Logik des Abwärtsdrucks nächste WocheLogik des Abwärtsdrucks nächste Woche
1. Kurzfristig extrem überkaufte Lage mit hohem Gewinnmitnahmerisiko: Der Goldpreis ist von seinen Tiefstständen stark gestiegen, die wöchentlichen und täglichen RSI-Indikatoren befinden sich auf hohem Niveau. Der Preis liegt weit entfernt von den kurzfristigen gleitenden Durchschnitten, was auf eine notwendige technische Korrektur hindeutet. Zahlreiche kurzfristige Long-Positionen haben auf diesem hohen Niveau unrealisierte Gewinne angehäuft. Sollte die Rede des Fed-Vorsitzenden in Jackson Hole restriktiv ausfallen oder die Wirtschaftsdaten besser als erwartet sein, wird es zu konzentrierten Gewinnmitnahmen kommen, die eine rasche Korrektur auslösen. Das Verfolgen von Long-Positionen auf diesem hohen Niveau birgt ein sehr schlechtes Risiko-Rendite-Verhältnis.
2. Risiko eines restriktiven „Schwarzen Schwans“ beim Treffen in Jackson Hole: Der Markt hat bereits Lockerungserwartungen eingepreist. Sollte die Rede des Fed-Vorsitzenden unerwartet restriktiv ausfallen und Inflationsrisiken betonen, werden die Renditen von US-Staatsanleihen rapide steigen, und Gold wird auf diesem hohen Niveau eine „Erwartungskorrektur“ erfahren, wodurch viele Long-Positionen ausgestoppt werden. Selbst bei neutralen Aussagen besteht die Gefahr, dass Gerüchte auf Fakten basieren und diese verfälscht werden, was nach einem Kursanstieg zu einer Korrektur führen kann.
3. Inflationsrisiken bei den Ölpreisen begrenzen das Aufwärtspotenzial von Gold: Die Lage im Nahen Osten treibt die Ölpreise in die Höhe. Höhere Energiepreise werden die Inflationssorgen neu entfachen, und der Markt wird die Geldpolitik der US-Notenbank neu bewerten, was weiteres Aufwärtspotenzial für Gold begrenzt. Geopolitische Konflikte sind kein einseitig positiver Faktor; steigende Ölpreise werden zu einer Begrenzung des Goldpreisanstiegs.
4. Erhöhte Volatilität und häufige Fehlausbrüche auf hohem Niveau: Die Preise haben neue Höchststände erreicht, was zu deutlich verstärkten Marktschwankungen geführt hat. Im Intraday-Handel kam es häufig zu Kursspitzen, Fehlausbrüchen und schnellen Umkehrungen mit plötzlichen Kursstürzen nach Aufwärtsbewegungen. Das Jagen nach Höchstständen und Verkaufen nach Tiefstständen kann leicht zur Auslösung von Stop-Loss-Orders führen. Ein hohes offenes Interesse an Call-Optionen mit hohem Ausübungspreis wird die Marktvolatilität zusätzlich verstärken.
Harmonisches Muster
Gold: Bewahren Sie eine besonnene EinstellungGold ist seit Ende Juli um mehr als 12 % stark gestiegen und hat den Trend in einen bullischen Markt umgekehrt. Der Markt ist derzeit massiv überkauft. Nach den fortlaufenden Kursanstiegen hat die kurzfristige bullische Dynamik bereits nachgelassen. Am Freitag zum Handelsschluss zeigten sich Anzeichen für nachlassende Aufwärtskraft und leichte Rückgänge. Der starke Anstieg dieser Woche hat enorme gewinnträchtige Positionen am Markt angehäuft. Nach dem Wochenende ist am Montag eine Gewinnmitnahme‑ und Bereinigungskorrektur wahrscheinlich. Dabei werden Kleinanleger, die auf hohem Niveau eingestiegen sind, herausgeschüttelt, die Überkauf‑Indikatoren abgebaut und der Markt stabilisiert sich erneut, um Kraft für die nächste Bewegung zu sammeln.
Ob Gold nächste Woche die Marke von 4700 durchbrechen und 4800 anstreben kann, hängt von den PCE‑Inflationsdaten am Mittwoch und dem Jackson‑Hole‑Symposium ab. Die Reden der Fed‑Beamten werden die künftigen Zinserwartungen direkt beeinflussen.
Mittelfristig bleibt der Trend bullisch.
Kurzfristiger Ausblick für Montag: Vermeiden Sie Long‑Positionen auf hohem Niveau. Selbst bei einem kurzen Aufwärtsbruch handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen falschen Ausbruch, der Käufer anlocken soll. Kaufen in einem überkauften Markt führt leicht zu Fehlern; schon eine kleine Korrektur kann schnell zu Verlusten führen. Die umsichtigste Strategie ist es, nach einer Korrektur bei stabilisierten Kursen zu kaufen. Zuerst gilt es, das Kapital zu schützen, um von künftigen Marktbewegungen profitieren zu können.
🥇 Ich liefere täglich eine objektive Marktanalyse.
Wochenausblick KW35–Fundamental,Makro und technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW 35
Willkommen zum Wochenausblick für die Handelswoche KW 35.
Uns erwartet eine der wichtigsten und potenziell volatilsten Handelswochen des bisherigen Börsenjahres. Nachdem die großen US-Indizes in der vergangenen Woche teilweise deutlich korrigiert haben, treffen nun mehrere entscheidende Katalysatoren gleichzeitig aufeinander.
Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Core-PCE-Inflationsdaten, das US-BIP, die Consumer Confidence, das Jackson-Hole-Symposium und die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh. Dazu kommt am Mittwoch nach Börsenschluss das wahrscheinlich wichtigste Earnings-Event der Woche: NVIDIA.
Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage hochbrisant. Der Konflikt rund um den Iran, Israel und die Straße von Hormus kann jederzeit wieder Einfluss auf den Ölpreis und damit auf die Inflationserwartungen nehmen. Parallel verschärft sich der Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada.
Und genau diese Kombination macht KW 35 so interessant:
Inflation, Zinsen, Öl, Geopolitik, NVIDIA, Anleiherenditen und die Positionierung der Marktteilnehmer treffen innerhalb weniger Tage aufeinander.
Für mich ist deshalb in dieser Woche nicht nur entscheidend, welche Daten veröffentlicht werden, sondern vor allem, wie der Markt auf diese Daten reagiert.
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Agenda
1. Geopolitische Lage
2. Earnings Season KW 35
3. Fundamentale Wirtschaftsdaten KW 35
4. Fed und Zinspolitik
5. Märkte und Korrelationen im Überblick
6. Risk Assets im Überblick
7. DAX – charttechnischer Ausblick
8. Fazit
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1. Geopolitische Lage
Naher Osten: Iran, Israel, Syrien und die Straße von Hormus
Beginnen wir mit dem geopolitischen Umfeld, denn dieses bleibt auch in KW 35 ein wesentlicher Risikofaktor für die Finanzmärkte.
Im Mittelpunkt steht weiterhin der Konflikt zwischen Iran und den USA beziehungsweise Israel. Gleichzeitig gibt es erste diplomatische Bemühungen, insbesondere über Oman, um Gespräche wieder aufzunehmen.
Genau diese Kombination aus militärischer Konfrontation und diplomatischen Verhandlungen macht die Situation aktuell so schwer einzuschätzen.
Auf der einen Seite sehen wir weiterhin sehr aggressive Aussagen aus dem Iran. Der iranische Marinekommandeur erklärte beispielsweise, dass der Gegner nicht an iranisches Hoheitsgebiet herankommen werde. Gleichzeitig gibt es Meldungen über US-Maßnahmen gegen Handelsschiffe im Zusammenhang mit der Blockade beziehungsweise Kontrolle des Schiffsverkehrs.
Auf der anderen Seite gibt es diplomatische Signale.
Die Außenminister Irans und Omans haben über Bedingungen für eine Wiederaufnahme der Verhandlungen gesprochen. Auch Iran hat mehreren irakischen Öltankern nach entsprechender Anfrage die Durchfahrt durch die Straße von Hormus ermöglicht.
Für die Finanzmärkte ist das extrem wichtig.
Denn die Straße von Hormus ist einer der entscheidenden Punkte der globalen Energieversorgung.
Sollte sich die Situation dort weiter verschärfen und der Schiffsverkehr stärker eingeschränkt werden, wäre ein weiterer Anstieg des Ölpreises wahrscheinlich. Das würde wiederum die Inflationserwartungen erhöhen und könnte den Druck auf die Federal Reserve verstärken.
Die Korrelation ist relativ einfach:
Geopolitische Eskalation → Ölpreis steigt → Inflationserwartungen steigen → Renditen steigen → Zinssenkungserwartungen sinken → Druck auf Risk Assets.
Eine glaubwürdige Deeskalation würde dagegen den umgekehrten Weg ermöglichen.
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Syrien und Israel
Auch Syrien bleibt ein weiterer geopolitischer Unsicherheitsfaktor.
Nach israelischen Luftangriffen auf syrisches Gebiet wurden die Kontakte zwischen beiden Seiten zunächst unterbrochen. Gleichzeitig gibt es inzwischen wieder Signale aus Damaskus, dass man grundsätzlich zu Gesprächen über ein Sicherheitsabkommen bereit wäre.
Auch hier bleibt deshalb abzuwarten, ob sich tatsächlich eine diplomatische Lösung entwickelt oder ob es erneut zu militärischen Aktionen kommt.
Für die Märkte wäre eine Deeskalation grundsätzlich positiv, während weitere Angriffe den geopolitischen Risikoaufschlag erhöhen könnten.
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Iran, Pakistan und die regionale Neuordnung
Interessant ist außerdem die zunehmende diplomatische Aktivität Irans innerhalb der Region.
Der iranische Außenminister empfängt beziehungsweise kontaktiert verschiedene regionale Akteure, während für Montag ein Besuch des pakistanischen Armeechefs in Teheran angekündigt wurde.
Das zeigt, dass neben der direkten Konfrontation mit den USA und Israel gleichzeitig versucht wird, die regionale Position Irans weiter zu stärken.
Auch China intensiviert seine diplomatischen Kontakte mit Iran.
Damit geht es inzwischen längst nicht mehr nur um einen einzelnen Konflikt. Wir sehen eine zunehmende Neuordnung der geopolitischen Beziehungen im Nahen Osten, die langfristig auch für Energieversorgung, Handelsrouten und globale Lieferketten relevant sein kann.
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Taiwan und China
Der zweite geopolitische Schwerpunkt bleibt Taiwan.
China und die USA stehen weiterhin in einem strategischen Wettbewerb, der insbesondere für die Halbleiterindustrie von enormer Bedeutung ist.
Und genau hier treffen Geopolitik und das wichtigste Unternehmen der Woche aufeinander:
NVIDIA.
Eine Verschärfung der Spannungen zwischen China, Taiwan und den USA könnte erhebliche Auswirkungen auf die globale Halbleiter-Lieferkette haben.
Gerade deshalb sollte man geopolitische Entwicklungen in Asien nicht isoliert betrachten.
Wenn wir gleichzeitig hohe Bewertungen bei Tech-Aktien, massive AI-Investitionen und eine hohe Abhängigkeit von Halbleitern haben, können geopolitische Nachrichten sehr schnell auf den Nasdaq und insbesondere auf die Halbleiterbranche durchschlagen.
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USA und Kanada – Handelskonflikt
Ein weiterer wichtiger Punkt bleibt der Handelskonflikt zwischen den USA und Kanada.
Die Gespräche zwischen beiden Ländern sind zunächst gescheitert beziehungsweise ausgesetzt worden. Die USA haben zusätzliche Section-338-Zölle von bis zu 50 % auf bestimmte kanadische Importe angekündigt.
Kanadas Premierminister Mark Carney hat daraufhin angekündigt, dass Kanada entsprechend reagieren und Gegenzölle Dollar für Dollar einführen werde.
Für die Märkte ist das aus zwei Gründen relevant.
Erstens erhöhen zusätzliche Zölle die Kosten bestimmter Waren und können dadurch inflationär wirken.
Zweitens erhöhen sie die Unsicherheit für Unternehmen, die grenzüberschreitende Lieferketten betreiben.
Besonders interessant ist dabei, dass die USA und Kanada eigentlich extrem eng miteinander verbunden sind.
Wenn sich dieser Handelskonflikt weiter verschärft, könnte das langfristig nicht nur einzelne Unternehmen treffen, sondern auch die nordamerikanischen Lieferketten belasten.
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2. Earnings Season KW 35
NVIDIA – das wichtigste Earnings-Event der Woche
Earnings-technisch ist KW 35 auf den ersten Blick relativ überschaubar.
Aber das spielt eigentlich keine Rolle.
Denn wir bekommen am Mittwoch nach Börsenschluss die NVIDIA-Zahlen.
Und NVIDIA ist mittlerweile so groß und so eng mit der gesamten AI-Investmentstory verbunden, dass diese Zahlen Auswirkungen auf den gesamten Tech-Sektor haben können.
NVIDIA hat im Nasdaq 100 eine Gewichtung von ungefähr 12 % und im S&P 500 von ungefähr 7 %.
Das bedeutet:
Wenn NVIDIA sich stark bewegt, bleibt das nicht auf NVIDIA beschränkt.
Der Markt wird insbesondere auf folgende Punkte achten:
* Umsatz
* Gewinn
* Data-Center-Umsätze
* Blackwell-Nachfrage
* zukünftige Chipgenerationen
* Margen
* Guidance
* AI-Capex der großen Hyperscaler
* Nachfrage nach AI-Infrastruktur
Und genau hier liegt das Problem.
Die Erwartungen sind extrem hoch.
NVIDIA muss deshalb nicht einfach nur gute Zahlen liefern.
NVIDIA muss möglicherweise besser als extrem gut liefern.
Ein kleiner Beat könnte deshalb unter Umständen nicht ausreichen, wenn die Guidance nicht gleichzeitig überzeugt.
Für mich ist deshalb besonders wichtig, wie der Markt auf die Zahlen reagiert.
Ein klassisches Szenario wäre:
NVIDIA schlägt die Erwartungen deutlich → Aktie steigt zunächst → Guidance wird analysiert → Markt entscheidet anschließend, ob der Beat wirklich ausreichend war.
Das kann zu enormen Bewegungen nachbörslich und am Folgetag führen.
Auch CrowdStrike gehört zu den wichtigen Earnings der Woche, insbesondere für den Cybersecurity-Bereich.
Aber ganz klar:
Der Fokus liegt auf NVIDIA.
NVIDIA wird diese Woche möglicherweise nicht nur die Richtung der eigenen Aktie bestimmen, sondern auch den Ton für den gesamten Halbleiter- und AI-Sektor vorgeben.
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3. Fundamentale Wirtschaftsdaten KW 35
Rückblick auf Freitag
Bevor wir auf die kommende Woche schauen, lohnt sich noch ein kurzer Blick auf die Daten vom vergangenen Freitag.
Besonders interessant waren die US-PMI-Daten.
US Manufacturing PMI
Der Manufacturing PMI kam mit:
53,2
gegenüber:
53,9 erwartet
und:
53,9 vorher
Damit lag die Industrie leicht unter den Erwartungen.
Das ist zunächst ein kleiner negativer Wachstumsimpuls.
Noch wichtiger war aber die andere Seite der US-Wirtschaft.
US Services PMI
Der Services PMI kam mit:
56,8
gegenüber:
54,0 erwartet
und:
54,6 vorher.
Das ist eine deutliche positive Überraschung.
Damit zeigt sich weiterhin eine sehr robuste US-Dienstleistungswirtschaft.
Der Composite PMI lag entsprechend ebenfalls deutlich über den Erwartungen.
Das Gesamtbild lautet deshalb:
Die US-Wirtschaft bleibt robust, insbesondere im Dienstleistungssektor, während die Industrie etwas an Dynamik verliert.
Und genau das ist für die Fed interessant.
Denn eine robuste Wirtschaft bedeutet, dass die Fed weniger unter Druck steht, die Geldpolitik schnell zu lockern.
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Montag
Der Montag ist aus fundamentaler Sicht relativ ruhig.
Das ist grundsätzlich gar nicht schlecht.
Denn nach der schwächeren vergangenen Woche kann der Markt zunächst seine Positionierung für die großen Ereignisse der Woche aufbauen.
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Dienstag
Am Dienstag bekommen wir unter anderem das deutsche BIP.
Für den DAX ist das natürlich relevant, allerdings dürfte der große Fokus weiterhin auf den USA liegen.
Noch wichtiger wird die:
CB Consumer Confidence
Die Verbraucherstimmung ist deshalb so relevant, weil der private Konsum eine zentrale Säule der US-Wirtschaft darstellt.
Eine starke Verbraucherstimmung signalisiert, dass die US-Konsumenten weiterhin bereit sind, Geld auszugeben.
Das unterstützt das Wachstum.
Gleichzeitig kann eine starke Konsumnachfrage aber auch dazu führen, dass die Inflation länger erhöht bleibt.
Dazu kommen die:
New Home Sales
Der Immobilienmarkt reagiert sehr sensibel auf Zinsen.
Steigende Hypothekenzinsen belasten die Nachfrage nach Immobilien.
Deshalb können die Daten Hinweise darauf geben, wie stark die aktuell restriktive Geldpolitik bereits auf die Realwirtschaft durchschlägt.
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Mittwoch – der wichtigste Makrotag der Woche
Am Mittwoch wird es dann richtig interessant.
Wir bekommen unter anderem:
Core PCE Price Index YoY
Das ist für mich einer der wichtigsten Datenpunkte der gesamten Woche.
Der Core PCE ist für die Federal Reserve ein zentraler Inflationsindikator.
Die Frage ist:
Kühlt die Inflation weiter ab oder bleibt der Preisdruck hartnäckig?
Ein niedriger als erwarteter Core PCE würde die dovishe Seite stärken.
Das könnte bedeuten:
Renditen runter, Dollar runter, Nasdaq und S&P 500 rauf.
Ein höherer Core PCE würde dagegen das Gegenteil auslösen.
Renditen hoch, Dollar hoch, Druck auf Growth und Risk Assets.
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Core PCE MoM
Auch die monatliche Veränderung ist wichtig.
Sie zeigt, wie stark sich der Preisdruck kurzfristig verändert.
Gerade in einer Phase, in der der Markt extrem auf Zinserwartungen reagiert, kann bereits eine kleine Abweichung von den Erwartungen erhebliche Bewegungen auslösen.
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US GDP Q2
Zusätzlich bekommen wir die zweite Schätzung des US-BIP für das zweite Quartal.
Hier geht es vor allem darum, wie robust die US-Wirtschaft tatsächlich gewachsen ist.
Ein starkes GDP zusammen mit einem hohen PCE wäre für die Fed eine unangenehme Kombination:
Wachstum stark + Inflation hoch = wenig Argumente für schnelle Zinssenkungen.
Schwaches Wachstum + niedriger PCE wäre dagegen wesentlich freundlicher für die Zinssenkungsfantasie.
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Durable Goods Orders
Die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter geben einen wichtigen Einblick in die Investitionstätigkeit der Unternehmen.
Starke Zahlen können auf eine robuste Wirtschaft und hohe Investitionsbereitschaft hindeuten.
Schwache Zahlen würden dagegen zeigen, dass die hohen Finanzierungskosten langsam auf die Unternehmensinvestitionen durchschlagen.
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Crude Oil Inventories
Und dann natürlich die Ölbestände.
Normalerweise wäre das ein relativ normaler wöchentlicher Datenpunkt.
In dieser Woche ist er aber aufgrund der geopolitischen Situation wesentlich interessanter.
Wenn gleichzeitig geopolitische Risiken und sinkende Lagerbestände auftreten, könnte das den Ölpreis zusätzlich unterstützen.
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4. Fed und Zinspolitik
Jackson Hole – das zentrale Event der Woche
Von Donnerstag bis Samstag findet das Jackson-Hole-Symposium statt.
Für mich ist das neben NVIDIA das zweite absolute Kernereignis der Woche.
Der entscheidende Punkt ist dabei Kevin Warsh.
Warsh ist erst seit kurzer Zeit Fed-Chef und steht vor seinem ersten großen Jackson-Hole-Auftritt.
Der Markt versucht aktuell vor allem herauszufinden:
Wie sieht Warsh die Inflation?
Wie sieht er das Wirtschaftswachstum?
Wie stark ist die Fed bereit, auf steigende Preise zu reagieren?
Und vor allem:
Wie sieht er den zukünftigen Zinspfad?
Das Problem ist, dass Warsh bisher deutlich weniger klassische Forward Guidance geliefert hat.
Das bedeutet:
Der Markt bekommt möglicherweise keine klare Aussage wie:
„Wir werden im September die Zinsen erhöhen.“
Stattdessen könnte Warsh stärker datenabhängig argumentieren.
Und genau das kann die Volatilität erhöhen.
Denn wenn die Fed keine klare Richtung vorgibt, muss der Markt selbst interpretieren.
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Fed Watch
Die aktuellen Zinserwartungen sind deshalb extrem wichtig.
Die Wahrscheinlichkeiten für September, Oktober und Dezember können sich bereits durch einen einzigen Inflationsdatensatz deutlich verschieben.
Und genau deshalb darf man nicht mit einer festen Erwartung in diese Woche gehen.
Ein niedriger PCE kann die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung beziehungsweise einer weniger restriktiven Geldpolitik deutlich erhöhen.
Ein höherer PCE kann dagegen die Wahrscheinlichkeit weiterer restriktiver Maßnahmen erhöhen.
Zusammen mit Jackson Hole entsteht dadurch eine Art zweistufiger Katalysator:
Mittwoch: PCE verändert die Erwartungen.
Freitag: Warsh bestätigt oder verändert diese Erwartungen.
Das kann für die Märkte extrem explosiv werden.
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Freitag
Am Freitag bekommen wir unter anderem:
* Chicago PMI
* Michigan Consumer Sentiment
* Michigan 1-Year Inflation Expectations
* Michigan 5-Year Inflation Expectations
* Jackson Hole
Insbesondere die Inflationserwartungen dürfen nicht unterschätzt werden.
Für die Fed ist es nicht nur wichtig, wie hoch die Inflation aktuell ist.
Noch wichtiger ist, ob Verbraucher und Unternehmen glauben, dass die Inflation dauerhaft hoch bleiben wird.
Wenn langfristige Inflationserwartungen steigen, wird es für die Fed schwieriger, eine lockere Geldpolitik zu rechtfertigen.
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Monatsende August
Und dann kommt noch ein weiterer Punkt hinzu, den ich nicht unterschätzen würde.
In KW 36 steht der letzte Handelstag des Börsenmonats August an.
Das bedeutet, dass bereits in dieser Woche erste institutionelle Gewinnmitnahmen und Anpassungen von Positionierungen auftreten können.
Insbesondere nach den starken Bewegungen der vergangenen Monate wäre es nicht überraschend, wenn wir in KW 35 teilweise erhöhte Volatilität sehen.
NVIDIA, PCE und Jackson Hole sind dafür perfekte Katalysatoren.
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5. Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil hatte in KW 34 eine starke Woche:
+5,35 %
Close:
86,63 USD
Das aktuelle Wochenhoch liegt bei:
87,78 USD
Sollte sich die geopolitische Lage weiter verschärfen und wir die 87,78 USD nachhaltig brechen, wäre mein nächster Bereich zunächst:
90 USD
Danach:
93,65 USD
und perspektivisch:
95 USD
Vor allem die Entwicklung rund um die Straße von Hormus bleibt hierfür entscheidend.
Sollte sich die geopolitische Situation dagegen deutlich beruhigen, wäre ich auf der Short-Seite erst unter dem Wochentief von KW 34 interessant.
Dieses liegt bei:
81,48 USD
Unterhalb davon sehe ich zunächst:
79 USD → 78 USD → 77 USD
Damit wäre die Zone von ungefähr 77 bis 79 USD für mich der nächste relevante Bereich.
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US Bonds
Bei den US-Staatsanleihen hatten wir ebenfalls eine sehr interessante Woche.
Die Renditen stiegen bei:
3-jährigen US-Staatsanleihen um 1,60 %
5-jährigen um 1,26 %
10-jährigen um 0,90 %
30-jährigen um 0,35 %
Das Entscheidende ist dabei nicht nur die absolute Höhe der Renditen.
Wir sehen weiterhin eine außergewöhnlich hohe Unsicherheit über den zukünftigen Zinspfad.
Wenn der Markt gleichzeitig höhere Inflation und eine robuste Wirtschaft erwartet, steigen die Renditen.
Gerade die langfristigen Renditen werden zusätzlich durch Faktoren wie hohe Staatsverschuldung, Fiskalpolitik und die langfristige Inflationserwartung beeinflusst.
Das ist für Aktien enorm wichtig.
Denn hohe Renditen machen Anleihen attraktiver und erhöhen gleichzeitig den Diskontierungsfaktor für zukünftige Unternehmensgewinne.
Besonders Growth-Aktien und Technologieunternehmen reagieren darauf empfindlich.
Deshalb ist die Bond-Marktbewegung in dieser Woche für mich fast genauso wichtig wie der DXY.
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DXY
Der Dollar hatte in KW 34 eine schwache Woche.
–0,8 %
Close:
unter 99
Für mich ist deshalb entscheidend, ob der DXY unter 99 bleibt.
Sollte sich das dovishe Szenario durchsetzen:
* niedriger PCE
* dovisher Warsh
* sinkende Renditen
* geopolitische Entspannung
würde ich zunächst:
98,50
und anschließend:
98,00
als mögliche Ziele sehen.
Eine nachhaltige Dollarstärke sehe ich dagegen erst wieder bei einer Rückeroberung von:
99 → 99,50
Dafür müsste aber auch das fundamentale Umfeld passen.
Beispielsweise:
* höherer PCE
* hawkischer Warsh
* steigende Renditen
* geopolitische Eskalation
* steigende Ölpreise
* schwache NVIDIA-Zahlen
* Tech-Outflows
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VIX
Der VIX liegt aktuell bei rund:
15,14
Damit bleibt die Volatilität weiterhin relativ niedrig.
Das ist interessant, weil wir gleichzeitig eine extrem wichtige Woche vor uns haben.
Sollte der VIX plötzlich deutlich ansteigen, wäre das für mich ein erstes Warnsignal, dass der Markt beginnt, die Risiken aggressiver einzupreisen.
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6. Risk Assets im Überblick
NVIDIA
KW 34:
–4,66 %
Close:
214,72 USD
Für mich ist die wichtigste kurzfristige Marke:
217 USD
Erst über 217 USD wäre ich wieder klarer Long.
Darunter liegen:
213–212 USD
Sollte diese Zone brechen:
206 USD
Ich würde NVIDIA vor den Earnings allerdings nicht blind kaufen.
Die Erwartungen sind extrem hoch.
Selbst wenn NVIDIA die Schätzungen schlägt, kann die Aktie fallen, wenn die Guidance oder der Ausblick nicht stark genug ist.
Das ist genau das Problem bei Aktien mit extrem hohen Erwartungen.
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Bitcoin
Bitcoin hatte eine außergewöhnliche KW 34.
Rund:
+22 %
Das ist eine massive Wochenbewegung.
Die Wochenkerze ist zwar noch nicht abgeschlossen, aber die Bewegung ist bereits außergewöhnlich stark.
Ich würde deshalb aktuell eher vom Seitenrand beobachten.
Für mich ist zunächst die:
82.500-USD-Marke
entscheidend.
Das ist das relevante Strukturhoch.
Ein Break darüber könnte die übergeordnete Struktur deutlich bullisher machen.
Solange das aber nicht passiert, haben wir auf Tagesbasis weiterhin tiefere Hochs und tiefere Tiefs.
Deshalb würde ich hier nicht hinterherlaufen.
Interessanter wären für mich Rücksetzer beziehungsweise Retests.
Dabei wären:
76.000 USD
und perspektivisch:
67.000–68.000 USD
relevante Bereiche.
Der große Ausbruch ist zunächst erfolgt.
Jetzt würde ich eher auf eine Konsolidierung oder Gewinnmitnahmen warten.
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S&P 500
Der S&P 500 hatte in KW 34 ebenfalls eine Gewinnmitnahmewoche.
–1,51 %
Close:
7.691
Nach den zuvor erreichten Allzeithochs ist diese Korrektur zunächst vollkommen normal.
Jetzt ist entscheidend:
7.657
Das aktuelle Wochentief.
Sollte diese Marke halten, kann ich mir durchaus vorstellen, dass wir relativ schnell wieder in Richtung Allzeithoch laufen.
Sollten wir dagegen darunter brechen:
7.630
und anschließend möglicherweise:
7.500
Dafür brauchen wir allerdings entsprechende fundamentale Katalysatoren.
Ohne diese bleibt ein schneller Rebound weiterhin möglich.
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Nasdaq 100
Beim Nasdaq ist das Bild etwas schwächer.
KW 34:
–2,84 %
Close:
unter 29.500
Hier ist für mich die Marke:
29.000
entscheidend.
Unter 29.000 würde ich perspektivisch zunächst:
28.300
und anschließend:
28.000
sehen.
Sollten wir dagegen 29.500 zurückerobern und dort Stabilität aufbauen:
30.000
und anschließend:
30.500
Die NVIDIA-Zahlen werden dabei eine entscheidende Rolle spielen.
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US30
Der Dow Jones beziehungsweise US30 verlor in KW 34:
–0,86 %
Zum Ende der Woche kam allerdings wieder etwas Stärke auf.
Für mich ist:
53.550
die entscheidende Marke.
Ein Schluss darüber würde das Bild wieder deutlich bullisher machen.
Dann:
54.000
und anschließend möglicherweise neue Allzeithochs.
Sollten wir dagegen weiter korrigieren:
52.500
und:
52.350
wären für mich die nächsten relevanten Bereiche.
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7. DAX – Charttechnischer Ausblick
Kommen wir zum DAX.
Auch hier hatten wir in KW 34 eine Korrektur.
Der DAX verlor:
–1,30 %
und steht aktuell bei:
26.118 Punkten.
Damit befinden wir uns weiterhin oberhalb der wichtigen Marke von:
26.000 Punkten.
Für mich war der Rücksetzer zunächst einmal ein sauberer Retest.
Jetzt müssen die Bullen aber zeigen, dass sie diesen Bereich verteidigen können.
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Bullishes DAX-Szenario
Sollte der DAX die 26.000 verteidigen und anschließend wieder Stärke aufbauen, wäre für mich der erste wichtige Schritt die Rückeroberung des Wochentiefs aus KW 33.
Kann der Markt diesen Bereich zurückerobern und anschließend halten, würde sich das technische Bild wieder deutlich verbessern.
Dann halte ich neue Allzeithochs durchaus für realistisch.
Vor allem dann, wenn gleichzeitig:
* PCE schwächer ausfällt
* US-Renditen fallen
* der Dollar schwächer wird
* NVIDIA überzeugt
* Jackson Hole dovish interpretiert wird
* geopolitische Risiken abnehmen
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Bearishes DAX-Szenario
Sollten wir erneut Richtung 26.000 laufen, würde ich dort zunächst weiterhin nach einer Reaktion der Käufer Ausschau halten.
Wirklich interessant wird es unter dem Wochentief von KW 34.
Sollte dieses Niveau brechen, kann sich die Korrektur ausweiten.
Dann wäre für mich zunächst der Bereich:
25.650
interessant.
Dort liegt der Bereich des Juli-Schlusskurses beziehungsweise des von mir beobachteten Gap-Close.
Sollte auch dieser Bereich nicht halten, müsste die gesamte kurzfristige Marktstruktur neu bewertet werden.
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8. Fazit
KW 35 wird eine außergewöhnliche Handelswoche.
Wir haben nicht nur einen einzigen großen Katalysator.
Wir haben gleich mehrere:
Core PCE
US GDP
Consumer Confidence
Durable Goods Orders
Jobless Claims
Michigan Inflation Expectations
Jackson Hole
Kevin Warsh
NVIDIA Earnings
und gleichzeitig eine weiterhin hochvolatile geopolitische Lage.
Dazu kommen:
hohe Ölpreise
hohe US-Anleiherenditen
ein schwacher Dollar
und eine erste Korrektur bei den großen US-Indizes.
Für mich ist deshalb eines ganz entscheidend:
Ich würde in dieser Woche nicht versuchen, jede Bewegung vorherzusagen.
Die Wahrscheinlichkeit für Fehlausbrüche und schnelle Richtungswechsel ist hoch.
Gerade rund um NVIDIA, PCE und Jackson Hole können wir Bewegungen sehen, die zunächst technisch eindeutig aussehen und anschließend innerhalb kürzester Zeit wieder komplett zurücklaufen.
Mein übergeordnetes Bild bleibt deshalb grundsätzlich konstruktiv, solange die wichtigen technischen Strukturen halten.
Beim DAX ist für mich die 26.000 entscheidend.
Beim S&P 500 die 7.657.
Beim Nasdaq die 29.000 beziehungsweise 29.500.
Bei NVIDIA 212–213 USD beziehungsweise 217 USD.
Bei US Oil 87,78 USD auf der Oberseite und 81,48 USD auf der Unterseite.
Und beim DXY die 99er-Marke.
Diese Marken bekommen in dieser Woche durch die fundamentalen Daten zusätzliche Bedeutung.
Das entscheidende Szenario wäre für die Bullen:
PCE niedriger als erwartet + fallende Renditen + dovisher Warsh + starke NVIDIA-Zahlen + geopolitische Entspannung.
Dann könnte die vergangene Woche lediglich eine gesunde Korrektur innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends gewesen sein.
Das Gegenszenario wäre:
PCE höher als erwartet + steigende Renditen + hawkischer Warsh + enttäuschende NVIDIA-Guidance + steigendes Öl + geopolitische Eskalation.
Dann könnte aus der bisherigen Korrektur deutlich mehr werden.
Und genau deshalb würde ich in dieser Woche besonders auf die Reaktion des Marktes achten.
Denn ein niedriger PCE ist nicht automatisch bullish.
Ein hoher PCE ist nicht automatisch bearish.
Entscheidend ist, was bereits eingepreist ist und wie die Marktteilnehmer anschließend tatsächlich positionieren.
Dasselbe gilt für NVIDIA.
Ein Earnings-Beat bedeutet nicht automatisch steigende Kurse.
Wenn die Erwartungen bereits extrem hoch sind, kann selbst ein hervorragendes Ergebnis zu Gewinnmitnahmen führen.
Und genau diese Diskrepanz zwischen Fundamentaldaten und Erwartungen macht KW 35 so spannend.
Zusätzlich darf man den bevorstehenden Monatswechsel nicht unterschätzen. KW 36 bringt den letzten Handelstag des Börsenmonats August. Damit können bereits in KW 35 institutionelle Positionierungen, Gewinnmitnahmen und Anpassungen stattfinden.
Ich persönlich würde deshalb in dieser Woche lieber auf klare Setups warten, anstatt mich von der hohen Nachrichtenlage zu unnötigen Trades verleiten zu lassen.
Geduld wird meiner Meinung nach in KW 35 ein entscheidender Faktor sein.
Ich wünsche allen eine stabile Woche, einen guten Wochenstart und stabile Trades.
Keine Anlageberatung, sondern ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung und Analyse der aktuellen Marktstruktur.
Gold-Wochenbericht: Bullenmarkt setzt sich fort, KonsolidierungsGold-Wochenbericht: Bullenmarkt setzt sich fort, Konsolidierungsrisiko steigt
📌 Respektieren Sie den Trend, respektieren Sie den Markt. Chancen ergeben sich aus der Marktstruktur, Risiken aus unüberlegten Aktionen.
Letzte Woche setzte Gold seinen starken Aufwärtstrend fort und stieg nach einer Stabilisierung um 4320 US-Dollar stetig an. Dabei durchbrach es mehrere wichtige Widerstandsmarken, erreichte ein Hoch von rund 4630 US-Dollar und schloss schließlich bei etwa 4600 US-Dollar.
Diese Rallye wurde hauptsächlich durch folgende Faktoren getrieben:
🔹 Marktliquidität
🔹 Veränderungen der US-Dollar-Performance
🔹 Gestiegene Nachfrage nach sicheren Anlagen
🔹 Ausbruch aus der technischen Struktur
Mehrere Faktoren verstärkten den Aufwärtstrend von Gold deutlich.
📊 Aktuelle Trendanalyse
Chartstrukturanalyse:
Goldformation:
🟢 Höheres Tief (HL)
Anschließender Ausbruch:
➡️ 4440
➡️ 4520
Das Hoch wurde auf rund 4630 $ aktualisiert.
Der Aufwärtstrend bleibt stabil, die Käufer haben weiterhin die Oberhand.
Bitte beachten Sie jedoch:
⚠️ Nach einem anhaltenden Anstieg haben die Kurse ein hohes Niveau erreicht, was zu verstärkten kurzfristigen Gewinnmitnahmen geführt hat. Konsolidierungen und Rücksetzer sind normal.
🎯 Wichtige Kursniveaus nächste Woche
🔴 Widerstand: 4630–4650
Wird dieses Niveau durchbrochen und gehalten:
➡️ 4680–4700
Dies eröffnet weiteres Aufwärtspotenzial.
🟢 Unterstützung: 4580–4600
Sollten die Kurse korrigieren und sich stabilisieren, besteht weiterhin die Chance auf einen Aufwärtstrend.
Wichtige Unterstützungsniveaus:
➡️ 4520–4540
Ein Durchbruch unter diesen Bereich würde die Sorge vor einer Verlangsamung der Aufwärtsdynamik verstärken.
📌 Handelsstrategie für nächste Woche
Aktuelle Goldmarktsituation:
✅ Insgesamt Aufwärtstrend
✅ Chancen für Kurskorrekturen nutzen
❌ Nicht blindlings Höchstständen hinterherjagen
Wichtige Fokusbereiche:
Durchbruch des Widerstands → Trend folgen
Korrektur zur Unterstützung → Bestätigung abwarten
Je stärker der Markt, desto wichtiger ist es, Ruhe zu bewahren. Beim Trading geht es nicht darum, jede Kursschwankung vorherzusagen, sondern darum, auf sichere Chancen zu warten.
🌟 Zusammenfassung:
Gold befindet sich aktuell weiterhin in einem Aufwärtstrend, doch der Bereich über 4600 ist zu einem hart umkämpften Terrain zwischen Bullen und Bären geworden.
Wichtige Fokusbereiche für die kommende Woche:
🔹 Ausbruchssituation bei 4630
🔹 Performance des Unterstützungsbereichs 4580–4600
Der Markt ist ständig in Bewegung; entscheidend ist, diszipliniert zu handeln und sich an die Marktdynamik anzupassen.
🤝 Vielen Dank für Ihr anhaltendes Interesse und Ihr Vertrauen. Wir freuen uns, mit Ihnen über Goldpreistrends zu diskutieren und Ihre Handelsstrategien mit Ihnen zu teilen. Durch kontinuierliche Überprüfung und Analyse können wir unser Handelswissen erweitern und gemeinsam wachsen.
📈 Für detailliertere Marktanalysen, Strategieverfolgung in Echtzeit und personalisierte Handelspläne informieren Sie sich über unseren VIP-Service. Dieser hilft Ihnen, in einem komplexen Marktumfeld klarere Handelschancen zu nutzen.
Gold hat einen starken Ausbruch hingelegt und konsolidiert sich Gold hat einen starken Ausbruch hingelegt und konsolidiert sich nun auf hohem Niveau. Die Aufwärtsstruktur bleibt jedoch intakt.
📌 Respektieren Sie den Trend und folgen Sie ihm. Nutzen Sie Chancen in Aufwärtstrends und managen Sie das Risiko in Konsolidierungsphasen.
Gold hat sich zuletzt von rund 4320 erholt und wichtige Marken wie 4400 und 4520 durchbrochen. Es erreichte ein Hoch von rund 4580, wobei die Aufwärtsdynamik anhält.
Diese Kursgewinne werden hauptsächlich durch folgende Faktoren getrieben:
🔹 Fondsgetriebenes Wachstum
🔹 Verbesserte Marktstimmung
🔹 Technischer Ausbruch
Mehrere Faktoren zusammen.
📊 Marktanalyse
Aktuell weist Gold folgende Struktur auf:
🟢 Höhere Tiefs + Höhere Hochs
Der Aufwärtstrend bleibt unverändert.
Nach den kontinuierlichen Kursgewinnen hat der Preis jedoch ein hohes Niveau erreicht, sodass eine kurzfristige Konsolidierungskorrektur erforderlich ist.
⚠️ Es ist derzeit nicht ratsam, blindlings den Höchstständen hinterherzujagen. Achten Sie stattdessen auf Veränderungen an wichtigen Kursmarken.
🎯 Wichtige Kursmarken
🔴 Widerstand: 4600–4620
Durchbruch und Halten:
➡️ 4650–4680
Eröffnet weiteres Aufwärtspotenzial.
🟢 Unterstützung: 4560–4570
Starke Unterstützung:
➡️ 4520–4530
Solange die Unterstützung hält, bleibt die Aufwärtsstruktur intakt.
📌 Handelsstrategie
Aktueller Goldpreis:
✅ Aufwärtstrend
✅ Bei Kursrückgängen kaufen
❌ Höchstständen nicht hinterherjagen
Warten Sie auf eine Kurskorrektur zur Bestätigung der Unterstützung oder folgen Sie dem Trend nach einem Ausbruch über den Widerstand.
🌟 Zusammenfassung:
Gold befindet sich aktuell weiterhin in einem Aufwärtstrend, doch der Bereich über 4580 testet nun eine Widerstandszone.
Fokus:
Ausbruch → Trend folgen
Rückgang → Chancen nutzen
Einbruch → Sofort reagieren
🤝 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Ihr Vertrauen. Wir freuen uns auf den Austausch über die Marktlogik, die kontinuierliche Verbesserung Ihres Trading-Wissens durch die Analyse vergangener Trades und darauf, gemeinsam zu lernen und zu wachsen.
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XAUUSD: Wird es weiter fallen?Nach dem schnellen Anstieg von Gold gestern findet heute eine breit angelegte Korrektur statt. Der Gesamtrend von Gold bleibt aufwärts gerichtet. Bei 4450 hat sich unten eine Unterstützung ausgebildet. Es wird erwartet, dass Gold weiter nach oben ausbricht, das Abwärtspotenzial kurzfristig ist begrenzt.
Dennoch hat Gold einen fortlaufenden Aufstieg hinter sich und steht kurzfristig unter Abwärtsdruck. Damit der Aufwärtstrend anhält, braucht der Markt mehrere Abwärtsbestätigungen. Gold wird voraussichtlich wiederholt Marktschüttelungen durchlaufen. Nach dem Test des Widerstands unterhalb von 4520 kann es bis ca. 4420 fallen, korrigieren und anschließend wieder steigen.
Falls Sie noch offene Short‑Positionen in Ihrem Konto haben, können Sie diese bei Kursrückgängen mit vermindertem Verlust schließen und anschließend dem Markttrend folgend Long‑Positionen eröffnen, um Gewinne zu erzielen. Handeln Sie niemals gegen den Markttrend. Ich werde weiterhin genaue Signale liefern.
Die Handelsmärkte bergen erhebliche Risiken. Bitte handeln Sie unter professioneller Anleitung, um Kontoverluste zu vermeiden.
DAX Tagesausblick 21.08. - Zwischen Risiko und StärkeGuten Morgen zusammen,
zum Wochenschluss schauen wir heute noch einmal auf die geopolitische Lage, die wichtigsten Konjunkturdaten und die aktuelle Entwicklung an den Märkten. Besonders interessant bleibt dabei die Kombination aus hohen Ölpreisen, steigenden Anleiherenditen und zunehmendem Druck auf den US-Dollar.
Agenda
* Geopolitische Lage
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
* Earnings & IPOs
* Märkte & Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX Ausblick
* Fazit
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1. Geopolitische Lage
Im Nahen Osten bleibt die Situation angespannt. Die USA haben angekündigt, die „härtesten Sanktionen der Geschichte“ gegen Iran zu verhängen. US-Finanzminister Scott Bessent stellte dabei den wirtschaftlichen Druck in den Mittelpunkt und deutete an, dass dadurch weiterer militärischer Druck möglicherweise reduziert werden könnte. Gleichzeitig bleibt die Straße von Hormus ein zentraler Unsicherheitsfaktor für die globalen Energiemärkte.
Die neuen Sanktionen könnten dabei nicht nur Iran treffen. Washington fordert auch eine stärkere Kooperation von China, das einen großen Teil des iranischen Öls abnimmt. Genau hier liegt ein zusätzliches Risiko: Eine weitere Eskalation zwischen den USA und China würde die ohnehin angespannte geopolitische Lage noch verschärfen.
Auch im Verhältnis zwischen China und Taiwan gibt es neue Spannungen. Taiwan hat am Freitag ein chinesisches Forschungsschiff in sensiblen Gewässern westlich der Insel gewarnt und begleitet. Das Schiff befand sich zeitweise rund 25 Seemeilen nordwestlich der Penghu-Inseln. Taiwan wertet solche Aktivitäten als Teil der chinesischen sogenannten „Grauzonen“-Taktik.
Damit bleiben für die Märkte vor allem zwei geopolitische Themen entscheidend:
Nahost → Öl und Inflation
China/Taiwan → globales Risiko und Lieferketten
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute ist der Kalender vergleichsweise ruhig.
Im Fokus stehen vor allem die HCOB/S&P Global Einkaufsmanagerindizes für Europa und die Eurozone:
* Manufacturing PMI
* Services PMI
* Composite PMI
Dabei ist vor allem die Entwicklung zwischen Industrie und Dienstleistungen interessant.
Deutschland liefert bereits ein gemischtes Bild: Der Composite PMI liegt im August bei 51,0 und damit weiterhin über der Wachstumsschwelle von 50. Der Manufacturing PMI ist sogar auf 54,1 gestiegen – den höchsten Wert seit über vier Jahren. Gleichzeitig fiel der Services PMI auf 48,5 und signalisiert damit weiterhin eine Schrumpfung im Dienstleistungssektor.
Für Europa wird deshalb heute entscheidend sein, ob sich die Verbesserung der Industrie bestätigt und ob gleichzeitig die Dienstleistungen stabilisieren können.
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3. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Gestern hatten wir zwei wichtige US-Daten.
Philadelphia Fed Manufacturing Index
47,4
Forecast: 24,1
Previous: 41,4
Damit lag der Index nicht nur deutlich über den Erwartungen, sondern auch über dem bereits starken Vormonatswert. Ein Wert über 0 signalisiert grundsätzlich eine Verbesserung der Geschäftslage im verarbeitenden Gewerbe.
Das ist grundsätzlich positiv für die US-Konjunktur und spricht gegen eine unmittelbar bevorstehende starke Abkühlung der Industrie.
Für die Märkte bedeutet das allerdings nicht automatisch „bullish“: Starke Konjunkturdaten können gleichzeitig die Erwartungen an schnelle Zinssenkungen reduzieren und damit Druck auf Anleihen und höher bewertete Aktien ausüben.
Initial Jobless Claims
206K
Forecast: 210K
Previous: 212K
Auch hier kam der Wert besser als erwartet. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe bleibt damit auf einem relativ niedrigen Niveau und deutet weiterhin auf einen robusten US-Arbeitsmarkt hin.
Zusammengefasst:
US-Wirtschaft gestern stärker als erwartet.
Das ist fundamental positiv, macht die Situation für die Fed aber gleichzeitig komplizierter, wenn Inflation und Ölpreise weiterhin hoch bleiben.
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4. Earnings & IPOs
Die Earnings Season neigt sich langsam, aber sicher dem Ende entgegen.
Gestern konnten unter anderem Walmart, Deere & Company und Ross Stores mit ihren Zahlen überzeugen. Bei Walmart war die Reaktion trotz positiver Zahlen allerdings ein gutes Beispiel dafür, wie hoch die Erwartungen mittlerweile sind: Der Markt reagierte empfindlich auf den Ausblick bzw. die Umsatzentwicklung.
Heute stehen keine größeren Earnings im Fokus.
Nächste Woche wird es dagegen noch einmal richtig interessant.
Der absolute Höhepunkt ist am Mittwoch Nvidia. Gleichzeitig berichten unter anderem CrowdStrike, Salesforce und HP. Nvidia und CrowdStrike sind für Mittwoch, den 26. August, bestätigt.
Und damit kommen wir zum wahrscheinlich wichtigsten Termin der kommenden Woche:
Nvidia Earnings.
Der gesamte AI-Trade wird genau auf Umsatz, Data-Center-Geschäft und den Ausblick schauen.
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5. Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Bei US Oil bleibt die Struktur weiterhin sehr bullisch.
Gestern gab es erneut einen deutlichen Push nach oben, genau in die Zonen, die ich gestern angesprochen hatte.
Aktuell:
86,16 $
Wochenperformance: +4,7 %
Für mich wird jetzt vor allem der Weekly Close entscheidend.
Interessant wäre ein Close:
* über 86,35 $
* noch stärker über 87,73 $
Das wäre charttechnisch ein klares bullisches Signal.
Darüber sehe ich zunächst die 90-$-Marke.
Allerdings bleibt Öl extrem stark von der geopolitischen Entwicklung abhängig. Eine neue Eskalation über das Wochenende könnte den nächsten Schub bringen, während eine deutliche Deeskalation entsprechend Druck herausnehmen könnte.
Auf der Short-Seite wäre für mich deshalb erst wieder ein Szenario interessant, wenn wir einen entsprechenden geopolitischen Impuls bekommen und unter das aktuelle Wochentief bei 81,48 $ fallen.
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US Bonds
Bei den US-Staatsanleihen sehen wir über die Woche ein gemischtes Bild:
* 3Y: +0,32 %
* 5Y: +0,40 %
* 10Y: +0,10 %
* 30Y: -0,34 %
Das zeigt, dass sich der Druck vor allem im mittleren Bereich etwas hält, während die ganz langen Laufzeiten zuletzt etwas stabiler waren.
Grundsätzlich bleiben die Renditen aber erhöht. Genau das ist momentan ein wichtiger Belastungsfaktor für die Aktienmärkte, weil höhere Renditen die Bewertung von Aktien – insbesondere Growth und Tech – unattraktiver machen.
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US-Dollar
Der Dollar bleibt unter Druck.
Diese Woche aktuell rund:
-1 %
Die 99er-Marke konnten wir nicht nachhaltig zurückerobern.
Damit bleibt für mich zunächst die 98,50 das nächste wichtige Ziel.
Der Markt preist zunehmend eine andere Zinsentwicklung ein und gleichzeitig belastet die Kombination aus US-Fiskalrisiken, hohen Schulden und politischer Unsicherheit den Dollar.
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VIX
Der VIX bleibt mit 15,83 weiterhin relativ ruhig.
Das ist interessant, weil die Märkte trotz geopolitischer Risiken und der aktuellen Korrektur bei mehreren Risk Assets noch keine ausgeprägte Panik zeigen.
Für heute rechne ich deshalb insgesamt eher mit einer ruhigeren Handelssession und möglicherweise geringerer Volatilität.
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6. Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia hat gestern unter dem ersten Support bei 217 $ geschlossen.
Vorbörslich sehen wir allerdings bereits wieder eine leichte Erholung.
Für mich bleiben damit:
217 $ → erster Support
212–213 $ → nächste Supportzone
Auf der Oberseite:
225 $ → erstes Ziel
232 $ → nächstes Ziel
Hier wird es insbesondere mit Blick auf die Earnings nächste Woche extrem spannend.
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Bitcoin
Bitcoin zeigt aktuell eine massive Bewegung.
Wir sehen einen starken Short Squeeze und damit extrem hohe Volatilität.
Auf Wochenbasis liegt Bitcoin mittlerweile bei rund +22 % und notiert bei ungefähr 76.000 $.
Das Momentum ist eindeutig stark.
Ich würde hier aktuell allerdings weder hinterher shorten noch aggressiv long gehen.
Perspektivisch halte ich sogar eine Bewegung in Richtung 83.000 $ für möglich.
Besonders interessant wäre, wenn dieses Hoch nachhaltig herausgenommen wird. Dann hätten wir auf größerer Ebene einen möglichen Strukturwechsel.
Für Longs würde ich daher eher auf stärkere Rücksetzer warten und diese anschließend neu bewerten.
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S&P 500
Auch der S&P 500 musste gestern erneut etwas abgeben.
Die 7.760 wurden bereits angelaufen.
Ich hätte grundsätzlich mit einem etwas tieferen Retest in Richtung 7.650–7.630 gerechnet.
Genau diese Zone wäre für mich bei entsprechender Bestätigung interessant.
Auf Wochenbasis liegt der SPX aktuell bei rund:
-1,62 %
Entscheidend wird daher auch hier der Weekly Close.
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Nasdaq
Auch im Nasdaq sehen wir diese Woche ein Minus von rund 2,5 %.
Die 29.500 konnten gestern nicht zurückerobert werden und wir haben darunter geschlossen.
Wie bereits gestern angesprochen, wurde anschließend die 29.200 angelaufen.
Damit bleibt:
29.500 = zentrale Resistance
Solange wir darunter bleiben, halte ich einen weiteren Retest der 29.000 für wahrscheinlich.
Das muss nicht zwingend heute passieren, bleibt aber für die kommenden Handelstage relevant.
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US30
Auch der Dow Jones hat gestern erneut stärker abgegeben.
Die von mir angesprochene Retest-Zone hat entsprechend reagiert.
Bei Longs wäre ich hier weiterhin vorsichtig, da ein tieferer Retest jederzeit möglich ist.
Interessant wäre für mich ein Daily Close wieder über 53.000.
Alternativ würde ich tiefere Rücksetzer in Richtung:
52.500–52.300
beobachten.
Dort könnte sich bei entsprechender Bestätigung eine interessante Long-Chance ergeben.
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7. DAX Ausblick
Kommen wir zum DAX.
Auch hier haben wir gestern erneut die von mir erwartete Abwärtsbewegung gesehen.
Die Zone zwischen:
26.000–25.900
hat dabei bislang sehr gut reagiert.
Jetzt geht es für mich vor allem darum, ob wir daraus einen sauberen Retest und anschließend wieder Kaufkraft bekommen.
Dafür möchte ich sehen, dass der DAX:
* über das gestrige Tageshoch kommt
* das Donnerstagshoch zurückerobert
* idealerweise auch über das Wochentief der KW 33 zurückkommt
Das würde für mich deutlich mehr Stärke zeigen.
Allerdings müssen wir berücksichtigen, dass heute Freitag ist und die Volatilität bzw. das Handelsvolumen möglicherweise geringer ausfallen.
Auf der Unterseite bleibt die 26.000 für mich entscheidend.
Sollten wir die Woche unter 26.000 Punkten beenden, wäre das aus meiner Sicht ein deutlich bearisheres Signal und würde die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren tieferen Retest erhöhen.
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8. Fazit
Wir sehen aktuell ein interessantes Spannungsfeld an den Märkten.
Auf der einen Seite bleiben die europäischen Märkte fundamental relativ stark. Die Wirtschaftsdaten überraschen positiv, europäische Aktien sind im Vergleich zu den USA weiterhin günstiger bewertet und insbesondere die europäische Industrie zeigt wieder mehr Stärke.
Auf der anderen Seite sorgen hohe Ölpreise, geopolitische Risiken, steigende Renditen und die Unsicherheit rund um die US-Geld- und Fiskalpolitik weiterhin für Gegenwind.
Für heute erwarte ich deshalb insgesamt eher einen ruhigeren Handelstag.
Entscheidend wird jetzt der Weekly Close bei den großen Märkten – insbesondere beim DAX, S&P 500, Nasdaq und US Oil.
Und der Blick richtet sich bereits klar auf die kommende Woche:
Nvidia Earnings am Mittwoch und anschließend Jackson Hole vom 27. bis 29. August. Das Jackson-Hole-Symposium findet offiziell vom 27. bis 29. August statt und dürfte insbesondere mit Blick auf die weitere Geldpolitik der Fed ein zentraler Termin für die Märkte werden.
Damit wünsche ich euch einen erfolgreichen Handelstag und einen guten Start ins Wochenende.
Goldmarkt heuteGold behält seine intakte mittel- bis langfristige bullische Struktur im Tageschart bei und erreicht weiterhin neue periodische Höchststände. Nach einer starken aufeinanderfolgenden Rally befinden sich die Indikatoren tief im überkauften Bereich. Die bullische Dynamik hat merklich nachgelassen, der Druck durch Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau ist stark gestiegen und das Risiko eines Rückgangs nach dem Anstieg hat deutlich zugenommen.
Der Aufwärtstrendkanal im Vierstundenchart bleibt erhalten, dennoch hat sich die Steigung der Kursgewinne verlangsamt. Ein schneller kurzfristiger Rückgang kann jederzeit eintreten. Falsche bullische Ausbrüche treten häufig während der asiatischen Sitzung auf, während größere Volatilität und die Bestätigung der Richtung zumeist in der US-Sitzung stattfinden. Achten Sie auf markttreibende Faktoren wie die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen, den US-Dollar-Index und die Veröffentlichung wirtschaftlicher Daten am Abend aus den Vereinigten Staaten.
Wichtige Kursniveaus
Unterstützung: Primäre Unterstützung 4530–4540, kritische mittel- bis langfristige Verteidigungslinie 4500–4510. Ein nachhaltiger Bruch unter 4470 schwächt die aktuelle starke kurzfristige Aufwärtsstruktur.
Widerstand: Kurzfristiger starker Widerstand 4570–4580, langfristiges Aufwärtsziel 4600
Handelsstrategie:
Kauf 4530 - 4540
TP 4570 - 4580 - 4600
Verkauf 4570 - 4580
TP 4545 - 4530 - 4510
Die Goldpreise sind stark gestiegen und konsolidieren sich nun aDie Goldpreise sind stark gestiegen und konsolidieren sich nun auf hohem Niveau. Wird der Aufwärtstrend anhalten?
📌 Respektieren Sie den Markt und folgen Sie dem Trend. Die Marktbedingungen ändern sich ständig, und der Handel erfordert kontinuierliche Anpassungen an die Marktbewegungen.
In letzter Zeit haben die Goldpreise deutlich angezogen, sich rasch von ihren Tiefstständen erholt und wichtige Widerstandsmarken durchbrochen. Die positive Marktstimmung nimmt weiter zu.
Diese Rallye wird nicht von einem einzelnen Faktor getrieben, sondern von einer Kombination aus Marktstimmung, Kapitalzuflüssen und technischen Ausbrüchen.
📊 News: Mehrere Faktoren wirken zusammen und treiben den Goldpreis weiter nach oben.
Aktuelle Marktschwerpunkte:
🔹 Schwächung des US-Dollar-Index;
🔹 Erhöhte Volatilität am US-Staatsanleihenmarkt;
🔹 Steigende globale Risikoaversion;
🔹 Neubewertung der zukünftigen Liquiditätsbedingungen durch den Markt.
Kapitalzuflüsse haben die Goldpreise rasant nach oben getrieben, wobei die kurzfristige Aufwärtsdynamik deutlich an Stärke gewonnen hat.
📈 Technische Analyse: Aufwärtstrend bleibt bestehen, Korrekturphase auf hohem Niveau
Aus dem aktuellen Trend:
Gold erholte sich schnell, nachdem es um 4320 Unterstützung gefunden hatte.
Der Chart vervollständigte:
🟢 Höhere Tiefs (HL)
Folgende Ausbrüche:
➡️ Bereich um 4400
➡️ Vorheriges Hoch von 4438
Und getestet:
➡️ Widerstand um 4520
Die Gesamtstruktur bleibt aufwärtsgerichtet.
Aktuell befindet sich der Kurs nach dem Anstieg in einer Konsolidierungsphase. Dies ist eine normale Korrektur nach einem Preisanstieg, und es gibt keine Anzeichen für eine Abschwächung.
🎯 Wichtige Kursmarken
🟢 Unterstützung: 4460–4480
Sollte der Kurs in diesen Bereich zurückfallen und sich stabilisieren, besteht für die Käufer weiterhin die Möglichkeit, folgende Marken zu testen:
➡️ 4500
➡️ Bereich um 4520
🔴 Widerstand: Um 4520
Diese Marke ist kurzfristig ein entscheidender Bereich, in dem Käufer und Verkäufer um die Vorherrschaft ringen. Gelingt ein Ausbruch und ein nachhaltiger Kursanstieg über diese Marke, ist weiteres Aufwärtspotenzial zu erwarten.
Sollten mehrere Ausbruchsversuche scheitern, ist Vorsicht geboten, da Gewinnmitnahmen auf höheren Niveaus zu einem Rücksetzer führen können.
📌 Aktuelle Handelsstrategie
Gold bleibt kurzfristig bullisch, es ist jedoch nicht ratsam, nach einem schnellen Anstieg dem Aufwärtstrend hinterherzujagen.
Fokus auf:
✅ Risikoarme Einstiegsmöglichkeiten nach Rücksetzern auf Unterstützungsniveaus;
✅ Dem Trend folgen nach einem Ausbruch über Widerstandsniveaus;
✅ Positionsgröße strikt kontrollieren und einen gleichmäßigen Handelsrhythmus beibehalten.
Der Markt verläuft nicht immer wie erwartet; erfolgreiches Trading basiert auf Urteilsvermögen, Ausführung und Anpassung.
🌟 Zusammenfassung:
Der aktuelle Gesamttrend für Gold bleibt bullisch, und die Aufwärtsstruktur seit dem Tiefstand bei 4320 ist intakt.
Kurzfristig sollte der Fokus darauf liegen, ob das Widerstandsniveau von 4520 durchbrochen wird und wie sich die Unterstützungszone von 4460–4480 entwickelt.
📈 Beim Trading geht es nicht darum, jeder Kursschwankung hinterherzujagen, sondern darum, innerhalb definierter Strukturen Chancen zu erkennen.
🤝 Wir laden alle herzlich ein, über Goldpreistrends zu diskutieren, Markteinblicke auszutauschen, das Trading-Wissen durch kontinuierliches Feedback zu erweitern und gemeinsam zu lernen und zu wachsen.
Wichtigste Gründe für eine Long-Position heute:Wichtigste Gründe für eine Long-Position heute:
1. Die mittelfristige makroökonomische Logik bleibt intakt; die sinkenden Erwartungen an Zinserhöhungen prägen das Bild. Angesichts der schwächeren US-Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten hat der Markt seine Erwartungen an weitere Zinserhöhungen der Fed deutlich gesenkt. Sofern keine wichtigen Wirtschaftsdaten veröffentlicht werden, die zu einer Erholung führen, bleibt das mittelfristig positive Umfeld für Gold unverändert. Die aktuelle Kursgewinnrunde ist nicht nur ein impulsartiger Nachrichteneffekt, sondern das Ergebnis makroökonomischer Erwartungen, Kapitalflüsse und technischer Faktoren. Der Aufwärtstrend hat sich durchgesetzt, und nach Rücksetzern wird es weiterhin Kaufunterstützung geben.
2. Der technische Ausbruch ist abgeschlossen; die Trendstruktur eröffnet Aufwärtspotenzial. Der Goldpreis hat mehrere vorherige Widerstandsniveaus von 4400–4450 erfolgreich durchbrochen. Die Tages- und 4-Stunden-Charts haben den vorherigen Konsolidierungsbereich verlassen und damit Aufwärtspotenzial eröffnet. In einem Trendmarkt ist selbst ein Rücksetzer nach einer großen Aufwärtskerze eher ein Test der Unterstützung. Solange wichtige Unterstützungsniveaus nicht durchbrochen werden, wird sich der Aufwärtstrend fortsetzen.
3. Kapitalzuflüsse und Goldkäufe der Zentralbanken bilden eine Unterstützungslinie. Spekulative Long-Eindeckungen, ETF-Kapitalzuflüsse und die fortgesetzte Diversifizierung der Goldreserven globaler Zentralbanken bieten eine mittel- bis langfristige Kaufbasis. Die Voraussetzungen für einen tiefen und abrupten Kursrückgang sind nicht gegeben; der Abwärtstrend wird durch physische Käufe begrenzt, wodurch ein plötzlicher und unvermeidlicher Einbruch unwahrscheinlich ist.
Goldmarkt heuteGold behält seine intakte breite bullische Struktur im Tageschart bei, wobei der Kurs fest über den wichtigsten gleitenden Durchschnitten notiert. Die Hochkonsolidierung, die sich nach einer vorherigen Abschwächung der bullischen Dynamik gebildet hatte, wurde durchbrochen. Die bullischen Kräfte haben sich erneut mobilisiert, wodurch sich weiteres Aufwärtspotenzial für die Preise eröffnet.
Auf dem Vierstundenchart erweitert Gold weiterhin seine Spanne nach oben, wobei kurzfristig die Bullen die Oberhand behalten. Nach aufeinanderfolgenden Anstiegen nähern sich die Indikatoren jedoch dem überkauften Bereich, was kurzfristig eine technische Korrektur erforderlich macht. Die Preise behielten während der asiatischen Sitzung eine starke Aufwärtsdynamik bei. Achten Sie auf schnelle Rückgänge, die durch konzentrierte Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau ausgelöst werden. Das Tempo und das Ausmaß einer etwaigen Korrektur hängen weitgehend von den US-Staatsanleiherenditen, dem US-Dollar-Index und den Wirtschaftsdatenergebnissen der US-Sitzung ab.
Bezüglich der Marktstimmung heben Käufe bei Kursrückgängen aus niedrigeren Niveaus den Goldpreis weiter an, während sich die kurzfristige bullische Stimmung verstärkt hat. Gleichzeitig steigt das Risiko von Gewinnmitnahmen auf erhöhten Niveaus. Die mittel- und langfristige bullische Grundannahme bleibt unverändert. Es ist nicht ratsam, kurzfristig blind Höchststände nachzukaufen; bevorzugen Sie Kaufgelegenheiten bei unterstützenden Kursrückgängen.
Handelsstrategie:
Kauf 4460 - 4465
TP 4510 - 4530 - 4550
Verkauf 4515 - 4525
TP 4500 - 4485 - 4470
DAX Tagesausblick 20.08. – FOMC & BTC Short Squeeze!Guten Morgen zusammen,
die Märkte stehen heute erneut zwischen mehreren gegenläufigen Impulsen. Während die US-Treasury-Buybacks für Entlastung am Anleihemarkt sorgen und damit Risk Assets unterstützen, haben die gestern veröffentlichten FOMC Meeting Minutes einen deutlich restriktiveren Unterton gezeigt. Gleichzeitig bleiben die geopolitischen Risiken rund um den Iran und die Straße von Hormus bestehen und auch die europäische Inflation entwickelt sich weiterhin oberhalb des EZB-Ziels.
Damit dürfte auch heute vor allem die Entwicklung von Renditen, Dollar und Öl darüber entscheiden, wie nachhaltig die Bewegungen in den Risk Assets ausfallen.
Agenda
1. Geopolitische Lage
2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
3. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
4. Earnings & IPOs
5. Märkte & Korrelationen – Überblick
6. Risk Assets – Überblick
7. DAX-Ausblick
8. Fazit
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1. Geopolitische Lage
USA & Iran
Die geopolitische Situation im Nahen Osten bleibt der zentrale externe Risikofaktor.
Rund um die Straße von Hormus zeichnet sich weiterhin keine nachhaltige Deeskalation ab. Neue Daten zeigen bislang keinen signifikanten Anstieg des Schiffsverkehrs durch Hormus, was darauf hindeutet, dass die Unsicherheit für den globalen Energiehandel weiterhin bestehen bleibt.
Auch die Aussagen von Donald Trump bleiben ambivalent. Einerseits stellte er in Aussicht, dass es irgendwann Verhandlungen mit Iran geben könnte und dass die Ölpreise nach einer Beendigung des Konflikts deutlich niedriger liegen dürften. Andererseits kündigte er gleichzeitig die Möglichkeit eines erheblichen wirtschaftlichen Drucks auf Iran an und sprach von den bislang härtesten wirtschaftlichen Maßnahmen gegen das Land.
Für die Märkte bleibt damit vor allem entscheidend, ob es tatsächlich zu einer Deeskalation und einer Normalisierung des Schiffsverkehrs durch Hormus kommt. Solange dies nicht der Fall ist, bleibt die geopolitische Risikoprämie im Ölpreis bestehen.
Das ist insbesondere vor dem Hintergrund der weiterhin erhöhten Inflation relevant: Ein Ölpreis oberhalb von 90 USD erhöht den Inflationsdruck und erschwert den Zentralbanken eine schnelle Lockerung der Geldpolitik.
China & Asien
Auch zwischen China und den USA bleiben die Spannungen bestehen. China lehnt Forderungen ab, im Bereich künstlicher Intelligenz zwischen den USA und anderen Staaten „Seiten zu wählen“. Gleichzeitig versucht China, seine Position im internationalen AI-Wettbewerb weiter auszubauen.
Darüber hinaus bleiben die Entwicklungen rund um Nordkorea im Fokus. Südkorea geht aktuell von etwa 80–120 nordkoreanischen Nuklearsprengköpfen aus und signalisiert gleichzeitig, dass Pjöngjang grundsätzlich Interesse an Trumps Gesprächsangeboten zeigen könnte.
Für den DAX bleiben diese Entwicklungen allerdings aktuell ein sekundärer Faktor gegenüber Iran/Hormus, Öl und der globalen Zinsentwicklung.
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute stehen insbesondere zwei US-Daten im Fokus.
Philadelphia Fed Manufacturing Index
Forecast: 24,1
Previous: 41,4
Der Philadelphia Fed Manufacturing Index misst die wirtschaftliche Aktivität im verarbeitenden Gewerbe der Region Philadelphia und dient als Frühindikator für die industrielle Entwicklung in den USA.
Ein Rückgang von 41,4 auf erwartete 24,1 wäre zwar weiterhin ein positiver Wert und würde damit grundsätzlich auf Expansion hindeuten, gleichzeitig aber eine deutliche Abkühlung der Dynamik signalisieren.
Für Risk Assets gilt daher:
* deutlich über 24,1: eher hawkish / Renditen könnten steigen → potenzieller Gegenwind für Aktien
* um 24,1: wenig Überraschung
* deutlich darunter: schwächeres Wachstum → Renditen könnten fallen und Zinssenkungserwartungen steigen
Entscheidend wird somit nicht nur die absolute Zahl, sondern vor allem die Abweichung vom Konsens.
Initial Jobless Claims
Forecast: 210K
Previous: 209K
Bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe wird lediglich ein marginaler Anstieg erwartet.
Ein deutlich höherer Wert würde auf eine zunehmende Abkühlung des US-Arbeitsmarktes hindeuten und könnte dadurch die Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik unterstützen. Ein deutlich niedrigerer Wert würde dagegen die Robustheit des Arbeitsmarktes bestätigen und könnte die Fed in ihrer restriktiven Haltung bestärken.
ECB publishes account of monetary policy
Zusätzlich veröffentlicht die EZB heute den Account of the Monetary Policy Meeting. Dabei handelt es sich um die detaillierte Zusammenfassung der Diskussionen und Einschätzungen innerhalb des EZB-Rats.
Für die Märkte ist insbesondere interessant, wie die EZB die Kombination aus steigender Inflation, erhöhten Energiepreisen und gleichzeitigem Wirtschaftswachstum bewertet.
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3. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Eurozone CPI
Die finalen Inflationsdaten für die Eurozone bestätigten den erneuten Anstieg der Inflation.
CPI YoY: 2,9 %
Previous: 2,9 %
Core CPI YoY: 2,5 %
Previous: 2,5 %
CPI MoM: 0,2 %
Previous: -0,1 %
Die jährliche Inflation liegt damit weiterhin deutlich über dem EZB-Ziel von 2 %. Besonders relevant ist, dass auch die Kerninflation auf erhöhtem Niveau bleibt. Eurostat bestätigt für Juli eine Gesamtinflation von 2,9 %, nach 2,8 % im Juni.
Damit bleibt der Spielraum für schnelle Zinssenkungen begrenzt. Der Markt preist entsprechend weiterhin eine restriktivere EZB-Politik ein; eine Reuters-Umfrage sah bereits vor den aktuellen Daten eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung im September.
EZB & Lagarde
Christine Lagarde betonte gestern zudem die strukturellen Herausforderungen für die europäische Wirtschaft und verwies unter anderem auf die Bedeutung von AI, Investitionen und einer stärkeren europäischen Integration.
Für den Markt bleibt allerdings die Kombination aus Inflation oberhalb von 2 %, erhöhten Energiepreisen und weiterhin restriktiver Geldpolitik entscheidend.
US Crude Oil Inventories
Actual: +4,405 Mio. Barrel
Forecast: +0,200 Mio. Barrel
Previous: +17,423 Mio. Barrel
Der Lageraufbau lag damit deutlich über den Erwartungen.
Gleichzeitig ist der Vergleich zum vorherigen Wert wichtig: Nach dem extrem hohen Aufbau von mehr als 17 Mio. Barrel fiel der aktuelle Lageraufbau deutlich geringer aus.
Fundamental war der Bericht damit eher bearish für Öl, konnte den geopolitisch getriebenen Aufwärtsdruck allerdings nicht nachhaltig brechen.
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FOMC Meeting Minutes – das Highlight des Tages
Die gestern veröffentlichten FOMC Minutes waren für mich der wichtigste fundamentale Impuls.
Die Mehrheit der Teilnehmer unterstützte zwar die Beibehaltung des aktuellen Zinsniveaus bei der Juli-Sitzung, gleichzeitig gab es aber mehrere Stimmen für eine Zinserhöhung.
Besonders relevant:
* Einige Teilnehmer sahen höhere Zinsen als notwendig an, sollte die Inflation nicht weiter zurückgehen.
* Einige Teilnehmer waren der Meinung, dass die finanziellen Bedingungen noch nicht restriktiv genug seien.
* Mehrere Mitglieder verwiesen auf breit angelegte Preissteigerungen bei Gütern und Dienstleistungen.
* Gleichzeitig wurde der wirtschaftliche Ausblick etwas schwächer eingeschätzt.
* Fast alle Mitglieder unterstützten weiterhin die Formulierung, dass die FOMC langfristig Preisstabilität gewährleisten werde.
Damit waren die Minutes deutlich hawkisher, als es der reine Zinsentscheid vermuten ließ.
Interessant ist dabei auch das aktuelle CME FedWatch-Bild:
September 2026
66,6 %: 3,50–3,75 %
33,4 %: 3,75–4,00 %
Oktober 2026
55,5 %: 3,50–3,75 %
38,9 %: 3,75–4,00 %
5,5 %: 4,00–4,25 %
Der Markt preist damit weiterhin eine nicht unerhebliche Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung ein.
Gleichzeitig zeigt sich aber ein wichtiger Gegenspieler: Die US-Treasury kündigte gestern an, die maximale Größe ihrer Buyback-Operationen für länger laufende Staatsanleihen von 2 auf mindestens 4 Mrd. USD zu erhöhen. Das führte zu einem deutlichen Rückgang der langfristigen Renditen und unterstützte anschließend die Risk Assets.
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4. Earnings & IPOs
Die Earnings-Saison bleibt vergleichsweise ruhig.
Gestern standen unter anderem Target, Lowe’s und TJX Companies im Fokus.
Heute folgen insbesondere:
* Walmart
* Deere & Company
Walmart veröffentlicht heute seine Quartalszahlen, während Deere ebenfalls vor dem US-Handelsstart berichtet.
Bei den IPOs bleibt insbesondere der AI-Sektor interessant.
OpenAI hat laut aktuellen Berichten intern signalisiert, spätestens 2027 bzw. möglicherweise früher an die Börse gehen zu wollen.
Auch Anthropic bereitet sich auf einen möglichen Börsengang vor und hat bereits vertraulich Unterlagen eingereicht.
Damit könnte sich in den kommenden Monaten ein ausgesprochen interessantes IPO-Fenster für große AI-Unternehmen entwickeln.
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5. Märkte & Korrelationen – Überblick
US Oil
Bei US Oil gab es gestern keinen klaren Trendtag.
Der Markt griff noch einmal fast bis an die 86-USD-Marke, wurde dort allerdings deutlich abgewiesen. Damit bildet sich zunehmend eine Range im Bereich um 80 USD.
Mein übergeordnetes Bias bleibt dennoch long.
Unter 83,39 USD:
→ erster Impuls für eine Korrektur
→ 79,00 USD
→ anschließend 77,00 USD
Dafür wäre allerdings eine tatsächliche Deeskalation im Nahen Osten notwendig.
Über 86,35 USD:
→ 87,78 USD
→ anschließend 90,00 USD
Solange Hormus geopolitisch unter Druck bleibt und keine nachhaltige Deeskalation erfolgt, bleibt der Aufwärtsdruck im Öl grundsätzlich bestehen.
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US Bonds
Die US-Staatsanleihen notieren heute Vormittag erneut leicht im Plus.
Auf Wochenbasis bleibt die Bewegung allerdings relativ unspektakulär:
* 30Y: ca. -1,40 %
* 10Y: ca. -1,00 %
* 5Y: ca. -0,34 %
* 3Y: ungefähr ±0 %
Der entscheidende Impuls kam gestern durch die Treasury-Buybacks.
Damit entsteht momentan ein interessantes Spannungsfeld:
Fed Minutes → hawkish
vs.
Treasury Buybacks → Renditen runter
Für Risk Assets ist genau diese Divergenz aktuell entscheidend.
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DXY
Der DXY zeigte gestern eine deutliche Schwäche und verlor rund 0,93 %.
Dabei wurde die 99er-Marke sauber nach unten gebrochen.
Für mich ist jetzt entscheidend, ob sich der Dollar unterhalb von 99 stabilisieren kann.
Unter 99:
→ 98,50
→ anschließend 98,00
Sollte der DXY weiter fallen, würde dies insbesondere dann interessant werden, wenn gleichzeitig die Zinserhöhungserwartungen weiter ausgepreist werden.
Wir haben im Jahresverlauf weiterhin eine eingepreiste Zinserhöhung, während der Dollar seit rund zwei Monaten bereits deutlich korrigiert. Allein in den vergangenen Wochen wurden weitere rund 2,3 % abgegeben.
Ein nachhaltiger Bruch unter 99 könnte diese Korrektur weiter beschleunigen.
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Volatilität
Auch der Volatilitätsindex ist deutlich zurückgekommen und liegt aktuell bei 14,88.
Das spricht kurzfristig für eine deutlich entspanntere Marktstimmung.
Allerdings sollte man die niedrige Volatilität vor dem Hintergrund der weiterhin bestehenden geopolitischen und geldpolitischen Risiken nicht mit einem vollständig risikofreien Marktumfeld verwechseln.
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6. Risk Assets – Überblick
Nvidia
Nvidia beendete den gestrigen Handel mit rund -1 % und zeigte damit erneut Schwäche.
Mein übergeordnetes Bias bleibt dennoch long.
217 USD bleibt für mich der erste zentrale Support.
Darunter:
→ 213 USD
→ 212 USD
Solange diese Zone hält, bleibt mein übergeordnetes Ziel bei:
→ 230 USD
→ 232 USD
→ anschließend neue Allzeithochs
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Bitcoin
Bitcoin war gestern eines der Highlights.
Innerhalb kürzester Zeit kam es zu einem massiven Squeeze und Bitcoin stieg zeitweise um mehr als 7 % auf über 69.000 USD. Der Move wurde vor allem durch eine Kombination aus verbessertem Risk Sentiment, fallenden Treasury-Renditen und einem massiven Short Squeeze verstärkt. Allein innerhalb von rund 60 Minuten wurden mehr als 1 Mrd. USD an Short-Positionen liquidiert.
Damit wurde genau das technische Signal ausgelöst, auf das ich in den vergangenen Wochen gewartet hatte:
Tagesschluss über 65.700 USD.
Mit dem Schlusskurs oberhalb von 69.000 USD hat sich das technische Bild entsprechend deutlich verbessert.
Trotzdem würde ich hier nicht blind hinterherkaufen.
Interessant wären für mich Rücksetzer in Richtung:
→ 68.200 USD
→ 67.000 USD
→ 65.700 USD
Sollte der Break nachhaltig sein, wäre anschließend das Mai-Monatstief bei rund 72.300 USD ein interessantes Ziel.
Der wichtigste Punkt bleibt für mich aber: erst einmal abwarten, ob der Breakout bestätigt wird oder ob wir in den kommenden Tagen einen schnellen Rejection-Move sehen.
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S&P 500
Auch beim S&P 500 gab es gestern erneut ein leicht positives Ergebnis.
Der erwartete tiefere Retest blieb aus; stattdessen wurde lediglich der Bereich um 7.700 angelaufen.
Ich würde hier weiterhin nicht versuchen, den großen Move zu antizipieren, sondern bevorzuge Rücksetzer als Einstiegsmöglichkeit.
Über 7.770:
→ neue Longs denkbar
→ anschließend neue Allzeithochs
Unter 7.694:
→ 7.650
→ 7.630
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Nasdaq 100
Der Nasdaq konnte erneut oberhalb der 29.500er-Marke schließen.
Diese Zone bleibt für mich der zentrale Support.
Über 29.500:
→ 30.000
→ 30.238
Unter 29.500 und unter dem gestrigen Daily Low:
→ 29.200
→ 29.000
Gerade im Nasdaq bleibt die Entwicklung der langfristigen Renditen entscheidend. Fallen die Renditen weiter, könnte das dem Tech-Sektor erneut Rückenwind geben.
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Dow Jones
Beim US30 wurde die 53.000er-Marke noch nicht nachhaltig überschritten.
Technisch finde ich den Bereich aktuell ausgesprochen interessant, da der Markt die Hochs der vorherigen Struktur aus Anfang Juli erneut testet.
Sollten wir uns oberhalb von 53.500 stabilisieren, wären für mich:
→ 54.000
→ 54.500
die nächsten Ziele.
Fällt der Markt dagegen wieder unter die aktuellen Lows, wären größere Korrekturen in Richtung:
→ 52.500
→ 52.330
denkbar.
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7. DAX-Ausblick
Beim DAX blieb gestern der erwartete tiefere Retest ebenfalls aus.
Trotzdem würde ich den deutschen Leitindex aktuell mit erhöhter Vorsicht handeln.
Die Candles zeigen weiterhin eine extrem hohe Intraday-Volatilität mit vielen Wicks. Das spricht für einen Markt, in dem aktuell noch keine klare Richtung etabliert ist.
Deshalb würde ich hier nicht versuchen, die Bewegung vorherzusagen, sondern auf die entscheidenden Breakout-Level warten.
Bullishes Szenario
Über 26.250
Damit würde der DAX sowohl das gestrige Tageshoch als auch das Wochenhoch der KW33 zurückerobern.
In diesem Fall könnte ich mir Longs in Richtung neuer Allzeithochs vorstellen.
Bearishes Szenario
Unter 26.055
Dann würde zunächst:
→ 26.000
→ 25.900
in den Fokus rücken.
Gerade ein Rücksetzer in diese Zone könnte anschließend wieder eine interessantere Long-Gelegenheit darstellen, sofern die übergeordnete Struktur intakt bleibt.
Für mich gilt deshalb heute:
Nicht mitten in der Range handeln, sondern auf die Reaktion an den entscheidenden Marken warten.
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8. Fazit
Der heutige Handelstag steht im Spannungsfeld zwischen hawkisher Fed, fallenden langfristigen Renditen, erhöhten Ölpreisen und geopolitischer Unsicherheit.
Die FOMC Minutes haben gezeigt, dass innerhalb der Fed durchaus weitere Zinserhöhungen diskutiert werden und die Inflation weiterhin als Risiko wahrgenommen wird. Gleichzeitig sorgen die angekündigten Treasury-Buybacks für eine deutliche Entlastung am langen Ende der US-Zinskurve.
Genau diese Divergenz dürfte auch heute die Risk Assets bestimmen.
Für den DAX bedeutet das für mich weiterhin:
Über 26.250 → Long-Szenario in Richtung neue Allzeithochs
Unter 26.055 → zunächst 26.000 / 25.900
Dazwischen würde ich mich aktuell nicht unnötig positionieren.
Besonders wichtig werden heute die Philadelphia Fed Manufacturing Data und Initial Jobless Claims sowie die weitere Entwicklung von US-Renditen, DXY und Öl.
Der übergeordnete Markt bleibt damit konstruktiv, aber die hohe Volatilität mahnt weiterhin zu Geduld und selektiven Setups.
Keine Anlageberatung.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag und stabile Trades.
Die globalen Märkte erleben derzeit erhebliche Volatilität, insbDie globalen Märkte erleben derzeit erhebliche Volatilität, insbesondere die Goldpreise schwanken stark – hier eine kurze Analyse des aktuellen Trends.
📌 Märkte verändern sich ständig; die richtige Richtung zu erkennen ist viel wichtiger als blindes Handeln.
Falls Sie sich von der Informationsflut überwältigt fühlen, könnte dies bedeuten, dass Ihre aktuelle Strategie an ihre Grenzen stößt. Unser Ziel beim Markteintritt ist es, unser Vermögen zu vermehren, nicht unnötige Verluste zu erleiden.
⚠️ Ohne ein systematisches Handelsmodell und strikte Disziplin ist es schwierig, Chancen optimal zu nutzen, selbst wenn sie sich bieten.
Diese Analyse soll Händlern, die den Markt bis spät in die Nacht beobachten, eine ruhige und objektive Marktperspektive bieten. Entscheidungen bestimmen die Richtung, aber die konsequente Anwendung der richtigen Methoden ist der Schlüssel zum Erfolg.
📊 Nachrichten und Stimmung: Ein erbitterter Kampf zwischen Bullen und Bären ist im Gange, wobei der Markt im Allgemeinen eine abwartende Haltung einnimmt.
Der Goldmarkt befindet sich derzeit im Kampf zwischen Aufwärts- und Abwärtstrends, vor allem getrieben von folgenden Faktoren:
🔹 Steigende Renditen von US-Staatsanleihen
→ Erhöhte Goldhaltungskosten und Gewinnmitnahmen führten zu kurzfristigem Abwärtsdruck auf den Goldpreis.
🔹 Goldkäufe der Zentralbanken und geopolitische Risiken
→ Stützten die mittel- bis langfristige Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen und begrenzten so mögliche Kurskorrekturen.
🔹 Der Markt wartet auf die Ergebnisse der Fed-Sitzung
→ Kurzfristig orientierte Anleger bleiben vorsichtig; die aktuellen Kursbewegungen werden stärker von technischen Mustern als von Nachrichten beeinflusst.
📈 Wochentrend: Die Aufwärtsstruktur ist weiterhin intakt, die Dynamik hat sich jedoch verlangsamt.
Betrachten Sie die Struktur des Wochencharts:
🔸 Der Goldpreis hinterließ nach dem Anstieg einen deutlichen oberen Schatten, was auf starken Verkaufsdruck hindeutet;
🔸 Die mittel- bis langfristigen gleitenden Durchschnitte steigen weiter. Der Aufwärtstrend hat sich nicht grundlegend verändert;
🔸 Der RSI-Indikator verlässt allmählich den überkauften Bereich, was auf eine nachlassende Marktstimmung hindeutet;
🔸 Das rote MACD-Histogramm verkürzt sich, was auf eine schwächere Aufwärtsdynamik hinweist.
🎯 Wichtiger Fokus: Unterstützungsniveau beim 5-Wochen-Durchschnitt.
Sollte der Kurs dieses Niveau unterschreiten, könnte sich die mittelfristige Korrektur ausweiten.
📉 Tageschartstruktur: Es hat sich ein bärisches Engulfing-Muster gebildet; der kurzfristige Trend ist bärisch. Gestern stieg der Goldpreis auf rund 4436, bevor er stark auf ein Tief von 4329 fiel. Die Tageschartanalyse zeigt:
🔻 Eine große bärische Kerze ist entstanden, die die bullische Kerze des Vortages umschließt, was auf eine verstärkte kurzfristige Abwärtsdynamik hindeutet;
🔻 Der Kurs ist unter den 5- und 10-Tage-Durchschnitt gefallen; Diese beiden gleitenden Durchschnitte sind nach unten gedreht und fungieren aktuell als Widerstand.
🔻 Der MACD-Indikator hat ein Death Cross gebildet, und das grüne Histogramm weitet sich aus.
🔻 Die Bollinger-Bänder weiten sich nach unten, was auf eine schwache Kursentwicklung hindeutet.
⚠️ Daher sollte die aktuelle Erholung primär als technische Korrektur und nicht als Trendumkehr betrachtet werden.
⏳ Kurzfristiger Ausblick: Aufgrund der überverkauften Lage ist eine Erholung möglich, das Aufwärtspotenzial jedoch begrenzt.
Betrachtung kürzerer Zeitrahmen:
🔹 Auf dem 4-Stunden-Chart hat sich ein V-förmiges Pullback-Muster gebildet.
🔹 Der Kurs notiert unterhalb der gleitenden Durchschnitte, was eine klare bärische Ausrichtung zeigt.
🔹 Der RSI-Indikator befindet sich im unteren bis mittleren Bereich, was auf eine mögliche kurzfristige technische Erholung hindeutet.
🔹 Im Stundenchart testet der Kurs wiederholt die Widerstandsniveaus. Dem Aufwärtstrend hinterherzujagen oder blindlings bei Kursrückgängen zu kaufen, birgt ein hohes Risiko.
📌 Handelsstrategie: Bestätigen Sie stets die Signale an wichtigen Kursniveaus, bevor Sie die Handelsrichtung festlegen.
🎯 Wichtige Handelsbereiche
🔴 Widerstand: 4367–4385
🟢 Unterstützung: 4330–4305
Sollte die Erholung den Widerstandsbereich nicht durchbrechen, könnte der Markt das Unterstützungsniveau erneut testen. Hält sich der Kurs über dem Widerstandsbereich, muss die kurzfristige Abwärtsstruktur neu bewertet werden.
🌍 Im Zeitalter der Informationsflut sind nicht Markteinblicke, sondern eine logisch fundierte, risikokontrollierte und gut umsetzbare Handelsstrategie das wirklich Knappeste.
Wenn Sie mit unklaren Handlungsrichtungen oder ungünstigen Einstiegszeiten zu kämpfen haben, denken Sie daran:
📌 Entscheidungen basieren auf Daten, Einschätzungen auf der Marktstruktur und Risikomanagement auf disziplinierter Umsetzung.
Der Markt ist ständig in Bewegung, doch rationale Trader können auch in volatilen Zeiten Chancen nutzen.
🤝 Wir laden Gleichgesinnte herzlich ein, sich an der Diskussion zu beteiligen und gemeinsam zu wachsen.
Wichtigste Gründe für Short-Positionen heute:Wichtigste Gründe für Short-Positionen heute:
1. Massive Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau führen zu dominantem Short-Selling-Dynamik: Der Goldpreis stieg von 4020 auf ein Hoch von 4449 und akkumulierte eine große Anzahl spekulativer Long-Positionen. Am starken Widerstandsniveau von 4440-4450 realisierten diese Long-Positionen Gewinne, was einen raschen Ausverkauf auslöste. Der Tageschart schloss mit einem langen oberen Schatten und einer großen bärischen Kerze, was auf einen kurzfristigen Abwärtstrend hindeutet. Jegliche Kursanstiege bieten lediglich Verkaufschancen.
2. Restriktive Aussagen der Fed-Vertreter sind noch nicht vollständig gebannt: Obwohl die Gesamtinflation gesunken ist, bleibt die Kerninflation hartnäckig, und die Fed-Vertreter behalten sich weiterhin die Option vor, die Zinsen anzuheben. Sollten die Vertreter heute weiterhin restriktive Aussagen veröffentlichen, werden die Renditen von US-Staatsanleihen und der Dollar gleichzeitig steigen, was den Goldpreis weiter unter Druck setzen und ihn dazu bringen könnte, die Unterstützungsniveaus zu testen und die Korrektur möglicherweise auszuweiten.
3. Der bisherige wichtige Widerstand hat sich zu einem starken Widerstand entwickelt, was eine Erholung erschwert.
Das frühere Unterstützungsniveau von 4400–4449 ist nun zu einer starken Widerstandszone geworden. Aktuell herrscht im Bereich von 4380–4400 erheblicher Verkaufsdruck. Damit der Kurs wieder einen starken Aufwärtstrend aufnehmen kann, muss er sich innerhalb dieser Spanne fest etablieren. Andernfalls wird jede Erholung lediglich eine Korrektur innerhalb eines Pullbacks sein, und der Kurs dürfte nach der Erholung erneut unter Abwärtsdruck geraten.
4. Kurzfristig orientierte Fonds bewegen sich schnell, was zu häufigen Fehlausbrüchen und Kurskorrekturen führt. Während eines starken Pullbacks steigt die Marktvolatilität mit häufigen Fehlausbrüchen und -einbrüchen. Die Kurse neigen zu schnellen Kursspitzen und erholen sich nach dem Durchbrechen von Unterstützungs- und Widerstandsniveaus rasch. Dies erhöht das Risiko der Auslösung von Stop-Loss-Orders erheblich und macht den Markt ungeeignet, um Hochs und Tiefs zu jagen.
DAX Tagesausblick 19.08. – FOMC Meeting Minutes im Fokus!!!Guten Morgen zusammen,
nach einem schwächeren Wochenstart an den internationalen Märkten richtet sich der Fokus heute klar auf die FOMC Meeting Minutes . Gleichzeitig bleiben die geopolitischen Entwicklungen rund um den Iran, die Straße von Hormus sowie die Bewegungen bei Öl und Anleiherenditen wichtige Einflussfaktoren für die Risk Assets.
Besonders interessant wird heute die Frage, ob die Fed Minutes das aktuell eingepreiste Bild für die September-Sitzung verändern können.
Agenda
1. Geopolitische Lage
2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
3. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
4. Earnings / IPOs
5. Märkte & Korrelationen im Überblick
6. Risk Assets im Überblick
7. DAX Ausblick
8. Fazit
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1. Geopolitische Lage
Straße von Hormus weiterhin im Fokus
Die Situation rund um die Straße von Hormus bleibt angespannt. Obwohl Trump gestern erklärte, dass die Straße offen und funktionsfähig sei, zeigen aktuelle Daten ein deutlich anderes Bild: Am Dienstag sollen lediglich sechs Schiffe die Straße von Hormus passiert haben.
Damit bleibt der tatsächliche Schiffsverkehr weiterhin stark eingeschränkt. Gleichzeitig wurde aus den USA signalisiert, dass die Marineblockade weiterhin besteht und die Minenräumung abgeschlossen bzw. im Gange ist.
Für die Märkte bleibt damit insbesondere die Entwicklung des Ölpreises entscheidend. Eine weitere Eskalation könnte den Ölpreis erneut deutlich nach oben treiben und damit gleichzeitig Inflations- und Renditesorgen verstärken.
USA – Iran
Die diplomatische Situation bleibt ebenfalls widersprüchlich. Einerseits gab es laut US-Aussagen positive Gespräche mit Iran, andererseits soll Trump seine Mannschaft angewiesen haben, vorerst keine weiteren Gespräche zu führen, solange Iran nicht bereit sei, ein Abkommen zu unterzeichnen.
Parallel bereitet die Trump-Administration offenbar eine weitere Verschärfung des wirtschaftlichen Drucks auf Iran vor.
Korea / China / Taiwan
Auch in Asien bleiben geopolitische Themen relevant. Die USA und Südkorea haben ihre gemeinsame Militärübung Ulchi Freedom Shield angepasst und verkürzt. Laut US-Seite sollen die Trainings- und Bereitschaftsziele allerdings unverändert bleiben.
Gleichzeitig fielen die taiwanischen Aktienmärkte über 2 %. China setzt derweil auf zusätzliche Liquidität und hat den Yuan-Fixing auf den stärksten Stand seit Februar 2023 gesetzt.
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute stehen insbesondere drei Themen im Fokus:
Vormittags
* EZB-Präsidentin Christine Lagarde
* Eurozone CPI YoY: Forecast 2,9 % | Previous 2,8 %
* Eurozone Core CPI YoY: Forecast 2,5 % | Previous 2,4 %
* Eurozone CPI MoM Juli: Forecast -0,1 % | Previous 2,8 %
Die erwartete höhere Inflation – insbesondere beim Core CPI – unterstützt aktuell das eher hawkische EZB-Bild.
Für September wird derzeit mit rund 94 % Wahrscheinlichkeit mit einer Zinserhöhung gerechnet. Für Oktober liegt die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Zinsschritt laut aktuellem Pricing bereits bei rund 95 %, während für Dezember rund 97,5 % für einen weiteren Zinserhöhungsschritt eingepreist sind.
Damit ist ein weiterer Zinsschritt der EZB in diesem Jahr bereits sehr stark im Markt berücksichtigt. Eine deutliche Inflationsüberraschung nach unten könnte dieses Bild allerdings wieder etwas verschieben.
Weitere Daten heute:
* US Crude Oil Inventories
* FOMC Meeting Minutes
FOMC Meeting Minutes im Fokus
Die Meeting Minutes liefern detaillierte Einblicke in die Diskussionen des FOMC rund um die letzte geldpolitische Sitzung und können damit wichtige Hinweise auf die zukünftige Zinsentwicklung geben.
Besonders relevant ist dies heute, da für die September-Sitzung aktuell rund 63,9 % Wahrscheinlichkeit für unveränderte Zinsen eingepreist sind.
Die entscheidende Frage lautet daher:
Wie geschlossen war die Fed bei ihrer letzten Sitzung tatsächlich – und wie groß ist der Spielraum für eine weitere Zinssenkung?
Sollten die Minutes überraschend hawkisch ausfallen, könnten Anleiherenditen und Dollar erneut steigen und gleichzeitig Druck auf die Risk Assets ausüben. Ein dovisher Ton könnte dagegen für Entlastung bei Aktien sorgen.
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3. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Gestern gab es keine großen makroökonomischen Überraschungen.
Unter anderem standen Aussagen von EZB-Chefökonom Philip Lane im Fokus. Er verwies darauf, dass eine Inflationsrate von rund einem Prozentpunkt über dem EZB-Ziel von 2 % bereits erheblich wäre.
Daneben wurden US-Daten zu Housing Starts, Industrieproduktion sowie Importen und Exporten veröffentlicht. Insgesamt ergab sich daraus jedoch kein fundamentaler Gamechanger für die Märkte.
Der Fokus verschiebt sich damit klar auf die heutigen Inflationsdaten und insbesondere die FOMC Minutes.
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4. Earnings / IPOs
Auf Unternehmensseite steht heute vergleichsweise wenig im Fokus.
Interessant bleibt allerdings der AI-Sektor: Anthropic soll aktuell eine Pre-IPO-Kreditfazilität von mehr als 10 Mrd. USD vorbereiten. Auch bei OpenAI bleibt ein möglicher Börsengang ein langfristig relevantes Thema.
OpenAI soll im vergangenen Quartal zudem einen Umsatz von rund 6,7 Mrd. USD erzielt haben.
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5. Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil hält sich aktuell relativ stabil bei rund 85 USD.
Gestern gab es zwar ein Gap Down und einen Tagesverlust von rund -0,68 %, allerdings blieb die Schwäche begrenzt. Heute wurde bereits das Daily High der bisherigen Woche überschritten.
Ein nachhaltiger Break über 85 USD könnte zunächst 86,36 USD, anschließend 87,76 USD und bei weiterer Eskalation sogar die 90-USD-Marke aktivieren.
Sollte sich die geopolitische Lage dagegen weiter entspannen, wäre für mich zunächst ein Bruch der 83 USD entscheidend. Darunter könnten 79 USD bzw. 77 USD wieder interessant werden.
Auf Monatsbasis notiert Öl aktuell noch rund 2,5 % unter dem Vormonatsschluss, hat zuletzt allerdings das Weekly Low herausgenommen.
US Bonds
Auch bei den US-Staatsanleihen sehen wir wieder leichte Schwäche:
* 3Y: -0,35 %
* 5Y: -0,37 %
* 10Y: -0,34 %
* 30Y: -0,25 %
Hier dürften die FOMC Minutes heute Abend einen entscheidenden Impuls liefern.
US Dollar
Der Dollar zeigt ebenfalls leichte Schwäche, bleibt aber weiterhin innerhalb der Range zwischen 99,5 und 100.
Für einen nachhaltigen Ausbruch wäre ein Daily Close außerhalb dieser Zone notwendig.
Unter 99,5 rückt zunächst 99 in den Fokus, oberhalb von 100 wäre 100,5 das nächste relevante Level.
Auch hier könnten die FOMC Minutes heute den entscheidenden Impuls liefern.
VIX
Der VIX steigt wieder an und notiert aktuell bei rund 15,85.
Seit letzter Woche ist damit ein Anstieg von etwa 12 % zu beobachten. Das Niveau bleibt historisch betrachtet weiterhin niedrig, die steigende Tendenz sollte allerdings im Auge behalten werden.
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6. Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia verlor gestern rund -2,34 %.
Mein Bias bleibt trotzdem unverändert: Long, solange 217 USD respektiert werden.
Darunter liegt die nächste relevante Zone bei 213–212 USD.
Solange diese Zone hält, bleibt mein übergeordnetes Bias bullish. Mein nächstes Ziel auf der Oberseite liegt bei 232 USD.
Bitcoin
Bitcoin wurde erneut am Bereich des März-Monatstiefs um 65.000 USD abgewiesen.
Mein Bias bleibt bearish, solange Bitcoin nicht das April-Monatstief bei rund 65.700 USD per Daily Close zurückerobert.
S&P 500
Der S&P 500 befindet sich aktuell in einem größeren Korrekturmodus und liegt in dieser Woche bereits rund -1,25 % zurück.
Nach dem Bruch der bisherigen Daily Lows und den zwei starken Abwärtstagen bleibe ich zunächst short.
Aufgrund der hohen Volatilität rund um die FOMC Minutes könnte ich mir heute allerdings einen Retest in den Bereich 7.650–7.630 vorstellen.
Sollte der Markt dagegen wieder über 7.740 stabilisieren, würde sich mein Bias wieder in Richtung Long verschieben.
Nasdaq 100
Beim Nasdaq sehen wir ebenfalls einen stärkeren Abwärtsimpuls.
Das Weekly Low der Vorwoche wurde gebrochen und der Index schloss unter 29.500. Die 30.000 haben damit nicht als Support funktioniert, sondern wurden zur Resistance.
Solange wir per Daily Close unter 29.500 bleiben, bin ich zunächst short.
Nächste Ziele:
29.200 → 29.000
Ich wäre hier aktuell vorsichtig mit „Buy the Dip“, solange 29.500 bzw. 30.000 nicht zurückerobert werden.
Dow Jones
Auch beim Dow sehen wir leichte Gewinnmitnahmen. Seit Wochenbeginn liegt der Index rund -0,78 % zurück.
Die erwartete Retest-Zone bei 53.400–53.500 wurde nicht überzeugend angenommen.
Daher stelle ich mich zunächst auf eine tiefere Korrektur in Richtung 52.500 ein.
Long wäre ich wieder bei einer Rückeroberung von 53.500. Darüber wäre anschließend 54.000, das aktuelle Allzeithoch, interessant.
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7. DAX Ausblick
Auch der DAX befindet sich aktuell im Korrekturmodus und liegt in dieser Woche rund -1,28 % zurück.
Gestern wurde das Wochentief der Vorwoche per Daily Close unterschritten. Heute wurde bereits das aktuelle Daily Low gebrochen.
Mein Bias bleibt daher zunächst bearish.
Auf der Unterseite sehe ich zunächst den Bereich:
26.000–25.900
Diese Zone wäre für mich bei entsprechender Reaktion interessant, um nach Long-Setups Ausschau zu halten.
Sollten die FOMC Minutes heute Abend allerdings deutlich hawkischer ausfallen und die Risk Assets weiter unter Druck setzen, könnte auch ein Retest des Gap-Close-Bereichs bei 25.650 erfolgen. Im Extremfall wäre sogar 25.500 möglich.
Auf der Oberseite würde sich mein Bias erst wieder deutlich verbessern, wenn der DAX das Dienstagshoch bei 26.333 zurückerobert.
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8. Fazit
Der heutige Handelstag dürfte vor allem von den FOMC Meeting Minutes geprägt werden.
Auf der einen Seite bleiben mit Hormus, Öl, hohen Renditen und der geopolitischen Unsicherheit mehrere Belastungsfaktoren bestehen. Auf der anderen Seite sehen wir mit der möglichen Entspannung zwischen USA und Kanada, den Entwicklungen bei Nvidia/H200 sowie zusätzlicher chinesischer Liquidität auch einige positive Impulse.
Für mich bleibt der kurzfristige Bias bei den großen Risk Assets jedoch zunächst vorsichtig bis bearish als gesunder Rücksetzer des starken Long Impulses.
Entscheidend wird heute Abend, ob die FOMC Minutes das aktuell eingepreiste Szenario bestätigen oder eine deutliche Verschiebung der Zinserwartungen auslösen.
Ich wünsche euch allen einen erfolgreichen Handelstag und stabile Trades.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung und stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar.
Goldpreisanalyse (XAU/USD) Aktuelle Marktsituation Gold notierGoldpreisanalyse (XAU/USD)
Aktuelle Marktsituation
Gold notiert aktuell bei rund 4.490 USD. Nach einem Anstieg auf 4.440 USD hat der Preis nachgegeben, und die kurzfristige Aufwärtsdynamik hat sich verlangsamt. Der 1-Stunden-Chart zeigt jedoch ein Muster steigender Tiefs, was darauf hindeutet, dass die insgesamt bullische Struktur intakt bleibt.
Die aktuelle Bewegung ähnelt einer Konsolidierung auf hohem Niveau nach einem Aufwärtstrend, wobei der Preis die Unterstützung nahe der aufsteigenden Trendlinie testet. Kurzfristig orientierte Anleger sollten nicht blindlings dem Preis hinterherjagen, sondern auf eine Bestätigung der Richtung an wichtigen Kursmarken warten.
🔹 Markttreiber
① Die sinkenden Erwartungen an eine weitere Straffung der Geldpolitik durch die US-Notenbank (Fed) stützen den Goldpreis mittelfristig. Der jüngste Anstieg der Renditen von US-Staatsanleihen und der Ölpreise könnte das kurzfristige Aufwärtspotenzial jedoch begrenzen.
② Anhaltende geopolitische Risiken und die Nachfrage nach sicheren Anlagen bieten dem Goldpreis eine solide Basis. Ein starker Kursrückgang würde nur durch zusätzliche negative Faktoren ausgelöst werden.
③ Der Markt richtet seinen Fokus auf die bevorstehende Veröffentlichung des Protokolls der Sitzung der US-Notenbank (Fed) in dieser Woche. Vor der Veröffentlichung des Protokolls dürfte die Bereitschaft zu weiteren Kursanstiegen begrenzt sein, und der Goldpreis dürfte eher in einem breiten Schwankungsbereich auf hohem Niveau verharren.
🔹 Wichtige technische Indikatoren
🔴 Widerstandsniveaus: 4.420–4.440
Bei 4.420 US-Dollar kämpfen Käufer und Verkäufer kurzfristig um den Sieg, während der Bereich um 4.440 US-Dollar dem vorherigen Hoch entspricht. Ein erfolgreicher Ausbruch und ein Halten über 4.440 US-Dollar würden weiteres Aufwärtspotenzial eröffnen; hält der Widerstand, ist mit einer Korrektur zu rechnen.
🟢 Erste Unterstützungsniveaus: 4.385–4.390 US-Dollar
Dies ist ein wichtiger Unterstützungsbereich nahe der aktuellen Trendlinie; ein Halten dieses Niveaus würde die Aufwärtsbewegung aufrechterhalten.
🟢 Zweite Unterstützungszone: 4.370–4.380
Sollte die Unterstützung bei 4.390 durchbrochen werden, rückt der Bereich zwischen 4.370 und 4.380 in den Fokus. Stabilisiert sich der Kurs dort, handelt es sich weiterhin um eine normale Korrektur.
⚠️ Wichtige Unterstützungszone: 4.330–4.350
Dies ist eine wichtige strukturelle Unterstützungszone für den aktuellen Aufwärtstrend. Ein deutlicher Durchbruch unter diese Zone würde eine Schwächung der Konsolidierungsstruktur auf hohem Niveau signalisieren und könnte eine stärkere Korrektur auslösen. 🔹 Intraday-Handelsstrategie
📈 Bei Kursrückgängen kaufen: Beobachten Sie den Bereich um 4.390. Fällt der Kurs zurück in den Bereich zwischen 4.380 und 4.385 und stabilisiert sich dort, erwägen Sie eine kleine Long-Position. Setzen Sie einen Stop-Loss bei 4.365 mit einem Kursziel von 4.400–4.420.
📉 Verkaufen bei Kursanstiegen:
Wenn der Kurs in den Bereich von 4420–4440 steigt und deutliche Widerstandszeichen zeigt, sollten Sie eine kleine Short-Position in Betracht ziehen. Setzen Sie einen Stop-Loss bei 4445–4455 mit einem Kursziel von 4400–4380.
Kernstrategie: Der Gesamttrend ist bullisch, die kurzfristige Kursentwicklung deutet jedoch auf eine Konsolidierung auf hohem Niveau hin. Halten Sie sich an die Strategie „Kaufen bei Unterstützungsniveaus und Verkaufen bei Widerstandsniveaus“ und warten Sie stets auf Bestätigungssignale an wichtigen Kursniveaus, bevor Sie eine Position eröffnen.
🔥 Trading-Tipps
Die Goldpreise schwanken in letzter Zeit häufig. Trader geraten oft in die Falle, Kursanstiegen hinterherzujagen, bei Kursrückgängen Short-Positionen einzugehen oder wiederholt Stop-Losses zu erleben. Der Markt bietet ständig Chancen; entscheidend ist die Fähigkeit, wichtige Kursniveaus vorherzusehen und das Risiko effektiv zu managen.
Beim Investieren geht es nicht darum, blind auf eine Richtung zu setzen, sondern um Logik, Rhythmus und disziplinierte Umsetzung.
Wenn Sie die Kursentwicklung von XAUUSD (Gold) verfolgen, beobachten Sie bitte kontinuierlich die Marktanalyse in Echtzeit, wichtige Unterstützungs- und Widerstandsniveaus, Intraday-Handelssignale und Kursalarme.
📌 Vermeiden Sie es, blindlings Aufträgen hinterherzujagen oder stur an Verlustpositionen festzuhalten; handeln Sie stattdessen logisch und planvoll.
Kompromisslose Qualität, konsequente Umsetzung – viel Erfolg und hohe Gewinne!
Wichtigste Gründe für Short-Positionen heute:Wichtigste Gründe für Short-Positionen heute:
1. Deutliche kurzfristige Gewinne und starker Gewinnmitnahmedruck: Der Goldpreis stieg von rund 4020 auf ein Hoch von 4449, was einen substanziellen kurzfristigen Gewinn darstellt und zu einer Vielzahl profitabler Long-Positionen geführt hat. Ohne neue starke Aufwärtsimpulse wird der Bereich um das vorherige Hoch von 4440-4450 weiterhin unter Gewinnmitnahmedruck stehen, was einen direkten Ausbruch erschwert und höchstwahrscheinlich eine Korrektur zur Folge hat.
2. Technische Indikatoren im überkauften Bereich, Korrektur erforderlich: Der tägliche RSI hat den überkauften Bereich erreicht, was auf eine deutliche Abschwächung der Aufwärtsdynamik im Vergleich zum Vorquartal hindeutet. Selbst bei einem insgesamt positiven Trend sind Konsolidierungen und Rücksetzer notwendig, um Gewinnmitnahmen zu verarbeiten und die technischen Indikatoren zu korrigieren, bevor weitere Aufwärtsbewegungen möglich sind. Eine technische Korrektur kann jederzeit von diesem hohen Niveau aus erfolgen.
3. Risiko einer restriktiven Geldpolitik seitens der Fed: Obwohl der Marktkonsens eher von keiner Zinserhöhung ausgeht, konzentriert sich die Fed weiterhin auf die anhaltende Inflation. Sollten die Fed-Mitglieder heute restriktive Kommentare abgeben und die Inflationsrisiken betonen, würde eine gleichzeitige Erholung der Renditen von US-Staatsanleihen und des Dollars den Goldpreis deutlich unter Druck setzen.
4. Spekulative Fonds agieren schnell und häufig, was zu Marktbewegungen mit starken Kursschwankungen führt. Angesichts der zunehmenden Divergenz zwischen Bullen und Bären auf hohem Niveau betreiben kurzfristig orientierte Fonds vorwiegend Swing-Trading. Sie realisieren Gewinne bei positiven Nachrichten und verkaufen bei negativen Nachrichten. Dies führt leicht zu turbulenten Kursbewegungen mit häufigen Fehlausbrüchen und einem erhöhten Risiko, dass Stop-Loss-Orders ausgelöst werden.
Gold Markt heuteGold behält eine bullische Struktur im Tageschart bei und notiert oberhalb der wichtigsten gleitenden Durchschnitte. Die Aufwärtsdynamik hat nachgelassen, der Preis befindet sich in einer Konsolidierung auf hohem Niveau. Auf der 4‑Stunden‑Zeitebene ist ein zweiseitiges Kursverhalten zu beobachten mit deutlichem Widerstand nach oben und Unterstützung durch die gleitenden Durchschnitte nach unten.
Die mittel‑ bis langfristige bullische These bleibt intakt. Dennoch befinden sich die Indikatoren nach der Rally nahe an den Überkauft‑Bereichen, was Druck durch kurzfristige Gewinnmitnahmen auslöst. Für heute liegt der Fokus auf den Daten der US‑Handelssitzung sowie Veränderungen der US‑Staatsanleiherenditen.
Wichtige Kursniveaus:
Widerstand: Primärer Widerstand 4425‑4432, starker Widerstand 4445‑4450
Unterstützung: Primäre Unterstützung 4380‑4385, kritische Absicherungsstufe 4350‑4355.
Ein nachhaltiger Bruch unter 4320 macht das kurzfristige bullische Szenario zunichte.
Hält der Preis oberhalb von 4380, wird er 4425‑4432 erneut testen. Ein kräftiger Ausbruch über 4450 eröffnet weiteres Aufwärtspotenzial in Richtung der Zone 4470‑4480.
Handelsstrategie:
Kauf 4380 ‑ 4385
TP 4420 ‑ 4440 ‑ 4445
Verkauf 4425 ‑ 4432
TP 4400 - 4395 - 4385
Griff der Liquidität WIr erkennen in der Vergangenheit das Gold immer wieder einen Liquiditätsabgriff macht mit einem neuen Tief jedoch dann den Trend weiter vorsetzt solange wir kein neues TT bekommen ist die Aufwärtsstruktur nur zu 50% gebrochen. Wir Handel dennoch mit dem TP nur in Retracement Richtung 61,8 Level und schauen was der Markt hier macht.
USDJPY — Bullish Intraday Continuation
Bias: Weekly Bullish | Daily Bearish | 4H Bullish | 1H Bullish
USDJPY zeigt auf den Intraday-Zeiteinheiten weiterhin eine bullishe Struktur. 4H und 1H sind bullish, während der Daily-Bias bearish bleibt. Der Kurs hat sich über mehrere Higher Lows nach oben gearbeitet und handelt aktuell direkt unter bzw. am Asia High bei 159.75.
Für Longs bleibt der Bereich 159.56–159.45 interessant, wo mehrere kleinere Demand-/OB-Zonen zusammenlaufen. Ein tieferer Pullback in Richtung 159.31–159.29 wäre ebenfalls technisch relevant. Solange diese Struktur hält, bleibt die kurzfristige Aufwärtsbewegung intakt.
Macro: Der Dollar bleibt insgesamt schwach, da Märkte ihre Erwartungen für eine weitere Fed-Zinserhöhung reduziert haben. Gleichzeitig bleibt der Yen trotz steigender japanischer Renditen anfällig. Der BOJ hat zuletzt den Leitzins bei 1% gehalten, während die jüngste koordinierte Yen-Intervention von Japan und den USA zeigt, dass Bewegungen oberhalb extremer Yen-Schwäche politisch sensibel bleiben.
⚠️ Disclaimer: Nur zu Informations- und Bildungszwecken. Keine Finanz- oder Anlageberatung. Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden.
DAX Tagesausblick 18.08 – Nahost - Waffenruhe stagniertGuten Morgen zusammen,
die neue Handelswoche startet mit einem weiterhin sehr angespannten geopolitischen Umfeld. Die vereinbarte Übergangsregelung zwischen den USA und Iran läuft aus, eine Verlängerung ist aktuell nicht in Sicht. Gleichzeitig gibt es zwar weiterhin diplomatische Gespräche über verschiedene Kanäle, allerdings scheint ein belastbarer Durchbruch derzeit noch nicht erreicht.
Besonders relevant für die Märkte bleibt dabei die Situation rund um die Straße von Hormus und den Ölpreis. Während die USA weiterhin von einer offenen Straße von Hormus sprechen, ist der Ölfluss laut US-Energieministerium noch nicht vollständig normalisiert. Iran wiederum droht bei einem Scheitern der Diplomatie mit einer offensiveren militärischen Haltung.
Für die Märkte bedeutet das: Geopolitik bleibt kurzfristig der entscheidende Unsicherheitsfaktor. Gleichzeitig steht mit Mittwoch ein deutlich wichtigerer Makro-Tag bevor, weshalb ich heute eher mit einem vorsichtigen Handelstag rechne.
Agenda
1. Geopolitische Lage
2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
3. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
4. Earnings
5. Märkte & Korrelationen im Überblick
6. Risk Assets im Überblick
7. DAX Ausblick
8. Fazit
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1. Geopolitische Lage
Die Situation zwischen den USA und Iran bleibt angespannt.
Das im Juni vereinbarte Memorandum of Understanding hatte ursprünglich einen Zeitraum von 60 Tagen für eine weitergehende Vereinbarung vorgesehen. Eine Verlängerung dieser Übergangsregelung wird von Donald Trump aktuell jedoch ausgeschlossen.
Gleichzeitig gibt es widersprüchliche Signale:
Auf der einen Seite erklärt die iranische Seite, dass man bei einem Scheitern der Diplomatie zu einer offensiveren militärischen Haltung wechseln werde und dass eine dauerhafte Lösung allein durch Druck auf Iran beziehungsweise durch Vermittler aktuell nicht realistisch sei.
Auf der anderen Seite berichtet die US-Seite von weiterhin intensiven Gesprächen. Jared Kushner sprach davon, dass die Gespräche mit verschiedenen Teilen der iranischen Regierung so robust seien wie nie zuvor. Einen fertigen Deal gibt es allerdings noch nicht.
Besonders kritisch bleibt die Straße von Hormus. Der Ölfluss ist weiterhin nicht vollständig normalisiert und die USA eskortieren Schiffe durch die Region. Gleichzeitig droht Iran bei einer weiteren Eskalation mit Gegenmaßnahmen.
Damit bleibt die Situation für die Märkte extrem binär:
Deeskalation → Ölpreis runter, Risk Assets hoch.
Weitere Eskalation → Ölpreis hoch, Inflationserwartungen hoch, Risk Assets unter Druck.
Zusätzlich interessant ist die politische Situation in den USA. Donald Trump steht mit Blick auf die kommenden Midterm-Wahlen zunehmend unter politischem Druck. Die derzeit schwachen Zustimmungswerte – teilweise nur rund 33 % – sind insbesondere deshalb relevant, weil die Midterms im November für die politische Handlungsfähigkeit der Trump-Administration entscheidend werden können.
Für die Märkte bedeutet das: Je näher wir an die Midterms kommen, desto wichtiger wird auch die politische Komponente hinter Handels-, Außen- und Energiepolitik.
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Der heutige Kalender ist im Vergleich zu Mittwoch eher ruhig.
Für Deutschland und Europa stehen unter anderem einige ZEW-relevante Daten sowie weitere Reden beziehungsweise Aussagen aus dem EZB-Umfeld auf der Agenda. Dazu kommt erneut EZB-Chefvolkswirt Philip Lane.
Aus den USA kommen ebenfalls einige Daten, allerdings ist hier heute kein einzelner Termin dabei, den ich als absoluten Market-Mover einordnen würde.
Der deutlich wichtigere Tag ist meiner Meinung nach Mittwoch.
Dann stehen unter anderem an:
* CPI Core
* FOMC Meeting Minutes
* Aussagen von Christine Lagarde
* weitere relevante Inflations- und Konjunkturdaten
Von daher würde ich heute nicht unbedingt erwarten, dass der Markt bereits den großen fundamentalen Move startet.
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3. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Gestern war der fundamentale Datenkalender ebenfalls relativ unspektakulär.
Neben einigen Aussagen aus dem EZB-Umfeld gab es unter anderem die US TIC Long-Term Transactions, bei denen die langfristigen US-Wertpapiertransaktionen bei rund 172,7 Mrd. Dollar lagen.
Der größere Impuls kam allerdings weniger von den klassischen Makrodaten, sondern eindeutig von der geopolitischen Entwicklung und den daraus resultierenden Bewegungen bei Öl, Anleihen und Risk Assets.
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4. Earnings
Die Earnings-Saison befindet sich mittlerweile klar auf der Zielgeraden.
Gestern standen unter anderem Ergebnisse von Paramount im Fokus.
Heute folgt mit Home Depot noch ein relevanter Name.
Der große Fokus der Märkte bleibt allerdings weiterhin auf dem AI-Komplex und insbesondere auf Nvidia, wobei die Nvidia-Zahlen erst Ende August anstehen.
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5. Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Beginnen wir wie immer mit US Oil.
Der Ölpreis hat gestern erneut einen extrem starken Push hingelegt und rund 3,11 % zugelegt.
Aktuell notieren wir bei ungefähr 84,32 Dollar.
An meinem Bias hat sich dadurch nichts verändert.
Sollten wir das gestrige Daily High brechen, liegt mein nächstes Ziel bei:
86,30 → 87,72 → 90,00 Dollar
Sollte die Situation im Nahen Osten tatsächlich weiter eskalieren, wäre anschließend sogar noch einmal das Juli-Monatshoch bei ungefähr 93,50 Dollar interessant.
Auf der Unterseite bleibt bei einer geopolitischen Deeskalation zunächst der Bereich um 79 Dollar interessant.
Darunter:
77,00 → 74,00 → 72,00 Dollar
Beim Ölpreis liegt aktuell meiner Meinung nach einer der wichtigsten Schlüssel für die zweite Jahreshälfte.
Sollte sich der Ölpreis dauerhaft auf einem hohen Niveau halten und gleichzeitig die geopolitische Lage weiter eskalieren, bekommen wir perspektivisch wieder stärkeren Inflationsdruck.
Insbesondere wenn gleichzeitig der europäische Winter höhere Energieverbräuche mit sich bringt, könnte das zu höheren CPI- und PCE-Werten führen.
Und genau hier entsteht das Problem:
Höheres Öl → höhere Inflation → weniger Spielraum für die Fed → potenziell hawkischere Geldpolitik.
Das wird für die zweite Jahreshälfte extrem spannend.
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US-Staatsanleihen
Bei den US-Staatsanleihen sehen wir zum Start in die Woche ebenfalls Bewegung.
Aktuell liegen die Veränderungen für die Woche ungefähr bei:
* 3 Jahre: +0,45 %
* 5 Jahre: +0,70 %
* 10 Jahre: +1,16 %
* 30 Jahre: +1,10 %
Insbesondere bei den länger laufenden US-Staatsanleihen sehen wir damit weiterhin interessante Niveaus.
Die langfristigen Renditen bewegen sich auf Niveaus, die wir in dieser Form teilweise seit vielen Jahren nicht mehr gesehen haben.
Das ist definitiv ein Faktor, den man im aktuellen Marktumfeld nicht ignorieren sollte – insbesondere in Kombination mit Ölpreis, Inflationserwartungen und der zukünftigen Fed-Politik.
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DXY
Beim DXY haben wir gestern noch einmal die 99,50 unterschritten, konnten anschließend aber wieder darüber schließen.
Damit bleibt mein Bild unverändert.
Ein Daily Close unter 99,50 würde für mich die 99,00 wieder deutlich interessanter machen.
Auf der Oberseite bewegen wir uns aktuell zwischen 99,50 und 100,00.
Sollten wir nachhaltig über 100 schließen, wären anschließend:
100,50 → 100,60
die nächsten interessanten Bereiche.
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VIX
Beim VIX kam es gestern kurzfristig zu einem deutlicheren Anstieg von rund 6–6,5 % auf etwa 15,18.
Trotzdem bleibt die Volatilität insgesamt weiterhin relativ niedrig.
Wir sehen also aktuell noch keinen wirklichen Panikmodus im Markt.
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6. Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia hat gestern leicht nachgegeben und notiert auch vorbörslich etwas schwächer.
Mein Bias bleibt allerdings unverändert.
Der entscheidende Support liegt bei 217 Dollar.
Solange dieser Bereich hält, bleibe ich grundsätzlich bullish mit einem Ziel bei:
232 Dollar
Sollten wir unter 217 Dollar fallen, wären anschließend zunächst 213–212 Dollar interessant.
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Bitcoin
Bei Bitcoin haben wir gestern einen deutlichen Push nach oben gesehen.
Auf Tagesbasis entstand eine starke Kerze mit rund +2,66 %.
Mein übergeordnetes Bias bleibt allerdings unverändert:
Solange wir keinen Daily Close über 65.700 Dollar bekommen, bin ich noch nicht long.
Sollte dieser Ausbruch kommen, wären anschließend:
67.000 → 68.200 Dollar
die nächsten relevanten Bereiche.
Ich bleibe hier bewusst geduldig.
Bitcoin befindet sich seit mehreren Monaten in einer größeren Seitwärtsphase und für mich macht es aktuell wenig Sinn, innerhalb dieser Range einen Ausbruch vorwegzunehmen.
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S&P 500
Auch beim S&P 500 setzt sich das leichte Short-Momentum zunächst fort.
Aktuell testen wir das Weekly Low der Vorwoche bei rund 7.738 Punkten.
Sollte dieses Level brechen, würde ich allerdings nicht sofort Short gehen.
Ich könnte mir zunächst einen Liquidity Sweep in Richtung der 7.723 vorstellen, bevor wir eine tatsächliche Richtungsentscheidung bekommen.
Entscheidend wird daher, ob wir lediglich Liquidität unter den Tiefs abholen oder tatsächlich darunter schließen.
Bei einem nachhaltigen Close darunter sehe ich eine weitere Korrektur zunächst in Richtung:
6.750–6.725
Das wäre aus meiner Sicht eine durchaus gesunde Korrektur.
Alternativ bleiben auf der Unterseite zunächst auch 7.500 bzw. 7.555 interessant.
Sollten sich dagegen geopolitisch wieder deutlich bessere Nachrichten ergeben, könnte sich der aktuelle Rücksetzer lediglich als Sweep herausstellen und der Markt relativ schnell wieder Richtung All-Time-High drehen.
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Nasdaq 100
Beim Nasdaq haben wir sehr präzise am Monatsschlusskurs des Juli bei ungefähr 30.238 reagiert.
Wie bereits angesprochen, haben wir hier zwar noch kein neues High ausgebildet, mittlerweile aber ein neues Low.
Unterhalb der 30.000 sehen wir aktuell weitere Schwäche.
Für mich bleibt deshalb eine größere Korrektur perspektivisch möglich – übergeordnet sogar bis in den Bereich um 26.300.
Dafür muss allerdings zunächst die 30.000 als Widerstand bestätigt werden.
Auf der Unterseite sind zunächst:
29.500 → 29.200 → 29.000
interessant.
Sollten wir dagegen wieder nachhaltig über 30.000 steigen, wären erneut:
30.230 → 30.500
relevant.
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US30
Auch im Dow Jones konnten wir gestern Gewinnmitnahmen sehen.
Der Index schloss unterhalb der 53.500 und bricht aktuell das Daily Low.
Der Bereich zwischen 53.400 und 53.500 bleibt für mich deshalb extrem interessant.
Für Longs würde ich hier allerdings Geduld mitbringen.
Ich möchte mindestens einen H4-Close über 54.500 sehen, bevor ich einen erneuten Long-Ansatz interessant finde.
Sollte sich die geopolitische Situation weiter verschärfen, kann ich mir auf der Unterseite durchaus einen Rücksetzer bis in den Bereich um 52.500 vorstellen, womit auch das dortige Gap geschlossen werden könnte.
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7. DAX Ausblick
Kommen wir zum DAX.
Auch hier haben wir gestern ein leichtes Minus gesehen.
Die Reaktion an unserer 26.500er Schlüsselzone kam wie erwartet.
Mittlerweile wurde sowohl das Daily Low von gestern als auch das Weekly Low der Vorwoche gebrochen.
Und genau hier wird es jetzt interessant.
Wir befinden uns an einem Punkt, an dem zwei Szenarien möglich sind:
1. Größere Korrektur
Wir bekommen tatsächlich den von mir erwarteten Rücksetzer in Richtung:
26.130 → 26.000–25.900
2. Liquidity Sweep
Der Markt holt zunächst Liquidität unter dem Wochentief und dreht anschließend wieder nach oben.
Deshalb wäre ich aktuell noch vorsichtig mit aggressiven Shorts.
Gleichzeitig kann ich mir aufgrund der geopolitischen Lage durchaus vorstellen, dass wir heute noch einmal stärkere Rücksetzer sehen.
Sollte das Wochentief nachhaltig gebrochen werden und insbesondere ein H4-Close darunter entstehen, liegt mein nächstes Ziel bei ungefähr 26.130.
Sollte auch dort kein Support entstehen, rückt anschließend der Bereich:
26.000–25.900
in den Fokus.
Für Longs wäre ich heute deutlich selektiver.
Hier möchte ich zunächst eine klare Veränderung der geopolitischen Situation beziehungsweise eine entsprechende Reaktion des Marktes sehen.
Gerade mit Blick auf den morgigen, deutlich wichtigeren Makro-Tag würde ich heute nicht versuchen, einen Move zu erzwingen.
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8. Fazit
Wir starten in den Dienstag mit einem weiterhin sehr schwierigen geopolitischen Umfeld.
Die Gespräche zwischen USA und Iran laufen zwar weiter, gleichzeitig ist aber noch keine belastbare Einigung erreicht. Besonders die Situation rund um die Straße von Hormus und der daraus resultierende Ölpreis bleiben der zentrale Faktor.
Für die Märkte ist deshalb aktuell vor allem folgende Korrelation entscheidend:
Nahost → Öl → Inflation → Fed → Renditen → Risk Assets
Solange der Ölpreis weiter deutlich über 80 Dollar bleibt und geopolitisch keine nachhaltige Deeskalation eintritt, bleibt das Risiko für weitere Volatilität bestehen.
Gleichzeitig ist die fundamentale Datenlage heute relativ ruhig. Der wirklich interessante Tag kommt meiner Meinung nach erst morgen mit CPI Core, FOMC Meeting Minutes und weiteren wichtigen Terminen.
Beim DAX würde ich deshalb heute geduldig bleiben.
Unterhalb des Wochentiefs sind 26.130 und anschließend 26.000–25.900 die relevanten Ziele. Gleichzeitig besteht die Gefahr eines Liquidity Sweeps, weshalb ich nicht blind in den ersten Ausbruch hineinshorten würde.
Keine Anlageberatung.
Ich wünsche allen einen erfolgreichen Handelstag und stabile Trades.
XAUUSD | Gold — Bullish Pullback Setup
Bias: Weekly Bearish | Daily Bullish | 4H Bullish | 1H Bullish
Gold bleibt kurzfristig konstruktiv. Daily, 4H und 1H sind jetzt bullish ausgerichtet, während der Weekly-Bias weiterhin bearish bleibt. Der Rücklauf vom Asia High bei 4436.18 bringt den Preis aktuell direkt in eine wichtige Intraday-Supportzone.
Der interessante Long-Bereich liegt ungefähr bei 4389–4386. Darunter befindet sich die breitere 1H/4H Demand-/OB-Struktur bis etwa 4375–4367. Solange dieser Bereich hält und auf dem LTF eine bullishe Reaktion entsteht, bleibt das Long-Szenario technisch sauber. Oberhalb bleibt 4436 der erste wichtige Widerstand, gefolgt vom PWH bei 4449.43.
Macro: Gold wird aktuell durch einen schwächeren US-Dollar und nachlassende Erwartungen weiterer Fed-Zinserhöhungen unterstützt. Schwächere US-Daten haben die Erwartungen an eine restriktivere Fed reduziert; der Markt wartet nun auf die Fed-Minutes. Geopolitische Unsicherheit bleibt zusätzlich unterstützend für Safe-Haven-Nachfrage.
⚠️ Disclaimer: Nur zu Informations- und Bildungszwecken. Keine Finanz- oder Anlageberatung. Trading ist mit erheblichen Risiken verbunden.






















