Der Abwärtstrend bei Gold bleibt unverändertDer Abwärtstrend bei Gold bleibt unverändert. 📉
🔥1. Gold-ETFs verzeichneten weiterhin umfangreiche Rücknahmen, was darauf hindeutet, dass die Stimmung institutioneller Langzeitinvestoren pessimistisch bleibt.
Zum 30. Juni beliefen sich die Bestände des SPDR Gold ETF auf 1.004,152 Tonnen, was einem kumulierten Rückgang von über 17 Tonnen in den vorangegangenen vier Handelstagen entspricht. Erst gestern blieben die Bestände stabil, was auf ein Ende des Abwärtstrends hindeutet. Es gab keine nennenswerten Zukäufe von langfristigen Fonds, um ihre Bestände aufzustocken; lediglich kurzfristig orientierte Spekulationsfonds setzten auf eine Erholung nach dem Überverkauf.
Spekulationsfonds an der COMEX sind generell pessimistisch. Während der Erholung wurden Long-Positionen hauptsächlich genutzt, um Positionen bei Kursanstiegen zu reduzieren. Zahlreiche zuvor im Tiefpunkt festgefahrene Positionen akkumulierten sich im Bereich von 4.090 bis 4.115. Der Anstieg der Goldpreise in diesen Bereich löste konzentrierte Gewinnmitnahmen aus, die den Hauptgrund für den Rückgang der Goldpreise von 4115 auf 4030 bildeten.
🔔2. Der US-Arbeitsmarkt zeigt sich insgesamt robust, wobei heute Abend das Risiko unerwartet starker Daten zu den Beschäftigtenzahlen außerhalb der Landwirtschaft besteht.
Obwohl die ADP-Daten schwächer ausfielen, verschlechterten sich die JOLT-Daten zu offenen Stellen, Lohnwachstum in Unternehmen und Entlassungen nicht durchweg. Die Markterwartung liegt bei 110.000 neuen Stellen außerhalb der Landwirtschaft im Juni, einer Arbeitslosenquote von 4,3 % und einem Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne um 3,5 % im Jahresvergleich. Der US-Finanzminister deutete im Vorfeld an, dass möglicherweise stärkere Arbeitsmarktdaten vorliegen. Sollten sowohl die Beschäftigungszahlen als auch die Löhne die Erwartungen übertreffen, wird sich der kurzfristige positive Effekt der ADP-Daten voll entfalten und die Goldpreise werden ihren starken Rückgang fortsetzen. Fonds zögern heute, Long-Positionen einzugehen, die Marktliquidität nimmt ab und die Volatilität sinkt.
Harmonisches Muster
XAUUSD: Die Erholung verliert an KraftGold erholte sich von 3.950–4.000 USD bis in den Bereich 4.040–4.060 USD, doch die Käufer zeigen noch keine klare Stärke.
Wird Gold in dieser Zone erneut abgewiesen, könnte der Preis wieder 4.000 USD testen. Darunter rückt 3.950 USD in den Fokus.
Aktuell bleibt die Bewegung eher ein Pullback innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends.
Technische Analyse XAUUSD (H2): Bären behalten die KontrolleXAUUSD (H2) steht weiterhin unter Druck, nachdem sich im Bereich von 4.300 – 4.350 ein Rounded-Top-Muster (rundes Top) gebildet hat. Zuvor gab es einen klaren Bearish Breakdown, und der Markt verzeichnete kontinuierlich schwache Erholungsversuche. Dies zeigt, dass die Verkäufer (Bären) den Haupttrend weiterhin dominieren.
Aus technischer Sicht ist die Zone um 4.100 als kurzfristiger Widerstand im Auge zu behalten. Sollte der Preis in diesen Bereich steigen, dort jedoch abgewiesen werden, könnte der Verkaufsdruck zurückkehren und XAUUSD in Richtung 3.950 drücken. Da sich der Kurs derzeit unterhalb wichtiger Widerstandszonen bewegt, deutet die aktuelle Aufwärtsbewegung eher auf eine technische Gegenreaktion (Erholung) als auf eine echte Trendwende hin.
Entry Focus: Bevorzugt SELL, wenn der Kurs in den Bereich von 4.080 – 4.100 steigt und dort charttechnische Abweisungssignale (Rejection) zeigt.
Invalidation: Das Bärenszenario ist hinfällig, sobald XAUUSD auf dem H2-Chart über 4.120 schließt.
Hinweis: Dies spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
GoldmarktanalyseAuf dem Tageschart befindet sich Gold nach einer Abwärtstrendphase in einer schwachen Konsolidierung. Der Goldpreis bewegt sich dauerhaft unter den kurzfristigen gleitenden Durchschnitten, der bärische Trend ist nach wie vor intakt. Jede Aufwärtsbewegung bietet eine Gelegenheit für Short-Positionen.
4060 stellt den kurzfristigen Widerstand dar, an dem der Preis bei Erholungen oft ins Stocken gerät. Der Bereich von 4070 bis 4090 ist der mittlere Druckbereich, während 4110 bis 4120 der stärkste Widerstand dieser Erholungswelle darstellt. Hier herrscht starker Verkaufsdruck, ein Ausbruch ist kaum möglich. Erst ein stabiler Schlusskurs über 4200 mildert die kurzfristige Schwäche vorläufig ab.
Auf der Unterseite ist 4020 die unmittelbare Unterstützung bei Korrekturen, runde Marke 4000 ist ein zentraler Konfliktpunkt zwischen Bullen und Bären. Der Bereich von 3960 bis 3940 ist die entscheidende Verteidigungslinie. Bei einem nachhaltigen Bruch unter diesen Bereich startet eine neue Abwärtsbewegung. Ich teile täglich Handelsstrategien.
Vorschau auf Walshs RedeBärische Faktoren dominieren den heutigen Goldmarkt. Gestern entstand eine Kerze mit langem unterem Schatten. Diese Erholung war lediglich das Schließen von Short-Positionen nach einem starken Kursrückgang, ohne dass langfristiges bullisches Kapital einfloss – sie zählt als Zwischenerholung im Abwärtstrend. Gold rutschte während der asiatischen Sitzung unter die Marke von 4000, wodurch neuer bärischer Schwung freigesetzt wurde und sich die generelle Kursneigung nach unten verschob.
Die Zentralbankkonferenz in Sintra mit der Rede des Fed-Beamten Walsh ist das zentrale Ereignis am Abend. Der Markt hat bereits im Vorfeld auf eine hawkishe Rhetorik und Aussichten auf eine restriktivere Geldpolitik eingepreist, was Gold bereits in der asiatischen Handelsstunde unter Druck setzte. Hawkishe Äußerungen von Walsh würden den US-Dollar sowie die Renditen der US-Staatsanleihen ansteigen lassen und den Goldpreis weiter beschleunigt fallen lassen. Selbst taubenfreundliche Bemerkungen können nur eine kurzfristige technische Erholung auslösen, ohne den mittelfristigen Abwärtstrend umzukehren.
Widerstandsniveaus:
Primärer kurzfristiger Widerstand: 3980–4000 (ehemalige Unterstützung, jetzt Widerstand mit hängigen Long-Positionen)
Sekundärer Widerstand: 4030–4035
Hauptwiderstand: 4060–4065 (Tageshoch von gestern, entscheidende Trennlinie zwischen Bullen und Bären)
Unterstützungsniveaus:
Kurzfristige Unterstützung: 3960–3970
Tagesstarke Unterstützung: 3940 (vorheriges Tief)
Endziel nach unten: 3900 (wird erreicht, sobald eine Stundenkerze unter 3960 schließt und programmierte Stop-Loss-Aufträge auslöst)
Handelsstrategie:
Verkauf: 3980–4000
Stop-Loss: 4018
Take-Profit: 3960, 3950, 3940
Goodyear Tire: Wichtiger Support im Wochenchart – kommt jetzt deGT Weekly, alt Bat Pattern (bullish): Wir befinden uns an einem sehr wichtigen Support-Level. Sollte sich die angezeigte grüne Zone als Support bestätigen, kann der Turnaround stattfinden. Es handelt sich allerdings um höhere Timeframes – das kann entsprechend lange dauern.
⚠️ Keine Finanzberatung, nur meine persönliche Meinung.
Rücksetzer vor dem nächsten Move? Grüne Zone im FokusVielleicht fallen wir noch einmal zurück in meine grün markierte Zone, bevor wir unseren Uptrend Richtung der blau markierten Zielzone fortsetzen. Das bullische Gartley-Pattern hat bereits eine Typ-1-Reaktion nach oben vollzogen. Sollte es eine weitere bullische Bestätigung geben, passend zu unserem Uptrend? Was glaubt ihr?
⚠️ Keine Finanzberatung, nur meine persönliche Meinung.
BlackBerry: Nach +500% ist der Höhenflug noch nicht vorbei?Nach einem bullishen Shark-to-5-0-Pattern sind wir bereits über 500 Prozent nach oben gestiegen. Mein Target befindet sich zwischen 40 und 140 $. Bleiben wir im Aufwärtstrend, oder sehen wir noch höhere Preise?
Da viele immer wieder danach fragen: Nein, ich bin kein Finanzberater und poste hier nur meine persönliche Meinung – bin aber auch offen für andere Sichtweisen!
⚠️ Keine Finanzberatung.
GCTS am Scheideweg: Turnaround oder Absturz auf 1,80$?🔥 GCTS am Scheideweg: Turnaround oder Absturz auf 1,80$?
Bearisches Pattern mit Korrektur Richtung TP1. Unser erstes Preisziel (TP1) wurde erreicht. Kommt jetzt der Turnaround in Richtung 4-6 $, oder steigen wir bis zum PRZ und korrigieren weiter in Richtung 1,80 Dollar? Was ist eure Meinung dazu? Schreibt es in die Kommentare!
⚠️ Keine Finanzberatung, nur meine persönliche Einschätzung.
Gold:Hält JIXan seiner,Verkaufen bei Kursanstiegen-StrategiefestGold: Hält JIX an seiner „Verkaufen bei Kursanstiegen“-Strategie fest?
Aktuelle Zeit: Mittwoch, 1. Juli 2026
Meine Damen und Herren, gestern Abend fiel der Goldpreis auf ein Tief von 3943, bevor er sich kräftig auf 4116 erholte; aktuell schwankt der Preis um 4080.
Diese Erholung berührte gerade ein technisches Widerstandsniveau.
I. Warum kam es zu dieser Erholung?
Erstens gab es unterhalb der Marke von 4000 Käufe bei Kursrückgängen.
Das gestrige Tief von 3943 lag nahe einer wichtigen technischen Unterstützungszone; Leerverkäufer realisierten hier Gewinne, während Long-Positionen auf eine Erholung spekulierten.
Zweitens gab der US-Dollar leicht nach.
Der US-Dollar-Index stieß oberhalb von 101 auf Widerstand, was dem Goldpreis etwas Spielraum verschaffte.
Der entscheidende Punkt ist jedoch: Dies ist eine Erholung nach einem überverkauften Zustand, keine Trendwende.
II. Warum könnte die Erholung hier enden?
Der Bereich von 4080–4100 stellt eine klare Widerstandszone dar.
Die kurzfristige Erholung des Goldpreises wurde nahe 4100 begrenzt; ein weiterer Kursrückgang mit einem Kursziel von 3960 oder sogar 3891 USD ist sehr wahrscheinlich.
Der Bereich von 4050–4080 fungierte als „Obergrenze“ und bremste wiederholt weitere Kursanstiege.
Bärentschlossenheit:
Makroökonomische Perspektive: Die Seitwärtsbewegung um die Marke von 4000 deutet auf einen abwartenden Markt hin, und die Kursentwicklung bleibt schwach.
Gold könnte seinen schwachen und volatilen Kursverlauf fortsetzen. Die restriktivere Geldpolitik der Fed hat den Gold-Bullenmarkt zum Erliegen gebracht. Daten der CME zeigen eine 67%ige Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im September, und die hohen Zinserwartungen setzen den Goldpreis weiterhin unter Druck.
III. Wichtige Kursmarken
Widerstand nach oben:
4100–4080: Aktuelle Widerstandszone; Gelingt es nicht, dieses Niveau zu durchbrechen, signalisiert dies das Ende der Erholung.
4100–4120: Zweites wichtiges Widerstandsniveau.
Unterstützung nach unten:
4000–4010: Wendepunkt; Brennpunkt im Kampf zwischen Bullen und Bären.
3960–3965: Erste Unterstützung.
3890–3900: Nächste Unterstützung.
Handelsstrategie: Der Verkauf bei Kursanstiegen bleibt die primäre Strategie. Short-Selling-Strategie:
Erwägen Sie den Aufbau einer kleinen Short-Position im Bereich von 4080–4090.
Setzen Sie einen Stop-Loss über 4120–4130.
Kursziel: 4000–3960.
Sollte der Kurs in den Bereich von 4050–4060 zurückfallen und die Unterstützung bestätigen, kann dies ebenfalls als Einstiegspunkt genutzt werden.
Long-Strategie (Vorsicht geboten):
Warten Sie, bis sich der Kurs im Bereich von 4000–4020 stabilisiert hat, bevor Sie eine Long-Position in Betracht ziehen. Setzen Sie einen Stop-Loss unter 3980.
Kursziel: 4060–4080.
Eine Long-Position zum aktuellen Kurs zu eröffnen, birgt Risiken; Sie könnten direkt am Widerstandsniveau kaufen.
Diese Woche stehen zwei wichtige Faktoren im Vordergrund: die heutigen ADP-Arbeitsmarktdaten und der US-Arbeitsmarktbericht (NFP) am Freitag.
Falls die Daten positiv ausfallen und die Erwartungen einer Zinserhöhung bestärken, könnte die Marke von 4000 $ durchbrochen werden.
Falls die Daten schwach ausfallen, könnte der Markt zwar eine Erholung erfahren, die Wahrscheinlichkeit einer Trendumkehr bleibt jedoch gering.
Meine persönliche Einschätzung:
Diese Erholung ist eine technische Korrektur nach einem starken Kursrückgang, keine Trendumkehr.
4080 ist die von institutionellen Anlegern festgelegte obere Widerstandsgrenze; sobald der Kurs dieses Niveau erreicht, entsteht Verkaufsdruck. Es gibt gute Gründe, warum der Goldmarkt derzeit stagniert.
Daten der CME zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September bei etwa 67 % liegt; die Fed hat ihre Option zur Zinserhöhung noch nicht zurückgezogen.
Vor der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts am Freitag könnten die Goldpreise zwischen 4.000 und 4.080 US-Dollar schwanken.
Die Hauptstrategie besteht darin, bei Kursanstiegen zu verkaufen. Erwägen Sie eine Short-Position im Bereich von 4.080 bis 4.090 US-Dollar mit einem Stop-Loss bei 4.120 US-Dollar und einem Kursziel von 4.000 bis 3.960 US-Dollar. Wir empfehlen, mit einer kleinen Position zu agieren und die Veröffentlichung der Daten abzuwarten.
Eine umfassende bärische Strategie Eine umfassende bärische Strategie (Aktuelle Marktdominanz, anhaltender Druck durch mehrere Widerstandsniveaus)
1. Makroökonomische Logik: Hohe Zinsen langfristig, unverzinstes Gold unter anhaltendem Bewertungsdruck
Das zentrale Preisthema des aktuellen Marktes lautet: „Hohe Zinsen bis Anfang 2027, mit einer Wahrscheinlichkeit von über 80 % für eine Zinserhöhung im September.“ Gold generiert keine festen Zinsen, und in einem Umfeld kontinuierlich steigender Realzinsen ist sein Wert deutlich geringer als der von festverzinslichen US-Staatsanleihen, was zu einem kontinuierlichen Kapitalabfluss aus dem Goldmarkt führt.
Die Inflation blieb im Mai insgesamt träge, und die Konflikte im Nahen Osten wirkten sich negativ auf die Ölpreise aus. Die US-Notenbank konzentriert sich ausschließlich auf die Inflationsbekämpfung, und die Erwartungen an Zinssenkungen in diesem Jahr sind vollständig vom Tisch. Mittelfristig steht der Goldpreis unter anhaltendem Bewertungsdruck, und jede Erholung bietet hervorragende Leerverkaufsmöglichkeiten.
2. Finanzierungslogik: Doppelter Verkaufsdruck durch langfristige ETF-Rücknahmen und die Liquidation von Carry-Trades, ohne stabile langfristige Kaufunterstützung.
Der SPDR Gold ETF verzeichnet seit mehreren Tagen in Folge massive Bestandsreduzierungen, was darauf hindeutet, dass große institutionelle Anleger mittel- bis langfristig weiterhin pessimistisch bleiben. Yen-Carry-Trade-gehebelte Fonds verkaufen weiterhin ihre Long-Positionen im Goldmarkt. Nur wenige kurzfristig orientierte Spekulationsfonds setzen auf eine Erholung im überverkauften Bereich, doch diese Erholung findet keine Unterstützung durch hohes Handelsvolumen und dürfte nach einem leichten Anstieg erneut unter Abwärtsdruck geraten.
Eine große Anzahl zuvor im Bereich von 4000–4060 gebundener Positionen akkumuliert sich oberhalb des aktuellen Kurses von 3998. Jede Erholung bis zu diesem Widerstandsniveau wird mit konzentrierten Gewinnmitnahmen einhergehen, was das Erholungspotenzial stark einschränkt.
3. Technische Bärenstruktur (Tages- und 4-Stunden-Charts zeigen einen vollständigen Abwärtstrendkanal mit zunehmend niedrigeren Widerstandsniveaus)
Tageschart: Mehrere aufeinanderfolgende große bärische Kerzen sind unter die 5-, 10- und 20-Tage-Durchschnittslinien gefallen, die alle nach unten zeigen und starke Widerstände bilden. Das MACD-Histogramm weitet sich weiter aus, und der RSI ist auf 33 gefallen, was den Abwärtstrend bestätigt. Die Niveaus von 4000, 4030 und 4060 stellen drei wichtige starke Widerstandszonen dar. Die 50-Tage- und 200-Tage-Durchschnittslinien konvergieren, und das Risiko eines Death Cross verhindert weiterhin eine mögliche Erholung.
4-Stunden-Chart: Es hat sich ein typischer Abwärtskanal mit stetig niedrigeren Hochs gebildet. Die vorherigen Unterstützungsniveaus bei 4000 und 4030 sind nun zu starken Widerständen geworden. Der aktuelle Kurs von 3998 liegt unterhalb dieses Widerstandsniveaus, und eine Erholung in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 4000 dürfte auf starken Verkaufsdruck stoßen.
1-Stunden-Chart: Nach dem gestrigen starken Kursverfall konsolidiert sich der Kurs leicht auf niedrigem Niveau. Alle gleitenden Durchschnitte verlaufen bärisch, und die Erholung ist äußerst schwach. Die Marken von 4000 und 4030 bilden zwei Widerstandsniveaus. Nach dieser leichten Konsolidierung ist es sehr wahrscheinlich, dass der Kurs die starke Unterstützung bei 3940 erneut testet.
XAGUSD H4: Seitwärts Vor Nächster AbwärtswelleMarktentwicklung:
Der XAGUSD hat im H4-Chart einen kräftigen Rückgang vom Hoch um 88,00 bis in den Bereich von 57,90 verzeichnet, was zeigt, dass der Verkaufsdruck auf dem H4-Zeitrahmen weiterhin sehr deutlich dominiert. Die Abwärtsstruktur wird durch eine Abfolge von tieferen Hochs (Lower Highs) gebildet, während die darüber liegenden Erholungszonen allesamt als Widerstände fungieren.
Aktuell bewegt sich Silber in einer kurzfristigen Seitwärtsphase um den Bereich von 57,00 – 60,00. Der Preis notiert jedoch weiterhin unterhalb der Supply-Zone von 63,00 – 66,00, und es gibt noch keine Anzeichen für eine Trendwende. Dies deutet darauf hin, dass die aktuelle Konsolidierungsphase lediglich eine Atempause sein könnte, bevor sich der Abwärtstrend fortsetzt.
(Aktueller Kurs: 57,90)
Strategische Ausrichtung:
Priorität hat das Eröffnen von Short-Positionen (SELL) im Einklang mit dem übergeordneten Trend. Der Verkaufsplan wird aktiviert, sobald XAGUSD die Unterstützungszone bei 56,00 vollständig nach unten durchbricht. In diesem Fall könnte sich das erwartete Abwärtsziel bis in den Bereich von 52,00 ausweiten.
Der Kurs muss unterhalb des Widerstands von 60,00 bleiben, damit dieses Verkaufsszenario seine Gültigkeit behält. Sollte XAGUSD nach oben ausbrechen und die H4-Kerze über 60,00 schließen, könnte der kurzfristige Verkaufsdruck nachlassen. Das Bestätigungssignal sollte sorgfältig abgewartet werden, um Fehleinstiege zu vermeiden, solange der Preis innerhalb der Konsolidierungszone noch unruhige Bewegungen (Noise) zeigt.
DAX Tagesausblick 1.Juli – Neustart ins 3.Quartal und Monat JuliMit dem heutigen Handelstag startet nicht nur ein neuer Börsenmonat, sondern gleichzeitig auch das dritte Quartal 2026. Der Juli beginnt direkt mit einer ganzen Reihe wichtiger Makro-Daten, mehreren Auftritten von FED- und EZB-Vertretern sowie einer weiterhin angespannten geopolitischen Lage. Gleichzeitig richten sich die Blicke der Marktteilnehmer bereits auf die morgigen US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls), die aufgrund des Feiertags am Freitag bereits am Donnerstag veröffentlicht werden.
Agenda
• Fundamentale & geopolitische Lage
• FED- und EZB-Speaker
• Fundamentaldaten von gestern
• Wirtschaftsdaten heute
• Märkte & Korrelationen
• Risk Assets im Überblick
• DAX Trading-Szenario
• Fazit
Fundamentale & geopolitische Lage
Die geopolitische Situation bleibt weiterhin ein bedeutender Unsicherheitsfaktor für die Finanzmärkte.
Die Gespräche zwischen den USA und dem Iran kommen aktuell kaum voran. Beide Seiten liegen weiterhin weit auseinander, insbesondere bei der zukünftigen Öffnung der Straße von Hormus sowie beim iranischen Atomprogramm. Dadurch bleibt ein geopolitischer Risikofaktor bestehen, der jederzeit wieder Einfluss auf die Rohstoff- und Aktienmärkte nehmen könnte.
Positiv bleibt dagegen, dass sich die Lage zwischen Israel und dem Libanon/Iran zuletzt deutlich beruhigt hat. Die Waffenruhe besteht weiterhin, wodurch sich auch die Ölpreise in den vergangenen Wochen spürbar entspannen konnten. Entsprechend hat sich auch die allgemeine Marktstimmung gegenüber den Vorwochen verbessert.
Dennoch gilt weiterhin: Jede neue Eskalation könnte insbesondere Öl, Gold sowie die Volatilität kurzfristig wieder deutlich antreiben.
FED- und EZB-Speaker
Auch heute stehen mehrere Notenbankvertreter im Fokus.
Besondere Aufmerksamkeit gilt FED-Chair Kevin Warsh, der heute auf einer EZB-Konferenz sprechen wird. Nachdem die US-Renditen gestern deutlich angestiegen sind, achten Investoren genau darauf, ob Warsh Hinweise zur zukünftigen Geldpolitik oder zur Inflation liefert.
Warsh gilt nach der letzten Pressekonferenz als eher restriktiver (“hawkisher”) Notenbankchef und verzichtet bewusst auf konkrete Forward Guidance. Entsprechend könnte bereits jede kleine Aussage zu Inflation, Arbeitsmarkt oder Zinsen größere Marktbewegungen auslösen.
Auch auf EZB-Seite bleibt der Fokus hoch. Nachdem die europäischen Inflationsdaten zuletzt weiter nachgegeben haben, beobachten Investoren genau, ob sich die Erwartungen hinsichtlich weiterer Zinsschritte verändern.
Fundamentaldaten von gestern
German CPI
Die deutschen Inflationsdaten fielen erneut schwächer aus.
Month over Month
• Actual: -0,3 %
• Forecast: 0,0 %
• Previous: -0,2 %
Damit setzt sich der kurzfristige Rückgang der Verbraucherpreise fort. Sinkender Inflationsdruck erhöht grundsätzlich den Spielraum für zukünftige Zinssenkungen der EZB und wirkt mittelfristig unterstützend für Risk Assets.
Chicago PMI
• Actual: 56,7
• Forecast: 55,7
• Previous: 62,7
Der Wert lag zwar oberhalb der Erwartungen, fiel jedoch deutlich gegenüber dem Vormonat zurück.
Das signalisiert weiterhin Expansion im Industriesektor, gleichzeitig aber eine gewisse Abschwächung der wirtschaftlichen Dynamik. Für die FED bedeutet das grundsätzlich etwas geringeren Inflationsdruck, allerdings bleibt die US-Wirtschaft insgesamt weiterhin robust.
JOLTS Job Openings
• Actual: 7,594 Mio.
• Forecast: 7,280 Mio.
• Previous (revidiert): 7,585 Mio.
Der US-Arbeitsmarkt präsentiert sich weiterhin überraschend stabil.
Die offenen Stellen liegen sowohl über den Erwartungen als auch leicht über dem revidierten Vormonat. Damit bleibt der Arbeitsmarkt ein wichtiger Inflationsfaktor und unterstützt grundsätzlich eine restriktivere Haltung der FED.
Vor allem mit Blick auf die morgigen Non-Farm Payrolls sind diese Zahlen ein wichtiger Frühindikator.
Consumer Confidence
• Actual: 91,2
• Forecast: 94,4
• Previous: 90,6
Die Konsumentenstimmung konnte sich gegenüber dem Vormonat leicht verbessern, blieb jedoch unter den Erwartungen.
Besonders interessant waren die Details:
• Die Einschätzung der aktuellen wirtschaftlichen Lage verschlechterte sich leicht.
• Die Erwartungen für Einkommen und Unternehmensentwicklung verbesserten sich dagegen.
• Die Einschätzung des Arbeitsmarktes kühlte etwas ab.
• Gleichzeitig gingen die Inflationserwartungen leicht zurück.
• Viele Verbraucher rechnen weiterhin mit höheren Zinsen innerhalb der nächsten zwölf Monate.
Da der private Konsum rund zwei Drittel der US-Wirtschaft ausmacht, bleibt dieser Bericht einer der wichtigsten Frühindikatoren für das zukünftige Wirtschaftswachstum.
Insgesamt ergibt sich daraus ein gemischtes Bild:
Die US-Wirtschaft bleibt robust, zeigt jedoch erste leichte Abkühlungstendenzen. Gleichzeitig entwickelt sich die Inflation weiter weg vom 2% Ziel der Fed, ohne dass bislang eine deutliche wirtschaftliche Schwäche erkennbar wäre.
Heute im Fokus
Auch der heutige Handelstag liefert zahlreiche marktbewegende Daten.
Besonders wichtig:
• Eurozone CPI (Inflation)
• Eurozone Core CPI
• ADP Non-Farm Employment Change
• S&P Global Manufacturing PMI
• ISM Manufacturing PMI
• ISM Manufacturing Prices
• US Rohöllagerbestände
• Rede von US-Präsident Donald Trump
• Rede von FED-Chair Kevin Warsh
Vor allem ADP sowie die ISM-Daten gelten als wichtige Vorbereitung auf die morgigen Non-Farm Payrolls.
Gerade die Kombination aus Arbeitsmarkt-, Inflations- und Manufacturing-Daten dürfte entscheidend dafür sein, wie sich die Zinserwartungen für die FED weiter entwickeln.
Zusätzlich beginnt heute ein neuer Börsenmonat und gleichzeitig ein neues Quartal. Institutionelle Umschichtungen sowie automatische ETF- und Sparplanausführungen können deshalb ebenfalls zu erhöhter Volatilität führen.
Trotz aller heutigen Termine bleibt der Hauptfokus dieser Handelswoche jedoch klar auf den morgigen US-Arbeitsmarktdaten mit:
• Non-Farm Payrolls
• Arbeitslosenquote
• Average Hourly Earnings
Diese dürften den größten Einfluss auf die kurzfristigen Zinserwartungen der FED haben.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Der Ölmarkt bleibt auch zum Start des neuen Quartals der wichtigste geopolitische Indikator. Nachdem sich die Lage im Nahen Osten zuletzt deutlich beruhigt hat und die Waffenruhe weiterhin Bestand hat, notiert WTI aktuell erneut unter Druck. Gestern wurde die entscheidende Widerstandszone bei 72 USD erneut angelaufen, jedoch klar abverkauft. Aktuell handelt US Oil bereits wieder rund 0,7 % im Minus.
Charttechnisch bleibt für mich die Range zwischen 69 USD und 72 USD entscheidend. Ein signifikanter Schlusskurs über 72 USD würde den Weg in Richtung 77 USD öffnen. Sollte dagegen die Unterseite bei 69 USD nachhaltig brechen, rücken zunächst 67 USD und anschließend 65 USD in den Fokus. Besonders interessant bleibt dabei das Quartalstief von Q2 im Bereich 68,50 USD, das einen wichtigen technischen Support darstellt.
Insgesamt verlor US Oil im zweiten Quartal rund 31 % und zählt damit zu den schwächsten großen Anlageklassen der vergangenen Monate.
US-Staatsanleihen
Nachdem die Renditen zuletzt mehrere Handelstage zurückgekommen waren, sahen wir gestern wieder einen deutlichen Anstieg über nahezu alle Laufzeiten.
• 3 Jahre: +1,67 %
• 5 Jahre: +1,89 %
• 10 Jahre: +2,00 %
• 30 Jahre: +1,80 %
Steigende Renditen sprechen grundsätzlich für restriktivere Finanzierungsbedingungen und stellen normalerweise Gegenwind für Risk Assets dar. Interessant bleibt jedoch die aktuelle Divergenz: Während Renditen und Dollar zuletzt wieder anzogen, konnten sich Aktienindizes gleichzeitig deutlich erholen. Diese Entwicklung sollte man aufmerksam beobachten, da sie nicht dauerhaft parallel verlaufen dürfte.
DXY (US-Dollar)
Auch der US-Dollar bleibt technisch spannend. Nach einem sehr starken Juni mit einem Monatsplus von rund 2,2 % und einem Quartalsplus von 1,3 % konnte sich der Dollar zuletzt oberhalb der wichtigen 101er-Marke stabilisieren.
Mein Szenario bleibt unverändert:
• Unter 101 Punkten eröffnet sich weiteres Korrekturpotenzial bis 100,60–100,50.
• Über 101,50 Punkten rückt dagegen die 102er-Zone wieder in den Fokus.
Die Entwicklung dürfte heute vor allem von den europäischen Inflationsdaten, den US-Konjunkturdaten sowie den Aussagen von FED-Gouverneur Kevin Warsh abhängen.
Volatilitätsindex VIX
Der VIX fiel gestern erneut deutlich um rund 6,8 % auf 16,46 Punkte.
Damit signalisiert der Markt weiterhin eine sehr entspannte Risikoeinschätzung. Von echter Panik oder größerer Unsicherheit kann aktuell keine Rede sein. Solange der VIX unter der Marke von 20 Punkten notiert, bleibt das Umfeld grundsätzlich konstruktiv für Aktien.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia zeigte zum Monatsauftakt erneut Stärke und legte gestern rund 2,6 % zu. Besonders wichtig war dabei die Rückeroberung der psychologisch wichtigen 200-Dollar-Marke.
Solange sich der Kurs oberhalb dieser Marke etablieren kann, bleibt für mich die Zone zwischen 208 und 213 USD das nächste relevante Ziel. Dort befinden sich mehrere markante Widerstände aus den vergangenen Wochen.
Sollte Nvidia dagegen erneut unter 195 USD zurückfallen und anschließend auch das aktuelle Monatstief bei 189,80 USD unterschreiten, würde sich das Chartbild wieder deutlich eintrüben. In diesem Fall rückt für mich die nächste Unterstützungszone bei rund 186 USD in den Fokus.
Bitcoin
Bitcoin bleibt das derzeit schwächste größere Risk Asset.
Gestern fiel der Kurs erneut um rund 2,7 % und markierte heute Morgen bereits ein neues Tief bei etwa 57.800 USD. Damit wurde die von mir zuletzt mehrfach angesprochene Unterstützungszone erreicht.
Für mich bleibt die zentrale Marke weiterhin 61.000 USD. Erst ein nachhaltiger Tagesschlusskurs oberhalb dieses Bereichs würde das kurzfristige Chartbild wieder deutlich verbessern.
Sollte dagegen auch der Bereich um 57.800 USD nachhaltig brechen, halte ich eine Ausweitung der Korrektur bis in den Bereich um 56.000 USD für durchaus realistisch.
S&P 500
Der S&P 500 setzt seine Erholung fort und konnte in den ersten beiden Handelstagen der Woche bereits rund 2 % zulegen.
Gestern schloss der Index erneut stark und verteidigte die zentrale Unterstützungszone bei 7.500 Punkten.
Mein kurzfristiges Szenario:
• Über dem heutigen Tageshoch bei rund 7.569 Punkten sehe ich weiteres Potenzial bis 7.600 Punkte.
• Solange 7.500 Punkte halten, bleibt mein kurzfristiger Bias bullish.
• Erst ein Rückfall unter 7.480 Punkte würde das Bild wieder deutlich eintrüben und einen erneuten Test der Tiefs aus KW26 ermöglichen.
Nasdaq
Auch der Nasdaq präsentiert sich deutlich stärker als noch in der vergangenen Woche.
Die Rückeroberung der 30.000-Punkte-Marke war technisch ein wichtiges Signal. Gleichzeitig wartet oberhalb weiterhin eine massive Widerstandszone zwischen 30.400 und 30.700 Punkten, die bislang noch nicht überwunden werden konnte.
Kurzfristig bleibe ich deshalb zwar leicht positiv gestimmt, würde auf diesem Niveau jedoch zunächst keine aggressiven Long-Positionen mehr eröffnen. Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Widerstandszone wäre aus meiner Sicht notwendig, um weiteres Aufwärtspotenzial freizusetzen.
Auf der Unterseite würde sich das Bild erst wieder verschlechtern, wenn der Nasdaq unter das gestrige Tagestief bei rund 29.650 Punkten zurückfällt.
US30
Auch der Dow Jones setzte gestern meine zuletzt skizzierte Long-Idee sauber um.
Der Bereich oberhalb von 52.000 Punkten wurde erneut verteidigt, anschließend lief der Index direkt an die Zone um 52.500 Punkte.
Für heute bleibt das Szenario unverändert:
• Über 52.500 Punkten sehe ich weiteres Potenzial bis 52.800 beziehungsweise 53.000 Punkte.
• Unter 52.000 Punkten würde sich das kurzfristige Bild dagegen wieder eintrüben und eine Bewegung Richtung 51.500 Punkte wahrscheinlicher machen, hier wäre ich aktuell aber auch vorsichtiger mit Shorts.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Auch der DAX bleibt aus charttechnischer Sicht konstruktiv.
Gestern legte der Index erneut um rund 1,05 % zu und konnte den wichtigen Unterstützungsbereich oberhalb von 24.800 Punkten erfolgreich verteidigen. Gleichzeitig wurde bereits zum London Open das gestrige Tageshoch überschritten – ein weiteres Zeichen für die aktuell intakte kurzfristige Aufwärtsstruktur. Trotzdem gelang es dem DAX gesterrn nicht über der 25.000 Punkte Marke zu schließen.
Für mich ergeben sich heute folgende Szenarien:
Kann der DAX das gestrige Tageshoch bei 25.052 Punkten nachhaltig überwinden, liegt das nächste Kursziel im Bereich des Wochenhochs aus KW25 und KW26 bei rund 25.180 Punkten. Gelingt auch dort ein Ausbruch, rücken 25.400 bis 25.500 Punkte in den Fokus.
Sollte der Markt an der psychologisch wichtigen 25.000-Punkte-Marke erneut deutlich scheitern, bleibe ich mit Shorts zunächst vorsichtig. Erst ein Rückfall unter 24.800 Punkte und anschließend unter das gestrige Tagestief würde das kurzfristige Chartbild wieder eintrüben und einen erneuten Test der Unterstützungszonen bei 24.500 beziehungsweise 24.400 Punkten wahrscheinlicher machen.
Insgesamt gefällt mir die aktuelle Struktur jedoch weiterhin gut. Sowohl im DAX als auch in den großen US-Indizes wurden zuletzt höhere Tiefs ausgebildet. Solange diese Struktur intakt bleibt, bleibe ich kurzfristig leicht bullish für Risk Assets.
Fazit
Mit dem heutigen Handelstag beginnt nicht nur ein neuer Monat, sondern gleichzeitig auch ein neues Börsenquartal. Entsprechend sind erhöhte Volatilität, Umschichtungen institutioneller Investoren sowie Sparplanausführungen zum Monatsbeginn durchaus möglich.
Fundamental stehen heute vor allem die europäischen Inflationsdaten, ADP, ISM Manufacturing, die Rohöllagerbestände sowie die Aussagen von FED-Gouverneur Kevin Warsh im Mittelpunkt. Trotz der hohen Relevanz dieser Daten bleibt der wichtigste Termin der Woche jedoch der morgige US-Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls), der aufgrund des Feiertags am Freitag bereits am Donnerstag veröffentlicht wird.
Charttechnisch präsentiert sich das Bild aktuell leicht positiv. Die großen Aktienindizes konnten wichtige Unterstützungen verteidigen und bilden zunehmend höhere Tiefs aus. Gleichzeitig mahnen steigende US-Renditen sowie der weiterhin starke US-Dollar zur Vorsicht. Entscheidend wird sein, ob die heutigen Makrodaten dieses positive Bild bestätigen oder erneut Zweifel an einer baldigen Lockerung der Geldpolitik aufkommen lassen.
Keine Anlageberatung – lediglich meine persönliche Markteinschätzung.
Im Laufe des Tages folgt mein ausführlicher Monatsausblick für den Juli.
Morgen veröffentliche ich zudem meinen ausführlichen NFP-Prep mit den wichtigsten Szenarien für die US-Arbeitsmarktdaten.
Ich wünsche euch allen einen erfolgreichen Start in den Juli und wie immer stabile Trades.
Achten Sie bei Gold auf wichtige Ausbruchsmarken!
Die aktuellen Marktbedingungen rechtfertigen keinen einseitig bullischen Ausblick, vor allem, da das Aufwärtspotenzial für den Goldpreis begrenzt bleibt. Einerseits zeigen sich die US-Wirtschaftsdaten weiterhin robust und ohne klare Anzeichen einer Rezession; die straffe geldpolitische Haltung der Federal Reserve stützt den Dollar, und die anhaltende Möglichkeit künftiger Zinserhöhungen bremst die Aufwärtsdynamik von Gold. Andererseits belegen historische Muster, dass Gold im aktuellen komplexen Umfeld – geprägt von hoher Inflation und geldpolitischer Unsicherheit – über inhärente Eigenschaften als sicherer Hafen und Inflationsschutz verfügt sowie eine hohe Preisstabilität und das Potenzial für explosive kurzfristige Erholungen aufweist. Dies erklärt die rasche Erholung nach dem jüngsten starken Kursrückgang. Folglich stehen sich bullische und bärische Faktoren weiterhin in einem Spannungsfeld gegenüber.
Unter Berücksichtigung fundamentaler Logik, technischer Chartstrukturen und der Erwartungen hinsichtlich künftiger Nachrichtenlagen bewegt sich Gold weiterhin in einer Handelsspanne, die durch eine „technische Korrektur nach überverkauftem Zustand“ inmitten eines „unveränderten mittelfristigen Abwärtstrends“ gekennzeichnet ist. Kurzfristige Handelsstrategien sollten sich daher auf Erholungen und Korrekturen innerhalb dieser Spanne konzentrieren; angesichts des begrenzten Aufwärtspotenzials sollten Trader jedoch vermeiden, Rallyes blind zu verfolgen oder bei Kursrücksetzern in Panik zu verkaufen. Die unmittelbar wichtige Widerstandszone liegt im Bereich zwischen 4055 und 4090 – ein entscheidendes Kampfgebiet zwischen Bullen und Bären im bisherigen Marktverlauf. Erst durch eine entschiedene Stabilisierung oberhalb der Marke von 4090–4100 kann Gold seine aktuelle kurzfristige Schwäche vollständig abschütteln und den Weg für weitere Gewinne ebnen. Gleichzeitig ist die Marke von 3960 als wichtiges Unterstützungsniveau und entscheidende Untergrenze für die Preisentwicklung in dieser Woche im Auge zu behalten; sollte dieses Niveau unerwartet unterschritten werden, dürfte Gold seinen Abwärtstrend fortsetzen und möglicherweise in eine neue Phase des Kursverfalls eintreten. Die derzeit vorrangige Handelsstrategie besteht darin, eine anhaltende Erholung des Goldpreises zu beobachten, während dieser schrittweise die Widerstandszone zwischen 4055 und 4090 testet. Sobald sich deutliche Anzeichen für eine nachlassende Dynamik oder zunehmenden Verkaufsdruck zeigen, kann der Aufbau von Short-Positionen im Sinne des Trends in Erwägung gezogen werden, um von einem möglichen Rücksetzer ausgehend von den Höchstständen zu profitieren. Anschließend besteht die Vorgehensweise darin, geduldig abzuwarten, bis der Kurs wichtige Niveaus durchbricht, bevor man dem Live-Markttrend für weitere Trades folgt.
Gold‑PrognoseZwei‑Szenarien‑Ausblick (der Haupttrend ist ein widerstandsbedingter Kursrückgang):
1. Basis‑Szenario mit hoher Wahrscheinlichkeit (bereichsgebundener Rückgang unter Verkaufsdruck)
Gold testet zunächst den Widerstand nahe dem Höchstwert von 4063. Eingekesselte Long‑Händler realisieren ihre Gewinne, während Short‑Händler wieder in den Markt einsteigen und einen Preisrückgang einleiten. Das erste Abwärtsziel ist die Marke 4000, danach folgt ein erneuter Test der zentralen Unterstützungszone zwischen 3960 und 3970.
Wenn die Unterstützung bei 3960‑3970 hält, bewegt sich Gold in einem breiten Handelsbereich von 3960 bis 4065. Der Markt wartet auf die Rede des Fed‑Beamten Walsh im späteren Tagesverlauf sowie auf die Signale der Non‑Farm‑Payroll‑Daten. Wenn eine Stundenkerze dauerhaft unter 3960 schließt, werden programmierte Stop‑Loss‑Orders ausgelöst. Dadurch setzt sich der Abwärtstrend erneut mit den Zielen 3942 und 3900 durch.
2. Bullisches Szenario mit geringer Wahrscheinlichkeit
Sollte der Fed‑Beamte Walsh taubenorientierte Aussagen treffen, fallen der US‑Dollar und die US‑Staatsanleiherenditen gleichzeitig. Gold muss mit steigendem Handelsvolumen über 4065 ausbrechen, bevor es die Trennzone 4090‑4100 anstrebt. Nur ein stabiler Ausbruch über 4100 kann den mittelfristigen Abwärtstrend vorläufig unterbrechen. Ohne bedeutende bullische Auslöser kann diese Aufwärtsbewegung nicht lange aufrechterhalten werden.
Technische Analyse USD/AUD – Steht eine Korrektur bevor?SAXO:USDAUD bewegt sich derzeit in einem klaren aufsteigenden Kanal, und der Kurs nähert sich dem oberen Kanalband. Dieser Bereich ist wichtig, da er als dynamischer Widerstand wirken kann. Das bedeutet, dass die Kaufkraft hier nachlassen könnte und kurzfristige Gewinnmitnahmen auftreten können.
Wenn der Kurs in diesem oberen Bereich abgewiesen wird, wäre ein kurzfristiger Rücksetzer in Richtung der Unterstützungszone um 1.4450 ein realistisches Szenario. Das bedeutet nicht automatisch eine Trendwende nach unten, sondern kann als gesunde Korrektur innerhalb der bestehenden Aufwärtsstruktur gesehen werden.
Solange diese Unterstützungszone weiterhin von den Käufern verteidigt wird, bleibt die bullische Struktur gültig und die Chance auf eine erneute Erholung besteht weiter. Sollte der Kurs jedoch unter diese Unterstützung fallen, könnte eine tiefere Korrektur in Richtung des unteren Kanalbands wahrscheinlicher werden.
Deshalb ist es wichtig, die Kerzenreaktionen an den Widerstands- und Unterstützungszonen genau zu beobachten. Statt einen Trade ohne klare Bestätigung zu erzwingen, ist es sinnvoller, darauf zu warten, dass die Struktur sich klar zeigt.
Stützpunkt 3.965: XAUUSD H1 sucht den Weg zur ErholungDer XAUUSD (H1) reagiert nach dem vorherigen Rückgang im Unterstützungsbereich von 3.965 – 3.980. Obwohl der übergeordnete Trend weiterhin unter Verkaufsdruck steht, beginnt sich der Preis nun in einer Dreiecksstruktur zu verengen und verteidigt kontinuierlich die kurzfristige Tiefpreiszone.
Aus technischer Sicht ist die Marke von 4.020 die erste Bestätigung. Wenn Gold nach oben ausbricht und sich über diesem Bereich hält, könnte der Kaufdruck die Erholung bis auf 4.100 ausweiten. Dies ist der nahegelegene Widerstand, den es zu beobachten gilt, und gleichzeitig das Hauptziel des aktuellen Aufwärtsszenarios.
Entry Focus (Fokus Einstieg): Priorität für KAUF (BUY), solange sich der Preis über 3.965 – 3.980 hält und die Marke von 4.020 deutlich nach oben durchbricht. Dem Preis sollte nicht hinterhergelaufen werden, wenn die bullische Kerze zu stark ansteigt, ohne dass ein Retest stattgefunden hat.
Invalidation (Ungültigkeit): Das Aufwärtsszenario verliert seine Gültigkeit, wenn der XAUUSD auf H1-Basis unter 3.950 schließt.
Viel Erfolg beim Traden!
CHFJPY könnte weiter fallenDas Paar CHFJPY hat eine Abwärtskorrektur erlebt, und derzeit erwarte ich, dass der Preis weiter nach unten läuft.
Die Fortsetzung der bearishen Bewegung in Richtung des nächsten Unterstützungslevels bleibt meiner Meinung nach das Szenario mit der höheren Wahrscheinlichkeit.
XAUUSD: Bearisher Breakdown - Nächstes Ziel bei 3.800?Gold bewegt sich weiterhin in einem klaren Abwärtstrend, wobei die langfristige fallende Trendlinie weiterhin Druck auf den Preis ausübt. Jedes Mal, wenn der Preis eine Erholung versucht, kehren die Verkäufer zurück und drücken den Markt weiter nach unten.
Nach der vorherigen starken Abwärtsbewegung bildete der Preis einen kleinen steigenden Kanal als kurzfristige Korrekturphase. Diese Struktur zeigt jedoch keine ausreichende Kaufkraft, um den Trend umzukehren. Stattdessen wirkt sie eher wie eine technische Erholung innerhalb des übergeordneten Abwärtstrends.
Aktuell ist der Preis aus dem kleinen steigenden Kanal nach unten ausgebrochen, was zeigt, dass die Verkäufer wieder die Kontrolle übernehmen. Wenn das bärische Momentum anhält, könnte Gold die nächste Abwärtsbewegung in Richtung der Unterstützungszone um 3.800 ausweiten.
Solange der Preis unter der gerade gebrochenen Struktur bleibt, ist das bärische Szenario für mich weiterhin die bevorzugte Option.
Dies ist nur meine persönliche Idee und keine Finanzberatung.
Marktanalyse GoldAuf Tagesbasis bewegt sich der Goldkurs stetig innerhalb eines abwärtigen Kanals, wobei Erholungsbewegungen nur schwach ausfallen. Kurzfristig ist eine geringfügige Gegenreaktion zu erwarten, doch zahlreiche Widerstände lasten auf der Oberseite. Jede Erholung stellt lediglich eine Korrektur im laufenden Abwärtstrend dar – es bestehen keine Voraussetzungen für eine Trendumkehr nach oben.
Der erste oberer Widerstandsbereich liegt bei 4025–4035, der mittelfristige starke Widerstand bei 4050. Die kurzfristige Unterstützung befindet sich um 3960, das entscheidende untere Tageslimit bei 3940. Sollte der Kurs die Unterstützung bei 3940 durchbrechen, öffnet sich weiteres Abwärtspotenzial. Ich teile täglich aktuelle Handelsstrategien mit.
XAUUSDGold eröffnete heute unverändert, bevor es mit hohem Verkaufsvolumen einbrach. Es durchbrach rasch die wichtige psychologische Marke von 4000 und erreichte ein Tagestief von 3941, das mit der von uns prognostizierten Unterstützungszone für eine technische Erholung übereinstimmte. Kurzfristig entlud sich starker Verkaufsdruck durch Short-Positionen, wodurch der Markt überverkauft wurde und eine technische Gegenbewegung entstand.
Anschließend nahmen Short-Halter massiv Gewinne am Tiefpunkt mit, wodurch der Goldpreis anstieg. Dennoch endete die Erholung im gesamten Tagesverlauf bereits bei 4033. Die Kaufbereitschaft der Bullen war extrem schwach, die Gegenbewegung verlief ohne nennenswertes Handelsvolumen und es flossen keine neuen Long-Kapitalmittel in den Markt. Es handelt sich lediglich um eine technische Erholung nach dem starken Kursrückgang, keine vollständige Trendwende.
Wir erwarten, dass in der Zone um 4030–4050 viele eingekesselte Long-Positionen geschlossen werden, wodurch der Abwärtstrend wieder einsetzt.
Das erste Abwärtsziel liegt bei 4000, anschließend folgt ein tiefer Test der Unterstützungszone 3960–3970. Hält diese Unterstützungszone, konsolidiert sich der Kurs in einem engen unteren Band zwischen 3960 und 4030. Schließt eine Stundenkerze deutlich unter 3960, werden zahlreiche programmierte Stop-Loss-Orders ausgelöst. Dadurch setzt sich ein dauerhafter Abwärtstrend mit dem nächsten Kursziel bei 3900 durch.
Handelsstrategie:
Verkaufsbereich: 4035 – 4030
Stop-Loss: 4050
Take-Profit-Ziele: 4000, 3980, 3960
XAUUSD: 4.000-Retest könnte starken Rückgang auslösenGold bewegt sich auf dem H4-Chart sauber innerhalb eines bärischen Kanals. Rücksetzer stoppen regelmäßig an der oberen Begrenzung des Kanals, woraufhin der Kurs tiefere Tiefs ausbildet. XAUUSD notiert aktuell im Bereich von 3.968 und hat bislang keinen ausreichenden Kaufdruck gezeigt, um aus dieser Struktur auszubrechen.
Die Marke von 4.000 fungiert als entscheidende Zone für einen erneuten Test. Sollte der Kurs bis zu diesem Niveau ansteigen, dort jedoch abgewiesen werden, handelt es sich wahrscheinlich lediglich um das Abgreifen von Liquidität, bevor der Abwärtstrend fortgesetzt wird. Basierend auf dem Chartverlauf könnte das nächste Kursziel bei 3.800 liegen – einem tieferen Tief nahe der unteren Kanalkante.
Fokus auf den Einstieg: Bevorzugen Sie Short-Positionen (Verkauf), falls der Kurs in den Bereich von 3.990 bis 4.000 zurückkehrt und daran scheitert, die obere Kanalbegrenzung zu durchbrechen.
Ziel: 3.800
Ungültigkeitsbereich: Das bärische Szenario ist hinfällig, wenn der Kurs auf H4-Basis über 4.020 schließt.
USOIL H4: Technische Erholung im Abwärtskanal im FokusUSOIL bewegt sich weiterhin in einem klaren Abwärtstrend: Der Preis bleibt innerhalb eines Abwärtskanals unter Druck, und frühere Erholungsversuche scheiterten allesamt unterhalb der oberen Trendlinie. Rohöl wird derzeit um die 70.59 gehandelt. Obwohl der Haupttrend weiterhin bärisch besetzt ist, zeigt sich im Bodenbereich um 68.00 – 70.00 erste Kaufbereitschaft und eine beginnende Erholungsreaktion.
Die Marke von 72.00 ist der entscheidende Bereich, den es zu beobachten gilt. Sollte der Preis über diese Zone steigen und sich dort behaupten, könnte dies signalisieren, dass die Käufer nach einer längeren Schwächephase den Markt wiederbeleben. In diesem Szenario könnte USOIL eine technische Gegenbewegung in Richtung der Zone 80.00 – 80.06 einleiten, was genau mit der Oberkante des Abwärtskanals zusammenfällt.
Fokus beim Einstieg (Entry): Bevorzugt werden Long-Positionen (BUY), solange sich der Preis über der Zone 70.00 – 70.50 hält und ein zinsbullisches Bestätigungssignal vorliegt.
Ziel (Take Profit): 80.06.
Ungültigkeit des Szenarios: Das Erholungsszenario wird hinfällig, wenn USOIL eine H4-Kerze unter der Marke von 68.00 schließt.
Dieser Beitrag dient ausschließlich Informationszwecken. Handeln Sie stets auf Grundlage Ihrer eigenen Marktanalyse.






















