Silberpreis: Erholung zielt auf die 20-Tage-LinieAnalyse bei einem Silberkurs von $62,37
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner EinschÀtzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Kurze Einordnung im RĂŒckblick
Nach dem Ausbruch auf sein Allzeithoch im Januar bei $121 musste der Silberkurs den Abstand zur Durchschnittsbewertung sowie aufgelaufene Gewinne zunĂ€chst korrigieren. Das MĂ€rz-Tief bildete fĂŒr 64 Handelstage das letzte lokale Tief, welches jedoch Ende Juni mit einem neuen Wert von $55,62 unterschritten wurde. Nach einer moderaten Gegenreaktion bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten.
Silberpreis Prognose fĂŒr diese Woche
Die volatilen Kursbewegungen aus den massiven Gewinnmitnahmen im Februar und MĂ€rz sind Anfang April in eine Beruhigungsphase ĂŒbergegangen, die sich primĂ€r zwischen $70 und $90 abspielte. Auch im Monat Mai wurden Notierungen ĂŒber $70 gehalten. Der Start in den Juni wurde jedoch vom 20-Tage-Durchschnitt gedeckelt, der nach unten deutet und die jĂŒngste AbwĂ€rtstendenz als Widerstand begleitet. Zuletzt nahm der Kurs das MĂ€rz-Tief heraus, konnte im $55er-Bereich aber weitere Verluste abfangen.
Ein neues Tief deutet in der Regel auf weitere SchwĂ€che hin. Die moderate Erholungsbewegung der vergangenen Woche dĂŒrfte am 20er-GD auf eine Entscheidung hinarbeiten â ein Ausbruch könnte sich bis in den $70er-Bereich fortsetzen.
Sollte es den BĂ€ren aber gelingen, den Widerstand fĂŒr einen stĂ€rkeren AbwĂ€rtsschub zu nutzen, wĂŒrde das ursprĂŒngliche Ausbruchsniveau bei $50 als Korrekturziel ins Spiel kommen.
Mögliche Wochenspanne Bullen: $59,90 bis $70,40
Alternative Kursspanne BĂ€ren: $53,20 bis $64,50
NÀchste WiderstÀnde: $71,80 | $83,75 = Vorjahreshoch
Wichtige UnterstĂŒtzungen: $61,02 | $56,62 = Vorwochentief | $54,46
Silber Prognose fĂŒr nĂ€chste Woche
AbhĂ€ngig von der Entwicklung im unteren Drittel des Trendkanals könnte das vorwiegend neutrale Chartbild aktiv bleiben. In diesem Fall wĂŒrde der Kurs seine Erholungstendenz bis in den Bereich um $80 ausweiten.
Sollten die BĂ€ren hingegen den Ausflug unter das MĂ€rz-Tief in weitere SchwĂ€che verwandeln können, dĂŒrfte ein Test am lange aktiven Rekordhoch aus 2011 ein SchlĂŒsselszenario bilden. FĂ€llt der Kurs auch darunter, wĂ€re eine Zeit zĂ€her Schiebephasen zu erwarten.
Mögliche Wochenspanne: $65,90 bis $76,60 alternativ $49,50 bis $61,70
Beste GrĂŒĂe und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Ideen der Community
EUR/AUD â LĂ€uft der Markt in eine hochwertige Kaufzone?đ **EUR/AUD â LĂ€uft der Markt in eine hochwertige Kaufzone?**
Heute werfen wir einen Blick auf ein Cross-Paar: **EUR/AUD**.
Seit dem **22.06.** befindet sich der Markt in einem starken AufwĂ€rtstrend. Nach diesem impulsiven Anstieg korrigiert der Kurs seit dem **29.06.** und nĂ€hert sich einer technisch Ă€uĂerst interessanten Zone.
Im Fokus steht ein **bullisches Fair Value Gap (D1)**. Genau in diesem Bereich befindet sich aus meiner Sicht attraktive **Sell-Side-Liquidity** â also LiquiditĂ€t, die hĂ€ufig von institutionellen Marktteilnehmern genutzt wird, bevor ein neuer AufwĂ€rtsimpuls starten kann.
ZusÀtzlich liegt der Bereich nahezu deckungsgleich mit der **Optimal Trade Entry (OTE)**-Zone zwischen **0,705 und 0,79 Fibonacci**. Treffen mehrere technische Faktoren aufeinander, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Marktreaktion.
đŻ **Mein bevorzugtes Szenario:**
âĄïž Der Kurs setzt seine Korrektur bis in das bullische D1 Fair Value Gap fort.
âĄïž Dort bildet der Markt **drei markante Tiefs** und nimmt Sell-Side-Liquidity auf.
âĄïž Es folgt eine deutliche bullische Reaktion aus der OTE-Zone.
âĄïž AnschlieĂend suche ich nach Long-Setups mit dem Ziel **höherer Preise**.
NatĂŒrlich entscheidet der Markt, ob dieses Szenario eintritt. Ich werde geduldig auf eine BestĂ€tigung der Marktstruktur warten, bevor ich nach Einstiegsmöglichkeiten suche.
*Keine Anlageberatung. Dieser Beitrag dient ausschlieĂlich der technischen Marktanalyse und stellt keine Handelsempfehlung dar.*
#Trading #Forex #EURAUD #ICT #SmartMoney #PriceAction #Liquidity #FairValueGap #OrderFlow #DayTrading
Bitcoin Elliott Wellen Analyse Logarithmisch ChartHeute zeige ich euch meine (alternative) Bitcoin Analyse in einer logaritmischen Chartdarstellung und es unterscheidet sich tatsĂ€chlich stark von der linearen Darstellung. Und zwar kam die Idee mit dieser Darstellung zu arbeiten daher, dass ich bei der linaren Darstellung mit einer Kursbewegung das Problem habe, es nicht identifizieren zu können( Siehe rote Markierung). Den PrimĂ€ren Chart fĂŒge ich in den Kommentaren ein.
Mit dieser logarithmischen Darstellung fÀllt dieses Problem weg und die Kursbewegung lÀsst sich dann so identifizieren.( Hier ebenfalls mit dem roten Pfeil markiert)
Welche Darstellung letztendlich den Bitcoin Markt richtig darstellt, wird sich mit der Zeit zeigen. Falls es Elliott Wellen Trader unter euch gibt dann schreibt doch mal unter den Kommentaren wie Ihr das sieht!
DAX â expandierendes Dreieck vor möglichem Ausbruch ?Der DAX bewegt sich seit Monaten in einer komplexen Konsolidierung, die sich sehr gut als expandierendes Dreieck im Sinne der Elliott-Wellen interpretieren lĂ€sst. Die Kursstruktur zeigt eine saubere Abfolge der Wellen A bis E, wobei die obere Begrenzung nahezu horizontal verlĂ€uft und die untere Trendlinie weiter ansteigt â ein typisches Merkmal dieser Dreiecksvariante.
Mit dem jĂŒngsten Anstieg testet der Markt nun erneut den Widerstandsbereich um 25.400 Punkte. Ein nachhaltiger Ausbruch ĂŒber diese Zone wĂŒrde das Dreieck nach oben auflösen und den Weg fĂŒr die nĂ€chste Impulsbewegung freimachen.
Als Kursziel dient zunĂ€chst das statistische Ziel im Bereich von 27.000â27.200 Punkten. Wird auch dieses ĂŒberwunden, rĂŒckt das klassische 100 %-Measured-Move-Ziel bei rund 28.955 Punkten in den Fokus. Dieses ergibt sich aus der Höhe der Formation und stellt das maximale Projektionziel der Bewegung dar.
Trotz der bullischen Ausgangslage bleibt Vorsicht angebracht. Ein Dreieck liefert erst mit einem bestÀtigten Ausbruch ein belastbares Signal. Solange der DAX unterhalb des Widerstands pendelt, besteht weiterhin die Möglichkeit einer letzten Konsolidierungsbewegung innerhalb der Formation.
Fazit: Die ĂŒbergeordnete Struktur spricht derzeit fĂŒr eine Fortsetzung des AufwĂ€rtstrends. Gelingt der Ausbruch ĂŒber den markierten Widerstand, wĂ€ren zunĂ€chst rund 27.100 Punkte und anschlieĂend 28.955 Punkte realistische Projektionsziele. Scheitert der Ausbruch hingegen, dĂŒrfte die Dreiecksstruktur zunĂ€chst weiter Bestand haben.
Starker Widerstand fĂŒr Gold im Bereich der Marke von 4200Starker Widerstand fĂŒr Gold im Bereich der Marke von 4200
âĂberraschendeâ US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) verĂ€ndern den kurzfristigen Ausblick fĂŒr den Goldpreis grundlegend
Der Hauptauslöser fĂŒr diese Erholung war der am 2. Juli veröffentlichte US-Arbeitsmarktbericht fĂŒr Juni.
Marktreaktion: Nach der Veröffentlichung der Daten sanken die Markterwartungen hinsichtlich einer Zinserhöhung durch die Federal Reserve im September drastisch von 66 % auf rund 54 %. Der US-Dollar-Index verzeichnete seinen stĂ€rksten WochenrĂŒckgang seit April (-0,47 %), und die Realrenditen fĂŒr US-Staatsanleihen gaben nach, was den direktesten Impuls fĂŒr die Erholung des Goldpreises lieferte.
Zusammentreffen von Ereignissen: Geopolitische Spannungen lieĂen nach, und ein RĂŒckgang der Ălpreise dĂ€mpfte die Inflationssorgen. Faktoren, die zuvor auf den Goldpreis gedrĂŒckt hatten â steigende Ălkosten und geopolitische Unruhen â, haben sich allmĂ€hlich abgeschwĂ€cht, wodurch die InflationsĂ€ngste zurĂŒckgingen. In Kombination mit Short-Eindeckungen und KapitalzuflĂŒssen von Anlegern, die unter der Marke von 4.000 $ auf SchnĂ€ppchenjagd (âBottom-Fishingâ) gingen, sorgten diese vielfĂ€ltigen positiven Faktoren fĂŒr eine Stabilisierung und Erholung des Goldpreises.
Aktuelle MarkteinschĂ€tzung: Eine Erholung, keine Trendwende. Zahlreiche Institute bewerten das aktuelle Marktgeschehen eher als korrigierende Erholung nach einer ĂŒberverkauften Marktlage denn als Trendumkehr.
Auf Wochenbasis bewegt sich der Preis weiterhin innerhalb eines mittelfristigen AbwÀrtskanals und trifft auf Widerstand durch mehrere gleitende Durchschnitte.
Technische Analyse:
Kurzfristige UnterstĂŒtzung: 4160â4170
Wichtige UnterstĂŒtzungszone: 4090â4120
Kurzfristiger Widerstand: 4185â4195
Weiterer Widerstand: 4220â4260
Zielbereich fĂŒr starken Widerstand: 4260â4285
Technische EinschĂ€tzung: Nach der Bodenbildung im Bereich von 3964 erholte sich der Goldpreis bis auf 4175. Im Tageschart hat er sich ĂŒber den kurzfristigen gleitenden Durchschnitten stabilisiert; die TiefststĂ€nde steigen allmĂ€hlich an, was auf ein anhaltendes kurzfristiges bullisches Momentum hindeutet.
Im 4-Stunden-Chart liegt der RSI jedoch bei etwa 43, und der MACD befindet sich nach einem âDeath Crossâ in einer Erholungsphase, was darauf hindeutet, dass sich das Momentum noch nicht vollstĂ€ndig gefestigt hat. Der Bereich von 4200â4250 $ stellt die erste wichtige Widerstandszone dar; gelingt kein wirksamer Durchbruch, könnte die Erholungsbewegung ins Stocken geraten und zu einem RĂŒcksetzer fĂŒhren.
Strategie fĂŒr die Markteröffnung am Montag (6. Juli)
Da es am Wochenende keine gröĂeren unerwarteten Ereignisse gab, wird fĂŒr den Markt am Montag wĂ€hrend der asiatischen Handelszeit eine stabile Eröffnung ohne nennenswerte KurslĂŒcken erwartet. Das aktuelle Kursniveau hat sich von den TiefststĂ€nden unter 4000 entfernt, wodurch das Risiko steigt, einer Rallye hinterherzulaufen.
Kurzfristige Strategie:
Sollte sich der Kurs nach der Eröffnung und einem RĂŒcksetzer in den Bereich 4160â4170 stabilisieren, kommt eine vorsichtige Long-Position in Betracht (Stop-Loss unter 4140, Kursziel 4195â4200).
StöĂt der Kurs im Bereich 4195â4200 auf Widerstand, sollten bei kurzfristigen Long-Positionen Teilgewinne realisiert und beobachtet werden, ob ein entschiedener Durchbruch ĂŒber die Marke von 4200 gelingt.
Bricht der Kurs ĂŒber 4200 aus und hĂ€lt sich dort, sollten Long-Positionen mit Blick auf den Bereich 4220â4260 gehalten werden.
FĂ€llt der Kurs unter 4150, empfiehlt es sich, zunĂ€chst abzuwarten; man sollte auf einen RĂŒcksetzer in die UnterstĂŒtzungszone 4120â4090 warten, bevor neue Positionen in ErwĂ€gung gezogen werden.
Wichtige Punkte fĂŒr diese Woche:
Reden von Fed-Vertretern: Eine âhawkishâ (auf Zinserhöhungen ausgerichtete) Rhetorik mehrerer Vertreter könnte die Erholung bremsen, wĂ€hrend Signale fĂŒr sinkende Inflationserwartungen positiv (bullisch) fĂŒr Gold wĂ€ren.
US-Wirtschaftsdaten: In dieser Woche werden der Verbraucherpreisindex (CPI) fĂŒr Juni sowie weitere Inflationsdaten veröffentlicht. Eine anhaltende Disinflation wĂŒrde die Erwartungen hinsichtlich Zinserhöhungen weiter dĂ€mpfen und Gold möglicherweise in Richtung 4200â4300 treiben; umgekehrt wĂŒrde eine höher als erwartet ausfallende Inflation die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen erhöhen und die Erholungsbewegung womöglich vorzeitig beenden.
Zusammenfassung: Mit 4175 $ bewegt sich Gold im mittleren bis oberen Bereich seiner Erholung nach der vorangegangenen Ăberverkauft-Phase; obwohl die kurzfristige Tendenz bullisch ist, besteht bei 4200 ein starker Widerstand.
Es handelt sich hierbei eher um eine korrigierende Erholung als um eine Trendwende. Die Handelsstrategie sollte sich darauf konzentrieren, KursrĂŒcksetzer an UnterstĂŒtzungsniveaus zu kaufen, anstatt Höchstkursen hinterherzulaufen, wĂ€hrend gleichzeitig der Ausbruch bei 4200 sowie die Signale aus den Inflationsdaten dieser Woche genau beobachtet werden.
Wöchentliche Zusammenfassung der GoldstrategieDiese Woche haben wir die Goldentwicklungen aus vier Perspektiven genau eingeschÀtzt: makroökonomische Grundlagen, technische Niveaus, Long-Short-Handelsstrategien und Marktverlauf. Alle Prognosen sind nacheinander eingetroffen. Sowohl Long- als auch Short-Strategien passten perfekt zu den Marktbewegungen, und wir haben den gesamten Handelsrhythmus dieser Woche vollstÀndig erfasst.
1. Alle makroökonomischen Prognosen erfĂŒllt
-Wir hatten diese Woche im Voraus als entscheidende Arbeitsmarktwoche eingestuft, in der die ADP- und NFP-Daten die Goldkurse bestimmen wĂŒrden. Schwache Arbeitsmarktzahlen wĂŒrden den US-Dollar sowie die Treasury-Renditen belasten und die Markterwartungen an Zinserhöhungen der Fed deutlich dĂ€mpfen.
-Nach den schwĂ€cher als erwarteten ADP-Daten haben wir mit einem enttĂ€uschenden NFP-Ergebnis gerechnet. Nach Veröffentlichung der Daten fiel der US-Dollar-Index unter 101, kurz- und langfristige Treasury-Renditen brachen flĂ€chendeckend ein, und die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September sank von 80 % auf 51 %. Die Marktbewegungen stimmten vollstĂ€ndig mit unserer Prognose ĂŒberein.
-Wir haben die Art dieser AufwĂ€rtsbewegung genau charakterisiert: Es handelt sich nicht um einen langfristigen Bullenmarkt, sondern nur um eine mittelfristige korrigierende Erholung nach vorherigen KursrĂŒckgĂ€ngen. Wochencharts stehen weiterhin unter AbwĂ€rtsdruck, nach dem starken Anstieg waren Gewinnmitnahme-RĂŒckgĂ€nge zu erwarten. Die aktuelle SeitwĂ€rtsbewegung auf hohem Niveau bestĂ€tigt diese EinschĂ€tzung vollstĂ€ndig.
-Die Kapitalflusslogik war klar beschrieben: Schwache Arbeitsmarktdaten schwĂ€chten die Erwartungen an Zinserhöhungen, Kapital strömte in Gold als sicherer Hafen und Inflationsschutz, wodurch der Goldkurs kurzfristig um mehr als 2 % stieg â dies entspricht der tatsĂ€chlichen Marktentwicklung.
2. Alle Prognosen zu technischen Formationen und SchlĂŒsselkursen korrekt
-Prognose zur Bodenformation: Der Doppelboden bei 3960 stellte eine stabile wirksame UnterstĂŒtzung dar. Jedes Mal, wenn der Goldkurs diese Zone diese Woche testete, erholte er sich schnell, wodurch die ZuverlĂ€ssigkeit der UnterstĂŒtzung bestĂ€tigt wurde.
-Prognose zur zentralen Trennlinie: 4100 fungiert als Wasserscheide zwischen Bullen und BĂ€ren. Der Goldkurs erlebte einen starken Ausbruch und hielt sich stabil ĂŒber diesem Niveau, wodurch wie prognostiziert ein kurzfristiger AufwĂ€rtstrend etabliert wurde.
-Prognose zu Widerstandszonen: Das vorherige Hoch bei 4115 bildete den unmittelbaren kurzfristigen Widerstand, den der Goldkurs mĂŒhelos durchbrach. Die mittelfristige AbwĂ€rtstrendlinie im Bereich von 4200â4220 stellt den zentralen starken Widerstand dar. Nach dem Anstieg geriet der Goldkurs um 4180 unter Verkaufsdruck und geriet in eine SeitwĂ€rtsbewegung â unsere EinschĂ€tzung der Widerstandszone war korrekt.
-Prognose zum Indikatorverlauf: Nach dem starken Anstieg gerieten die Stundenindikatoren in den ĂŒberkauften Bereich, was einen technischen RĂŒckgang erwarten lieĂ. In der zweiten WochenhĂ€lfte bewegte sich Gold seitwĂ€rts auf hohem Niveau mit leichten RĂŒckgĂ€ngen zur Korrektur der Indikatoren; die Entwicklung stimmte vollstĂ€ndig mit unserer Analyse ĂŒberein.
3. Long-Short-Bereichsstrategien passten zu den Marktbewegungen
-Long-Einstiegsbereich 4100â4110 mit gestaffelten Zielen 4140, 4160, 4180. Der Goldkurs fand mehrfach UnterstĂŒtzung nahe 4100 und stieg anschlieĂend an, alle Gewinnmitnahmeziele wurden erreicht.
-Short-Einstiegsbereiche 4175â4185 sowie 4180â4195 mit Zielen 4160, 4150. Bei Erreichen dieser Zonen geriet der Kurs unter Widerstand und fiel zurĂŒck, alle Short-Gewinnziele wurden berĂŒhrt.
4. Genaue Prognosen zum Marktverlauf
-Prognose zum Trendwechsel: Zuerst bewegte sich der Markt in einer bÀrischen SeitwÀrtsspanne. Nach den zwei bullischen Auslösern ADP und NFP wechselte der Markt zu einem kurzfristig bullisch dominierten Verlauf, die Kursentwicklung drehte sich wie erwartet.
-Prognose zur Marktphase: Unmittelbar nach Veröffentlichung der Daten gab es einen starken einseitigen Anstieg, anschlieĂend folgte eine SeitwĂ€rtskonsolidierung auf hohem Niveau statt eines dauerhaften vertikalen Anstiegs. Die aktuelle Kursentwicklung stimmt vollstĂ€ndig mit dieser EinschĂ€tzung zum Marktverlauf ĂŒberein.
Hype auf dem Weg zu einem neuen ATH !Hallo liebe TradingView-Community,
nach einer lĂ€ngeren Pause kehre ich mit meinen Chartanalysen zurĂŒck. Ich freue mich darauf, wieder regelmĂ€Ăig meine EinschĂ€tzungen mit euch zu teilen. Den Anfang macht heute HYPE (Hyperliquid), denn der Chart zeigt aktuell eine Ă€uĂerst interessante technische Struktur.
HYPE â Daily Chart Analyse
Der Daily Chart von HYPE liefert derzeit ein sehr spannendes Gesamtbild. Der Kurs hat in den vergangenen Wochen nicht nur ein **neues Allzeithoch (ATH) erreicht, sondern gleichzeitig eine Struktur aufgebaut, die aus charttechnischer Sicht groĂes Potenzial besitzt.
Besonders auffĂ€llig ist die 50-Tage-EMA, die sich in den vergangenen Monaten als wichtigste dynamische UnterstĂŒtzung etabliert hat. Betrachtet man den Chart genauer, erkennt man sehr gut, dass der Kurs bei nahezu jedem RĂŒcksetzer an dieser gleitenden Durchschnittslinie UnterstĂŒtzung gefunden hat. Genau dort kam regelmĂ€Ăig frische Kaufkraft in den Markt, wodurch der AufwĂ€rtstrend jedes Mal bestĂ€tigt wurde.
Aus genau diesem Grund ist die 50er Daily EMA aktuell der entscheidende Trendindikator**. Solange der Kurs oberhalb dieser Durchschnittslinie handelt und sie nicht nachhaltig nach unten durchbricht, bleibt der ĂŒbergeordnete AufwĂ€rtstrend vollkommen intakt. Erst ein klarer Bruch dieser UnterstĂŒtzung wĂŒrde das technische Bild eintrĂŒben und den bestehenden AufwĂ€rtstrend infrage stellen.
Derzeit spricht jedoch vieles fĂŒr das Gegenteil.
Im Daily Chart bildet HYPE aktuell ein groĂes Ascending Triangle (aufsteigendes Dreieck) aus. Diese Chartformation gehört zu den bekanntesten bullischen Fortsetzungsmustern. Dabei steigt der Kurs ĂŒber höhere Tiefs kontinuierlich an, wĂ€hrend der Widerstand am bisherigen Allzeithoch nahezu auf gleicher Höhe verlĂ€uft.
Je hĂ€ufiger ein Widerstand getestet wird, ohne dass die KĂ€ufer deutlich zurĂŒckgedrĂ€ngt werden, desto gröĂer wird statistisch die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs nach oben. Genau diese Situation sehen wir aktuell bei HYPE.
Sollte der Kurs den Bereich des bisherigen Allzeithochs â in meinem Chart durch die rote Linie markiert â erneut anlaufen und erfolgreich ĂŒberwinden, wĂŒrde das Ascending Triangle nach oben aufgelöst werden.
Das daraus abgeleitete technische Kursziel liegt oberhalb von 90 US-Dollar, was vom möglichen Ausbruchsniveau aus einem Potenzial von rund 30 % entspricht. Aus charttechnischer Sicht ist ein solches Szenario durchaus realistisch.
Auch die Indikatoren unterstĂŒtzen derzeit dieses bullische Gesamtbild.
Der RSI zeigt weiterhin bemerkenswerte StĂ€rke. Trotz der bisherigen AufwĂ€rtsbewegung gelingt es dem Indikator konstant, die 50-Punkte-Marke zu verteidigen. Das spricht dafĂŒr, dass die KĂ€ufer weiterhin die Kontrolle ĂŒber den Markt besitzen und der Trend seine StĂ€rke bislang nicht verloren hat.
ZusĂ€tzlich verbessert sich auch das Bild beim MACD. Die MACD-Linie kreuzt aktuell bullish ĂŒber die Signallinie, wĂ€hrend das zuvor negative Momentum zunehmend abgebaut wird. Sollte der Indikator in den positiven Bereich wechseln, wĂ€re dies ein weiteres technisches Signal, das den Kurs zusĂ€tzlich unterstĂŒtzen könnte.
NatĂŒrlich gilt wie immer:
Kein Chartmuster garantiert einen Ausbruch. Die technische Analyse arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten und nicht mit Gewissheiten. Dennoch sprechen aktuell mehrere unabhĂ€ngige Faktoren dafĂŒr, dass HYPE weiterhin zu den interessantesten Charts im Kryptomarkt gehört.
Ich hoffe, euch hat die Analyse gefallen.
Haltet die Augen offen, in den kommenden Tagen werden wieder viele spannende Analysen zu KryptowÀhrungen, Indizes und Aktien folgen.
âDisziplin schlĂ€gt Emotionen. Gemeinsam Kapital schĂŒtzen und langfristig profitabel bleiben.â
Wer viel Geld hat, kann spekulieren.
Wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren.
Wer kein Geld hat, muss spekulieren.
Mit freundlichen GrĂŒĂen
ANDO & LetzCrypto
XRP/USDT Technische Analyse â Bullisches Fortsetzungsszenariođ XRP/USDT Technische Analyse â Bullisches Fortsetzungsszenario đ
Der XRP/USDT (2H)-Chart zeigt nach dem Ausbruch aus dem langfristigen AbwĂ€rtstrendkanal eine klare bullische Marktstruktur. Der bestĂ€tigte Change of Character (ChoCH) deutet darauf hin, dass die KĂ€ufer wieder die Kontrolle ĂŒbernommen haben.
đ Wichtige Marktbeobachtungen
â
Ausbruch aus dem fallenden Trendkanal bestÀtigt.
đ ChoCH signalisiert eine mögliche Trendwende.
đą Höhere Hochs und höhere Tiefs bestĂ€tigen den bullischen Momentumaufbau.
đ Der Order Block (OB) im Bereich 1,078â1,085 USD könnte bei einem RĂŒcksetzer als starke UnterstĂŒtzung dienen.
đŻ Das nĂ€chste Kursziel liegt im Fair Value Gap (FVG) zwischen 1,19 und 1,22 USD.
đ Bleibt der Kaufdruck bestehen, ist ein Anstieg bis zum Hauptwiderstand bei 1,289 USD möglich.
đ Handelsausblick
Bullische Tendenz: Ein RĂŒcklauf in den Order Block mit anschlieĂender bullischer BestĂ€tigung könnte eine attraktive Long-Gelegenheit bieten. Solange der Kurs oberhalb des OB bleibt, behalten die KĂ€ufer den Vorteil.
Gesamtbewertung: đą Bullisch â Trendwende bestĂ€tigt, kurzfristiger RĂŒcksetzer möglich, bevor die nĂ€chste AufwĂ€rtsbewegung startet.
ETH/USD Technische Analyse â Bullischer Ausbruch đ ETH/USD Technische Analyse â Bullischer Ausbruch đ
đą MarktĂŒberblick
ETH/USD ist nach einer lĂ€ngeren Konsolidierung bullisch aus der Range ausgebrochen. Der Ausbruch ĂŒber die Change of Character (CHoCH) bestĂ€tigt einen möglichen Trendwechsel zugunsten der KĂ€ufer.
đ Wichtige technische Punkte
â
Range-Ausbruch mit starkem bullischem Momentum.
đ CHoCH bestĂ€tigt â die Marktstruktur hat auf bullisch gewechselt.
đŠ Das nĂ€chste wichtige Ziel ist der markierte Order Block im Bereich 1.760â1.780.
đŻ Ein Ausbruch ĂŒber den Order Block könnte den Weg bis zum Widerstand bei 1.810 freimachen.
đĄïž Die CHoCH-Zone um 1.680 dient nun als wichtige UnterstĂŒtzung bei möglichen RĂŒcksetzern.
đ Trading-Ausblick
đ Bullische Tendenz
đŻ Ziel 1: 1.760â1.780 (Order Block)
đŻ Ziel 2: 1.810 (Hauptwiderstand)
â ïž Ein kurzfristiger Pullback zur CHoCH-Zone wĂ€re gesund und könnte neue Kaufchancen bieten.
đĄ Fazit
Solange ETH ĂŒber der CHoCH-UnterstĂŒtzung bleibt, bleibt der bullische Ausblick intakt. Ein Anstieg in Richtung Order Block und anschlieĂend 1.810 bleibt das bevorzugte Szenario. đ
BTCUSDT vor möglichem RĂŒcksetzerNach einer stetigen AufwĂ€rtsbewegung notiert BTCUSDT derzeit innerhalb einer starken Widerstandszone, wobei sich eine AbschwĂ€chung der Dynamik abzeichnet. Der Kurs hat einen wichtigen Angebotsbereich erreicht, in dem KĂ€ufer und VerkĂ€ufer um die Vorherrschaft ringen, was die aktuelle Situation zu einem entscheidenden Wendepunkt macht.
Solange der Kurs unter dem markierten Widerstand verharrt, könnte sich die Konsolidierung fortsetzen, bevor es zu einer bĂ€rischen Ablehnung kommt. Ein Ausbruch nach unten aus der jĂŒngsten Konsolidierungsspanne könnte einen RĂŒcksetzer in Richtung der markierten Nachfragezone auslösen, wo KĂ€ufer wieder in den Markt einsteigen könnten.
Die Ichimoku-Wolke stĂŒtzt den Kurs weiterhin von unten, was darauf hindeutet, dass der ĂŒbergeordnete Trend nach wie vor bullisch ist. Kurzfristig orientierte Trader sollten jedoch auf Ablehnungssignale (z. B. entsprechende Candlestick-Formationen) oder einen Ausbruch aus der aktuellen Spanne achten, bevor sie mit einer tiefergehenden Korrektur rechnen.
Wichtige Marken:
Widerstand: 62.850â63.150
Nachfragezone: 61.000â61.350
Wichtige UnterstĂŒtzung: 60.883
Handelsszenarien:
BĂ€risch: Ein Scheitern beim Durchbrechen des Widerstands könnte zu einem RĂŒckgang in die Nachfragezone fĂŒhren.
Bullisch: Ein deutlicher Ausbruch und Schlusskurs oberhalb des Widerstands wĂŒrden das Szenario eines RĂŒcksetzers hinfĂ€llig machen und den Weg fĂŒr weiteres AufwĂ€rtspotenzial ebnen.
Goldpreis am Montag: Widerstand im Bereich von 4200-4220Goldpreis am Montag: Widerstand im Bereich von 4200-4220
Schaut euch unsere Prognose aus dem vorherigen Artikel an: Von 4040 auf 4170! Wir haben satte 130 $ Gewinn gemacht!
Hier ist die Handelsstrategie fĂŒr Montag:
Schönes Wochenende!
Der Markt dieser Woche ist einen Blick wert.
Von 4040 auf 4196, ein Gewinn von ĂŒber 150 $ â das ist die StĂ€rke des US-Arbeitsmarktberichts, gepaart mit der durch den Warsh-Bericht ausgelösten positiven Stimmung.
Wie viele haben gezögert, als ich Long-Positionen nahe 4040 empfohlen habe?
Wie viele dachten, der Kurs wĂŒrde unter 4000 fallen?
RĂŒckblickend war der Bereich von 4020-4040 der Tiefpunkt dieser Woche.
Jetzt, da wir einen Gewinn erzielt haben, ist es Zeit, die Gewinne zu sichern und sich auf die nÀchste Woche vorzubereiten.
MarktĂŒberblick dieser Woche: Drei Faktoren beflĂŒgelten den AufwĂ€rtstrend
Erstens waren die US-Arbeitsmarktdaten ein Desaster. Die Zahl der BeschĂ€ftigten auĂerhalb der Landwirtschaft stieg im Juni lediglich um 57.000, weit unter den erwarteten 110.000. Die kombinierten Zahlen fĂŒr April und Mai wurden um 74.000 nach unten korrigiert. Dies ist der niedrigste Stand seit fast vier Monaten und wirkte sich direkt auf den Dollar und die Renditen von US-Staatsanleihen aus. Zweitens lockerte Warsh seine Haltung. Auf dem Sintra Forum rĂ€umte er ein, dass sich die jĂŒngsten Inflationsrisiken abgeschwĂ€cht hĂ€tten, und verzichtete auf eine Prognose fĂŒr die Zukunft. Der Markt interpretierte dies als âAbschwĂ€chung seiner restriktiven Haltungâ, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September von 65 % auf 53,5 % sank.
Drittens erlebten die Goldpreise eine dramatische Trendwende. Der Goldpreis erholte sich krÀftig von einem Tiefststand von 3.943 US-Dollar pro Unze und stieg innerhalb von zwei Tagen um mehr als 150 US-Dollar auf ein Hoch von 4.195,93 US-Dollar pro Unze. Dies entspricht einem Wochengewinn von rund 2,3 % und beendete eine vierwöchige Verlustserie.
Wichtige Preisniveaus:
Widerstandsniveaus: 4200 (Psychologisches Niveau) â 4220â4260 (Wichtige Widerstandszone) â 4330 (Wichtiges wöchentliches Widerstandsniveau)
UnterstĂŒtzungsniveaus: 4150â4155 (Kurzfristige UnterstĂŒtzung) â 4120â4130 (UnterstĂŒtzung durch den 4-Stunden-Durchschnitt) â 4080â4100 (Markt-Pivot-Punkt)
Kurz gesagt: Es zeichnet sich ein klarer kurzfristiger AufwĂ€rtstrend ab, doch das Preisniveau von 4200â4220 ist schwer zu durchbrechen, und ein einmaliger Ausbruch ist unwahrscheinlich.
Die positiven Daten zu den US-Arbeitsmarktdaten sind bereits vollstÀndig eingepreist; vermeiden Sie es, blindlings HöchststÀnden hinterherzujagen.
Kernlogik: Wie weit können die Kurse sowohl von Bullen als auch von BÀren steigen?
Bullische Argumentation:
Die Daten zu den US-Arbeitsmarktdaten haben die Markterwartungen hinsichtlich einer Zinserhöhung völlig ĂŒber den Haufen geworfen und die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September auf 53,5 % gesenkt. Dies hat den kurzfristigen Druck auf die Federal Reserve, die Zinsen zu erhöhen, deutlich verringert.
Wash erkannte den RĂŒckgang der Inflationsrisiken an und verfolgte eine lockerere Geldpolitik.
Der Goldpreis hat sich erholt und sich ĂŒber 4.000 US-Dollar stabilisiert, was die Bodenbildungssignale allmĂ€hlich bestĂ€tigt.
BĂ€rische Argumentation:
Die Arbeitslosenquote ist auf 4,2 % gesunken (aufgrund eines RĂŒckgangs der Erwerbsbeteiligungsquote), dies ist jedoch kein Zeichen fĂŒr eine echte Erholung des Arbeitsmarktes.
Die Erwartungen an eine Zinserhöhung haben sich lediglich abgeschwÀcht, sind aber nicht verschwunden. Sollten die nachfolgenden Wirtschaftsdaten positiv ausfallen, könnte der Markt seine Erwartungen an eine Zinserhöhung neu bewerten.
Anhaltende AbflĂŒsse aus Gold-ETFs deuten darauf hin, dass institutionelle Anleger Zweifel an der Nachhaltigkeit der Erholung haben.
Sollten die Wirtschaftsdaten des Sommers weiterhin positiv ausfallen, könnten die Goldpreise unter 4.000 US-Dollar fallen und möglicherweise die Spanne von 3.500 bis 3.600 US-Dollar testen.
Meine EinschÀtzung:
Die US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) verschafften dem Goldpreis eine Atempause, doch eine umfassende Erholung ist noch lange nicht abgeschlossen. Diese Erholung wurde eher durch Korrekturen aufgrund ĂŒberverkaufter Positionen und Short-Eindeckungen als durch eine nachhaltige Verbesserung der Fundamentaldaten getrieben. Ein starker Widerstand ist im Bereich von 4.200 bis 4.220 US-Dollar wahrscheinlich.
Handelsstrategie fĂŒr Montag (6. Juli):
Derzeit notiert der Goldpreis bei rund 4.175 US-Dollar, und Anleger mit Positionen haben die Oberhand.
Zuerst Gewinne realisieren und diese dann fĂŒr weitere Kursgewinne nutzen.
Bei der Eröffnung am Montag ist Geduld im Bereich um 4175 gefragt:
Long-Strategie: Sollte der Goldpreis auf 4150â4155 zurĂŒckfallen und sich stabilisieren, empfiehlt sich der Aufbau einer kleinen Long-Position mit einem Stop-Loss unter 4130 und einem Kursziel von 4200â4220. Eröffnet der Goldpreis direkt ĂŒber 4200, sollten Sie nicht dem Anstieg hinterherjagen, sondern eine BestĂ€tigung durch einen RĂŒcksetzer abwarten, bevor Sie in den Markt einsteigen. Platzieren Sie KaufauftrĂ€ge im Bereich von 4120â4130 (d. h. der UnterstĂŒtzungszone des 4-Stunden-Durchschnitts). BerĂŒhrt der Goldpreis diesen Bereich und stabilisiert sich dort, ist das Chance-Risiko-VerhĂ€ltnis gĂŒnstiger.
Short-Strategie: Sollte der Goldpreis nach der Eröffnung am Montag direkt auf 4200â4220 steigen und auf starken Widerstand stoĂen, empfiehlt sich der Aufbau einer kleinen Short-Position mit einem Stop-Loss ĂŒber 4250 und einem Kursziel von 4150â4160.
Risikohinweis: Sollte der Goldpreis unerwartet unter 4130 fallen, sollten Long-Positionen vorĂŒbergehend geschlossen und eine abwartende Haltung eingenommen werden, um eine Wiedereinstiegsmöglichkeit im Bereich von 4080â4100 abzuwarten.
NĂ€chste Woche stehen keine besonders wichtigen Wirtschaftsdaten an; technische Faktoren werden den Markt dominieren. Am Montag liegt der Fokus auf dem Kampf zwischen 4200 und 4220.
Der Anstieg des Goldpreises von 4040 auf 4175 hat einen Gewinn von ĂŒber 130 US-Dollar eingebracht. Ich möchte jedoch alle daran erinnern, dass diese Erholung auf mehreren gĂŒnstigen Faktoren beruht: unerwartet schwachen US-Arbeitsmarktdaten, gĂŒnstigen Marktbedingungen (Washingtons Lockerung der Geldpolitik) und ĂŒberverkauften technischen Indikatoren. Die kombinierte Wirkung dieser drei Faktoren ist nun sichtbar, und nĂ€chste Woche wird ein neuer Katalysator benötigt, um die starke AufwĂ€rtsdynamik aufrechtzuerhalten.
Das Verfolgen der Rallye nahe 4200 birgt ein höheres Risiko.
EURUSD Nur noch ein BestĂ€tigungsschlag ĂŒbrigDer EUR behĂ€lt weiterhin seinen Vorteil, nachdem der USD aufgrund der Erwartung, dass die Fed in den kommenden Monaten mehr Spielraum fĂŒr Zinssenkungen haben wird, schwĂ€cher wurde, wĂ€hrend die Inflationsdaten der Eurozone stabil genug sind, um die Erwartung aufrechtzuerhalten, dass die EZB keine ĂŒberstĂŒrzten drastischen Lockerungen vornehmen wird. Dieser Kontext bildet weiterhin die Grundlage fĂŒr den AufwĂ€rtstrend von EURUSD.
Im ersten Halbjahr ist zu beobachten, dass der Preis die Akkumulationszone verlassen hat und sich innerhalb eines deutlich steigenden Kanals bewegt. Anstatt sofort auszubrechen, zeigt die aktuelle Struktur, dass der Markt eher zurĂŒckkehren und die UnterstĂŒtzungszone 1,1420â1,1430 testen wird, bevor er neuen Kaufdruck erzeugt. Dies ist auch ein Gebiet, das vor seiner Eroberung viele Male eine Rolle im Widerstand gespielt hat.
Wenn diese UnterstĂŒtzung weiterhin verteidigt wird, liegt das nĂ€chste Ziel bei 1,1490â1,1500, was der Oberkante des Preiskanals entspricht.
Der bullishe Ausblick fĂŒr Gold bleibt intakt!
Gold erholte sich diese Woche um 2,2 % von seinen TiefststĂ€nden und beendete damit eine vierwöchige Verlustserie. Hauptauslöser war der US-Arbeitsmarktbericht fĂŒr Juni (auĂerhalb der Landwirtschaft), der einen Zuwachs von nur 57.000 Stellen auswies â weit unter den Erwartungen. Dies lieĂ die Marktwetten auf eine Zinserhöhung der Federal Reserve im September auf 53,5 % einbrechen. Damit sich die Erholung des Goldpreises fortsetzen kann, mĂŒssen drei Bedingungen gleichzeitig erfĂŒllt sein: ein RĂŒckgang der Realrenditen, eine Stabilisierung der ETF-Nachfrage und eine AbschwĂ€chung der restriktiven Haltung der Fed. Ob sich dieser AufwĂ€rtstrend fortsetzt, hĂ€ngt von mehreren SchlĂŒsselfaktoren ab; laut dem CME FedWatch Tool ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinsen im September um mindestens 25 Basispunkte anhebt, von zuvor rund 65 % auf 53,5 % gesunken. Es wird erwartet, dass die Fed die Zinsen im Juli unverĂ€ndert lĂ€sst.
Die schwachen Arbeitsmarktdaten vom Juni verĂ€ndern die Grundlage fĂŒr die geldpolitische Haltung der Fed maĂgeblich. Der BeschĂ€ftigungsbericht schwĂ€chte die Argumente fĂŒr Zinserhöhungen erheblich ab; frĂŒhere GrĂŒnde fĂŒr eine restriktive Haltung â wie steigende Ălpreise, beschleunigtes Lohnwachstum und eine Kerninflationsrate (Core PCE), die ĂŒber den Zielwerten lag â haben an Bedeutung verloren. Die âBegrĂŒndung fĂŒr Zinserhöhungen ist entfallenâ, was zu der Prognose fĂŒhrt, dass die Fed im Oktober wieder Zinssenkungen vornehmen wird, da die Arbeitslosenquote in den kommenden Monaten steigen dĂŒrfte. Sollte dieses Szenario eintreten, wĂŒrde die Zielspanne fĂŒr den Leitzins im Oktober von derzeit 3,5 %â3,75 % auf 3,25 %â3,5 % gesenkt, gefolgt von einer weiteren Senkung auf 3,0 %â3,25 % vor Jahresende. JOLTS-Daten deuten darauf hin, dass die Zahl der offenen Stellen zwar robust bleibt, die Einstellungsrate jedoch weiterhin schwĂ€chelt, was den Trend der nachlassenden BeschĂ€ftigungszahlen bestĂ€tigt. Aus charttechnischer Sicht werde ich die Gruppe umgehend informieren, falls sich der Ausblick fĂŒr Inhaber von Long-Positionen (insbesondere solche, die auf niedrigerem Niveau mittel- bis langfristig eingegangen wurden) Ă€ndert. Kurzfristig bleibt die Strategie, auf steigende Kurse zu setzen (Long-Positionen) und dem Trend zu folgen; im Tageschart hat sich der Goldpreis erfolgreich ĂŒber den gleitenden Durchschnitten der letzten 5 und 10 Tage etabliert. Der kurzfristige Erholungstrend hĂ€lt an, und eine bullische Struktur hat sich fest etabliert. Ein Ausbruch ĂŒber die Marke von 4200 in der kommenden Woche könnte einen stufenweisen AufwĂ€rtstrend fortsetzen und einen Test des Widerstands am oberen Bollinger-Band ermöglichen, wobei der Zielbereich bei 4350â4380 liegt. Selbst wenn sich der Stunden-Trend abschwĂ€chen und die starke AufwĂ€rtsdynamik nachlassen sollte, wĂŒrde der Kurs wahrscheinlich lediglich in eine Phase der Konsolidierung mit breiter Schwankungsbreite ĂŒbergehen; das Gesamtbild ist durch WiderstĂ€nde nach oben und UnterstĂŒtzungen nach unten geprĂ€gt. Im 4-Stunden-Chart gilt es, den Bereich 4145â4140 als unmittelbare UnterstĂŒtzung zu beobachten, wĂ€hrend die SchlĂŒsselunterstĂŒtzung bei 4100â4080 und der entscheidende Widerstand bei 4200â4220 liegen. Kurzfristig ĂŒberwiegt die bullische Stimmung deutlich gegenĂŒber bĂ€rischen Spekulationen; daher bleibt âBuying the Dipsâ (Kaufen bei RĂŒcksetzern) die bevorzugte Strategie, selbst wenn der Kurs spĂ€ter in eine Konsolidierungsphase eintreten sollte. Sofern keine neuen bĂ€rischen Nachrichten oder wichtigen Daten auftreten, die Erwartungen an Zinserhöhungen anheizen, bleibt die kurzfristige KaufunterstĂŒtzung sehr stark. Insgesamt sieht der Plan fĂŒr die kommende Woche vor, bei RĂŒcksetzern oberhalb der Zone 4080â4100 nach Long-Einstiegen zu suchen, anstatt zu versuchen, das Markthoch zu erraten. Sollte die AufwĂ€rtsdynamik zu stark sein, um einen geeigneten Einstiegspunkt bei einem RĂŒcksetzer zu finden, könnten kurzfristige âScalp-Shortsâ mit engen Stop-Loss-Marken in ErwĂ€gung gezogen werden; es besteht jedoch keine Notwendigkeit, der Rallye aggressiv hinterherzulaufen. Konkrete Handelsempfehlungen werden wĂ€hrend der Handelssitzung in Echtzeit bereitgestellt.
DAX WochenrĂŒckblick KW27-Die wichtigsten Erkenntnisse! Makroökonomie & Geopolitik
Die vergangene Handelswoche stand vollstĂ€ndig unter dem Einfluss eines deutlichen Stimmungswechsels an den globalen FinanzmĂ€rkten. Nachdem die MĂ€rkte in den Vorwochen noch von geopolitischen Unsicherheiten, steigenden Renditen und einer zunehmenden Skepsis gegenĂŒber dem Technologiesektor belastet wurden, sorgten in dieser Woche vor allem die US-Arbeitsmarktdaten fĂŒr eine deutliche Neubewertung der geldpolitischen Erwartungen.
Insbesondere zum Wochenschluss entwickelte sich ein klares Risk-On-Umfeld. Aktien konnten weltweit zulegen, der Goldpreis profitierte von fallenden Zinserwartungen, der US-Dollar gab einen Teil seiner jĂŒngsten Gewinne wieder ab und die VolatilitĂ€t fiel auf den niedrigsten Stand seit mehreren Wochen zurĂŒck. Gleichzeitig blieb eine weitere Eskalation im Nahen Osten aus, wodurch der Ălmarkt ebenfalls deutlich an RisikoaufschlĂ€gen verlor.
US-Arbeitsmarkt verÀndert den Marktausblick
Das wichtigste Ereignis der Woche waren ohne Zweifel die US-Arbeitsmarktdaten.
WÀhrend die Inflation in den vergangenen Monaten das dominierende Thema war, richtet sich der Fokus der Federal Reserve zunehmend auf den Zustand des Arbeitsmarktes. Genau hier lieferte der aktuelle Bericht erste Anzeichen einer AbschwÀchung.
Die neu geschaffenen Stellen fielen schwÀcher aus als in den Vormonaten, gleichzeitig wurden die BeschÀftigungszahlen der vergangenen Monate nach unten revidiert. Obwohl der Arbeitsmarkt weiterhin robust bleibt, erkennen die MÀrkte inzwischen erste Bremsspuren.
FĂŒr Investoren ist dies von enormer Bedeutung.
Ein etwas schwÀcherer Arbeitsmarkt reduziert den Lohndruck und damit langfristig auch den Inflationsdruck. Gleichzeitig sinkt der Druck auf die Federal Reserve, ihre Geldpolitik weiter zu verschÀrfen.
Entsprechend wurden unmittelbar nach Veröffentlichung der Daten die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen deutlich zurĂŒckgenommen.
WÀhrend noch vor wenigen Tagen vereinzelt eine Zinserhöhung bereits im September diskutiert wurde, verschieben die TerminmÀrkte diese Wahrscheinlichkeit inzwischen deutlich weiter nach hinten. Aktuell preisen die Marktteilnehmer vielmehr ein lÀngeres Stillhalten der Fed ein.
Diese VerĂ€nderung war letztendlich der entscheidende Auslöser fĂŒr die starke Erholung an den AktienmĂ€rkten.
Federal Reserve
An der grundsÀtzlichen Haltung der Federal Reserve hat sich allerdings wenig verÀndert.
Die Inflation liegt weiterhin oberhalb des Zielwertes von zwei Prozent und mehrere Fed-Mitglieder betonten zuletzt erneut ihre datenabhÀngige Vorgehensweise.
Dennoch zeigte die Reaktion der FinanzmĂ€rkte sehr deutlich, dass bereits kleine VerĂ€nderungen im Arbeitsmarkt aktuell ausreichen, um die Zinserwartungen spĂŒrbar zu verschieben.
Genau diese Entwicklung erklĂ€rt den deutlichen RĂŒckgang des US-Dollars sowie die starke Nachfrage nach Risikoanlagen.
Eurozone
Auch aus Europa kamen ĂŒberwiegend konstruktive Signale.
Die CPI Daten in Europa nahmen weiterhin ab und lagen mit 2.8% sogar unter den Erwartungen von 3%.
Durch fallende Inflation, ist die EZB zukĂŒnftig nicht gezwungen Zinserhöhungen vorzunehmen. Diese Signale sind erstmal positiv fĂŒr europĂ€ische Risk Assets.
Die endgĂŒltigen Einkaufsmanagerindizes fĂŒr den Dienstleistungssektor lagen leicht ĂŒber den Erwartungen.
Besonders der Eurozonen Composite PMI konnte mit einem Wert von 50 Punkten erstmals wieder knapp in den expansiven Bereich zurĂŒckkehren.
Deutschland zeigte ebenfalls eine leichte Verbesserung gegenĂŒber den SchĂ€tzungen.
Von Seiten der EuropĂ€ischen Zentralbank gab es hingegen keine neuen Ăberraschungen.
Mehrere EZB-Mitglieder betonten eine ausgewogene Risikolage und signalisierten keine unmittelbar bevorstehenden geldpolitischen Ănderungen.
Damit bleibt das Bild in Europa kurzfristig trotzdem unverÀndert.
Die Wirtschaft wÀchst weiterhin langsam, zeigt aktuell jedoch erste Stabilisierungstendenzen.
Warum liefen europÀische Aktien so stark?
Viele Marktteilnehmer stellten sich in dieser Woche genau diese Frage.
Der DAX entwickelte sich deutlich stÀrker als zahlreiche internationale Indizes und markierte erstmals seit Januar wieder neue Allzeithochs.
DafĂŒr gibt es mehrere GrĂŒnde.
Erstens sorgten die schwĂ€cheren US-Arbeitsmarktdaten weltweit fĂŒr sinkende Zinserwartungen.
Fallende Zinserwartungen fĂŒhren in der Regel zu sinkenden Diskontierungszinsen und damit zu höheren Bewertungen an den AktienmĂ€rkten.
Dazu ist die Inflation in Europa ebenfalls gefallen und verstÀrkt dieses Bild damit umso mehr.
Zweitens gingen die Renditen nach Veröffentlichung der Daten leicht zurĂŒck, wodurch insbesondere europĂ€ische Standardwerte zusĂ€tzliche UnterstĂŒtzung erhielten.
Drittens ĂŒberraschten die europĂ€ischen Einkaufsmanagerindizes leicht positiv.
Und viertens blieb die befĂŒrchtete Eskalation im Nahen Osten erneut aus.
Gerade europÀische Industrieunternehmen reagieren besonders sensibel auf steigende Energiepreise.
Da Brent und WTI in dieser Woche jedoch deutlich nachgaben, nahm auch dieser Belastungsfaktor weiter ab.
In Summe entstand dadurch ein nahezu ideales Umfeld fĂŒr europĂ€ische Aktien.
Geopolitik
Auch geopolitisch blieb die Lage deutlich ruhiger als noch vor wenigen Wochen.
Der Markt beobachtet weiterhin aufmerksam die Entwicklungen zwischen Israel und dem Iran sowie die Situation rund um die StraĂe von Hormus.
Die tatsÀchlichen Schifffahrtsdaten zeigen jedoch ein deutlich entspannteres Bild als viele Schlagzeilen vermuten lassen.
Nach aktuellen Transitdaten passierten am Freitag insgesamt 39 Schiffe die StraĂe von Hormus.
Davon befanden sich 17 Schiffe auf dem Weg in den Persischen Golf und 22 Schiffe verlieĂen die Region.
Besonders wichtig:
Es gab keinerlei Hinweise auf eine tatsĂ€chliche Blockade oder nennenswerte EinschrĂ€nkungen des Ălverkehrs.
Auch die Verladungen an Irans wichtigstem Exportterminal auf Kharg Island laufen weiterhin nahezu unverÀndert.
Zwar werden weiterhin sogenannte Dark-Fleet-Tanker, AIS-Manipulationen sowie verschiedene Umgehungsstrategien westlicher Sanktionen beobachtet, diese Entwicklungen stellen mittlerweile jedoch eher den Normalzustand als eine neue Eskalation dar.
FĂŒr den Ălmarkt bedeutet dies vor allem eines:
Das globale Angebot bleibt aktuell weitgehend stabil.
Damit entfĂ€llt einer der wichtigsten GrĂŒnde fĂŒr einen nachhaltigen Ălpreisanstieg.
China und Taiwan
Auch in Asien blieb die Lage vergleichsweise ruhig.
China kĂŒndigte Anpassungen bei den SteuervergĂŒnstigungen fĂŒr Elektrofahrzeuge an und setzte seine KĂŒstenwachenpatrouillen nahe Taiwan fort.
Diese Entwicklungen sorgten jedoch kaum fĂŒr gröĂere Marktbewegungen.
KI bleibt langfristig das dominierende Thema
Abseits der Makrodaten rĂŒckte erneut der KI-Sektor in den Fokus.
Besondere Aufmerksamkeit erhielt die Meldung, dass Meta eine mögliche Produktion eigener KI-Chips bei Samsung prĂŒfen soll.
Auch wenn bisher keine endgĂŒltige Entscheidung bekannt wurde, unterstreicht diese Nachricht erneut den anhaltenden Investitionszyklus rund um kĂŒnstliche Intelligenz.
Der Markt geht weiterhin davon aus, dass die Ausgaben groĂer Technologiekonzerne fĂŒr Rechenzentren, Halbleiter und KI-Infrastruktur in den kommenden Quartalen auf hohem Niveau bleiben werden.
Diese Entwicklung dĂŒrfte insbesondere den Halbleitersektor auch langfristig unterstĂŒtzen und ist fĂŒr die kommenden Earnings fĂŒr Q2 umso wichtiger.
Zwischenfazit
Die Kombination aus einem leicht abkĂŒhlenden US-Arbeitsmarkt, stabileren Inflations- und Konjunkturdaten in Europa, einer weiterhin ruhigen Lage am Ălmarkt sowie einer nachlassenden Zinssorgen fĂŒhrte letztendlich zu einem klaren Risk-On-Umfeld.
AktienmĂ€rkte weltweit konnten deutlich zulegen, Gold profitierte von sinkenden Zinserwartungen, wĂ€hrend der US-Dollar einen Teil seiner jĂŒngsten StĂ€rke wieder abgab.
FĂŒr die kommende Handelswoche wird nun entscheidend sein, ob sich diese Entwicklung fortsetzt oder neue Inflationsdaten beziehungsweise Aussagen der Notenbanken erneut fĂŒr Gegenwind sorgen.
MĂ€rkte & Korrelationen im Ăberblick
US Oil
Am Ălmarkt setzte sich die AbwĂ€rtsbewegung in dieser Woche weiter fort. WTI verlor auf Wochenbasis rund 2,7 % und schloss bei 68,4 US-Dollar. Damit notiert der Ălpreis direkt wieder unter dem Quartalstief sowie unter dem Monatstief vom Juni. Charttechnisch bleibt das Bild damit zunĂ€chst klar bearish.
Aus fundamentaler Sicht passt diese Entwicklung ebenfalls zum Gesamtbild der Woche. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben sich zwar keineswegs vollstĂ€ndig aufgelöst, der Markt preist aktuell jedoch eine deutlich geringere Eskalationswahrscheinlichkeit ein. Gleichzeitig bleibt die StraĂe von Hormus geöffnet und auch die iranischen Ălexporte laufen nahezu unverĂ€ndert weiter. Dadurch verschwindet ein GroĂteil der zuvor eingepreisten geopolitischen RisikoprĂ€mie.
Nichtsdestotrotz bleibe ich bei meiner EinschĂ€tzung der vergangenen Wochen. Sollte sich die Situation zwischen Iran, Israel oder den USA erneut verschĂ€rfen, besitzt der Ălmarkt enormes Potenzial fĂŒr einen schnellen Short Squeeze. Die aktuelle Positionierung vieler Marktteilnehmer wirkt mittlerweile sehr einseitig.
Charttechnisch bleiben fĂŒr mich insbesondere drei Preisbereiche entscheidend. ZunĂ€chst das ehemalige Monatstief vom MĂ€rz bei rund 69,20 US-Dollar, anschlieĂend der Bereich um 68,60 US-Dollar als Monatstief vom Juni sowie darĂŒber die wichtige Widerstandszone um 72 US-Dollar, an welcher sowohl der Jahreseröffnungs- als auch der Jahresschlusskurs der vergangenen Jahre verlĂ€uft.
Solange Ăl unterhalb dieser Marken notiert, bleibt der kurzfristige Trend klar abwĂ€rtsgerichtet.
US-Staatsanleihen
Die US-Staatsanleihen entwickelten sich in dieser Woche erneut leicht positiv.
Die Renditen stiegen ĂŒber nahezu alle Laufzeiten hinweg moderat an.
⹠3-jÀhrige Staatsanleihen: +1,70 %
⹠5-jÀhrige Staatsanleihen: +2,46 %
⹠10-jÀhrige Staatsanleihen: +2,75 %
⹠30-jÀhrige Staatsanleihen: +2,53 %
Damit notieren die Renditen weiterhin auf einem historisch hohen Niveau.
Dies zeigt sehr deutlich, dass der Markt trotz der schwĂ€cheren Arbeitsmarktdaten noch immer von einer vergleichsweise restriktiven Geldpolitik ausgeht. Zwar wurden nach den NFP-Daten die Erwartungen weiterer Zinserhöhungen etwas zurĂŒckgenommen, dennoch bleibt das Zinsniveau insgesamt hoch.
Besonders interessant war die Marktreaktion unmittelbar nach Veröffentlichung der NFP-Daten. Kurzfristig fielen die Renditen deutlich, bevor sich der Anleihemarkt im weiteren Verlauf der Sitzung wieder stabilisierte. Insgesamt ergibt sich dadurch weiterhin das Bild einer vorsichtigen, aber keineswegs panischen Neubewertung der Zinserwartungen.
FĂŒr die kommenden Wochen bleibt der Anleihemarkt einer der wichtigsten Indikatoren ĂŒberhaupt. Sollten die Renditen nachhaltig zurĂŒckkommen, dĂŒrfte dies insbesondere Wachstumswerte und den Technologiesektor weiter unterstĂŒtzen.
US-Dollar (DXY)
Der US-Dollar zeigte nach mehreren starken Wochen erstmals wieder deutliche SchwÀche.
Auf Wochenbasis verlor der Dollar-Index rund 0,5 % und schloss bei 100,887 Punkten.
Besonders wichtig war dabei der technische Verlauf. Der Versuch, die Marke von 101,50 Punkten nachhaltig zu ĂŒberwinden, scheiterte erneut. Im Anschluss fiel der DXY sogar wieder unter die psychologisch wichtige 101-Punkte-Marke zurĂŒck.
Genau dieses Szenario hatte ich bereits im Laufe der Woche mehrfach angesprochen.
Nun entscheidet sich, ob der Bereich zwischen 100,50 und 100,65 Punkten als UnterstĂŒtzung dient oder ob der Dollar erneut vollstĂ€ndig in seine ĂŒbergeordnete Jahresrange zurĂŒckfĂ€llt.
Fundamental passt diese Entwicklung hervorragend zur Marktreaktion auf die NFP-Daten. SchwÀchere BeschÀftigungszahlen erhöhen die Hoffnung auf eine weniger restriktive Federal Reserve. Dadurch verlieren Zinserhöhungen an Wahrscheinlichkeit, was den US-Dollar unmittelbar belastet.
Sollte sich dieses Bild in den kommenden Wochen durch weitere schwÀchere Konjunkturdaten bestÀtigen, könnte der Dollar seine Korrektur zunÀchst fortsetzen.
Gelingt dagegen erneut der Sprung ĂŒber 101 Punkte, dĂŒrfte der Fokus wieder auf dem Bereich um 102 Punkte liegen.
VolatilitÀtsindex (VIX)
Auch der VolatilitÀtsindex bestÀtigte in dieser Woche das insgesamt konstruktive Marktumfeld.
Der VIX verlor auf Wochenbasis rund 13 % und schloss bei lediglich 16,15 Punkten.
Damit bleibt die implizite VolatilitÀt weiterhin deutlich unter der wichtigen Marke von 20 Punkten.
Historisch spricht ein derart niedriger VIX fĂŒr eine hohe Risikobereitschaft institutioneller Anleger und bestĂ€tigt aktuell das bestehende Risk-On-Umfeld.
NatĂŒrlich bedeutet ein niedriger VIX niemals, dass keine Korrektur eintreten kann. Dennoch zeigt er aktuell sehr deutlich, dass die Marktteilnehmer kurzfristig keine auĂergewöhnlichen Risiken einpreisen.
In Kombination mit den schwĂ€cheren NFP-Daten, dem nachgebenden US-Dollar sowie den weiterhin stabilen Ălpreisen ergibt sich damit ein insgesamt konstruktives Umfeld fĂŒr Risikoanlagen.
Zwischenfazit
Betrachtet man Ăl, Staatsanleihen, Dollar und VolatilitĂ€t gemeinsam, ergibt sich aktuell ein sehr interessantes Gesamtbild.
Der Ălpreis bleibt trotz geopolitischer Risiken niedrig, der Dollar verliert nach den Arbeitsmarktdaten an StĂ€rke, der VIX signalisiert weiterhin eine hohe Risikobereitschaft und die Renditen bewegen sich zwar auf erhöhtem Niveau, konnten ihre jĂŒngste Dynamik jedoch nicht weiter beschleunigen.
Genau diese Kombination erklĂ€rt, weshalb sich AktienmĂ€rkte weltweit in dieser Woche so stark entwickeln konnten. Insbesondere europĂ€ische Indizes wie der DAX profitierten von diesem Umfeld ĂŒberdurchschnittlich stark.
Risk Assets im Ăberblick
Nvidia
Der KI-Sektor blieb auch in dieser Woche einer der spannendsten Bereiche am Aktienmarkt. Nvidia konnte die Handelswoche zwar mit einem leichten Plus von rund 1,15 % beenden, das kurzfristige charttechnische Bild bleibt jedoch weiterhin angeschlagen.
Seit dem Allzeithoch hat die Aktie mittlerweile rund 17,5 % korrigiert und schafft es bislang nicht, die psychologisch wichtige Marke bei 200 US-Dollar nachhaltig zurĂŒckzuerobern. Genau diese Zone bleibt kurzfristig der entscheidende Widerstand.
Auf der Unterseite richtet sich mein Fokus weiterhin auf den Bereich um 190 US-Dollar. Sollte diese UnterstĂŒtzung nicht halten, öffnet sich aus meiner Sicht der Weg in Richtung 186 US-Dollar und im weiteren Verlauf sogar bis in den Bereich um 180 US-Dollar.
Nichtsdestotrotz sollte man den langfristigen Trend nicht aus den Augen verlieren. Ăbergeordnet befindet sich Nvidia weiterhin klar in einem intakten AufwĂ€rtstrend. Die strukturellen Wachstumstreiber rund um kĂŒnstliche Intelligenz, Rechenzentren und Halbleiter bleiben vollstĂ€ndig erhalten. Kurzfristig sehen wir aktuell lediglich eine gesunde Konsolidierung innerhalb dieses langfristigen Trends.
Erst ein nachhaltiger Ausbruch ĂŒber 200 US-Dollar wĂŒrde das technische Bild wieder deutlich aufhellen und Raum fĂŒr eine Bewegung in Richtung der bisherigen Hochs schaffen.
Bitcoin
Bitcoin zeigte in dieser Woche erstmals seit lÀngerer Zeit wieder deutliche relative StÀrke.
Nachdem zu Wochenbeginn nochmals TiefststĂ€nde um 57.850 US-Dollar getestet wurden, gelang den KĂ€ufern eine schnelle Stabilisierung. Bereits zur Wochenmitte konnte sich Bitcoin wieder oberhalb von 60.000 US-Dollar etablieren und durchbrach anschlieĂend sogar die wichtige Marke bei 61.000 US-Dollar.
Damit wurden inzwischen drei aufeinanderfolgende bullische Tageskerzen ausgebildet.
Auf Wochenbasis notiert Bitcoin aktuell rund 5 % im Plus.
Trotz dieser kurzfristigen Erholung bleibt mein ĂŒbergeordnetes Bild jedoch unverĂ€ndert vorsichtig. Die langfristige Marktstruktur ist erst dann wieder klar bullisch, wenn die nĂ€chsten relevanten WiderstĂ€nde zurĂŒckerobert werden.
Hier stehen insbesondere folgende Marken im Fokus:
âą 65.000 US-Dollar (Monatstief MĂ€rz)
âą 65.700 US-Dollar (Monatstief April)
âą 67.000 US-Dollar als nĂ€chster gröĂerer Widerstandsbereich.
Erst oberhalb dieser Preiszonen wĂŒrde sich das langfristige Chartbild wieder deutlich verbessern.
Bis dahin werte ich die aktuelle Bewegung weiterhin als technische Erholung innerhalb einer ĂŒbergeordneten Konsolidierung.
S&P 500
Der S&P 500 konnte die Handelswoche trotz zwischenzeitlicher Schwankungen mit einem Wochenplus von rund 1,8 % abschlieĂen.
Besonders positiv ist dabei, dass sich der Index oberhalb der wichtigen UnterstĂŒtzung um 7.500 Punkte stabilisieren konnte.
Die schwĂ€cheren US-Arbeitsmarktdaten sorgten dafĂŒr, dass sich die Zinserwartungen leicht entspannten und dadurch erneut Kapital in den breiten Aktienmarkt floss.
Das ĂŒbergeordnete Bild bleibt damit weiterhin konstruktiv.
Die nÀchsten entscheidenden Ziele bleiben aus meiner Sicht die bisherigen Allzeithochs im Bereich um 7.600-7.700 Punkte.
Solange der Bereich um 7.400 Punkte verteidigt wird, bleibt der mittelfristige AufwÀrtstrend vollstÀndig intakt.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigte sich in dieser Woche etwas schwÀcher als der Dow Jones oder der DAX, konnte die Woche jedoch ebenfalls mit einem Plus von rund 1,4 % beenden.
Technisch bleibt das Bild nahezu unverÀndert.
Die Marke bei 30.000 Punkten stellt weiterhin den entscheidenden Widerstand dar.
Auf der Unterseite bleibt insbesondere der Bereich um 29.500 Punkte kurzfristig wichtig, wĂ€hrend das ĂŒbergeordnete Strukturtief bei rund 28.800 Punkten weiterhin als entscheidende UnterstĂŒtzung dient.
Sollte der Nasdaq die Zone zwischen 30.600 und 30.700 Punkten nachhaltig ĂŒberwinden, wĂŒrde sich das Chartbild deutlich verbessern und neue Allzeithochs rĂŒcken wieder in den Fokus.
Bis dahin bleibt der Technologiesektor kurzfristig etwas anfĂ€lliger als die ĂŒbrigen US-Indizes.
US30 (Dow Jones)
Der Dow Jones gehörte auch in dieser Woche erneut zu den stĂ€rksten groĂen Indizes weltweit.
Mit einem Wochenplus von rund 1,9 % wurden neue Allzeithochs erreicht und zeitweise sogar die Marke von 53.150 Punkten ĂŒberschritten.
Besonders bemerkenswert war dabei die enorme relative StĂ€rke gegenĂŒber dem Nasdaq.
WÀhrend Technologiewerte weiterhin unter Gewinnmitnahmen litten, floss Kapital verstÀrkt in klassische Industrie- und Standardwerte.
Der Wochenschlusskurs bei rund 52.923 Punkten bestÀtigt den weiterhin intakten AufwÀrtstrend.
Solange keine deutliche SchwĂ€che unterhalb der jĂŒngsten Ausbruchszone auftritt, bleibt der Dow Jones fĂŒr mich einer der stĂ€rksten internationalen Leitindizes.
DAX â Charttechnischer WochenrĂŒckblick
Der DAX war ohne Zweifel der stĂ€rkste groĂe Aktienindex dieser Handelswoche.
Mit einem Wochenplus von rund 4,8 % gelang dem deutschen Leitindex der Ausbruch auf ein neues Allzeithoch â erstmals seit dem 13. Januar 2026.
Besonders beeindruckend war dabei die Dynamik des Anstiegs.
Innerhalb kurzer Zeit wurden nahezu sĂ€mtliche relevanten WiderstĂ€nde ĂŒberwunden.
Sowohl die Jahreshochs als auch die Quartalshochs sowie sĂ€mtliche bisherigen Allzeithochs wurden mit auĂergewöhnlich starkem Momentum nach oben durchbrochen.
Der Wochenschlusskurs bei rund 25.814 Punkten markiert gleichzeitig den höchsten Wochenschluss der DAX-Geschichte.
Fundamental wurde diese Bewegung gleich von mehreren Faktoren unterstĂŒtzt.
Zum einen sorgten die schwĂ€cheren US-Arbeitsmarktdaten fĂŒr sinkende Zinserwartungen. Zum anderen entwickelten sich die europĂ€ischen Inflationsdaten besser als erwartet und die Konjunkturdaten fielen ebenfalls leicht besser als erwartet aus. Hinzu kamen die Entspannung am Ălmarkt sowie das Ausbleiben weiterer geopolitischer Eskalationen.
Diese Kombination schuf ein nahezu ideales Umfeld fĂŒr europĂ€ische Aktien.
Trotz des ausgesprochen bullischen Gesamtbildes sollte jedoch nicht vergessen werden, dass der DAX historisch betrachtet nach neuen Allzeithochs hÀufig zunÀchst deutliche Gewinnmitnahmen gesehen hat.
Das bedeutet keineswegs, dass sich dieses Szenario zwangslÀufig wiederholen muss.
Dennoch werde ich in den kommenden Handelstagen genau beobachten, ob der Bereich um die ehemaligen Allzeithochs erfolgreich als neue UnterstĂŒtzung bestĂ€tigt werden kann.
Gelingt dieser Retest, wĂŒrde dies den Ausbruch zusĂ€tzlich bestĂ€tigen und den Weg fĂŒr eine Fortsetzung des AufwĂ€rtstrends ebnen.
Aktuell spricht das auĂergewöhnlich starke Momentum jedoch klar fĂŒr die KĂ€uferseite.
Fazit der Woche
KW27 markierte einen wichtigen Wendepunkt fĂŒr die FinanzmĂ€rkte.
Die Kombination aus einem sich leicht abschwĂ€chenden US-Arbeitsmarkt, stabilen Inflationsdaten, einer Entspannung im Nahen Osten und sinkenden Zinserwartungen fĂŒhrte zu einer deutlichen Verbesserung der Marktstimmung.
Besonders europĂ€ische Aktien profitierten von diesem Umfeld ĂŒberdurchschnittlich stark. Der DAX erreichte neue Allzeithochs, der Dow Jones setzte seinen AufwĂ€rtstrend fort und auch der S&P 500 bleibt konstruktiv.
FĂŒr die kommenden Wochen richtet sich der Fokus nun zunehmend auf die anstehende Q2-Earnings-Season. Vor allem die Ergebnisse der groĂen Technologieunternehmen dĂŒrften darĂŒber entscheiden, ob die aktuelle Risk-On-Phase weiter Bestand hat oder ob es nach den starken Kursanstiegen zunĂ€chst zu einer gröĂeren Konsolidierung kommt.
Insgesamt ĂŒberwiegt aus meiner Sicht nach wie vor das bullische Gesamtbild. Dennoch gilt es nach den dynamischen Anstiegen insbesondere im DAX aufmerksam zu bleiben. RĂŒcksetzer und Gewinnmitnahmen wĂ€ren nach einer derart starken Woche keineswegs ungewöhnlich, wĂŒrden den ĂŒbergeordneten AufwĂ€rtstrend aktuell jedoch noch nicht infrage stellen.
Keine Anlageberatung â ausschlieĂlich meine persönliche MarkteinschĂ€tzung.
WĂŒnsch euch ein schönes Wochenende!
Bitcoin RateChartHallo Leute!
Willkommen zu einer weiteren Runde âRate den Chartâ.
Wie ist eure aktuelle Stimmung? Wo seht ihr Bitcoin zum Jahreswechsel?
Eure Meinung zÀhlt!
Wissenschaftliche Genauigkeit: ungefÀhr 100 %.
Zwischen 74 % und 89 % aller abgegebenen Prognosen könnten vollstĂ€ndig falsch sein. Sie sollten ĂŒberlegen, ob Sie verstehen, wie Prognosen funktionieren und ob Sie es sich leisten können, zum Jahreswechsel noch einmal an diesen Beitrag erinnert zu werden.
Studie:
DXY - USDollar - Die Sixtinische Kapelle der FinanzweltIch habe den DXYđą aufgeschnitten wie einen fetten Biologie-Froschđž in der 8. Klasse und ihm alle Geheimnisse rausgequetscht!
Wir springen direkt in die Zeitmaschine und ballern durch die verrĂŒckteste Finanz-Achterbahn der Geschichte â den US-Dollar, diese Sixtinische Kapelle der Finanzwelt.
Es wartet eine Blockbuster-Trilogie auf dich â wild & wahnsinnig!
Zeilen aus Jalapeñosđ¶ïž fĂŒr deine Augen, oder du starrst einfach nur auf den Chart wie 'n gelangweilter Hamster. (Wie laaaangweilig!)
FĂŒr diese Zeitreise und den ultimativen Geschichtsunterricht: Hol dir 'n groĂes GetrĂ€nk! đș
FĂŒr mich war das eine epische Deep-Dive-Reise durch die Google-Archive. Ich habe die nackten Zahlen und historischen Fakten fĂŒr dich in lebendige Bilder verwandelt und die trockene Finanzwelt in eine verstĂ€ndliche Metaphern-Story verpackt.
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Der Inhalt:
Teil 1: Die wilden 70er bis Mitte der 90er Jahre
"WTF happened in 1971" - "Volcker-Shock" - "Das Plaza-Abkommen" - "Bond Massacre"
Teil 2: Tech-Blasen & Die totale Kernschmelze Mitte 90er bis 2009
"Dotcom-Blase" - "9/11 TerroranschlÀge" - "Lehman-Brothers-Pleite" / "Finanzkrise"
Teil 3: Druckerpressen, Viren, Zölle & Geopolitisches Chaos (2015 bis heute)
"0% Zinspolitik" - "Corona" - "Ukraine" - "Trumps Zollspiele" - "Irankonflikt"
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"Die Fed als die Feuerwehr, welches den Brand selber legt und mit einem Flammenwerfer (Zinsen) bekĂ€mpft."đ„
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Grobes zum Chart: (auf die Schnelle)
Die Fed wartet immer, bis der Markt komplett ĂŒberhitzt ist (Inflation frisst uns auf), dann kommt die Fed panisch mit der Zins-Schaufel und haut drauf (rote Sprechblasen) â und wenn dann alles in Schutt und Asche liegt, flutet sie den Raum mit billigem Geld (Blau Sprechblasen).
Wenn ich mir den Chart so anschaue und ĂŒberfliege, dann stell ich folgendes fest:
Sobald die Zinsen kommen und hoch geschraubt werden, wertet das den US-Dollar auf.
Siehe dazu die roten Sprechblasen.
"America First" đȘđ
Aktuell eher eine Tendenz nach oben, was weitere Zinserhöhungen angeht.
Sechs der WĂ€hrungshĂŒter stellten zuletzt zwei oder mehr Zinserhöhungen noch fĂŒr 2026 in Aussicht, um der hartnĂ€ckigen Inflation (unter anderem getrieben durch globale Konflikte und Energiepreise) entgegenzuwirken.
Das Pondon dazu sind die blauen Sprechblasen, da wird die Droge âmehr billiges Geldâ verteilt, um die Wirtschaft wieder aufzumotzen.
Orange Sprechblasen = hier haben andere unfreiwillig dazu beigetragen, dass der Dollar an stÀrke gewonnen hat.
đDer Fed Chart 1Monat - Seit 1970 :
Man sieht klar und deutlich, wie aggressiv die Zinsen kĂŒrzlich angehoben wurden. Und man rechnet eher mit weiteren Erhöhungen, da die Inflation immer noch als hartnĂ€ckig gilt.
Das wirft meine Analysen ein bisschen auf den Kopf und zwingt mich, den ein oder anderen Chart nochmal durch den ReiĂwolf zu jagen.
Was bedeutet ĂŒberhaupt ein starker Dollar fĂŒr uns?
Rohstoffe & Forex haben alle den USD als Tracker.
Wenn der Dollar đđȘMuskeln zeigt:
đXAU/USD â runter
đBTC/USD â runter
đEUR/USD, GBP/USD â runter
đRohstoffe â runter
đAktien (Indizes) â 80% runter
Im Gegenzug:
đUS10Y - rauf (weiter rauf)
đUSD/CHF - rauf
đUSD/JPY - rauf
đUSD/CAD - rauf
In meiner letzten EUR/USD Analyse schon erwÀhnt:
Wenn die Fed die Daumenschrauben anzieht, mutiert der Greenback zum unersĂ€ttlichen LiquiditĂ€ts-đŠKing-Kong-Vampirđ§ââïž und saugt der Weltwirtschaft das Geld direkt aus der Halsschlagader!
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TEIL 1
Bereit fĂŒr den Wahnsinn?
Zur Dollar-Geschichte! Die Sixtinische Kapelle der Finanzwelt!
Teil 1: Die wilden 70er bis Mitte der 90er Jahre
"WTF happened in 1971" - "Volcker-Shock" - "Das Plaza-Abkommen" - "Bond Massacre"
Akt 1
WTF happened in 1971?! (Der Nixon-Schock) đ€Ż
DafĂŒr mĂŒssen wir der wichtigkeitshalber noch etwas weiter zurĂŒck vor diesem Fall, damit man versteht warum Nixon das ĂŒberhaupt gemacht hat.
Das "Bretton-Woods-System" war eine nach dem Zweiten Weltkrieg entworfene internationale WÀhrungsordnung. Es band die WÀhrungen aller TeilnehmerlÀnder fest an den US-Dollar als LeitwÀhrung. Der Dollar war seinerseits zum Festkurs von $35 pro Feinunze an das Gold gekoppelt. Ziel war es, den Welthandel durch feste Wechselkurse zu stabilisieren und Wirtschaftskrisen zu verhindern. Jeder wusste: Dollar = eine feste Menge Gold.
Bis dann der absolute Brandbeschleuniger fĂŒr Nixons Panik-Aktion kam.
Vor den 70er pumpte die US-Regierung astronomische Summen in den Vietnamkrieg â ein absolutes finanzielles und menschliches schwarzes Loch.
Auf der anderen Seite wollten sie zu Hause den braven BĂŒrgern riesige Sozialprogramme ( "Great Society" ) spendieren.
Das Problem? Sie hatten gar nicht das Geld dafĂŒr!
Also warfen sie die Gelddruckmaschinen an, bis diese glĂŒhten und rauchten.
Und der damalige französische PrÀsident Charles de Gaulle war kein Dummkopf.
Er roch den Braten, der da aus Washington rĂŒberwehte.
Er dachte sich: "Oh, Mon Dieu, diese Amerikaner drucken mehr Konfetti-Geld, als sie Gold im Keller haben! Wenn alle gleichzeitig anklopfen, geht denen das glÀnzende Zeug aus!"
Also machten die Franzosen etwas unfassbar Gangster-mĂ€Ăiges:
Ab 1965 tauschenten sie systematisch ihre angehĂ€uften Dollar-Papiere bei der US-Notenbank in physisches Gold ein. Die französische Zentralbank Banque de France benutze dafĂŒr wirklich Transatlantik-Linienschiffe und Flugzeuge von Air France.
"Merci fĂŒr die Papierschnipsel, wir nehmen jetzt unser Gold mit. Au revoir!"
Kein Witz! Die haben sich das Gold physisch per Schiff und Flugzeug nach Hause geholt!
Andere LÀnder sahen das und gerieten in Panik. Plötzlich entstand ein Bank Run der Nationen.
Nun zu US-President Nixon.
Amerikas Goldreserven bluteten aus wie ein abgestochenes Capri-Sun TrinkpÀckchen.
Fort Knox drohte leer zu werden. Nixon schwitzte im Oval Office wahrscheinlich wie ein Schneemann im Solarium.
Wenn er so weitergemacht hÀtte, wÀre den USA das Gold ausgegangen und das Land wÀre de facto bankrotto gewesen.
Also was machen Sachen, wenn man beim Monopoly-Spiel am Verlieren ist?
Genau, man schmeiĂt das verdammte Spielbrett um! đČđ„
WTF happened in 1971?! (Der Nixon-Schock)đ€Ż
Nixon trat am 15. August 1971 ans Fernsehen und machte den Vorhang zu:
"Ătsch! Ab heute tauschen wir eure Dollar nicht mehr in Gold um."
Damit war der Dollar plötzlich nicht mehr durch echtes Gold gedeckt, sondern nur noch durch das Versprechen der US-Regierung ( "Ihr könnt mir Vertrau, Bro" ).
Das war die Geburtsstunde unseres heutigen, wilden "Fiat-Geld"-Systems.
Mit dem Nixon-Schock ist damit der erste Dominostein gefallen.
Der Chart nochmal fĂŒr diesen Zeitraum:
Akt 2
Der Volcker-Schock (1979 - frĂŒhe 80er) â Der Zins-Vorschlaghammer
Nachdem Nixon den Dollar vom Gold befreit hatte, passierte genau das, wovor alle Angst hatten: Die Inflation geriet komplett auĂer Kontrolle. Gepaart mit den Ălkrise-Schocks der 70er Jahre steckte die Welt in der "Stagflation" fest â die Wirtschaft stagnierte (kein Wachstum), aber die Preise schossen trotzdem nach oben.
Das Geld verlor im Rekordtempo an Wert. Die Menschen verloren das Vertrauen.
Da betritt Paul Volcker 1979 als neuer Fed-Chef die BĂŒhne. Ein Mann, so groĂ wie ein Kleiderschrank, der beschloss, dass Schluss ist mit lustig.
Er wusste: Wenn du eine Inflation von ĂŒber 13 % einfangen willst, musst du der Wirtschaft die Droge "billiges Geld" komplett entziehen. Also zog er die ZĂŒgel so extrem an wie noch nie jemand zuvor:
Er hob den Leitzins in den USA in der Spitze auf unmenschliche 20 % an! (Zum Vergleich: Heute jammern wir schon bei 4 % oder 5 %). Kredite waren plötzlich so teuer wie Platin.
Das war ein brutaler Entzug fĂŒr die Wirtschaft . Die USA und die Weltwirtschaft rutschten Anfang der 80er in eine schwere Rezession. Firmen gingen pleite, die Arbeitslosigkeit stieg sprunghaft an, und die Menschen gingen wĂŒtend auf die StraĂe.
(wieso kommt mir das gerade nur so bekannt vor...?!)
Aber der Plan ging auf: Volcker brach der Inflation das RĂŒckgrat. Die Teuerungsrate sank drastisch. Er rettete den US-Dollar vor dem Totalabsturz. Der Preis dafĂŒr war die wirtschaftliche Vollbremsung mit quietschenden Reifen.
Akt 3
Das Plaza-Abkommen (1985) â WĂ€hrungs-Kosmetik
Weil Volcker die Zinsen so hochgejagt hatte, passierte eine logische Kettenreaktion: Investoren aus aller Welt wollten ihre Kohle in den USA anlegen, um die fetten 20 % Zinsen abzugreifen. Um das zu tun, mussten sie alle ihre WĂ€hrungen (Yen, D-Mark, Pfund) in Dollar umtauschen.
Die Folge: Der US-Dollar wurde extrem stark. Er war der absolute König der WÀhrungen.
Das Problem dabei: Ein zu starker Dollar ist Gift fĂŒr die heimische Wirtschaft. Amerikanische Autos, Maschinen und Textilien waren im Ausland plötzlich unbezahlbar teuer. Gleichzeitig ĂŒberschwemmten billige Produkte aus Japan und Deutschland den US-Markt. Die US-Handelsbilanz rutschte tief ins Minus, und die US-Industrie drohte zu kollabieren.
Am 22. September 1985 trafen sich die Finanzminister und Notenbankchefs der G5 (USA, Japan, Deutschland, Frankreich, UK) im legendÀren Plaza Hotel in New York.
Sie unterschrieben ein Abkommen, das man heute als kontrollierte WĂ€hrungsmanipulation bezeichnen wĂŒrde:
Sie beschlossen, den Dollar kĂŒnstlich abzuwerten.
Die Notenbanken warfen gemeinsam gigantische Mengen Dollar auf den Markt und kauften im Gegenzug Yen und D-Mark.
Das Ergebnis: Innerhalb von zwei Jahren verlor der Dollar gegenĂŒber dem Yen und der D-Mark fast 50 % seines Wertes! Die amerikanische Industrie konnte wieder durchatmen, aber fĂŒr Japan hatte das verheerende SpĂ€tfolgen â es legte den Grundstein fĂŒr die dortige gigantische Blasenökonomie der spĂ€ten 80er.
Akt 4
Das Bond Massacre (1994) â Das Blutbad auf dem Anleihenmarkt
Die wilden 70er und die volatilen 80er waren vorbei. Die Inflation war besiegt, die Zinsen waren jahrelang brav gesunken. Anleger weltweit fĂŒhlten sich extrem sicher. Sie kauften massenhaft Staatsanleihen (Bonds), weil diese als sichere, ruhige Renditebringer galten. Der Markt war trĂ€ge, satt und absolut unvorbereitet auf das, was folgte.
Der neue Fed-Chef hieà mittlerweile Alan Greenspan. Er sah, dass die Wirtschaft im Aufschwung war, und bekam Angst, dass die Inflation wie ein Zombie wieder auferstehen könnte.
Im Februar 1994 tat Greenspan etwas, womit niemand an den MĂ€rkten gerechnet hatte:
Er erhöhte den Leitzins komplett ohne Vorwarnung um 0,25 % â und legte in den Monaten darauf in Rekordtempo nach, bis der Zins um insgesamt 3 % gestiegen war.
FĂŒr den Anleihenmarkt war das ein absoluter Asteroideneinschlag.
Wenn die Zinsen fĂŒr neue Anleihen steigen, will niemand mehr die alten Anleihen haben, die einen niedrigeren Zins garantieren. Die Kurse der alten Anleihen stĂŒrzen ab.
Die Konsequenzen
Es kam zum "Bond Massacre" (Anleihen-Massaker). Die Kurse von Staatsanleihen weltweit brachen historisch stark ein.
Investoren, Banken und Hedgefonds, die tonnenweise auf diesen vermeintlich "sicheren" Papieren saĂen, erlitten Verluste in Höhe von schĂ€tzungsweise 1.000 Milliarden Dollar weltweit. Es war die Geburtsstunde der modernen Erkenntnis, dass auch der "sicherste" Markt der Welt dich innerhalb weniger Tage in den Ruin treiben kann, wenn die Notenbank ĂŒberraschend den Zinshebel umlegt.
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TEIL 2
Teil 2: Tech-Blasen & Die totale Kernschmelze Mitte 90er bis 2009
"Dotcom-Blase" - "9/11 TerroranschlÀge" - "Lehman-Brothers-Pleite" / "Finanzkrise"
Akt 5
Die Dotcom-Blase (Mitte 90er - 2000)
Mitte der 90er Jahre passierte etwas Magisches: Das Internet wurde massentauglich.
Und die Wall Street reagierte darauf wie Teenager auf Energy-Drinks.
Es war völlig egal, ob eine Firma Gewinn machte, ein echtes Produkt hatte oder ĂŒberhaupt wusste, wie man ein Unternehmen fĂŒhrt. Solange eine Firma ein ".com" im Namen hatte, schossen die Aktienkurse in den Himmel. So wie es aktuell heute zu sein scheint, reichtes wenn die Firma was mit "KI" macht, hat oder sagt.
Der Nasdaq-Index stieg von 1995 bis 2000 um gigantische 400 % !
Im MÀrz 2000 ging der Party das Bier aus. Die US-Notenbank hatte die Zinsen leicht erhöht , und die ersten Investoren merkten plötzlich: "Moment mal... diese Firmen machen ja gar kein Geld!"
Es kam zur Massenpanik. Die Blase platzte. Der Nasdaq verlor rund 80 % seines Wertes und brauchte 15 Jahre, um sich davon zu erholen. BerĂŒhmte Internet-Pioniere verdampften ĂŒber Nacht.
Akt 6
"9/11 TerroranschlĂ€ge" â Der Schockmoment
Die Tech-Blase war gerade erst mĂŒhsam am Abklingen, da passierte das Unfassbare. Am 11. September 2001 trafen die TerroranschlĂ€ge das World Trade Center im Herzen des New Yorker Finanzdistrikts.
Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg blieben die US-Börsen fĂŒr fast eine Woche komplett geschlossen, um eine totale Panik-Kernschmelze zu verhindern. Als die Wall Street am 17. September wieder öffnete, erlebte der Dow Jones den bis dahin gröĂten Punktverlust an einem einzelnen Tag seiner Geschichte.
Die Reaktion der Fed (Die Saat fĂŒr die nĂ€chste Krise)
Um die geschockte Wirtschaft vor dem Kollaps zu retten, tat der damalige Fed-Chef Alan Greenspan das, was Notenbanker am besten können:
Er senkte die Zinsen radikal â bis auf 1 %.
Da Aktien nach der Dotcom-Blase out waren, suchte dieses billige Geld ein neues Zuhause. Und wo fand es das? Auf dem Immobilienmarkt. Die Saat fĂŒr die nĂ€chste Megakrise von 2008 war gesĂ€t.
Akt 7
"Lehman-Brothers-Pleite" & Die groĂe Finanzkrise (2007 - 2009) â Die totale Kernschmelze
Weil das Geld nach 9/11 so billig war, fingen US-Banken an, Immobilienkredite an absolut jeden zu verteilen. Und mit "jeden" meine ich Menschen ohne Job, ohne Einkommen und ohne Vermögen (sogenannte Subprime-Kredite). Die Banken schnĂŒrten diese Schrott-Kredite in schicke Finanzpakete, klebten ein falsches "Premium-Siegel" drauf und verkauften sie an ahnungslose Banken weltweit. Ein gigantisches Kartenhaus aus faulen Krediten.
2007 begannen die ersten Hausbesitzer, ihre Kredite nicht mehr zu bedienen. Das Kartenhaus fing an zu wackeln. Und am 15. September 2008 stĂŒrzte es komplett ein: Die traditionsreiche Investmentbank Lehman Brothers meldete Insolvenz an.
Die US-Regierung weigerte sich, Lehman zu retten. Das war der Moment, in dem das weltweite Finanzsystem einen Herzinfarkt erlitt. Das Vertrauen zwischen den Banken war komplett tot. Niemand lieh dem anderen mehr auch nur einen Cent, weil keiner wusste, welche Bank als nÀchstes hochgeht.
"Die Rettung im letzten Atemzug"
Die Welt stand sprichwörtlich Zentimeter vor dem Abgrund zum Tauschhandel. Die globalen AktienmÀrkte halbierten sich . Um den totalen Systemkollaps zu verhindern, mussten Staaten weltweit einspringen. Sie verstaatlichten Banken und pumpten Billionen von Dollar und Euro in den Markt (das Zeitalter des "Quantitative Easing" begann) - (blaue Sprechbalsen).
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TEIL 3
Teil 3: Druckerpressen, Viren, Zölle & Geopolitisches Chaos (2015 bis heute)
"0% Zinspolitik" - "Trumps Zollspiele" - "Corona" - "Ukraine" - "Irankonflikt"
Nachdem die Finanzwelt 2008 fast an ihrer eigenen Gier erstickt wÀre, betreten wir nun die Epoche, in der die Spielregeln komplett neu geschrieben wurden.
Akt 8
"0% Zinspolitik" â Die Ăra des Gratis-Geldes
Um das System nach der Finanzkrise 2008 kĂŒnstlich am Leben zu erhalten, griffen die Notenbanken (allen voran die EZB unter Mario "Whatever it takes" Draghi) zu einer historischen ExtremmaĂnahme : Sie senkten den Leitzins auf 0 % (und zeitweise sogar in den Negativbereich).
Geld hatte plötzlich keinen Preis mehr. Wer Schulden machte, wurde belohnt; wer sparte, wurde durch die schleichende Entwertung bestraft. Die Notenbanken warfen zusĂ€tzlich die Druckerpressen an und kauften Staatsanleihen fĂŒr Billionen von Euro und Dollar.
Die Folgen:
Da es auf dem Sparbuch nichts mehr zu holen gab, flutete dieses "Gratis-Geld" die MĂ€rkte. Es entstand eine "Alles-Blase" (Everything Bubble):
Immobilienpreise verdoppelten sich in kĂŒrzester Zeit, Aktien jagten von einem Rekordhoch zum nĂ€chsten, und neue Vermögenswerte wie Krypto wurden fĂŒr Millionen gehandelt.
Die Wirtschaft wurde regelrecht mit billiger LiquiditÀt gemÀstet.
Akt 9
"Trumps Zollspiele" - 1ste Amtszeit und exzessiv in der aktuellen 2ten Amtszeit
Staffel 1
Das "VorgeplÀnkel" (Erste Amtszeit: 2018) damals schon. "America First"
Er verhĂ€ngte damals Zölle auf Stahl (25 %) und Aluminium (10 %) â und zwar weltweit.
Er belegte chinesische Waren im Wert von Hunderten Milliarden Dollar mit Strafzöllen.
Er zwang Kanada und Mexiko, das alte Freihandelsabkommen aufzulösen und das neue USMCA zu unterschreiben.
Staffel 2
Der totale "Zoll-Exzess"
Er verhĂ€ngte gigantische "Liberation Day"-Zölle â pauschal 10 % auf fast alle US-Importe und schwindelerregende bis zu 145 % auf bestimmte Waren aus China.
Er verhÀngte 25 % Zölle auf alle Importe der beiden Nachbarn. Der Grenz-Krieg mit Kanada & Mexiko (Februar 2025)
Aktuell im Juli 2026 (Der Turnberry-Deal) - wÀhrend der WM hinter den Kulissen. (hier passiert mehr als nur das)
Am 1. Juli 2026 ist offiziell eine Zollvereinbarung zwischen der EU und den USA in Kraft getreten. Man hat sich auf eine Obergrenze von 15 % fĂŒr die meisten EU-Exporte (wie Autos und Halbleiter) geeinigt. Aber die Lage bleibt maximal angespannt.
Trump droht den EuropĂ€ern schon wieder mit 100%-Zöllen, falls diese eine Digitalsteuer fĂŒr US-Tech-Riesen wie Google einfĂŒhren.
Akt 10
"Corona" - "Ukraine" - "Irankonflikt"
Ein Virus legte den Planeten lahm . Die Politik verordnete den weltweiten Lockdown.
Wirtschaftliche Vollbremsung.
Fabriken standen still, Flugzeuge blieben am Boden, GeschĂ€fte schlossen. Die Wirtschaftsleistung brach im zweiten Quartal 2020 historisch stark ein â tiefer als wĂ€hrend der Weltwirtschaftskrise 1929. Um einen totalen Kollaps und Massenarbeitslosigkeit zu verhindern, mutierten die Regierungen zu gigantischen Gelddruck-Feuerwehren.
Es wurden Rettungspakete geschnĂŒrt, die alles Dagewesene in den Schatten stellten. In den USA bekamen BĂŒrger buchstĂ€blich Schecks nach Hause geschickt ("Helikoptergeld"), in Europa wurden Kurzarbeitergelder in Milliardenhöhe gezahlt. Gleichzeitig kollabierte die Logistik: Containerschiffe stauten sich, Chips fĂŒr Autos fehlten.
Das Ergebnis dieser Kombination aus gigantischer Geldverniedlichung und verknapptem Angebot? Das Comeback der Inflation . Nach Jahrzehnten der Ruhe schoss die Teuerungsrate 2021/2022 weltweit auf ĂŒber 8 % bis 10 % hoch. Die Notenbanken mussten die Zinsen daraufhin so schnell anheben wie seit dem Volcker-Schock nicht mehr!
Der Fed Chart nochmal an dieser Stelle:
Ukraine-Krieg (2022) â Die Energie- und Geopolitik-Krise und der Irankonflikt â Das permanente Pulverfass
Die MĂ€rkte hyperventilieren bereits seit Monaten!
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Ende & Fazit:
Wenn wir einen Schritt zurĂŒcktreten und diese gewaltige Kurve von 1971 bis heute betrachten, sehen wir: Der Kreis schlieĂt sich. Jahrzehntelang hat die Politik das System mit billigem Geld geflutet, um jedes aufkommende Feuer zu löschen. Aber die Gesetze der Ăkonomie lassen sich nicht austricksen. Die Gelddruck-Exzesse entladen sich nun in einer hartnĂ€ckigen globalen Inflation.
Wir leben heute in einer Welt mit spĂŒrbar höheren Zinsen, teurerer Energie und permanentem geopolitischem Herzklopfen.
Da die Zinsen aggressiv angehoben wurden und wohl auch noch weiter steigen sollen, rechne ich mit einer Àhnlichen Situation wie in den 80ern. Gepaart mit der Dotcom Bubble aus den 90ern. Ein Cocktail des Grauens braut sich zusammen.
Vielen Dank fĂŒr deine Aufmerksamkeit! Ich hoffe, dieser wilde Ritt durch die Dekaden war fĂŒr dich alles andere als trocken.
Wie sieht du das? Kommt hier was gefĂ€hrliches fĂŒr die MĂ€rkte und unsere Depots zu?
Dein TigerđŻ
EUR/CHF â Multi-Timeframe-Konfluenz spricht fĂŒr ShortEUR/CHF â Multi-Timeframe-Konfluenz spricht fĂŒr Short
Bias: Short
Multi-Timeframe-Analyse
- Monat (1M): Bearish â Kurs unter dem Referenzniveau.
- Woche (1W): Bearish â AbwĂ€rtstrend bleibt intakt.
- Tag (1D): Bearish â Tageschart bestĂ€tigt den ĂŒbergeordneten Trend.
Alle drei Zeitebenen zeigen in dieselbe Richtung. Damit liegt eine klare Multi-Timeframe-Konfluenz vor.
Trade-Idee
Einstieg (Short): ca. 0,91882
Stop-Loss: 0,92400
Der Stop liegt oberhalb der Daily-EMA mit einem kleinen Sicherheitspuffer, um normale Schwankungen abzufangen.
Kursziel: 0,90000
Das Ziel orientiert sich an einer bedeutenden psychologischen UnterstĂŒtzungszone.
Chance-Risiko-VerhÀltnis
- Risiko: ca. 52 Pips
- Chance: ca. 188 Pips
- CRV: ca. 3,6 : 1
Handelsplan
Solange der Tageschart die bĂ€rische Struktur beibehĂ€lt, bleibt der Short-Bias bestehen. Ein Tagesschluss oberhalb des Stop-Bereichs wĂŒrde die Idee ungĂŒltig machen. Andernfalls bleibt das Ziel die Zone um 0,90000.
Kein Nachkaufen, kein Verschieben des Stops gegen die Position. Der Trade wird entweder am Stop-Loss oder am Take-Profit beendet.
BTC/USD Technische Analyse âDer BTC/USD-Chart im 45-Minuten-Zeitrahmen zeigt weiterhin eine starke bullische Marktstruktur. Der Kurs notiert deutlich ĂŒber dem dynamischen Trendband und bildet eine Serie höherer Hochs und höherer Tiefs â ein klares Zeichen fĂŒr anhaltende KaufstĂ€rke. Gleichzeitig nĂ€hert sich Bitcoin einem wichtigen Widerstandsbereich, an dem kurzfristige Gewinnmitnahmen zu einer gesunden Korrektur fĂŒhren könnten, bevor der AufwĂ€rtstrend fortgesetzt wird.
Marktstruktur
Seit dem markanten Tief Anfang Juli bei rund 58.000 USD hat Bitcoin eine beeindruckende Erholung vollzogen und ist bis in den Bereich von 62.500â62.700 USD gestiegen. Das Trendband zeigt weiterhin nach oben und fungiert als dynamische UnterstĂŒtzung, was die Dominanz der KĂ€ufer im mittelfristigen Trend bestĂ€tigt.
Die aktuelle SeitwĂ€rtsbewegung unterhalb des Widerstands deutet eher auf eine Konsolidierung der jĂŒngsten Gewinne als auf eine Trendwende hin.
Multi-Timeframe-Ausblick
Die Signale der verschiedenen Zeitebenen zeigen ein gemischtes, insgesamt jedoch positives Bild:
5 Minuten: Bullisch
15 Minuten: BĂ€risch (kurzfristige Korrektur)
45 Minuten: Bullisch
4 Stunden: Bullisch
1 Tag: BĂ€risch
Diese Konstellation spricht dafĂŒr, dass der kurzfristige und mittelfristige Trend weiterhin aufwĂ€rtsgerichtet ist, wĂ€hrend der Tageschart noch auf einen ĂŒbergeordneten Widerstandsbereich hinweist. Daher bleiben zwischenzeitliche RĂŒcksetzer möglich.
Wichtige Widerstandszone
62.700â63.000 USD stellt den unmittelbaren Widerstand dar.
Ein ĂŒberzeugender Ausbruch ĂŒber diesen Bereich könnte den Weg in Richtung 63.500 USD und anschlieĂend 64.000 USD freimachen.
Wichtige UnterstĂŒtzungen
Erste UnterstĂŒtzung: 62.250 USD
StĂ€rkere UnterstĂŒtzung: 61.800â61.500 USD
Zentrale TrendunterstĂŒtzung: 61.000 USD
Solange diese UnterstĂŒtzungszonen verteidigt werden, bleibt die bullische Marktstruktur intakt.
Technischer Ausblick
Das dargestellte Szenario deutet darauf hin, dass Bitcoin zunĂ€chst den Widerstandsbereich erneut testen könnte. AnschlieĂend wĂ€re eine kurzfristige Korrektur in Richtung des dynamischen Trendbands technisch gesund und wĂŒrde den ĂŒbergeordneten AufwĂ€rtstrend nicht gefĂ€hrden.
Solange der Kurs oberhalb des Trendbands notiert, behalten die KĂ€ufer die Kontrolle. Allerdings dĂŒrfte die VolatilitĂ€t im Bereich des aktuellen Widerstands zunehmen.
Handelsausblick
Markttendenz: Bullisch (45-Minuten- und 4-Stunden-Chart)
Bullische BestĂ€tigung: Ein Ausbruch ĂŒber 62.700 USD wĂŒrde weiteres AufwĂ€rtspotenzial bestĂ€tigen.
Risiko: Ein RĂŒckfall unter 62.250 USD könnte eine Korrektur in den Bereich von 61.800â61.500 USD auslösen, bevor neue KĂ€ufer in den Markt kommen.
Fazit
Bitcoin befindet sich weiterhin in einem stabilen AufwĂ€rtstrend auf dem 45-Minuten-Chart. Obwohl der aktuelle Widerstandsbereich kurzfristige Gewinnmitnahmen begĂŒnstigen könnte, spricht die technische Gesamtlage weiterhin fĂŒr die KĂ€ufer. Ein nachhaltiger Ausbruch ĂŒber 62.700 USD wĂŒrde den nĂ€chsten AufwĂ€rtsschub bestĂ€tigen, wĂ€hrend RĂŒcksetzer in Richtung der UnterstĂŒtzungen weiterhin als potenzielle Kaufgelegenheiten betrachtet werden können, solange die entscheidenden UnterstĂŒtzungszonen halten.
BTC/USD AnalyseBTC/USD Analyse đđ
đ Marktstruktur
BTC bewegt sich innerhalb eines fallenden Kanals, was auf einen ĂŒbergeordneten AbwĂ€rtstrend hindeutet.
Die starke UnterstĂŒtzungszone bei 57.735 wurde mehrfach verteidigt.
Der Kurs versucht derzeit eine Erholung vom unteren Kanalbereich.
đ Bullisches Szenario
â
KĂ€ufer verteidigen die UnterstĂŒtzung erfolgreich.
â
Ein Ausbruch ĂŒber die kurzfristige AbwĂ€rtstrendlinie könnte weiteres AufwĂ€rtspotenzial freisetzen.
â
Die markierte Order-Block-Zone (OB) zwischen 62.000 und 63.000 bleibt das nÀchste wichtige Kursziel.
đŻ Wichtige Kursmarken
đ UnterstĂŒtzung: 57.735
đ Widerstand: 62.000â63.000 (OB-Zone)
đ Hauptwiderstand: 67.255
đĄ Ausblick
đ Solange BTC ĂŒber 57.735 bleibt, spricht vieles fĂŒr eine AufwĂ€rtsbewegung in Richtung der 62Kâ63K-Zone. Ein Ausbruch aus dem fallenden Kanal könnte die bullische Dynamik weiter verstĂ€rken. đđ
BNB/USDT Technische Analyse (2H)đđ BNB/USDT Technische Analyse (2H) | BĂ€rische Ablehnung in der Premium-Zone
đ MarktĂŒberblick
BNB wird derzeit bei etwa 575 USDT gehandelt, nachdem der Kurs eine starke Erholung von der wichtigen UnterstĂŒtzungszone gezeigt hat. Nun befindet sich der Preis in einer Premium-Zone, in der verstĂ€rkter Verkaufsdruck zu erwarten ist.
đ Technischer Ausblick
â
Starke AufwĂ€rtsbewegung vom UnterstĂŒtzungsbereich.
â ïž Der Kurs testet jetzt die Premium-Zone (Angebotsbereich).
đ Ein kurzfristiger LiquiditĂ€ts-Grab ĂŒber den letzten Hochs ist möglich.
đ» Wird diese Zone von den VerkĂ€ufern verteidigt, könnte eine Korrektur in Richtung der nĂ€chsten Nachfragezone folgen.
đŻ Wichtige Kursmarken
đą Widerstand / Premium-Zone: 575 â 581 USDT
đŽ Hauptwiderstand: 602 USDT
đŻ BĂ€risches Ziel: 556 â 558 USDT
đĄïž Starke UnterstĂŒtzung: 536 â 540 USDT
đ Handelsszenario
Ein Fake-Ausbruch oder LiquiditĂ€ts-Grab oberhalb der Premium-Zone ist möglich, bevor eine bĂ€rische Umkehr einsetzt. Eine bestĂ€tigte bĂ€rische Kerze oder ein Bruch der Marktstruktur wĂŒrde das Short-Szenario stĂ€rken. Das erste AbwĂ€rtsziel liegt im Bereich von 556â558 USDT.
â ïž UngĂŒltigkeit: Ein starker 2H-Schlusskurs ĂŒber 581 USDT könnte den Weg in Richtung 602 USDT freimachen.
đĄ Tendenz: BĂ€risch đ, solange der Kurs innerhalb der Premium-Zone bleibt.






















