das Muster bestätigt und ich werde die weitere Abwärtsbewegung im Auge behalten. Das Ziel wird vom Kopf bis zur Nackenlinie gemessen und dann unterhalb des Ausbruchspunkts projiziert — was uns in Richtung 2.2750 als erstes Ziel führt.
Aber wenn die Käufer eingreifen und dieses Niveau verteidigen, könnte das Muster scheitern und der Kurs könnte sich zurück in Richtung der Hochs erholen.
Ich beobachte die Situation genau. Eine saubere Kerze, die unterhalb der Nackenlinie schließt, ist das Signal, auf das ich warte.
Wöchentliche Zusammenfassung der Prognosen zum Goldmarkt1. Genaue Trendanalyse
Wir haben im Voraus prognostiziert, dass der Kurs nach einer Konsolidierung auf hohem Niveau schwächer wird, aus überverkauften Bereichen wieder ansteigt und insgesamt in einem bestimmten Bereich schwankt. Ein Mitlaufen bei Kursanstiegen wurde abgeraten.
Tatsächliche Entwicklung: Vom 9. bis 10. Juni fiel der Kurs kontinuierlich von 4363 auf 4066. Am 11. Juni erreichte er den Tiefpunkt bei 4024 und erholte sich anschließend deutlich. Vor der US-Handelsession am 12. Juni bewegte sich Gold auf hohem Niveau seitwärts zwischen 4170 und 4220.
2. Alle wichtigen Handelsbereiche und Kurspunkte exakt vorhergesagt
Haupthandelsbereich: 4150-4220. Zentrale Unterstützung: 4150-4170. Widerstand: 4220-4245.
Tagesverlauf: Am 12. Juni konsolidierte der Kurs den ganzen Tag im oberen Bereich von 4170-4220, was unserer Prognose vollständig entsprach.
3. Effektive Umsetzung der Handelsstrategien
Long-Positionen wurden schrittweise bei 4155-4170 eröffnet mit einem Ziel oberhalb von 4220, alle Positionen wurden mit Gewinn geschlossen.
Short-Positionen wurden bei 4220-4245 eröffnet und bei einem Rückgang in den Bereich um 4170 gewinnbringend aufgelöst.
Insgesamt funktionierte die Strategie des Kaufen bei Tiefständen und Verkaufen bei Hochständen hervorragend in diesem schwankenden Markt. Wir erzielten eine Erfolgsquote von 100 % und stabile Gewinne.
4. Frühzeitige Vorhersage wichtiger Wendepunkte
Nach dem starken Kursrückgang am 10. Juni haben wir darauf hingewiesen, dass eine Erholung aus dem überverkauften Bereich bevorsteht und von unüberlegten Short-Positionen abgeraten.
Wir haben die Wende am Tiefpunkt von 4024 am 11. Juni exakt erfasst. Die Entwicklung verlief nach dem Muster von überverkaufter Lage, Stabilisierung und anschließender Erholung.
5. Umfassende Risikohinweise
Wir haben dazu aufgerufen, über das Wochenende geopolitische Nachrichten zu verfolgen, vor möglichen Kurslücken aufzupassen und eine ordnungsgemäße Positions- und Risikosteuerung durchzuführen.
Wochenausblick KW25–Fundamental, Makro und technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die kommende Woche KW25
Vorab wie jede Woche der Hinweis:
Der ausführliche Wochenausblick inklusive meiner vollständigen Chartanalysen, Szenarien, Marktstruktur sowie konkreten Trade-Ideen für DAX, Nasdaq, SPX, US30, Bitcoin, Öl, Dollar und weitere Märkte ist bereits auf meinem YouTube-Kanal verfügbar.
In diesem Beitrag erhaltet ihr wie gewohnt die Zusammenfassung der wichtigsten fundamentalen, makroökonomischen und charttechnischen Themen für die kommende Handelswoche.
Fundamentale und geopolitische Lage
Die vergangene Woche wurde erneut von zwei großen Themen dominiert:
1. Der Entwicklung der Inflation in den USA
2. Der geopolitischen Situation im Nahen Osten
Besonders die geopolitische Komponente dürfte auch in der kommenden Woche weiterhin den größten Einfluss auf die Märkte haben.
Nachdem zu Beginn der Vorwoche noch erhebliche Sorgen über eine weitere Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran bestanden, änderte sich die Stimmung im Wochenverlauf deutlich. Immer mehr Marktteilnehmer begannen damit, eine diplomatische Lösung beziehungsweise einen möglichen Deal einzupreisen.
Vor allem am Donnerstag war deutlich zu erkennen, wie stark die Märkte auf entsprechende Meldungen reagieren. Risk Assets konnten sich kräftig erholen, während Öl massiv unter Druck geriet und die Volatilität deutlich zurückkam.
Der Grund dafür ist relativ einfach:
Ein möglicher Deal würde das Risiko einer Eskalation rund um die Straße von Hormus deutlich reduzieren. Genau diese Wasserstraße ist einer der wichtigsten Transportwege für den weltweiten Ölhandel.
Sollte es tatsächlich zu einer nachhaltigen Entspannung kommen, würde ein erheblicher Teil der geopolitischen Risikoprämie aus dem Ölpreis verschwinden.
Sinkende Ölpreise bedeuten wiederum:
- Weniger Inflationsdruck
- Weniger Belastung für Verbraucher
- Weniger Druck auf die Zentralbanken
- Höhere Wahrscheinlichkeit zukünftiger Zinssenkungen
Genau deshalb reagieren Aktienmärkte aktuell extrem sensibel auf jede neue Meldung aus dem Nahen Osten.
Für die kommende Woche bleibt deshalb die entscheidende Frage:
Kommt tatsächlich ein belastbarer Deal zustande oder handelt es sich lediglich um kurzfristige Hoffnung, die aktuell eingepreist wird?
Sollte ein Deal zustande kommen, dürfte dies insbesondere für Technologieaktien, den Nasdaq, Bitcoin und andere Risk Assets ein sehr konstruktives Umfeld schaffen.
Sollte die Situation hingegen erneut eskalieren, wäre eine Rückkehr steigender Ölpreise, höherer Volatilität und stärkerer Safe-Haven-Nachfrage wahrscheinlich.
Zusätzlich zeigt das aktuelle Marktumfeld weiterhin eine bemerkenswert hohe Risikobereitschaft institutioneller Investoren.
Ein gutes Beispiel dafür war das historische SpaceX-IPO. Trotz bereits enorm hoher Bewertung konnte die Aktie deutlich stärker performen als viele Marktteilnehmer erwartet hatten und legte direkt nach dem Börsengang kräftig zu. Solche Entwicklungen zeigen, dass Kapital weiterhin bereit ist, in Wachstumswerte und Zukunftstechnologien zu fließen.
Auch die positiven Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz, insbesondere bei Unternehmen wie Anthropic, unterstreichen weiterhin die starke Risikobereitschaft der Märkte.
Insgesamt bleibt die Kombination aus:
- Nachlassendem Inflationsdruck
- Hoffnungen auf geopolitische Entspannung
- Hoher Risikobereitschaft der Investoren
aktuell einer der wichtigsten Treiber für die Entwicklung der globalen Finanzmärkte.
Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW25 im Überblick
Montag
Zum Wochenstart richtet sich der Fokus vor allem auf die Rede von EZB-Präsidentin Christine Lagarde.
Marktteilnehmer werden sehr genau darauf achten, ob sich Hinweise auf den zukünftigen geldpolitischen Pfad der EZB ergeben.
Zusätzlich stehen sowohl in Europa als auch in den USA Daten zur Industrieproduktion auf dem Kalender.
Gerade die US-Daten liefern wichtige Hinweise darauf, wie robust die amerikanische Wirtschaft aktuell tatsächlich bleibt.
Die Volatilität dürfte zum Wochenstart jedoch zunächst begrenzt bleiben, da die Märkte bereits auf die deutlich wichtigeren Ereignisse der Wochenmitte warten.
Mittwoch – Der wichtigste Tag der Woche
Der Mittwoch wird mit hoher Wahrscheinlichkeit der entscheidende Handelstag der gesamten Woche.
Bereits am Vormittag stehen die europäischen Inflationsdaten im Fokus.
Veröffentlicht werden:
- CPI Year-over-Year
- Core CPI Year-over-Year
- CPI Month-over-Month
Diese Daten liefern wichtige Hinweise darauf, ob sich der Inflationsdruck in Europa weiter abschwächt oder ob die EZB künftig erneut restriktiver agieren muss.
Noch wichtiger wird jedoch der Nachmittag in den USA.
Hier stehen die Retail Sales sowie die Core Retail Sales im Mittelpunkt.
Die Core Retail Sales messen die Veränderung der Einzelhandelsumsätze ohne Automobile und gelten als einer der wichtigsten Frühindikatoren für die Konsumstärke der US-Wirtschaft.
Da der private Konsum einen erheblichen Anteil der amerikanischen Wirtschaftsleistung ausmacht, reagieren die Märkte häufig sehr sensibel auf diese Zahlen.
Starke Retail Sales sprechen für eine robuste Wirtschaft, können jedoch gleichzeitig die Erwartung sinkender Zinsen reduzieren.
Schwächere Retail Sales würden hingegen Zinssenkungshoffnungen unterstützen, könnten aber gleichzeitig Sorgen über die Wirtschaftsentwicklung auslösen.
Ebenfalls relevant werden die Crude Oil Inventories.
Diese zeigen, wie sich die US-Rohöllagerbestände entwickeln und liefern wichtige Hinweise auf Angebot und Nachfrage am Ölmarkt. Besonders in Kombination mit den geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten könnten die Lagerbestände in dieser Woche zusätzliche Bedeutung gewinnen.
Der absolute Höhepunkt folgt jedoch am Abend:
FOMC, Zinsentscheid und Pressekonferenz der Federal Reserve
Der Markt erwartet aktuell keine Veränderung des Leitzinses.
Forecast: 3,75 %
Previous: 3,75 %
Die eigentliche Aufmerksamkeit richtet sich daher nicht auf den Zinsentscheid selbst, sondern auf alles, was danach folgt.
Besonders wichtig werden:
- FOMC Statement
- Economic Projections
- Dot Plot
- Pressekonferenz der Fed
Genau hier entscheidet sich, ob die Marktteilnehmer die Sitzung als dovish, neutral oder hawkish interpretieren.
Eine dovishe Kommunikation würde bedeuten:
- Höhere Wahrscheinlichkeit zukünftiger Zinssenkungen
- Fallende Staatsanleiherenditen
- Schwächerer US-Dollar
- Positiv für Aktien, Bitcoin und andere Risk Assets
Eine hawkishe Kommunikation würde bedeuten:
- Weniger Zinssenkungserwartungen
- Höhere Renditen
- Stärkerer Dollar
- Belastung für Risk Assets
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt bleibt auch in der KW25 einer der wichtigsten Märkte überhaupt, da er aktuell die direkte Verbindung zwischen Geopolitik, Inflation und Geldpolitik darstellt.
US Oil schloss die vergangene Woche bei 84,28 Dollar und damit deutlich unter den Hochs der Vorwoche. Insgesamt sahen wir einen Rückgang von rund 7 %, was vor allem auf die zunehmenden Hoffnungen einer diplomatischen Lösung im Nahen Osten zurückzuführen war.
Charttechnisch befindet sich Öl aktuell an einem sehr interessanten Punkt.
Sollte es tatsächlich zu einem Deal zwischen den USA und dem Iran kommen und die Straße von Hormus wieder vollständig in den Normalbetrieb übergehen, könnte die geopolitische Risikoprämie weiter aus dem Markt verschwinden. In diesem Fall sehe ich gute Chancen, dass das aktuelle Wochentief bei 83,20 Dollar gebrochen wird und wir relativ schnell die Zone um 81 bis 80 Dollar anlaufen.
Besonders interessant wird anschließend die Reaktion in diesem Bereich. Bereits Mitte April wurde die 80-Dollar-Zone kurz unterschritten, bevor eine starke Gegenbewegung einsetzte.
Für die kommenden Wochen bleibt daher entscheidend, ob die aktuelle Bewegung lediglich eine kurzfristige Reaktion auf politische Hoffnungen darstellt oder ob wir tatsächlich eine nachhaltige Neubewertung des Ölmarktes erleben.
Sollte das bearishe Szenario Bestand haben, sehe ich nach einem Bruch der 80-Dollar-Zone sogar weiteres Potenzial bis in den Bereich um 77 Dollar.
Solange sich der Markt nicht nachhaltig über die Zone um 88 Dollar zurückarbeiten kann, bleibt mein übergeordnetes Bias kurzfristig bearish.
US-Staatsanleihen
Auch am Anleihemarkt setzte sich die Entspannung fort.
Die Renditen gingen über nahezu alle Laufzeiten zurück.
Bereits im Wochenrückblick KW24 konnte man erkennen, dass die Märkte wieder etwas mehr Zinssenkungen einpreisen und gleichzeitig die Angst vor weiteren restriktiven Maßnahmen der Fed zurückgeht.
Genau deshalb bleiben Staatsanleihen weiterhin einer der wichtigsten Indikatoren für die allgemeine Marktstimmung.
Steigende Renditen sprechen meist für einen restriktiveren geldpolitischen Ausblick.
Fallende Renditen sprechen hingegen für eine dovishere Interpretation der zukünftigen Geldpolitik.
Aktuell befinden wir uns weiterhin auf historisch hohen Renditeniveaus, allerdings zeigt sich zunehmend eine Range-Bildung.
Die kommende Fed-Sitzung dürfte hier den nächsten entscheidenden Impuls liefern.
DXY – US-Dollar Index
Der Dollar zeigte sich in der vergangenen Woche deutlich schwächer als noch in der Vorwoche.
Die Kombination aus fallenden Inflationssorgen, Hoffnungen auf geopolitische Entspannung und sinkenden Renditen sorgte dafür, dass der DXY erneut unter Druck geriet. Für die kommende Woche bleibt insbesondere die Zone um 99,50 Punkte entscheidend. Kann der Dollar dort Unterstützung finden und sich wieder über die psychologisch wichtige 100-Punkte-Marke zurückarbeiten?
Oder sehen wir im Zuge einer dovishen Fed und weiter fallender Renditen eine Fortsetzung der Dollar-Schwäche?
Sollte die Fed am Mittwoch dovisher auftreten als aktuell erwartet wird, könnten weitere Zinssenkungsfantasien eingepreist werden.
In diesem Szenario wären fallende Renditen und ein schwächerer Dollar wahrscheinlich. Dann könnte auch die Zone unterhalb von 99,50 Punkten wieder in den Fokus rücken. Sollte die Fed hingegen hawkish überraschen oder die geopolitische Lage erneut eskalieren, dürfte der Dollar als Safe Haven profitieren. Dann wären Kursziele oberhalb der 100-Punkte-Marke deutlich realistischer.
VIX – Volatilitätsindex
Der VIX verlor in der vergangenen Woche rund 18 % und schloss bei 17,67 Punkten.
Damit wurde ein großer Teil des Anstiegs aus der Vorwoche wieder vollständig abgebaut. Die Entwicklung zeigt sehr deutlich, wie stark die Märkte zuletzt geopolitische Risiken ausgepreist haben. Gleichzeitig bleibt der VIX einer der wichtigsten Frühindikatoren für Risk Assets. Die vergangene Woche hat erneut gezeigt, wie schnell sich die Volatilität verändern kann. Bereits rund um die NFP-Daten konnten wir innerhalb kurzer Zeit Anstiege von über 38 % beobachten.
Für die kommende Woche bleibt daher entscheidend, ob die aktuelle Entspannung Bestand hat oder ob Fed und Nahost-Thematik erneut für größere Ausschläge sorgen.
Risk Assets im Überblick
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Nvidia
Charttechnisch bleibt Nvidia weiterhin in einer entscheidenden Phase.
Die wichtige Unterstützungszone zwischen 198 und 200 Dollar konnte bislang erfolgreich verteidigt werden. Die Käufer reagierten in diesem Bereich erneut sehr aggressiv. Für die kommende Woche bleibt genau diese Zone der wichtigste Support. Solange Nvidia oberhalb dieser Marke notiert, bleibt das übergeordnete bullishe Bild intakt. Die entscheidende Widerstandszone befindet sich aktuell im Bereich um 212 Dollar. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde aus meiner Sicht den Weg in Richtung neuer Allzeithochs öffnen. Dafür benötigen die Märkte jedoch ein konstruktives Umfeld mit weiter sinkenden Inflationssorgen, einer eher dovishen Fed und idealerweise zusätzlicher Entspannung im Nahen Osten.
Sollte die Zone um 200 Dollar hingegen verloren gehen, sehe ich eine tiefere Korrektur in Richtung 190 Dollar als realistisches Szenario.
Bitcoin
Bitcoin zeigte sich zuletzt deutlich schwächer als viele Aktienmärkte. Während Nasdaq und S&P 500 bereits wieder Stärke demonstrierten, bewegte sich Bitcoin überwiegend seitwärts. In den vergangenen zehn Tagen entstand rund um die 60.000-Dollar-Marke eine größere Range. Der Markt scheint aktuell auf neue Impulse zu warten. Für die kommende Woche bleibt daher entscheidend, ob wir erneut Momentum in Richtung 69.000 bis 70.000 Dollar sehen oder ob Bitcoin nochmals die Unterstützung bei 60.000 Dollar testet.
Die Fed-Sitzung dürfte dabei auch für den Kryptomarkt der wichtigste Auslöser werden. Ein dovishes Umfeld würde Bitcoin deutlich unterstützen. Eine hawkishe Überraschung könnte dagegen kurzfristig Druck erzeugen.
SPX
Der S&P 500 bleibt aus charttechnischer Sicht weiterhin sehr konstruktiv. Die wichtige Unterstützungszone bei 7.250 Punkten konnte erfolgreich verteidigt werden. Besonders interessant bleibt dabei die Monatsstruktur. Das Tief des Monats wurde respektiert, während gleichzeitig bereits neue Hochs attackiert wurden. Für die kommende Woche sehe ich zwei Hauptszenarien.
Entweder kommt es zunächst zu einem Retest im Bereich um 7.360 Punkte, bevor die Käufer erneut aktiv werden.
Oder wir sehen direkt einen Ausbruch über die 7.500-Punkte-Marke und damit die Fortsetzung der Bewegung in Richtung neuer Allzeithochs.
Solange die aktuelle Struktur erhalten bleibt, bleibt mein Bias klar bullish.
Nasdaq
Der Nasdaq bleibt aktuell der stärkste große Aktienindex. Die Käufer griffen bereits deutlich früher zu als im S&P 500 und verhinderten einen tieferen Rücksetzer. Besonders positiv ist der Schlusskurs oberhalb von 29.500 Punkten. Für mich bleibt die Zone um 30.000 Punkte die entscheidende Marke.
Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte den Weg für eine weitere Bewegung in Richtung neuer Allzeithochs freimachen.
Solange die aktuelle Marktstruktur intakt bleibt, bleibt der Nasdaq der stärkste Vertreter unter den großen US-Indizes.
US30
Auch der Dow Jones präsentierte sich zuletzt äußerst robust.
Der Index konnte oberhalb der wichtigen 51.000-Punkte-Marke schließen und damit die Verluste der Vorwochen vollständig aufholen. Charttechnisch bleibt die Struktur klar bullish. Für die kommende Woche stehen zwei Szenarien im Vordergrund:
Entweder sehen wir einen Retest der Zone um 51.000 Punkte mit anschließender Käuferreaktion. Oder der Markt setzt die Bewegung direkt fort und attackiert neue Hochs oberhalb von 51.500 Punkten.
Solange die aktuelle Struktur intakt bleibt, bleibt der Vorteil auf Seiten der Käufer.
DAX – Charttechnischer Ausblick für die KW25
Auch beim DAX bleibt das Gesamtbild nach dem Wochenschluss weiterhin konstruktiv.
Wie bereits im Wochenrückblick KW24 angesprochen, wurde die extrem wichtige Unterstützungszone bei 24.000 Punkten erneut erfolgreich verteidigt. Die Käufer haben dort aggressiv reagiert und den Markt innerhalb weniger Handelstage wieder zurück über die entscheidende Schlüsselzone bei 24.500 Punkten gebracht.
Besonders wichtig ist dabei, dass die 24.500er Zone nicht irgendein Level darstellt. Hier treffen mehrere bedeutende Jahres-, Quartals- und Monatskurse aufeinander. Gleichzeitig markiert dieser Bereich den Jahresschlusskurs 2025 sowie den Eröffnungskurs 2026 und besitzt damit eine hohe institutionelle Relevanz.
Der Wochenclose oberhalb dieser Marke ist daher zunächst als bullisches Signal zu werten.
Auch die übergeordnete Marktstruktur bleibt weiterhin intakt. Auf Tagesbasis sehen wir nach wie vor eine Folge aus höheren Tiefs und höheren Hochs. Rücksetzer werden aktuell konsequent aufgekauft und größere Gewinnmitnahmen konnten bislang keine nachhaltigen Strukturbrüche erzeugen.
Für die kommende Woche ergeben sich aus meiner Sicht zwei zentrale Szenarien:
Bullisches Szenario
Im bullischen Szenario hält die Zone um 24.500 Punkte weiterhin als Unterstützung.
Entweder sehen wir direkt zu Wochenbeginn weitere Käufe oberhalb von 24.600 Punkten oder einen kurzen Retest der 24.500er Zone mit anschließender Käuferreaktion.
In diesem Fall rückt zunächst die Zone um 24.800 Punkte in den Fokus. Dort befinden sich das Wochenhoch der KW24, wichtige Monatsmarken sowie der Jahreshöchstkurs 2025.
Gelingt ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone, sehe ich die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten als nächstes realistisches Kursziel.
Darüber hinaus würde sich das Bild weiter aufhellen und auch die Zone um 25.500 Punkte und neue ATHs wieder stärker in den Fokus rücken.
Voraussetzung hierfür wären:
- Fortschritte bei den Verhandlungen im Nahen Osten
- Weiter fallende Ölpreise
- Eine neutrale bis dovishe Fed
- Keine negativen Überraschungen bei den US-Wirtschaftsdaten
Bearishes Szenario
Das bearishe Szenario würde erst wieder an Bedeutung gewinnen, wenn die 24.500er Zone nachhaltig verloren geht.
Sollte die Fed am Mittwoch hawkisher auftreten als aktuell erwartet wird oder die geopolitische Lage erneut eskalieren, könnte dies für neue Unsicherheit sorgen. In diesem Fall wäre die Zone um 24.000 Punkte erneut die entscheidende Unterstützung. Wird auch diese Marke aufgegeben, könnte sich die Korrektur in Richtung 23.700 Punkte ausweiten.
Aktuell besitzt dieses Szenario für mich jedoch eine geringere Wahrscheinlichkeit, solange die Marktstruktur und die Käuferreaktionen an den Unterstützungen intakt bleiben.
Fazit
Die KW25 dürfte eine der wichtigsten Handelswochen des laufenden Monats werden.
Die Märkte müssen gleich mehrere zentrale Themen gleichzeitig verarbeiten:
- Die weitere Entwicklung im Nahen Osten
- Die Zukunft der Ölpreise
- Die US-Retail-Sales
- Die Fed-Zinsentscheidung
- Die Economic Projections
- Das FOMC Statement
- Die Pressekonferenz der Federal Reserve
Besonders die Kombination aus geopolitischer Entspannung und einer möglicherweise neutralen bis dovishen Fed könnte für weiteres bullisches Momentum bei Risk Assets sorgen.
Gleichzeitig befinden sich viele Märkte inzwischen wieder an wichtigen Widerständen oder sogar in unmittelbarer Nähe ihrer Allzeithochs.
Die Wahrscheinlichkeit größerer Bewegungen bleibt daher erhöht.
Wichtigste Erkenntnisse für die KW25
- Die Nahost-Thematik bleibt aktuell der wichtigste geopolitische Markttreiber.
- Öl könnte bei weiterer Entspannung Richtung 81 bis 77 Dollar korrigieren.
- Die Fed-Sitzung am Mittwoch wird das wichtigste Makro-Event der Woche.
- Die Märkte erwarten aktuell keine Zinserhöhung, sondern fokussieren sich vollständig auf Guidance und Ausblick.
- Fallende Renditen und ein schwächerer Dollar würden Risk Assets weiter unterstützen.
- Nasdaq, SPX, US30 und DAX bleiben charttechnisch konstruktiv.
- Die wichtigsten Widerstände liegen aktuell bei 25.000 Punkten im DAX, 30.000 Punkten im Nasdaq und 7.500 Punkten im SPX.
- Die aktuelle Marktstruktur spricht weiterhin dafür, dass Rücksetzer bislang gekauft werden.
Wie seht ihr die kommende Handelswoche?
Setzt sich das bullische Momentum fort oder sehen wir rund um FOMC und die geopolitischen Entwicklungen erneut größere Gewinnmitnahmen?
Ausführlichere Trade-Ideen, Chartanalysen und Szenarien findet ihr wie immer in meinem aktuellen YouTube-Video.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start in die neue Handelswoche und stabile Trades!
USDCAD-Longtrade
USDCAD-Longtrade verlangt sehr viel Geduld. Der Plan steht. Ich weiß genau an welchen Punkten ich was zu tun habe. Ganz wichtig ist mir dies nicht als Vorhersage zu verstehen. Ihr und ich wissen eine Glaskugel hat niemand. WAHRSCHEINLIKEITEN einschätzen. Darum geht es doch. Die nächste Wahrscheinlichkeit ist ,wird der Kanal bestätigt oder nicht??
Wenn nicht muss ich meinen Plan neu denken.
Liebe Grüße
Günter Wieking
Gold sucht um die 4200-Dollar-Marke nach einer neuen Richtung.Gold sucht um die 4200-Dollar-Marke nach einer neuen Richtung.
Wie die Chartanalyse zeigt:
Der XAUUSD-Chart zeigt eine typische Konsolidierung im 2-Stunden- und 1-Stunden-Zeitrahmen:
📌 „Trendende + Konsolidierungs- und Korrekturphase nach beschleunigtem Rückgang“
Anders ausgedrückt: Es handelt sich nicht um den Beginn eines einseitigen Trends, sondern um eine Konsolidierungsphase auf niedrigem Niveau nach einem Rückgang, in der Käufer und Verkäufer um die 4200-Dollar-Marke ihre Positionen tauschen.
Der Markt wartet auf die Bestätigung der nächsten Richtung.
Aktuelle Marktstruktur (Kernaussagen)
1️⃣ Hauptstruktur: Der Abwärtskanal bleibt intakt. Die Höchststände fallen weiter. Die blau/gelbe Trendlinie bildet einen signifikanten Widerstand. Jede Erholung stößt auf Widerstand.
👉 Hinweis: Der Haupttrend bleibt abwärtsgerichtet.
2️⃣ Aktueller Kurs: Ca. 4200 = Wichtige Handelszone
Diese Position ist entscheidend:
Aufwärtswiderstand: 4250 → 4350
Abwärtsunterstützung: 4100 → 4050 (Starke Unterstützungszone)
👉 Aktuelle Position:
⚠️ Wichtiges Kursniveau: „Unterstützung nicht durchbrochen + Schwache Gegenbewegung“
3️⃣ Strukturmuster: Ende eines konvergierenden Dreiecks + Fehlende Gegenbewegung
Der Chart zeigt deutlich:
Späte Konsolidierungsphase eines konvergierenden Dreiecks. Jede Aufwärtsbewegung stößt auf Widerstand und bildet eine „Bullenfalle – weitere Verkäufe“.
👉 Fazit:
Der Markt bereitet sich auf den nächsten Trend (Ausbruch) vor.
III. Zwei mögliche Szenarien (reelle Wahrscheinlichkeit):
📉: Anhaltender Abwärtstrend (Hauptwahrscheinlichkeit)
Auslösebedingung: Kurs unter 4200 fallen und keine Erholung erzielen
Kursziele:
4100 (Erstes Kursziel)
4050 (Beschleunigungsziel)
Extremfall: Kurs unter 4000 fallen
Logik:
Trendlinienwiderstand nicht durchbrochen
Schwache Erholung
Unzureichende Unterstützung durch Aufwärtstrends
📈: Technische Erholung (Sekundäre Wahrscheinlichkeit)
Auslösebedingung:
Starke Stabilisierung über 4250
Kursziele:
4350
4400 (Struktureller Widerstand)
Bitte beachten Sie:
Dies ist lediglich eine Korrektur, keine Trendumkehr.
IV. Kernlogik des Handels (Wichtigste Punkte):
Der Markt befindet sich aktuell nicht in einem klaren Trend, sondern vielmehr in der finalen Phase der Liquiditätskrise.
Merkmale:
Sowohl Long- als auch Short-Positionen werden leicht ausgestoppt. Fehlausbrüche treten häufig auf. Das Verfolgen von Kursanstiegen birgt ein extrem hohes Risiko. Short-Strategie (Trendfolge):
4250–4350: Widerstandsniveau für eine Gegenbewegung, geeignet für Short-Positionen.
Stop-Loss: Über 4350.
Kursziel: 4100 / 4050
Long-Strategie (Gegenbewegung):
4200–4180: Kurzfristiges Unterstützungsniveau für eine Gegenbewegung.
Stop-Loss: Unter 4150.
Kursziel: 4250–4300
Gold befindet sich aktuell in einer Konsolidierungsphase am Ende eines Abwärtstrends. 4218 ist lediglich ein Fortsetzungspunkt, kein Tiefpunkt. Die tatsächliche Richtung hängt davon ab, ob die Marke von 4200 durchbrochen wird, was den nächsten Trend bestimmt.
Ich kann Ihnen einen kompletten Handelsplan erstellen, der das morgige Eröffnungsszenario, den wichtigsten Oszillationspfad sowie präzise Ein- und Ausstiegspunkte beinhaltet.
Genaue Analyse des Goldmarktes der WocheWir haben den allgemeinen Trend des Goldpreises diese Woche korrekt eingeschätzt. Der Preis fiel zunächst kontinuierlich von hohen Niveaus, erholte sich nach dem Erreichen des Tiefpunkts kräftig und bewegte sich danach seitwärts in einem bestimmten Bereich. Der tatsächliche Marktverlauf stimmte vollständig mit unseren Prognosen überein.
Alle zuvor definierten Handelsbereiche, Unterstützungs- und Widerstandsniveaus wurden exakt vorhergesagt. Mit der Strategie des Kaufen bei Tiefständen und Verkaufen bei Hochständen wurden alle Trades mit Gewinn abgeschlossen. Nach dem starken Kursrückgang haben wir die bevorstehende Erholung richtig vorhergesagt und vor unüberlegten Short-Positionen gewarnt. Dadurch konnten wir den zentralen Wendepunkt des Marktes erfolgreich erfassen.
Zudem haben wir regelmäßig Risikohinweise veröffentlicht. Wir haben dazu aufgefordert, die Nachrichtenlage am Wochenende zu verfolgen, auf mögliche Kurslücken zu achten und die Positionen ordnungsgemäß zu verwalten. Unsere Analysen waren die gesamte Woche über verlässlich und brachten stabile Handelsergebnisse.
DAX Wochenrückblick KW24 – Die wichtigsten Erkenntnisse!Fundamentale und geopolitische Lage
Die KW24 war eine der ereignisreichsten Wochen der letzten Monate und wurde vor allem von zwei großen Themen dominiert: den wichtigen Inflationsdaten aus den USA sowie den geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten. Während zu Wochenbeginn noch erhebliche Sorgen über eine weitere Eskalation zwischen Iran, Israel und den USA bestanden, änderte sich das Bild im Wochenverlauf deutlich.
Insbesondere gegen Ende der Woche verdichteten sich die Hinweise auf Fortschritte bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Mehrere Meldungen deuteten darauf hin, dass ein Memorandum of Understanding sowie weitere diplomatische Schritte näher rücken könnten. Gleichzeitig nahm die Wahrscheinlichkeit einer unmittelbaren Eskalation rund um die Straße von Hormus deutlich ab. Für die Märkte war dies von enormer Bedeutung, da die Sorge vor steigenden Energiepreisen und neuen Belastungen für die globale Inflation dadurch spürbar zurückging.
Parallel dazu sorgte der erfolgreiche Börsengang von SpaceX für zusätzliche Aufmerksamkeit. Der IPO entwickelte sich unmittelbar zu einem der wichtigsten Kapitalmarktereignisse des Jahres und unterstrich die weiterhin hohe Risikobereitschaft institutioneller Investoren. Auch die Entwicklungen rund um OpenAI, Anthropic und die zunehmende Regulierung von KI-Technologien blieben wichtige Themen, spielten für die unmittelbare Marktbewegung jedoch eine untergeordnete Rolle.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die geopolitische Lage zum Ende der Woche deutlich entspannter bewertet wurde als noch zu Wochenbeginn. Genau diese Entspannung war letztlich einer der wichtigsten Gründe für die starke Erholung vieler Risk Assets.
Fundamentaldaten der Woche – Überblick
Auch aus fundamentaler Sicht hatte die KW24 einiges zu bieten. Bereits zu Wochenbeginn richtete sich der Fokus auf die US-Konjunkturdaten sowie die anstehenden Inflationsberichte.
Die Existing Home Sales konnten positiv überraschen und signalisierten weiterhin Stabilität im US-Immobilienmarkt. Gleichzeitig rückten die US-Verbraucherpreisdaten immer stärker in den Mittelpunkt.
Am Mittwoch standen dann die wichtigsten Inflationsdaten der Woche an. Veröffentlicht wurden:
- CPI Month-over-Month
- Core CPI Month-over-Month
- CPI Year-over-Year
- Core CPI Year-over-Year
Besonders positiv wurde aufgenommen, dass die Kerninflation erneut schwächer ausfiel als von vielen Marktteilnehmern befürchtet. Dies sorgte zunächst für Entspannung an den Zinsmärkten und unterstützte die Erwartung, dass der Inflationsdruck weiterhin langsam nachlässt.
Am Donnerstag folgte dann der nächste große Datenblock mit dem EZB-Zinsentscheid. Die Deposit Facility Rate wurde wie erwartet um 25 Basispunkte angehoben. Auch die EZB Interest Rate Decision bestätigte die bereits eingepreiste Straffung. Besonders aufmerksam verfolgten Marktteilnehmer das anschließende Monetary Policy Statement sowie die Pressekonferenz von Christine Lagarde.
Zusätzlich wurden die US-PPI-Daten veröffentlicht. Die Produzentenpreise bestätigten insgesamt das Bild einer sich abschwächenden Inflationsdynamik. Unterstützt wurde dies durch höher als erwartete Initial Jobless Claims und Continuing Jobless Claims, die auf erste leichte Abkühlungstendenzen am Arbeitsmarkt hindeuteten.
Zum Wochenausklang standen schließlich noch die Michigan Inflation Expectations sowie die Consumer Sentiment Daten im Fokus. Besonders die rückläufigen Inflationserwartungen wurden von den Märkten positiv aufgenommen.
Gesamtbild Wirtschaft, Inflation und Arbeitsmarkt
Das Gesamtbild hat sich im Vergleich zur Vorwoche deutlich verbessert.
Der Arbeitsmarkt bleibt weiterhin robust. Die starken NFP-Daten aus der Vorwoche, die stabile Arbeitslosenquote sowie die gestiegenen Average Hourly Earnings zeigen nach wie vor eine widerstandsfähige US-Wirtschaft. Gleichzeitig liefern die jüngsten Jobless Claims erste Hinweise darauf, dass sich der Arbeitsmarkt langsam etwas normalisieren könnte.
Besonders interessant war die Kombination aus starken Arbeitsmarktdaten und gleichzeitig nachlassendem Inflationsdruck. Genau diese Konstellation sorgt aktuell für Optimismus an den Finanzmärkten.
Der CPI-Bericht war dabei besonders aufschlussreich. Während die Gesamtinflation weiterhin durch Energiepreise beeinflusst wird, entwickelte sich die Kerninflation deutlich besser als erwartet. Dies deutet darauf hin, dass die strukturellen Inflationsprobleme zunehmend unter Kontrolle kommen.
Zusammen mit den rückläufigen Inflationserwartungen ergibt sich aktuell ein Umfeld, das für Risk Assets grundsätzlich konstruktiv bleibt. Die Wahrscheinlichkeit weiterer aggressiver Zinsschritte ist gesunken, während gleichzeitig keine unmittelbaren Rezessionssignale erkennbar sind.
Charttechnik und Märkte im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt zeigte in dieser Woche enorme Schwankungen. Zu Wochenbeginn wurde zunächst noch die Zone um 95 Dollar angelaufen. Im weiteren Verlauf setzte jedoch eine massive Korrektur ein.
Besonders wichtig war der nachhaltige Bruch des Monatstiefs aus dem Mai bei 86,30 Dollar. Zum Wochenschluss notierte US Oil bei rund 84,28 Dollar und damit deutlich unter der psychologisch wichtigen 90-Dollar-Marke.
Die Entspannung im Nahen Osten führte dazu, dass ein erheblicher Teil der geopolitischen Risikoprämie aus dem Ölpreis verschwand. Damit bleibt das Szenario einer weiteren Bewegung in Richtung 81 Dollar weiterhin aktiv.
US-Staatsanleihen
Auch am Anleihemarkt setzte sich die Entspannung fort. Die Renditen gingen über nahezu die gesamte Laufzeitenkurve zurück.
Dreijährige Staatsanleihen verloren rund 1,55 Prozent, fünfjährige etwa 1,50 Prozent, zehnjährige rund 1,10 Prozent und dreißigjährige knapp 0,60 Prozent.
Hintergrund bleibt die Neubewertung der geldpolitischen Erwartungen nach den Inflationsdaten. Die Märkte preisen mittlerweile deutlich weniger Risiko weiterer restriktiver Maßnahmen ein.
DXY
Der US-Dollar zeigte nach seiner starken Vorwoche eine schwächere Entwicklung. Der DXY verlor rund 0,28 Prozent und schloss wieder unterhalb der wichtigen 100-Punkte-Marke.
Die Zone um 99,50 bleibt dabei weiterhin die wichtigste Unterstützung. Gleichzeitig bleibt die übergeordnete Jahresrange zwischen 99,50 und 100,50 intakt.
VIX
Der Volatilitätsindex konnte seine starken Anstiege aus der Vorwoche wieder vollständig abbauen. Trotz kurzfristiger Ausschläge vor den CPI-Daten schloss der VIX die Woche mit einem Minus von rund 18 Prozent bei 17,67 Punkten.
Die Volatilität befindet sich damit wieder in einem Bereich, der historisch eher mit stabilen Marktphasen verbunden ist.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia testete in dieser Woche erneut die wichtige Unterstützungszone zwischen 198 und 200 Dollar. Die Käufer verteidigten diesen Bereich erfolgreich.
Zum Wochenschluss notierte die Aktie bei 205,19 Dollar. Insgesamt veränderte sich das Wochenbild kaum. Die zentrale Frage bleibt weiterhin, ob die Aktie erneut über die Zone bei 212 Dollar ausbrechen kann.
Bitcoin
Bitcoin zeigte sich vergleichsweise ruhig. Nach den starken Bewegungen der Vorwochen etablierte sich rund um die 60.000-Dollar-Marke eine stabile Range.
Der Markt scheint aktuell auf neue Impulse zu warten. Die 60.000-Dollar-Zone bleibt dabei der wichtigste Unterstützungsbereich.
SPX
Der S&P 500 durchlief eine äußerst volatile Woche. Nach den Abverkäufen zu Beginn der Woche wurde die wichtige Unterstützungszone bei 7.250 Punkten erfolgreich getestet.
Mit zunehmender Entspannung im Nahen Osten und den positiven Inflationsdaten konnte sich der Index deutlich erholen und die Woche mit einem Plus von rund 0,5 Prozent bei 7.435 Punkten beenden.
Die 7.500-Punkte-Marke bleibt weiterhin die wichtigste Widerstandszone.
NASDAQ
Der Nasdaq zeigte erneut relative Stärke. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang unter 28.500 Punkte setzte ab Donnerstag eine starke Erholung ein.
Zum Wochenschluss notierte der Index bei 29.649 Punkten und konnte damit rund 2,8 Prozent zulegen. Das bullische Gesamtbild bleibt damit weiterhin vollständig intakt.
US30
Auch der Dow Jones konnte seine Verluste vollständig aufholen. Nach einem Rückgang unter 50.000 Punkte setzte eine kräftige Gegenbewegung ein.
Mit einem Wochenschlusskurs bei 51.210 Punkten und einem Wochenplus von rund 0,9 Prozent bleibt auch hier die übergeordnete Aufwärtsstruktur bestehen.
DAX charttechnischer Rückblick
Der DAX zeigte erneut enorme Widerstandsfähigkeit.
Nach den starken Arbeitsmarktdaten aus den USA sowie den Unsicherheiten rund um die Inflationsdaten geriet der Index zunächst deutlich unter Druck. Von der Zone um 24.800 Punkte aus setzte eine kräftige Korrektur bis an die zentrale Unterstützung bei 24.000 Punkten ein.
Diese Marke erwies sich erneut als entscheidender Kaufbereich. Die Käufer verteidigten die Zone konsequent und sorgten anschließend für eine starke Gegenbewegung.
Zum Wochenschluss gelang dem DAX die Rückeroberung der wichtigen 24.500-Punkte-Marke. Dieses Niveau besitzt aus charttechnischer Sicht hohe Relevanz, da hier mehrere Monats-, Quartals- und Jahreslevel zusammenlaufen.
Besonders bemerkenswert bleibt die weiterhin intakte Tagesstruktur. Höhere Hochs und höhere Tiefs dominieren weiterhin das Chartbild. Jeder größere Rücksetzer wurde bislang konsequent gekauft.
Solange die Zone um 24.000 Punkte verteidigt wird, bleibt die Wahrscheinlichkeit neuer Allzeithochs erhöht.
Fazit
Die KW24 begann mit Inflationssorgen, geopolitischen Spannungen und erhöhter Unsicherheit. Zum Ende der Woche präsentierte sich jedoch ein völlig anderes Bild.
Die Inflationsdaten fielen besser aus als befürchtet, die Produzentenpreise bestätigten den rückläufigen Inflationsdruck, die Inflationserwartungen gingen zurück und gleichzeitig entspannte sich die Lage im Nahen Osten deutlich.
Der Ölpreis fiel massiv zurück, die Volatilität normalisierte sich und die großen Aktienindizes konnten ihre Verluste wieder aufholen.
Insgesamt endet die Woche deutlich konstruktiver, als sie begonnen hat.
Die wichtigsten Erkenntnisse der Woche
Die wichtigste Erkenntnis der KW24 ist, dass geopolitische Entwicklungen aktuell mindestens genauso großen Einfluss auf die Märkte besitzen wie klassische Wirtschaftsdaten.
Zweitens bestätigt sich weiterhin das Bild einer robusten Wirtschaft bei gleichzeitig rückläufigem Inflationsdruck.
Drittens hat die deutliche Entspannung im Nahen Osten den Ölpreis massiv belastet und damit einen wichtigen Gegenwind für die Inflation entfernt.
Viertens bleiben die technischen Strukturen der großen Aktienindizes trotz der erhöhten Volatilität weiterhin bullisch.
Und fünftens zeigt die starke Reaktion der Märkte zum Wochenschluss, wie schnell sich die Marktstimmung aktuell verändern kann, sobald geopolitische Risiken aus dem Markt ausgepreist werden.
Morgen kommt mein Wochenausblick KW25!
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!
Goldmarktanalyse für nächsten MontagDer Goldpreis wird am nächsten Montag seinen schwachen Seitwärtstrend fortsetzen, wobei die Tendenz nach wie vor bärisch ist. Kurzfristige Erholungen stellen lediglich Korrekturbewegungen dar und bedeuten keine Trendwende.
Grundsätzlich steht die Zinssitzung der Federal Reserve bevor. Die zunehmenden Sorgen des Marktes um anhaltend hohe Zinsen halten den US-Dollar und die Renditen von US-Staatsanleihen auf einem hohen Niveau und belasten den Goldpreis nachhaltig. Obwohl die anhaltenden Goldkäufe verschiedener Zentralbanken sowie lokale geopolitische Nachrichten vorübergehende Sicherheitsunterstützung bieten und starke Preisrückgänge begrenzen können, reichen diese Faktoren nicht aus, um den aktuellen bärischen Trend umzukehren.
Kurzfristig liegt der primäre Widerstandsbereich zwischen 4230 und 4250. Bei einem Preisanstieg in diesen Bereich entsteht ein deutlicher Verkaufsdruck. Der stärkere Widerstand befindet sich bei 4270. Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 4200 bis 4180 – dies ist die kurzfristige Trennlinie zwischen starkem und schwachem Marktverhalten. Die weitere entscheidende Unterstützung liegt bei 4150.
🎯 Ich teile täglich meine Handelsstrategien.
DXY: Schlüsselzone im FokusNach einem starken Abwärtsimpuls befindet sich der US-Dollar-Index (DXY) derzeit in einer Konsolidierungsphase oberhalb einer wichtigen Unterstützungszone, was auf eine allmähliche Absorption des Verkaufsdrucks hindeutet.
Solange diese Unterstützung hält, bleibt das bevorzugte Szenario eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in Richtung des darüberliegenden bärischen Order Blocks.
Ein klarer Ausbruch aus der Konsolidierungsstruktur könnte die nächste bullische Phase bestätigen.
Vergiss nicht, ein 🚀 unter dem Diagramm zu hinterlassen und mir zu folgen, wenn dir diese Analyse gefallen hat.






















