Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Mittwoch, den 08.07.2026Nach der Katerstimmung vom Montag, lösten sich im Dax nun schon die ersten Brocken unten raus. Darf man halt nicht so feste feiern, wenn man nichts verträgt...
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600, 22420, 22235, 21988, 21730, 21440, 21300, 20530
Chartlage: positiv
Tendenz: unter 25470 weiter abwärts, oberhalb Erholungsspielraum
Grundstimmung: neutral
Das Rundendrehen vom Montag um der 25800 war zwar noch keine Umkehr, sollte aber zur Vorsicht mahnen, wenn er sich am Dienstag wieder unter der 25800 abgleiten lässt und erneut unter 25700 zurückfällt. Dann sollten nämlich nicht nur 25600 sondern auch gleich wieder 25470 folgen können. Solange er aber über der 25800 bleiben würde, wären seine Chancen es nochmal oben zu probieren weiter gültig und aktiv gewesen. Wäre er dann oben sogar durch gekommen waren 26000 und 26200 seine nächsten Ziele. So die Zusammenfassung von gestern.
Eröffnet hatte unser Dax dann direkt gleich unter der 25800 und scheiterte gleich mehrfach dabei sich über die 25800 zurück zu kämpfen. Als er es dann aufgab und mit Druck runter ging, folgten dann 25635 / 25600 und wie schon vermutet auch die 25470 wo er dann erstmal ein markierte und in die Stabilisierung ging, die aber so nicht richtig fruchten konnte. Damit können wir ihn zum Mittwoch eigentlich weiter nach unten anzählen, solange er unter der 25470 bleibt. Die darf man nun wie gestern die 25800 als Richtungsweiser heranziehen. Arbeitet er darunter weiter in die Tiefe folgen 25400 / 25380, dann 25325 bis nachher hin zur 25200 / 25160 und selbst der 25080 die so nun auch schon wieder erreichbar wäre.
Will er das verhindern muss er sich zum Mittwoch standhaft über 25470 präsentieren und sich über die 25550 zurück kämpfen. Das würde ihm dann zumindest mal ein Fenster zur 25635 öffnen, die allerdings dann auch nochmal gut nach unten den Erholungsversuch umschubsen kann. Bekommt er die 25365 aber nach oben raus, darf man dann auch wieder über 25700 und darüber über 25815 reden. Muss er dann aber auch erstmal hinbekommen, sind ja einige Stellen an denen ein solches Unterfangen schon vorzeitig scheitern kann. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21140 und für Abwärtsstrecken der MG5189 KO 26325 sowie der GV1VTU KO 27880.
Fazit: Am Dienstag hat sich unser Dax wieder zur 25470 zurück fallen lassen und damit das Doji vom Dienstag im Tageschart nun zur Umkehr genutzt. Arbeitet er unter der 25470 nun weiter raus, wären auch 25200 / 25160 und 25000 dadurch nun wieder ableitbar mit Zwischenstationen bei 25400 / 25380, 25325 und 25080. Alles was er dafür tun müsste, wäre weiter unter der 25470 in die Tiefe auszustrahlen. Sollte der sich aber eher standhaft oberhalb der 25470 präsentieren müsste er über die 25550 wieder drüber um sich die 25635 erneut vorzulegen. Die kann ihn allerdings auch nochmal ordentlich nach unten einpeitschen. Kommt er aber durch und kämpft sich auch über die hinweg, sind 25700 und 25815 wieder auf den Plan zu ziehen.
Ideen der Community
Der Rotationshandel – Tag 100Der Dow gab am Dienstag gegenüber seinen Rekordhochs nach, während der Nasdaq um 1 % fiel, da Anleger aus Chip-Aktien in Sektoren wie Large-Cap-Technologie umschichteten.
SpaceX verlor nach seiner Aufnahme in den Nasdaq-100 6 %. Trotz des Rückgangs erhielt das Unternehmen 14 neue „Kaufen“-Empfehlungen, wobei Wall-Street-Analysten SpaceX nun gegenüber Tesla den Vorzug geben.
Der Abwärtstrend wurde noch verstärkt, da sich die Risikostimmung verschlechterte, nachdem der Iran seine Angriffe in der Straße von Hormus wieder aufgenommen hatte. Brent-Rohöl stieg um 5,3 % auf 75,80 US-Dollar pro Barrel, während US-Rohöl der Sorte West Texas Intermediate um fast 5 % auf 72,10 US-Dollar pro Barrel zulegte.
Pullback-Trading im DAX-Universum – Teil 5Erst Stärke, dann Rücksetzer: Warum der Vorlauf über die Qualität des Pullbacks entscheidet
Warum ein starker Impuls, relative Stärke und saubere Trendstruktur wichtiger sind als der perfekte Einstieg
In den ersten vier Teilen dieser Serie haben wir die wichtigsten Grundlagen gelegt.
Teil 1: Warum Pullbacks oft bessere Einstiege liefern können als Breakouts.
Teil 2: Warum der Stage-2-Aufwärtstrend die Grundvoraussetzung für hochwertige Setups ist.
Teil 3: Wie relative Stärke hilft, echte Leader von durchschnittlichen Aktien zu unterscheiden.
Teil 4: Warum deutsche Aktien eigene Pullback-Regeln brauchen.
Jetzt geht es um einen entscheidenden Punkt:
Nicht jeder Rücksetzer ist ein Pullback-Setup.
Ein Pullback ist nur dann interessant, wenn vorher echte Stärke vorhanden war.
Viele Trader schauen zuerst auf den Rücksetzer.
Ich schaue zuerst auf den Vorlauf.
Denn der Vorlauf entscheidet, ob der spätere Pullback überhaupt Qualität hat.
Die zentrale Frage lautet also nicht:
Ist die Aktie zurückgekommen?
Sondern:
Von welcher Art von Stärke kommt die Aktie zurück?
1. DER PULLBACK BEGINNT NICHT BEIM RÜCKSETZER
Ein häufiger Fehler ist, dass Trader erst aufmerksam werden, wenn eine Aktie fällt.
Die Aktie kommt 5 %, 8 % oder 10 % zurück.
Der Kurs nähert sich einer gleitenden Durchschnittslinie.
Der Chart sieht kurzfristig „günstiger“ aus.
Dann entsteht schnell der Gedanke:
Das könnte ein Pullback sein.
Aber das ist zu spät gedacht.
Ein hochwertiger Pullback beginnt nicht mit dem Rücksetzer.
Er beginnt mit dem vorherigen Trend.
Oder noch genauer:
Er beginnt mit einem starken Vorlauf innerhalb eines intakten Stage-2-Aufwärtstrends.
Ohne vorherige Stärke ist der Rücksetzer oft nur Schwäche.
Ein echter Pullback ist dagegen eine Pause nach Stärke.
Das ist ein großer Unterschied.
2. WARUM DER VORLAUF SO WICHTIG IST
Der Vorlauf zeigt uns, ob Käufer bereit waren, die Aktie aggressiv nach oben zu treiben.
Er zeigt, ob institutionelle Nachfrage vorhanden sein könnte.
Er zeigt, ob die Aktie stärker läuft als der Markt.
Er zeigt, ob die Aktie Leadership zeigt oder nur zufällig mit dem Gesamtmarkt steigt.
Ein guter Vorlauf bedeutet:
die Aktie steigt schneller als der Markt
sie erreicht neue Hochs oder Mehrmonatshochs
sie bildet höhere Hochs und höhere Tiefs
sie hält sich oberhalb wichtiger gleitender Durchschnitte
sie zeigt relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum
Aufwärtstage wirken kraftvoller als Abwärtstage
Rücksetzer werden schnell gekauft
Volumen bestätigt zumindest teilweise die Bewegung
Ein schwacher Vorlauf bedeutet dagegen:
die Aktie steigt nur langsam mit dem Markt
sie bleibt unter alten Hochs hängen
sie ist weit vom 52-Wochen-Hoch entfernt
sie zeigt keine relative Stärke
jeder Anstieg wird schnell verkauft
die Bewegung wirkt chaotisch
der Kurs hängt an oder unter wichtigen Durchschnitten
In beiden Fällen kann es später einen Rücksetzer geben.
Aber nur der erste Fall ist für Pullback-Trading wirklich interessant.
3. ERST STÄRKE, DANN RÜCKSETZER
Die wichtigste Regel für diesen Teil lautet:
Erst Stärke. Dann Rücksetzer. Nicht umgekehrt.
Ich möchte keine Aktie kaufen, nur weil sie gefallen ist.
Ich möchte eine Aktie beobachten, weil sie vorher stark war.
Der Rücksetzer ist dann nur der mögliche Einstiegspunkt.
Das eigentliche Setup entsteht vorher.
Ein idealer Ablauf sieht so aus:
Aktie befindet sich in Stage 2
Aktie zeigt relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum
Aktie läuft dynamisch nach oben
Aktie erreicht ein neues Hoch oder Mehrmonatshoch
Danach folgt ein kontrollierter Rücksetzer
Der Verkaufsdruck bleibt begrenzt
Die Aktie hält wichtige Unterstützungsbereiche
Ein kleiner Pivot entsteht
Der Einstieg erfolgt erst bei neuer Stärke nach oben
Das ist die Logik eines hochwertigen Pullback-Trades.
Nicht billig kaufen.
Sondern Stärke kaufen, nachdem sie eine gesunde Pause gemacht hat.
4. WIE EIN GUTER VORLAUF AUSSIEHT
Ein guter Vorlauf ist nicht einfach irgendein Anstieg.
Er sollte bestimmte Qualitätsmerkmale haben.
1. Die Aktie befindet sich in Stage 2
Das ist die Grundvoraussetzung.
Der Kurs sollte idealerweise über wichtigen gleitenden Durchschnitten liegen.
Die 50-Tage-Linie sollte konstruktiv verlaufen.
Die 200-Tage-Linie sollte nicht deutlich fallen.
Die Aktie sollte näher am Hoch als am Tief handeln.
Ohne Stage-2-Struktur ist der spätere Rücksetzer für mich meistens kein A-Setup.
2. Die Aktie zeigt relative Stärke
Der Vorlauf sollte besser sein als der Gesamtmarkt.
Dafür nutze ich meinen TradingView-Indikator:
DAX Universe IBD-Style Relative Strength
Ideal ist eine Aktie, deren relative Stärke bereits vor dem Pullback positiv ist.
Noch besser ist es, wenn die RS-Linie über 0 liegt, über ihrem gleitenden Durchschnitt notiert und weiter steigt.
Das zeigt:
Die Aktie läuft nicht nur mit dem Markt.
Sie läuft besser als das DAX-Universum.
3. Der Anstieg ist sichtbar, aber nicht völlig überdehnt
Ein starker Vorlauf ist gut.
Aber ein komplett überdehnter Vorlauf kann gefährlich sein.
Wenn eine Aktie zu schnell, zu weit und ohne Pausen steigt, ist der nächste Rücksetzer oft schärfer.
Ich suche daher keine Aktie, die völlig parabolisch nach oben schießt.
Ich suche eine Aktie mit:
dynamischem Anstieg
klarer Trendstruktur
geordneten Zwischenpausen
höheren Tiefs
kontrollierten Rücksetzern
stabiler relativer Stärke
Der Vorlauf soll stark sein.
Aber nicht chaotisch.
4. Die Aktie bleibt oberhalb wichtiger Durchschnittslinien
Ein guter Vorlauf respektiert häufig wichtige gleitende Durchschnitte.
Zum Beispiel:
10-Tage-Linie
21-Tage-Linie
50-Tage-Linie
150-Tage-Linie
200-Tage-Linie
Nicht jede Aktie hält immer jede Linie perfekt.
Aber bei hochwertigen Setups sieht man oft:
Der Kurs läuft oberhalb der 50-Tage-Linie.
Rücksetzer zur 10- oder 21-Tage-Linie werden gekauft.
Die 50-Tage-Linie steigt.
Die 200-Tage-Linie ist stabil oder steigend.
Das zeigt eine gesunde Trendstruktur.
5. DER VORLAUF IM DAX-UNIVERSUM
Im DAX-Universum muss man den Vorlauf etwas differenzierter betrachten.
Eine DAX-Aktie läuft oft anders als eine SDAX- oder TecDAX-Aktie.
DAX-Werte
Bei DAX-Werten ist der Vorlauf oft etwas ruhiger.
Hier achte ich besonders auf:
relative Stärke trotz großer Indexnähe
klare Bewegung gegenüber anderen DAX-Werten
stabile Trendstruktur
saubere Reaktion auf Quartalszahlen
geringere Gap-Risiken als bei kleineren Werten
Ein DAX-Wert muss nicht extrem steigen, um interessant zu sein.
Aber er sollte besser laufen als der Markt und eine klare Führungsrolle zeigen.
MDAX-Werte
Im MDAX findet man oft sehr gute Pullback-Kandidaten.
Hier kann der Vorlauf dynamischer sein.
Wichtig sind:
ausreichende Liquidität
starke Sektorposition
relative Stärke gegenüber DAX und MDAX
keine zu wilden Gaps
saubere Konsolidierungen nach starken Bewegungen
Viele interessante deutsche Swing-Trades entstehen im MDAX.
Aber die Aktie muss handelbar bleiben.
SDAX-Werte
Im SDAX kann ein Vorlauf sehr stark aussehen.
Aber hier ist Vorsicht besonders wichtig.
Ich achte stärker auf:
Handelsvolumen
Spread
Gap-Verhalten
Nachrichtenrisiken
saubere Kerzenstruktur
verlässliche Stop-Marken
Ein schöner Chart reicht nicht.
Wenn die Aktie zu illiquide ist, kann der Pullback praktisch schwer handelbar sein.
TecDAX-Werte
Im TecDAX können starke Trends entstehen.
Gleichzeitig reagieren viele Werte empfindlich auf:
Nasdaq-Bewegungen
Zinsen
Bewertung
Quartalszahlen
internationale Tech-Sektorrotation
Ein guter Vorlauf im TecDAX sollte daher nicht nur stark aussehen.
Er sollte auch relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum und idealerweise gegenüber internationalen Tech-Werten zeigen.
6. STARKER VORLAUF ODER NUR ERHOLUNG?
Ein wichtiger Unterschied:
Nicht jeder Anstieg ist ein starker Vorlauf.
Manchmal erholt sich eine Aktie nur nach einem vorherigen Einbruch.
Das kann optisch beeindruckend aussehen.
Aber es ist nicht automatisch ein Leader-Setup.
Eine Aktie, die von 100 auf 50 gefallen ist und danach auf 60 steigt, hat zwar 20 % gewonnen.
Aber sie ist möglicherweise weiterhin in einer schwachen Struktur.
Eine Aktie, die von 80 auf 100 steigt und nahe am Hoch konsolidiert, zeigt oft eine deutlich bessere Qualität.
Deshalb frage ich:
Kommt der Anstieg aus einer starken Struktur?
Oder ist es nur eine Erholung nach starkem Kursverlust?
Liegt die Aktie über der 200-Tage-Linie?
Ist die relative Stärke positiv?
Gibt es höhere Hochs und höhere Tiefs?
Ist der Kurs nahe am 52-Wochen-Hoch?
Wird der Anstieg durch Volumen bestätigt?
Ein Rebound ist nicht dasselbe wie Leadership.
Für Pullback-Trading suche ich Leadership.
7. DER IDEALE VORLAUF VOR EINEM PULLBACK
Ein idealer Vorlauf hat für mich mehrere Bausteine.
Er muss nicht perfekt sein.
Aber je mehr Punkte erfüllt sind, desto besser.
Ein starker Vorlauf zeigt idealerweise:
Stage-2-Struktur
Kurs über 50- und 200-Tage-Linie
steigende 50-Tage-Linie
stabile oder steigende 200-Tage-Linie
Nähe zum 52-Wochen-Hoch
positive relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum
RS-Linie über ihrem gleitenden Durchschnitt
dynamische Aufwärtsbewegung
höhere Hochs und höhere Tiefs
Rücksetzer werden schnell gekauft
kein unmittelbares negatives Nachrichtenrisiko
ausreichende Liquidität
kein völlig parabolischer Kursverlauf
Wenn danach ein kontrollierter Rücksetzer entsteht, wird die Aktie interessant.
Nicht vorher.
Und auch nicht automatisch.
Erst wenn der Pullback selbst konstruktiv ist und ein Pivot entsteht, kann daraus ein Trade werden.
8. VORLAUF UND VOLUMEN
Volumen ist ein wichtiger Hinweis, aber nicht immer perfekt zu interpretieren.
Ein guter Vorlauf zeigt häufig:
erhöhte Umsätze an starken Aufwärtstagen
geringeres Volumen an schwächeren Tagen
keine massiven Verkaufsvolumen direkt nach Ausbrüchen
steigende Aktivität bei neuen Hochs
schnelle Erholung nach Rücksetzern
Besonders interessant ist es, wenn ein starker Impuls mit erhöhtem Volumen beginnt.
Das kann zeigen, dass größere Marktteilnehmer aktiv werden.
Aber man sollte Volumen nicht isoliert betrachten.
Ein einzelner starker Volumentag macht noch keinen Leader.
Wichtiger ist das Zusammenspiel:
Preis steigt.
Volumen bestätigt.
Relative Stärke verbessert sich.
Trendstruktur bleibt intakt.
Dann wird der Vorlauf interessant.
9. DER VORLAUF SOLLTE NICHT ZU ALT SEIN
Ein weiterer Fehler ist, alte Stärke zu kaufen.
Eine Aktie war vielleicht vor sechs oder zwölf Monaten stark.
Aber heute ist sie nur noch seitwärts oder schwach.
Das reicht nicht.
Für Pullback-Trading interessiert mich aktuelle Stärke.
Deshalb ist die IBD-inspirierte Gewichtung der relativen Stärke so hilfreich.
Sie legt mehr Gewicht auf die jüngere Entwicklung, ohne die längere Entwicklung komplett zu ignorieren.
Ich möchte sehen:
Stärke über die letzten Wochen
Stärke über die letzten Monate
keine starke Verschlechterung der RS-Linie
keine klare Distribution
kein Bruch wichtiger Trendlinien
kein Übergang in Stage 3 oder Stage 4
Alte Gewinner können gefährlich sein, wenn sie bereits gebrochen sind.
Ein ehemaliger Leader ist nicht automatisch ein aktueller Leader.
10. VORLAUF UND 52-WOCHEN-HOCH
Viele Trader haben Angst, Aktien nahe am Hoch zu kaufen.
Sie denken:
Die Aktie ist schon zu weit gelaufen.
Sie ist teuer.
Sie muss doch bald fallen.
Aber starke Aktien handeln oft nahe an ihren Hochs.
Das ist kein Warnsignal an sich.
Es kann sogar ein Qualitätsmerkmal sein.
Eine Aktie nahe am 52-Wochen-Hoch zeigt:
Käufer akzeptieren höhere Preise
Verkäufer dominieren nicht
die Aktie hat eine starke Struktur
sie läuft besser als viele schwächere Werte
sie könnte Leadership zeigen
Natürlich darf man nicht blind jedes Hoch kaufen.
Aber für Pullback-Trading ist Nähe zum Hoch oft besser als Nähe zum Tief.
Ein Pullback nahe am Hoch ist häufig konstruktiver als ein Rücksetzer in einer Aktie, die weit unter alten Hochs notiert.
11. DER VORLAUF DARF NICHT ZU CHAOTISCH SEIN
Ein starker Vorlauf ist gut.
Aber ein chaotischer Vorlauf ist problematisch.
Warnsignale sind:
extreme Tagesausschläge
viele große Gaps
lange obere Dochte
starke Abverkäufe direkt nach neuen Hochs
sehr unregelmäßiges Volumen
fehlende Unterstützung an gleitenden Durchschnitten
wilde Nachrichtenbewegungen
ständige Richtungswechsel
Solche Aktien können zwar spannend aussehen.
Aber sie sind oft schwer zu handeln.
Ein Pullback-Setup braucht Kontrolle.
Wenn bereits der Vorlauf unkontrolliert ist, wird auch der Rücksetzer oft schwer planbar.
Ich bevorzuge daher Aktien, die stark, aber geordnet steigen.
12. BEISPIEL: ZWEI UNTERSCHIEDLICHE VORLÄUFE
Stellen wir uns zwei Aktien aus dem DAX-Universum vor.
Aktie A
Kurs über 50- und 200-Tage-Linie
Stage-2-Struktur
steigende 50-Tage-Linie
Aktie nahe am 52-Wochen-Hoch
relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum positiv
RS-Linie steigt
vorheriger Anstieg war dynamisch
Rücksetzer im Vorlauf wurden schnell gekauft
Volumen an Aufwärtstagen war konstruktiv
Sektor ebenfalls stark
Wenn diese Aktie jetzt 4 % bis 8 % kontrolliert zurückkommt, bleibt sie interessant.
Der Pullback entsteht nach Stärke.
Aktie B
Kurs unter der 200-Tage-Linie
Aktie weit vom 52-Wochen-Hoch entfernt
relative Stärke negativ
vorheriger Anstieg war nur eine Erholung nach starkem Kursverlust
50-Tage-Linie flach oder fallend
Volumen zeigt keine klare Nachfrage
Aktie scheitert mehrfach an Widerständen
Sektor ist schwach
Wenn diese Aktie jetzt 4 % bis 8 % zurückkommt, ist das kein hochwertiger Pullback.
Es ist eher ein Rücksetzer in einer schwachen Struktur.
Der Unterschied liegt nicht im Rücksetzer.
Der Unterschied liegt im Vorlauf.
13. DER VORLAUF ALS FILTER GEGEN SCHLECHTE TRADES
Wenn man den Vorlauf konsequent prüft, vermeidet man viele schlechte Trades.
Man kauft weniger Aktien, die nur optisch günstig aussehen.
Man handelt weniger Turnaround-Hoffnungen.
Man reduziert Einstiege in schwache Strukturen.
Man konzentriert sich stärker auf Aktien, die bereits Leadership zeigen.
Der Vorlauf ist deshalb ein Filter.
Er schützt vor der Frage:
Wie tief ist die Aktie gefallen?
Und lenkt den Fokus auf die bessere Frage:
Wie stark war die Aktie, bevor sie zurückkam?
Das ist eine völlig andere Denkweise.
14. MEINE PRAKTISCHE VORLAUF-CHECKLISTE
Bevor ich einen Pullback überhaupt weiter analysiere, prüfe ich den Vorlauf.
Meine Fragen:
Befindet sich die Aktie in Stage 2?
Liegt der Kurs über der 50-Tage-Linie?
Liegt der Kurs über der 200-Tage-Linie?
Steigt die 50-Tage-Linie?
Ist die 200-Tage-Linie stabil oder steigend?
Ist die Aktie näher am 52-Wochen-Hoch als am 52-Wochen-Tief?
Zeigt die Aktie relative Stärke gegenüber dem DAX-Universum?
Liegt die RS-Linie über 0?
Liegt die RS-Linie über ihrem gleitenden Durchschnitt?
War der vorherige Impuls dynamisch?
Gab es höhere Hochs und höhere Tiefs?
Wurden frühere Rücksetzer schnell gekauft?
Gab es konstruktives Volumen an Aufwärtstagen?
Ist der Sektor ebenfalls stark oder zumindest neutral?
Ist die Aktie ausreichend liquide?
Ist der Spread akzeptabel?
Ist der Vorlauf nicht völlig überdehnt?
Gibt es keine unmittelbaren Quartalszahlen oder Event-Risiken?
Ist die Bewegung geordnet und nicht chaotisch?
Würde ich die Aktie auch ohne aktuellen Rücksetzer auf die Watchlist nehmen?
Die letzte Frage ist besonders wichtig.
Wenn ich eine Aktie nur interessant finde, weil sie gefallen ist, ist das meistens kein A-Setup.
Wenn ich sie schon vor dem Rücksetzer interessant fand, wird der Pullback relevant.
15. WIE ICH DEN VORLAUF MIT MEINEN INDIKATOREN PRÜFE
Für meine Analyse nutze ich zwei eigene TradingView-Indikatoren.
Stock Stage Analysis
Dieser Indikator hilft mir zu erkennen, ob sich die Aktie in einer konstruktiven Stage-2-Struktur befindet.
Ich möchte vor allem wissen:
Ist die Aktie in Stage 2?
Oder befindet sie sich bereits in Stage 3?
Ist die Struktur noch sauber?
Oder beginnt der Trend zu kippen?
Stage 2 ist die Grundvoraussetzung.
Ohne Stage 2 ist der Pullback meistens nicht interessant.
DAX Universe IBD-Style Relative Strength
Dieser Indikator hilft mir zu prüfen, ob die Aktie stärker läuft als das breite deutsche Aktienuniversum.
Ich achte besonders auf:
RS-Linie über 0
RS-Linie über ihrem gleitenden Durchschnitt
steigende RS-Struktur
stabile relative Stärke während Marktschwäche
Wenn eine Aktie vor dem Pullback relative Stärke zeigt, steigt die Qualität des Setups deutlich.
16. WAS KEIN GUTER VORLAUF IST
Ein Vorlauf ist für mich nicht attraktiv, wenn mehrere dieser Punkte auftreten:
Aktie kommt aus einem starken Abwärtstrend
Kurs liegt unter der 200-Tage-Linie
50-Tage-Linie fällt
relative Stärke ist negativ
Aktie ist weit vom 52-Wochen-Hoch entfernt
Anstieg ist nur eine technische Erholung
Volumen bestätigt die Bewegung nicht
Aktie scheitert an alten Widerständen
Sektor ist schwach
Chart zeigt viele Gaps und unruhige Kerzen
der Kurs ist extrem überdehnt
die Aktie reagiert fast nur auf Nachrichten
Quartalszahlen stehen unmittelbar bevor
Solche Aktien können irgendwann interessant werden.
Aber meistens nicht als klassisches Pullback-Setup.
17. DER BESTE PULLBACK ENTSTEHT OFT NACH EINEM QUALITÄTSTEST
Ein starker Vorlauf bringt die Aktie auf die Watchlist.
Der Pullback testet dann die Qualität dieser Stärke.
Während des Pullbacks frage ich:
Bleibt die Aktie oberhalb wichtiger Durchschnitte?
Bleibt die relative Stärke stabil?
Nimmt das Volumen im Rücksetzer ab?
Werden die Tagesranges enger?
Vermeidet die Aktie große rote Kerzen?
Hält sie frühere Unterstützungsbereiche?
Entsteht ein klarer Pivot?
Wenn ja, wird der Pullback interessant.
Wenn nein, wird die Aktie gestrichen oder weiter beobachtet.
Der Rücksetzer ist also kein Grund zum Kaufen.
Er ist ein Test.
Nur wenn die Aktie diesen Test besteht, entsteht ein mögliches Setup.
18. FAZIT
Der wichtigste Punkt dieses Artikels lautet:
Die Qualität eines Pullbacks wird vor dem Pullback entschieden.
Ein Rücksetzer allein ist kein Setup.
Ein hochwertiger Pullback braucht vorherige Stärke.
Für das DAX-Universum bedeutet das:
erst Stage 2
dann relative Stärke
dann dynamischer Vorlauf
dann kontrollierter Rücksetzer
dann Pivot
dann Einstieg mit definiertem Risiko
Wer nur auf den Rücksetzer schaut, kauft oft Schwäche.
Wer zuerst den Vorlauf analysiert, findet eher echte Leader.
Der beste Pullback entsteht nicht in einer Aktie, die einfach nur gefallen ist.
Er entsteht in einer Aktie, die vorher stark war, sich besser als der Markt gehalten hat und nach einer gesunden Pause wieder Stärke zeigt.
Der wichtigste Satz für Blog 5 ist deshalb:
Erst Stärke. Dann Rücksetzer. Dann Pivot.
Im nächsten Teil geht es um die Anatomie eines konstruktiven Pullbacks:
Wie tief darf ein Rücksetzer sein? Welche Rolle spielen Volumen, Tagesranges, gleitende Durchschnitte und Unterstützungsbereiche? Und woran erkennt man, ob ein Pullback gesund ist oder bereits kippt?
HILFREICHE TOOLS AUF TRADINGVIEW
Für diese Serie nutze ich unter anderem meine eigenen TradingView-Indikatoren:
Stock Stage Analysis
zur Einordnung der Marktphase in Stage 1, Stage 2, Stage 3 oder Stage 4.
DAX Universe Relative Strength & Volume Quality
zur Messung relativer Stärke gegenüber einem gleichgewichteten Benchmark aus DAX, MDAX, SDAX und TecDAX.
Wichtig:
Diese Indikatoren sind keine Kaufsignale.
Sie sind Filter.
Der eigentliche Einstieg entsteht erst durch Pullback, Pivot und definiertes Risiko.
DISCLAIMER
Diese Analyse dient ausschließlich der Weiterbildung und stellt keine Anlageberatung, Kaufempfehlung oder Verkaufsempfehlung dar. Jeder Trader ist für seine eigenen Entscheidungen, sein Risikomanagement und seine Positionsgröße selbst verantwortlich.
Goldanalyse und Handelsstrategie | 8. Juli✅ 4-Stunden-Trendanalyse
Im 4-Stunden-Zeitrahmen ist Gold inzwischen unter den MA10 und MA20 gefallen. Gleichzeitig zeigen die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte eine bärische Anordnung. Dies deutet darauf hin, dass die vorherige Erholungsdynamik nachlässt und der Markt derzeit eher zu einer Konsolidierung tendiert.
Im 4-Stunden-Chart kann die übergeordnete Struktur weiterhin als Konsolidierung auf hohem Niveau nach der Erholung betrachtet werden. Sollte jedoch die Marke von 4127 durchbrochen werden, könnte sich die Abwärtskorrektur weiter ausweiten.
✅ 1-Stunden-Trendanalyse
Im 1-Stunden-Zeitrahmen liegt der Preis derzeit unter dem MA5 und MA10 und ist in den Bereich des MA20 zurückgekehrt. Dies zeigt, dass die Verkäufer kurzfristig leicht im Vorteil sind. Gold erholte sich zuvor bis in den Bereich von 4180, fiel anschließend jedoch schnell zurück, was den starken Widerstand in dieser Zone bestätigt.
Wenn der Preis den Bereich von 4148–4151 zurückerobert und sich darüber stabilisiert, könnte kurzfristig ein erneuter Test von 4165–4168 folgen. Auf der Unterseite sollte der Bereich 4136–4127 beobachtet werden. Sollte diese Zone verloren gehen, könnte sich das bärische Momentum weiter verstärken.
🔴 Wichtige Widerstandsniveaus
● 4148–4155: Kurzfristige Widerstandszone
● 4165–4180: Widerstandszone der vorherigen Hochs
● 4195–4202: Wichtige Widerstandszone
● 4239–4276: Strukturelle Widerstandszone
🟢 Wichtige Unterstützungsniveaus
● 4125–4115: Kurzfristige Unterstützungszone
● 4100–4080: Wichtige Unterstützungszone
● 4053: Bedeutendes mittelfristiges Unterstützungsniveau
✅ Referenz für die Handelsstrategie
🔰 Kaufstrategie
👉 Aggressive Kaufzone: 4100–4090
👉 Konservative Kaufzone: 4070–4060
🎯 Ziele: 4148 → 4165 → 4180
🔰 Verkaufsstrategie
👉 Erste Verkaufszone: 4148–4155
👉 Zweite Verkaufszone: 4165–4175
👉 Verkaufszone am starken Widerstand: 4195–4205
🎯 Ziele: 4136 → 4128 → 4116 → 4108
🔔 Wenn du meine Analyse hilfreich findest, freue ich mich über ein Like, das Teilen des Beitrags und deine Aufmerksamkeit für zukünftige Updates. Deine Unterstützung motiviert mich, weiterhin professionelle Marktanalysen zu veröffentlichen. Ich wünsche allen reibungslose Trades und stetige Gewinne!
Die Erholung des Goldpreises war nur von kurzer Dauer; der AbwärDie Erholung des Goldpreises war nur von kurzer Dauer; der Abwärtsdruck auf die Renditen von US-Staatsanleihen machte die Marke von 4140 US-Dollar zu einem wichtigen Niveau für Käufer und Verkäufer.
Die Zinserwartungen schwebten wie ein Damoklesschwert über dem Goldpreis. Hormuz' Äußerungen konnten die Attraktivität des Goldes als sicheren Hafen nicht beflügeln; stattdessen erhöhten sie durch die Ölpreise und Inflationserwartungen die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen.
Am Dienstag kam es zu einer weiteren Trendwende am Edelmetallmarkt. Der Goldpreis erreichte kurzzeitig die Marke von 4200 US-Dollar, bevor er stark fiel und im europäischen Handel heute bei rund 4155 US-Dollar pro Unze notierte – ein Tagesverlust von etwa 0,8 %. Auch Silber fiel unter die Marke von 61 US-Dollar, was auf eine deutliche Abschwächung der Risikobereitschaft im Edelmetallsektor hindeutet.
I. Fundamentale Analyse: US-Staatsanleihenrenditen sind der wahre „Goldkiller“
Der Markt hatte gehofft, dass die Lage im Nahen Osten und die lockere Geldpolitik der Fed Gold doppelt schützen würden. Doch die Realität hat eine komplexe Kette umgekehrter Logik offenbart:
Erste Druckebene: „Transformation“ geopolitischer Risiken – Der Angriff auf Schiffe in der Straße von Hormus aktivierte nicht die sicheren Eigenschaften von Gold. Stattdessen trieb er die Ölpreise in die Höhe, indem er die Energieversorgung bedrohte und die Marktsorgen vor einer wiederkehrenden Inflation verschärfte. Diese Sorge führt nicht mehr zu Käufen in sichere Anlagen, sondern festigt direkt die Markterwartungen einer weiteren Zinserhöhung im Juli oder September. Geopolitische Konflikte sind zum Zündfunken für Inflation geworden, nicht zum Treibstoff für Gold.
Zweite Druckebene: Unkontrollierte Erwartungen am Anleihemarkt – Jüngste Signale der politischen Entscheidungsträger, die „Forward Guidance aufzugeben“, haben heftige Reaktionen am Anleihemarkt ausgelöst. Sobald die Renditen von US-Staatsanleihen aufgrund verzerrter Erwartungen stark ansteigen, wird der Anstieg der risikofreien Zinssätze die Kosten für Gold direkt auf ein erschreckend hohes Niveau treiben, und globales Kapital wird panisch in US-Staatsanleihen fließen.
Der zentrale Widerspruch ist offensichtlich: Als zinslose Anlage ist Golds größte Gefahr nicht die Inflation selbst, sondern die kombinierte Wirkung von „hoher Inflation, die Zinserhöhungen erzwingt“ und „explodierenden Renditen von US-Staatsanleihen“. Aktuell würgen diese beiden Faktoren die Goldpreise genau über den Kanal der Zinserwartungen ab.
Das Protokoll der Fed-Sitzung am Donnerstag und die Verbraucherpreisdaten der nächsten Woche könnten entscheidende Faktoren sein, um die gegenwärtige Blockade zu lösen. Der Fokus des Marktes liegt nicht darauf, ob die Zinssätze unmittelbar angepasst werden, sondern darauf, wie das Protokoll das Verhältnis zwischen dem Energieschock, der sich abschwächenden Beschäftigungslage und der trägen Inflation bewerten wird. Der US-Dollar-Index liegt aktuell bei 100,95, ein leichter Anstieg von 0,10 % im Tagesverlauf, und übt weiterhin externen Druck auf die Goldpreise aus.
II. Technische Analyse: Die Marke von 4200 US-Dollar stellt eine erhebliche Hürde dar; der Goldpreis befindet sich wieder in einer schwachen Konsolidierungsphase.
Aus technischer Sicht birgt der gestrige Kursanstieg mit anschließendem Rücksetzer wichtige Signalwirkungen:
Tageschart: Nach Erreichen der Marke von 4202 US-Dollar stieß der Goldpreis auf Widerstand und schloss mit einem langen oberen Schatten, womit die vorherige positive Erholung beendet wurde. Die Aufwärtsdynamik zeigt deutliche Anzeichen einer Abschwächung, da sich die psychologische Marke von 4200 US-Dollar vorerst als unüberwindbar erweist.
4-Stunden-Chart: Das MACD-Histogramm verengt sich, und der Kurs bewegt sich vom oberen Bollinger-Band in Richtung des mittleren. Das Candlestick-Muster deutet auf eine Konsolidierung und einen Rücksetzer hin, und das kurzfristige gleitende Durchschnittssystem zeigt einen Abwärtstrend. Der Markt befindet sich aktuell in einer engen Konsolidierungsphase – der Verkaufsdruck bei 4200 US-Dollar hat sich bestätigt, während die Marke von 4000 US-Dollar eine wichtige Unterstützung für die Käufer darstellt. Wird dieses Niveau unterschritten, könnten die Goldpreise weiter bis nahe an das untere Bollinger-Band bei 3943 $ fallen.
Im Stundenchart: Der Abwärtstrend verlangsamte sich vor und nach der europäischen Sitzung, und technische Indikatoren deuteten nach einer Phase mit geringer Handelsspanne auf eine Konsolidierung hin. Eine kurzfristige technische Erholung ist möglich, deren Stärke jedoch nicht überschätzt werden sollte, bis die Zinserwartungen klarer sind.
III. Heutige Handelsstrategie: Vorrangig bei Kursanstiegen verkaufen; Schlüsselmarken entscheiden über den Erfolg
Kernaussage: Solange die Renditen von US-Staatsanleihen nicht deutlich sinken und sich die Zinserwartungen nicht abschwächen, sollte jeder Kursanstieg als Verkaufsgelegenheit betrachtet werden. Die Spanne von 4140–4150 $ hat sich kurzfristig als Trennlinie zwischen optimistischen und pessimistischen Marktteilnehmern etabliert. Sollte der Goldpreis weiterhin unterhalb dieser Spanne notieren, gewinnen die Bären die Oberhand.
Leerverkaufsstrategie:
Einstiegspunkt: Gold in Tranchen um 4140–4150 $ verkaufen, Positionsgröße unter 20 % halten.
Stop-Loss-Order: Stop-Loss über 4170 $ setzen.
Kursziel: Erstes Kursziel 4120–4100 $, Position halten, falls die Marke von 4090 $ durchbrochen wird.
Long-Verkaufsstrategie (Sekundär):
Einstiegspunkt: Falls der Goldpreis in den Bereich von 4090–4100 $ zurückfällt und sich stabilisiert, erwägen Sie eine kleine Long-Position.
Stop-Loss-Order: Stop-Loss unter 4075 $ setzen.
Kursziel: 4130–4140 $, schneller Ein- und Ausstieg, Positionen nicht zu lange halten.
Hat dieser Artikel Sie zu neuen Handelsstrategien inspiriert? Hinterlassen Sie unten Ihre Kommentare: Glauben Sie, dass Gold zuerst die Marke von 4100 $ durchbricht oder vor Veröffentlichung des Protokolls auf 4200 $ zurückfällt? Liken und teilen Sie den Beitrag, damit noch mehr Freunde von unserer professionellen Marktanalyse profitieren können!
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📊 XAUUSD Goldanalyse | Aufwärtstrend intakt, Rücksetzer in die Kaufzone
📰 Fundamentale Einschätzung
Der Markt befindet sich aktuell in folgender Lage:
👉 Einem weitgehend akkommodierenden Liquiditätsumfeld, in dem die Risikostimmung noch nicht vollständig negativ ist.
Der jüngste Rücksetzer bei Gold ist hauptsächlich bedingt durch:
Gewinnmitnahmen auf höheren Niveaus
Reduzierung kurzfristiger Positionen
Technische Korrektur statt fundamentaler Verschlechterung
Mittel- bis langfristig betrachtet:
Rohstoffe und Risikoanlagen bieten weiterhin Unterstützung durch ihre Bewertung.
Die Angebots-Nachfrage-Struktur hat sich nicht umgekehrt.
Die wichtigsten Aufwärtstreiber (niedrige Lagerbestände + Erholung der Nachfrage + Angebotsengpässe) bleiben intakt.
👉 Fazit: Dieser Rücksetzer ist eine gesunde Korrektur innerhalb eines Aufwärtstrends, keine Trendumkehr.
💬 Kommentar unten:
Glauben Sie, dass Gold aktuell:
🟢 einen gesunden Rücksetzer vor einer Fortsetzung des Aufwärtstrends darstellt?
🔴 ein sich entwickelndes mittelfristiges Hoch erreicht?
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📰 Markttreiber
Die Der Markt wird weiterhin von mehreren positiven Faktoren gestützt:
Andauernde wachstumsfördernde Politik
Erwartung weiterer Konjunkturmaßnahmen
Verbesserte Nachfragedaten stärken die Stimmung
Vorübergehende USD-Schwäche bietet Unterstützung
Kontinuierliche Käufe von Käufern bei Kursrückgängen
👉 Der aktuelle Rückgang ist hauptsächlich auf kurzfristige Gewinnmitnahmen und keine Trendwende zurückzuführen.
💬 Kurze Umfrage: Was treibt den Markt aktuell am stärksten an?
👍 Fundamentale Unterstützung für einen Aufwärtstrend
👎 Nur technische Korrektur
Stimme ab 👇
📉 Technischer Ausblick
📊 1. Makrostruktur
Im Tageschart:
👉 Doppelboden-Umkehr + Aufwärtstrend
3981 bildete eine wichtige Unterstützungsbasis
4195 markierte das jüngste Swing-Hoch
Die aktuelle Bewegung ist eine normale Korrektur innerhalb des Trends
👉 Die allgemeine Aufwärtsstruktur bleibt intakt
📊 2. Gleitende Durchschnitte
Kurzfristiger gleitender Durchschnitt: fällt (Korrekturphase)
Mittelfristiger gleitender Durchschnitt: weiterhin aufwärtsgerichtet (Trend intakt)
👉 Aktuelle Struktur:
Kurzfristige Korrektur vs. mittelfristige Unterstützung für einen Aufwärtstrend
Wichtige Unterstützungszone:
👉 4087 – 4100 (zentrale Aufwärtsverteidigungszone)
📊 3. Wichtige Kursstruktur
🔻 Starke Unterstützungszone (Kaufzone)
4080 – 4110
👉 4080 fungiert als vorheriges Ausbruchsniveau (Widerstand, jetzt Unterstützung)
🔺 Kurzfristiger Widerstand
4130 – 4140
🔺 Wichtiges Kursziel
4195 (jüngstes Swing-Hoch)
📉 Kursanalyse
Langer oberer Docht bei 4195 → Gewinnmitnahmesignal
Aufeinanderfolgende bärische Kerzen → Distributions-/Auswaschphase
Schrumpfende Kerzenkörper → Abwärtsdynamik lässt nach
👉 Indikation:
Der Verkaufsdruck lässt nach
Die Unterstützungszone könnte eine Umkehrreaktion auslösen
💬 Handelsfrage: Was würden Sie tun, wenn der Kurs 4100 erneut testet?
👍 Aggressiv kaufen
👎 Bestätigung abwarten
Teile deinen Plan 👇
📊 Handelsplan
Aktuelle Kernstrategie:
👉 Kauf bei Kursrückgängen innerhalb der Korrekturstruktur (keine Short-Positionen verfolgen)
🟢 Kauf-Setup
Einstieg: 4090 – 4110 (Scaling-in-Zone)
Stop-Loss: unter 4080
Ziel 1: 4136
Ziel 2: 4195
📊 Zusammenfassung der Marktstruktur
Gold befindet sich aktuell in:
👉 Einem langfristigen Aufwärtstrend + einer kurzfristigen Korrekturphase
Wichtigste Schlussfolgerungen:
Die Korrektur ist KEINE Trendwende.
Der Gesamttrend bleibt aufwärtsgerichtet.
4080 ist die entscheidende Aufwärtsmarke.
Korrekturen bieten Chancen, keine Risiken.
💬 Abschließende Frage:
Denkst du, dass diese Korrektur Folgendes ist:
🟢 Eine gesunde Akkumulationsphase (aufwärtsgerichtet) Fortsetzung)
🔴 Trendumkehr-Topformation
Diskutieren Sie mit uns unten 👇
Der Aufwärtstrend des Goldpreises setzt sich fort
📊 XAUUSD-Ausblick: Fortsetzung des Aufwärtstrends vor den Protokollen von FOMC und EZB
🧭 Makro-Ereignisse im Fokus (Diese Woche)
📅 Am Donnerstag reagieren die Märkte auf:
🏦 Protokoll der Juni-Sitzung der US-Notenbank (Fed)
🏦 Protokoll der Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB)
💡 Wichtiger Kontext: Nach den schwächeren US-Arbeitsmarktdaten hat der Markt die Erwartungen an eine Zinssenkung bereits neu eingepreist, was die Dynamik des US-Dollars schwächt.
📉 Makroanalyse
🏦 Fed-Protokoll
Erwartet wird eine weitere Abschwächung des restriktiven Tons
Marktfokus: Arbeitsmarkt- und Inflationsanalyse
Mögliches Ergebnis:
👉 Abgeschwächte Straffungstendenz → Druck auf den US-Dollar → Unterstützung für Gold
🏦 EZB-Protokoll
Indirekte Auswirkungen über die Stärke des Euro
Trägt zum Volatilitätszyklus des US-Dollars bei
💡 Gesamterwartung:
Der Markt konsolidiert sich voraussichtlich vor der Veröffentlichung in einer Seitwärtsbewegung, gefolgt von einer Expansion.
📊 Technische Struktur
📈 Tageschart
✔️ Aufeinanderfolgende Aufwärtskerzen
✔️ Kurs deutlich über dem mittleren Bollinger-Band
✔️ Vorheriger Abwärtstrend vollständig durchbrochen
🎯 Nächster wichtiger Widerstand:
👉 4350 (Oberes Bollinger-Band)
💡 Interpretation: Die Aufwärtsstruktur bleibt intakt mit weiterem Aufwärtspotenzial.
📈 4-Stunden-Chart
✔️ Bollinger-Bänder weiten sich nach oben aus 📊
✔️ MA5 & MA10 in voller bullischer Ausrichtung
✔️ Höhere Hochs + höhere Tiefs bestätigt
💡 Trendlage:
Starker Trendmarkt mit stufenförmiger Aufwärtsfortsetzung.
⚠️ Wichtiger Risikohinweis
📌 Trotz Aufwärtsdynamik:
Der Kurs nähert sich starken Widerstandszonen. Rechnen Sie mit Rücksetzern und Liquiditätsabflüssen vor der Fortsetzung des Aufwärtstrends. Es ist keine geradlinige Rallye zu erwarten.
💡 Strategiehinweis:
Vermeiden Sie es, Hochs hinterherzujagen – warten Sie auf strukturierte Rücksetzer.
💰 Handelsstrategie
✔️ Buy-the-Dip-Setup (Primär)
📍 Einstiegszone:
👉 4110 – 4120
🛑 Stop-Loss:
👉 Unter 4090
🎯 Kursziele:
4188
4205
✔️ Kurzfristiges Verkaufs-Setup (Range-Trading)
📍 Einstiegszone:
👉 Widerstandsbereich 4185 – 4205
🛑 Stop-Loss:
👉 Über 4215
🎯 Kursziele:
4150
4135
📊 Marktstrukturübersicht
📌 Aktuelles Umfeld:
✔️ Makro: Nachlassender USD-Druck
✔️ Technisch: Starker Aufwärtstrend
✔️ Kursentwicklung: Kontrollierte Aufwärtsexpansion
💡 Wichtige Hinweise Idee:
Gold befindet sich in einem Aufwärtstrend, der Handel bewegt sich jedoch weiterhin in einer Seitwärtsbewegung innerhalb der Widerstandszonen.
📈 Strategischer Ausblick
📊 Gesamterwartung:
Kurzfristig: Konsolidierung vor den Nachrichten 📉
Nach den Nachrichten: Wahrscheinlicher Ausbruch in eine bestimmte Richtung 📈
Mittelfristig: Fortsetzung des Aufwärtstrends in Richtung 4350+
💬 Händlerdiskussion
📢 Ihre Meinung ist gefragt:
Erwarten Sie, dass die Veröffentlichung des Fed-Protokolls den Aufwärtstrend beschleunigt oder zunächst eine Korrektur auslöst? Kaufen Sie bei Kursrückgängen um 4110–4120 oder warten Sie auf die Bestätigung eines Ausbruchs über 4200? Wie positionieren Sie sich vor diesem volatilen Ereignis?
💡 Teilen Sie Ihre Analyse unten mit – ich freue mich über die Einblicke der Händler.
🤝 Abschließende Gedanken
📊 Gold bleibt strukturell aufwärtsgerichtet, aber das Timing ist entscheidend.
💡 Strategie-Fokus:
✔️ Bei Kursrückgängen in Unterstützungszonen kaufen
✔️ Widerstandsbereiche nicht verfolgen
✔️ Nachrichten zur Marktrichtung abwarten
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Lass uns gemeinsam analysieren und handeln.
Handel mit Köpfchen, bleib geduldig und beachte den Trend.
Ablehnung am XAU/USD-WiderstandNach einer kräftigen Erholung von den jüngsten Tiefstständen nähert sich XAUUSD einer wichtigen Widerstandszone. Der Kurs hat in der Nähe dieses Angebotsbereichs bereits Anzeichen einer Ablehnung gezeigt; dies deutet darauf hin, dass es den Käufern schwerfallen könnte, den Preis weiter nach oben zu treiben, sofern kein deutlicher Ausbruch erfolgt.
Solange der Widerstandsbereich zwischen 4172 und 4195 Bestand hat, bleibt das bärische Szenario das wahrscheinlichere. Eine bestätigte Ablehnung könnte neuen Verkaufsdruck auslösen, wobei das erste Abwärtsziel im Unterstützungsbereich um 4015–4035 liegt.
Trader sollten auf bärische Bestätigungssignale achten – etwa Ablehnungskerzen oder ein tieferes Hoch –, bevor sie Short-Positionen in Erwägung ziehen. Ein nachhaltiger Ausbruch und Schlusskurs oberhalb der Widerstandszone würden diesen bärischen Ausblick hinfällig machen und den Weg für weiteres Aufwärtspotenzial ebnen.
Wichtige Marken:
Widerstand: 4172–4195
Aktueller Kurs: 4146
Ziel: Unterstützungsbereich 4015–4035
Marktmeinung: Bärisch unterhalb des Widerstands
# **XAU/USD Technische Analyse (45-Minuten-Chart):Der 45-Minuten-Chart von XAU/USD zeigt, dass Gold trotz der jüngsten Korrektur vom letzten Hoch weiterhin in einer übergeordneten Aufwärtsstruktur handelt. Der Kurs ist in eine wichtige Nachfragezone zwischen **4.140 und 4.145** zurückgekehrt, wo Käufer erneut Stärke zeigen. Das jüngste Kaufsignal im Bereich des lokalen Tiefs deutet darauf hin, dass sich das bullische Momentum nach der Korrektur wieder aufbauen könnte.
Der Trendindikator hat wieder auf ein bullisches Signal gewechselt, während sich der Kurs oberhalb der hervorgehobenen Unterstützungszone hält. Dies spricht dafür, dass der jüngste Rückgang derzeit eher als gesunde Korrektur innerhalb des Aufwärtstrends und nicht als vollständige Trendwende zu werten ist. Solange die Käufer diese Unterstützungszone verteidigen, bleibt die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung erhöht.
Der nächste wichtige Widerstand liegt im Bereich von **4.166 bis 4.175**, wo zuvor verstärkter Verkaufsdruck auftrat. Ein überzeugender Ausbruch über diese Zone würde die bullische Struktur bestätigen und den Weg in Richtung der jüngsten Hochs bei **4.195 bis 4.200** freimachen.
Auf der Unterseite bleibt der Bereich zwischen **4.128 und 4.140** die entscheidende Unterstützung. Ein nachhaltiger Durchbruch unter diese Zone würde das kurzfristig bullische Szenario abschwächen und das Risiko einer Ausweitung der Korrektur in Richtung **4.110** erhöhen.
Die Mehrzeitanalyse liefert ein gemischtes, aber insgesamt konstruktives Bild. Während die **15-Minuten-, 45-Minuten- und 4-Stunden-Charts** weiterhin bullische Signale liefern, bleiben der **5-Minuten-** sowie der **Tageschart** bearish. Dies deutet auf kurzfristige Schwankungen hin, ohne den übergeordneten Intraday-Aufwärtstrend grundsätzlich infrage zu stellen.
**Handelsausblick:**
* **Bullische Einstiegszone:** 4.138–4.145
* **Kursziele:** 4.166, anschließend 4.180 und 4.195
* **Unterstützung:** 4.128–4.140
* **Widerstand:** 4.166–4.175
**Fazit:**
XAU/USD bewegt sich weiterhin innerhalb einer insgesamt bullischen Intraday-Struktur. Der jüngste Rücksetzer wirkt derzeit wie eine technische Korrektur. Solange der Kurs oberhalb der Unterstützungszone **4.128–4.140** bleibt, sprechen die Chancen für eine Erholung in Richtung **4.166** und möglicherweise für einen erneuten Test der jüngsten Hochs. Ein Bruch unter die Unterstützung würde hingegen das bullische Szenario ungültig machen und den Verkäufern kurzfristig die Kontrolle überlassen.
**Tags:** #XAUUSD #Gold #GoldAnalyse #TechnischeAnalyse #Forex #Trading #PriceAction #Bullisch #Unterstützung #Widerstand #TradingView
Goldmarkt uneinheitlich: Chancen in der Volatilität – Eine umfasGoldmarkt uneinheitlich: Chancen in der Volatilität – Eine umfassende technische Analyse
Liebe Freunde, der internationale Goldmarkt eröffnete am Dienstagmorgen etwas schwächer und setzte damit den Abwärtsdruck der gestrigen Rallye fort. Die bärische Stimmung bleibt bestehen. 😰 Doch Vorsicht vor voreiligen Entscheidungen: Der US-Dollar-Index gab am Morgen nach, und das gestrige invertierte Hammer-Candlestick-Muster verstärkt den Abwärtsdruck auf den Dollar-Index kurzfristig. Auch die technische Prognose ist bärisch. 📉 Dadurch entsteht eine interessante Situation: Ein schwacher Dollar stützt den Goldpreis, während die technische Schwäche des Goldes selbst eine Erholung dämpft. Sowohl Bullen als auch Bären haben Chancen – entscheidend ist das Timing! 🎭
Fundamentalanalyse: Die Daten werden voraussichtlich positiv ausfallen, aber erwarten Sie keine einseitige Bewegung. 🗂️ Heute konzentrieren wir uns auf die Veränderung der US-ADP-Beschäftigungszahlen für die Woche bis zum 20. Juni und die US-Handelsbilanzdaten für Mai. 📊 Basierend auf den gestrigen Daten und den allgemeinen Markterwartungen dürften die heutigen Daten positiv für den Goldpreis ausfallen. 📈 Das bedeutet: Sollte der Goldpreis im Tageshandel auf wichtige Unterstützungsniveaus zurückfallen und gleichzeitig positive Daten vorliegen, besteht weiterhin die Möglichkeit für kurzfristige Aufwärtsspekulationen.
Ich möchte Sie jedoch daran erinnern: Daten können zwar Impulse erzeugen, aber nicht den Gesamttrend ändern. Der Kursanstieg nach positiven Nachrichten, der bereits eingepreist ist, bietet Leerverkäufern oft genau die Gelegenheit, wieder in den Markt einzusteigen. Behalten Sie dies im Hinterkopf.
Tageschartstruktur: Nach der Doji-Kerze steht eine Richtungsentscheidung bevor. Gestern erholte sich der Goldpreis am frühen Morgen kurzzeitig, testete erfolglos die Marke von 4200 und schwankte anschließend weiter. Obwohl es am Abend nach einem Rückgang unter 4130 eine Erholung gab, stoppte diese bei 4170 und schloss schließlich mit einer kleinen bärischen Doji-Kerze.
Diese Doji-Kerze vermittelt zwei Signale:
Positiv: Die Hauptkursstruktur liegt weiterhin über dem gleitenden Durchschnitt (um 4130), was darauf hindeutet, dass der kurzfristige Trend noch nicht vollständig abgeschwächt ist und die Käufer weiterhin Spielraum haben. Eine Stabilisierung durch eine Phase der Abkühlung ist möglich. Vorsichtig: Die Erholung hat sich verlangsamt, die Aufwärtsdynamik ist schwach und der mittelfristige Abwärtstrend bleibt unverändert. Zudem sind die Markterwartungen hinsichtlich der Fundamentaldaten für Gold generell bärisch (z. B. Fed-Politik, Realzinsumfeld). Daher könnte der aktuelle Rückgang lediglich eine kurzfristige Korrektur darstellen, deren Bestätigung später noch aussteht.
Wichtige gleitende Durchschnitte: Die wichtigsten Unterstützungsniveaus sind der 5-Tage-Durchschnitt um 4130 und der 10-Tage-Durchschnitt um 4070. Kann Gold den 5-Tage-Durchschnitt halten, besteht weiterhin Aufwärtspotenzial, dieses ist jedoch begrenzt (die Obergrenze liegt bei 4200). Sollte der Goldpreis unter die 5- und 10-Tage-Durchschnittswerte fallen, wird die Schwäche deutlich sichtbar und weiteres Abwärtspotenzial eröffnet.
Details zum Stundenchart: Der unabhängige Rückgang am frühen Morgen deutet auf eine gewisse Handlungsbereitschaft, aber gleichzeitig auf eine Handlungsunfähigkeit hin. Betrachtet man den Stundenchart, so verliefen der gestrige Rückgang und die Erholung des Goldpreises im Wesentlichen invers zum US-Dollar-Index – eine übliche Korrelation. Der heutige weitere Rückgang erscheint jedoch etwas unabhängig: Der US-Dollar-Index legte nicht wesentlich zu, dennoch geriet der Goldpreis aktiv unter Druck. Diese stimmungsbedingte Schwäche unterstreicht, dass die aktuelle Goldrallye schwach ist und die Marktstimmung weiterhin auf eine bärische Korrektur hindeutet.
Wichtige Kursmarken für den Tag:
Die wichtigste Widerstandsmarke liegt im Bereich von 4165–4170 US-Dollar. Sollte diese Marke heute nicht durchbrochen werden, könnte die kurzfristige Erholung enden und der Kurs in eine schwache Seitwärtsbewegung zurückkehren.
Die mittelfristige Handelsspanne liegt bei 4150–4160 $, dem Hauptkampffeld für Bullen und Bären des Tages.
Die erste Verteidigungslinie befindet sich bei 4130–4120 $ (nahe dem 5-Tage-Durchschnitt) und stellt die letzte Verteidigungslinie für kurzfristig orientierte Bullen dar.
Wird dieser Bereich durchbrochen, verschiebt sich die Kernunterstützung auf 4115–4100 $ – dies ist die technisch wichtigere „wahre Untergrenze“. Nach einem Durchbruch werden die Bären ihren Kursverfall beschleunigen. Heutige Handelsstrategie: Günstig kaufen und teuer verkaufen, auf beide Szenarien vorbereitet sein 🎯 Da sich der Markt in einer Konsolidierungsphase mit Chancen für Long- und Short-Positionen befindet, ist meine Strategie flexibel und nicht auf einen einzelnen Trend fixiert:
Short-Positionsstrategie (Priorität): Erwägen Sie eine kleine Short-Position im Bereich von 4150–4160 $ mit einem Stop-Loss über 4180 $ (um eine leichte Erholung zu ermöglichen). Das erste Kursziel liegt bei 4130–4120 $, mit einem weiteren Ziel von 4100 $, falls der Kurs unter diese Marke fällt 🟥.
Strategie für Long-Positionen (Sekundär): Falls der Kurs in den Bereich von 4100–4105 $ zurückfällt und ein klares Bodensignal zeigt, kann eine kurzfristige Long-Position mit einem Stop-Loss unter 4085 $ erwogen werden. Das Kursziel ist eine Erholung auf 4150–4160 $. Schnell ein- und aussteigen, nicht zu lange bleiben 🟩.
Grundprinzip: Gewinne aus Long-Positionen realisieren, sobald sie sich ergeben, und bei Short-Positionen vorsichtig vorgehen – dies ist der pragmatischste Ansatz, bis sich der Trend vollständig umkehrt 🧘.
Ein paar Gedanken: In volatilen Märkten geht es nicht um Vorhersagen, sondern um Geduld 🌊. Die heutigen uneinheitlichen Marktbedingungen sind ehrlich gesagt die ultimative Herausforderung für die mentale Stärke 💆. Bullen denken: „Der Dollar ist schwach, die Daten sind gut“, während Bären meinen: „Die Struktur ist bärisch, die Erholung schwach“ – jeder kann seine Gründe anführen, aber ob Sie mit Ihrem Konto Gewinn machen, hängt nicht davon ab, wer am lautesten schreit, sondern davon, wer diszipliniert bleibt und geduldig auf Einstiegspunkte wartet ⏳.
Ich persönlich erwarte im Tageshandel eher einen Abwärtstrend. Sollte es vor oder nach der Veröffentlichung der Daten einen Kursanstieg geben, bietet sich dennoch eine Short-Position an. Wenn Sie jedoch auf steigende Kurse setzen, ist eine kurzfristige Erholung um 4120 durchaus realistisch – wichtig ist, Stop-Loss-Orders zu setzen, die Erwartungen anzupassen und innerhalb der erwarteten Spanne Gewinne zu erzielen 🧠.
Interaktive Frage 🗣️ Sind Sie heute eher ein Verfechter von „Short bei Erholung“ oder „Long bei Unterstützung“? Teilen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren mit, lassen Sie uns diskutieren 💬!
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👉Ich teile meine neuesten Gedanken in den Kommentaren! 👉Wenn du dir bei deinen Positionen unsicher bist, hinterlasse einfach einen Kommentar, und wir analysieren sie gemeinsam. 👊
Wenn dir diese Analyse geholfen hat, teile sie bitte, damit noch mehr Trading-Partner sie sehen können! 👍 Wöchentliche Strategien und wichtige Kurscharts, laufend aktualisiert. Folge mir, um nichts zu verpassen! 📅🔥
Goldanalyse im SeitwärtstrendNach dem kurzfristigen Anstieg beginnen Long-Investoren Gewinne mitzunehmen. Gleichzeitig haben der US-Dollar und die US-Staatsanleiherenditen leicht zugenommen, wodurch die Aufwärtsdynamik des Goldpreises nachgelassen hat und sich das Edelmetall in eine Konsolidierungsphase auf hohem Niveau begeben hat. Der Widerstandsbereich liegt zwischen 4155 und 4170; bei Kurserholungen in diesen Bereich kommt es meist zu einem Druck nach unten, sodass hier Short-Positionen eröffnet werden können. Der stärkere maßgebliche Widerstand befindet sich um 4200. Mehrere Testläufe konnten diesen Wert nicht dauerhaft überwinden – er stellt die entscheidende kurzfristige Trennlinie zwischen Bullen und Bären dar. Die Aufwärtsbewegung der Erholung setzt sich nur fort, wenn der Preis diesen Bereich dauerhaft übersteigt.
Der unmittelbare kurzfristige Support bei 4130 bildet die tägliche Trennlinie für starke und schwache Kurstendenzen. Halten die Preise diesen Wert bei Rückgängen, bleibt die Seitwärtsstruktur erhalten. Der tiefere Supportbereich von 4100 bis 4120 eignet sich zum Einstieg in Long-Positionen bei günstigen Kursen, sobald Stabilisierungssignale erkennbar sind. Ich teile täglich Handelsstrategien.
DocuSign - SaaS-Anbieter mit langfristigen Potenzial ?NASDAQ:DOCU
Der Software-Ausverkauf geht weiter !
Finaler Abverkauf in der Welle "5", der Welle "c" zu erwarten !
Danach bietet sich eine günstige Einstiegsmöglichkeit für mittel- bis langfristig orientierte Investoren an !
#softwarelong
#hardwareshort
XAUUSD: Liquiditätsausgleich vor der Trendfortsetzung?XAUUSD bewahrt weiterhin seine bullische Struktur auf dem höheren Zeitrahmen, obwohl das kurzfristige Momentum zuletzt nachgelassen hat. Nach mehreren bestätigten Breaks of Structure (BOS) befindet sich der Markt weiterhin in einer übergeordneten Expansionsphase. Die aktuelle Konsolidierung deutet eher auf einen Prozess des Liquiditätsausgleichs als auf eine bestätigte Trendumkehr hin.
Die Ablehnung am jüngsten Swing-Hoch hat die Aufwärtsdynamik verlangsamt, jedoch die Marktstruktur nicht beschädigt. Stattdessen nähert sich der Kurs einem bedeutenden Konfluenzbereich, in dem die Ichimoku-Wolke, dynamische gleitende Durchschnitte und ein zuvor entstandenes Fair Value Gap (FVG) zusammenlaufen. Solche Bereiche dienen häufig als institutionelle Entscheidungszonen.
Aus Sicht der Smart Money Concepts (SMC) deutet das aktuelle Kursverhalten auf eine kontrollierte Liquiditätsaufnahme hin. Anstatt sofort weiter anzusteigen, könnte der Markt zunächst die Sell-Side-Liquidität unterhalb der jüngsten Konsolidierung aufnehmen. Ein Rücklauf in das markierte FVG würde die verbleibende Preisineffizienz ausgleichen und institutionellen Marktteilnehmern ermöglichen, Long-Positionen innerhalb des bestehenden Aufwärtstrends aufzubauen.
Die Reaktion innerhalb dieser Unterstützungszone dürfte die nächste Marktphase bestimmen. Eine deutliche bullische Reaktion mit erneuter Marktstrukturbestätigung würde die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung in Richtung der Buy-Side-Liquidität oberhalb der jüngsten Hochs erhöhen.
Sollte das FVG jedoch nicht verteidigt werden und der Kurs unter Wolkenunterstützung schließen, würde dies die erste ernsthafte Warnung einer nachlassenden Aufwärtsdynamik darstellen und eine tiefere Korrektur in Richtung der übergeordneten Nachfragezone begünstigen.
Wichtige Kursbereiche:
Buy-Side-Liquidität: 4195–4205
Institutionelle Unterstützung (FVG): 4105–4130
Höherer Nachfragebereich: 4000–4025
Haftungsausschluss: Diese Analyse spiegelt ausschließlich meine persönliche Marktinterpretation auf Grundlage von Smart Money Concepts (SMC), Liquidität, Fair Value Gaps (FVG), Ichimoku und Price Action wider. Sie dient ausschließlich Bildungszwecken und stellt keine Finanzberatung dar.
EUR/USD – Tradingplan für die Jahreshälfte 2026Vorangegangene Analysen...
Damit wir im 2h-Handel nicht den Überblick über das Wesentliche verlieren, hier noch einmal eine kurze Auffrischung meines aktuellen Szenarios.
Der ursprüngliche Plan war, eine Welle (A) abwärts zu sehen, gefolgt von einer möglichen A-Welle aufwärts innerhalb einer übergeordneten (B)-Welle einer Korrektur. Diese könnte sich entweder als Welle 4 oder als Welle B eines höheren Zyklus innerhalb eines möglichen Dreiecks entwickeln.
Es besteht die Möglichkeit, dass wir die (A)-Welle bereits abgeschlossen haben und uns nun am Beginn der A-Welle innerhalb der (B)-Bewegung befinden.
Mein Plan für den EUR/USD 13. Jan.
$MSFT – Nicht nur bei der Xbox kann man sich verzockenDie Microsoft-Aktie hat vom Top weg bereits ordentliche Einbussen hinnehmen müssen. Wer jetzt allerdings blind den Dip kauft, könnte zu früh dran sein.
Wenn ich mir die übergeordnete Struktur anschaue, gehe ich aktuell primär von einer korrektiven Aufwärtsbewegung (Welle B) aus, die uns im Anschluss noch ein finales Mal tiefer tragen sollte.
Erst im Bereich unter 212.- USD (exakt am 61,80% Fibonacci-Retracement der Welle 2) wird Microsoft technisch wieder interessant. Dort unten wartet das ideale Sprungbrett, um in den nächsten, extrem profitablen Aufwärtstrend überzugehen.
#Microsoft #ElliottWave #TradingView #ValueInvesting
(Keine Anlageberatung)
Bärische Faktoren, die den aktuellen Rücksetzer verursachen 📉 Bärische Faktoren, die den aktuellen Rücksetzer verursachen (sie begrenzen die Erholung und lösten den gestrigen starken Kurssturz aus)
🚀 1. Fed-Gouverneur Waller äußerte sich am Montag restriktiv („hawkish“) und rückte damit die Eindämmung der Inflation wieder in den Mittelpunkt der Geldpolitik.
Fed-Gouverneur Waller erklärte öffentlich, dass die Aufwärtsrisiken für die Inflation derzeit schwerer wiegen als die Abwärtsrisiken für den Arbeitsmarkt. Er betonte, dass das vorrangige Ziel der Fed weiterhin das Erreichen der Inflationsmarke von 2 % sei; die Zentralbank werde die Option auf künftige Zinserhöhungen nicht allein aufgrund schwacher Arbeitsmarktdaten eines einzigen Monats aufgeben und halte sich somit die Tür für eine Zinserhöhung im September offen.
Diese Äußerungen ließen die zu Handelsbeginn vorherrschende bullische Stimmung sofort umschlagen. Der US-Dollar-Index erholte sich von seinen Tiefstständen und stieg über die Marke von 100,85, während die Rendite 10-jähriger US-Staatsanleihen wieder über 4,48 % kletterte. Da Gold keinen Zinsertrag abwirft, erhöhten die steigenden Anleiherenditen unmittelbar die Opportunitätskosten für das Halten dieses Edelmetalls. Infolgedessen sicherten sich bullisch eingestellte Händler, die vom frühen Höchststand bei 4202 profitiert hatten, rasch ihre Gewinne und stiegen aus ihren Positionen aus. Der Goldpreis brach kurzfristig um mehr als 80 Punkte ein und fiel auf ein Tief von 4127 – dies war der unmittelbare Auslöser für den Rücksetzer.
💲 2. Nachrichten über Transitgebühren in der Straße von Hormus lenkten Kapital aus „sicheren Häfen“ um und begünstigten den US-Dollar gegenüber Gold.
Der Iran schlug vor, von Handelsschiffen, die die Straße von Hormus passieren, Transitgebühren zu erheben; dies schürte am Markt Sorgen hinsichtlich der Sicherheit der Schifffahrt im Nahen Osten. Anstatt in Gold zu fließen, strömte Kapital, das traditionell in „sichere Häfen“ investiert wird, in auf US-Dollar lautende Anlagen. Es entstand ein gegenläufiger Markttrend – Kauf von Dollar bei gleichzeitigem Verkauf von Gold –, der die Aufwärtsdynamik des Goldpreises weiter dämpfte und den Rücksetzer verstärkte.
Gold Könnte Kurzfristig Korrigieren📊 Marktüberblick:
Der Goldpreis (XAU/USD) wird derzeit bei rund 4.130 USD je Unze gehandelt, nachdem er zu Beginn der Sitzung vom Bereich um 4.165 USD zurückgefallen ist. Der stärkere US-Dollar und steigende Renditen von US-Staatsanleihen haben Verkaufsdruck ausgelöst, wodurch Anleger vorübergehend weniger in sichere Häfen investierten.
Der Markt wartet außerdem auf das Protokoll der FOMC-Sitzung im Juni, um weitere Hinweise auf den zukünftigen Zinspfad der Fed zu erhalten. Dadurch bleibt die Marktstimmung vorsichtig und Gold bewegt sich weiterhin in einer engen Handelsspanne.
📉 Technische Analyse:
• Wichtige Widerstände:
4.150 – 4.155 USD
4.165 – 4.180 USD
• Nächste Unterstützungen:
4.125 – 4.130 USD
4.100 – 4.105 USD
• EMA: Der Preis notiert derzeit unter dem EMA 9 im H1-Chart, was auf ein kurzfristig bärisches Momentum nach der jüngsten Korrektur hindeutet.
• Kerzenmuster / Volumen / Momentum:
Mehrere aufeinanderfolgende bärische Kerzen nach dem Scheitern über 4.150 USD zeigen, dass die Verkäufer weiterhin die Kontrolle haben.
Das Handelsvolumen ist nicht deutlich gestiegen, was darauf hindeutet, dass der Rückgang hauptsächlich durch Gewinnmitnahmen und nicht durch starke Verkaufswellen verursacht wird.
Der RSI im H1 nähert sich dem neutralen Bereich, während sich der MACD weiter nach unten ausweitet. Sollte Gold die Marke von 4.125 USD verteidigen, bleibt eine technische Erholung möglich.
📌 Ausblick:
Gold könnte kurzfristig weiter nachgeben, falls die Unterstützung bei 4.125 USD unterschritten wird. Gelingt jedoch eine Erholung über 4.150 USD, könnte der Aufwärtstrend wieder aufgenommen werden, mit Kurszielen im Bereich von 4.165–4.180 USD.
💡 Empfohlene Handelsstrategie:
🔻 SELL XAU/USD: 4.148 – 4.152
🎯 TP: 40 / 80 / 200 / 300 Pips
❌ SL: 4.155
🔺 BUY XAU/USD: 4.102 – 4.105
🎯 TP: 40 / 80 / 200 / 300 Pips
❌ SL: 4.098
DAX Tagesausblick 08. Juli - SpaceX im Fokus vor FOMC Minutes!Der heutige Tagesausblick erscheint ausnahmsweise mit leichter Verspätung. An der Ausgangslage hat sich bislang jedoch nur wenig verändert. Nach neuen Allzeithochs im DAX und einer starken Vorwoche richtet sich der Fokus der Märkte nun auf die morgigen FOMC Meeting Minutes sowie auf die heutige Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen.
Agenda
• Geopolitische Lage
• Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern & heute
• Märkte & Korrelationen im Überblick
• Risk Assets im Überblick
• DAX charttechnischer Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Im Nahen Osten bleibt die Lage insgesamt angespannt, ohne dass es bislang zu einer erneuten Eskalation gekommen ist. Nachdem zuletzt zwei Handelsschiffe nahe der Straße von Hormus beschädigt wurden, notiert Öl zwar wieder etwas fester, der Markt geht aktuell jedoch weiterhin von einer stabilen Waffenruhe zwischen Israel/USA und dem Iran aus.
Gleichzeitig kündigte Saudi-Arabien an, alternative Exportkapazitäten weiter auszubauen, um langfristig unabhängiger von der Straße von Hormus zu werden. Insgesamt bleibt der geopolitische Risikoaufschlag damit überschaubar, auch wenn jederzeit neue Schlagzeilen für kurzfristige Volatilität sorgen können.
Auch aus Asien gab es keine größeren Überraschungen. Der Fokus lag vielmehr auf dem Technologiesektor, nachdem Samsung trotz starker Quartalszahlen deutlich unter Druck geriet und damit den gesamten Halbleitersektor belastete. Gleichzeitig richtet sich der Blick heute auf die Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq, wodurch insbesondere KI- und Technologiewerte im Mittelpunkt stehen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten
Die gestrigen Konjunkturdaten zeichneten insgesamt ein gemischtes Bild.
Der S&P Global Services PMI fiel mit 51,2 Punkten leicht unter die Erwartungen und signalisiert weiterhin moderates Wachstum im US-Dienstleistungssektor.
Auch der ISM Non-Manufacturing PMI blieb mit 54,0 Punkten leicht unter den Erwartungen, befindet sich jedoch weiterhin klar oberhalb der 50-Punkte-Marke und signalisiert damit Expansion der US-Wirtschaft.
Positiv für die Inflationsentwicklung war der ISM Prices Index, der mit 67,7 Punkten deutlich unter dem Vormonat von 71,3 Punkten lag. Der Preisdruck nimmt somit weiter leicht ab, was grundsätzlich positiv für die Federal Reserve ist.
Von Seiten der Notenbanken blieb der Tenor ebenfalls unverändert. EZB-Präsidentin Lagarde sowie Schnabel und Lane betonten erneut den datenabhängigen Kurs der EZB. FED-Mitglied Waller erklärte ebenfalls, dass die kommenden Inflations- und Arbeitsmarktdaten entscheidend für den weiteren Zinspfad bleiben.
Der Fokus verschiebt sich damit vollständig auf die morgigen FOMC Meeting Minutes, welche neue Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick liefern dürften.
Heute selbst stehen lediglich einige Reden von Notenbankvertretern auf der Agenda. Der eigentliche Schwerpunkt liegt jedoch klar auf der heutigen SpaceX-Aufnahme in den Nasdaq sowie den morgigen FOMC Minutes.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
Öl konnte sich heute Morgen leicht erholen und notiert aktuell im Bereich von 69 Dollar. Damit testen wir erneut die entscheidende Widerstandszone zwischen 69,0 und 69,3 Dollar.
Sollte sich der Ölpreis nachhaltig darüber etablieren, sehe ich kurzfristig Potenzial bis 72 Dollar, wo sowohl das Jahres-Open als auch das Wochenhoch der Vorwoche verlaufen. Sollte sich die geopolitische Lage erneut verschärfen, wäre anschließend sogar ein Anstieg bis 77 Dollar denkbar.
Scheitert der Ausbruch erneut und fällt Öl wieder unter 68 Dollar, bleibt mein bearishes Szenario mit Zielen bei 65 beziehungsweise 64 Dollar bestehen.
US-Staatsanleihen
Nach den schwächeren Arbeitsmarktdaten der vergangenen Woche zeigen die Staatsanleihen heute wieder leichte Stärke. Die Renditen steigen über nahezu alle Laufzeiten moderat an. Der Markt wartet offensichtlich auf neue Impulse durch die morgigen FOMC Minutes.
US-Dollar
Der Dollar konnte sich ebenfalls stabilisieren. Die Zone zwischen 100,5 und 100,6 Punkten hielt wie erwartet und aktuell notiert der DXY wieder oberhalb der 101-Punkte-Marke.
Gelingt nun der nachhaltige Ausbruch über 101 Punkte, bleibt für mich 101,5 Punkte das nächste Ziel. Scheitert dieser Versuch erneut, rückt der Bereich um 100,5 Punkte wieder in den Fokus.
Volatilität
Der VIX fiel gestern erneut auf 15,8 Punkte und signalisiert weiterhin ein sehr entspanntes Marktumfeld. Von erhöhter Angst oder Risikoaversion ist aktuell wenig zu erkennen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia konnte gestern leicht zulegen, notiert mit rund 195 Dollar jedoch weiterhin unter der entscheidenden 200-Dollar-Marke.
Solange diese Zone nicht zurückerobert wird, bleibt mein kurzfristiger Fokus auf den Unterstützungen bei 190 und anschließend 186 Dollar.
Bitcoin
Bitcoin verteidigte erneut erfolgreich die 61.000-Dollar-Marke.
Kurzfristig bleibt das Bild dadurch konstruktiv. Übergeordnet bleibt die Abwärtsstruktur jedoch bestehen, solange die Widerstände bei 65.000, 65.700 und schließlich 67.000 Dollar nicht überwunden werden.
S&P 500
Der S&P 500 schloss gestern knapp 0,85 % im Plus und notiert weiterhin unmittelbar unter seinen Allzeithochs.
Solange wir oberhalb von 7.500 Punkten bleiben, bleibt mein bullisches Szenario mit neuen Allzeithochs vollständig intakt. Ein Ausbruch über das gestrige Tageshoch könnte kurzfristig den Weg Richtung 7.650 bis 7.700 Punkte freimachen.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigt aktuell etwas mehr Schwäche als die übrigen US-Indizes. Verantwortlich hierfür sind vor allem Gewinnmitnahmen im Halbleitersektor vor der heutigen SpaceX-Aufnahme.
Solange wir unter 29.500 Punkten handeln, bleibe ich kurzfristig vorsichtig und sehe weiteres Potenzial bis 29.000 Punkte. Dort beziehungsweise am Wochentief der KW26 bei rund 28.880 Punkten erwarte ich erneut verstärkt Käufer.
US30
Der Dow Jones bleibt dagegen einer der stärksten US-Indizes.
Mit neuen Allzeithochs oberhalb von 53.000 Punkten bleibt der Aufwärtstrend vollständig intakt. Die nächste Zielzone liegt aus meiner Sicht im Bereich von 53.500 Punkten, solange keine stärkeren Gewinnmitnahmen einsetzen.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Auch der DAX bleibt grundsätzlich sehr bullish.
Gestern wurde erneut ein Allzeithoch markiert, gleichzeitig entstand jedoch eine Doji-Kerze, welche auf erste Unsicherheit nach dem starken Anstieg hindeutet.
Heute Morgen testen wir bereits das gestrige Tagestief. Gelingt hier kein nachhaltiger Rebound, rückt zunächst die Zone zwischen 25.600 und 25.630 Punkten in den Fokus.
Die aus meiner Sicht interessanteste Unterstützungszone liegt jedoch weiterhin zwischen 25.500 und 25.375 Punkten. Ein erfolgreicher Retest dieses Bereichs könnte die Grundlage für den nächsten Aufwärtsimpuls bilden.
Übergeordnet bleibt das Bild bullish. Kurzfristige Gewinnmitnahmen nach den starken Kursanstiegen der vergangenen Tage wären jedoch keineswegs überraschend.
Fazit
Die Märkte befinden sich weiterhin in einem konstruktiven Umfeld. Die Inflation zeigt erste Entspannungstendenzen, die Wirtschaft bleibt robust und die Zentralbanken verfolgen weiterhin einen datenabhängigen Kurs.
Heute richtet sich der Fokus vor allem auf die Aufnahme von SpaceX in den Nasdaq, während morgen mit den FOMC Meeting Minutes das wichtigste Makroereignis der Woche ansteht.
Charttechnisch bleibt der DAX oberhalb der Unterstützungszonen bullish, kurzfristige Konsolidierungen sollten nach den jüngsten Allzeithochs jedoch einkalkuliert werden.
Ich wünsche euch einen erfolgreichen Handelstag und wie immer stabile Trades.
Keine Anlageberatung – ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
GBPUSD H4: Momentum Richtung SchlüsselwiderstandNach einer kräftigen Erholung von der H4-Unterstützung nähert sich GBPUSD erneut dem Widerstandsbereich bei 1,3440–1,3460. Gleichzeitig bildet der Kurs weiterhin höhere Tiefs, was darauf hindeutet, dass die Käufer den Trend weiterhin kontrollieren.
Bleibt die Kaufdynamik erhalten, dürfte GBPUSD seine Aufwärtsbewegung fortsetzen und den gesamten Widerstandsbereich erneut testen, bevor eine stärkere Gegenreaktion einsetzt.
TP: 1,3455
SL: 1,3335
Diese Analyse spiegelt lediglich meine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
GBPUSD H3: Der Aufwärtskanal Gibt Weiter Den Takt VorGBPUSD bewegt sich weiterhin innerhalb eines sauberen Aufwärtskanals. Jede Korrektur wird zügig aufgefangen, was auf anhaltendes Kaufinteresse hindeutet. Aktuell setzt der Kurs leicht an die dynamische Unterstützung des Kanals zurück und zeigt erste Anzeichen einer Stabilisierung.
Solange die untere Begrenzung des Kanals nicht unterschritten wird, bleibt das bullische Szenario bestehen. Eine Erholung von der aktuellen Zone könnte GBPUSD in Richtung 1,3465–1,3480 führen.
TP: 1,3465
SL: 1,3330
Diese Analyse spiegelt lediglich meine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
GBPUSD H3: Reicht der Trend für den Ausbruch?GBPUSD hat sich seit Ende Juni deutlich erholt und konsolidiert nun direkt unter dem Widerstandsbereich bei 1,3390. Dass der Kurs weiterhin oberhalb der Aufwärtstrendlinie bleibt, zeigt, dass die Käufer nach wie vor die Kontrolle behalten.
Gelingt ein klar bestätigter Ausbruch über den aktuellen Widerstand, dürfte sich die Aufwärtsbewegung bis in den Bereich von 1,3460 fortsetzen – dem nächsten wichtigen Widerstand im H3-Chart.
TP: 1,3460
SL: 1,3330
Diese Analyse spiegelt lediglich meine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!






















