XAU/USD | GOLDMARKT-UPDATE
🔥🏆 XAU/USD | GOLDMARKT-UPDATE
Gold konsolidiert nun seit drei Handelstagen nahe seinen Höchstständen. Obwohl die Seitwärtsbewegung kurzfristige Chancen bot, rückt die Jackson Hole-Phase näher, weshalb ich eine selektivere Herangehensweise für meine Käufe empfehle.
Heute testete Gold erneut die Marke von 4643 und wurde abgewiesen, bevor der Kurs unter 4600 fiel und damit weitgehend der von mir beobachteten Abwärtskanalstruktur folgte.
Für mich ist entscheidend, dass Gold nicht genügend neue Dynamik entwickelt hat, um aus der aktuellen Seitwärtsbewegung auszubrechen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer weiteren kurzfristigen Korrektur.
📊 MARKTSTRUKTUR
Seit dem Höchststand von 4696 am 25. August bewegt sich Gold in etwa in folgendem Bereich:
📦 4600–4640
Der Bereich um 4700 wurde zweimal getestet, ohne dass ein erfolgreicher Ausbruch gelang. Dies deutet auf eine mögliche Doppeltop-Struktur hin, die jedoch noch nicht bestätigt ist.
Ich klassifiziere die aktuelle Bewegung weiterhin wie folgt:
Konsolidierung auf hohem Niveau und Gewinnmitnahmen – KEINE bestätigte Trendwende.
Die Aufwärtsstruktur im Tageschart bleibt intakt, während der Wochenchart die vorherige fünfmonatige absteigende Widerstandslinie bereits durchbrochen hat.
Daher sehe ich kein Interesse darin, vorschnell ein wichtiges Hoch zu prognostizieren, bevor der Markt es tatsächlich bestätigt.
📉 TECHNISCHE ANALYSE
Der absteigende Kanal im Stundenchart war in den letzten Handelssitzungen einer meiner wichtigsten Orientierungspunkte.
Der heutige Rückgang folgte dieser Struktur eng, wobei Gold schließlich auf 4564 fiel.
Dies ist wichtig, da ich zuvor Folgendes hervorgehoben hatte:
🟢 4560–4570 = wichtige Unterstützung / potenzielle Kaufzone
Der Markt hat diesen Bereich nun erreicht, was die Bedeutung dieses Niveaus bestätigt.
🎯 WICHTIGE NIVEAUS
🔴 4700 – Wichtiges Widerstands-/Ausbruchsniveau
🔴 4670–4650 – Starker Widerstand
🔴 4633 – Kurzfristiger Widerstand
🔴 4605 – Sofortiger Widerstand
🔴 4590–4600 – Kurzfristige Verkaufszone
🟢 4570–4560 – Wichtige Unterstützung
🟢 4540–4530 – Starke Unterstützung
🚨 4500 – Wichtige Trendunterstützung
Der 4-Stunden-MACD ist weiterhin erhöht, hat aber noch kein deutliches bärisches Crossover gebildet.
Dies deutet darauf hin, dass der Markt die Dynamik möglicherweise noch durch Konsolidierung korrigiert, anstatt den Trend vollständig umzukehren.
🌎 FUNDAMENTALE HINTERGRUNDINFORMATIONEN
Die jüngsten PCE-Daten lieferten Gold nicht den benötigten neuen bullischen Katalysator für einen Ausbruch aus der aktuellen Handelsspanne.
In der Zwischenzeit:
📈 Der USD-Index hat die Marke von 99 wieder überschritten.
📊 Die Erwartungen für eine Zinserhöhung im September liegen weiterhin bei etwa 40–42 %.
🏛️ Die Rede in Jackson Hole steht bevor.
Daher bleibt Gold kurzfristig anfällig für weiteren Druck.
Die bevorstehende Rede in Jackson Hole ist nun einer der wichtigsten Katalysatoren für die nächste Kursrichtung.
Bis dahin erwarte ich Volatilität, Fehlausbrüche und wiederholte Tests von Unterstützungs- und Widerstandsniveaus.
🧠 MEINE PERSÖNLICHE EINSICHT
Der heutige Rückgang bestärkt meine Präferenz für eine „Sell-the-Rally / Buy-the-Support“-Strategie.
Ich möchte Gold nicht weiter nach unten treiben, nachdem der Kurs bereits in Richtung 4570 gestiegen ist.
Stattdessen möchte ich beobachten, wie der Kurs um die wichtigen Niveaus reagiert.
Sollte Gold in Richtung 4590–4600 steigen:
werde ich nach einer weiteren kurzfristigen Short-Möglichkeit suchen, falls eine klare Ablehnung erfolgt.
Darüber hinaus:
4605 → 4620 → 4633 → 4650
Diese Niveaus entscheiden darüber, ob die Käufer die Kontrolle zurückgewinnen können.
Gleichzeitig bleibt der Bereich 4560–4570 von entscheidender Bedeutung.
Sollten die Käufer diese Zone verteidigen, könnte Gold in Richtung 4590–4630 steigen.
Falls die Marke von 4560 jedoch deutlich durchbrochen wird, könnte sich die Korrektur beschleunigen in Richtung:
🎯 4540–4530
Das übergeordnete Strukturniveau bleibt bei 4500.
Ein Tagesschlusskurs unter 4500 würde die mittelfristige Aufwärtsbewegung deutlich schwächen.
🔥 XAU/USD | HANDELSPLAN
🔴 VERKAUFSETUP — PRIMÄR
⬇️ VERKAUF: 4595–4600
🛑 SL: 4620
🎯 TP1: 4560
🎯 TP2: 4530
Sollte die Marke von 4560 mit starkem Momentum durchbrochen werden, erwägen Sie, die Position zu halten, um weitere Kursverluste abzuwarten.
🟢 KAUFSETUP — REAKTION AUF DIE UNTERSTÜTZUNG
⬆️ KAUFEN: 4560–4570
⚠️ Warten Sie auf eine bullische Bestätigung.
🎯 TP1: 4590–4600
🎯 TP2: 4620
🎯 TP3: 4633
Sollte die Marke von 4560 deutlich durchbrochen werden:
🚫 Kaufen Sie nicht blindlings bei Kursrückgängen.
Warten Sie auf 4540–4530.
🎯 MEINE ROADMAP
4670 → 4650 → 4633 → 4620 → 4590
Dies bleibt mein bevorzugter kurzfristiger Abwärtstrend.
Ich werde jedoch nicht dem Abwärtstrend hinterherjagen.
Sollte Gold 4560–4570 erreichen und Käufer einsteigen, werde ich eine Long-Position in Betracht ziehen.
Falls die Marke von 4560 nicht erreicht wird, beobachte ich als Nächstes die Marke von 4530.
Und sollte die Marke von 4500 auf Tagesschlussbasis durchbrochen werden, muss die mittelfristige Struktur neu bewertet werden.
🏆 FAZIT
📈 Langfristig: Aufwärtstrend
📦 Kurzfristig: Konsolidierung auf hohem Niveau
🔴 Widerstand: 4650–4700
🟢 Unterstützung: 4560–4570
🚨 Wichtige Unterstützung: 4500
Meine Strategie ist einfach:
Verkaufe bei Kursanstiegen. Verfolge keine Kursrückgänge. Kaufe bei bestätigter Unterstützung.
Beim Trading geht es nicht darum, jede Bewegung vorherzusagen. Es geht darum, auf Preis + Niveau + Bestätigung + Risikomanagement zu warten.
❤️ Like, wenn du meiner Analyse zustimmst.
➕ Folge mir für weitere XAU/USD-Trading-Setups.
💬 Kommentar: Hält die Marke von 4560–4570, oder wird Gold in Richtung 4530 ausbrechen?
Handel an den Niveaus. Folge dem Trend. Schütze dein Kapital. 📊🔥🏆
Ideen der Community
Elliott-Wellen-Analyse – XAUUSD | Erste Septemberwoche 2026
Auf dem D1-Zeitrahmen könnte eine bullische 5-Wellen-Struktur bereits abgeschlossen sein. Die aktuelle Wellenzählung sollte jedoch weiterhin nur als vorläufig betrachtet werden, da sich Welle 1 während einer Phase starker Preiskompression gebildet hat.
Der starke Rückgang am Freitag liefert uns einen wichtigen Hinweis.
Die vorherige Welle 2 dauerte etwa 5 Tage, während sich Welle 4 über ungefähr 6 Tage entwickelte. Sollte der aktuelle Rückgang länger als 6 Tage anhalten, könnte dies darauf hindeuten, dass sich eine Welle 2 innerhalb einer größeren Elliott-Wellen-Struktur entwickelt.
Das D1-Momentum nähert sich derzeit dem überverkauften Bereich, während sich der Preis gleichzeitig dem Order Block der vorherigen Welle 4 annähert. Dies deutet darauf hin, dass sich im Laufe der Woche eine bullische Erholung entwickeln könnte, möglicherweise bereits am Montag oder Dienstag.
Falls diese Erholung kein neues Hoch bildet, könnte sich eine ABC-Korrekturstruktur innerhalb einer übergeordneten Welle 2 entwickeln. In diesem Fall könnte der Preis anschließend weiter in Richtung der OTE-Zone fallen, die zugleich mit dem darunterliegenden FVG zusammenfällt.
Aus Momentum-Sicht könnte eine vollständige ABC-Korrektur ungefähr drei Momentum-Umkehrphasen benötigen.
Die starke bärische Freitagskerze erzeugte außerdem ein deutliches Preisungleichgewicht. Daher könnte die Erholung einen Teil dieses Bereichs wieder ausgleichen.
Die wichtigste Zone liegt bei etwa 4563, wo die nächstgelegene bullische Kerze als potenzieller Bearish Order Block fungieren könnte.
XAUUSD 1H — Bärischer Kanal, Fortsetzung der AbwärtsbewegungDer 1H-Chart zeigt, dass sich Gold nach dem vorherigen Aufwärtstrend weiterhin in einer korrigierenden bärischen Struktur befindet. Der Preis wurde aus den FVG-Zonen bei 4.650–4.680 abgewiesen und bildet weiterhin tiefere Hochs und tiefere Tiefs innerhalb eines klar definierten Abwärtskanals.
Der CHoCH um 4.600 markierte den ersten Strukturwechsel, während der anschließende BOS nach unten den anhaltenden Verkaufsdruck bestätigt. Der Preis befindet sich nun im mittleren bis unteren Bereich des bärischen Kanals, während oberhalb Widerstand liegt.
📊 Technische Analyse
Aktueller Preis: ~4.599
Hauptwiderstand / FVG: 4.640–4.675
Wichtiger Widerstand: 4.620–4.640
Aktuelle Struktur: Abwärtskanal
Wichtige Unterstützung: 4.560–4.575
Hauptziel nach unten: 4.520–4.540
Der Fibonacci-Retracement-Bereich bei 0,6805 dient ebenfalls als wichtiger struktureller Referenzbereich. Solange der Preis unter der abwärts gerichteten Trendlinie bleibt und die oberen FVG-Zonen nicht zurückerobert, bleibt das Szenario einer weiteren Abwärtsbewegung bevorzugt.
🔴 Bärisches Setup
Verkaufs-Einstiegszone: 4.595–4.610
Eine Bestätigung durch eine bärische Ablehnung oder einen Break-and-Retest der nahegelegenen Struktur wird bevorzugt.
Stop Loss: 4.640–4.655
Take Profit 1: 4.575
Take Profit 2: 4.540
Take Profit 3: 4.520
⚠️ Invalidierung
Wenn Gold 4.640–4.655 durchbricht und sich darüber hält, wird das Abwärtskanal-Setup schwächer. Eine nachhaltige Bewegung über die FVG bei 4.675–4.680 würde die aktuelle bärische Struktur invalidieren und könnte auf eine größere bullische Erholung hindeuten.
🎯 Markttendenz
Bärisch unterhalb von 4.620–4.640.
Das bevorzugte Szenario ist eine Ablehnung aus dem aktuellen Bereich mit anschließender Bewegung in Richtung 4.560–4.575. Bei einem Bruch der unteren Kanalunterstützung liegt das nächste größere Abwärtsziel bei 4.520–4.540.
SPY Wochenstruktur | Theta Woche #87 | KW35Das neue Regelwerk gab am Freitag den ersten Trade frei.
Beim ersten Durchlauf wurde sichtbar, welche Schritte im Starter-Kit noch klarer festgelegt werden müssen.
Marktstruktur der Woche im SPY
SPY Range: 762,19 - 775,28 USD
Trendfilter: Schlusskurs über EMA30
MACD/RSI: MACD > 0, RSI 56,61
VIX Range: 14,13 - 16,29
GGI Regime (Mo/Mi/Fr): 1/3
Gültige Setups / eröffnete Trades: 1/1
GGI Rule-Streak: 6 Tage ohne Regelbruch
Längster Streak ohne gültiges Setup: 0 Wochen
Regelwerk-Version: v0.4
Regelwerk unverändert seit: 23.08.2026
Phase: Validierung (Papertrades) bis 31.12.2026
Umsetzung & Konsequenz
Montag
Regime geschlossen.
Mittwoch
Regime geschlossen.
Freitag
Regime offen.
Trade umgesetzt: 776/786 Bull Call Debit Spread.
Du willst wissen, warum ein Trade freigegeben wurde oder nicht ins Depot kam?
Die vollständige Entscheidungsdokumentation liegt im Setup-Archiv.
Die Entwicklung laufender Trades siehst du im Trade-Board.
Link im Profil.
Fokus diese Woche
Diese Woche liegt der Blick darauf, ob das Regime ein weiteres Setup freigibt.
Viele Grüße,
Sabine
Golden Glide Income
Nur freigegebene Trades kommen ins Depot.
Broad Dollar Index – der Index der Fed, der echte US-Dollar!Wie lässt sich der grundlegende Trend des US-Dollars am Devisenmarkt richtig verfolgen? Die bekannteste und traditionell in den Handelssälen am häufigsten beobachtete Darstellung des US-Dollars ist der Dollar-Index mit dem Ticker DXY. Den DXY finden Sie auf TradingView.
Das Problem bei dieser Darstellung des US-Dollars besteht jedoch darin, dass der Euro ein zu hohes Gewicht erhält und zahlreiche Handelspartner der Vereinigten Staaten, insbesondere China, nicht berücksichtigt werden.
Aus diesem Grund verwendet die Fed ihren Broad Dollar Index, um den Trend des US-Dollars zu analysieren. Der entsprechende TradingView-Ticker lautet DTWEXBGS.
Schauen wir uns die Unterschiede zwischen dem DXY und dem Broad Dollar Index der Fed genauer an, wobei eine gute Analyse darin besteht, beide Indizes zu verwenden und auf Konvergenzen oder Divergenzen ihrer Trends zu achten.
Der DXY besteht nur aus sechs Währungen. Sein wesentlichstes Merkmal ist das extrem hohe Gewicht des Euro, der 57,6 % des Index ausmacht. Der japanische Yen kommt auf 13,6 %, das britische Pfund auf 11,9 %, der kanadische Dollar auf 9,1 %, die schwedische Krone auf 4,2 % und der Schweizer Franken auf 3,6 %. Mit anderen Worten: Mehr als 83 % des DXY hängen vom Euro, Yen und britischen Pfund ab.
Der Broad Dollar Index der Fed verfolgt einen völlig anderen Ansatz. Er versucht, den Wert des US-Dollars gegenüber den Währungen der wichtigsten Handelspartner der Vereinigten Staaten zu messen, wobei die Gewichtungen auf den Handelsströmen basieren. Die Fed aktualisiert diese Gewichtungen regelmäßig. Für 2026 macht der Euro somit rund 21 % des Währungskorbs aus, der mexikanische Peso 14,8 %, der kanadische Dollar 12,8 % und der chinesische Yuan 10,9 %.
Die folgende Tabelle vergleicht die beiden Darstellungen des US-Dollars am Devisenmarkt: den sehr bekannten US-Dollar-Index (DXY), der in den Handelssälen verfolgt wird, und den Broad Dollar Index der Fed.
Der Broad Dollar Index ist inzwischen wahrscheinlich die bessere Wahl, um den grundlegenden Trend des US-Dollars gegenüber einem Korb wichtiger Währungen zu verfolgen.
Dieser Unterschied ist fundamental. Der DXY reagiert letztlich sehr stark auf den Euro, während der Broad Dollar Index eine deutlich diversifiziertere Darstellung der Stärke des US-Dollars in der Weltwirtschaft liefert. Er berücksichtigt unter anderem China, Mexiko, Südkorea, Indien, Taiwan, Vietnam und Brasilien, die im DXY nicht enthalten sind.
Darüber hinaus ist zu beachten, dass der Broad Dollar Index ein nach dem Handel mit Waren und Dienstleistungen gewichteter Index ist. Er eignet sich daher besser für eine makroökonomische Analyse des Außenwerts des US-Dollars, während der DXY weiterhin äußerst nützlich ist, um Bewegungen am Devisenmarkt zu verfolgen.
Auf TradingView entspricht DTWEXBGS dem nominalen Broad Dollar Index der Fed, mit einer Basis von 100 im Januar 2006 und täglichen Daten.
In der Praxis empfehle ich daher, beide Indizes zu verfolgen. Wenn der DXY fällt, der Broad Dollar Index jedoch stabil bleibt, kann die Schwäche des US-Dollars hauptsächlich auf den Euro zurückzuführen sein. Wenn dagegen beide Indizes gleichzeitig fallen, wird das Signal deutlich stärker: Die Schwäche des US-Dollars ist dann tatsächlich breit angelegt.
Der folgende Chart zeigt den wöchentlichen Schlusskurs des Broad Dollar Index der Fed mit dem Ichimoku-System. Der Trend bleibt bearish, solange sich der Dollar innerhalb der wöchentlichen Ichimoku-Wolke bewegt.
Sein TradingView-Ticker lautet DTWEXBGS.
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MNQ 31.08.2026 – Die Lücke drückt zum NachtbodenWas über Nacht passiert ist
Der Freitag schloss bei 29.509,5. Die neue Woche eröffnete bei 29.433,25, 76,25 Punkte tiefer, und erreichte mit 29.451,0 ihr Übernacht-Hoch praktisch direkt nach dem Start. Danach lief der Kurs abwärts bis 29.273,5. Aktuell handelt der MNQ bei rund 29.371 – die Lücke zum Freitagsschluss ist offen.
Wo wir stehen
Die Nachtspanne beträgt 177,5 Punkte, 355 Dollar je MNQ-Kontrakt. Der Kurs steht rund 80 Punkte unter dem Übernacht-Hoch und 97,5 Punkte über dem Übernacht-Tief. Er handelt damit nicht in der Mitte, sondern leicht näher an der unteren Grenze.
Der Tageschart bleibt über dem 50er- und 200er-EMA im größeren Aufwärtstrend. Im Stunden- und 15-Minuten-Chart liegt der Kurs dagegen unter den kurzen Durchschnitten. Das ist kein Widerspruch: Der übergeordnete Trend ist noch da, der kurzfristige Handel handelt aber gerade den Rücklauf.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
29.543,5 nächste Marke oben, 15Min & 30Min & 1Hour
29.509,5 Freitagsschluss
29.480,5 echter Test oben, 15Min
29.451,0 kleiner Auslöser oben, Übernacht-Hoch
29.371,0 aktuell
29.273,5 kleiner Auslöser unten, Übernacht-Tief, 15Min
29.241,0 echter Test unten, 1Hour
29.095,5 nächste Marke bei Fortsetzung, 15Min & 30Min & 1Hour
Weiter weg, aber Teil des Bildes
30.339,75 Rekordhoch, 1Hour & 4Hours
30.600,0 Level aus der 4-Stunden-Ebene
29.811,75 Level aus der 15-Minuten- & 30-Minuten-Ebene
29.759,0 Level aus der 30-Minuten- & 1-Stunden-Ebene
28.947,75 Level aus der 1-Stunden- & 4-Stunden-Ebene
28.227,25 Level aus der 4-Stunden- & Tagesebene
Die auffälligste Struktur des Tages
Oberhalb des Kurses liegen 29.480,5 und der Freitagsschluss bei 29.509,5 nur 29 Punkte auseinander. Zusammen bilden sie die erste Rückeroberungszone. Ein Sprung über das Übernacht-Hoch ist deshalb nur der Beginn; erst diese Zone entscheidet, ob die Wochenlücke tatsächlich geschlossen wird oder ob der Kurs nur kurz in sie hineinläuft.
Unten folgen auf die Nachtkante 29.273,5 nur 32,5 Punkte später das Stunden-Level 29.241,0. Zwei eng aufeinanderliegende Marken sind kein breiter Zielbereich, sondern eine Schwelle. Darunter wird der Weg bis 29.095,5 deutlich freier.
Wenn es nach oben geht
Kleiner Auslöser: Bruch über das Übernacht-Hoch bei 29.451,0, bestätigt durch zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart darüber.
Echter Test: die Zone 29.480,5 bis 29.509,5. Sie verbindet das 15-Minuten-Level mit dem Freitagsschluss. Hält sich der Kurs mit zwei Schlusskursen über 29.509,5, wird 29.543,5 zur nächsten Marke. Fällt er nach dem Ausbruch mit zwei Schlusskursen wieder unter 29.451,0, war es ein Fehlausbruch.
Ungültig: Bruch unter 29.273,5 mit zwei Schlusskursen im 2-Minuten-Chart.
Wenn es nach unten geht
Kleiner Auslöser: Bruch unter das Übernacht-Tief bei 29.273,5, bestätigt durch zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart darunter.
Echter Test: 29.241,0. Fällt auch dieses Stunden-Level bestätigt, wird 29.095,5 zur nächsten Marke. Zwei Schlusskurse zurück über 29.273,5 markieren den Fehlausbruch; vollständig ungültig wird das Abwärtsszenario erst mit der bestätigten Rückkehr über 29.451,0.
Was heute stört
Um 16:30 Uhr MESZ veröffentlicht die Dallas Fed ihre August-Umfrage für das verarbeitende Gewerbe. Morgen folgen um 16:00 Uhr MESZ die JOLTS-Stellenzahlen, am Freitag um 14:30 Uhr der US-Arbeitsmarktbericht. Gerade im Nasdaq können diese Termine die Richtung schnell wechseln lassen, weil sie die Zinserwartungen neu sortieren.
Bei offenen Positionen vor den festen Terminen: schließen oder halbieren, beim Rest den Stopp auf Einstand ziehen. Für Nachrichten ohne feste Uhrzeit gilt dieselbe Regel wie immer: die Positionsgröße vorher kleiner halten, statt nach der Bewegung klüger sein zu wollen.
Dumme Sprüche für Gescheite
Ein offenes Gap ist kein Navi. Es zeigt nur, wo der Markt zuletzt nicht vorbeigekommen ist.
Zu den Linien im Chart
Blau ist der 20er-EMA, gelb der 50er und lila der 200er. Der Tages-VWAP mit seinen Bändern erscheint dünn in Orange und Rosa. Tageshoch ist rot, Tagestief grün. Die waagerechten Marken fassen Unterstützungen und Widerstände aus mehreren Zeitebenen zusammen; die farbigen Felder ordnen die Londoner und New Yorker Session ein.
Zum Schluss
Das ist mein vorbereiteter Rahmen, kein Signal und keine Kaufempfehlung. Morgen ergänze ich direkt unter diesem Post, welche Seite tatsächlich ausgelöst hat.
DAX Tagesausblick 31.08.–Ende August–Neue Eskalation Nahen OstenGuten Morgen zusammen,
wir starten heute in die neue Handelswoche und gleichzeitig in den letzten Handelstag des August. Morgen beginnt mit September der letzte Monat des dritten Quartals, wodurch neben der weiterhin angespannten geopolitischen Lage auch mögliche Rebalancing-Effekte für zusätzliche Bewegung an den Märkten sorgen können.
Der klare Fokus liegt heute allerdings erneut auf dem Nahen Osten. Nach dem US-Angriff auf iranische Einrichtungen auf Larak Island hat Iran mit Raketenangriffen auf US-Stützpunkte in Jordanien reagiert. Gleichzeitig nehmen die Spannungen rund um die Straße von Hormus weiter zu. Das sorgt bereits zum Wochenstart für steigende Ölpreise und eine vorsichtigere Stimmung bei den Risk Assets.
Wie bereits im gestrigen Wochenausblick ausführlich beschrieben, bleiben deshalb insbesondere Öl, Dollar, Anleiherenditen und die geopolitische Entwicklung wichtige Faktoren für die heutige DAX-Bewegung. Die vollständige Analyse mit meinen EZB- und Fed-Szenarien sowie den entsprechenden Zinswahrscheinlichkeiten findet ihr ebenfalls im gestrigen Wochenausblick.
Agenda
1. Geopolitische Lage
2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
3. Märkte & Korrelationen
4. Risk Assets im Überblick
5. DAX Tagesausblick
6. Fazit
⸻
1. Geopolitische Lage
Die geopolitische Lage hat sich über das Wochenende erneut deutlich verschärft.
Die USA haben laut vorliegenden Berichten am Sonntag zwei iranische Raketenwerfer auf Larak Island angegriffen. Nach Angaben des US-Militärs richtete sich der Angriff gegen Einheiten der iranischen Revolutionsgarden, von denen eine unmittelbare Bedrohung für die Schifffahrt in der Straße von Hormus ausgegangen sein soll.
Iran reagierte darauf mit einem Gegenschlag. Nach iranischen Angaben wurden ballistische Raketen auf zwei US-Stützpunkte in Jordanien abgefeuert. Jordanien meldete anschließend, dass acht Raketen in seinem Luftraum abgefangen worden seien. Gleichzeitig erklärte Iran, dass weitere militärische Aktionen der USA entsprechend beantwortet würden.
Damit haben wir erstmals seit Ende Juli wieder eine direkte militärische Eskalation zwischen den USA und Iran.
Besonders relevant für die Märkte ist dabei die Entwicklung rund um die Straße von Hormus. Die Zahl der sichtbaren Commodity-Schiffe, die das Gebiet passieren, ist am Wochenende laut den vorliegenden Daten auf lediglich fünf Schiffe pro Tag gefallen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass einige Schiffe ihre AIS-Signale abschalten könnten, weshalb die tatsächliche Zahl höher liegen kann.
Zusätzlich berichten US-Stellen, dass iranische Einheiten offenbar Vorbereitungen getroffen haben, Raketen und Seeminen in Richtung Straße von Hormus einzusetzen. Genau diese Entwicklung macht die Situation für den globalen Energiemarkt besonders relevant.
Trump erklärte darüber hinaus, dass Kharg Island zerstört werde bzw. zerstört werde. Reuters konnte dafür zunächst allerdings keine unabhängige Bestätigung finden und stufte das begleitende Video als wahrscheinlich KI-generiert ein. Hier sollte man deshalb sehr genau zwischen bestätigten militärischen Ereignissen und politischen Aussagen unterscheiden .
Für die Märkte entscheidend bleibt trotzdem: Die militärische Eskalation ist real und der Schiffsverkehr im wichtigsten Energie-Korridor der Region ist bereits deutlich eingeschränkt.
Hinzu kommt die wirtschaftliche Eskalation.
US-Finanzminister Scott Bessent kündigte an, dass die USA künftig wöchentlich neue Secondary Sanctions gegen Iran verhängen könnten. Der erste Fokus liegt dabei auf Banken. Ziel ist es, iranische Gelder und Finanzströme stärker vom dollarbasierten Finanzsystem abzuschneiden.
Besonders interessant ist hierbei, dass Bessent ausdrücklich davon spricht, den Druck auf iranische Geschäftspartner zu erhöhen. Gleichzeitig erklärte er, dass die USA nicht zwangsläufig sofort chinesische Unternehmen sanktionieren müssten. China bleibt allerdings ein zentraler Faktor, da ein großer Teil der iranischen Ölexporte nach China geht.
Bessent erklärte zudem, dass die US-Blockade iranischer Häfen bereits dazu geführt habe, dass chinesische Importe iranischen Öls deutlich zurückgegangen seien und die in Tankern gelagerte Menge iranischen Öls sinke.
Damit entsteht momentan ein Zusammenspiel aus:
militärischer Eskalation + Einschränkung des Schiffsverkehrs + Ölpreisrisiko + neuen Sanktionen + steigenden geopolitischen Risikoprämien.
Das ist für die Märkte kurzfristig grundsätzlich ein Risk-off-Faktor.
Interessant ist auch die Entwicklung im Defense-Sektor. Die aktuellen Meldungen zeigen, dass der Finanzierungsbedarf für globale Verteidigungsprojekte weiter zunimmt. Eine auf globale Defense-, Security- und Resilience-Projekte ausgerichtete Bank versucht beispielsweise, rund 1 Mrd. US-Dollar aufzunehmen, um Regierungen und Defense-Unternehmen günstigere Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.
Das unterstreicht einen übergeordneten Trend, den wir bereits seit längerer Zeit beobachten: Steigende geopolitische Risiken führen nicht nur zu höheren Verteidigungsausgaben, sondern zunehmend auch zu einem wachsenden Finanzierungsbedarf innerhalb des Defense-Sektors.
Für die kurzfristige DAX-Bewegung bleibt jedoch die Entwicklung im Nahen Osten der wesentlich wichtigere Faktor.
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Fundamental starten wir relativ ruhig in die neue Woche.
Der absolute Fokus liegt auf dem Ende der Woche. Am Freitag erwarten uns mit den Non-Farm Payrolls, Average Hourly Earnings und der Unemployment Rate gleich mehrere wichtige US-Arbeitsmarktdaten.
Heute steht dagegen zunächst Deutschland im Mittelpunkt.
German CPI
German CPI MoM
* Forecast: +0,3 %
* Previous: +0,8 %
German CPI YoY
* Forecast: +2,9 %
* Previous: +2,8 %
Die Daten sind insbesondere deshalb relevant, weil Deutschland die größte Volkswirtschaft der Eurozone ist und die Inflationsentwicklung entsprechend eine wichtige Rolle für die geldpolitische Einschätzung der EZB spielt.
Ein stärker als erwarteter CPI könnte die Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Zinssenkungen entsprechend dämpfen, während ein schwächerer Wert wieder etwas mehr Spielraum für eine lockerere Geldpolitik schaffen könnte.
Wie bereits gestern im ausführlichen Wochenausblick thematisiert, lohnt sich deshalb auch heute der Blick auf die aktuellen EZB- und Fed-Szenarien sowie die entsprechenden Wahrscheinlichkeiten im Fed- und EZB-Watch-Tool. Dort bin ich gestern bereits wesentlich ausführlicher auf die möglichen Zinsverschiebungen eingegangen.
Chicago PMI
Am Nachmittag folgen dann noch die Chicago PMI-Daten.
* Forecast: 57,8
* Previous: 57,6
Der Chicago Purchasing Managers Index gibt einen Einblick in die wirtschaftliche Entwicklung des produzierenden Gewerbes in der Region Chicago.
Eine Zahl über 50 signalisiert Expansion, während ein Wert unter 50 auf eine Kontraktion hindeutet.
Der Index kann zudem Hinweise auf die Entwicklung des später veröffentlichten ISM Manufacturing PMI liefern.
Für den Markt gilt deshalb grundsätzlich:
Higher than expected → positiv für den USD
Lower than expected → negativ für den USD
Gerade angesichts der aktuellen geopolitischen Lage ist der Dollar heute besonders interessant, weshalb auch diese Veröffentlichung nicht komplett ignoriert werden sollte.
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3. Märkte & Korrelationen
US Oil
Beim Öl sehen wir bereits zum Wochenstart eine klare Reaktion auf die geopolitische Eskalation.
US Oil: +2,24 %
Das Bias aus dem gestrigen Wochenausblick hat sich für mich dadurch nicht verändert.
Die ersten wichtigen Ziele liegen weiterhin bei:
86,40–86,70 USD
Dieser Bereich kombiniert das Monatstief aus Mai mit dem Wochenhoch der KW35.
Darüber befindet sich:
87,75 USD
Das entspricht dem Wochenhoch der KW34.
Sollte auch die 87,75 USD nachhaltig überwunden werden, wäre ich zunächst weiter Long ausgerichtet mit einem Ziel bei:
90,40 USD
Darüber wäre anschließend das Monatshoch aus Juli bei 93,74 USD interessant.
Fundamental bleibt mein Bias bei Öl aufgrund der aktuellen geopolitischen Risiken klar auf der Long-Seite. Solange die Eskalation anhält und das Risiko einer weiteren Einschränkung des Schiffsverkehrs besteht, würde ich hier aktuell primär nach Long-Einstiegen suchen.
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US Bonds
Bei den US-Staatsanleihen sehen wir zum Wochenstart zunächst kleinere Bewegungen auf der Short-Seite:
* 3Y: -0,61 %
* 5Y: -0,58 %
* 10Y: -0,47 %
* 30Y: -0,23 %
Nach den extrem starken Bewegungen rund um Jackson Hole am Freitag ist das zunächst nicht ungewöhnlich.
Hier würde ich heute insbesondere beobachten, wie sich die Renditen beziehungsweise die einzelnen Laufzeiten im weiteren Tagesverlauf entwickeln und ob die geopolitische Lage erneut zu einer stärkeren Bewegung in Richtung Sicherheit führt. Spannend werden die NFP Daten am Freitag.
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DXY
Der Dollar startet ebenfalls leicht schwächer:
DXY: -0,08 %
Fundamental sollte die aktuelle geopolitische Eskalation den Dollar allerdings grundsätzlich unterstützen.
Für mich bleibt deshalb die 99,734 – das Daily High vom Freitag – entscheidend.
Sollten wir darüber ausbrechen, wäre mein erstes Ziel:
100,00
Auf der Unterseite bleibt die 99,50 wichtig.
Sollten wir nachhaltig unter diese Marke fallen, wäre ich kurzfristig wieder eher Short ausgerichtet – abhängig davon, was gleichzeitig bei Öl, Bonds und den heutigen Wirtschaftsdaten passiert.
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VIX
Der VIX steht aktuell bei:
14,42
Hier wird für mich insbesondere der US-Open interessant.
Nach der geopolitischen Eskalation über das Wochenende möchte ich sehen, ob sich diese Unsicherheit tatsächlich in einem deutlicheren Anstieg der impliziten Volatilität widerspiegelt.
Zusätzlich haben wir mit den NFP-Daten am Freitag bereits das nächste größere Event vor uns.
Der VIX bleibt daher heute definitiv auf meiner Watchlist.
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4. Risk Assets im Überblick
Nvidia
Bei Nvidia ist vorbörslich aktuell wenig Bewegung zu sehen.
Hier hat sich meine Einschätzung aus dem gestrigen Wochenausblick nicht verändert. Für die vollständige technische Einordnung verweise ich deshalb nochmals auf die gestrige Analyse.
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Bitcoin
Bei Bitcoin haben wir gestern den Weekly Close bekommen.
Dieser war aus meiner Sicht bearish.
Ein Short unterhalb des Weekly Low bei 76.600 USD könnte entsprechend interessant werden, mit einem ersten Ziel im Bereich von:
74.500 USD
Trotzdem wäre ich aktuell sehr vorsichtig mit Shorts.
Der entscheidende Bereich auf der Oberseite bleibt für mich das Hoch bei:
82.500 USD
Solange dieses Hoch nicht herausgenommen wurde, sehe ich auf der Oberseite weiterhin keine überzeugende Bestätigung für einen Long.
Gleichzeitig würde ich aber auch nicht aggressiv in Shorts springen.
Für mich bleibt Bitcoin deshalb zunächst ein Markt, bei dem ich lieber auf bessere Einstiege warte.
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S&P 500
Der S&P 500 startet bereits mit rund:
-0,40 %
in die Woche.
Auch hier hat sich meine Einschätzung aus dem gestrigen Wochenausblick nicht verändert.
Die geopolitische Lage und die Nachwirkungen von Jackson Hole sorgen zunächst für eine etwas schwächere Risk-on-Stimmung.
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Nasdaq
Beim Nasdaq sehen wir aktuell etwa:
-0,25 %
Die 29.500 bleibt für mich weiterhin die zentrale Schlüsselzone.
Der Retest der 29.200 wurde bereits geliefert.
Solange wir unter 29.500 bleiben, bin ich vorsichtig auf der Short-Seite.
Die nächsten Ziele:
29.200 → 29.000 → 28.868 → 28.500
Auf der Oberseite gilt:
Ein nachhaltiger Close über 29.500 könnte wieder Raum in Richtung
29.777 → 30.000
eröffnen.
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US30
Auch der US30 startet schwächer:
-0,30 %
Hier befinden wir uns bereits unter der Zone, die ich im gestrigen Wochenausblick als wichtig beschrieben habe.
Sollten wir nun auch unter:
53.300
brechen, sehe ich Potenzial für eine Bewegung in Richtung:
53.000 → 52.750 → 52.500 → 52.300
Dabei sollte die 53.500 auf Schlusskursbasis nicht mehr zurückerobert werden, wenn das Short-Szenario intakt bleiben soll.
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5. DAX Tagesausblick
Kommen wir damit zum DAX.
Auch der DAX startet schwächer in die neue Handelswoche:
ca. -0,30 %
Wir haben bereits einen H4-Close unterhalb der 26.500 gesehen.
Für mich ist allerdings wichtig:
Solange wir unter 26.500 bleiben, bleibt mein Bias zunächst vorsichtig bearish.
Auf der Unterseite ist insbesondere der Bereich um das Wochentief der KW33 interessant:
26.250–26.300
Sollte dieser Bereich nicht halten und wir gleichzeitig weitere geopolitische Eskalationen sehen, könnte sich der Abwärtsdruck entsprechend verstärken.
Dann wären unter anderem folgende Faktoren relevant:
* weitere Eskalation im Nahen Osten
* steigender Ölpreis
* steigende Inflationserwartungen
* zunehmende Zinssenkungsängste
* stärkere Dollarstärke
* gegebenenfalls starke NFP-Daten am Freitag
In diesem Szenario könnte sich die Korrektur anschließend wieder in Richtung:
26.000
ausweiten.
Mein entscheidender Trigger bleibt deshalb:
Unter 26.500 → bearish
Über 26.500 → Vorsicht mit Shorts, Möglichkeit auf neue ATH Abgriffe vor dem Short
Sollten wir die 26.500 wieder nachhaltig zurückerobern und darüber schließen, verändert sich das Bild deutlich.
Dann wäre – wie bereits im gestrigen Wochenausblick beschrieben – ein erneuter Angriff auf die bisherigen Allzeithochs denkbar.
Der relevante Bereich liegt hier bei:
26.630–26.700
Dort würde ich anschließend mit ersten stärkeren Gewinnmitnahmen rechnen, ist aber ein kann, kein muss ;)!
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6. Fazit
Wir starten in eine Handelswoche, die bereits am ersten Tag eine ganze Reihe wichtiger Einflussfaktoren mitbringt.
Geopolitisch hat sich die Situation zwischen den USA und Iran am Wochenende deutlich verschärft. Die Angriffe auf Larak Island, die iranischen Gegenschläge auf US-Stützpunkte in Jordanien, die deutlich gesunkenen Schiffstransits durch die Straße von Hormus und die angekündigte Verschärfung der US-Sanktionen sorgen für ein klar erhöhtes geopolitisches Risiko.
Der direkte Ausdruck davon ist bereits beim Öl zu sehen, das mit einem deutlichen Gap-up in die neue Woche gestartet ist.
Gleichzeitig haben wir heute mit dem deutschen CPI und dem Chicago PMI zwei relevante Wirtschaftsdaten. Der große fundamentale Fokus liegt allerdings auf Freitag mit den US-Arbeitsmarktdaten.
Für den DAX bleibt für mich heute vor allem die 26.500 entscheidend.
Unter 26.500 bleibt mein Bias bearish, mit dem Bereich 26.250–26.300 als nächster wichtiger Zone. Sollte auch dieser Bereich nicht halten, könnte eine Bewegung in Richtung 26.000 folgen.
Über 26.500 würde ich dagegen zunehmend vorsichtig mit Shorts werden. Ein erneuter Angriff auf 26.630–26.700 wäre dann für mich das nächste relevante Szenario.
Zusätzlich sollten heute insbesondere US Oil, DXY, US Bonds und VIX beobachtet werden, da diese Märkte aktuell sehr eng mit der geopolitischen Entwicklung und der daraus resultierenden Risk-off-Bewegung verbunden sind.
Gerade am heutigen letzten Handelstag des August und mit dem morgigen Start in den September können zusätzlich Rebalancing-Flows für erhöhte Volatilität sorgen.
Ich wünsche euch allen einen stabilen Start in die neue Handelswoche und erfolgreiche, vor allem aber disziplinierte Trades.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
MYM 31.08.2026 – Die Wochenlücke drückt in die NachtWas über Nacht passiert ist
Der Freitag schloss bei 53.591. Die neue Woche eröffnete bei 53.519, also 72 Punkte tiefer, und genau dort lag zugleich das Übernacht-Hoch. Der Kurs hatte damit schon zum Start eine klare Oberkante, statt den Freitagsschluss erneut anzulaufen. Danach ging es bis 53.387 hinunter; aktuell handelt der MYM bei rund 53.414.
Wo wir stehen
Die Nachtspanne beträgt bisher 132 Punkte, 66 Dollar je MYM-Kontrakt. Aktuell steht der Kurs 105 Punkte unter dem Übernacht-Hoch und nur 27 Punkte über dem Übernacht-Tief. Die Wochenlücke zum Freitagsschluss ist noch offen.
Im Tageschart bleibt der größere Aufwärtstrend intakt: Der Kurs liegt noch über dem 50er- und 200er-EMA. Auf Stunden- und 15-Minuten-Ebene läuft dagegen der kurzfristige Rücklauf; der Kurs handelt unter den kurzen Durchschnitten. Das sind zwei verschiedene Aussagen: Der große Rahmen ist noch positiv, der heutige Handel beginnt trotzdem von der Unterseite.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
53.814 nächster Widerstand, 1Hour
53.677 echter Test oben, 15Min
53.591 Freitagsschluss
53.519 kleiner Auslöser oben, Übernacht-Hoch
53.414 aktuell
53.387 kleiner Auslöser unten, Übernacht-Tief, 15Min & 30Min & 1Hour
53.209 echter Test unten, 15Min & 30Min & 1Hour
52.812 nächste Marke bei Fortsetzung, 1Hour & 4Hours
Weiter weg, aber Teil des Bildes
54.885 Rekordhoch, 1Hour & 4Hours & 1D
54.336 Level aus der 1-Stunden- & 4-Stunden-Ebene
54.162 Level aus der 1-Stunden-Ebene
54.087 Level aus der 1-Stunden-Ebene
51.692 Level aus der 4-Stunden- & Tagesebene
Die auffälligste Struktur des Tages
Die untere Nachtkante bei 53.387 ist nicht nur eine Uhrzeit-Marke, sondern fällt mit einem Level aus drei Zeitebenen zusammen. Das macht sie zur Schwelle des Tages: Hält sie, bleibt die Bewegung ein Rücklauf innerhalb der Nacht. Bricht sie bestätigt, fehlt bis 53.209 eine vergleichbar klare Haltestelle.
Oben liegt der Freitagsschluss bei 53.591 zwischen der Nachtoberkante und dem ersten echten Test. Ein Anstieg über 53.519 allein füllt also noch nicht einmal die Wochenlücke. Erst oberhalb von 53.591 ist der Freitagsschluss zurückerobert.
Wenn es nach oben geht
Kleiner Auslöser: Bruch über das Übernacht-Hoch bei 53.519, bestätigt durch zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart darüber.
Echter Test: 53.677. Hält sich der Kurs auch dort mit zwei Schlusskursen darüber, wird 53.814 die nächste Marke. Fällt der Kurs nach dem Ausbruch mit zwei Schlusskursen wieder unter 53.519, war er zurück in die gebrochene Zone gelaufen – Fehlausbruch.
Ungültig: Bruch unter 53.387 mit zwei Schlusskursen im 2-Minuten-Chart.
Wenn es nach unten geht
Kleiner Auslöser: Bruch unter 53.387, bestätigt durch zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart darunter.
Echter Test: 53.209. Wird auch diese Mehrzeitebenen-Marke bestätigt gebrochen, rückt 52.812 in den Blick. Zwei Schlusskurse zurück über 53.387 markieren den Fehlausbruch; vollständig ungültig wird das Abwärtsszenario erst mit der bestätigten Rückkehr über 53.519.
Was heute stört
Um 16:30 Uhr MESZ veröffentlicht die Dallas Fed ihre August-Umfrage für das verarbeitende Gewerbe. Morgen folgen um 16:00 Uhr MESZ die JOLTS-Stellenzahlen, am Freitag um 14:30 Uhr der US-Arbeitsmarktbericht. Nach dem Lückentag ist das ein Datenblock, der einem scheinbar sauberen Ausbruch schnell eine zweite Richtung geben kann.
Bei offenen Positionen vor den festen Terminen: schließen oder halbieren, beim Rest den Stopp auf Einstand ziehen. Für Schlagzeilen ohne feste Uhrzeit gilt weiter: die Größe vorher kleiner wählen, nicht erst nachher reagieren.
Dumme Sprüche für Gescheite
Eine Wochenlücke ist kein Versprechen, dass sie geschlossen wird. Sie ist nur eine offene Rechnung, und Märkte haben bei Rechnungen ihre eigene Zahlungsmoral.
Zu den Linien im Chart
Blau ist der 20er-EMA, gelb der 50er und lila der 200er. Der Tages-VWAP mit seinen Bändern erscheint dünn in Orange und Rosa. Tageshoch ist rot, Tagestief grün. Die waagerechten Marken fassen Unterstützungen und Widerstände aus mehreren Zeitebenen zusammen; die farbigen Felder ordnen die Londoner und New Yorker Session ein.
Zum Schluss
Das ist mein vorbereiteter Rahmen, kein Signal und keine Kaufempfehlung. Was aus den beiden Szenarien geworden ist, ergänze ich morgen als Update direkt unter diesem Post.
MGC 31.08.2026 – Der Rücklauf hängt unter 4.506,1Was seit dem letzten Plan passiert ist
Der kleine Auslöser nach unten vom 26.08. war damals erreicht, der große 4-Stunden-Bruch bei 4.627,3 aber noch nicht bestätigt. Danach kam zunächst eine Erholung bis in die 4.755er. Am Freitag drehte das Bild dann vollständig: Nach der hawkischen Jackson-Hole-Rede von Fed-Chef Kevin Warsh stiegen Dollar und Renditen deutlich, Gold verlor in der Folge rund drei Prozent. Der Schluss bei 4.503,8 lag damit wieder unter dem wichtigen Bereich um 4.506,1.
Wo wir stehen
Die neue Woche eröffnete mit einer Lücke nach unten bei rund 4.470,1, 33,7 Punkte unter dem Freitagsschluss. Über Nacht folgte zunächst ein Rücklauf bis 4.521,4, anschließend wieder Druck bis 4.445,7. Aktuell rund 4.470 – 51,4 Punkte unter dem Übernacht-Hoch und 24,3 Punkte über dem Übernacht-Tief. Die Nachtspanne beträgt 75,7 Punkte, 757 Dollar je MGC-Kontrakt.
Im Tageschart liegt der Kurs noch über den langfristigen Durchschnitten. Auf 4-Stunden-, Stunden- und 15-Minuten-Ebene steht er dagegen klar unter den kurzen Durchschnitten. Der größere Rahmen hat noch nicht gedreht, die kurzfristige Bewegung aber schon.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
4.627,3 Level aus der 4-Stunden-Ebene
4.521,4 Übernacht-Hoch
4.506,1 Level aus der 30-Minuten- & 1-Stunden-Ebene, zugleich Nähe zum Freitagsschluss
4.470,0 aktuell
4.445,7 Übernacht-Tief
4.376,5 bis 4.365,2 Zone aus Stunden- & 4-Stunden-Ebene
Weiter weg, aber Teil des Bildes
4.755,0 Level aus der 15-Minuten-, 30-Minuten- & 1-Stunden-Ebene
4.730,9 Level aus der 15-Minuten-, 30-Minuten- & 1-Stunden-Ebene
4.783,5 Level aus der 4-Stunden-Ebene
4.280,8 Level aus der 1-Stunden-Ebene
5.626,7 Rekordhoch
Die auffälligste Struktur des Tages
4.506,1 ist heute die erste Entscheidung, nicht das Ziel. Dort treffen der Freitagsschluss und ein Mehrzeitebenen-Level aufeinander. Der Markt hat diese Zone zum Wochenstart von unten getestet und wieder abgegeben. Solange sie nicht bestätigt zurückerobert ist, bleibt jeder Anlauf nach oben ein Rücklauf in den vorherigen Abverkauf. Unten liegt mit 4.445,7 nur noch die Nachtkante zwischen dem aktuellen Kurs und der größeren Auffangzone 4.376,5 bis 4.365,2.
Wenn es nach oben geht
Kleiner Auslöser: Bruch über 4.506,1, bestätigt durch zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart darüber.
Echter Test: das Übernacht-Hoch bei 4.521,4. Erst zwei Schlusskurse darüber öffnen den Weg zurück zum 4-Stunden-Level 4.627,3. Schließt der Kurs nach dem Ausbruch zweimal wieder unter 4.506,1, ist er zurück in die gebrochene Zone gelaufen – Fehlausbruch.
Ungültig: Rückfall unter 4.445,7 mit zwei Schlusskursen im 2-Minuten-Chart.
Wenn es nach unten geht
Kleiner Auslöser: Bruch unter das Übernacht-Tief 4.445,7, bestätigt durch zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart darunter.
Der echte Test liegt in der Zone 4.376,5 bis 4.365,2. Fällt auch sie bestätigt, wird 4.280,8 zum nächsten Bezugspunkt. Zwei Schlusskurse zurück über 4.445,7 markieren den Fehlausbruch; vollständig ungültig wird das Abwärtsszenario erst mit der bestätigten Rückkehr über 4.506,1.
Was heute stört
Um 15:45 Uhr MESZ kommt der Chicago-Einkaufsmanagerindex, um 16:30 Uhr der Dallas-Fed-Index für das verarbeitende Gewerbe. Der größere Datenblock startet morgen mit JOLTS und endet Freitag mit dem US-Arbeitsmarktbericht. Nach der Neubewertung der Zinserwartungen vom Freitag kann Gold auf jede dieser Zahlen empfindlich reagieren.
Bei offenen Positionen vor den festen Terminen: schließen oder halbieren, beim Rest den Stopp auf Einstand ziehen. Schlagzeilen aus der Geldpolitik können ohne Uhrzeit kommen; dort hilft nur von Beginn an eine kleinere Größe.
Dumme Sprüche für Gescheite
Ein Markt, der in zwei Tagen alle kurzen Durchschnitte verliert, braucht keine zweite Meinung. Er hat seine erste ziemlich deutlich abgegeben.
Zu den Linien im Chart
Blau ist der 20er-EMA, gelb der 50er und lila der 200er. Der Tages-VWAP mit seinen Bändern erscheint dünn in Orange und Rosa. Tageshoch ist rot, Tagestief grün. Die waagerechten Marken fassen Unterstützungen und Widerstände aus mehreren Zeitebenen zusammen; die farbigen Felder ordnen die Londoner und New Yorker Session ein.
Zum Schluss
Das ist mein vorbereiteter Rahmen, kein Signal und keine Kaufempfehlung. Die Auswertung dieses Handelstags ergänze ich morgen direkt unter diesem Post.
MES 31.08.2026 – Die Lücke zum Freitag bleibt offenWas Freitag passiert ist
Der Freitag begann noch mit einem Lauf bis 7.782,50, drehte dann aber deutlich nach unten und schloss bei 7.724,75. Vom Hoch bis zum Settlement waren das 57,75 Punkte oder 288,75 Dollar je MES-Kontrakt. Der Hintergrund: Fed-Chef Kevin Warsh stellte in Jackson Hole den Kampf gegen die Inflation wieder klar in den Vordergrund. Renditen stiegen, die US-Aktienindizes gaben ihren Vormittagsgewinn ab. Das erklärt nicht jede Kerze, aber den Gegenwind zum Wochenschluss.
Wo wir stehen
Die neue Woche startet mit einer Lücke nach unten: Eröffnung bei 7.708,50, also 16,25 Punkte unter dem Freitagsschluss. Diese Eröffnung ist zugleich das Übernacht-Hoch; das Übernacht-Tief liegt bei 7.683,50. Aktuell rund 7.692,50 – 16 Punkte unter dem Hoch und 9 Punkte über dem Tief. Die Nachtspanne beträgt 25 Punkte, 125 Dollar je Kontrakt.
Im Tageschart bleibt der Kurs über den langfristigen Durchschnitten. Auf 4-Stunden- und Stundenebene steht er nach dem Freitagsrücklauf jedoch unter den kurzen Durchschnitten. Der große Rahmen ist damit noch nicht gebrochen, der kurzfristige Druck aber klar unten.
Die Zahlen, auf die es ankommt
In Reichweite
7.764,75 Level aus der 30-Minuten- & 1-Stunden-Ebene
7.724,75 Freitagsschluss, obere Kante der Wochenlücke
7.708,50 Eröffnung & Übernacht-Hoch
7.692,50 aktuell
7.683,50 Übernacht-Tief
7.670,75 kleiner echter Test unten, 15Min & 30Min
7.648,75 nächste Zone bei Fortsetzung, 4Hours & 1D
Weiter weg, aber Teil des Bildes
7.838,50 Rekordhoch
7.824,75 Level aus der 1-Stunden-Ebene
7.542,75 Level aus der 1-Stunden-Ebene
7.323,25 Level aus 1-Stunden-, 4-Stunden- & Tagesebene
Die auffälligste Struktur des Tages
Die Zone zwischen 7.708,50 und 7.724,75 ist heute wichtiger als eine einzelne Linie. Sie umfasst die gesamte Lücke zum Freitagsschluss. Solange der Kurs darunter bleibt, ist der Rücklauf vom Freitag nicht aufgearbeitet. Erst eine bestätigte Rückeroberung bringt 7.764,75 wieder auf den Plan. Unten liegt die Nachtkante bei 7.683,50 nur knapp über dem 15-/30-Minuten-Level 7.670,75 – dort entscheidet sich, ob aus dem Wochenstart nur ein schwacher Beginn oder eine Fortsetzung wird.
Wenn es nach oben geht
Kleiner Auslöser: Bruch über 7.708,50, bestätigt durch zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart darüber.
Echter Test: die obere Kante der Lücke bei 7.724,75. Erst zwei Schlusskurse darüber öffnen den Weg zu 7.764,75. Schließen zwei 2-Minuten-Kerzen nach dem Ausbruch wieder unter 7.708,50, ist der Ausbruch zurück in die Zone gelaufen und damit hinfällig.
Ungültig: Rückfall unter 7.683,50 mit zwei Schlusskursen im 2-Minuten-Chart.
Wenn es nach unten geht
Kleiner Auslöser: Bruch unter 7.683,50, bestätigt durch zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart darunter.
Der echte Test folgt bei 7.670,75. Fällt auch diese Marke mit zwei Schlusskursen, wird die Zone um 7.648,75 zum nächsten Bezugspunkt. Zwei Schlusskurse zurück über 7.683,50 markieren den Fehlausbruch; vollständig ungültig wird das Abwärtsszenario erst mit der bestätigten Rückkehr über 7.708,50.
Was heute stört
Um 15:45 Uhr MESZ kommt der Chicago-Einkaufsmanagerindex, um 16:30 Uhr der Dallas-Fed-Index für das verarbeitende Gewerbe. Das sind keine Termine von der Größenordnung eines Arbeitsmarktberichts, aber zwei feste Zeitpunkte direkt nach der US-Eröffnung. Bei offenen Positionen davor: schließen oder halbieren; beim Rest den Stopp auf Einstand ziehen.
Die größere Woche beginnt morgen mit JOLTS und endet Freitag mit dem US-Arbeitsmarktbericht. Nach Warshs Rede vom Freitag bleibt die Zinserwartung damit das Thema im Hintergrund.
Dumme Sprüche für Gescheite
Eine Wochenlücke ist keine Einladung zum Raten. Sie ist nur die Rechnung für alles, was der Markt am Wochenende nicht handeln konnte.
Zu den Linien im Chart
20er-EMA in Blau, 50er in Gelb und 200er in Lila geben den Verlauf der Durchschnitte wieder. Der Tages-VWAP mit seinen Bändern läuft fein in Orange und Rosa. Tageshoch ist rot, Tagestief grün markiert. Die horizontalen Marken kommen aus dem Mehrzeitebenen-Indikator; London und New York sind als farbige Handelsfenster hinterlegt.
Zum Schluss
Das ist mein Plan für den heutigen Handelstag, kein Signal und keine Kaufempfehlung. Ob die Lücke gehalten oder sich geschlossen hat, steht morgen als kurze Auswertung direkt unter diesem Beitrag.
XAUUSD: Bärisches Fortsetzungsszenario im FokusGold zeigt im 1-Stunden-Chart nach einer deutlichen Ablehnung höherer Kursniveaus kurzfristig weiterhin Schwäche.
Der Kurs bewegt sich derzeit um 4.419, während der Bereich 4.460–4.461 als wichtiger Widerstand beobachtet wird. Solange der Kurs darunter bleibt und der Verkaufsdruck anhält, könnte der Bereich um 4.321 als mögliches Abwärtsziel in den Fokus rücken.
Ein nachhaltiger Anstieg über den Invalidierungsbereich würde das bärische Szenario abschwächen und auf eine mögliche Erholung hindeuten.
Wichtige Bereiche:
Widerstand / Invalidierung: 4.460–4.461
Aktueller Bereich: 4.419
Möglicher Abwärtsbereich: 4.321
Technische Marktanalyse auf Grundlage der Kursstruktur und wichtiger Preisniveaus. Nur zu Bildungszwecken und keine Finanzberatung.
XAU/USD: Marktanalyse und Strategie für den 31. AugustMeine Empfehlungen:
SELL (Verkauf): 4472–4477 | SL: 4487 | TP: 4450–4430
BUY (Kauf): 4390–4395 | SL: 4380 | TP: 4440–4460
Am vergangenen Freitag bewegte sich der Goldpreis während der asiatischen und europäischen Handelszeiten in einer engen Spanne. Bullishe Daten, die während der New Yorker Sitzung veröffentlicht wurden, trieben den Preis auf 4.629 $ nach oben. Allerdings wirkten sich anschließende Äußerungen des Vorsitzenden der Federal Reserve deutlich bearish auf Gold aus und führten zu einem starken Rücksetzer auf rund 4.446 $ – ein Tagesverlust von fast 180 $. Der Tageschart schloss mit einem deutlichen Kursrückgang; der KDJ-Indikator bildete auf hohem Niveau ein bärisches Kreuz und drehte nach unten, während die MACD-Linien oberhalb der Nulllinie konvergierten und kurz vor einem bärischen Kreuz stehen. Da die Balken des bullishen Momentums schrumpfen, tendiert der Tagestrend eher bearish.
Im Stundenchart stieg Gold während der asiatischen Sitzung auf 4.472 $, bevor der Kurs nachgab; aktuell notiert er bei etwa 4.430 $. Der Chart zeigt aufeinanderfolgende Kursrückgänge, wobei der KDJ-Indikator nach unten dreht und die MACD-Linien nahe der Nulllinie ein bärisches Kreuz bilden. Die Balken des bärischen Momentums nehmen zu, was auf einen bärischen kurzfristigen Trend hindeutet. In Zusammenschau mit dem Ausblick des Tagescharts lautet die Empfehlung für den Intraday-Handel, bei Erholungen bis zu Widerstandsniveaus zu verkaufen. Wichtige Widerstände liegen beim vorherigen Erholungshoch von 4.472 $ sowie bei der psychologisch wichtigen Marke von 4.500 $, während auf der Unterseite entscheidend ist, ob der Preis unter 4.400 $ fällt.
XAUUSD — Bruch von 4,427 Öffnet 4,320 XAUUSD — Bruch von 4,427 Öffnet 4,320
Gold startet die neue Woche auf dem Rückfuß, und dieser Rückgang wirkt nicht zufällig.
Der Preis ist seit den Hochs von Ende August weiter nach unten gerutscht, nachdem er innerhalb dieses fallenden Korrekturkanals an Momentum verloren hatte. Der wichtige Punkt ist jetzt, dass Gold bereits in die große FVG um 4,427 gefallen ist und die vorherige bullische Struktur nicht mehr hält. Das sagt mir, dass der Markt von einem “gesunden Pullback” in eine aggressivere Distributionsphase übergeht.
Fundamental ergibt dieser Druck ebenfalls Sinn. Warsh warnt weiterhin, dass die Fed bei der Inflation noch Arbeit vor sich hat, was Zinserwartungen am Leben hält und den USD unterstützt. Zusätzlich sorgen neue US-Angriffe auf iranische Raketenwerfer für eine weitere Schicht geopolitischer Spannung, und ein solches Umfeld kann die Märkte eher defensiv halten, statt klar risk-on zu werden.
Aus charttechnischer Sicht konzentriere ich mich auf eine Fortsetzung nach unten, solange der Preis unter der darüberliegenden Sell-Zone bleibt. Jeder Bounce aus der aktuellen FVG wirkt im Moment eher wie eine Reaktion als wie eine bestätigte Umkehr. Wenn Verkäufer den Preis gedeckelt halten und der Markt die gebrochene Struktur nicht zurückerobert, kann sich die nächste Bewegung meiner Meinung nach bis in die erste bärische Zielzone um 4,320 ausdehnen.
Meine Hauptansicht für diese Woche bleibt also bärisch. Der Preis soll zuerst innerhalb der aktuellen FVG entscheiden, aber solange Gold die obere Angebotszone nicht zurückerobert, betrachte ich Rallys als Pullbacks innerhalb einer breiteren Abwärtsbewegung.
Wichtige Preiszonen zum Beobachten
Aktuelle Reaktionszone: Bereich um 4,427
Haupt-FVG-Unterstützung: 4,360 – 4,427
Erste bärische Zielzone: 4,315 – 4,325
Intraday-Erholungszone: 4,480 – 4,520
Haupt-Sell-Zone / Invalidierungsbereich: 4,600 – 4,630
Invalidation: klare Rückeroberung und Halt über der Sell-Zone
Sehen Sie Gold zuerst tiefer in Richtung 4,320 laufen, oder können Käufer diese FVG verteidigen und einen stärkeren Rebound erzwingen?
H2 – Setup für eine Erholung aus der Major Demand
XAUUSD notiert bei etwa 4.464, nachdem der aggressive Abverkauf am Freitag den Preis direkt in die markierte Major Demand + OB + POI gedrückt hat. Die H2-Struktur hat sich deutlich abgeschwächt, allerdings befindet sich der Preis nun an einer wichtigen Reaktionszone, von der aus sich eine korrigierende Erholung entwickeln könnte.
Gold fiel um mehr als 3 %, nachdem die Äußerungen von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole die Erwartungen für eine Zinserhöhung im September deutlich erhöhten und den US-Dollar sowie die kurzfristigen Treasury-Renditen nach oben trieben. Heute zeigt Gold eine moderate Erholung, während neue Spannungen zwischen den USA und Iran den Ölpreis und die Nachfrage nach sicheren Häfen stützen. Gleichzeitig erhöhen höhere Ölpreise die Inflationssorgen und halten damit Renditen und Zinserhöhungserwartungen unter Druck.
Technischer Ausblick
Der H2-Bullish-Channel wurde nach einem starken bearishen Displacement aus dem Bereich 4.600 nach unten gebrochen.
Der Preis hat nun die Major Demand + OB + POI bei 4.445–4.475 erreicht. Dies ist die wichtigste Entscheidungszone auf dem Chart.
Das bevorzugte Szenario ist eine bullische Reaktion aus dieser Demand-Zone, anstatt den bereits erfolgten Abverkauf zu verfolgen.
Ein bestätigter Reclaim könnte den Preis zunächst in Richtung der Intermediate Demand Zone bei 4.500–4.525 führen.
Sollten die Käufer anschließend wieder stärker die Kontrolle übernehmen, liegt das nächste Erholungsziel bei 4.580–4.600, gefolgt von der Premium Supply / BSL Zone bei 4.675–4.695.
Wichtige Zonen
Aktueller Preis: 4.463,710
Major Demand + OB + POI: 4.445–4.475
Intermediate Demand: 4.500–4.525
Demand Zone: 4.580–4.600
Premium Supply / BSL: 4.675–4.695
Major Swing High / BSL: 4.697,533
Trading Plan
Buy Priority: 4.445–4.475
Bedingung: Auf einen H2-Liquidity-Sweep und anschließend eine bullische Ablehnung, einen Reclaim oder eine Higher-Low-Bestätigung aus der Major Demand warten.
TP1: 4.500–4.525
TP2: 4.580–4.600
TP3: 4.675–4.695
Wichtiger Hinweis
Das makroökonomische Umfeld bleibt für Gold herausfordernd. Warsh betonte, dass die Inflation weiterhin deutlich über dem Fed-Ziel von 2 % liegt und dass die Notenbank noch Arbeit vor sich hat. Gleichzeitig wird die September-Sitzung vom Markt weiterhin als offen betrachtet.
Parallel dazu treiben neue Spannungen zwischen den USA und Iran den Ölpreis nach oben. Dies kann einerseits die Nachfrage nach Gold als sicheren Hafen unterstützen, andererseits aber auch die Inflations- und Zinssorgen verstärken.
Daher bleibt eine Bestätigung der Demand-Zone entscheidend.
Fazit
Gold hat eine starke bearishe Neubewertung abgeschlossen und testet nun die H2 Major Demand Zone 4.445–4.475.
Der sauberere Ansatz besteht darin, auf eine Bestätigung der Käufer zu warten, anstatt den Abverkauf zu verfolgen.
Hält die Demand-Zone, könnte sich eine Erholung in Richtung 4.520 und anschließend 4.580–4.600 entwickeln, bevor der Preis möglicherweise erneut die Premium-Liquidität testet.
Wird die H2 Major Demand den Jackson-Hole-Abverkauf absorbieren und die nächste Erholung einleiten? 📈
Kawumm'sche MORGENANALYSE zum Montag, den 31.08.2026Zum Freitag hat unser Dax neue Allzeithochs nachgeschoben und damit weiter dem August getrotzt.
Guten Morgen :)
Marken mit Wichtigkeit und hoher Reaktionsfreundlichkeit für heute und die nächsten Tage sind meiner Meinung nach: 26670, 26440, 26200, 25800, 25635, 25460, 25380, 24830, 24420, 24000, 23760, 23450, 23100, 22800, 22600
Chartlage: positiv
Tendenz: unter 26470 abwärts, darüber aufwärts
Grundstimmung: neutral
Zum Freitag hatten wir unserem Dax den gleichen Fahrplan vom Donnerstag etwas versetzt nochmal mitgegeben. Sollte er tiefer wollen auf 26120 / 26080 und 26000, musste er unter die 26250 / 26200 drunter. Einleiten sollte er das schon mit Unterbieten von 26340. Würde er aber stattdessen keine Anstalten machen unten rauszuschieben und einfach über der 26400 rausarbeiten, sollten wir dann erst einmal noch mit 26500 und 26560 / 26600 Vorlieb nehmen. So die Zusammenfassung von gestern.
Unter die 26250 ging unser Dax am Freitag gar nicht und kämpfte sich stattdessen über der 26400 raus. Dabei erreichten wir auch schon 26560 / 26600 und markierten damit sogar ein neues Allzeithoch. Nach schwachem August schaut das damit weiterhin überhaupt nicht aus und dabei hat der August schon nur noch einen Tag. Drückt unser Dax also einfach weiter über der 26600 nach oben, dürften dann 26670, 26730 und 26800 als nächstes folgen.
Für eine Umkehr müsste er uns unten einfach mal was anbieten und anfangen tiefere Tiefs zu setzen. Dafür wäre Minimum ein Unterbieten von 26470 erforderlich. Das könnte dann schon einmal eine Bewegung hin zur 26380 einleiten und dann wird es dort um 26380 / 26340 nochmal interessant ob ihm eine Stabilisierung und erneutes Aufdrehen gelingt. Gelingt es aber nicht, geht dann der Fokus wieder auf die 26250 / 26200 über. Die Scheine bleiben gleich. Für Aufwärtsstrecken der GV4K8Y KO 21365 und für Abwärtsstrecken der GV1VTU KO 27835.
Fazit: Unser Dax hat zum Freitag neue Allzeithochs gerissen, tat sich aber etwas schwer dabei die neuen Hochs auch zu Halten. Dennoch lässt ihm das die Türe offen am Montag einfach oberhalb der 26600 weiter zu machen. Als nächstes wären dann 26670, 26730 und 26800 anzupeilen. Will er sich mal in einer Umkehr versuchen brauchen wir zwingend neue Tiefs und damit ein Unterbieten von mindestens 26470. Gelingt das bekommt er eine Chance zur 26380 / 26340 die allerdings auch nochmal gut nach oben reagieren kann. Nimmt er die Gelegenheit dann aber auch nicht an, öffnet sich wieder der Raum zur 26250 / 26200 hin
MP Materials Corp | Bullisch## 📊 MP Materials Corp. | Swing- & Positiontrading-Analyse
**Ticker: MP | Zeithorizont: kurz- bis mittelfristig**
Seit dem **29. Juli 2024** befindet sich MP Materials aus meiner Sicht in einem übergeordneten Aufwärtstrend. Der damalige Ausbruch markierte im Wochenchart für mich den Startschuss einer neuen mittelfristigen Aufwärtsbewegung.
Nach dem Erreichen meiner damaligen **Zielzone von ca. 89–99 USD** setzte anschließend eine größere Korrektur ein. Seit dem **13. Oktober 2025** befindet sich die Aktie daher in einer Korrektur des übergeordneten mittelfristigen Aufwärtstrends.
### 🔻 Die aktuelle Korrektur
Ich interpretiere die Bewegung im Tageschart als einen **korrektiven Abwärtstrend innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends im Wochenchart**.
Besonders interessant wurde für mich dabei die Zone um **34–38 USD**.
Dort treffen mehrere technische Faktoren aufeinander:
🟣 **Fibonacci Retracement**
🟡 **Fibonacci Extensions**
🟢 **Supportzone aus dem Wochenchart**
🔵 **Gap aus dem Tageschart**
Die Kombination dieser Faktoren macht die Zone für mich zu einem technisch relevanten Bereich und nicht lediglich zu einer willkürlich eingezeichneten Unterstützung.
### 🟢 1st Buy Signal | ca. 34–38 USD
Die Aktie hat diese mittelfristige Korrekturzone erreicht.
Bei etwa **38 USD** erfolgte entsprechend meiner Analyse der **erste Einstieg**.
Seit dem Erreichen dieser Zone konnte MP Materials eine deutliche Erholungsrally starten und im Tageschart eine wesentlich konstruktivere Struktur ausbilden.
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### 🟢 2nd Buy Signal | ca. 42–48 USD
Nach der bisherigen Erholungsbewegung sehe ich eine weitere interessante Zone zwischen **42 und 48 USD**.
Sollte die Aktie diesen Bereich im Rahmen einer kurzfristigen Korrektur erneut anlaufen und die dort erwartete Unterstützung bestätigen, wäre dies für mich die nächste potenzielle Einstiegszone.
Interessant ist dabei insbesondere, dass sich in diesem Bereich auch ein gewisser **Volume Support** befindet.
Das Volumenprofil zeigt hier zwar keinen extrem starken Support, allerdings aus meiner Sicht **genügend Volumen**, um den Bereich technisch relevant zu machen.
Daher:
**34–38 USD → 1st Buy Signal ✅**
**42–48 USD → 2nd Buy Signal 👀**
Wichtig: Das zweite Signal ist **keine Garantie**, sondern abhängig davon, wie sich die kurzfristige Marktstruktur beim erneuten Erreichen dieser Zone entwickelt.
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## 🎯 Mögliche Kursziele
Sollte sich der übergeordnete Aufwärtstrend fortsetzen und die Aktie die aktuelle Korrektur nachhaltig beenden, liegen zunächst zwei wichtige Bereiche auf der Oberseite:
🎯 **~77 USD** → vorheriges Verlaufshoch
🎯 **~100 USD** → bisheriges Allzeithoch / ATH
Diese Marken stellen für mich die ersten größeren Widerstands- bzw. Zielbereiche dar.
Sollte MP Materials anschließend auch diese Bereiche überwinden und die übergeordnete Marktstruktur weiterhin bullish bleiben, wird es aus meiner Sicht deutlich interessanter.
### 🚀 Mittelfristige Zielzone: ca. 131–183 USD
Auf Basis meiner Fibonacci-Projektionen ergibt sich für mich langfristig innerhalb dieses Setups eine mögliche Zielzone von ungefähr:
**131–183 USD**
Die genaue Zielzone würde ich allerdings **nicht bereits heute auf den Dollar genau festlegen**.
Warum?
Weil die kurzfristige und mittelfristige Marktstruktur bis dahin noch erheblich verändern kann. Je nachdem, wie sich die Aktie auf dem Weg nach oben entwickelt, lassen sich später anhand der neu entstehenden Strukturen deutlich präzisere Zielbereiche bestimmen.
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## 📈 Renditepotenzial
Ausgehend vom ersten Einstieg bei ungefähr **38 USD** ergibt sich bis zur aktuellen mittelfristigen Zielzone von **131–183 USD** ein theoretisches Kurssteigerungspotenzial von ungefähr:
**+245 % bis +382 %**
Die von mir eingezeichnete ursprüngliche Berechnung liegt dabei in der Größenordnung von **+242 % bis +377 %**, abhängig von den exakt verwendeten Einstieg- und Zielkursen.
Damit bietet das Setup aus meiner Sicht ein **interessantes asymmetrisches Chance-Risiko-Verhältnis**, sofern die übergeordnete bullishe Marktstruktur intakt bleibt.
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### 🧭 Mein aktuelles Szenario
**Übergeordnete Struktur:** 🟢 Bullish
**Mittelfristiger Trend:** 🟢 Aufwärts
**Kurzfristige Struktur:** 🔴 Korrektiv
**Erste Korrekturzone:** 🟢 34–38 USD
**1st Buy:** ✅ ~38 USD
**2nd Buy Zone:** 👀 42–48 USD
**Erstes größeres Ziel:** 🎯 ~77 USD
**ATH:** 🎯 ~100 USD
**Mittelfristige Zielzone:** 🚀 131–183 USD
Für mich ist entscheidend, dass die aktuelle Korrektur **nicht automatisch als Trendwende interpretiert wird**. Solange die übergeordnete Struktur des Wochencharts intakt bleibt, kann eine solche Bewegung auch lediglich eine größere Korrektur innerhalb eines bestehenden Aufwärtstrends darstellen.
Die nächsten Reaktionen an den eingezeichneten Zonen werden daher für mich entscheidend sein.
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⚠️ **Disclaimer:** Diese Analyse stellt **keine Anlageberatung und keine Anlageempfehlung** dar. Sie dient ausschließlich dem Austausch meiner persönlichen technischen Marktanalyse und stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Die dargestellten Kursziele und Szenarien sind hypothetisch und können jederzeit durch neue Marktinformationen oder eine Veränderung der Marktstruktur ungültig werden. **Jede Investitionsentscheidung erfolgt auf eigenes Risiko.**
XAUUSD: Bearischer Ausbruch – Verkäufer visieren Liquidität auf
Technischer Ausblick:
Marktstruktur: Bearischer Wechsel mit der Ausbildung tieferer Hochs (LH) und tieferer Tiefs (LL).
Trendlinie: Der Kurs respektierte die abwärts gerichtete Trendlinie und prallte am Widerstand ab.
Liquidität: Die Liquidität auf der Verkäuferseite (Sell-side Liquidity) im Bereich 4.450–4.455 wurde abgenommen, was die Abwärtsdynamik bestätigt.
BOS: Starke bearische Kursbewegung unter die Unterstützung bei 4.479, was auf einen potenziellen bearischen Marktstrukturbruch (BOS) hindeutet.
FVG / Ungleichgewicht: Der starke Abverkauf erzeugte ein bearisches FVG im Bereich 4.480–4.532. Ein Rücklauf (Retracement) in diese Zone könnte einen potenziellen Einstiegspunkt für Short-Positionen bieten.
Ichimoku: Der Kurs notiert unter der Ichimoku-Wolke, was die bearische Einschätzung untermauert.
Wichtige Widerstände: FVG bei 4.520–4.532; 4.600 fungiert als übergeordneter Widerstand.
Kursziele (Abwärts):
🎯 TP1: 4.393
🎯 TP2: 4.315 — bedeutende Liquidität auf der Verkäuferseite
SMC-Szenario
Sollte der Kurs in das FVG (4.480–4.532) zurückkehren und dort Ablehnung zeigen, könnten die Bären weiterhin das Ziel 4.393 anvisieren, gefolgt von dem tiefer gelegenen Liquiditätspool bei 4.315.
Ungültigkeit (Invalidation): Eine deutliche Rückeroberung des Bereichs oberhalb des FVG bzw. der Marke von 4.532 würde das unmittelbare bearische Setup schwächen.
Einschätzung: 🔴 Bearisch | Verkauf beim Rücklauf (Retracement), nicht beim Impuls.
BTC/USD – Marktanalyse für Montag, 31. August 2026
Bitcoin beendet das Wochenende bei rund 79.069 USD und geht damit mit einem weiterhin positiven mittelfristigen Momentum in die neue Handelswoche. Die entscheidende Frage für Montag ist jedoch nicht, ob der übergeordnete Trend bullisch ist, sondern ob BTC den jüngsten Ausbruch über die 81.445-USD-Zone bestätigen kann.
Nach dem Anstieg von rund 64.400 USD am 17. August auf 81.445 USD am 28. August hat der Markt innerhalb kurzer Zeit erheblich an Wert gewonnen. Der anschließende Rücksetzer auf rund 77.400 USD wurde am Wochenende wieder teilweise gekauft. Dieses Verhalten zeigt, dass unterhalb von 80.000 USD weiterhin Nachfrage vorhanden ist.
Zeitbasierter Faktor
Das Timing ist für Montag besonders interessant. In der historischen Daily-Auswertung zeigt BTC für Montage einen positiven Bias. Noch aussagekräftiger ist die Kombination mit dem aktuellen Sonntag: Nach einem Sonntag mit einem Anstieg von mehr als 1 % war der darauffolgende Montag historisch in etwa 72 % der Fälle positiv.
Der aktuelle Sonntag liegt mit ungefähr +1,2 % genau in diesem Muster.
Damit ergibt sich für den 31.08.2026 zunächst ein bullischer Zeit-Bias.
Gleichzeitig befindet sich BTC nach dem Hoch vom 27./28. August in einer möglichen 18–19-Tage-Zyklusstruktur. Das spricht dafür, dass Montag zwar einen weiteren Aufwärtsversuch bringen kann, gleichzeitig aber mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für eine Reaktion gerechnet werden muss, sobald der Markt das alte Hoch erreicht.
Entscheidende Widerstandszone
Der wichtigste Bereich bleibt:
81.445 USD
Ein nachhaltiger Ausbruch darüber wäre ein klares Bestätigungssignal.
Sollte BTC einen Daily Close oberhalb von 81.445 USD erreichen, würde sich das technische Bild deutlich verbessern. Dann wären zunächst:
82.800 USD → 84.000 USD → 86.000 USD
als nächste Projektionsbereiche interessant.
Besonders wichtig ist dabei die Differenz zwischen einem kurzen Intraday-Ausbruch und einem bestätigten Schlusskurs. Ein Spike über 81.445 USD ohne EOD-Bestätigung könnte aufgrund der aktuellen Zyklusposition auch als False Breakout bzw. kurzfristige Erschöpfung interpretiert werden.
Unterstützungen
Auf der Unterseite ist zunächst die Zone:
77.600–78.100 USD
entscheidend.
Solange BTC oberhalb dieses Bereichs bleibt, ist der Rücksetzer vom 28. August zunächst als normale Konsolidierung innerhalb des Aufwärtstrends einzustufen.
Ein Bruch dieser Zone würde dagegen das kurzfristige Bild verschlechtern. Darunter liegt die nächste wichtige Unterstützung bei ungefähr:
76.870 USD
und anschließend:
72.480 USD
Ein Schlusskurs unter 77.600 USD wäre daher deutlich negativer zu bewerten als ein kurzfristiger Intraday-Test.
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Wahrscheinlichstes Szenario für Montag
Das bevorzugte Szenario ist zunächst ein erneuter Test der oberen Widerstandszone.
Aus der Kombination von:
* positivem 20-/60-Tage-Momentum,
* positivem Sonntag,
* historisch positivem Montag nach einem starken Sonntag,
* aktueller Nachfrage oberhalb von 77.000 USD,
* und der erhöhten Volatilität
ergibt sich ein bullischer Grundbias.
Die entscheidende Zone liegt dabei zwischen:
80.000 und 81.445 USD.
Gelingt der Ausbruch und anschließend die EOD-Bestätigung über 81.445 USD, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Fortsetzung Richtung 82.800–84.000 USD.
Scheitert BTC dagegen erneut an 81.445 USD und fällt anschließend unter 77.600 USD, würde das kurzfristige Momentum kippen und ein tieferer Retest wahrscheinlicher.
Zeitfenster
31.08.–01.09.: primäres Entscheidungsfenster
02.–05.09.: mögliche Fortsetzung oder Bestätigung der Montagbewegung
ca. 09.–16.09.: nächste interessante Zeit-/Zykluszone
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Fazit
BTC startet mit einem bullischen Bias in den Montag. Die Statistik unterstützt zunächst einen weiteren Aufwärtsversuch. Allerdings befindet sich der Markt unmittelbar unter einem bedeutenden Widerstand und gleichzeitig an einer möglichen kurzfristigen Zykluswende.
Der wichtigste Punkt der gesamten Analyse lautet daher:
81.445 USD entscheidet über die nächste Aufwärtsphase – 77.600 USD entscheidet darüber, ob die aktuelle bullische Struktur kurzfristig intakt bleibt.
Solange BTC oberhalb von 77.600–78.100 USD handelt, bleibt das bevorzugte Szenario Buy-the-Dip bzw. erneuter Angriff auf 81.445 USD. Ein bestätigter Ausbruch eröffnet 82.800 → 84.000 → 86.000 USD. Ein EOD-Bruch unter 77.600 USD würde dagegen das bullische Szenario zunächst negieren.
Ps: Ich gehe fest davon aus, dass wir das Hoch von vergangenem Freitag im aktuellen Verlauf noch einmal brechen werden. Sobald diese Liquidität abgegriffen ist, erwarte ich den Start einer anschließenden Gegenbewegung. Diese Korrekturphase sollte sich voraussichtlich bis in den 3. September hineinziehen.
Haftungsausschluss
Keine Anlageberatung – keine Handelsempfehlung
Die vorliegende Marktanalyse dient ausschließlich Informations-, Analyse- und Bildungszwecken und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Finanz-, Handels- oder sonstige professionelle Beratung dar.
Die dargestellten Kursziele, Wahrscheinlichkeiten, Zeitfenster, statistischen Auswertungen, Modellprognosen und Szenarien basieren auf historischen Marktdaten und mathematisch-statistischen Verfahren. Vergangene Kursentwicklungen und statistische Wahrscheinlichkeiten sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse.
Insbesondere bei Kryptowährungen wie Bitcoin besteht ein erhebliches Verlustrisiko. Kurse können innerhalb kurzer Zeit stark schwanken und bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen.
Die verwendeten Modelle, darunter Monte-Carlo-Simulationen, statistische Zeitreihenmodelle, Volatilitätsanalysen und Backtests, stellen keine Vorhersage mit Gewissheit dar. Modellannahmen können fehlerhaft sein, und außergewöhnliche Marktbedingungen können zu erheblichen Abweichungen von den berechneten Szenarien führen.
Die genannten Unterstützungen, Widerstände und Trigger-Level sind keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Bitcoin oder anderen Finanzinstrumenten.
Jede Anlage- und Handelsentscheidung erfolgt ausschließlich auf eigenes Risiko und in eigener Verantwortung. Vor einer finanziellen Entscheidung sollte gegebenenfalls ein unabhängiger, qualifizierter Finanzberater konsultiert werden.
Der Autor bzw. Herausgeber übernimmt keine Haftung für direkte oder indirekte Verluste, Schäden oder entgangene Gewinne, die aus der Nutzung der bereitgestellten Informationen oder aus darauf basierenden Handels- oder Anlageentscheidungen entstehen.
Stand der Analyse: 30.08.2026.
BNB/USDT 1H – Professionelle Analyse 🟡 BNB/USDT 1H – Professionelle Analyse 📈
BNB zeigt kurzfristig eine bullische Struktur. Der Kurs hält die steigende Trendlinie und bewegt sich wieder über den Bereich 699–700.
🔍 Technische Analyse
🟢 Support: 690,94–692
📈 Aktueller Bereich: ~699–700
🟧 Fair Value Gap: ~708–710
🟧 Order Block: ~710–714
🔴 Starker Widerstand: 719–720
🛑 Invalidierung: Klarer Bruch unter 690,94
🎯 Mögliches Szenario
Hält der Kurs 690,94 und bleibt die bullische Trendlinie intakt, ist zunächst ein Anstieg Richtung 708–710 und anschließend 710–714 möglich. Ein bestätigter Ausbruch über den Order Block könnte den Weg Richtung 719–720 freimachen.
⚠️ Wichtig: Auf eine Bestätigung bzw. einen Retest warten und das Risiko entsprechend managen.
Bias: 🟢 Bullisch über 690,94
Setup: Support-Hold → FVG → Order Block → möglicher Test von 719–720.
Wohlstand in Satoshis messen: Die strategische SOL/BTC-RotationWenn Ihr ultimatives Ziel in diesem Markt darin besteht, Bitcoin anzuhäufen, dann schafft die reine Messung Ihres Portfolios in US Dollar einen fundamentalen blinden Fleck.
Dollar sind inflationsanfälliges Papier ; Bitcoin ist knapp.
Wahre Kapitalverzinsung entsteht durch die Nutzung von Krypto-zu-Krypto-Paaren, um Ihre gesamte Satoshi-Bilanz über vollständige Marktzyklen hinweg zu erhöhen.
Betrachten Sie den Tageschart von SOL/BTC.
Nach einer längeren Korrekturphase vollendete Solana einen makroökonomischen Ausbruch aus seinem langfristigen absteigenden Kanal und etablierte einen soliden Boden an der Hauptunterstützungszone (0.00105).
Die aktuelle Struktur ist eine saubere Lehrbuch-Umkehr: höhere Hochs, höhere Tiefs und ein entscheidender Bruch über das 0.0013-Pivot-Niveau, das nun als dynamische Unterstützung fungiert.
Die Asset-Allokationsstrategie:
Diese Analyse dreht sich nicht um Dollar-Gewinne; es geht um relative Stärke und Satoshi-Aufzinsung.
Phase 1 (Abgeschlossen): Vor einigen Monaten, als die Bodenstruktur reifte, haben wir 20% unserer BTC-Exposure in SOL umgeschichtet.
Phase 2 (Aktuell): Mit struktureller Bestätigung und relativem Momentum, das klar für Solana spricht, führen wir eine zweite 20%-Rotation von BTC in SOL durch.
Die Ausstiegsphilosophie:
Wir befinden uns derzeit in einer reinen Akkumulations- und Aufzinsungsphase. Wir setzen keine willkürlichen numerischen Preisziele. Stattdessen warten wir darauf, dass die makroökonomischen Marktbedingungen für die endgültige Rotation zurück zusammenpassen:
Bitcoin behält einen klaren makroökonomischen Aufwärtstrend bei.
Die Bitcoin Dominanz /b tritt in einen anhaltenden Abwärtstrend ein.
Wenn diese beiden Bedingungen konvergieren, wird die Outperformance von SOL gegenüber BTC ihren Zyklushöhepunkt erreichen.
In diesem Moment werden wir das Kapital zurück in Bitcoin rotieren—und einen deutlich größeren Satoshi-Bestand sichern, als wir begonnen haben.
Bis diese makroökonomischen Dynamiken ausgespielt haben, lassen wir den strukturellen Trend für uns arbeiten.
Risikowarnung:
Diese Analyse wird streng zu Bildungszwecken und für die Portfolio-Management-Theorie bereitgestellt. Sie stellt keine Finanzberatung dar. Krypto-zu-Krypto-Paare bergen einzigartige Volatilitätsrisiken. Verwalten Sie Ihr Portfolio-Exposure stets verantwortungsbewusst.
XAUUSD: Wie handelt man nächste Woche?Dank verschiedener bullischer Nachrichten und Daten ist der Goldpreis diesen Monat stark angestiegen und erreichte einen Höchststand um 4700, dem Gipfel dieser Aufwärtsbewegung. Ich habe jedoch wiederholt darauf hingewiesen: Sobald alle bullischen Faktoren eingepreist sind, verliert Gold seine stabile Unterstützung und eine deutliche Korrektur nach unten ist unvermeidlich. Der Markt hat meine Einschätzung erneut bestätigt, unsere Positionen brachten hohe Gewinne.
Nach der starken Abwärtskorrektur am Freitag ist eine Fortsetzung des Absturzes nächste Woche unwahrscheinlich. Kurzfristig erwarten wir eine Seitwärtsbewegung im Bereich 4420‑4520. Ein neuer Trend entsteht, sobald der Markt nach oben oder unten ausbricht. Wir handeln einfach im Einklang mit diesem neuen Trend.
Falls Gold nächste Woche unter 4420 bricht, eröffnen wir weitere Short‑Positionen mit Ziel um 4400. Bei einem Ausbruch über 4520 ist die Abwärtskorrektur abgeschlossen und ein neuer Aufwärtstrend beginnt; der Preis wird erneut den Widerstand bei 4700 testen, dann gehen wir Long.
Man braucht den Markt nicht zu erraten. Warten Sie auf einen bestätigten Trend und handeln Sie entsprechend. Ich liefere weiterhin genaue Signale, damit Sie neue Handelschancen nutzen können.
Kern der bärischen Logik nächste WocheKern der bärischen Logik nächste Woche
1. Die restriktiven Aussagen in Jackson Hole werten das Risiko von Zinserhöhungen neu ein, was aktuell der Hauptgrund für den Abwärtstrend ist.
Wash stellte klar, dass das Inflationsproblem nicht gelöst sei und weitere Zinserhöhungen weiterhin möglich seien. Das CME FedWatch Tool erhöhte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September deutlich, und die Realrenditen von US-Staatsanleihen stiegen. Da Gold keine Zinsen abwirft, wird es in einem Hochzinsumfeld mit höheren Opportunitätskosten konfrontiert sein, was potenziell zu weiteren Zinserhöhungen und damit zu einem Preisverfall führen kann. Spekulative Gelder fließen weiterhin aus dem Edelmetallmarkt ab, und kurzfristig dominieren bärische Kräfte.
2. Aufgrund von Gewinnmitnahmen und Stop-Loss-Orders wurden zahlreiche Long-Positionen liquidiert, und die Abwärtsdynamik ist noch nicht vollständig abgeklungen.
Der starke Preisanstieg bei Gold im August führte zu einer Anhäufung zahlreicher Long-Positionen. Der starke Kursverfall am vergangenen Freitag löste eine große Anzahl von Stop-Loss-Orders aus und führte zu einem Long-Squeeze. Der 4-Stunden-MACD ist nach unten gekreuzt, und der RSI ist zurückgegangen, hat aber noch keine stark überverkaufte Zone erreicht. Dies deutet darauf hin, dass kurzfristig noch Spielraum für eine Abwärtsbewegung besteht. Erholungen werden voraussichtlich auf Widerstand stoßen und wieder fallen, wobei auf höheren Niveaus starker Verkaufsdruck zu erwarten ist.
3. Mehrere Widerstandsniveaus haben sich darüber gebildet, was eine Erholung erschwert.
Die Niveaus von 4500, 4550 und 4600, die zuvor wichtige Unterstützungsniveaus darstellten, sind nach ihrem Durchbruch nun zu starken Widerständen geworden. Ohne einen signifikanten positiven Impuls wird jede Kurserholung auf diese Niveaus wahrscheinlich auf konzentrierte Verkäufe von Anlegern stoßen, die zu niedrigeren Preisen gekauft oder Gewinne realisiert haben, was das Erholungspotenzial begrenzt. Um den kurzfristigen Abwärtstrend umzukehren, ist ein stabiles Halten über 4600 erforderlich, was kurzfristig unwahrscheinlich ist.
4. Der US-Dollar-Index wird durch die Erwartungen an die Geldpolitik gestützt.
Steigende Erwartungen an Zinserhöhungen stützen einen stärkeren US-Dollar und setzen damit den Goldpreis, der in US-Dollar gehandelt wird, direkt unter Druck. Solange der Markt mit anhaltend hohen Zinsen rechnet, dürfte der US-Dollar eher steigen als fallen, was das Aufwärtspotenzial von Gold kontinuierlich dämpft.
Wochenausblick KW36–Fundamental,Makro und technischer Ausblick!Fundamental, makroökonomischer und charttechnischer Ausblick für die Handelswoche KW 36
Willkommen zum Wochenausblick für die Handelswoche KW 36.
Nach einer ereignisreichen vergangenen Handelswoche richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer nun auf eine Vielzahl wichtiger Konjunkturdaten und geldpolitischer Signale. Besonders im Mittelpunkt stehen in dieser Woche die Inflationsdaten aus Europa, zahlreiche US-Konjunkturdaten sowie am Freitag die US-Arbeitsmarktdaten mit den Nonfarm Payrolls.
Zusätzlich wirkt das Jackson-Hole-Symposium vom vergangenen Freitag weiter nach. Die Aussagen von Fed Chair Kevin Warsh haben die Erwartungen der Marktteilnehmer an die zukünftige Zinspolitik deutlich verändert. Während zuvor noch stärker auf gleichbleibende Zinsen gesetzt wurde, hat sich das Bild inzwischen deutlich verschoben. An den Zinsmärkten wird mittlerweile wieder eine Zinserhöhung im September mit einer erheblichen Wahrscheinlichkeit eingepreist.
Gleichzeitig beginnt am Dienstag mit September der letzte Handelsmonat des dritten Quartals. Zuvor ist Montag der letzte Handelstag im August. Damit stehen sowohl der Monats- als auch der Quartalsabschluss zunehmend im Fokus institutioneller Marktteilnehmer.
Agenda
* Geopolitische Lage
* Earnings
* Fundamentale Wirtschaftsdaten vom 28.08.
* Fundamentale Wirtschaftsdaten KW 36
* Fed- und EZB-Zinspolitik
* Märkte und Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX – technischer Ausblick
* Fazit
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Geopolitische Lage
Die geopolitische Lage bleibt auch in KW 36 ein wesentlicher Einflussfaktor für die Finanzmärkte. Besonders relevant sind weiterhin die Entwicklungen rund um den Iran, Israel, die USA sowie die strategisch wichtigen Handels- und Energierouten.
Im Mittelpunkt steht dabei unter anderem die Straße von Hormus. Die Meerenge ist für den globalen Energiemarkt von herausragender Bedeutung. Eine tatsächliche oder auch nur drohende Störung des Schiffsverkehrs könnte erhebliche Auswirkungen auf die Ölpreise und damit auf die globale Inflation haben.
Am vergangenen Freitag gab es gleichzeitig widersprüchliche Signale aus dem Iran. Präsident Pezeshkian sprach von der Bereitschaft zu Kooperation und Verständigung mit regionalen Staaten wie Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Gleichzeitig wurde betont, dass der Iran bestimmte Voraussetzungen für eine weitere Öffnung der entsprechenden Routen sieht. Die geopolitische Situation bleibt damit äußerst fragil.
Für die Märkte ist insbesondere die Entwicklung des Ölpreises entscheidend. Ein nachhaltiger Anstieg des Ölpreises über die Marke von 90 US-Dollar je Barrel würde den Inflationsdruck erneut erhöhen und könnte damit die Zinspolitik von Fed und EZB erheblich erschweren.
Auch der Russland-Ukraine-Konflikt bleibt relevant. Meldungen über mögliche großflächige Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur sowie Einschränkungen im Schwarzmeerraum können insbesondere die Energie- und Agrarmärkte beeinflussen. Gleichzeitig zeigen Meldungen über steigende Getreideexporte aus der Ukraine, dass der Handelsfluss trotz der geopolitischen Risiken weiterhin funktioniert.
Zusätzlich bleibt die Entwicklung zwischen Russland, China, Iran und weiteren Staaten wichtig. Putin wird am 31. August beziehungsweise 1. September am SCO-Gipfel teilnehmen und dort unter anderem mit Chinas Präsident Xi, Indiens Premierminister Modi und Irans Präsident Pezeshkian zusammentreffen. Auch Gespräche mit dem türkischen Präsidenten Erdoğan stehen im Fokus.
Damit bleibt die geopolitische Lage ein erheblicher Risikofaktor für die kommende Handelswoche. Besonders Öl, US-Dollar, Staatsanleihen und die europäischen Aktienmärkte können auf neue Eskalationen sehr schnell reagieren.
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Earnings
Auch wenn die Berichtssaison mittlerweile deutlich an Dynamik verloren hat, stehen in KW 36 noch einige interessante Quartalszahlen auf der Agenda.
Dienstag, 01.09.:
* Palo Alto Networks
* Dell Technologies
* Medtronic
Mittwoch, 02.09.:
* Broadcom
* Hewlett-Packard
* NetApp
* Brown-Forman
Donnerstag, 03.09.:
* Lululemon Athletica
* Campbell’s
Besonders interessant dürfte dabei Broadcom sein. Das Unternehmen ist eng mit dem aktuellen KI-Investmentzyklus verbunden. Neben den reinen Quartalszahlen wird daher insbesondere die Guidance für das weitere Wachstum und die Nachfrage nach KI-Infrastruktur entscheidend sein.
Auch bei Dell Technologies bleibt die Entwicklung der Nachfrage nach Rechenzentren und KI-Infrastruktur relevant. Palo Alto Networks wiederum liefert wichtige Informationen über die Entwicklung des Cybersecurity-Marktes.
Die Earnings dürften insgesamt allerdings nicht den gleichen übergeordneten Einfluss haben wie die Makrodaten. In dieser Woche steht der Markt eindeutig stärker unter dem Einfluss der Zinserwartungen und insbesondere der US-Arbeitsmarktdaten.
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Fundamentale Wirtschaftsdaten vom 28.08.
Der vergangene Freitag war für die Märkte außergewöhnlich wichtig. Neben zahlreichen Konjunkturdaten stand insbesondere das Jackson-Hole-Symposium im Fokus.
In Deutschland zeigte sich ein gemischtes Bild. Die Arbeitslosenquote blieb bei 6,4 Prozent und entsprach damit der Erwartung. Gleichzeitig lag die Veränderung der Arbeitslosenzahl bei lediglich 4.000 gegenüber einer Prognose von 4.800. Die Zahl der Arbeitslosen lag bei rund 2,996 Millionen.
Deutlich wichtiger für die globale Marktbewegung waren jedoch die Aussagen aus Jackson Hole.
Kevin Warsh betonte, dass die Inflationsdaten des Sommers zwar besser als erwartet ausgefallen seien, daraus aber nicht geschlossen werden könne, dass sich die zugrunde liegenden Inflationstrends bereits nachhaltig verbessert hätten. Genau diese Aussage ist für die weitere Geldpolitik entscheidend.
Warsh stellte außerdem klar, dass die Fed weiterhin erhebliche Arbeit vor sich habe, wenn sich die Inflation nicht schnell genug in Richtung des 2-Prozent-Ziels bewegt. Gleichzeitig bezeichnete er die Arbeitsmärkte als mit Vollbeschäftigung vereinbar.
Besonders relevant waren zudem seine Aussagen zu den finanziellen Bedingungen. Warsh sah wenig Hinweise auf restriktive Finanzierungsbedingungen und betonte, dass die Fed insbesondere auf die Preisstabilität achten müsse.
Die Aussagen wurden vom Markt entsprechend hawkisch interpretiert. Die Erwartungen an eine schnelle Lockerung der Geldpolitik gingen zurück beziehungsweise wurden teilweise durch Erwartungen zukünftiger Zinserhöhungen ersetzt.
Auch Fed-Gouverneur Goolsbee unterstrich später, dass die Inflation weiterhin das zentrale Problem der Fed sei und dass es keineswegs so aussehe, als sei man bei der Inflation bereits „aus dem Gröbsten heraus“.
Die University-of-Michigan-Daten zeigten gleichzeitig eine finale Inflationserwartung von 4,0 Prozent auf Sicht eines Jahres und 3,3 Prozent auf Sicht von fünf Jahren. Das Verbrauchervertrauen lag bei 51,7 Punkten.
Zusätzlich enttäuschte der Chicago PMI deutlich mit 47,1 Punkten gegenüber einer Prognose von 57,9. Damit liegt der Index wieder unter der Expansionsschwelle von 50 Punkten.
Die Kombination aus schwächerem Wachstum und weiterhin hartnäckigen Inflationserwartungen beschreibt damit ziemlich genau das schwierige Umfeld, in dem sich die Fed derzeit befindet.
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Fundamentale Wirtschaftsdaten KW 36
Montag
Am Montag stehen unter anderem deutsche Inflationsdaten im Fokus. Am Nachmittag folgt der Chicago PMI.
Für den Chicago PMI liegt die Prognose bei 57,8 Punkten, nach 57,6 Punkten zuvor. Der Index gibt Hinweise auf die Entwicklung der wirtschaftlichen Aktivität im Großraum Chicago und kann als zusätzlicher Frühindikator für die US-Wirtschaft interpretiert werden.
Dienstag
Der Dienstag dürfte insbesondere für Europa entscheidend werden.
Im Mittelpunkt stehen die Inflationsdaten der Eurozone, darunter:
* CPI YoY
* Core CPI
* CPI
* Arbeitslosenquote
Für den europäischen Verbraucherpreisindex auf Jahresbasis liegt die Prognose bei 3,3 Prozent, nach 2,9 Prozent zuvor.
Damit kommt den Daten eine enorme Bedeutung für die Erwartungen an die EZB-Sitzung im September zu. Sollte die Inflation stärker als erwartet ausfallen, dürfte der Druck auf die EZB steigen, ihre Geldpolitik restriktiver auszurichten.
Am Nachmittag folgen unter anderem:
* Fed Waller / Supervision Barr
* S&P Global Manufacturing PMI
* ISM Manufacturing PMI
* ISM Manufacturing Prices
* JOLTS Job Openings
Vor allem die JOLTS-Daten sind im Hinblick auf den US-Arbeitsmarkt wichtig. Sie liefern einen zusätzlichen Einblick in die Nachfrage nach Arbeitskräften und können Hinweise darauf geben, wie angespannt der Arbeitsmarkt tatsächlich ist.
Mittwoch
Am Mittwoch steht mit dem ADP Nonfarm Employment Change ein weiterer wichtiger US-Arbeitsmarktindikator auf der Agenda.
Daneben werden die Crude Oil Inventories veröffentlicht. Diese sind für den Ölmarkt besonders relevant, da Veränderungen der US-Rohöllagerbestände unmittelbare Auswirkungen auf Angebotserwartungen und damit auf den Ölpreis haben können.
Donnerstag
Am Donnerstag folgen erneut wichtige Daten aus Europa und den USA.
Auf der Agenda stehen unter anderem:
* HCOB-Daten
* Initial Jobless Claims
* S&P Global Services PMI
* S&P Global Composite PMI
* ISM Non-Manufacturing Prices
* ISM Non-Manufacturing PMI
Die Initial Jobless Claims liefern wichtige Informationen über die kurzfristige Entwicklung des US-Arbeitsmarktes. Zusammen mit ADP, JOLTS und schließlich den offiziellen Arbeitsmarktdaten am Freitag entsteht damit im Laufe der Woche ein immer klareres Bild.
Bei den ISM-Daten wird besonders interessant sein, ob die Dienstleistungswirtschaft weiterhin robust bleibt und ob gleichzeitig der Preisdruck zunimmt oder nachlässt.
Freitag – der absolute Fokus der Woche
Der Freitag ist eindeutig der wichtigste Handelstag.
Nach einem EZB-Lane-Speaker am Vormittag richtet sich der gesamte Fokus am Nachmittag auf den US-Arbeitsmarkt.
Besonders wichtig werden die Average Hourly Earnings MoM. Die Prognose liegt bei +0,3 Prozent, nach +0,1 Prozent zuvor.
Ein stärker als erwarteter Anstieg der Löhne könnte die Inflationserwartungen erhöhen und damit die hawkische Interpretation der Fed-Politik verstärken.
Noch wichtiger sind die Nonfarm Payrolls.
Die Prognose liegt bei lediglich 58.000 neuen Stellen, nachdem der vorherige Wert bei -23.000 lag.
Das zeigt bereits, wie schwach die Ausgangslage ist. Sollte der Arbeitsmarkt erneut deutlich schwächer ausfallen, könnte der Markt wieder stärker über eine Lockerung der Geldpolitik diskutieren. Sollte der Wert dagegen deutlich über den Erwartungen liegen, könnte sich die aktuelle hawkische Neubewertung der Fed weiter verstärken.
Ebenfalls entscheidend wird die US-Arbeitslosenquote sein.
Damit ergibt sich für Freitag ein klassisches Spannungsfeld zwischen Arbeitsmarkt und Inflation: Ein schwacher Arbeitsmarkt würde die Argumente für eine Lockerung stärken, während gleichzeitig hohe Löhne oder eine steigende Inflation gegen eine schnelle Lockerung sprechen könnten.
Am Sonntag, dem 6. September, folgt schließlich noch ein OPEC-Meeting, das für den Ölmarkt und damit indirekt auch für die globalen Inflationserwartungen relevant sein dürfte.
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Fed- und EZB-Zinspolitik
Die größte Veränderung der vergangenen Woche findet eindeutig bei den Zinserwartungen statt.
Nach den Aussagen aus Jackson Hole hat sich die Marktpreisbildung für die Fed deutlich in Richtung eines restriktiveren Szenarios verschoben.
Fed – September
* 43,0 %: keine Änderung
* 57,0 %: +25 Basispunkte
Damit sieht der Markt mittlerweile sogar eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung als für einen unveränderten Leitzins.
Fed – Oktober
* 29,7 %: keine Änderung
* 52,7 %: +25 Basispunkte
* 17,7 %: +50 Basispunkte
Fed – Dezember
* 11,1 %: keine Änderung
* 38,3 %: +25 Basispunkte
* 39,5 %: +50 Basispunkte
* 11,0 %: +75 Basispunkte
Das ist eine massive Verschiebung der Zinserwartungen.
Noch hawkischer wirkt das Bild bei der EZB.
EZB – September
* 2,25 %: keine Änderung
* 98,0 %: +25 Basispunkte
EZB – Oktober
* 1,6 %: keine Änderung
* 79,8 %: +25 Basispunkte
* 18,6 %: +50 Basispunkte
EZB – Dezember
* 0,7 %: keine Änderung
* 33,7 %: +25 Basispunkte
* 54,7 %: +50 Basispunkte
* 11,0 %: +75 Basispunkte
Damit wird auch klar, warum die europäischen Inflationsdaten am Dienstag so wichtig sind.
Sollte die Inflation tatsächlich in Richtung oder sogar über die Erwartungen steigen, könnte die aktuell eingepreiste restriktivere EZB-Politik weiter bestätigt werden. Umgekehrt könnten deutlich schwächere Inflationsdaten die hohen Zinserhöhungserwartungen wieder zurückdrängen.
Für Aktienmärkte bedeutet das insgesamt ein schwierigeres Umfeld. Höhere erwartete Zinsen erhöhen den Diskontierungsfaktor für zukünftige Gewinne und können insbesondere hoch bewertete Growth- und Technologiewerte belasten.
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Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil hat eine schwache Woche hinter sich.
Auf Monatsbasis liegt der Markt weiterhin rund 3,87 Prozent im Minus, auf Wochenbasis beträgt das Minus 3,62 Prozent.
Die geopolitische Situation bleibt der entscheidende Faktor.
Bullisch wäre für mich ein nachhaltiger Break über 84,39 US-Dollar. Danach rücken 86,33, 87,74, 90,00 und perspektivisch 93,61 US-Dollar in den Fokus.
Auf der Unterseite würde ich einen Bruch unter 80,58 US-Dollar beobachten. Darunter liegen 79,59, 79,00, 77,00 und anschließend 75,00 US-Dollar als relevante Unterstützungsbereiche.
Besonders wichtig bleibt die Inflationskomponente. Ein Ölpreis um 83 US-Dollar ist für die Märkte zwar noch kein extremes Niveau, dauerhaft steigende Preise und insbesondere ein Anstieg über 90 US-Dollar wären für die Inflationsentwicklung problematisch.
US Bonds
Die US-Staatsanleihen zeigten nach den Aussagen aus Jackson Hole eine bemerkenswerte Bewegung.
Am Freitag lagen die Bewegungen unter anderem bei:
* 3-jährige Staatsanleihen: rund +2,6 %
* 5-jährige Staatsanleihen: rund +2,07 %
* 10-jährige Staatsanleihen: rund +1,15 %
* 30-jährige Staatsanleihen: rund +0,35 %
Die starke Bewegung lässt sich vor allem vor dem Hintergrund der Neubewertung der Zinspolitik verstehen. Die Aussagen aus Jackson Hole haben die Erwartungen an zukünftige Zinsentscheidungen deutlich verändert.
Gleichzeitig zeigen die Bewegungen, dass der Anleihemarkt sehr sensibel auf die Kommunikation der Fed reagiert.
DXY
Der US-Dollar zeigte am Freitag deutliche Stärke und legte rund 0,55 Prozent zu.
Technisch bleibt für mich die Zone um 99,50 entscheidend.
Solange der DXY darüber bleibt, sehe ich perspektivisch Potenzial in Richtung 100,00. Sollte 99,50 dagegen gebrochen werden, wäre ein Rücklauf in Richtung 99,00 denkbar.
Die veränderte Zinserwartung spricht kurzfristig grundsätzlich für weitere Dollarstärke.
VIX
Der VIX steht bei rund 14,42 Punkten und damit weiterhin auf einem relativ niedrigen Niveau.
Das zeigt, dass trotz der deutlichen Verschiebung bei den Zinserwartungen aktuell noch keine ausgeprägte Risikoaversion an den Aktienmärkten vorhanden ist.
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Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia verlor am Freitag trotz sehr starker Quartalszahlen und einer überzeugenden Guidance rund 4,57 Prozent.
Auf Wochenbasis bleibt die Aktie dennoch leicht im Plus.
Jetzt wird entscheidend sein, wie der Markt die veränderte Zinslandschaft verarbeitet. Die Kombination aus starken KI-Wachstumserwartungen, hoher Bewertung und steigenden Zinserwartungen kann kurzfristig zu erhöhter Volatilität führen.
Wichtige Unterstützungen liegen bei:
* 217 US-Dollar
* 213 US-Dollar
* 212 US-Dollar
Sollten diese Bereiche nicht halten, würde ich bei Long-Positionen vorsichtiger werden. Dann rücken 198 US-Dollar und 195 US-Dollar in den Fokus.
Bitcoin
Bei Bitcoin bleibe ich zunächst an der Seitenlinie.
Für mich ist die aktuelle Struktur weder eindeutig bullish noch bearish genug für einen sauberen Trade.
Interessant wird es insbesondere, wenn Bitcoin ein neues Tageshoch innerhalb der größeren Struktur ausbildet und anschließend einen kontrollierten Rücksetzer zeigt. Erst dann wäre für mich ein sinnvoller Einstieg in eine mögliche Long-Struktur interessanter.
S&P 500
Der S&P 500 verlor am Freitag rund 0,27 Prozent, bleibt auf Wochenbasis jedoch leicht positiv.
Unterhalb von 7.655 Punkten würde sich das kurzfristige Bild für mich eintrüben. Dann wären 7.550, 7.522 und anschließend 7.500 Punkte mögliche Ziele.
Solange dieser Bereich hält, würde ich dagegen nicht aggressiv versuchen, den Markt zu shorten.
Nasdaq 100
Der Nasdaq 100 verlor am Freitag rund 0,42 Prozent und schloss unter 29.500 Punkten.
Damit ist diese Marke kurzfristig besonders relevant.
Ein Daily Close zurück über 29.500 würde wieder Raum in Richtung 29.760 und anschließend 30.000 Punkte eröffnen.
Bleibt der Index dagegen unter 29.500, liegen die nächsten relevanten Bereiche bei 29.200, 29.000 und perspektivisch 28.500 Punkten.
Dow Jones
Der US 30 zeigte sich deutlich stabiler und verlor am Freitag lediglich rund 0,01 Prozent. Der Schlusskurs lag bei 53.553 Punkten und damit weiterhin oberhalb der wichtigen Marke von 53.500.
Ein Bruch unter 53.500 und das Daily Low würde zunächst 53.300 aktivieren. Darunter wären 53.000 und anschließend 52.500 Punkte mögliche Ziele.
Für neue Longs wäre für mich ein Daily Close über 54.000 Punkten deutlich interessanter.
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DAX – technischer Ausblick
Der DAX war einer der stärksten Märkte der vergangenen Woche.
Am Freitag gewann der Index rund 0,75 Prozent. Auf Wochenbasis lag das Plus bei beeindruckenden 1,86 Prozent, während auf Monatsbasis ein Plus von rund 3,62 Prozent zu Buche steht.
Dabei wurden in KW 35 neue Allzeithochs erreicht.
Der DAX schloss bei 26.570 Punkten und damit oberhalb der psychologisch und technisch wichtigen Marke von 26.500 Punkten.
Der Long von der Zone um 26.000 bis in Richtung 26.500 beziehungsweise auf neue Allzeithochs hat hervorragend funktioniert. Nach dieser starken Bewegung würde ich nun allerdings nicht mehr versuchen, blind neue Longs hinterherzulaufen.
Stattdessen würde ich eher nach einer Reaktion an den Hochs suchen.
Ein möglicher Short-Ansatz wäre ein erneuter Abgriff der Bereiche um 26.600 bis 26.700 Punkte, gefolgt von einem Rückfall unter 26.500 Punkte.
Sollte dieser Bereich anschließend bestätigt gebrochen werden, wären zunächst 26.300 Punkte und anschließend 26.000 Punkte mögliche Ziele.
Gerade im Zusammenspiel mit einer möglichen Schwäche der US-Indizes könnte der DAX nach seiner starken Outperformance anfällig für eine Korrektur werden.
Auf der anderen Seite sollte man nicht vergessen, dass der übergeordnete Trend weiterhin sehr stark ist. Ein Short gegen neue Allzeithochs bleibt deshalb ein Trade gegen das Momentum und sollte entsprechend sauber bestätigt werden.
Besonders wichtig werden hier die europäischen Inflationsdaten am Dienstag. Sollten die CPI-Daten höher als erwartet ausfallen und dadurch die ohnehin bereits hohen Erwartungen an eine restriktivere EZB weiter steigen, könnte dies zusätzlichen Druck auf europäische Aktien ausüben.
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Fazit
KW 36 wird eine ausgesprochen wichtige Handelswoche. Mit dem Monatswechsel von August auf September, dem Beginn des letzten Handelsmonats des dritten Quartals, den europäischen Inflationsdaten, zahlreichen US-Konjunkturdaten und schließlich den US-Arbeitsmarktdaten am Freitag stehen zahlreiche potenzielle Marktbewegungen bevor.
Der entscheidende Faktor bleibt dabei die Geldpolitik.
Nach den Aussagen aus Jackson Hole hat sich das Bild bei der Fed deutlich verändert. Die Marktteilnehmer preisen mittlerweile eine erhebliche Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen ein. Gleichzeitig zeigt sich bei der EZB ein noch restriktiveres Bild.
Damit befinden sich die Aktienmärkte in einem interessanten Spannungsfeld: Auf der einen Seite stehen weiterhin starke Unternehmensgewinne und hohe Wachstumserwartungen, insbesondere im KI-Sektor. Auf der anderen Seite steigen die Erwartungen an höhere Zinsen, während die Inflation weiterhin nicht vollständig unter Kontrolle ist.
Für mich bleibt deshalb insbesondere die Reaktion der Märkte auf die Daten entscheidend. Nicht nur die Daten selbst, sondern vor allem die Frage, wie der Markt die Abweichung vom Konsens interpretiert, dürfte die Richtung bestimmen.
Beim DAX bleibe ich nach der starken Rallye vorsichtig und suche eher nach bestätigten Short-Setups an den Allzeithochs. Beim Nasdaq und S&P 500 sind die genannten Unterstützungszonen entscheidend. Der DXY könnte von der veränderten Zinserwartung profitieren, während US Oil weiterhin stark von der geopolitischen Entwicklung abhängig bleibt.
Der absolute Höhepunkt der Woche wird jedoch der Freitag mit den US-Arbeitsmarktdaten. Nach dem schwachen vorherigen Ergebnis von -23.000 Nonfarm Payrolls und einer aktuellen Prognose von lediglich 58.000 Stellen könnte bereits eine moderate Abweichung erhebliche Auswirkungen auf die Zinserwartungen und damit auf sämtliche großen Assetklassen haben.
Ich wünsche allen einen guten Start in die neue Handelswoche und vor allem stabile Trades.
Keine Anlageberatung. Dies ist ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung und stellt keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Finanzinstrumenten dar.






















