Wichtige Unterstützungsmarke für Gold: Rund 4380Wichtige Unterstützungsmarke für Gold: Rund 4380
Gold-Briefing vom 10. September: Erzeugerpreisdaten stehen kurz bevor; Bullen und Bären kämpfen im Bereich von 4380–4400
Die Goldpreise schwanken zwischen 4380 und 4400 US-Dollar. Bullen und Bären warten gespannt auf die bevorstehenden Erzeugerpreisdaten, um die weitere Richtung zu bestimmen.
Wie die Grafik zeigt: Ich halte Szenario 1 für am wahrscheinlichsten.
Nur noch 30 Minuten bis zur Veröffentlichung der US-Erzeugerpreisdaten für August (die oft als Frühindikator für den Verbraucherpreisindex am Freitag gelten). Die Marktlogik ist klar: Zeigt der Erzeugerpreis einen erhöhten Inflationsdruck, steigen die Erwartungen an eine Zinserhöhung, was potenziell Druck auf die Goldpreise ausüben könnte. Umgekehrt könnten moderate Erzeugerpreisdaten den Goldpreisen eine Atempause verschaffen.
Der morgen Abend veröffentlichte Verbraucherpreisindex ist jedoch von größerer Bedeutung.
Ökonomen prognostizieren einen Anstieg des Kern-Verbraucherpreisindex (VPI) um 0,2 % gegenüber dem Vormonat – ein Wert, der als „moderat“ gilt. Die genaue Nachkommastelle ist jedoch entscheidend: Der Anstieg des Kern-VPI muss möglicherweise unter 0,19 % liegen, damit die US-Notenbank (Fed) ihren aktuellen Leitzins beibehält.
Wichtige Kursmarken
Widerstandsniveaus:
4405–4410
4435–4440
4455 (Gleitender Wochendurchschnitt; ein Ausbruch über dieses Niveau ist erforderlich, um die kurzfristige Schwäche zu beenden)
Unterstützungsniveaus:
4380–4385
4350
4310
Technische Analyse:
Sollte sich der Goldpreis über 4400 halten, könnte er kurzfristig das Niveau von 4435 testen.
Fällt er unter 4380, verlagert sich der Fokus auf den Bereich zwischen 4355 und 4350.
Handelsstrategie für heute:
Vor der Datenveröffentlichung: Seitwärtshandel Vermeiden Sie es, einseitigen Trends hinterherzujagen.
Der Goldpreis könnte vor der Veröffentlichung der Erzeugerpreisdaten heute Abend zwischen 4380 und 4410 schwanken.
Um 4380 (ein zuvor getestetes Niveau) besteht Kaufinteresse, während oberhalb von 4410 Verkaufsdruck herrscht.
Wir haben während der asiatischen Sitzung eine Short-Position um 4415 eröffnet und diese bei etwa 4380 vollständig geschlossen; wir halten uns derzeit an der Seitenlinie.
Anleger, die noch nicht positioniert sind, aber einen Markteintritt planen: Warten Sie auf eine Kurskorrektur, um den Trend zu bestätigen.
Stabilisiert sich der Kurs im Bereich von 4385–4390, empfiehlt sich der Aufbau einer kleinen Long-Position mit einem Stop-Loss unter 4375.
Trifft die Erholung im Bereich von 4405–4410 auf Widerstand, können risikofreudige Trader eine kleine Short-Position mit einem Stop-Loss über 4415 eröffnen.
Für konservative Trader: Angesichts der bevorstehenden Veröffentlichung der Erzeuger- und Verbraucherpreisdaten in dieser Woche ist eine abwartende Haltung ratsam. Handeln Sie nach Veröffentlichung der Daten im Trend.
4400 ist die psychologische Marke für heute, während 4380 der entscheidende Wendepunkt ist.
Die Erzeugerdaten geben die Richtung vor, die morgigen Verbraucherpreisdaten liefern das endgültige Ergebnis. Halten Sie vor der Veröffentlichung der Daten eine kleine Position und handeln Sie danach im Trend. Vermeiden Sie unüberlegte Wetten, bevor die Lage klar ist.
Harmonisches Muster
Gold (XAUUSD) – Bullishe Struktur mit Potenzial in Richtung höheGold zeigt im 45-Minuten-Chart eine interessante Marktstruktur. Nach dem starken Rückgang aus dem oberen Widerstandsbereich bildete der Kurs eine Basis im Bereich von 4.290–4.305 und begann anschließend höhere Swing-Tiefs auszubilden.
Die wichtige Unterstützungszone liegt weiterhin bei 4.290–4.305, während der aktuelle Kurs im Bereich von 4.360 liegt. Die Reaktion aus dem unteren Bereich zeigt, dass Käufer versuchen, die kurzfristige Struktur wieder zu stärken.
Oberhalb liegt eine wichtige Zone bei 4.510–4.530. Sollte der Kurs die aktuelle Struktur halten und sich weiter nach oben entwickeln, könnte dieser Bereich als nächster wichtiger Test dienen.
Die eingezeichnete Projektion zeigt anschließend den Bereich um 4.570 als übergeordnete Widerstandszone. Dennoch sollte die Kursreaktion an den markierten Bereichen genau beobachtet werden, da sich der Markt nicht zwingend geradlinig bewegen muss.
DAX Tagesausblick 10.09. | PPI und EZB-Zinsentscheid im Fokus!Guten Morgen zusammen,
nachdem ich gestern leider nicht dazu gekommen bin, eine Analyse zu veröffentlichen, gibt es heute wieder den vollständigen DAX Tagesausblick. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen fällt dieser heute etwas ausführlicher aus, da sich insbesondere geopolitisch und auf der Zinsseite einige wichtige Veränderungen ergeben haben.
Im Fokus stehen heute vor allem der Ölpreis, die angespannte Situation im Nahen Osten, der EZB-Zinsentscheid inklusive Monetary Statement und Pressekonferenz sowie die US-PPI-Daten. Gleichzeitig richten sich die Blicke bereits auf die US-CPI-Daten am Freitag.
Agenda
1. Geopolitische Lage
2. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern und vorgestern
3. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
4. Earnings im Überblick
5. Fed Watch & EZB-Zinspolitik
6. Märkte und Korrelationen im Überblick
7. Risk Assets im Überblick
8. DAX Tagesausblick
9. Fazit
⸻
1. Geopolitische Lage
Iran / USA / Straße von Hormus
Die geopolitische Lage im Nahen Osten bleibt aktuell der wohl wichtigste externe Risikofaktor für die Märkte.
Im Zentrum steht weiterhin die Straße von Hormus, durch die ein erheblicher Teil des globalen Ölhandels läuft. Die Spannungen zwischen den USA und Iran haben zuletzt erneut deutlich zugenommen. Iran hat signalisiert, dass man sich auf eine weitere Intensivierung des Konflikts vorbereitet und nicht vor einer Konfrontation zurückweichen möchte.
Gleichzeitig wurden zuletzt mehrere Schiffe beziehungsweise Öltanker im Umfeld der Straße von Hormus angegriffen beziehungsweise ins Visier genommen. Der Schiffsverkehr durch die Meerenge ist dadurch deutlich eingeschränkt.
Das hat direkte Auswirkungen auf den Ölpreis. Brent hat gestern bei rund 101,21 USD je Barrel geschlossen und damit den höchsten Schlusskurs seit Mai erreicht. US Oil notiert inzwischen ebenfalls deutlich höher.
Besonders problematisch ist dabei die Kombination aus geopolitischem Risiko und bereits erhöhtem Inflationsdruck. Sollte sich die Situation in Hormus nicht entspannen, könnte die 100-Dollar-Marke bei US Oil nachhaltig gebrochen werden.
Zusätzlich kommen weitere Spannungen im Jemen hinzu. Die Huthi-Miliz hat saudische Städte wie Khamis Mushait, Abha und Jazan mit Raketen und Drohnen angegriffen. Saudi-Arabien reagierte wiederum mit Luftangriffen im Jemen. Auch Pakistan wurde zuletzt als möglicher weiterer Akteur im Konflikt genannt.
Für die Märkte bedeutet das vor allem eines: Das Risiko einer länger anhaltenden Ölpreisbelastung steigt.
Hinzu kommt, dass wir uns inzwischen im September befinden und mit Blick auf die kommenden Wintermonate die saisonale Nachfrage nach Energie wieder relevanter wird. Ein Ölpreis deutlich oberhalb von 100 USD könnte damit erneut erheblichen Inflationsdruck erzeugen.
Auch die bevorstehenden Midterm Elections in den USA können langfristig eine Rolle spielen, da die US-Regierung gleichzeitig versucht, wirtschaftliche Stabilität und niedrige Energiepreise zu vermitteln.
Russland / Ukraine
Auch im Russland-Ukraine-Konflikt gibt es weiterhin diplomatische Aktivitäten.
Die USA versuchen offenbar, die diplomatischen Bemühungen zwischen Russland und der Ukraine weiter voranzutreiben. Gleichzeitig wurde zuletzt darüber berichtet, dass CIA-Direktor John Ratcliffe eine größere Rolle bei den Verhandlungen übernehmen könnte, während die bisher stark involvierten US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner möglicherweise etwas zurücktreten.
Donald Trump erklärte zudem nach einem Gespräch mit Wladimir Putin, dass es ein gutes Gespräch gewesen sei und Putin eine Einigung anstrebe.
Eine belastbare Friedenslösung gibt es allerdings weiterhin nicht. Damit bleibt auch dieser Konflikt ein potenzieller Risikofaktor für die europäischen Märkte.
Taiwan / China
Auch die Spannungen zwischen China und Taiwan bleiben als strukturelles geopolitisches Risiko bestehen.
China und Russland stimmten zuletzt bei der IAEA gegen einen Vorstoß, den Druck auf Iran zu erhöhen. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Positionierung Chinas gegenüber den USA und Taiwan ein Thema, das jederzeit wieder stärker in den Fokus der Märkte rücken kann.
Aktuell ist dieses Thema für den DAX allerdings deutlich weniger marktbewegend als die Situation im Nahen Osten und die Entwicklung des Ölpreises.
⸻
2. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern und vorgestern
Gestern war der fundamentale Kalender vergleichsweise ruhig.
Im Mittelpunkt stand vor allem EZB-Mitglied Lagarde mit ihren Aussagen. Einen unmittelbaren großen Marktimpuls gab es daraus nicht.
Deutlich relevanter waren die Entwicklungen an den Bondmärkten und bei den Rohstoffen.
Die Rendite der US-10-Year-Treasuries bewegte sich zeitweise nahe 4,85 % und damit auf einem Niveau, das zuletzt Ende 2023 erreicht wurde.
Bei der Auktion der 10-jährigen US-Staatsanleihen lag die High Yield bei 4,834 % bei einem Bid-to-Cover von 2,71.
Zusätzlich kündigte das US Treasury einen weiteren Debt-Buyback an und will dabei bis zu 6 Mrd. USD länger laufender Schuldtitel zurückkaufen.
Gleichzeitig stieg der Ölpreis aufgrund der erneuten Eskalation im Nahen Osten deutlich an.
⸻
3. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute wird es deutlich interessanter.
Deutsche Inflation
Die heute veröffentlichten deutschen Inflationsdaten lagen exakt im Konsens:
CPI MoM:
Actual: +0,2 %
Forecast: +0,2 %
Previous: +0,8 %
CPI YoY:
Actual: +2,9 %
Forecast: +2,9 %
Previous: +2,8 %
Auch der deutsche HICP lag bei +2,9 % YoY und damit exakt im erwarteten Bereich.
Damit gab es bei den deutschen Inflationsdaten keine größere Überraschung. Gleichzeitig bleibt aber festzuhalten, dass die Jahresinflation weiter angestiegen ist.
EZB-Zinsentscheid
Der wichtigste europäische Termin des heutigen Tages ist allerdings eindeutig der EZB-Zinsentscheid.
Eine Überraschung bei der eigentlichen Entscheidung ist kaum zu erwarten. Der Markt preist aktuell eine Wahrscheinlichkeit von rund 99–100 % für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein.
Die Zinserhöhung selbst ist damit praktisch eingepreist.
Entscheidend wird daher nicht die Entscheidung an sich, sondern:
* das Monetary Statement
* das Policy Statement
* die Kommunikation zum weiteren Zinspfad
* sowie die anschließende EZB-Pressekonferenz
Insbesondere wird interessant, ob die EZB weitere Zinserhöhungen für dieses Jahr signalisiert oder ob die Kommunikation eher auf eine Pause hindeutet.
Für den DAX könnte genau diese Kommunikation heute entscheidend werden.
OPEC Monthly Report
Zusätzlich erscheint heute der OPEC Monthly Report.
Angesichts des aktuell extrem angespannten Ölmarktes ist dieser Bericht besonders interessant. Aussagen zu Nachfrage, Produktion und Angebot können den Ölpreis und damit indirekt auch die Inflationserwartungen beeinflussen.
US PPI
Am Nachmittag stehen dann die US-Inflationsdaten auf Produzentenebene an.
Besonders wichtig:
* PPI MoM
* Core PPI
* Initial Jobless Claims
* Crude Oil Inventories
Vor allem die PPI-Daten sind heute relevant, weil sie einen weiteren Hinweis darauf liefern, wie sich die US-Inflationsentwicklung vor den morgigen CPI-Daten darstellt.
Nach den überraschend starken NFP-Daten vom vergangenen Freitag ist der Arbeitsmarkt weiterhin ein entscheidender Faktor. Deshalb sind auch die Initial Jobless Claims heute relevant.
⸻
4. Earnings im Überblick
Bei den Earnings gibt es aktuell wieder eine größere Anzahl an Unternehmen, allerdings sehe ich heute keinen vergleichbaren potenziellen Mega-Katalysator wie beispielsweise Nvidia in der Vergangenheit.
Interessanter sind weiterhin vor allem die großen Tech-Unternehmen beziehungsweise Unternehmen mit hoher Marktbedeutung.
Nach dem gestrigen Apple-Event stehen außerdem neue Produkte und die Entwicklung der Apple-Aktie im Fokus. Apple stellte unter anderem das iPhone 18 Pro und Pro Max sowie weitere Produkte vor.
Für den Gesamtmarkt bleibt der Einfluss allerdings begrenzt. Die wirklich großen marktbewegenden Themen sind aktuell weiterhin Zinsen, Inflation und der Ölpreis.
⸻
5. Fed Watch & EZB-Zinspolitik
Bei der Fed hat sich die Erwartungshaltung nach den starken NFP-Daten nochmals deutlich verschoben.
September
* 37,8 %: unveränderter Zinssatz
* 62,2 %: +25 Basispunkte
Damit liegt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September inzwischen klar über 60 %.
Oktober
* 26,9 %: unverändert
* 55,2 %: +25 Basispunkte
* 17,9 %: +50 Basispunkte
Dezember
* 11,7 %: unverändert
* 39,2 %: +25 Basispunkte
* 38,9 %: +50 Basispunkte
* 10,1 %: +75 Basispunkte
Damit wird deutlich, wie stark sich die Zinserwartungen inzwischen in Richtung eines deutlich restriktiveren Szenarios verschoben haben.
Genau deshalb sind die heutigen PPI-Daten und vor allem die morgigen CPI-Daten so wichtig.
Ein deutlich stärker als erwarteter PPI beziehungsweise CPI würde die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen weiter erhöhen.
Ein schwächer als erwarteter PPI und insbesondere ein schwächerer Core CPI könnten dagegen wieder für Entspannung sorgen und den Risk Assets einen positiven Impuls geben.
EZB
Bei der EZB ist die Situation etwas anders.
September:
Nahezu 100 % für +25 Basispunkte.
Oktober:
* 71,3 %: +25 Basispunkte
* 28,4 %: +50 Basispunkte
Dezember:
* 21,4 %: +25 Basispunkte
* 58,4 %: +50 Basispunkte
* 20,0 %: +75 Basispunkte
Auch hier sehen wir also eine deutliche Erwartung weiterer Zinsschritte.
Für den heutigen DAX-Handel ist deshalb entscheidend, wie hawkish oder dovish die EZB kommuniziert.
⸻
6. Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil erlebt aktuell eine bemerkenswert starke Woche.
Seit Wochenbeginn liegen wir bereits bei rund +6,66 % und notieren aktuell bei etwa 97,27 USD.
Damit wurde das Juli-Monatshoch bereits überschritten und auch das Juni-Monatshoch wird aktuell getestet beziehungsweise bereits leicht überschritten.
Der Bereich um 97–99 USD ist aus technischer Sicht besonders interessant.
Sollte sich die geopolitische Situation nicht beruhigen, halte ich einen Test der 100-Dollar-Marke für sehr wahrscheinlich.
Gleichzeitig befindet sich hier ein historisch interessanter Reaktionsbereich. Ein Short um 99 USD wäre für mich daher theoretisch ein High-Risk-High-Reward-Setup, allerdings nur mit ausreichend großem Stop-Loss und entsprechend reduziertem Risiko.
Grundsätzlich würde ich hier aktuell aber nicht blind shorten.
Ich würde zunächst auf eine fundamentale Veränderung warten, beispielsweise eine nachhaltige Entspannung der Situation in Hormus oder konkrete Fortschritte bei Verhandlungen.
Solange diese nicht eintreten, bleibt der Ölmarkt fundamental extrem angespannt.
Für Risk Assets ist das ein erhebliches Problem.
⸻
US Bonds
Auch bei den US-Staatsanleihen sehen wir weiterhin eine bemerkenswerte Entwicklung.
Aktuell liegen die von mir beobachteten Renditen bei:
* 3 Jahre: 2,05 %
* 5 Jahre: 1,89 %
* 10 Jahre: 1,68 %
* 30 Jahre: 1,31 %
Die Bondmärkte reagieren weiterhin stark auf die Verschiebung der Zinserwartungen.
Gerade die Entwicklung der länger laufenden US-Renditen bleibt für die Bewertung von Aktien und insbesondere Growth-/Tech-Aktien relevant.
⸻
DXY
Der DXY zeigt aktuell etwas überraschend Schwäche, obwohl das aktuelle Umfeld eigentlich eher für einen stärkeren Dollar sprechen könnte.
Die 99er-Marke konnte nicht gehalten werden.
Für mich werden Longs daher erst wieder oberhalb von 99 bis 99,50 interessant.
Auf der Unterseite liegt der wichtige Bereich um 98,50.
Hier befindet sich gleichzeitig das August-Monatstief bei etwa 98,558.
Sollte dieser Bereich nachhaltig brechen, könnte sich die Dollar-Schwäche weiter fortsetzen.
⸻
VIX
Der VIX notiert aktuell bei 16,41.
Damit ist zwar eine erhöhte Unsicherheit vorhanden, von einer wirklichen Panikphase sind wir allerdings weiterhin entfernt.
Das ist angesichts der geopolitischen Lage durchaus bemerkenswert.
⸻
7. Risk Assets im Überblick
Nvidia
Bei Nvidia haben wir gestern nochmals einen deutlicheren Abverkauf gesehen.
Insgesamt liegen wir aktuell bei etwa -3,3 %.
Meine ursprüngliche Zielzone wurde allerdings erreicht, weshalb ich hier aktuell vorsichtig mit neuen Trade-Impulsen wäre.
Die Allzeithochs wurden bislang nicht erreicht.
Sollte sich das fundamentale Sentiment weiter eintrüben, könnte ich mir daher durchaus noch tiefere Kurse vorstellen.
Wichtige Unterstützungen sehe ich zunächst bei:
217 USD
213–212 USD
⸻
Bitcoin
Bei Bitcoin bleibe ich weiterhin an der Seitenlinie.
Wir befinden uns weiterhin innerhalb einer größeren Range und haben aus meiner Sicht noch keinen signifikanten strukturellen Ausbruch gesehen.
Daher würde ich hier weiterhin auf einen klaren neuen Impuls beziehungsweise eine eindeutige Struktur warten.
⸻
SPX
Der SPX präsentiert sich diese Woche ebenfalls relativ schwach.
Aktuell stehen wir bei etwa -0,9 % für die Woche und notieren bei rund 7.654 Punkten.
Unterhalb des Wochentiefs der Vorwoche bei 7.617 würde ich Short-Szenarien interessant finden.
Dann wären zunächst:
7.545
und darunter 7.520
mögliche Ziele.
Auf der Long-Seite würde ich zunächst eine klare Tageskerze als Supportbildung abwarten, bevor ich hier wieder aggressiver Long gehen würde.
⸻
Nasdaq
Beim Nasdaq sehen wir seit mehreren Tagen einen Kampf um die 29.500er-Marke.
Diese wurde mittlerweile nach unten gebrochen.
Sollten wir heute nicht mehr über 29.500 schließen können und zusätzlich das Daily Low von gestern unterschritten werden, würde ich Short-Szenarien in Richtung:
29.000
beziehungsweise 28.880
bevorzugen.
Longs wären für mich auf Daily-Basis erst wieder oberhalb von 29.500 interessant.
⸻
US30
Beim US30 hat sich die von mir erwartete größere Korrektur ebenfalls bis in den Zielbereich entwickelt.
Jetzt geht es für mich um die Stabilisierung.
Der Bereich 52.500–52.300 ist dabei extrem interessant und stellt für mich einen potenziellen Buy-Swing-Bereich dar.
Oberhalb von 52.500 wären perspektivisch zunächst:
53.000
und anschließend 53.500
interessant.
Allerdings möchte ich hier eine Confirmation auf H4 oder höher sehen.
Solange das Daily Low von gestern nicht nachhaltig gebrochen wird, bleibe ich grundsätzlich eher Long-orientiert.
Sollte dieses allerdings brechen, wäre eine weitere Korrektur bis 52.000 möglich.
⸻
8. DAX Tagesausblick
Kommen wir zum DAX.
Hier hat sich die Situation gestern nochmals deutlich eingetrübt.
Der DAX verlor gestern rund 1,31 % und hat damit die von mir bereits zuvor beobachtete Zone um 25.500 Punkte erreicht.
Genau dieser Bereich wird jetzt extrem interessant.
Das Daily Low wurde bereits gebrochen, allerdings befindet sich der Markt nun in einer Zone, in der ich nicht mehr unbedingt einem Short hinterherlaufen möchte.
Wir haben bereits eine deutliche Bewegung von den Allzeithochs gesehen.
Für mich wird daher jetzt zunehmend interessant, ob sich im Bereich um 25.500 ein Boden ausbilden kann.
Sollte der DAX diesen Bereich halten und die EZB heute eine weniger hawkishe Kommunikation liefern, könnte ich mir durchaus eine Erholung vorstellen.
Erste Ziele auf der Oberseite wären:
25.700
25.800
Dafür möchte ich allerdings eine entsprechende Bestätigung sehen.
Sollte die 25.500 hingegen nachhaltig brechen, liegen darunter weitere relevante Unterstützungsbereiche.
Zunächst:
25.446 – Monatshoch Mai
Danach:
25.410 – Monatshoch Februar
und anschließend:
25.365 – Monatshoch Juni
Diese Bereiche können bei einem weiteren Abverkauf als potenzielle Reaktionszonen interessant werden.
Was könnte heute für einen DAX-Rebound sorgen?
Für einen nachhaltigen Long-Impuls bräuchten wir aus meiner Sicht mehrere Faktoren.
Erstens eine weniger hawkishe EZB-Kommunikation als aktuell vom Markt eingepreist.
Zweitens einen schwächeren als erwarteten US-PPI, insbesondere beim Core PPI.
Und drittens idealerweise eine Stabilisierung beziehungsweise einen Rückgang des Ölpreises.
Sollten diese Faktoren zusammenkommen, könnte sich das Sentiment bei den europäischen Risk Assets relativ schnell verbessern.
Auf der anderen Seite wäre ein Szenario aus:
starkem PPI + hawkisher EZB + weiter steigenden Ölpreisen
für den DAX ausgesprochen negativ.
Dann wäre ein nachhaltiger Bruch der 25.500er-Marke deutlich wahrscheinlicher.
Für mich ist deshalb heute nicht der perfekte Zeitpunkt, einem bestehenden Abverkauf hinterherzulaufen. Viel interessanter wird die Reaktion des Marktes an den genannten Unterstützungen und auf die heutigen fundamentalen Daten.
⸻
9. Fazit
Der heutige Handelstag könnte für den DAX durchaus richtungsweisend werden.
Auf der einen Seite haben wir einen weiterhin extrem angespannten Ölmarkt, eine geopolitisch hochriskante Situation rund um Iran und die Straße von Hormus sowie deutlich gestiegene Zinserwartungen in den USA.
Auf der anderen Seite befinden wir uns beim DAX mittlerweile an einer technisch interessanten Unterstützungszone um 25.500 Punkte.
Der EZB-Zinsentscheid selbst dürfte heute keine große Überraschung liefern, da eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte nahezu vollständig eingepreist ist. Entscheidend wird daher die Kommunikation der EZB sein.
Am Nachmittag kommen zusätzlich die US-PPI-Daten.
Schwacher PPI: Entspannung bei den Zinserwartungen und potenziell positiv für Risk Assets.
Starker PPI: Weitere hawkishe Fed-Repricing-Risiken und entsprechend zusätzlicher Druck auf Aktien.
Morgen folgt dann mit den US-CPI-Daten der wahrscheinlich wichtigste Inflationsimpuls dieser Woche.
Für einen nachhaltigen Risk-On-Impuls bräuchten wir dort insbesondere einen schwächeren Core CPI, eine Entspannung bei den Inflationserwartungen und idealerweise gleichzeitig einen rückläufigen Ölpreis.
Technisch bleibt für mich beim DAX heute die 25.500er-Marke der entscheidende Bereich. Hält diese Zone und bekommen wir eine positive Reaktion auf EZB und PPI, könnte eine Erholung in Richtung 25.700–25.800 entstehen.
Bricht die 25.500 dagegen nachhaltig, liegen die nächsten relevanten Unterstützungen bei 25.446, 25.410 und 25.365.
Damit bleibt der heutige Handel vor allem ein Spiel zwischen Inflation, Zinsen, Ölpreis und technischer Unterstützung.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag und vor allem stabile Trades!
XAUUSD – 45M | Technische AnalyseDer Bereich um 4.410–4.435 ist aktuell eine wichtige Reaktionszone.
Sollte dieser Bereich nicht gehalten werden und sich Abwärtsdruck bestätigen, beobachte ich eine mögliche Bewegung in Richtung der tieferen Zonen.
Die erste wichtige Zone liegt bei 4.340–4.355.
Bei weiterer Schwäche könnte der Kurs den Bereich 4.298–4.325 erreichen.
Das Szenario wäre für mich nicht mehr gültig, wenn der Kurs sich deutlich oberhalb von 4.448 etabliert.
Ich warte auf eine klare Bestätigung durch die Kursbewegung, anstatt eine bestimmte Richtung vorauszusetzen.
Wichtige Bereiche:
🔴 Oberer Bereich: 4.448
🟦 Aktuelle Zone: 4.410–4.435
🟦 Untere Zone: 4.340–4.355
🟦 Tieferer Bereich: 4.298–4.325
Gold Spot / US-Dollar — 45-Minuten-ChartGold notiert aktuell bei etwa 4.427 und bewegt sich in Richtung eines wichtigen Unterstützungsbereichs bei 4.420–4.445.
Im Chart sind mehrere wichtige Zonen markiert:
Unterstützungsbereich: 4.420–4.445 – hier testet der Kurs aktuell eine wichtige Zone.
Nachfragezone: etwa 4.445–4.455 – hier könnte der Kurs auf eine Reaktion treffen.
Untere Unterstützung: etwa 4.350–4.365 – ein Bereich mit einer früheren deutlichen Kursreaktion.
Widerstandsbereich: etwa 4.290–4.315 – eine frühere Reaktionszone.
Angebotszone: im oberen markierten Bereich um 4.445–4.455, wo erneut Verkaufsdruck entstehen könnte.
Mögliche Kursentwicklung
Kann sich der Kurs oberhalb des Bereichs 4.420–4.445 halten und dort eine klare Reaktion zeigen, bleibt die Zone 4.445–4.455 für die weitere Entwicklung wichtig.
Bullishe Struktur mit weiterem AufwärtspotenzialGold zeigt im 45-Minuten-Chart eine konstruktive Kursstruktur. Nach der Reaktion aus der unteren Unterstützungszone bei etwa 4.280–4.300 bildete der Kurs höhere Tiefs und erholte sich zurück in den Bereich um 4.408.
Der aktuell wichtige Bereich liegt um 4.408. Solange die jüngste Struktur erhalten bleibt, liegen die nächsten interessanten Zonen bei 4.490–4.505 und anschließend im oberen Bereich bei 4.570–4.595.
Die eingezeichneten blauen Linien zeigen den möglichen strukturellen Verlauf und die Bereiche, an denen der Kurs auf Widerstand treffen könnte. Der markierte Risikobereich befindet sich unterhalb der aktuellen Struktur, ungefähr zwischen 4.407 und 4.366.
Wichtige Bereiche:
Aktueller Referenzbereich: 4.408
Erste Widerstandszone: 4.490–4.505
Obere Zielzone: 4.570–4.595
Wichtige Unterstützung: 4.280–4.300
Ungültigkeitsbereich: unterhalb der markierten Zone
Die Idee basiert auf der Fortsetzung der aktuellen höheren-Tiefs-Struktur und einer möglichen Bewegung in Richtung der oberen Widerstandszonen. Die Reaktion des Kurses an den markierten Bereichen sollte aufmerksam beobachtet werden.
Wichtige Widerstandszone begrenzt die ErholungXAUUSD nähert sich erneut der wichtigen Zone zwischen 4.395 und 4.422. Nach der Erholung von den tieferen Bereichen befindet sich der Kurs weiterhin unter der fallenden grünen dynamischen Linie.
Auch der rote gleitende Durchschnitt liegt als kurzfristige Hürde über dem aktuellen Kurs. Solange der Bereich 4.395–4.422 nicht nachhaltig überwunden wird, bleibt die kurzfristige Struktur unter Druck.
Unterhalb dieser Zone stehen zunächst 4.360–4.340 und anschließend die wichtige Unterstützungszone bei 4.305–4.291 im Fokus.
Sollte sich der Kurs dagegen oberhalb von 4.422 etablieren, könnte die höhere Zone um 4.450–4.460 wieder interessant werden.
Wichtige Zonen:
Widerstand: 4.395–4.422
Höherer Widerstand: 4.450–4.460
Unterstützung: 4.360–4.340
Stärkere Unterstützung: 4.305–4.291
Short-Positionen bei Gold nahe 4400 $ beibehaltenGold-Update: Erholung von den Tiefstständen, aber die Richtung bleibt unklar
Wie im Chart dargestellt:
Die Marke von 4.400 $ fungiert als Trennlinie zwischen Bullen und Bären.
Szenario 1: Der Preis hält sich über 4.400 $, was zu einer direkten V-förmigen Umkehr und weiteren Kursgewinnen führt; Ziele: 4.460 $–4.520 $.
Szenario 2: Der Preis stößt im Bereich von 4.410 $–4.400 $ auf Widerstand und fällt weiter; Ziele: 4.380 $–4.350 $–4.310 $–4.300 $.
Ich entscheide mich für Szenario 2.
Wichtige Marken: (Gültig für heute)
Widerstände (nach oben):
4.405 $–4.415 $
4.430 $–4.440 $
4.440 $–4.450 $
Unterstützungen (nach unten):
4.385 $–4.380 $
4.350 $–4.340 $
4.330 $–4.320 $
Aktuelle Handelsstrategie:
🦆 XAU/USD
❤️ (SELL/Verkauf): bei 4.400 $–4.405 $
🌋 (SL/Stop-Loss): bei 4.425 $ (Strategie gilt als gescheitert, wenn sich der Goldpreis stabil über 4.400 $ hält)
🎯 (TP/Take-Profit): bei 4.380 $–4.345 $–4.310 $
Für konservative Trader: Vor den Erzeugerpreisdaten (PPI) am Donnerstag und den Verbraucherpreisdaten (CPI) am Freitag gilt: eher beobachten als handeln.
Der CPI ist der entscheidende Faktor für eine mögliche Zinserhöhung im September.
Zusammenfassung:
4.400 $ ist die heutige Trennlinie zwischen Bullen und Bären; ein Scheitern beim Ausbruch darüber deutet auf eine anhaltende Schwäche innerhalb der Handelsspanne hin. Solange die Unterstützung bei 4.340 $ hält, bleibt der Spielraum für einen starken Kursrückgang begrenzt. Handeln Sie vor den CPI-Daten mit kleinen Positionen; gehen Sie keine hohen Risiken ein.
XAUUSD – Strukturbasierte AufwärtsbewegungGold notiert aktuell im Bereich von 4.400 und hat zuvor auf die untere Unterstützungszone bei etwa 4.300–4.320 reagiert. Im Chart ist eine Folge von Schwüngen erkennbar, die auf eine mögliche Erholung in Richtung der oberen Zone hindeutet.
🔹 Aktueller Bereich: ca. 4.400
🔹 Wichtige Unterstützung: 4.300–4.320
🔹 Zwischenwiderstand: 4.440–4.460
🔹 Obere Zielzone: 4.600–4.610
🔹 Ungültigkeitsbereich: unter ca. 4.350
Gold zeigt mögliche Fortsetzung der AufwärtsbewegungGold befindet sich aktuell im Bereich von 4.400, nachdem der Kurs zuvor von der unteren Unterstützungszone bei etwa 4.290–4.305 reagiert hat. Danach entstand eine Erholung, gefolgt von einer Seitwärtsphase rund um den markierten Einstiegsbereich.
Der wichtige Bereich liegt bei 4.400–4.415. Hält sich der Kurs über dieser Zone und entwickelt sich eine nachhaltige Bewegung oberhalb des kurzfristigen Widerstands, könnte der nächste bedeutende Bereich bei 4.555–4.575 interessant werden.
Die eingezeichnete Projektion zeigt anschließend einen möglichen Zielbereich um 4.599. Die Zone bei etwa 4.340–4.360 dient dabei als wichtiger Bereich, bei dem sich das dargestellte Szenario abschwächen würde.
Wichtige Bereiche:
Einstiegsbereich: 4.400–4.415
Unterstützung: 4.290–4.305
Ungültigkeitsbereich: 4.340–4.360
Oberer Widerstandsbereich: 4.555–4.575
Projiziertes Ziel: ca. 4.599
Gold 1H – Wichtige Zonen und KursreaktionGold notiert aktuell bei etwa 4.402 und befindet sich unterhalb der markierten Zone 4.419–4.435.
🟪 Obere Zone: 4.419–4.435 – ein wichtiger Bereich, der zuvor als Unterstützung reagiert hat und nun als relevante Reaktionszone beobachtet wird.
🟢 Der Kurs liegt derzeit unterhalb dieser Zone, nachdem es dort zu einer Ablehnung kam.
📈 Die letzten Kerzen zeigen eine kurzfristige Erholung vom Bereich 4.350–4.360.
🟪 Untere Zone: etwa 4.294–4.310 – ein weiterer bedeutender Bereich mit früheren deutlichen Kursreaktionen.
Bei einer Rückkehr zur oberen Zone sollte besonders auf die Kursreaktion und die 1H-Struktur geachtet werden.
Ein nachhaltiger Anstieg über die obere Zone würde die aktuelle Struktur verändern, während eine erneute Ablehnung den Blick wieder auf die untere Zone richten könnte.
DAX Tagesausblick 08.09. - Ruhiger Wochenstart, Öl bei 95 DollarGuten Morgen zusammen,
nach dem gestrigen Feiertag in den USA und dem entsprechend ruhigen Handelstag starten wir heute wieder regulär in die Handelswoche. Aufgrund des US-Feiertags habe ich gestern bewusst keine Analyse veröffentlicht.
Der Fokus dieser Woche liegt vor allem auf der EZB-Zinsentscheidung am Donnerstag sowie den US-Inflationsdaten am Freitag. Insbesondere die CPI-Daten dürften für die weitere Einschätzung der Geldpolitik der Federal Reserve und damit auch für die globalen Märkte von großer Bedeutung sein.
Agenda
Geopolitische Lage
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Märkte und Korrelationen im Überblick
Risk Assets im Überblick
DAX Tagesausblick
Fazit
Geopolitische Lage
Iran und USA
Die geopolitische Lage im Nahen Osten bleibt weiterhin einer der wichtigsten Einflussfaktoren für die Märkte. Insbesondere die Situation rund um den Golf von Oman und die Straße von Hormus sorgt weiterhin für Unsicherheit.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist zuletzt deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig droht Iran mit weiteren Maßnahmen gegen Schiffe, die bestimmte Gebiete passieren. Hinzu kommen Meldungen über weitere Angriffe und Schäden an Energieinfrastruktur in der Region.
Besonders relevant ist dabei natürlich der Ölmarkt. Brent notiert inzwischen wieder nahe der Marke von 98 Dollar, während WTI ebenfalls deutlich gestiegen ist. Die Frage ist deshalb weniger, ob Öl kurzfristig die 100-Dollar-Marke testen kann, sondern vielmehr, wie nachhaltig die geopolitische Eskalation tatsächlich ist.
Trotz der angespannten Lage befindet sich der Ölpreis noch nicht deutlich über 100 Dollar. Ein Grund dafür ist, dass der Markt weiterhin davon ausgeht, dass ein Teil der Ölströme aufrechterhalten werden kann und es möglicherweise Lösungen für den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus gibt. Gleichzeitig sorgen die Meldungen über Angriffe auf Energieinfrastruktur und die zunehmenden Einschränkungen im Schiffsverkehr dafür, dass ein weiterer Preisanstieg jederzeit möglich bleibt.
Für die Märkte bedeutet das weiterhin: Öl bleibt ein zentraler Inflationstreiber und damit auch ein wichtiger Faktor für die zukünftige Geldpolitik.
Russland und Ukraine
Auch im Russland-Ukraine-Konflikt gab es über das Wochenende einige diplomatische Entwicklungen.
Die US-Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner führten Gespräche sowohl mit ukrainischen als auch mit russischen Vertretern. Aus beiden Lagern wurden die Gespräche als substanziell und konstruktiv beschrieben. Russland erklärte zudem, dass mehrere Vorschläge für eine mögliche Friedenslösung formuliert worden seien.
Gleichzeitig gibt es weiterhin keinen konkreten Friedensschluss und auch keine nachhaltige Waffenruhe. Russland und die Ukraine verfolgen weiterhin unterschiedliche Positionen, während gleichzeitig weitere Angriffe gemeldet wurden.
Damit bleibt die Situation für die Märkte zwar grundsätzlich ein möglicher positiver Katalysator, aktuell gibt es aber noch keinen Grund, von einer unmittelbar bevorstehenden Lösung auszugehen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Der gestrige Handelstag war aufgrund des US-Feiertags insgesamt sehr ruhig.
Aus Europa kamen allerdings einige Wirtschaftsdaten. Das revidierte BIP der Eurozone für das zweite Quartal wurde auf 1,2 % im Jahresvergleich angehoben. Auf Quartalsbasis wurde das Wachstum auf 0,6 % revidiert.
Deutlich schwächer fielen dagegen die deutschen Industriedaten aus. Die deutsche Industrieproduktion lag im Jahresvergleich bei -1,6 % und damit deutlich unter der Erwartung von 0 %. Auf Monatsbasis ging die Industrieproduktion um 1,1 % zurück.
Auch die deutschen Exporte zeigten heute Morgen mit -0,8 % im Monatsvergleich eine schwächere Entwicklung als erwartet.
Insgesamt waren die Daten zwar interessant, standen aufgrund des US-Feiertags aber nicht im Mittelpunkt des Marktgeschehens.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute ist der Wirtschaftskalender ebenfalls vergleichsweise überschaubar.
Im Fokus stehen vor allem die ADP Employment Change Daten aus den USA sowie eine Rede von EZB-Direktoriumsmitglied Frank Elderson.
Die ADP-Daten können dabei einen ersten Hinweis auf die Entwicklung des US-Arbeitsmarktes liefern. Nach dem überraschend starken NFP-Bericht vom vergangenen Freitag dürfte der Markt insbesondere darauf achten, ob sich die Stärke des US-Arbeitsmarktes bestätigt.
Ansonsten ist heute nicht besonders viel los. Auch der morgige Handelstag dürfte vergleichsweise ruhig bleiben.
Der eigentliche Fokus liegt damit klar auf Donnerstag mit der EZB-Zinsentscheidung und anschließend auf Freitag mit den US-CPI-Daten.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Beim Ölpreis haben wir einen extrem starken Wochenstart gesehen. Aktuell liegt US Oil rund 3,3 % im Plus und notiert bei etwa 94,20 Dollar.
Die erste wichtige Resistance sehe ich im Bereich von 95 Dollar, darüber bei 97 Dollar und anschließend bei rund 98,60 Dollar.
Solange die fundamentale und geopolitische Situation weiterhin so angespannt bleibt, bin ich hier nicht auf der Suche nach Shorts. Der Ölpreis kann aus meiner Sicht relativ problemlos noch einmal den Bereich von 100 Dollar anlaufen.
Dementsprechend würde ich aktuell eher nach Long-Möglichkeiten bei Rücksetzern suchen, anstatt einen Short gegen den bestehenden fundamentalen Trend zu erzwingen.
Auf der Unterseite sind für mich zunächst die 90,50 Dollar relevant, darunter die 88 Dollar und anschließend der Bereich um 86,30 Dollar.
US-Staatsanleihen
Bei den US-Staatsanleihen haben wir einen relativ ruhigen Wochenstart gesehen.
Seit Wochenbeginn liegen die Renditebewegungen bei:
* 3-jährige US-Staatsanleihen: +0,09 %
* 5-jährige US-Staatsanleihen: +0,24 %
* 10-jährige US-Staatsanleihen: +0,33 %
* 30-jährige US-Staatsanleihen: +0,34 %
Der leichte Renditeanstieg passt weiterhin zum Bild einer etwas hawkisheren Zinserwartung nach den starken US-Arbeitsmarktdaten. Gleichzeitig bleibt der Markt mit Blick auf die kommenden Inflationsdaten vorsichtig, da insbesondere CPI und PPI die Zinserwartungen erneut deutlich verschieben können.
DXY
Der DXY hat zunächst weiter abgegeben, konnte sich anschließend aber wieder stabilisieren und notiert aktuell ungefähr unverändert.
Solange wir unterhalb der 99er-Marke bleiben, bin ich hier weiterhin eher auf der Short-Seite.
Unterhalb der 99 sehe ich zunächst Potenzial in Richtung 98,50. Mit entsprechenden PPI- und CPI-Daten könnten anschließend entweder 98 Dollar auf der Unterseite oder bei einer erneuten Dollarstärke 99,50 auf der Oberseite interessant werden.
Auf die konkreten Szenarien werde ich dann zum Ende der Woche eingehen.
VIX
Auch beim VIX haben wir einen deutlicheren Anstieg gesehen. Der Volatilitätsindex liegt aktuell bei etwa 15,58 und damit rund 7,5 % höher.
Trotz dieses Anstiegs befindet sich der VIX weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Von einem echten Stresslevel an den Märkten sind wir damit weiterhin deutlich entfernt.
Risk Assets im Überblick
Bitcoin
Bitcoin hat eine starke Wochenkerze ausgebildet. Seit dem Close dieser Wochenkerze haben wir allerdings bereits wieder einen Rückgang von knapp 2,5 % gesehen.
Für mich bleibt Bitcoin aktuell trotzdem relativ uninteressant. Wir befinden uns weiterhin in einer größeren Range und haben damit aus meiner Sicht kein besonders attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.
Ich warte hier weiterhin geduldig auf einen neuen Strukturimpuls, bevor ich wieder aktiv nach einem Trade suche.
SPX
Auch beim S&P 500 sind die Bewegungen zum Wochenstart aktuell relativ überschaubar.
Perspektivisch bin ich hier weiterhin eher auf der Long-Seite, insbesondere solange wir über 7.768 Punkten bleiben.
Gleichzeitig wäre ich aktuell vorsichtig damit, Shorts zu erzwingen.
Ein erster interessanter Support-Bereich liegt für mich bei etwa 7.656 Punkten. Sollte der Markt dorthin zurücklaufen und dort entsprechend stabilisieren, könnte dieser Bereich für Long-Einstiege interessant werden.
Nasdaq
Auch der Nasdaq zeigt zum Wochenstart keine außergewöhnlich starke Bewegung.
Wir notieren weiterhin oberhalb der wichtigen Marke von 29.500 Punkten, wurden dort allerdings bereits deutlicher abgewiesen.
Solange wir uns oberhalb von 29.500 halten, bleibt die nächste relevante Marke bei 29.762 Punkten. Wird diese nachhaltig überwunden, rückt anschließend die psychologisch wichtige Marke von 30.000 Punkten in den Fokus.
Sollten wir dagegen nachhaltig unter die 29.500 brechen, sehe ich zunächst 29.200 Punkte und anschließend den Bereich um 29.000 Punkte als mögliche Ziele auf der Unterseite.
US30
Beim US30 haben wir einen etwas stärkeren Rückgang gesehen und notieren aktuell unterhalb der 53.000 Punkte.
Perspektivisch bin ich hier zunächst eher Short und sehe Potenzial in Richtung 52.500 bis 52.300 Punkte.
Auf der Long-Seite würde ich erst wieder interessanter werden, wenn wir auf Daily-Basis einen sauberen Schlusskurs oberhalb von 53.500 Punkten sehen und gleichzeitig entsprechendes Momentum vorhanden ist.
DAX Tagesausblick
Auch im DAX haben wir gestern einen leicht negativen Handelstag gesehen. Der Index verlor rund 0,15 % und schloss knapp unterhalb der 26.000-Punkte-Marke.
Das Daily Low wurde bereits gebrochen. Für mich ist jetzt insbesondere entscheidend, wie der Markt im Bereich von 25.900 Punkten reagiert.
Hier treffen mehrere relevante technische Marken aufeinander. Unter anderem befindet sich dort das Wochentief aus der KW 34, das Monatshoch aus Juli sowie das Wochenhoch aus der KW 31. Dadurch entsteht eine aus meiner Sicht sehr interessante Unterstützungszone.
Wir sehen in diesem Bereich bereits erste Reaktionen.
Für mich bleibt deshalb heute entscheidend, dass der DAX die 26.000 Punkte wieder zurückerobert, wenn wir den Long-Bias aufrechterhalten wollen.
Sollte es zu einem nachhaltigen Bruch der 25.900 Punkte kommen, rücken auf der Unterseite zunächst die 25.790 Punkte, anschließend 25.714 Punkte und darunter 25.640 Punkte in den Fokus.
Die beiden Zonen um 26.000 und 25.900 Punkte sind damit heute besonders wichtig.
Für einen erneuten Long-Bias möchte ich eine Stabilisierung oberhalb von 26.000 Punkten sehen. Darüber hinaus wäre anschließend auch die Rückeroberung des Wochentiefs bei 26.032 Punkten wichtig.
Sollte der DAX diese Marken zurückerobern und entsprechendes Momentum entwickeln, könnte ich mir anschließend wieder Long-Positionierungen in Richtung 26.200 Punkte vorstellen.
Auf der Unterseite gilt dagegen: Fällt die 25.900 nachhaltig, würde sich das technische Bild zunächst deutlich eintrüben.
Fazit
Wir starten nach dem US-Feiertag relativ ruhig in die neue Handelswoche. Der übergeordnete Fokus liegt allerdings klar auf den kommenden makroökonomischen Ereignissen.
Insbesondere die EZB-Zinsentscheidung am Donnerstag und die US-CPI-Daten am Freitag dürften in dieser Woche für die größten Bewegungen sorgen.
Zusätzlich bleibt der Ölpreis aufgrund der geopolitischen Lage ein entscheidender Faktor. Solange die Situation rund um Iran, die Straße von Hormus und die Energieinfrastruktur angespannt bleibt, sehe ich beim Öl weiterhin eher das Risiko eines weiteren Anstiegs als einer aggressiven Short-Bewegung.
Für den DAX sind heute vor allem die 26.000 und 25.900 Punkte entscheidend. Oberhalb von 26.000 bleibt das Long-Szenario für mich intakt, während ein nachhaltiger Bruch der 25.900 zunächst weitere Abwärtsziele aktiviert.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag und stabile Trades.
Gold: 4380 $ – die letzte Verteidigungslinie für die BullenDie Marke von 4380 US-Dollar stellt die letzte Verteidigungslinie für den Goldpreis dar.
Chartanalyse (2-Stunden-Chart):
Wir haben drei wahrscheinliche Preisentwicklungspfade für Gold in der Zukunft übersichtlich zusammengefasst.
Konzentrieren Sie sich auf die Unterstützung um 4380 US-Dollar.
Die Trennlinie zwischen Käufern und Verkäufern verläuft im Bereich von 4380 bis 4390 US-Dollar. Ein Halten dieses Niveaus deutet auf eine positive Tendenz innerhalb der Konsolidierungsphase hin; ein Durchbruch unter dieses Niveau könnte den Preis auf 4300 US-Dollar fallen lassen.
Kernaussage: Nur der Verbraucherpreisindex (VPI) kann die aktuelle Pattsituation auflösen.
Vor der Veröffentlichung des VPI wird der Goldpreis voraussichtlich zwischen 4380 und 4460 US-Dollar schwanken. Die Strategie lautet: günstig kaufen und teuer verkaufen, um ein zu langes Halten von Positionen zu vermeiden.
Kurzfristige Prognose: Der VPI wird über Zinserhöhungen entscheiden; mittelfristige Prognose: Goldkäufe der Zentralbanken zur Stützung des Marktes; langfristige Prognose: Wiederherstellung der Kreditwürdigkeit des US-Dollars.
Hält die Marke von 4380, werden Bären nicht aggressiv agieren.
Wird die Marke von 4460 nicht durchbrochen, ist eine Aufwärtswende unwahrscheinlich.
Vor der Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex (VPI) ist Seitwärtshandel ratsam: günstig kaufen und teuer verkaufen. Nach der VPI-Veröffentlichung sollte dem Trend gefolgt werden.
GBP/USD — 1H Chart IdeeGBP/USD zeigt eine Erholung von der Unterstützungszone bei 1,3480–1,3490. Der Kurs ist zurück in den Bereich 1,3540–1,3555 gestiegen, wo die bisherige Marktstruktur getestet wird.
Ein stabiler Anstieg über diesen Bereich könnte den Weg in Richtung 1,3585–1,3605 eröffnen. Sollte der Kurs dort auf Ablehnung treffen, könnte der Fokus wieder auf die 1,3490-Zone fallen.
Die wichtigsten Bereiche bleiben 1,3540–1,3555, 1,3585–1,3605 und 1,3480–1,3490. Die Analyse basiert auf Preisstruktur und Reaktionen an wichtigen Zonen.
XAUUSD – Widerstand im FokusXAUUSD bewegt sich aktuell in Richtung einer wichtigen Widerstandszone bei etwa 4.450–4.465. Zuvor konnte sich der Kurs von der unteren Unterstützungszone bei 4.290–4.310 erholen.
Im Chart sind zwei wichtige Bereiche markiert:
🟣 Widerstandszone: 4.450–4.465
🟣 Unterstützungszone: 4.290–4.310
Aktueller Bereich: etwa 4.422
Die VWAP-Linien helfen dabei, die aktuelle Marktstruktur zu beobachten.
Der markierte Bereich zeigt ein mögliches Szenario von der oberen Zone in Richtung der unteren Unterstützung.
Solange der Kurs unter der oberen Zone bleibt und dort Schwäche zeigt, bleibt die Unterstützungszone bei 4.290–4.310 ein wichtiger Bereich zur Beobachtung.
Goldpreisprognose für den 7. SeptemberGoldpreisprognose für den 7. September
Nachwirkungen der US-Arbeitsmarktdaten + geopolitische Nachfrage nach sicheren Anlagen + VPI-Neigung: Drei Faktoren bewegen den Preis um 4400 US-Dollar.
Drei Faktoren bestimmten den heutigen Preis:
Erstens dämpft der anhaltende negative Einfluss der US-Arbeitsmarktdaten die Aufwärtsdynamik.
Zweitens führten die geopolitischen Konflikte am Wochenende zu Käufen sicherer Anlagen.
Die US-Militärangriffe auf drei iranische Öltanker und die Eskalation in der Straße von Hormus stützten den ohnehin schon unter Druck stehenden Goldpreis.
Dies erklärt, warum sich der Goldpreis nach dem Rückgang auf rund 4380 US-Dollar erholte und darunter Unterstützung fand.
Drittens zögert der Markt, vor der Veröffentlichung des VPI größere Positionen einzugehen.
Der Markt befindet sich in einer Art Vakuum und wartet auf die VPI-Veröffentlichung, um die Richtung vorzugeben. Es fehlt ihm an explosiver Dynamik in beide Richtungen.
Politisch betrachtet: Die unterschiedlichen Positionen der Fed sind genau die Ursache für die Volatilität des Goldpreises.
Der restriktive Vertreter Warsh ist der Ansicht, dass die starken Arbeitsmarktdaten eine Zinserhöhung rechtfertigen.
Der eher taubenhafte Vertreter Waller stellte klar: Obwohl die Arbeitsmarktdaten positiv sind, hängt die Frage einer Zinserhöhung letztendlich vom Verbraucherpreisindex (VPI) ab.
Dies erklärt, warum die Marktreaktion trotz der die Erwartungen um das Dreifache übertroffenen Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft lediglich ein „Goldpreisrückgang mit anschließender Erholung“ und kein vollständiger Einbruch war – denn alle warten auf die VPI-Daten vom Donnerstag, die die endgültige Antwort liefern sollen.
Der Fokus liegt nun auf den VPI-Daten für August.
III. Technische Analyse: Die kurzfristige Schwäche bleibt unverändert; die Marke von 4380–4385 Punkten ist entscheidend für Käufer und Verkäufer.
Unterstützungsniveaus:
4380–4385
4355–4360
4300–4315
Widerstandsniveaus:
4405–4410
4450–4460
4480–4515
Solange der Kurs von XAUUSD unter 4460 USD bleibt, besteht weiterhin das Risiko eines Rückgangs des Goldpreises auf 4378 USD und 4280 USD.
Aktuelles Kursmuster: Der Kurs erholte sich nach dem Erreichen der Marke von 4385 USD, konnte die Marke von 4405–4410 USD jedoch nicht überschreiten. Dies deutet auf eine Konsolidierung auf niedrigem Niveau und nicht auf einen bestätigten Boden hin.
Handelsstrategie:
1. Seien Sie auf einen Rückgang des Goldpreises auf etwa 4300 USD vorbereitet.
2. Die am Donnerstag veröffentlichten Verbraucherpreisdaten werden sich höchstwahrscheinlich negativ auf den Goldpreis auswirken.
3. Warten Sie auf Schwankungen der Goldpreise und suchen Sie dann nach frühen Höchstständen, um Short-Positionen einzugehen. Setzen Sie den endgültigen Stop-Loss bei 4460 $.
Aktueller Marktüberblick (Kurzinfo):Aktueller Marktüberblick (Kurzinfo):
7. September 2026: Während der asiatischen Handelssitzung schwankte der Goldpreis leicht um 4430 US-Dollar.
Die negativen Auswirkungen der US-Arbeitsmarktdaten sind weiterhin spürbar. Aufgrund des US-amerikanischen Feiertags „Labor Day“ ist die Marktliquidität jedoch gering, sodass größere Marktschwankungen unwahrscheinlich sind.
Die erwartete Handelsspanne für den Tag liegt zwischen 4380 und 4460 US-Dollar.
Aktuelle Nachrichten:
Heute werden keine US-Daten veröffentlicht (Börsen geschlossen).
Die US-Arbeitsmarktdaten erhöhten die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September auf 58–65 %. Der Goldpreis schloss nach einem deutlichen Rückgang am Freitag bei 4430 US-Dollar. Die VPI-Daten werden am Donnerstag veröffentlicht, daher ist das Handelsvolumen heute relativ gering.
Marktstimmung: Unter den Wall-Street-Investoren sind 38 % optimistisch, 31 % pessimistisch und 31 % neutral. Institutionelle Anleger sind sich uneins.
Liquiditätshinweis: Die vorzeitige Schließung des US-Marktes heute hat zu unzureichender Liquidität geführt, was erhebliche Slippage zur Folge haben kann. Vermeiden Sie übermäßigen Hebel.
Wichtige Kursniveaus (gültig für heute):
Aufwärts: 4450 ist das erste Widerstandsniveau; ein Durchbruch unter dieses Niveau könnte zu einem Test der Zone 4470–4480 führen.
4470–4480 ist eine starke Widerstandszone; die Wahrscheinlichkeit, diese Zone heute zu erreichen, ist gering.
Abwärts: 4410 ist das erste Unterstützungsniveau für heute; ein Durchbruch unter dieses Niveau könnte zu einem Test der Zone 4395–4385 führen.
4380 ist der Tiefststand in der Nacht der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts; niedrigere Niveaus liegen bei 4365 und sogar 4330, aber die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs heute auf diese Tiefststände fällt, ist gering.
Der US-Markt ist heute geschlossen. Geeignet für kleine Intraday-Trades; lassen Sie sich nicht von Gier leiten.
Aktuelle Strategie:
Verkauf: 4425–4430
Stop-Loss: 4455
Gewinnmitnahme: 4410
Gewinnmitnahme: 4395
Gewinnmitnahme: 4380
Erstes Kursziel: 4410: Etwa 20 $ unter dem aktuellen Kurs; die übliche Intraday-Volatilität sollte dieses Niveau erreichen.
Sobald dieses Niveau erreicht ist, schließen Sie mindestens die Hälfte Ihrer Position; warten Sie nicht auf weitere Volatilität.
Zweites Kursziel: 4395: Dieses Niveau könnte während der US-Sitzung Verkaufsdruck erfordern; die Liquidität ist heute gering, und der Kurs könnte um 4400 schwanken. Sobald dieses Niveau erreicht ist, schließen Sie alle Positionen.
Drittes Kursziel: 4380: Sofern heute keine unerwarteten negativen Nachrichten eintreffen, ist die Wahrscheinlichkeit, dieses Niveau zu erreichen, gering.
Warten Sie nicht unbegrenzt darauf, dass dieses Niveau erreicht wird.
Stop-Loss: 4455: Sollte der Kurs heute auf etwa 4450 zurückfallen, halten Sie Ihre Position manuell bereit. An Feiertagen ist die Liquidität geringer, und passive Stop-Loss-Orders können Slippage verursachen; der tatsächliche Ausführungskurs kann unter Ihrem Stop-Loss-Niveau liegen.
Weitere Marktoptionen:
Wenn Sie heute nicht nur Short-Positionen eingehen möchten:
Platzieren Sie eine Kauforder: Warten Sie, bis der Kurs auf 4400–4410 zurückfällt und sich stabilisiert hat, bevor Sie versuchen, eine kleine Long-Position aufzubauen. Setzen Sie einen Stop-Loss unter 4380 mit einem Kursziel von 4440–4450.
Die Logik hinter dieser Strategie ist, dass der Markt nach der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten eine kurzfristige Erholung benötigt.
Vermeiden Sie: Long-Positionen über 4450 oder Short-Positionen unter 4380 zu verfolgen – beides ist heute nicht lohnenswert.
Kurz gesagt: Aufgrund der frühen Schließung des US-Marktes sollten Sie übermäßigen Hebel vermeiden, Positionen nicht zu lange halten und nicht auf Kursbewegungen vor der Veröffentlichung der VPI-Daten wetten.
XAUUSD 45M — Abwärtsstruktur an der WiderstandszoneGold notiert aktuell im Bereich von 4.408 auf dem 45-Minuten-Chart. Der Kurs hat auf die markierte Widerstandszone bei etwa 4.450–4.465 reagiert. Dieser Bereich bleibt eine wichtige Zone im aktuellen Chartbild.
Nach dem vorherigen Rückgang folgte eine Erholung. Nach dem Erreichen der oberen Zone zeigt der Kurs nun wieder Schwäche und bewegt sich unter den jüngsten Swing-Bereich.
Die Fibonacci-Level markieren wichtige Bereiche bei ungefähr 4.391, 4.367 und 4.343. Die darunterliegende Zone bei 4.290–4.315 ist ebenfalls interessant, falls sich die Abwärtsstruktur fortsetzt.
Das eingezeichnete Szenario zeigt als weiteren wichtigen Referenzbereich 4.204. Die Zone bei 4.450–4.465 bleibt dabei der entscheidende Bereich für die aktuelle Struktur.
XAUUSD 45M – Wichtige Unterstützungszone und möglicher ErholungsGold zeigt nach dem jüngsten Rückgang eine Erholungsstruktur. Der Kurs hat auf die markierte untere Unterstützungszone reagiert, während die steigende Trendlinie weiterhin für eine positive Struktur sorgt.
Wichtige Bereiche:
Untere Unterstützung: Die violette Zone bei etwa 4.390–4.410 ist der wichtigste Bereich, den ich beobachte.
Zwischenwiderstand: Der Bereich um 4.500–4.510 könnte während einer Erholung als kurzfristige Hürde wirken.
Oberer Widerstand: Die Zone bei 4.600–4.645 ist der größere markierte Bereich.
XAUUSD – Technische Struktur & wichtige ZonenBeschreibung für TradingView
XAUUSD hat nach dem starken Rückgang im Bereich von 4.285–4.315 eine Erholung gezeigt.
Der Kurs bewegt sich aktuell um 4.430, während sich kurzfristig eine Erholungsstruktur vom letzten Tief entwickelt.
Wichtige Bereiche:
🟢 Unterstützung: 4.285–4.315
⚪ Aktueller Bereich: ca. 4.430
🔴 Widerstand: 4.490–4.500
🔴 Höherer Widerstand: 4.610–4.640
Solange die untere Unterstützungszone verteidigt wird, bleibt die aktuelle Erholungsstruktur intakt. Ein stabiler Anstieg über 4.490–4.500 könnte den Blick auf den Bereich 4.610–4.640 richten.
Fällt der Kurs hingegen unter die Unterstützungszone, sollte die aktuelle Struktur neu bewertet werden.
Technische Beobachtung auf Basis von Kursstruktur und wichtigen Preiszonen.
XAU/USD – 1-Stunden-ChartXAU/USD testet aktuell eine wichtige Unterstützungs- und Nachfragezone im 1H-Chart.
Nach der Aufwärtsbewegung aus dem unteren Bereich um 4.290–4.310 erreichte der Kurs die Zone von 4.480–4.500. Dort folgte eine Konsolidierung, bevor der Preis deutlich unter die markierte Unterstützungszone fiel.
Anschließend erfolgte eine schnelle Erholung zurück in den Bereich um 4.420–4.455.
Wichtige Bereiche:
4.420–4.455: Unterstützungs-/Nachfragezone
4.475–4.500: Vorheriger Reaktions- und Hochbereich
4.290–4.310: Untere markierte Zone
Ein stabiler Halt oberhalb der Zone könnte einen erneuten Test des oberen Bereichs ermöglichen.
Ein klarer Rückgang unter die Zone könnte den Blick auf die tieferen Bereiche richten.
Die Reaktion an der markierten Zone bleibt für die nächste Bewegung entscheidend.






















