Aktuelle GoldmarktanalyseKernhandelsfazit: Gold zeigt eine schwache technische Erholung nach einem starken Rückgang und handelt seitwärts mit begrenzter Aufwärtsdynamik. 4480 bildet die entscheidende kurzfristige Trennlinie zwischen Bullen und Bären. Die Marktstimmung ist vorsichtig gespalten: Privatanleger bleiben am Rand, während Institutionen langfristig bullisch eingestellt sind. Der wichtige Support liegt bei 4430–4450, der Widerstand bei 4580–4600. Gestützt durch anhaltende Goldkäufe der Zentralbanken und Zinssenkungserwartungen der Fed ist das Abwärtspotenzial von Gold deutlich begrenzt, es wird eine anhaltende Seitwärtsbewegung zur Bodenbildung erwartet.
Marktübersicht
Spotgold erholte sich vom Tief bei 4366 auf 4562,55 mit moderaten Tagesgewinnen. Die globalen Märkte legten gemeinsam zu, wobei diese volumenschwache Erholung lediglich eine überverkaufte technische Korrektur darstellt – ein gültiges bullisches Trendwendesignal fehlt weiterhin.
Analyse der Marktstimmung (Schwerpunkt)
Die Stimmung hat sich von extremer Panik zu neutraler Vorsicht und Spaltung gewandelt. Das kurzfristige Handelsvertrauen ist schwach, während die langfristigen bullischen Fundamente weiterhin stabil sind.
Stimmung bei Privatanlegern: Panik lässt nach, geringe Marktteilnahme
Der Bruch unter 4400 löste massive Stop-Loss-Verkäufe bei Privatanlegern aus und beschleunigte den vorherigen Kurssturz. Die panischen Verkäufe sind inzwischen erschöpft, dennoch verzichten Händler aufgrund von Rückgangsängsten auf Käufe bei steigenden Kursen. Die dünne Marktliquidität kann keine anhaltenden Aufwärtsbewegungen stützen.
Institutionelles Kapital: Kurzfristig defensiv, langfristig bullisch
Institutionen halten langfristige bullische Positionen aufgrund anhaltender Goldakkumulation der Zentralbanken und der Entdollarisierung. Dennoch dämpfen anhaltend hohe Zinsen neue Käufe, regelmäßige Gewinnmitnahmen begrenzen die Erholungsbewegungen von Gold.
Marktstruktur: Stimmungsgetriebene Erholung – keine Trendwende
Die aktuelle Erholung erfolgt ohne Volumensteigerung und institutionelle Kapitalzuflüsse und ist rein technisch bedingt, keine Trendveränderung. Verbleibender bärischer Druck führt regelmäßig zu Verkäufen an Widerstandszonen, wodurch Gold in einem langsamen Bodenbildungsprozess verharrt.
Stimmungsfazit: Keine extremen einseitigen Marktstimmungen. Stabiler Abwärtssupport bei schwacher Aufwärtsdynamik bestätigt eine kurzfristige Seitwärts-Bodenbildung.
Fundamentale Bullen- und Bärenfaktoren
Bullische Faktoren
Anhaltende Goldkäufe globaler Zentralbanken sorgen für solide institutionelle Unterstützung, 4400 bildet eine starke Abwärtsbarriere.
Nachlassende US-Inflation weckt Erwartungen an Fed-Zinssenkungen, wodurch US-Dollar und Staatsanleiherenditen gedrückt werden und die Gold-Erholung gestützt wird.
Anhaltende geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten sorgen für intermittierende sichere Hafen-Nachfrage nach Gold.
Bärische Faktoren
Robuste US-Wirtschaftsdaten und anhaltende Inflation stützen die Erwartung langfristig hoher Zinsen, halten Renditen hoch und begrenzen das Aufwärtspotenzial von Gold.
Höhere indische Importzölle schwächen die physische Goldnachfrage und entfernen einen wichtigen bullischen Katalysator.
Schwache kurzfristige Marktstimmung führt zu häufigen Gewinnmitnahmen bei Kurserholungen.
Technische Analyse & Schlüsselkurse
Tageschart: Gold erholte sich leicht nach fortlaufenden Verlusten, die bärische Dynamik schwächt sich ab. Trendwendesignale fehlen, der Kurs handelt seitwärts. Die Marke 4480 bestimmt die kurzfristige Marktausrichtung.
4-Stunden-Chart: Die Volatilität sinkt kontinuierlich bei schwacher bullischer Dynamik. Das Risiko einer erneuten Korrektur besteht weiterhin, ein klarer Trend ist nicht erkennbar.
Schlüsselkurse
▪️ Starker Widerstand: 4580–4600 (Ausbruch eröffnet weiteres Aufwärtspotenzial)
▪️ Kernhandelsbereich: 4480–4550 (Zentraler Kampfpunkt zwischen Bullen und Bären)
▪️ Starker Support: 4430–4450 (Optimale Zone für Käufe bei stabilisierten Kursen)
Handelsaufstellung
- Verkauf: 4600–4580
- TP: 4550 - 4530 - 4500
Harmonisches Muster
XAU/USD: Test einer SchlüsselresistenzDer 4-Stunden-Chart von XAU/USD zeigt eine fünfwellige Korrekturstruktur unterhalb einer langfristigen fallenden Trendlinie.
Nach der Ausbildung der Wellen (1) bis (4) scheint der Markt derzeit Welle (5) in Richtung der Widerstandszone zwischen 4.850 und 4.890 auszubilden, wo ein bedeutender Angebotsbereich mit der fallenden Trendlinie zusammenläuft.
Diese Zone stellt einen entscheidenden Wendepunkt dar: Eine Ablehnung könnte neuen Verkaufsdruck in Richtung der wichtigen Unterstützung bei 4.380 auslösen, während ein bestätigter Ausbruch weiteres Aufwärtspotenzial bis zu den vorherigen Hochs eröffnen würde. Die Kursreaktion in diesem Bereich dürfte die nächste größere Marktbewegung bestimmen.
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Monatsrückblick Mai – Deeskalation,fallende Ölpreise & neue ATHsMonatsrückblick Mai 2026
Noch zu Monatsbeginn dominierten Sorgen über steigende Inflation, hohe Ölpreise, geopolitische Eskalationen im Nahen Osten und erneut steigende Anleiherenditen die Schlagzeilen. Viele Marktteilnehmer befürchteten eine stärkere Korrekturbewegung und größere Gewinnmitnahmen in Risk Assets.
Vier Wochen später präsentiert sich ein völlig anderes Bild.
Der Ölpreis ist massiv eingebrochen, die Volatilität hat deutlich nachgelassen, die Renditen langfristiger US-Staatsanleihen wurden wieder zurückgekauft und die großen US-Indizes konnten neue Allzeithochs markieren. Auch der DAX etablierte sich erneut oberhalb der psychologisch wichtigen 25.000 Punkte Marke.
Der Mai war damit nicht einfach nur ein weiterer positiver Börsenmonat.
Vielmehr war es der Monat, in dem die Märkte trotz zahlreicher Belastungsfaktoren bemerkenswerte Stärke zeigten und eine deutliche Neubewertung der makroökonomischen Lage vorgenommen haben.
Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen vier Wochen.
Geopolitische Lage – Der wichtigste Markttreiber des Monats
Die geopolitische Lage war im Mai erneut ohne Zweifel der dominierende Faktor an den Finanzmärkten.
Im Mittelpunkt standen weiterhin die Entwicklungen im Nahen Osten, insbesondere die Beziehungen zwischen den USA, Israel und dem Iran.
Zu Monatsbeginn waren die Märkte noch stark von Eskalationssorgen geprägt. Die Sorge vor einer Ausweitung militärischer Konflikte sowie möglichen Störungen wichtiger Öltransportrouten führte zeitweise zu einem Anstieg des Ölpreises auf über 107 Dollar.
Insbesondere die Straße von Hormus rückte erneut in den Fokus der Anleger. Jede potenzielle Beeinträchtigung dieser zentralen Handelsroute hätte erhebliche Auswirkungen auf die globale Energieversorgung und damit auf die Inflationserwartungen gehabt.
Im Verlauf des Monats änderte sich das Bild jedoch zunehmend.
Die Märkte begannen immer stärker eine diplomatische Lösung zwischen den USA und dem Iran einzupreisen. Berichte über Fortschritte bei den Verhandlungen, mögliche Verlängerungen bestehender Waffenstillstände sowie Signale einer Deeskalation sorgten zunehmend für Entspannung.
Besonders in den letzten beiden Maiwochen nahm die Hoffnung auf einen möglichen Deal deutlich zu. Während es weiterhin Sanktionen, politische Spannungen und militärische Aktivitäten in der Region gab, rückte für die Märkte zunehmend die Wahrscheinlichkeit einer diplomatischen Lösung in den Vordergrund.
Diese Neubewertung war einer der Hauptgründe für die massive Schwäche im Ölpreis sowie die starke Entwicklung vieler Risk Assets.
Auch außerhalb des Nahen Ostens blieb die geopolitische Lage angespannt.
Die Beziehungen zwischen den USA und China standen erneut im Fokus. Insbesondere die Situation rund um Taiwan sowie die fortgesetzten Spannungen im Bereich Technologie, Handel und Halbleiterproduktion sorgten weiterhin für Unsicherheit.
Dennoch gelang es den Märkten, diese Risiken weitgehend auszublenden. Anleger konzentrierten sich zunehmend auf die unmittelbaren Auswirkungen für Inflation, Energiepreise und Wachstum.
Die wichtigste Erkenntnis des Monats lautet daher:
Nicht die geopolitischen Risiken verschwanden, vielmehr verringerte sich die Wahrscheinlichkeit einer kurzfristigen Eskalation deutlich.
FED, EZB und die Entwicklung der Geldpolitik
Neben der Geopolitik standen auch die Zentralbanken im Mittelpunkt.
Die US-Notenbank FED bewegte sich im Mai weiterhin auf einem schmalen Grat zwischen Inflationsbekämpfung und Wachstumsunterstützung.
Die veröffentlichten FOMC-Protokolle machten deutlich, dass innerhalb der FED weiterhin große Vorsicht herrscht.
Zwar wurden Fortschritte bei der Inflation anerkannt, gleichzeitig betonten zahlreiche Mitglieder jedoch, dass weitere Beweise für einen nachhaltigen Rückgang erforderlich seien, bevor größere Zinssenkungen gerechtfertigt wären.
Mehrere FED-Mitglieder äußerten sich im Monatsverlauf weiterhin vergleichsweise hawkish.
Insbesondere Williams und Musalem machten deutlich, dass Zinssenkungen keineswegs garantiert seien und bei einer erneuten Beschleunigung der Inflation sogar weitere Zinserhöhungen nicht vollständig ausgeschlossen werden könnten.
Zusätzliche Aufmerksamkeit erhielt die Diskussion um Kevin Warsh.
Sein Name wurde im Mai verstärkt im Zusammenhang mit zukünftigen Führungsrollen innerhalb der US-Geldpolitik genannt. Da Warsh traditionell eher als geldpolitisch Dovish wahrgenommen wird, verfolgten die Märkte diese Entwicklung aufmerksam.
Auch die Europäische Zentralbank stand im Fokus.
Die EZB-Protokolle sowie Aussagen von Lagarde und Lane zeigten, dass die Inflationsbekämpfung weiterhin oberste Priorität besitzt.
Gleichzeitig wurden jedoch zunehmend Hinweise sichtbar, dass die europäische Inflation langsam unter Kontrolle kommt. Vor allem gegen Monatsende sorgten mehrere Inflationsdaten aus Europa für positive Überraschungen und stärkten die Erwartung, dass die EZB in den kommenden Monaten zusätzlichen Spielraum für eine lockerere Geldpolitik erhalten könnte und es bei einer Zinserhöhung im Juni bleibt.
Insgesamt blieb die Kommunikation sowohl der FED als auch der EZB vorsichtig.
Die Märkte interpretierten die Datenlage jedoch zunehmend als Zeichen dafür, dass der Höhepunkt der restriktiven Geldpolitik hinter uns liegen könnte.
Wirtschaftsdaten und Fundamentallage
Die fundamentalen Wirtschaftsdaten zeichneten im Mai ein überraschend robustes Bild.
Während viele Marktteilnehmer zu Jahresbeginn noch mit einer deutlichen Abschwächung der Wirtschaft gerechnet hatten, bestätigten zahlreiche Daten die Widerstandsfähigkeit der Konjunktur.
Besonders bemerkenswert war die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes.
Die Non-Farm Payrolls lagen bei 115.000 neu geschaffenen Stellen und damit deutlich über den Erwartungen. Gleichzeitig blieb die Arbeitslosenquote stabil bei 4,3 Prozent.
Auch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bewegten sich über weite Strecken des Monats auf einem Niveau, das weiterhin einen robusten Arbeitsmarkt signalisiert.
Auf der Inflationsseite zeigte sich ein gemischtes, insgesamt jedoch konstruktives Bild.
Der US-Verbraucherpreisindex lag im Jahresvergleich bei 3,8 Prozent. Die Core CPI Daten sowie später die Core PCE Daten bestätigten, dass die Inflation zwar weiterhin oberhalb des FED Ziels liegt, der übergeordnete Trend jedoch zunehmend nach unten zeigt, wenn eine Entspannung rund um die Straße von Hormus bald einsetzt.
Besonders positiv wurde die Veröffentlichung des Core PCE zum Monatsende aufgenommen.
Mit einem Monatswert von 0,2 Prozent fiel die Entwicklung etwas besser aus als erwartet und unterstützte die Hoffnung auf eine langfristige Entspannung des Inflationsdrucks.
Auch die Wirtschaftsdaten selbst blieben erstaunlich stabil.
Die Durable Goods Orders überraschten mit einem Anstieg von 7,9 Prozent massiv positiv und signalisierten weiterhin hohe Investitionsbereitschaft der Unternehmen.
Der Chicago PMI sprang auf 62,7 Punkte und erreichte damit den höchsten Wert seit längerer Zeit. Werte oberhalb von 50 signalisieren eine Expansion der wirtschaftlichen Aktivität.
Gleichzeitig gab es auch einige Schwachstellen.
Der Immobilienmarkt zeigte sich weiterhin verhalten. Die Verkäufe neuer Häuser blieben hinter den Erwartungen zurück.
Trotzdem ergibt sich für den Mai insgesamt folgendes Bild:
Die Inflation sinkt langsam.
Die Wirtschaft wächst weiter.
Der Arbeitsmarkt bleibt robust.
Eine Rezession ist aktuell nicht erkennbar.
Genau dieses Umfeld erwies sich als ideal für die Aktienmärkte.
Dazu kommen starke Earnings und Quartalsberichte der großen Tech und KI Firmen. Die Euphorie rund um KI wird nach wie vor von realen starken Umsatzzahlen getragen. Auf Grund der mittlerweile extrem hohen Gewichtung von Tech Unternehmen in den Indizes, beflügelt dieser sehr stark performende Sektor die größeren Indizes wie SPX und NASDAQ massiv.
Charttechnik und Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt war einer der auffälligsten Märkte des Monats.
Zu Beginn des Mai stieg US Oil noch auf über 107 Dollar und erreichte damit neue Mehrmonatshochs.
Anschließend folgte jedoch eine massive Trendwende.
Über den gesamten Monat hinweg wurden zunehmend geopolitische Risiken ausgepreist. Gleichzeitig sorgten sinkende Inflationserwartungen und eine verbesserte Nachrichtenlage im Nahen Osten für starke Kapitalabflüsse aus dem Energiesektor.
Am Monatsende notiert US Oil bei rund 87,75 Dollar und damit mehr als 16 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Besonders bemerkenswert ist der Schlusskurs unterhalb der psychologisch wichtigen 90 Dollar Marke.
Die Monatskerze zählt damit zu den bearishsten Kerzen der vergangenen Monate.
US-Staatsanleihen
Auch am Anleihemarkt sahen wir im Mai enorme Schwankungen.
Vor allem in den ersten beiden Maiwochen stiegen die Renditen deutlich an.
Die Renditen der 3-jährigen, 5-jährigen, 10-jährigen sowie 30-jährigen US-Staatsanleihen erreichten zeitweise neue Mehrmonatshochs.
Mit zunehmender Entspannung im Nahen Osten sowie rückläufigen Inflationssorgen wurden diese Bewegungen jedoch größtenteils wieder zurückgenommen. Insbesondere die langfristigen Renditen konnten ihre Hochs nicht verteidigen und wurden zum Monatsende deutlich zurückgekauft.
Dies reduzierte den Druck auf die Aktienmärkte erheblich.
DXY
Der US Dollar zeigte sich im Mai vergleichsweise stabil.
Mit einem Monatsplus von rund 0,87 Prozent schloss der DXY bei 98,94 Punkten.
Trotz der Erholung bleibt der Dollar damit weiterhin innerhalb seiner großen Seitwärtsrange, die bereits seit rund einem Jahr Bestand hat. Aus Sicht der Aktienmärkte sorgte der stabile Dollar für keine größeren Belastungen.
VIX
Der Volatilitätsindex zeigte im Mai eine deutliche Entspannung.
Zwischenzeitlich stieg der VIX im Zuge der geopolitischen Unsicherheit nochmals in Richtung 20 Punkte. Mit zunehmender Deeskalation sank die Volatilität jedoch wieder deutlich. Der Monat endet bei rund 15,3 Punkten und damit etwa 10 Prozent unter dem Vormonat. Dies bestätigt die aktuell hohe Risikobereitschaft der Marktteilnehmer.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia blieb auch im Mai einer der wichtigsten Einzelwerte des gesamten Marktes.
Die veröffentlichten Quartalszahlen fielen erneut stark aus und bestätigten die anhaltend hohe Nachfrage nach KI-Infrastruktur. Trotz hervorragender Zahlen und positiver Prognosen kam es nach den Earnings zu ersten Gewinnmitnahmen. Auf Monatssicht verbleibt dennoch ein Plus von rund 5,6 Prozent. Die langfristige Aufwärtsstruktur bleibt vollständig intakt, gleichzeitig zeigen sich erstmals seit längerer Zeit leichte Ermüdungserscheinungen.
Bitcoin
Bitcoin gehörte zu den schwächsten großen Risk Assets des Monats. Nach einem starken Start in den Mai scheiterte die Kryptowährung im Bereich von 82.500 Dollar. Anschließend dominierte Verkaufsdruck. Während Aktien neue Rekordstände markierten, verlor Bitcoin auf Monatssicht rund 3,5 Prozent. Die relative Schwäche gegenüber den Aktienmärkten bleibt damit bestehen.
S&P 500
Der S&P 500 setzte seine beeindruckende Rally fort.
Mit einem Monatsplus von rund 5 Prozent markierte der Index neue Allzeithochs bei rund 7.580 Punkten. Sinkende Ölpreise, stabile Wirtschaftsdaten, positive Performance des hochgewichteten Tech Sektors und rückläufige Renditen sorgten für ideale Rahmenbedingungen. Besonders bemerkenswert bleibt die Tatsache, dass seit Anfang April keine einzige bearishe Wochenkerze entstanden ist.
Nasdaq
Der Nasdaq war erneut der stärkste große Aktienindex.
Mit einem Monatsgewinn von rund 10,5 Prozent zählt der Mai zu den stärksten Monaten der vergangenen Jahre. Die KI-Dynamik bleibt ungebrochen. Die Kombination aus Nvidia, Halbleitern, Softwareunternehmen und KI-Infrastruktur sorgt weiterhin für starke Kapitalzuflüsse. Der Monat endet oberhalb von 30.000 Punkten und damit auf neuen Rekordständen.
Dow Jones (US30)
Auch der Dow Jones konnte neue Höchststände markieren.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Bereich der 50.000 Punkte Marke gelang schließlich der Ausbruch. Mit einem Monatsplus von rund 2,5 Prozent schloss der Index bei rund 51.018 Punkten. Damit bestätigt auch der Dow Jones die aktuell hohe Risikobereitschaft der Anleger, dieser ist sehr viel weniger Tech lastig wie SPX und NASDAQ.
DAX – Monatsrückblick Mai
Auch der DAX blickt auf einen starken Mai zurück.
Der Monatsverlauf war dabei deutlich volatiler, als es das finale Ergebnis vermuten lässt.
Zu Beginn des Monats stand die wichtige 24.000 Punkte Marke im Fokus. Nach den Belastungen aus dem April gelang es den Käufern zunächst, diese Zone erfolgreich als Unterstützung zu verteidigen. Von dort aus setzte eine erste starke Aufwärtsbewegung ein, die den Index wieder in Richtung 25.000 Punkte führte.
Im Bereich der 25.000er-Marke kam es jedoch zunächst zu deutlichen Gewinnmitnahmen. Der Markt wurde erneut abverkauft und fiel im weiteren Verlauf sogar nochmals bis in den Bereich der Monatstiefs zurück. Zwischenzeitlich wurden dabei Kurse um 23.600 Punkte getestet.
Diese erneute Schwächephase fiel zeitlich mit den Sorgen über steigende Renditen, hohe Ölpreise sowie anhaltende geopolitische Unsicherheiten zusammen. Die entscheidende Wende erfolgte anschließend in der zweiten Monatshälfte.
Mit der zunehmenden Entspannung im Nahen Osten, dem deutlichen Rückgang der Ölpreise sowie wieder fallenden Renditen verbesserte sich das Umfeld für europäische Aktien spürbar.
Der DAX konnte die 24.000 Punkte Marke nachhaltig zurückerobern und etablierte sich erneut oberhalb dieses Bereichs. In den letzten beiden Maiwochen setzte daraufhin eine starke Aufwärtsbewegung ein, die den Index erstmals seit längerer Zeit wieder klar über die psychologisch wichtige 25.000 Punkte Marke führte.
Das Monatshoch wurde bei rund 25.442 Punkten markiert.
Dort kam es erneut zu Gewinnmitnahmen, sodass der DAX zum Monatsende etwas unterhalb der Höchststände notierte.
Mit einem Monatsschlusskurs von rund 25.038 Punkten beendet der deutsche Leitindex den Mai dennoch oberhalb der wichtigen 25.000er Zone und verzeichnet gegenüber dem Vormonat einen Zugewinn von rund 3 %.
Besonders bemerkenswert ist dabei, dass der DAX über dem Hoch des Vormonats schließen konnte und sich damit wieder in unmittelbarer Nähe seiner Allzeithochs befindet. Aktuell beträgt der Abstand zum Rekordhoch lediglich rund 1,9 %. Auch wenn die Dynamik zuletzt etwas hinter Nasdaq und S&P 500 zurückblieb, bleibt die technische Struktur des DAX weiterhin klar konstruktiv. Die Käufer konnten sowohl die 24.000er Zone als auch die 25.000er Marke zurückerobern und verteidigen.
Aus charttechnischer Sicht bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend damit vollständig intakt.
Wichtigste Erkenntnisse des Monats Mai
* Die Märkte preisen zunehmend eine Deeskalation im Nahen Osten ein.
* Der Ölpreis verliert über 16 Prozent und wirkt klar disinflationär.
* Langfristige Anleiherenditen können ihre Hochs nicht verteidigen.
* Der VIX fällt deutlich zurück und signalisiert ein Risk-On-Umfeld.
* Die Inflationsdaten zeigen insgesamt sehr leichte Fortschritte.
* Die US-Wirtschaft bleibt überraschend robust.
* Der Arbeitsmarkt zeigt weiterhin Stabilität.
* Die KI-Story bleibt der wichtigste strukturelle Wachstumstreiber.
* S&P 500, Nasdaq und Dow Jones markieren neue Allzeithochs.
* Bitcoin zeigt deutliche relative Schwäche.
* Der DAX etabliert sich erneut oberhalb von 25.000 Punkten .
Fazit
Der Mai 2026 war der Monat, in dem die Märkte mehrere potenzielle Belastungsfaktoren absorbierten und trotzdem neue Höchststände erreichten. Geopolitische Risiken, hohe Ölpreise, steigende Renditen und eine weiterhin vorsichtige FED konnten die Aufwärtsbewegung letztlich nicht stoppen. Stattdessen dominierten sinkende Energiepreise, robuste Wirtschaftsdaten, stabile Arbeitsmärkte und die ungebrochene Dynamik im KI-Sektor.
Besonders bemerkenswert bleibt dabei die starke Divergenz zwischen Aktienmärkten und Bitcoin sowie die zunehmende Konzentration der Rally auf Technologie- und KI-Werte. Ob sich diese Entwicklung auch im Juni fortsetzen kann, bleibt eine der spannendsten Fragen für die kommenden Wochen.
Keine Anlageberatung, sondern ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
Wie hat euch dieses neue Format mit Tagesausblicken, Wochenrückblicken und nun auch Monatsrückblicken gefallen?
Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.
Morgen folgt zunächst der Wochenausblick für die KW23. Anschließend veröffentliche ich den ausführlichen Monatsausblick Juni mit allen relevanten Entwicklungen, Chancen und Risiken für die kommenden Wochen.
Zusätzlich erscheint auf YouTube ein ausführlicher Marktüberblick inklusive konkreter Handelsideen für die KW23.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.
DAX Wochenrückblick KW22 – Die wichtigsten Erkenntnisse!Vorwort
Bevor wir in den Wochenrückblick starten:
Heute Abend werde ich zusätzlich noch einen ausführlichen Monatsrückblick für den Mai veröffentlichen. Dort gehe ich detaillierter auf die wichtigsten Entwicklungen der vergangenen vier Wochen ein, von den geopolitischen Ereignissen über Inflation, Zentralbanken und Wirtschaftsdaten bis hin zur Entwicklung von Öl, Anleiherenditen, DAX, Nasdaq, S&P 500, Bitcoin und den wichtigsten Markttrends.
Der heutige Wochenrückblick konzentriert sich daher bewusst auf die wichtigsten Ereignisse und Marktbewegungen der KW22.
Fundamentale geopolitische Lage
Die geopolitische Lage blieb auch in KW22 der dominierende Markttreiber. Im Fokus stand weiterhin der Konflikt im Nahen Osten sowie die laufenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Während in den Vorwochen noch eine direkte Eskalation eingepreist wurde, setzte sich in dieser Woche zunehmend die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung durch.
Besonders marktbewegend waren Berichte über eine mögliche Verlängerung des Waffenstillstands sowie Meldungen, dass beide Seiten bei zentralen Verhandlungspunkten Fortschritte erzielt hätten. Gleichzeitig blieben zahlreiche Risiken bestehen. Die USA verhängten neue Sanktionen gegen iranische Ölexporte, Israel weitete seine militärischen Aktivitäten im Gazastreifen aus und die Lage in der Region bleibt insgesamt angespannt.
Trotzdem überwog an den Finanzmärkten klar die Hoffnung auf weitere Deeskalation. Besonders deutlich zeigte sich dies beim Ölpreis, bei den Anleiherenditen sowie beim Volatilitätsindex VIX.
Auch außerhalb des Nahen Ostens blieb die geopolitische Nachrichtenlage aktiv. Die Beziehungen zwischen den USA und China standen erneut im Fokus, während weltweit weiterhin hohe Verteidigungsausgaben und zunehmende geopolitische Fragmentierung diskutiert werden. Für die Märkte war jedoch vor allem entscheidend, dass die unmittelbaren Risiken einer Eskalation im Nahen Osten deutlich geringer eingepreist wurden als noch vor wenigen Wochen.
Fundamentaldaten der Woche – Überblick
Die Wirtschaftsdaten der KW22 zeichneten insgesamt ein Bild einer weiterhin robusten Weltwirtschaft bei gleichzeitig nachlassendem Inflationsdruck.
In Europa standen die Inflationsdaten im Fokus. Besonders Deutschland überraschte mit einem Rückgang des monatlichen Verbraucherpreisindex von -0,2 % gegenüber einer Erwartung von +0,1 %. Auch mehrere andere europäische Inflationsdaten fielen schwächer aus als erwartet. Dies stärkte die Erwartung, dass die EZB in den kommenden Monaten zusätzlichen Spielraum für eine lockerere Geldpolitik erhalten könnte bzw. der Zinserhöhungsschritt für Juni evtl. doch noch für Überraschungen sorgen könnte.
In den USA sorgte vor allem der Chicago PMI für Aufmerksamkeit. Mit einem Wert von 62,7 Punkten wurde die Erwartung von 50,6 Punkten deutlich übertroffen. Die US-Wirtschaft zeigt damit weiterhin eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit trotz des hohen Zinsniveaus.
Zusätzlich standen zahlreiche Aussagen von Fed-Mitgliedern im Fokus. Insgesamt blieb der Tenor vorsichtig. Einerseits zeigen sich Fortschritte bei der Inflation, andererseits möchte die Fed weiterhin sicherstellen, dass der Inflationsdruck nachhaltig zurückgeht, bevor größere Zinssenkungen erfolgen.
Gesamtbild Wirtschaft und Inflation
Das Gesamtbild hat sich gegenüber den Vorwochen leicht verbessert.
Der deutliche Rückgang des Ölpreises reduziert kurzfristig den Inflationsdruck. Gleichzeitig bleiben die Arbeitsmärkte stabil und die Konjunkturdaten zeigen bislang keine Anzeichen einer scharfen wirtschaftlichen Abschwächung.
Die Märkte bewegen sich damit weiterhin in einem klassischen Risk-on-Umfeld. Anleger setzen auf sinkende Inflation, stabile Wirtschaftsdaten und eine weiterhin unterstützende Entwicklung im KI-Sektor.
Besonders entscheidend bleibt jedoch die weitere Entwicklung im Nahen Osten. Sollte die aktuelle Deeskalation Bestand haben, würde dies die Inflationserwartungen zusätzlich entlasten und Risk Assets weiter unterstützen.
Charttechnik und Märkte im Überblick
US Oil
Beim Ölpreis sahen wir in KW22 einen massiven Rückgang. US Oil verlor auf Wochensicht rund 9,5 % und schloss bei 87,75 Dollar damit erstmals wieder deutlich unterhalb der psychologisch wichtigen 90 $ Marke.
Der Markt preist aktuell eine weitere Entspannung im Nahen Osten ein. Gleichzeitig reduziert der Rückgang des Ölpreises den Inflationsdruck und unterstützt damit die positive Entwicklung an den Aktienmärkten.
Entscheidend bleibt nun, ob sich die aktuelle Deeskalation fortsetzt. Solange US Oil unterhalb der 90 Dollar Marke notiert, bleibt ein weiterer Rückgang in Richtung 80 bis 87 Dollar möglich.
Bonds & DXY
Am Anleihemarkt setzte sich die Entspannung fort. Besonders die langfristigen US-Staatsanleihen verzeichneten rückläufige Renditen. Die 10-jährigen Renditen fielen auf Wochensicht um rund 2,7 %, die 30-jährigen um rund 1,7 %.
Parallel dazu zeigte sich auch der US-Dollar etwas schwächer. Der DXY verlor auf Wochenbasis rund 0,4 % und schloss bei 98,94 Punkten.
Entscheidend bleibt nun, ob der Dollar die Unterstützung im Bereich um 98,75 Punkte verliert oder erneut innerhalb seiner bisherigen Range Richtung 99,50 Punkte ansteigen kann.
VIX
Der Volatilitätsindex setzte seinen Rückgang fort.
Nach den erhöhten Schwankungen der vergangenen Wochen fiel der VIX auf rund 15,3 Punkte zurück und verlor auf Wochensicht knapp 9 %.
Die niedrige Volatilität signalisiert weiterhin ein konstruktives Umfeld für Risk Assets und bestätigt die aktuell hohe Risikobereitschaft der Marktteilnehmer.
Risk Assets im Gesamtüberblick
Die großen US-Indizes präsentierten sich erneut äußerst robust. Während Öl, Anleiherenditen und Volatilität zurückkamen, flossen weiterhin Kapitalströme in Aktienmärkte.
Besonders auffällig bleibt die enorme Stärke von Technologie- und KI-Werten. Gleichzeitig zeigen europäische Aktien ebenfalls weiterhin relative Stärke.
Lediglich Bitcoin konnte mit der Entwicklung klassischer Aktienmärkte nicht mithalten und zeigte auf Wochenbasis eine deutlich schwächere Performance.
Nvidia
Nach dem starken Ausbruch der Vorwochen kam es bei Nvidia zu ersten Gewinnmitnahmen.
Die Aktie verlor auf Wochenbasis knapp 2 % und fiel wieder in die Widerstandszone zwischen 208 und 212 Dollar zurück. Trotzdem bleibt die langfristige Aufwärtsstruktur vollständig intakt.
Entscheidend wird nun sein, ob die Unterstützung um 208 Dollar verteidigt werden kann. Oberhalb von 218 Dollar würde sich das bullische Momentum erneut deutlich verstärken.
Bitcoin
Bitcoin zeigte sich in KW22 schwächer als klassische Aktienmärkte.
Die Kryptowährung verlor rund 4,6 % auf Wochenbasis und bewegt sich weiterhin innerhalb ihrer aktuellen Range.
Charttechnisch bleibt vor allem der Bereich um 74.555 Dollar entscheidend. Oberhalb dieser Marke wären erneute Angriffe auf die Hochs möglich. Unterhalb davon erhöht sich das Risiko einer Ausweitung der Korrektur Richtung 71.000 Dollar.
S&P 500 & Nasdaq
Die US-Indizes bleiben die klaren Gewinner des aktuellen Marktumfelds.
Der S&P 500 konnte erneut neue Allzeithochs markieren und schloss die Woche rund 1,4 % im Plus. Auch der Nasdaq setzte seine Rekordjagd fort und gewann auf Wochenbasis rund 2 % hinzu.
Die Kombination aus sinkenden Renditen, rückläufigem Ölpreis und weiterhin starker KI-Dynamik sorgt weiterhin für Rückenwind im Technologiesektor. Insgesamt bleibt die Aufwärtsstruktur in beiden Indizes klar bullish.
US30
Auch der Dow Jones zeigte sich stark.
Der Index schloss oberhalb der wichtigen 51.000 Punkte Marke und gewann auf Wochenbasis knapp 0,9 %. Damit bestätigt der Markt weiterhin die übergeordnete Aufwärtsstruktur und signalisiert unverändert hohe Risikobereitschaft der Anleger.
DAX
Der DAX zeigte in KW22 ebenfalls eine positive Woche, konnte jedoch nicht ganz mit der Dynamik der US Indizes mithalten, vor allem zum Freitag.
Nach einem erneuten Angriff auf die Zone um 25.200 Punkte am Freitag, kam es dort zu deutlichen Gewinnmitnahmen. Trotzdem gelang es dem Markt, die wichtige 25.000 Punkte-Marke zum Wochenschluss zu verteidigen.
Auf Wochenbasis ergibt sich damit weiterhin ein Plus von rund 1,1 %.
Die technische Struktur bleibt konstruktiv, auch wenn sich erste Ermüdungserscheinungen im Bereich der jüngsten Hochs zeigen. Solange die 25.000 Punkte Marke verteidigt wird, bleibt das übergeordnete Bild weiterhin bullish.
Wichtigste Erkenntnisse der KW22
• Die Märkte preisen zunehmend eine Deeskalation im Nahen Osten ein.
• Der Ölpreis verliert rund 9,5 % und wirkt klar disinflationär.
• US-Anleiherenditen kommen spürbar zurück.
• Der VIX fällt erneut deutlich und signalisiert ein Risk-on-Umfeld.
• Die europäischen Inflationsdaten überraschen überwiegend positiv.
• Die US-Wirtschaft zeigt weiterhin bemerkenswerte Stärke.
• KI bleibt der wichtigste strukturelle Wachstumstreiber an den Märkten.
• S&P 500, Nasdaq und Dow Jones markieren neue Rekordstände.
• Bitcoin bleibt deutlich schwächer als klassische Aktienmärkte.
• Der DAX verteidigt die wichtige 25.000 Punkte Marke und bleibt technisch bullish.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Wünsche euch allen ein schönes Wochenende!
Wie schätzt ihr die aktuelle Lage ein? Bleibt die Deeskalation im Nahen Osten der wichtigste Treiber für die Märkte oder rücken Inflation und Geldpolitik bald wieder stärker in den Fokus?
Heute Abend folgt zusätzlich der große Monatsrückblick Mai mit allen wichtigen Entwicklungen der vergangenen vier Wochen im Überblick.
Kaufen Sie niemals nach drei starken AufwärtskerzenEine der häufigsten Fallen für neue Trader ist es, den Markt drei Kerzen in Folge steigen zu sehen und sofort aus Angst, etwas zu verpassen (FOMO), zu kaufen.
Oberflächlich betrachtet scheint dies ein sehr positives Signal zu sein. Doch in Wirklichkeit hat sich der Kurs nach einer Reihe starker Aufwärtskerzen meist weit von einem guten Einstiegspunkt entfernt. An diesem Punkt kaufen Sie nicht mehr in einem vorteilhaften Bereich, sondern in einem Bereich, in dem das Risiko gestiegen ist.
Das Problem ist nicht, dass der Aufwärtstrend falsch ist.
Das Problem ist, dass der Einstiegspunkt zu spät ist.
Nach drei starken Aufwärtskerzen neigt der Markt oft zu Folgendem:
Rücksetzern, um den durchbrochenen Bereich erneut zu testen.
Kurzfristigen Gewinnmitnahmen von frühen Einsteigern.
Abflüssen von Liquidität durch FOMO-Trader, die am Höchststand gekauft haben.
Fehlausbrüchen, wenn der Kaufdruck nicht anhält.
Professionelle Trader kaufen nicht überstürzt, nur weil sie starke grüne Kerzen sehen. Sie warten, bis der Kurs in einen angemessenen Bereich zurückfällt und beobachten die Reaktion an Unterstützungsniveaus, EMAs, Trendlinien oder Nachfragezonen, bevor sie eine Entscheidung treffen.
Ein guter Trade ist nicht unbedingt der schnellste Einstieg, sondern einer mit einem klaren Risiko-Rendite-Verhältnis und einem vorab festgelegten Ausfallpunkt.
Wichtig:
Starke Aufwärtskerzen deuten auf Momentum hin.
Ein guter Einstieg erfordert jedoch Positionierung, Bestätigung und Risikomanagement.
Kaufen Sie nicht nur, weil sich der Markt gerade bewegt hat.
Kaufen Sie, wenn der Markt Ihnen eine vorteilhafte Einstiegszone bietet.
Gold kurzfristig stabilisiertGold eröffnete heute mit einem Aufwärtsgap bei 4495. Es stieg in der frühen Handelsphase bis auf 4522 an und fiel anschließend zurück, wobei es sich in der Spanne von 4490 bis 4530 seitwärts bewegte. Die Tageskerze verfügt über einen langen unteren Schatten, was ein deutliches Signal für einen kurzfristigen Tiefpunkt darstellt. Der Kurs tendiert intraday leicht aufwärts, wobei Bullen und Bären um die Marke 4500 kämpfen.
Wichtige Intraday-Niveaus
Widerstand
R1: 4520-4535 (Tageshoch / kurzfristig starker Widerstand)
R2: 4550 (Trennlinie zwischen Bullen und Bären / Hauptwiderstand)
Unterstützung
S1: 4480-4490 (Tiefpunkt der frühen Handelsphase / Verteidigungslinie der Bullen)
S2: 4450-4460 (Konsolidierungsniveau nach Erholung / Trendlinienunterstützung)
S3: 4360-4365 (Starke Unterstützung / Tiefpunkt vom Vortag)
Handelsstrategie
Kauf 4480 - 4490
SL 4470
TP 4520 - 4530 - 4550
Verkauf 4530 - 4550
SL 4565
TP 4490 - 4480 - 4460
Gold: Kernlogik für eine Aufwärtsbewegung### 📈 Gold: Kernlogik für eine Aufwärtsbewegung
(Inflation kühlt sich geringfügig ab + USD/US-Staatsanleihen geben nach + Divergenz innerhalb der Fed; Fenster für kurzfristige Erholung geöffnet)
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### 💰🔥 1. US-Kern-PCE-Index für April im Rahmen der Erwartungen und mit monatlicher Abkühlung; Erwartungen an Zinserhöhungen mäßigen sich (Wesentlicher bullischer Faktor)
Veröffentlichte Daten (Do., 28. Mai): Kern-PCE für April **+3,3 % im Jahresvergleich (im Rahmen der Erwartungen)**, **+0,2 % im Monatsvergleich (gegenüber erwarteten 0,3 %)**.
Die Inflationsdynamik hat sich verlangsamt; die „hartnäckige“ Inflation hat sich nicht verschärft → **Erwartungen an Zinssenkungen steigen, Erwartungen an Zinserhöhungen kühlen ab**.
CME FedWatch:
- Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Dezember: **50 %+ → 42 %**
- Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Jahr 2026: **1 % → leicht gestiegen**
Auswirkung: **Geringerer Druck durch Haltekosten** für Gold; die „Bullen“ erhalten etwas Verschnaufpause.
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### 💵📉 2. USD-Index fällt auf 99,0; Renditen von US-Staatsanleihen geben über die gesamte Zinskurve nach (Direkt bullischer Faktor)
- USD-Index: **99,02 (-0,3 %)**; beendet die Konsolidierungsphase auf dem 3-Wochen-Hoch.
- 10-jährige US-Staatsanleihe: **4,55 % → 4,44 %**
- 30-jährige US-Staatsanleihe: **5,10 % → 4,97 %**
Logik: **Schwächerer USD + niedrigere Realrenditen** → das keine Zinsen abwerfende Gold wird attraktiver → Kapital fließt zurück in Edelmetalle.
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### 🏦⚖️ 3. Interne Divergenz innerhalb der Fed vergrößert sich; „Falkenhafte“ Rhetorik kühlt ab (Neutral bis bullisch)
- „Taubenhafte“ Stimmen (Williams, Nr. 3 der Fed): Inflation kurzfristig zwar erhöht, stabilisiert sich aber langfristig; **aktuelle Zinsniveaus sind angemessen**; sowohl Erhöhung als auch Senkung möglich → besänftigt die Ängste an den Märkten.
- „Falkenhafte“ Stimmen (Musalem): KI wird die Inflation nicht senken; aber **Märkte reagieren weniger sensibel auf „falkenhafte“ Äußerungen** → kurzfristige Erwartungen an Zinserhöhungen werden voraussichtlich nicht erneut stark ansteigen.
DAX Tagesausblick – 29. Mai - Finaler US-IRAN Deal in Sicht?Kommt heute der entscheidende Iran-USA-Deal?
Bevor wir in die Märkte schauen, ein wichtiger Hinweis: Heute ist der letzte Handelstag im Monat Mai. Damit schließen heute Abend nicht nur die Tages- und Wochenkerzen, sondern auch die Monatskerzen. Gerade zum Monatsende sehen wir häufig erhöhte Volatilität, Umschichtungen institutioneller Investoren und Gewinnmitnahmen. Entsprechend wichtig sind heute die Schlusskurse auf Monatsbasis.
Geopolitische Lage im Nahen Osten
Die geopolitische Lage bleibt aktuell der wichtigste Markttreiber.
Gestern haben wir eine Vielzahl teils widersprüchlicher Meldungen gesehen. Auf der einen Seite gab es Berichte über neue US-Luftschläge, iranische Gegenreaktionen, weitere Sanktionen und Spannungen rund um die Straße von Hormus. Auf der anderen Seite tauchten gleichzeitig Meldungen auf, wonach die USA und Iran offenbar eine Verlängerung der Waffenruhe um weitere 60 Tage ausgearbeitet haben und lediglich noch die finale Zustimmung von Donald Trump ausstehen soll.
Genau diese Hoffnung auf eine Deeskalation hat gestern für einen massiven Risk-On-Squeeze gesorgt. Nach einem breiten Abverkauf wurden Aktien, Kryptowährungen und andere Risikoanlagen innerhalb weniger Minuten aggressiv gekauft, sobald positive Schlagzeilen aus dem Nahen Osten über die Ticker liefen.
Das zeigt sehr deutlich, worauf die Märkte aktuell achten. Sollte heute tatsächlich eine offizielle Zustimmung Trumps oder ein belastbarer Deal verkündet werden, dürfte dies kurzfristig sehr positiv für Risk Assets interpretiert werden. In diesem Szenario wären weitere Anstiege bei DAX, Nasdaq, S&P 500 und Bitcoin durchaus denkbar, vor allem weil wir gestern schon erste Squeeze Szenarien gesehen haben.
Kommt es dagegen zu neuen Eskalationen oder scheitert ein möglicher Deal, kann sich die Stimmung sehr schnell wieder drehen.
Für heute bleibt deshalb die geopolitische Nachrichtenlage der mit Abstand wichtigste Faktor.
FED und EZB im Fokus
Auch die Notenbanken standen gestern erneut im Mittelpunkt.
Von Seiten der FED äußerten sich sowohl Williams als auch Musalem vergleichsweise hawkish.
Williams betonte, dass die Inflation zwar Fortschritte gemacht habe, man aber weiterhin vorsichtig bleiben müsse. Die FED sei datenabhängig und müsse sicherstellen, dass die Inflation nachhaltig zurück Richtung Zielwert fällt.
Musalem ging sogar noch einen Schritt weiter und erklärte, dass weitere Zinserhöhungen nicht vollständig ausgeschlossen werden könnten, falls sich der Inflationsdruck wieder verstärken sollte. Gleichzeitig machte er deutlich, dass Zinssenkungen aktuell keineswegs dringend seien.
Auch die EZB präsentierte sich gestern überraschend restriktiv.
Lagarde, Lane sowie die veröffentlichten EZB-Protokolle zeigten, dass die Sorge über Energiepreise und mögliche Zweitrundeneffekte weiterhin hoch bleibt. Mehrere Mitglieder hätten laut Sitzungsprotokoll sogar weitere Zinserhöhungen nicht grundsätzlich abgelehnt. Die EZB sieht sowohl steigende Inflationsrisiken als auch zunehmende Wachstumsrisiken.
Insgesamt bleiben sowohl FED als auch EZB durch die erhöhte Inflation durch Energiepreise aktuell deutlich vorsichtiger als viele Marktteilnehmer noch vor einigen Wochen erwartet hatten.
Fundamentale Wirtschaftsdaten von gestern
Der Donnerstag war einer der wichtigsten Makrotage der Woche.
Die Core-PCE-Daten, das bevorzugte Inflationsmaß der FED, kamen leicht besser als erwartet herein. Diese Inflationsdaten sind ohne Lebensmittel und Energie und daher sehr entscheidend.
Core PCE MoM:
• Aktuell: 0,2 %
• Erwartet: 0,3 %
• Vorher: 0,3 %
Core PCE YoY:
• Aktuell: 3,3 %
• Erwartet: 3,3 %
• Vorher: 3,2 %
Die Inflation bleibt damit erhöht und deutlich über dem FED-Ziel von 2 %, liegt jedoch im Rahmen der Erwartungen.
Beim BIP gab es eine kleine Enttäuschung:
GDP Q1:
• Aktuell: 1,6 %
• Erwartet: 2,0 %
• Vorher: 0,5 %
Trotz der Verfehlung gegenüber dem Forecast bleibt das Wachstum deutlich über dem Vorquartal.
Besonders stark fielen die Durable Goods Orders aus. Diese messen die Neuaufträge für langlebige Wirtschaftsgüter wie Maschinen, Fahrzeuge oder Industrieanlagen und gelten als wichtiger Frühindikator für Investitionen.
Durable Goods:
• Aktuell: 7,9 %
• Erwartet: 4,0 %
• Vorher: 1,3 %
Das ist ein klar positives Signal für die Wirtschaft und zeigt weiterhin robuste Investitionstätigkeit.
Auf der anderen Seite zeigte sich der Arbeitsmarkt schwächer:
Initial Jobless Claims:
• Aktuell: 215k
• Erwartet: 211k
• Vorher: 210k
Mehr Menschen beantragten erstmals Arbeitslosenhilfe als erwartet.
Auch der Immobilienmarkt enttäuschte:
New Home Sales:
• Aktuell: 622k
• Erwartet: 661k
• Vorher: 663k
Zusätzlich kamen die Rohöllagerbestände besser als erwartet herein, was kurzfristig etwas Druck vom Ölmarkt nimmt.
In Summe ergibt sich daraus ein interessantes Bild:
• Inflation im Rahmen
• Arbeitsmarkt etwas schwächer
• Immobilienmarkt schwächer
• Investitionen deutlich stärker
Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die FED mittelfristig wieder mehr Spielraum für Zinssenkungen erhält, auch wenn die Notenbank aktuell noch sehr vorsichtig kommuniziert. Entscheidend bleibt hier die Inflation.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute stehen deutlich weniger Daten auf dem Kalender.
Heute Mittag wird der deutsche Verbraucherpreisindex veröffentlicht.
German CPI:
• Forecast: 0,1 %
• Previous: 0,6 %
Hier wird aktuell ein deutlicher Rückgang der Inflation erwartet.
Später folgt der Chicago PMI.
Chicago PMI:
• Forecast: 50,6
• Previous: 49,2
Ein Wert über 50 signalisiert Wachstum im verarbeitenden Gewerbe, während Werte unter 50 auf eine Abschwächung hindeuten.
Trotz dieser Daten dürfte der Fokus der Märkte weiterhin auf den Entwicklungen im Nahen Osten liegen.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US-Öl
US Oil bleibt einer der wichtigsten Märkte überhaupt.
Trotz zwischenzeitlicher Erholungen notiert Öl mittlerweile wieder deutlich unter der Marke von 90 Dollar. Auf Wochensicht beträgt das Minus rund 9 %, auf Monatssicht sogar über 16 %.
Das ist grundsätzlich positiv für Risk Assets, weil sinkende Energiepreise den Inflationsdruck reduzieren.
Entscheidend bleibt heute, ob Öl den Monat unter 90 Dollar beendet. Sollte es positive Nachrichten zu einem Iran-Deal geben, wäre sogar ein Rückgang in Richtung 85 Dollar denkbar.
US-Anleihen
Die Renditen zeigten gestern erneut hohe Schwankungen, konnten sich aber nicht nachhaltig nach oben durchsetzen.
Das spricht weiterhin dafür, dass die Märkte mittelfristig mit niedrigeren Zinsen rechnen.
DXY
Der US-Dollar bleibt innerhalb seiner Range gefangen.
Wichtig wird heute, ob der Dollar die Region um 99 Punkte halten kann oder die Range nach unten verlässt.
VIX
Der Volatilitätsindex notiert aktuell bei rund 15,7 Punkten und signalisiert weiterhin sehr geringe Angst am Markt.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia bleibt einer der stärksten Titel im Markt.
Nach dem erfolgreichen Retest der Zone zwischen 208 und 212 Dollar notiert die Aktie mittlerweile wieder bei rund 214 Dollar.
Gelingt ein Ausbruch über das Monatshoch bei etwa 217 Dollar, bleibt das Gesamtbild klar bullisch, wichtig ist heute der Bruch des Tageshochs von gestern.
Bitcoin
Bitcoin bleibt für mich kurzfristig technisch angeschlagen.
Entscheidend ist die Zone um 74.576 Dollar. Solange diese nicht überzeugend zurückerobert wird, bleibe ich bei neuen Long-Positionen vorsichtig.
S&P 500
Der S&P 500 konnte erneut neue Allzeithochs markieren.
Die 7.500er-Zone wurde erfolgreich verteidigt und dient weiterhin als zentrale Unterstützung.
Sollte heute eine positive Nahost-Meldung kommen, sind weitere Hochs absolut möglich.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigt weiterhin enorme Stärke.
Die Zone um 30.000 Punkte wurde erfolgreich verteidigt. Oberhalb von 30.300 Punkten sehe ich weiteres Potenzial in Richtung 30.500 Punkte, aber nur mit Fundamentalem Rückenwind.
Dow Jones (US30)
Der US30 konnte sich ebenfalls stabilisieren.
Über 50.870 Punkten bleibt das Bild bullish. Unterhalb von 50.500 Punkten würden hingegen wieder Gewinnmitnahmen wahrscheinlicher werden.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Im DAX haben wir gestern eine sehr interessante Tageskerze gesehen.
Die Zone um 25.000 Punkte wurde erneut getestet und erfolgreich verteidigt. Zwischenzeitlich fiel der Markt sogar unter 24.900 Punkte, bevor die Käufer wieder deutlich zurückkehrten.
Der Tagesschluss erfolgte oberhalb der wichtigen 25.000er-Marke.
Zusätzlich konnten wir vor dem London Open einen H4-Schluss über dem Wochenhoch der Vorwoche sehen.
Solange wir oberhalb von 25.000 Punkten bleiben, bleibe ich bullish gestimmt und sehe weiteres Potenzial in Richtung 25.300 bis 25.400 Punkte.
Das Short-Szenario aktiviert sich für mich erst wieder unterhalb von 24.900 Punkten.
Übergeordnet bleibt der Trend weiterhin klar aufwärtsgerichtet.
Fazit
Der heutige Handelstag dürfte maßgeblich von einer einzigen Frage bestimmt werden:
Wird Donald Trump den möglichen Iran-USA-Deal final genehmigen?
Kommt es zu einer offiziellen Deeskalation, dürfte dies Öl weiter belasten und gleichzeitig Risk Assets wie DAX, Nasdaq, S&P 500 und Bitcoin unterstützen.
Scheitert der Deal oder kommt es zu neuen militärischen Spannungen, kann sich das Bild sehr schnell wieder eintrüben.
Wie seht ihr die Lage?
Bleibt ihr Risk-On?
Kommt heute der Iran-USA-Deal?
Wird Trump das finale Approval geben?
Ich wünsche euch schon jetzt ein schönes Wochenende. Bleibt diszipliniert und gebt die Gewinne der Woche nicht am letzten Handelstag wieder ab.
Morgen folgt wie gewohnt der Wochenrückblick KW22 inklusive Monatsrückblick Mai.
Am Sonntag erscheint dann der große Monatsausblick für Juni sowie der Wochenausblick für KW23 auf TradingView und YouTube.
Gute Trades!
Goldpreis-Analyse: Konsolidierung im übergeordneten AbwärtstrendMakro- & Chartanalyse: Der jüngste Einbruch unter $4.400 wurde im Bereich von $4.360–$4.380 aggressiv aufgekauft, was zu einer Erholung bis auf $4.500 führte. Enttäuschende US-Wachstumsdaten stützen den Kurs, während der anhaltend hohe Kern-PCE-Index den Spielraum der Fed einschränkt. Trotz des kurzfristigen Momentums bleibt die übergeordnete H4-Struktur durch tiefere Hochs (Lower Highs) bärisch, solange der Haupt-EMA bei $4.550–$4.560 nicht nachhaltig durchbrochen wird.
Handelssignale / Setup:
Long-Szenario (Kauf): Einstieg bei erfolgreichem Retest der Unterstützung $4.490–$4.500. Take Profit (TP): $4.530 / $4.550. Stop Loss (SL): < $4.480.
Short-Szenario (Verkauf): Einstieg bei Fehlausbruch oder Schwächesignalen im Widerstandsbereich $4.550–$4.560. Take Profit (TP): $4.510 / $4.480. Stop Loss (SL): > $4.575.
USOIL: Bärischer Druck unter dem WiderstandWTI-Öl (USOIL) bleibt unter Druck nach einer deutlichen Ablehnung unterhalb der Widerstandszone zwischen 92,00 und 94,20 sowie dem Bruch der kurzfristigen bullischen Struktur.
Der Kurs handelt nun unter einer dominanten Abwärtstrendlinie, verstärkt durch mehrere technische Ablehnungen und die Unfähigkeit, Intraday-Erholungen aufrechtzuerhalten.
Das bevorzugte Szenario bleibt bärisch, mit einer möglichen Fortsetzung in Richtung der wichtigen Unterstützungszone bei etwa 82,40, solange die Verkäufer unterhalb des aktuellen Widerstands die Kontrolle behalten.
Vergiss nicht, ein 🚀 unter dem Diagramm zu hinterlassen und mir zu folgen, wenn dir diese Analyse gefallen hat.
XAU/USD: Unterstützung hält, Erholung erwartetGold (XAU/USD) handelt derzeit oberhalb einer wichtigen Unterstützungszone um 4384 nach einer Korrekturphase innerhalb eines fallenden Kanals.
Der Kurs zeigt Anzeichen einer Stabilisierung in diesem bedeutenden technischen Bereich, der zusätzlich durch Fibonacci-Retracement-Niveaus unterstützt wird.
Das bevorzugte Szenario bleibt mittelfristig bullisch, mit einem möglichen Ausbruch aus dem Kanal und einer schrittweisen Erholung in Richtung der Widerstandszone nahe 5400.
Vergiss nicht, ein 🚀 unter dem Diagramm zu hinterlassen und mir zu folgen, wenn dir diese Analyse gefallen hat.
Gold bricht aus: Wichtige Niveaus und HandelsstrategienDer Goldkurs eröffnete heute mit einer Lücke nach unten und fiel stark ein, wobei die Bären die Oberhand behielten.
Asiatische Sitzung: Der Kurs stieß bei 4458 auf Widerstand und stürzte ab. Er durchbrach nacheinander die Marken 4450 und 4400.
Europäische Sitzung: Der Kurs bewegte sich schwach auf niedrigem Niveau, eine Erholung blieb aus. Der Preis konsolidierte unterhalb von 4400.
Technische Analyse: Auf dem Tageschart ist ein deutlicher bärischer Ausbruch sowie eine bärische Trendausrichtung zu erkennen, während die grünen Balken des MACD an Größe zunehmen. Auf dem 4-Stunden-Chart fällt der Kurs mit fortlaufenden bärischen Kerzen. Der RSI befindet sich im überverkauften Bereich, was auf eine äußerst schwache Erholung hindeutet.
Wichtige Niveaus
Widerstand: 4450-4465 (starker Tageswiderstand), 4480-4500 (Trennlinie zwischen Bullen und Bären)
Unterstützung: 4380-4400 (kurzfristige Unterstützung), 4350-4360 (starke Unterstützung)
Handelsstrategie
Verkauf 4450 - 4465
SL 4475
TP 4400 - 4380 - 4350
Kauf 4350 - 4360
SL 4335
TP 4390 - 4400
28. Mai / Goldpreise könnten weiter fallen28. Mai / Goldpreise könnten weiter fallen
Die Goldpreise setzten ihren Abwärtstrend heute fort und erreichten ein neues Tief. Das gestrige Tief lag bei 4400 US-Dollar, das heutige bei rund 4366 US-Dollar.
Die Erholung von 4366 US-Dollar auf etwa 4440 US-Dollar entspricht einem Anstieg von etwa 74 US-Dollar. Die Erholung war zwar nicht stark, aber dennoch signifikant.
Die Goldpreise befinden sich in einer neuen Anpassungsphase, und der Abwärtstrend könnte sich fortsetzen.
Das erste Kursziel liegt im Bereich von 4320 bis 4350 US-Dollar.
💣【Analyse: Warum sollten Zinserhöhungserwartungen innerhalb einer Woche zu einem Goldpreisrückgang von 200 US-Dollar führen?】
Hauptgrund: Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der US-Notenbank im Dezember ist auf rund 50 % gestiegen. In einem Hochzinsumfeld sind die Opportunitätskosten für das Halten unverzinslicher Anlagen wie Gold für institutionelle Anleger untragbar geworden.
Zweiter wesentlicher Druckfaktor: Institutionelle Anleger fließen von Gold in US-Staatsanleihen und US-Dollar-Bargeld ab.
Dritter wesentlicher Druckfaktor: Geopolitische Risikoprämien verschwinden rapide. Die USA und der Iran führen zwar Verhandlungen, doch die Marktmacht ist eindeutig auf friedliche Verhandlungen ausgerichtet.
Vierter wesentlicher Druckfaktor: eine sprunghafte Erhöhung der Geldmenge. Spekulative Fonds, die Gold-Futures an der COMEX handeln, haben ihre Bestände sieben Handelstage in Folge reduziert. Das gesamte offene Interesse sank im Vergleich zum Vortag um 13.022 Kontrakte. Die Bestände des SPDR Gold ETF blieben unverändert; es kamen keine neuen Fonds hinzu.
Dies ist kein kurzfristiger Rückgang, sondern eine systematische Reduzierung der Bestände.
🎯Echtzeitstrategie:
Hauptstrategie: Short-Position im Bereich von 4450–4470 $
Stop-Loss: Über 4520 $ (Sollte der Kurs über 4500 $ halten, schwächt sich die bärische Logik ab)
Kursziel: 4380–4350 $, unter 4320 $
Aggressive Strategie: Direkte Short-Position im Bereich von 4430–4440 $ mit einer kleineren Positionsgröße.
Zum Thema Tiefpunkt-Fishing: Mir ist bewusst, dass einige Anleger nach dem Anstieg des Goldpreises von 4366 $ auf 4420 $ übereilt gehandelt haben.
Bitte beachten Sie jedoch:
4366 $ ist das heutige Tief, aber dies muss nicht der Tiefpunkt dieser Korrektur sein.
Der 200-Tage-Durchschnitt wurde gerade erst durchbrochen, und das technische Muster benötigt Zeit, um sich zu erholen.
Institutionelle Prognosen deuten darauf hin, dass der Goldpreis die Spanne von 4300–4400 US-Dollar testen könnte, falls der Markt die Zinsentwicklung weiter verarbeitet.
Anleger, die Long-Positionen eingehen möchten, sollten einen Tagesschlusskurs über 4400 US-Dollar mit einer starken Aufwärtskerze und hohem Volumen abwarten.
Erster Widerstand: 4450 US-Dollar
Starke Widerstandszone: 4480–4500 US-Dollar – 4520–4580 US-Dollar
Erste Unterstützung: 4380–4400 US-Dollar
Starke Unterstützungszone: 4320–4350 US-Dollar
Lassen Sie die Daten für sich sprechen und handeln Sie diszipliniert, um Gewinne zu erzielen.
Diese Woche fiel der Goldpreis von 4510 auf 4366 US-Dollar, ein Rückgang von über 140 US-Dollar.
Angesichts der bevorstehenden Zinserhöhungen fehlt Gold kurzfristig die Unterstützung.
Dies ist keine Korrektur, sondern der Beginn einer Trendwende.
4366 US-Dollar ist der heutige Tiefststand, aber das muss nicht der Tiefpunkt dieser Marktschwankungen sein.
„Dem Trend folgen“ – leichter gesagt als getan.
Denn „dem Trend folgen“ bedeutet, der Versuchung zu widerstehen, bei Kursrückgängen nachzukaufen und Verluste schnell zu begrenzen, gerade dann, wenn man am liebsten Verlustpositionen halten möchte.
Die lehre aus der kunst der bitcoin.Die lehre aus der kunst der bitcoin.
Ein faktor hinter der verbreitung des bitcoins ist die geldmenge M2. Insbesondere überschusskapital, das in ländern mit günstigen wirtschaftlichen bedingungen in riskante anlagen fließt und umgekehrt. Die grundlegende geldwirtschaft in bezug auf nachfrage und nachfrage.
Was könnte ein besserer indikator für die weltweite liquidität (orange trends) sein, um die kapitalflüsse und die korrelation mit bitcoin zu erklären? Die gängigen kennzahlen die usa, die europäische zentralbank und china und das verhältnis zwischen den beiden großen währungen (den dollar-index, den renminbi) stellen ein ausgewogenes gleichgewicht in der globalen wirtschaftsdynamik dar.
Wie du sehen kannst, spielt es keine rolle. Als sich die liquidität schnell erholt hat, hat sich der bitcoin-zyklus nach oben entwickelt. Als es überholt wurde und bitcoin in den bärenzyklus lief, befinden wir uns genau hier.
Die ersten beiden sur-marke-zyklen haben mit einer globalen liquiditätsrate Von 0,382 flower-382 pakistan und einer erholung ein ende. Jetzt, wo wir über die hälfte unseres weges sind, steht dies perfekt in das modell für die erste und letzte periode der bitcoin-zyklen. In ein paar monaten könnten wir den bitcoin wieder für einen längeren zeitraum kaufen weniger riskant und vertrauensvoller als investoren.
Bietet diese einzigartige korrelation einen größeren zusammenhang zwischen ihnen und ihren entscheidungen? Lasst es uns in der kritiken hören!
DAX Tagesausblick – 28. Mai - Bruch oder Retest der 25.000?Kurz vorab:
Wie bereits letzte Woche Donnerstag habe ich auch diese Woche wieder ein ausführlicheres Video auf meinem YouTube-Kanal hochgeladen. Den Link dazu findet ihr direkt in meinem TradingView-Profil. Dort kann ich deutlich tiefer auf die Charttechnik, konkrete Trade-Ideen und verschiedene Szenarien eingehen, da sich das alles in einem schriftlichen TradingView-Post nur begrenzt zusammenfassen lässt. Dauert vermutlich noch 1 Stunde, dann ist das Video online.
Fundamentale geopolitische Lage
Die geopolitische Lage bleibt weiterhin einer der wichtigsten Belastungsfaktoren für die Märkte. Nachdem Anfang der Woche noch sehr viel Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten eingepreist wurde, sieht die Realität inzwischen deutlich komplizierter aus. Es fliegen weiterhin Raketen, es gibt massive Widersprüche zwischen Aussagen aus Washington und Teheran und die Verhandlungen rund um ein mögliches Abkommen mit Iran scheinen sich weiter nach hinten zu verschieben.
Donald Trump sprach erneut über mögliche Einigungen und verknüpfte diese öffentlich mit den Abraham Accords, während Iran den USA gleichzeitig neue Verstöße gegen Waffenstillstandsvereinbarungen vorwirft. Zusätzlich bleibt das Atomprogramm weiterhin ein zentraler Streitpunkt. Auch die Gespräche über Oman und mögliche Vermittlungen laufen deutlich schwieriger als vom Markt zunächst erwartet.
Besonders kritisch bleibt weiterhin die Straße von Hormuz. Genau dort konzentrieren sich aktuell viele geopolitische Risiken, da ein erheblicher Teil der weltweiten Ölversorgung durch diese Region transportiert wird. Entsprechend sensibel reagieren die Märkte momentan auf jede neue Eskalation.
Zusätzlich warnte die EZB gestern in ihrem Financial Stability Report offen vor steigenden Risiken für Finanzmärkte, Banken, Energieversorgung, Liquidität und geopolitische Stabilität. Die EZB spricht inzwischen sogar davon, dass viele Risiken vom Markt möglicherweise weiterhin unterschätzt werden.
Allgemeine Situation zum Zinspfad – EZB & FED
Monetär bleibt das Umfeld ebenfalls angespannt. Die EZB bleibt klar hawkish. Für das nächste Meeting am 11. Juni preist der Markt inzwischen mit rund 91 % Wahrscheinlichkeit eine weitere Zinserhöhung auf 2,25 % ein. Auch für die darauffolgenden Meetings werden weitere Schritte zunehmend eingepreist. Die Aussagen der EZB wirkten insgesamt restriktiv. Inflation bleibt ein Problem, gleichzeitig steigen die Sorgen über geopolitische Schocks und mögliche Belastungen für die Finanzstabilität.
Auch die FED bleibt weiterhin vorsichtig. FED-Speaker Jefferson betonte erneut die Stärke des Arbeitsmarktes und dass Inflation weiterhin zu hoch bleibt. Zinssenkungen scheinen kurzfristig weiterhin eher unwahrscheinlich. Das Marktumfeld bleibt damit schwierig: geopolitische Risiken steigen, die Zentralbanken bleiben restriktiv und gleichzeitig laufen viele Risk Assets weiterhin auf extrem hohen Bewertungen.
Wirtschaftsdaten gestern
Gestern lag der Fokus hauptsächlich auf der EZB-Pressekonferenz sowie den Aussagen aus dem Financial Stability Report. Die EZB betonte erneut die Risiken steigender Energiepreise, geopolitischer Unsicherheit und möglicher Belastungen für Banken und Kreditmärkte.
Gleichzeitig bleiben die Märkte extrem sensibel gegenüber allem, was Inflation und Energiepreise betrifft. Besonders die geopolitische Lage im Nahen Osten spielt dabei aktuell eine zentrale Rolle.
Wirtschaftsdaten heute
Heute steht einer der wichtigsten Makro-Tage der gesamten Woche an. Um 14:30 Uhr kommen gleichzeitig mehrere extrem wichtige Wirtschaftsdaten aus den USA.
Besonders entscheidend wird der Core PCE Price Index. Der Markt rechnet beim Year-over-Year-Wert bereits mit einem Anstieg auf 3,3 % nach zuvor 3,2 %. Genau diese Daten beobachtet die FED aktuell besonders stark, da hier vor allem die Kerninflation ohne stark schwankende Energie- und Lebensmittelpreise gemessen wird. Höhere Inflationsdaten könnten die Hoffnung auf Zinssenkungen weiter nach hinten verschieben.
Zusätzlich kommen heute GDP-Daten für die US-Wirtschaft. Hier erwartet der Markt einen deutlichen Sprung von 0,5 % auf 2,0 %, was eine starke Wirtschaft signalisieren würde.
Ebenfalls wichtig werden die Durable Goods Orders mit einem Forecast von 4,0 % nach zuvor 0,8 %. Diese Daten geben Hinweise auf die industrielle Nachfrage und wirtschaftliche Stärke.
Zusätzlich folgen noch Initial Jobless Claims, New Home Sales sowie die Crude Oil Inventories.
Gerade die Öl-Lagerbestände könnten heute wegen der Hormuz-Thematik erneut extrem wichtig werden. Sollten die Inventories kleiner ausfallen als erwartet, könnte das Öl erneut stark antreiben und damit Inflationssorgen verstärken.
Genau deshalb bleibt der heutige 14:30-Uhr-Datenblock potenziell extrem volatil. Besonders gefährlich werden möglicherweise widersprüchliche Datenkombinationen, beispielsweise starke Wirtschaftsdaten bei gleichzeitig steigender Inflation oder schwächeren Arbeitsmarktdaten. Genau solche Konstellationen führen oft zu massiven Liquiditätsabgriffen und aggressiven Richtungswechseln im Markt.
Zusätzlich rückt jetzt das Monatsende immer stärker in den Fokus. Heute und besonders morgen als letzter Handelstag im Mai könnten verstärkt Gewinnmitnahmen einsetzen. Gerade nach der starken Rally in Tech-, KI- und Risk Assets sollte dieses Risiko definitiv nicht unterschätzt werden.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Beim Ölmarkt haben wir gestern zunächst einen sehr starken Abverkauf gesehen. US Oil konnte sogar kurzzeitig unter der wichtigen 90 Dollar Marke schließen, was grundsätzlich positiv für Inflationshoffnungen gewesen wäre. Allerdings konnte die aktuelle Tageskerze heute Nacht bereits wieder stark aufholen und zwischenzeitlich knapp 3,9 % zulegen.
Trotzdem bleibt wichtig zu erwähnen, dass wir auf Wochenbasis weiterhin über 6 % im Minus liegen und die Monatskerze aktuell deutlich bearish aussieht.
Jetzt wird entscheidend, ob sich Öl langfristig wieder unter 90 Dollar etablieren kann. Sollte das gelingen, würde das den Druck auf Energiepreise und Inflation deutlich entspannen und könnte Zinssenkungshoffnungen wieder stärken. Aktuell notieren wir wieder um die 91 Dollar und genau diese Zone dürfte für den Monats Schlusskurs extrem wichtig werden.
Bonds & DXY
Bei den US-Staatsanleihen sehen wir erneut Stärke. Besonders die 3- und 5-jährigen Bonds konnten bereits wieder deutlich zulegen. Das zeigt weiterhin, dass Kapital wieder stärker in sichere Anlagen fließt. Sollten die Bondpreise weiter steigen und Renditen entsprechend attraktiv bleiben, könnte das erneut Kapital in den US-Dollar ziehen.
Passend dazu bewegt sich auch der DXY weiterhin in seiner entscheidenden Range zwischen 99 und 99,5. Heute Vormittag wurde erneut versucht, die 99,5 anzugreifen. Für mich bleibt entscheidend, ob wir dort nachhaltig ausbrechen können, um die 100 erneut anzulaufen. Bisher sehen wir allerdings erste Rejection.
VIX
Der VIX bleibt trotz geopolitischer Risiken weiterhin erstaunlich entspannt und notiert aktuell bei 16,29. Solange der VIX unter 20 bleibt, spricht das grundsätzlich weiterhin eher für ein Risk-On-Umfeld beziehungsweise zumindest gegen panikartige Marktbedingungen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia bleibt weiterhin der entscheidende Treiber für Nasdaq und den gesamten KI-Sektor. Gestern haben wir nochmal den Retest der wichtigen Zone zwischen 208 und 212 Dollar gesehen. Der Bereich wurde erneut stark aufgekauft und Nvidia konnte über 212,5 Dollar schließen.
Jetzt wird entscheidend, ob wir das Tageshoch bei 214,5 Dollar brechen können oder ob zum Monatsende weitere Gewinnmitnahmen einsetzen. Auf Monatsbasis bleibt Nvidia weiterhin klar bullish, besonders wenn wir es schaffen sollten, über dem April-Hoch bei 217,2 Dollar zu schließen.
Bitcoin
Bitcoin zeigt dagegen weiterhin deutliche Schwäche. Die wichtige Zone bei 74.500 wurde nach unten gebrochen und aktuell sehen wir klares Risk-Off-Verhalten. Für mich bleibt Bitcoin momentan eher uninteressant, solange sich keine stabile Supportbildung auf größeren Zeiteinheiten zeigt.
SPX
Im SPX sehen wir inzwischen erste deutliche Rejections auf Tagesbasis. Trotzdem hält die Zone über 7.500 bisher noch. Solange diese hält, sind weitere High-Abgriffe möglich.
Unterhalb von 7.500 mit klaren Schlusskursen würde ich allerdings zunehmend Shorts bevorzugen, besonders wenn die heutigen Inflationsdaten stärker ausfallen sollten.
Nasdaq
Der Nasdaq hat gestern zwar nochmal die 30.000er-Zone attackiert und zwischenzeitlich sogar 30.310 erreicht, konnte sich darüber aber nicht halten. Dort kam bereits erste stärkere Gegenwehr rein.
Jetzt bleibt entscheidend, ob wir die 29.500 erneut anlaufen und dort Stabilität finden oder ob stärkere Gewinnmitnahmen Richtung 29.000 folgen.
US30
Auch im US30 sehen wir inzwischen erste Gewinnmitnahmen nach den Allzeithochs um 51.000 Punkte. Wichtig bleibt hier die Zone um 50.500. Darüber bleibt weiteres Long-Momentum möglich, darunter könnten tiefere Retests Richtung 50.100 folgen.
Für konkretere Setups und Charttechnik, schaut auf meinem YT Kanal vorbei.
DAX charttechnischer Überblick
Beim DAX haben wir gestern zunächst nochmal einen starken Push nach oben gesehen und das Tageshoch bei 25.395 angelaufen. Dort kam allerdings deutliche Gegenwehr rein. Besonders wichtig: Wir konnten erneut nicht nachhaltig über dem Februar Monatshoch schließen und wurden daraufhin stark abverkauft.
Heute Nacht kam direkt weiterer Verkaufsdruck in den Markt und wir haben erneut die extrem wichtige 25.000er-Zone getestet.
Für mich bleibt das jetzt die entscheidende Zone. Sollten wir uns oberhalb von 25.000 stabilisieren und zurück über das Wochenhoch von KW19 bei 25.160 schließen, kann ich mir weiterhin einen erneuten Angriff Richtung 25.400 vorstellen.
Sollten wir allerdings erneut rejected werden und nachhaltig unter 25.000 brechen, sehe ich deutlich tiefere Retests Richtung 24.850, 24.800 oder sogar zurück zum Jahreshoch bei 24.770.
Allgemein bleibt wichtig zu verstehen: Der Markt hat Anfang der Woche sehr viel Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten eingepreist. Diese Hoffnung bekommt inzwischen erste Risse. Gleichzeitig bleiben FED und EZB hawkish, heute kommen extrem wichtige Inflations-, Arbeitsmarkt- und Wirtschaftsdaten und zusätzlich stehen wir direkt vor dem Monatsende.
Genau diese Kombination könnte jetzt zu stärkeren Gewinnmitnahmen und deutlich höherer Volatilität führen.
Wie seht ihr den DAX und die Risk Assets heute? Sehen wir stärkere Gewinnmitnahmen zum Monatsende oder stabilisieren sich die Märkte erneut? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung. Ich wünsche euch gute Trades.
XAUUSD H4: Verkäufer drücken weiter Richtung LiquiditätGold hat die Zone 4.480 – 4.500 USD klar verloren. Solange der Preis unter diesem Bereich bleibt, bleibt der H4-Trend für mich bearish.
Ein direkter Buy ist aktuell zu riskant. Interessanter wäre ein Pullback in den Bereich 4.430 – 4.450 USD, um dort nach neuer Verkäuferreaktion zu suchen.
Setup-Idee:
Short-Zone: 4.430 – 4.450 USD
Ziel 1: 4.380 USD
Ziel 2: 4.360 USD
Ungültig bei Rückeroberung von 4.480 – 4.500 USD
BTCUSD – Multi-Zyklus Analyse | 5-0 PatternVorangegangene Analyse...
Der Chart zeigt aktuell eine hochinteressante Konstellation aus harmonischem 5-0 Pattern, übergeordnetem Zyklus-Support sowie einer klaren Trendstruktur.
Besonders auffällig ist die Reaktion des Marktes zwischen dem Primary- und Intermediate-Level, wodurch sich ein mögliches Entscheidungfenster für den nächsten großen Impuls bildet.
Technische Gesamtstruktur
Die langfristige Struktur bleibt trotz der starken Korrektur technisch konstruktiv.
Der vorherige parabolische Anstieg entwickelte sich innerhalb eines steigenden Wedges, welcher schließlich bärisch aufgelöst wurde.
Seit dem Bruch dominiert eine impulsive Abwärtsphase mit mehrfachen Reaktionen an den dynamischen Zonen.
Die aktuell laufende Gegenbewegung wirkt bislang eher korrektiv als impulsiv.
Der Bereich zwischen:
38,2 % Retracement (~74k)
50 % Retracement (~84k)
bildet die entscheidende Widerstandszone.
Hier treffen aufeinander:
horizontale Fibonacci-Level
fallende Trendstruktur
Widerstände
Projektion des 5-0 Patterns
Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte die komplette Struktur neutralisieren.
Solange BTC darunter bleibt, bleibt das Risiko einer weiteren größeren Abwärtswelle dominant.
5-0 Pattern aktiviert
Das eingezeichnete harmonische 5-0 Pattern deutet auf eine mögliche finale Korrekturbewegung hin.
Die aktuelle Projektion favorisiert:
1. kurzfristige Erholung in die Resistance Clusterzone
2. anschließende Ablehnung
3. finale Bewegung in Richtung des Cycle-Supports
Der relevante Zielbereich liegt aktuell im Bereich:
42k – 45k
Dort befindet sich:
der langfristige Cycle-Support
das 161,8 %-Extension-Level
eine potenzielle makrozyklische Akkumulationszone
Die Struktur zeigt weiterhin Schwäche:
kurzfristige Struktur bleiben unter Druck
größere Struktur-Trends beginnen sich nach unten aufzufächern
bisher keine bestätigte bullische Rückeroberung
Erst ein klarer Struktur-Crossover mit Stabilisierung oberhalb der Clusterzone würde das aktuelle Szenario negieren.
Zyklische Interpretation
Interessant bleibt die Diskrepanz zwischen:
dem Intermediate-Trend
und dem übergeordneten Cycle-Level
Historisch entstehen genau in solchen Bereichen häufig:
größere Volatilitätsphasen
Fehlausbrüche
aggressive Trendwechsel
Das aktuelle Setup spricht daher eher für eine laufende Übergangsphase innerhalb eines größeren Marktzyklus als für einen vollständig bestätigten neuen Bullenmarkt.
Fazit
BTC befindet sich technisch weiterhin in einer kritischen Übergangszone.
Die aktuelle Erholung wirkt bislang eher wie ein korrektiver Rebound innerhalb einer größeren Distribution.
Solange die Resistance Clusterzone nicht nachhaltig zurückerobert wird, bleibt ein finales zyklisches Tief im Bereich um 42k technisch weiterhin ein realistisches Szenario.
Ein Durchbruch über die Intermediate-Zone hingegen könnte die gesamte Struktur deutlich bullish verschieben und den Beginn einer neuen impulsiven Aufwärtsphase markieren.
GBP/AUD: Bullische Erholung im GangeGBP/AUD zeigt Anzeichen einer Erholung nach dem Bruch der bärischen Marktstruktur und einem Ausbruch über die fallende Trendlinie.
Der Kurs reagiert derzeit auf eine lokale Nachfragezone und hält gleichzeitig den kurzfristigen Aufwärtsimpuls aufrecht.
Das bevorzugte Szenario bleibt eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in Richtung des höher gelegenen bärischen Order Blocks, der als wichtiges technisches Ziel und potenzielle Reaktionszone des Marktes gilt.
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