Die bärische Prognose vom Dienstag setzt sich fort.Die bärische Prognose vom Dienstag setzt sich fort.
Gold-Echtzeitanalyse vom 15. September: Die Marke von 4300 $ wurde durchbrochen, was die bärische Einschätzung bestätigt. Ein wichtiges Risiko bedarf jedoch der Beachtung.
Zuallererst muss klar sein: Der Goldpreis kann nur dann wieder an Dynamik gewinnen, wenn er sich dauerhaft über der Marke von 4300 $ hält.
Aktuell notiert der Goldpreis stabil unter 4300 $, was auf einen weiterhin starken Abwärtstrend hindeutet.
Solange sich der Preis nicht über 4300 $ stabilisiert, bleibt unsere Strategie bärisch (Short).
Es wird empfohlen, Stop-Loss-Orders oberhalb von 4300 $ zu platzieren.
Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung ist auf 92 % gestiegen; der Markt hat die Erwartung einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte am kommenden Mittwoch nahezu vollständig eingepreist.
Dies bedeutet, dass die Zinserhöhung selbst keinen neuen Abwärtsdruck auslösen wird.
Das eigentliche Risiko besteht darin: Sollte die Formulierung in der Erklärung vom Mittwoch nicht restriktiv genug sein, könnten die Goldpreise schnell wieder über 4300 $ steigen.
Die Kerndynamik im aktuellen Markt ist ein abwartender Rückgang, nachdem die Erwartungen vollständig eingepreist wurden.
Sowohl Bullen als auch Bären warten auf Mittwoch.
Handelsstrategie für heute:
Bedingungen für Leerverkäufe:
Erwägen Sie einen Leerverkauf, wenn der Preis in den Bereich von 4290–4300 $ steigt und auf Widerstand stößt.
Setzen Sie einen Stop-Loss über 4310 $.
Kursziele: 4260 $ → 4250 $.
Leerverkäufe sollten jedoch in folgenden Situationen vermieden werden:
Wenn sich der Preis schnell erholt und sich über 4300 $ stabilisiert, deutet dies darauf hin, dass der Markt die negativen Nachrichten als vollständig eingepreist betrachtet (die Erwartungen wurden verarbeitet), und Leerverkaufspositionen sollten zu diesem Zeitpunkt geschlossen werden.
Fällt der Kurs direkt auf 4250 ohne anschließende Erholung, sollte die Short-Position nicht weiterverfolgt werden. Der Bereich um 4250 stellt das wöchentliche Kaufziel „Buy 2“ dar, das vom VC PMI-Indikator bestimmt wird; Leerverkäufer können an diesem Punkt Gewinne realisieren.
Harmonisches Muster
Vertiv (VRT): Starker KI-Player mit Rabatt - Ende der Korrektur?Ausgangssituation:
Vertiv gehört seit Jahren auch zu den ganz großen KI-Gewinnern und konnte bereits mehrere Tausend Prozent zulegen.
Seit dem Hoch im Mai 2026 setzte allerdings eine Korrekturphase ein, die bis heute andauert.
Die Frage ist, wie lange kann diese Korrektur noch dauern und wo geben sich möglicherweise gute Einstiegsgelegenheiten?
Charttechnische Lage:
Übergeordnet könnte Vertiv hier einen größeren Fallenden Keil (Falling Wedge) ausbilden, was ein bullisches Strukturmuster darstellt. Auch der übergeordnete Trend ist weiterhin intakt und bullisch.
Vertiv hat in den vergangenen Handelstagen stark korrigiert und ist ebenfalls unter den SMA 200 gefallen, was ein kurzfristig negatives Signal ist.
Die große Abwärts-Kurslücke (down gap) vom gestrigen Handelstag muss so schnell wie möglich wieder geschlossen werden und eine Stabilisierung oberhalb der Supportzone bei 251 - 263 $ ist zwingend notwendig, damit Vertiv nachhaltiges Anstiegspotenzial hat.
Sollte dies nicht gelingen, ist damit zu rechnen, dass wir mindestens nochmal das Tief bei 221 $ testen werden. Sollte es einen Schlusskurs unterhalb dieses Tiefs geben, dann rückt die große offene Kurslücke in den Fokus. Hier ist davon auszugehen, dass diese mindestens bis zur Hälfte oder gar ganz geschlossen wird und die Supportzone bei 188 - 197 $ rückt in den Fokus.
Hier sollte allerspätestens mit einer Reaktion gerechnet werden. Dieser Bereich könnte sich zudem als antizyklische Einstiegsposition eignen. Unterhalb dieser Supportzone befindet sich sehr viel Volumen, was den Kurs stabilisieren sollte.
Fazit:
Kurzfristig könnte weiteres Abwärtsmomentum drohen, sofern nicht umgehend die Abwärtslücke und die Supportzone zurückerobert wird. Die 221 $ Marke muss hier im Blick behalten werden!
Bei weiterem Abwärtsdruck könnte man sich ein Alarm bei der Supportzone 188 - 197 $ stellen, wenn man eine antizyklische Einstiegsposition bei einem starken KI-Player sucht.
Marktstruktur & wichtige ZonenGold notiert aktuell bei etwa 4.262,9 und befindet sich im markierten Nachfragebereich bei 4.250–4.265.
Seit dem oberen Bereich zeigt der Chart mehrere tiefere Hochs und tiefere Tiefs, was auf kurzfristigen Abwärtsdruck hindeutet. Jetzt wird die Reaktion an der Nachfragezone besonders wichtig.
📌 Wichtige Bereiche
Nachfragezone: 4.250–4.265
Zwischenwiderstand: 4.310–4.320
Obere Angebotszone: 4.410–4.430
Aktueller Kurs: ca. 4.262,9
🔎 Mögliche Entwicklung
Hält die Nachfragezone 4.250–4.265 und zeigt der Kurs dort eine klare Reaktion, könnte anschließend der Bereich 4.310–4.320 interessant werden.
Ein nachhaltiger Rückgang unter die Nachfragezone würde die aktuelle Struktur schwächen und könnte auf eine Fortsetzung der Abwärtsbewegung hindeuten.
XAUUSD 45M – Abwärtsstruktur mit Fokus auf die nächste UnterstütGold (XAUUSD) zeigt im 45-Minuten-Chart eine sich entwickelnde Abwärtsstruktur. Der Kurs bildet zunehmend tiefere Hochs und bewegt sich in Richtung der unteren Unterstützungszone.
Wichtige Bereiche:
Einstiegsbereich: ca. 4.245–4.260
Ungültigkeitsbereich: ca. 4.320–4.335
Zielbereich: ca. 4.125–4.135
Der Kurs befindet sich aktuell nahe der unteren Unterstützungszone. Sollte dieser Bereich nicht halten und die bestehende Abwärtsstruktur bestehen bleiben, könnte die nächste größere Unterstützungszone bei 4.125–4.135 interessant werden.
Die cyanfarbene Projektion zeigt den möglichen weiteren Verlauf auf Grundlage der aktuellen Marktstruktur. Eine nachhaltige Bewegung über 4.320–4.335 würde dieses Szenario deutlich abschwächen.
Fokus: Die Reaktion an der aktuellen Unterstützungszone beobachten und die weitere Entwicklung anhand der Preisstruktur bewerten.
DAX Tagesausblick 15.09.– Bonds und Öl drehen durch vor dem FOMCGuten Morgen zusammen,
heute steht uns an den Märkten noch einmal ein vergleichsweise ruhigerer Handelstag bevor, bevor morgen mit dem FOMC-Entscheid das absolute Main Event dieser Woche ansteht . Der Fokus liegt deshalb heute weniger auf neuen Konjunkturdaten, sondern vor allem auf der Frage, wie sich Öl, Anleiherenditen, Dollar und die Risk Assets vor dem morgigen Zinsentscheid positionieren. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage ein entscheidender Faktor, insbesondere mit Blick auf den Ölpreis und die Entwicklungen rund um Iran, Jemen und die Straße von Hormus.
Agenda
* Geopolitische Lage
* Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* EZB Watch & FedWatch
* Märkte und Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX Tagesausblick
* Fazit
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Geopolitische Lage
Geopolitisch bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt. Neben dem Konflikt zwischen Iran, Israel und den USA rückt inzwischen auch die Situation zwischen den Huthi im Jemen und Saudi-Arabien wieder stärker in den Fokus.
Die Huthi haben ihre Angriffe auf Saudi-Arabien zuletzt ausgeweitet. Gleichzeitig wurden geplante Gespräche über eine mögliche Wiederöffnung beziehungsweise Entspannung rund um die Straße von Hormus verschoben. Zusätzlich bleibt die wichtige East-West-Pipeline Saudi-Arabiens nach den jüngsten Angriffen weiterhin außer Betrieb.
Damit bleibt der Ölmarkt massiv unter Druck. Brent notiert inzwischen wieder deutlich über 100 USD und der Markt preist weiterhin einen erheblichen geopolitischen Risikoaufschlag ein.
Entscheidend ist dabei: Sollte es kurzfristig zu einer diplomatischen Annäherung oder einem Waffenstillstand kommen, könnte dieser Risikoaufschlag auch sehr schnell wieder aus dem Ölpreis herausfallen. Genau deshalb bleibt die geopolitische Entwicklung aktuell einer der wichtigsten kurzfristigen Treiber für die Märkte.
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Fundamentale Wirtschaftsdaten – gestern
Der gestrige Handelstag war fundamental noch relativ ruhig. Es gab verschiedene Aussagen von EZB-Vertretern, unter anderem von Isabel Schnabel und Christine Lagarde, wobei die EZB weiterhin mit einem erhöhten Inflationsumfeld konfrontiert ist.
Auch aus den USA kamen verschiedene politische und wirtschaftliche Aussagen, unter anderem rund um Energiepolitik und den aktuellen Ölpreisanstieg.
Für den heutigen DAX-Handel waren diese Aussagen allerdings deutlich weniger relevant als das, was uns morgen erwartet.
Denn morgen steht mit dem FOMC-Zinsentscheid, den Economic Projections und der anschließenden Pressekonferenz das wichtigste Event dieser Woche an.
Und genau deshalb würde ich heute auch nicht erwarten, dass wir bereits die ganz großen nachhaltigen Bewegungen sehen. Der Markt dürfte sich zunehmend für morgen positionieren.
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Fundamentale Wirtschaftsdaten – heute
Auch heute ist der Kalender vergleichsweise überschaubar.
Auf der Agenda stehen unter anderem:
* Bundesbank-Vizepräsidentin Buch spricht
* ZEW-Konjunkturerwartungen
* ADP Employment Change
* weitere Aussagen von EZB-Ratsmitglied Schnabel
Das sind sicherlich Daten, die kurzfristig Bewegung verursachen können. Im Vergleich zum morgigen FOMC-Termin sind sie aber zweitrangig.
Der Fokus liegt eindeutig auf morgen.
Dann bekommen wir nicht nur die Zinsentscheidung der Fed, sondern auch die neuen Economic Projections, den Dot Plot und die Pressekonferenz.
Gerade der Dot Plot und die Kommunikation von Kevin Warsh werden entscheidend sein, weil der eigentliche Zinsschritt inzwischen weitgehend eingepreist ist.
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EZB Watch
Auch beim EZB Watch hat sich die Erwartungshaltung weiter in Richtung steigender Zinsen verschoben.
Für das Oktober-Meeting werden aktuell etwa:
* 27,0 % für einen unveränderten Zinssatz
* 73,0 % für eine Erhöhung um 25 Basispunkte
eingepreist.
Für Dezember sieht es noch deutlich hawkisher aus:
* 2,2 % unverändert
* 30,7 % +25 Basispunkte
* 67,2 % +50 Basispunkte
Damit sind auch für die EZB bis Jahresende weitere Zinserhöhungen eingepreist.
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FedWatch – morgen ist die Zinserhöhung praktisch eingepreist
Noch interessanter ist natürlich der Blick auf die Fed.
Für morgen liegt die Wahrscheinlichkeit aktuell bei:
7,7 % – keine Veränderung
gegenüber
92,3 % – +25 Basispunkte.
Damit ist eine Zinserhöhung morgen inzwischen praktisch eingepreist.
Und genau deshalb ist der eigentliche Zinsschritt für mich gar nicht mehr das Entscheidende.
Entscheidend wird das „Was kommt danach?“
Wie sieht der neue Dot Plot aus?
Wie stark verändert die Fed ihre Inflationserwartungen?
Wie viele weitere Zinserhöhungen werden signalisiert?
Und vor allem: Wie hawkish oder dovish fällt die Kommunikation von Kevin Warsh aus?
Für Oktober werden aktuell etwa 51,1 % für +25 Basispunkte und 45,0 % für +50 Basispunkte eingepreist.
Für Dezember sind es sogar:
* 19,0 % für +25
* 49,1 % für +50
* 30,6 % für +75 Basispunkte
Damit preist der Markt weiterhin eine sehr aggressive Entwicklung bis zum Jahresende ein.
Ich habe diese FOMC-Szenarien bereits ausführlich in meinem Wochenausblick KW38 erklärt. Wenn ihr verstehen wollt, welche Auswirkungen ein dovisher, neutraler oder hawkisher Ausgang auf die Märkte haben könnte, schaut euch das Video auf jeden Fall noch einmal an.
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Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Beim Öl setzt sich das bullische Momentum weiter fort.
Obwohl wir gestern einen bearishen Schlusskurs gesehen haben, konnte sich der Markt aufgrund des starken Gaps nach oben trotzdem deutlich höher etablieren. Heute sehen wir erneut rund 2 % Plus und notieren aktuell bei etwa 103,85 USD.
Damit befinden wir uns weiterhin deutlich oberhalb der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke.
Ich würde hier weiterhin nicht versuchen, gegen das fundamentale Momentum zu shorten.
Solange die geopolitische Lage angespannt bleibt, sehe ich eher die Möglichkeit, dass wir noch einmal das Monatshoch von Mai bei rund 107,77 USD anlaufen.
Der entscheidende Faktor bleibt allerdings die Geopolitik.
Und genau hier wird es für morgen interessant: Der aktuelle Ölpreis erhöht den Inflationsdruck und macht einen hawkisheren FOMC-Outcome wahrscheinlicher beziehungsweise zumindest schwieriger vermeidbar.
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US Bonds
Noch extremer ist aktuell die Bewegung am Anleihemarkt.
Allein heute sehen wir:
* 3Y Treasury: +0,40 %
* 5Y Treasury: +0,64 %
* 10Y Treasury: +0,80 %
* 30Y Treasury: +0,86 %
Die 10-jährige Treasury-Rendite ist inzwischen über 5 % gestiegen und damit auf dem höchsten Niveau seit 2007.
Der Bondmarkt preist damit zunehmend eine länger restriktive Fed und weitere Zinserhöhungen ein.
Und genau das ist für die Aktienmärkte natürlich problematisch.
Denn wir haben aktuell gleichzeitig:
Öl über 100 USD → höhere Inflationserwartungen → hawkischere Fed-Erwartungen → steigende Treasury Yields → steigender Dollar → Druck auf Risk Assets.
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DXY
Auch der DXY zeigt weiterhin relative Stärke.
Wir konnten zwar noch keinen klaren Schlusskurs oberhalb von 99,50 etablieren, aber sollte heute das Daily High gebrochen werden, wäre für mich zunächst der Bereich um 100,00 interessant.
Darüber könnte sich die Bewegung sogar in Richtung 100,50–100,65 ausweiten, insbesondere bei einem hawkishen FOMC.
Auch hier gilt: Die großen Szenarien habe ich bereits im Wochenausblick ausführlich behandelt.
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VIX
Der VIX liegt aktuell bei etwa 17,91 und steigt heute um rund 4,5 %.
Damit sehen wir bereits vor dem großen Main Event eine zunehmende Nervosität im Markt.
Die entscheidende Frage ist jetzt:
Schafft es der VIX, im Umfeld des FOMC nachhaltig über 20 zu steigen?
Das wäre ein klares Zeichen dafür, dass die Volatilität rund um den Zinsentscheid noch einmal deutlich zunimmt.
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Risk Assets
Nvidia
Bei Nvidia haben wir gestern einen deutlichen Rückgang von rund 3,4 % gesehen.
Dabei wurde die wichtige Zone um 212–213 USD nach unten gebrochen.
Für mich bleibt deshalb weiterhin folgendes Szenario bestehen:
Sollte Nvidia sich nicht wieder oberhalb von 212–213 USD etablieren und anschließend auch die 207 USD nach unten brechen, wäre für mich zunächst der Bereich um 200–198 USD interessant.
Auf der Long-Seite würde ich dagegen erst wieder deutlich konstruktiver werden, wenn Nvidia die 217 USD zurückerobert.
Dann wären zunächst die 230 USD und darüber die bisherigen Hochbereiche interessant.
Wie viel davon tatsächlich umgesetzt wird, hängt natürlich stark vom morgigen FOMC ab.
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Bitcoin
Bei Bitcoin bleibt es weiterhin relativ unspektakulär.
Wir befinden uns nach wie vor in der bekannten Range und haben bisher keinen entscheidenden Ausbruch gesehen.
Deshalb würde ich hier aktuell ebenfalls nicht versuchen, innerhalb der Range irgendwelche größeren Bewegungen zu erzwingen.
Die konkreten Bitcoin-Szenarien habe ich bereits im Wochenausblick dargestellt.
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S&P 500
Beim S&P 500 haben wir heute zunächst ein leichtes Gap Up gesehen, allerdings kommt der Index bereits wieder deutlich zurück.
Der entscheidende Bereich bleibt für mich der Monatsschlusskurs August bei rund 7.700 Punkten.
Dort wurden die höheren Preise abgelehnt.
Aktuell testen wir erneut die Zone um 7.649 Punkte.
Sollten wir darunter fallen und uns dort etablieren, wäre für mich zunächst das September-Monatstief beziehungsweise das Wochentief der KW37 bei rund 7.587 Punkten interessant.
Sollten wir dagegen oberhalb dieser Zone bleiben, könnte erneut ein Angriff auf die 7.700 erfolgen und darüber wären auch höhere Kurse möglich.
Grundsätzlich wäre ich bei den großen Indizes heute aber vorsichtig.
Wir haben morgen das FOMC.
Deshalb erwarte ich heute eher einen Positionierungs- und Range-Tag als eine nachhaltige Trendbewegung.
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Nasdaq
Beim Nasdaq ist die Situation sehr ähnlich.
Wir hatten den Ausflug unter das September-Monatstief, konnten uns darunter aber nicht halten und haben anschließend wieder oberhalb von 29.000 Punkten geschlossen.
Damit bleibt das Range-Szenario für mich zunächst das wahrscheinlichste.
Longs wären für mich erst wieder interessanter, wenn wir die 29.500 zurückerobern.
Auf der Short-Seite würde ich dagegen einen nachhaltigen Schlusskurs unter 29.000 bevorzugen – idealerweise sogar unter dem September-Monatstief.
Dann würde sich zunächst der Bereich um 28.500 Punkte öffnen.
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US30
Auch der Dow Jones kommt weiter zurück und liegt heute bereits rund 0,74 % im Minus.
Sollten wir hier das September-Monatstief bei etwa 52.000 Punkten nachhaltig brechen, wäre zunächst der Bereich um 51.500 interessant.
Allerdings gilt auch hier:
Vorsicht vor Ranging Markets und kurzfristigen Abgriffen vor dem FOMC.
Ich würde heute nicht versuchen, unbedingt eine große Bewegung zu erzwingen, wenn der Markt eigentlich nur auf morgen wartet.
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DAX Tagesausblick
Kommen wir damit zum DAX.
Hier sehen wir heute bereits einen deutlich stärkeren Rückgang von rund 1,10 %.
Nachdem wir gestern noch oberhalb der 25.500 schließen konnten, wurde diese Zone heute klar nach unten gebrochen.
Zusätzlich haben wir auch das September-Monatstief bei rund 25.296 Punkten unterschritten.
Jetzt kommen wir in eine für mich sehr interessante Unterstützungszone:
25.150–25.175 Punkte.
Hier treffen das Wochen-/Tief der KW30 und der damalige Februar-Schlusskurs zusammen.
Das ist für mich zunächst die erste relevante Buy-Zone.
Sollten wir dort Stabilität bekommen und anschließend das September-Monatstief bei 25.300 zurückerobern, würden für mich zunächst 25.440 und anschließend wieder 25.500 Punkte interessant.
Sollten wir dagegen auch unter 25.150 keinen Halt finden, würde ich zunächst mit einer Fortsetzung der Abwärtsbewegung in Richtung 25.000 Punkte rechnen.
Und auch darüber hinaus könnte sich bei entsprechendem FOMC-Outcome weiteres Abwärtspotenzial ergeben.
Ich würde allerdings auch beim DAX heute sehr genau darauf achten, ob wir tatsächlich einen nachhaltigen Ausbruch bekommen oder lediglich einen kurzfristigen Abgriff vor dem morgigen Event sehen.
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Fazit
Damit befinden wir uns heute in einer ziemlich interessanten Ausgangssituation.
Auf der einen Seite haben wir aktuell einen extrem starken fundamentalen Gegenwind:
Öl über 100 USD, steigende Inflationserwartungen, Treasury-Renditen auf Mehrjahreshochs, einen stärkeren Dollar und einen FOMC, bei dem eine Zinserhöhung von 25 Basispunkten inzwischen mit über 90 % eingepreist ist.
Die Fed dürfte morgen mit hoher Wahrscheinlichkeit ihre Zinsen um 25 Basispunkte erhöhen. Es wäre damit die erste Zinserhöhung seit Juli 2023. Damals hob die Fed den Zielkorridor auf 5,25–5,50 % an.
Gleichzeitig ist es bemerkenswert, dass sich die großen Aktienmärkte trotz dieses Umfelds weiterhin relativ stabil halten.
Genau deshalb wird morgen so wichtig.
Der Markt muss jetzt zeigen, wie viel von diesem hawkishen Szenario bereits eingepreist ist.
Und ein Punkt darf dabei nicht unterschätzt werden:
Die geopolitische Lage kann sich jederzeit verändern.
Sollte es zu einer ernsthaften diplomatischen Annäherung kommen, sollte die Situation rund um die Straße von Hormus wieder deutlich ruhiger werden oder sollte ein Waffenstillstand erreicht werden, könnte der aktuelle Risikoaufschlag sehr schnell aus dem Ölpreis verschwinden.
Und wenn Öl deutlich zurückkommt, würde sich auch die gesamte Kette umkehren:
Öl runter → Inflationserwartungen runter → weniger Druck auf die Fed → Yields runter → Dollar schwächer → Risk Assets wieder deutlich attraktiver.
Genau deshalb würde ich trotz des aktuell sehr bearishen fundamentalen Umfelds nicht einfach blind auf fallende Kurse setzen.
Für mich bleibt heute der wichtigste Punkt:
Nicht die Bewegung vor dem FOMC handeln, sondern verstehen, was der Markt morgen tatsächlich einpreist.
Das war es für den heutigen DAX-Tagesausblick.
Das Ganze stellt wie immer keine Anlageberatung, sondern ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung dar.
Ich wünsche euch allen einen erfolgreichen Handelstag und vor allem stabile Trades.
XAUUSD — Mögliche bullische Reaktion an der UnterstützungszoneGold (XAUUSD) nähert sich aktuell einer deutlich markierten Unterstützungs-/Nachfragezone im Bereich von 4.275–4.285. Der Kurs hat in der Vergangenheit bereits auf diese Zone reagiert, weshalb sie weiterhin ein wichtiger Bereich für die Beobachtung einer möglichen Aufwärtsreaktion ist.
Auf dem Chart ist eine Folge niedrigerer Kursbewegungen zu erkennen, gefolgt von einer Konsolidierung nahe der aktuellen Unterstützungszone. Sollte der Kurs diese Zone halten und Stärke zeigen, liegt der nächste interessante Bereich bei etwa 4.425–4.430.
Wichtige Bereiche:
Einstiegsbereich: 4.275–4.285
Ungültigkeitsbereich: unter 4.247
Zielbereich: 4.425–4.430
Widerstandszone: 4.405–4.435
Dies ist ein technisches Szenario auf Grundlage der markierten Zonen und der Kursstruktur. Die Reaktion des Preises an der Unterstützungszone bleibt entscheidend.
XAUUSD | Fundamental- und Technische AnalyseXAUUSD | Fundamental- und Technische Analyse
📊 Die jüngsten starken US-Inflationsdaten haben den Markt veranlasst, seine Erwartungen hinsichtlich Zinserhöhungen der Federal Reserve anzupassen. Daher sind Zinsbewegungen ein Schlüsselfaktor für die kurzfristige Entwicklung des Goldpreises.
Steigende Zinserwartungen erhöhen typischerweise die Opportunitätskosten des Goldbesitzes und üben somit Abwärtsdruck auf die Preise aus. Da ein Teil dieser Erwartungen jedoch bereits im Markt eingepreist ist, haben sich die Goldpreise nach einer raschen Korrektur erholt und streben derzeit ein neues Gleichgewicht an.
Der Fokus des Marktes liegt weiterhin auf der Sitzung der Federal Reserve. Anleger sind nicht nur besorgt darüber, ob die Zinsen steigen werden, sondern vor allem darüber, ob nachfolgende Maßnahmen die Geldpolitik weiter straffen werden. Steigen die Zinserwartungen weiter, könnten die Goldpreise weiterhin unter Druck stehen; erwartet der Markt hingegen nur eine begrenzte Straffung der Geldpolitik, könnten die Goldpreise steigen.
Der 1-Stunden-Chart zeigt, dass sich die Goldpreise aktuell noch in einem Abwärtstrend befinden. Nachdem der Kurs nahe 4400 auf Widerstand gestoßen war, fiel er weiter und erreichte ein Tief bei etwa 4310. Dies deutet darauf hin, dass die Bären kurzfristig weiterhin die Oberhand haben. Die aktuelle Erholung gleicht eher einer Korrektur innerhalb eines Abwärtstrends, ohne klare Anzeichen einer Trendwende.
Kurzfristig sollte der Bereich zwischen 4350 und 4365 genau beobachtet werden. Dies ist das erste Widerstandsniveau der aktuellen Erholung. Sollte der Kurs von diesem Bereich abprallen und anschließend unter 4300 fallen, könnten die Bären ihren Abwärtstrend fortsetzen und sich verstärkt auf den Bereich zwischen 4290 und 4280 konzentrieren.
Auf der Oberseite ist der starke Widerstandsbereich um 4400 bis 4425 von größerer Bedeutung. Solange der Kurs diesen Bereich nicht durchbrechen und halten kann, bleibt die 1-Stunden-Chart-Strategie bärisch, selbst bei einer weiteren Erholung.
⚠️ Solange der Widerstandsbereich zwischen 4400 und 4425 hält, setzt sich der Abwärtstrend fort. Sollte der Kurs jedoch die Marke von 4425 durchbrechen und weiter steigen, könnte der derzeit fragile Trend zusammenbrechen und der Markt in eine deutlichere Korrekturphase eintreten.
XAUUSD 45M – Unterstützungszone und mögliche ErholungsbewegungGold (XAUUSD) bewegt sich im 45-Minuten-Chart derzeit um den Bereich 4.270, nachdem der Kurs von der Zone um 4.425–4.450 zurückgekommen ist.
Auf dem Chart ist eine wichtige Unterstützungszone bei 4.295–4.305 markiert. Der Kurs befindet sich aktuell darunter, daher ist die Reaktion an dieser Zone besonders interessant.
Darunter befindet sich eine weitere markierte Zone im Bereich von 4.210–4.225, die bei anhaltender Schwäche relevant werden könnte.
Der Chart zeigt ein mögliches Erholungsszenario, sofern sich der Kurs stabilisiert und wieder über die Zone von 4.295–4.305 steigt. In diesem Fall liegt der nächste wichtige Bereich bei der oberen Widerstandszone um 4.445–4.455.
Wichtige Bereiche aus dem Chart:
Aktueller Bereich: ca. 4.270
Unterstützungszone: 4.295–4.305
Untere Zone: 4.210–4.225
Obere Widerstandszone: 4.445–4.455
Auf dem Chart markierter Ungültigkeitsbereich: unter 4.229
Auf dem Chart eingezeichnetes Ziel: ca. 4.447
Der entscheidende Punkt ist die Reaktion des Preises an den markierten Zonen. Eine nachhaltige Bewegung zurück über 4.295–4.305 würde die Erholungsstruktur stärken. Bleibt der Druck bestehen, könnte die untere Zone bei 4.210–4.225 wieder in den Fokus rücken.
XAUUSD – Mögliche Erholung von der unteren UnterstützungszoneGold (XAUUSD) bewegt sich aktuell im Bereich von 4.275, nachdem der Kurs deutlich von der oberen Widerstandszone zurückgekommen ist. Jetzt erreicht der Kurs die untere markierte Unterstützungszone, die für die nächste Reaktion wichtig sein könnte.
Im Chart ist eine abwärts gerichtete Trendlinie von den jüngsten Hochs zu erkennen. Der Kurs befindet sich nun wieder im unteren Bereich bei etwa 4.275–4.290. Sollte sich dort eine klare positive Reaktion zeigen, liegen die nächsten wichtigen Bereiche bei:
Unterstützungszone: 4.275–4.290
Mittlerer Widerstand: 4.330–4.345
Starker Widerstand: 4.420–4.430
Zielbereich im Chart: etwa 4.428
Die dargestellte Idee basiert auf einer möglichen Erholung von der unteren Unterstützungszone in Richtung des oberen Widerstandsbereichs. Ein nachhaltiger Rückgang unter die untere Zone würde dieses Szenario schwächen. Deshalb ist die Kursreaktion an der Unterstützung besonders wichtig.
Schwache Struktur unter einer wichtigen WiderstandszoneXAUUSD zeigt nach mehreren tieferen Hochs (LH) eine schwächere Marktstruktur. Der Kurs ist unter den markierten violetten Bereich um 4.300–4.320 gefallen, wodurch diese Zone nun besonders wichtig bleibt.
Der Chart zeigt eine mögliche Fortsetzung in Richtung der unteren Zone bei 4.080, solange der Kurs unterhalb des hervorgehobenen Bereichs bleibt.
Goldpreis-Showdown: Fokus auf MittwochGoldpreis-Showdown: Fokus auf Mittwoch
Echtzeit-Goldanalyse (14. September):
Die Marke von 4300 wurde durchbrochen; die entscheidende Bewährungsprobe kommt am Mittwoch.
Die Zinserhöhung gilt als so gut wie sicher.
Die bisherige Prognose, die Zinsen im September unverändert zu lassen, hat sich komplett verschoben. Nun wird mit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte gerechnet.
Die US-Notenbank (Fed) will keine Überraschungen riskieren.
Der treibende Effekt der Ölpreise darf nicht außer Acht gelassen werden.
Die Spannungen im Nahen Osten haben die Verhandlungen zwischen dem Iran und den Golfstaaten über Schifffahrtsrouten verzögert und die Erwartungen an eine steigende Energieinflation verstärkt.
Meine Einschätzung:
Auch wenn die Marke von 4300 durchbrochen wurde, ist die Geschichte noch nicht zu Ende.
Die technische Analyse liefert ein wichtiges Signal: Der Bereich zwischen 4300 und 4330 stellt eine Unterstützungszone dar, die in den letzten zwei Monaten wiederholt getestet wurde.
Je häufiger ein Unterstützungsniveau getestet wird, desto entscheidender wird die Marktreaktion sein, wenn es schließlich durchbrochen wird.
Wichtige Unterstützungs-/Widerstandsniveaus:
4280
4250
4200
4150
Widerstandsniveaus:
4300
4330
4350
4400
Da am Montag keine wichtigen US-Wirtschaftsdaten veröffentlicht wurden, dürften die Goldpreise den Rest des Tages in der Spanne von 4250 bis 4330 schwanken, ohne dass ein deutlicher Ausbruch erwartet wird.
Die eigentliche Bewährungsprobe kommt am Mittwoch. Der Markt hat bereits eine Wahrscheinlichkeit von 87 % für eine Zinserhöhung bei der Fed-Sitzung am 15. und 16. September eingepreist; eine Zinserhöhung selbst gilt als nahezu sicher.
Der entscheidende Faktor für die Goldpreisentwicklung wird die Formulierung der geldpolitischen Erklärung und der Ton der Pressekonferenz sein:
Lockerere Signale: Die Goldpreise könnten auf 4410 oder sogar darüber steigen.
Kaufsignale: Der Goldpreis könnte die Marke von 4250 oder sogar darunter testen. Handelsstrategie (nur Intraday):
Aktuelle Strategie:
Verkaufssignal: 4295–4300
Stop-Loss: 4320–4330
Gewinnmitnahme: 4280 4260 4200
DAX Tagesausblick 14.09.– Weitere Eskalation im Ölpreis Guten Morgen zusammen,
wir starten in eine neue Handelswoche, wobei der heutige Montag insgesamt eher ruhig ausfällt. Den ausführlichen Wochenausblick für KW38 mit den verschiedenen FOMC-Szenarien habe ich bereits gestern veröffentlicht – schaut dort gerne vorbei, wenn ihr euch noch einmal ausführlicher mit den möglichen Szenarien für Mittwoch beschäftigen möchtet.
Der große Fokus dieser Woche liegt klar auf Mittwoch mit dem FOMC-Entscheid und den US-Retail-Sales-Daten. Heute stehen dagegen nur wenige wirklich marktbewegende Wirtschaftsdaten auf der Agenda.
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Agenda
* Geopolitische Lage
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* Märkte & Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX Tagesausblick
* Fazit
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1. Geopolitische Lage
Die geopolitische Lage bleibt angespannt.
Im Konflikt zwischen Iran und den USA gibt es weiterhin keine nachhaltige Entspannung. Gleichzeitig bleibt die Straße von Hormus ein zentraler Unsicherheitsfaktor für die globalen Energiemärkte. Die Zahl der kommerziellen Schiffspassagen ist zuletzt deutlich zurückgegangen.
Auch die geplanten Gespräche zwischen Iran und den Golfstaaten wurden verschoben. Damit bleibt insbesondere der Ölmarkt weiterhin stark von geopolitischen Schlagzeilen abhängig.
Für die Märkte bedeutet das vor allem:
Öl bleibt der zentrale Faktor für die Inflationserwartungen und damit auch für die Fed.
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Der heutige Montag ist aus makroökonomischer Sicht vergleichsweise ruhig.
Im Fokus stehen heute vor allem:
EZB-Schnabel
EZB-Präsidentin Lagarde
Darüber hinaus gibt es heute nur wenige Daten mit größerem Einfluss auf die globalen Märkte.
Auch der morgige Dienstag bleibt vergleichsweise überschaubar.
Der eigentliche Hauptfokus liegt eindeutig auf Mittwoch:
FOMC-Entscheidung + US Retail Sales + weitere US-Daten.
Dementsprechend erwarte ich vor Mittwoch eher ein Umfeld mit erhöhter Vorsicht und potenziell mehr Range-Trading als einer großen nachhaltigen Bewegung.
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3. Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Beim US Oil haben wir zum Wochenstart ein Gap Up gesehen.
Aktuell liegen wir rund +2,63 % im Plus und notieren bei etwa 102,50 USD.
Damit bleibt Öl weiterhin oberhalb der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke.
Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Situation würde ich hier nicht versuchen, das mögliche Top blind zu shorten.
Für mich bleiben die Fundamentaldaten und geopolitischen Entwicklungen entscheidend.
Die ausführliche Analyse und die möglichen Auswirkungen auf Inflation, Fed und Risk Assets habe ich bereits im neuen Video bzw. Wochenausblick ausführlicher behandelt.
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US Bonds
Bei den US-Treasuries sehen wir zum Wochenstart zunächst leichte Rückgänge:
* 3Y: −0,21 %
* 5Y: −0,27 %
* 10Y: −0,12 %
* 30Y: −0,07 %
Spannend wird vor allem die Reaktion rund um den FOMC-Entscheid am Mittwoch.
Warum steigen die Treasury Yields grundsätzlich?
* Höhere Inflationserwartungen
* Ölpreis oberhalb von 100 USD
* Höhere erwartete Fed Funds Rate
* Weniger Hoffnung auf schnelle Lockerungen
* Höhere reale Renditen
* Zusätzlich höhere Risiko- und Laufzeitprämien
Kurz gesagt:
Der Bondmarkt preist aktuell nicht nur Inflation, sondern eine längere Phase höherer Zinsen ein.
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DXY
Auch der Dollar startet positiv in die neue Woche.
Der DXY liegt aktuell rund +0,45 % im Plus.
Nachdem wir zuletzt die 99,50er-Marke erreicht beziehungsweise darüber geschlossen haben, bleibt diese Zone für mich kurzfristig entscheidend.
Sollte sich der Ausbruch über 99,50 nachhaltig bestätigen, wäre die nächste relevante Marke die 100,00.
Gerade mit Blick auf den FOMC bleibt der Dollar damit ein wichtiger Indikator.
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VIX
Auch beim VIX sehen wir einen deutlichen Anstieg.
Der Volatilitätsindex ist aktuell rund 12 % höher und notiert bei etwa 17,72.
Das ist vor dem FOMC grundsätzlich nicht überraschend.
Spannend wird jetzt die 20er-Marke.
Sollte der VIX diese Zone nachhaltig überschreiten, würde das auf eine deutlich steigende Unsicherheit im Markt hindeuten.
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4. Risk Assets im Überblick
Nvidia
Bei Nvidia sehen wir vorbörslich aktuell einen Kurs von etwa 213 USD.
Damit bleibt die Zone zwischen 212–213 USD für mich entscheidend.
Sollten wir diese Unterstützung nachhaltig verlieren, wären zunächst:
207 USD
und anschließend perspektivisch:
200–198 USD
relevant.
Die Zone 212–213 USD bleibt gemeinsam mit den 217 USD damit ein wichtiger Supportbereich.
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Bitcoin
Bei Bitcoin ist seit dem letzten Close zunächst nichts Außergewöhnliches passiert.
Der Markt bleibt weiterhin in einer entscheidenden Zone.
Gerade mit Blick auf den FOMC wäre ich hier vorsichtig und würde keine unnötigen Positionen erzwingen.
Die verschiedenen Szenarien habe ich bereits im gestrigen Wochenausblick ausführlicher dargestellt.
Für mich gilt daher aktuell:
Abwarten, welche Richtung der Markt tatsächlich bestätigt.
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S&P 500
Beim S&P 500 sehen wir zum Wochenstart ein Gap Down von rund −0,70 %.
Kurzfristig bleibt für mich insbesondere das September-Monatstief bei 7.586,5 Punkten relevant.
Sollten wir darunter brechen, wäre zunächst die Zone um 7.549 Punkte interessant.
Insgesamt erwarte ich vor dem FOMC eher:
mehr Range-Trading, Abgriffe und Fehlausbrüche
als eine große nachhaltige Bewegung.
Eine Ausnahme wäre natürlich eine deutliche Veränderung der geopolitischen Lage.
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Nasdaq
Beim Nasdaq sehen wir aktuell rund −0,52 %.
Damit testen wir bereits das September-Monatstief.
Sollten wir dieses nachhaltig unterschreiten, wäre die nächste relevante Supportzone für mich zunächst bei 28.500 Punkten.
Trotzdem würde ich hier nicht blind shorten.
Es ist durchaus möglich, dass wir lediglich einen kurzen Abgriff sehen und anschließend wieder innerhalb der bisherigen Range schließen.
Gerade vor dem FOMC bleibt daher Vorsicht angesagt.
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US30
Auch beim US30 sehen wir zunächst ein leichtes Gap Down, das allerdings bereits teilweise wieder aufgeholt wurde.
Die grundsätzliche Analyse bleibt für mich unverändert und wurde bereits im Wochenausblick sowie im Video ausführlich besprochen.
Auch hier würde ich vor dem FOMC keine unnötigen Positionen erzwingen.
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5. DAX Tagesausblick
Auch beim DAX sehen wir zum Wochenstart zunächst ein Gap Down von rund −0,41 %.
Die übergeordnete Analyse bleibt ebenfalls unverändert.
Kurzfristig könnte der H4-Close oberhalb von 25.500 Punkten interessant werden.
Sollten wir anschließend die relevanten Daily Highs von Freitag und Donnerstag der Vorwoche brechen und damit die Zone um 25.780 Punkte zurückerobern, könnte sich kurzfristig ein Long-Szenario ergeben.
Trotzdem wäre ich aktuell eher auf der vorsichtigen Seite.
Wir befinden uns unmittelbar vor dem FOMC und damit vor einem Ereignis, das die Märkte sehr schnell in beide Richtungen bewegen kann.
Für mich gilt daher:
Nicht zwanghaft positionieren, sondern auf bestätigte Bewegungen warten.
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Fazit
Wir sehen heute trotz der weiterhin angespannten geopolitischen Lage zunächst einen vergleichsweise ruhigen Wochenstart.
Der große gemeinsame Nenner über die Märkte hinweg bleibt:
Öl über 100 USD → Inflationserwartungen → Fed → Treasury Yields → DXY → Risk Assets.
Gleichzeitig stehen wir unmittelbar vor dem FOMC.
Daher erwarte ich bis Mittwoch grundsätzlich eher Ranges, Abgriffe und Fehlausbrüche, bevor der Markt eine größere Richtung vorgibt.
Der entscheidende Tag dieser Woche bleibt für mich ganz klar:
Mittwoch.
Bis dahin würde ich den Markt nicht unnötig erzwingen, sondern auf saubere Bestätigungen warten.
Ich wünsche euch einen guten und erfolgreichen Start in die Handelswoche.
Gold Spot / U.S. Dollar — 45-Minuten-ChartGold notiert aktuell im Bereich von 4.328,8 und testet damit die markierte Unterstützungs- und Nachfragezone bei etwa 4.310–4.330.
Nach der Ablehnung im oberen Bereich bei 4.420–4.435 bewegte sich der Kurs nach unten und bildete mehrere tiefere Hochs. Dadurch bleibt der kurzfristige Kursverlauf zunächst vorsichtig.
Wichtige Zonen
Unterstützungsbereich: 4.310–4.330
Nachfragezone: 4.310–4.330
Widerstandsbereich: 4.420–4.435
Angebotszone: etwa 4.330–4.435
Mögliche Szenarien
Hält der Kurs den Bereich 4.310–4.330 und zeigt dort eine klare Reaktion, könnte sich der Fokus wieder auf höhere Kursbereiche richten, zunächst auf die nahegelegene Struktur und später auf 4.420–4.435.
Bleibt der Kurs dagegen nachhaltig unter 4.310, würde die aktuelle Nachfragezone an Bedeutung verlieren und weiterer Abwärtsdruck könnte entstehen.
Wochenausblick KW38–Fundamental,Makro und Technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW 38.
Willkommen zum Wochenausblick für die Handelswoche KW 38.
Die kommende Handelswoche hat es in sich. Nach einer bereits sehr volatilen KW37 rückt mit dem FOMC-Zinsentscheid am Mittwoch das mit Abstand wichtigste makroökonomische Event der Woche in den Mittelpunkt . Gleichzeitig bleiben die geopolitischen Risiken rund um den Nahen Osten, den Iran, Saudi-Arabien und die Straße von Hormus ein entscheidender Faktor für die Inflation und damit auch für die Geldpolitik der Notenbanken.
Während der Wochenstart noch vergleichsweise ruhig ausfällt, konzentriert sich das Risiko ab Mittwoch auf wenige, dafür umso wichtigere Termine: Retail Sales, Crude Oil Inventories, der FOMC-Zinsentscheid, die neuen Economic Projections, der Dot Plot und anschließend die Pressekonferenz. Am Donnerstag folgen unter anderem die europäischen Inflationsdaten und der Philadelphia Fed Manufacturing Index.
Für mich ist deshalb entscheidend, nicht nur auf den eigentlichen Zinsentscheid zu schauen. Viel wichtiger wird die Kombination aus Zinsentscheid, Dot Plot, wirtschaftlichen Projektionen, Statement und den Aussagen von Fed Chair Kevin Warsh . Denn genau daraus wird sich ableiten lassen, wie restriktiv oder dovish die Fed tatsächlich in den Jahresendspurt geht.
Für die gesamte Analyse habe ich zusätzlich ein ausführliches Video veröffentlicht, in dem ich die fundamentalen Entwicklungen, die wichtigsten Märkte sowie die entscheidenden Szenarien für die kommende Woche detailliert durchgehe.
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1. Geopolitische Lage – Öl bleibt der zentrale Risikofaktor
Die geopolitische Lage bleibt auch in KW38 ein wesentlicher Treiber für die Märkte.
Besonders kritisch ist weiterhin die Situation rund um den Iran und die Straße von Hormus. Am Wochenende kamen erneut Meldungen über Angriffe auf Schiffe in der Region hinzu. Gleichzeitig wurde berichtet, dass Iran und Oman an alternativen Routen für Ein- und Ausfahrten aus der Straße von Hormus arbeiten. Eine vollständige Wiederöffnung hängt laut den vorliegenden Meldungen allerdings weiterhin von den Bedingungen und Gesprächen mit den USA ab.
Auch Saudi-Arabien bleibt direkt betroffen. Nach den Angriffen auf Infrastruktur und insbesondere die East-West-Pipeline wurde die Pipeline zunächst vorsorglich geschlossen. Gleichzeitig gab es weitere Warnungen vor möglichen Angriffen und Meldungen über Raketen- beziehungsweise Drohnenaktivität.
Für die Märkte ist dabei nicht nur entscheidend, was militärisch passiert, sondern vor allem, ob die Ölversorgung tatsächlich beeinträchtigt bleibt.
Genau hier liegt aktuell das größte makroökonomische Problem: US Oil notiert wieder oberhalb der Marke von 100 Dollar.
Brent schloss am Freitag bei rund 104,61 Dollar, nachdem der Markt zwischenzeitlich deutlich höher gehandelt hatte. Gleichzeitig sehen wir im September bereits einen massiven Anstieg beim Ölpreis.
Sollte sich der Ölpreis nachhaltig oberhalb von 100 Dollar etablieren, entsteht damit zusätzlicher Inflationsdruck für die kommenden Monate. Das ist für die Fed besonders problematisch, weil die Notenbank ohnehin mit einer Inflation oberhalb ihres Zielwertes zu kämpfen hat.
Auch für die EZB ist das relevant. Die EZB hat am 10. September bereits die drei Leitzinsen um 25 Basispunkte angehoben und gleichzeitig deutlich gemacht, dass der Konflikt im Nahen Osten zusätzlichen Inflationsdruck erzeugt.
Die entscheidende Frage für die kommende Woche lautet deshalb:
Kann Öl wieder deutlich unter 100 Dollar zurückfallen – oder etabliert sich die 100-Dollar-Marke als neues Preisniveau?
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten – Rückblick KW37
US CPI – Inflation bleibt das zentrale Thema
Der US-CPI vom Freitag war auf den ersten Blick gemischt, bei genauerer Betrachtung aber durchaus relevant für die Fed.
Die Headline-Inflation lag bei 3,4 % YoY und damit unverändert gegenüber dem Vormonat. Auf Monatsbasis stieg der CPI um 0,4 %.
Noch wichtiger war allerdings die Core-Inflation. Diese lag bei 0,3 % MoM und 2,4 % YoY. Damit ist die Jahresrate zwar weiter rückläufig, die monatliche Dynamik lag aber oberhalb dessen, was sich der Markt zuvor erhofft hatte.
Ein großer Teil des monatlichen Anstiegs kam vom Energiesektor: Benzin verteuerte sich im August um 3,9 %, der gesamte Energieindex stieg um 2,1 %.
Damit ergibt sich ein interessantes Bild:
Die langfristige Inflationsentwicklung verbessert sich weiterhin, gleichzeitig kommen über Energie und andere Komponenten neue Preisdruckfaktoren hinzu.
Und genau deshalb ist der CPI für den FOMC so wichtig.
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PPI – zusätzlicher Inflationsdruck auf Produzentenebene
Bereits der PPI vom Donnerstag hatte gezeigt, dass der Preisdruck keineswegs vollständig verschwunden ist.
Der US-PPI für die Endnachfrage stieg im August um 0,4 % MoM und lag damit 5,4 % über dem Vorjahreswert.
Besonders auffällig war der Anstieg bei den Güterpreisen. Diese legten um 1,1 % zu, während die Energiepreise innerhalb der finalen Nachfrage um 4,2 % stiegen.
Damit hatten wir unmittelbar vor dem CPI bereits ein Signal, dass die Inflation nicht einfach geradlinig in Richtung 2 % läuft.
Für die Fed entsteht dadurch ein schwieriges Umfeld:
Arbeitsmarkt nicht schwach genug für eine aggressive Lockerung, Inflation noch oberhalb des Zielwertes und gleichzeitig ein Ölpreis, der erneut über 100 Dollar steigt.
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NFP – Arbeitsmarkt überraschend stabil
Auch der letzte Arbeitsmarktbericht liefert der Fed keinen Grund für eine aggressive Lockerung.
Im August wurden 162.000 neue Non-Farm Payrolls geschaffen. Die Arbeitslosenquote blieb bei 4,1 %.
Das ist insofern wichtig, weil der Arbeitsmarkt damit zwar nicht mehr übermäßig stark wirkt, aber auch keinen akuten Einbruch zeigt.
Die Fed bekommt damit aktuell genau das Szenario, das geldpolitisch unangenehm ist:
Inflation zu hoch, Arbeitsmarkt stabil genug und gleichzeitig geopolitischer Druck auf die Energiepreise.
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3. Michigan Consumer Sentiment & Inflation Expectations
Zusätzlich kamen am Freitag die vorläufigen Michigan-Daten.
Das Michigan Consumer Sentiment lag bei 47,8 Punkten gegenüber einer Erwartung von 51,0 und zuvor 51,7.
Noch interessanter waren die Inflationserwartungen:
Die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate lagen bei 4,5 % gegenüber 5,1 % erwartet und 5,1 % zuvor.
Die langfristigen Erwartungen für fünf Jahre lagen bei 3,4 % gegenüber 3,5 % erwartet und 3,5 % zuvor.
Damit haben sich die Inflationserwartungen etwas verbessert. Gleichzeitig bleibt das absolute Niveau weiterhin deutlich oberhalb des Fed-Ziels.
Für die kommende Woche ist deshalb entscheidend, ob die Fed diese Verbesserung als nachhaltige Entwicklung interpretiert oder weiterhin von erhöhten Inflationsrisiken ausgeht.
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4. Wirtschaftsdaten KW38 – der Wochenkalender
Der Wochenstart bleibt zunächst relativ ruhig.
Am Montag stehen unter anderem Aussagen von EZB-Vizepräsidentin Schnabel sowie EZB-Präsidentin Lagarde auf dem Programm.
Auch am Dienstag bleibt der Kalender vergleichsweise überschaubar, mit einigen europäischen Konjunkturdaten und weiteren Aussagen aus dem EZB-Umfeld.
Ab Mittwoch verändert sich das Bild jedoch komplett.
Mittwoch
* US Core Retail Sales
* US Retail Sales
* US Crude Oil Inventories
* Aussagen von Christine Lagarde
* FOMC Interest Rate Decision
* FOMC Economic Projections
* FOMC Statement
* FOMC Dot Plot / Interest Rate Projections
* FOMC Press Conference
Der Mittwoch ist damit eindeutig der wichtigste Tag der gesamten Woche. Die Fed tagt am 15. und 16. September; der Zinsentscheid und die Pressekonferenz erfolgen am 16. September.
Die Retail Sales sind deshalb interessant, weil sie einen direkten Blick auf die Konsumnachfrage der US-Wirtschaft geben. Ein sehr starker Konsum würde die Argumentation für eine weiterhin restriktive Geldpolitik unterstützen, während schwächere Daten den Markt in Richtung einer dovisheren Interpretation bewegen könnten.
Donnerstag
* EZB Lane
* Eurozone HICP / CPI
* Core CPI
* Philadelphia Fed Manufacturing Index
* Initial Jobless Claims
Besonders die europäischen Inflationsdaten sind relevant, nachdem die EZB zuletzt selbst aufgrund der geopolitischen Lage zusätzlichen Inflationsdruck hervorgehoben hat.
Freitag
Der Kalender wird wieder deutlich ruhiger.
Relevant bleiben unter anderem die Eurogroup Meetings, weitere Aussagen aus dem Fed- und EZB-Umfeld sowie insbesondere Christine Lagarde.
Auch am Freitag stehen unter anderem Aussagen von Fed-Governor Bowman auf dem Kalender.
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5. Earnings & Corporate News
Bei den klassischen Earnings sehe ich für diese Woche keine vergleichbaren Schwergewichte wie bei einem großen Tech-Earnings-Cluster.
Interessanter sind aktuell vielmehr die Entwicklungen rund um die großen AI-Unternehmen.
Insbesondere Nvidia, Anthropic und mögliche IPO-Themen rund um die AI-Branche sorgen weiterhin für Aufmerksamkeit. Nvidia wurde zuletzt im Zusammenhang mit einer möglichen Beteiligung beziehungsweise Finanzierung von Anthropic genannt.
Für die Märkte ist das vor allem deshalb interessant, weil AI und Halbleiter weiterhin einen erheblichen Teil der Performance des US-Aktienmarktes tragen.
Für meine Analyse bleiben deshalb Nvidia und insbesondere der Nasdaq wichtiger als ein einzelner Earnings-Beat eines kleineren Unternehmens.
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6. Fed & EZB – was ist aktuell eingepreist?
Beim FOMC ist die Situation mittlerweile extrem interessant.
Für den 16. September preist der Markt aktuell:
* 12,7 % für unveränderte Zinsen
* 87,3 % für eine Erhöhung um 25 Basispunkte
Damit ist ein 25-Basispunkte-Schritt klar der Basiscase, aber eben noch nicht zu 100 % eingepreist.
Für Oktober sehen wir:
* 6,5 % Hold
* 51,0 % +25 BP
* 42,5 % +50 BP
Für Dezember:
* 2,3 % Hold
* 22,1 % +25 BP
* 48,0 % +50 BP
* 27,6 % +75 BP
Damit wird aktuell eine sehr deutliche weitere Straffung eingepreist.
Die zentrale Frage ist deshalb nicht mehr nur:
„Hebt die Fed am Mittwoch die Zinsen an?“
Die eigentliche Frage lautet:
„Wie viele weitere Zinserhöhungen signalisiert die Fed danach?“
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7. Fed – NFP, PPI, CPI, FOMC Minutes und Dot Plot
Wenn wir die vergangenen Daten zusammenführen, ergibt sich ein ziemlich klares Bild.
Der NFP-Bericht zeigt einen weiterhin stabilen Arbeitsmarkt. Der PPI zeigt erhöhten Preisdruck auf Produzentenebene. Der CPI bestätigt mit 3,4 % Headline und 2,4 % Core zwar eine gewisse Verbesserung, zeigt auf Monatsbasis aber weiterhin eine relativ hohe Dynamik.
Und genau hier kommen die FOMC Minutes ins Spiel.
Beim Juli-Meeting hielt die Fed den Leitzins zunächst bei 3,50–3,75 %. Gleichzeitig stimmten bereits drei Mitglieder für eine Erhöhung um 25 Basispunkte. Die Mehrheit sah zusätzliche Daten als notwendig an, um mehr Klarheit über den Inflationsausblick zu bekommen.
Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte:
Die Fed war bereits im Juli nicht geschlossen dovish.
Drei Mitglieder wollten bereits damals erhöhen.
Auch der damalige Markt erwartete bereits eine Zinserhöhung im September und eine weitere im ersten Quartal des Folgejahres.
Der damalige Dot Plot aus Juni zeigte zudem einen Median von 3,8 % für Ende 2026, 3,6 % für 2027 und 3,4 % für 2028. Gleichzeitig lag die Median-Prognose für die PCE-Inflation 2026 bei 3,6 %.
Das bedeutet: Die Fed hatte bereits vor den aktuellen Daten eine relativ restriktive Sicht auf die Inflation.
Jetzt kommen jedoch drei neue Faktoren hinzu:
1. Der CPI bleibt oberhalb des Zielwertes.
2. Der Arbeitsmarkt ist stabil.
3. Öl notiert wieder über 100 Dollar.
Damit wird der neue Dot Plot extrem wichtig.
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8. Was brauchen wir für eine dovishe Fed?
Für ein wirklich dovishes Szenario reicht meiner Meinung nach ein einfacher 25-Basispunkte-Schnitt nicht aus.
Der Markt muss vielmehr erkennen, dass die Fed danach wieder deutlich weniger restriktiv agieren möchte.
Dafür wären mehrere Punkte entscheidend:
* geringere Inflationsprojektionen
* eine niedrigere Zinspfad-Projektion im Dot Plot
* stärkere Betonung von Arbeitsmarktrisiken
* weniger Bereitschaft zu weiteren Erhöhungen
* ein klarer datenabhängiger Ansatz ohne Vorfestlegung weiterer Hikes
Genau hier sehe ich die Besonderheit unter Kevin Warsh.
Die Kommunikation ist weniger darauf ausgelegt, den Markt bereits Wochen vorher auf einen festen zukünftigen Pfad festzulegen. Stattdessen bleibt die Datenabhängigkeit zentral.
Das bedeutet für uns als Marktteilnehmer:
Jeder neue Inflations- oder Arbeitsmarktbericht kann die Zinserwartungen wieder massiv verändern.
Und genau das haben wir in den vergangenen Wochen gesehen.
Deshalb würde ich mich nicht ausschließlich an einzelnen Aussagen aus einem FOMC-Statement festhalten. Viel wichtiger wird die Kombination aus Statement, Dot Plot, Projektionen und Pressekonferenz.
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9. FOMC-Szenarien für Risk Assets
Bullishes Szenario für Risk Assets
Ein bullishes Szenario wäre für mich:
25-Basispunkte-Erhöhung, aber anschließend eine deutlich dovishere Kommunikation.
Wenn der Dot Plot weniger weitere Erhöhungen signalisiert, die Fed die Arbeitsmarktrisiken stärker betont und gleichzeitig keine aggressive weitere Straffung ankündigt, könnte das zu fallenden Renditen und einem schwächeren Dollar führen.
Zusammen mit einer Entspannung beim Öl wäre das das ideale Umfeld für Aktien, Bitcoin und andere Risk Assets.
Neutrales Szenario
25 Basispunkte werden geliefert und entsprechen weitgehend den Erwartungen.
Der Dot Plot bleibt relativ nah an den bisherigen Erwartungen und Warsh betont weiterhin die Datenabhängigkeit.
Dann wäre für mich weniger der erste Kursausschlag entscheidend, sondern die Reaktion von DXY, Bonds und VIX.
Bearishes Szenario
Die Fed erhöht um 25 Basispunkte und signalisiert gleichzeitig weitere Zinserhöhungen.
Sollten die Projektionen nach oben angepasst werden und Warsh klarstellen, dass die aktuelle Inflation weiterhin zu hoch ist, könnte der Markt sehr hawkish reagieren.
In Verbindung mit Öl über 100 Dollar wäre das das schwierigste Szenario für Risk Assets.
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10. Märkte & Korrelationen
US Oil
US Oil war der zentrale Markt der vergangenen Woche.
Für September stehen wir mittlerweile bei rund +16 %, allein in KW37 lag der Anstieg bei ungefähr +9,7 %.
Das Wochenhoch lag bei rund 104,50 Dollar, geschlossen wurde die Woche praktisch direkt an der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke bei 99,98 Dollar.
Solange es keine nachhaltige geopolitische Entspannung gibt, würde ich hier nicht aggressiv auf fallende Kurse setzen.
Die Marke von 100 Dollar ist für mich entscheidend.
Hält sich Öl oberhalb dieser Zone, bedeutet das zusätzlichen Inflationsdruck in den kommenden Monaten – und damit ein Problem für die Fed und EZB.
Für ein erstes Short-Momentum wäre für mich ein Bruch des Freitags-Tiefs beziehungsweise der Zone um 98,40–98,50 Dollar interessant.
Dann könnte eine Korrektur in Richtung 91,60 Dollar möglich werden.
Von dort wäre wiederum entscheidend, wie sich die geopolitische Lage entwickelt.
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US Bonds
Auch bei den US-Renditen sehen wir massive Bewegungen.
In KW37 stieg die Rendite:
* 3Y: +6,1 %
* 5Y: +5,31 %
* 10Y: +4,0 %
* 30Y: +2,22 %
Solche Renditesprünge zeigen, wie stark der Markt seine Erwartungen an die zukünftige Geldpolitik verändert.
Steigende Renditen bedeuten höhere Finanzierungskosten und setzen gleichzeitig Druck auf hoch bewertete Aktien.
Besonders relevant ist deshalb die Reaktion der Bonds am Mittwoch.
Eine dovishe Fed könnte die Renditen deutlich zurückbringen und damit gleichzeitig Unterstützung für Risk Assets liefern.
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DXY
Der Dollar konnte sich trotz der zwischenzeitlichen Schwäche wieder oberhalb von 99 etablieren.
Für mich sind jetzt die FOMC-Szenarien entscheidend.
Bleibt der DXY über 99 und reagiert die Fed hawkish, sehe ich zunächst 99,50 und anschließend die 100,00–100,10 als relevante Ziele.
Im neutralen Szenario wäre eine Range um 99 denkbar.
Sollte die Fed hingegen klar dovish auftreten, wäre zunächst 98,50 interessant. Darunter liegt 98,27.
Übergeordnet könnte bei einer deutlichen Auspreisung weiterer Zinserhöhungen sogar ein Rücklauf in Richtung 97,60 interessant werden.
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VIX
Der VIX steht aktuell bei etwa 15,85.
In KW37 gab es rund um den CPI kurzfristige Volatilitätsspitzen, der Markt konnte diese jedoch relativ schnell wieder abbauen.
Das wird am Mittwoch sehr interessant.
Ein hawkisher FOMC könnte den VIX deutlich nach oben treiben.
Ein dovisher FOMC zusammen mit fallendem Öl und sinkenden Renditen wäre dagegen ein ideales Umfeld für eine weitere Beruhigung der Volatilität.
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11. Risk Assets
Nvidia
Nvidia bleibt einer der wichtigsten Tech-Werte für meine Risk-Asset-Analyse.
Im bullishen Szenario sehe ich die 217 Dollar als zentrale Support-Zone.
Hält diese Zone, wären anschließend 230 Dollar beziehungsweise 232 Dollar interessant.
Im neutralen Szenario wäre ein Bruch von 217 möglich, allerdings mit Support im Bereich 212–213 Dollar.
Im bearishen Szenario müsste auch diese Zone brechen. Dann wäre zunächst 207 Dollar relevant, anschließend 200–198 Dollar.
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Bitcoin
Bitcoin hatte eine schwächere KW37 und verlor auf Wochenbasis rund 4,44 %.
Im bullishen Szenario ist für mich zunächst der August-Schlusskurs bei 78.588 Dollar entscheidend.
Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte den Weg Richtung 83.000 Dollar öffnen.
Im neutralen Szenario sehe ich dagegen einen erneuten Rücklauf in Richtung 74.500 Dollar.
Dort liegt eine extrem wichtige langfristige Support-Zone.
Sollte auch diese brechen, wären 69.000–68.000 Dollar die nächsten größeren Ziele.
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S&P 500
Der S&P 500 verlor in KW37 rund 0,8 %.
Gleichzeitig konnte der Markt am Freitag nach dem CPI wieder deutlich zurückkommen und oberhalb von 7.650 Punkten schließen.
Im bullishen Szenario ist für mich der August-Schlusskurs bei 7.700 entscheidend.
Darüber wären 7.767–7.782 die nächsten wichtigen Bereiche.
Im neutralen Szenario wäre ein Rückfall unter 7.650 denkbar, anschließend könnten die September-Lows und die Zone um 7.547–7.584 erneut getestet werden.
Im bearishen Szenario wäre ein nachhaltiger Bruch des September-Tiefs bei 7.584 problematisch.
Darunter sehe ich zunächst 7.549 und anschließend die psychologisch wichtige 7.500er Marke.
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Nasdaq
Der Nasdaq verlor in KW37 rund 0,61 %, konnte allerdings das Hoch der Vorwoche herausnehmen und das Wochentief respektieren.
Die Zone um 29.000 Punkte hat sich erneut als wichtiger Support erwiesen.
Bullish wird es für mich oberhalb von 29.500 und insbesondere bei einem Bruch des September-Hochs bei 29.748 Punkten.
Dann wäre die 30.000er Marke das nächste große Ziel.
Sollte sich gleichzeitig die geopolitische Lage entspannen und Öl deutlich zurückkommen, wären sogar neue Allzeithochs perspektivisch wieder denkbar.
Neutral wäre für mich ein Ausbruch über 29.500 beziehungsweise 29.748 mit anschließender Rejection zurück unter 29.500.
Bearish wird es unter dem September-Tief bei 28.870 Punkten.
Dann wären 28.500 und anschließend 28.000 die nächsten relevanten Zonen.
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US30
Der Dow Jones verlor in KW37 rund 1,27 % und schloss bei 52.547 Punkten.
Der Freitag war allerdings ein kleiner Befreiungsschlag, nachdem sich der Index wieder über wichtige Key Levels bewegen konnte.
Bullish wäre für mich zunächst die Rückeroberung von 53.000 Punkten.
Darüber wären 53.500 und anschließend 54.000 interessant.
Neutral wäre ein erneuter Test der 53.000 mit anschließender Rejection und einem Rücklauf Richtung 52.000.
Bearish wird es bei einem Bruch des September-Tiefs um 52.000.
Dann wären zunächst 51.500 und anschließend perspektivisch 50.580 Punkte interessant.
Letzteres wäre ungefähr der Retest des letzten Allzeithochs aus Februar und würde bereits eine deutlich größere Korrektur voraussetzen.
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12. DAX – mein charttechnischer Ausblick
Kommen wir zum für mich wichtigsten Chart: dem DAX.
Der DAX verlor in KW37 rund 1,85 % und schloss bei 25.562 Punkten.
Am Freitag konnte sich der Index im Bereich der 25.500er Marke stabilisieren.
Damit stehen wir an einer aus meiner Sicht sehr wichtigen Entscheidungszone.
Bullishes Szenario
Sollte sich der DAX oberhalb von 25.780 Punkten stabilisieren, also oberhalb des August-Tiefs, wäre für mich zunächst die 26.000er Marke interessant.
Kann sich der Markt darüber etablieren, könnte anschließend die Zone um 26.200 Punkte in den Fokus rücken.
Neutrales Szenario
Im neutralen Szenario kann ich mir ebenfalls einen erneuten Test der 26.000 vorstellen.
Entscheidend wäre dann allerdings die Reaktion.
Eine starke Rejection könnte den DAX wieder in eine Range zwischen etwa 25.500 und 26.000 drücken.
Selbst ein Test von 25.780 mit anschließender Ablehnung wäre für mich möglich.
Bearishes Szenario
Bearish wird es für mich bei einem nachhaltigen Bruch des September-Tiefs beziehungsweise des Wochentiefs der KW37.
Dann wäre zunächst die 25.000er Marke das nächste Ziel.
Sollte auch dort kein Support entstehen, könnte eine größere Korrektur bis in den Bereich von 24.500 Punkten folgen.
Trotzdem bleibe ich beim DAX vorsichtig mit Shorts.
Warum?
Wir haben in den vergangenen größeren Korrekturen vom Allzeithoch bereits mehrfach Bewegungen von ungefähr 5 % gesehen.
Auch diesmal befinden wir uns inzwischen ungefähr 5 % unter dem Allzeithoch und gleichzeitig an einer entscheidenden technischen Unterstützungszone.
Deshalb würde ich den DAX aktuell nicht blind bearish betrachten.
Sollte sich die Fed in einem dovisheren Szenario präsentieren, Öl zurückkommen und die geopolitische Lage zumindest teilweise entspannen, könnte genau hier wieder ein größerer Long-Trend entstehen.
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Fazit
Die KW38 wird eine der wichtigsten Handelswochen der vergangenen Monate.
Der Wochenstart dürfte noch relativ ruhig verlaufen. Ab Mittwoch verändert sich das Bild jedoch vollständig.
Der Fokus liegt auf der Fed.
Dabei ist der reine Zinsschritt für mich fast zweitrangig. Ein 25-Basispunkte-Schritt ist mit aktuell 87,3 % bereits sehr stark eingepreist.
Entscheidend werden Dot Plot, Economic Projections, Statement und Pressekonferenz.
Gleichzeitig bleibt Öl der größte externe Risikofaktor.
Ein Ölpreis über 100 Dollar würde den Inflationsdruck weiter erhöhen und könnte die Fed dazu zwingen, länger restriktiv zu bleiben. Genau deshalb müssen wir in KW38 nicht nur auf DAX, Nasdaq oder S&P 500 schauen, sondern die gesamte Korrelation aus Öl, US-Renditen, DXY, VIX und Risk Assets beobachten.
Für mich ist das wichtigste übergeordnete Bild deshalb:
Dovisher FOMC + fallende Renditen + schwächerer Dollar + fallendes Öl = positives Umfeld für Risk Assets.
Hawkisher FOMC + steigende Renditen + stärkerer Dollar + Öl über 100 Dollar = deutlich schwierigeres Umfeld für Risk Assets.
Und genau dazwischen liegt aktuell der Markt.
Beim DAX bleibe ich trotz der Korrektur vorsichtig bearish. Die Zone um 25.500 bis 25.780 ist für mich technisch zu wichtig, um hier einfach blind Short zu sein. Ein Bruch der 25.000 würde das Bild deutlich verschlechtern. Hält der Bereich dagegen und bekommen wir gleichzeitig ein positives FOMC-Szenario, könnte der DAX wieder in Richtung 26.000 und darüber hinaus drehen.
Damit steht uns eine Woche bevor, in der weniger die Anzahl der Wirtschaftsdaten entscheidend ist, sondern die Kombination aus Geldpolitik, Inflation, Öl und Marktreaktion.
Ich wünsche euch allen eine stabile Handelswoche und stabile Trades.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
XAUUSD 45 Min. — Wichtige Angebots-, Nachfrage- und WiderstandszXAUUSD notiert aktuell im Bereich von 4.349 auf dem 45-Minuten-Chart.
Auf dem Chart sind mehrere wichtige Preiszonen markiert:
Nachfragezone: ca. 4.325–4.345 – hier hat der Preis zuletzt reagiert und versucht, sich zu stabilisieren.
Widerstandszone: Der Bereich um 4.325–4.345 ist aufgrund früherer Reaktionen besonders interessant.
Angebotszone: ca. 4.555–4.610 – ein höherer Bereich, in dem eine stärkere Reaktion des Preises möglich ist.
Obere Reaktionszone: ca. 4.465–4.495 – ebenfalls ein Bereich mit früheren deutlichen Preisreaktionen.
Die aktuelle Struktur zeigt, dass sich der Preis nach einer schwächeren Bewegung wieder der unteren Zone nähert. Entscheidend ist, ob der Preis dort Stabilität entwickelt und anschließend nach oben weiterläuft.
BTC/USD — 45-Minuten-ChartBitcoin bewegt sich aktuell im markierten Bereich von 76.700–77.300, der nach der vorherigen Abwärtsbewegung als wichtiger Bereich beobachtet wird.
📌 Chart-Idee
Schlüsselbereich: 76.700–77.300
Aktueller Bereich: ca. 77.270
Nächstes Kursziel: 80.920
Hält sich der Kurs oberhalb des Bereichs und zeigt eine klare Stärke, könnte der nächste relevante Bereich bei 80.920 liegen.
Eine deutliche Ablehnung an dieser Zone könnte dagegen zu weiterer Seitwärtsbewegung oder einem erneuten Test tieferer Bereiche führen.
76.500 bleibt ein wichtiger Bereich, dessen Bruch zusätzliche Schwäche signalisieren könnte.
Die Reaktion der Kerzen und eine klare Bestätigung bleiben entscheidend.
XAUUSD 45M | Unterstützung hält – Aufwärtsstruktur im FokusGold reagiert aktuell aus einer klar markierten Unterstützungszone bei 4.320–4.350.
Die Chartstruktur zeigt wiederholte Reaktionen aus diesem Bereich, wodurch ein mögliches Aufwärtsszenario weiterhin im Fokus bleibt. Ein nachhaltiger Anstieg über den nahegelegenen Widerstandsbereich könnte den Weg in Richtung 4.510–4.520 und anschließend zur größeren Zielzone bei 4.600 öffnen.
Wichtige Bereiche:
Unterstützung: 4.320–4.350
Widerstand: 4.510–4.520
Zielbereich: 4.601
Ungültigkeitsbereich: unter 4.293
Die Analyse basiert auf der technischen Struktur und den im Chart markierten Bereichen. Die Reaktion des Preises an diesen Zonen bleibt für die weitere Entwicklung entscheidend.
Gold (XAUUSD) – 45 Min. | Wichtige Unterstützung und ErholungsstGold reagiert aktuell auf eine wichtige Unterstützungszone im Bereich von 4317–4335. Von dieser unteren Zone kam bereits eine deutliche Reaktion, und der Kurs versucht nun, eine Erholungsstruktur aufzubauen.
Auf dem Chart sind mehrere wichtige Bereiche markiert:
Untere Unterstützungszone: 4317–4335
Aktueller Referenzbereich: etwa 4350–4360
Mittlere Widerstandszone: 4388–4400
Übergeordnete Widerstandszone: 4470–4490
Projektionsziel: etwa 4481
Solange der Kurs die untere Unterstützungszone hält und weiterhin höhere Tiefs ausbildet, könnte sich die Erholung zunächst in Richtung der mittleren Zone fortsetzen. Ein stabiler Anstieg über diesen Bereich könnte anschließend den Weg zur höheren Widerstandszone öffnen.
Gold-Echtzeitanalyse, 11. September:Gold-Echtzeitanalyse, 11. September:
Die Veröffentlichung der Verbraucherpreisindex-Daten ist entscheidend: 4300 Punkte dürften nicht der Tiefststand sein.
Die gestern ungewöhnlich starken Erzeugerpreisindex-Daten ließen die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung über Nacht auf 71,3 % steigen.
Der Nahostkonflikt löste keine Käufe von Gold als sicheren Hafen aus; stattdessen übte er durch eine Kettenreaktion aus steigenden Ölpreisen → erhöhter Inflation → steigenden Zinserwartungen Abwärtsdruck auf die Goldpreise aus.
Heute werden die Verbraucherpreisindex-Daten für August veröffentlicht.
Dies ist der letzte Inflationsbericht vor der FOMC-Sitzung am 15. und 16. September und zugleich die erste große Bewährungsprobe für Warsh als Vorsitzender der US-Notenbank.
Angesichts der aktuellen Wahrscheinlichkeit von 71,3 % für eine Zinserhöhung ist jede noch so kleine Veränderung der Verbraucherpreisindexdaten (VPI) entscheidend:
VPI übertrifft die Erwartungen (jährliches Wachstum ≥ 3,5 % oder Kern-VPI ≥ 2,5 %): Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung steigt sprunghaft auf 85 %; der Goldpreis könnte direkt unter 4300 Punkte fallen, mit einem nächsten Kursziel von 4240 Punkten.
VPI entspricht den Erwartungen (3,4 % im Jahresvergleich, Kern-VPI 2,4 %): Die Erwartungen hinsichtlich einer Zinserhöhung bleiben unverändert; der Goldpreis wird im Bereich von 4300–4380 Punkten schwanken oder seinen Tiefpunkt erreichen.
VPI niedriger als erwartet: Der Markt kann aufgrund einer geldpolitischen Lockerung der Erwartungen aufatmen; der Goldpreis könnte auf 4400 Punkte steigen, die Wahrscheinlichkeit einer vollständigen Trendumkehr ist jedoch äußerst gering.
Wie die Grafik zeigt:
Zwei mögliche Szenarien haben sich deutlich herauskristallisiert.
Heutiger Fokus: Die Schwankungen des Goldpreises im Bereich von 4380–4300 Punkten.
Meine Einschätzung:
Die Erzeugerpreisdaten (PPI) deuten bereits auf eine hohe Inflation hin; die Verbraucherpreisdaten (CPI) dürften keine Überraschungen bringen.
4300 Punkte stellen nicht die Untergrenze dar, sondern sind eine entscheidende Schwelle, die den heutigen Trend bestimmen wird.
Ich bleibe bei meiner bärischen Einschätzung für Gold mit einem Kursziel von 4270–4280 Punkten, das letztendlich höchstwahrscheinlich 4200 Punkte erreichen wird.
Unsere Handelsstrategie konzentriert sich auf Verkäufe bei Kursanstiegen. Solange der Goldpreis unter 4380 Punkten bleibt,
warten wir auf eine Gelegenheit, zu einem höheren Niveau Short-Positionen einzugehen,
und setzen den Stop-Loss auf 4385 Punkte.
Mögliche Erholung von einer wichtigen UnterstützungszoneGold zeigt nach dem Test der 4.300–4.315-Zone Anzeichen einer möglichen Erholung. Dieser Bereich wurde mehrfach verteidigt und stellt daher eine wichtige Unterstützungszone im aktuellen Chartbild dar.
Die Struktur zeigt mehrere Bewegungen zwischen Unterstützung und Widerstand. Der eingezeichnete Verlauf deutet auf eine mögliche Aufwärtsbewegung hin, sofern die untere Zone gehalten wird.
Wichtige Bereiche:
Unterstützung: 4.300–4.315
Aktueller Bereich: ca. 4.347
Erster Widerstand: 4.450–4.465
Oberer Widerstandsbereich: 4.545–4.565
Projektierter Zielbereich: ca. 4.575
Der eingezeichnete Bereich markiert eine mögliche Einstiegszone. Die Absicherung liegt unterhalb der markierten Unterstützung. Hält die Zone und entsteht weiteres Aufwärtsmomentum, könnten zunächst die mittlere Widerstandszone und anschließend der obere Bereich interessant werden.
XAUUSD – 45M | Mögliches bullisches SzenarioGold reagiert derzeit aus dem Bereich 4.310–4.320, nachdem der Kurs zuvor deutlich vom Bereich um 4.400 gefallen ist.
Auf dem Chart erreicht der Kurs die untere Zone und zeigt dort Anzeichen einer möglichen Reaktion. Die Struktur könnte eine Erholung unterstützen, wenn die Käufer wieder die Kontrolle übernehmen.
Technische Einschätzung:
Der wichtigste Bereich, den ich beobachte, liegt bei 4.310–4.320.
Eine anhaltende Reaktion aus dieser Zone könnte eine Bewegung zurück in Richtung 4.390–4.410 ermöglichen.
Sollte der Kurs oberhalb der mittleren Zone weiter Stärke aufbauen, liegt der nächste wichtige Bereich bei etwa 4.530.
Das bullische Szenario würde für mich neu bewertet, wenn der Kurs klar unter 4.309 fällt und sich dort hält.
Die blaue Linie zeigt lediglich den möglichen Weg, den ich beobachte – keine garantierte Kursentwicklung.
Gold Spot / U.S. Dollar — 45-Minuten-ChartGold reagiert aktuell im Bereich der Nachfragezone bei 4.331–4.350. Dieser Bereich liegt gleichzeitig nahe der zuvor markierten Widerstandszone. Nach dem jüngsten Rückgang hat der Kurs von den Tiefs aus eine Erholung gezeigt und testet nun den oberen Bereich dieser Zone.
📊 Marktstruktur
Nachfragebereich: ca. 4.331–4.350
Aktueller Kurs: ca. 4.348
Nächster wichtiger Bereich: 4.470–4.480
Obere Zone: ca. 4.470–4.485
Der Kurs bewegte sich zuletzt von etwa 4.420–4.430 nach unten und fand eine Reaktion im Bereich 4.315–4.320.
Die aktuellen Kerzen zeigen eine Erholung zurück in Richtung 4.350.
Hält sich der Kurs über der Nachfragezone und zeigt weiterhin Stärke, könnte der Fokus auf die höheren markierten Bereiche wechseln.
Ein nachhaltiger Rückgang unter 4.331 würde die aktuelle Erholungsstruktur schwächen und weiteren Abwärtsdruck begünstigen.






















