XAU/USD | GOLD-UPDATE – 4600 IST DIE WICHTIGE MARKTANGABE
🔥 XAU/USD | GOLD-UPDATE – 4600 IST DIE WICHTIGE MARKTANGABE
Meine Einschätzung bleibt bullish, aber die Marke von 4600 ist jetzt entscheidend.
Gold befindet sich aktuell im Spannungsfeld von vier wichtigen Faktoren:
📈 Aufwärtstrend im höheren Zeitrahmen
📦 Konsolidierungsbereich zwischen 4600 und 4700
📊 Veröffentlichung der PCE-Daten
🏛️ Wallers Rede in Jackson Hole steht bevor
Die erste Reaktion auf die PCE-Daten war bärisch, aber meiner Ansicht nach handelt es sich eher um Gewinnmitnahmen nach der Veröffentlichung als um eine bestätigte Trendwende.
Für mich ist die entscheidende Frage einfach:
Hält die Marke von 4600 oder nicht?
Solange die Marke von 4600 stabil bleibt, sehe ich kein Interesse daran, aggressive Short-Positionen einzugehen.
📊 TECHNISCHE ANALYSE
Gold notierte zwischen 4611,93 und 4673,33, der Schlusskurs des Vortages lag bei rund 4657.
Die positive Tagesstruktur ist weiterhin intakt, es gibt jedoch deutliche Warnsignale:
🔻 Gold konnte die Marke von 4700 dreimal nicht durchbrechen.
🔻 Lange obere Dochte deuten auf Verkaufsdruck nahe der Höchststände hin.
🔻 Eine bärische Divergenz im 4-Stunden-Chart entwickelt sich.
🔻 Der RSI fällt aus dem überkauften Bereich.
🔻 Die Marke von 4630 wurde bereits unterschritten.
Damit stellt die Marke von 4700 die wichtigste Aufwärtsbarriere dar.
Abwärts ist die Marke von 4600 jedoch noch wichtiger.
Sollten die Käufer die Marke von 4600 verteidigen können, könnte sich die aktuelle Handelsspanne zwischen 4600 und 4700 fortsetzen.
Sollte die Marke von 4600 Punkten deutlich durchbrochen werden, erwarte ich eine Korrektur in Richtung:
4550 → 4519
Der 200-Tage-Durchschnitt in diesem Bereich macht die untere Zone besonders wichtig.
🌎 FUNDAMENTALE ANALYSE
Die Reaktion des PCE hat kurzfristig Druck erzeugt, aber ich glaube nicht, dass sie den Goldtrend fundamental verändert hat.
Der USD-Index liegt weiterhin bei etwa 98,9, während die Renditen von US-Staatsanleihen im Laufe des Monats deutlich gesunken sind.
Niedrigere Realrenditen reduzieren die Opportunitätskosten für das Halten von Gold.
Gleichzeitig haben die US-Staatsschulden 40 Billionen US-Dollar überschritten, während das erweiterte langfristige Rückkaufprogramm des Finanzministeriums den Markt weiterhin auf die Tragfähigkeit der US-Haushalte und die langfristige Glaubwürdigkeit des Dollars fokussiert.
Dies ist einer der Gründe, warum ich glaube, dass Gold Schwierigkeiten hat, deutlich unter 4600 Punkte zu fallen.
Die übergeordneten Faktoren, die Gold stützen, sind weiterhin relevant.
🌍 GEOPOLITISCHE ANALYSE & FONDSFLÜSSE
Das geopolitische Risiko hat sich etwas abgeschwächt, da die Entwicklungen in der Straße von Hormus die unmittelbare Sicherheitsprämie reduziert haben.
Die Spannungen bleiben jedoch bestehen.
Die Nachfrage der Zentralbanken bietet weiterhin strukturelle Unterstützung. China hat seine Goldreserven weiter aufgestockt, während die Käufe der globalen Zentralbanken historisch hoch bleiben.
Das deutet für mich darauf hin, dass die mittel- und langfristige Goldprognose positiv ist, selbst wenn kurzfristig orientierte Händler Gewinne realisieren.
Die ETF-Flüsse sollten jedoch beobachtet werden. Jüngste Reduzierungen der SPDR-Bestände zeigen, dass einige Anleger bereits Gewinne nahe den Höchstständen realisieren.
🧠 MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG
Hier stimme ich nicht mit Händlern überein, die jeden Rücksetzer als wichtigen Höchststand interpretieren.
Eine Korrektur ist nicht automatisch eine Trendumkehr.
Gold hat sich stark erholt, die Marke von 4700 mehrfach getestet und muss nun beweisen, ob die Käufer den Bereich um 4600 verteidigen können.
Beim aktuellen Kurs von rund 4617 notiert Gold direkt über einer wichtigen Unterstützungslinie.
Deshalb ist das Verfolgen von Short-Positionen aus Risiko-Rendite-Sicht unattraktiv.
Ich würde lieber eine bestätigte Reaktion um die 4600 abwarten.
Falls Käufer einsteigen:
Haltet sich die Marke von 4600 → 4630 → 4650 → 4670 → 4700
Falls die Marke von 4600 mit starkem Momentum durchbrochen wird:
Scheitert die Marke von 4600 → 4550 → 4519
Der nächste wichtige Kurstreiber ist Wallers Rede in Jackson Hole.
Bis dahin erwarte ich weiterhin hohe Volatilität und Fehlausbrüche.
💰 XAU/USD-HANDELSPLAN
🟢 Kauf-Setup
⬆️ Kaufzone: 4600–4610
🛑 Stop-Loss: 4580
🎯 TP1: 4630
🎯 TP2: 4650
🎯 TP3: 4670–4700
Einstieg nur nach Bestätigung eines Aufwärtstrends.
Ich möchte nicht blindlings in fallende Kurse investieren.
🔴 Falls die Marke von 4600 durchbrochen wird
Nicht gegen den Kursverfall ankämpfen.
Warten Sie, bis sich der Kurs stabilisiert hat, und beobachten Sie:
🟢 4550–4519
Dies ist die nächste wichtige Unterstützungszone für potenzielle Kaufgelegenheiten bei Kursrückgängen.
🔥 MEIN SPIELPLAN
📈 Tendenz im höheren Zeitrahmen: Aufwärtstrend
📦 Aktuelle Spanne: 4600–4700
🟢 Wichtige Unterstützung: 4600–4610
🔴 Wichtiger Widerstand: 4700
🎯 Aufwärtspotenzial: 4630 → 4650 → 4670 → 4700
⚠️ Unter 4600: 4550 → 4519
Für mich ist die Marke von 4600 entscheidend.
Solange sie hält, bleibe ich ein „Buy the Dip“-Trader.
Kein Hinterherjagen.
Keine Panikverkäufe.
Kein blinder Hebel.
Warten Sie auf das Niveau. Warten Sie auf die Bestätigung. Schützen Sie Ihr Kapital.
❤️ Liken Sie, wenn Sie auch der Meinung sind, dass 4600 die entscheidende Marke ist.
➕ Folge uns für weitere XAU/USD-Setups.
💬 Kommentar: Wird Gold die Marke von 4600 verteidigen oder steuern wir zunächst auf 4550 zu?
Handeln Sie anhand der Marken, nicht aus dem Bauch heraus. 📈🔥
Ideen der Community
XAUUSD H1: Letzter Liquiditätssweep vor dem Rücksetzer?XAUUSD zeigt auf dem H1-Zeitrahmen weiterhin eine starke bullische Struktur, unterstützt durch mehrere BOS und anhaltendes Aufwärtsmomentum.
Der Preis nähert sich derzeit der wichtigen Zone aus Widerstand + Buy-Side-Liquidität bei 4.690–4.720. Die aktuelle Struktur deutet auf einen möglichen letzten Anstieg hin, um Liquidität über den jüngsten Hochs abzuholen, bevor eine Korrektur beginnt.
Die Demand-Zone + Liquidität bei 4.600–4.615 bleibt der erste wichtige Reaktionsbereich. Sollte diese Zone nicht halten, könnte der Preis in Richtung des OB bei 4.470–4.495 fallen.
Bias: Kurzfristige bullische Expansion / Möglicher Liquiditätssweep.
Zielpfad: Ein letzter Anstieg in Richtung 4.690–4.720, gefolgt von einer möglichen Ablehnung und einem Rücklauf zu 4.600–4.615.
Bestätigung: Eine klare bearische Reaktion mit Displacement und CHoCH/MSS würde das Korrekturszenario bestätigen.
Invalidierung: Eine starke Akzeptanz oberhalb von 4.720 würde eine weitere bullische Expansion bestätigen.
Nur zu Bildungszwecken — Keine Finanzberatung.
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Die Indikatoren im Spotify-Chart sprechen eine klare Sprache: Sowohl der 1 Wochen- als auch der 2 Wochen-Chart haben die Trendwende bereits eingeläutet und bestätigen die bullische Tendenz.
MACD-Cross: Die Dynamik dreht im 1W- und 2W-Chart wieder ins Positive
RSI-Erholung: Der RSI gewinnt oberhalb der 50er-Marke spürbar an Momentum
Squeeze Momentum: Der Verkaufsdruck lässt nach und macht Platz für die Bullen 🐂
#Spotify #Aktien #TechnischeAnalyse
Gold könnte weiter fallen, wenn 4.620 nicht überwunden wird📊 Marktgeschehen:
XAU/USD notiert derzeit bei etwa 4.605, nachdem der Preis von höheren Niveaus zurückgefallen war und 4.595 erreicht hatte, bevor eine leichte Erholung einsetzte. Heute bewegte sich Gold in einer Spanne von 4.600–4.643, was auf eine starke Unentschlossenheit am Markt hindeutet.
Der Abwärtsdruck bleibt mit den US-PCE-Daten verbunden. Die Inflation im Juli blieb erhöht, wodurch die Erwartungen zunahmen, dass die Fed ihre restriktivere Geldpolitik beibehalten könnte. Gleichzeitig richtet sich die Aufmerksamkeit des Marktes auf die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole, die zu einer starken Volatilität beim Goldpreis führen könnte.
📉 Technische Analyse:
• Wichtige Widerstände: 4.615–4.625 / 4.640–4.650
• Nächste Unterstützungen: 4.595–4.600 / 4.580–4.585
• EMA 09: Der Preis liegt derzeit unter der EMA 09 auf H1 → der kurzfristige Trend ist bärisch, insbesondere solange die Zone 4.615–4.625 nicht zurückerobert wird.
• Kerzenbild / Momentum: Nach dem Erreichen von 4.595 kam wieder Kaufdruck auf, wodurch sich Gold in Richtung 4.605 erholte. Die aktuelle Erholung bleibt jedoch schwach und hat noch keine klare bullische Struktur gebildet. Sollte der Preis weiterhin an der Zone 4.615–4.625 abgewiesen werden, könnte der Verkaufsdruck zurückkehren. Ein Durchbruch unter 4.595 würde eine weitere Abwärtsbewegung bestätigen.
📌 Ausblick:
Gold könnte kurzfristig weiter fallen, wenn 4.620 nicht überwunden wird und der Preis unter 4.595 fällt, wobei das nächste mögliche Ziel bei 4.580–4.585 liegt. Hält dagegen 4.595 und durchbricht der Preis 4.625, könnte Gold sich in Richtung 4.640–4.650 erholen.
💡 Vorgeschlagene Handelsstrategie:
🔻 SELL XAU/USD bei: 4.622–4.625
🎯 TP: 40 / 80 / 200 / 300 Pips
❌ SL: 4.630
🔺 BUY XAU/USD bei: 4.585–4.682
🎯 TP: 40 / 80 / 200 / 300 Pips
❌ SL: 4.578
Bärisch unter 4.620 | 4.540 im Fokus | XAUUSD 27/08📊 Markt-Bias: BÄRISCH
XAUUSD zeigt kurzfristige Schwäche, nachdem der Kurs das Momentum nahe den jüngsten Hochs nicht halten konnte. Die H1-Struktur bildet nun tiefere Hochs, was darauf hindeutet, dass die Verkäufer die Kontrolle behalten könnten.
🎯 Hauptzone: 4.600–4.620
Dies ist die wichtigste Zone, die ich für eine mögliche bärische Fortsetzung beobachte.
Ein Rücklauf in diese Zone mit einer klaren bärischen Reaktion könnte eine neue Verkaufschance bieten.
📉 Hauptziel: 4.540–4.560
Das erste wichtige Abwärtsziel liegt in der Zone 4.540–4.560.
Bei anhaltendem Verkaufsdruck könnte das nächste Ziel die OB + POC-Zone bei 4.460–4.480 sein.
❌ Ungültigkeit
Das bärische Szenario wird ungültig, wenn der Preis auf H1 klar über 4.640 ausbricht und schließt.
📌 Trading-Plan
Bias: Bärisch
Hauptzone: 4.600–4.620
Ungültigkeit: H1-Schluss über 4.640
Hauptziel: 4.540–4.560
Erweitertes Ziel: 4.460–4.480
XAU/USD – Professionelle technische Analyse im 45-Minuten-Chart Marktstruktur
Gold befindet sich im übergeordneten sichtbaren **45-Minuten-Chart weiterhin in einer bullischen Marktstruktur**. Seit dem Bereich um 4.320–4.360 wurden höhere Hochs und höhere Tiefs gebildet, wobei der Kurs bis in den Bereich von **4.680–4.700** gestiegen ist.
Die aktuelle Bewegung von dort nach unten ist zunächst als **Korrektur innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends** zu betrachten.
Entscheidend ist nun, ob der Bereich um **4.570–4.580** als höheres Tief gehalten werden kann.
### 🔑 Wichtige Kurszonen
| Bereich | Bedeutung |
| --------------- | -------------------------------------------- |
| **4.680–4.700** | Starker Widerstand / Bearish Order Block |
| **4.640–4.660** | Zwischenwiderstand |
| **~4.600** | Aktueller Kursbereich / psychologische Marke |
| **4.570–4.580** | Entscheidende Support- und Entry-Zone |
| **4.540–4.550** | Wichtige Invalidierungszone |
| **4.320–4.360** | Übergeordnete Demand-Zone |
### 🟢 Bullisches Szenario
Der Chart zeigt aktuell ein mögliches **Buy-the-Dip- bzw. Reversal-Setup** im Bereich von **4.570–4.580**.
Die technische Logik lautet:
**Bullische Marktstruktur → Korrektur → Test des Swing-Lows → Bildung eines Higher Low → Fortsetzung nach oben.**
Für eine höhere Wahrscheinlichkeit des Long-Setups wäre eine deutliche Reaktion aus der Entry-Zone und anschließend ein **Reclaim von 4.620–4.640** wünschenswert.
Eine solche Rückeroberung würde darauf hindeuten, dass der aktuelle Abverkauf lediglich eine Korrektur war und die Käufer die Kontrolle zurückgewinnen.
### 🎯 Kursziel
Das eingezeichnete Ziel bei etwa **4.680** ist technisch sinnvoll, da sich dort das vorherige markante Swing-High sowie der untere Bereich des eingezeichneten **Bearish Order Blocks** befinden.
Der Bereich **4.680–4.700** sollte daher als starke Widerstandszone betrachtet werden.
Bei Erreichen dieser Zone ist mit erhöhter Volatilität bzw. möglichen Gewinnmitnahmen zu rechnen.
### ⚠️ Invalidation
Die bullische These wird deutlich geschwächt, wenn der Kurs den Bereich **4.570** nachhaltig unterschreitet.
Ein Bruch des aktuellen Swing-Lows würde bedeuten, dass sich das erwartete **Higher Low** nicht bestätigt.
Unterhalb von etwa **4.540–4.550** wäre das bullische Fortsetzungsszenario weitgehend **invalidiert**, wodurch eine tiefere Korrektur wahrscheinlicher würde.
### 📐 Chance-Risiko-Verhältnis
Bei einem angenommenen Einstieg um **4.575** und einem Ziel bei **4.680**:
* **Entry:** ca. 4.575
* **Target:** ca. 4.680
* **Potenzial:** ca. 105 Punkte
Das Setup besitzt ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis, **sofern die Absicherung unterhalb einer klar definierten strukturellen Invalidierung platziert wird**.
### 🧠 Professionelle Einschätzung
**Bias: 🟢 Bullisch – jedoch bestätigungsabhängig**
Die übergeordnete Struktur spricht weiterhin für eine Fortsetzung nach oben. Kurzfristig befindet sich Gold jedoch noch in einer Korrekturphase.
Daher sollte der Long nicht ausschließlich aufgrund des aktuellen Supports eröffnet werden. Entscheidend ist die Reaktion des Marktes.
**Bullisches Szenario:**
**4.570 hält → bullische Reaktion → Break/Reclaim 4.620–4.640 → Ziel 4.680**
**Bärisches Szenario:**
**4.570 bricht → Higher-Low-Struktur scheitert → tiefere Korrektur wahrscheinlich**
### 🏆 Fazit
Der Chart zeigt ein **sauber definiertes bullisches Continuation-Setup**. Der Bereich **4.570–4.580** ist aktuell die wichtigste Entscheidungszone.
Solange dieser Bereich verteidigt wird und anschließend eine bullische Marktstruktur zurückgewonnen wird, bleibt das primäre Ziel bei **4.680–4.700**.
**Aktueller Bias: LONG / BUY THE DIP**
**Entry-Zone: 4.570–4.580**
**Bestätigung: über 4.620–4.640**
**Target: 4.680–4.700**
**Invalidierung: unter 4.540–4.550**
$NVDA Market Structure – Post Earnings: Vom Demand direkt in dieFTMO_OANDA:NVDA Market Structure – Post Earnings: Vom Demand direkt in die H4-i-Supply
Die Quartalszahlen haben bei NVIDIA für die erwartete Volatilität gesorgt – und dabei mehrere zuvor markierte H4-Bereiche unmittelbar getestet.
Bereits vor den Earnings wurde die H4-Demand zwischen ungefähr 206 und 207,50 USD erstmals angelaufen. Mit der Veröffentlichung der Zahlen folgte zunächst ein deutlicher Abverkauf bis unter diese Zone und den Daily EMA 100 bei rund 205,60 USD.
Der Bruch nach unten wurde jedoch unmittelbar zurückgekauft. NVDA eroberte sowohl die Demand als auch den Daily EMA 100 schnell zurück und leitete anschliessend eine starke Gegenbewegung ein.
Vom Support zurück über die gleitenden Durchschnitte
Mit der Erholung wurden mehrere technische Referenzpunkte zurückerobert:
- H4-Demand und Daily EMA 100
- Daily EMA 50 bei rund 210,50 USD
- Daily EMA 20 bei rund 214,15 USD
- das Freitagshoch sowie die jüngsten internen Hochs
Die vorbörsliche Bewegung reicht inzwischen bis in die offene H4-i-Supply um etwa 225 USD. Gleichzeitig wird damit die noch offene Kurslücke aus dem vorherigen Abverkauf weitgehend geschlossen.
H4-i-Supply als erster Entscheidungsbereich
Die Reaktion aus dem Support-Cluster war stark. Trotzdem läuft NVDA nun direkt in einen technisch relevanten Widerstandsbereich.
Die H4-i-Supply wurde vorbörslich bereits getestet und kurz überschossen. Da vorbörsliche Bewegungen und die aktuelle H4-Kerze noch nicht bestätigt sind, lässt sich daraus noch kein nachhaltiger Ausbruch ableiten.
Ein bestätigter H4-Schluss über der Supply würde den Weg zum H4 Weak High bei rund 228 USD öffnen. Oberhalb dieses Hochs müsste auch die bisher bearishe interne H4-Struktur neu bewertet werden.
Scheitert NVDA dagegen an der Supply, wären zunächst der Bereich um 220 USD sowie die zurückeroberten Daily EMA 20 und EMA 50 mögliche Unterstützungen.
Einordnung der Struktur
Die übergeordnete H4-Swingstruktur bleibt bullish. Die starke Post-Earnings-Erholung schwächt zugleich die bisher bearishe interne Struktur deutlich ab.
Für einen bestätigten bullishen Strukturwechsel fehlt jedoch noch der nachhaltige Ausbruch über die H4-i-Supply und anschliessend über das Weak High bei rund 228 USD.
Die frühere H4-Demand um 206–207,50 USD hat ihre Funktion als Reaktionsbereich erfüllt, ist nach den mehrfachen Tests und dem Earnings-Sweep aber nicht mehr als frische Demand zu betrachten.
Fazit
NVDA hat nach einem kurzen Earnings-Sweep unter die H4-Demand eine eindrucksvolle Gegenbewegung gezeigt. Die Käufer haben mehrere wichtige Unterstützungen zurückerobert und den Kurs unmittelbar bis in die offene H4-i-Supply geführt.
Damit liegt der Kurs nun nicht mehr an einem attraktiven Long-Level, sondern mitten im ersten entscheidenden Widerstandsbereich. Ein bestätigter Ausbruch über 225–228 USD würde die bullishe Fortsetzung unterstützen. Eine Ablehnung könnte dagegen zunächst zu einem Pullback auf die zurückeroberten Bereiche führen.
Nach der ersten Earnings-Reaktion entscheidet deshalb nicht die Grösse der vorbörslichen Kerze, sondern ob der Markt die höheren Kurse während der regulären Handelszeit tatsächlich akzeptiert.
Vestara – Stability Under Pressure
Gold schuldet mir einen besseren Preis. 4.620 jage ich nicht.Ich habe ein Problem mit Gold bei 4.620.
Der Preis ist handelbar.
Die Position im Chart ist es nicht.
Vor einigen Sessions waren Käufer noch bereit, Gold über 4.600 und 4.630 bis schließlich in Richtung 4.680 zu treiben.
Und jetzt schaut euch an, was passiert ist.
Der Markt ist nach unten ausgebrochen.
4.610 wurde aufgegeben.
Die Erholung kam ins Stocken.
Und unter dem aktuellen Kurs wartet noch eine unerledigte Zone bei 4.570–4.580.
Genau das verändert meinen Plan für heute.
4.620 LANDET BEI MIR IM MÜLL.
Nicht, weil hier nichts passieren kann.
Hier kann alles passieren.
Und genau das ist das Problem.
Ein Long bei 4.620 hat immer noch das FVG unter sich.
Ein Short bei 4.620 kommt diesem Bereich dagegen bereits gefährlich nahe.
Schlechter Einstieg für Käufer.
Später Einstieg für Verkäufer.
Ich lasse andere in der Mitte raten.
Mich interessiert der nächste Fehler.
ZUERST WILL ICH, DASS GOLD SCHWACH AUSSIEHT
Ja.
Schwach.
Ich möchte tatsächlich noch einen weiteren Schub nach unten sehen.
4.605 fällt.
4.595 fällt.
Der Kurs beginnt an 4.580 anzuklopfen.
Trader, die die jüngste Erholung gekauft haben, werden nervös.
Dann läuft Gold in den Bereich 4.570–4.580.
Jetzt wird mein Bildschirm interessant.
Mein BUY-Button aber noch nicht.
Ein FVG ist kein magisches Rechteck.
Dass der Kurs es berührt, bedeutet fast nichts.
Was nach der Berührung passiert, ist die Information, für die ich bezahlen möchte.
Stellen wir uns vor, Gold fällt durch 4.580 und handelt vielleicht bei 4.572...
kann sich dort aber plötzlich nicht halten.
4.580 wird zurückerobert.
Dann 4.590.
Eine H1-Kerze schließt über 4.590.
Jetzt habe ich etwas.
Die Verkäufer haben genau den Bereich erreicht, den sie eigentlich hätten ausnutzen müssen.
Doch statt weiter zu beschleunigen, werden sie zurückgedrängt.
Genau diesen Footprint will ich sehen.
BUY 4.584–4.592
SL 4.562
Und ich nehme nicht beim ersten grünen Candle sofort alles vom Tisch.
TP1 4.615
TP2 4.638
TP3 4.660–4.670
Das Interessante daran?
Genau der Rückgang, der andere Trader aus ihren Long-Positionen vertreibt, könnte der Move sein, der meinen Long überhaupt erst interessant macht.
JETZT ZERSTÖREN WIR DIESE IDEE
Gold erreicht 4.575.
Keine aggressive Reaktion.
Kein Reclaim.
Keine Dringlichkeit auf Käuferseite.
Dann schließt eine H1-Kerze unter 4.570.
In diesem Moment höre ich auf, das FVG als Kaufgelegenheit zu betrachten.
Es ist erledigt.
Aber ich drücke trotzdem noch nicht auf SELL.
Ich möchte, dass Gold zurückkommt.
Stellt euch vor, der Kurs erholt sich auf 4.572.
Vielleicht 4.578.
Vielleicht sprechen plötzlich alle von einem „False Breakout“.
Dann bleibt die Erholung unter 4.580 stecken.
Das ist für mich viel wertvoller als der ursprüngliche Breakdown.
Denn jetzt hat mir der Markt zwei Dinge gezeigt:
Die Käufer konnten das FVG nicht verteidigen...
und sie konnten es anschließend auch nicht zurückerobern.
Das reicht mir.
SELL 4.570–4.580
SL 4.595
TP1 4.545
TP2 4.515
TP3 4.475
Und plötzlich ist der große Order Block bei 4.450–4.475 nicht mehr nur irgendein weit entferntes Rechteck im Chart.
Er wird zum nächsten logischen Ziel.
ABER GOLD HAT EINEN FLUCHTWEG
Es gibt eine Möglichkeit, wie der Markt mir das Setup bei 4.570 komplett verweigern kann.
Gold kann einfach ohne mich davonlaufen.
4.630 wird zurückerobert.
Dann 4.640.
Anschließend bewegt sich der Kurs wieder in Richtung 4.660–4.675.
In Ordnung.
Auch diesem Move werde ich nicht hinterherlaufen.
Denn weiter oben wartet bereits das nächste Problem.
Der Order Block.
Wenn Gold in 4.660–4.675 hineinläuft und anschließend wieder unter 4.655 gedrückt wird, zeigt mir ein Verkäufer seine Karten.
Dann bekomme ich:
SELL 4.655–4.665
SL 4.681
TP1 4.635
TP2 4.610
TP3 4.580
Aber genau hier können Trader in Schwierigkeiten geraten.
Sie sehen „Order Block“.
Sie gehen automatisch Short.
Gold schließt bei 4.680.
Danach hält 4.675 beim Retest.
Und plötzlich verteidigen sie einen Short aus einer Zone, die nicht mehr funktioniert.
Ich nicht.
Wenn H1 oberhalb von 4.675 Akzeptanz zeigt, wird meine Short-Idee gelöscht.
Ein erfolgreicher Retest von 4.665–4.675 gibt mir die Erlaubnis, die Richtung zu wechseln:
BUY 4.668–4.675
SL 4.648
TP1 4.692
TP2 4.710
TP3 4.730
Keine Loyalität gegenüber einem Rechteck.
Wenn die Zone versagt, dann versagt sie.
WORAUF WETTE ICH ALSO EIGENTLICH?
Auf nichts.
Genau darum geht es.
Bei 4.620 verlangt Gold von mir, eine Richtung zu wählen, bevor der Markt mir die beste Information geliefert hat.
Dieses Angebot lehne ich ab.
Bringt mich zu 4.570–4.580 und zeigt mir, ob die Käufer in Panik geraten oder zurückschlagen.
Oder bringt mich zu 4.660–4.675 und zeigt mir, ob die Verkäufer dieses Gebiet noch kontrollieren.
Dann trade ich.
Bis dahin kann mein Kapital problemlos stillstehen.
Im Trading gibt es diese seltsame Besessenheit, einen Move unbedingt vor allen anderen erwischen zu wollen.
Ich will genau das Gegenteil.
Ich möchte erst auftauchen, nachdem eine Seite bereits einen Fehler gemacht hat.
4.570 verteidigt?
Dann trade ich gegen die Verkäufer, die zu weit gegangen sind.
4.570 verloren und beim Rücklauf abgelehnt?
Dann trade ich gegen die Käufer, die dem FVG vertraut haben.
4.660–4.675 wird abgelehnt?
Dann trade ich gegen die späten Breakout-Käufer.
4.675 wird akzeptiert?
Dann trade ich gegen die Verkäufer, die nicht akzeptieren wollten, dass ihr Order Block versagt hat.
Das ist heute mein Vorteil.
Nicht Gold vorherzusagen.
Sondern darauf zu warten, dass jemand anderes eine Prognose abgibt...
und dann herauszufinden, dass er falsch lag.
Wenn Gold heute zuerst 4.575 erreicht, sagt mir nicht, ob ihr bullish oder bearish seid.
Sagt mir stattdessen:
Was müsste Gold in der nächsten H1-Kerze tun, um euer Kapital zu verdienen?
Western Digital (WDC): Startet die Aktie nochmal eine Rally?Ausgangssituation:
Western Digital gehört dieses Jahr zu den absoluten Outperformer der Wall Street und konnte in der Spitze bereits über +350 % zulegen. Seit dem Tief im April 2025 sind es sogar sagenhafte +2.650 % Plus!
Seit dem Hoch im Juni 2026 konsolidiert die Aktie nun und verlor in der Spitze ca. -50 % vom Hoch.
Interessanterweise erfolgt die Korrektur in einem möglichen bullischen Strukturmuster, einer Falling Wedge, die auf eine markante Supportzone trifft.
Sollte der KI-Trade nun wieder Fahrt bekommen, ist Western Digital definitiv einen Blick Wert!
Charttechnische Lage:
Wie bereits angesprochen, befindet sich die Aktie in einem starken und intakten Aufwärtstrend, der gerade korrigiert wird. Die Supportzone im Bereich 405 - 435 $ gab dem Kurs bereits mehrmals Halt. Was positiv zu werten ist, dass wir in der aktuellen Abwärtsbewegung kein neues Verlaufstief ausgebildet haben. Das ermöglicht eine gute Chance für eine Trendumkehr.
Wichtig ist der aktuelle Entscheidungsbereich, der das größte Volumencluster markiert und zwischen der Supportzone bei 405 - 435 $ und der Widerstandszone bei 490 - 515 $ liegt.
Sollte es Western Digital gelingen sich über dem Volumencluster zu stabilisieren und ein nachhaltiger Ausbruch aus der Falling Wedge erfolgen, besteht die Chance auf einen neuen möglichen Aufwärtsimpuls.
Hierzu muss zunächst die Widerstandszone bei 490 - 515 $ überwunden werden! Sollte dies gelingen, ist ein Tagesschlusskurs über dem Zwischenhoch bei 549 $ essentiell. Damit wäre der untergeordnete Boden bestätigt.
Damit die Abwärtsstruktur gebrochen wird, ist ein Schlusskurs über dem Hoch bei 580 $ notwendig. Gelingt dies, könnte der Weg nach oben wieder frei sein!
Invalidierung des Setups:
Sollte es Western Digital nicht gelingen, sich innerhalb des Entscheidungsbereichs zu stabilisieren und die Widerstandszone bei 490 - 515 $ zu überwinden, ist damit zu rechnen dass wir nochmal die Supportzone bei 405 - 435 $ ansteuern werden.
Schließt die Aktie unterhalb des Tiefs bei 407 $, muss davon ausgegangen werden, dass sich die Korrektur in Richtung 200-Tagelinie fortsetzt.
Bitcoin-Chartanalyse vom 26. August.Hallo! Dies ist ein Bitcoin-Leitfaden.
Meine Analyse ist für TradingView optimiert. Mit der Wiedergabefunktion können Sie die Kursbewegungen in Echtzeit verfolgen.
Dies ist der 30-Minuten-Chart von Bitcoin.
Links, markiert durch den violetten Finger, habe ich die Strategie exakt so dargestellt, wie sie beim Einstiegspunkt der Long-Position am 25. August bei 79.200 war. Im 12-Stunden-Chart ist aktuell ein MACD Dead Cross zu beobachten.
Basierend auf dem Kursverlauf des hellblauen Fingers:
Neutrale Zwei-Wege-Strategie: Short -> Long -> Short
1) Einstiegspunkt für eine Short-Position bei 79.757,50 $ / Stop-Loss beim Ausbruch über die orange Widerstandslinie
2) Wechsel in eine Long-Position bei 78.950,70 $ / Stop-Loss beim Ausbruch über die violette Unterstützungslinie
(Derselbe Stop-Loss gilt für diejenigen, die die Long-Position bei 79.200 $ halten.)
3) Wechsel in eine Short-Position bei 80.972 $ / Stop-Loss beim Ausbruch über die rote Widerstandslinie
Diese Zone dient ab morgen als Ausgangspunkt für den Wiedereinstieg in die Long-Position bei 79.700 $.
- Sollte der Kurs heute die „Gute“ Zone erreichen,
ist keine Short-Position erforderlich,
und es besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit für eine Seitwärtsbewegung.
Bitte seien Sie vorsichtig, da ein Durchbruch unter die violette Unterstützungslinie zu einem Rückgang bis zum Tiefpunkt und anschließend bis in Zone 1 führen könnte.
Bitte nutzen Sie meine Analyse lediglich als Referenz und für praktische Anwendungen.
Ich hoffe, Sie handeln sicher, indem Sie die Handelsprinzipien befolgen und Stop-Loss-Orders konsequent einsetzen.
Vielen Dank.
XAUUSD: Reaktion an der Demand Zone im FokusXAUUSD testet derzeit eine markierte Demand Zone im Bereich von 4.560–4.585, nachdem der Preis zuvor aus dem höheren Supply-Bereich gefallen ist.
Die aktuelle Kursstruktur bringt Gold in einen Bereich, in dem zuvor Kaufinteresse sichtbar war. Entscheidend wird sein, ob diese Zone gehalten werden kann und eine erkennbare Aufwärtsreaktion entsteht.
Falls sich der Preis innerhalb dieses Bereichs stabilisiert und die Käufer wieder Kontrolle gewinnen, könnte eine Erholung in Richtung der Supply Zone bei 4.675–4.690 möglich werden.
Ein nachhaltiger Rückgang unter 4.540 würde dieses bullische Szenario jedoch abschwächen und auf eine mögliche Schwäche der Demand Zone hinweisen.
Wichtige Bereiche:
Demand Zone: 4.560–4.585
Supply Zone: 4.675–4.690
Ungültigkeit: Unter 4.540
Das Chart-Szenario basiert auf der Reaktion des Preises an den markierten Angebots- und Nachfragebereichen. Eine Bestätigung durch die weitere Preisentwicklung bleibt wichtig.
Nur zu Bildungs- und Analysezwecken. Keine Finanz- oder Anlageberatung.
Bitcoin-Chartanalyse vom 25. August.Hallo! Dies ist ein Bitcoin-Leitfaden.
Meine Analyse ist für TradingView optimiert. Mit der Wiedergabefunktion können Sie die Kursbewegungen in Echtzeit verfolgen.
Dies ist der 30-Minuten-Chart von Bitcoin. Um 11:00 Uhr wird ein Nasdaq-Indikator veröffentlicht.
*Strategie für Long-Positionen basierend auf dem Kursverlauf des roten Fingers
1) Kauf bei 79.238,5 $ / Stop-Loss bei Unterschreitung der violetten Unterstützungslinie
2) Erstes Kursziel für die Long-Position bei 82.178,1 $ (Oberzone) → Kursziele in der Reihenfolge Gap 8 und Good
- Bei Unterschreitung der violetten Unterstützungslinie: Vorsicht! Der Kurs könnte bis zur unten markierten Unterzone fallen → bis zu Zone 1.
Handeln Sie verantwortungsbewusst und halten Sie sich strikt an die Handelsprinzipien. Setzen Sie Stop-Loss-Orders.
Vielen Dank.
XAUUSD: Bearish hertest vóór liquiditeitsafname (sweep)
XAU/USD Technische analyse — 1-uursgrafiek
Visie: Bearish 📉
Goud vertoont een duidelijke bearish structuur na de CHOCH (Change of Character). De koers is afgewezen bij de aanbodzone (supply zone) van 4610–4617 en noteert momenteel rond de 4596.
Belangrijke niveaus:
🔴 Aanbod-/verkoopzone: 4610–4617
🟢 Steun-/vraagzone: 4580–4590
🟡 Sell-side liquiditeit: 4555–4562
🎯 Belangrijk niveau voor ongeldigverklaring (upside): 4640
Scenario:
Als de koers terugkeert naar de zone 4610–4617 en daar wordt afgewezen, blijft het bearish scenario geldig, met potentiële koersdoelen rond 4585, gevolgd door de sell-side liquiditeitszone op 4555–4562.
Een duidelijke sluiting op de 1-uursgrafiek boven 4617 zou het bearish scenario verzwakken en de weg kunnen vrijmaken naar 4640.
H1 Major Bearish OB Retracement Setup
XAUUSD wird aktuell bei etwa 4.653 gehandelt, nachdem die jüngste bullische Expansion unterhalb des Major Bearish Order Blocks ins Stocken geraten ist. Die übergeordnete Struktur bleibt erhöht, allerdings beginnt das Momentum auf H1 nachzulassen, nachdem der Kurs die aufsteigende Trendlinie verloren und in der Nähe der Hochs einen MSS gebildet hat.
Gold hält sich nahe 4.650, während die Trader auf die heutigen US-PCE-Inflationsdaten warten. Die Märkte tendieren derzeit zu der Erwartung, dass die Fed die Zinsen im September unverändert lässt, während die Jackson-Hole-Rede von Fed-Chef Kevin Warsh am Freitag der nächste wichtige geldpolitische Katalysator bleibt. Schwächere Inflationsdaten könnten Gold unterstützen, während ein höher als erwarteter PCE-Wert den Dollar und die Renditen stärken und Gewinnmitnahmen beschleunigen könnte.
Technische Analyse
Gold ist nach dem Erreichen des Bereichs um 4.680 unter die kurzfristige aufsteigende Trendlinie gefallen. Dies signalisiert, dass die jüngste bullische Bewegung an Momentum verliert.
Der Bereich 4.590–4.615 bildet die erste Retracement-Zone. Hier könnte der Kurs zunächst reagieren, bevor ein erneuter Erholungsversuch in Richtung Premium erfolgt.
Der wichtigste Entscheidungsbereich bleibt der Major Bearish OB bei 4.685–4.706. Ein Retest mit anschließender bearisher Ablehnung würde das sauberere Sell-Setup liefern, das im Chart dargestellt ist.
Sollten die Verkäufer wieder die Kontrolle übernehmen, wird 4.500–4.525 zum primären Abwärtsziel, wo OB + POI und Strong Demand zusammenfallen.
Wichtige Zonen
Aktueller Kurs: 4.653
Erste Retracement-Zone: 4.590–4.615
Sell Priority / Major Bearish OB: 4.685–4.706
Hauptziel / Strong Demand: 4.500–4.525
Deep SLL Target: 4.325–4.350
H1 Structural Invalidation: 4.311,912
Bearish Setup Invalidation: über 4.710
Trading-Plan
Sell Priority: 4.685–4.706
Bedingung: Warten, bis der Kurs den Major Bearish OB erneut testet und eine bearishe Ablehnung, fehlende Akzeptanz oberhalb der Premium-Zone oder die Bestätigung eines Lower High zeigt.
SL: über 4.710
TP1: 4.590–4.615
TP2: 4.500–4.525
TP3: 4.325–4.350
Wichtiger Hinweis
Der Kurs könnte zunächst in den Bereich 4.590–4.615 zurücksetzen und von dort aus wieder steigen, bevor sich die größere bearishe Bewegung entwickelt. Einem Sell sollte nicht hinterhergelaufen werden, wenn sich der Kurs bereits deutlich von der Premium-Zone entfernt hat.
Die heutigen PCE-Daten und Jackson Hole im weiteren Wochenverlauf können aggressive Liquidity Sweeps auslösen. Daher ist eine Bestätigung am Bearish OB wichtiger, als die Bewegung vorwegzunehmen.
Abschließende Einschätzung
Gold bleibt in der übergeordneten Struktur stark, allerdings spricht das aktuelle H1-Setup für eine korrektive bearishe Bewegung, falls 4.685–4.706 abgelehnt wird.
Der sauberere Plan besteht darin, erst nach einer Bestätigung am Major Bearish OB nach einem Sell zu suchen, zunächst mit Ziel 4.600 und anschließend 4.500–4.525, falls sich das Abwärtsmomentum verstärkt.
Wird Gold zunächst den Major Bearish OB erneut testen, bevor die tiefere H1-Korrektur beginnt?
USDCAD unter DruckUSDCAD: Kanada schlägt zurück und Wall Street beobachtet aufmerksam
Ion Jauregui – Analyst bei ActivTrades
Es gibt Zeiten, in denen man sich ein Währungspaar anschaut und feststellt, dass hinter einem Preis weit mehr als zwei Währungen gegeneinander stehen. Genau das passiert jetzt mit USDCAD. Kanada hat auf "Onkel Trump" zurückgeschlagen, und der Handelskrieg wirft erneut eine Frage auf, die weit über den kanadischen Dollar hinausgeht: Inwieweit könnte eine neue Eskalation der Handelsspannungen auch die Wall Street betreffen?
Kanada hat auf Washingtons Zölle mit Zöllen auf etwa 20 Milliarden US-Dollar an US-Gütern reagiert, zusammen mit Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen und Arbeitnehmer. Das Problem ist nicht nur der beteiligte Betrag. Die Vereinigten Staaten und Kanada unterhalten tief integrierte Lieferketten, und jede neue Handelsbarriere kann auf Kosten, Unternehmensmargen und Wachstumserwartungen übertragen werden.
Hier wird USDCAD interessant.
Seit 2024 bewegt sich das Paar innerhalb einer breiten Bandbreite zwischen 1,34185 und 1,42476 kanadischen Dollar pro US-Dollar. Mit dem aktuellen Kurs nahe bei 1,38830 bleibt es im mittleren Bereich und vorerst ohne strukturellen Ausbruch.
Kurzfristig beginnt sich der Preis jedoch zu erholen. Der RSI kommt aus dem überverkauften Bereich heraus und der MACD zeigt eine schüchterne Verbesserung des Momentums. Die gleitenden Durchschnitte halten jedoch einen klar bärischen Trend aufrecht, sodass es noch keine Bestätigung für eine Trendänderung gibt.
Technisch gesehen würde ich dies daher als eine Erholung innerhalb einer noch bärischen Struktur beschreiben. Der Bereich von 1,40 ist eine erste Referenz, während 1,42476 den oberen Teil der Bandbreite darstellt. Auf der Abwärtsseite bleibt 1,34185 die strukturelle Unterstützung.
Aber USDCAD handelt nicht isoliert. Es gibt einen weiteren grundlegenden Protagonisten: Öl.
Die WTI wurde stark vom Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran beeinflusst. Die geopolitische Prämie trieb die Preise nach oben, doch die Erwartungen an eine Deeskalation lösten anschließend eine starke Korrektur aus. Rohöl liegt nun bei etwa 81,29 US-Dollar und obwohl der Kurs einen korrigierenden Trend zeigt, haben die letzten Sitzungen eine seitwärts Bewegung aufgebaut.
Das ist für den CAD von Bedeutung. Kanada ist einer der wichtigsten Öllieferanten der Vereinigten Staaten, und die Entwicklung des Rohöls hat einen erheblichen Einfluss auf seine Währung. Starke Ölpreise können den CAD stützen und den Anstieg des USDCAD einschränken; eine weitere Korrektur beim Rohöl könnte einen Teil dieser Unterstützung entfernen.
Doch es gibt nun eine zweite Kraft: den Handelskrieg.
Wenn Zölle gleichzeitig die Erwartungen an die kanadische Wirtschaft verschlechtern, während das Öl an Stärke verliert, könnten beide Faktoren Druck auf den CAD ausüben. In diesem Szenario hätte USDCAD Argumente für eine weitere Erholung.
Die Verbindung zum S&P 500 ist ebenfalls nicht mechanisch. Ein steigender USDCAD bedeutet nicht zwangsläufig, dass die Wall Street fallen wird. Beide Märkte reagieren möglicherweise auf denselben Faktor: eine Zunahme des wahrgenommenen Risikos.
Zölle können die Kosten erhöhen, Margen senken und die Unternehmensgewinne beeinflussen. Sie können auch die Inflation anheizen und den Spielraum der Federal Reserve einschränken. Und wenn die Unsicherheit zunimmt, kann der Appetit auf Risikoanlagen abnehmen.
Das Problem ist, dass der S&P 500 in dieses Szenario nahe an Rekordhochs eintritt und wenig Raum für Enttäuschung bietet. Die jüngste Reuters-Umfrage schätzt den Index bis Ende 2026 bei etwa 7.900 Punkten, etwa 3 % über dem aktuellen Niveau, gestützt durch Gewinnwachstum und Optimismus in Bezug auf künstliche Intelligenz.
Deshalb denke ich persönlich, dass es sich lohnt, die drei Märkte gemeinsam zu beobachten.
Öl verrät uns über Inflation, Energie und Wachstum. USDCAD spiegelt die Kombination aus Dollar, CAD, Handel und Rohstoffen wider. Und der S&P 500 zeigt, wie viel Risiko die Wall Street bereit ist einzugehen.
Für den Moment warnt das USDCAD-Chart zur Vorsicht. RSI erholt sich, MACD beginnt sich zu verbessern und der Kurs erholt sich, aber die gleitenden Durchschnitte bleiben bärisch. Es gibt immer noch keine Bestätigung für eine Trendänderung.
Das Signal wäre viel relevanter, wenn das Paar über 1,40 ausbricht, sich 1,42476 nähert und die gleitenden Durchschnitte nach oben gehen. Bis das geschieht, sehen wir uns von einer Erholung innerhalb einer Spanne.
Und hier ist meiner Meinung nach die wirklich interessante Frage: Was bepreist USDCAD, das die Wall Street noch nicht eingepreist hat?
Denn wenn der kanadische Dollar weiterhin schwächer wird, während die Handelsspannungen steigen und das Öl an Stärke verliert, könnte USDCAD eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Erwartungen erwarten, die sich noch nicht vollständig im S&P 500 widerspiegelt.
Da der Index nahe Rekordhochs steht und Strategen bis zum Jahresende nur einen weiteren Gewinn von 3 % erwarten, lohnt es sich vielleicht, auch den Währungsmarkt zu betrachten, um zu verstehen, wie viel Spielraum für Fehler die Wall Street noch hat.
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EURUSD - Setup in Entscheidung...Vorangegangene Analyse...
Damals war es von Freitag auf Montag, als der nächste Anlauf für ein höheres Hoch gestartet wurde. Jetzt sind wir bereits am Donnerstag.
Hier entscheidet sich, ob wir überhaupt noch ein höheres Hoch sehen werden – und vor allem, wie weit dieses ausfallen kann.
Im Gegensatz zu damals, als bereits eine Divergenz und ein Strukturbruch vorlagen, ist die Situation heute etwas anders. Deshalb müssen wir diesmal tatsächlich auf eine klare Bestätigung warten, bevor wir von einer größeren Korrektur ausgehen können.
DIE GOLD-BULLEN BEREITEN DEN NÄCHSTEN AUSBRUCH VOR!📊 XAU/USD Technische Analyse
Gold notiert aktuell bei etwa 4.618 und zeigt Anzeichen für eine mögliche bullische Fortsetzung, nachdem der Kurs eine wichtige Unterstützungszone respektiert hat. Die Chartstruktur bleibt konstruktiv, während frühere Ausbrüche auf ein starkes Kaufinteresse hindeuten. 🟢💰
🔑 Wichtige technische Bereiche
🟢 Unterstützungszone: 4.595 – 4.605
Dies ist die wichtigste Zone, die es zu beobachten gilt. Hält sich der Kurs oberhalb dieses Bereichs, könnten die Käufer wieder an Momentum gewinnen.
🎯 Bullisches Kursziel: 4.672
Eine erfolgreiche Erholung von der Unterstützung und erneuter Kaufdruck könnten XAU/USD in Richtung der markierten Zielzone treiben.
🔴 Risiko / Ungültigkeit: Unter 4.581
Ein deutlicher Durchbruch unter dieses Niveau würde das bullische Szenario schwächen und eine tiefere Korrektur auslösen.
🚀 Bullisches Szenario
Wenn der Kurs die Unterstützungszone 4.595–4.605 verteidigt und die Käufer einsteigen, könnte die nächste Bewegung in Richtung 4.630 → 4.650 → 4.672 erfolgen. 📈🔥
⚠️ Worauf sollte man achten?
Der Bereich um 4.605 ist aktuell das entscheidende Schlachtfeld zwischen Käufern und Verkäufern. Eine starke bullische Reaktion an dieser Zone würde das Fortsetzungsszenario weiter bestätigen.
🔥 Fazit:
Die Unterstützung hält – die Bullen sind weiterhin im Spiel! 🐂💪 Wenn die Käufer diese Zone verteidigen und das Momentum zurückkehrt, könnte eine starke Bewegung in Richtung 4.672 bevorstehen. 🚀🏆
DAX Tagesausblick 27.08.–NVDA Earnings / Nahost / Core PCE & FedGuten Morgen zusammen,
nachdem ich gestern aus persönlichen Gründen leider nicht dazu gekommen bin, einen Tagesausblick zu veröffentlichen, bin ich heute wieder am Start.
Und der heutige Handelstag bringt direkt mehrere sehr relevante Themen mit sich. Neben der weiterhin angespannten geopolitischen Lage rund um die Straße von Hormus standen gestern vor allem die US-Inflationsdaten, das BIP für das zweite Quartal und die daraus resultierenden Veränderungen bei den Zinserwartungen im Fokus. Dazu kommen heute das Jackson-Hole-Symposium und die US-Arbeitsmarktdaten.
Das absolute Highlight liegt allerdings bei den Earnings: Nvidia hat nachbörslich erneut extrem starke Zahlen und einen starken Ausblick geliefert. Die Reaktion der Märkte fällt entsprechend deutlich aus und dürfte heute auch den DAX maßgeblich beeinflussen.
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Agenda
1. Geopolitische Lage
2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
3. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
4. Earnings im Überblick
5. Märkte & Korrelationen im Überblick
6. Risk Assets im Überblick
7. DAX Tagesausblick
8. Fazit
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1. Geopolitische Lage
Die geopolitische Lage bleibt insbesondere mit Blick auf die Straße von Hormus ein entscheidender Faktor für die Märkte.
Zwischen Iran und Oman laufen weiterhin Gespräche über einen möglichen Rahmen, um den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus wieder zu normalisieren. Dabei wurden laut den vorliegenden Meldungen bereits Vereinbarungen über die Aufteilung von Einnahmen aus der Straße diskutiert. Gleichzeitig wurde aber ausdrücklich klargestellt, dass noch keine endgültige Vereinbarung erzielt wurde.
Iran macht weiterhin deutlich, dass eine Öffnung beziehungsweise eine vollständige Normalisierung des Verkehrs an Bedingungen geknüpft ist. Die USA wiederum sehen ihre Blockadepolitik als wirksam an. Trump erklärte, dass die Straße von Hormus funktioniere und dass weiterhin erhebliche Mengen Öl durch die Meerenge fließen würden.
Genau hier liegt aktuell der entscheidende Punkt für den Ölmarkt: Die Aussicht auf eine zumindest teilweise Normalisierung des Schiffsverkehrs nimmt einen Teil der geopolitischen Risikoprämie aus dem Ölpreis. Brent hat entsprechend deutlich nachgegeben und liegt auf Wochenbasis mittlerweile rund 9 % im Minus. Gleichzeitig bleiben die tatsächlichen Risiken bestehen, da einzelne Tanker weiterhin Probleme beim Transit haben.
Für die Märkte bedeutet das: Solange sich die Situation weiter entspannt, bleibt das grundsätzlich positiv für Inflationserwartungen und Anleihen und reduziert den kurzfristigen Druck auf die Risk Assets. Eine erneute Eskalation oder eine tatsächliche Blockade des Schiffsverkehrs könnte diese Entwicklung allerdings sehr schnell umkehren.
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute richtet sich der Blick insbesondere auf drei Themen.
EZB – Account of the Monetary Policy Meeting
Die Veröffentlichung des Accounts der letzten EZB-Sitzung liefert weitere Hinweise darauf, wie die EZB die Entwicklung von Inflation, Wachstum und Geldpolitik bewertet.
Für den DAX ist das grundsätzlich relevant, allerdings dürfte die Aufmerksamkeit heute klar stärker auf den US-Daten und Jackson Hole liegen.
Jackson Hole Symposium
Das Jackson-Hole-Symposium ist heute eines der wichtigsten makroökonomischen Events.
Besonders relevant wird sein, welche Signale vonseiten der US-Notenbank hinsichtlich der weiteren Zinspolitik kommen. Nach den gestrigen Inflations- und Wachstumsdaten ist der Markt deutlich sensibler für eine mögliche restriktivere Fed.
Sollten die Aussagen hawkisher ausfallen als erwartet, könnte das insbesondere die Anleiherenditen und den Dollar weiter stützen und gleichzeitig Druck auf die Aktienmärkte ausüben.
Sollte hingegen ein gemäßigter Ton angeschlagen werden, könnte das die aktuelle Risk-on-Bewegung nach den Nvidia-Zahlen zusätzlich unterstützen.
Initial Jobless Claims
Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind ebenfalls relevant.
Nach den gestrigen starken Konsum- und Konjunkturdaten liefern die Jobless Claims zusätzliche Informationen darüber, wie robust der US-Arbeitsmarkt aktuell noch ist.
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3. Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Der gestrige Tag hatte es makroökonomisch ordentlich in sich.
US Core PCE – Inflation bleibt erhöht
Der wichtigste Datenpunkt war zweifellos der Core PCE Price Index.
Der Core PCE lag im Jahresvergleich bei:
Actual: 3,3 %
Forecast: 3,3 %
Previous: 3,3 %
Damit kam es zu keiner weiteren Abkühlung der Kerninflation.
Noch wichtiger ist der Monatswert:
Core PCE MoM: 0,2 %
Forecast: 0,2 %
Previous: 0,1 %
Damit hat sich die monatliche Dynamik gegenüber dem Vormonat wieder beschleunigt.
Auch der allgemeine PCE-Preisindex lag mit 3,7 % YoY über der erwarteten Rate von 3,6 %. Auf Monatsbasis kamen ebenfalls 0,2 % heraus.
Das ist für die Fed ein durchaus unangenehmes Bild: Die Inflation fällt nicht weiter in Richtung 2 %, während gleichzeitig die Wirtschaft weiterhin relativ robust bleibt.
Damit entsteht genau das Szenario, das der Markt eigentlich nicht möchte: weniger Spielraum für eine schnelle Lockerung der Geldpolitik bei gleichzeitig weiterhin solidem Wachstum.
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US GDP Q2 2026
Das US-BIP für das zweite Quartal lag bei:
Actual: 1,5 %
Forecast: 1,5 %
Previous: 2,1 %
Damit hat sich das Wirtschaftswachstum gegenüber dem ersten Quartal deutlich abgeschwächt.
Die Entwicklung ist allerdings differenzierter zu betrachten. Die zweite Schätzung bestätigte zwar die 1,5 %, gleichzeitig wurden die zugrunde liegenden Komponenten teilweise angepasst.
Insbesondere die Konsumausgaben wurden nach oben revidiert. Die realen finalen Verkäufe an private inländische Käufer stiegen im zweiten Quartal um 4,2 %.
Damit zeigt sich: Die Gesamtwirtschaft wächst langsamer, aber die private Nachfrage ist weiterhin relativ robust.
Für die Fed entsteht somit ein schwieriges Bild:
Wachstum schwächt sich ab + Inflation bleibt hoch = stagflationärer Druck.
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Durable Goods Orders
Bei den langlebigen Wirtschaftsgütern gab es dagegen eine positive Überraschung:
Actual: +1,1 %
Forecast: +0,4 %
Previous: +0,3 %
Die Auftragseingänge lagen damit deutlich über den Erwartungen.
Das spricht zunächst für eine weiterhin robuste Investitions- und Unternehmensaktivität in den USA und wirkt damit eher hawkish für die Fed.
Zusammen mit dem weiterhin starken Konsum ergibt sich somit ein Bild einer US-Wirtschaft, die trotz der Wachstumsabkühlung noch nicht wirklich schwach ist.
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US Crude Oil Inventories
Bei den Rohöllagerbeständen gab es ebenfalls eine deutliche Überraschung.
Actual: +0,095 Mio. Barrel
Forecast: +1,58 Mio. Barrel
Previous: +4,405 Mio. Barrel
Statt eines deutlichen Lageraufbaus stiegen die Bestände praktisch kaum.
Noch stärker fielen die Benzinbestände:
Gasoline Inventories: -2,536 Mio. Barrel
Forecast: -1,1 Mio.
Previous: +0,688 Mio.
Auch die Destillatbestände gingen mit -2,228 Mio. Barrel stärker zurück als erwartet.
Fundamental ist das eigentlich ein eher bullisches Signal für Öl. Der Markt wird momentan allerdings stärker von der geopolitischen Entwicklung rund um die Straße von Hormus und der Aussicht auf eine Normalisierung der Ölströme dominiert.
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Fed Watch – Zinserwartungen
Besonders interessant ist die erneute Verschiebung der Zinserwartungen.
Für das September-Meeting liegt die Wahrscheinlichkeit aktuell bei:
* 63,9 % – keine Veränderung
* 36,1 % – +25 Basispunkte
Damit ist eine Zinserhöhung im September weiterhin nicht das Basisszenario.
Interessanter wird es bei den darauffolgenden Meetings.
Für Oktober liegt die Wahrscheinlichkeit laut deinem aktuellen FedWatch-Stand bei:
* 48,3 % – keine Veränderung
* 42,9 % – +25 Basispunkte
* 8,8 % – +50 Basispunkte
Damit liegt die Wahrscheinlichkeit für irgendeine Zinserhöhung bis Oktober bereits bei 51,7 %.
Noch deutlicher wird das Bild für Dezember. Hier geht der Markt aktuell nur noch von rund 27,8 % für einen unveränderten Zinssatz aus, während rund 72,2 % bereits eine oder mehrere Zinserhöhungen einpreisen.
Das ist ein wichtiger Punkt für die Märkte:
Der Markt preist aktuell nicht einfach eine schnelle Rückkehr zu niedrigeren Zinsen ein. Stattdessen wird zunehmend das Risiko einer restriktiveren Fed eingepreist.
Die Kombination aus hartnäckiger Kerninflation und weiterhin robusten Konjunkturdaten liefert dafür die fundamentale Grundlage.
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4. Earnings im Überblick
Nvidia – der absolute Fokus
Der mit Abstand wichtigste Earnings-Report kam von Nvidia.
Und die Zahlen waren erneut extrem stark.
Q2:
Adjusted EPS: 2,22 USD
Revenue: 46,2 Mrd. USD
Erwartung: 45,6 Mrd. USD
Besonders stark war erneut das Data-Center-Geschäft:
Data Center Revenue: 39,0 Mrd. USD
Auch die Bruttomarge lag mit rund 75 % sehr hoch.
Noch wichtiger als die bereits gelieferten Zahlen ist allerdings die Guidance.
Q3 Guidance
Nvidia erwartet für das dritte Quartal einen Umsatz von:
105,84–110,16 Mrd. USD
Der Mittelpunkt liegt damit bei rund:
108 Mrd. USD
Das liegt erneut über den bisherigen Erwartungen.
Auch die erwartete Adjusted Gross Margin liegt bei ungefähr:
73,5–74,5 %
Damit bleibt Nvidia trotz der enormen Größenordnung des Geschäfts weiterhin extrem profitabel.
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Blackwell und Rubin
Besonders wichtig für die langfristige Story ist die Aussage, dass Nvidia künftig sowohl Blackwell als auch Rubin ausliefern wird.
Nvidia befindet sich laut den Angaben bereits in der Vollproduktion von Rubin und arbeitet gleichzeitig mit seinen Lieferanten daran, kritische Komponenten langfristig abzusichern.
Die Lieferantenverpflichtungen wurden dabei deutlich erhöht:
279 Mrd. USD gegenüber 119 Mrd. USD im Vorquartal.
Das zeigt, wie massiv Nvidia die zukünftige Nachfrage erwartet.
Gleichzeitig gibt es weiterhin Supply Constraints.
Nvidia musste außerdem aufgrund überschüssiger H200-Bestände eine Belastung von rund 400 Mio. USD verbuchen.
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AI Infrastructure
Besonders interessant ist die Aussage von Jensen Huang:
„Now, compute is revenue.“
Die Botschaft dahinter ist klar: KI-Rechenleistung entwickelt sich zunehmend von einer reinen Investitionsphase zu einem tatsächlichen Umsatztreiber innerhalb der gesamten Tech-Industrie.
Auch die Aussagen rund um die geplanten Rechenzentren und die enormen GPU-Kapazitäten unterstreichen diese Entwicklung.
Allein die Infrastruktur am Standort Ports-Pike könnte laut den Angaben zwischen 150 und 200 Mrd. USD Umsatz repräsentieren und etwa 1,5 Millionen GPUs umfassen.
Damit bleibt die AI-Capex-Story weiterhin der zentrale Treiber für Nvidia und einen großen Teil des US-Tech-Sektors.
Die Marktreaktion ist entsprechend deutlich:
Nvidia notiert vorbörslich rund 6 % höher und wieder im Bereich von 222 USD.
Für mich sind jetzt insbesondere 228 USD, danach 232 USD bzw. neue Allzeithochs, relevant.
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Weitere Earnings
Neben Nvidia standen unter anderem noch Salesforce, CrowdStrike und HP im Fokus.
Bei Salesforce waren die Zahlen ebenfalls stark:
Adjusted EPS: 5,90 USD
Revenue: 11,35 Mrd. USD
Adjusted Operating Margin: 34,1 %
Besonders interessant ist die neue Kooperation mit Anthropic rund um ClaudeForce.
Bei Nvidia bleibt die Bedeutung für den Gesamtmarkt allerdings deutlich größer.
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5. Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil bleibt einer der wichtigsten Märkte für die geopolitische Situation.
Auf Wochenbasis liegen wir mittlerweile rund 6,5 % im Minus.
Gestern gab es am Wochentief der KW 34 zunächst eine bullische Reaktion.
Ich hatte bereits gesagt: Sollte dieses Niveau nachhaltig gebrochen werden, wäre perspektivisch die 79-Dollar-Marke interessant.
Aktuell haben wir uns allerdings wieder oberhalb dieses Bereichs stabilisiert.
Daher für mich zunächst:
Füße stillhalten.
Sollten wir unter das gestrige Daily Low brechen, wären zunächst 86,30 USD und anschließend 87,75 USD interessant.
Sollten wir dagegen heute unter dem Wochentief der KW 34 bei 81,47 USD schließen, wären perspektivisch wieder 79 USD und anschließend 77 USD relevant.
Hier bleibt allerdings die geopolitische Entwicklung der entscheidende Faktor.
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US Bonds / Staatsanleihen
Bei den US-Staatsanleihen sehen wir trotz der hohen Inflationsdaten ebenfalls eine schwache Woche.
Auf Wochenbasis:
* 3Y: -1,11 %
* 5Y: -1,35 %
* 10Y: -1,92 %
* 30Y: -2,17 %
Der entscheidende Punkt: Fallende Anleihekurse bedeuten steigende Renditen.
Die hohe Kerninflation, die robusten Konsumausgaben, die starken Durable Goods Orders und die Verschiebung der Fed-Erwartungen sorgen dafür, dass der Markt weniger stark auf eine schnelle Lockerung der Geldpolitik setzt.
Das belastet insbesondere die kürzeren Laufzeiten, während gleichzeitig die hohen langfristigen Fiskal- und Inflationsrisiken die langen Laufzeiten belasten.
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DXY
Der Dollar konnte sich auf Wochenbasis weiter stabilisieren.
Besonders wichtig: Der DXY hat sich erneut oberhalb von 99 stabilisiert.
Die Kombination aus höheren Zinserwartungen, der robusten US-Konjunktur und der aktuellen Unsicherheit an den internationalen Märkten unterstützt den Dollar.
Für mich ist daher zunächst 99 die entscheidende Unterstützung.
Sollten wir das gestrige Daily Low brechen, wäre 99,50 das nächste interessante Ziel.
Solange wir über 99 bleiben, bleibt dieses Szenario für mich aktiv.
Sollte 99 dagegen wieder verloren gehen, wäre perspektivisch erneut 98,50 interessant.
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VIX
Der VIX notiert weiterhin lediglich bei rund:
14,91
Damit befindet sich die implizierte Volatilität weiterhin auf einem ausgesprochen niedrigen Niveau.
Das ist bemerkenswert, wenn man gleichzeitig die geopolitischen Risiken, die Fed-Unsicherheit und die extrem hohe Bewertung beziehungsweise Marktkapitalisierung der großen Tech-Werte betrachtet.
Aktuell signalisiert der VIX jedoch weiterhin:
Der Markt erwartet kurzfristig keinen größeren Stress.
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6. Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia war bis zu den Earnings diese Woche ausgesprochen schwach.
Die Zahlen haben dieses Bild allerdings komplett verändert.
Nachbörslich beziehungsweise vorbörslich sehen wir aktuell rund +6 %.
Damit steht die Aktie wieder im Bereich von 222 USD.
Für mich sind jetzt folgende Marken entscheidend:
228 USD → aktuelles Hoch
232 USD → nächster Widerstand / neue ATH-Zone
Auf der Unterseite sollten insbesondere 217 USD und 212–213 USD gehalten werden.
Bleibt Nvidia darüber, bleibt die aktuelle bullische Dynamik intakt.
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Bitcoin
Bitcoin befindet sich nach dem starken Push der vergangenen Woche mittlerweile eher in einer Range.
Das Momentum hat sich damit etwas beruhigt.
Ich bleibe hier weiterhin an der Seitenlinie und beobachte insbesondere das Hoch bei 82.400 USD.
Sollte Bitcoin dieses Hoch herausnehmen und sich darüber stabilisieren, wäre für mich interessant, einen möglichen Rücksetzer beziehungsweise ein Retracement innerhalb der übergeordneten Long-Bewegung zu handeln.
Aktuell wäre ich allerdings weiterhin sehr vorsichtig mit neuen Positionen.
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S&P 500
Auch der S&P 500 profitiert heute deutlich von den Nvidia-Zahlen.
Aktuell sehen wir ein Gap von rund 0,4 % nach oben und notieren im Bereich von 7.719 Punkten.
Für mich bleibt der übergeordnete Bias bullish.
Solange wir nicht erneut unter 7.654 fallen, bleibe ich auf der Long-Seite.
Die nächsten Ziele liegen bei:
7.766 → 7.800
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Nasdaq 100
Auch im Nasdaq sehen wir aktuell ein positives Bild.
Besonders wichtig war gestern der Close oberhalb von 29.500.
Nach dem starken Push von rund 29.000 aus bleibt nun entscheidend, dass die 29.500 nachhaltig verteidigt werden.
Oberhalb von 29.676 wäre für mich anschließend die 30.000er-Marke das große Ziel.
Auf der Unterseite wäre ein Retest von 29.200 absolut denkbar.
Sollte auch dieser Bereich nicht halten, wäre erneut 29.000 relevant.
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US 30
Auch der Dow Jones präsentiert sich auf Wochenbasis relativ freundlich.
Gestern wurde sogar das Vorwochenhoch erneut angelaufen.
Für mich bleibt entscheidend, dass wir oberhalb von 53.500 bleiben.
Darüber wären zunächst 53.740 und anschließend 54.000 interessant.
Sollten wir dagegen unter 53.500 fallen, wäre zunächst 53.350 relevant.
Unterhalb davon könnte wieder die 53.000er-Marke in den Fokus rücken.
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7. DAX Tagesausblick
Kommen wir zum wichtigsten Punkt:
DAX
Der DAX hat gestern erneut versucht, die 26.000er-Marke zu erreichen.
Der Break blieb allerdings aus und wir haben dort eine deutliche Rejection gesehen.
Damit ergeben sich für mich heute zwei klare Szenarien.
Bullishes Szenario
Sollten wir das Hoch der aktuellen H4-Kerze überwinden, wäre für mich ein erneuter Long-Versuch interessant.
Das erste Ziel liegt dann wieder bei:
26.000 Punkten
Darüber wird es technisch zunehmend interessant.
Für einen möglichen Retest auf der Unterseite beobachte ich anschließend insbesondere:
26.241 – Wochentief KW 33
26.195 – gestriges Tagestief
Diese Bereiche sind für mich wichtig, um zu beurteilen, ob ein Ausbruch nachhaltig ist oder lediglich ein kurzfristiger Fakeout.
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Bearishes Szenario
Sollten wir dagegen unter das relevante H4-Level brechen und darunter schließen, würde sich das kurzfristige Bild wieder eintrüben.
Dann sehe ich zunächst die:
26.000 Punkte
als entscheidenden Supportbereich.
Sollte auch diese Zone nachhaltig verloren gehen, würde sich das technische Bild deutlich verschlechtern.
Gerade heute muss allerdings berücksichtigt werden, dass mit Jackson Hole und den US-Arbeitsmarktdaten noch potenzielle Volatilitätstreiber anstehen.
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8. Fazit
Der heutige Handelstag könnte für den DAX ausgesprochen interessant werden.
Auf der einen Seite haben wir weiterhin eine hartnäckige US-Inflation, eine sich abschwächende, aber noch robuste US-Wirtschaft und eine zunehmend restriktivere Einpreisung der Fed. Das spricht grundsätzlich nicht für eine völlig entspannte Zinssituation.
Auf der anderen Seite liefert Nvidia erneut eine extrem starke Guidance, was den gesamten AI- und Tech-Sektor stützt und bereits vorbörslich für einen deutlichen Risk-on-Impuls sorgt.
Gleichzeitig nimmt die Entspannung rund um die Straße von Hormus etwas geopolitische Risikoprämie aus dem Ölmarkt. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen, wäre das wiederum positiv für die Inflationserwartungen.
Für den DAX bedeutet das heute:
Oberhalb des aktuellen H4-Hochs → Long Richtung 26.000.
Über 26.000 → Fokus auf die darüberliegenden Widerstandsbereiche.
Unter dem relevanten H4-Level → Vorsicht, 26.000 als nächste wichtige Supportzone.
Fundamental bleibt für mich heute vor allem die Kombination aus Nvidia + Jackson Hole + US-Arbeitsmarkt + geopolitischer Entwicklung rund um Hormus entscheidend.
Nach den gestrigen PCE-Daten ist insbesondere die Fed-Seite interessant: Der Markt preist mittlerweile für den weiteren Jahresverlauf eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen ein. Sollte Jackson Hole diese Erwartung weiter verstärken, könnte das trotz der starken Nvidia-Zahlen wieder Druck auf die Indizes bringen.
Mein Bias bleibt kurzfristig bullish, solange die genannten Supports halten. Gleichzeitig würde ich heute aufgrund der anstehenden Makro-Events nicht blind in Stärke hinein kaufen, sondern auf bestätigte Breakouts und Retests warten.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
Wünsche euch stabile Trades wie immer!
XAUUSD — Starker Trend, aber Retest wichtigGold zeigt weiterhin eine starke bullish Struktur nach dem Ausbruch aus dem Bereich der unteren Trendlinie.
Der Preis liegt jetzt bei etwa 4.625 - 4.640, nah an der kurzfristigen Kaufreaktionszone.
Die Dynamik ist positiv.
Aber wenn der Markt bereits stark bewegt ist, ist der sauberste Plan, nicht zu jagen.
Der sauberste Plan ist zu warten auf die nächste Reaktion.
Die einfache Lesart
4.629 ist die erste Ebene, die die Käufer heute schützen müssen.
Wenn Gold diesen Bereich hält, bleibt die Idee einer bullish Fortsetzung aktiv.
Der Preis könnte versuchen, zunächst in Richtung 4.657 zu steigen.
Wenn die Käufer über 4.657 Stärke behalten, ist die nächste Aufwärtsreaktionszone 4.706.
Dieser Bereich von 4.706 ist wichtig, da er mit der React Fibo Zone übereinstimmt.
Wenn Gold jedoch 4.629 verliert, könnte der Markt eine gesunde Korrektur benötigen, bevor es einen weiteren Schub gibt.
Die nächste Unterstützung, die es zu beobachten gilt, ist 4.582.
Darunter ist 4.517 die tiefere Ausbruchsretestzone.
Wichtige Preiszonen
Aktueller Preisbereich: 4.625 - 4.640
Erste Kaufreaktionszone: 4.629
Kurzfristige Aufwärtsstufe: 4.657
Haupt OB Kauf- / Unterstützungszone: 4.582
Tiefe Ausbruchs-Retestzone: 4.517
Hauptziel Fibo auf der Oberseite: 4.706
Handelsplan
Fortsetzungsansicht
Wenn Gold über 4.629 bleibt:
Haben die Käufer weiterhin die Kontrolle.
Der Preis könnte in Richtung 4.657 weiter steigen.
Ein klarer Durchbruch über 4.657 kann den Weg nach 4.706 öffnen.
Rückziehansicht
Wenn Gold unter 4.629 bricht:
Werde ich die Kaufidee nicht sofort forcieren.
Die nächste klarere Reaktionszone ist 4.582.
Eine starke Reaktion von 4.582 könnte Gold eine weitere Chance geben, sich zu erholen.
Tiefe Retestansicht
Wenn 4.582 scheitert:
Könnte Gold einen Retest bei 4.517 benötigen.
Das ist die tiefere Ausbruchszone, und ich würde nur mit Bestätigung darauf achten.
XAUUSD — Der Bounce könnte noch unsicher seinGold versucht sich zu stabilisieren, nachdem es Momentum aus dem oberen Kanalbereich verloren hat.
Der Preis bewegt sich jetzt um 4.625 - 4.635, nahe der kurzfristigen Ausbruchunterstützung bei 4.618.
Hier müssen die Trader vorsichtig sein.
Ein Rückprall von der Unterstützung kann bullisch aussehen.
Wenn der Rückprall jedoch nur in den Widerstand zurückkehrt, kann es zu einer Falle werden.
Die einfache Analyse
4.618 ist die erste Ebene, die zu beobachten ist.
Wenn Gold über diesem Bereich bleibt, könnte der Preis in Richtung 4.663 ansteigen.
Aber 4.663 ist die Verkaufs-Skalping / Reaktions-Fibo-Zone.
Das bedeutet, ich werde dieses Niveau auf mögliche Ablehnung beobachten, nicht emotionales Jagen.
Wenn Gold von 4.663 abgelehnt wird, könnten Verkäufer versuchen, den Preis wieder in Richtung 4.618 zu drücken.
Wenn 4.618 bricht, ist der nächste wichtige Kaufreaktionsbereich 4.580.
Unter 4.580 ist die tiefere Fibo-Kaufszone 4.537.
Wichtige Preiskonstellationen
Aktueller Preisbereich: 4.625 - 4.635
Kurzfristige Ausbruchunterstützung: 4.618
Verkaufsreaktionszone: 4.663
Haupt-Fibo-Kaufszone: 4.580
Tiefere Fibo-Kaufszone: 4.537
Handelsplan
Wenn Gold 4.618 hält:
Ein Rückgang in Richtung 4.663 kann erscheinen.
Aber die Reaktion bei 4.663 ist das tatsächliche Signal.
Wenn Gold von 4.663 abgelehnt wird:
Der kurzfristige bärische Druck könnte weiterhin bestehen.
Der Preis kann zurück in Richtung 4.618 rotierten, dann 4.580.
Wenn Gold unter 4.618 bricht:
Ich werde 4.580 auf die nächste klare Käuferreaktion beobachten.
Wenn 4.580 versagt, wird 4.537 zur tieferen Unterstützungszone.
XAUUSD 1H — Bärischer Wechsel, AbwärtsfortsetzungDer 1H-Chart zeigt eine klare Veränderung der Marktstruktur. Gold befand sich zuvor in einer starken bullischen Sequenz mit mehreren BOS-Formationen. Nach der Ablehnung der FVG-Zone bei 4.670–4.680 bildete der Kurs jedoch einen CHoCH um 4.600, was darauf hindeutet, dass die bullische Dynamik nachlässt und die Verkäufer zunehmend die Kontrolle übernehmen.
📊 Technische Analyse
Aktueller Preis: ~4.602
Wichtiger Widerstand / Angebot: 4.650–4.680
Wichtiges Strukturlevel: 4.600
Kurzfristige Unterstützung / FVG: 4.550–4.560
Wichtige untere FVG: 4.485–4.515
Der Kurs befindet sich derzeit am strukturellen Niveau von 4.600. Ein nachhaltiger 1H-Schlusskurs unterhalb dieses Bereichs würde das bärische Szenario bestätigen und den Weg zu den tieferen FVG-Zonen öffnen.
🔴 Bärisches Setup
Verkaufs-Einstiegszone: 4.595–4.605
Eine Bestätigung durch eine 1H-Kerze unter 4.600 oder einen bärischen Retest des gebrochenen Levels wird bevorzugt.
Stop Loss: 4.635–4.645
Take Profit 1: 4.560
Take Profit 2: 4.515
Take Profit 3: 4.485
⚠️ Invalidierung
Falls der Kurs 4.635–4.645 zurückerobert und insbesondere wieder über 4.650 ausbricht, wird das kurzfristige bärische Setup schwächer. Ein nachhaltiger Anstieg über die obere FVG bei etwa 4.680 würde die aktuelle bärische Struktur invalidieren.
🎯 Markttendenz
Bärisch unterhalb von 4.600–4.605.
Der Chart deutet auf eine mögliche Abwärtsbewegung in Richtung 4.560 hin, gefolgt von der größeren 4.485–4.515 FVG, sofern der Verkaufsdruck anhält.
XAUUSD — Kauf beim Fibonacci-RücksetzerFundamentalanalyse
Gold konsolidiert, da ein leicht stärkerer US-Dollar den Aufwärtsimpuls vor den US-PCE-Inflationsdaten für Juli begrenzt. Niedrigere Ölpreise und nachgebende Anleiherenditen könnten jedoch weiterhin Unterstützung bieten, während die Märkte zudem auf die Rede von Fed-Chef Kevin Warsh in Jackson Hole warten, um klarere Hinweise auf den Zinsausblick zu erhalten.
Technische Analyse
Auf dem H1-Chart handelt XAUUSD nahe der Marke von 4.621, nachdem der Kurs aus dem Bereich von 4.670 korrigiert hat. Die übergeordnete Struktur bleibt nach mehreren BOS-Formationen (Break of Structure) bullisch, aber die jüngste CHoCH-Formation (Change of Character) zeigt, dass das kurzfristige Momentum nachgelassen hat. Die bevorzugte Kaufzone liegt bei 4.578–4.590, wo der 0,5-Fibonacci-Bereich und die vorherige Ausbruchsstruktur konvergieren. Wenn Käufer diese Zone verteidigen, könnte sich Gold in den FVG-Bereich (Fair Value Gap) von 4.643–4.658 erholen, bevor das schwache Hoch um 4.695–4.700 angesteuert wird.
Wichtige Schlüsselmarken
Aktueller Kurs: 4.621,55
Haupt-Kaufzone: 4.578–4.590
Kurzfristige Unterstützung: 4.605–4.615
Kurzfristiger Widerstand: 4.643–4.658
Liquiditätszone: 4.695–4.700
Hauptziel: 4.695–4.700
Invalidierung: unter 4.560
Handelsszenario
Haupt-Kaufsetup
Einstieg (Entry): 4.578–4.590
Stop Loss: 4.560
Take Profit 1: 4.645–4.658
Take Profit 2: 4.675
Take Profit 3: 4.695–4.700
Kaufbedingung
Warten Sie, bis der Kurs in die Haupt-Kaufzone zurückfällt und eine bullische Bestätigung zeigt. Ein Liquiditäts-Sweep, eine lange untere Dochtkerze, eine bullische Engulfing-Kerze, ein gescheiterter Ausbruch nach unten oder eine H1-Rückeroberung über 4.590 könnten erneuten Kaufdruck bestätigen. Wenn der Kurs unter 4.560 bricht und sich dort hält, ist das bullische Setup nicht mehr gültig.
Gesamteinschätzung
Die übergeordnete H1-Struktur bleibt bullisch, aber die aktuelle Korrektur könnte sich fortsetzen, bevor die Käufer wieder die Kontrolle übernehmen. Der bevorzugte Plan besteht darin, Käufe im Bereich um 4.620 zu vermeiden und stattdessen auf einen tieferen Rücksetzer in die Zone 4.578–4.590 zu warten. Eine bestätigte Reaktion könnte das obere FVG wieder öffnen, bevor der Kurs versucht, das schwache Hoch nahe 4.700 abzugreifen.
Erwarten Sie, dass Gold die Kaufzone von 4.578–4.590 erreicht, bevor die nächste bullische Expansion einsetzt?
Elliott-Wellen-Analyse XAUUSD – 27.08.2026
D1-Zeitrahmen
Das Momentum auf D1 fällt weiterhin, daher besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass die Abwärtsbewegung oder die Seitwärtsphase noch weitere 1–2 Tage anhält.
Die gestrige D1-Kerze schloss relativ stark und kehrte zurück, um das vorherige Hoch bei etwa 4598 erneut zu testen. Sollte die bullische Dynamik heute nicht aufrechterhalten werden können und die D1-Kerze wieder unter 4598 schließen, könnte sich die Abwärtsbewegung weiter fortsetzen und tiefer ausdehnen.
Da das Momentum im Tageschart weiterhin fällt, bevorzuge ich für heute weiterhin das bärische Szenario als Hauptrichtung. Besondere Aufmerksamkeit sollte der Eröffnung der US-Session gewidmet werden, da der Markt in diesem Zeitraum eine klarere Bewegung zeigen könnte.
H4-Zeitrahmen
Gestern erreichte der Preis nach Veröffentlichung der Nachricht das Ziel der Welle C und stieg anschließend wieder an. Dieser Anstieg war jedoch nicht besonders stark.
Obwohl das H4-Momentum steigt, bewegt sich der Preis nicht überzeugend nach oben, was derzeit auf die mögliche Bildung einer seitwärts verlaufenden Korrekturstruktur hindeutet.
Sollte sich der Preis im aktuellen Umfeld weiter seitwärts bewegen, würde dies das Szenario einer sich entwickelnden Welle-4-Korrektur unterstützen.
Das bullische H4-Momentum könnte noch etwa 1–2 weitere H4-Kerzen anhalten, bevor es den überkauften Bereich erreicht. Sobald das H4-Momentum in die überkaufte Zone eintritt, können wir beginnen, eine bärische Umkehr auf H4 zu erwarten.
H1-Zeitrahmen
Nach Abschluss einer ABC-Bewegung konnte der Preis keinen ausreichend starken Anstieg erzeugen, um zu bestätigen, dass die Korrekturstruktur abgeschlossen ist. Daher besteht die Möglichkeit, dass sich eine neue Korrekturstruktur in Form eines Flats oder Triangles entwickelt.
Aktuell fällt das D1-Momentum, während das H4-Momentum weiter steigt. Daher werde ich geduldig darauf warten, dass das H4-Momentum den überkauften Bereich erreicht, und erst danach nach geeigneten Bedingungen für Sell-Setups suchen.
Wenn das H4-Momentum überkauft ist, werde ich besonders auf die Widerstandszone bei 4651 achten. Dieser Bereich könnte sehr gut geeignet sein, um Sell-Setups im Einklang mit einer bärischen H4-Momentumumkehr zu suchen.
Im Volume Profile ist zu erkennen, dass der Preis derzeit innerhalb einer großen Liquiditätszone gehandelt wird. Dabei:
Fungiert die obere Begrenzung als Widerstand.
Fungiert die untere Begrenzung als Unterstützung.
Wird die untere Begrenzung durchbrochen, könnte der Preis weiter in Richtung der großen Liquiditätszonen bei 4525 und 4490 fallen.
Diese Bereiche können sowohl als potenzielle TP-Ziele als auch als mögliche Abschlusszonen der aktuellen Korrekturstruktur dienen.






















