Dringend! Die 4.500-Dollar-Marke hält!Dringend! Die 4.500-Dollar-Marke hält!
Der Goldpreis schwankt aktuell um 4.500 Dollar, leicht darüber.
Offensichtlich konzentrieren sich mehr Anleger auf diese Zahl als auf ihre Kontostände.
Warum? Weil 4.500 Dollar die Untergrenze für die Bullen und das Kursziel für die Bären darstellen.
Fällt der Goldpreis unter diese Marke, werden Anleger massiv Short-Positionen eingehen; hält er sich, werden Investoren, die letzte Woche Stop-Loss-Orders platziert haben, dies bereuen.
Der Markt war zunächst optimistisch: Fortschritte in den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran sowie ein Einbruch der Ölpreise führten zu einer Markteinschätzung nach dem Motto „Sinkende Inflation → geringerer Druck für Zinserhöhungen“. Der Goldpreis stieg zwischenzeitlich auf 4.580 Dollar pro Unze.
Doch die Situation verschlechterte sich rapide – die USA starteten einen „Selbstverteidigungsschlag“ im Süden des Iran und verschärften damit die Spannungen in der Straße von Hormus.
Das ist schamlos.
Der Markt reagierte sofort gespalten: Einerseits kaufte er, getrieben von Risikoaversion, aktiv Gold; andererseits befürchtete er, dass hohe Ölpreise die Inflation anheizen und die US-Notenbank zu Zinserhöhungen zwingen würden.
Letztendlich setzte sich die Logik von „Inflation und Zinserhöhungen“ durch. Der Dollar-Index stabilisierte sich über 99, während die Goldpreise von ihren Höchstständen fielen und auf rund 4.500 US-Dollar abstürzten.
Dies erklärt das ungewöhnliche Phänomen, dass „sichere Anlagen fallen statt steigen“ – die Sorgen des Marktes haben sich von „Krieg“ auf „hohe Zinsen“ verlagert.
📊【Kann die Marke von 4.500 US-Dollar durchbrochen werden?】Die aktuelle Situation ist eindeutig:
Der Bereich von 4.580 bis 4.600 US-Dollar stellt eine gewaltige Hürde dar.
Zwei Versuche, diese Marke heute zu durchbrechen, scheiterten. Der 21-Tage-Durchschnitt und die mittlere Bollinger-Band-Linie haben den Abwärtstrend der Goldpreise stark unterstützt. Ohne eine signifikante Aufwärtskerze mit hohem Handelsvolumen ist ein Ausbruch unwahrscheinlich.
Die Marke von 4.500 US-Dollar stellt die letzte Verteidigungslinie für die Käufer dar.
Die Goldpreise erreichten dieses Niveau heute Abend zweimal und stießen dabei jeweils auf Kaufdruck.
Das Problem ist die nachlassende Kaufkraft. Sollte der Verkaufsdruck im Laufe der kommenden asiatischen Handelssitzung wieder zunehmen, könnten die Goldpreise Schwierigkeiten haben, dieses Niveau zu halten.
Kurzfristig dürften die Goldpreise zwischen 4.500 und 4.530 US-Dollar schwanken. Wer als Erster aus dieser Spanne ausbricht, wird in der nächsten Phase die Preissetzungsmacht erlangen.
Strategiehinweis:
Hauptstrategie: Erwägen Sie den Aufbau einer kleinen Long-Position nahe 4.500 US-Dollar mit einem Stop-Loss unter 4.490 US-Dollar und einem Kursziel von 4.550–4.580 US-Dollar.
Alternative Strategie: Sollte der Kurs unter 4495 $ fallen, schließen Sie alle Long-Positionen und warten Sie auf eine Erholung in Richtung 4500 $, um dann Short-Positionen einzugehen.
Leerverkaufsstrategie: Gehen Sie nur dann Short, wenn Sie bei 4560–4570 $ auf Widerstand stoßen; versuchen Sie nicht, dem Aufwärtstrend hinterherzujagen.
Grundprinzip: Verfolgen Sie keinen Abwärtstrend über 4500 $; gehen Sie keine Long-Positionen ein, wenn der Kurs unter 4500 $ fällt. Disziplin ist wichtiger als Spekulation.
💎【Zusammenfassung】
Ich weiß, viele Anleger warten darauf, nach einem Kurssturz unter 4500 $ zu kaufen und Gewinne zu realisieren. Aber ich möchte Ihnen sagen: Selbst wenn der Kurs unter 4500 $ fällt, wird er nicht unendlich weiter fallen. Die Bullen werden sich vehement wehren, und jedes Widerstandsniveau bietet Chancen für kurzfristig orientierte Trader.
Die Strategie ist klar.
Wenn Sie mir bereits folgen, hinterlassen Sie bitte einen Kommentar mit „Ich bin dabei“. Falls Sie noch zögern, folgen Sie mir bitte. Ich werde Sie sofort informieren, falls es heute Morgen ungewöhnliche Schwankungen gibt.
Dieser Markt belohnt stets Disziplin und bestraft Impulsivität.
Harmonisches Muster
DAX Tagesausblick 26. Mai – Risk Assets drehen durch!Kurz Vorab:
Ich habe heute wieder ein ausführliches YouTube Video hochgeladen. Dort gehe ich charttechnisch deutlich detaillierter auf die Märkte, mögliche Trade-Setups und wichtige Levels ein, weil das hier textbasiert natürlich immer etwas schwieriger ist. Würde mich wie immer extrem über Support, Kommentare und den Austausch freuen.
Fundamentale und geopolitische Lage
Kommen wir erstmal zur fundamentalen und geopolitischen Lage im Nahen Osten, denn genau das bleibt aktuell weiterhin der größte Markttreiber. Der enorme Push gestern kam vor allem durch die Hoffnung auf eine weitere Deeskalation zwischen den USA und Iran. Die Märkte preisen aktuell zunehmend ein, dass es zumindest zu einer vorläufigen Einigung oder einem Framework kommen könnte, wodurch die Lage rund um die Straße von Hormuz stabilisiert wird und Öltransporte wieder normalisiert werden könnten.
Genau das hat man gestern extrem stark gesehen. Öl wurde massiv verkauft, Bonds haben sich entspannt, der Dollar wurde schwächer und gleichzeitig floss extrem viel Kapital in Risk Assets wie Aktien, Tech und teilweise auch Krypto. Besonders bemerkenswert war dabei, dass dieser Move trotz Feiertag und eigentlich dünner Liquidität so aggressiv gehandelt wurde. Genau das zeigt meiner Meinung nach ziemlich klar, wie stark der Markt aktuell dieses Risk-On-Szenario spielen möchte.
Nichtsdestotrotz bleibt die Lage extrem headlineabhängig. Einerseits spricht Iran davon, dass es Fortschritte und Frameworks gibt, andererseits wurde mehrfach betont, dass noch kein finaler Deal unmittelbar bevorsteht. Gleichzeitig gab es sogar erneut defensive US-Schläge in Südiran. Das heißt: Der Markt handelt aktuell weniger den perfekten Frieden, sondern vielmehr die sinkende Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation.
Zusätzlich relevant bleibt weiterhin das Thema Inflation, Ölpreise und mögliche Auswirkungen auf FED und EZB. Gerade die fallenden Ölpreise haben gestern zusätzlich extrem geholfen. Sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter entspannen und Öl nachhaltig zurückkommen, könnte das den Druck auf weitere Zinserhöhungen reduzieren. Genau deshalb kam gestern meiner Meinung nach auch so viel bullische Stärke in den DAX und generell in die europäischen Märkte.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute wird fundamental insgesamt eher ein ruhigerer Tag, zumindest was klassische Wirtschaftsdaten angeht. Der Fokus liegt klar auf den US Consumer Confidence Daten heute Nachmittag. Forecast liegt bei 91,9 nach zuvor 92,8. Die Consumer Confidence misst das Vertrauen der Konsumenten in die wirtschaftliche Lage und ist deshalb extrem wichtig, weil die US-Wirtschaft massiv konsumabhängig ist. Consumer Spending macht einen enorm großen Teil des US-BIPs aus. Genau deshalb wird heute interessant zu sehen sein, ob Konsum und Wirtschaft weiterhin robust bleiben oder ob sich langsam erste Schwächen zeigen. Gerade mit Blick auf die kommenden FED-Entscheidungen und die PCE-Daten am Donnerstag könnte das nochmal sehr relevant werden.
Kommen wir zu Märkte und Korrelationen im Überblick.
US Oil notiert aktuell im Bereich um 91,8 Dollar. Ich verstehe zwar ehrlich gesagt selbst nicht ganz, warum TradingView hier keinen richtigen Daily-Schlusskurs angezeigt hat und nur diese komische Dienstagskerze zeigt, wahrscheinlich wegen des Feiertags gestern. Nichtsdestotrotz bleibt die 90-Dollar-Marke weiterhin extrem entscheidend. Sowohl Anfang Mai als auch Mitte April wurde Öl dort stark aufgekauft. Genau deshalb ist es jetzt extrem wichtig, ob wir nachhaltig unter die 90 Dollar kommen können. Das wäre wichtig für Entspannung bei Energiepreisen, Inflation und somit auch für die kommenden FED- und EZB-Meetings. Gleichzeitig sieht man aber auch: Die 90 Dollar wurden erstmal wieder verteidigt. Jetzt wird entscheidend, ob wir nochmal höher laufen oder ob jetzt tatsächlich nachhaltiger Druck nach unten reinkommt.
Auch bei den US-Bonds sehen wir leichte Entspannung. Renditen kamen insgesamt etwas zurück, trotzdem bleiben sie historisch betrachtet weiterhin extrem hoch. Genau deshalb bleiben die Bondmärkte nach wie vor einer der wichtigsten Faktoren für Aktienmärkte und insbesondere Tech.
Beim DXY hatte ich gestern bereits darauf hingewiesen, dass wir unter die 99 brechen müssen, um wirklich Momentum nach unten zu bekommen. Wir konnten zwar intraday darunter handeln, aber keinen wirklich signifikanten Breakdown etablieren, auch auf Grund des niedrigen Volumens. Trotzdem war der Dollar gestern schwächer, was perfekt zum aktuellen Risk-On-Umfeld passt. Jetzt wird entscheidend, ob die Deeskalation weiter anhält und dadurch weiterer Druck auf den Dollar entsteht.
Der VIX notiert weiterhin unter 20, aktuell etwa bei 16,7. Das zeigt, dass der Markt aktuell keine extreme Eskalation einpreist und insgesamt eher entspannt bleibt.
Risk Assets im Überblick
NVDA
Bei Nvidia bleibe ich weiterhin grundsätzlich bullisch. Ich hatte bereits darauf hingewiesen, dass trotz starker Earnings und Guidance jederzeit Gewinnmitnahmen kommen können, einfach weil die Aktie in sehr kurzer Zeit extrem stark gelaufen ist. Wichtig bleiben für mich weiterhin die Bereiche um 216, 212 und insbesondere 208 als möglicher Retestbereich. Aufgrund der extremen Gewichtung bleibt Nvidia weiterhin einer der wichtigsten Werte für Nasdaq und SPX.
BTC
Bei Bitcoin hatte ich ebenfalls gestern darauf hingewiesen, dass wir für wirklich neues Momentum einen signifikanten Break über die 77.500 brauchen. Aktuell haben wir eher wieder leichte Schwäche und bereits das gestrige Daily Low gebrochen. Für mich bleibt deshalb weiterhin entscheidend, ob wir nachhaltig über 77.500 schließen können. Erst dann sehe ich wieder echtes Momentum Richtung 80k.
SPX und Nasdaq
Beim SPX bleibt hier für mich die 7.500er Marke extrem entscheidend. Entweder finden wir dort klaren Support oder eben stärkere Resistance. Aufgrund des aktuellen Risk-On-Umfelds bleibe ich hier aber weiterhin eher bullisch.
Beim Nasdaq haben wir die 30.000 zwar nicht ganz erreicht, trotzdem ist die Idee insgesamt ziemlich gut aufgegangen. Auch hier hatten wir gestern wieder einen starken Push. Heute wird entscheidend, ob wir nochmal Richtung 29.500 laufen und von dort den nächsten Versuch Richtung 30k starten oder ob jetzt tatsächlich stärkere Gewinnmitnahmen einsetzen und dort erste größere Algo-Sell-Orders getriggert werden. Das bleibt heute extrem spannend.
Der US30 bleibt ebenfalls extrem stark. Wir sind hier sauber über die All-Time-Highs gelaufen, haben gestern mit einem fetten Gap-Up eröffnet und erneut etwa ein Prozent zugelegt. Der Close über 51.000 war genau das Ziel, das ich genannt hatte. Jetzt sehen wir zwar erste Gewinnmitnahmen, trotzdem bleibt das Momentum weiterhin sehr stark. Entscheidend wird jetzt sein, ob weitere Deeskalation im Nahen Osten sowie stabile Wirtschaftsdaten dieses Momentum weiter unterstützen können.
Charttechnischer Ausblick DAX
Der DAX war gestern mit Abstand der stärkste Markt. Vom Freitagsschluss bis gestern Abend haben wir etwa 2,54 Prozent Plus gesehen. Wir sind nicht nur klar über die 25.000 gelaufen, sondern direkt in den Bereich um 25.400. Ich hatte zwar gesagt, dass dieser Bereich möglich ist, aber ehrlich gesagt hätte ich selbst nicht gedacht, dass wir ihn so schnell erreichen, vor allem direkt am Montag mit Feiertag.
Das bisherige Hoch lag bei etwa 25.445. Für mich bleibt das bullische Szenario weiterhin, dass wir jetzt Stabilität oberhalb der 25.400 reinbekommen und anschließend die 25.500 sowie potenziell neue All-Time-Highs attackieren.
Trotzdem möchte ich an dieser Stelle definitiv zur Vorsicht raten. Die Märkte preisen aktuell extrem viel Deeskalation und Optimismus gleichzeitig ein. Dadurch kann es jederzeit zu schnellen Gewinnmitnahmen kommen. Gerade weil Monatsende bevorsteht, Rebalancing-Effekte dazukommen und zusätzlich noch wichtige Daten wie Consumer Confidence heute oder PCE am Donnerstag anstehen.
Für mich wäre das gesündeste Szenario jetzt eigentlich, wenn wir nach diesem extremen Push nochmal einen sauberen Rücksetzer Richtung 25.000 sehen würden und von dort aus dann den nächsten Angriff Richtung All-Time-High starten.
Auf der Unterseite wäre ich aktuell extrem vorsichtig mit aggressiven Shorts, außer vielleicht direkt an starken Widerständen oder All-Time-Highs und selbst dort nur mit sauberem Risk-Management, genug Platz und klarer Bestätigung über Price Action und fundamentale Trigger. Ansonsten sehe ich aktuell weiterhin eher die Gefahr eines weiteren Squeezes nach oben in unbekannte Preiszonen.
Besonders wichtig bleibt jetzt die Zone um 25.400 bis 25.408, dort liegt ebenfalls das Monatshoch vom Februar. Darüber kommt dann direkt das All-Time-High im Bereich 25.515.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Wie seht ihr den Anstieg gestern? Glaubt ihr die Märkte sind nachhaltig bullisch oder sehen wir hier eher starke Gewinnmitnahmen zum Monatsende gegen Ende der Woche?
Ich wünsche euch allen einen soliden Start in den Dienstag, gute Trades und einen erfolgreichen Handelstag.
XAUUSD H1: Rücklauf könnte neue Sell-Chance bietenGold wurde im Bereich 4.570 – 4.575 USD deutlich abgewiesen und fiel anschließend unter beide kurzfristigen EMAs. Damit verschlechtert sich die kurzfristige Struktur spürbar.
Die Zone 4.550 – 4.555 USD dient jetzt als wichtiger Widerstand. Solange Gold darunter bleibt, bleibt der Fokus für mich weiter auf Short-Setups.
Interessant wäre ein Pullback in den Bereich 4.545 – 4.555 USD mit anschließender bearish Reaktion.
Ziele liegen bei 4.520 – 4.510 USD.
Erst dort könnte stärkere Kaufreaktion auftreten.
Aufwärtsgap trotz anhaltendem BärentrendAm Wochenende ergab sich eine wichtige Neuigkeit: Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich entspannt, beide Seiten haben sich nahezu auf ein Memorandum of Understanding geeinigt, wodurch die geopolitischen Risiken schnell abgenommen haben. Aufgrund dieser Entwicklung zeigten die Märkte zur heutigen Eröffnung eine starke Divergenz. Gold eröffnete höher und stieg stark an, während die Ölpreise deutlich zurückfielen. Die Marktstimmung wechselte rasch zwischen kurzfristigen positiven und negativen Faktoren, was zu häufigen und volatilen Intraday-Schwankungen führte.
Der Goldmarkt ist derzeit von überlappenden bullischen und bärischen Faktoren geprägt, was zu unruhigen und unregelmäßigen Preisbewegungen führt. Letzte Woche veröffentlichte die Federal Reserve hawkische Sitzungsprotokolle, die Gold belasteten und einen abwärts gerichteten Seitwärtstrend verursachten. Diese Woche hingegen haben die entspannten geopolitischen Verhältnisse zwischen den USA und dem Iran die Marktstimmung gedreht, sodass Gold mit einem Aufwärtsgap stark anstieg und intensive Kämpfe zwischen Käufern und Verkäufern zu verzeichnen waren.
Aus technischer Sicht zeigt Gold auf Tages- und 4-Stunden-Charts eine bärische Konvergenz mit einem klaren dominierenden Abwärtstrend und anhaltendem Abwärtspotenzial. Auf dem Tageschart befindet sich Gold in einer schwachen Abwärtsbewegung mit aufeinanderfolgenden bärischen Kerzen. Der Preis hat die wichtige Halsunterstützung des vorherigen Doppelhoch-Musters effektiv durchbrochen und die vorherige bullische Struktur vollständig aufgehoben. Die kurzfristigen Gleitenden Durchschnitte weisen eine vollständige bärische Anordnung auf und begrenzen fortwährend jede Gegenbewegung nach oben. Der tägliche MACD-Indikator befindet sich weiterhin in einer bärischen Kreuzung, das Abwärtspotenzial baut sich stetig aus und der Abwärtstrend bleibt bestehen.
Der 4-Stunden-Chart zeigt einen klar definierten, vollständigen Abwärtskanal mit sich nach unten öffnenden Bollinger Bändern. Der Goldpreis bewegt sich dauerhaft nahe der unteren Bandgrenze, was auf eine starke kurzfristige bärische Tendenz hindeutet. Für den Intraday-Handel liegt der wichtige Widerstandsbereich bei 4580 und 4600. Die bevorzugte Handelsstrategie lautet, bei Gegenbewegungen nach oben zu verkaufen.
- Sell: 4600 - 4580
- TP: 4550 - 4530 - 4500
Am 25. Mai gerieten die Goldbären erneut ins Wanken!Am 25. Mai gerieten die Goldbären erneut ins Wanken!
In den vergangenen 48 Stunden erholte sich der Goldpreis sprunghaft von rund 4470 US-Dollar – ein Plus von fast 100 US-Dollar!
Anleger, die unter 4500 US-Dollar mit Verlust verkauften, dürften dies nun bereuen!
Drei wichtige Ereignisse lösten einen gleichzeitigen Preisanstieg aus:
1. Die USA und der Iran erzielten eine Rahmenvereinbarung! Die Straße von Hormus steht kurz vor der Öffnung, die Ölpreise fielen um 5 %, und auch die geopolitischen Risikoprämien sanken.
Der Ölpreisverfall = sinkende Inflationserwartungen = schwächere Argumentation für Zinserhöhungen der US-Notenbank = der größte negative Faktor für Gold hat sich abgeschwächt!
2. Der US-Dollar-Index fiel unter 99! Dies ist das erste Mal seit fast zwei Monaten; ein starker Rückgang des Dollars treibt naturgemäß die Goldpreise in die Höhe.
3. Institutionelle Anleger beginnen, von Short-Positionen auf Long-Positionen umzuschichten!
4580–4600 $: Kurzfristiger Widerstand; ein Ausbruch über dieses Niveau könnte zu weiteren Kursgewinnen über 4650 $ führen.
4530–4500 $: Starke Unterstützungszone, bestätigt durch drei Rücksetzer.
Unter 4450 $ liegt das Unterstützungsniveau der Vorwoche; dies bietet nun eine hervorragende Einstiegschance.
Zusammenfassung der technischen Analyse: Der Tageschart zeigt zwei aufeinanderfolgende Tage mit Kursgewinnen, eine Bodenbildung hat sich herausgebildet, und die Käufer verdrängen die Verkäufer!
👉 Hauptstrategie: Kaufen Sie bei Rücksetzern in den Bereich von 4530–4540 $, mit einem Stop-Loss unter 4500 $ und einem Kursziel von 4580–4650 $.
👉 Aggressive Trader: Kaufen Sie direkt über 4550 und bauen Sie Ihre Position bei 4530 mit einem einheitlichen Stop-Loss bei 4500 aus.
👉 Leerverkäufer: Vermeiden Sie Leerverkäufe im Bereich von 4570–4580. Leerverkäufe eignen sich nur für kurzfristiges Trading. Ein Kursrückgang unter 4600 $ erfordert einen sofortigen Stop-Loss.
Die wichtigste Handelsstrategie dieser Woche bleibt das Kaufen bei Kursrückgängen.
💎【Wichtige Hinweise】Warten Sie nicht bis 4500 $ – das war das Tief der letzten Woche. Warten Sie stattdessen einen Rücksetzer in den Bereich von 4530–4540 $ ab, bevor Sie kaufen.
Ein Ausbruch über 4580 $ signalisiert den Kauf von Positionen mit einem Kursziel von 4650–4700 $.
Der Goldpreis stieg innerhalb von weniger als 48 Stunden von 4470 $ auf 4567 $. Der Markt belohnt stets diejenigen, die die Richtung richtig vorhersagen, und bestraft diejenigen, die blindlings auf beide Seiten setzen.
Der aktuelle Kurs von 4567 $ ist noch sehr niedrig; es besteht weiterhin enormes Aufwärtspotenzial!
Gold legt nach bullishen Nachrichten zu; Ziel: 4600!
Beflügelt durch positive Nachrichten vom Wochenende schoss der Goldpreis zum heutigen Marktstart in die Höhe und erreichte ein Hoch von 4580. Im 4-Stunden-Chart (4H) weist die Marktstruktur eine bullishe Ausrichtung auf, was auf einen kurzfristig anhaltenden Aufwärtstrend hindeutet. Eine kurzfristige Unterstützung ist im Bereich zwischen 4560 und 4550 auszumachen; eine starke Unterstützung liegt bei 4540. Der kurzfristige Widerstand befindet sich zwischen 4580 und 4590; ein bedeutender Widerstand liegt bei 4610 sowie an der Mittellinie des Tagescharts bei 4630. Ein Ausbruch über diese Niveaus würde den Weg in den Bereich von 4660 bis 4700 ebnen.
Hinsichtlich der Handelsstrategie wird empfohlen, dem Trend zu folgen und Long-Positionen zu priorisieren. Etwaige Änderungen dieser Einschätzung werden im Rahmen von Intraday-Updates in Echtzeit kommuniziert.
Strategie 1: Kauf im Bereich um 4550 mit einem Kursziel von 4600 bis 4630; bei einem erfolgenden Ausbruch ist die Position zu halten.
DAX Tagesausblick 25. Mai – GAP UP All-Time-Highs in ReichweiteDer Wochenstart beginnt insgesamt deutlich stärker als viele Marktteilnehmer noch vor wenigen Tagen erwartet hätten. Die Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten sorgt aktuell für ein klares Risk-On-Umfeld an den Märkten. Vor allem die laufenden Gespräche rund um Iran, die Straße von Hormus und mögliche diplomatische Fortschritte zwischen den USA und Iran treiben heute Morgen Futures, Risk Assets und Tech-Werte deutlich nach oben, während Öl massiv unter Druck gerät.
Donald Trump sprach zuletzt davon, dass ein möglicher Iran-Deal bereits „largely negotiated“ sei und die Straße von Hormus wieder geöffnet werden könnte. Gleichzeitig bleiben die Headlines aber extrem widersprüchlich. Während einige Quellen bereits über Fortschritte und mögliche Vereinbarungen berichten, betont Iran weiterhin, dass zentrale Punkte – insbesondere rund um angereichertes Uran und Sanktionen – noch nicht final geklärt seien. Genau diese Mischung aus Hoffnung und Unsicherheit sorgt momentan für enorme Bewegungen in Öl, Bonds, Währungen und Risk Assets.
Wer den kompletten fundamentalen und charttechnischen Wochenausblick sehen möchte: Ich habe gestern bereits ein ausführliches YouTube-Video hochgeladen, in dem ich alle Märkte detailliert analysiere. Den Link zum Kanal findet ihr auf meinem Profil bzw. direkt auf meinem TradingView-Account.
Fundamentale & geopolitische Lage
Heute dürfte insgesamt ein etwas ruhigerer Handelstag werden. Sowohl in den USA (Memorial Day) als auch im Vereinigten Königreich ist Feiertag. Zusätzlich bleiben Teile Asiens ebenfalls geschlossen. Das bedeutet: geringeres Volumen, weniger institutionelle Liquidität und potenziell eher Rangebildung statt extremer Trendtage.
Nichtsdestotrotz bleiben die Headlines aus dem Nahen Osten heute extrem wichtig. Gerade weil die Märkte aktuell sehr stark auf die Hoffnung einer Deeskalation reagieren, könnten neue Meldungen zu Iran, Hormus oder weiteren Statements aus Washington sofort wieder größere Bewegungen auslösen.
Besonders entscheidend bleibt weiterhin die Straße von Hormus. Normalerweise passieren dort rund 120 bis 140 Schiffe pro Tag. In der Hochphase der Krise waren es zeitweise nur noch fünf bis zehn Schiffe täglich. Mittlerweile gibt es erste Aussagen, dass innerhalb der kommenden 30 Tage eine schrittweise Normalisierung möglich wäre. Genau das erklärt auch die massive Schwäche im Ölpreis heute Morgen.
Marktkorrelationen & technischer Überblick
US Oil (WTI)
Im Öl sehen wir heute genau das Szenario, auf das ich bereits im gestrigen Wochenausblick hingewiesen hatte. Der Markt eröffnet mit einem massiven Gapdown und notiert aktuell rund 6 % schwächer bei etwa 91,23 Dollar.
Jetzt wird entscheidend sein, ob wir – ähnlich wie am 6./7. Mai oder rund um den 20. April – erneut starkes Kaufvolumen im Bereich der 90-Dollar-Zone sehen oder ob sich die Deeskalation im Nahen Osten tatsächlich weiter durchsetzt und Öl sich nachhaltig unter 90 Dollar etablieren kann.
Das wäre fundamental extrem relevant, weil niedrigere Energiepreise automatisch Druck von der Inflation nehmen würden. Genau deshalb sehen wir heute bereits starke Reaktionen bei Tech, Futures und generell den Risk Assets.
DXY – Dollar Index
Auch der Dollar reagiert auf die sinkende geopolitische Unsicherheit. Der DXY hat heute Morgen die Unterseite der Weekly Range angetestet und notiert aktuell bei etwa 99,028 Punkten.
Der klassische Safe-Haven-Demand im Dollar nimmt damit kurzfristig etwas ab. Jetzt bleibt abzuwarten, ob das Weekly Low bei 98,93 nachhaltig unterschritten wird und wir die Range weiter nach unten verlassen oder ob der Dollar im Tagesverlauf wieder Stärke aufbauen kann Richtung 99,5.
Bitcoin
Bitcoin reagiert bislang ebenfalls sehr konstruktiv auf das aktuelle Risk-On-Umfeld. Wie bereits im Wochenrückblick angesprochen, kam im Bereich der 74.500 wieder starkes Kaufvolumen in den Markt.
Mittlerweile wurde erneut die Zone um 77.500 angelaufen. Für weiteres bullisches Momentum wäre jetzt wichtig, dass wir uns per Schlusskurs nachhaltig darüber etablieren können. Gelingt das, rückt aus charttechnischer Sicht die Zone um 80.500 deutlich stärker in den Fokus.
Nasdaq / US30 / Risk Assets
Der Nasdaq handelt vorbörslich bereits auf neuen All-Time-Highs und notiert aktuell knapp unter der psychologisch extrem wichtigen 30.000-Punkte-Marke bei rund 29.890 Punkten.
Damit wurde das Szenario eines direkten Pushs Richtung 30.000 schneller erreicht als erwartet. Sollte diese Marke direkt zu Wochenbeginn überwunden werden, könnte das Momentum kurzfristig noch einmal deutlich beschleunigen.
Auch der US30 zeigt ein extrem starkes Bild. Der Markt eröffnet mit einem deutlichen Gap-Up und notiert bereits nahe der entscheidenden 51.000er-Zone. Insgesamt zeigt sich aktuell sehr klar: fallende Ölpreise, sinkende Inflationserwartungen und die Hoffnung auf geopolitische Entspannung treiben die Risk Assets massiv an.
Charttechnischer Überblick DAX
Der DAX startet ebenfalls extrem stark in die neue Woche. Bereits vor dem London Open notiert der Markt rund 1,5 % im Plus und konnte damit direkt das wichtige Strukturhoch aus KW19 bei etwa 25.164 Punkten herausnehmen.
Besonders wichtig: Der Markt eröffnete direkt oberhalb der psychologisch extrem relevanten 25.000er-Marke und konnte damit das große Widerstandscluster sofort überwinden. Genau in diesem Bereich kam es am 6. Mai noch zu einer massiven bearishen Reaktion von rund 6 % Abverkauf.
Aktuell sehe ich für heute zwei realistische Szenarien:
Durch die Feiertage und das geringere Volumen rechne ich eher mit einer gewissen Rangebildung im Bereich um 25.000 Punkte. Bedeutet: Der Markt könnte heute zunächst das neue Niveau stabilisieren, kleinere Gewinnmitnahmen verarbeiten und sich im Bereich zwischen 25.000 und 25.200 einpendeln.
Bullisch wird es für mich erneut, sobald das heutige Hoch bei etwa 25.240 nachhaltig überschritten wird. Dann sehe ich weiteres Momentum Richtung 25.400 Punkte und damit rücken die All-Time-Highs endgültig in greifbare Nähe.
Aktuell fehlen nur noch rund 1,6 % bis zu neuen Rekordständen im DAX. Das zeigt, wie stark die aktuelle Marktstruktur momentan ist, trotz wahrscheinlicher Zinserhöhung der EZB.
Solange fundamental keine neue Eskalation im Nahen Osten entsteht, bleibt das übergeordnete Bild für mich weiterhin bullish. Trotzdem glaube ich aufgrund des Feiertags heute eher an eine Stabilisierung und kleinere Rangebewegungen, bevor dann ab morgen wieder mehr Volumen in den Markt kommt.
Ich wünsche euch allen einen schönen Feiertag und einen erfolgreichen Start in die neue Handelswoche 📈
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Wie seht ihr den DAX heute? Kommt direkt der Angriff auf neue All-Time-Highs oder sehen wir erstmal eine Konsolidierung über der 25.000er-Zone bevor es weiter geht?
XAUUSD Trade-Plan: Erst Bestätigung, dann EinstiegGold zeigt eine technische Erholung, aber der Markt bleibt unter der wichtigen Widerstandszone bei 4.590 – 4.605 USD. Deshalb wäre ein direkter Einstieg im aktuellen Bereich für mich zu früh.
Interessant wird ein Long-Setup erst, wenn Gold zurück in den Bereich 4.535 – 4.520 USD fällt und dort klare bullische Reaktion zeigt.
Mögliche Ziele liegen bei 4.590 – 4.605 USD. Bei einem starken Ausbruch darüber wäre Platz bis 4.640 und später 4.675 – 4.680 USD.
Ungültig wird das Setup unter 4.500 USD.
Kernlogik des Abwärtstrends 📉Kernlogik des Abwärtstrends (Überwiegend schwach und volatil, Erholungen werden unterdrückt, Kursziel 4450/4420)
🏦Führungswechsel bei der Fed + restriktivere Geldpolitik: Hoffnungen auf Zinssenkungen schwinden, Erwartungen auf Zinserhöhungen steigen (Größter mittelfristiger Negativfaktor)
Der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh trat sein Amt offiziell am 22. Mai 2026 an. Kernposition: Langfristig hohe Zinsen beibehalten, Bilanzabbau beschleunigen und Zinserhöhungen 2026 nicht ausschließen. Er befürwortet eine Reduzierung der 6,7 Billionen Dollar schweren Fed-Bilanz, wobei die Reduzierung langfristiger US-Staatsanleihen Priorität hat.
🔥Explosion der Inflationsdaten: US-Verbraucherpreisindex (VPI) im April +3,8 % im Jahresvergleich, Erzeugerpreisindex (EPI) +6,0 % im Jahresvergleich, Kern-VPI 2,8 % (US Bureau of Labor Statistics). Die anhaltend hohe Inflation schockte die Märkte und ließ alle Erwartungen auf Zinssenkungen verfliegen.
📈Markterwartungen (CME FedWatch):
Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung 2026: 1 %
Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung 2026: 58 %
Wahrscheinlichkeit einer Beibehaltung der Position im Juni: 97,3 %
💼Institutionelle Einschätzung:
Citibank: Senkung des kurzfristigen Kursziels auf 4.300 US-Dollar mit der Begründung, dass „Gold in einem restriktiven Regime eher fallen als steigen dürfte“.
Bitcoin flattert über dem messer: erfolg Oder misserfolgBitcoin flattert über dem messer: erfolg Oder misserfolg
Hi! Hi!
Die vier stunden - diagramm Von bitcoin zeigt, dass der markt einen wichtigen punkt erreicht hat. Nach mehr als einer wochenlangen expansion in einem aufsteigender schacht hat bitcoin die trendlinie hinter den grenzen überschritten und ist jetzt dabei, eine wichtige interne liquiditätsbank erneut zu testen.
Es ist ein architektonischer ausblick.
Der dominante trend hat sich vom stabilisierenden trend hin zur korrektur verlagert, da es den verkäuferinnen gelungen ist, die preise unter den 100-tagessperren und den tunnel zu drängen.
Der grüne bereich: der preis liegt im bereich der schlüsselnachfrage und der (zwischen 73.691 und 748.898) dollar fest. Bis mitte april war die region eine anhaltende strukturelle gegenreaktion.
Bresche: einbruch am unteren ende des rades und der 100-mittellinie bedeuten, dass die zuvor vorherrschende trendstruktur beschädigt und die kontrolle in letzter zeit auf unbestimmte zeit verlagert wurde.
Zeit für die prognose: zwei schlüsselwege
Die sofortige preisfestlegung in dieser grüne preisblöcke bestimmt, welche richtung bitcoin für das ende dieses monats vorgibt.
1. Sichere deckung deckung (gepunktete linien)
Wenn viele köpfe die grüne zone aktiv verteidigen, könnten wir eine erschütterung feststellen. Wie die schwarze gepunktete linie zeigt, besteht das ziel einer erfolgreichen erholung der aktuellen werte darin, zerbrochene durchgänge und teilweise widerstand vor einer möglichen erneuten ablehnung zu testen. Dadurch können sich späte letale einfangen und temporäre lokale boden-flächen errichten.
2. Nein, vorher noch. - die entschlüsselung Von 73,33 dollar
Bleibt der druck zu hoch, werden die schlüsselpositionen markiert: "verlieren sie den 73630 dollar -wert". Wenn die lehrsumme unter 73,33 dollar in vier stunden sinkt, würde das eine strukturveränderung bestätigen und zu einem weit verbreiteten tausch führen. Dieser durchbruch wird den frust der frühen käufer lindern und so den direkten weg für eine große zahl Von 70,327,87 dollar ebnen (der kurs wird auf 70,381,68 dollar festgelegt).
Hoffen wir, dass die goldpreise fallen!Hoffen wir, dass die goldpreise fallen!
Es wird nun in der nähe einer großen schlüsselzone mit 4500 dollar gehandelt, und die käufer haben den preis schon mehrmals erfolgreich verteidigt. Die marktstruktur insgesamt sinkt jedoch weiter, weil die preise kein höheres niveau erreichen. Zudem begrenzt die abwärtslinien, die sich mit unseren erheblichen gegenregionen überschneiden, den aufschwung weiter.
Das beste, was wir sagen können, ist, dass gold auf dem nächsten level einen zweiten gang hat:
Szene 1 (korrektur und sturz) :
Man geht davon aus, dass eine revisionistische bewegung in richtung eines bestimmten areals starker gegenwind gefolgt sein könnte. Wenn die preise in dieser region beginnen zu fallen, und dann unterhalb der barriere fallen, die sie stützt, werden sie wahrscheinlich weiter auf ein niedrigeres niveau fallen.
Schema 2 (direktauflösung) :
Wenn ein durchbruch auch nur durchbrochen wird, bevor irgendeine änderung eintritt, könnte das fallszenario voll funktioniert und die türen für die unmittelbare zukunft wieder nach unten öffnen.
Wir brauchen auf diesem stand keine goldkopfposition. Vielmehr ist es unsere strategie, geduldig zu sein und auf einen der beiden folgenden punkte zu warten, um nach möglichkeiten zu suchen, wie man verkauft:
Korrektur wird in die bekannte zone des widerstands gebracht mit klarer bestätigung.
Unterhalb des aktuellen haltegebietes gibt es eine klare naht und ein gitter.
Solange die preise unter der traffenzgrenze und der nulllinie bleiben, ist ein derartiger kurs gültig.
Wöchentliche Trendanalyse von GoldDer Goldpreis bewegte sich diese Woche in einer volatilen Seitwärtsspanne mit insgesamt schwacher Dynamik. Höhere US-Staatsanleiherenditen sowie unsichere Erwartungen an die Geldpolitik der Fed belasteten den Preis. Der Markt befand sich ständig in einem Spannungsverhältnis zwischen makroökonomischen bärischen Faktoren und sicheren Hafen-Zuwächsen. Ein eindeutiger einseitiger Trend fehlte, stattdessen gab es häufige Richtungswechsel und starke kurzfristige Preisrückgänge.
Auf makroökonomischer Ebene erhöhten anhaltend hohe Anleiherenditen die Haltekosten von unverzinslichen Goldanlagen und begrenzten somit kontinuierlich das Aufwärtspotenzial für Erholungen. Gleichzeitig verhinderten vorsichtige Liquiditätsstimmungen am Markt starke bullische Ausbrüche. Obwohl geopolitische Unsicherheiten zeitweilig Unterstützung für Gold als sicheren Hafen lieferten, waren diese Impulse nur kurzlebig und konnten keine anhaltende Aufwärtsbewegung bewirken. Dadurch etablierte sich ein wiederholtes Seitwärtsverhalten des Preises.
Auf technischer Ebene schwankte der Goldpreis diese Woche häufig um die zentralen Unterstützungsbereiche 4480–4500 sowie die sekundäre starke Unterstützung bei 4450. Der Preis testete diese unteren Niveaus bei täglichen Rückgängen wiederholt aus, wobei die abwärtsgerichtete Dynamik nach fortlaufenden Abschlägen allmählich nachließ. Gleichzeitig bildete der zentrale Widerstandsbereich 4580–4600 eine solide Grenze, die die Höhe kurzfristiger Erholungen begrenzte.
Angesichts des volatilen Seitwärtsmarktes lag der Fokus der wöchentlichen Handelsstrategie auf Bandgeschäften und flexiblen Richtungswechseln, um sich stabil an die Marktbewegungen anzupassen. Zu Beginn der Handelsperiode wurden Short-Positionen eröffnet, um der abwärtsgerichteten Marktdynamik zu folgen. Anschließend wurde eine Long-Position nahe der zentralen Unterstützungszone 4480–4500 geplant, die jedoch durch kurzfristige Marktvolatilität vorzeitig ausgestoppt wurde. Statt blindem Trendfolgehandel wurde geduldig auf weitere Preisrückgänge in Richtung der sekundären Unterstützung bei 4450 gewartet.
Nachdem Gold seine abwärtsgerichtete Dynamik vollständig abgebaut und das Niveau der sekundären Unterstützung bei 4450 erreicht hatte, wurde der optimale Zeitpunkt für eine erneute Long-Eröffnung bei niedrigem Preisniveau genutzt. Dieser gegenläufige Einstieg unterhalb früherer Signalniveaus vermeidete falsche Marktimpulse und passte sich präzise der täglichen Erholungsdynamik an. Alle Tagespositionen wurden regelkonform und planmäßig geschlossen.
Zusammenfassend dominierte diese Woche eine volatile Konsolidierung ohne klaren Haupttrend. Die Handelslogik orientierte sich stets an zentralen Unterstützungs- und Widerstandsniveaus, einer kontrollierten Positionsgröße sowie einer flexiblen Reaktion auf Marktschwankungen. Risiken durch blindes Trendjagen oder gegenläufige Positionierungen wurden vermieden. Durch disziplinierte Bandgeschäfte und geduldiges Abwarten qualitativ hochwertiger Marktsignale wurde ein stabiler und regelkonformer Wochenhandelsverlauf sichergestellt.
Wochenausblick KW22 – Fundamental, Makro & technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die kommende Woche KW22
Kurzes Update vorab:
Ich habe heute zusätzlich ein neues ausführliches Analysevideo auf meinem YouTube-Kanal hochgeladen. Dort gehe ich künftig noch detaillierter auf Marktanalysen, Wochenausblicke sowie verschiedene Märkte und charttechnische Setups ein.
Wer die Analysen lieber visuell verfolgt, kann dort gerne vorbeischauen. Gerade in den aktuellen Marktphasen mit extrem schnellen Bewegungen, geopolitischen Schlagzeilen und hoher Intraday-Volatilität macht es aus meiner Sicht Sinn, die Märkte auch visuell regelmäßig einzuordnen.
Über Support und Feedback freue ich mich natürlich sehr.
Den Link zum Kanal findet ihr auf meinem Profil.
Fundamentale und geopolitische Lage
Die neue Handelswoche startet fundamental mit einem insgesamt deutlich verbesserten Risk-On Umfeld. Besonders über das Wochenende zeigte sich bereits sehr klar, dass die Märkte aktuell verstärkt auf eine Deeskalation im Nahen Osten setzen.
Trotzdem bleibt die Gesamtlage weiterhin extrem fragil und headlineabhängig. Genau das sehen wir aktuell sehr stark an den teilweise widersprüchlichen Aussagen aus den USA. Besonders Donald Trump sorgte zuletzt erneut für Unsicherheit mit seinen Aussagen rund um einen möglichen „50/50“-Ausgang zwischen militärischer Eskalation und diplomatischer Einigung mit Iran.
Und genau diese Unsicherheit begleitet die Märkte inzwischen bereits seit rund drei Monaten. Ursprünglich war von wenigen Wochen die Rede, inzwischen entwickelt sich die gesamte Situation jedoch immer stärker zu einem strukturellen Belastungsfaktor für Inflation, Energiepreise und die globale Wirtschaft.
Nichtsdestotrotz preisen die Märkte aktuell klar ein, dass kurzfristig eher eine Entspannung als eine weitere Eskalation wahrscheinlich ist. Das sehen wir momentan insbesondere an:
• stark fallenden Ölpreisen
• sinkender Volatilität
• neuen Hochs bei Risk Assets
• deutlich verbesserter Marktstimmung
• sowie weiter steigenden US-Indizes.
Besonders relevant bleibt dabei weiterhin die Straße von Hormus.
Um sich die Bedeutung nochmal klar vor Augen zu führen: Normalerweise passieren täglich rund 120 bis 140 Schiffe diese Passage. Während der aktuellen Krise lag die Zahl zeitweise jedoch nur noch bei rund fünf bis zehn Schiffen pro Tag – ein massiver Einbruch des globalen Handelsflusses.
Zusätzlich bleibt extrem wichtig, dass rund ein Viertel des weltweiten maritimen Ölhandels durch die Straße von Hormus transportiert wird. Genau deshalb reagierten die Märkte in den vergangenen Wochen derart sensibel auf jede Schlagzeile rund um Iran, OPEC oder mögliche diplomatische Fortschritte.
Besonders interessant bleibt aktuell auch die Rolle Chinas. China zählt weiterhin zu den größten Abnehmern der durch Hormus transportierten Ölströme und drängt entsprechend stark auf Stabilität und wirtschaftliche Normalisierung. Genau deshalb bleibt die geopolitische Beziehung zwischen USA, Iran, China, OPEC und den globalen Energiemärkten weiterhin einer der wichtigsten Makrofaktoren überhaupt.
Parallel dazu bleibt auch die Inflation ein zentraler Punkt. Die zuletzt veröffentlichten Michigan-Daten zeigten erneut sehr hohe Inflationserwartungen für die kommenden Jahre. Genau deshalb wäre ein nachhaltiger Rückgang des Ölpreises aktuell enorm wichtig für die Märkte.
Sollte Öl tatsächlich weiter deutlich fallen und sich die Lage rund um Hormus normalisieren, könnte dies:
• Energiepreise entlasten
• Inflationsdruck reduzieren
• Zinssenkungshoffnungen stärken
• und insgesamt das aktuelle Risk-On-Umfeld weiter unterstützen.
Überblick Wirtschaftsdaten KW22
Fundamental dürfte die kommende Woche erneut stark datenabhängig verlaufen. Besonders wichtig bleibt dabei, dass wir uns weiterhin in der letzten Handelswoche des Monats befinden.
Genau das sorgt historisch häufig für erhöhte Volatilität. Zum Monatsende sehen wir regelmäßig:
• Rebalancing großer Marktteilnehmer
• Umschichtungen institutioneller Investoren
• ETF-Zuflüsse
• Gewinnmitnahmen
• erhöhte algorithmische Handelsaktivität
• und stärkere Intraday-Bewegungen.
Gerade deshalb bleibt es extrem wichtig, kurzfristige Bewegungen diese Woche nicht überzubewerten.
Zusätzlich startet die Woche vergleichsweise ruhig. Am Montag bleiben unter anderem die USA, Großbritannien, die Schweiz sowie Teile Asiens aufgrund verschiedener Feiertage geschlossen beziehungsweise nur eingeschränkt aktiv.
Dadurch dürfte insbesondere zum Wochenstart mit geringerer Liquidität und teilweise reduzierter Volatilität gerechnet werden. Gleichzeitig können gerade Feiertage und geringe Liquidität jedoch auch zu schnelleren Bewegungen führen, falls größere Orders in den Markt kommen.
Am Dienstag rückt anschließend insbesondere das CB Consumer Confidence in den Fokus. Dieses Verbrauchervertrauen zählt zu den wichtigsten Frühindikatoren für die Stärke der US-Wirtschaft. Gerade die amerikanische Wirtschaft bleibt extrem konsumabhängig. Wenn Konsumenten vorsichtiger werden und weniger Geld ausgeben, wirkt sich das unmittelbar auf Unternehmensumsätze, Wirtschaftswachstum und letztlich auch auf die Börsen aus.
Erwartet wird aktuell ein leichter Rückgang von 92,8 auf 91,9 Punkte. Das wäre zwar weiterhin ein solides Niveau, würde jedoch gleichzeitig signalisieren, dass die Konsumenten vorsichtiger werden.
Am Mittwoch rückt dann insbesondere die EZB-Pressekonferenz in den Fokus. Die Märkte achten hier weiterhin extrem genau auf jede Aussage rund um die zukünftige Geldpolitik.
Besonders spannend bleibt:
• ob sich die EZB weiterhin eher hawkish positioniert
• ob erneut Inflationsrisiken betont werden
• oder ob erste vorsichtige Signale Richtung zukünftiger Zinssenkungen kommen bzw. gegen Zinserhöhungen.
Der mit Abstand wichtigste Tag der Woche dürfte anschließend der Donnerstag werden.
Hier stehen mehrere extrem wichtige US-Wirtschaftsdaten gleichzeitig an:
• Core PCE Price Index
• GDP-Daten
• Durable Goods Orders
• Initial Jobless Claims
• New Home Sales
• sowie die Rohöllagerbestände.
Besonders der Core PCE bleibt einer der wichtigsten Inflationsindikatoren der FED überhaupt. Genau diese Daten könnten deshalb erneut massive Auswirkungen auf Zinserwartungen, Renditen, Dollar und Risk Assets haben.
Sollten die Inflationsdaten erneut höher ausfallen als erwartet, könnte dies kurzfristig Druck auf die Märkte auslösen, da Zinssenkungen dadurch wieder unwahrscheinlicher würden.
Fallen die Daten hingegen schwächer aus, könnte das das aktuelle bullische Sentiment nochmals zusätzlich unterstützen.
Am Freitag stehen anschließend noch Chicago PMI sowie deutsche Inflationsdaten im Fokus. Gerade die deutschen CPI-Daten bleiben für den europäischen Markt und insbesondere den DAX weiterhin sehr relevant.
Wer zusätzlich einen detaillierten Überblick über die aktuelle fundamentale Lage sucht, sollte sich gerne nochmals meinen gestrigen Wochenrückblick KW21 anschauen.
Märkte und Korrelationen im Überblick
Öl / Crude Oil
Bei Öl sehen wir aktuell eine massive Gegenbewegung. Allein seit dem Market Close am Freitag notiert Crude Oil bereits rund 7 % tiefer. Genau daran erkennt man sehr deutlich, wie stark die Märkte aktuell auf Deeskalation im Nahen Osten setzen.
Charttechnisch bleibt besonders wichtig:
Der Wochenschluss lag zuletzt bei rund 96,99 USD.
Sollten wir nun nachhaltig unter die 90-Dollar-Zone fallen, würde sich das Gesamtbild deutlich aufhellen. Die aktuelle Monatskerze wirkt momentan weiterhin bearish – solange wir nicht nachhaltig zurück über die Zone rund um 105,5 USD ansteigen, dort ist der Wendebereich für einen bullischen Monatsclose.
Genau deshalb bleibt Öl aktuell einer der wichtigsten Märkte überhaupt.
Niedrigere Ölpreise würden:
• Energiepreise entlasten
• Inflationsdruck reduzieren
• Zinssenkungshoffnungen stärken
• und gleichzeitig Risk Assets unterstützen.
Ich hatte bereits vergangene Woche mehrfach gesagt, dass ich mir bei einer echten Deeskalation im Nahen Osten durchaus einen schnellen Rücklauf Richtung 80 bis 85 USD vorstellen könnte.
Entscheidend bleibt jetzt:
Können wir uns nachhaltig unterhalb der 90-Dollar-Marke etablieren oder wird Öl erneut aggressiv aufgekauft wie in den vergangenen Monaten?
Bonds & US-Dollar
Auch der Bondmarkt bleibt aktuell extrem spannend.
Während die 3- und 5-jährigen Staatsanleihen zuletzt leichte Stärke zeigten, standen insbesondere die 10- und 30-jährigen Anleihen eher unter Druck.
Genau dieses Zusammenspiel bleibt aktuell enorm wichtig, da Renditen direkten Einfluss auf:
• den Dollar
• die FED-Erwartungen
• die Finanzierungskosten
• und letztlich auch auf die Bewertungen der Aktienmärkte haben.
Der DXY-Dollar-Index notiert aktuell mehr oder weniger auf Vorwochenniveau und zeigt damit weiterhin Unsicherheit.
Charttechnisch sehen wir aktuell eine Doji-Weekly-Candle – also ein Zeichen dafür, dass der Markt momentan noch keine klare Richtung gefunden hat.
Entscheidend bleibt nun:
Kann sich der Dollar nachhaltig über der Zone rund um 99,56 Punkten etablieren?
Sollte dies gelingen, könnte anschließend erneut die psychologisch wichtige 100er-Zone in den Fokus rücken.
Fällt der Dollar hingegen wieder unter die aktuellen Weekly-Lows zurück, sehe ich eher erneut die Zone rund um 98,5 Punkte als wahrscheinlich.
VIX
Der VIX zeigte sich zuletzt deutlich entspannter und signalisiert aktuell weiterhin ein vergleichsweise stabiles Marktumfeld.
Mit einem Rückgang von knapp 10 % notiert der Volatilitätsindex aktuell bei rund 16,71 Punkten.
Das bestätigt momentan klar das aktuelle Risk-On-Sentiment der Märkte. Solange der VIX auf diesem Niveau bleibt, spricht kurzfristig weiterhin wenig für eine größere Panikbewegung an den Aktienmärkten.
Risk Assets – Bitcoin, Nasdaq, SPX & US30
Besonders interessant bleibt aktuell die Entwicklung der Risk Assets. Die Kombination aus:
• fallenden Ölpreisen
• sinkender Volatilität
• Entspannung im Nahen Osten
• starken Nvidia-Zahlen
• und weiter bullishen Tech-Märkten
unterstützt momentan klar das bullische Gesamtbild.
Natürlich bleibt trotzdem wichtig zu erwähnen, dass inzwischen bereits sehr viel Positives eingepreist sein dürfte. Genau deshalb bleibt die Gefahr eines klassischen „Buy the Rumor, Sell the News“-Moves weiterhin vorhanden.
Nvidia
Die Nvidia-Zahlen bleiben weiterhin ein massiver Treiber für den gesamten Tech-Sektor.
Die Guidance sowie die Earnings waren erneut extrem stark und bestätigen weiterhin die enorme Dynamik rund um KI, Rechenzentren und Infrastruktur.
Nichtsdestotrotz halte ich kurzfristig eine Korrektur Richtung 212 bis 208 USD weiterhin für absolut realistisch. Dort liegen wichtige charttechnische Zonen sowie potenzielle Bereiche für Gewinnmitnahmen – insbesondere gegen Monatsende.
Mittelfristig bleibe ich jedoch weiterhin bullish, solange sich fundamental nichts verändert.
Bitcoin
Bei Bitcoin zeigt sich aktuell sehr schön, wie stark das Marktumfeld zuletzt wieder Richtung Risk-On gedreht hat.
Die Jahrestiefs aus 2025 rund um 74.500 USD wurden zuletzt erneut getestet – dort reagierte der Markt jedoch stark bullish.
Der gestrige Schlusskurs war aus charttechnischer Sicht sehr wichtig.
Entscheidend bleibt nun:
Kann sich Bitcoin nachhaltig über der Zone rund um 77.500 stabilisieren und anschließend die 78.300 USD überwinden?
Sollte das gelingen, rücken aus meiner Sicht erneut:
• 80.600 USD
• sowie 82.500 USD
deutlich stärker in den Fokus.
SPX / S&P500
Auch der SPX bleibt insgesamt weiterhin extrem stark.
Die vergangene Woche schloss mit einem Plus von rund 0,9 %, obwohl wir am Freitag bereits erste kleinere Gewinnmitnahmen gesehen haben.
Nichtsdestotrotz notiert der Markt weiterhin extrem nah an den All-Time-Highs.
Für mich bleibt entscheidend:
Kann sich der Markt nachhaltig über der 7.500er-Zone etablieren?
Gelingt das, halte ich weitere neue All-Time-Highs weiterhin für absolut realistisch.
Bearish würde sich das Bild aus meiner Sicht erst unterhalb der Zone rund um 7.330 Punkte deutlich eintrüben.
Nasdaq
Der Nasdaq bleibt momentan einer der stärksten Märkte überhaupt.
Aktuell notieren wir bereits wieder nahe neuer All-Time-Highs bei rund 29.800 Punkten. Besonders Nvidia sowie die allgemeine KI-Euphorie bleiben weiterhin massive Treiber.
Die psychologisch extrem wichtige 30.000er-Zone dürfte kurzfristig jedoch eine entscheidende Rolle spielen. Dort könnte es:
• zu algorithmischen Reaktionen
• Gewinnmitnahmen
• oder kurzfristiger Volatilität kommen.
Nichtsdestotrotz bleibe ich insgesamt weiterhin bullish.
Ein klar bearishes Szenario würde sich für mich erst unterhalb der 28.500 Punkte ergeben.
US30 / Dow Jones
Der US30 bleibt besonders spannend, da wir hier zuletzt erstmals seit Februar wieder neue All-Time-Highs gesehen haben.
Das zeigt sehr deutlich, wie stark die Märkte aktuell auf eine Entspannung im Nahen Osten setzen.
Die vergangene Woche schloss mit einem Plus von rund 2,3 % – ein extrem starker Wochenabschluss.
Besonders wichtig:
Der Markt konnte sich oberhalb der psychologisch wichtigen 50.500er-Zone halten.
Die Monatskerzen bei SPX, Nasdaq und US30 wirken aktuell insgesamt weiterhin sehr bullish.
Mein wahrscheinlichstes Szenario bleibt:
• zunächst weiteres bullisches Momentum Richtung Monatsende
• anschließend erste stärkere Gewinnmitnahmen
• insbesondere rund um die wichtigen US-Daten am Donnerstag.
Charttechnischer Wochenausblick DAX
Auch der DAX zeigte vergangene Woche enorme Stärke.
Mit knapp 4 % Wochenplus gehörte der deutsche Markt erneut zu den stärksten Märkten überhaupt.
Besonders wichtig:
Der Markt konnte sich oberhalb der extrem relevanten 24.500er-Zone etablieren und schloss die Woche bei rund 24.768 Punkten.
Der aktuelle Wochenendkurs notiert sogar bereits deutlich höher bei rund 25.086 Punkten, also erneut klar bullisch.
Damit bleibt das Gesamtbild aus charttechnischer Sicht momentan weiterhin sehr konstruktiv.
Besonders wichtig wird jetzt der Monatsschluss.
Für mich bleibt entscheidend, dass der DAX den Monat nachhaltig oberhalb der 24.800er-Zone beendet. Diese Zone bleibt extrem relevant, da dort:
• wichtige Wochenhochs
• frühere Strukturzonen
• sowie ehemalige Jahreshochs
zusammenlaufen.
Sollte das gelingen, halte ich in den kommenden Wochen sogar neue All-Time-Highs weiterhin für absolut realistisch.
Kurzfristig bleibt jetzt entscheidend:
Kann der Markt das Wochenhoch von KW21 beziehungsweise die Zone rund um 24.960 nachhaltig überwinden?
Gelingt das, sehe ich zunächst:
• die psychologische 25.000er-Zone
• anschließend 25.160
• und später sogar 25.400 bis 25.500 Punkte
als realistische Ziele.
Gerade die Zone um 25.160 bleibt extrem spannend. Dort wurde zuletzt das große Gap aus dem Februar geschlossen und der Markt reagierte damals mit einem starken Abverkauf von rund 6 %.
Genau deshalb bleibt dort erneut mit erhöhter Volatilität zu rechnen.
Nichtsdestotrotz bleibe ich aktuell weiterhin klar bullish, solange sich fundamental nichts verändert.
Das wahrscheinlichste Szenario bleibt für mich:
• starke erste Wochenhälfte
• weiterhin Risk-On-Umfeld
• Unterstützung durch fallende Ölpreise
• bullische US-Märkte
• und anschließend erste Gewinnmitnahmen gegen Ende der Woche beziehungsweise zum Monatsende.
Besonders aufgrund:
• der wichtigen US-Wirtschaftsdaten am Donnerstag
• möglicher Rebalancing-Effekte
• sowie Gewinnmitnahmen zum Monatsende
könnte die zweite Wochenhälfte deutlich volatiler werden.
Short-orientiert würde ich kurzfristig erst werden, wenn wir das Freitagstief signifikant unterschreiten und die 24.500er-Zone erneut verlieren.
Solange das nicht passiert, bleibt das Momentum aus meiner Sicht klar auf der Oberseite.
Die detaillierten Tradeideen dazu findet ihr im YT- Video!
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Wie seht ihr den DAX diese Woche?
Bleibt das starke Risk-On-Umfeld bestehen oder sehen wir zum Monatsende größere Gewinnmitnahmen?
Wöchentliche Trendanalyse von BitcoinBitcoin bewegte sich unruhig bei schwacher Marktdynamik. Makroökonomische Faktoren und Marktstimmung übten Druck aus, ein klarer Trend fehlte bei häufigen Kursschwankungen.
Hohe Anleiherenditen dämpften die Nachfrage nach Kryptowährungen. Erwartungen zur Geldpolitik begrenzten die Liquidität, vorübergehende Unterstützung konnte keine anhaltenden Anstiege sichern.
Technisch schwankte der Kurs innerhalb der Unterstützungszone 75000-76500. Der Abwärtsdruck ließ nach wiederholten Tests nach. Der Hauptwiderstand bei 78000 begrenzte kurzfristige Erholungen.
Die Wochenstrategie basierte auf Bandhandel und flexiblen Positionswechseln. Früh wurden Short-Positionen eröffnet. Ein geplanter Long-Einstieg wurde durch Volatilität beeinträchtigt, auf weitere Kursrückgänge wurde gewartet.
Beim Erreichen der zentralen Unterstützung wurden Long-Positionen neu eröffnet. Falsche Signale wurden vermieden, alle Geschäfte erfolgten regelkonform.
Der Markt befand sich in einer Konsolidierung ohne dominanten Trend. Der Handel orientierte sich an Unterstützungs- und Widerstandsniveaus. Blindes Trendfolgen wurde ausgeschlossen, der Wochenverlauf verlief stabil.
Kernaussage für die bärische Marktentwicklung nächste Woche 📉Kernaussage für die bärische Marktentwicklung nächste Woche (Schwache Schwankungen dominieren, Erholungen unterdrücken, Kursziel 4450/4400)
🏦1. Die Fed mit ihrer restriktiven Geldpolitik und hohen Zinserhöhungserwartungen (größter negativer Faktor mittelfristig)
Washingtons Amtseinführung + steigende Inflation + restriktive Protokolle, 58 % Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung in diesem Jahr, anhaltend hohe Zinsen, Druck auf Gold als zinslose Anlage, Short-Positionen bei jeder Erholung.
💸2. Hohe Renditen von US-Staatsanleihen, hohe Haltekosten (direkter negativer Faktor)
Renditen 10-jähriger Anleihen bei 4,55 %, Renditen 30-jähriger Anleihen bei 5,10 %, hohe Opportunitätskosten für Goldanlagen, Kapitalabfluss, Unterdrückung von Erholungen.
💱3. Hoher US-Dollar-Index, starker Trend bleibt voraussichtlich stabil (indirekter negativer Faktor)
Der US-Dollar konsolidiert bei 99,12, gestützt durch die restriktive Geldpolitik der Fed und hohe Renditen von US-Staatsanleihen. Ein Durchbruch über 98,5 ist kurzfristig unwahrscheinlich, was das Erholungspotenzial von Gold begrenzt.
📊4. Technisch gesehen besteht ein starker Widerstand bei 4550/4580, verbunden mit hohem Verkaufsdruck. Der Wochenchart zeigt 4550 und der Tageschart 4530 – die unteren Grenzen der vorherigen Handelsspanne. Dies deutet auf eine hohe Konzentration von Anlegern in der Falle und starken Verkaufsdruck hin. Erholungsversuche stoßen auf Widerstand, was einen Ausbruch für Käufer erschwert.
XAU/USD – Rückkehr über den Support, Widerstand im VisierNach einem starken Rückgang von den Hochs (~5.100 $) fand Gold einen soliden Support bei etwa 4.496 $, wo der Kurs ein ETT-Muster (Expansion – Test – Test) bildete, das die Absorption des Verkaufsdrucks signalisiert.
Der Kurs kehrt nun über den Support zurück und leitet eine bullische Erholung ein mit dem Ziel der wichtigen Widerstandszone bei 4.740 $, wo die nächste richtungsweisende Entscheidung fallen wird.
Vergiss nicht, ein 🚀 unter dem Diagramm zu hinterlassen und mir zu folgen, wenn dir diese Analyse gefallen hat.
DAX Wochenrückblick KW21 – Die wichtigsten Erkenntnisse!Fundamentale geopolitische Lage
Die geopolitische Lage blieb auch in KW21 der zentrale Markttreiber. Im Fokus standen weiterhin die Verhandlungen zwischen den USA und Iran. Über die gesamte Woche hinweg kamen widersprüchliche Meldungen aus Teheran, Washington, Katar und Pakistan. Einerseits berichteten mehrere Quellen von „Fortschritten“ und einer grundsätzlichen Annäherung bei den Gesprächen rund um das iranische Atomprogramm. Pakistanische und katarische Vermittler reisten erneut nach Teheran, während gleichzeitig Meldungen aufkamen, dass ein „breites Verständnis“ über die groben Linien eines möglichen Deals erreicht worden sei.
Andererseits betonte der iranische Außenministeriumssprecher mehrfach, dass weiterhin große Differenzen zwischen Iran und den USA bestehen würden. Besonders das Thema Urananreicherung sowie die schrittweise Aufhebung von Sanktionen bleiben die größten Streitpunkte. Auch wurde mehrfach klargestellt, dass noch keine finale Einigung in Sicht sei. Trotzdem reagierten die Märkte insgesamt positiv auf die zunehmenden diplomatischen Bemühungen und die geringere Wahrscheinlichkeit einer direkten Eskalation im Nahen Osten.
Auch innerhalb der OPEC und der Golfstaaten zeigte sich eine interessante Entwicklung. Die UAE schlossen sich Saudi-Arabien und Katar an und drängten die USA öffentlich dazu, den Krieg mit Iran nicht erneut eskalieren zu lassen. Gleichzeitig blieb die Straße von Hormuz weiterhin offen und passierbar, was ein entscheidender Faktor für die Stabilisierung der Ölpreise war. Dennoch blieb die Lage fragil, da Brent Crude Oil weiterhin deutlich über der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke notierte.
Zusätzlich verschärften sich die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und China weiter. Meldungen über den Ausbau chinesischer und russischer Geheimdienstaktivitäten in Kuba sowie neue Diskussionen über mögliche Halbleiterzölle und Investitionsschutzmaßnahmen im Technologiesektor zeigten erneut die zunehmende globale Fragmentierung. Taiwan und asiatische Tech-Werte profitierten trotzdem massiv vom anhaltenden KI-Boom.
Auch in Europa blieb die geopolitische Lage angespannt. Trump kündigte zusätzliche NATO-Truppenbewegungen Richtung Osteuropa an, während gleichzeitig politische Spannungen in der Türkei sowie Proteste in mehreren europäischen Ländern zunahmen. Insgesamt zeigt sich weiterhin eine Weltordnung im Wandel mit zunehmender geopolitischer Fragmentierung, höheren Sicherheitsausgaben und strukturell inflationären Entwicklungen.
Fundamentaldaten der Woche – Überblick
Die Wirtschaftsdaten der KW21 zeichneten insgesamt ein gemischtes, aber weiterhin robustes Bild der Weltwirtschaft. Besonders in den USA zeigte sich erneut, dass die Wirtschaft trotz hoher Zinsen weiterhin erstaunlich widerstandsfähig bleibt.
Die US-Arbeitsmarktdaten, darunter Initial Jobless Claims, deuteten weiterhin auf einen stabilen Arbeitsmarkt hin. Auch mehrere Einkaufsmanagerindizes wie die Global Manufacturing PMIs und regionale Daten wie der Philadelphia Fed Manufacturing Index signalisierten, dass die Wirtschaft zwar langsamer wächst, aber weiterhin expandiert.
Die FOMC Meeting Minutes sowie zahlreiche Fed-Statements standen diese Woche ebenfalls stark im Fokus. Besonders auffällig war der zunehmend hawkishe Ton mehrerer Fed-Mitglieder. Fed-Mitglied Waller betonte mehrfach, dass die Inflation weiterhin ein Risiko darstelle und Zinssenkungen kurzfristig unwahrscheinlich seien. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass steigende Inflationserwartungen problematisch wären und im Zweifel sogar weitere Zinserhöhungen notwendig machen könnten.
Besonders spannend war zudem die offizielle Ernennung von Kevin Warsh zum neuen Fed Chair. Seine Aussagen sorgten für große Aufmerksamkeit an den Märkten. Warsh sprach von einer „reformorientierten Federal Reserve“, betonte langfristiges Wachstumspotenzial und stellte gleichzeitig klar, dass Inflation bekämpft werden müsse, ohne das Wirtschaftswachstum abzuwürgen. Gleichzeitig kritisierte er indirekt die bisherige Kommunikation und Guidance der Fed. Die Märkte interpretierten dies teilweise als Zeichen einer zukünftig wachstumsfreundlicheren Geldpolitik.
Inflationsseitig blieben die Daten widersprüchlich. Während einige Konjunkturdaten eher auf eine Abschwächung der Inflation hindeuteten, zeigten besonders die University of Michigan Inflation Expectations einen deutlichen Anstieg. Die 1-Jahres-Inflationserwartungen stiegen auf 4,8%, die 5-Jahres-Erwartungen sogar auf 3,9%. Genau diese Daten sorgten dafür, dass die Märkte zeitweise wieder Zinserhöhungen bis Ende 2026 einpreisten.
Auch die Rohstoffseite blieb relevant. Die Ölpreise gaben zwar im Wochenverlauf deutlich nach, notierten aber weiterhin auf historisch erhöhtem Niveau. Gleichzeitig blieben die Auswirkungen des Nahostkonflikts auf Energiepreise und Inflation ein zentrales Thema.
In Europa fielen die Daten ebenfalls überwiegend robust aus. Der deutsche IFO-Geschäftsklimaindex überraschte positiv, ebenso wie mehrere französische Konjunkturdaten. Die EZB-Mitglieder signalisierten gleichzeitig zunehmend Sorge über mögliche Zweitrundeneffekte durch steigende Energiepreise. Mehrere EZB-Mitglieder sprachen offen über mögliche Zinserhöhungen bereits im Juni.
Gesamtbild Wirtschaft und Inflation
Insgesamt zeigt sich aktuell weiterhin ein ungewöhnliches Marktumfeld. Die Wirtschaft bleibt robust, die Arbeitsmärkte stabil und die KI-getriebene Wachstumsstory unterstützt weiterhin Risk Assets wie Aktien und Tech-Werte. Gleichzeitig bleibt die Inflation hartnäckiger als ursprünglich erwartet.
Die Märkte befinden sich aktuell in einer Art „Risk-on trotz Inflation“-Umfeld. Anleger setzen weiterhin auf Wachstum, KI, starke Unternehmensgewinne und eine weiche Landung der Wirtschaft. Gleichzeitig sorgen steigende Inflationserwartungen, geopolitische Risiken und hohe Rohstoffpreise dafür, dass die Zentralbanken zunehmend vorsichtiger werden.
Besonders entscheidend bleibt aktuell die Entwicklung der langfristigen Inflationserwartungen sowie die Reaktion der Bondmärkte. Sollte sich die Inflation erneut beschleunigen oder die Renditen weiter stark ansteigen, könnte dies mittelfristig Druck auf hoch bewertete Risk Assets ausüben. Noch ignorieren die Aktienmärkte diese Risiken jedoch weitgehend.
Das Gesamtbild bleibt deshalb kurzfristig bullish, mittelfristig jedoch zunehmend fragil.
Charttechnik und Märkte im Überblick
US Oil
Beim Ölpreis haben wir auf Wochenbasis seit Eröffnung letzter Woche bis Schluss dieser Woche ein Minus von rund 4,2% gesehen. US Oil notiert aktuell bei 96,99 Dollar. Der Ölpreis zeigte damit speziell in der zweiten Wochenhälfte deutliche Schwäche. Seit Mittwoch kam es vom Hoch bis zum Tief zu einem Abverkauf von knapp 10%.
Nichtsdestotrotz notiert der Preis weiterhin deutlich über 90 Dollar und damit weiterhin auf erhöhtem Niveau. Zwar wurde die psychologisch wichtige 100-Dollar-Marke kurzfristig unterschritten, allerdings bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt und die Straße von Hormuz weiterhin ein zentraler Risikofaktor. Entspannung ist zwar etwas stärker sichtbar als noch in KW20, jedoch reicht dies aktuell noch nicht aus, um nachhaltig disinflationär zu wirken.
Bonds & DXY
Am Bondmarkt sahen wir zu Beginn der Woche zunächst steigende Bondpreise beziehungsweise fallende Renditen. Dieses Bild schwächte sich jedoch im Wochenverlauf zunehmend ab.
Die 3-jährigen US-Staatsanleihen schlossen leicht im Plus bei 4,171%, die 5-jährigen bei 4,258%. Die 10-jährigen US-Treasuries notierten dagegen bei 4,556% und die 30-jährigen sogar bei 5,063%, wobei beide Laufzeiten auf Wochenbasis Verluste verzeichneten. Auffällig war insbesondere, dass die 10er- und 30er-Renditen erneut ihre lokalen Hochs testeten und dort deutliche Rejections zeigten.
Auch im DXY-Dollarindex zeigte sich Konsolidierung. Nach der starken Vorwoche bildete der US-Dollar diese Woche eine Doji-Wochenkerze innerhalb einer klaren Range zwischen ungefähr 98,9 und 99,45 Punkten. Bonds und US-Dollar bleiben weiterhin stark miteinander korreliert. Entscheidend bleibt nun, ob der Dollar aus dieser Range ausbrechen kann oder weiter konsolidiert.
VIX
Der VIX stieg Anfang der Woche kurzfristig bis auf 19,5 Punkte an, ist anschließend jedoch stark zurück gekommen. Auf Wochenbasis ergibt sich ein Minus von knapp 10%. Aktuell notiert der VIX bei 16,71 Punkten. Die Volatilität bleibt damit insgesamt niedrig und signalisiert weiterhin ein eher entspanntes Risk-on-Umfeld an den Märkten.
Risk Assets im Gesamtüberblick
Nvidia
Nvidia lieferte erneut extrem starke Quartalszahlen sowie eine sehr starke Guidance. Trotzdem kam es nach den Earnings am Donnerstag und Freitag zu stärkeren Gewinnmitnahmen. Auf Wochenbasis notiert Nvidia rund 4,5% im Minus.
Nichtsdestotrotz bleibt die übergeordnete Longstruktur weiterhin intakt. Entscheidend wird nun sein, ob die starken Zahlen und die weiterhin extrem bullishe KI-Story neues Momentum in den kommenden Wochen erzeugen können. Nvidia bleibt weiterhin einer der wichtigsten Treiber für Nasdaq und S&P 500.
Bitcoin
Bitcoin zeigte sich diese Woche deutlich schwächer als andere Risk Assets. Während Aktienmärkte neue Hochs anliefen, kam es bei Bitcoin speziell seit Donnerstag zu stärkeren Abverkäufen. Allein am Freitag verlor Bitcoin rund 2,8%. Die Wochenkerze notiert aktuell rund 3,4% im Minus.
Gleichzeitig befindet sich Bitcoin nun an einer extrem wichtigen Schlüsselzone auf Jahresbasis. Aktuell handelt Bitcoin auf dem niedrigsten Niveau der Jahreskerze 2025. Das macht diesen Bereich technisch enorm interessant. Trotzdem zeigt sich aktuell klar, dass Bitcoin kurzfristig schwächer performt als klassische Aktienmärkte.
S&P 500 & Nasdaq
Im S&P 500 wurde diese Woche wie erwartet erneut die psychologisch wichtige 7500-Punkte-Marke angelaufen. Der Index schloss auf Wochenbasis rund 0,86% im Plus bei 7473 Punkten. Besonders seit Mittwoch sorgten die starken Nvidia-Zahlen für neues Momentum. Am Freitag kam es jedoch zu ersten Gewinnmitnahmen direkt unterhalb der All-Time-Highs. Trotzdem bleibt die Aufwärtsstruktur weiterhin intakt.
Ein sehr ähnliches Bild zeigte sich im Nasdaq. Auch hier wurde zunächst das Weekly Low unterschritten, bevor die Käufer den Markt wieder stark aufkauften. Der Nasdaq schloss die Woche rund 1,11% im Plus bei 29.444 Punkten. Das All-Time-High bei rund 29.680 Punkten wurde am Freitag erneut getestet, allerdings kam es dort ebenfalls zu Gewinnmitnahmen und einem bearishen Tagesclose. Insgesamt bleibt der Markt jedoch weiterhin sehr stark.
US30
Der US30 zeigte diese Woche besonders starke Relative Strength. Bereits im YouTube-Video von Donnerstag hatte ich darauf hingewiesen, dass ein nachhaltiger Ausbruch über die 50.000er Marke das All-Time-High vom Februar erneut erreichbar machen könnte. Genau dieses Szenario trat ein.
Der US30 schloss die Woche rund 2,37% im Plus bei 50.563 Punkten und damit sogar oberhalb der psychologisch wichtigen 50.500er Marke. Gleichzeitig sahen wir erste Gewinnmitnahmen vom neu markierten All-Time-High bei rund 50.850 Punkten. Insgesamt bleibt das charttechnische Bild jedoch bullisch.
DAX
Der DAX zeigte in KW21 eine extrem starke Woche. Europäische Aktien gehörten insgesamt zu den stärksten Märkten weltweit. Der DAX verzeichnete auf Wochenbasis ein Plus von knapp 4% und schloss bei 24.768 Punkten.
Besonders wichtig: Der Index schloss deutlich oberhalb der zentralen 24.500er Marke, die sowohl aus Sicht des Jahresschlusskurses 2025 als auch aus Monats- und Wochenperspektive ein entscheidendes Key Level darstellt.
Nach einem kurzfristigen Boden am Montag bei ungefähr 23.640 Punkten kam es zu einer starken Aufwärtsbewegung Richtung 25.000 Punkte. Zwar wurde die 25.000er Marke knapp verfehlt, dennoch bleibt das Bild erstmal bullisch. Besonders der Mittwoch zeigte eine außergewöhnlich starke Kaufdynamik.
Zusätzlich interessant: Der DAX notiert nun nur noch knapp 3% unter seinen All-Time-Highs. Nach der sehr bearishen Wochenkerze aus KW20 wurde der Markt diese Woche komplett wieder aufgekauft. Das spricht kurzfristig klar für Stärke im europäischen Markt.
Wichtigste Erkenntnisse der KW21
- Die Märkte setzen weiterhin auf eine Deeskalation zwischen USA und Iran, obwohl noch keine finale Einigung erreicht wurde.
- Inflation bleibt deutlich hartnäckiger als erwartet. Besonders Inflationserwartungen steigen wieder an.
- Die Fed wird hawkisher, Zinssenkungen rücken weiter nach hinten. Teilweise werden sogar wieder Zinserhöhungen eingepreist.
- Kevin Warsh könnte den zukünftigen Ton für Geldpolitik der Fed deutlich verändern.
- Trotz steigender Inflation und hoher Zinsen bleiben Aktienmärkte extrem stark.
- KI bleibt weiterhin der wichtigste Treiber für globale Risk Assets.
- Erneut starke Zahlen von NVDA.
- Bitcoin zeigt aktuell relative Schwäche gegenüber klassischen Aktienmärkten.
- Der DAX und europäische Aktien zeigen aktuell enorme Stärke und nähern sich erneut den All-Time-Highs.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Wünsche euch allen ein schönes Wochenende!
Wie schätzt ihr die aktuelle Lage ein? Sehen wir weiterhin ein Risk-on-Umfeld oder wird Inflation bald wieder zum Problem für die Märkte?
Morgen kommt wieder ein längeres YouTube-Video sowie der neue Wochenausblick hier auf TradingView!
Kern der bullischen Logik📈Kern der bullischen Logik (Unterstützt starke Erholung nach Kursrückgang, schwankende Erholung, Kursziele bei 4580/4600)
1. 📉Sinkende Renditen von US-Staatsanleihen und schwächerer US-Dollar: Wichtigster kurzfristiger Aufwärtstreiber
Die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen fiel auf 4,55 % und der Dollar-Index auf 99,15. Geringere Haltekosten ziehen Kapitalzuflüsse an, was die Erholungsdynamik verstärkt und weitere Abwärtsrisiken begrenzt.
2. 📊Langer unterer Kerzenschatten bestätigt Bodenbildung
Der Kurs erreichte bei 4488 seinen Tiefpunkt und erholte sich um 57 $. Der deutlich erkennbare lange untere Schatten signalisiert einen soliden Marktboden und eine robuste Kaufkraft. Die steigende Kaufkraft stützt den anhaltenden schwankenden Erholungstrend.
3. 💰Optimierte Kapitalflussentwicklung: ETF-Zuflüsse und Abbau von Short-Positionen
Kontinuierliche ETF-Käufe und reduzierte Short-Positionen an der COMEX stoppen den Kapitalabfluss, beleben die positive Marktstimmung und verstärken den Aufwärtstrend zur Unterstützung der oszillierenden Erholung.
4. ✅Überverkaufte Phase abgeschlossen, Aufwärtspotenzial weiterhin vorhanden
Der Kurs erholte sich nach einem Einbruch unter 120 US-Dollar kräftig. Der RSI stieg von 22 auf 36 und signalisiert damit das Ende der überverkauften Phase mit erheblichem Erholungspotenzial. Kursziele nach oben: 4580 und 4600.






















