Börsen-Astrologie Und die nächsten Tage würde ich so sehen: 13.07. short, Trendwechsel über Nacht und den 14.07. überwiegend long. Hier gibt es einen Long-Indikator über den DJ (der muss nicht für alle Indizes gelten). Aber dieser ist mit Vorsicht zu genießen, wenn der Abwärtstrend übergeordnet ist. Entsprechend der 15.07. wieder short, wenn der Long-Indikator am 14. gezündet hat. Der 16. dann wieder long - vermutlich. Habe hier keine weiteren Indikatoren. Ebenso nicht mehr für den Rest des Monats. Deswegen gehe ich davon aus, dass hier an den Märkten nur Wischi-Waschi passiert, aber in der Form, dass eben am 04.08.2026 ein Short im M-Dax (ggf. auch Dax) lohnt. So, habe fertig :-)
Ideen der Community
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Montag, den 13.07.2026Zum Freitag hat unser Dax wohl einfach nur in der Sonne gechilled und ließ sich selbst von ein paar Peitschenhieben nicht zu animieren Kunststücke vorzuführen...
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: positiv
Tendenz: über 25200 aufwärts, drunter noch wackelig
Grundstimmung: neutral
Die Aufgabe der Entscheidungsfindung ging ja schon vom Donnerstag auf den Freitag über wo wir die Flagge denn nun verlassen würden. Über der 25160 / 25200 nachhaltig raus waren 25325 und 25470 die ersten beiden Primärziele, später dann auch wieder höheres bis übers letzte Top hinweg. Unter 24940 aber aus der Flagge raus, wären 24830 anzupeilen gewesen, eher hatte ich aber auf 24775 / 24740 getippt und die beiden Marken darunter bei 24630 und 24550. So die Zusammenfassung der letzten Analyse.
Gesehen haben wir aber auch am Freitag keine Entscheidung, nur ein kleines Abklopfen an den Kanten oben bei 25160 / 25200 wie auch unten bei 24940 um uns zu sagen, dass wir grundsätzlich erstmal alles richtig gezogen haben, nur eben noch die Zeit für einen Ausbruch da war. Nun kommt dann der Montag ins Spiel mit ultra engen Stundenbändern. Sollte er da nun schon nachhaltig unter 25060 ausfallen, könnte das mit jeder weiteren anschließenden roten Stundenkerze Terrain aufmachen zur 24940 runter nochmal und dann vorbei an der 24900 hin zur 24775 / 24740 als erste Station, dann weiter zur 24630 und 24550. Auch 24400 und 24325 bleiben für uns wichtig, bräuchten allerdings deutlich sichtbare Impulskraft nach unten am Montag.
Sehen wir aber genau die eben nicht und der kontert doch nur wieder alles nach oben durch, bleibt die 25160 / 25200 weiter maßgeblich und würde unserem Dax bei Schlusskurs darüber dann auch Raum geben hin zur 25325 / 25350 und vor allem aber hin zur 25470. Zumindest erstmal. Schafft er das am Montag müsste man gewiss dann für Dienstag und Mittwoch oben weitere Anschlussziele auskramen. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Unser Dax hat am Freitag nur die Flaggenkanten bei oben 25160 / 25200 und unten 24940 / 24900 gestreichelt. Nun stehen die Stundenbänder aber so eng, dass ein Ausbruch schon regelrecht in der Nase kitzelt. Geht er uns also per Schlusskurs über die 25160 / 25200 drüber, kann das dann 25325 / 25350 und 25470 nach sich ziehen. Fallen wir aber unten raus reicht schon ein Stundenschluss unter 25060 aus um einen kleinen Kick Richtung 24940 / 24900 zu geben und darunter wären dann 24775 / 24740 wichtig, sowie darunter auch 24630 und 24550. Und knackt er die nun mal, könnte man das auch weiter denken Richtung 24400 und 24325.
Warum SK Hynix in den USA an die Börse gingDurch den Börsengang von SK Hynix an der Nasdaq wurden letzte Woche 26,5 Milliarden US-Dollar eingenommen – der größte Börsengang eines ausländischen Unternehmens in den USA. Seitdem sind die Aktien um mehr als 15,5 % über den Ausgabepreis von 149 US-Dollar gestiegen.
Der Erlös wird die wachsenden Investitionsausgaben des Chipherstellers finanzieren, die in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich bis zu 50 Milliarden US-Dollar pro Jahr erreichen werden. Der Großteil dieser Ausgaben soll jedoch aus dem internen Cashflow finanziert werden. Im letzten Quartal verzeichnete SK Hynix ein Umsatzwachstum von 198 % auf rund 35 Milliarden US-Dollar.
Warum also der Börsengang in den USA?
Der Börsengang stärkt die Fähigkeit von SK Hynix, zukünftige Expansionen und Investitionen zu finanzieren. Dies könnte zunehmend an Bedeutung gewinnen, da Samsung, SanDisk und Micron massiv in Speicherchips mit hoher Bandbreite investieren und versuchen, den Vorsprung von SK Hynix zu verringern.
Kann SK Hynix die Bewertungslücke zu Micron schließen?
Trotz seiner starken Marktposition wird SK Hynix weiterhin mit einem Abschlag gegenüber Micron gehandelt. Diese Lücke könnte sich allmählich verringern, wenn die Börsennotierung und das Profil des Unternehmens als größter Speicherpartner von Nvidia an Bedeutung gewinnen.
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Goldanalyse & Handelsstrategie | 13. Juli✅ 4-Stunden-Trendanalyse
Auf dem 4-Stunden-Chart wird Gold derzeit oberhalb des MA5 bei 4108,21, des MA10 bei 4114,65 sowie der Mittellinie der Bollinger-Bänder / des MA20 bei 4102,45 gehandelt. Dies deutet darauf hin, dass die kurzfristige Erholungsstruktur weiterhin relativ stark ist und die Käufer aktuell einen gewissen Vorteil haben.
Der Bereich zwischen 4154 und 4157 ist eine Zone, in der das obere Bollinger-Band mit einem früheren Widerstand zusammenfällt. Solange der Preis diesen Bereich nicht klar und nachhaltig durchbricht, kann noch kein neuer eindeutig bullischer Trend bestätigt werden.
✅ 1-Stunden-Trendanalyse
Auf dem 1-Stunden-Chart nähert sich der aktuelle Preis dem oberen Bollinger-Band bei 4126,34. Gleichzeitig bilden die fallende Trendlinie und das vorherige Hoch im Bereich von 4133 bis 4137 zusätzlichen Widerstand.
Daher bleibt der Trend auf dem 1-Stunden-Chart insgesamt bullisch, allerdings befindet sich der Preis bereits in einer kurzfristigen Widerstandszone. Käufe auf dem aktuellen hohen Niveau sollten daher mit Vorsicht betrachtet werden. Sollte Gold den Bereich von 4126 bis 4137 nicht durchbrechen können, könnte es nach der kurzfristigen Aufwärtsbewegung erneut zu einem Rücksetzer kommen.
🔴 Wichtige Widerstandsniveaus
● 4126–4137: Widerstandszone der fallenden Trendlinie
● 4154–4157: Oberer Widerstand des Bollinger-Bands im 4-Stunden-Chart
● 4189–4203: Widerstandszone der vorherigen Hochs
● Um 4240: Mittelfristiger struktureller Widerstand
🟢 Wichtige Unterstützungsniveaus
● 4108–4102: Unterstützung an der Mittellinie der Bollinger-Bänder
● 4090–4073: Unterstützung am unteren Bollinger-Band im 1-Stunden-Chart
● 4050–4040: Unterstützung am unteren Bollinger-Band im 4-Stunden-Chart
● Um 4022: Wichtige strukturelle Unterstützung
✅ Referenz für die Handelsstrategie
🔰 Short-Strategie: Beobachten Sie mögliche Rücksetzer, nachdem der Preis an höheren Widerstandsniveaus abgewiesen wurde.
👉 Verkaufszone 1: 4126–4137
👉 Verkaufszone 2: 4154–4157
🎯 Ziele: 4110 → 4102 → 4090 → 4073
⚠️ Sollte der Preis 4157 deutlich durchbrechen und sich darüber stabilisieren, ist bei Short-Positionen Vorsicht geboten, da Gold weiter in Richtung 4189–4203 steigen könnte.
🔰 Long-Strategie: Es ist sicherer, auf einen Rücksetzer zu wichtigen Unterstützungsniveaus und eine anschließende Stabilisierung zu warten, bevor ein Einstieg erwogen wird.
👉 Kaufzone 1: 4108–4102
👉 Kaufzone 2: 4090–4073
🎯 Ziele: 4126 → 4137 → 4157 → 4189
⚠️ Sollte der Preis unter 4073 fallen und sich weiterhin unter diesem Niveau bewegen, würde sich die kurzfristige Erholungsstruktur deutlich abschwächen. Long-Positionen sollten dann mit besonderer Vorsicht verwaltet werden.
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Silberpreis: 20-Tage-Linie bleibt im SpielAnalyse bei einem Silberkurs von $59,83
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Kurze Einordnung im Rückblick
Nach dem Ausbruch auf sein Allzeithoch im Januar bei $121 musste der Silberkurs den Abstand zur Durchschnittsbewertung sowie aufgelaufene Gewinne zunächst korrigieren. Das März-Tief bildete für 64 Handelstage das letzte lokale Tief, welches jedoch Ende Juni mit einem neuen Wert von $55,62 unterschritten wurde. Nach einer moderaten Gegenreaktion bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten.
Silberpreis Prognose für diese Woche
Die volatilen Kursbewegungen aus den massiven Gewinnmitnahmen im Februar und März sind Anfang April in eine Beruhigungsphase übergegangen, die sich primär zwischen $70 und $90 abspielte. Auch im Monat Mai wurden Notierungen über $70 gehalten. Der Start in den Juni wurde jedoch vom 20-Tage-Durchschnitt gedeckelt, der nach unten deutet und die jüngste Abwärtstendenz als Widerstand begleitet. Zuletzt nahm der Kurs das März-Tief heraus, konnte im $55er-Bereich aber weitere Verluste abfangen.
Ein neues Tief deutet in der Regel auf weitere Schwäche hin. Die moderate Erholungsbewegung traf am 20er-GD auf Widerstand und hat zum Ende der vergangenen Woche auch die $60er-Marke nicht gehalten. Positiv könnte das Vorwochentief stimmen, welches über dem Juni-Tief liegt. Ein Ausbruch über den GD 20 dürfte daher auf den $70er-Bereich zielen.
Sollte es den Bären jedoch gelingen, die eher seitwärts laufende Kursbewegung der vergangenen Tage in einen stärkeren Abwärtsschub zu verwandeln, würde das ursprüngliche Ausbruchsniveau bei $50 als Korrekturziel ins Spiel kommen.
Mögliche Wochenspanne Bullen: $57,80 bis $69,60
Alternative Kursspanne Bären: $52,30 bis $62,90
Nächste Widerstände: $61,02 | $71,80 | $83,75 = Vorjahreshoch
Wichtige Unterstützungen: $57,22 = Vorwochentief | $54,46
Silber Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung im unteren Drittel des Trendkanals könnte das vorwiegend neutrale Chartbild aktiv bleiben. In diesem Fall würde der Kurs seine Erholungstendenz bis in den Bereich um $80 ausweiten.
Sollten die Bären hingegen den Ausflug unter das März-Tief in weitere Schwäche verwandeln können, dürfte ein Test am lange aktiven Rekordhoch aus 2011 ein Schlüsselszenario bilden. Fällt der Kurs auch darunter, wäre eine Zeit zäher Schiebephasen zu erwarten.
Mögliche Wochenspanne: $63,30 bis $74,90 alternativ $46,90 bis $57,10
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Gold: Schwankt zwischen 4075 und 4145Gold: Schwankt zwischen 4075 und 4145
Nach einem Tiefststand von 4021 erholte sich der Goldpreis in einer V-förmigen Aufwärtsbewegung und stieg auf 4120. Aktuell konsolidiert er sich zwischen 4075 (Unterstützung) und 4145 (Widerstand) und zeigt kurzfristig keinen klaren Trend.
Die endgültige Ausbruchsrichtung hängt von den diese Woche veröffentlichten Verbraucherpreisdaten und der Anhörung zur Bestätigung von Warshs Nominierung ab. Die Handelsstrategie zu Wochenbeginn sollte sich auf „günstig kaufen und teuer verkaufen“ innerhalb dieser Spanne konzentrieren, wobei vor der Datenveröffentlichung ein umsichtiges Positionsmanagement beibehalten werden sollte.
Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse der letzten Zeit
Woche 6–10: Einem starken Anstieg folgte eine Korrektur mit erheblicher Volatilität.
Montag–Dienstag: Der Goldpreis setzte seinen Aufwärtstrend fort und erreichte kurzzeitig die Marke von 4200 US-Dollar.
Mittwoch/Donnerstag: Trotz der Meldung über die Blockade der Straße von Hormus durch den Iran stiegen die Goldpreise nicht. Im Gegenteil: Die Sorge am Markt, dass steigende Ölpreise die Inflation anheizen und die Erwartungen an Zinserhöhungen verstärken würden, führte zu einem stetigen Rückgang der Goldpreise von über 4.200 US-Dollar.
Freitag: Die Goldpreise fielen kurzzeitig auf ein Tief von rund 4.021 US-Dollar, doch anschließende Käufe lösten eine V-förmige Erholung aus, sodass der Preis schließlich bei etwa 4.120 US-Dollar schloss. Die Goldpreise gaben in der Woche um etwa 1,2 % nach.
Wochenende (11./12. Juli): Die geopolitischen Spannungen eskalierten, doch die Reaktion des Goldpreises fiel verhalten aus.
12. Juli (Sonntag): Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) gaben offiziell die Schließung der Straße von Hormus bekannt und verboten die Durchfahrt für alle Schiffe bis auf Weiteres. NYMEX-Rohöl stieg im nachbörslichen Handel um mehr als 3 %, während Brent-Rohöl in der Woche um 5,39 % zulegte und damit den größten Wochengewinn seit acht Wochen verzeichnete.
Marktreaktion: Der Goldpreis fiel lediglich um 0,11 %, ohne dass es zu einer dramatischen Rallye als sicherer Hafen kam.
Die zugrunde liegende Logik lautet: „Steigende Ölpreise → Steigende Inflationserwartungen → Erhöhte Erwartungen einer Zinserhöhung der Fed → Abwärtsdruck auf Gold.“ Daher werden positive Faktoren für die Nachfrage nach sicheren Anlagen durch negative makroökonomische Faktoren kompensiert. Wichtige Zeitpunkte (ab 13. Juli):
Montag (heute): Der Markt verarbeitet die Nachrichten vom Wochenende; der Handel konzentriert sich hauptsächlich um die Spanne von 4120 Punkten.
Dienstag: Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisdaten für Juni – die wichtigste Variable dieser Woche, die die Richtung der Zinserhöhungserwartungen bestimmt. Mittwoch: Veröffentlichung der US-Erzeugerpreisdaten für Juni; Fed-Gouverneurin Warsh wird vor dem Repräsentantenhaus aussagen.
Donnerstag: Warsh wird vor dem Senat aussagen; Veröffentlichung der US-Einzelhandelsumsätze für Juni.
Handelsstrategie:
Grundlagenprognose: Der Goldpreis bewegt sich aktuell in einer Seitwärtsbewegung mit einem Widerstand bei 4145 $ und einer Unterstützung bei 4075 $. Die am Dienstag veröffentlichten Verbraucherpreisdaten und Warshs Aussage sind wichtige Impulsgeber für die weitere Entwicklung. Der Markt dürfte sich am Montag weiterhin in einer Seitwärtsbewegung bewegen. Der Fokus sollte innerhalb dieser Spanne auf dem Prinzip „niedrig kaufen und hoch verkaufen“ liegen, ergänzt durch ein striktes Positionsmanagement.
Long-Strategie:
Sobald der Goldpreis in den Bereich von 4075 $ bis 4085 $ zurückfällt und Anzeichen einer Stabilisierung zeigt (z. B. ein langer unterer Schatten auf der Stundenchart oder ein bullisches Engulfing-Muster), sollte eine kleine Long-Position eröffnet werden. Der Stop-Loss sollte unter 4065 $ platziert werden. Das erste Kursziel liegt bei 4120 $. Wird dieses Niveau unterschritten, sollte die Position gehalten und der Bereich von 4135 $ bis 4145 $ anvisiert werden.
Wenn der Kurs im Bereich von 4090–4100 $ Unterstützung findet und auf dem 15-Minuten-Chart mehrere kleine Aufwärtskerzen bildet, kann eine kleine Long-Position zum Testen eröffnet werden. Der Stop-Loss muss jedoch unter 4075 $ nachgezogen werden.
Short-Strategie:
Sobald der Goldpreis in den Bereich von 4135–4145 $ fällt und deutliche Widerstandszeichen zeigt (z. B. einen langen oberen Schatten oder ein bärisches Engulfing-Muster), eröffnen Sie eine kleine Short-Position zum Testen. Platzieren Sie einen Stop-Loss über 4160 $ mit Kurszielen zwischen 4100 und 4085 $. Sollte der Kurs mit einem starken Anstieg des Handelsvolumens die Marke von 4145 $ durchbrechen, schließen Sie Ihre Position sofort; halten Sie nicht stur an Verlustpositionen fest. Zusammenfassung:
Verwenden Sie am Montag eine „Kauf günstig, Verkauf teuer“-Strategie im Bereich von 4075–4145 $. Vermeiden Sie vor der Veröffentlichung von Wirtschaftsdaten spekulative Wetten und warten Sie auf einen Kursausbruch, bevor Sie in Trendrichtung handeln.
AUD/JPY Analyse: Bärischer Ausbruch in Vorbereitung?📊 AUD/JPY Analyse: Bärischer Ausbruch in Vorbereitung? 🐻⚠️
Der AUD/JPY (1H) bewegt sich nach einem starken Aufwärtstrend in einer klar definierten Seitwärtsrange. Mehrere Abweisungen an der Widerstandszone bei 112,80 zeigen, dass die Käufer an Stärke verlieren.
🔍 Technischer Ausblick
🟨 Seitwärtsbewegung unter einem starken Widerstand.
🚫 Mehrfache Zurückweisungen an der Widerstandszone deuten auf Verkäuferkontrolle hin.
📦 Der Kurs handelt oberhalb der Fair Value Gap (FVG) und des Order Blocks, die als wichtige Unterstützungen dienen.
🔄 Ein kurzfristiger Anstieg ist möglich, bevor die nächste Abwärtsbewegung startet.
📉 Ein bestätigter Bruch unter die FVG (ca. 112,20) könnte den Weg zum Order Block (ca. 112,00) freimachen.
🎯 Trading-Bias
🐻 Bias: Bärisch
✅ Verkaufszone: 112,45–112,55 bei einer klaren Ablehnung.
🎯 Ziel 1: 112,20 (FVG)
🎯 Ziel 2: 112,00 (Order Block)
🛑 Ungültigkeit: Ein starker Ausbruch und Schlusskurs über 112,80 würde das bärische Szenario aufheben und weiteres Aufwärtspotenzial bestätigen.
💡 Fazit: Solange 112,80 nicht nachhaltig zurückerobert wird, bleibt der Ausblick bärisch. Ein Rückgang in Richtung FVG und Order Block bleibt das wahrscheinlichste Szenario. 📉
BTCUSDT am Widerstand abgewiesenBTCUSDT notiert nach einer Erholung von den jüngsten Tiefstständen innerhalb einer wichtigen Widerstandszone. Der Kurs konnte den markierten Widerstandsbereich um 64.200–64.300 nicht durchbrechen, während sich knapp darüber – im Bereich 64.500–64.650 – eine stärkere Angebotszone befindet. Diese Konstellation erhöht die Wahrscheinlichkeit einer bärischen Ablehnung, sollten die Käufer das Momentum nicht aufrechterhalten können.
Solange der Kurs unter der Widerstandszone verbleibt, könnten die Verkäufer die Kontrolle zurückgewinnen und BTC in Richtung der ersten Unterstützung bei 63.865 drücken. Ein bestätigter Rückfall unter dieses Niveau könnte die bärische Dynamik in Richtung der nächsten wichtigen Unterstützung bei 63.546 beschleunigen.
Ein deutlicher Ausbruch und ein Schlusskurs auf Stundenbasis oberhalb des wichtigen Widerstands würden das bärische Szenario hinfällig machen und den Weg für weitere Kursgewinne ebnen. Bis dahin spricht die aktuelle Marktstruktur eher für einen Rücksetzer am Widerstand.
📉 Bärisches Szenario:
Widerstand: 64.200–64.300
Wichtiger Widerstand: 64.500–64.650
Ziel 1: 63.865
Ziel 2: 63.546
Handelsidee: Achten Sie auf eine bärische Bestätigung (Ablehnungskerzen oder tiefere Hochs) innerhalb der Widerstandszone, bevor Sie Short-Positionen in Erwägung ziehen. Ein angemessenes Risikomanagement ist für den Fall eines bullischen Ausbruchs unerlässlich.
Goldanalyse für den nächsten MontagGold befindet sich derzeit in einem langfristig schwachen Trend mit kurzfristigen Unterstützungen.
Der Kerngrund ist die nach wie vor bestehende Möglichkeit von Zinserhöhungen der Fed in diesem Jahr; ein Umfeld hoher Zinsen begrenzt durchgehend jede Erholung des Goldpreises. Gleichzeitig sorgen schwächere US-Arbeitsmarktdaten, ständige Goldkäufe durch Zentralbanken weltweit bei niedrigen Preisen sowie immer wieder auftretende geopolitische Spannungen im Nahen Osten für kurzfristige Aufwärtsimpulse durch den Sicherheitsaspekt. Daraus ergibt sich die aktuelle Seitwärtsbewegung mit häufigen Ausbrüchen nach beiden Seiten – der Preis kann weder stark steigen noch fallen.
Der oberste Widerstandsbereich liegt bei 4130–4140. Jede Erholung bis in diesen Bereich am Montag führt in der Regel zu einem Rückgang und stellt eine gute Gelegenheit für kurzfristige Short-Positionen dar. 4160 ist ein starker Widerstand; solange dieses Niveau nicht überwunden wird, ist ein nachhaltiger Aufwärtstrend der Bullen ausgeschlossen.
Die untere Unterstützung befindet sich bei 4090–4100, eine starke Verteidigungslinie für kurzfristige Bullen. Ein Bruch darunter führt zu einem weiteren Test der starken Unterstützung um 4060. Die Marke von 4000 stellt eine entscheidende Jahresuntergrenze dar. Solange diese nicht unterschritten wird, bleibt Gold in einer breiten Seitwärtsspanne gefangen.
Für den nächsten Montag sind keine wichtigen Wirtschaftsdaten geplant. Daher sind keine großen Kursbewegungen zu erwarten – es erwartet uns eine ruhige Seitwärtsbewegung mit häufigen Preisschwankungen.
Man muss nicht täglich handeln. Bei den schwachen Marktverhältnissen am Montag ist Abwarten, wenn die Lage unklar ist, bereits eine profitable Strategie. Handeln Sie nicht nur, um eine Position eröffnet zu haben. Bewahren Sie eine gelassene Handelsmentalität – damit handeln Sie langfristig erfolgreich und treffen auf mehr gute Handelsgelegenheiten.
📌 Ich teile täglich meine persönlichen Handelsstrategien.
Analyse der Goldtrends für die kommende Woche.
Ich werde die Aussichten für Gold in der kommenden Woche analysieren, indem ich aktuelle Nachrichten betrachte, die sich auf die Trends bei Gold und Rohöl auswirken, sowie die bullischen und bärischen Szenarien für Gold bewerte.
In der vergangenen Woche eskalierte der Konflikt zwischen den USA und dem Iran erneut, und die weltweite Energiekrise hielt an; dies stützte zwar die Ölpreise, verstärkte jedoch die Inflationssorgen am Markt. Dies übte einen komplexen Druck auf Gold aus. Einerseits erhöhen geopolitische Risiken typischerweise die Nachfrage nach Gold als „sicherem Hafen“; andererseits könnte der durch steigende Energiepreise verursachte Inflationsdruck die Federal Reserve dazu zwingen, an einer restriktiven („hawkish“) Geldpolitik festzuhalten. Erwartungen steigender Zinsen erhöhen die Opportunitätskosten für das Halten von Gold – einem unverzinslichen Vermögenswert – und bremsen so dessen Preisentwicklung. Nach dem starken Rückgang im Vormonat versuchte der Goldpreis zuletzt, einen Boden zu bilden, doch die Aufwärtsdynamik blieb unzureichend. Zum Wochenschluss stabilisierte sich Gold über der Marke von 4.100 US-Dollar und schloss bei 4.120 US-Dollar – ein Rückgang um 55,74 US-Dollar bzw. 1,34 % gegenüber der Vorwoche. Während der Goldmarkt versucht, eine Untergrenze zu etablieren, könnte ihm in der kommenden Woche eine echte Bewährungsprobe bevorstehen. Angesichts der anstehenden Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisdaten (CPI) für Juni und der Aussage von Fed-Chef Kevin Warsh vor dem Kongress wird der Markt das Risiko einer Zinserhöhung durch die Fed in diesem Jahr neu bewerten. Analysten warnen: Sollten die Inflationsdaten stärker als erwartet ausfallen oder sollte Warsh weiterhin eine restriktive Haltung signalisieren, könnte die wichtige Unterstützungsmarke von 4.000 US-Dollar erneut auf die Probe gestellt werden.
Wie andere Anlageklassen benötigt auch Gold Kaufinteresse, um den Preis zu treiben. Obwohl die Nachfrage seitens der Zentralbanken weiterhin stützend wirkt, bleibt die Erholung der Risikobereitschaft der Anleger entscheidend – insbesondere angesichts des verschärften Wettbewerbs um Liquidität und der nachlassenden Attraktivität unverzinslicher Vermögenswerte. Solange der Markt weiterhin eine Zinserhöhung für dieses Jahr einpreist, dürfte Gold unter Druck bleiben. Das CME FedWatch Tool signalisiert, dass der Markt eine Wahrscheinlichkeit von rund 80 % für mindestens eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte bis Jahresende einpreist; die Wahrscheinlichkeit für einen ersten Zinsschritt im September liegt bei etwa 60 % – ein Anstieg gegenüber den zuvor veranschlagten 50 %. Sollte diese Wahrscheinlichkeit im Laufe des Sommers nicht signifikant sinken, könnte der US-Dollar weiterhin Unterstützung erfahren und somit den Goldpreis im aktuellen Umfeld unter Druck halten. Viele Analysten sehen in der US-Geldpolitik das größte Risiko für den Goldmarkt in der kommenden Woche. Der neue Fed-Vorsitzende Kevin Warsh setzt sich für eine Reduzierung oder gar Abschaffung der „Forward Guidance“ (Zinsausblick) ein, und der Markt stellt sich auf den unter seiner Führung veränderten geldpolitischen Kurs ein. In der kommenden Woche wird Warsh erstmals als Fed-Vorsitzender vor dem Kongress erscheinen, um den halbjährlichen Bericht zur Geldpolitik vorzulegen. Seit seinem Amtsantritt hat Warsh wiederholt betont, dass Preisstabilität oberste Priorität genießt; dies hat den Markt dazu veranlasst, mindestens eine Zinserhöhung in diesem Jahr – möglicherweise bereits im September – einzupreisen. Einige Analysten gehen jedoch davon aus, dass der Inflationsdruck nachlassen könnte, solange die Ölpreise unter den Höchstständen vom Mai (die über 100 US-Dollar lagen) verharren. Sollten die US-Verbraucherpreisdaten (CPI) in der kommenden Woche eine Abkühlung der Inflation zeigen, könnte der Goldpreis etwas Spielraum für eine Erholung gewinnen. Auf die Finanzmärkte kommt in der nächsten Woche eine Fülle von Datenveröffentlichungen und politischen Ereignissen zu, was wahrscheinlich zu einer deutlich erhöhten Volatilität beim Goldpreis führen wird. Im Mittelpunkt stehen dabei der US-Verbraucherpreisbericht sowie Warshs zweitägige Anhörung im Kongress. Zudem könnten die US-Einzelhandelsumsätze, regionale Umfragen zum verarbeitenden Gewerbe, Immobiliendaten sowie die Zinsentscheidung der Bank of Canada die Markteinschätzung hinsichtlich der geldpolitischen Strategien globaler Zentralbanken beeinflussen.
Analyse der Goldmarkttrends für die kommende Woche:
Technische Analyse von Gold: Aus charttechnischer Sicht zeigt sich Gold im Wochenchart weiterhin in einer insgesamt schwachen Verfassung. Der Kurs schloss in dieser Woche niedriger und blieb unterhalb der mittelfristigen gleitenden Durchschnitte gedeckelt, während sich die Bollinger-Bänder weiter nach unten öffnen und das Aufwärtspotenzial begrenzen. Zwar gab es im Tagesverlauf Versuche, sich von den Tiefstständen zu erholen, doch wurden Aufwärtsbewegungen immer wieder an wichtigen Widerstandsniveaus gestoppt; dem bullischen Gegenangriff fehlte es an Nachhaltigkeit – es handelte sich eher um eine technische Gegenreaktion als um eine Trendwende. Die bärische Struktur im Wochenchart bleibt intakt; daher ist es nicht ratsam, blindlings bei Kursrücksetzern („Buy the Dip“) einzusteigen. Stattdessen sollte man versuchen, im Sinne des Abwärtstrends zu handeln, wenn Erholungsbewegungen auf Widerstand stoßen. Besonderes Augenmerk gilt der kritischen Unterstützungsmarke im Bereich von 4050; sollte diese Unterstützung fallen, könnte sich eine neue Abwärtswelle entwickeln. Auf der Oberseite ist der Bereich um 4140 die entscheidende Marke, die es zu beobachten gilt.
Zusammenfassend liegt der Fokus für Gold am kommenden Montag auf der Widerstandszone zwischen 4040 und 4050 (Oberseite) sowie der Unterstützungszone zwischen 4050 und 4070 (Unterseite); Trader sollten darauf achten, ihre Handelsweise auf die Marktbewegungen abzustimmen. Ein angemessenes Management der Positionsgrößen und Stop-Loss-Orders ist unerlässlich, da Investitionen mit Risiken verbunden sind.
Verkaufsstrategie:
Verkauf von Gold in Teilpositionen im Bereich von 4135–4140; Kursziel ist der Bereich 4090–4070, mit einer möglichen Bewegung in Richtung der Marke von 4050, falls die Unterstützung bricht. Kaufstrategie:
Einstieg in Long-Positionen in Teilpositionen bei einem Rücksetzer von Gold in den Bereich 4050–4060; Kursziel ist der Bereich 4090–4110, wobei die Marke von 4130 das nächste Ziel bei einem Ausbruch darstellt.
Pullback-Trading im DAX-Universum – Teil 6Die Anatomie eines gesunden Pullbacks: Wie man normale Rücksetzer von echter Schwäche unterscheidet
Tiefe, Volumen, Tagesranges, gleitende Durchschnitte und Unterstützungsbereiche richtig einordnen
In Teil 5 dieser Serie ging es um den idealen Vorlauf vor einem Pullback.
Die wichtigste Aussage war:
Die Qualität eines Pullbacks wird vor dem Pullback entschieden.
Ein Rücksetzer ist nur dann interessant, wenn vorher Stärke vorhanden war.
Jetzt gehen wir einen Schritt weiter.
Wenn eine Aktie bereits in Stage 2 ist, relative Stärke zeigt und einen dynamischen Vorlauf hatte, stellt sich die nächste Frage:
Ist der aktuelle Rücksetzer gesund – oder beginnt die Aktie bereits zu kippen?
Genau darum geht es in diesem Teil.
Denn nicht jeder Rücksetzer ist ein Kaufsignal.
Ein Pullback kann eine normale Pause innerhalb eines Aufwärtstrends sein.
Er kann aber auch der erste Hinweis sein, dass der Trend an Qualität verliert.
Der Unterschied ist entscheidend.
Ein gesunder Pullback gibt uns eine mögliche Einstiegschance.
Ein schwacher Pullback warnt uns davor, in eine beginnende Distribution hineinzukaufen.
1. EIN PULLBACK IST EIN TEST
Ein Pullback ist nicht einfach ein Kursrückgang.
Ein Pullback ist ein Test.
Der Markt testet, ob die vorherige Stärke Bestand hat.
Die Aktie hatte vorher Käufer.
Sie ist gestiegen.
Sie hat relative Stärke gezeigt.
Sie wurde auf der Watchlist interessant.
Dann kommt der Rücksetzer.
Jetzt zeigt sich:
Bleiben Käufer aktiv?
Trocknet das Verkaufsvolumen aus?
Werden Rücksetzer schnell gekauft?
Hält die Aktie wichtige Unterstützungen?
Bleibt die relative Stärke stabil?
Oder entsteht plötzlich echter Verkaufsdruck?
Genau deshalb ist der Pullback so wichtig.
Er zeigt uns, ob die vorherige Stärke nur kurzfristig war – oder ob die Aktie wirklich weiter akkumuliert wird.
2. DER UNTERSCHIED ZWISCHEN PULLBACK UND SCHWÄCHE
Viele Trader verwechseln einen Pullback mit Schwäche.
Das liegt daran, dass beides auf den ersten Blick gleich aussieht:
Der Kurs fällt.
Aber die Ursache und die Struktur sind unterschiedlich.
Ein gesunder Pullback entsteht nach einem starken Vorlauf.
Die Aktie nimmt eine Pause.
Der Verkaufsdruck bleibt begrenzt.
Das Volumen nimmt ab.
Die Tagesranges werden enger.
Die Aktie bleibt oberhalb wichtiger Unterstützungen.
Relative Stärke bleibt stabil.
Echte Schwäche sieht anders aus.
Die Aktie fällt stärker als der Markt.
Volumen nimmt auf roten Tagen zu.
Wichtige Linien werden gebrochen.
Erholungen scheitern schnell.
Die Aktie verliert relative Stärke.
Der Chart wirkt nicht mehr kontrolliert.
Der Unterschied liegt also nicht darin, ob der Kurs fällt.
Der Unterschied liegt darin, wie der Kurs fällt.
3. DIE IDEALE AUSGANGSLAGE
Bevor ich einen Pullback überhaupt bewerte, muss die Ausgangslage stimmen.
Ein gesunder Pullback braucht vorher:
Stage-2-Aufwärtstrend
Kurs über 50- und 200-Tage-Linie
steigende oder zumindest konstruktive 50-Tage-Linie
stabile oder steigende 200-Tage-Linie
relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum
vorherigen dynamischen Impuls
Nähe zum 52-Wochen-Hoch
keinen chaotischen oder komplett überdehnten Vorlauf
ausreichende Liquidität
kein unmittelbares Event-Risiko
Ohne diese Basis ist der Rücksetzer für mich meistens kein hochwertiges Pullback-Setup.
Dann ist es eher eine beliebige Korrektur.
Oder noch schlimmer:
Ein Rücksetzer in einer schwachen Aktie.
4. WIE TIEF DARF EIN GESUNDER PULLBACK SEIN?
Eine der häufigsten Fragen lautet:
Wie weit darf eine Aktie zurückkommen, damit der Pullback noch gesund ist?
Es gibt darauf keine feste Prozentzahl, die immer gilt.
Eine volatile SDAX-Aktie bewegt sich anders als ein liquider DAX-Wert.
Eine TecDAX-Aktie kann größere Schwankungen haben als ein defensiver Dividendentitel.
Trotzdem gibt es eine wichtige Grundregel:
Je stärker und sauberer der Trend, desto weniger tief sollte der Pullback idealerweise sein.
Ein sehr starker Leader muss oft gar nicht weit zurückkommen.
Er konsolidiert vielleicht nur einige Tage seitwärts.
Oder er zieht kontrolliert zur 10- oder 21-Tage-Linie zurück.
Oder er testet einen alten Ausbruchsbereich.
Ein schwächerer Wert fällt dagegen oft deutlich tiefer.
Er verliert die 50-Tage-Linie.
Er fällt stärker als der Markt.
Er wirkt schwer und unkontrolliert.
Das ist kein Qualitätsmerkmal.
5. ORIENTIERUNG AN GLEITENDEN DURCHSCHNITTEN
Für die Pullback-Analyse nutze ich gerne gleitende Durchschnitte als Orientierung.
Nicht als starre Kaufmarken.
Sondern als Zonen, an denen man Verhalten beobachten kann.
Wichtige Linien sind zum Beispiel:
10-Tage-Linie
21-Tage-Linie
50-Tage-Linie
150-Tage-Linie
200-Tage-Linie
Ein sehr starker Pullback endet oft bereits im Bereich der 10- oder 21-Tage-Linie.
Ein normaler, etwas tieferer Pullback kann zur 50-Tage-Linie laufen.
Ein Rücksetzer deutlich unter die 50-Tage-Linie ist dagegen ein Warnsignal, vor allem wenn er mit hohem Volumen passiert.
Für meine Pullback-Logik gilt:
Je näher der Kurs an der 50-Tage-Linie stabilisiert, ohne sie aggressiv zu brechen, desto interessanter kann das Setup werden.
Aber:
Die Linie allein ist kein Kaufsignal.
Entscheidend ist die Reaktion.
6. EIN TOUCH DER 50-TAGE-LINIE IST NICHT AUTOMATISCH EIN KAUF
Viele Trader kaufen automatisch, sobald eine Aktie die 50-Tage-Linie erreicht.
Das ist gefährlich.
Die 50-Tage-Linie ist keine magische Unterstützung.
Sie ist nur ein Referenzpunkt.
Die entscheidenden Fragen lauten:
Wie kommt die Aktie zur Linie zurück?
Fällt sie ruhig oder aggressiv?
Nimmt das Volumen ab oder zu?
Gibt es lange rote Kerzen?
Wird die Linie schnell zurückerobert?
Bleibt relative Stärke vorhanden?
Gibt es einen klaren Pivot?
Ist der Stop sinnvoll definierbar?
Ein kontrollierter Test der 50-Tage-Linie kann interessant sein.
Ein harter Bruch der 50-Tage-Linie mit hohem Volumen ist dagegen oft ein Warnsignal.
Der Unterschied liegt im Verhalten.
Nicht in der Linie selbst.
7. VOLUMEN: WIRD VERKAUFT ODER NUR PAUSIERT?
Volumen ist einer der wichtigsten Hinweise im Pullback.
Ein gesunder Pullback zeigt häufig:
abnehmendes Volumen während des Rücksetzers
keine massiven roten Volumentage
geringere Aktivität an schwachen Tagen
steigendes Volumen bei Erholungstagen
schnelle Nachfrage an Unterstützungszonen
Das deutet darauf hin, dass die Aktie nicht aggressiv verkauft wird.
Sie pausiert eher.
Ein problematischer Pullback zeigt dagegen:
hohes Volumen an roten Tagen
deutliche Verkaufswellen
große rote Kerzen
schwache Erholungen auf geringem Volumen
Bruch wichtiger Linien mit erhöhtem Umsatz
Das deutet auf echten Verkaufsdruck hin.
Für mich ist das einer der wichtigsten Unterschiede.
Ein Pullback mit fallendem Volumen ist potenziell konstruktiv.
Ein Pullback mit steigendem Verkaufsvolumen ist verdächtig.
8. TAGESRANGES: WIRD DIE AKTIE RUHIGER ODER WILDER?
Neben dem Volumen achte ich stark auf die Tagesranges.
Ein gesunder Pullback wird oft mit der Zeit ruhiger.
Die Kerzen werden kleiner.
Die Spanne zwischen Tageshoch und Tagestief nimmt ab.
Der Kurs bewegt sich enger.
Verkäufer verlieren Druck.
Käufer beginnen, Rücksetzer aufzufangen.
Das ist konstruktiv.
Ein schwacher Pullback sieht anders aus:
große rote Tageskerzen
lange untere und obere Dochte
starke Richtungswechsel
viele Gaps
hohe Intraday-Volatilität
keine klare Stabilisierung
Solche Bewegungen zeigen Unsicherheit.
Und Unsicherheit ist für einen engen, risikoarmen Einstieg oft schlecht.
Ein gutes Pullback-Setup fühlt sich im Chart oft enger und kontrollierter an.
Nicht chaotischer.
9. DER PULLBACK SOLLTE STRUKTUR BEHALTEN
Ein gesunder Pullback zerstört die Struktur nicht.
Er kann zurückkommen.
Aber er sollte nicht alles kaputt machen, was vorher aufgebaut wurde.
Konstruktiv ist zum Beispiel:
die Aktie bildet ein höheres Tief
der Kurs bleibt über dem letzten wichtigen Ausbruchsniveau
die 50-Tage-Linie bleibt intakt
die Aktie bleibt nahe am Hoch
der Rücksetzer bleibt innerhalb einer normalen Korrektur
relative Stärke bleibt stabil
Problematisch ist:
die Aktie fällt unter das letzte höhere Tief
der alte Ausbruch wird vollständig negiert
die 50-Tage-Linie wird klar gebrochen
die Aktie fällt stärker als der Markt
die RS-Linie kippt deutlich
der Chart geht zurück in eine alte Seitwärtsrange
Ein Pullback darf atmen.
Aber er sollte den Trend nicht zerstören.
10. RELATIVE STÄRKE WÄHREND DES PULLBACKS
Ein sehr gutes Zeichen ist relative Stärke während des Rücksetzers.
Das bedeutet:
Der Markt fällt vielleicht deutlich.
Die Aktie kommt aber nur leicht zurück.
Oder:
Der DAX korrigiert.
Die Aktie bleibt nahe am Hoch.
Oder:
Das DAX-Universum wird schwächer.
Die Aktie hält ihre 21- oder 50-Tage-Linie.
Das ist interessant.
Denn es zeigt, dass die Aktie weiterhin besser läuft als ihr Umfeld.
Für diese Einschätzung nutze ich meinen Indikator:
DAX Universe IBD-Style Relative Strength
Während eines Pullbacks achte ich besonders darauf:
bleibt die RS-Linie über 0?
bleibt sie über ihrem gleitenden Durchschnitt?
steigt sie sogar, obwohl der Kurs leicht zurückkommt?
fällt sie weniger stark als der Kurs?
bleibt die Aktie stärker als das DAX-Universum?
Ein Pullback mit stabiler relativer Stärke ist deutlich interessanter als ein Pullback, bei dem die relative Stärke sofort zusammenbricht.
11. DER IDEALE PULLBACK IST OFT LANGWEILIG
Viele gute Pullbacks sehen nicht spektakulär aus.
Sie sind eher langweilig.
Das ist positiv.
Ein idealer Pullback wirkt oft so:
wenige Tage bis wenige Wochen Rücksetzer
moderate Tiefe
kleiner werdende Kerzen
abnehmendes Volumen
keine Panik
keine großen Gaps
keine heftigen roten Tage
Kurs bleibt oberhalb wichtiger Durchschnitte
enger Bereich entsteht
Pivot wird erkennbar
Das ist genau die Art von Struktur, die ich sehen möchte.
Denn je enger und kontrollierter der Pullback wird, desto besser lässt sich das Risiko definieren.
Ein chaotischer Pullback macht den Stop schwierig.
Ein enger Pullback macht das Risiko klarer.
12. WIE LANGE DARF EIN PULLBACK DAUERN?
Auch die Dauer ist wichtig.
Ein Pullback darf Zeit brauchen.
Aber wenn er zu lange dauert, kann er seinen Charakter verändern.
Ein kurzer Rücksetzer nach einem starken Impuls kann eine normale Pause sein.
Eine längere Seitwärtsphase kann ebenfalls konstruktiv sein, wenn die Aktie eng bleibt und relative Stärke hält.
Aber eine lange, träge Bewegung mit fallender RS-Linie und schwacher Struktur ist oft kein Pullback mehr.
Dann wird daraus eher:
eine Base
eine Distribution
eine Stage-3-Struktur
oder ein beginnender Abwärtstrend
Die Frage lautet also:
Konsolidiert die Aktie konstruktiv – oder verliert sie langsam ihre Qualität?
Wenn eine Aktie wochenlang nicht mehr nach oben kommt, während der Markt steigt, ist das kein gutes Zeichen.
13. PULLBACK ZUR 10- ODER 21-TAGE-LINIE
Bei sehr starken Aktien findet der Rücksetzer oft nur zur 10- oder 21-Tage-Linie statt.
Das kann ein Zeichen von Stärke sein.
Der Markt gibt der Aktie kaum Zeit, tiefer zu fallen.
Käufer greifen früh zu.
Solche Pullbacks sind oft besonders interessant, wenn:
der Vorlauf stark war
die Aktie nahe am Hoch bleibt
Volumen abnimmt
die RS-Linie stark bleibt
ein kleiner Pivot entsteht
das Risiko eng definierbar ist
Aber auch hier gilt:
Nicht blind kaufen.
Ein Rücksetzer zur 21-Tage-Linie ist nur dann interessant, wenn die Struktur konstruktiv bleibt.
14. PULLBACK ZUR 50-TAGE-LINIE
Ein Pullback zur 50-Tage-Linie ist tiefer.
Er kann trotzdem gesund sein.
Vor allem nach einem stärkeren Anstieg.
Aber hier wird die Analyse wichtiger.
Ich möchte sehen:
der Kurs fällt nicht panisch
die 50-Tage-Linie steigt
das Volumen nimmt im Rücksetzer ab
die Aktie stabilisiert sich im Bereich der Linie
der Kurs erholt sich zügig
relative Stärke bleibt stabil
der Stop ist logisch definierbar
Ein kurzer Unterschuss unter die 50-Tage-Linie kann vorkommen.
Aber wenn die Aktie mehrere Tage darunter bleibt und der Markt gleichzeitig besser läuft, ist Vorsicht angebracht.
Dann ist der Pullback möglicherweise nicht mehr gesund.
15. PULLBACK UNTER DIE 200-TAGE-LINIE
Ein Pullback unter die 200-Tage-Linie ist für meine Strategie meistens kein Pullback-Setup mehr.
Warum?
Weil die 200-Tage-Linie eine wichtige langfristige Orientierung ist.
Wenn eine Aktie in einem angeblichen Pullback unter diese Linie fällt, hat sich die Struktur deutlich verschlechtert.
Es kann später wieder ein neues Setup entstehen.
Aber dann braucht die Aktie Zeit.
Sie muss sich neu aufbauen.
Für kurzfristige Pullback-Trades in Stage 2 ist das meist nicht mehr attraktiv.
Meine Regel:
Ein Pullback unter die 200-Tage-Linie ist meistens kein Pullback mehr, sondern ein Strukturbruch.
16. UNTERSCHIED: NORMALER PULLBACK VS. FAILED BREAKOUT
Ein besonders wichtiger Fall ist der Rücksetzer nach einem Ausbruch.
Die Aktie bricht über ein Hoch aus.
Dann fällt sie zurück.
Jetzt stellt sich die Frage:
Ist das ein normaler Test des Ausbruchsbereichs?
Oder war der Ausbruch ein Fehlsignal?
Ein konstruktiver Test sieht so aus:
der Ausbruchsbereich wird gehalten
Volumen nimmt ab
der Rücksetzer bleibt moderat
die Aktie stabilisiert sich schnell
es entsteht ein neuer kleiner Pivot
relative Stärke bleibt positiv
Ein fehlgeschlagener Ausbruch sieht so aus:
die Aktie fällt klar zurück in die alte Base
hohes Volumen auf dem Rückweg
schnelle Aufgabe des Ausbruchsniveaus
keine Stabilisierung
RS-Linie kippt
andere Aktien im Sektor laufen besser
Ein Pullback nach einem Ausbruch kann sehr interessant sein.
Aber nur, wenn der Ausbruch nicht komplett negiert wird.
17. DER PIVOT ENTSTEHT AUS DER VERENGUNG
Der eigentliche Einstieg entsteht nicht einfach am Tief des Pullbacks.
Er entsteht oft erst, wenn der Pullback enger wird und ein kleiner Pivot sichtbar wird.
Ein Pivot kann zum Beispiel entstehen durch:
Ausbruch über das Hoch der letzten Tage
Bruch einer kleinen Abwärtstrendlinie
Rückeroberung der 10- oder 21-Tage-Linie
enger Seitwärtsbereich nahe am Hoch
Reversal nach kontrolliertem Rücksetzer
neues Kaufinteresse nach Volumentrocknung
Der Pivot ist wichtig, weil er zeigt:
Die Aktie beginnt wieder nach oben zu drehen.
Ohne Pivot kauft man oft nur in fallende Kurse hinein.
Mit Pivot wartet man auf ein erstes Zeichen neuer Stärke.
Das ist der Unterschied zwischen Hoffnung und Bestätigung.
18. WARUM DER TIEFSTE PUNKT NICHT DAS ZIEL IST
Viele Trader wollen den tiefsten Punkt des Pullbacks kaufen.
Das klingt attraktiv.
In der Praxis ist es aber schwierig.
Der tiefste Punkt ist erst im Nachhinein sichtbar.
Während des Rücksetzers weiß niemand, ob die Aktie dort wirklich dreht.
Deshalb ist mein Ziel nicht, den Tiefpunkt zu erwischen.
Mein Ziel ist:
Eine starke Aktie nach einem kontrollierten Rücksetzer zu kaufen, wenn sie wieder Stärke zeigt – mit klar definiertem Risiko.
Das ist etwas völlig anderes.
Der Einstieg ist vielleicht nicht am tiefsten Punkt.
Aber er ist oft besser planbar.
19. WARNZEICHEN: WANN EIN PULLBACK KIPPT
Ein Pullback wird für mich problematisch, wenn mehrere Warnzeichen zusammenkommen.
Dazu gehören:
Bruch der 50-Tage-Linie mit hohem Volumen
mehrere große rote Tageskerzen
stark fallende RS-Linie
Aktie fällt stärker als der Gesamtmarkt
Sektor wird ebenfalls verkauft
Erholungen scheitern sofort
Ausbruchsbereich wird klar unterschritten
altes höheres Tief wird gebrochen
hohe Gaps nach unten
schlechte Reaktion auf Nachrichten
Volumen steigt an Abwärtstagen
Kurs bleibt längere Zeit unter wichtigen Linien
Stage-2-Struktur geht verloren
Ein einzelnes Warnsignal ist nicht immer entscheidend.
Aber mehrere zusammen verändern die Qualität des Setups.
Dann ist es oft besser, die Aktie von der aktiven Watchlist zu nehmen.
20. SPEZIELL IM DAX-UNIVERSUM: GAPS UND EVENT-RISIKEN
Bei deutschen Aktien muss man Pullbacks immer auch im Zusammenhang mit Gaps und Nachrichtenrisiken betrachten.
Gerade bei MDAX-, SDAX- und TecDAX-Werten können einzelne Meldungen starke Bewegungen auslösen.
Deshalb prüfe ich vor einem Einstieg:
Stehen Quartalszahlen an?
Gibt es einen Kapitalmarkttag?
Gab es zuletzt Gewinnwarnungen?
Ist die Aktie stark von Analystenkommentaren abhängig?
Ist der Sektor newsgetrieben?
Hat der Chart viele Gaps?
Ist das Handelsvolumen ausreichend?
Ist der Spread akzeptabel?
Ein technisch schöner Pullback kurz vor Quartalszahlen kann riskant sein.
Dann wird aus einem Chart-Setup schnell ein Event-Trade.
Das muss man bewusst entscheiden.
21. BEISPIEL: GESUNDER PULLBACK
Stellen wir uns eine Aktie aus dem MDAX vor.
Die Ausgangslage:
Stage 2
Kurs über 50- und 200-Tage-Linie
50-Tage-Linie steigt
Aktie nahe am 52-Wochen-Hoch
relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum positiv
vorheriger Impuls war dynamisch
Sektor ist konstruktiv
Jetzt kommt die Aktie 6 % zurück.
Der Rücksetzer läuft zur 21-Tage-Linie.
Das Volumen nimmt ab.
Die Tagesranges werden kleiner.
Die Aktie bleibt über dem letzten höheren Tief.
Die RS-Linie bleibt über 0.
Nach einigen Tagen entsteht ein kleiner Pivot.
Das ist ein potenziell gesunder Pullback.
Nicht automatisch ein Kauf.
Aber ein Setup, das auf die Watchlist gehört.
22. BEISPIEL: UNGESUNDER PULLBACK
Jetzt ein anderes Beispiel.
Eine Aktie aus dem SDAX steigt kurzzeitig stark an.
Dann fällt sie zurück.
Auf den ersten Blick sieht es nach Pullback aus.
Aber bei genauerem Hinsehen:
Aktie ist nur knapp über der 200-Tage-Linie
50-Tage-Linie ist flach
relative Stärke ist schwach
Rücksetzer erfolgt mit hohem Volumen
große rote Kerzen
Spread ist groß
Aktie fällt stärker als der Markt
alte Ausbruchszone wird klar unterschritten
Quartalszahlen stehen kurz bevor
Das ist kein A-Setup.
Der Kurs ist zwar zurückgekommen.
Aber die Struktur ist nicht konstruktiv.
Hier ist Vorsicht besser als Aktionismus.
23. MEINE PULLBACK-CHECKLISTE
Bevor ich einen Pullback als potenzielles Setup betrachte, gehe ich folgende Fragen durch:
Befindet sich die Aktie in Stage 2?
War der Vorlauf stark genug?
Zeigt die Aktie relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum?
Liegt die RS-Linie über 0?
Bleibt die RS-Linie während des Pullbacks stabil?
Ist der Rücksetzer moderat?
Bleibt die Aktie oberhalb wichtiger gleitender Durchschnitte?
Wird die 50-Tage-Linie gehalten oder schnell zurückerobert?
Nimmt das Volumen im Rücksetzer ab?
Sind die roten Tage kontrolliert?
Werden die Tagesranges enger?
Gibt es keine massiven Gaps nach unten?
Bleibt das letzte höhere Tief intakt?
Wird der Ausbruchsbereich gehalten?
Entsteht ein klarer Pivot?
Ist der Stop logisch definierbar?
Ist die Aktie ausreichend liquide?
Ist der Spread akzeptabel?
Gibt es keine unmittelbaren Quartalszahlen?
Passt das Chance-Risiko-Verhältnis?
Je mehr dieser Fragen mit Ja beantwortet werden, desto interessanter wird das Setup.
Wenn viele Antworten Nein sind, ist der Rücksetzer wahrscheinlich kein gesunder Pullback.
24. WIE ICH MEINE INDIKATOREN DABEI NUTZE
Für meine Analyse nutze ich zwei eigene TradingView-Indikatoren.
Stock Stage Analysis
Dieser Indikator hilft mir, die Marktphase einzuordnen.
Für Pullback-Trades suche ich vor allem Stage 2.
Wenn der Indikator bereits Stage 3 oder Stage 4 zeigt, bin ich vorsichtig.
Dann kann ein Rücksetzer schnell mehr sein als nur eine normale Pause.
DAX Universe IBD-Style Relative Strength
Dieser Indikator zeigt mir, ob die Aktie stärker oder schwächer läuft als das breite deutsche Aktienuniversum.
Während eines Pullbacks ist besonders wichtig:
bleibt die relative Stärke stabil?
bleibt die Linie über 0?
bleibt die Aktie stärker als DAX, MDAX, SDAX und TecDAX im Durchschnitt?
verbessert sich die RS-Linie sogar während der Konsolidierung?
Wenn ja, ist das ein gutes Zeichen.
Wenn nein, verliert das Setup an Qualität.
25. DIE KERNREGEL FÜR BLOG 6
Die wichtigste Regel für diesen Teil lautet:
Ein gesunder Pullback wird mit der Zeit ruhiger – ein schwacher Pullback wird mit der Zeit gefährlicher.
Ein guter Pullback zeigt Kontrolle.
Ein schlechter Pullback zeigt Druck.
Ein guter Pullback hält Struktur.
Ein schlechter Pullback zerstört Struktur.
Ein guter Pullback liefert einen Pivot.
Ein schlechter Pullback liefert Warnsignale.
Deshalb kaufe ich nicht einfach den Rücksetzer.
Ich beobachte, ob der Rücksetzer Qualität zeigt.
26. FAZIT
Ein Pullback ist nur dann interessant, wenn er gesund ist.
Gesund bedeutet nicht, dass die Aktie gar nicht fallen darf.
Gesund bedeutet:
der Rücksetzer bleibt kontrolliert
Volumen nimmt eher ab
Tagesranges werden enger
wichtige Linien halten
relative Stärke bleibt stabil
der Trend bleibt intakt
ein klarer Pivot entsteht
das Risiko ist definierbar
Ein schwacher Pullback sieht anders aus:
hohes Verkaufsvolumen
große rote Kerzen
Bruch wichtiger Linien
fallende relative Stärke
starke Schwäche gegenüber dem Markt
keine Stabilisierung
kein sauberer Pivot
Die wichtigste Erkenntnis lautet:
Der Pullback ist ein Qualitätstest.
Nicht jeder Rücksetzer besteht diesen Test.
Für Pullback-Trading im DAX-Universum suche ich nicht einfach gefallene Aktien.
Ich suche starke Aktien, die kontrolliert pausieren und danach wieder Stärke zeigen.
Die Reihenfolge bleibt:
Stage 2.
Relative Stärke.
Starker Vorlauf.
Gesunder Pullback.
Klarer Pivot.
Definiertes Risiko.
Im nächsten Teil geht es tiefer in ein besonders wichtiges Thema:
Volumen, Verkaufsdruck und trocknendes Angebot.
Denn oft entscheidet nicht nur der Preisverlauf, sondern vor allem das Verhältnis von Preis und Volumen darüber, ob ein Pullback wirklich konstruktiv ist.
HILFREICHE TOOLS AUF TRADINGVIEW
Für diese Serie nutze ich unter anderem meine eigenen TradingView-Indikatoren:
Stock Stage Analysis
zur Einordnung der Marktphase in Stage 1, Stage 2, Stage 3 oder Stage 4.
DAX Universe IBD-Style Relative Strength
zur Messung relativer Stärke gegenüber einem gleichgewichteten Benchmark aus DAX, MDAX, SDAX und TecDAX.
Wichtig:
Diese Indikatoren sind keine Kaufsignale.
Sie sind Filter.
Der eigentliche Einstieg entsteht erst durch Pullback, Pivot und definiertes Risiko.
DISCLAIMER
Diese Analyse dient ausschließlich der Weiterbildung und stellt keine Anlageberatung, Kaufempfehlung oder Verkaufsempfehlung dar. Jeder Trader ist für seine eigenen Entscheidungen, sein Risikomanagement und seine Positionsgröße selbst verantwortlich.
XAUUSD: Prognose: Kursziel 3500 US-DollarGold befindet sich seit einer Woche in dauernder Seitwärtsbewegung, der Markt wiederholt Auswaschungen von Kleinanlegern. Nach stetigem Einsatz hat der Gewinn unseres Handelskontos eine Million erreicht. Demnächst erwartet uns eine neue große Marktbewegung, doch wir benötigen noch Zeit, um ausreichend Preisspielraum für den Handel zu gewinnen.
Obwohl Gold sich in einer Korrekturphase befindet, bilden die oberen Hochs ständig tiefere Höchststände, und die Widerstandsebenen rutschen ebenfalls nach unten. Oberhalb von 4200 liegt eine dichte Widerstandszone; der bärische Abwärtstrend bleibt erhalten, solange es keinen nachhaltigen Ausbruch über 4240 gibt. Wir halten Short-Positionen gemäß dem Markttrend und warten auf die nächste vollständige bärische Welle. Sollte Gold auf 3900 fallen, lautet unser nächstes Gewinnziel 3500.
Der Handel birgt enorme Marktrisiken. Handeln Sie ausschließlich unter konzentrierter fachkundiger Anleitung. Ich werde kontinuierlich neue Handelsstrategien für Sie veröffentlichen.
Gold (XAUUSD) Bullische Fortsetzung nach CHOCH | SMC Setup📊 Marktkontext & Technische Analyse
Wenn wir uns den XAUUSD 30-Minuten-Chart ansehen, erkennen wir einen klaren Strukturwechsel von bärisch zu bullisch, was ein Long-Setup mit hoher Wahrscheinlichkeit liefert.
Market Structure Shift: Nach einer Abwärtsphase, die durch einen Break of Structure (BOS) und einen Market Structure Shift (MSS) gekennzeichnet war, fand der Preis einen soliden Boden im Bereich um 4.020.
Change of Character (CHOCH): Eine kräftige impulsive Bewegung nach oben durchbrach die vorherigen untergeordneten Swing-Highs, was einen CHOCH bestätigte und den lokalen Trend wieder ins Bullische drehte.
Trendlinien-Support: Der Markt hat eine klare aufsteigende Unterstützungslinie etabliert, die bereits mehrfach respektiert wurde.
Demand Zone Konfluenz: Der Preis korrigiert und komprimiert sich derzeit genau in eine frisch entstandene Demand Zone (ca. 4.100 - 4.106). Diese Zone deckt sich perfekt mit der dynamischen Unterstützung der aufsteigenden Trendlinie und bietet eine starke Konfluenz für einen Long-Einstieg.
🏹 Der Trading-Plan
Wir halten Ausschau nach einer bullischen Reaktion innerhalb der identifizierten Demand Zone, um die nächste impulsive Welle nach oben zu reiten.
Richtung: Long 🟢
Einstiegsbereich: 4.100 - 4.106 (Innerhalb der blau markierten Demand Zone)
Invalidierung / Stop Loss (SSL): Unter dem jüngsten Swing-Low-Strukturlevel bei ca. 4.073 (Sell-Side Liquidity Level).
Take Profit / Ziel (BSL): 4.138 (Ziel ist die Buy-Side Liquidity am jüngsten Swing-High).
⚠️ Risiko-Disclaimer
Warten Sie in der Demand Zone immer auf eine Bestätigung in kleineren Timeframes (z. B. ein 1m- bis 5m-CHOCH oder eine bullische Engulfing-Kerze), um das Risiko zu minimieren. Managen Sie Ihr Risiko richtig und riskieren Sie niemals mehr, als Ihr Trading-Plan erlaubt.
Wochenausblick KW29–Fundamental,Makro und technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW29
Die Märkte starten in eine der fundamental spannendsten Handelswochen der vergangenen Monate. Während S&P 500 und Nasdaq weiterhin in unmittelbarer Nähe ihrer Allzeithochs notieren, bleiben die geopolitischen Risiken im Nahen Osten hoch und der Ölmarkt reagiert zunehmend sensibel auf jede neue Entwicklung rund um Iran und die Straße von Hormuz.
Gleichzeitig startet die Q2-Earnings-Season mit den großen US-Banken, ASML und Netflix in ihre erste wichtige Phase. Auf der makroökonomischen Seite stehen mit den US-Verbraucherpreisen, den Produzentenpreisen, den Einzelhandelsumsätzen und den Inflationserwartungen der US-Verbraucher gleich mehrere potenzielle Markttrigger an.
Der aktuelle Monetary Policy Report der Federal Reserve bestätigt zudem, dass die Inflation weiterhin das zentrale Risiko für die US-Notenbank bleibt. Parallel zeigt der aktuelle WASDE-Report zunehmende Angebotsrisiken bei mehreren wichtigen Agrarrohstoffen.
Damit treffen in KW29 geopolitische Risiken, Inflationsdaten, Fed-Kommunikation und Unternehmenszahlen unmittelbar auf historisch hoch bewertete Aktienmärkte.
Agenda
• Geopolitische Lage
• Earnings Season Q2
• Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW29 im Überblick
• Fed Monetary Policy Report und WASDE
• Märkte und Korrelationen im Überblick
• Risk Assets im Überblick
• DAX charttechnischer Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Die geopolitische Lage bleibt auch in KW29 einer der wichtigsten externen Risikofaktoren für die Finanzmärkte.
Im Mittelpunkt steht weiterhin der Konflikt im Nahen Osten und insbesondere die Situation zwischen Iran, den USA und Israel. Nach dem zwischenzeitlichen Interim-Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Iran hatte sich die Lage am Ölmarkt zunächst deutlich entspannt. Die Ölströme durch die Straße von Hormuz konnten sich teilweise erholen und die Risikoprämie im Ölpreis wurde erheblich reduziert.
Die erneuten Feindseligkeiten und Angriffe vom 7. und 8. Juli zeigen jedoch, wie fragil diese Stabilisierung weiterhin ist.
Die Straße von Hormuz bleibt dabei der zentrale geopolitische Risikofaktor für den globalen Energiemarkt. Rund 25 % des weltweiten seegestützten Ölhandels liefen 2025 durch diese Meerenge. Gleichzeitig passierten mehr als 110 Milliarden Kubikmeter LNG die Straße von Hormuz.
Besonders problematisch ist, dass es nur begrenzte alternative Transportwege gibt. Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate verfügen zwar über Pipelines, mit denen Teile der Ölströme umgeleitet werden können. Die verfügbaren Kapazitäten von schätzungsweise 3,5 bis 5,5 Millionen Barrel pro Tag reichen jedoch nicht aus, um die regulären Transporte durch die Straße von Hormuz vollständig zu ersetzen.
Für Länder wie Iran, Irak, Kuwait, Katar und Bahrain ist die Meerenge weiterhin von zentraler Bedeutung.
Die IEA bezeichnete die Auswirkungen des Konflikts bereits als eine der größten Bedrohungen für die globale Energiesicherheit ihrer Geschichte. Die ursprünglichen Störungen führten zur größten Angebotsunterbrechung in der Geschichte des globalen Ölmarktes.
Als Reaktion darauf stellten die 32 Mitgliedstaaten der IEA insgesamt 400 Millionen Barrel aus strategischen Notfallreserven zur Verfügung – die größte koordinierte Freigabe in der Geschichte der Organisation.
Diese Maßnahmen haben gemeinsam mit einer teilweisen Erholung der Transporte durch Hormuz erheblich dazu beigetragen, den Ölpreis zu stabilisieren.
Die globale Ölversorgung erholte sich im Juni um rund 4,1 Millionen Barrel pro Tag auf 98,8 Millionen Barrel. Gleichzeitig lagen die weltweiten Produktionsmengen allerdings weiterhin rund 9,4 Millionen Barrel pro Tag unter dem Vorkriegsniveau.
Die Exporte aus der Golfregion stiegen im Juni um rund 6,5 Millionen Barrel pro Tag auf 16,1 Millionen Barrel. Vor Beginn des Konflikts lagen sie jedoch bei durchschnittlich rund 24 Millionen Barrel pro Tag.
Genau hier liegt das Risiko für die kommende Handelswoche.
Der aktuelle Ausblick auf den Ölmarkt basiert maßgeblich auf der Annahme, dass sich die Transporte durch die Straße von Hormuz weiter normalisieren und Produzenten sowie Raffinerien ihre Produktion wieder hochfahren können.
Eine erneute militärische Eskalation würde dieses Basisszenario unmittelbar infrage stellen.
Besonders interessant ist aktuell die Diskrepanz zwischen dem Rohölmarkt und den Märkten für raffinierte Ölprodukte. Während sich die Versorgung mit Rohöl teilweise verbessert hat, bleiben Diesel, Benzin und andere raffinierte Produkte knapp.
Raffineriemargen erreichten Anfang Juli den höchsten Stand seit vier Jahren.
Der Grund dafür ist relativ einfach: Rohöl kann wieder verstärkt transportiert werden, die Raffineriekapazitäten in der Golfregion sind jedoch weiterhin erheblich eingeschränkt. Fast drei Millionen Barrel Raffineriekapazität pro Tag waren aufgrund von Angriffen und fehlenden Exportmöglichkeiten zeitweise nicht verfügbar.
Zusätzlich belasten ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien und Energieinfrastruktur die globalen Produktmärkte.
Damit bleibt der Energiemarkt ein potenzieller Inflationstreiber.
Das gilt nicht nur für Öl.
Auch der globale Gasmarkt bleibt angespannt. Rund 20 % des weltweiten LNG-Angebots liefen 2025 durch die Straße von Hormuz. Die Einschränkungen bei Lieferungen aus Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten haben die verfügbaren LNG-Mengen deutlich reduziert.
Der niederländische TTF-Gaspreis notierte zuletzt rund 35 % über seinem Vorkriegsniveau.
Für Europa ist diese Entwicklung besonders relevant.
Steigende Energiepreise könnten den europäischen Inflationsprozess erneut verlangsamen und gleichzeitig die ohnehin schwächere europäische Konjunktur belasten.
Mein Fokus liegt deshalb in KW29 weiterhin ganz klar auf Iran, Israel, den USA und der Straße von Hormuz.
Eine weitere Eskalation wäre kurzfristig bullish für Öl und Gas, gleichzeitig aber potenziell bearish für Risk Assets. Eine nachhaltige Deeskalation würde dagegen die Risikoprämie im Ölpreis weiter reduzieren und könnte insbesondere Aktienmärkte unterstützen.
China und Taiwan
Auch die Situation zwischen China und Taiwan bleibt ein geopolitischer Risikofaktor.
Hier gab es zuletzt keine vergleichbare Eskalation wie im Nahen Osten. Trotzdem bleiben die militärischen Aktivitäten Chinas rund um Taiwan und die strategischen Spannungen zwischen China und den USA ein Thema für die Märkte.
Besonders relevant ist dabei weiterhin der globale Halbleitermarkt.
Taiwan bleibt ein zentraler Standort für die Produktion modernster Halbleiter. Eine Eskalation hätte deshalb unmittelbare Auswirkungen auf globale Lieferketten, KI-Infrastruktur und große US-Technologiekonzerne.
Genau deshalb bleiben sämtliche Entwicklungen rund um China, Taiwan und mögliche Exportbeschränkungen für Chips relevant.
Auch Apple steht dabei im Fokus.
Der Konzern ist weiterhin stark von asiatischen Produktions- und Lieferketten abhängig. Gleichzeitig bleiben Zölle und Handelsbeschränkungen ein wichtiger Faktor für Importpreise in den USA.
Der aktuelle Monetary Policy Report der Fed verweist ausdrücklich darauf, dass frühere Zollerhöhungen auf Importgüter zu den bestehenden Inflationsrisiken beigetragen haben.
Damit ist der Handelskonflikt längst nicht nur ein geopolitisches Thema.
Zölle, Halbleiterrestriktionen und gestörte Lieferketten können direkt auf die Inflation wirken – und damit indirekt die Geldpolitik der Federal Reserve beeinflussen.
Earnings Season Q2
Neben den Inflationsdaten steht in KW29 vor allem der Start der Q2-Earnings-Season im Fokus.
Die Aktienmärkte befinden sich auf historisch hohen Bewertungsniveaus. Gleichzeitig zeigt der aktuelle Monetary Policy Report der Fed, dass ein wesentlicher Teil der wirtschaftlichen Stärke weiterhin durch Unternehmensinvestitionen und insbesondere durch den Technologiesektor getragen wird.
Die Earnings müssen diese Erwartungen jetzt bestätigen.
Am Montag stehen unter anderem Progressive und Fastenal im Kalender.
Das eigentliche Highlight beginnt jedoch am Dienstag mit den großen US-Banken.
JPMorgan, Bank of America, Goldman Sachs, Wells Fargo und Citigroup veröffentlichen ihre Quartalszahlen.
Damit erhalten wir einen sehr frühen Einblick in den Zustand des amerikanischen Finanzsystems und der US-Wirtschaft.
Im Fokus stehen die Entwicklung der Nettozinserträge, Kreditnachfrage, Kreditqualität und mögliche Veränderungen bei Kreditausfällen. Gleichzeitig dürften die Kapitalmarktaktivitäten und das Investmentbanking insbesondere bei JPMorgan und Goldman Sachs interessant werden.
Der Monetary Policy Report beschreibt das US-Finanzsystem grundsätzlich als stabil und widerstandsfähig.
Die Bankzahlen werden zeigen, ob sich dieses Bild auch in den Unternehmensdaten widerspiegelt.
Am Mittwoch folgen unter anderem ASML, Johnson & Johnson, Morgan Stanley, BlackRock und Bank of New York Mellon.
ASML dürfte dabei eine der wichtigsten Veröffentlichungen der gesamten Woche werden.
Der globale Technologiesektor wird aktuell massiv durch Investitionen in KI-Infrastruktur getragen. Die Nachfrage nach modernsten Chips und Produktionskapazitäten ist ein zentraler Bestandteil der aktuellen Investmentstory.
ASML steht mit seinen Lithografiesystemen direkt im Zentrum dieser Entwicklung.
Für mich wird deshalb weniger das vergangene Quartal entscheidend sein, sondern der Ausblick des Unternehmens.
Wie entwickelt sich die Nachfrage?
Wie sehen die Auftragseingänge aus?
Bleiben Investitionen in modernste Chipproduktion hoch?
Und gibt es Auswirkungen durch Exportbeschränkungen gegenüber China?
Diese Aussagen könnten unmittelbar auf den gesamten Halbleitersektor und damit auch auf Nvidia wirken.
Am Donnerstag folgen UnitedHealth, GE Aerospace, Netflix, Seagate, Abbott Laboratories und Intuitive Surgical.
Netflix dürfte dabei insbesondere für den Nasdaq und den Kommunikationssektor interessant werden.
Auch hier steht die Guidance im Mittelpunkt.
Die Märkte haben in den vergangenen Monaten bereits sehr viel positives Wachstum eingepreist. Gute Zahlen allein könnten deshalb teilweise nicht mehr ausreichen.
Entscheidend ist, ob Unternehmen ihre Prognosen bestätigen oder erhöhen können.
Genau das ist für mich das zentrale Thema dieser Earnings Season:
Die Erwartungen sind hoch.
Der S&P 500 notiert nahe seinem Allzeithoch. Nvidia hat eine extrem starke Woche hinter sich. Der Technologiesektor bleibt strukturell bullish.
Damit steigt gleichzeitig die Fallhöhe.
Schwächere Guidance, sinkende Margen oder Hinweise auf nachlassende Nachfrage könnten bei einzelnen Unternehmen zu erheblichen Gewinnmitnahmen führen.
Für KW29 bleiben deshalb die großen US-Banken, ASML und Netflix meine wichtigsten Earnings.
Aus dem DAX selbst stehen in KW29 keine großen Quartalsberichte an. Der Fokus liegt daher klar auf den internationalen Earnings, insbesondere den US-Banken, ASML und Netflix. Die deutsche Berichtssaison nimmt erst ab der folgenden Woche deutlich Fahrt auf.
Fundamentale Wirtschaftsdaten der KW29 im Überblick
Die kommende Woche ist aus makroökonomischer Sicht extrem stark gefüllt.
Montag – OPEC und Notenbanksprecher
Bereits am Montag steht das OPEC-Meeting im Fokus.
Aufgrund der aktuellen Situation am Ölmarkt bekommt dieses Treffen eine deutlich höhere Bedeutung.
Im Mittelpunkt stehen die Produktionspolitik und die Frage, wie die OPEC auf die weiterhin eingeschränkten Fördermengen und die geopolitischen Risiken reagieren wird.
Die OPEC+-Produktion lag im Juni weiterhin deutlich unter den implizierten Zielmengen. Besonders Saudi-Arabien, Irak und Kuwait produzierten erheblich unter den entsprechenden Zielwerten.
Gleichzeitig bleibt die verfügbare kurzfristige Reservekapazität begrenzt.
Damit dürfte jede Aussage zur Produktionsentwicklung, zu möglichen Förderanpassungen und zur Situation am globalen Ölmarkt genau beobachtet werden.
Zusätzlich sprechen FOMC-Mitglied Bowman, Fed-Mitglied Waller, EZB-Direktorin Isabel Schnabel und EZB-Präsidentin Christine Lagarde.
Nach dem aktuellen Monetary Policy Report dürfte insbesondere die Kommunikation der Fed interessant werden.
Die zentrale Frage lautet:
Bleibt die Fed klar restriktiv oder öffnen einzelne Mitglieder langsam die Tür für eine spätere Lockerung?
Dienstag – CPI als Highlight der Woche
Am Dienstag folgen die wichtigsten Wirtschaftsdaten der KW29.
Die US-Verbraucherpreise stehen im Fokus.
Für den CPI auf Monatsbasis wird aktuell ein Rückgang von 0,1 % erwartet. Im Vormonat lag die Inflation noch bei +0,5 %.
Das wäre eine erhebliche Verlangsamung.
Bei der Kerninflation wird dagegen ein Anstieg von 0,3 % erwartet. Im Vormonat lag der Core CPI bei +0,2 %.
Die jährliche Gesamtinflation lag zuletzt bei 4,2 %. Bei der Kerninflation werden erneut 2,9 % erwartet.
Warum sind diese Zahlen aktuell so wichtig?
Der Monetary Policy Report der Fed zeigt deutlich, dass die Inflation weiterhin das zentrale geldpolitische Problem ist.
Die PCE-Gesamtinflation liegt aktuell bei 4,1 %, die Kerninflation bei 3,4 %.
Beide Werte liegen weiterhin deutlich über dem Inflationsziel von 2 %.
Die Fed führt die höheren Inflationsrisiken insbesondere auf gestiegene Energiepreise, frühere Zollerhöhungen und die starke Nachfrage im Technologiesektor zurück.
Gleichzeitig bleiben die langfristigen Inflationserwartungen bislang stabil.
Genau deshalb besitzt die Fed aktuell noch Zeit.
Der Arbeitsmarkt ist robust, die Wirtschaft wächst und die Inflationserwartungen sind nicht entankert.
Die Fed muss die Zinsen aktuell nicht senken.
Für die Aktienmärkte wäre deshalb ein deutlich schwächerer Inflationsbericht positiv.
Besonders wichtig ist die Kerninflation.
Ein niedrigerer Core CPI würde die Hoffnung stärken, dass der zugrunde liegende Inflationsdruck tatsächlich nachlässt.
In diesem Szenario könnten die Renditen der US-Staatsanleihen sinken, der Dollar schwächer reagieren und Risk Assets weiter steigen.
Ein deutlich höherer CPI wäre dagegen problematisch.
Steigende Inflation in Verbindung mit einem robusten Arbeitsmarkt und einer weiterhin soliden Wirtschaft würde der Fed kaum Spielraum für Zinssenkungen geben.
Im Gegenteil:
Der Markt könnte erneut ein noch länger erhöhtes Zinsniveau oder weitere restriktive Maßnahmen einpreisen.
Das wäre grundsätzlich positiv für den Dollar und potenziell negativ für hoch bewertete Risk Assets.
Nach den CPI-Daten spricht erneut EZB-Präsidentin Lagarde.
Zusätzlich stehen Reden von Fed Vice Chair for Supervision Barr und FOMC-Mitglied Bowman an.
Auch die TIC Net Long-Term Transactions werden veröffentlicht.
Diese Daten zeigen die langfristigen Kapitalströme in US-Wertpapiere. Vereinfacht gesagt sehen wir hier, wie stark ausländische Investoren langfristig Kapital in US-Aktien und US-Anleihen investieren oder Kapital abziehen.
Gerade in einem Umfeld hoher Staatsverschuldung und hoher Treasury-Renditen können diese Kapitalströme interessant werden.
Mittwoch – PPI und Beige Book
Am Mittwoch folgen direkt die nächsten Inflationsdaten.
Der US Producer Price Index steht an.
Für den PPI auf Monatsbasis wird aktuell ein Wert von 0,0 % erwartet. Im Vormonat lag der Anstieg noch bei 1,1 %.
Beim Core PPI wird ein Anstieg von 0,3 % erwartet, nach 0,4 % im Vormonat.
Der PPI misst die Preisentwicklung auf Produzentenebene.
Damit kann er Hinweise darauf liefern, welcher Kostendruck innerhalb der Unternehmen besteht und möglicherweise später an Verbraucher weitergegeben wird.
Ein deutlich höherer PPI könnte deshalb die Inflationssorgen erneut verstärken.
Neben den Produzentenpreisen sprechen FOMC-Mitglied Williams und Bundesbankpräsident Nagel.
Zusätzlich werden die US-Rohöllagerbestände veröffentlicht.
Am Abend folgt das Beige Book der Federal Reserve.
Das Beige Book wird achtmal pro Jahr veröffentlicht und fasst die aktuelle wirtschaftliche Lage in den zwölf Federal-Reserve-Distrikten zusammen.
Der Bericht erscheint üblicherweise rund zwei Wochen vor einer FOMC-Sitzung.
Im Fokus stehen wirtschaftliche Aktivität, Arbeitsmarkt, Preise und regionale Entwicklungen.
Nach dem aktuellen Monetary Policy Report wird besonders interessant, ob sich die robuste Wirtschaft weiterhin bestätigt.
Die Fed sieht den Arbeitsmarkt aktuell weder als inflationstreibende Gefahr noch als konjunkturelle Schwachstelle.
Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,2 %. Entlassungen bleiben gering und die Zahl offener Stellen stabil.
Gleichzeitig wird das Lohnwachstum zunehmend durch Produktivitätssteigerungen begleitet.
Sollte das Beige Book dieses Bild bestätigen, hätte die Fed weiterhin wenig Druck, kurzfristig die Zinsen zu senken.
Donnerstag – Retail Sales und Arbeitsmarkt
Am Donnerstag folgen die US-Einzelhandelsumsätze.
Für die Retail Sales wird ein Anstieg von 0,3 % erwartet. Im Vormonat lagen die Umsätze bei +0,9 %.
Bei den Core Retail Sales wird dagegen ein Rückgang von 0,1 % erwartet, nach +0,8 % im Vormonat.
Die Daten sind besonders interessant, weil der Monetary Policy Report bereits auf ein moderateres Konsumwachstum hinweist.
Die US-Wirtschaft wuchs im ersten Quartal annualisiert um 2,1 %.
Unternehmensinvestitionen entwickelten sich stark, insbesondere im Technologiesektor und bei KI-Infrastruktur.
Der private Konsum wächst dagegen nur moderat.
Schwächere Retail Sales würden dieses Bild bestätigen.
Das wäre allerdings nicht automatisch negativ für die Aktienmärkte.
Eine moderate Abkühlung des Konsums könnte den Inflationsdruck reduzieren und damit langfristig die Fed entlasten.
Ein massiver Einbruch wäre dagegen ein Konjunkturrisiko.
Zusätzlich wird der Philadelphia Fed Manufacturing Index veröffentlicht.
Der Index misst die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe im Fed-Distrikt Philadelphia und liefert einen frühen Hinweis auf die Entwicklung des US-Industriesektors.
Erwartet wird aktuell ein Wert von 12,1 nach 10,3.
Auch die Initial Jobless Claims stehen an.
Hier werden erneut rund 215.000 Erstanträge erwartet.
Der Arbeitsmarkt bleibt damit ein zentraler Bestandteil des Fed-Mandats.
Solange die Arbeitslosigkeit niedrig bleibt und Entlassungen nicht deutlich zunehmen, kann sich die Federal Reserve weiterhin primär auf die Inflation konzentrieren.
Freitag – Eurozone CPI und Michigan-Daten
Am Freitag richtet sich der Blick zunächst nach Europa.
Für die jährliche Inflation in der Eurozone werden 2,8 % erwartet.
Die Kerninflation soll bei 2,4 % bleiben.
Auf Monatsbasis wird ein Rückgang der Verbraucherpreise von 0,1 % erwartet, nach +0,1 % im Vormonat.
Für die EZB bleibt die Situation damit kompliziert.
Die Inflation liegt weiterhin über dem Zielbereich. Gleichzeitig ist die europäische Wirtschaft deutlich anfälliger für hohe Energiepreise als die US-Wirtschaft.
Die Entwicklungen am Gas- und Ölmarkt bekommen deshalb zusätzliche Bedeutung.
Sollten die Energiepreise aufgrund einer erneuten Eskalation im Nahen Osten steigen, könnte sich der europäische Inflationsprozess erneut verzögern.
Am Nachmittag folgen die Michigan-Daten aus den USA.
Im Fokus stehen das Consumer Sentiment, die Consumer Expectations sowie die einjährigen und fünfjährigen Inflationserwartungen.
Besonders die Inflationserwartungen sind aktuell extrem wichtig.
Die Fed betont im Monetary Policy Report ausdrücklich, dass die langfristigen Inflationserwartungen bislang stabil geblieben sind.
Genau das stärkt die Glaubwürdigkeit der Notenbank.
Sollten die langfristigen Inflationserwartungen deutlich steigen, wäre das ein Warnsignal.
In diesem Fall könnte die Fed gezwungen sein, noch länger restriktiv zu bleiben.
Monetary Policy Report und WASDE – Was sagen die Berichte?
Die beiden am Freitag veröffentlichten Berichte liefern für mich ein sehr interessantes Gesamtbild.
Die US-Wirtschaft bleibt widerstandsfähig.
Das reale BIP wuchs im ersten Quartal annualisiert um 2,1 %. Der Arbeitsmarkt bleibt robust und die Arbeitslosenquote liegt bei 4,2 %.
Gleichzeitig bleiben Unternehmensinvestitionen stark.
Besonders der Ausbau der KI-Infrastruktur sorgt weiterhin für hohe Investitionen im Technologiesektor.
Das erklärt teilweise, warum sich die Aktienmärkte trotz hoher Renditen so robust entwickeln.
Das Problem bleibt die Inflation.
Mit einer PCE-Inflation von 4,1 % und einer Kerninflation von 3,4 % ist die Fed weiterhin deutlich von ihrem Inflationsziel entfernt.
Deshalb bleibt der Leitzinskorridor bei 3,50 % bis 3,75 %.
Der Bericht signalisiert keine unmittelbare Eile für Zinssenkungen.
Die Fed kann abwarten.
Das ist für die Märkte entscheidend.
Wir befinden uns aktuell nicht in einem klassischen Umfeld, in dem die Wirtschaft einbricht und die Fed schnell mit Zinssenkungen reagieren muss.
Die Wirtschaft wächst.
Der Arbeitsmarkt funktioniert.
Das Finanzsystem ist stabil.
Damit bleibt Preisstabilität die oberste Priorität.
Parallel zeigt der WASDE-Report neue Risiken auf der Rohstoffseite.
Besonders auffällig ist die Entwicklung bei Weizen.
Die US-Weizenernte fällt auf den niedrigsten Stand seit der Saison 1970/71. Gleichzeitig sinken die Lagerbestände in den USA und weltweit, während der globale Verbrauch steigt.
Auch bei Mais fallen die US-Vorräte niedriger aus als erwartet.
Die Exportprognosen steigen aufgrund der starken globalen Nachfrage und die Endbestände werden reduziert.
Weltweit werden die Maisbestände ebenfalls nach unten korrigiert, unter anderem aufgrund schwächerer Ernten in Europa.
Bei Reis sorgen geringere US-Anbauflächen für niedrigere Ernten, sinkende Lagerbestände und höhere Preisprognosen.
Der globale Reisverbrauch steigt gleichzeitig auf ein Rekordniveau.
Bei Sojabohnen bleibt die Situation ausgeglichener.
Die US-Produktion steigt leicht, gleichzeitig bleiben die Exportaussichten aufgrund der starken chinesischen Nachfrage robust.
Warum ist der WASDE für die allgemeine Marktanalyse relevant?
Weil Energie nicht das einzige Inflationsrisiko ist.
Wenn Öl und Gas aufgrund geopolitischer Risiken steigen und gleichzeitig wichtige Agrarrohstoffe aufgrund sinkender Lagerbestände teurer werden, könnte der Disinflationsprozess erneut erschwert werden.
Genau deshalb sind die CPI- und PPI-Daten in KW29 so wichtig.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Öl konnte die vergangene Woche mit einem Plus von rund 4,5 % abschließen und notiert aktuell bei rund 71,50 US-Dollar.
Damit befinden wir uns erneut unmittelbar unter dem wichtigen Key Level bei 72 US-Dollar.
Aufgrund der erneuten Eskalation im Nahen Osten rechne ich zum Wochenstart grundsätzlich mit einem erhöhten Gap-Risiko.
Sollte sich die Situation weiter verschärfen und Öl die 72 US-Dollar nachhaltig überwinden, liegt mein nächster Zielbereich bei 77 US-Dollar.
Darüber folgen 79 US-Dollar.
Bei einer stärkeren Eskalation rund um Iran und die Straße von Hormuz halte ich diese Bereiche für realistisch.
Sollte dagegen erneut eine Deeskalation einsetzen und Öl unter 72 US-Dollar bleiben, sehe ich zunächst 69 US-Dollar.
Darunter folgen 68 bis 68,60 US-Dollar mit dem Juni- beziehungsweise Q2-Tief.
Bei einer nachhaltigen politischen Entspannung wären anschließend auch 65 und 64 US-Dollar wieder mögliche Ziele.
US-Staatsanleihen
US-Staatsanleihen zeigten eine starke Woche.
Die dreijährigen Anleihen stiegen rund 2 %, die fünfjährigen rund 1,71 %, die zehnjährigen rund 1,72 % und die 30-jährigen rund 1,49 %.
Die Renditen bleiben insgesamt auf einem hohen Niveau.
Für Risk Assets ist das grundsätzlich ein Belastungsfaktor.
Hohe risikofreie Renditen erhöhen die Opportunitätskosten für Aktieninvestments. Gleichzeitig werden zukünftige Unternehmensgewinne mit einem höheren Zinssatz diskontiert.
Besonders hoch bewertete Wachstumsunternehmen reagieren deshalb sensibel auf steigende Renditen.
Dass die Aktienmärkte trotzdem nahe ihren Allzeithochs notieren, zeigt die aktuelle Stärke des Marktes.
Es erhöht aber gleichzeitig die Bedeutung der CPI-Daten.
DXY
Der US-Dollar-Index beendete die Woche mit einem kleinen Plus von rund 0,08 % nahezu am Wocheneröffnungskurs.
Der Bereich um 100,50 bis 100,60 konnte erneut verteidigt werden.
Ein nachhaltiger Anstieg über 101 würde für mich zunächst das Vorwochenhoch bei 101,28 aktivieren.
Darüber folgen 101,50 und anschließend 102.
Ein höherer CPI und eine restriktivere Fed-Kommunikation könnten den Dollar unterstützen.
Sollten die Inflationsdaten dagegen deutlich schwächer ausfallen und die Fed dovisher kommunizieren, sehe ich unterhalb von 100,50 zunächst die 100 und anschließend 99,50.
VIX
Der VIX ist in der vergangenen Woche erneut deutlich gefallen.
Nach einem kurzfristigen Anstieg in Richtung 19 aufgrund der Eskalation im Nahen Osten notiert der Volatilitätsindex aktuell wieder bei rund 15.
Auf Wochenbasis entspricht das einem Rückgang von etwa 7 %.
Damit befindet sich die implizite Volatilität weiterhin in einem normalen bis niedrigen Bereich.
Der Markt preist aktuell keine unmittelbare Panik ein.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia zeigte eine extrem starke Woche und legte rund 8,5 % zu.
Allein am Freitag stieg die Aktie rund 4 %.
Aktuell notiert Nvidia bei knapp 211 US-Dollar.
Der Bereich um 200 US-Dollar wurde damit erneut als wichtige Unterstützung bestätigt.
Mein nächster Fokus liegt auf 212 bis 214 US-Dollar.
Kann Nvidia diesen Bereich nachhaltig überwinden, folgt für mich 217 US-Dollar.
Darüber wären erneut neue Allzeithochs das primäre Szenario.
Fundamental bleibt die KI-Story intakt.
Der Monetary Policy Report zeigt ausdrücklich die Stärke der Investitionen in KI-Infrastruktur.
Gleichzeitig werden die ASML-Zahlen in dieser Woche einen wichtigen Einblick in die globale Chipnachfrage liefern.
Solange Nvidia über 200 US-Dollar bleibt, bleibt mein übergeordnetes Bild bullish.
Bitcoin
Bitcoin zeigte ebenfalls relative Stärke.
Nach einem erneuten Test des Bereichs um 61.300 US-Dollar notiert Bitcoin aktuell bei knapp 64.000 US-Dollar.
Entscheidend bleibt für mich zunächst die Zone um 65.000 bis 65.700 US-Dollar.
Dort liegen wichtige technische Referenzbereiche aus März und April.
Kann Bitcoin diese Zone überwinden, folgt die 67.000.
Erst oberhalb dieser Bereiche würde sich das mittelfristige technische Bild für mich deutlich verbessern.
Solange das nicht gelingt, bleibt der übergeordnete Abwärtstrend bestehen und ein erneuter Test der 60.000 US-Dollar möglich.
S&P 500
Der S&P 500 konnte rund 1,3 % zulegen und bei etwa 7.620 Punkten schließen.
Die 7.500 wurden erneut als Unterstützung bestätigt.
Der Markt notiert damit unmittelbar an seinen Allzeithochs.
Für die kommende Woche liegt mein erster Fokus auf dem Vorwochenhoch um 7.630.
Darüber folgt das Allzeithoch bei rund 7.651 Punkten.
Grundsätzlich bleibt mein Bild bullish.
Allerdings sehe ich bei höher als erwarteten Inflationsdaten ein erhebliches Risiko für Gewinnmitnahmen.
Der Markt ist hoch bewertet und die Renditen bleiben hoch.
Ein CPI-Schock könnte deshalb eine stärkere Reaktion auslösen.
Solange die 7.500 halten, bleibt mein übergeordnetes Sentiment jedoch long.
Nasdaq
Der Nasdaq legte in der vergangenen Woche rund 0,47 % zu.
Interessant war insbesondere der starke Abgriff im Bereich um 28.700 Punkte, der vollständig aufgekauft wurde.
Aktuell notiert der Markt bei rund 29.851 Punkten.
Für KW29 bleibt die 30.000 die erste wichtige Marke.
Darüber folgen das Strukturhoch bei 30.255 und anschließend die Allzeithochbereiche bei 30.500 und 30.770.
Unterhalb von 29.000 würde sich das technische Bild für mich deutlich verschlechtern.
Solange der Markt darüber bleibt und die 30.000 zurückerobern kann, bleibt mein Szenario bullish.
Die Earnings von ASML und Netflix sowie die CPI-Daten dürften hier die wichtigsten Trigger darstellen.
US30
Der Dow Jones beziehungsweise US30 beendete die Woche mit einem Minus von rund 0,35 %.
Nach neuen Allzeithochs am Dienstag folgten zunächst Gewinnmitnahmen.
Ein Teil dieser Verluste wurde im weiteren Wochenverlauf wieder aufgekauft.
Der Schlusskurs lag bei rund 52.758 Punkten.
Für mich bleibt die 52.500 entscheidend.
Unterhalb dieser Marke sehe ich zunächst 52.000 und anschließend 51.500 als mögliche Unterstützungen.
Kann sich der Markt dagegen oberhalb von 52.500 stabilisieren, bleiben 53.000 und 53.500 meine nächsten Ziele.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX zeigte im Vergleich zu den US-Indizes eine deutlich schwächere Woche.
Nach den neuen Allzeithochs der Vorwoche folgte ein Wochenverlust von rund 2,8 %.
Der DAX schloss bei 25.114 Punkten.
Besonders seit Dienstag entwickelte sich ein starkes Abwärtsmomentum. Auch zum Ende der Woche gelang keine nachhaltige Erholung.
Trotzdem notiert der Markt weiterhin oberhalb der psychologisch und charttechnisch wichtigen 25.000-Punkte-Marke.
Genau diese Zone bleibt für mich in KW29 entscheidend.
Solange sich der DAX oberhalb von 25.000 Punkten halten kann, bleibe ich zunächst bullish.
In diesem Szenario sehe ich zunächst die 25.500 und anschließend erneut die Allzeithochbereiche als mögliche Ziele.
Bricht der DAX dagegen nachhaltig unter 25.000 Punkte, rückt die Zone um 24.800 in den Fokus.
Dieser Bereich besitzt aufgrund mehrerer technischer Referenzpunkte eine hohe Relevanz.
Dort befinden sich wichtige Tiefbereiche aus der Vergangenheit sowie das Vorwochentief der KW28.
Sollten auch die 24.800 brechen, sehe ich die nächste größere Unterstützung im Bereich um 24.500 Punkte.
Grundsätzlich bleibt mein übergeordnetes Bild im DAX weiterhin bullish.
Die Gewinnmitnahmen der vergangenen Woche kommen für mich nicht vollständig überraschend.
Nach starken Anstiegen und neuen Allzeithochs sind technische Korrekturen grundsätzlich normal.
Entscheidend ist jetzt, ob Käufer im Bereich um 25.000 beziehungsweise 24.800 erneut in den Markt kommen.
Fundamental besitzt der DAX allerdings zusätzliche Risiken.
Steigende Öl- und Gaspreise treffen die europäische Wirtschaft stärker als die USA. Gleichzeitig bleibt die europäische Inflation mit erwarteten 2,8 % erhöht.
Die Entwicklungen im Nahen Osten und die europäischen Inflationsdaten dürften deshalb neben der allgemeinen Risk-on-/Risk-off-Stimmung wichtige Treiber für den DAX bleiben.
Fazit
Die KW29 bringt aus meiner Sicht eine außergewöhnlich hohe Dichte an potenziellen Markttriggern.
Geopolitisch bleibt die Straße von Hormuz das zentrale Risiko. Eine weitere Eskalation zwischen Iran, Israel und den USA könnte Öl und Gas erneut deutlich nach oben treiben und damit die globalen Inflationsrisiken erhöhen.
Gleichzeitig zeigt der aktuelle WASDE-Report Angebotsrisiken bei Weizen, Mais und Reis.
Damit kommen mögliche Inflationsimpulse aktuell sowohl vom Energie- als auch vom Agrarrohstoffmarkt.
Die Federal Reserve befindet sich deshalb weiterhin in einer schwierigen Situation.
Die US-Wirtschaft wächst, der Arbeitsmarkt bleibt robust und Unternehmensinvestitionen entwickeln sich insbesondere im Technologiesektor stark.
Die Fed besitzt aktuell keinen unmittelbaren wirtschaftlichen Zwang, die Zinsen zu senken.
Mit einer PCE-Inflation von 4,1 % und einer Kerninflation von 3,4 % bleibt die Preisstabilität das zentrale Thema.
Genau deshalb werden die CPI-Daten am Dienstag zum wichtigsten Makroereignis der Woche.
Ein deutlich schwächerer Inflationsbericht könnte die Renditen belasten, den Dollar schwächen und Risk Assets weiter in Richtung neuer Allzeithochs treiben.
Ein höher als erwarteter CPI würde dagegen das Higher-for-Longer-Szenario bestätigen und könnte gerade bei den aktuell hohen Aktienbewertungen stärkere Gewinnmitnahmen auslösen.
Parallel startet die Q2-Earnings-Season.
JPMorgan, Bank of America, Goldman Sachs, Wells Fargo und Citigroup liefern einen ersten Einblick in den US-Finanzsektor.
ASML wird für die Halbleiter- und KI-Story extrem wichtig.
Netflix liefert einen weiteren wichtigen Test für die hohen Erwartungen an US-Growth-Aktien.
Für mich ist die Ausgangslage damit relativ klar:
Das übergeordnete Sentiment in den Risk Assets bleibt bullish.
S&P 500 und Nasdaq notieren nahe ihren Allzeithochs. Nvidia zeigt enorme relative Stärke. Der VIX notiert bei rund 15 und der Markt kauft Rücksetzer weiterhin aggressiv auf.
Gleichzeitig steigt jedoch die fundamentale Fallhöhe.
Hohe Inflation, hohe Treasury-Renditen, geopolitische Risiken und hohe Aktienbewertungen treffen jetzt auf eine entscheidende Woche für Wirtschaftsdaten und Unternehmenszahlen.
Im DAX bleibt die 25.000-Punkte-Marke meine zentrale Schlüsselzone.
Oberhalb davon sehe ich weiterhin Potenzial in Richtung 25.500 und anschließend erneut in Richtung der Allzeithochs.
Unterhalb von 25.000 rücken 24.800 und anschließend 24.500 in den Fokus.
Für KW29 gilt deshalb mehr denn je:
Inflation, Öl und Earnings werden die Richtung bestimmen.
Die technische Struktur der großen Aktienindizes bleibt bullish – fundamental steht diese Struktur in der kommenden Woche jedoch vor einem der wichtigsten Tests des Sommers.
Ich wünsche euch einen guten Start in die kommende Woche und stabile Trades.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
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📈 Die Q2 US-Berichts-Saison beginnt diese Woche
Wie immer machen Banken den Anfang. Dies kannst Du Dir generell merken: Die erste Woche wird dominiert von Unternehmen wie Citi, Goldman Sachs und JP Morgan:
⏰ Doch die Profite der Tech-Unternehmen sind der Marktfokus:
US-Indizes wurden hauptsächlich von den großen technologie Konzernen getrieben. Deshalb lohnt es sich eine Übersicht der Veröffentlichungen parat zu haben. Interessanterweise fällt das FED-Meeting in den gleichen Zeitraum, wie die wichtigsten Tech-Zahlen:
📢 Warum sind Unternehmensprofite egentlich so wichtig?
Dies zeigt der folgenden Chart: Der Hauptreiber für Indizes ist deutlich zu erkennen:
🔔 Die Messlate für positive Überraschungen liegt sehr hoch
Noch nie sind Analysten-Erwartungen so stark gestiegen:
🚀 Bewertungen sind hoch - Parallelen zur Dotcom Ära?
Nein, denn diesmal sind Kurse getrieben von wirklichen Profiten:
🎯 Doch auch die US-Inflationsdaten stehen im Fokus:
US-Inflation, Kevin Warsh's Testimony vor dem US-Kongress und der CAD-Zinsentscheid sind die Hauptevents mit Vola-Potenzial:
🛢️ Wird die Inflation in den USA auf Grund von gefallenen Ölpreise herunterkommen?
Wir befinden uns wieder auf Vor-Konflikt-Niveaus:
⚡ Fakt ist: Die Kernfinflation wird NICHT von Öl beeinflusst:
Und selbst ohne Öl liegt der Kerninflationswert bei +2.9%:
Das 2%-Ziel der FED ist auch ohne den Anstieg der Ölpreise schon lange überschritten:
📊 Aus diesem Grund sollten wir auf den folgenden Wert am Dienstag achten:
🔎 EUR/USD & DXY am Dienstag im Fokus:
Das übergeordnete bärische Konstrukt für den Euro bleibt intakt:
Und auch für Gold ist diese Woche richtungsweisend:
... denn Inflationerwartungen beeinflussen den USD stark und durch die negative Korrelation zu Gold auch XAU/USD...
Ausführliche Analysen und Kommentare zu all diesen Themen + Mean-Reversion-Tradingchancen in Eurem wöchentlich Wall Street Wochenausblick.
Allen Tradern & Investoren einen erfolgreichen Start in die neue Tradingwoche!
📈💼🌍🚀
– Euer Meikel
GBPUSD Long-Setup: H1 Order Block + Trendlinien-Konfluenz📝 Beschreibung
Überblick: Der 30-Minuten-Chart von GBPUSD zeigt ein klassisches bullisches Setup basierend auf Smart Money Concepts (SMC). Die Price Action hat kürzlich die Struktur verändert und korrigiert nun zurück in eine wichtige Demand-Zone (Nachfragezone), was eine hervorragende Kaufgelegenheit mit gutem Chance-Risiko-Verhältnis bietet.
Technische Analyse:
Strukturwechsel (BOS & MSS): Zuvor sahen wir einen klaren Break of Structure (BOS) nach oben. Nach einer tieferen Korrekturphase vollzog der Kurs einen Market Structure Shift (MSS), indem er lokale Swing-Highs durchbrach, was den Wechsel von einer bärischen/korrektiven zu einer aggressiven bullischen Expansion bestätigt.
Konfluenz-Zone (H1-OB): Der Preis mitigiert derzeit den H1 Order Block (H1-OB) im Bereich von 1,3395 - 1,3402. Diese Demand-Zone wird zusätzlich durch eine starke, mehrfach getestete aufsteigende Trendlinie gestützt, die als dynamischer Support dient.
Liquidität und SMC: Die Liquidität der Retail-Trendlinie scheint perfekt direkt in den institutionellen Footprint (H1-OB) gesweept oder dort respektiert zu werden, was die ideale Startrampe für die nächste Aufwärtsbewegung darstellt.
Handelsplan:
Einstiegsbereich: 1,33950 - 1,34020 (Aktueller Marktpreis testet den H1-OB erneut)
Stop Loss (SL): Unterhalb des H1-OB und der Entwertung der aufsteigenden Trendlinie (ca. 1,33850).
Take Profit (TP / Ziel): 1,34350 - 1,34400 (Ziel sind die jüngsten Swing-Highs / Equal Highs Liquidität).
⚠️ Risiko-Hinweis: Achten Sie immer auf ein angemessenes Risikomanagement. Warten Sie bei Bedarf auf eine Bestätigung in kleineren Timeframes (wie einen M1/M5 MSS) innerhalb des H1-OB, bevor Sie den Trade eingehen.
XAU/USD (Gold) Marktanalyse 🟡 XAU/USD (Gold) Marktanalyse 📈
🔍 Marktüberblick
Gold zeigt nach der Bildung einer starken Nachfragezone bei 4.020–4.040 deutliche Anzeichen einer bullischen Erholung. Der markierte Change of Character (CHoCH) signalisiert, dass die bärische Dynamik nachlässt und die Käufer zunehmend die Kontrolle übernehmen.
📊 Technische Analyse
✅ Starke Nachfragezone – Mehrere Reaktionen auf den Support bestätigen aktives Kaufinteresse.
✅ CHoCH bestätigt – Der Strukturwechsel deutet auf einen möglichen Trendwechsel von bärisch zu bullisch hin.
✅ Order Block als Widerstand – Der Bereich zwischen 4.180 und 4.220 bleibt der wichtigste Widerstand vor einer weiteren Aufwärtsbewegung.
✅ Höheres Tief (Higher Low) – Die aktuelle Preisstruktur spricht für eine Akkumulationsphase vor dem nächsten Anstieg.
🎯 Bullisches Szenario
📈 Hält die Nachfragezone stand und bestätigt der Markt erneut Käufer, liegen die nächsten Ziele bei:
🎯 Ziel 1: 4.200
🎯 Ziel 2: 4.220 (Order Block)
🎯 Ziel 3: 4.360+ (Hauptwiderstand)
⚠️ Bärisches Risiko
📉 Ein klarer Bruch unter 4.020 würde das bullische Szenario ungültig machen und einen Rückgang in Richtung 3.940 begünstigen.
💡 Professioneller Ausblick
🟢 Bias: Bullisch über 4.020
Solange die Nachfragezone verteidigt wird, bleibt die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung in Richtung des Order Blocks und anschließend zum Hauptwiderstand erhöht. 🚀📈
Der rasante Anstieg und der anschließende Rückgang des GoldpreisDer rasante Anstieg und der anschließende Rückgang des Goldpreises offenbarten die Schwächen der Käuferseite, und für die kommende Woche sind weitere Turbulenzen zu erwarten.
Am Freitag (10. Juli) konnten Gold und Silber im späten nordamerikanischen Handel die starke Erholung des Vortages nicht halten, gaben im Laufe des Tages nach und schlossen beide leicht im Minus. Der Kampf zwischen Käufern und Verkäufern hat sich verschärft: Ein schwacher US-Arbeitsmarktbericht traf auf ein restriktives Protokoll der Fed-Sitzung, hohe Renditen von US-Staatsanleihen und einen sich erholenden Dollar-Index. Hinzu kommt die eskalierende geopolitische Krise in der Straße von Hormus, die ein Tauziehen zwischen verschiedenen Kräften auslöste und die Gold- und Silberkäufer sichtlich unter Druck setzte. Gold schloss bei 4100,91 US-Dollar pro Unze, ein Minus von 0,55 Prozent; Silber schloss bei 59,702 US-Dollar pro Unze, ein Minus von 0,40 Prozent.
Erinnern Sie sich noch an die beeindruckende V-förmige Erholung des vorherigen Handelstages? Der Goldpreis stieg auf 4138 US-Dollar, was viele Anleger jubeln ließ: „Die Trendwende ist da!“ Doch es stellte sich heraus, dass es sich lediglich um einen kurzlebigen emotionalen Schub handelte. Die Risikoaversion legte sich heute rapide, Gewinnmitnahmen auf höheren Niveaus führten zu einem Ausverkauf. Den Käufern gelang es nicht einmal, einen nennenswerten zweiten Anstieg zu starten, und die Preise fielen wieder auf ihr Ausgangsniveau zurück. Offen gesagt, ist dieses Muster aus schnellem Anstieg und langsamem Fall äußerst schädlich für das Vertrauen in den Goldmarkt.
Nächste Woche steht die eigentliche Bewährungsprobe an. Der Vorsitzende der US-Notenbank Federal Reserve wird vor den Bankenausschüssen des Repräsentantenhauses und des Senats erscheinen, und dies ist keine bloße Formalität – angesichts des jüngsten restriktiven Tons der Protokolle könnten jegliche restriktiven Äußerungen von Powell einen starken Anstieg des US-Dollar-Index auslösen. Zusammen mit der Veröffentlichung wichtiger US-Inflations- und Beschäftigungsdaten haben institutionelle Anleger bereits eine abwartende Haltung eingenommen, und der Handel ist so vorsichtig, dass man eine Stecknadel fallen hören könnte.
Technische Analyse: Der wöchentliche Abwärtstrend bleibt intakt; die Erholung ist nur eine vorübergehende Pause. Im Wochenchart ist die allgemeine Schwäche des Goldpreises deutlich erkennbar. Die Woche schloss niedriger, wobei die Preise unter den mittelfristigen gleitenden Durchschnitt fielen. Die Bollinger-Bänder weiten sich weiter nach unten, wie eine sich langsam schließende Eisenklammer, die das Aufwärtspotenzial des Goldpreises kontinuierlich einschränkt. Obwohl es nach dem Testen des Tiefs im Tagesverlauf zu Erholungen kam, wurde jede Aufwärtsbewegung präzise von wichtigen Widerstandsniveaus gestoppt, was auf mangelnde Nachhaltigkeit der bullischen Gegenangriffe hindeutet. Diese können lediglich als technische Erholungen innerhalb eines Abwärtstrends und nicht als Trendumkehr definiert werden.
Meine Einschätzung ist eindeutig: Die Struktur des wöchentlichen Abwärtstrends bleibt unverändert. Unter diesen Umständen blindlings bei Kursrückgängen zu kaufen, ist, als würde man ein fallendes Messer greifen. Operativ betrachtet bieten Erholungen an Widerstandspunkten gute Short-Möglichkeiten. Das wichtigste Unterstützungsniveau liegt bei 3940 US-Dollar – sollte dieses Niveau durchbrochen werden, befürchte ich, dass eine neue Abwärtsrunde mit vollem Abwärtspotenzial eröffnet wird. Was das Aufwärtspotenzial betrifft, stellt der Bereich um 4340 US-Dollar derzeit eine erhebliche Hürde dar.
Tages- und 4-Stunden-Charts: Kurzfristige Konsolidierung, aber lassen Sie sich nicht vom ersten Eindruck täuschen.
Im Tageschart schwanken die Goldpreise in einer engen Spanne, geprägt von einem intensiven Kampf zwischen Käufern und Verkäufern. Die Kurse testen wiederholt den mittleren Widerstand des Bollinger-Bands, ohne jedoch einen klaren Trend zu etablieren. Die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte bilden eine dunkle Wolke, da Kursanstiege an den Widerstandsniveaus auf Verkaufsdruck stoßen. Umgekehrt findet sich in der darunterliegenden Unterstützungszone Kaufunterstützung, sodass Kursrückgänge schnell wieder aufgeholt werden – ein typisches Konsolidierungsmuster. In solchen Märkten verliert man leicht den Überblick und ist frustrierend.
Der 4-Stunden-Chart zeigt jedoch einige subtile Veränderungen: Der Kurs hat sich über der Unterstützungslinie der kurzfristigen gleitenden Durchschnitte stabilisiert, und das System der gleitenden Durchschnitte hat nach einem Seitwärtstrend eine Aufwärtsbewegung vollzogen und bildet nun eine kurzfristige Aufwärtsunterstützung. Die mittlere Linie des Bollinger-Bands bietet weiterhin Unterstützung und begrenzt das Abwärtspotenzial. Jeder Rücksetzer wird von aktiven Käufen begleitet, wobei die Tiefs allmählich wieder ansteigen, was auf einen klaren Aufwärtstrend hindeutet. Das MACD-Histogramm hat sich verengt, und das rote Histogramm beginnt sich auszudehnen. Die schnellen und langsamen Linien flachen nach einem Golden Cross ab, was auf eine stetige Abschwächung des Aufwärtstrends hindeutet. In Verbindung mit einer leichten kurzfristigen Abschwächung des US-Dollar-Index hat dies den Goldpreisen tatsächlich etwas Luft verschafft.
Allerdings – und das ist wichtig – ist der Verkaufsdruck am wichtigen Widerstandsniveau darüber real. Der leichte Rücksetzer nach dem Anstieg ist meiner Ansicht nach eher eine Art „Nicht aussteigen“-Taktik als eine normale Korrektur in einem gesunden Aufwärtstrend. Der kleine Aufwärtstrend im 4-Stunden-Chart könnte jederzeit vom größeren Abwärtstrendmuster im Tages- und Wochenchart überlagert werden.
Handelsstrategie für nächste Woche: Vorrangig Short, sekundär Long, Defensive hat oberste Priorität
Basierend auf der obigen Analyse ist meine subjektive Strategie klar: Der Schwerpunkt liegt darauf, dem Trend zu folgen und bärisch zu agieren. Kurzfristige Rücksetzer für Long-Positionen dienen lediglich als sekundäre Option. Strenge Stop-Loss-Orders sind unerlässlich.
Konkrete Handelsempfehlungen für den Wochenbeginn:
Eröffnen Sie eine Short-Position nahe 4135 $, mit einem Stop-Loss über 4150 $ und einem Kursziel zwischen 4100 $ und 4080 $.
Sollte der Kurs zunächst in die Unterstützungszone zwischen 4080 $ und 4020 $ zurückfallen, kann eine kleine Long-Position erwogen werden, jedoch nur zur kurzfristigen Spekulation. Schnell ein- und aussteigen, nicht zu lange halten.
Sollte der Kurs unerwartet die Marke von 4150 $ durchbrechen und sich darüber halten, ist es ratsam, abzuwarten und ein zweites Widerstandssignal im Bereich von 4190 $ bis 4140 $ abzuwarten, bevor Sie in den Markt einsteigen.
Merken Sie sich Folgendes: Solange der allgemeine Abwärtstrend noch nicht umgekehrt ist, liefert jeder Kursanstieg den Bären Munition, anstatt den Bullen Zuversicht zu geben.
Zum Schluss noch ein paar persönliche Worte:
Diese Woche haben sowohl Bullen als auch Bären Gewinne und Verluste verzeichnet. Beim Trading geht es nie um impulsives Handeln, sondern um den Kampf mit Rhythmus und Disziplin. Ich persönlich gehe davon aus, dass Powell nächste Woche seine restriktive Geldpolitik beibehalten wird. Da der US-Dollar wieder anzieht und Gewinne auf höherem Niveau realisiert werden, sollte die Wahrscheinlichkeit eines Goldpreistests der Marke von 3940 nicht unterschätzt werden. Natürlich ist der Markt immer unberechenbar, und eine plötzliche Eskalation geopolitischer Krisen könnte alle technischen Prognosen über den Haufen werfen.
Was ist Ihre Meinung? Planen Sie wie ich, oberhalb von 4130 Short-Positionen einzugehen, oder sind Sie optimistisch, dass Gold und Silber gegen den Trend ausbrechen?
Teilen Sie Ihre Ansichten und Handelsstrategien für nächste Woche gerne in den Kommentaren mit. Lasst uns Ideen austauschen und uns gegenseitig vor möglichen Fallstricken warnen. Wenn euch diese Analyse geholfen hat, teilt sie gerne mit euren Trading-Partnern – nächste Woche wird ereignisreich, lasst uns gemeinsam die Herausforderung annehmen!
Ich wünsche euch allen eine erfolgreiche Woche, viel Erfolg beim Risikomanagement und besonnenes Trading! 🚀
BTC H2: Drei Blockversuche, AusbruchsrhythmusBitcoin drängt nahe an die Abwärtstrendlinie, nachdem es einen runden Boden gebildet und kontinuierlich höhere Tiefststände erzeugt hat. Die Tatsache, dass der Preis immer wieder in den Bereich von 64.000–64.400 USD zurückkehrte, aber nicht abverkauft wurde, zeigt, dass das oben genannte Angebot allmählich absorbiert wird.
Während der Wochenendsitzung ist das bevorzugte Szenario, dass BTC leicht um 63.400–63.800 USD schwankt, dann die Trendlinie durchbricht und seine Aufwärtsdynamik ausweitet. Das Hauptziel für diesen Schlag liegt bei 66.500 USD.
Fokus: Warten Sie, bis sich die H2-Kerze oberhalb der 64.400-USD-Zone bestätigt, oder testen Sie erneut, um die 63.400-USD-Zone zu halten.
Nichtig: Schlusskurs unter 62.800 USD.
Gold-Wochenrückblick: Geopolitische Risiken und restriktive ErwaGold-Wochenrückblick: Geopolitische Risiken und restriktive Erwartungen belasten den Goldpreis und führen zu einem wöchentlichen Rückgang von über 1 %
Marktzusammenfassung: Der Kampf zwischen Käufern und Verkäufern verschärft sich und führt zu einem wöchentlichen Rückgang des Goldpreises.
In der vergangenen Woche stützten eskalierende geopolitische Konflikte im Nahen Osten, gepaart mit anhaltenden Engpässen in der globalen Energieversorgung, die Ölpreise und verstärkten die Marktsorgen um die Inflationsaussichten. Vor diesem Hintergrund zeigte der Goldpreis ein komplexes Zusammenspiel von positiven und negativen Faktoren: Zunehmende geopolitische Risiken steigern typischerweise die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen, doch steigende Energiekosten und verstärkter Inflationsdruck verstärkten auch die Markterwartung, dass die US-Notenbank (Fed) an ihrer restriktiven Geldpolitik festhalten wird. Ein restriktiverer Zinsausblick erhöht direkt die Opportunitätskosten des Haltens von Gold, einem zinslosen Vermögenswert, und begrenzt somit das Aufwärtspotenzial des Goldpreises.
Der Goldpreis versuchte diese Woche nach einem starken Rückgang, sich zu stabilisieren, doch die Erholungsdynamik reichte nicht aus und blieb die ganze Woche über durch wichtige Widerstandsniveaus begrenzt. Vor dem Wochenende hielt sich der Goldpreis kaum über 4100 US-Dollar und schloss schließlich bei 4119,15 US-Dollar pro Unze, ein Minus von 55,74 US-Dollar gegenüber der Vorwoche, was einem wöchentlichen Rückgang von 1,34 % entspricht.
Fundamentaler Fokus: Zwei wichtige Risikoereignisse könnten die Marktbewegungen der nächsten Woche auslösen
Der Markt befindet sich aktuell in einer kritischen Testphase. Nächste Woche werden die US-Verbraucherpreisdaten für Juni und die halbjährliche Anhörung der Federal Reserve zur Geldpolitik veröffentlicht. Dies wird den Markt veranlassen, den Zinserhöhungspfad der Fed in diesem Jahr neu zu bewerten. Die aktuelle Zinspreisentwicklung deutet darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit für mindestens eine Zinserhöhung vor Jahresende weiterhin bei rund 80 % liegt, wobei die Wahrscheinlichkeit für die erste Erhöhung im September von 50 % auf etwa 60 % gestiegen ist.
Mehrere Marktanalysten weisen darauf hin, dass die wichtige Marke von 4.000 US-Dollar für Gold erneut auf die Probe gestellt wird, falls die Inflationsdaten der nächsten Woche höher als erwartet ausfallen oder die geldpolitischen Signale weiterhin auf eine Straffung hindeuten. Umgekehrt könnte Gold bei sinkenden Ölpreisen und Anzeichen einer Abkühlung der Inflationsdaten vorübergehend etwas Entlastung erfahren.
Neben dem US-Verbraucherpreisindex (VPI) werden nächste Woche auch die US-Einzelhandelsumsätze, regionale Daten zur Produktion, Indikatoren für den Wohnungsmarkt sowie die Zinsentscheidung der Bank of Canada veröffentlicht. Diese Daten könnten die Markteinschätzungen hinsichtlich des geldpolitischen Kurses der globalen Zentralbanken weiter beeinflussen, und die Goldpreisvolatilität dürfte deutlich zunehmen.
Technische Analyse: Schwache Erholung ändert nichts am mittelfristigen Abwärtstrend
Wochenchart: Unter Druck des mittelfristigen gleitenden Durchschnitts, bärische Struktur bleibt intakt
Im Wochenchart bleibt Gold schwach und schloss diese Woche niedriger. Der Kurs steht unter dem Druck des mittelfristigen gleitenden Durchschnitts. Die Bollinger-Bänder weiten sich weiter nach unten aus und verhindern so eine mögliche Erholung. Obwohl es im Tagesverlauf zu Kursanstiegen kam, scheiterten diese an wichtigen Widerstandsniveaus, was auf mangelnde Nachhaltigkeit der Aufwärtsbewegung hindeutet. Es handelt sich eher um eine technische Korrektur innerhalb eines Abwärtstrends als um ein Trendumkehrsignal.
Die bärische Wochenausrichtung hat sich bisher nicht wesentlich verändert, weshalb es unklug ist, blindlings bei Kursrückgängen zu kaufen. Nach jedem Kursanstieg, der auf Widerstand stößt, ist eine bärische Strategie weiterhin empfehlenswert. Das wichtigste Unterstützungsniveau liegt bei 4050 US-Dollar; ein Durchbruch unter dieses Niveau könnte mittelfristig weiteres Abwärtspotenzial eröffnen.
Tageschart: Seitwärtsbewegung, intensiver Kampf zwischen Bullen und Bären
Der Tageschart zeigt ein typisches Seitwärtsmuster. Gold testet wiederholt den mittleren Widerstand des Bollinger-Bandes, kann aber keinen klaren Trend ausbilden. Der Kurs stößt auf Widerstand durch das kurzfristige gleitende Durchschnittssystem, und Kursanstiege in die Widerstandszone werden von Verkaufsdruck und anschließenden Rücksetzern begleitet. Darunter befindet sich jedoch auch eine signifikante Kaufunterstützung. Auf Kursrückgänge folgen oft schnelle Erholungen, wodurch eine Konsolidierungs- und Shakeout-Struktur entsteht. In diesem Marktumfeld birgt das Jagen nach Höchst- und Tiefstständen ein erhebliches Risiko. Es empfiehlt sich, innerhalb einer Seitwärtsbewegung zu handeln und sich dabei auf wichtige Widerstands- und Unterstützungsniveaus zu konzentrieren.
4-Stunden- und Stundencharts: Die Erholungsstruktur schwächt sich ab, und das Risiko einer erneuten Korrektur steigt.
Der 4-Stunden-Chart zeigt einen klaren Abwärtstrend der vorangegangenen Periode. Der aktuelle Anstieg ist eher eine Korrektur innerhalb eines Abwärtstrends als eine Trendumkehr. Die insgesamt schwache Struktur bleibt unverändert, und das Aufwärtspotenzial hat eine klare Obergrenze:
Wichtiger Widerstandsbereich: Das erste Widerstandsniveau liegt bei 4133–4135 $, mit einem weiteren starken Widerstand im Unterstützungs-/Widerstandsniveau von 4138–4140 $. Der Goldpreis hat diese Spanne wiederholt getestet, ohne sich dort effektiv halten zu können. Daher stellt sie eine entscheidende bärische Verteidigungszone dar.
Kurzfristige Signale: Während der Erholung verlangsamt sich der Aufwärtstrend, das Volumen nimmt ab, das System der gleitenden Durchschnitte zeigt Anzeichen einer Abwärtsbewegung und technische Indikatoren deuten auf eine nachlassende Aufwärtsdynamik hin.
Stundenchartstruktur: Wiederholte Aufwärtsbewegungen, gefolgt von Rücksetzern, sind typische Merkmale der Endphase einer Erholung und deuten auf eine nachlassende Aufwärtsdynamik sowie die allmähliche Entstehung von Bedingungen für eine technische Korrektur hin.
Trendanalyse: Die aktuelle Erholung ist eine schwache Korrektur; der mittelfristige Abwärtstrend bleibt unverändert, und eine Rückkehr zum Abwärtstrend nach dem Auftreffen auf Widerstand auf höheren Niveaus ist weiterhin das wahrscheinlichste Szenario.
Wichtige Kursniveaus und Strategien für die kommende Woche:
Unterstützungsniveaus:
Erste Unterstützung: 4050–4060 $
Wichtige Unterstützung: 4050 $ (Wochenchart-Grenze zwischen Aufwärts- und Abwärtstrend)
Kursziel nach unten: Unter 4050 $
Widerstandsniveaus:
Erster Widerstand: 4133–4135 $
Starker Widerstand: 4138–4140 $ (Umkehrzone)
Handelsstrategie:
Bärenstrategie: Halten Sie Ausschau nach Kaufgelegenheiten, sobald der Goldpreis im Bereich von 4135–4140 $ auf Widerstand stößt. Kursziele nach unten: 4090 $, 4070 $ und 4050 $. Beim Risikomanagement ist auf kurzfristige Unsicherheiten durch einen unerwarteten Ausbruch über die Widerstandszone zu achten. Strenges Kapitalmanagement und Stop-Loss-Orders sind unerlässlich.
Bullenstrategie: Sollten die Goldpreise zunächst in die Unterstützungszone von 4050–4060 $ zurückfallen und dort Stabilisierungssignale zeigen, kann eine kleine Position eröffnet werden, um auf eine Erholung zu spekulieren. Kursziele liegen bei 4090–4110 $ und 4130 $. Es ist wichtig zu verstehen, dass es sich hierbei um eine Gegenbewegung zum Trend handelt; Positionsgröße und Stop-Loss-Kontrolle sind daher besonders relevant.
Zusammenfassung und Diskussion: Nächste Woche steht der Goldmarkt vor der doppelten Herausforderung durch Wirtschaftsdaten und politische Ereignisse, was eine erhöhte Volatilität unausweichlich macht. Das Zusammenspiel von Inflationstrends und politischen Aussichten wird die kurzfristige Preisbildung weiterhin maßgeblich beeinflussen. Technisch gesehen bleibt die schwache Erholungsstruktur unverändert; der Erfolg oder Misserfolg wichtiger Unterstützungsniveaus wird die mittelfristige Richtung bestimmen. Strategisch empfiehlt es sich, innerhalb wichtiger Spannen günstig zu kaufen und teuer zu verkaufen, wobei der Fokus primär auf Short-Positionen an Widerstandsniveaus und sekundär auf Long-Positionen in der Nähe von Unterstützungsniveaus liegt. Gleichzeitig ist hohe Wachsamkeit gegenüber durch Nachrichten ausgelösten Ausbrüchen geboten.
Der Handel an den Märkten erfordert nicht nur technisches Können, sondern auch die richtige Einstellung. Bevor die Marktrichtung klar ist, ist geduldiges Abwarten auf eindeutige Signale oft wichtiger als häufiges Handeln. Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, freuen wir uns über ein Like, ein Follow und wenn Sie ihn speichern. Wir werden Ihnen weiterhin detaillierte Analysen und Strategieprognosen für die Gold- und Devisenmärkte bieten. Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Handelswoche!
Euro/USD KW29/2026 Verlassen wir bald die Range ?Rückblick
Hey Freunde,
Wie immer zeige ich euch hier den Chart der letzten Woche und den Ausblick. In der vergangenen Woche haben wir sehr schön gesehen, dass wir uns durchgehend innerhalb der Range aufgehalten haben. Ein Close darüber ist uns nicht gelungen.
Ausblick
Genau deshalb gehe ich zunächst von einem Rücksetzer nach unten aus. Gut möglich, dass wir unten erst noch die Liquidity Points abholen, bevor es von dort aus wieder nach oben gehen könnte. Die meisten News liegen diese Woche auf Dienstag und Mittwoch, deshalb glaube ich, dass uns vor allem der Montag die Richtung vorgibt.
Szenarien
Sollten wir am Montag nach oben laufen und die Range in Richtung meiner Shortbox verlassen, könnte ich mir vorstellen, dass wir mit den News anschließend wieder nach unten pushen. Gehen wir dagegen direkt am Montag nach unten, wäre gut möglich, dass wir mit den News nach oben drehen. Ich schaue mir den Montag also erstmal in Ruhe an, bevor ich mich festlege.
Wochenfaktoren
Wie immer versuche ich euch am Mittwoch einen Update-Chart zum aktuellen Verlauf zu posten
Eine Sache noch: Ich gehe jetzt erstmal für drei bis vier Wochen in den Urlaub, in der Zeit kommen also keine Videos von mir. Ich wünsche euch trotzdem weiterhin viel Erfolg beim Traden. Ich gehe davon aus, dass wir über den Sommer in der Range bleiben, die ich euch im Video zeige. Ab Mitte, Ende August starte ich dann wieder mit neuen Videos durch.
Bis dahin tradet safe, euer CryptoLeksFX
Elliott-Wellen-Analyse für XAUUSD – 13.07.2026
D1-Zeitrahmen
Das Momentum im D1-Zeitrahmen dreht derzeit nach oben. Daher besteht die Möglichkeit, dass wir zu Beginn der kommenden Woche eine Aufwärtsbewegung sehen werden.
Aus Sicht der Wellenstruktur bildet sich derzeit eine Aufwärtsbewegung. Allerdings müssen wir noch auf eine Bestätigung warten, um festzustellen, ob diese Bewegung lediglich eine Korrekturerholung oder bereits der Beginn eines neuen Trends ist.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Preis noch kein neues Tief gebildet hat, während das D1-Momentum bereits nach oben dreht. Dies könnte das erste Signal für einen neuen Aufwärtstrend sein. Wir werden die Entwicklung in der neuen Woche weiter beobachten.
H4-Zeitrahmen
Das Momentum im H4-Zeitrahmen steigt derzeit. Daher könnte sich die Aufwärtsbewegung zur Markteröffnung in der kommenden Woche fortsetzen.
Die aktuelle Struktur könnte entweder eine 12345-Struktur oder eine ABC-Struktur sein. Eine weitere Bestätigung ist weiterhin erforderlich. Kurzfristig besteht jedoch die Möglichkeit, dass wir zur Markteröffnung am Montag eine Aufwärtsbewegung sehen werden.
H1-Zeitrahmen
Aus Sicht der Wellenstruktur könnte die aktuelle Aufwärtsbewegung eine Welle 1 in Form einer Leading Diagonal oder eine Welle A sein. Der darauffolgende Rückgang könnte eine Welle 2 oder eine Welle B darstellen. Die nächste Aufwärtsbewegung könnte daher eine Welle 3 oder eine Welle C sein.
Wir verwenden das Niveau 4186 als wichtigen Beobachtungspunkt. Wenn der Preis dieses Niveau nicht überschreiten kann, besteht die Möglichkeit, dass sich eine ABC-Korrektur bildet. Steigt der Preis dagegen stark an und durchbricht dieses Niveau, könnte sich eine 12345-Struktur entwickeln.
Am Freitag erreichte der Preis die FVG-Zone und prallte nach oben ab. Beim Eintritt in die FVG-Zone bewegte sich der Preis jedoch zugleich in den Bereich des vorherigen Hochs bei 4092. Dadurch wird die Möglichkeit ausgeschlossen, dass dieses Hoch eine gewöhnliche Welle 1 war. Stattdessen gibt es für die vorherige Aufwärtsbewegung zwei mögliche Interpretationen:
Es könnte sich um eine Welle 1 in Form einer Leading Diagonal oder um eine Welle A handeln. Der anschließende Rückgang könnte daher eine Welle 2 oder eine Welle B sein.
Zudem ist zu beachten, dass sich der Preis einer großen Liquiditätszone nähert, wie im Chart dargestellt. Im Bereich des Hochs bei 4138 befindet sich eine beträchtliche Menge an Stop-Loss-Orders früherer Verkäufer. Daher wird dieser Bereich als Widerstandszone wirken. Direkt oberhalb dieser Liquiditätszone befindet sich außerdem ein bärischer Order Block. Aus diesem Grund könnte der Preis weiter in Richtung dieses Order Blocks steigen.
Handelsszenario
Das Handelsszenario sollte erst festgelegt werden, nachdem die tatsächliche Preisbewegung bei der morgigen Markteröffnung beobachtet wurde.
Ausführliche Analyse der bärischen TheseAusführliche Analyse der bärischen These
(Dominanter mittelfristiger Trend; Hauptgrund für Short-Positionen bei Erholungshochs)
🔶1. Fundamentale Bewertungslogik: Die Realrenditen US-amerikanischer Staatsanleihen bleiben hoch, wodurch verzinsliche Anleihen deutlich attraktiver sind als zinsloses Gold. Langfristiges institutionelles Kapital fließt weiterhin aus Gold-ETFs ab – mit nur kurzfristigen, zaghaften Käufen bei Tiefständen –, was auf einen anhaltenden Kapitalabfluss aus dem Edelmetallsektor hindeutet.
💲2. Dreifacher Verkaufsdruck: Reduzierungen langfristiger ETF-Positionen, algorithmische Verkäufe aufgrund der Auflösung von Yen-Carry-Trades und Ausstiege von Anlegern, die auf hohen Niveaus gefangen sind. Unter diesem dreifachen Druck löst jede Erholung konzentrierte Verkäufe aus, was zu einer geringen Nachhaltigkeit des Aufwärtstrends führt; jede Rallye ohne frische langfristige Kapitalzuflüsse ist lediglich eine „Bullenfalle“.
🔻3. Unumkehrbare Trendstruktur: Der bei 5598 begonnene Abwärtstrendkanal bleibt intakt. Die Preise stoßen unterhalb der mittel- bis langfristigen gleitenden Durchschnitte, die eine bärische Konstellation bilden, auf anhaltenden Widerstand. Der MACD hat kein „Golden Cross“ gebildet, das eine Trendwende signalisieren würde, und die technischen Indikatoren deuten nicht auf ein Ende des Bärenmarktes hin.
📧4. Datenbasierte Einschränkungen: Das jährliche Lohnwachstum von 3,5 % übersteigt konstant das mit den Inflationszielen der Federal Reserve vereinbare Niveau. Da die Inflationsrisiken weiterhin bestehen, gibt es keine Grundlage für eine Lockerung der Geldpolitik durch die Fed; die Erwartungen an Zinserhöhungen werden weiterhin zu intermittierenden Kursschwankungen führen, anstatt vollständig zu verschwinden, und begrenzen damit das Aufwärtspotenzial der Goldpreise deutlich.






















