EURUSD H1: Der Abwärtskanal Bleibt IntaktEURUSD bewegt sich weiterhin innerhalb eines fallenden Kanals. Die jüngsten Erholungen wurden jeweils im Bereich der Mittellinie des Kanals gestoppt. Das deutet darauf hin, dass die Käufer bislang nur kurzfristig aktiv sind und den übergeordneten Trend noch nicht verändern konnten.
Wird der Kurs erneut an der aktuellen Zone abgewiesen, dürfte EURUSD in den kommenden Sitzungen die Unterkante des Kanals testen. Dieser Bereich wird entscheidend sein, um die Stärke der Verkäufer zu beurteilen.
Gelingt dagegen ein Ausbruch über die obere Kanalbegrenzung mit anschließendem Halten oberhalb dieser Zone, wäre das bärische Szenario nicht länger das bevorzugte.
TP: 1,1390
SL: 1,1445
Viel Erfolg beim Trading!
Ideen der Community
MES! 113,6³% PRÄDIKTION RESONANZ INSTITUT EXACTES MESSEN TROMMLER RESONANZ 13,6²³%
Das Messer ist NUN fertig Kalibriert Die
hergeleitet durch den zweimaligen Bruch von 27,2²³% sind (Unser Geburtstag 1L HOCH VOL% 2016) landen Wir bei Der Arithmetrik des Morphogenetischen Feldes des Seins
0²³% + 6,8²³% + 13,6²³% = 20,4²³% = 27,2²³% = 34,0²³% = 40,8²³%
MADAME NEONACATL T: TROMMLER
EURUSD H1: Double Top Verstärkt Den AbwärtsdruckDas Double-Top-Muster wurde bestätigt, nachdem der Kurs die Neckline unterschritten hat und anschließend weiter nachgab. Die aktuelle Erholung führte den Preis lediglich zurück an die ehemalige Neckline, ohne ein überzeugendes Umkehrsignal zu liefern.
Bleibt der Verkaufsdruck bestehen, könnte EURUSD zunächst bis zur Unterstützung bei 1,1400 fallen und anschließend die Abwärtsbewegung fortsetzen. Dieses Szenario passt weiterhin zur aktuellen Marktstruktur.
Sollte der Kurs jedoch die Neckline zurückerobern und sich darüber behaupten, würde das Double-Top-Muster zunehmend an Aussagekraft verlieren und der Verkaufsdruck deutlich nachlassen.
TP: 1,1400
SL: 1,1445
Viel Erfolg beim Trading!
EURUSD H1: Lower Highs Erhöhen Den VerkaufsdruckEURUSD bildet weiterhin eine Serie von Lower Highs und konnte bislang kein neues höheres Hoch etablieren. Das zeigt, dass jede Erholung auf Verkaufsdruck trifft und der kurzfristige Trend weiterhin nach unten gerichtet ist.
Die aktuelle Aufwärtsbewegung wirkt bislang lediglich wie eine technische Erholung nach dem jüngsten Rückgang. Lässt die Kaufdynamik nach, könnte EURUSD den Unterstützungsbereich bei 1,1375 erneut testen, wo der Markt zuvor deutlich reagiert hat.
Auf der anderen Seite würde ein Ausbruch über das letzte Lower High die bärische Struktur abschwächen und die Chancen auf eine stärkere Erholung verbessern.
TP: 1,1375
SL: 1,1448
Viel Erfolg beim Trading!
EURUSD H1: Verkaufsdruck Kehrt ZurückEURUSD hat sich bis zur fallenden Trendlinie erholt, konnte diese jedoch nicht überwinden. Dass der Kurs direkt unter der Trendlinie wieder auf Widerstand stößt, zeigt, dass die Verkäufer diesen Bereich weiterhin gut verteidigen, während die Käufer noch nicht genügend Stärke besitzen, um die kurzfristige Struktur zu verändern.
Wird die Trendlinie erneut bestätigt, dürfte sich die Abwärtsbewegung bis in den Unterstützungsbereich 1,1370–1,1380 ausweiten. Dort könnte wieder Kaufinteresse aufkommen.
Gelingt EURUSD hingegen ein klarer Schlusskurs oberhalb der fallenden Trendlinie, würde der Verkaufsdruck nachlassen und eine stärkere Erholung wahrscheinlicher werden.
TP: 1,1375
SL: 1,1445
Viel Erfolg beim Trading!
Goldanalyse & Handelsstrategie | 8. Juli✅ 4-Stunden-Trendanalyse
Aus Sicht des 4-Stunden-Zeitrahmens handelt der aktuelle Preis im Wesentlichen nahe dem MA5 bei 4122,59, liegt jedoch weiterhin unter dem MA10 bei 4133,28 sowie unter der Bollinger-Band-Mittellinie / dem MA20 bei 4148,89. Gleichzeitig bewegt sich der Preis auch unter dem Pivot-Punkt bei etwa 4126,48. Aus der Gesamtstruktur betrachtet bleibt der 4-Stunden-Trend relativ schwach. Obwohl es eine kurzfristige Erholung gibt, ist die Stärke dieser Erholung derzeit noch nicht ausreichend. Der Bereich 4133–4148 bleibt daher eine wichtige Widerstandszone.
✅ 1-Stunden-Trendanalyse
Im 1-Stunden-Chart hat sich Gold zuvor schnell aus dem Bereich um 4092,34 erholt und ist wieder über den MA10 bei 4115,79 gestiegen. Dies zeigt, dass auf niedrigeren Niveaus tatsächlich Kaufunterstützung vorhanden ist.
Der aktuelle Preis liegt jedoch bei etwa 4123 und konnte sich noch nicht effektiv über der Bollinger-Band-Mittellinie / dem MA20 bei 4128,83 stabilisieren. Gleichzeitig zeigt der Preis nahe dem Pivot-Punkt um 4126,48 Anzeichen von Druck. Kurzfristig befindet sich der 1-Stunden-Chart nach der Erholung in einer Konsolidierungsphase. Die Kaufdynamik hat sich zwar etwas erholt, aber wenn der Bereich 4130–4136 nach oben nicht durchbrochen werden kann, könnte der Preis leicht erneut zurückfallen und die Unterstützung bei 4115 → 4102 testen.
🔴 Wichtige Widerstandsniveaus
● 4130–4148: Kurzfristige Widerstandszone
● 4160–4175: Starke Widerstandszone
● 4214–4248: Mittelfristige Widerstandszone
🟢 Wichtige Unterstützungsniveaus
● 4115–4102: Kurzfristige Unterstützungszone
● 4092–4087: Unterstützungszone am unteren Bollinger-Band
● 4072–4058: Wichtige Unterstützungszone
✅ Handelsstrategie als Referenz
🔰 Short-Strategie: Auf Short-Chancen nach Ablehnung der Erholung achten
👉 Verkaufszone 1: 4130–4145
👉 Verkaufszone 2: 4160–4175
🎯 Ziele: 4115 → 4102 → 4092 → 4072
🔰 Long-Strategie: Kurzfristige Käufe nur nach stabiler Korrektur erwägen
👉 Kaufzone 1: 4115–4102
👉 Kaufzone 2: 4092–4087
🎯 Ziele: 4126 → 4136 → 4148 → 4160
⚠️ Trendausblick
👉 Wenn Gold sich über 4130 stabilisieren und anschließend 4136–4148 durchbrechen kann, könnte die kurzfristige Erholung weitergehen, mit Aufwärtszielen bei 4160 → 4175.
👉 Wenn der Preis erneut unter 4115 fällt, insbesondere wenn er 4102–4092 nach unten durchbricht, würde dies darauf hindeuten, dass die Erholung gescheitert ist. In diesem Fall könnte der Preis weiter fallen und 4072 → 4038 testen.
🔔 Wenn Sie meine Analyse hilfreich finden, liken und teilen Sie sie bitte und bleiben Sie für weitere Updates dran. Ihre Unterstützung ist meine Motivation, weiterhin professionelle Einschätzungen zu teilen. Ich wünsche allen reibungsloses Trading und stabile Gewinne!
Gold-Tagesmarktausblick
🟡 Gold-Tagesmarktausblick 📊
📅 Mittwoch, 8. Juli
Guten Morgen, liebe Trader! ☀️
Ein neuer Handelstag beginnt. Bleiben wir konzentriert, folgen wir unseren Handelsplänen und suchen wir weiterhin nach profitablen Gelegenheiten am Markt! 💰📈
Die gestrige Goldkursentwicklung hat uns einmal mehr daran erinnert:
⚠️ Beim Trading geht es nicht darum, jede Bewegung vorherzusagen, sondern sich an die Marktveränderungen anzupassen.
Was ist Ihre Meinung für heute?
📌 Wird Gold die Marke von 4145 durchbrechen und weiter steigen?
Oder wird es unter 4100 fallen und den Abwärtstrend fortsetzen?
👇 Teilen Sie Ihre Analyse gerne in den Kommentaren!
🌎 Fundamentalanalyse 🔍
Am Mittwoch, dem 8. Juli, eröffnete Gold mit einer engen Konsolidierungsphase und zeigte damit erste Anzeichen einer Stabilisierung.
Während der asiatischen Handelssitzung:
💵 Ein stärkerer US-Dollar
🛢️ Steigende Ölpreise
übten Druck auf den Goldpreis aus.
Die jüngsten Äußerungen des Präsidenten der New Yorker Fed, John C. Williams, stützten den Goldpreis jedoch, da sein geldpolitischer Kurs weiterhin relativ moderat blieb.
Aktuelle Fed-Kommentare deuten darauf hin:
📌 Die Inflation bleibt hoch;
jedoch:
✅ Sinkende Energiepreise könnten die Inflation weiter dämpfen;
✅ Die Auswirkungen der Zölle auf die Preise könnten ihren Höhepunkt bereits erreicht haben;
✅ Der zukünftige Inflationsdruck könnte sich allmählich abschwächen.
Aufgrund von:
🌍 Globaler wirtschaftlicher Unsicherheit
⚠️ Geopolitischen Risiken
hat die Federal Reserve derzeit nur begrenzte Gründe, eine aggressive Straffung der Geldpolitik zu verfolgen.
Der allgemeine Tenor bleibt:
🕊️ Locker
Die schwächer als erwartet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten und die jüngsten lockeren Äußerungen der Fed stützten den Goldpreis ebenfalls.
Daher:
➡️ Gold dürfte kurzfristig in einer Konsolidierungsphase verbleiben.
📈 Technische Analyse
Gestern entwickelte sich der Goldpreis erwartungsgemäß:
📉 Rückgang auf:
🎯 4116 USD
Anschließend Erholung im europäischen Handel:
📈 Test der Marke von:
🎯 4180 USD
Die erneuten geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran belasteten den Goldpreis jedoch im US-Handel.
Goldkurs:
🔻 Unter 4100 USD gefallen
und den Tag mit folgendem Schlusskurs beendet:
🕯️ Eine bärische Kerze
unterhalb folgender Marken:
❌ 5-Tage-Durchschnitt
❌ 20-Tage-Durchschnitt
🔑 Wichtige Kursmarken heute
🚀 Bullisches Ausbruchsniveau:
🔥 4145 USD
Ein erfolgreicher Ausbruch über diese Marke könnte den Goldpreis in Richtung folgender Marken treiben:
🎯 4200 USD
📉 Bärisches Niveau:
🔥 4100 USD
Ein Durchbruch unter diese Unterstützung könnte den Weg in Richtung folgender Marken ebnen:
🎯 4020–4030 USD
🎯 Handelsstrategie
Gold befindet sich aktuell an einem kritischen Wendepunkt.
Schwerpunkt:
📈 Oben:
4145 USD
📉 Unten:
4100 USD
Der Markt wird sich voraussichtlich zwischen diesen Niveaus konsolidieren und auf Folgendes warten:
🏦 Protokoll der Sitzung der US-Notenbank
um die nächste wichtige Richtung zu bestimmen.
💬 Diskussion in der Community
Wie schätzen Sie den Goldpreis heute ein? 🤔
1️⃣ Ausbruch über 4145 USD mit Kursziel 4200 USD? 🚀
2️⃣ Ausbruch unter 4100 USD mit Kursziel 4020 USD? 📉
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Bleiben Sie diszipliniert, managen Sie Ihr Risiko und handeln Sie mit Zuversicht.
Wir wünschen allen:
💰 Erfolgreiches Trading
📈 Kontinuierliche Ergebnisse
🏆 Weiterhin viel Erfolg!
DAX Tagesausblick 09.Juli-Neue Eskalation im Iran- Risk Off?Nach den starken US-Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche verschiebt sich der Fokus der Marktteilnehmer nun vollständig auf die Geopolitik und die Geldpolitik. Die erneute Eskalation im Nahen Osten hat den Ölpreis innerhalb kürzester Zeit wieder deutlich ansteigen lassen und sorgt für neue Inflationssorgen. Gleichzeitig richtet sich heute Abend der Blick auf die FOMC Meeting Minutes, die Hinweise auf den weiteren Zinspfad der US-Notenbank liefern könnten. Die Kombination aus steigenden Energiepreisen, robustem Arbeitsmarkt und einer weiterhin restriktiven Federal Reserve könnte den Druck auf Risk Assets kurzfristig deutlich erhöhen.
Agenda
• Geopolitische Lage
• Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern und heute
• Märkte und Korrelationen im Überblick
• Risk Assets im Überblick
• DAX charttechnischer Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Nachdem sich die Lage zwischen den USA und dem Iran in den vergangenen Wochen zunächst deutlich entspannt hatte, ist die Situation innerhalb weniger Stunden erneut eskaliert.
Auslöser waren mehrere Angriffe auf kommerzielle Tanker in der Straße von Hormus. Nach Angaben westlicher Sicherheitsbehörden wurden mindestens drei Schiffe beschädigt. Besonders brisant ist dabei, dass auch ein großer LNG-Tanker betroffen gewesen sein soll. Die USA machen den Iran für die Angriffe verantwortlich.
Washington reagierte darauf unmittelbar. Die zuvor erteilte Sondergenehmigung, welche dem Iran trotz Sanktionen den Verkauf von Rohöl auf den Weltmarkt erlaubte, wurde wieder aufgehoben. Zusätzlich wurden erneut militärische Angriffe auf iranische Ziele durchgeführt. Der Iran wiederum sprach von einem Bruch der bisherigen Waffenstillstandsvereinbarung und kündigte an, alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz seiner nationalen Interessen zu ergreifen.
Damit gerät der erst vor wenigen Wochen vereinbarte Waffenstillstand massiv unter Druck.
Besonders kritisch bleibt dabei die Straße von Hormus. Rund 20 Prozent des weltweiten Ölhandels sowie ein erheblicher Teil des globalen LNG-Transports laufen täglich durch diese Meerenge. Bereits kleinere militärische Zwischenfälle reichen aus, um die Risikoaufschläge am Energiemarkt deutlich steigen zu lassen.
Genau das sehen wir aktuell.
Der Ölpreis konnte innerhalb kürzester Zeit wieder deutlich zulegen und preist erneut geopolitische Risiken ein. Sollte sich die Lage weiter verschärfen oder sogar die Schifffahrt beeinträchtigt werden, dürfte sich dieser Aufwärtsdruck fortsetzen.
Für die Finanzmärkte entsteht daraus ein sehr problematisches Szenario.
Steigende Energiepreise wirken direkt inflationstreibend. Genau in einer Phase, in der sich die Inflation zuletzt langsam stabilisierte und viele Marktteilnehmer wieder auf eine dovishere Fed und keine Zinserhöhungen hofften.
Hinzu kommt der überraschend schwache US-Arbeitsmarktbericht (NFP) aus der vergangenen Woche.
Genau deshalb rückt der heutige Abend so stark in den Fokus.
Sollten die FOMC Minutes einen weiterhin restriktiven oder sogar hawkischen Ton bestätigen, könnte sich der Markt erneut auf einen längeren Zeitraum hoher Zinsen einstellen. Das wäre kurzfristig belastend für Aktien, Kryptowährungen und andere Risk Assets.
Fundamentale Wirtschaftsdaten
Rückblick auf Dienstag
Der Dienstag verlief aus makroökonomischer Sicht insgesamt vergleichsweise ruhig.
Fed-Gouverneurin Bowman sprach erneut und bekräftigte ihre grundsätzlich restriktive Haltung. Neue geldpolitische Impulse blieben allerdings aus.
Die ADP-Daten sowie die Handelsbilanz standen zwar auf der Agenda, sorgten jedoch kaum für nachhaltige Marktbewegungen.
Interessanter war dagegen die Entwicklung der Inflationserwartungen der New York Fed.
Die One-Year Consumer Inflation Expectations stiegen von 3,5 % auf 3,7 %.
Damit rechnen Verbraucher mittlerweile wieder mit einer höheren Inflation in den kommenden zwölf Monaten. In Verbindung mit den steigenden Energiepreisen ist dies ein Faktor, den die Federal Reserve sehr genau beobachten dürfte.
Auch der erfolgreiche Börsenstart von SpaceX sorgte zunächst für Aufmerksamkeit. Nach dem starken Auftakt setzten jedoch erste Gewinnmitnahmen ein. Der Nasdaq geriet dadurch zusätzlich unter Druck.
Ausblick auf Mittwoch
Heute steht deutlich mehr auf der Agenda.
Nachmittags erscheinen zunächst die US-Rohöllagerbestände.
Die Erwartungen liegen bei einem Rückgang um 1,9 Millionen Barrel nach zuletzt -3,775 Millionen Barrel.
Gerade vor dem Hintergrund der erneuten Nahost-Eskalation dürften diese Daten heute eine besonders hohe Aufmerksamkeit erhalten. Sollten die Lagerbestände erneut stärker fallen als erwartet, könnte dies die Sorge über eine knapper werdende Versorgung zusätzlich verstärken und den Ölpreis weiter antreiben.
Am frühen Abend folgt anschließend EZB-Direktorin Isabel Schnabel.
Da sich die Inflation in Europa zuletzt etwas beruhigt hatte, dürfte insbesondere interessant werden, ob die jüngsten Entwicklungen am Energiemarkt ihre Einschätzung verändern.
Später folgt die Auktion zehnjähriger US-Staatsanleihen.
Diese Auktionen liefern wichtige Hinweise auf die Nachfrage institutioneller Investoren nach langfristigen Staatsanleihen und geben Rückschlüsse auf die Einschätzung des Kapitalmarktes hinsichtlich Inflation und Zinspffad.
Das absolute Highlight des Tages folgt jedoch um 20:00 Uhr.
Mit den FOMC Meeting Minutes erhalten die Marktteilnehmer detaillierte Einblicke in die Diskussionen der letzten Sitzung der Federal Reserve.
Entscheidend wird sein, ob innerhalb des Offenmarktausschusses bereits Hinweise auf zukünftige Zinsschritte oder veränderte Inflationsrisiken diskutiert wurden.
Nach den schwachen Arbeitsmarktdaten und der neuen Eskalation im Nahen Osten besitzen diese Minutes heute erhebliches Marktpotenzial.
Zusätzlich startet heute offiziell die Berichtssaison. Nach US-Börsenschluss veröffentlicht PepsiCo seine Quartalszahlen und eröffnet damit die Earnings Season.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil konnte infolge der geopolitischen Eskalation innerhalb kurzer Zeit rund sechs Prozent zulegen.
Wie bereits mehrfach in den vergangenen Analysen angesprochen, war der Bereich um 72 US-Dollar die entscheidende Widerstandszone.
Diese wurde nun dynamisch überwunden.
Damit rücken für mich kurzfristig zunächst die Bereiche um 77 Dollar sowie anschließend das Apriltief bei rund 79 Dollar in den Fokus.
Sollte sich die Lage im Nahen Osten weiter verschärfen oder keine schnelle diplomatische Lösung gefunden werden, halte ich mittelfristig sogar einen erneuten Anstieg in Richtung 90 Dollar für möglich.
Erst wenn der Bereich um 72 Dollar nachhaltig zurückerobert und anschließend wieder unterschritten wird, würde sich das bullische Bild im Ölpreis vorerst wieder eintrüben.
US-Staatsanleihen
Auch am Anleihemarkt war die Entwicklung eindeutig.
Die Renditen stiegen über sämtliche Laufzeiten deutlich an.
Dreijährige Staatsanleihen legten knapp zwei Prozent zu.
Fünfjährige Staatsanleihen stiegen ebenfalls rund zwei Prozent.
Zehnjährige Renditen gewannen etwa 1,85 Prozent.
Selbst die 30-jährigen US-Staatsanleihen konnten nochmals rund 1,45 Prozent zulegen.
Die Erklärung bleibt dieselbe.
Steigende Energiepreise erhöhen die Inflationsrisiken.
Steigende Inflation reduziert die Wahrscheinlichkeit kurzfristiger Zinssenkungen.
Damit bleiben die Finanzierungsbedingungen restriktiv und das Umfeld belastet insbesondere Wachstumswerte und andere Risk Assets.
US-Dollar (DXY)
Auch der Dollar profitierte erneut.
Der DXY konnte sich oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 101 Punkten etablieren.
Solange wir oberhalb von 100,5 bis 100,6 Punkten handeln, bleibt das kurzfristige Bild konstruktiv.
Die nächsten Zielzonen liegen für mich bei 101,5 sowie anschließend im Bereich von 102 Punkten.
Gerade in geopolitischen Unsicherheitsphasen profitiert der Dollar regelmäßig von seiner Rolle als sicherer Hafen.
Volatilitätsindex (VIX)
Der VIX stieg gestern um knapp vier Prozent an.
Mit aktuell rund 16 Punkten bleibt das Niveau allerdings weiterhin deutlich unter der kritischen Marke von 20 Punkten.
Das zeigt, dass die Marktteilnehmer zwar Risiko reduzieren, bislang aber noch keine ausgeprägte Panik eingepreist wird.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia konnte den Handelstag trotz der allgemeinen Marktschwäche leicht positiv abschließen.
Dennoch bleibt die Zone um 200 Dollar weiterhin der entscheidende Widerstand.
Solange dieser Bereich nicht nachhaltig überwunden wird, bleiben für mich zunächst die Unterstützungen bei 190 sowie anschließend 186 Dollar wahrscheinlicher.
Erst oberhalb von 200 Dollar würde sich das technische Bild wieder deutlich aufhellen und Raum bis 208 beziehungsweise 212 Dollar eröffnen.
Bitcoin
Bitcoin zeigte erneut relative Schwäche.
Nach dem starken Abverkauf am Montag konnte sich der Markt zwar kurzfristig stabilisieren.
Das gestrige Minus von rund 1,2 Prozent sowie das heutige Unterschreiten des gestrigen Tagestiefs bestätigen zunächst das bearish geprägte Gesamtbild.
Auf der Oberseite bleiben die Bereiche um 65.000, 65.700 sowie 67.000 Dollar die entscheidenden Widerstände.
Solange diese Marken nicht zurückerobert werden, bleibe ich auf der Short-Seite positioniert.
S&P 500
Der S&P 500 scheiterte erneut im Bereich der Allzeithochs.
Bereits zum dritten Mal in Folge gelang kein neues Rekordhoch.
Sollte sich die geopolitische Lage weiter verschlechtern und gleichzeitig die FOMC Minutes restriktiv ausfallen, sehe ich zunächst Potenzial bis 7.500 Punkte.
Unterhalb von 7.475 Punkten würde sich die Korrektur in Richtung 7.400 Punkte ausweiten.
Erst oberhalb von 7.600 Punkten würde sich das bullische Szenario wieder deutlich verbessern.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigte gestern ebenfalls deutliche Schwäche.
Nach dem Bruch der wichtigen Unterstützung um 29.500 Punkte fiel der Index bis in den Bereich von 29.000 Punkten zurück.
Fundamental spricht aktuell wenig für aggressive Long-Positionen.
Sollte das Wochentief bei rund 28.860 Punkten unterschritten werden, rücken 28.500 sowie anschließend 28.175 Punkte in den Fokus.
Erst oberhalb von 29.500 Punkten beziehungsweise nach einer deutlichen Stabilisierung im Bereich um 29.000 Punkte würde sich das kurzfristige Bild wieder verbessern.
Dow Jones
Auch der Dow Jones notierte nach dem neuen Allzeithoch wieder schwächer.
Kurzfristig bleibt für mich zunächst die Unterstützung bei 52.500 Punkten entscheidend.
Darunter rückt der Bereich um 52.000 Punkte in den Fokus.
Für neue Long-Positionen möchte ich zunächst wieder eine Stabilisierung oberhalb von 53.000 Punkten sehen.
DAX charttechnischer Ausblick
Auch der DAX geriet gestern massiv unter Druck.
Mit einem Tagesverlust von rund 1,4 Prozent wurde die wichtige Unterstützungszone um 25.500 Punkte dynamisch unterschritten.
Heute konnte der Markt diesen Bereich zwar nochmals testen, wurde dort jedoch erneut verkauft.
Aktuell notiert der DAX bereits im Bereich von rund 25.200 Punkten.
Aus technischer Sicht wird nun insbesondere die psychologisch wichtige Marke bei 25.000 Punkten entscheidend.
Sollte dort eine Stabilisierung einsetzen, könnte dies eine interessante Gelegenheit darstellen, um sich wieder in den übergeordneten Aufwärtstrend einzukaufen.
Bricht allerdings auch diese Unterstützung, dürfte sich die Korrektur zunächst weiter ausdehnen.
Für neue Long-Positionen würde ich aktuell Geduld bewahren.
Eine nachhaltige Rückeroberung der 25.500 Punkte oder eine deutliche Entspannung im Nahen Osten wären für mich die ersten Voraussetzungen, um wieder offensiver auf der Long-Seite aktiv zu werden.
Fazit
Die Märkte stehen aktuell an einem äußerst sensiblen Punkt.
Noch vor wenigen Tagen dominierte die Hoffnung auf eine allmählich lockerere Geldpolitik nach den zuletzt rückläufigen Inflationsdaten und schwachen NFP daten.
Mit der erneuten Eskalation im Nahen Osten kommt nun ein weiterer Unsicherheitsfaktor hinzu.
Steigende Ölpreise erhöhen das Risiko einer wieder anziehenden Inflation. Genau das wäre das ungünstigste Szenario für die Federal Reserve.
Sollte sich dieser Trend bestätigen, könnten Zinserhöhungen erneut nach vorne verschoben werden und die Notenbank einen restriktiveren Kurs beibehalten als vom Markt aktuell eingepreist wird.
Entsprechend hoch ist heute Abend die Bedeutung der FOMC Meeting Minutes.
Sollten diese einen weiterhin hawkischen Grundton erkennen lassen, während gleichzeitig die geopolitischen Spannungen bestehen bleiben, dürfte das kurzfristig zusätzlichen Druck auf Aktien, Kryptowährungen und andere Risk Assets ausüben.
Entspannt sich die Lage hingegen schnell und liefern die Minutes keine neuen restriktiven Überraschungen, könnte sich die aktuelle Korrektur ebenso schnell wieder auflösen.
Bis dahin bleibt Vorsicht jedoch das oberste Gebot. Die nächsten 24 bis 48 Stunden könnten richtungsweisend für den weiteren Verlauf der Märkte in den kommenden Wochen werden.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Wünsche euch stabile Trades!
EURUSD Hat Aufwärtspotenzial, Solange der Steigende Kanal HältDer EURUSD bewegt sich weiterhin innerhalb einer steigenden Kanalstruktur, auch wenn der Kurs aktuell eine kurzfristige Korrektur durchläuft. Der jüngste Rückgang hat den Preis erneut in die Nähe der unteren Kanalbegrenzung geführt, die nun als wichtige Unterstützungszone für Käufer dient.
Solange diese Unterstützungszone verteidigt wird, bleibt die Chance auf eine Erholung bestehen. Eine bullische Reaktion an der unteren Kanalbegrenzung könnte ein erstes Signal dafür sein, dass Käufer wieder in den Markt zurückkehren. Wenn sich die Erholung fortsetzt, könnte der Preis zunächst in Richtung der Kanalmitte steigen, bevor eine weitere Bewegung zur oberen Kanalbegrenzung im Bereich von 1,15300–1,15400 möglich wird.
Das bullische Szenario würde jedoch an Stärke verlieren, wenn der Kurs die Unterstützung des Kanals nicht halten kann und unter diese Struktur fällt. In diesem Fall könnte der Verkaufsdruck erneut dominieren und die aktuelle Marktstruktur verändern.
Trader sollten besonders auf Candlestick-Bestätigungen im Unterstützungsbereich sowie auf die Stärke der Käufer achten, bevor sie eine Entscheidung treffen. Risikomanagement bleibt bei einem solchen Setup entscheidend.
Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar, wenn Sie eine zusätzliche Einschätzung zu diesem Setup haben!
Gold erholt sich nach Liquiditätsreaktion, doch die Bären haltenGold erholt sich nach Liquiditätsreaktion, doch die Bären halten den Trend weiterhin aufrecht
Gold hat nach einem starken Kursanstieg aus der Liquiditätsreaktionszone (4090–4095) eine kurzfristige Erholung verzeichnet.
Trotz der Erholung notiert der Kurs weiterhin unterhalb der absteigenden Trendlinie und des bärischen Orderblocks, was auf eine anhaltende bärische Marktstruktur hindeutet.
Der aktuelle Kurs nähert sich der institutionellen Angebotszone (4128–4142), wo Verkäufer möglicherweise versuchen könnten, die Kontrolle zurückzugewinnen.
Wichtige Kursmarken
🔴 Angebotszone für institutionelle Anleger: 4128 – 4142
🟠 Liquiditätsreaktionszone: 4090 – 4095
🟢 Nachfragezone (HTF): 4060 – 4068
Marktszenarien
🐻 Bärisches Szenario (bevorzugt)
Sollte Gold die Angebotszone von 4128–4142 ablehnen, könnten Verkäufer den Abwärtstrend in Richtung folgender Marken fortsetzen:
4095
4065 (starke Nachfrage)
Die absteigende Trendlinie begrenzt weiterhin die Aufwärtsdynamik.
🐂 Bullisches Szenario
Sollten Käufer die Angebotszone zurückerobern und die absteigende Trendlinie durchbrechen, könnte die Eindeckung von Short-Positionen den Kurs in Richtung folgender Marken treiben:
4165
4180 (Trendlinienliquidität über den jüngsten Swing-Hochs).
Marktdiskussion
Handelt es sich bei dieser Erholung lediglich um eine Liquiditätskorrektur zu höheren Preisen vor einem erneuten Abwärtstrend, oder bereiten sich die Käufer darauf vor, die absteigende Trendlinie zurückzuerobern und die kurzfristige Struktur umzukehren?
BTCUSD - 15M | Seitwärts-Phase mit Long-SetupAktuelle Marktstruktur:
Bitcoin konsolidiert weiterhin in einer Seitwärtsphase auf dem 15-Minuten-Chart. Wir befinden uns aktuell in einer Range unterhalb der vorherigen Seitwärtsphase.
Der markierte Bereich zeigt sehr deutlich die aktuelle Konsolidierung. Der Preis bewegt sich zwischen einer klar definierten Unterkante und Oberkante.
Long-Setup:
Strategie: Long-Einstieg im unteren Bereich der Range
Ziel: Oberkante der aktuellen Seitwärtszone (ca. 63.796)
Risiko: Unter das lokale Low der Range / blaue Zone
Die MA-Ribbon verläuft aktuell relativ flach und unterstützt ein neutrales bis leicht bullisches Umfeld innerhalb der Range.
Ausblick:
Solange der Kurs innerhalb dieser Seitwärtszone bleibt, favorisiere ich Long-Trades von der Unterseite mit dem Ziel der Oberkante. Ein starker Breakout über 63.796 würde das bullishe Szenario deutlich verstärken. Ein Verlust der unteren Range-Grenze würde das Setup hingegen invalidieren.
Besonders interessant wird die Price Action an den Range-Grenzen in den nächsten Kerzen.
Zusammenfassung:
Range-Trading im 15M-Chart: Long von der Unterkante mit Ziel Oberkante. Sauberes Setup mit klarem Risiko-Management.
Wie seht ihr das? Wird die Range nach oben aufgelöst oder testen wir nochmal die Unterseite?
Feedback und Meinungen sind wie immer willkommen! 🚀 ♥️
Sollte man den EUR/CHF-Kurs kaufen?Seit mehreren Monaten haben große Zentralbanken weltweit begonnen, im freien Devisenmarkt (Forex) zu intervenieren. Der Hauptgrund ist die Stärke des US-Dollars seit Jahresbeginn im Zusammenhang mit dem geldpolitischen Status quo der US-Notenbank (Fed).
Zunächst waren es die asiatischen Zentralbanken, die aktiv wurden, da wichtige asiatische Schwellenländerwährungen im Zuge geopolitischer Ereignisse im Nahen Osten gefallen sind. Dieser Rückgang von Währungen wie der indischen Rupie, der indonesischen Rupiah und dem südkoreanischen Won zwang die jeweiligen Zentralbanken, am Devisenmarkt zu intervenieren, um die Abwertung gegenüber dem US-Dollar zu bremsen.
Auch Japan ist ein Beispiel, mit direkten Interventionen der Bank of Japan in Höhe von mehreren zehn Milliarden US-Dollar, um Yen zu kaufen und US-Dollar zu verkaufen und so den Anstieg des USD/JPY zu stoppen.
Allen diesen Zentralbanken ist gemeinsam, dass sie den Anstieg des US-Dollars gegenüber ihren heimischen Währungen bremsen oder neutralisieren wollen. Damit kehren direkte oder indirekte Eingriffe der Zentralbanken in den Devisenmarkt zurück.
Beim Schweizer Franken (CHF) ist die Situation jedoch anders. Die Schweizer Nationalbank interveniert direkt am Devisenmarkt, um die Aufwertung des Frankens zu bremsen, der als sicherer Hafen Kapital anzieht.
Nachfolgend der erste Teil der Pressemitteilung der jüngsten geldpolitischen Entscheidung der Schweizer Nationalbank vom 18. Juni, in der ausdrücklich auf Interventionen am Devisenmarkt hingewiesen wird.
Die jüngste geldpolitische Entscheidung der Schweizer Nationalbank hat ausdrücklich bestätigt, dass die Notenbank jederzeit intervenieren kann, um die Aufwertung des Frankens und damit den Rückgang des EUR/CHF-Kurses zu stoppen.
Der EUR/CHF befindet sich weiterhin in einem klaren Abwärtstrend, dieser zeigt jedoch Erschöpfungszeichen, wie eine fallende Keilformation zeigt.
Es gibt derzeit kein Kaufsignal für EUR/CHF, allerdings wird es zunehmend riskant, short zu bleiben, da man nun gegen eine Zentralbank positioniert ist.
Ein erstes bullisches Signal wäre der Ausbruch über die Ichimoku-Wolke im Wochenchart.
Der folgende Chart zeigt japanische Kerzen im Wochenchart des EUR/CHF.
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Rücksetzer zum POI bereitet die nächste massive Expansion vor!Gold führt eine lokalisierte Korrekturphase auf dem H1-Timeframe aus und zieht sich erfolgreich zurück, nachdem es in der oberen Rejection-Zone auf eine massive Angebotsbarriere gestoßen ist.
Nach einer vorübergehenden Deckelung am historischen Widerstand hat die unmittelbare Price Action einen kleinen internen Strukturwechsel ( CHoCH ) nach unten eingeleitet, der den Vermögenswert in einen hocheffizienten technischen Retest in Richtung der neu definierten POI (Point of Interest) -Zone lenkt.
Globaler Kontext
Das breitere Finanzspektrum navigiert weiterhin durch intensive strukturelle Volatilität, was vor wichtigen Wirtschaftsdatenveröffentlichungen zu massiven Kapitalumschichtungen zwischen sicheren Häfen und Premium-Dollar-Matrizen führt.
Smart Money hat diese interne Korrektur perfekt konstruiert, um übereifrige Breakout-Käufer am lokalen Hoch in die Falle zu locken, während frühe Long-Stops ausgelöst werden, bevor die nächste große Impulswelle startet.
Diese temporäre Abwärtsbewegung verhält sich wie ein klassischer Liquiditäts-Engineering-Mechanismus, der die Price Action direkt in den 4100 - 4120 POI-Block zurückzieht, um institutionelle Kaufaufträge zu mitigieren, bevor eine aggressive Nachfragewelle direkt in Richtung Target 1 und schließlich Target 2 expandiert.
Technisches Playbook
Der Bias Kurzfristige Bärenhafte Korrektur / Mittelfristige Bullische Fortsetzung. Wir konzentrieren uns strikt darauf, diesen strukturellen POI-Boden zu verfolgen, um die mehrstufige Aufwärtsexpansion mitzunehmen.
Die Haupthorizonte Die taktischen Ausführungsfokusspunkte sind direkt auf die Einstiegszone von 4100 - 4120 und die Rejection-Barriere bei Target 1 (4200) ausgerichtet.
Der Zielpfad Dem strukturellen Layout folgend soll die Price Action den POI bei 4100-4120 testen, zuerst zur 4200er-Obergrenze abprallen, bevor ein zweiter Expansionsschenkel in Richtung des Premium-Trendlinien-Ziels bei 4250 ausgeführt wird.
Invalidierung Das gesamte bullische Fortsetzungsgefüge ist sofort hinfällig, wenn der Markt einen anhaltenden H1-Kerzenschluss vollständig unter der strukturellen Verteidigungslinie von 4090 druckt.
Gold fällt, aber die beste Zone liegt noch tieferGold zeigt jetzt die Korrektur, die wir nach der Ablehnung im oberen Liquiditätsbereich erwartet haben.
Der Preis konnte sich nicht über 4,159 halten und bewegt sich aktuell um die Reaktionszone bei 4,122.
Aber für mich ist das noch nicht die wichtigste Zone.
Die eigentliche Entscheidungszone liegt tiefer.
Der Bereich, den ich heute beobachte, ist 4,071.
WARUM DIESE BEWEGUNG WICHTIG IST
Gold wurde im Bereich der Liquiditäts-Resistance bei 4,202 abgewiesen.
Danach verlor der Preis unter 4,159 an Stärke.
Das zeigt, dass die kurzfristige Korrektur weiterhin aktiv ist.
Aber eine Korrektur bedeutet nicht automatisch, dass die gesamte Struktur gebrochen ist.
Manchmal muss der Markt nur in eine stärkere Unterstützungszone zurücklaufen, bevor Käufer wieder entscheiden.
Deshalb möchte ich den Sell nicht zu spät jagen.
Ich möchte sehen, wie Gold reagiert, wenn der Preis die echte Buy-Zone erreicht.
WICHTIGE PREISZONEN
Aktueller Preisbereich: 4,120 - 4,130
Kurzfristiger Widerstand: 4,159
Aktuelle Reaktionszone: 4,122
Haupt-Buy-Reaktionszone: 4,071
Trendlinien-Unterstützung: 4,034
Liquiditäts-Widerstand: 4,202
TRADING PLAN
📉 Wenn Gold unter 4,159 bleibt
Die Korrektur kann weiterlaufen.
Der nächste wichtige Bereich bleibt 4,071.
Dort beobachte ich die Reaktion der Käufer genauer.
📈 Wenn Gold bei 4,071 reagiert
Eine bullische Reaktion aus dieser Zone könnte eine Erholung zurück in Richtung 4,122 und 4,159 unterstützen.
Eine stärkere bullische Sicht wird erst klarer, wenn Gold 4,159 zurückerobert.
Keine Reaktion bei 4,071 = kein Buy.
📉 Wenn 4,071 bricht
Gold kann weiter in Richtung 4,034 fallen.
Das ist die tiefere Unterstützung in Verbindung mit der steigenden Trendlinie.
Wenn auch 4,034 bricht, wird die Erholungsstruktur schwächer.
Tiara’s View
Heute geht es nicht darum, den Boden zu erraten.
Es geht darum, darauf zu warten, dass der Markt die richtige Zone erreicht.
Gold korrigiert, aber die wichtigste Buy-Zone liegt weiterhin bei 4,071 - 4,034.
Wenn Käufer diesen Bereich verteidigen, kann die Erholungsstruktur aktiv bleiben.
Wenn nicht, braucht der Chart mehr Zeit.
Main view:
Unter 4,159 kann Gold weiter korrigieren.
Im Bereich 4,071 - 4,034 warte ich auf Bestätigung.
Keine Bestätigung = kein Trade.
Ist Gold nur in einem Retest vor der nächsten Erholung, oder wird diese Korrektur tiefer?
Gold hält sich stark, aber 4,188 bleibt der erste echte TestGold zeigt weiterhin eine konstruktive kurzfristige Struktur.
Nach der Erholung aus dem unteren Bereich bewegt sich der Preis weiter über der steigenden Trendlinie. Käufer sind also noch im Markt.
Aber der aktuelle Preis liegt bereits nahe an der ersten Widerstandszone bei 4,188.
Genau hier wird es interessant.
Denn Gold ist nicht schwach.
Aber der aktuelle Bereich ist auch nicht der sauberste Buy-Einstieg.
Der Markt steht gerade zwischen Widerstand und Unterstützung.
Deshalb ist Geduld jetzt wichtiger als eine schnelle Entscheidung.
DER EINFACHE BLICK
Gold bleibt kurzfristig konstruktiv, solange der Preis über der steigenden Trendlinie und über dem Bereich 4,068 bleibt.
Der aktuelle Preisbereich liegt bei 4,160 - 4,170.
Der erste wichtige Widerstand liegt bei 4,188.
Wenn Gold über 4,188 ausbricht und dort hält, könnten Käufer versuchen, den Preis weiter in Richtung 4,302 zu drücken.
Wenn Gold jedoch bei 4,188 scheitert, kann zuerst ein Rücksetzer Richtung 4,125 entstehen.
Falls 4,125 nicht hält, wird 4,068 zur nächsten wichtigen Entscheidungszone.
WAS DER CHART ZEIGT
Gold hat sich bereits deutlich von der unteren Struktur gelöst.
Die Erholung ist sichtbar, aber der Preis handelt nun direkt unter einem Widerstandsbereich.
Das ist oft die Zone, in der viele Trader zu spät einsteigen.
Sie sehen die bullische Struktur und kaufen nahe am Widerstand.
Für saubere Price Action brauche ich aber einen besseren Einstiegspunkt.
4,188 ist die erste Widerstands- und OB-Sell-Scalping-Zone.
Hier kann Gold entweder nach oben ausbrechen oder kurzfristig abgewiesen werden.
4,125 ist die erste Buy-Reaktionszone.
Wenn der Preis in diesen Bereich zurückläuft und Käufer dort reagieren, bleibt die bullische Struktur gesund.
4,068 ist die wichtigste OB-Buy-Zone.
Diese Zone schützt die aktuelle Erholungsstruktur.
4,302 ist die obere Volume-Sell-Zone.
Wenn Gold über 4,188 bestätigt, wird dieser Bereich zur nächsten größeren Reaktionszone.
WICHTIGE PREISZONEN
Aktueller Preisbereich: 4,160 - 4,170
Erster Widerstand: 4,188
Buy-Reaktionszone: 4,125
Wichtige OB-Buy-Zone: 4,068
Obere Volume-Sell-Zone: 4,302
Bullische Struktur wird schwächer unter: 4,068
TRADING-SZENARIEN
📈 Bullisches Breakout-Szenario
Wenn Gold über 4,188 ausbricht und dort hält:
Die bullische Erholung wird stärker.
Der Preis könnte weiter Richtung 4,302 laufen.
Ein sauberer Buy-Plan braucht eine Breakout-Bestätigung oder einen erfolgreichen Retest über 4,188.
Ohne Bestätigung kein Trade.
📈 Pullback-Reaktions-Szenario
Wenn Gold zuerst bei 4,188 abweist:
Ich beobachte 4,125 als erste Unterstützungszone.
Wenn Käufer diesen Bereich verteidigen, kann Gold einen neuen Versuch Richtung 4,188 starten.
Wenn der Preis tiefer korrigiert, wird 4,068 zur wichtigsten Zone.
Eine starke Reaktion von 4,068 wäre wichtig, um die bullische Erholung aktiv zu halten.
📉 Korrektur-Szenario
Wenn Gold bei 4,188 scheitert und unter 4,125 fällt:
Der Markt könnte weiter Richtung 4,068 korrigieren.
Wenn auch 4,068 bricht, wird die bullische Struktur deutlich schwächer.
Eine Sell-Idee ist nur nach klarer Ablehnung und Bestätigung sinnvoll.
Tiara’s Tipp:
Ein bullischer Chart bedeutet nicht automatisch einen guten Buy-Einstieg.
Manchmal ist der Markt bullisch, aber der Preis steht bereits zu nah am Widerstand.
Deshalb warte ich lieber auf eine von zwei Situationen:
Eine klare Bestätigung über 4,188.
Oder einen sauberen Rücksetzer in den Bereich 4,125 - 4,068.
Main view:
Gold bleibt konstruktiv, solange der Preis über 4,068 hält.
4,188 ist der erste echte Test.
Ausbruch über 4,188 = Chance auf Fortsetzung Richtung 4,302.
Ablehnung bei 4,188 = Reaktion bei 4,125 - 4,068 abwarten.
Keine Bestätigung = kein Trade.
Was erwartest du — 🟢 Ausbruch Richtung 4,302 oder 🔴 erst ein Rücksetzer?
XAUUSD fällt unter 4.127 – Orderblock wird getestet!Die Rallye, die den Preis von 4.080 in die niedrigen 4.200er trug, hat eindeutig an Schwung verloren. Nachdem die Höchststände nahe 4.208 erreicht wurden, drehte der Preis wieder nach unten durch die Fair-Value-Lücke und befindet sich nun innerhalb des Orderblocks zwischen 4.080 und 4.140. Dies ist dieselbe Zone, die das vorherige Bein nach oben angetrieben hat, und die Art und Weise, wie sie sich jetzt verhält, sagt mehr aus als die Bewegung selbst.
Derzeit handelt der Preis um 4.127, bereits innerhalb des Blocks, anstatt von oben darauf zu reagieren. Das allein ändert die Einschätzung. Wenn der Preis so schnell und ohne Zögern in eine Zone eintritt, bedeutet das normalerweise, dass Käufer sie nicht mit viel Überzeugung verteidigen. Ich neige zu einer bärischen Haltung, solange der Preis unter 4.140 bleibt, und die aktuelle Reaktion sieht eher nach Verteilung aus als nach einer Pause vor einem weiteren Anstieg.
Wenn diese Ablehnung weiterhin Bestand hat, liegt das erste bedeutende Ziel nahe 4.050, was mit dem Ursprung des letzten Strukturbruchs übereinstimmt. Ein klarer Verlust dieses Niveaus würde Raum in Richtung der mittleren 4.000er öffnen, obwohl dort eine Bestätigung erforderlich wäre, bevor die Sicht weiter ausgedehnt wird.
Die Struktur bleibt vorerst intakt. Was dies ändern würde, ist eine feste Rückeroberung von 4.140, gehalten mit echter Überzeugung anstatt eines kurzen Dochts darüber. Wenn der Preis wieder über diesem Niveau schließt und dort bleibt, ist das bärische Szenario vom Tisch und der Fokus verschiebt sich zurück auf die Fortsetzung in Richtung neuer Höchststände.
Bis dahin zählt Geduld mehr als Vorhersage. Das Diagramm zeigt Zögern auf einem Schlüsselniveau, und die nächsten Kerzen sollten bestätigen, welche Seite tatsächlich die Kontrolle hat.
Gold korrigiert fertig – Aufwärtsziel 4.250 USDGold bewegt sich weiterhin innerhalb eines klar definierten Aufwärtskanals, was zeigt, dass die Erholungsdynamik intakt bleibt. Nach der jüngsten Korrektur nähert sich der Preis einer wichtigen Nachfragezone nahe der unteren Begrenzung des Kanals.
Diese Zone könnte für Käufer entscheidend sein. Wenn sie erfolgreich verteidigt wird, könnte Gold wieder ansteigen und seine Aufwärtsbewegung in Richtung 4.250 USD fortsetzen.
Solange der Preis über dieser Nachfragezone bleibt und die Struktur des Aufwärtskanals respektiert, bleibt das bullische Szenario bevorzugt. Ein klarer Bruch unter diese Unterstützung würde die aktuelle Struktur jedoch schwächen.
Warten Sie wie immer auf eine klare Price-Action-Bestätigung, bevor Sie eine Position eröffnen, und achten Sie auf ein angemessenes Risikomanagement. Viel Erfolg beim Trading!
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Mittwoch, den 08.07.2026Nach der Katerstimmung vom Montag, lösten sich im Dax nun schon die ersten Brocken unten raus. Darf man halt nicht so feste feiern, wenn man nichts verträgt...
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: positiv
Tendenz: unter 25470 weiter abwärts, oberhalb Erholungsspielraum
Grundstimmung: neutral
Das Rundendrehen vom Montag um der 25800 war zwar noch keine Umkehr, sollte aber zur Vorsicht mahnen, wenn er sich am Dienstag wieder unter der 25800 abgleiten lässt und erneut unter 25700 zurückfällt. Dann sollten nämlich nicht nur 25600 sondern auch gleich wieder 25470 folgen können. Solange er aber über der 25800 bleiben würde, wären seine Chancen es nochmal oben zu probieren weiter gültig und aktiv gewesen. Wäre er dann oben sogar durch gekommen waren 26000 und 26200 seine nächsten Ziele. So die Zusammenfassung von gestern.
Eröffnet hatte unser Dax dann direkt gleich unter der 25800 und scheiterte gleich mehrfach dabei sich über die 25800 zurück zu kämpfen. Als er es dann aufgab und mit Druck runter ging, folgten dann 25635 / 25600 und wie schon vermutet auch die 25470 wo er dann erstmal ein markierte und in die Stabilisierung ging, die aber so nicht richtig fruchten konnte. Damit können wir ihn zum Mittwoch eigentlich weiter nach unten anzählen, solange er unter der 25470 bleibt. Die darf man nun wie gestern die 25800 als Richtungsweiser heranziehen. Arbeitet er darunter weiter in die Tiefe folgen 25400 / 25380, dann 25325 bis nachher hin zur 25200 / 25160 und selbst der 25080 die so nun auch schon wieder erreichbar wäre.
Will er das verhindern muss er sich zum Mittwoch standhaft über 25470 präsentieren und sich über die 25550 zurück kämpfen. Das würde ihm dann zumindest mal ein Fenster zur 25635 öffnen, die allerdings dann auch nochmal gut nach unten den Erholungsversuch umschubsen kann. Bekommt er die 25365 aber nach oben raus, darf man dann auch wieder über 25700 und darüber über 25815 reden. Muss er dann aber auch erstmal hinbekommen, sind ja einige Stellen an denen ein solches Unterfangen schon vorzeitig scheitern kann. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Am Dienstag hat sich unser Dax wieder zur 25470 zurück fallen lassen und damit das Doji vom Dienstag im Tageschart nun zur Umkehr genutzt. Arbeitet er unter der 25470 nun weiter raus, wären auch 25200 / 25160 und 25000 dadurch nun wieder ableitbar mit Zwischenstationen bei 25400 / 25380, 25325 und 25080. Alles was er dafür tun müsste, wäre weiter unter der 25470 in die Tiefe auszustrahlen. Sollte der sich aber eher standhaft oberhalb der 25470 präsentieren müsste er über die 25550 wieder drüber um sich die 25635 erneut vorzulegen. Die kann ihn allerdings auch nochmal ordentlich nach unten einpeitschen. Kommt er aber durch und kämpft sich auch über die hinweg, sind 25700 und 25815 wieder auf den Plan zu ziehen.
Der Rotationshandel – Tag 100Der Dow gab am Dienstag gegenüber seinen Rekordhochs nach, während der Nasdaq um 1 % fiel, da Anleger aus Chip-Aktien in Sektoren wie Large-Cap-Technologie umschichteten.
SpaceX verlor nach seiner Aufnahme in den Nasdaq-100 6 %. Trotz des Rückgangs erhielt das Unternehmen 14 neue „Kaufen“-Empfehlungen, wobei Wall-Street-Analysten SpaceX nun gegenüber Tesla den Vorzug geben.
Der Abwärtstrend wurde noch verstärkt, da sich die Risikostimmung verschlechterte, nachdem der Iran seine Angriffe in der Straße von Hormus wieder aufgenommen hatte. Brent-Rohöl stieg um 5,3 % auf 75,80 US-Dollar pro Barrel, während US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate um fast 5 % auf 72,10 US-Dollar pro Barrel zulegte.
Pullback-Trading im DAX-Universum – Teil 5Erst Stärke, dann Rücksetzer: Warum der Vorlauf über die Qualität des Pullbacks entscheidet
Warum ein starker Impuls, relative Stärke und saubere Trendstruktur wichtiger sind als der perfekte Einstieg
In den ersten vier Teilen dieser Serie haben wir die wichtigsten Grundlagen gelegt.
Teil 1: Warum Pullbacks oft bessere Einstiege liefern können als Breakouts.
Teil 2: Warum der Stage-2-Aufwärtstrend die Grundvoraussetzung für hochwertige Setups ist.
Teil 3: Wie relative Stärke hilft, echte Leader von durchschnittlichen Aktien zu unterscheiden.
Teil 4: Warum deutsche Aktien eigene Pullback-Regeln brauchen.
Jetzt geht es um einen entscheidenden Punkt:
Nicht jeder Rücksetzer ist ein Pullback-Setup.
Ein Pullback ist nur dann interessant, wenn vorher echte Stärke vorhanden war.
Viele Trader schauen zuerst auf den Rücksetzer.
Ich schaue zuerst auf den Vorlauf.
Denn der Vorlauf entscheidet, ob der spätere Pullback überhaupt Qualität hat.
Die zentrale Frage lautet also nicht:
Ist die Aktie zurückgekommen?
Sondern:
Von welcher Art von Stärke kommt die Aktie zurück?
1. DER PULLBACK BEGINNT NICHT BEIM RÜCKSETZER
Ein häufiger Fehler ist, dass Trader erst aufmerksam werden, wenn eine Aktie fällt.
Die Aktie kommt 5 %, 8 % oder 10 % zurück.
Der Kurs nähert sich einer gleitenden Durchschnittslinie.
Der Chart sieht kurzfristig „günstiger“ aus.
Dann entsteht schnell der Gedanke:
Das könnte ein Pullback sein.
Aber das ist zu spät gedacht.
Ein hochwertiger Pullback beginnt nicht mit dem Rücksetzer.
Er beginnt mit dem vorherigen Trend.
Oder noch genauer:
Er beginnt mit einem starken Vorlauf innerhalb eines intakten Stage-2-Aufwärtstrends.
Ohne vorherige Stärke ist der Rücksetzer oft nur Schwäche.
Ein echter Pullback ist dagegen eine Pause nach Stärke.
Das ist ein großer Unterschied.
2. WARUM DER VORLAUF SO WICHTIG IST
Der Vorlauf zeigt uns, ob Käufer bereit waren, die Aktie aggressiv nach oben zu treiben.
Er zeigt, ob institutionelle Nachfrage vorhanden sein könnte.
Er zeigt, ob die Aktie stärker läuft als der Markt.
Er zeigt, ob die Aktie Leadership zeigt oder nur zufällig mit dem Gesamtmarkt steigt.
Ein guter Vorlauf bedeutet:
die Aktie steigt schneller als der Markt
sie erreicht neue Hochs oder Mehrmonatshochs
sie bildet höhere Hochs und höhere Tiefs
sie hält sich oberhalb wichtiger gleitender Durchschnitte
sie zeigt relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum
Aufwärtstage wirken kraftvoller als Abwärtstage
Rücksetzer werden schnell gekauft
Volumen bestätigt zumindest teilweise die Bewegung
Ein schwacher Vorlauf bedeutet dagegen:
die Aktie steigt nur langsam mit dem Markt
sie bleibt unter alten Hochs hängen
sie ist weit vom 52-Wochen-Hoch entfernt
sie zeigt keine relative Stärke
jeder Anstieg wird schnell verkauft
die Bewegung wirkt chaotisch
der Kurs hängt an oder unter wichtigen Durchschnitten
In beiden Fällen kann es später einen Rücksetzer geben.
Aber nur der erste Fall ist für Pullback-Trading wirklich interessant.
3. ERST STÄRKE, DANN RÜCKSETZER
Die wichtigste Regel für diesen Teil lautet:
Erst Stärke. Dann Rücksetzer. Nicht umgekehrt.
Ich möchte keine Aktie kaufen, nur weil sie gefallen ist.
Ich möchte eine Aktie beobachten, weil sie vorher stark war.
Der Rücksetzer ist dann nur der mögliche Einstiegspunkt.
Das eigentliche Setup entsteht vorher.
Ein idealer Ablauf sieht so aus:
Aktie befindet sich in Stage 2
Aktie zeigt relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum
Aktie läuft dynamisch nach oben
Aktie erreicht ein neues Hoch oder Mehrmonatshoch
Danach folgt ein kontrollierter Rücksetzer
Der Verkaufsdruck bleibt begrenzt
Die Aktie hält wichtige Unterstützungsbereiche
Ein kleiner Pivot entsteht
Der Einstieg erfolgt erst bei neuer Stärke nach oben
Das ist die Logik eines hochwertigen Pullback-Trades.
Nicht billig kaufen.
Sondern Stärke kaufen, nachdem sie eine gesunde Pause gemacht hat.
4. WIE EIN GUTER VORLAUF AUSSIEHT
Ein guter Vorlauf ist nicht einfach irgendein Anstieg.
Er sollte bestimmte Qualitätsmerkmale haben.
1. Die Aktie befindet sich in Stage 2
Das ist die Grundvoraussetzung.
Der Kurs sollte idealerweise über wichtigen gleitenden Durchschnitten liegen.
Die 50-Tage-Linie sollte konstruktiv verlaufen.
Die 200-Tage-Linie sollte nicht deutlich fallen.
Die Aktie sollte näher am Hoch als am Tief handeln.
Ohne Stage-2-Struktur ist der spätere Rücksetzer für mich meistens kein A-Setup.
2. Die Aktie zeigt relative Stärke
Der Vorlauf sollte besser sein als der Gesamtmarkt.
Dafür nutze ich meinen TradingView-Indikator:
DAX Universe IBD-Style Relative Strength
Ideal ist eine Aktie, deren relative Stärke bereits vor dem Pullback positiv ist.
Noch besser ist es, wenn die RS-Linie über 0 liegt, über ihrem gleitenden Durchschnitt notiert und weiter steigt.
Das zeigt:
Die Aktie läuft nicht nur mit dem Markt.
Sie läuft besser als das DAX-Universum.
3. Der Anstieg ist sichtbar, aber nicht völlig überdehnt
Ein starker Vorlauf ist gut.
Aber ein komplett überdehnter Vorlauf kann gefährlich sein.
Wenn eine Aktie zu schnell, zu weit und ohne Pausen steigt, ist der nächste Rücksetzer oft schärfer.
Ich suche daher keine Aktie, die völlig parabolisch nach oben schießt.
Ich suche eine Aktie mit:
dynamischem Anstieg
klarer Trendstruktur
geordneten Zwischenpausen
höheren Tiefs
kontrollierten Rücksetzern
stabiler relativer Stärke
Der Vorlauf soll stark sein.
Aber nicht chaotisch.
4. Die Aktie bleibt oberhalb wichtiger Durchschnittslinien
Ein guter Vorlauf respektiert häufig wichtige gleitende Durchschnitte.
Zum Beispiel:
10-Tage-Linie
21-Tage-Linie
50-Tage-Linie
150-Tage-Linie
200-Tage-Linie
Nicht jede Aktie hält immer jede Linie perfekt.
Aber bei hochwertigen Setups sieht man oft:
Der Kurs läuft oberhalb der 50-Tage-Linie.
Rücksetzer zur 10- oder 21-Tage-Linie werden gekauft.
Die 50-Tage-Linie steigt.
Die 200-Tage-Linie ist stabil oder steigend.
Das zeigt eine gesunde Trendstruktur.
5. DER VORLAUF IM DAX-UNIVERSUM
Im DAX-Universum muss man den Vorlauf etwas differenzierter betrachten.
Eine DAX-Aktie läuft oft anders als eine SDAX- oder TecDAX-Aktie.
DAX-Werte
Bei DAX-Werten ist der Vorlauf oft etwas ruhiger.
Hier achte ich besonders auf:
relative Stärke trotz großer Indexnähe
klare Bewegung gegenüber anderen DAX-Werten
stabile Trendstruktur
saubere Reaktion auf Quartalszahlen
geringere Gap-Risiken als bei kleineren Werten
Ein DAX-Wert muss nicht extrem steigen, um interessant zu sein.
Aber er sollte besser laufen als der Markt und eine klare Führungsrolle zeigen.
MDAX-Werte
Im MDAX findet man oft sehr gute Pullback-Kandidaten.
Hier kann der Vorlauf dynamischer sein.
Wichtig sind:
ausreichende Liquidität
starke Sektorposition
relative Stärke gegenüber DAX und MDAX
keine zu wilden Gaps
saubere Konsolidierungen nach starken Bewegungen
Viele interessante deutsche Swing-Trades entstehen im MDAX.
Aber die Aktie muss handelbar bleiben.
SDAX-Werte
Im SDAX kann ein Vorlauf sehr stark aussehen.
Aber hier ist Vorsicht besonders wichtig.
Ich achte stärker auf:
Handelsvolumen
Spread
Gap-Verhalten
Nachrichtenrisiken
saubere Kerzenstruktur
verlässliche Stop-Marken
Ein schöner Chart reicht nicht.
Wenn die Aktie zu illiquide ist, kann der Pullback praktisch schwer handelbar sein.
TecDAX-Werte
Im TecDAX können starke Trends entstehen.
Gleichzeitig reagieren viele Werte empfindlich auf:
Nasdaq-Bewegungen
Zinsen
Bewertung
Quartalszahlen
internationale Tech-Sektorrotation
Ein guter Vorlauf im TecDAX sollte daher nicht nur stark aussehen.
Er sollte auch relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum und idealerweise gegenüber internationalen Tech-Werten zeigen.
6. STARKER VORLAUF ODER NUR ERHOLUNG?
Ein wichtiger Unterschied:
Nicht jeder Anstieg ist ein starker Vorlauf.
Manchmal erholt sich eine Aktie nur nach einem vorherigen Einbruch.
Das kann optisch beeindruckend aussehen.
Aber es ist nicht automatisch ein Leader-Setup.
Eine Aktie, die von 100 auf 50 gefallen ist und danach auf 60 steigt, hat zwar 20 % gewonnen.
Aber sie ist möglicherweise weiterhin in einer schwachen Struktur.
Eine Aktie, die von 80 auf 100 steigt und nahe am Hoch konsolidiert, zeigt oft eine deutlich bessere Qualität.
Deshalb frage ich:
Kommt der Anstieg aus einer starken Struktur?
Oder ist es nur eine Erholung nach starkem Kursverlust?
Liegt die Aktie über der 200-Tage-Linie?
Ist die relative Stärke positiv?
Gibt es höhere Hochs und höhere Tiefs?
Ist der Kurs nahe am 52-Wochen-Hoch?
Wird der Anstieg durch Volumen bestätigt?
Ein Rebound ist nicht dasselbe wie Leadership.
Für Pullback-Trading suche ich Leadership.
7. DER IDEALE VORLAUF VOR EINEM PULLBACK
Ein idealer Vorlauf hat für mich mehrere Bausteine.
Er muss nicht perfekt sein.
Aber je mehr Punkte erfüllt sind, desto besser.
Ein starker Vorlauf zeigt idealerweise:
Stage-2-Struktur
Kurs über 50- und 200-Tage-Linie
steigende 50-Tage-Linie
stabile oder steigende 200-Tage-Linie
Nähe zum 52-Wochen-Hoch
positive relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum
RS-Linie über ihrem gleitenden Durchschnitt
dynamische Aufwärtsbewegung
höhere Hochs und höhere Tiefs
Rücksetzer werden schnell gekauft
kein unmittelbares negatives Nachrichtenrisiko
ausreichende Liquidität
kein völlig parabolischer Kursverlauf
Wenn danach ein kontrollierter Rücksetzer entsteht, wird die Aktie interessant.
Nicht vorher.
Und auch nicht automatisch.
Erst wenn der Pullback selbst konstruktiv ist und ein Pivot entsteht, kann daraus ein Trade werden.
8. VORLAUF UND VOLUMEN
Volumen ist ein wichtiger Hinweis, aber nicht immer perfekt zu interpretieren.
Ein guter Vorlauf zeigt häufig:
erhöhte Umsätze an starken Aufwärtstagen
geringeres Volumen an schwächeren Tagen
keine massiven Verkaufsvolumen direkt nach Ausbrüchen
steigende Aktivität bei neuen Hochs
schnelle Erholung nach Rücksetzern
Besonders interessant ist es, wenn ein starker Impuls mit erhöhtem Volumen beginnt.
Das kann zeigen, dass größere Marktteilnehmer aktiv werden.
Aber man sollte Volumen nicht isoliert betrachten.
Ein einzelner starker Volumentag macht noch keinen Leader.
Wichtiger ist das Zusammenspiel:
Preis steigt.
Volumen bestätigt.
Relative Stärke verbessert sich.
Trendstruktur bleibt intakt.
Dann wird der Vorlauf interessant.
9. DER VORLAUF SOLLTE NICHT ZU ALT SEIN
Ein weiterer Fehler ist, alte Stärke zu kaufen.
Eine Aktie war vielleicht vor sechs oder zwölf Monaten stark.
Aber heute ist sie nur noch seitwärts oder schwach.
Das reicht nicht.
Für Pullback-Trading interessiert mich aktuelle Stärke.
Deshalb ist die IBD-inspirierte Gewichtung der relativen Stärke so hilfreich.
Sie legt mehr Gewicht auf die jüngere Entwicklung, ohne die längere Entwicklung komplett zu ignorieren.
Ich möchte sehen:
Stärke über die letzten Wochen
Stärke über die letzten Monate
keine starke Verschlechterung der RS-Linie
keine klare Distribution
kein Bruch wichtiger Trendlinien
kein Übergang in Stage 3 oder Stage 4
Alte Gewinner können gefährlich sein, wenn sie bereits gebrochen sind.
Ein ehemaliger Leader ist nicht automatisch ein aktueller Leader.
10. VORLAUF UND 52-WOCHEN-HOCH
Viele Trader haben Angst, Aktien nahe am Hoch zu kaufen.
Sie denken:
Die Aktie ist schon zu weit gelaufen.
Sie ist teuer.
Sie muss doch bald fallen.
Aber starke Aktien handeln oft nahe an ihren Hochs.
Das ist kein Warnsignal an sich.
Es kann sogar ein Qualitätsmerkmal sein.
Eine Aktie nahe am 52-Wochen-Hoch zeigt:
Käufer akzeptieren höhere Preise
Verkäufer dominieren nicht
die Aktie hat eine starke Struktur
sie läuft besser als viele schwächere Werte
sie könnte Leadership zeigen
Natürlich darf man nicht blind jedes Hoch kaufen.
Aber für Pullback-Trading ist Nähe zum Hoch oft besser als Nähe zum Tief.
Ein Pullback nahe am Hoch ist häufig konstruktiver als ein Rücksetzer in einer Aktie, die weit unter alten Hochs notiert.
11. DER VORLAUF DARF NICHT ZU CHAOTISCH SEIN
Ein starker Vorlauf ist gut.
Aber ein chaotischer Vorlauf ist problematisch.
Warnsignale sind:
extreme Tagesausschläge
viele große Gaps
lange obere Dochte
starke Abverkäufe direkt nach neuen Hochs
sehr unregelmäßiges Volumen
fehlende Unterstützung an gleitenden Durchschnitten
wilde Nachrichtenbewegungen
ständige Richtungswechsel
Solche Aktien können zwar spannend aussehen.
Aber sie sind oft schwer zu handeln.
Ein Pullback-Setup braucht Kontrolle.
Wenn bereits der Vorlauf unkontrolliert ist, wird auch der Rücksetzer oft schwer planbar.
Ich bevorzuge daher Aktien, die stark, aber geordnet steigen.
12. BEISPIEL: ZWEI UNTERSCHIEDLICHE VORLÄUFE
Stellen wir uns zwei Aktien aus dem DAX-Universum vor.
Aktie A
Kurs über 50- und 200-Tage-Linie
Stage-2-Struktur
steigende 50-Tage-Linie
Aktie nahe am 52-Wochen-Hoch
relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum positiv
RS-Linie steigt
vorheriger Anstieg war dynamisch
Rücksetzer im Vorlauf wurden schnell gekauft
Volumen an Aufwärtstagen war konstruktiv
Sektor ebenfalls stark
Wenn diese Aktie jetzt 4 % bis 8 % kontrolliert zurückkommt, bleibt sie interessant.
Der Pullback entsteht nach Stärke.
Aktie B
Kurs unter der 200-Tage-Linie
Aktie weit vom 52-Wochen-Hoch entfernt
relative Stärke negativ
vorheriger Anstieg war nur eine Erholung nach starkem Kursverlust
50-Tage-Linie flach oder fallend
Volumen zeigt keine klare Nachfrage
Aktie scheitert mehrfach an Widerständen
Sektor ist schwach
Wenn diese Aktie jetzt 4 % bis 8 % zurückkommt, ist das kein hochwertiger Pullback.
Es ist eher ein Rücksetzer in einer schwachen Struktur.
Der Unterschied liegt nicht im Rücksetzer.
Der Unterschied liegt im Vorlauf.
13. DER VORLAUF ALS FILTER GEGEN SCHLECHTE TRADES
Wenn man den Vorlauf konsequent prüft, vermeidet man viele schlechte Trades.
Man kauft weniger Aktien, die nur optisch günstig aussehen.
Man handelt weniger Turnaround-Hoffnungen.
Man reduziert Einstiege in schwache Strukturen.
Man konzentriert sich stärker auf Aktien, die bereits Leadership zeigen.
Der Vorlauf ist deshalb ein Filter.
Er schützt vor der Frage:
Wie tief ist die Aktie gefallen?
Und lenkt den Fokus auf die bessere Frage:
Wie stark war die Aktie, bevor sie zurückkam?
Das ist eine völlig andere Denkweise.
14. MEINE PRAKTISCHE VORLAUF-CHECKLISTE
Bevor ich einen Pullback überhaupt weiter analysiere, prüfe ich den Vorlauf.
Meine Fragen:
Befindet sich die Aktie in Stage 2?
Liegt der Kurs über der 50-Tage-Linie?
Liegt der Kurs über der 200-Tage-Linie?
Steigt die 50-Tage-Linie?
Ist die 200-Tage-Linie stabil oder steigend?
Ist die Aktie näher am 52-Wochen-Hoch als am 52-Wochen-Tief?
Zeigt die Aktie relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum?
Liegt die RS-Linie über 0?
Liegt die RS-Linie über ihrem gleitenden Durchschnitt?
War der vorherige Impuls dynamisch?
Gab es höhere Hochs und höhere Tiefs?
Wurden frühere Rücksetzer schnell gekauft?
Gab es konstruktives Volumen an Aufwärtstagen?
Ist der Sektor ebenfalls stark oder zumindest neutral?
Ist die Aktie ausreichend liquide?
Ist der Spread akzeptabel?
Ist der Vorlauf nicht völlig überdehnt?
Gibt es keine unmittelbaren Quartalszahlen oder Event-Risiken?
Ist die Bewegung geordnet und nicht chaotisch?
Würde ich die Aktie auch ohne aktuellen Rücksetzer auf die Watchlist nehmen?
Die letzte Frage ist besonders wichtig.
Wenn ich eine Aktie nur interessant finde, weil sie gefallen ist, ist das meistens kein A-Setup.
Wenn ich sie schon vor dem Rücksetzer interessant fand, wird der Pullback relevant.
15. WIE ICH DEN VORLAUF MIT MEINEN INDIKATOREN PRÜFE
Für meine Analyse nutze ich zwei eigene TradingView-Indikatoren.
Stock Stage Analysis
Dieser Indikator hilft mir zu erkennen, ob sich die Aktie in einer konstruktiven Stage-2-Struktur befindet.
Ich möchte vor allem wissen:
Ist die Aktie in Stage 2?
Oder befindet sie sich bereits in Stage 3?
Ist die Struktur noch sauber?
Oder beginnt der Trend zu kippen?
Stage 2 ist die Grundvoraussetzung.
Ohne Stage 2 ist der Pullback meistens nicht interessant.
DAX Universe IBD-Style Relative Strength
Dieser Indikator hilft mir zu prüfen, ob die Aktie stärker läuft als das breite deutsche Aktienuniversum.
Ich achte besonders auf:
RS-Linie über 0
RS-Linie über ihrem gleitenden Durchschnitt
steigende RS-Struktur
stabile relative Stärke während Marktschwäche
Wenn eine Aktie vor dem Pullback relative Stärke zeigt, steigt die Qualität des Setups deutlich.
16. WAS KEIN GUTER VORLAUF IST
Ein Vorlauf ist für mich nicht attraktiv, wenn mehrere dieser Punkte auftreten:
Aktie kommt aus einem starken Abwärtstrend
Kurs liegt unter der 200-Tage-Linie
50-Tage-Linie fällt
relative Stärke ist negativ
Aktie ist weit vom 52-Wochen-Hoch entfernt
Anstieg ist nur eine technische Erholung
Volumen bestätigt die Bewegung nicht
Aktie scheitert an alten Widerständen
Sektor ist schwach
Chart zeigt viele Gaps und unruhige Kerzen
der Kurs ist extrem überdehnt
die Aktie reagiert fast nur auf Nachrichten
Quartalszahlen stehen unmittelbar bevor
Solche Aktien können irgendwann interessant werden.
Aber meistens nicht als klassisches Pullback-Setup.
17. DER BESTE PULLBACK ENTSTEHT OFT NACH EINEM QUALITÄTSTEST
Ein starker Vorlauf bringt die Aktie auf die Watchlist.
Der Pullback testet dann die Qualität dieser Stärke.
Während des Pullbacks frage ich:
Bleibt die Aktie oberhalb wichtiger Durchschnitte?
Bleibt die relative Stärke stabil?
Nimmt das Volumen im Rücksetzer ab?
Werden die Tagesranges enger?
Vermeidet die Aktie große rote Kerzen?
Hält sie frühere Unterstützungsbereiche?
Entsteht ein klarer Pivot?
Wenn ja, wird der Pullback interessant.
Wenn nein, wird die Aktie gestrichen oder weiter beobachtet.
Der Rücksetzer ist also kein Grund zum Kaufen.
Er ist ein Test.
Nur wenn die Aktie diesen Test besteht, entsteht ein mögliches Setup.
18. FAZIT
Der wichtigste Punkt dieses Artikels lautet:
Die Qualität eines Pullbacks wird vor dem Pullback entschieden.
Ein Rücksetzer allein ist kein Setup.
Ein hochwertiger Pullback braucht vorherige Stärke.
Für das DAX-Universum bedeutet das:
erst Stage 2
dann relative Stärke
dann dynamischer Vorlauf
dann kontrollierter Rücksetzer
dann Pivot
dann Einstieg mit definiertem Risiko
Wer nur auf den Rücksetzer schaut, kauft oft Schwäche.
Wer zuerst den Vorlauf analysiert, findet eher echte Leader.
Der beste Pullback entsteht nicht in einer Aktie, die einfach nur gefallen ist.
Er entsteht in einer Aktie, die vorher stark war, sich besser als der Markt gehalten hat und nach einer gesunden Pause wieder Stärke zeigt.
Der wichtigste Satz für Blog 5 ist deshalb:
Erst Stärke. Dann Rücksetzer. Dann Pivot.
Im nächsten Teil geht es um die Anatomie eines konstruktiven Pullbacks:
Wie tief darf ein Rücksetzer sein? Welche Rolle spielen Volumen, Tagesranges, gleitende Durchschnitte und Unterstützungsbereiche? Und woran erkennt man, ob ein Pullback gesund ist oder bereits kippt?
HILFREICHE TOOLS AUF TRADINGVIEW
Für diese Serie nutze ich unter anderem meine eigenen TradingView-Indikatoren:
Stock Stage Analysis
zur Einordnung der Marktphase in Stage 1, Stage 2, Stage 3 oder Stage 4.
DAX Universe Relative Strength & Volume Quality
zur Messung relativer Stärke gegenüber einem gleichgewichteten Benchmark aus DAX, MDAX, SDAX und TecDAX.
Wichtig:
Diese Indikatoren sind keine Kaufsignale.
Sie sind Filter.
Der eigentliche Einstieg entsteht erst durch Pullback, Pivot und definiertes Risiko.
DISCLAIMER
Diese Analyse dient ausschließlich der Weiterbildung und stellt keine Anlageberatung, Kaufempfehlung oder Verkaufsempfehlung dar. Jeder Trader ist für seine eigenen Entscheidungen, sein Risikomanagement und seine Positionsgröße selbst verantwortlich.
Goldanalyse und Handelsstrategie | 8. Juli✅ 4-Stunden-Trendanalyse
Im 4-Stunden-Zeitrahmen ist Gold inzwischen unter den MA10 und MA20 gefallen. Gleichzeitig zeigen die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte eine bärische Anordnung. Dies deutet darauf hin, dass die vorherige Erholungsdynamik nachlässt und der Markt derzeit eher zu einer Konsolidierung tendiert.
Im 4-Stunden-Chart kann die übergeordnete Struktur weiterhin als Konsolidierung auf hohem Niveau nach der Erholung betrachtet werden. Sollte jedoch die Marke von 4127 durchbrochen werden, könnte sich die Abwärtskorrektur weiter ausweiten.
✅ 1-Stunden-Trendanalyse
Im 1-Stunden-Zeitrahmen liegt der Preis derzeit unter dem MA5 und MA10 und ist in den Bereich des MA20 zurückgekehrt. Dies zeigt, dass die Verkäufer kurzfristig leicht im Vorteil sind. Gold erholte sich zuvor bis in den Bereich von 4180, fiel anschließend jedoch schnell zurück, was den starken Widerstand in dieser Zone bestätigt.
Wenn der Preis den Bereich von 4148–4151 zurückerobert und sich darüber stabilisiert, könnte kurzfristig ein erneuter Test von 4165–4168 folgen. Auf der Unterseite sollte der Bereich 4136–4127 beobachtet werden. Sollte diese Zone verloren gehen, könnte sich das bärische Momentum weiter verstärken.
🔴 Wichtige Widerstandsniveaus
● 4148–4155: Kurzfristige Widerstandszone
● 4165–4180: Widerstandszone der vorherigen Hochs
● 4195–4202: Wichtige Widerstandszone
● 4239–4276: Strukturelle Widerstandszone
🟢 Wichtige Unterstützungsniveaus
● 4125–4115: Kurzfristige Unterstützungszone
● 4100–4080: Wichtige Unterstützungszone
● 4053: Bedeutendes mittelfristiges Unterstützungsniveau
✅ Referenz für die Handelsstrategie
🔰 Kaufstrategie
👉 Aggressive Kaufzone: 4100–4090
👉 Konservative Kaufzone: 4070–4060
🎯 Ziele: 4148 → 4165 → 4180
🔰 Verkaufsstrategie
👉 Erste Verkaufszone: 4148–4155
👉 Zweite Verkaufszone: 4165–4175
👉 Verkaufszone am starken Widerstand: 4195–4205
🎯 Ziele: 4136 → 4128 → 4116 → 4108
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Die Erholung des Goldpreises war nur von kurzer Dauer; der AbwärDie Erholung des Goldpreises war nur von kurzer Dauer; der Abwärtsdruck auf die Renditen von US-Staatsanleihen machte die Marke von 4140 US-Dollar zu einem wichtigen Niveau für Käufer und Verkäufer.
Die Zinserwartungen schwebten wie ein Damoklesschwert über dem Goldpreis. Hormuz' Äußerungen konnten die Attraktivität des Goldes als sicheren Hafen nicht beflügeln; stattdessen erhöhten sie durch die Ölpreise und Inflationserwartungen die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen.
Am Dienstag kam es zu einer weiteren Trendwende am Edelmetallmarkt. Der Goldpreis erreichte kurzzeitig die Marke von 4200 US-Dollar, bevor er stark fiel und im europäischen Handel heute bei rund 4155 US-Dollar pro Unze notierte – ein Tagesverlust von etwa 0,8 %. Auch Silber fiel unter die Marke von 61 US-Dollar, was auf eine deutliche Abschwächung der Risikobereitschaft im Edelmetallsektor hindeutet.
I. Fundamentale Analyse: US-Staatsanleihenrenditen sind der wahre „Goldkiller“
Der Markt hatte gehofft, dass die Lage im Nahen Osten und die lockere Geldpolitik der Fed Gold doppelt schützen würden. Doch die Realität hat eine komplexe Kette umgekehrter Logik offenbart:
Erste Druckebene: „Transformation“ geopolitischer Risiken – Der Angriff auf Schiffe in der Straße von Hormus aktivierte nicht die sicheren Eigenschaften von Gold. Stattdessen trieb er die Ölpreise in die Höhe, indem er die Energieversorgung bedrohte und die Marktsorgen vor einer wiederkehrenden Inflation verschärfte. Diese Sorge führt nicht mehr zu Käufen in sichere Anlagen, sondern festigt direkt die Markterwartungen einer weiteren Zinserhöhung im Juli oder September. Geopolitische Konflikte sind zum Zündfunken für Inflation geworden, nicht zum Treibstoff für Gold.
Zweite Druckebene: Unkontrollierte Erwartungen am Anleihemarkt – Jüngste Signale der politischen Entscheidungsträger, die „Forward Guidance aufzugeben“, haben heftige Reaktionen am Anleihemarkt ausgelöst. Sobald die Renditen von US-Staatsanleihen aufgrund verzerrter Erwartungen stark ansteigen, wird der Anstieg der risikofreien Zinssätze die Kosten für Gold direkt auf ein erschreckend hohes Niveau treiben, und globales Kapital wird panisch in US-Staatsanleihen fließen.
Der zentrale Widerspruch ist offensichtlich: Als zinslose Anlage ist Golds größte Gefahr nicht die Inflation selbst, sondern die kombinierte Wirkung von „hoher Inflation, die Zinserhöhungen erzwingt“ und „explodierenden Renditen von US-Staatsanleihen“. Aktuell würgen diese beiden Faktoren die Goldpreise genau über den Kanal der Zinserwartungen ab.
Das Protokoll der Fed-Sitzung am Donnerstag und die Verbraucherpreisdaten der nächsten Woche könnten entscheidende Faktoren sein, um die gegenwärtige Blockade zu lösen. Der Fokus des Marktes liegt nicht darauf, ob die Zinssätze unmittelbar angepasst werden, sondern darauf, wie das Protokoll das Verhältnis zwischen dem Energieschock, der sich abschwächenden Beschäftigungslage und der trägen Inflation bewerten wird. Der US-Dollar-Index liegt aktuell bei 100,95, ein leichter Anstieg von 0,10 % im Tagesverlauf, und übt weiterhin externen Druck auf die Goldpreise aus.
II. Technische Analyse: Die Marke von 4200 US-Dollar stellt eine erhebliche Hürde dar; der Goldpreis befindet sich wieder in einer schwachen Konsolidierungsphase.
Aus technischer Sicht birgt der gestrige Kursanstieg mit anschließendem Rücksetzer wichtige Signalwirkungen:
Tageschart: Nach Erreichen der Marke von 4202 US-Dollar stieß der Goldpreis auf Widerstand und schloss mit einem langen oberen Schatten, womit die vorherige positive Erholung beendet wurde. Die Aufwärtsdynamik zeigt deutliche Anzeichen einer Abschwächung, da sich die psychologische Marke von 4200 US-Dollar vorerst als unüberwindbar erweist.
4-Stunden-Chart: Das MACD-Histogramm verengt sich, und der Kurs bewegt sich vom oberen Bollinger-Band in Richtung des mittleren. Das Candlestick-Muster deutet auf eine Konsolidierung und einen Rücksetzer hin, und das kurzfristige gleitende Durchschnittssystem zeigt einen Abwärtstrend. Der Markt befindet sich aktuell in einer engen Konsolidierungsphase – der Verkaufsdruck bei 4200 US-Dollar hat sich bestätigt, während die Marke von 4000 US-Dollar eine wichtige Unterstützung für die Käufer darstellt. Wird dieses Niveau unterschritten, könnten die Goldpreise weiter bis nahe an das untere Bollinger-Band bei 3943 $ fallen.
Im Stundenchart: Der Abwärtstrend verlangsamte sich vor und nach der europäischen Sitzung, und technische Indikatoren deuteten nach einer Phase mit geringer Handelsspanne auf eine Konsolidierung hin. Eine kurzfristige technische Erholung ist möglich, deren Stärke jedoch nicht überschätzt werden sollte, bis die Zinserwartungen klarer sind.
III. Heutige Handelsstrategie: Vorrangig bei Kursanstiegen verkaufen; Schlüsselmarken entscheiden über den Erfolg
Kernaussage: Solange die Renditen von US-Staatsanleihen nicht deutlich sinken und sich die Zinserwartungen nicht abschwächen, sollte jeder Kursanstieg als Verkaufsgelegenheit betrachtet werden. Die Spanne von 4140–4150 $ hat sich kurzfristig als Trennlinie zwischen optimistischen und pessimistischen Marktteilnehmern etabliert. Sollte der Goldpreis weiterhin unterhalb dieser Spanne notieren, gewinnen die Bären die Oberhand.
Leerverkaufsstrategie:
Einstiegspunkt: Gold in Tranchen um 4140–4150 $ verkaufen, Positionsgröße unter 20 % halten.
Stop-Loss-Order: Stop-Loss über 4170 $ setzen.
Kursziel: Erstes Kursziel 4120–4100 $, Position halten, falls die Marke von 4090 $ durchbrochen wird.
Long-Verkaufsstrategie (Sekundär):
Einstiegspunkt: Falls der Goldpreis in den Bereich von 4090–4100 $ zurückfällt und sich stabilisiert, erwägen Sie eine kleine Long-Position.
Stop-Loss-Order: Stop-Loss unter 4075 $ setzen.
Kursziel: 4130–4140 $, schneller Ein- und Ausstieg, Positionen nicht zu lange halten.
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Gold günstig kaufen
📊 XAUUSD Goldanalyse | Aufwärtstrend intakt, Rücksetzer in die Kaufzone
📰 Fundamentale Einschätzung
Der Markt befindet sich aktuell in folgender Lage:
👉 Einem weitgehend akkommodierenden Liquiditätsumfeld, in dem die Risikostimmung noch nicht vollständig negativ ist.
Der jüngste Rücksetzer bei Gold ist hauptsächlich bedingt durch:
Gewinnmitnahmen auf höheren Niveaus
Reduzierung kurzfristiger Positionen
Technische Korrektur statt fundamentaler Verschlechterung
Mittel- bis langfristig betrachtet:
Rohstoffe und Risikoanlagen bieten weiterhin Unterstützung durch ihre Bewertung.
Die Angebots-Nachfrage-Struktur hat sich nicht umgekehrt.
Die wichtigsten Aufwärtstreiber (niedrige Lagerbestände + Erholung der Nachfrage + Angebotsengpässe) bleiben intakt.
👉 Fazit: Dieser Rücksetzer ist eine gesunde Korrektur innerhalb eines Aufwärtstrends, keine Trendumkehr.
💬 Kommentar unten:
Glauben Sie, dass Gold aktuell:
🟢 einen gesunden Rücksetzer vor einer Fortsetzung des Aufwärtstrends darstellt?
🔴 ein sich entwickelndes mittelfristiges Hoch erreicht?
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📰 Markttreiber
Die Der Markt wird weiterhin von mehreren positiven Faktoren gestützt:
Andauernde wachstumsfördernde Politik
Erwartung weiterer Konjunkturmaßnahmen
Verbesserte Nachfragedaten stärken die Stimmung
Vorübergehende USD-Schwäche bietet Unterstützung
Kontinuierliche Käufe von Käufern bei Kursrückgängen
👉 Der aktuelle Rückgang ist hauptsächlich auf kurzfristige Gewinnmitnahmen und keine Trendwende zurückzuführen.
💬 Kurze Umfrage: Was treibt den Markt aktuell am stärksten an?
👍 Fundamentale Unterstützung für einen Aufwärtstrend
👎 Nur technische Korrektur
Stimme ab 👇
📉 Technischer Ausblick
📊 1. Makrostruktur
Im Tageschart:
👉 Doppelboden-Umkehr + Aufwärtstrend
3981 bildete eine wichtige Unterstützungsbasis
4195 markierte das jüngste Swing-Hoch
Die aktuelle Bewegung ist eine normale Korrektur innerhalb des Trends
👉 Die allgemeine Aufwärtsstruktur bleibt intakt
📊 2. Gleitende Durchschnitte
Kurzfristiger gleitender Durchschnitt: fällt (Korrekturphase)
Mittelfristiger gleitender Durchschnitt: weiterhin aufwärtsgerichtet (Trend intakt)
👉 Aktuelle Struktur:
Kurzfristige Korrektur vs. mittelfristige Unterstützung für einen Aufwärtstrend
Wichtige Unterstützungszone:
👉 4087 – 4100 (zentrale Aufwärtsverteidigungszone)
📊 3. Wichtige Kursstruktur
🔻 Starke Unterstützungszone (Kaufzone)
4080 – 4110
👉 4080 fungiert als vorheriges Ausbruchsniveau (Widerstand, jetzt Unterstützung)
🔺 Kurzfristiger Widerstand
4130 – 4140
🔺 Wichtiges Kursziel
4195 (jüngstes Swing-Hoch)
📉 Kursanalyse
Langer oberer Docht bei 4195 → Gewinnmitnahmesignal
Aufeinanderfolgende bärische Kerzen → Distributions-/Auswaschphase
Schrumpfende Kerzenkörper → Abwärtsdynamik lässt nach
👉 Indikation:
Der Verkaufsdruck lässt nach
Die Unterstützungszone könnte eine Umkehrreaktion auslösen
💬 Handelsfrage: Was würden Sie tun, wenn der Kurs 4100 erneut testet?
👍 Aggressiv kaufen
👎 Bestätigung abwarten
Teile deinen Plan 👇
📊 Handelsplan
Aktuelle Kernstrategie:
👉 Kauf bei Kursrückgängen innerhalb der Korrekturstruktur (keine Short-Positionen verfolgen)
🟢 Kauf-Setup
Einstieg: 4090 – 4110 (Scaling-in-Zone)
Stop-Loss: unter 4080
Ziel 1: 4136
Ziel 2: 4195
📊 Zusammenfassung der Marktstruktur
Gold befindet sich aktuell in:
👉 Einem langfristigen Aufwärtstrend + einer kurzfristigen Korrekturphase
Wichtigste Schlussfolgerungen:
Die Korrektur ist KEINE Trendwende.
Der Gesamttrend bleibt aufwärtsgerichtet.
4080 ist die entscheidende Aufwärtsmarke.
Korrekturen bieten Chancen, keine Risiken.
💬 Abschließende Frage:
Denkst du, dass diese Korrektur Folgendes ist:
🟢 Eine gesunde Akkumulationsphase (aufwärtsgerichtet) Fortsetzung)
🔴 Trendumkehr-Topformation
Diskutieren Sie mit uns unten 👇






















