BTC/USD Analyse🚀 BTC/USD Analyse: Bärische Korrektur vor der nächsten Aufwärtsbewegung? 📉
📊 Marktüberblick
BTC/USD befindet sich weiterhin in einer kurzfristig bullischen Marktstruktur, nähert sich jedoch einer starken Widerstandszone (64,8K–65,5K). In diesem Bereich könnten Verkäufer die Kontrolle übernehmen.
🔍 Wichtige technische Punkte
🟠 Starker Widerstand: 64,8K–65,5K
📈 Ein letzter Anstieg zur Liquiditätsaufnahme ist möglich.
❌ Eine Ablehnung am Widerstand könnte eine bärische Korrektur auslösen.
📦 Das Fair Value Gap (FVG) und der Order Block (OB) bei 61,8K–62,3K sind die ersten Abwärtsziele.
🛡️ Die wichtigste Unterstützung liegt bei 61K, wo Käufer erneut aktiv werden könnten.
🎯 Trading-Ausblick
✅ Bullisch, solange der Kurs über 61K bleibt.
⚠️ Auf eine bärische Bestätigung innerhalb der Widerstandszone achten.
🎯 Mögliche Korrekturziele: 62,3K → 61,8K, bevor der Aufwärtstrend fortgesetzt werden könnte.
🧠 Fazit
Bitcoin nähert sich einer entscheidenden Widerstandszone. Eine Ablehnung könnte eine gesunde Korrektur in Richtung FVG und Order Block auslösen, bevor die Bullen den nächsten Anlauf nach oben starten. 📉➡️📈
Trendanalyse
Mastercard: Kurzfristig +30 % Aufwärtspotenzial im Anmarsch?Ein echter Duopolist mit einer gigantischen Gewinnmarge von rund 45 %, allein das macht Mastercard extrem spannend!
Ähnlich wie bei Visa ($V) gehe ich aktuell von einer sauberen, kurzfristigen letzten Aufwärtsbewegung aus, die uns ein Plus von ca. 30 % bringen kann.
Warum das Setup auf dem Radar gehört:
- Finale Welle (Setup wie bei Visa): Die Struktur deutet auf einen letzten kraftvollen Push nach oben hin.
- Attraktiver Entry: Ein kleiner Rücksetzer in den nächsten Tagen könnte das ideale Sprungbrett für diese Aufwärtsbewegung liefern.
👇 Wie sieht’s bei euch aus: Würdet ihr einen kurzen Rücksetzer in den nächsten Tagen für diese Aufwärtsbewegung nutzen, oder seid ihr bei den Giganten schon voll positioniert?
(Keine Anlageberatung)
TESLA im Update. 734 USD als Fernziel berechnet.Liebe Trader und Investoren,
sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich Willkommen zu einem weiteren Update zu TESLA (TSLA.US_24 CFD) von Pepperstone. Ich analysiere den Kontrakt, der 24/5 auf Tagesbasis handelbar ist. Die Strukturanalyse habe ich im Monatschart (NASDAQ) erstellt.
In meinen letzten Updates von Mitte April hatte ich auf den fallenden Keil hingewiesen. Diese untere Reversalformation handle ich gerne, da sie gut erkennbar ist und über eine solide Statistik verfügt.
Ab dem Trigger bot diese Idee ein ordentliches Potenzial von über 20 %.
Aktuell geht Tesla in die Seite und bleibt dabei weitestgehend in einem konstruktiven Fahrwasser.
Charttechnische Einordnung Tageschart (Chart oben)
Auf kurze Sicht läuft die Aktie in einer volatilen Bewegung abwärts. Die Widerstandslinie, die sich seit dem Top bei rund 500 USD gebildet hat, wurde mehrfach getestet. Tesla tut sich schwer damit, die Linie nach oben zu knacken.
Denn ein Spurt über diese Triggerlinie bei 433 USD eröffnet sofort Luft bis zum erwähnten Rekordhoch. Auf der Unterseite muss die Aktie die Kanal-Retracements um 352 USD halten.
Markttechnische Einordnung Tageschart (Chart unten)
Die Basisindikatoren (Tageschart) gehen „friedlich" in die Seite. Der RSI oszillierte zuletzt moderat um die 50er-Linie. Auch der MACD zeigt eher abgeflachte Schwünge. Die Volatilität ist auf dem Rückmarsch. Dynamische Unterstützung sehe ich - wie schon im Frühjahr - an der 89-Wochenlinie bei 373 USD.
Es ist wichtig, dass diese Glättungslinie hält, damit ein Durchsacken bis zur 200-Wochenlinie bei rund 282 US-Dollar vermieden werden kann.
Volumentechnische Einordnung Tageschart (Chart unten)
Als ich vor rund 30 Jahren im Bank- und Brokergewerbe anfing, gab es nur sehr einfache Analysemethoden wie z.B. die Volumenanalyse. Die Wirksamkeit des Volumenprofils ist auch heute noch unangefochten.
Nach dem Ausbruch aus dem Keil Mitte April zog Tesla sofort bis zu upper rejection #2 bei 449 USD an. Zuletzt wurde der VWAP bei rund 370 USD getestet. Sollte dieser nicht halten, sehe ich Verkaufsdruck in der Aktie, der uns schnell bis 320 USD abwärts bringen kann.
Oberhalb von 414 USD gewinnt Tesla ein wenig an Stabilität.
Im Fazit...
...hält sich TESLA an den Plan und bildet aktuell eine starke Triggerzone zwischen 433 und 450 US-Dollar. Ein klarer und nachhaltiger Sprung über diese Bastion öffnet die Tür bis zum Rekordhoch.
Strukturell kann sich die Aktie bereits in einer neuen Aufwärtsbewegung befinden, die oberhalb vom ATH bei 498,75 / 498,83 USD an Kontur gewinnt.
Bitte beachten Sie, dass die Zählung auf einer Verteidigung des 38,2 %-Retracement beruht. Sollte die Korrektur ausgeweitet werden, müssen wir ab 275 / 253 USD neu planen.
Ich freue mich über Kommentare und Diskussionen zu dieser Analyse.
Bitte achten Sie auf ein solides Positions- und Risikomanagement.
Wenn Ihnen die Idee gefällt, geben Sie uns für diese Analyse bitte einen Boost und folgen Sie uns, um immer auf dem Laufenden zu sein...
Herzliche Grüße,
Thomas Jansen
SPCX – Put Buy: VWAP-Breakdown nach IPO-Hype trifft strukturelleIDEE:
NASDAQ:SPCX SpaceX hat am 12. Juni 2026 das größte IPO der Geschichte vollzogen — Pricing bei $135, Debüt bei $160.95. In weniger als vier Handelstagen katapultierte sich der Kurs bis auf ein Allzeithoch von $225.64, ein Move von +67% vom IPO-Preis, getrieben von reinem Retail-Momentum ohne fundamentale Basis. Unternehmen mit $41 Mrd. kumulierten Verlusten seit Gründung handelt auf einer Marktkapitalisierung von $2.5 Billion — Bewertung auf Vision und Hype, nicht auf Cashflows. Jetzt dreht das Bild technisch: Der Kurs ist bereits auf ~$193 zurückgefallen (–14% vom Top), der kurzfristige VWAP hat gedreht und wirkt als Widerstand, das Volume Profile zeigt dünne Luft zwischen $192 und $180. Ein Put Buy auf den $155-Strike mit Verfall September 2026 ermöglicht, diesen strukturellen Breakdown mit definiertem Risiko zu spielen.
Setup:
Strategie: Put Buy (Long Put)
Underlying: NASDAQ:SPCX SPCX @ ~$193
Strike: $155 Put
Verfall: 18. September 2026
Prämie gezahlt: $16.81
Break-even bei Expiry: $138.19
Max. Gewinn: theoretisch bis $0 (unbegrenzt nach unten)
Max. Verlust: $16.81 (Prämie, definiertes Risiko)
These
Das technische Bild zeigt eine klassische Post-IPO-Überdehnung mit einsetzender VWAP-Erosion. Der kurzfristige VWAP fungiert bereits als Widerstand, der Anchored VWAP vom IPO-Open (~$175) ist in Auflösung begriffen, und das Volume Profile bestätigt dünne Käuferstruktur zwischen $192 und $180 — eine Zone, in der Verkäufer keine nennenswerten Gegenpositionen finden. Nächste relevante Unterstützung liegt bei $180 (horizontale Struktur im Chart), darunter der Put-Strike bei $155 und der Alltime Open bei $149.80 als ultimativer Magnet. Der entscheidende Fundamentalkatalysator: Insider-Lockup läuft erst mit dem ersten Earnings-Report Anfang August aus — das verdoppelt schlagartig das handelbare Float und schafft strukturellen Sell-Pressure direkt im Expiry-Fenster. Der Analysten-Konsensus liegt bereits bei $188 und damit unter dem aktuellen Kurs — ein weiterer Hinweis auf Überbewertung. Der Trade profitiert von fallenden Kursen Richtung Strike, mit klar limitiertem Verlust auf die gezahlte Prämie von $16.81.
Risiko Management
Invalidierung ist ein Tagesschluss über dem Allzeithoch von $227.00 auf Daily-Basis. Hält der Kurs nachhaltig über diesem Level, ist die Bearish-These technisch gebrochen — die Position wird in diesem Fall ohne weiteres Abwarten geschlossen, um das Kapital zu erhalten. Da der maximale Verlust auf die gezahlte Prämie begrenzt ist, gibt es kein zusätzliches Stop-Management auf Positionsgröße; die Risikosteuerung erfolgt ausschließlich über Kontrakt-Anzahl und Prämie.
Money Management
Kontrakte: 1
Prämie / Kontrakt: $16.81
Max. Risiko: $1.681 (1 Kontrakt à $16.81 × 100)
Renditeziel: Kursrückgang auf $155 bis Verfall → voller intrinsischer Wert der Option
Disclaimer
Diese Idee spiegelt ausschliesslich mein persönliches Handeln und meine eigene Meinung wider. Sie dient rein zur Information und stellt keine Anlageberatung, Finanzberatung oder Steuerberatung dar. Jeder Handel an den Finanzmärkten ist mit erheblichen Risiken verbunden – bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Optionsstrategien können komplexe Risikoprofile aufweisen und sind nicht für jeden Anleger geeignet. Optionen können wertlos verfallen. Bitte führe stets deine eigene Analyse durch.
Interessenskonflikt
Idee exemplarisch mit 1 Kontrakt — tatsächliche eigene Position kann abweichen/grösser sein.
NASDAQ 100 - Niemand will es hören... aber die Luft wird dünnIch muss es euch einfach so direkt sagen, um euch auf das vorzubereiten, was kommt. Während viele Finfluencer aktuell wieder „To the MOON“ schreien und behaupten, die Rallye gehe jetzt erst richtig los, zeigt der Blick auf die Realität ein ganz anderes Bild. Von allen großen US-Indizes wirkt der Nasdaq 100 aktuell am lethargischsten!
Sieht hier noch jemand die klassische Wyckoff-Distribution?
Was wir auf dem Chart sehen, ist das typische Verteilungsspiel: Das Smart Money bringt seine Schäfchen im Hintergrund leise ins Trockene, während die überteuerten Positionen an euphorische Kleinanleger, ETFs und Pensionskassen weitergereicht werden.
Die nackten Fakten aus meinem Elliott-Wellen-Chart:
- Das finale Top: Die verbleibende Impulswelle (Welle 5) besitzt zwar noch Restpotenzial in Richtung der 32'644 – 36'246 USD (161,8 % Fibonacci-Extension), doch das Chance-Risiko-Verhältnis bricht zusehends ein.
- Die übergeordnete Korrekturzone: Nach dem Abschluss dieser Phase droht ein massiver Rücksetzer in die grüne Zielzone zwischen 15'828 und 12'282 USD (50,0 % bis 61,8 % Fib-Retracement).
- Das langfristige Zukunftsziel: Langfristig sehe ich starkes aufwärtspotenzial von bis zu 420%
Mein Appell an euch:
Lasst euch nicht von Leuten locken, die euch nur überteuerte Titel andrehen wollen! Geld ist aktuell King. Das heißt nicht, dass ihr panisch alles verkaufen müsst, aber nehmt schrittweise Gewinne mit und sichert eure Positionen ab.
Wer noch nicht im Markt ist: Wartet ab! Der Markt gibt euch immer eine zweite Chance.
👇 Wie geht ihr mit der aktuellen Lage um: Sichert ihr schon Gewinne ab oder seid ihr noch voll investiert?
(Keine Anlageberatung, nur die Analyse eines antizyklischen Investors)
Gold befindet sich an einer Liquiditätszone | XAUUSD 13/07XAUUSD hat seine Abwärtsbewegung fortgesetzt, nachdem der Kurs die jüngste H1-Unterstützung unterschritten hat. Dadurch befindet sich der Markt nun in einer wichtigen Liquiditätszone, in der Käufer versuchen könnten, den Rückgang vorübergehend zu bremsen.
Obwohl der Kurs einen Bereich erreicht hat, der Nachfrage anziehen könnte, spricht die übergeordnete H1-Struktur weiterhin für die Verkäufer. Der Preis notiert nach wie vor unter der 4.095–4.105 GAP + POI sowie dem H1 Order Block bei 4.130–4.140, was darauf hindeutet, dass die Käufer bislang keine bedeutenden Widerstände zurückerobern konnten.
Eine kurzfristige Erholung aus der aktuellen Liquiditätszone bleibt möglich. Solange die Käufer jedoch die nahegelegenen Ungleichgewichts- und Widerstandsbereiche nicht zurückgewinnen, könnte sich diese Erholung lediglich zu einem bärischen Retest entwickeln, bevor sich der übergeordnete Abwärtstrend fortsetzt.
Im Moment wird die Liquiditätszone getestet.
Die nächste Kursreaktion könnte zeigen, ob die Käufer eine technische Erholung einleiten können oder ob die Verkäufer die Kontrolle behalten.
Aktuelle Situation
• Der Kurs hat die jüngste H1-Unterstützung unterschritten.
• Die bärische Marktstruktur bleibt intakt.
• Der Preis reagiert aktuell in der Liquiditätszone bei 4.050–4.060.
• 4.095–4.105 stellt die nächstgelegene GAP + POI dar.
• Der H1 Order Block befindet sich weiterhin bei 4.130–4.140.
• Darüber liegen wichtige Angebotszonen bei 4.165–4.170 sowie 4.190–4.200.
• Die Käufer müssen die nahegelegenen Widerstände zurückerobern, um das kurzfristige Momentum zu verändern.
Trading-Plan
Bias: Bärische Trendfortsetzung mit Potenzial für eine kurzfristige technische Erholung
Hauptzone
• 4.095–4.105 → H1 GAP + POI
Handelsidee
Solange der Kurs unter der 4.095–4.105 GAP + POI und dem H1 Order Block bei 4.130–4.140 bleibt, behalten die Verkäufer den kurzfristigen Vorteil.
Die aktuelle Liquiditätszone könnte zwar eine vorübergehende Erholung auslösen. Sollten die Käufer diese Widerstandsbereiche jedoch nicht zurückerobern, könnte die Erholung lediglich als bärischer Retest enden, bevor der Kurs erneut Liquidität unterhalb der aktuellen Tiefs ansteuert.
Mögliches Szenario
→ Retest: 4.095–4.105 → GAP + POI
→ Retest: 4.130–4.140 → H1 Order Block
→ Abwärtsziel: Liquidität unterhalb des aktuellen Tiefs
→ Erweitertes Szenario: Bullish Order Block + Demand Zone
Ungültigkeit des Szenarios
Ein bestätigter H1-Kerzenschluss oberhalb des Order Blocks bei 4.130–4.140 würde das Szenario einer bärischen Trendfortsetzung abschwächen und darauf hindeuten, dass die Käufer kurzfristig wieder an Kontrolle gewinnen.
Wichtige Erkenntnis
Das Testen einer Liquiditätszone bedeutet nicht automatisch eine Trendwende. Solange Gold seine entscheidenden H1-Widerstände nicht zurückerobert, sollte jede Erholung eher als technische Korrektur innerhalb der bestehenden bärischen Marktstruktur betrachtet werden.
Schlüsselfrage
Ist diese Liquiditätszone stark genug, um eine nachhaltige Erholung auszulösen, oder werden die Verkäufer Gold weiter in Richtung tieferer Liquidität drücken?
Wichtige bärische Widerstandszonen **Wichtige bärische Widerstandszonen (zentrale Risikofaktoren für die kommende Woche)**
💦 **1. Massive Anhäufung von „gefangenen“ Positionen im Bereich 64.800–65.500**
Während des jüngsten Rückgangs von 82.850 markierte die Zone zwischen 64.500 und 65.500 den Ausgangspunkt des ersten, volumenstarken Kurssturzes. Hier konzentriert sich ein großes Volumen an Positionen, die aktuell im Minus liegen („underwater“); jede Rallye mit geringem Handelsvolumen dürfte mit hoher Wahrscheinlichkeit massenhafte Gewinnmitnahmen und Verkäufe auslösen, was diesen Bereich zu einer kritischen Zone starken Widerstands macht.
**Druck durch Erwartungen einer restriktiven („hawkish“) Fed-Politik**
🔷 **2. Die Markterwartungen signalisieren eine Wahrscheinlichkeit von 70 % für die Beibehaltung der hohen Zinsen bei der Sitzung am 29. Juli, bei gleichzeitigem Restrisiko einer geringfügigen Zinserhöhung**
Sollten Vertreter der Notenbank im Vorfeld der Sitzung geschlossen eine restriktive Haltung signalisieren, würde ein erneuter Anstieg der US-Staatsanleiherenditen risikoreiche Anlagen wie Bitcoin direkt belasten und Kapitalabflüsse auslösen.
🔼 **3. Die Wahrscheinlichkeit einer Verabschiedung des Krypto-Gesetzentwurfs „CLARITY“ ist deutlich gesunken**
Die Wahrscheinlichkeit, dass das Gesetz noch in diesem Jahr verabschiedet wird, ist von 74 % auf 40 % gefallen. Da bis zur Senatspause nur noch 20 Arbeitstage verbleiben, ist es sehr wahrscheinlich, dass sich das Gesetzgebungsverfahren bis 2027 verzögern wird. Dies dämpft die Erwartungen hinsichtlich des einst bedeutendsten regulatorischen Rückenwinds für diesen Bullenmarkt, schwächt das mittel- bis langfristige bullische Narrativ und begrenzt das Erholungspotenzial.
🔴 **4. Die Erholung wird durch einen Short-Squeeze getrieben; die fundamentale Unterstützung bleibt schwach**
Die jüngste Rallye stützte sich maßgeblich auf passive Käufe, die durch das Eindecken von Short-Positionen seitens kurzfristiger Händler ausgelöst wurden. Während Privatanleger dem Kursanstieg hinterherlaufen, bleibt das Kaufvolumen institutioneller Investoren begrenzt. Es handelt sich hierbei um eine klassische „Dead-Cat-Bounce“-Situation (kurzzeitige Erholung im Abwärtstrend); sobald gehebelte Long-Positionen massenhaft liquidiert werden, dürfte der Markt rasch in einen schwachen Abwärtstrend zurückfallen.
Wichtige bärische Faktoren, die heute für Marktschwäche sorgen:Wichtige bärische Faktoren, die heute für Marktschwäche sorgen:
💠1. Massive Eskalation des US-iranischen Konflikts: Der Iran kündigte eine Blockade der Straße von Hormus an, wodurch der Schiffsverkehr fast zum Erliegen kam; der daraus resultierende Ölpreisanstieg verstärkte die Erwartungen hinsichtlich Inflation und Zinserhöhungen.
Am 12. Juli kündigte die iranische Revolutionsgarde offiziell die Schließung der Straße von Hormus für internationale Handelsschiffe an, bis die USA ihre Militärschläge im Nahen Osten einstellen. Da in den letzten 24 Stunden nur elf Schiffe die Meerenge passierten – eine Route, über die 30 % des weltweiten Rohöls transportiert werden –, schnellten die internationalen Ölpreise kurzfristig in die Höhe. Der Markt preiste umgehend ein Wiederaufleben der energiebedingten Inflation ein, was zu der Einschätzung führte, dass die Federal Reserve ihre straffe Geldpolitik nicht vorzeitig beenden werde; die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte im September stieg auf 58 %.
🌎2. Als unverzinslicher Vermögenswert steht Gold aufgrund steigender Zinserwartungen unter Abwärtsdruck. Dies führte zu einer deutlichen Divergenz: Während geopolitische Krisen die Ölpreise und den US-Dollar in die Höhe trieben, drückten sie gleichzeitig den Goldpreis nach unten – der Hauptauslöser für den frühen Kurseinbruch von Gold von 4119 auf 4070. Das US-Militär erklärte daraufhin, die Meerenge sei weiterhin geöffnet; die widersprüchlichen Informationen beider Seiten verstärkten die Marktvolatilität und die Unsicherheit.
🚩3. Erwartung starker US-Verbraucherpreisdaten (CPI) für Juni vor Handelsbeginn in den USA.
Obwohl Bloomberg und Goldman Sachs einen leichten Rückgang des Gesamt-CPI gegenüber dem Vormonat prognostizierten, wurde für den Kern-CPI weiterhin ein Anstieg von 0,17 % im Monatsvergleich erwartet – womit dieser über dem Inflationsziel der Fed von 2 % bliebe. Angesichts eines Kern-CPI von 2,9 % im Jahresvergleich und eines Kern-PCE von 4,1 % im Mai erweist sich die Inflation als äußerst hartnäckig.
Sollten sowohl der Gesamt- als auch der Kern-CPI die Erwartungen übertreffen, würden der US-Dollar und die Renditen von Staatsanleihen stark ansteigen. Dies könnte dazu führen, dass der Goldpreis die Unterstützungslinie des „Doppelbodens“ bei 4021 durchbricht und die Erholungsrallye nach dem Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls) beendet wird. Selbst wenn die Daten den Erwartungen entsprechen, dürften bestehende Long-Positionen zur Risikominimierung reduziert werden, was zu vorzeitigem Verkaufsdruck führt.
🔻4. Fed-Chef Warsh eröffnet heute die Anhörungen im Repräsentantenhaus; geldpolitischer Kurs stellt Inflationsbekämpfung in den Vordergrund
Heute beginnt die halbjährliche Anhörung von Fed-Chef Warsh zur Geldpolitik. Der vorab veröffentlichte geldpolitische Bericht der Fed benennt Preisstabilität und die Eindämmung der Inflation eindeutig als vorrangige Ziele; zudem hebt er die Inflationsprognosen an und senkt die Schätzungen zur Arbeitslosigkeit für 2026. Dies deutet auf eine widerstandsfähige Wirtschaft und eine Haltung hin, die keine raschen Zinssenkungen erforderlich macht.
Warsh hat bereits eine Strategie der „konstruktiven Unbestimmtheit“ hinsichtlich der geldpolitischen Kommunikation signalisiert und damit zu verstehen gegeben, dass er sich nicht vorab auf einen bestimmten Zinspfad festlegen wird. Sollte sich in der Fragerunde eine restriktive Haltung („hawkish“) abzeichnen, würde dies die optimistische Stimmung für Gold weiter dämpfen. Da der Markt derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 24 % für eine Zinserhöhung im Juli einpreist, könnten restriktive Aussagen die Erwartungen hinsichtlich Zinserhöhungen rasch in die Höhe treiben und somit den Goldpreis drücken.
XAU/USD (Gold) – Professionelle Smart-Money-Concept (SMC) Analy📊 XAU/USD (Gold) – Professionelle Smart-Money-Concept (SMC) Analyse
🗓️ Zeiteinheit: 1 Stunde (H1)
💰 Aktueller Kurs: 4.123,79
📈 Marktausblick: Kurzfristig bullisch ➜ Mittelfristig bärische Korrektur wahrscheinlich
🟢 Marktstruktur
Der Goldpreis hat nach einer vorherigen Abwärtsbewegung eine Change of Character (CHoCH) gebildet und damit einen möglichen Trendwechsel eingeleitet.
Anschließend erfolgte ein Break of Structure (BOS), der die bullische Marktstruktur bestätigte. Der Markt bewegt sich aktuell in Richtung eines wichtigen Widerstandsbereichs, an dem institutionelle Verkäufer erneut aktiv werden könnten.
📌 Fazit: Die Bullen kontrollieren derzeit den Markt, jedoch nähert sich der Preis einer starken Angebotszone.
🔍 Smart Money Analyse
🔄 CHoCH – Change of Character
✅ Erstes Signal eines Trendwechsels.
📈 Verkäufer verlieren die Kontrolle.
🏦 Institutionelle Käufer steigen ein.
🔄 Marktstruktur wechselt von bärisch zu bullisch.
🚀 BOS – Break of Structure
✅ Bestätigung des Aufwärtstrends.
Höheres Hoch wurde gebrochen.
Institutionelle Kaufstärke bestätigt.
Solange der BOS-Bereich hält, bleibt der Trend bullisch.
🟥 Widerstandszone (Supply Zone)
📍 Bereich: 4.190 – 4.205
Diese Zone stellte bereits in der Vergangenheit einen starken Verkaufsbereich dar.
Hier ist zu erwarten:
💰 Gewinnmitnahmen
🏦 Institutionelle Verkäufe
🎯 Liquiditätsaufnahme über den Hochs
Ein nachhaltiger Ausbruch über diese Zone würde das bärische Szenario deutlich abschwächen.
🟨 Fair Value Gap (FVG)
📍 Bereich: 4.066 – 4.080
Während der starken Aufwärtsbewegung entstand eine Marktineffizienz.
SMC-Händler erwarten häufig:
🔄 Schließen des Ungleichgewichts
📉 Rücklauf in die FVG
📈 Anschließende Fortsetzung des Haupttrends
🟧 Bullischer Order Block
📍 Bereich: 4.055 – 4.065
Dies ist der letzte institutionelle Kaufbereich vor der starken Aufwärtsbewegung.
Kommt der Markt zurück in diese Zone, könnte sie als Unterstützung dienen.
📉 Erwartetes Kursszenario
🟢 Bullisches Szenario
Der Preis könnte zunächst weiter steigen.
🎯 Ziele:
4.140
4.160
4.190
Anschließend ist ein Liquiditäts-Sweep über den letzten Hochs möglich.
🔴 Bärisches Szenario
Nach Erreichen des Widerstands:
1️⃣ Ablehnung an der Supply Zone
⬇️
2️⃣ Rücklauf zur Fair Value Gap
⬇️
3️⃣ Test des Bullish Order Blocks
⬇️
4️⃣ Entscheidung über die nächste Trendrichtung
🎯 Wichtige Kurszonen
📍 Preisbereich Bedeutung
🟥 4.190 – 4.205 Starke Widerstandszone
🟢 4.130 BOS-Unterstützung
🟨 4.066 – 4.080 Fair Value Gap
🟧 4.055 – 4.065 Bullischer Order Block
⚪ 4.020 – 4.030 Nachfragezone
🔵 3.942,87 Wichtige Unterstützung
💼 Trading-Plan
🟢 Long-Setup
✔ Einstieg nur nach Bestätigung.
🎯 Kursziele:
4.140
4.160
4.190
🛑 Stop-Loss unter dem BOS bzw. dem letzten höheren Tief.
🔴 Short-Setup
Auf folgende Signale warten:
✅ Deutliche Ablehnung im Widerstandsbereich.
oder
✅ Liquiditäts-Sweep über den letzten Hochs mit anschließender Umkehr.
🎯 Ziele:
TP1 → Fair Value Gap
TP2 → Bullischer Order Block
TP3 → Nachfragezone
⚠️ Risikomanagement
💰 Maximal 1–2 % Risiko pro Trade.
📌 Keine Einstiege ohne Bestätigung durch die Kursentwicklung.
🛑 Stop-Loss immer hinter der Invalidierungszone platzieren.
📊 Niedrigere Zeiteinheiten (M15/M5) zur Bestätigung des Einstiegs nutzen.
📌 Gesamtbewertung
🟢 Kurzfristig: Bullisch – die Marktstruktur wurde durch den Break of Structure (BOS) bestätigt.
🟠 Im Widerstandsbereich: Vorsicht, da hier mit Gewinnmitnahmen und institutionellen Verkäufen gerechnet werden muss.
🔴 Mittelfristig: Ein Rücksetzer in die Fair Value Gap (FVG) und den Bullish Order Block (OB) ist das wahrscheinlichste Szenario, bevor der übergeordnete Aufwärtstrend fortgesetzt werden könnte.
🚀 Fazit: Das Chartbild zeigt eine klassische Smart-Money-Structure. Nach CHoCH und BOS dominiert zunächst die bullische Dynamik. Da sich der Kurs jedoch einem starken Widerstandsbereich nähert, ist ein Liquiditäts-Sweep mit anschließender Korrektur in die FVG bzw. den Order Block das wahrscheinlichste Szenario. Erst dort sollte erneut nach Long-Chancen gesucht werden.
Analyse und Strategien für eine SeitwärtsbewegungHeute werden keine bedeutenden Wirtschaftsdaten veröffentlicht. Gold ist leicht gefallen und befindet sich insgesamt in einer schwachen Konsolidierung nach einem Abwärtstrend.
Der erste wichtige Widerstandsbereich oberhalb liegt zwischen 4090 und 4110. Bei einem Kursanstieg in diesen Bereich treten starke Verkaufsaufträge auf. Der mittelfristige Wendepunkt befindet sich bei 4130 bis 4140. Die kurzfristige schwache Tendenz kann nur umgekehrt werden, wenn der Kurs diesen Bereich dauerhaft überwindet.
Die kurzfristige Unterstützung unterhalb liegt bei 4060–4070, dem heutigen Tagestief. Bei einem nachhaltigen Bruch dieses Bereichs fällt Gold direkt zur psychologischen Marke von 4000. Die Marke von 4000 stellt eine zentrale mittelfristige Absicherungslinie dar; ein Bruch öffnet weiteren Abwärtspotenzial.
Short-Strategie
Einstieg: Short gehen bei einem Rebound zwischen 4090 und 4110
Stop-Loss: Oberhalb von 4125
Ziele: 4070 – 4060 – 4040
USD/CAD (2H) – Bullischer Kanal mit bärischem Umkehrpotenzial 📊 USD/CAD (2H) – Bullischer Kanal mit bärischem Umkehrpotenzial ⚠️📉
USD/CAD bewegt sich weiterhin innerhalb eines klaren aufwärtsgerichteten Kanals. Der Kurs nähert sich dem oberen Widerstandsbereich, wo zunächst ein Liquiditätsgriff (Liquidity Sweep) und anschließend eine mögliche bärische Umkehr erwartet wird.
🔍 Technischer Ausblick
🟢 Trend: Bullische Marktstruktur bleibt intakt.
⚡ CHoCH bestätigt: Erste Anzeichen einer nachlassenden Aufwärtsdynamik.
📈 Erwartete Bewegung: Letzter Anstieg in den Bereich 1.4240–1.4260, um Liquidität einzusammeln.
🔴 Bärisches Szenario: Eine Ablehnung am Widerstand könnte eine Korrektur bis zur bullischen Trendlinie, dem Order Block und der FVG-Zone bei 1.4100–1.4080 auslösen.
🚫 Ungültigkeit: Ein klarer Ausbruch und Schlusskurs über dem Kanalwiderstand würde das bärische Szenario abschwächen.
🎯 Trading-Idee
🟢 Kauf: Solange der Kurs über der Trendlinie bleibt.
🔴 Verkauf: Im Bereich 1.4240–1.4260 nach einer bärischen Bestätigung.
🎯 Kursziele: 1.4150 → 1.4100 → 1.4080
⚠️ Risiko: Auf einen möglichen Fehlausbruch über den Kanalwiderstand achten.
💡 Fazit: Der übergeordnete Trend bleibt bullisch, jedoch deutet die Struktur auf einen Liquiditätsgriff mit anschließender bärischer Korrektur in Richtung Order Block und Fair Value Gap (FVG) hin.
Gold Steht Unter Verkaufsdruck – Abwärtsrisiken Bleiben Hoch📊 Marktüberblick:
Gold (XAU/USD) wird derzeit bei 4.050–4.060 USD/Unze gehandelt und liegt deutlich unter dem Tageshoch von rund 4.121 USD/Unze. Der stärkere US-Dollar sowie steigende Renditen von US-Staatsanleihen vor den wichtigen US-Inflationsdaten dieser Woche belasten die Goldnachfrage. Gleichzeitig warten Anleger auf weitere Hinweise der US-Notenbank (Fed) zur zukünftigen Geldpolitik.
📉 Technische Analyse:
• Wichtige Widerstände:
4.080 – 4.085
4.100 – 4.110
• Nächste Unterstützungen:
4.045 – 4.050
4.020 – 4.025
• EMA:
Der Kurs liegt unter dem EMA 9, was auf einen kurzfristig weiterhin bärischen Trend hindeutet. Die jüngsten Erholungen sind wahrscheinlich lediglich technische Gegenbewegungen.
• Kerzenmuster / Volumen / Momentum:
Mehrere große bärische Kerzen zeigen, dass die Verkäufer weiterhin den Markt kontrollieren.
Das steigende Handelsvolumen während des Rückgangs deutet auf anhaltende Gewinnmitnahmen und neue Verkaufspositionen hin.
RSI schwächt sich weiter ab und der MACD bleibt unter seiner Signallinie, was den Abwärtstrend bestätigt. Ein Durchbruch unter 4.045 USD könnte einen weiteren Rückgang bis 4.020 USD oder tiefer auslösen.
📌 Ausblick:
Der kurzfristige Trend bleibt bärisch. Kann Gold den Bereich um 4.080 USD nicht zurückerobern, dürfte der Verkaufsdruck anhalten. Hält jedoch die Unterstützung bei 4.045–4.050 USD, könnte eine technische Erholung folgen.
💡 Empfohlene Handelsstrategie:
🔻 SELL XAU/USD: 4.082 – 4.085
🎯 TP: 40 / 80 / 200 / 300 Pips
❌ SL: 4.090
🔺 BUY XAU/USD: 4.023 – 4.020
🎯 TP: 40 / 80 / 200 / 300 Pips
❌ SL: 4.015
Technische Analyse von Gold: Schwaches Muster etabliert, ErholunTechnische Analyse von Gold: Schwaches Muster etabliert, Erholungen bieten Chancen für Leerverkäufe
Am Dienstag (13. Juli) zeigte der Goldmarkt im frühen asiatischen Handel typische technische Schwäche. Beeinflusst von geopolitischen Spannungen im Nahen Osten eröffneten die Goldpreise leicht niedriger und setzten ihren Abwärtstrend fort, wobei die allgemeine Marktstimmung eher bärisch war. Der Wochenchart der Vorwoche schloss mit einem kleinen bärischen Doji, was darauf hindeutet, dass der Kampf zwischen Bullen und Bären noch keine klare Richtung ergeben hat. Angesichts des aktuellen technischen Musters bin ich jedoch persönlich der Ansicht, dass sich der Abwärtsdruck auf die Goldpreise kurzfristig rasch verstärkt.
Tageschart: Einbruch der Bullen, Struktur schwächt sich ab
Nach einer längeren Konsolidierungsphase nahe der vorherigen historischen Höchststände brachen die Goldpreise im Tageschart schließlich ein. Die Kurse fielen deutlich unter die Unterstützungslinien des 5-Tage- und 10-Tage-Durchschnitts, und das System der kurzfristigen gleitenden Durchschnitte drehte nach unten und bildete einen Widerstand – ein typisches Signal für einen sich abschwächenden Trend. Die Bollinger-Bänder weiten sich nach unten, wobei das mittlere Band von einer Unterstützung zu einem Widerstand wird. Dies deutet darauf hin, dass der Markt offiziell von einer Konsolidierungsphase in eine schwache Abwärtsstruktur übergegangen ist.
Noch wichtiger ist, dass die Momentum-Indikatoren Stärke zeigen: Das rote MACD-Histogramm schrumpft kontinuierlich, was auf ein nachlassendes Aufwärtsmomentum hindeutet. Die beiden Linien stehen kurz vor der Bildung eines Death Cross auf hohem Niveau, was das Abwärtsrisiko weiter erhöht. Der RSI ist in den schwachen Bereich um 45 zurückgefallen und hat damit den zuvor überkauften Druck abgebaut. Es gibt jedoch keine eindeutigen Anzeichen für eine Divergenz oder eine Bodenbildung, was bedeutet, dass kurzfristig noch Spielraum für weiteres Abwärtsmomentum besteht.
4-Stunden-Chart: Intakter Abwärtskanal, schwache Erholung
Betrachtet man den 4-Stunden-Chart, so bewegt sich der Kurs seit dem Hoch weiterhin innerhalb der Abwärtstrendlinie. Hinzu kommt ein gestufter Abwärtskanal mit sukzessive tieferen Tiefs, der die insgesamt bärische Struktur aufrechterhält. Das kurzfristige gleitende Durchschnittssystem bleibt bärisch und dämpft die Kurserholung.
Der Kurs hat aktuell bei etwa 4040 US-Dollar pro Unze vorübergehende Unterstützung gefunden. Es ist jedoch anzumerken, dass die Wirksamkeit dieser Unterstützung auf die Probe gestellt wird. Betrachtet man das Candlestick-Muster, so sind Stärke und Nachhaltigkeit der Erholung nach Erreichen der Unterstützung eher begrenzt. Dies deutet auf eine typische „Widerstands-Rebound“ und nicht auf ein Trendumkehrsignal hin. Meiner Einschätzung nach steigt die Wahrscheinlichkeit eines leichten Kursverfalls und eines beschleunigten Rückgangs in naher Zukunft, und die Marke von 4040 US-Dollar dürfte keine wirksame Unterstützung bieten.
Heute ist der obere Widerstand des Abwärtskanals auf etwa 4120 US-Dollar gefallen. Am vergangenen Freitag stieß der Kurs nahe dieser Trendlinie auf Widerstand und konsolidierte sich schwach seitwärts, was die Wirksamkeit dieses Widerstands weiter bestätigt. Wird der Markt nach dieser Konsolidierung eine Aufwärtsbewegung einleiten oder weiterhin unter Abwärtsdruck stehen? Angesichts der aktuell nachlassenden Dynamik, des Widerstands des gleitenden Durchschnitts und des Ausbleibens effektiver Goldpreissteigerungen durch Käufe in sicheren Häfen infolge geopolitischer Spannungen bin ich fest davon überzeugt, dass die Wahrscheinlichkeit eines weiteren Goldpreisrückgangs deutlich höher ist als die eines Ausbruchs nach oben.
Intraday-Handelsstrategie: Vorrangig bei Kursanstiegen verkaufen, mit klarer Verteidigung
Hauptstrategie: Dem Trend folgen, bei Kursanstiegen verkaufen. Angesichts des klaren Abwärtstrends sollte jeder Rücksetzer auf wichtige Widerstandsniveaus als gute Gelegenheit genutzt werden, schrittweise Short-Positionen aufzubauen.
Short-Selling-Strategie (Kernstrategie):
Einstiegsbereich: Konzentrieren Sie sich während der asiatischen Handelssitzung auf Short-Positionen in Tranchen, wenn der Goldpreis auf etwa 4100–4110 $ steigt. Steigt der Preis auf etwa 4120 $, erwägen Sie eine Aufstockung der Position, wobei die Gesamtpositionsgröße unter 20 % bleiben sollte.
Stop-Loss-Setzung: 4130 $ ist das letzte Verteidigungsniveau für kurzfristige Positionen. Wenn der Kurs diese Marke deutlich durchbricht und sich darüber hält, sollten Sie eine Trendumkehr in Betracht ziehen und die Short-Position umgehend schließen, um die weitere Entwicklung zu beobachten.
Kursziele: Kurzfristige Ziele sind 4070 $ und 4040 $. Wird die Unterstützung bei 4040 $ effektiv durchbrochen, kann die Short-Position mit einem Kursziel von ca. 4000 $ gehalten werden. Kauf bei Kursrückgängen (unterstützende Strategie): Aggressive Kurzfristinvestoren können bei einem klaren Bodensignal im Bereich von 4040–4050 $ (z. B. einer Kerze mit langem unteren Schatten oder einer bullischen Divergenz) eine kleine Long-Position bei einer Kurserholung eröffnen. Ein schneller Ein- und Ausstieg ist jedoch entscheidend, mit einem strikten Stop-Loss unter 4020 $. Das Kursziel liegt im Bereich von 4080–4100 $. Es ist zu beachten, dass Long-Positionen entgegen dem Trend ein hohes Risiko bergen und nur als ergänzende Strategie eingesetzt werden sollten; größere Investitionen werden nicht empfohlen.
Wichtige Risikohinweise: Veränderungen der geopolitischen Lage: Eine unerwartete Verschlechterung der Lage im Nahen Osten könnte einen starken Anstieg der Nachfrage nach sicheren Anlagen auslösen und so kurzfristig zu einer raschen Erholung des Goldpreises führen. Die Nachrichtenlage in Echtzeit muss daher genau verfolgt werden.
Wichtiger Widerstandsdurchbruch: Sollte der Goldpreis unerwartet und deutlich die Marke von 4135 US-Dollar durchbrechen, könnte die kurzfristige Abwärtsbewegung unterbrochen werden, was eine Neubewertung des Markttrends erforderlich macht.
Positionsgröße und Risikomanagement: Der Markt ist ständig in Bewegung, und keine Strategie kann eine hundertprozentige Erfolgsquote garantieren. Bitte achten Sie darauf, Ihre Positionsgröße entsprechend Ihrer Risikotoleranz zu gestalten und Stop-Loss-Orders strikt zu setzen; dies ist die wichtigste Regel für langfristiges Investment-Erfolg.
Wenn Sie meiner Analyse zustimmen oder von diesem jüngsten Marktabschwung profitiert haben, folgen Sie mir gerne für tägliche, detaillierte Analysen zu Gold und anderen wichtigen Rohstoffen. Hinterlassen Sie gerne Ihre Meinungen und Fragen in den Kommentaren; lassen Sie uns diskutieren und gemeinsam lernen.
Liken ist Ermutigung, Folgen motiviert und Kommunikation fördert Wachstum. Ich wünsche euch allen erfolgreiches Trading, bleibt am Puls der Zeit und macht stetig Fortschritte!
SK Hynix: Korrektur bald vorbei?Die Aktie von SK Hynix befindet sich zwar noch in einer Zwischenkorrektur, doch die könnte schneller vorbei sein, als viele glauben. Momentan befindet sich die Aktie des Speicherchip-Herstellers in der langfristigen Zielzone für die Welle 4 Korrektur. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der Wert aus Südkorea wieder den Vorwärtsgang einlegt.
Keine Anlageberatung.
SPX500 H1: Käufer verteidigen den AufwärtskanalMarktentwicklung:
Nach einer kurzen Korrektur hat der SPX500 positiv an der unteren Begrenzung des Aufwärtskanals reagiert, was zeigt, dass die Käufer die Trendstruktur weiterhin verteidigen. Solange der Preis diese Zone hält, bleibt der zinsbullische Ausblick (bullish outlook) intakt.
Wenn die Käufer weiterhin die Kontrolle behalten und der Preis innerhalb des Kanals bleibt, besteht für den Index das Potenzial, die Erholung bis in den Bereich von 7.625,73 auszuweiten. Umgekehrt wäre das Verlassen der unteren Kanalbegrenzung das erste Signal dafür, dass das Aufwärtsmomentum nachlässt.
Fokus Einstieg (Entry): Priorität für Buy (Long), wenn der Preis die untere Kanalbegrenzung hält und ein bullisches Bestätigungssignal auftritt.
Ziel (TP): 7.625,73.
Invalidierung: Der Preis bricht aus und schließt (per H1-Kerze) unter der unteren Begrenzung des Aufwärtskanals.
ETHUSDT: Ethereum testet eine wichtige UnterstützungszoneHallo zusammen, was denkt ihr über ETH/USDT?
Ethereum wird derzeit bei rund 1.790 USDT gehandelt, nachdem der Kurs im Zuge kurzfristiger Gewinnmitnahmen am Kryptomarkt deutlich korrigiert hat. Dennoch bleibt die allgemeine Stimmung vergleichsweise positiv, da die Erwartung einer künftig lockereren Geldpolitik der Fed weiterhin risikoreiche Anlagen unterstützt. Gleichzeitig warten Anleger auf neue US-Konjunkturdaten, um die nächste Marktrichtung besser einschätzen zu können.
Technisch reagiert ETH im H1-Chart aktuell an einer wichtigen Konfluenz aus aufsteigender Trendlinie und der horizontalen Unterstützungszone bei 1.770–1.780 USDT. Dieser Bereich hatte bereits zuvor Kaufinteresse ausgelöst und wird weiterhin verteidigt. Solange die Unterstützung hält, könnte Ethereum wieder Aufwärtsdynamik entwickeln und die Widerstandszone bei 1.850 USDT anvisieren, wo die obere Trendlinie verläuft.
Stimmt ihr dieser Einschätzung zu?
XAUUSD im ÜberblickHallo zusammen, was denkt ihr über XAU/USD?
Gold wird aktuell bei etwa 4.075 USD gehandelt, nachdem der Preis von einer kurzfristigen Unterstützungszone nach oben abgeprallt ist. Die Erholung erfolgt in einem Umfeld, in dem der Markt weiterhin auf neue US-Inflationsdaten und Aussagen von Fed-Vertretern wartet, um den möglichen Zeitpunkt künftiger Zinssenkungen besser einschätzen zu können. Solange der geldpolitische Ausblick unklar bleibt, fehlt dem US-Dollar zusätzlicher Aufwärtsdruck, was Gold nach der jüngsten Korrektur stabilisiert.
Technisch bildet sich im H1-Chart ein symmetrisches Dreieck mit steigenden Tiefs und einer fallenden Widerstandslinie. Die Handelsspanne wird damit zunehmend enger, was auf eine Konsolidierung vor einem möglichen Ausbruch hindeutet. Sollte der Kurs die obere Begrenzung durchbrechen und sich darüber halten, könnte XAU/USD zunächst die Widerstandszone bei 4.120–4.130 USD und anschließend den Bereich von 4.180–4.200 USD anvisieren.
Stimmt ihr dieser Einschätzung zu?
Rücksetzer vor VPI-Veröffentlichung oder erneuter Liquiditätszuf
Gold hält sich nach der Rückeroberung der kurzfristigen Struktur über der Marke von 4060, doch die bärische Trendlinie im längeren Zeitrahmen begrenzt weiterhin das Aufwärtspotenzial.
Die Märkte konzentrieren sich nun auf die bevorstehenden US-Verbraucherpreisdaten und die Kommentare der Fed, die eine weitere größere Liquiditätsausweitung auslösen könnten. Die anhaltend hohe Inflation und die hohen Renditen von US-Staatsanleihen stützen weiterhin den Dollar und begrenzen damit das Aufwärtspotenzial von Gold.
Aus Sicht der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) reagiert der Preis auf die Nachfrage institutioneller Anleger und könnte, falls Käufer die Marke von 4060 verteidigen, Kaufliquidität in Richtung 4120–4130 lenken.
Sollte der Preis über 4060 bleiben, könnten Käufer die Marke von 4120–4130 anvisieren.
Wenn die Marke von 4060 nicht erreicht wird, könnte Gold die Marke von 4020 erneut testen, um die gestiegene Verkaufsliquidität zu nutzen.
Wichtige Kursmarken
Hauptangebot: 4120–4130
Trendlinienwiderstand: 4125–4140
Nachfrage zur Abschwächung: 4060–4065
Hauptliquiditätszone: 4020–4030
Handelsstrategie
Aufwärtstrend über 4060 mit Kursziel 4120
Abwärtstrend unter 4060 mit Kursziel 4020
Warten Sie auf eine Bestätigung nach der durch den Verbraucherpreisindex (VPI) ausgelösten Volatilität, bevor Sie dem Momentum folgen.
Der langfristige Zeitrahmen (HTF) liegt weiterhin unter der bärischen Trendlinie, während die Intraday-Struktur eine Erholung von der Nachfrage zur Abschwächung zeigt. Der Kurs reagiert innerhalb der institutionellen Unterstützung, wobei die Kaufliquidität unterhalb des Hauptangebots bei 4120–4130 liegt. Ein Halten über 4060 begünstigt einen weiteren Liquiditätsschub nach oben, während ein Scheitern unter die Nachfrage die Verkaufsliquidität bei 4020 offenlegt. Konzentrieren Sie sich auf die Liquiditätsbereitstellung nach den anstehenden US-Verbraucherpreisindex- und Fed-Korruptionsereignissen, anstatt die Richtung vorherzusagen.
BTCUSD - 15M | Short-Setup nach Break of StructureKurze Analyse:
Wir haben einen klaren Liquidity Grab über dem letzten High gesehen, gefolgt von einem Strukturbruch (BOS) nach unten. Der Preis hat sich nun von der starken Abwärtsbewegung etwas erholt.
Setup:
Ich erwarte einen Retest des oberen Order Blocks, um von dort die Short-Bewegung fortzusetzen.
Einstieg: Retest des oberen Order Blocks
Stop-Loss: Oberhalb des letzten Highs / Liquidity Grab
Take-Profit 1: Erste Unterstützung (1:4 RR)
Take-Profit 2: Zweite Unterstützung (1:10 RR)
Die grauen/blauen Zonen markieren wichtige Order Blocks. Besonders der obere Block ist für einen Short-Einstieg entscheidend.
Ich trade hier die Break of Structure Strategie und beobachte die Reaktion am Order Block sehr genau.
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EUR/USD: Aufwärtstrendkanal schwächelt durch Rückkehr der VerkäuAuf den ersten Blick bewegt sich EUR/USD weiterhin innerhalb eines Aufwärtstrendkanals. Auffällig ist jedoch, dass jeder Anstieg in Richtung der oberen Kanalbegrenzung rasch abgewiesen wird; dies deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck früher einsetzt als zuvor.
Die gleitenden Durchschnitte EMA34 und EMA89 verlaufen weiterhin knapp oberhalb des Kurses, während das Niveau bei 1,1455 eine wichtige Angebotszone darstellt. Diese Konstellation spiegelt den nachlassenden Schwung der Käufer bei Annäherung an den Widerstand wider.
Auch fundamental spricht derzeit wenig für den Euro. Die Stärke des US-Dollars wird durch die Erwartung gestützt, dass die Fed die Zinsen hoch halten wird, was es für EUR/USD schwierig macht, die Erholungsdynamik aufrechtzuerhalten.
Sollte der Kurs an der aktuellen Widerstandszone weiterhin abgewiesen werden, bleibt ein Rücklauf zur unteren Kanalbegrenzung im Bereich von 1,1400 das wahrscheinlichere Szenario.
Empfohlene Strategie:
Einstieg: Verkauf im Bereich 1,1445–1,1455
Take-Profit (TP): 1,1400
Stop-Loss (SL): Über 1,1475
Constellation Energy: Trendwende kommt näher!Die Trendwende der Aktie von Constellation Energy kommt immer näher. Das Ende der Korrektur der internen Welle 2 in der übergeordneten Welle 5 steht kurz bevor. Gleichzeitig ist die Aktie laut dem KGV in den letzten Monaten deutlich günstiger geworden und ist vieles, aber garantiert nicht mehr überbewertet. Zudem hat das Unternehmen einen langfristigen Vertrag mit Microsoft, um deren KI-Rechenzentren mit Strom zu versorgen. Das Unternehmen profitiert somit als Versorger sehr stark vom Trend der KI, aber auch allgemein vom immer größer werdenden Bedarf an Energie in der US-Wirtschaft durch KI, Robotik, E-Autos und vielem mehr.
Keine Anlageberatung.
DAX Tagesausblick 13. Juli–Neue Eskalation im Nahen Osten!Die neue Handelswoche startet direkt mit deutlich erhöhter geopolitischer Unsicherheit. Die Eskalation zwischen den USA und dem Iran verschärft sich erneut, während die Lage an der Straße von Hormus den Ölmarkt unter Druck setzt. Gleichzeitig stehen heute mehrere Notenbanker und das OPEC-Meeting im Fokus, bevor morgen mit CPI und Core CPI die wichtigsten Wirtschaftsdaten der Woche veröffentlicht werden.
Agenda
• Geopolitische Lage
• Fundamentale Wirtschaftsdaten
• Märkte & Korrelationen im Überblick
• Risk Assets im Überblick
• DAX – charttechnischer Ausblick
• Fazit
Geopolitische Lage
Die Lage im Nahen Osten hat sich seit gestern erneut deutlich verschärft. Iran und die USA tauschten weitere Raketen- und Drohnenangriffe aus. Nach iranischen Angaben wurden US-Militäreinrichtungen in Bahrain und Kuwait angegriffen, Radarsysteme im Oman zerstört und Ziele auf der Prince Hassan Air Base in Jordanien getroffen.
Die USA reagierten ihrerseits mit Angriffen auf iranische Luftverteidigungssysteme, Küstenradare sowie Raketen- und Drohnenkapazitäten. Zusätzlich wurden kleinere iranische Boote ins Visier genommen.
Im Zentrum der Eskalation steht weiterhin die Straße von Hormus. Der Iran erklärte erneut, die Meerenge geschlossen zu haben und warnte vor weiteren Zwischenfällen im globalen Öl- und Gassektor. Der Schiffsverkehr ist bereits deutlich eingeschränkt. Zwar eskortierten US-Kräfte zuletzt rund 20 Schiffe durch die Meerenge, Tracking-Daten zeigen jedoch weiterhin nur geringe Verkehrsaktivität.
Damit steigt das Risiko einer nachhaltigen Störung der globalen Energieversorgung. Der Ölmarkt reagierte bereits mit einem deutlichen Gap Up. Sollte sich die Eskalation fortsetzen und der Schiffsverkehr weiter eingeschränkt bleiben, dürfte der Energie- und Inflationsdruck erneut deutlich zunehmen.
Fundamentale Wirtschaftsdaten
Auch fundamental startet die Woche interessant.
TSMC meldete für das zweite Quartal einen Rekordumsatz. Die Erlöse stiegen im Jahresvergleich um 36 % auf rund 39,6 Milliarden US-Dollar und lagen damit leicht über den Erwartungen. Haupttreiber bleibt die starke Nachfrage nach AI-Anwendungen. Besonders interessant: Allein im Juni stieg der Umsatz um 67,9 % gegenüber dem Vorjahr.
Bei den Earnings bleibt es heute noch relativ ruhig. Mit Progressive und Fastenal stehen lediglich zwei größere Unternehmen im Kalender. Die eigentliche Earnings Season nimmt im weiteren Wochenverlauf deutlich an Fahrt auf.
Heute stehen vor allem die Notenbanker und der Ölmarkt im Fokus:
FOMC-Mitglied Bowman spricht bereits am Vormittag. Anschließend folgt das OPEC-Meeting, welches aufgrund der aktuellen Situation am Ölmarkt besonders relevant ist. Zum Ölmarkt und den Risiken durch die Straße von Hormus habe ich gestern bereits ausführlich ein Video veröffentlicht – schaut dort gerne rein.
Am Abend folgen Fed Waller, EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel und EZB-Präsidentin Christine Lagarde.
Der wichtigste fundamentale Termin der Woche folgt jedoch morgen: die US-Verbraucherpreise mit CPI und Core CPI. Gerade in Verbindung mit den erneut steigenden Ölpreisen dürfte der Inflationsbericht für die weitere Zinserwartung entscheidend werden.
Märkte & Korrelationen im Überblick
US Oil
US Oil startet mit einem Gap Up von 3,44 % und notiert aktuell bei rund 73,77 US-Dollar.
Mein Bias bleibt unverändert. Sollte sich die Situation im Nahen Osten weiter verschärfen, sehe ich zunächst 77 US-Dollar und anschließend 79 US-Dollar als realistische Ziele. Bei einer starken und anhaltenden Eskalation wäre sogar der Bereich zwischen 84 und 86 US-Dollar wieder relevant.
Kommt es dagegen zu einer Deeskalation und einem Schlusskurs unter 71 US-Dollar, wäre eine Fortsetzung in Richtung 70 bis 68 US-Dollar wahrscheinlicher.
Die Korrelation bleibt entscheidend:
Steigendes Öl → steigende Energiepreise → höherer Inflationsdruck → restriktivere Fed → schwierigeres Umfeld für Risk Assets.
US-Staatsanleihen
Auch die US-Staatsanleihen starteten zunächst stärker in den Handel, geben aktuell jedoch bereits wieder einen Teil der Bewegung ab.
Die 3-jährigen Staatsanleihen liegen rund 0,26 % im Plus, die 5-jährigen bei +0,30 %, die 10-jährigen bei +0,26 % und die 30-jährigen bei +0,24 %.
Hier bleibt vor allem die Reaktion auf die morgigen Inflationsdaten entscheidend.
DXY
Der US-Dollar zeigte über Nacht ebenfalls zunächst Stärke und der DXY notiert aktuell im Bereich von 101.
Bei einem höheren CPI-Bericht und einer weiteren Eskalation im Nahen Osten sehe ich 101,5 und anschließend 102 als nächste relevante Ziele.
Bei einer Deeskalation und schwächeren Inflationsdaten bleibt der Bereich zwischen 100,6 und 100,5 die zentrale Unterstützung. Sollte dieser brechen, wäre eine Bewegung in Richtung 100 realistisch – wie bereits gestern im Video besprochen.
VIX
Der Volatilitätsindex reagiert deutlich und liegt aktuell rund 9,12 % im Plus bei 16,39 Punkten.
Damit notiert der VIX weiterhin klar unter 20 und befindet sich noch nicht in einem extremen Stressbereich. Die Dynamik sollte aufgrund der geopolitischen Lage dennoch beobachtet werden.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia notiert vorbörslich bei rund 206,50 US-Dollar.
Solange die Aktie über 200 US-Dollar handelt, bleiben 212 und 217 US-Dollar meine nächsten relevanten Ziele, bevor neue Allzeithochs wieder in den Fokus rücken.
Unterhalb von 200 US-Dollar sehe ich dagegen 195 und anschließend 190 US-Dollar als realistische Ziele.
Bitcoin
Bitcoin zeigte über Nacht erneut relative Schwäche. Auf Wochenbasis konnte zwar leicht positiv geschlossen werden, aktuell liegt BTC jedoch bereits wieder rund 1,22 % im Minus.
Solange der Bereich um 65.000 US-Dollar – das Monatstief aus März – und 65.700 US-Dollar – das Monatstief aus April – nicht zurückerobert wird, bleibt Bitcoin mittel- und kurzfristig in einer klaren Short-Struktur.
Die 60.000 US-Dollar bleiben damit weiterhin hochrelevant.
S&P 500
Der SPX zeigt aktuell leichte Schwäche und liegt rund 0,43 % im Minus.
Entscheidend bleibt für mich das Daily Low vom Freitag. Hält dieser Bereich, könnte zur NYSE-Eröffnung und im weiteren Handelsverlauf erneut Stärke aufkommen.
Wird dagegen das Freitagstief gebrochen, bleibt der Bereich um 7.500 das nächste Ziel. Auf der Oberseite würde ein Bruch des letzten Daily Highs die Bereiche um 7.635 und 7.650 sowie neue Allzeithochs in den Fokus rücken.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigt mit aktuell rund -0,8 % etwas deutlichere Schwäche und handelt im Bereich der 29.500er-Zone.
Diese Zone bleibt für mich entscheidend. Wird sie verteidigt, bleibe ich grundsätzlich long orientiert und sehe 30.000 weiterhin als nächste interessante Zielzone.
Unterhalb von 29.500 liegt der nächste relevante Unterstützungsbereich bei 29.000. Sollte anschließend auch das Wochentief der KW28 bei rund 28.700 bis 28.680 brechen, könnte sich eine größere Korrektur entwickeln.
US30
Auch der Dow Jones handelt leicht im Minus.
Die Zone um 52.500 hat bisher jedoch stark gehalten. Solange wir oberhalb handeln, bleiben 53.000 Punkte und neue Allzeithochs realistisch.
Unterhalb sehe ich zunächst 52.292 – das Wochentief der KW28 – und anschließend die 52.000er-Marke als relevante Ziele.
DAX – charttechnischer Ausblick
Der DAX hat den gestern im Video besprochenen Bereich um 24.783 bereits angelaufen und handelt inzwischen wieder oberhalb von 25.000 Punkten.
Mein Szenario bleibt unverändert.
Sollte der DAX das Daily High vom Freitag überwinden, kann ich mir einen stärkeren Squeeze in Richtung 25.500 Punkte vorstellen.
Ohne neuen Impuls halte ich jedoch zunächst eine Range um die 25.000er-Marke bis zu den morgigen CPI-Daten für realistisch.
Unterhalb von 24.760 Punkten würde sich das kurzfristige Bild eintrüben. In diesem Fall sehe ich den Bereich um 24.500 Punkte als nächstes relevantes Ziel.
Fazit
Die neue Handelswoche startet mit einem klaren geopolitischen Risikofaktor. Die erneute Eskalation zwischen den USA und dem Iran sowie die Situation an der Straße von Hormus treiben den Ölpreis nach oben und erhöhen erneut den Inflationsdruck.
Heute stehen mit dem OPEC-Meeting sowie Bowman, Waller, Schnabel und Lagarde mehrere wichtige Termine an. Der entscheidende fundamentale Impuls dürfte jedoch morgen mit CPI und Core CPI folgen.
Für den DAX bleibt die 25.000er-Marke zunächst der zentrale Dreh- und Angelpunkt. Oberhalb des Freitagshochs wäre ein Squeeze in Richtung 25.500 möglich. Unterhalb von 24.760 rückt dagegen die 24.500 wieder in den Fokus.
Bis zu den morgigen Inflationsdaten bleibt ein volatiler und stark nachrichtengetriebener Handel wahrscheinlich.
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung.
Ich wünsche euch stabile Trades!






















