XAUUSD: Abwärtskanal bleibt intaktDer Kurs bewegt sich innerhalb eines Abwärtskanals, der durch eine Reihe tieferer Hochs gekennzeichnet ist. Nachdem der Ausbruch über die obere Begrenzung des Kanals misslungen ist, hat XAUUSD nachgegeben und steuert nun auf die untere Begrenzung im Bereich von 3.935 $ zu.
Solange der Kurs unter der dynamischen Widerstandslinie verbleibt, ist das bärische Szenario das bevorzugte. Etwaige technische Erholungen dürften Verkäufern lediglich die Gelegenheit bieten, erneut in den Markt einzusteigen.
Einstieg: Verkauf bei einer Erholung.
TP (Take Profit): 3.935 $.
SL (Stop-Loss): Oberhalb des jüngsten Hochs.
Harmonisches Muster
USDJPY: Käufer schaffen den Ausbruch, 163,00 rückt in den FokusHallo zusammen, was denkt ihr über USDJPY?
USDJPY wird aktuell im Bereich von 162,23 gehandelt, nachdem der Kurs eine starke Erholung aus der unteren Unterstützungszone gezeigt hat. Der US-Dollar behält weiterhin einen relativen Vorteil, da der Markt die geldpolitische Differenz zwischen der Fed und der BoJ aufmerksam verfolgt. Gleichzeitig fehlt dem japanischen Yen bislang die nötige Stärke, um klar zurückzukommen. Dadurch kann USDJPY seinen kurzfristigen Aufwärtstrend weiter behaupten, auch wenn der Kurs nun in eine Zone läuft, die genauer beobachtet werden sollte.
Aus technischer Sicht zeigt der H1-Chart, dass sich der Preis weiterhin innerhalb eines aufsteigenden Kanals bewegt. Die Reaktion von der unteren Kanalbegrenzung war deutlich, und besonders wichtig ist der Ausbruch über die kurzfristige fallende Trendlinie. Das deutet darauf hin, dass die Käufer wieder aktiver werden. Solange der Kurs über der Breakout-Zone bleibt und nicht unter 162,00 zurückfällt, bleibt eine Fortsetzung in Richtung 163,00 das bevorzugte Szenario.
Stimmt ihr dieser Einschätzung zu?
XAGUSD: Steht der nächste Ausbruch bevor?XAGUSD wurde seit einiger Zeit auf höheren Niveaus gehandelt und respektierte dabei kontinuierlich die Aufwärtstrendlinie. Danach ging der Preis in eine kurzfristige Korrektur innerhalb eines fallenden Kanals über, doch bemerkenswert ist, dass diese Abwärtsbewegung die wichtige Unterstützungszone nicht durchbrechen konnte.
Achten Sie darauf, wie der Preis in diese Unterstützungszone zurückkehrt und relativ schnell reagiert. Die Abwärtsdynamik scheint nachzulassen, während Kaufdruck genau im Bereich der Überschneidung zwischen Unterstützung und langfristiger Aufwärtstrendlinie aufkommt.
Aus meiner Sicht bleibt die Tendenz weiterhin bullisch. Wenn XAGUSD stark über den kurzfristigen fallenden Kanal ausbricht, könnte der Preis weiter in Richtung 65,00 steigen.
Sollte der Preis jedoch unter die aktuelle Unterstützungszone fallen und die Aufwärtstrendlinie brechen, wäre diese Idee ungültig.
XAUUSD H1: Gold hält den Ausbruch – Kommt jetzt 4.200?Gold ist klar aus der vorherigen Range ausgebrochen und hat die alte Widerstandszone erfolgreich als Unterstützung verteidigt. Die schnelle Reaktion der Käufer zeigt, dass der Markt höhere Preise akzeptiert.
Solange diese Breakout-Zone hält, bleibt das bullische Szenario im Vorteil. Das nächste Ziel liegt bei 4.200.
Handelsstrategie für Gold in der SeitwärtsrangeGold befindet sich derzeit in einer korrigierenden Konsolidierung nach dem vorherigen Aufwärtstrend. Vor einigen Tagen haben die schlechter als erwarteten Nonfarm-Payroll-Daten den Preis bis rund 4200 hochgetrieben, woraufhin viele Bullen ihre Positionen schlossen und Gewinne realisierten. In den letzten zwei Tagen schwächt sich der Kurs ab, der übergeordnete Trend ist jedoch nicht sofort bärisch geworden. Der Aufwärtsschwung ist kurzfristig lediglich ins Stocken geraten, sodass eine unruhige Seitwärtsbewegung mit Marktbereinigungen entstanden ist.
Auf der Tageskerze entstand nach dem Hochlauf ein langer oberer Schatten, was eine deutliche Abnahme der bullischen Kraft zeigt. Trotzdem zeigen die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte noch nach oben – es handelt sich also nur um eine Korrektur im Aufwärtstrend und keine umgekehrte Abwärtsbewegung. Der wichtigste kurzfristige Widerstandsbereich liegt bei 4170–4180; wenn der Kurs bis in diesen Bereich steigt, gerät er in der Regel unter Verkaufsdruck und fällt zurück. Sobald der Kurs auf diesem Niveau stabilisiert ist, können Short-Positionen eröffnet werden.
Die Marke 4200 stellt eine entscheidende Trennlinie dar. Der vorherige Aufwärtstrend kann nur weiterlaufen, wenn dieser Wert nachhaltig gehalten wird. Andernfalls bleibt der Kurs in einer schwächeren Seitwärtsbewegung gefangen.
Der kurzfristige Intraday-Unterstützungsbereich liegt bei 4120–4100. Hält dieser Bereich stand, bewegt sich der Kurs hin und her innerhalb der Range. Der starke Unterstützungsbereich 4090–4080 ist eine wichtige Kaufzone für Bullen. Sobald der Kurs auf diesem Niveau stabilisiert ist, können Long-Positionen eröffnet werden.
Seitmärkte strapazieren die Geduld der Händler stark. Warten Sie unbedingt auf passende Einstiegsbereiche, bevor Sie Positionen eröffnen – sonst riskieren Sie, mitten in der Range festzusitzen. Ich veröffentliche täglich vollständige Marktausblicke, die Ihnen als Orientierung für Ihre Handelsrichtungen dienen.
AUDUSD: Angebotszone bei 0,6960 bleibt eine wichtige HürdeAUDUSD zeigt zwar Anzeichen einer Erholung, konnte jedoch noch nicht aus seiner übergeordneten Abwärtsstruktur ausbrechen. Im H3-Chart ist der Kurs wiederholt an einer kurzfristigen Unterstützungstrendlinie abgeprallt; allerdings liegt darüber die Angebotszone zwischen 0,6960 und 0,6975 – ein Bereich, in dem Verkäufer massiv in den Markt zurückkehren könnten.
Sollte der Kurs bis in diesen Bereich steigen und dort abgewiesen werden, dürfte AUDUSD wieder in Richtung der Unterstützungstrendlinie bei etwa 0,6920 zurückfallen. Dieses Szenario deckt sich mit der derzeitigen Zurückhaltung des Marktes gegenüber risikobehafteten Währungen, während man auf neue Signale der Fed wartet.
Einstieg: Verkauf im Bereich 0,6955–0,6965
TP (Take Profit): 0,6920
SL (Stop-Loss): Über 0,6980
EURUSD H1: Der Abwärtskanal Bleibt IntaktEURUSD bewegt sich weiterhin innerhalb eines fallenden Kanals. Die jüngsten Erholungen wurden jeweils im Bereich der Mittellinie des Kanals gestoppt. Das deutet darauf hin, dass die Käufer bislang nur kurzfristig aktiv sind und den übergeordneten Trend noch nicht verändern konnten.
Wird der Kurs erneut an der aktuellen Zone abgewiesen, dürfte EURUSD in den kommenden Sitzungen die Unterkante des Kanals testen. Dieser Bereich wird entscheidend sein, um die Stärke der Verkäufer zu beurteilen.
Gelingt dagegen ein Ausbruch über die obere Kanalbegrenzung mit anschließendem Halten oberhalb dieser Zone, wäre das bärische Szenario nicht länger das bevorzugte.
TP: 1,1390
SL: 1,1445
Viel Erfolg beim Trading!
EURUSD H1: Double Top Verstärkt Den AbwärtsdruckDas Double-Top-Muster wurde bestätigt, nachdem der Kurs die Neckline unterschritten hat und anschließend weiter nachgab. Die aktuelle Erholung führte den Preis lediglich zurück an die ehemalige Neckline, ohne ein überzeugendes Umkehrsignal zu liefern.
Bleibt der Verkaufsdruck bestehen, könnte EURUSD zunächst bis zur Unterstützung bei 1,1400 fallen und anschließend die Abwärtsbewegung fortsetzen. Dieses Szenario passt weiterhin zur aktuellen Marktstruktur.
Sollte der Kurs jedoch die Neckline zurückerobern und sich darüber behaupten, würde das Double-Top-Muster zunehmend an Aussagekraft verlieren und der Verkaufsdruck deutlich nachlassen.
TP: 1,1400
SL: 1,1445
Viel Erfolg beim Trading!
EURUSD H1: Lower Highs Erhöhen Den VerkaufsdruckEURUSD bildet weiterhin eine Serie von Lower Highs und konnte bislang kein neues höheres Hoch etablieren. Das zeigt, dass jede Erholung auf Verkaufsdruck trifft und der kurzfristige Trend weiterhin nach unten gerichtet ist.
Die aktuelle Aufwärtsbewegung wirkt bislang lediglich wie eine technische Erholung nach dem jüngsten Rückgang. Lässt die Kaufdynamik nach, könnte EURUSD den Unterstützungsbereich bei 1,1375 erneut testen, wo der Markt zuvor deutlich reagiert hat.
Auf der anderen Seite würde ein Ausbruch über das letzte Lower High die bärische Struktur abschwächen und die Chancen auf eine stärkere Erholung verbessern.
TP: 1,1375
SL: 1,1448
Viel Erfolg beim Trading!
EURUSD H1: Verkaufsdruck Kehrt ZurückEURUSD hat sich bis zur fallenden Trendlinie erholt, konnte diese jedoch nicht überwinden. Dass der Kurs direkt unter der Trendlinie wieder auf Widerstand stößt, zeigt, dass die Verkäufer diesen Bereich weiterhin gut verteidigen, während die Käufer noch nicht genügend Stärke besitzen, um die kurzfristige Struktur zu verändern.
Wird die Trendlinie erneut bestätigt, dürfte sich die Abwärtsbewegung bis in den Unterstützungsbereich 1,1370–1,1380 ausweiten. Dort könnte wieder Kaufinteresse aufkommen.
Gelingt EURUSD hingegen ein klarer Schlusskurs oberhalb der fallenden Trendlinie, würde der Verkaufsdruck nachlassen und eine stärkere Erholung wahrscheinlicher werden.
TP: 1,1375
SL: 1,1445
Viel Erfolg beim Trading!
DAX Tagesausblick 09.Juli-Neue Eskalation im Iran- Risk Off?Nach den starken US-Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche verschiebt sich der Fokus der Marktteilnehmer nun vollständig auf die Geopolitik und die Geldpolitik. Die erneute Eskalation im Nahen Osten hat den Ölpreis innerhalb kürzester Zeit wieder deutlich ansteigen lassen und sorgt für neue Inflationssorgen. Gleichzeitig richtet sich heute Abend der Blick auf die FOMC Meeting Minutes, die Hinweise auf den weiteren Zinspfad der US-Notenbank liefern könnten. Die Kombination aus steigenden Energiepreisen, robustem Arbeitsmarkt und einer weiterhin restriktiven Federal Reserve könnte den Druck auf Risk Assets kurzfristig deutlich erhöhen.
Agenda
• Geopolitische Lage
• Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern und heute
• Märkte und Korrelationen im Überblick
• Risk Assets im Überblick
• DAX charttechnischer Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Nachdem sich die Lage zwischen den USA und dem Iran in den vergangenen Wochen zunächst deutlich entspannt hatte, ist die Situation innerhalb weniger Stunden erneut eskaliert.
Auslöser waren mehrere Angriffe auf kommerzielle Tanker in der Straße von Hormus. Nach Angaben westlicher Sicherheitsbehörden wurden mindestens drei Schiffe beschädigt. Besonders brisant ist dabei, dass auch ein großer LNG-Tanker betroffen gewesen sein soll. Die USA machen den Iran für die Angriffe verantwortlich.
Washington reagierte darauf unmittelbar. Die zuvor erteilte Sondergenehmigung, welche dem Iran trotz Sanktionen den Verkauf von Rohöl auf den Weltmarkt erlaubte, wurde wieder aufgehoben. Zusätzlich wurden erneut militärische Angriffe auf iranische Ziele durchgeführt. Der Iran wiederum sprach von einem Bruch der bisherigen Waffenstillstandsvereinbarung und kündigte an, alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz seiner nationalen Interessen zu ergreifen.
Damit gerät der erst vor wenigen Wochen vereinbarte Waffenstillstand massiv unter Druck.
Besonders kritisch bleibt dabei die Straße von Hormus. Rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels sowie ein erheblicher Teil des globalen LNG-Transports laufen täglich durch diese Meerenge. Bereits kleinere militärische Zwischenfälle reichen aus, um die Risikoaufschläge am Energiemarkt deutlich steigen zu lassen.
Genau das sehen wir aktuell.
Der Ölpreis konnte innerhalb kürzester Zeit wieder deutlich zulegen und preist erneut geopolitische Risiken ein. Sollte sich die Lage weiter verschärfen oder sogar die Schifffahrt beeinträchtigt werden, dürfte sich dieser Aufwärtsdruck fortsetzen.
Für die Finanzmärkte entsteht daraus ein sehr problematisches Szenario.
Steigende Energiepreise wirken direkt inflationstreibend. Genau in einer Phase, in der sich die Inflation zuletzt langsam stabilisierte und viele Marktteilnehmer wieder auf eine dovishere Fed und keine Zinserhöhungen hofften.
Hinzu kommt der überraschend schwache US-Arbeitsmarktbericht (NFP) aus der vergangenen Woche.
Genau deshalb rückt der heutige Abend so stark in den Fokus.
Sollten die FOMC Minutes einen weiterhin restriktiven oder sogar hawkischen Ton bestätigen, könnte sich der Markt erneut auf einen längeren Zeitraum hoher Zinsen einstellen. Das wäre kurzfristig belastend für Aktien, Kryptowährungen und andere Risk Assets.
Fundamentale Wirtschaftsdaten
Rückblick auf Dienstag
Der Dienstag verlief aus makroökonomischer Sicht insgesamt vergleichsweise ruhig.
Fed-Gouverneurin Bowman sprach erneut und bekräftigte ihre grundsätzlich restriktive Haltung. Neue geldpolitische Impulse blieben allerdings aus.
Die ADP-Daten sowie die Handelsbilanz standen zwar auf der Agenda, sorgten jedoch kaum für nachhaltige Marktbewegungen.
Interessanter war dagegen die Entwicklung der Inflationserwartungen der New York Fed.
Die One-Year Consumer Inflation Expectations stiegen von 3,5 % auf 3,7 %.
Damit rechnen Verbraucher mittlerweile wieder mit einer höheren Inflation in den kommenden zwölf Monaten. In Verbindung mit den steigenden Energiepreisen ist dies ein Faktor, den die Federal Reserve sehr genau beobachten dürfte.
Auch der erfolgreiche Börsenstart von SpaceX sorgte zunächst für Aufmerksamkeit. Nach dem starken Auftakt setzten jedoch erste Gewinnmitnahmen ein. Der Nasdaq geriet dadurch zusätzlich unter Druck.
Ausblick auf Mittwoch
Heute steht deutlich mehr auf der Agenda.
Nachmittags erscheinen zunächst die US-Rohöllagerbestände.
Die Erwartungen liegen bei einem Rückgang um 1,9 Millionen Barrel nach zuletzt -3,775 Millionen Barrel.
Gerade vor dem Hintergrund der erneuten Nahost-Eskalation dürften diese Daten heute eine besonders hohe Aufmerksamkeit erhalten. Sollten die Lagerbestände erneut stärker fallen als erwartet, könnte dies die Sorge über eine knapper werdende Versorgung zusätzlich verstärken und den Ölpreis weiter antreiben.
Am frühen Abend folgt anschließend EZB-Direktorin Isabel Schnabel.
Da sich die Inflation in Europa zuletzt etwas beruhigt hatte, dürfte insbesondere interessant werden, ob die jüngsten Entwicklungen am Energiemarkt ihre Einschätzung verändern.
Später folgt die Auktion zehnjähriger US-Staatsanleihen.
Diese Auktionen liefern wichtige Hinweise auf die Nachfrage institutioneller Investoren nach langfristigen Staatsanleihen und geben Rückschlüsse auf die Einschätzung des Kapitalmarktes hinsichtlich Inflation und Zinspffad.
Das absolute Highlight des Tages folgt jedoch um 20:00 Uhr.
Mit den FOMC Meeting Minutes erhalten die Marktteilnehmer detaillierte Einblicke in die Diskussionen der letzten Sitzung der Federal Reserve.
Entscheidend wird sein, ob innerhalb des Offenmarktausschusses bereits Hinweise auf zukünftige Zinsschritte oder veränderte Inflationsrisiken diskutiert wurden.
Nach den schwachen Arbeitsmarktdaten und der neuen Eskalation im Nahen Osten besitzen diese Minutes heute erhebliches Marktpotenzial.
Zusätzlich startet heute offiziell die Berichtssaison. Nach US-Börsenschluss veröffentlicht PepsiCo seine Quartalszahlen und eröffnet damit die Earnings Season.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil konnte infolge der geopolitischen Eskalation innerhalb kurzer Zeit rund sechs Prozent zulegen.
Wie bereits mehrfach in den vergangenen Analysen angesprochen, war der Bereich um 72 US-Dollar die entscheidende Widerstandszone.
Diese wurde nun dynamisch überwunden.
Damit rücken für mich kurzfristig zunächst die Bereiche um 77 Dollar sowie anschließend das Apriltief bei rund 79 Dollar in den Fokus.
Sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter verschärfen oder keine schnelle diplomatische Lösung gefunden werden, halte ich mittelfristig sogar einen erneuten Anstieg in Richtung 90 Dollar für möglich.
Erst wenn der Bereich um 72 Dollar nachhaltig zurückerobert und anschließend wieder unterschritten wird, würde sich das bullische Bild im Ölpreis vorerst wieder eintrüben.
US-Staatsanleihen
Auch am Anleihemarkt war die Entwicklung eindeutig.
Die Renditen stiegen über sämtliche Laufzeiten deutlich an.
Dreijährige Staatsanleihen legten knapp zwei Prozent zu.
Fünfjährige Staatsanleihen stiegen ebenfalls rund zwei Prozent.
Zehnjährige Renditen gewannen etwa 1,85 Prozent.
Selbst die 30-jährigen US-Staatsanleihen konnten nochmals rund 1,45 Prozent zulegen.
Die Erklärung bleibt dieselbe.
Steigende Energiepreise erhöhen die Inflationsrisiken.
Steigende Inflation reduziert die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Zinssenkungen.
Damit bleiben die Finanzierungsbedingungen restriktiv und das Umfeld belastet insbesondere Wachstumswerte und andere Risk Assets.
US-Dollar (DXY)
Auch der Dollar profitierte erneut.
Der DXY konnte sich oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 101 Punkten etablieren.
Solange wir oberhalb von 100,5 bis 100,6 Punkten handeln, bleibt das kurzfristige Bild konstruktiv.
Die nächsten Zielzonen liegen für mich bei 101,5 sowie anschließend im Bereich von 102 Punkten.
Gerade in geopolitischen Unsicherheitsphasen profitiert der Dollar regelmäßig von seiner Rolle als sicherer Hafen.
Volatilitätsindex (VIX)
Der VIX stieg gestern um knapp vier Prozent an.
Mit aktuell rund 16 Punkten bleibt das Niveau allerdings weiterhin deutlich unter der kritischen Marke von 20 Punkten.
Das zeigt, dass die Marktteilnehmer zwar Risiko reduzieren, bislang aber noch keine ausgeprägte Panik eingepreist wird.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia konnte den Handelstag trotz der allgemeinen Marktschwäche leicht positiv abschließen.
Dennoch bleibt die Zone um 200 Dollar weiterhin der entscheidende Widerstand.
Solange dieser Bereich nicht nachhaltig überwunden wird, bleiben für mich zunächst die Unterstützungen bei 190 sowie anschließend 186 Dollar wahrscheinlicher.
Erst oberhalb von 200 Dollar würde sich das technische Bild wieder deutlich aufhellen und Raum bis 208 beziehungsweise 212 Dollar eröffnen.
Bitcoin
Bitcoin zeigte erneut relative Schwäche.
Nach dem starken Abverkauf am Montag konnte sich der Markt zwar kurzfristig stabilisieren.
Das gestrige Minus von rund 1,2 Prozent sowie das heutige Unterschreiten des gestrigen Tagestiefs bestätigen zunächst das bearish geprägte Gesamtbild.
Auf der Oberseite bleiben die Bereiche um 65.000, 65.700 sowie 67.000 Dollar die entscheidenden Widerstände.
Solange diese Marken nicht zurückerobert werden, bleibe ich auf der Short-Seite positioniert.
S&P 500
Der S&P 500 scheiterte erneut im Bereich der Allzeithochs.
Bereits zum dritten Mal in Folge gelang kein neues Rekordhoch.
Sollte sich die geopolitische Lage weiter verschlechtern und gleichzeitig die FOMC Minutes restriktiv ausfallen, sehe ich zunächst Potenzial bis 7.500 Punkte.
Unterhalb von 7.475 Punkten würde sich die Korrektur in Richtung 7.400 Punkte ausweiten.
Erst oberhalb von 7.600 Punkten würde sich das bullische Szenario wieder deutlich verbessern.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigte gestern ebenfalls deutliche Schwäche.
Nach dem Bruch der wichtigen Unterstützung um 29.500 Punkte fiel der Index bis in den Bereich von 29.000 Punkten zurück.
Fundamental spricht aktuell wenig für aggressive Long-Positionen.
Sollte das Wochentief bei rund 28.860 Punkten unterschritten werden, rücken 28.500 sowie anschließend 28.175 Punkte in den Fokus.
Erst oberhalb von 29.500 Punkten beziehungsweise nach einer deutlichen Stabilisierung im Bereich um 29.000 Punkte würde sich das kurzfristige Bild wieder verbessern.
Dow Jones
Auch der Dow Jones notierte nach dem neuen Allzeithoch wieder schwächer.
Kurzfristig bleibt für mich zunächst die Unterstützung bei 52.500 Punkten entscheidend.
Darunter rückt der Bereich um 52.000 Punkte in den Fokus.
Für neue Long-Positionen möchte ich zunächst wieder eine Stabilisierung oberhalb von 53.000 Punkten sehen.
DAX charttechnischer Ausblick
Auch der DAX geriet gestern massiv unter Druck.
Mit einem Tagesverlust von rund 1,4 Prozent wurde die wichtige Unterstützungszone um 25.500 Punkte dynamisch unterschritten.
Heute konnte der Markt diesen Bereich zwar nochmals testen, wurde dort jedoch erneut verkauft.
Aktuell notiert der DAX bereits im Bereich von rund 25.200 Punkten.
Aus technischer Sicht wird nun insbesondere die psychologisch wichtige Marke bei 25.000 Punkten entscheidend.
Sollte dort eine Stabilisierung einsetzen, könnte dies eine interessante Gelegenheit darstellen, um sich wieder in den übergeordneten Aufwärtstrend einzukaufen.
Bricht allerdings auch diese Unterstützung, dürfte sich die Korrektur zunächst weiter ausdehnen.
Für neue Long-Positionen würde ich aktuell Geduld bewahren.
Eine nachhaltige Rückeroberung der 25.500 Punkte oder eine deutliche Entspannung im Nahen Osten wären für mich die ersten Voraussetzungen, um wieder offensiver auf der Long-Seite aktiv zu werden.
Fazit
Die Märkte stehen aktuell an einem äußerst sensiblen Punkt.
Noch vor wenigen Tagen dominierte die Hoffnung auf eine allmählich lockerere Geldpolitik nach den zuletzt rückläufigen Inflationsdaten und schwachen NFP daten.
Mit der erneuten Eskalation im Nahen Osten kommt nun ein weiterer Unsicherheitsfaktor hinzu.
Steigende Ölpreise erhöhen das Risiko einer wieder anziehenden Inflation. Genau das wäre das ungünstigste Szenario für die Federal Reserve.
Sollte sich dieser Trend bestätigen, könnten Zinserhöhungen erneut nach vorne verschoben werden und die Notenbank einen restriktiveren Kurs beibehalten als vom Markt aktuell eingepreist wird.
Entsprechend hoch ist heute Abend die Bedeutung der FOMC Meeting Minutes.
Sollten diese einen weiterhin hawkischen Grundton erkennen lassen, während gleichzeitig die geopolitischen Spannungen bestehen bleiben, dürfte das kurzfristig zusätzlichen Druck auf Aktien, Kryptowährungen und andere Risk Assets ausüben.
Entspannt sich die Lage hingegen schnell und liefern die Minutes keine neuen restriktiven Überraschungen, könnte sich die aktuelle Korrektur ebenso schnell wieder auflösen.
Bis dahin bleibt Vorsicht jedoch das oberste Gebot. Die nächsten 24 bis 48 Stunden könnten richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Märkte in den kommenden Wochen werden.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Wünsche euch stabile Trades!
EURUSD Hat Aufwärtspotenzial, Solange der Steigende Kanal HältDer EURUSD bewegt sich weiterhin innerhalb einer steigenden Kanalstruktur, auch wenn der Kurs aktuell eine kurzfristige Korrektur durchläuft. Der jüngste Rückgang hat den Preis erneut in die Nähe der unteren Kanalbegrenzung geführt, die nun als wichtige Unterstützungszone für Käufer dient.
Solange diese Unterstützungszone verteidigt wird, bleibt die Chance auf eine Erholung bestehen. Eine bullische Reaktion an der unteren Kanalbegrenzung könnte ein erstes Signal dafür sein, dass Käufer wieder in den Markt zurückkehren. Wenn sich die Erholung fortsetzt, könnte der Preis zunächst in Richtung der Kanalmitte steigen, bevor eine weitere Bewegung zur oberen Kanalbegrenzung im Bereich von 1,15300–1,15400 möglich wird.
Das bullische Szenario würde jedoch an Stärke verlieren, wenn der Kurs die Unterstützung des Kanals nicht halten kann und unter diese Struktur fällt. In diesem Fall könnte der Verkaufsdruck erneut dominieren und die aktuelle Marktstruktur verändern.
Trader sollten besonders auf Candlestick-Bestätigungen im Unterstützungsbereich sowie auf die Stärke der Käufer achten, bevor sie eine Entscheidung treffen. Risikomanagement bleibt bei einem solchen Setup entscheidend.
Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar, wenn Sie eine zusätzliche Einschätzung zu diesem Setup haben!
Gold korrigiert fertig – Aufwärtsziel 4.250 USDGold bewegt sich weiterhin innerhalb eines klar definierten Aufwärtskanals, was zeigt, dass die Erholungsdynamik intakt bleibt. Nach der jüngsten Korrektur nähert sich der Preis einer wichtigen Nachfragezone nahe der unteren Begrenzung des Kanals.
Diese Zone könnte für Käufer entscheidend sein. Wenn sie erfolgreich verteidigt wird, könnte Gold wieder ansteigen und seine Aufwärtsbewegung in Richtung 4.250 USD fortsetzen.
Solange der Preis über dieser Nachfragezone bleibt und die Struktur des Aufwärtskanals respektiert, bleibt das bullische Szenario bevorzugt. Ein klarer Bruch unter diese Unterstützung würde die aktuelle Struktur jedoch schwächen.
Warten Sie wie immer auf eine klare Price-Action-Bestätigung, bevor Sie eine Position eröffnen, und achten Sie auf ein angemessenes Risikomanagement. Viel Erfolg beim Trading!
Goldanalyse im SeitwärtstrendNach dem kurzfristigen Anstieg beginnen Long-Investoren Gewinne mitzunehmen. Gleichzeitig haben der US-Dollar und die US-Staatsanleiherenditen leicht zugenommen, wodurch die Aufwärtsdynamik des Goldpreises nachgelassen hat und sich das Edelmetall in eine Konsolidierungsphase auf hohem Niveau begeben hat. Der Widerstandsbereich liegt zwischen 4155 und 4170; bei Kurserholungen in diesen Bereich kommt es meist zu einem Druck nach unten, sodass hier Short-Positionen eröffnet werden können. Der stärkere maßgebliche Widerstand befindet sich um 4200. Mehrere Testläufe konnten diesen Wert nicht dauerhaft überwinden – er stellt die entscheidende kurzfristige Trennlinie zwischen Bullen und Bären dar. Die Aufwärtsbewegung der Erholung setzt sich nur fort, wenn der Preis diesen Bereich dauerhaft übersteigt.
Der unmittelbare kurzfristige Support bei 4130 bildet die tägliche Trennlinie für starke und schwache Kurstendenzen. Halten die Preise diesen Wert bei Rückgängen, bleibt die Seitwärtsstruktur erhalten. Der tiefere Supportbereich von 4100 bis 4120 eignet sich zum Einstieg in Long-Positionen bei günstigen Kursen, sobald Stabilisierungssignale erkennbar sind. Ich teile täglich Handelsstrategien.
Bärische Faktoren, die den aktuellen Rücksetzer verursachen 📉 Bärische Faktoren, die den aktuellen Rücksetzer verursachen (sie begrenzen die Erholung und lösten den gestrigen starken Kurssturz aus)
🚀 1. Fed-Gouverneur Waller äußerte sich am Montag restriktiv („hawkish“) und rückte damit die Eindämmung der Inflation wieder in den Mittelpunkt der Geldpolitik.
Fed-Gouverneur Waller erklärte öffentlich, dass die Aufwärtsrisiken für die Inflation derzeit schwerer wiegen als die Abwärtsrisiken für den Arbeitsmarkt. Er betonte, dass das vorrangige Ziel der Fed weiterhin das Erreichen der Inflationsmarke von 2 % sei; die Zentralbank werde die Option auf künftige Zinserhöhungen nicht allein aufgrund schwacher Arbeitsmarktdaten eines einzigen Monats aufgeben und halte sich somit die Tür für eine Zinserhöhung im September offen.
Diese Äußerungen ließen die zu Handelsbeginn vorherrschende bullische Stimmung sofort umschlagen. Der US-Dollar-Index erholte sich von seinen Tiefstständen und stieg über die Marke von 100,85, während die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen wieder über 4,48 % kletterte. Da Gold keinen Zinsertrag abwirft, erhöhten die steigenden Anleiherenditen unmittelbar die Opportunitätskosten für das Halten dieses Edelmetalls. Infolgedessen sicherten sich bullisch eingestellte Händler, die vom frühen Höchststand bei 4202 profitiert hatten, rasch ihre Gewinne und stiegen aus ihren Positionen aus. Der Goldpreis brach kurzfristig um mehr als 80 Punkte ein und fiel auf ein Tief von 4127 – dies war der unmittelbare Auslöser für den Rücksetzer.
💲 2. Nachrichten über Transitgebühren in der Straße von Hormus lenkten Kapital aus „sicheren Häfen“ um und begünstigten den US-Dollar gegenüber Gold.
Der Iran schlug vor, von Handelsschiffen, die die Straße von Hormus passieren, Transitgebühren zu erheben; dies schürte am Markt Sorgen hinsichtlich der Sicherheit der Schifffahrt im Nahen Osten. Anstatt in Gold zu fließen, strömte Kapital, das traditionell in „sichere Häfen“ investiert wird, in auf US-Dollar lautende Anlagen. Es entstand ein gegenläufiger Markttrend – Kauf von Dollar bei gleichzeitigem Verkauf von Gold –, der die Aufwärtsdynamik des Goldpreises weiter dämpfte und den Rücksetzer verstärkte.
DAX Tagesausblick 08. Juli - SpaceX im Fokus vor FOMC Minutes!Der heutige Tagesausblick erscheint ausnahmsweise mit leichter Verspätung. An der Ausgangslage hat sich bislang jedoch nur wenig verändert. Nach neuen Allzeithochs im DAX und einer starken Vorwoche richtet sich der Fokus der Märkte nun auf die morgigen FOMC Meeting Minutes sowie auf die heutige Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen.
Agenda
• Geopolitische Lage
• Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern & heute
• Märkte & Korrelationen im Überblick
• Risk Assets im Überblick
• DAX charttechnischer Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Im Nahen Osten bleibt die Lage insgesamt angespannt, ohne dass es bislang zu einer erneuten Eskalation gekommen ist. Nachdem zuletzt zwei Handelsschiffe nahe der Straße von Hormus beschädigt wurden, notiert Öl zwar wieder etwas fester, der Markt geht aktuell jedoch weiterhin von einer stabilen Waffenruhe zwischen Israel/USA und dem Iran aus.
Gleichzeitig kündigte Saudi-Arabien an, alternative Exportkapazitäten weiter auszubauen, um langfristig unabhängiger von der Straße von Hormus zu werden. Insgesamt bleibt der geopolitische Risikoaufschlag damit überschaubar, auch wenn jederzeit neue Schlagzeilen für kurzfristige Volatilität sorgen können.
Auch aus Asien gab es keine größeren Überraschungen. Der Fokus lag vielmehr auf dem Technologiesektor, nachdem Samsung trotz starker Quartalszahlen deutlich unter Druck geriet und damit den gesamten Halbleitersektor belastete. Gleichzeitig richtet sich der Blick heute auf die Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq, wodurch insbesondere KI- und Technologiewerte im Mittelpunkt stehen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten
Die gestrigen Konjunkturdaten zeichneten insgesamt ein gemischtes Bild.
Der S&P Global Services PMI fiel mit 51,2 Punkten leicht unter die Erwartungen und signalisiert weiterhin moderates Wachstum im US-Dienstleistungssektor.
Auch der ISM Non-Manufacturing PMI blieb mit 54,0 Punkten leicht unter den Erwartungen, befindet sich jedoch weiterhin klar oberhalb der 50-Punkte-Marke und signalisiert damit Expansion der US-Wirtschaft.
Positiv für die Inflationsentwicklung war der ISM Prices Index, der mit 67,7 Punkten deutlich unter dem Vormonat von 71,3 Punkten lag. Der Preisdruck nimmt somit weiter leicht ab, was grundsätzlich positiv für die Federal Reserve ist.
Von Seiten der Notenbanken blieb der Tenor ebenfalls unverändert. EZB-Präsidentin Lagarde sowie Schnabel und Lane betonten erneut den datenabhängigen Kurs der EZB. FED-Mitglied Waller erklärte ebenfalls, dass die kommenden Inflations- und Arbeitsmarktdaten entscheidend für den weiteren Zinspfad bleiben.
Der Fokus verschiebt sich damit vollständig auf die morgigen FOMC Meeting Minutes, welche neue Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick liefern dürften.
Heute selbst stehen lediglich einige Reden von Notenbankvertretern auf der Agenda. Der eigentliche Schwerpunkt liegt jedoch klar auf der heutigen SpaceX-Aufnahme in den Nasdaq sowie den morgigen FOMC Minutes.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Öl konnte sich heute Morgen leicht erholen und notiert aktuell im Bereich von 69 Dollar. Damit testen wir erneut die entscheidende Widerstandszone zwischen 69,0 und 69,3 Dollar.
Sollte sich der Ölpreis nachhaltig darüber etablieren, sehe ich kurzfristig Potenzial bis 72 Dollar, wo sowohl das Jahres-Open als auch das Wochenhoch der Vorwoche verlaufen. Sollte sich die geopolitische Lage erneut verschärfen, wäre anschließend sogar ein Anstieg bis 77 Dollar denkbar.
Scheitert der Ausbruch erneut und fällt Öl wieder unter 68 Dollar, bleibt mein bearishes Szenario mit Zielen bei 65 beziehungsweise 64 Dollar bestehen.
US-Staatsanleihen
Nach den schwächeren Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche zeigen die Staatsanleihen heute wieder leichte Stärke. Die Renditen steigen über nahezu alle Laufzeiten moderat an. Der Markt wartet offensichtlich auf neue Impulse durch die morgigen FOMC Minutes.
US-Dollar
Der Dollar konnte sich ebenfalls stabilisieren. Die Zone zwischen 100,5 und 100,6 Punkten hielt wie erwartet und aktuell notiert der DXY wieder oberhalb der 101-Punkte-Marke.
Gelingt nun der nachhaltige Ausbruch über 101 Punkte, bleibt für mich 101,5 Punkte das nächste Ziel. Scheitert dieser Versuch erneut, rückt der Bereich um 100,5 Punkte wieder in den Fokus.
Volatilität
Der VIX fiel gestern erneut auf 15,8 Punkte und signalisiert weiterhin ein sehr entspanntes Marktumfeld. Von erhöhter Angst oder Risikoaversion ist aktuell wenig zu erkennen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia konnte gestern leicht zulegen, notiert mit rund 195 Dollar jedoch weiterhin unter der entscheidenden 200-Dollar-Marke.
Solange diese Zone nicht zurückerobert wird, bleibt mein kurzfristiger Fokus auf den Unterstützungen bei 190 und anschließend 186 Dollar.
Bitcoin
Bitcoin verteidigte erneut erfolgreich die 61.000-Dollar-Marke.
Kurzfristig bleibt das Bild dadurch konstruktiv. Übergeordnet bleibt die Abwärtsstruktur jedoch bestehen, solange die Widerstände bei 65.000, 65.700 und schließlich 67.000 Dollar nicht überwunden werden.
S&P 500
Der S&P 500 schloss gestern knapp 0,85 % im Plus und notiert weiterhin unmittelbar unter seinen Allzeithochs.
Solange wir oberhalb von 7.500 Punkten bleiben, bleibt mein bullisches Szenario mit neuen Allzeithochs vollständig intakt. Ein Ausbruch über das gestrige Tageshoch könnte kurzfristig den Weg Richtung 7.650 bis 7.700 Punkte freimachen.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigt aktuell etwas mehr Schwäche als die übrigen US-Indizes. Verantwortlich hierfür sind vor allem Gewinnmitnahmen im Halbleitersektor vor der heutigen SpaceX-Aufnahme.
Solange wir unter 29.500 Punkten handeln, bleibe ich kurzfristig vorsichtig und sehe weiteres Potenzial bis 29.000 Punkte. Dort beziehungsweise am Wochentief der KW26 bei rund 28.880 Punkten erwarte ich erneut verstärkt Käufer.
US30
Der Dow Jones bleibt dagegen einer der stärksten US-Indizes.
Mit neuen Allzeithochs oberhalb von 53.000 Punkten bleibt der Aufwärtstrend vollständig intakt. Die nächste Zielzone liegt aus meiner Sicht im Bereich von 53.500 Punkten, solange keine stärkeren Gewinnmitnahmen einsetzen.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Auch der DAX bleibt grundsätzlich sehr bullish.
Gestern wurde erneut ein Allzeithoch markiert, gleichzeitig entstand jedoch eine Doji-Kerze, welche auf erste Unsicherheit nach dem starken Anstieg hindeutet.
Heute Morgen testen wir bereits das gestrige Tagestief. Gelingt hier kein nachhaltiger Rebound, rückt zunächst die Zone zwischen 25.600 und 25.630 Punkten in den Fokus.
Die aus meiner Sicht interessanteste Unterstützungszone liegt jedoch weiterhin zwischen 25.500 und 25.375 Punkten. Ein erfolgreicher Retest dieses Bereichs könnte die Grundlage für den nächsten Aufwärtsimpuls bilden.
Übergeordnet bleibt das Bild bullish. Kurzfristige Gewinnmitnahmen nach den starken Kursanstiegen der vergangenen Tage wären jedoch keineswegs überraschend.
Fazit
Die Märkte befinden sich weiterhin in einem konstruktiven Umfeld. Die Inflation zeigt erste Entspannungstendenzen, die Wirtschaft bleibt robust und die Zentralbanken verfolgen weiterhin einen datenabhängigen Kurs.
Heute richtet sich der Fokus vor allem auf die Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq, während morgen mit den FOMC Meeting Minutes das wichtigste Makroereignis der Woche ansteht.
Charttechnisch bleibt der DAX oberhalb der Unterstützungszonen bullish, kurzfristige Konsolidierungen sollten nach den jüngsten Allzeithochs jedoch einkalkuliert werden.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag und wie immer stabile Trades.
Keine Anlageberatung – ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
GBPUSD H4: Momentum Richtung SchlüsselwiderstandNach einer kräftigen Erholung von der H4-Unterstützung nähert sich GBPUSD erneut dem Widerstandsbereich bei 1,3440–1,3460. Gleichzeitig bildet der Kurs weiterhin höhere Tiefs, was darauf hindeutet, dass die Käufer den Trend weiterhin kontrollieren.
Bleibt die Kaufdynamik erhalten, dürfte GBPUSD seine Aufwärtsbewegung fortsetzen und den gesamten Widerstandsbereich erneut testen, bevor eine stärkere Gegenreaktion einsetzt.
TP: 1,3455
SL: 1,3335
Diese Analyse spiegelt lediglich meine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
GBPUSD H3: Der Aufwärtskanal Gibt Weiter Den Takt VorGBPUSD bewegt sich weiterhin innerhalb eines sauberen Aufwärtskanals. Jede Korrektur wird zügig aufgefangen, was auf anhaltendes Kaufinteresse hindeutet. Aktuell setzt der Kurs leicht an die dynamische Unterstützung des Kanals zurück und zeigt erste Anzeichen einer Stabilisierung.
Solange die untere Begrenzung des Kanals nicht unterschritten wird, bleibt das bullische Szenario bestehen. Eine Erholung von der aktuellen Zone könnte GBPUSD in Richtung 1,3465–1,3480 führen.
TP: 1,3465
SL: 1,3330
Diese Analyse spiegelt lediglich meine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
GBPUSD H3: Reicht der Trend für den Ausbruch?GBPUSD hat sich seit Ende Juni deutlich erholt und konsolidiert nun direkt unter dem Widerstandsbereich bei 1,3390. Dass der Kurs weiterhin oberhalb der Aufwärtstrendlinie bleibt, zeigt, dass die Käufer nach wie vor die Kontrolle behalten.
Gelingt ein klar bestätigter Ausbruch über den aktuellen Widerstand, dürfte sich die Aufwärtsbewegung bis in den Bereich von 1,3460 fortsetzen – dem nächsten wichtigen Widerstand im H3-Chart.
TP: 1,3460
SL: 1,3330
Diese Analyse spiegelt lediglich meine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
Zwei psychologische Fallen, die Trader ihre Objektivität kostenIm Trading liegt das Problem manchmal nicht im Markt, sondern darin, wie Trader den Markt wahrnehmen. Zwei der häufigsten und zugleich gefährlichsten psychologischen Fehler sind Selbstüberschätzung und Bestätigungsfehler. Sie führen dazu, dass Trader nicht mehr auf der Grundlage von Daten analysieren, sondern Entscheidungen aufgrund ihres Egos, ihrer Emotionen und persönlichen Erwartungen treffen.
Selbstüberschätzung tritt häufig nach einer Serie erfolgreicher Trades auf. Wenn alles gut läuft, glauben viele Trader, den Markt besonders gut lesen zu können. Dadurch erhöhen sie ihre Positionsgröße, verzichten auf Stop-Loss-Orders oder unterschätzen das Risikomanagement. Doch der Markt interessiert sich nicht dafür, wie viele Trades Sie zuvor gewonnen haben. Schon eine einzige subjektive Entscheidung kann alle bisherigen Gewinne zunichtemachen. Deshalb gilt: Je erfolgreicher Sie sind, desto disziplinierter sollten Sie handeln – nur nach Plan einsteigen, ein konstantes Risiko pro Trade beibehalten und jede Entscheidung dokumentieren.
Der Bestätigungsfehler ist auf eine andere Weise gefährlich. Dabei suchen Trader nur nach Signalen, die ihre eigene Meinung unterstützen, und ignorieren widersprüchliche Informationen. Wer auf steigende Kurse hofft, sieht nur Kaufsignale. Wer bereits eine Short-Position hält, sucht nach Gründen, warum der Markt weiter fallen sollte – selbst wenn sich die Marktstruktur bereits verändert hat. In diesem Moment analysieren Trader den Markt nicht mehr objektiv, sondern versuchen lediglich zu beweisen, dass sie recht haben.
Um dies zu vermeiden, sollten Sie sich vor jedem Trade bewusst Gegenfragen stellen: „Was passiert, wenn sich der Markt in die entgegengesetzte Richtung bewegt?“, „Welches Signal würde meine Analyse ungültig machen?“ und „Übersehe ich wichtige Unterstützungs- oder Widerstandszonen oder eine entscheidende Marktstruktur?“ Solche Fragen helfen dabei, einen klaren Kopf zu bewahren und nicht in einer einseitigen Sichtweise gefangen zu bleiben.
Ein professioneller Trader muss nicht immer recht haben. Entscheidend ist die Fähigkeit, zu erkennen, wann man falsch liegen könnte, das Risiko zu kontrollieren, bevor der Markt dies bestätigt, und bereit zu sein, die eigene Einschätzung anzupassen, sobald neue Daten vorliegen.
Fazit:
Der Markt belohnt nicht die selbstbewusstesten Trader, sondern diejenigen, die diszipliniert, flexibel und objektiv bleiben. Wer sich im Trading kontinuierlich verbessern möchte, sollte lernen, das eigene Ego zu kontrollieren, die eigene Marktmeinung regelmäßig zu hinterfragen und vor jedem Trade einen klar definierten Invalidierungspunkt festzulegen.
SPX500 H4: Wenn die Käufer das Steuer nicht aus der Hand gebenDer SPX500 etzt seine positive Erholungsphase fort, nachdem er im Bereich um 7.300 einen Boden gebildet hat. Der Kurs notiert aktuell bei rund 7.520 und folgt einer kurzfristigen Aufwärtstrendlinie, was zeigt, dass die Käufer nach den Korrekturen weiterhin die Kontrolle behalten.
Besonders hervorzuheben ist, dass sich der Kurs der Marke von 7.523 nähert. Wenn sich der SPX500 stabil über diesem Bereich hält und weiter nach oben ausbricht, könnte sich die Aufwärtsdynamik bis in den Bereich von 7.681 ausweiten. Dies ist der nächste wichtige Widerstand, den es im aktuellen bullischen Szenario zu beachten gilt.
Handelsplan:
Einstieg (Entry): Fokus auf BUY (Kauf), solange sich der Kurs über 7.523 hält und ein Bestätigungssignal für den Anstieg zeigt.
Kursziel (Take Profit): 7.681.
Invalidierung des Szenarios: Wenn der SPX500 den H4-Chart unter 7.450 schließt, schwächt sich die kurzfristige Aufwärtsdynamik ab.
Dies ist eine persönliche Markteinschätzung und keine Anlageberatung. Lasst uns gemeinsam eine starke Trading-Community aufbauen!
EURUSD H4: Erholung setzt sich fortDer EURUSD (H4) setzt seine Erholung nach dem Ausbruch aus der Bodenzone um 1.1330 fort. Der Kurs notiert aktuell um 1.1440 und behält seine kurzfristige Aufwärtsstruktur bei, was zeigt, dass der Kaufdruck weiterhin intakt ist.
Aus technischer Sicht fungiert die Zone um 1.1420 als kurzfristige Unterstützung. Sollte sich der EURUSD weiterhin über diesem Bereich halten, könnte der Kurs abprallen und die Zielzone bei 1.1525 anvisieren. Dies ist der nächste wichtige Widerstand, den es im aktuellen Erholungsszenario zu beachten gilt.
Entry Focus: Bevorzugt BUY (Kaufpositionen), solange sich der Kurs über 1.1420 hält und ein bullisches Bestätigungssignal vorliegt.
Invalidation: Das Bullen-Szenario ist hinfällig, wenn der EURUSD auf dem H4-Chart unter 1.1400 schließt.
Viel Erfolg beim Traden!
XAUUSD: Wahrscheinliche Trendumkehr – nicht verpassen!Ich rechne bei XAUUSD mit einer Trendumkehr und einem möglichen Kursrückgang in Richtung 4.130.
Dieser Bereich könnte sich als entscheidende Zone erweisen: Entweder prallt der Kurs dort ab oder er durchbricht den Widerstand nach oben und setzt seinen Aufwärtstrend fort.
Ich bevorzuge derzeit das Szenario einer bärischen Trendumkehr.






















