MES 04.09.2026 – 7.764,25 ist die letzte Nachtkante vor 7.782,50Was über Nacht passiert ist
MES schloss gestern bei 7.749,50 und eröffnete die neue Nacht auf demselben Niveau. Das Übernacht-Tief liegt bei 7.748,25, das Übernacht-Hoch bei 7.764,25. Im Screenshot handelt der Markt bei rund 7.762,25 und damit direkt unter ONH.
Die Nachtspanne misst nur 16 Punkte, also 80 Dollar je MES-Kontrakt. Der Kurs steht gerade zwei Punkte unter dem Hoch und 14 Punkte über dem Tief. Das zeigt eine enge, aber einseitig obere Nachtstruktur. Nach dem starken Anstieg gestern wird bisher nicht nennenswert abgegeben. Trotzdem: Eine enge Spanne nahe dem Hoch ist kein Beweis für die nächste grüne Kerze. Sie ist nur die Stelle, an der ein bestätigter Ausbruch oder eine schnelle Rückgabe besonders klar wird.
Wo wir stehen
Im Tageschart bleibt die Lage konstruktiv. MES handelt deutlich über dem Tages-50er-EMA bei rund 7.623,85 und weit über dem 200er-EMA bei etwa 7.210,46. Der große Trend zeigt weiter aufwärts. Auf 4-Stunden-Ebene hat der gestrige Impuls die kurzen Durchschnitte zurückerobert und hält den Kurs über der früheren Schlüsselmarke 7.648,75.
Kurzfristig steht der Markt aber direkt unter der nächsten echten Aufgabe. 7.782,50 ist eine gemeinsame Stunden- und 4-Stunden-Marke. Darüber folgen 7.824,75 und 7.832,00, bevor das Rekordhoch bei 7.838,50 wieder relevant wird. Die Käufer haben gestern geliefert. Heute müssen sie zeigen, dass sie auch oberhalb der engen Nachtspanne noch Akzeptanz bekommen.
Unten sind 7.748,25 und 7.749,50 keine massive Unterstützungszone, sondern die Unterkante der Nacht und der gestrige Schluss. Fällt der Markt dort durch, ist 7.716,00 die erste klare Prüfung. Darunter wartet die Zone 7.708,25 bis 7.700,50. Das wäre ein Rücklauf innerhalb eines weiterhin starken Tagesbildes, aber kein Grund, jede rote Kerze kleinzureden.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
7.838,50 Rekordhoch aus Stunden- und 4-Stunden-Chart
7.832,00 bis 7.824,75 obere Fortsetzungszone aus Stunden- und 4-Stunden-Ebene
7.782,50 echter Test oben, Stunden- und 4-Stunden-Marke
7.764,25 Übernacht-Hoch und Auslöser oben
7.762,25 ungefährer Kurs im Screenshot
7.754,75 kurzfristige Zwischenmarke im 5-Minuten-Chart
7.749,50 gestriger Schluss und Nacht-Eröffnung
7.748,25 Übernacht-Tief und Auslöser unten
7.716,00 erste Prüfung unten, 15-Minuten- und 30-Minuten-Ebene
7.708,25 bis 7.700,50 nächste Rücklaufzone aus 15 Minuten und 30 Minuten
Weiter weg, aber Teil des Bildes
7.691,25 gestrige Stunden-Marke
7.669,00 Unterstützung aus dem 15-Minuten-Chart
7.657,75 bis 7.653,00 Mehrfach-Zeitebenen-Zone aus 30 Minuten, Stunde und 4 Stunden
7.648,75 größere 4-Stunden- und Tages-Unterstützung
7.621,50 bis 7.618,50 tiefere Stunden- und 15-Minuten-Marken
7.323,25 große Unterstützung aus Stunden-, 4-Stunden- und Tageschart
Die auffälligste Struktur des Tages
Der relevante Bereich liegt heute nicht irgendwo mitten im Chart, sondern direkt zwischen 7.748,25 und 7.764,25. Nach dem gestrigen Trendtag hat der Markt eine schmale Nachtbasis direkt unter der nächsten großen Marke aufgebaut. Das ist konstruktiv, aber auch anfällig: Je enger die Basis wird, desto deutlicher kann eine Rückgabe unter ONL in Richtung der ersten echten Rücklaufmarke laufen.
7.764,25 ist die Tür. Erst darüber wird 7.782,50 relevant. Das sind zwei getrennte Aufgaben, denn 7.782,50 bündelt Stunde und 4 Stunden. Ein erster Stich in ONH ist deshalb nicht automatisch der Start zur großen Marke. Erst wenn die Nachtkante angenommen wird, darf 7.782,50 getestet werden. Erst dort zeigt sich, ob die Käufer weitertragen oder nur die letzte Restliquidität oben abholen.
Auf der Unterseite ist 7.748,25 der klare Schalter. Darunter muss der Markt erst bis 7.716,00 beweisen, dass er mehr kann als eine kleine Gewinnmitnahme. Hält diese Marke nicht, kommt 7.708,25 bis 7.700,50 ins Bild. Zwischen Oberkante und Unterkante der Nacht gibt es keinen Plan. Das ist die enge Mitte, in der man am zuverlässigsten zu viel Bedeutung in zu wenig Bewegung hineinliest.
Wenn es nach oben geht
Kleiner Auslöser: Zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart über 7.764,25. Ein einzelner Tick über ONH zählt nicht.
Echter Test: 7.782,50. Zwei 2-Minuten-Schlusskurse darüber bestätigen die Annahme der Stunden- und 4-Stunden-Marke und öffnen 7.824,75 bis 7.832,00 als Fortsetzung. Fällt der Kurs nach dem Ausbruch mit zwei Schlusskursen wieder unter 7.764,25, war es ein Fehlausbruch.
Ungültig: Zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 7.748,25. Dann ist die Nachtbasis verloren und der Long-Plan erledigt.
Wenn es nach unten geht
Kleiner Auslöser: Zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart unter 7.748,25. Erst dann ist ONL bestätigt gebrochen.
Echter Test: 7.716,00. Hält die 15-Minuten- und 30-Minuten-Marke nicht und schließen zwei 2-Minuten-Kerzen darunter, rückt 7.708,25 bis 7.700,50 als Fortsetzung in den Blick. Zwei Schlusskurse zurück über 7.748,25 markieren den Fehlausbruch.
Ungültig: Die bestätigte Rückkehr über 7.764,25. Dann hat der Markt die Nachtspanne nach oben verlassen, und der Short-Plan ist erledigt.
Was heute stört
Um 14:30 Uhr MESZ veröffentlicht das Bureau of Labor Statistics den offiziellen US-Arbeitsmarktbericht für August. Beschäftigung, Arbeitslosenquote und Löhne kommen gleichzeitig. Für den S&P geht es dabei sofort um Zinserwartungen und Renditen. Eine starke erste Kerze ist deshalb noch kein brauchbarer Ausbruch; erst die Reaktion an den Marken zählt.
Vor 14:30 Uhr Position schließen oder halbieren, beim Rest den Stopp auf Einstand ziehen. Die erste Reaktion nach den Zahlen kann beide Seiten der engen Nachtspanne in Minuten abarbeiten. Heute ist Freitag. Wer eine Position über das Wochenende hält, braucht dafür einen echten Plan und nicht nur einen guten Start in den Vormittag.
Dumme Sprüche für Gescheite
Ein enger Markt am Hoch ist stark, bis er zeigt, wie schnell er ohne Käufer aussieht.
Zu den Linien im Chart
Blau ist der 20er-EMA, gelb der 50er und lila der 200er. Der Tages-VWAP mit seinen Bändern erscheint dünn in Orange und Rosa. Tageshoch ist rot, Tagestief grün. Die waagerechten Marken fassen Unterstützungen und Widerstände aus mehreren Zeitebenen zusammen; die farbigen Felder ordnen die Londoner und New Yorker Session ein.
Zum Schluss
Das ist mein vorbereiteter Rahmen, kein Signal und keine Kaufempfehlung. Die Review zum heutigen Plan ergänze ich morgen direkt über diese veröffentlichte Idee.
Ideen der Community
TAO bestätigt die Bewegung und könnte zurück auf 300 USDHallo liebe TradingView-Community,
TAO (Bittensor) hat die Long Confirmation an der 50er EMA technisch sauber ausgespielt und dabei sein Kursziel punktgenau erreicht. Nach dem starken Impuls aus der Bodenzone bei rund 190 USD notiert TAO aktuell bei 270,70 USD mit einem Tagesplus von +1,88% und steht damit direkt in der Widerstandsbox bei 270–280 USD.
Der Verlauf war lehrbuchhaft: Nach dem ersten Aufwärtsimpuls Mitte August folgte der Retrace auf die 50er EMA, die als dynamischer Support hielt und die Basis für den zweiten, kraftvollen Anstieg lieferte. Genau dieses Muster, Impuls, Retest der EMA, Fortsetzung, ist eine gesunde Basis für einen stabilen Aufwärtstrend.
Auf dem aktuellen Niveau kann man nun mit einer kleinen Rejection rechnen. Die Widerstandsbox bei 270–280 USD stammt aus der Konsolidierungsphase im Mai und weist im VRVP eine solide Volumendichte auf. Ein Durchbruch im ersten Anlauf wäre eher untypisch. Idealerweise würde TAO anschließend das letzte Hoch bei rund 254 USD halten. Dort zusätzlich als Unterstützung: die zurückeroberte Struktur und mit etwas Abstand der 200er EMA (236,4 USD). Ein sauberer Retest dieser Zone mit anschließendem Bounce wäre die perfekte Grundlage für eine erneute Long-Confirmation.
Das Kursziel wäre in diesem Szenario der Bereich um 320 USD. Jene Zone, die exakt mit der nächsten größeren Widerstandszone aus dem Mai-Hoch zusammenfällt. Damit ergäbe sich ein klar strukturiertes Setup mit definiertem Einstieg, Risiko und Ziel.
Die Indikatoren stützen das bullishe Bild:
Der MACD (Daily) hat einen frischen bullishen Crossover ausgeführt – das Histogramm dreht ins Positive und die Signallinien divergieren nach oben. Das Momentum baut sich gerade erst wieder auf, was für weiteres Aufwärtspotenzial spricht.
Der RSI notiert bei 69,87 und steht damit knapp vor dem überkauften Bereich. Das unterstreicht die Erwartung einer kurzfristigen Rejection. Gleichzeitig ist der Wert nicht extrem überdehnt, sodass eine kurze Konsolidierung ausreichen dürfte, um wieder Raum nach oben zu schaffen.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
SPY Wochenstruktur | Theta Woche #88 | KW36Das neue Regelwerk ist zwei Wochen alt. Der erste Debit Spread ist geschlossen – mit Verlust.
Der Backtest zeigt, dass solche Verluste dazugehören. Beim ersten Trade mit dem neuen Regelwerk fühlt sich das trotzdem anders an.
Marktstruktur der Woche im SPY
SPY Range: 759,59 - 774,06 USD
Trendfilter: Schlusskurs über EMA30
MACD/RSI: MACD > 0, RSI 55,61
VIX Range: 13,81 - 16,82
GGI Regime (Mo/Mi/Fr): 2/3
Gültige Setups / eröffnete Trades: 1/1
GGI Rule-Streak: 13 Tage ohne Regelbruch
Längster Streak ohne gültiges Setup: 0 Wochen
Regelwerk-Version: v0.4
Regelwerk unverändert seit: 23.08.2026
Phase: Validierung (Papertrades) bis 31.12.2026
Umsetzung & Konsequenz
Montag
Regime offen.
Setup-Check nicht bestanden.
Mittwoch
Regime geschlossen.
Der Freitag-Trade 776/786 aus der Vorwoche wurde per Regime-Exit geschlossen.
Freitag
Regime offen.
Trade umgesetzt: 775/785 Bull Call Debit Spread.
Du willst wissen, warum ein Trade freigegeben wurde oder nicht ins Depot kam?
Die vollständige Entscheidungsdokumentation liegt im Setup-Archiv.
Die Entwicklung laufender Trades kannst du im Trade-Board nachverfolgen.
Link im Profil.
Fokus diese Woche
Der neue 775/785 Bull Call Debit Spread ist offen.
Diese Woche entscheidet wieder das Regime, ob der Trade weiterlaufen darf.
Viele Grüße,
Sabine
Golden Glide Income
Nur freigegebene Trades kommen ins Depot.
XAUUSD 45M — Abwärtsstruktur an der WiderstandszoneGold notiert aktuell im Bereich von 4.408 auf dem 45-Minuten-Chart. Der Kurs hat auf die markierte Widerstandszone bei etwa 4.450–4.465 reagiert. Dieser Bereich bleibt eine wichtige Zone im aktuellen Chartbild.
Nach dem vorherigen Rückgang folgte eine Erholung. Nach dem Erreichen der oberen Zone zeigt der Kurs nun wieder Schwäche und bewegt sich unter den jüngsten Swing-Bereich.
Die Fibonacci-Level markieren wichtige Bereiche bei ungefähr 4.391, 4.367 und 4.343. Die darunterliegende Zone bei 4.290–4.315 ist ebenfalls interessant, falls sich die Abwärtsstruktur fortsetzt.
Das eingezeichnete Szenario zeigt als weiteren wichtigen Referenzbereich 4.204. Die Zone bei 4.450–4.465 bleibt dabei der entscheidende Bereich für die aktuelle Struktur.
XAUUSD: Long-Setup aus der H4 FVG/OB Nachfragezone | Ziel 4.460Handelsinstrument: Gold (XAUUSD)
Zeitrahmen: 1 Stunde (1H)
Ausrichtung: Bullisch (Rücksetzer / Rabatt-Kauf)
Marktanalyse & Price-Action-Aufschlüsselung:
Struktureller Kontext:
Gold bewegte sich nach dem Ausbruch aus dem oberen Abwärtskanal scharf nach unten und holte untere Liquidität über MSS (Market Structure Shift) ab. Nach einer starken Erholung (BOS) stieß der Preis in der 4.480 - 4.500 Range auf Widerstand und befindet sich derzeit in einer Korrektur.
Point of Interest (POI):
Der Preis fällt direkt auf eine starke technische Konfluenzzone zu:
H4 Fair Value Gap (H4-FVG): $4.330 – $4.370
H4 Order Block (H4-OB): $4.290 – $4.330
Handelssetup & Plan:
Einstiegsstrategie: Achten Sie auf eine bullische Umkehrbestätigung auf kleineren Zeitrahmen (z. B. CHOCH / Bullish Engulfing), wenn der Preis die H4-FVG / H4-OB Zone testet.
Ungültigkeit / Stop-Loss: Unterhalb der Unterkante des H4-OB (~$4.280).
Ziel: Erwartet wird eine Bewegung zurück zur Range-Liquidität / zum Widerstandsniveau bei $4.460,00 (TARGET).
Elliott-Wellen-Analyse XAUUSD 07.09.2026
D1-Zeitrahmen
Das D1-Momentum steigt weiterhin an. Daher könnte der Preis kurzfristig weiter steigen oder sich seitwärts bewegen.
Betrachtet man die Wellenstruktur, könnte der vorherige Rückgang die Welle A gebildet haben, während sich der aktuelle Aufwärtsimpuls möglicherweise als Welle B entwickelt.
Die potenzielle Zielzone der Welle B liegt im Bereich der OTE-Zone von Welle A, nahe 4563.
Diese Preiszone sollte zusammen mit dem D1-Momentum betrachtet werden. Wenn sich der Preis dem Bereich um 4563 nähert und das D1-Momentum gleichzeitig in den überkauften Bereich steigt, können wir beginnen, nach möglichen Sell-Setups nach einer bärischen Umkehr des D1-Momentums zu suchen.
Wenn sich dieses Szenario entwickelt, könnte der nächste Rückgang die Welle C bilden und damit die gesamte Korrekturstruktur der Welle 2 abschließen.
Nach Abschluss der Welle 2 könnte sich die nächste Aufwärtsbewegung als Welle (3) innerhalb der größeren Struktur entwickeln. Ein wesentliches Merkmal der Welle (3) ist, dass der Preis normalerweise stark und steil ansteigt. Eine solche Bewegung wäre daher eine wichtige Bestätigung dafür, dass sich die größere bullische Wellenstruktur entwickelt.
Japanische Langfristzinsen: Sind sie wirklich gefährlich?Der seit 2022 ausgeprägte Aufwärtstrend der Anleiherenditen in den westlichen Volkswirtschaften ist zu einem wichtigen fundamentalen Sorgenfaktor für die Märkte geworden. Ölpreise, Inflation, Haushaltsdefizite und öffentliche Verschuldung sind allesamt Faktoren, die die langfristigen Renditen nach oben treiben, insbesondere in Europa, den Vereinigten Staaten und auch in Japan.
Für die japanische Wirtschaft könnte die Situation problematisch werden, da die Staatsverschuldung mehr als 240 % des BIP beträgt und der Zinsaufwand einen immer größeren Anteil des jährlichen Staatshaushalts beansprucht.
Der folgende Chart zeigt die japanische Staatsverschuldung in Prozent des BIP. Diese Daten sind auf TradingView unter dem Ticker JPGDG verfügbar.
Auch die Haushaltslage der Vereinigten Staaten ist sehr angespannt. Der Zinsaufwand für die bestehende öffentliche Verschuldung entspricht inzwischen 18 % der Einnahmen der US-Bundesregierung.
Kehren wir jedoch nach Japan zurück, wo die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen gerade die Marke von 3 % erreicht hat – den höchsten Stand seit 1996!
Der folgende Chart zeigt die täglichen japanischen Candlesticks der Rendite zehnjähriger japanischer Staatsanleihen. Seit 2022 befindet sie sich in einem starken Aufwärtstrend und hat gerade die Marke von 3 % erreicht, den höchsten Stand seit 1996.
Ist dieser Anstieg der langfristigen japanischen Renditen gefährlich für die Weltwirtschaft und vor allem: Welche Faktoren wären notwendig, um diesen Aufwärtstrend endgültig zu durchbrechen? Eine Wiederaufnahme der Käufe japanischer Staatsanleihen durch die BoJ? Ein Einbruch der Ölpreise? Eine lockerere Fed?
Der erste Punkt, den es zu berücksichtigen gilt, ist die besondere Struktur der japanischen Verschuldung. Anders als in den Vereinigten Staaten wird ein sehr großer Teil dieser Schulden von inländischen Investoren gehalten, insbesondere von der Bank of Japan, Banken und Versicherungsgesellschaften. Dies begrenzt das Risiko eines abrupten Kapitalabflusses ausländischer Investoren und macht Japan weniger abhängig von externer Finanzierung.
Das bedeutet jedoch nicht, dass steigende Renditen folgenlos bleiben. Das eigentliche Problem ist vielmehr die allmählich steigende Refinanzierung der Staatsschulden. Ein großer Teil der bestehenden Anleihen wurde emittiert, als die Zinsen extrem niedrig waren. Bei ihrer Fälligkeit werden sie zunehmend durch Anleihen mit höheren Renditen ersetzt, wodurch die Zinslast des Staates mechanisch steigt.
Es handelt sich daher eher um eine mittelfristige Bedrohung als um ein unmittelbares Risiko einer Solvenzkrise.
Der zweite entscheidende Faktor bleibt die Politik der BoJ. Nach Jahren der Zinskurvensteuerung und massiver Anleihekäufe versucht die Bank of Japan nun, ihre Geldpolitik schrittweise zu normalisieren. Eine zu schnelle Beschleunigung dieser Normalisierung könnte einen erneuten Anstieg der langfristigen Renditen auslösen.
Umgekehrt könnte eine lockerere BoJ mit einem langsameren Abbau ihrer Anleihekäufe dazu beitragen, den Markt zu stabilisieren.
Der folgende Chart zeigt die japanischen Anleiherenditen, die Bilanz der BoJ und den Leitzins der BoJ.
Der dritte zu beobachtende Faktor ist der Ölpreis. Ein nachhaltiger Rückgang der Ölpreise würde den Inflationsdruck in Japan verringern und der BoJ mehr Handlungsspielraum geben. Eine geopolitische Entspannung, die eine vollständige Wiederöffnung der Straße von Hormus ermöglicht, könnte daher indirekt dazu beitragen, die japanischen Renditen über eine Verringerung der Energie- und Inflationsprämie zu beruhigen.
Schließlich bleibt auch die Entwicklung der US-Renditen entscheidend. Wenn die Fed deutlich akkommodierender wird und die US-Renditen zu sinken beginnen, könnte auch der Druck auf die globalen Anleihemärkte nachlassen.
Der Anstieg der japanischen Renditen muss daher genau beobachtet werden, aber es ist noch zu früh, von einer Krise zu sprechen. Die eigentliche Gefahr würde entstehen, wenn der Renditeanstieg selbstverstärkend wird: höhere Zinskosten, größere Defizite, mehr Anleiheemissionen und damit noch mehr Aufwärtsdruck auf die Renditen.
Um diese Dynamik nachhaltig zu durchbrechen, wäre idealerweise eine Kombination mehrerer Faktoren erforderlich: eine Normalisierung der japanischen Inflation, sinkende Ölpreise, eine BoJ, die ihren Anleihemarkt stabilisiert, und eine akkommodierendere Fed. Diese Kombination und nicht ein einzelnes isoliertes Ereignis könnte es den japanischen Langfristrenditen tatsächlich ermöglichen, wieder einen stabileren Verlauf einzuschlagen.
Die folgenden Daten zeigen, dass der Markt eine Zinserhöhung der BoJ am 18. September erwartet.
ALLGEMEINER HAFTUNGSAUSSCHLUSS:
Dieser Inhalt richtet sich an Personen, die mit Finanzmärkten und Finanzinstrumenten vertraut sind, und dient ausschließlich Informationszwecken. Die präsentierte Idee (einschließlich Marktkommentare, Marktdaten und Beobachtungen) ist kein Produkt einer Research-Abteilung von Swissquote oder einer ihrer Tochtergesellschaften. Dieses Material soll Marktbewegungen veranschaulichen und stellt keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Wenn Sie ein Privatanleger sind oder keine Erfahrung mit dem Handel komplexer Finanzprodukte haben, sollten Sie vor finanziellen Entscheidungen einen lizenzierten Berater konsultieren.
Dieser Inhalt zielt nicht darauf ab, den Markt zu manipulees oder ein bestimmtes finanzielles Verhalten zu fördern.
Swissquote übernimmt keine Gewähr für die Qualität, Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit oder Rechtmäßigkeit dieses Inhalts. Die geäußerten Meinungen stammen vom Berater und dienen ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle Informationen zu einem Produkt oder Markt stellen keine Empfehlung einer Anlagestrategie oder Transaktion dar. Frühere Wertentwicklungen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Swissquote sowie deren Mitarbeiter und Vertreter haften in keinem Fall für Schäden oder Verluste, die direkt oder indirekt auf Entscheidungen basieren, die aufgrund dieses Inhalts getroffen wurden.
Die Verwendung von Marken oder Logos Dritter dient nur zu Informationszwecken und impliziert keine Billigung durch Swissquote oder eine Genehmigung durch den Markeninhaber zur Förderung seiner Produkte oder Dienstleistungen.
Swissquote ist die Marketingmarke der folgenden Unternehmen: Swissquote Bank Ltd (Schweiz) reguliert durch FINMA, Swissquote Capital Markets Limited reguliert durch CySEC (Zypern), Swissquote Bank Europe SA (Luxemburg) reguliert durch die CSSF, Swissquote Ltd (UK) reguliert durch die FCA, Swissquote Financial Services (Malta) Ltd reguliert durch die MFSA, Swissquote MEA Ltd. (VAE) reguliert durch die DFSA, Swissquote Pte Ltd (Singapur) reguliert durch die MAS, Swissquote Asia Limited (Hongkong) lizenziert durch die SFC und Swissquote South Africa (Pty) Ltd überwacht durch die FSCA.
Produkte und Dienstleistungen von Swissquote sind nur für Personen bestimmt, die diese gemäß den lokalen Gesetzen erhalten dürfen.
Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden. Der Handel oder Besitz von Finanzinstrumenten kann mit erheblichen Verlusten einhergehen. Der Wert von Finanzinstrumenten wie Aktien, Anleihen, Kryptowährungen und anderen Vermögenswerten kann steigen oder fallen. Es besteht ein erhebliches Risiko finanzieller Verluste beim Kauf, Verkauf, Halten, Staken oder Investieren in diese Instrumente. SQBE spricht keine Empfehlungen zu bestimmten Investitionen, Transaktionen oder Anlagestrategien aus.
CFDs sind komplexe Instrumente mit hohem Verlustrisiko aufgrund von Hebeleffekten. Die Mehrheit der Privatanlegerkonten erleidet Verluste beim Handel mit CFDs. Sie sollten prüfen, ob Sie die Funktionsweise von CFDs verstehen und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen.
Digitale Vermögenswerte sind in den meisten Ländern nicht reguliert und es gelten möglicherweise keine Verbraucherschutzvorschriften. Aufgrund ihrer hohen Volatilität und spekulativen Natur sind sie für risikoscheue Anleger ungeeignet. Vergewissern Sie sich, dass Sie jeden digitalen Vermögenswert verstehen, bevor Sie handeln.
Kryptowährungen gelten in einigen Ländern nicht als gesetzliches Zahlungsmittel und unterliegen regulatorischen Unsicherheiten.
Die Nutzung internetbasierter Systeme kann erhebliche Risiken bergen, darunter Betrug, Cyberangriffe, Netzwerkausfälle, Kommunikationsprobleme sowie Identitätsdiebstahl und Phishing-Angriffe im Zusammenhang mit Krypto-Vermögenswerten.
Gold Tests Liquidity Zone After Round-Trip From Premium HighsDer 1H-XAUUSD-Chart zeigt eine interessante vollständige Marktbewegung und liefert ein klares Beispiel für Smart Money Concepts. Der Preis startete seine Rallye aus der BUY ZONE bei 4.282–4.335, bildete durch mehrere BOS-Bestätigungen eine bullische Struktur und erreichte schließlich die Premium Zone bei 4.650–4.690 am Week High.
Von diesem Premium-Level übernahmen die Verkäufer die Kontrolle. Der Preis fiel durch die Fibonacci-Retracement-Level 0.382, 0.5 und 0.618, bevor er Unterstützung fand und kurzzeitig zurück in Richtung des Equilibrium-Bereichs bei ~4.486 lief. Dieser Bounce konnte sich jedoch nicht halten, woraufhin Gold erneut nach unten drehte und in Richtung der LIQUIDITY Zone zwischen etwa 4.365 und 4.390 fiel.
Aktuell bei 4.409,290 befindet sich Gold knapp oberhalb dieser Liquiditätszone, in der noch Orders aus der vorherigen Konsolidierung liegen können. Solche wiederholten Tests einer Liquidity Zone nach einem gescheiterten Bounce sind ein typisches Smart-Money-Concepts-Muster. Der Markt benötigt häufig mehrere Versuche, um schwache Positionen vollständig abzuholen, bevor die nächste klare Richtung entsteht.
Der projizierte Weg lässt weiterhin einen Bounce von den aktuellen Levels zu. Sollte es den Käufern gelingen, diese Liquidity Zone zu verteidigen, könnte Gold erneut in Richtung neuer Hochs oberhalb von 4.650 steigen.
Aus Sicht des Risikomanagements liegt die entscheidende Invalidierung unterhalb der LIQUIDITY Zone bei 4.365. Ein klarer Bruch darunter würde darauf hindeuten, dass die Verkäufer weiterhin die Kontrolle haben und einen tieferen Retest der BUY ZONE ermöglichen könnten.
Für den Moment ist diese Zone das entscheidende Schlachtfeld: Ein Hold hält die übergeordnete bullische Struktur intakt, während ein Breakdown weitere Abwärtsbewegung wahrscheinlicher machen würde.
Glaubst du, dass Gold diese Liquidity Zone hält und sich in Richtung neuer Hochs erholt, oder kommt es zu einem Breakdown mit einem tieferen Retest der Buy Zone?
XAUUSD — 4.420 Hält Gold Schwer XAUUSD — 4.420 Hält Gold Schwer
Gold eröffnet die neue Woche mit einem schwächeren Ton, und das Chart gibt eine ziemlich klare Botschaft: Käufer versuchten sich zu erholen, aber die Erholung verlor an Stärke, bevor der Preis die höhere Struktur zurückerobern konnte.
Nach dem starken Ausverkauf vom Hoch Ende August erholte sich Gold aus dem unteren Bereich und drängte zurück in Richtung 4.500. Aber diese Erholung verwandelte sich nicht in eine saubere bullische Fortsetzung. Der Preis erzeugte eine niedrigere Reaktion, begann sich innerhalb eines kleinen bärischen Kanals zu bewegen und befindet sich jetzt bei etwa 4.419,085, direkt unter kurzfristigem Druck.
Für neue Händler ist dies der Teil, den es zu verstehen gilt. Ein Aufschwung nach einem großen Rückgang kann attraktiv aussehen, aber wenn der Preis nicht über das vorherige Hoch hinausbrechen kann und sich weiterhin in einem bärischen Kanal bewegt, könnte dieser Aufschwung nur das „Atmen“ des Marktes sein, bevor es zu einem weiteren Rückgang kommt. Im Moment sieht es so aus, als ob Gold auf die FVG-Zone um 4.350 - 4.360 zusteuert.
Meine Hauptansicht ist bärisch für einen Rückzug, solange der Preis unter 4.450 - 4.460 bleibt. Wenn Verkäufer diese Struktur weiterhin verteidigen, erwarte ich, dass Gold zuerst die FVG testet. Wenn diese Zone nicht hält, wird der tiefere Nachfragebereich um 4.285 - 4.300 zur echten Zone, die auf eine Reaktion zu beobachten ist.
Diese untere Zone ist wichtig, weil sie sich in der Nähe der vorherigen Basis befindet, wo Käufer möglicherweise wieder aktiv werden. Daher behandle ich den gesamten Markt nicht als dauerhaft bärisch. Ich denke einfach, dass Gold zuerst den unteren Nachfragebereich berühren muss, bevor eine stärkere Erholung beginnen kann.
Diese bärische Idee wird schwach, wenn Gold aus dem kleinen bärischen Kanal ausbricht und 4.460 mit klarer Akzeptanz zurückerobert. Eine stärkere bullische Erholung würde erfordern, dass der Preis wieder über 4.510 steigt.
🔑 Wichtige Preiszonen, die zu beobachten sind
📌 Aktueller Reaktionsbereich: 4.410 - 4.420
📌 Hauptwiderstand kurzfristig: 4.450 - 4.460
📌 Obere Ungültigkeitszone: 4.500 - 4.510
📌 Erstes Abwärtsziel FVG: 4.350 - 4.360
📌 Hauptnachfrage / mögliche Erholungszone: 4.285 - 4.300
📌 Untere Unterstützung, falls Nachfrage scheitert: 4.240 - 4.260
📌 Bärische Bestätigung: klare Ablehnung unter 4.450
📌 Ungültigkeit: klare Rückeroberung und Halten über 4.460, stärker über 4.510
📊 Glauben Sie, dass Gold 4.285 - 4.300 erreicht, bevor Käufer zurückkehren, oder kann die FVG um 4.350 bereits ausreichen, um diesen Rückzug zu stoppen?
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Montag, den 07.09.2026Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 26670, 26440, 26200, 25800, 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600
Chartlage: positiv
Tendenz: unter 26000 abwärts, darüber aufwärts
Grundstimmung: neutral
Zum Freitag sollte nun wichtig werden ob unser Dax den sehr vorsichtigen Feldgewinn über der 26000 verteidigen und halten kann. Sollte er das stehen, sind oben 26080 / 26120 und auch 26200 / 26250 ohne Probleme erreichbar gewesen. würde er aber unter der 26000 weg trudeln, sollten dann nochmal 25920 folgen. Und alles was tiefer geht, sollte dann schon wieder zur 25800 und 25720 / 25700 zeigen. So die Zusammenfassung der letzten Analyse.
Gesehen haben wir am Freitag dann einen Dax der sich zwar noch verweigerte unter der 26000 nach unten richtig anzustarten, war allerdings auf den Hochs nun noch vorsichtiger als schon am Donnerstag, was ihn auch von jedem neuen Hoch immer nur wieder zurückzucken ließ. Damit ist doch wieder ein etwas unsicherer Eindruck zurückgeblieben, der auch zum Montag nun unter 26000 nochmal eine Flanke aufreißen könnte. Insbesondere unter 25950 / 25920 könnte sich unser Dax dann wieder gut Luft machen und versuchen erneut zur 25800 anzustarten. Gelingt das ist dann im Wochenverlauf auch wieder tieferes machbar.
Sollte der aber ganz unbehelligt einfach weiter über der 26120 raustreiben, müsste man wieder 26200 und 26250 anzählen, und darüber werden dann auch wieder 26344 und höheres ein Thema. Er müsste dafür allerdings sich klar und stabil über der 26120 halten und sich stetig durch neue Tageshochs nach 09.30 Uhr oberhalb der 26120 behaupten. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21365 und für Abwärtsstrecken der GV1VTU KO 27835.
Fazit: Nachdem unser Dax am Freitag erneute Schwierigkeiten hatte seine Hochs zu stehen, sollte man genauer hinschauen, wenn unser nochmal unter die 26000 abtaucht. Das würde ihm nämlich insbesondere dann unter 25950 / 25920 wieder Raum öffnen für 25800 und Tieferes. Ich will dafür aber dann auch wirklich mal Action nach unten sehen und vor allem neue Tagestiefs nach 9.30 Uhr. Sollte er stattdessen das Gegenteil machen und uns dann stetig neue Tageshochs über der 26120 reindrücken, würde ich mich erstmal weiter drauf einstellen, dass er 26200 und 26250 erreichen kann. Darüber wären dann 26344 und 26500 wieder anzuzählen.
BTC/USD – 2H Technische Analyse🟠 BTC/USD – 2H Technische Analyse
📊 Range-Breakout & bullisches Fortsetzungsszenario
Bitcoin notiert aktuell bei etwa 79.721 USD und zeigt nach dem starken Anstieg von der 76K-Supportzone weiterhin eine grundsätzlich bullische Marktstruktur. 📈
🔎 Marktstruktur
📈 Trend: Bullisch
🟢 Wichtiger Support: 75.600–76.000 USD
🔴 Hauptwiderstand: 81.800–82.000 USD
🟦 FVG-Zone: ca. 80.000–81.500 USD
📍 Aktueller Preis: ~79.721 USD
🧠 Price Action
BTC hat sich über mehrere Sessions innerhalb einer großen 76K–82K-Range bewegt. Der starke Anstieg bis an die obere Range-Grenze zeigt weiterhin vorhandenen Kaufdruck.
Der aktuelle Rücklauf sollte genau beobachtet werden. Hält der Bereich um 79K–80K und kehren die Käufer zurück, könnte BTC erneut die obere Range testen.
🚀 Bullisches Szenario
Bei einem erfolgreichen Reclaim und anschließendem Breakout über 82K:
🎯 TP1: 81.500–82.000 USD
🎯 TP2: 84.000 USD
🎯 TP3: 86.000 USD
Ein Breakout mit anschließendem Retest von 82K als Support wäre die stärkere Bestätigung für eine Fortsetzung nach oben. 🔥📈
⚠️ Bärisches Szenario
Sollte BTC die 76K-Supportzone deutlich verlieren und eine 2H-Kerze darunter schließen, würde sich das bullische Setup abschwächen.
Mögliche nächste Zonen:
📉 75K → 72K → 70K
🏁 Fazit
Solange 76K hält, bleibt der übergeordnete Bias bullisch. 🟢
👉 Nicht mitten in der Range hinterherlaufen. Besser auf eine Reaktion an der Supportzone oder einen bestätigten Breakout + Retest über 82K warten.
🧠 Bestätigung > Spekulation
🎯 Key Resistance: 82K
🛡️ Key Support: 76K
📈 Bias: Bullish above support
EWA: 1W BTC: Die Ruhe vor dem Welle-B-Sturm - September-Setup🟠 BTC/USD 🟢 - Up-Date Version+
🧭Zeit für das September-Update bei Bitcoin
🏛️ KRYPTO-OLYMP -⚡ZEUS VS. HULK🟢
🟠 BTC/USD 🟢 – Digitales Gold vs Greenback
🕵🏼🔎 EWA 1W ANALYSE: Der Rückblick vom 09. August ’26 ⏳
🕵🏼🔎 EWA 1W ANALYSE: Das Hauptgericht von oben! 🧭
🕵🏼🔎 EWA 1D ANALYSE: Details zum aktuellen Fahrplan 🗺️
🕵🏼🔎 EWA 4H ANALYSE: Das Scharfschützen-Szenario 🎯
Alte Analyse beachten:
EWA: 8H BTC: - Fleischwolf Spezial: der Fake Bullrun?"
--------------------------------------------------------------------------------------
„Wenn das Leben dir Charts gibt, dann zeichne halt 🌊 Wellen drauf!“
– TigerTwin136
Willkommen im Rudel , deinem 🐯TigerDojo🥋 - du verrückter Tiger.
Hier gibt’s:
📊 Pure Elliott-Wellen-Leidenschaft (immer Logarithmische Charts!)
❤️ Eine ordentliche Portion Liebe
🤪 Und genau den richtigen Wahnsinn, um im Markt nicht verrückt zu werden
🌊Meine Wellen dienen als Kompass🧭
„Besser mit einem 📜Plan baden🛀🏼 gehen, als planlos untergehen.“
– TigerTwin136
--------------------------------------------------------------------------------------
🕵🏼🔎 EWA 1W ANALYSE: Der Rückblick vom 09. August ’26 ⏳
Kurzer Rückblick zum Count und wieso er so gut passt:
Nach den heiligen Regeln der Elliot-Wellen-Theorie ist Welle 3 der absolute Rambo im Chart.
Sie schleppt traditionsgemäß das meiste Handelsvolumen mit sich herum und legt das mit Abstand impulsivste Verhalten an den Tag! 📊
Genau diese Welle-3-Spikes (brutales Volumen gepaart mit kompromissloser Impulsivität) habe ich euch schon vor einem Monat im Chart markiert!
Diesen 5-Teiler sah ich damals als abgeschlossen an.
Und meine Botschaft an euch war glasklar:
Das war erst der Appetitanreger – nämlich die Welle 1 (rot) der übergeordneten, blutigen Welle C! Vier weitere Wellen stehen uns also noch bevor , um das Festmahl komplett zu machen! 🍽️🩸
Dazu hatte ich eine rote "Todeszone" für die Welle 2 eingezeichnet.
Genau deshalb trug das Ganze in der August-Analyse den dezenten Titel: „Der Fake Bullrun?“
Oder wie die "Reinkarnation" der damaligen „Welle X“ – aka die „Finale 💩Wurst in der Pipeline“– um auch noch den allersetzten Bullen einzusammeln und danach die finale Abfahrt in den Keller zu starten!
Ich bleibe dabei! Ich sehe das immer noch genau so!
Schauen wir uns jetzt den aktuellen Bitcoin-Chart an und knöpfen uns vor, was uns – sofern ich die Wellen nicht völlig betrunken interpretiert habe – im Monat September um die Ohren fliegen könnte! 🗓️💥
--------------------------------------------------------------------------------------
🕵🏼🔎 EWA 1W ANALYSE: Das Hauptgericht von oben! 🧭
Schauen wir uns die Großwetterlage an:
Aktuell sehe ich die Welle A als so gut wie aufgetischt und beinahe final fertig an!
Ich tendiere stark dazu, dass diese Welle A in der kommenden Woche ihr rotes Schleifchen bekommt – oder wenn ich richtig "Pech" habe, schon genau in diesem Augenblick den Löffel abgibt.
(Hintergrund-Story: Mein eigener Short-Trade steht schon in den Startlöchern, die Limit-Sell-Orders liegen wie getarnte Landminen im Chart – aber dazu gleich mehr!)
Wie dieses ganze Elliot-Wellen-Muster weiterwandern könnte und was mein Hirn sich dazu ausgemalt hat, könnt ihr dem Chart entnehmen.
Die richtig saftigen Details und der echte Nervenkitzel verstecken
sich im 1D- und 4H-Unterholz!🔍
--------------------------------------------------------------------------------------
🕵🏼🔎 EWA 1D ANALYSE: Details zum aktuellen Fahrplan 🗺️
Ans Eingemachte!
Wirf zuerst deinen Blick auf die alte orange Welle 4
Genauer gesagt auf die magische Horizontallinie bei 82,8k! 📏✨
Und vergess mir bloß nicht die Fibonacci-Extension für die finale rote Welle 5.
(Eine finale Welle 5 hat viele Messmöglichkeiten und Zielscheiben im Gepäck)
Wie ich das Ziel der roten Welle 5 hier ermittle:
📌 Der Kernmaßstab: Welle 1 (rot) gilt als die unanfechtbare 100%-Basis.
📐 Der Hebel: Diese 100%-Strecke lege ich exakt an das Tief der roten Welle 4 an und erhalte von dort aus die Fibo-Extensions für Welle 5.
🎯 Das Sweetspot-Ziel: Genau hier wird das 61,80%-Level (ausgehend von Welle 1 rot) extrem heiß – und das liegt bei ca. 83,5k!
Mein Schlachtplan mit der roten Sell-Box:
Aus genau dieser roten Sell-Box heraus – die mit etwas Glück schon in der kommenden Woche stürmen sollte – fange ich an, BTC/USD zu shorten! 📉🩸
Hinweis im Vorbeigehen:
Das orange Fibonacci zeigt uns schon mal die Fährte für das spätere Ziel der Welle B.
Ist aber noch nicht final einzementiert!
Das passe ich per Update unter dieser Analyse an, sobald die Würfel gefallen sind. (Welle A fertig ist)
Ab in den 4H-Chart und hinein in meinen persönlichen Trade-Plan!⚙️
--------------------------------------------------------------------------------------
🕵🏼🔎 EWA 4H ANALYSE: Das Scharfschützen-Szenario 🎯
- Der Blick ins Zielfernrohr -
Ich reche hier mit einem frischen, knackigen Hoch, das über das vorherige drüberjagen wird.
Im direkten Anschluss sollte dann die Korrektur der Welle B eingeleitet werden!
(Für die unverbesserlichen Optimisten da draußen: Als Bullcase ließe sich dieser Rücksetzer theoretisch auch als Welle 2 zählen!)
Idealerweise vollzieht der Kurs seine Kehrtwende punktgenau in der roten SellZone! 🛑
Meine 2 Limit-Sell-Orders (Scharfgeschaltet!):
Wenn diese Falle zuschnappt, rauschen wir auf direktem Wege im Fahrstuhl nach unten! 📉:
🔴💣 1. Limit-Sell-Order bei 82,2k:
Exakt auf dem Niveau der letzten orangen Welle 4!
🔴💣 2. Limit-Sell-Order bei 83,5k:
Punktgenau beim magischen 61,80%-Fibonacci-Verhältnis zur Welle 1!
🛡️Stop-Loss (SL):
In beiden Fällen bei 86,5k (Keine Experimente ohne Anschnallgurt!)
(Ich schließe hierbei nicht aus, dass der Kurs im Eifer des Gefechts noch einen Docht bis ca. 85,5k hochjagen kann, bevor die Schwerkraft zuschlägt!)
🎯 DAS ZIEL (Take-Profit) 8H Chart:
Ein Take-Profit, bei dem bei den Bären das Wasser im Munde zusammen läuft.
💰 Take-Profit (TP): 64.000 $!
--------------------------------------------------------------------------------------
Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit und dass Du meine Gedankenreise bis zu diesem Punkt mitgemacht hast!
Dein Tiger 🐯
--------------------------------------------------------------------------------------
Gimmy Feedback! 🗯️💬
Wenn dein Wahnsinn😵💫 zu meinem passt:
Drück auf die Rakete! 🚀
Wenn nicht?
Komm wieder, wenn du mehr Wahnsinn im Tank hast. 😉
--------------------------------------------------------------------------------------
📘Disclaimer📘
Diese Analyse dient nur zu Informations- und Bildungszwecken – keine Finanz- oder Anlageberatung! Das hier ist keine Handelsempfehlung! Auch wenn ich mein bestes Fibo-KungFu🥋 aus dem Elliott-Wellen-Multiversum🌌 anwende, bleibt das hier meine persönliche Interpretation. Ich garantiere weder Richtigkeit noch Vollständigkeit. Ich übernehme keinerlei Haftung für brennende Konten.
Der Handel mit Devisen, Rohstoffen und Krypto birgt extreme Risiken und kann zum Totalverlust führen. Wer auf Basis dieser Idee handelt, tut das auf eigene Gefahr und ohne Sicherheitsgurt. Ich bin kein 🧘EW-Sensei, sondern meistere mein KungFu🥋 selbst noch jeden Tag.
XAUUSD 45M – Wichtige Unterstützungszone und möglicher ErholungsGold zeigt nach dem jüngsten Rückgang eine Erholungsstruktur. Der Kurs hat auf die markierte untere Unterstützungszone reagiert, während die steigende Trendlinie weiterhin für eine positive Struktur sorgt.
Wichtige Bereiche:
Untere Unterstützung: Die violette Zone bei etwa 4.390–4.410 ist der wichtigste Bereich, den ich beobachte.
Zwischenwiderstand: Der Bereich um 4.500–4.510 könnte während einer Erholung als kurzfristige Hürde wirken.
Oberer Widerstand: Die Zone bei 4.600–4.645 ist der größere markierte Bereich.
XAUUSD – Technische Struktur & wichtige ZonenBeschreibung für TradingView
XAUUSD hat nach dem starken Rückgang im Bereich von 4.285–4.315 eine Erholung gezeigt.
Der Kurs bewegt sich aktuell um 4.430, während sich kurzfristig eine Erholungsstruktur vom letzten Tief entwickelt.
Wichtige Bereiche:
🟢 Unterstützung: 4.285–4.315
⚪ Aktueller Bereich: ca. 4.430
🔴 Widerstand: 4.490–4.500
🔴 Höherer Widerstand: 4.610–4.640
Solange die untere Unterstützungszone verteidigt wird, bleibt die aktuelle Erholungsstruktur intakt. Ein stabiler Anstieg über 4.490–4.500 könnte den Blick auf den Bereich 4.610–4.640 richten.
Fällt der Kurs hingegen unter die Unterstützungszone, sollte die aktuelle Struktur neu bewertet werden.
Technische Beobachtung auf Basis von Kursstruktur und wichtigen Preiszonen.
XAU/USD – 1-Stunden-ChartXAU/USD testet aktuell eine wichtige Unterstützungs- und Nachfragezone im 1H-Chart.
Nach der Aufwärtsbewegung aus dem unteren Bereich um 4.290–4.310 erreichte der Kurs die Zone von 4.480–4.500. Dort folgte eine Konsolidierung, bevor der Preis deutlich unter die markierte Unterstützungszone fiel.
Anschließend erfolgte eine schnelle Erholung zurück in den Bereich um 4.420–4.455.
Wichtige Bereiche:
4.420–4.455: Unterstützungs-/Nachfragezone
4.475–4.500: Vorheriger Reaktions- und Hochbereich
4.290–4.310: Untere markierte Zone
Ein stabiler Halt oberhalb der Zone könnte einen erneuten Test des oberen Bereichs ermöglichen.
Ein klarer Rückgang unter die Zone könnte den Blick auf die tieferen Bereiche richten.
Die Reaktion an der markierten Zone bleibt für die nächste Bewegung entscheidend.
$LMND | Lemonade Inc. | Dip oder Rakete?# 📊 Lemonade Inc. ( NYSE:LMND ) | Swing- & Positiontrading-Analyse
**Zeithorizont:** kurzfristig bis mittelfristig
**Übergeordnete Struktur:** intakter mittelfristiger Aufwärtstrend
**Aktuelle Phase:** mittelfristige Korrektur innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends
> **Keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung.**
> Die dargestellten Szenarien, Zonen und Kursziele basieren ausschließlich auf meiner persönlichen Chartanalyse und stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf dar.
---
## 🟢 1. Übergeordnete Struktur: Der Turnaround läuft
Langfristig betrachtet ist Lemonade für mich klar als **Turnaround-Story** einzuordnen.
Nach dem bisherigen **All-Time-High bei rund 188,30 $** folgte ein massiver Abverkauf, der die Aktie bis auf ungefähr **10,27 $** führte.
Dort konnte sich langfristig ein Boden ausbilden. Seitdem hat Lemonade eine deutliche Trendwende vollzogen und sich wieder massiv nach oben entwickelt.
Für meine aktuelle Analyse ist allerdings weniger die langfristige Turnaround-Struktur entscheidend, sondern vor allem der **mittel- bis kurzfristige Chart**.
---
# 📈 2. Mittelfristiger Aufwärtstrend seit Oktober 2023
Seit dem **30. Oktober 2023** lässt sich im Nachhinein ein klarer Startpunkt für den aktuell relevanten mittelfristigen Aufwärtstrend erkennen.
Seitdem hat sich eine saubere Aufwärtsstruktur entwickelt.
Dabei ist wichtig:
**Der mittelfristige Aufwärtstrend ist für mich weiterhin intakt.**
Wir befinden uns momentan also nicht in einem übergeordneten Abwärtstrend, sondern in einer **Korrektur dieses bestehenden Aufwärtstrends**.
Und genau diese Korrektur ist für meine aktuelle Analyse interessant.
---
# 🔻 3. Die aktuelle mittelfristige Korrektur
Kurzfristig betrachtet hat sich aus dem vorherigen Aufwärtstrend inzwischen ein Abwärtstrend beziehungsweise eine Korrekturstruktur entwickelt.
Allerdings ist diese Korrektur nicht einfach linear.
Im Gegenteil:
Auf dem Daily-Chart zeigt sich eine **verschachtelte ABC-Struktur**, die für mich aktuell noch nicht vollständig abgeschlossen aussieht.
Der Ausgangspunkt dieser Korrektur liegt im Bereich des Hochs von ungefähr **99–100 $**.
---
# ⚠️ 4. Bärische Divergenz am Hoch
Ein entscheidender Punkt war für mich die Ausbildung einer **bärischen Divergenz**.
Das vorherige markante Hoch lag am:
📅 **12. November 2025**
💰 ca. **83,77 $**
Anschließend konnte Lemonade noch einmal ein höheres Hoch ausbilden:
📅 **22. Januar 2026**
💰 ca. **99,90 $**
Während der Kurs also ein **Higher High** ausbildete, bestätigten die betrachteten Momentum-Indikatoren dieses Hoch nicht entsprechend.
Damit entstand die von mir markierte **bärische Divergenz**.
Anschließend folgte die deutliche Abwärtsbewegung.
---
# 🟡 5. Erste Korrekturzone: 48,70–53,85 $
Die erste relevante Korrekturzone liegt für mich bei:
### 🟨 **48,70–53,85 $**
Diese Zone besitzt mehrere Confluences:
* 🟢 Support-Zone
* 🟡 Fibonacci Extension
* 🟣 Fibonacci Retracement
* 📊 Bestätigung durch das Volume Profile
Damit handelt es sich nicht um irgendeine willkürlich eingezeichnete Preisregion, sondern um einen Bereich, in dem mehrere technische Faktoren zusammenkommen.
Hier erfolgte auch mein:
### 🛒 First Buy: ca. 54 $
Die Aktie reagierte anschließend nach oben.
Allerdings kam an dieser Stelle ein Punkt hinzu, der für meine weitere Analyse entscheidend wurde.
---
# 🧩 6. Die Bewegung aus der ersten Zone war mir zu korrektiv
Der Abverkauf in die erste Korrekturzone hinein war **deutlich schneller und impulsiver** als die anschließende Bewegung aus dieser Zone heraus.
Der Anstieg wirkte dagegen:
* langsam
* verschachtelt
* korrektiv
* strukturell nicht überzeugend impulsiv
Und genau das macht mich hinsichtlich einer bereits abgeschlossenen Korrektur vorsichtig.
Wenn eine Korrektur tatsächlich beendet sein soll, möchte ich anschließend eine **klar erkennbare impulsive bullische Struktur** sehen.
Die haben wir für mich bisher nicht überzeugend bekommen.
Deshalb habe ich zusätzlich eine **gegenläufige Korrekturzone** eingezeichnet.
---
# 🔄 7. Verschachtelte ABC-Struktur
Aus der weiteren Kursentwicklung ergibt sich für mich inzwischen ein deutlich komplexeres Bild.
Die Aktie bewegte sich aus der ersten Korrekturzone nach oben, allerdings weiterhin sehr korrektiv.
Anschließend wurde eine gegenläufige Korrekturzone erreicht.
Von dort ging es erneut nach unten und anschließend wieder zurück in Richtung dieser Zone.
Damit entstand eine Art:
### **ABC → ABC-Struktur**
also eine **verschachtelte Korrekturstruktur innerhalb der übergeordneten Korrektur**.
Besonders relevant ist dabei das Hoch vom:
📅 **7. Juli 2026**
Von diesem Hoch aus erfolgte anschließend eine deutlich impulsivere Abwärtsbewegung.
Dabei wurden mehrere vorherige Swing-Lows herausgenommen und ein **neues tieferes Tief** ausgebildet.
Die erste Korrekturzone wurde dabei nochmals vollständig ausgeschöpft.
---
# 📉 8. Warum ich noch mit einem zweiten Dip rechne
Seit diesem tieferen Tief konnte Lemonade wieder deutlich steigen.
Bis zum:
📅 **4. September 2026**
Allerdings überzeugt mich die Struktur dieses Anstiegs noch nicht als neuer impulsiver Aufwärtstrend.
Auch auf untergeordneten Zeiteinheiten wie dem **4-Stunden-Chart bzw. Stundenchart** wirkt diese Bewegung für mich weiterhin eher **korrektiv als impulsiv**.
Und genau hier liegt für mich der entscheidende Punkt:
> **Die Bewegung nach oben sieht aktuell noch nicht so aus, als hätte sie die mittelfristige Korrektur eindeutig beendet.**
Dazu kommt, dass wir unterhalb der ersten Zone noch eine zweite technisch interessante Korrekturzone besitzen.
---
# 🟠 9. Zweite Korrekturzone: 37,71–40,98 $
Meine zweite und tiefere Korrekturzone liegt bei:
### 🟧 **37,71–40,98 $**
Mein geplanter Bereich für einen möglichen:
### 🛒 Second Buy: ca. 41 $
Auch diese Zone besitzt mehrere technische Confluences.
Hier treffen unter anderem zusammen:
* 🟡 zwei Fibonacci Extensions unterschiedlicher Trendgrößen
* 🟢 Support-Zone
* 🔵 Kurs-Gap
* 🟣 Fibonacci Retracement bis in den Bereich des **78,6 %-Retracements**
* 📊 Volume Profile
Gerade die Kombination dieser Faktoren macht die Zone für mich interessant.
Das bedeutet natürlich nicht, dass der Kurs zwingend exakt dort hinlaufen muss. Charttechnik ist leider keine Kaffeemaschine, bei der man oben „41 $“ einwirft und unten zuverlässig den Tiefpunkt ausgespuckt bekommt.
Aber die Zone stellt für mich einen **sehr interessanten potenziellen Reaktionsbereich** dar.
---
# 🎯 10. Mein präferiertes Szenario – 🔵 Szenario 1
Das ist aktuell mein bevorzugtes Szenario.
Ich gehe davon aus, dass die mittelfristige Korrektur **noch nicht abgeschlossen** ist.
Dementsprechend könnte Lemonade zunächst noch einmal tiefer laufen und in Richtung meiner zweiten Korrekturzone:
### **37,71–40,98 $**
fallen.
Dort würde ich einen weiteren Einstieg beziehungsweise meinen:
### 🛒 **Second Buy bei ca. 41 $**
in Betracht ziehen.
Anschließend erwarte ich, sofern sich dort eine entsprechende bullische Struktur entwickelt, eine erneute Aufwärtsbewegung.
Die nächsten wichtigen Ziele wären dann:
**1️⃣ Swing High → ca. 81 $**
**2️⃣ Swing High / Zwischenhoch → ca. 100 $**
**3️⃣ All-Time-High-Region → ca. 188 $**
Wichtig ist dabei:
Ich möchte zum jetzigen Zeitpunkt **noch keine künstlich präzisen langfristigen Kursziele** festlegen.
Warum?
Weil die Korrektur zunächst abgeschlossen werden muss.
Erst wenn sich anschließend eine **neue, impulsive bullische Struktur** ausbildet, lassen sich anhand dieser neuen Struktur wesentlich sauberere Fibonacci Extensions und konkrete Zielzonen bestimmen.
---
# 🚀 11. Alternatives Szenario – ⚫ Szenario 2
Das zweite Szenario halte ich für **weniger wahrscheinlich, aber keinesfalls unmöglich**.
Hier würde die aktuelle Aufwärtsbewegung nicht mehr zu einer weiteren größeren Abwärtsbewegung führen.
Stattdessen könnte die bisherige Bewegung lediglich eine **Konsolidierung innerhalb der Korrektur** darstellen.
Sollte anschließend ein bullischer Katalysator auftreten, könnte Lemonade aus dieser Konsolidierung **impulsiv nach oben expandieren**.
In diesem Fall würde die Aktie nicht mehr die zweite Korrekturzone bei rund 41 $ anlaufen, sondern direkt weiter nach oben laufen.
Das würde zunächst die Zone um:
### **81 $**
in den Fokus rücken.
Anschließend:
### **~100 $**
und darüber schließlich die:
### **All-Time-High-Region**
---
# ⚖️ 12. Beide Szenarien bleiben für mich valide
Genau deshalb möchte ich mich nicht ausschließlich auf ein einziges Szenario versteifen.
### 🔵 Szenario 1 – bevorzugt
**Weiterer Dip → 37,71–40,98 $ → Second Buy → Aufwärtsbewegung → 81 $ → 100 $ → ATH-Region**
### ⚫ Szenario 2 – weniger wahrscheinlich
**Konsolidierung → bullischer Ausbruch → 81 $ → 100 $ → ATH-Region**
Für mich spricht aktuell mehr für Szenario 1.
Der Hauptgrund ist die bisherige Struktur:
**Korrektiver Anstieg + verschachtelte ABC-Struktur + fehlender klarer impulsiver Break nach oben + vorhandene tiefere Korrekturzone.**
Deshalb gehe ich momentan davon aus, dass die mittelfristige Korrektur noch einen weiteren Dip benötigen könnte.
---
# 🧠 13. Mein aktuelles Fazit
Lemonade befindet sich für mich weiterhin in einem **intakten mittelfristigen Aufwärtstrend**.
Die aktuelle Bewegung sehe ich nicht als Ende des übergeordneten Trends, sondern als **Korrektur innerhalb dieses Trends**.
Die entscheidende Frage ist daher nicht:
> „Ist Lemonade langfristig bullisch oder bärisch?“
Sondern vielmehr:
> **„Ist die aktuelle mittelfristige Korrektur bereits beendet?“**
Und meine aktuelle Antwort darauf lautet:
### ❌ Noch nicht eindeutig.
Die Struktur wirkt weiterhin korrektiv und verschachtelt. Besonders der fehlende klare impulsive bullische Aufbau nach dem letzten Tief spricht für mich dafür, dass noch ein weiterer Dip möglich ist.
Mein bevorzugtes Szenario bleibt daher:
### 🔵 **Second Dip → 37,71–40,98 $ → möglicher Second Buy → neue Aufwärtsbewegung**
Sollte dieser Dip tatsächlich kommen, würde ich die Zone um **41 $** besonders beobachten.
Sollte er dagegen ausbleiben und Lemonade aus der aktuellen Konsolidierung impulsiv nach oben expandieren, bleibt auch dieses Szenario für mich vollständig intakt.
Für mich verändert sich dadurch grundsätzlich nichts:
**Im bevorzugten Szenario besteht die Möglichkeit, günstiger nachzukaufen.**
**Im alternativen Szenario bin ich bereits positioniert und würde von einer direkten Expansion nach oben profitieren.**
---
## 📋 Übersicht der wichtigsten Marken
| Bereich | Kurszone | Bedeutung |
| ------------------- | ----------------: | --------------------------------- |
| 🟨 1. Korrekturzone | **48,70–53,85 $** | Erste relevante Support-/Buy-Zone |
| 🛒 First Buy | **~54 $** | Bereits erfolgter Einstieg |
| 🟧 2. Korrekturzone | **37,71–40,98 $** | Tiefere potenzielle Korrekturzone |
| 🛒 Second Buy | **~41 $** | Bevorzugter möglicher Nachkauf |
| 🎯 Swing High | **~81 $** | Erstes größeres Ziel |
| 🎯 Swing High | **~100 $** | Nächstes relevantes Ziel |
| 🚀 ATH-Region | **~188,30 $** | Langfristige Zielregion |
---
### ⚠️ Disclaimer
**Keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung.**
Diese Analyse stellt ausschließlich meine persönliche technische Einschätzung des Charts von Lemonade Inc. dar. Die genannten Kurszonen und Szenarien sind hypothetisch und können sich jederzeit durch neue Kursbewegungen verändern. Märkte können sich anders entwickeln als erwartet. Eigene Recherche sowie ein angemessenes Risiko- und Positionsmanagement sind unerlässlich.
BTC/USD 45-Minuten-Analyse 1. Marktstruktur
BTC zeigte zunächst einen starken Aufwärtsimpuls von etwa 76.500 USD bis auf 82.200 USD. Nach dem Hoch konnte sich der Kurs jedoch nicht oberhalb der erreichten Niveaus halten und begann eine Korrektur.
Im Bereich von 80.500–80.800 USD kam es zu einem deutlichen Market Structure Shift (MSS). Dies deutet auf einen Wechsel von einer bullischen zu einer zunehmend bärischen kurzfristigen Marktstruktur hin.
Seitdem bewegt sich BTC überwiegend seitwärts und bleibt unterhalb der wichtigen Widerstandsbereiche.
2. Wichtige Widerstands- und Angebotszonen
Hauptangebotszone: 81.100–81.400 USD
Sekundäre Angebotszone: 80.450–81.000 USD
Diese Bereiche stellen wichtige Widerstandszonen dar, in denen zuvor Verkaufsdruck aufgetreten ist.
Ein klarer Ausbruch mit einem 45-Minuten-Schlusskurs oberhalb von 81.400 USD würde das bärische Szenario deutlich abschwächen und könnte einen erneuten Anlauf auf das vorherige Hoch bei etwa 82.200 USD ermöglichen.
3. Aktuelle Kursentwicklung
BTC notiert aktuell bei ungefähr 79.700 USD.
Der Bereich von 79.500–79.800 USD fungiert derzeit als kurzfristige Unterstützungszone.
Gleichzeitig hat BTC weiterhin Schwierigkeiten, die psychologisch wichtige Marke von 80.000 USD nachhaltig zu überwinden. Das zeigt, dass die Käufer bisher nicht genügend Stärke aufgebaut haben, um einen überzeugenden Ausbruch zu bestätigen.
Aktuelle Struktur:
Widerstand: 80.000 USD\
Unmittelbare Unterstützung: 79.500 USD\
Nächste Unterstützung: 79.200–79.000 USD
4. Bärisches Szenario
Die aktuelle Struktur deutet auf die Möglichkeit eines Liquiditäts-Sweeps mit anschließender Abwärtsbewegung hin.
Eine saubere bärische Bestätigung wäre:
Bruch unter 79.500 USD → Retest von 79.500 USD von unten → Fortsetzung nach unten
Mögliche Kursziele:
79.200 USD – erstes Abwärtsziel
79.000 USD – psychologisch und strukturell wichtige Unterstützung
78.800 USD – nächste Unterstützungszone
78.400 USD – tieferes Korrekturziel
Der Bereich zwischen 79.200 und 79.000 USD ist kurzfristig besonders relevant.
5. Bullische Invalidation
Das bärische Szenario verliert an Stärke, wenn BTC die Marke von 80.000 USD zurückerobert und sich darüber stabilisiert.
Eine stärkere bullische Bestätigung wäre:
Rückeroberung von 80.000 USD → Bildung eines höheren Tiefs → Ausbruch über 80.400 USD → Bewegung in Richtung 80.800–81.200 USD
Ein nachhaltiger Ausbruch über 81.400 USD würde die aktuelle bärische Struktur weitgehend negieren und erneut das Hoch bei 82.200 USD in den Fokus rücken.
Trade-Bias
Kurzfristiger Bias: Bärisch bis neutral
Die aktuelle Struktur spricht eher dafür, auf einen bestätigten Ausbruch nach unten oder eine klare Ablehnung an einem Widerstand zu warten, anstatt mitten in der aktuellen Range einzusteigen.
Wichtige Marke: 79.500 USD
Unter 79.500 USD: Erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung nach unten.
Über 80.000 USD: Der bärische Druck nimmt ab.
Über 80.400–80.800 USD: Bullische Erholung gewinnt an Stärke.
Über 81.400 USD: Die aktuelle bärische Struktur ist weitgehend ungültig.
Fazit
BTC bleibt anfällig für eine weitere Abwärtsbewegung, solange der Kurs unterhalb des Widerstandsbereichs von 80.000–80.400 USD bleibt.
Ein bestätigter Bruch unter 79.500 USD könnte eine Bewegung in Richtung 79.200–79.000 USD auslösen.
Auf der anderen Seite würde eine überzeugende Rückeroberung von 80.000 USD die Wahrscheinlichkeit einer Bewegung in Richtung 80.400–81.200 USD erhöhen.
Für einen professionelleren Einstieg ist es sinnvoll, auf einen bestätigten 45-Minuten-Schlusskurs und anschließend einen Retest zu warten, anstatt auf kurzfristige Dochte innerhalb der Kerze zu reagieren.
HL - Hecla Mining 65%-95 %Bullische Aussichten für HL (Hecla Mining): Ausgehend vom aktuellen Kurs erwarte ich eine Kurssteigerung von etwa 65 %. Sollte sich die alternative Version bestätigen, sehe ich nach der tieferen Korrektur ein Kurssteigerungspotenzial von 90–95 %, mit einem möglichen Kursziel von 33,30 USD oder höher.
XAU/USD – 2H Technische Analyse🟡 XAU/USD – 2H Technische Analyse
📊 Marktstruktur
Gold befindet sich langfristig weiterhin in einem bullischen Trend, während kurzfristig eine bearishe Korrektur läuft. Nach der Ablehnung im Bereich 4.640–4.680 kam deutlicher Verkaufsdruck auf.
Der Kurs bewegt sich aktuell in Richtung der wichtigen Demand-/FVG-Zone bei 4.320–4.360. Diese Zone ist für die nächste Bewegung entscheidend.
🔴 Widerstand & Angebotszonen
Die Zone 4.640–4.680 bleibt der wichtigste Widerstandsbereich. Eine erneute Ablehnung dort könnte weiteren Verkaufsdruck auslösen.
Darunter liegen wichtige Reaktionsbereiche:
🟡 FVG: 4.520–4.570
🟠 Order Block: 4.580–4.620
🔴 Major Resistance: 4.640–4.680
Ein überzeugender Break über diese Bereiche würde die bullische Dynamik wieder stärken.
🟢 Demand & Support
Die wichtigste kurzfristige Zone liegt bei 4.320–4.360.
Wenn Käufer diesen Bereich verteidigen und eine bullische Bestätigung entsteht, könnte Gold erneut nach oben drehen.
Darunter befindet sich die nächste wichtige Unterstützung bei 4.280–4.320.
⚠️ Ein klarer Bruch unter 4.280 würde das kurzfristige bullische Szenario deutlich schwächen.
🎯 Bullisches Szenario
Wenn 4.320–4.360 hält:
➡️ Bullische Reaktion
➡️ Rückeroberung von 4.400–4.480
➡️ Ziel: 4.520–4.570 FVG
➡️ Danach 4.580–4.620 Order Block
➡️ Erweiterte Zielzone: 4.640–4.680
📈 Damit würde die aktuelle Abwärtsbewegung eher als Pullback innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends bestätigt.
⚠️ Bärisches Szenario
Sollte Gold die 4.320–4.360 Demand-Zone klar verlieren, kann der Verkaufsdruck zunehmen.
Mögliche nächste Zone:
🎯 4.280–4.320
Ein nachhaltiger Break unter 4.280 wäre ein deutliches Warnsignal und könnte eine tiefere Korrektur einleiten.
🧠 Trading-Fazit
Langfristig: 🟢 Bullisch
Kurzfristig: 🔴 Bearishe Korrektur
Schlüsselzone: 🟢 4.320–4.360
Bullische Bestätigung: Reaktion + Strukturwechsel nach oben
Upside-Ziele: 🎯 4.520 → 4.620 → 4.640–4.680
Invalidierung: ⚠️ Unter 4.280
🔥 Mein Gesamtbild: Gold befindet sich aktuell in einer Korrektur, aber die übergeordnete Struktur bleibt bullisch. Die 4.320–4.360 Zone ist der entscheidende Bereich. Solange diese Zone verteidigt wird, bleibt eine Erholung in Richtung 4.520–4.680 möglich.
Gold Sweeps Liquidity At Zone Buy, Recovery Path Toward 4,600Der 4H-XAUUSD-Chart zeigt eine klassische Liquidity-Sweep-und-Reversal-Sequenz nach dem starken Rückgang von den Hochs. Nach der Ablehnung an der Resistance Zone bei 4.650–4.690 durchbrach der Preis mehrere bestätigte CHoCH-Signale und bewegte sich dabei durch zwei FVG-Zonen nach unten.
Der Rückgang führte schließlich in die Zone Buy, eine breite Demand-Zone zwischen etwa 4.281 und 4.335. Kurz vor dem Support fiel der Preis unter die jüngsten Swing Lows bei 4.365–4.395 und holte dort liegende Liquidität ab – ein typisches Smart-Money-Concepts-Muster, bei dem Stop-Losses und Pending Orders abgeholt werden, bevor der Markt die Richtung wechselt.
Aktuell bei 4.429,825 zeigt Gold nach diesem Sweep eine Erholung und erneuertes bullisches Momentum. Ein solcher Liquidity Grab innerhalb einer etablierten Demand-Zone, gefolgt von einer schnellen Erholung, deutet darauf hin, dass größere Marktteilnehmer möglicherweise auf den Tiefs akkumuliert haben.
Der projizierte Weg spricht für eine schrittweise Fortsetzung nach oben. Kleinere Pullbacks könnten dabei Teil der Bewegung sein, während Gold sich in Richtung 4.600 und darüber bewegt und möglicherweise erneut die Resistance Zone testet.
Aus Sicht des Risikomanagements liegt die entscheidende Invalidierung unterhalb der SWEEP LIQUIDITY Zone bei 4.365. Ein klarer Bruch darunter würde darauf hindeuten, dass die Erholung gescheitert ist und ein tieferer Retest der Zone Buy folgen könnte.
Aktuell bleibt die Struktur nach dem bestätigten Liquidity Sweep und Reversal bullisch. Entscheidend wird sein, ob Gold auf dem Weg zu 4.600 die Zwischenlevels weiterhin verteidigen kann.
Glaubst du, dass Gold weiter in Richtung neuer Hochs steigt, oder sehen wir vor dem nächsten Aufwärtsimpuls noch einen weiteren Pullback?
Wall Street Wochenausblick KW37 2026 + Spezial-Wissen📊 Wall Street Wochenausblick KW37 2026 + Spezial-Wissen
👉 Auf geht's: Euer Wochenausblick für die KW37 2026:
📊 Die Schlüsselthemen findet Ihr wie immer in der folgenden Chart-Serie und genauer erklärt im obigen Video 📊
🚨 Eine ganz beonsdere Woche liegt vor uns: Hyperfokus auf Freitag um 14:30 Uhr
Nach Jacksonhole, NFP & Waller-Rede: Die WSI Raodmap: Hier stehen wir jetzt
📌 Das Tauziehen geht weiter: FED so unentschlossen wir seit Jahren nicht mehr:
🔺🔻Ein krasser Kontrast: Warsh vs. Waller - wer wird sich durchsetzen?
🗣️ Die FED-Voting-Map für Euch im Detail aufbereitet
⚡All die obigen Analysen erklären die sprunghaften Bewegungen in US-Dollar, Gold & Co
💵 Auch das ruckartige Reversal nach dem sehr starken NFP-Report ist logisch
🌐 Hinzu kommt der politische Aspekt: Obwohl es aktuell um eine Zinserhöhung geht, fodert Trump fallende Zinsen - Warsh steht damit unter Druck
🗓️ Welche Szenarien können wir also am kommenden Freitag antizipieren?
📈 Gold hält nach Korrektur die schon oft gezeigte Schlüsselzone: Solange wir diese nicht unterschreiten, bleibt der Trend insgesamt bullich
💶 EUR/USD tradet weiterhin in seiner übergeordnete SKS-Formation
📈 Die i-SKS-Formation im USD/CHF gefällt uns weiterhin für Long-Dip-Käufe mit positivem Swap
***
... und damit wünschen wir allen Tradern & Investoren eine erfolgreiche Tradingwoche!
Marktfreundliche Grüße
Euer Meikel 👋
Wochenausblick KW37–Fundamental,Makro und technischer Ausblick!Fundamentaler, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW 37
Willkommen zum Wochenausblick für die Handelswoche KW 37.
Nach einer ereignisreichen Handelswoche richtet sich der Blick in der kommenden Woche erneut auf eine Kombination aus Geopolitik, Geldpolitik und wichtigen Inflationsdaten. Während die vergangene Woche insbesondere durch die geopolitische Situation im Nahen Osten und die überraschend starken US-Arbeitsmarktdaten geprägt war, steht in KW 37 vor allem die Frage im Mittelpunkt, wie die Notenbanken auf die aktuelle Entwicklung reagieren werden.
Für die Märkte wird dabei insbesondere die K ombination aus dem EZB-Zinsentscheid am Donnerstag und den US-Inflationsdaten am Freitag entscheidend. Hinzu kommen PPI-Daten, mehrere wichtige Zentralbanktermine sowie die weitere Entwicklung rund um Iran, Israel und die USA. Gleichzeitig bleibt die Entwicklung an den Aktienmärkten bemerkenswert stabil. Trotz geopolitischer Risiken werden Rücksetzer weiterhin gekauft, während sich einige wichtige US-Indizes nahe ihrer Allzeithochs bewegen.
Die vergangene Woche hat außerdem gezeigt, dass sich das Bild für die US-Notenbank kurzfristig verändert hat. Die deutlich stärker als erwarteten Non-Farm Payrolls haben die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September wieder deutlich erhöht. Gleichzeitig bleibt die Inflation der entscheidende Faktor. Genau deshalb dürften die CPI- und PPI-Daten in KW 37 eine wesentlich größere Bedeutung bekommen.
Agenda
1. Geopolitische Lage
2. Earnings KW 37
3. Fundamentale Wirtschaftsdaten – NFP-Zusammenfassung vom 04. September
4. Fundamentale Wirtschaftsdaten KW 37
5. Fed- und EZB-Zinspolitik
6. Märkte und Korrelationen im Überblick
7. Risk Assets im Überblick
8. DAX charttechnischer Ausblick
9. Fazit
⸻
Geopolitische Lage
Beginnen wir mit der weiterhin angespannten geopolitischen Situation.
Naher Osten
Im Nahen Osten gibt es weiterhin keine belastbare politische Einigung zwischen den USA, Israel und Iran. Zwar haben sich die Aussagen der vergangenen Tage teilweise etwas verändert und es gibt Hinweise auf Phasen mit weniger direkten Kampfhandlungen, gleichzeitig bleibt die Situation äußerst fragil. Eine nachhaltige Deeskalation ist bislang nicht erkennbar.
Besonders relevant bleibt dabei die Situation rund um die Straße von Hormus. Der Öltransport durch diese wichtige Handelsroute ist weiterhin ein zentraler Faktor für die internationalen Märkte. Die USA haben zuletzt erklärt, dass weiterhin Öl durch die Region fließt und dass die Straße von Hormus nicht vollständig blockiert sei. Gleichzeitig stehen iranische Drohungen, militärische Aktivitäten und Warnungen gegenüber Schiffen einer nachhaltigen Normalisierung entgegen.
Die US-Regierung hat zudem weitere Sanktionen gegen iranische beziehungsweise Iran-nahe Akteure verhängt. Gleichzeitig wurden neue Iran-bezogene Lizenzen erlassen. Entscheidend für die Märkte bleibt damit weniger eine einzelne politische Meldung, sondern die Frage, ob sich der Ölfluss dauerhaft normalisieren kann oder ob es zu einer erneuten Eskalation kommt.
Auch militärisch bleibt die Lage unübersichtlich. Die USA haben nach eigenen Angaben weiterhin gegen iranische Ziele beziehungsweise mit Iran verbundene maritime Strukturen vorgegangen. Gleichzeitig meldete Iran Angriffe auf US-amerikanische Schiffe und militärische Ziele, wobei einzelne dieser Angaben bislang nicht unabhängig bestätigt wurden. Für den Markt bedeutet das vor allem eines: Die geopolitische Risikoprämie im Öl bleibt bestehen.
Auch zwischen Israel und der Hisbollah bleibt die Situation angespannt. Neue Drohnenaktivitäten und israelische Angriffe im Süden des Libanon zeigen, dass sich auch diese Front jederzeit wieder verschärfen kann.
Russland und Ukraine
Ein zweiter wichtiger geopolitischer Schwerpunkt liegt weiterhin auf Russland und der Ukraine. Hier gab es am Wochenende gleichzeitig positive und negative Signale. US-Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner reisten nach Moskau und führten Gespräche mit Wladimir Putin. Im Anschluss wurde aus russischer Seite von konstruktiven und substanziellen Gesprächen sowie von formulierten Vorschlägen für eine mögliche Friedenslösung gesprochen. Zudem wurde angekündigt, dass die Gespräche zwischen den USA und Russland fortgesetzt werden sollen.
Gleichzeitig darf man diese Entwicklung nicht mit einem tatsächlichen Friedensabkommen gleichsetzen. Parallel zu den Gesprächen kam es weiterhin zu Angriffen auf ukrainisches Gebiet und auch auf Infrastruktur sowie Schiffe. Russland kündigte lediglich eine zeitlich begrenzte Pause bestimmter Angriffe im Zusammenhang mit dem Besuch der US-Delegation an. Die grundsätzlichen Konfliktpunkte bleiben damit weiterhin bestehen.
Für die Märkte ist diese Entwicklung dennoch interessant. Sollte es tatsächlich zu belastbaren Fortschritten zwischen Washington, Moskau und Kyiv kommen, könnte dies mittelfristig eine geopolitische Risikoprämie aus europäischen Assets herausnehmen. Für den DAX wäre das grundsätzlich positiv.
China und Taiwan
Daneben bleibt auch China beziehungsweise Taiwan ein strukturelles geopolitisches Risiko. Die Spannungen zwischen China und Taiwan bestehen weiter, gleichzeitig gibt es aber auch Gespräche zwischen den USA und China über strategische Themen wie künstliche Intelligenz. Gerade im Bereich Technologie, Halbleiter und globale Lieferketten bleibt dieses Verhältnis langfristig relevant.
Für KW 37 bleibt damit insbesondere der Nahostkonflikt der kurzfristig wichtigste geopolitische Faktor. Sollte sich die Lage rund um Iran und die Straße von Hormus weiter verschärfen, wäre insbesondere ein erneuter Anstieg des Ölpreises zu erwarten. Eine glaubwürdige Deeskalation könnte dagegen erheblichen Druck aus der aktuellen Öl-Risikoprämie herausnehmen.
⸻
Earnings KW 37
Die Earnings-Saison ist in dieser Woche insgesamt deutlich weniger dominant als in den vergangenen Quartalsberichtssaisons. Trotzdem stehen einige interessante Unternehmen auf der Agenda.
Am Mittwoch steht unter anderem Cooper Companies im Fokus.
Am Donnerstag folgen mit Oracle, Adobe und Copart gleich mehrere bekanntere Unternehmen. Insbesondere Oracle und Adobe sind für mich aufgrund ihrer Bedeutung im Technologie- und Softwarebereich interessant. Allerdings handelt es sich nicht um Unternehmen, deren Zahlen aktuell dieselbe Marktbedeutung besitzen würden wie beispielsweise Nvidia während der vergangenen Earnings-Saison.
Am Freitag folgt anschließend noch Kroger.
Insgesamt erwarte ich von der Earnings-Seite daher keine vergleichbare Marktwirkung wie während der großen Quartalsberichtssaison. Der Fokus wird klar auf den Makrodaten und der Geldpolitik liegen.
⸻
Fundamentale Wirtschaftsdaten – NFP-Zusammenfassung vom 04. September
Kommen wir zu den Non-Farm Payrolls vom vergangenen Freitag.
Die Average Hourly Earnings lagen bei +0,3 Prozent und damit genau auf der Prognose von +0,3 Prozent. Gleichzeitig wurde der vorherige Wert von +0,1 Prozent auf +0,2 Prozent revidiert.
Damit haben sich die durchschnittlichen Stundenlöhne stärker entwickelt als zunächst angenommen. Der aktuelle Wert liegt zwar lediglich im Rahmen der Erwartungen, gegenüber dem vorherigen Wert zeigt sich jedoch eine Beschleunigung. Für die Fed ist das insofern relevant, als ein weiterhin robuster Lohndruck grundsätzlich gegen eine schnelle Lockerung der Geldpolitik spricht.
Noch deutlich überraschender waren allerdings die Non-Farm Payrolls.
Hier wurden 162.000 neue Stellen gemeldet. Erwartet wurden lediglich 55.000. Der vorherige Wert lag bei 21.000 und wurde von zuvor -23.000 nach oben revidiert.
Damit war der Arbeitsmarktbericht erheblich stärker als vom Markt erwartet.
Die Unemployment Rate blieb dagegen unverändert bei 4,1 Prozent.
Insgesamt ergibt sich damit ein deutlich robusteres Bild des US-Arbeitsmarktes als noch vor dem Bericht erwartet. Gerade für die Fed ist das relevant, weil ein stärkerer Arbeitsmarkt den Spielraum für eine restriktivere Geldpolitik erhöht.
Das direkte Marktbild war entsprechend: Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September wurde nach den Daten wieder deutlich höher eingepreist. Gleichzeitig dürfte nun die Inflation noch stärker in den Mittelpunkt rücken.
Genau hier liegt der entscheidende Punkt für KW 37.
Die NFP-Daten haben die Erwartungen an die Fed deutlich in Richtung einer Zinserhöhung verschoben. Jetzt müssen die kommenden CPI- und PPI-Daten zeigen, ob sich diese Neubewertung bestätigt oder wieder abgeschwächt wird.
Für Risk Assets bedeutet das eine erhöhte Sensitivität gegenüber den Inflationsdaten. Starke Inflation kombiniert mit einem robusten Arbeitsmarkt wäre für Aktien und andere Risk Assets grundsätzlich problematisch. Sollte die Inflation dagegen niedriger ausfallen, könnte der Markt die starken Arbeitsmarktdaten deutlich besser absorbieren.
⸻
Fundamentale Wirtschaftsdaten KW 37
Am Montag ist in den USA aufgrund des Labor Day Feiertag. Entsprechend ist mit einer geringeren Liquidität und tendenziell niedrigerer Volatilität zu rechnen. In Europa stehen unter anderem die GDP-Daten der Eurozone für das zweite Quartal an, sowohl auf Year-over-Year- als auch auf Quarter-over-Quarter-Basis. Diese Daten sind relevant, stehen für mich in dieser Woche aber nicht im Mittelpunkt.
Der Dienstag bringt vergleichsweise wenige marktbewegende Highlights und dürfte damit eher ein Übergangstag sein.
Am Mittwoch wird es interessanter. In den USA steht unter anderem die 10-Year Treasury Note Auction auf der Agenda. Bei einer solchen Auktion verkauft das US-Finanzministerium neue zehnjährige Staatsanleihen an den Markt. Die Nachfrage und insbesondere die erzielte Rendite können wichtige Hinweise darauf geben, wie der Markt das aktuelle Zins- und Inflationsumfeld bewertet. Gleichzeitig spricht EZB-Präsidentin Christine Lagarde.
Der Donnerstag dürfte anschließend der mit Abstand vollste Makrotag der Woche werden.
Am Morgen stehen zunächst die deutschen CPI-Daten im Fokus. Anschließend folgt der OPEC Monthly Report, der insbesondere vor dem Hintergrund des aktuellen Ölpreisanstiegs interessant wird.
Das absolute Highlight für den Euroraum ist anschließend der EZB-Zinsentscheid inklusive Monetary Statement und der anschließenden Pressekonferenz.
Aus den USA folgen unter anderem:
* PPI Month-over-Month
* Core PPI
* Initial Jobless Claims
* Existing Home Sales
* Crude Oil Inventories
* 30-Year Bond Auction
Damit haben wir am Donnerstag eine außergewöhnliche Kombination aus europäischen Zinsentscheidungen, US-Inflationsdaten und US-Konjunkturdaten.
Der Freitag wird anschließend für die globalen Finanzmärkte besonders wichtig.
Am Vormittag kommt der IEA Monthly Report. Der Hauptfokus liegt allerdings auf den US-Inflationsdaten:
CPI Month-over-Month, CPI Year-over-Year, Core CPI Month-over-Month und Core CPI Year-over-Year.
Zusätzlich werden die Michigan Inflation Expectations für ein Jahr und fünf Jahre veröffentlicht. Hinzu kommen unter anderem der WASDE Report und weitere Aussagen von Christine Lagarde.
Für mich sind damit drei Themen eindeutig die wichtigsten:
EZB-Zinsentscheid am Donnerstag, PPI/Core PPI am Donnerstag und CPI/Core CPI am Freitag.
⸻
Fed- und EZB-Zinspolitik
Beginnen wir mit der EZB.
Für das September-Meeting am Donnerstag, den 10. September, liegt die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte aktuell bei 100 Prozent.
Der Zinsschritt selbst ist damit vollständig eingepreist. Genau deshalb wird der Markt nicht primär auf die 25 Basispunkte reagieren, sondern auf die Kommunikation der EZB.
Entscheidend wird sein, wie Lagarde und der EZB-Rat die weitere Entwicklung der Inflation, des Wirtschaftswachstums und möglicher weiterer Zinsschritte einordnen.
Für Oktober liegt die Wahrscheinlichkeit aktuell bei rund 78 Prozent für weitere 25 Basispunkte, während etwa 22 Prozent auf einen unveränderten Zins entfallen.
Für Dezember wird das Bild deutlich interessanter. Hier liegen die Erwartungen aktuell bei rund 31,2 Prozent für 25 Basispunkte, 55,6 Prozent für 50 Basispunkte und 13,2 Prozent für 75 Basispunkte.
Das zeigt, dass der Markt bereits weitere Schritte einpreist. Sollte die EZB am Donnerstag deutlich hawkisher kommunizieren, könnten sich diese Wahrscheinlichkeiten weiter in Richtung schnellerer Zinserhöhungen verschieben. Eine vorsichtigere Kommunikation könnte dagegen genau das Gegenteil bewirken.
Bei der Fed ist die Situation nach den starken NFP-Daten besonders interessant.
Das nächste Fed-Meeting findet am 16. September statt. Aktuell werden für dieses Meeting rund 40,6 Prozent für einen unveränderten Zins und 59,4 Prozent für eine Erhöhung um 25 Basispunkte eingepreist.
Für Oktober liegen die Wahrscheinlichkeiten bei rund 29,8 Prozent für unverändert, 54,4 Prozent für +25 Basispunkte und 15,8 Prozent für +50 Basispunkte.
Für Dezember ergibt sich aktuell ein noch aggressiveres Bild: rund 14 Prozent unverändert, 41,4 Prozent für +25 Basispunkte, 36,3 Prozent für +50 Basispunkte und 8,4 Prozent für +75 Basispunkte.
Diese Wahrscheinlichkeiten sind natürlich nicht statisch. Genau deshalb sind die kommenden CPI- und PPI-Daten so entscheidend.
Die NFP haben bereits gezeigt, dass der Markt bereit ist, seine Zinserwartungen sehr schnell anzupassen. Sollten die Inflationsdaten ebenfalls deutlich höher ausfallen, könnte die Fed weiter in Richtung einer restriktiveren Geldpolitik eingepreist werden.
Sollten die Inflationsdaten dagegen schwächer ausfallen, könnte ein Teil dieser hawkishen Neubewertung wieder herausgenommen werden.
Für Risk Assets bedeutet das: Die Volatilität dürfte rund um Donnerstag und insbesondere Freitag deutlich zunehmen.
⸻
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil hatte einen extrem starken Start in den Handelsmonat September.
In KW 36 konnte US Oil erneut um rund 5,2 Prozent zulegen und notiert aktuell bei etwa 91,23 Dollar.
Die von mir in den vergangenen Wochen mehrfach genannte Zone um 93 Dollar wurde bereits erreicht beziehungsweise überschritten. Damit befinden wir uns jetzt in einem technisch und fundamental sehr interessanten Preisbereich.
Sollte sich die geopolitische Situation weiter verschärfen, wäre für mich zunächst die 93,15-Dollar-Marke entscheidend. Darüber folgt das Juli-Monatshoch bei etwa 93,70 Dollar.
Weitere relevante Bereiche sehe ich anschließend bei 95 Dollar und darüber bei 97,22 Dollar.
Solange der Ölpreis oberhalb der 90-Dollar-Marke bleibt, bleibt mein übergeordnetes Bild damit weiterhin bullisch.
Auf der Unterseite liegen erste relevante Unterstützungen bei 87,80 Dollar und anschließend bei 86,30 bis 86,40 Dollar.
Erst unterhalb von 86,40 Dollar würde ich wieder verstärkt nach Short-Möglichkeiten suchen.
Hier bleibt allerdings wichtig: Beim Ölmarkt kann die technische Analyse aktuell jederzeit durch geopolitische Nachrichten überlagert werden.
⸻
US Bonds
Bei den US-Staatsanleihen zeigte sich in KW 36 ein gemischtes Bild.
Die drei-, fünf- und zehnjährigen Laufzeiten konnten auf Wochenbasis zulegen, während die 30-jährige Laufzeit leicht zurückging.
Die Entwicklung:
* 3-jährige US-Staatsanleihen: +0,81 Prozent
* 5-jährige US-Staatsanleihen: +1,19 Prozent
* 10-jährige US-Staatsanleihen: +1,11 Prozent
* 30-jährige US-Staatsanleihen: -0,31 Prozent
Das zeigt, dass insbesondere der mittlere Laufzeitenbereich weiterhin stark auf die Veränderung der Zinserwartungen reagiert.
Die kommenden Inflationsdaten dürften hier erneut eine entscheidende Rolle spielen. Höhere CPI- und PPI-Daten könnten insbesondere die Renditen am kurzen Ende weiter nach oben treiben, während schwächere Inflationsdaten entsprechend für Entlastung sorgen könnten.
⸻
DXY
Der Dollar-Index hatte ebenfalls eine schwächere Woche und schloss rund 0,52 Prozent im Minus.
Trotzdem notiert der DXY weiterhin oberhalb der wichtigen 99er-Marke.
Für mich ist diese Zone in KW 37 entscheidend.
Sollte sich der DXY oberhalb von 99 stabilisieren, wäre zunächst ein Retest der 99,50 interessant. Bei entsprechend hohen Inflationsdaten könnte anschließend auch wieder die 100er-Marke angelaufen werden.
Sollte der Dollar dagegen unter 99,50 beziehungsweise weiter unter die relevanten Unterstützungen fallen, sehe ich zunächst 98,50 als realistisches Ziel. Bei deutlich schwächeren CPI- und PPI-Daten wäre perspektivisch sogar ein Rücklauf in Richtung 98 denkbar.
⸻
Volatilitätsindex
Der VIX notiert aktuell bei etwa 14,52 und befindet sich damit weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau.
Grundsätzlich ist das positiv für Risk Assets und zeigt, dass der Markt aktuell keine außergewöhnlich hohe kurzfristige Absicherung verlangt.
Gleichzeitig sollte man sich bewusst sein, dass eine niedrige Volatilität vor wichtigen Makrodaten das Potenzial für einen plötzlichen Volatilitätssprung erhöht.
Gerade rund um die CPI-Daten am Freitag wäre ich deshalb vorsichtig, die aktuelle Ruhe mit einem dauerhaft ruhigen Marktumfeld gleichzusetzen.
⸻
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia hatte erneut eine sehr starke Woche und konnte in KW 36 rund 5,9 Prozent zulegen.
Das Wochenziel bei 234 Dollar, welches ich bereits seit einiger Zeit im Fokus hatte, wurde erreicht.
Damit würde ich aktuell nicht hinterherlaufen.
Fundamental bleibt Nvidia extrem stark. Die Nachfrage ist weiterhin hoch, die vergangenen Quartalszahlen waren überzeugend und die Aktie befindet sich in unmittelbarer Nähe ihrer Allzeithochs.
Für mich ist das grundsätzlich ein positives Signal für den Gesamtmarkt.
Nach dem Erreichen meines Zielbereichs bleibe ich hier allerdings zunächst an der Seitenlinie und warte auf ein neues Setup.
⸻
Bitcoin
Auch bei Bitcoin bleibe ich weiterhin geduldig.
Die Wochenkerze ist noch nicht final geschlossen, allerdings hat Bitcoin bereits sowohl das Hoch als auch das Tief der Vorwoche durchbrochen und erneut den Bereich um 82.400 Dollar angelaufen.
Für mich ergibt sich aktuell daraus noch kein attraktives Risiko-Chance-Verhältnis.
Ich würde lieber eine größere Korrektur beziehungsweise ein klareres Retracement abwarten, um anschließend nach einem Long-Setup zu suchen. Sollte sich dagegen eine klare Schwächestruktur entwickeln, wäre natürlich auch ein Short-Szenario interessant.
Aktuell sehe ich jedoch keinen Grund, hier einen Trade zu erzwingen.
⸻
SPX
Der SPX hatte eine durchwachsene Woche und schloss KW 36 nahezu unverändert.
Dabei kam es erneut zu einem Retest des Bereichs um 7.618.
Trotz der geopolitischen Risiken, der starken NFP-Daten und der veränderten Zinserwartungen bleibe ich bei meiner grundsätzlichen Long-Einschätzung für Risk Assets.
Der Grund ist relativ einfach: Rücksetzer werden weiterhin gekauft und die Lows werden vom Markt immer wieder verteidigt.
Solange wir über dem wichtigen Bereich um 7.607 bleiben, bleibt mein Bias daher zunächst bullisch.
Der entscheidende Trigger auf der Oberseite liegt für mich bei 7.701. Sollte dieser Bereich nachhaltig überwunden werden, wäre für mich zunächst der Weg in Richtung der Allzeithochs geöffnet.
⸻
Nasdaq
Auch der Nasdaq zeigte in KW 36 eher eine Range und konnte lediglich rund 0,35 Prozent zulegen.
Aktuell bewegen wir uns knapp unter beziehungsweise im Bereich der 29.500er-Marke.
Hier bleibt mein Bias unverändert.
Sollten wir uns oberhalb von 29.500 stabilisieren, wäre zunächst 29.761 der nächste relevante Bereich. Sollte auch dieser überwunden werden, wäre anschließend wieder die psychologisch wichtige 30.000er-Marke interessant.
Auf der Unterseite würde ein erneuter Schluss unter 29.500 das Bild eintrüben. Besonders relevant wäre anschließend der Bereich um 29.400 bis 29.430.
Darunter sehe ich zunächst 29.000 und 28.850 als mögliche Ziele.
Perspektivisch halte ich beim Nasdaq auch eine größere Korrektur in Richtung 28.000 für möglich. Dafür benötigen wir allerdings zunächst eine klare technische Schwäche.
⸻
US30
Beim US30 haben wir ebenfalls eine eher durchwachsene Woche gesehen. Auf Wochenbasis verlor der Index rund 0,64 Prozent.
Ein neues Tief wurde zunächst gebildet und anschließend wieder aufgekauft. Allerdings konnte die wichtige 53.500er-Marke nicht nachhaltig gehalten werden.
Solange wir unterhalb von 53.500 handeln, bleibt mein Bias zunächst bearish.
Auf der Unterseite wären für mich 52.500 und anschließend 52.300 interessante Bereiche.
Auf der Long-Seite würde ich erst wieder bei einem Daily Close oberhalb von 53.500 bullischer werden. Noch konservativer wäre für mich eine nachhaltige Rückeroberung der 54.000.
⸻
DAX – Charttechnischer Ausblick
Kommen wir abschließend zum DAX.
Auch hier haben wir in KW 36 eine negative Woche gesehen. Der DAX verlor rund 2,02 Prozent.
Trotz dieser Korrektur ist für mich entscheidend, dass der DAX weiterhin oberhalb der wichtigen 26.000er-Marke geschlossen hat.
Am Freitag kam es noch einmal zu einem Abverkauf, gleichzeitig konnte sich im Bereich um 26.000 ein kleiner Boden ausbilden.
Genau diese Zone wird für mich in KW 37 entscheidend.
Solange wir oberhalb von 26.000 bleiben und uns dort stabilisieren können, sehe ich weiterhin die Möglichkeit einer erneuten Aufwärtsbewegung.
Das erste Ziel liegt dabei im Bereich von 26.200 bis 26.240. Dort befinden sich wichtige Referenzbereiche, unter anderem der Monatsschlusskurs aus August sowie das relevante Wochentief aus KW 33.
Sollte der DAX diesen Bereich überwinden, könnte sich die Bewegung mit entsprechendem fundamentalen Rückenwind weiter in Richtung 26.500 entwickeln.
Auf der Unterseite ist dagegen zunächst die 26.000er-Marke entscheidend.
Noch wichtiger ist für mich allerdings der Bereich um 25.900.
Sollten wir nachhaltig unter 25.900 fallen, würde sich das technische Bild deutlich eintrüben. In diesem Fall wäre perspektivisch auch eine größere Korrektur in Richtung 25.500 denkbar.
Für mich bleibt deshalb das Zusammenspiel aus Preisstruktur und Fundamentaldaten entscheidend.
Der Ölpreis, die EZB-Kommunikation, die US-PPI-Daten und insbesondere die CPI-Daten am Freitag können hier jederzeit für einen neuen Impuls sorgen.
⸻
Fazit
Die Handelswoche KW 37 dürfte eine der interessantesten Wochen der vergangenen Wochen werden.
Auf der einen Seite haben wir weiterhin eine hohe geopolitische Unsicherheit. Die Situation zwischen Iran, Israel und den USA bleibt angespannt und insbesondere die Entwicklung rund um die Straße von Hormus besitzt unmittelbare Bedeutung für den Ölpreis und damit indirekt auch für Inflation, Zinsen und Risk Assets.
Auf der anderen Seite haben wir mit den überraschend starken NFP-Daten einen deutlichen Impuls für die US-Zinserwartungen bekommen. Der US-Arbeitsmarkt präsentiert sich wesentlich robuster als vom Markt erwartet, während die Unemployment Rate bei 4,1 Prozent stabil blieb. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung der Fed im September wieder deutlich gestiegen.
Jetzt kommt es auf die Inflation an.
Der Donnerstag mit dem EZB-Zinsentscheid sowie den US-PPI-Daten und der Freitag mit den CPI- und Core-CPI-Daten dürften deshalb die wichtigsten Handelstage der gesamten Woche werden.
Für den DAX bleibt die 26.000er-Marke für mich der zentrale technische Bereich. Oberhalb dieser Zone besteht weiterhin die Möglichkeit einer Stabilisierung und eines erneuten Anlaufs in Richtung 26.200 bis 26.240 und anschließend 26.500.
Unterhalb von 25.900 würde sich das Bild dagegen deutlich verschlechtern und eine größere Korrektur in Richtung 25.500 wahrscheinlicher machen.
Auch bei den US-Indizes bleibe ich trotz der geopolitischen Risiken grundsätzlich konstruktiv, solange die wichtigen Supports verteidigt werden. Der Markt zeigt weiterhin eine hohe Bereitschaft, Rücksetzer zu kaufen. Gleichzeitig sollte man aufgrund der anstehenden Inflationsdaten nicht unterschätzen, wie schnell sich dieses Bild verändern kann.
Für mich gilt daher in KW 37 mehr denn je: Nicht die erste Bewegung handeln, sondern auf Bestätigung warten. Gerade am Donnerstag und Freitag können die Märkte aufgrund der hohen Nachrichten- und Datenkonzentration sehr schnell in beide Richtungen ausschlagen.
Ich wünsche allen einen stabilen Start in die neue Handelswoche KW 37 und insbesondere rund um die EZB- und US-Inflationsdaten einen disziplinierten und erfolgreichen Handel.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
Silberpreis ringt um die 20-Tage-LinieAnalyse bei einem Silberkurs von $66,19
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Kurze Einordnung im Rückblick
Nach dem Ausbruch auf sein Allzeithoch im Januar bei $121 musste der Silberkurs den weit gelaufenen Ausbruch zunächst korrigieren. Das März-Tief bildete für 64 Handelstage den Tiefpunkt der Korrektur, welcher Ende Juni mit einem Wert von $55,62 unterschritten wurde. Im Juli rutschte der Kurs noch bis an einen neuen Tiefstwert bei $54,77 ab.
Silberpreis Prognose für diese Woche
Der 20-Tage-Durchschnitt begleitete die Abwärtstendenz bis in den Juli hinein als Widerstand. Anfang August drehte der Preisverlauf aber aus der engen Schiebephase in eine Erholung und konnte auch die 50-Tage-Linie zurückgewinnen. Der GD 20 folgte dem Kurs und hat den 50er zuletzt nach oben gekreuzt. Diesem „bullish Crossover“-Signal steht jedoch weiterhin der Widerstandsbereich aus 100- und 200-Tage-Durchschnitt entgegen.
In der vergangenen Woche ist der Kurs nach einem stabilen August wieder unter den GD 20 gefallen. Auch die Gegenbewegung konnte diesen nahen Durchschnitt im Wochenschluss nicht halten, sodass der Bereich um $68 für ein Bären-Szenario den Deckel bilden dürfte.
Sollte den Bullen hingegen ein Ausbruch über diese Marke gelingen, könnte die Fortsetzung der Tendenz auf einen nächsten Test des Mai-Tiefs hinauslaufen.
Mögliche Wochenspanne Bullen: $65,50 bis $72,90
Alternative Kursspanne Bären: $61,50 bis $68,20
Nächste Widerstände: $71,80 | $83,75 = Vorjahreshoch
Wichtige Unterstützungen: $63,31 = Vorwochentief | $61,02 | $54,77
Silber Prognose für nächste Woche
Der Ausbruch über das März-Tief ist im Bereich der $71er-Marke auf Widerstand gestoßen. Sollte der Kurs seine Schwächephase ausweiten, könnten die Bären auf einen Bruch der $61er-Marke drängen und bei Erfolg auf den $55er-Bereich zielen.
Gelingt den Bullen jedoch ein nächster Anlauf an den 200er-GD, bleibt auch dort ein Ausbruch möglich. In diesem Fall dürfte sich Unterstützung im $70er-Bereich etablieren.
Mögliche Wochenspanne: $58,80 bis $64,90 alternativ $69,10 bis $76,70
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading






















