Bereits im Juni 2024 habe ich den Ölmarkt langfristig bullisch eingeordnet. Damals sah ich zunächst die Möglichkeit einer Ausdehnung der Korrektur bis in den Bereich von 40 USD (WTI). Dieses Szenario wurde letztlich nicht vollständig abgearbeitet – der Markt drehte bereits im Bereich um 60 USD.
Entscheidend war jedoch nie das exakte Tief, sondern die übergeordnete Wellenstruktur. Bereits damals lautete meine Erwartung, dass nach Abschluss der Korrektur ein mehrjähriger Aufwärtszyklus beginnt, dessen langfristiges Ziel im Bereich von 180 USD liegt.
Im Januar 2025 habe ich diese Analyse erneut veröffentlicht und trotz der veränderten Ausgangslage an diesem Szenario festgehalten. Die seitdem erfolgte Aufwärtsbewegung bestätigt die übergeordnete Wellenzählung.
Der aktuelle Chart zeigt UKOIL (Brent), während sich die damaligen Analysen auf WTI bezogen. Langfristig verlaufen beide Märkte jedoch nahezu identisch, Brent handelt lediglich meist mit einem Aufschlag gegenüber WTI.
Aus Elliott-Sicht befindet sich der Ölmarkt weiterhin in einem größeren Aufwärtszyklus. Die Bewegung seit dem Tief wirkt impulsiv und bildet die laufende Welle A (Leading Diagonal). Nach deren Abschluss erwarte ich eine nicht so tiefe korrektive Welle B, bevor die finale Welle C den übergeordneten Zyklus vervollständigt und neue All-Zeit-Hochs markiert.
Fundamental hat sich das Umfeld zuletzt sogar weiter zugespitzt. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten bleiben hoch. Eine mögliche Eskalation rund um die Straße von Hormus oder Bab al-Mandab würde einen erheblichen Teil des weltweiten Öltransports betreffen und könnte das Angebot kurzfristig massiv einschränken. Bereits heute zeigt sich, dass geopolitische Risiken die Logistik, Versicherungsprämien und Transportkosten zunehmend beeinflussen. Solche Ereignisse sind für mich keine Voraussetzung des Szenarios, sie können den übergeordneten Trend jedoch erheblich beschleunigen.
Gleichzeitig befinden wir uns weiterhin in einem Umfeld strukturell niedriger Investitionen in neue Förderkapazitäten, während der globale Energiebedarf langfristig hoch bleibt. Historisch entstehen aus solchen Phasen häufig ausgeprägte Rohstoffzyklen.
Aus diesem Grund bleibe ich bei meiner langfristigen Einschätzung. Die bereits 2024 genannte Zielregion von 180 USD für WTI/UKOIL halte ich weiterhin für realistisch. Der aktuelle Chart zeigt aus meiner Sicht keine abgeschlossene Aufwärtsbewegung, sondern erst den Beginn eines deutlich größeren Zyklus.
Kurzfristige Korrekturen ändern nichts am übergeordneten Bild. Sie sind Bestandteil der Wellenstruktur und schaffen die Grundlage für die nächste impulsive Aufwärtsphase.
Entscheidend war jedoch nie das exakte Tief, sondern die übergeordnete Wellenstruktur. Bereits damals lautete meine Erwartung, dass nach Abschluss der Korrektur ein mehrjähriger Aufwärtszyklus beginnt, dessen langfristiges Ziel im Bereich von 180 USD liegt.
Im Januar 2025 habe ich diese Analyse erneut veröffentlicht und trotz der veränderten Ausgangslage an diesem Szenario festgehalten. Die seitdem erfolgte Aufwärtsbewegung bestätigt die übergeordnete Wellenzählung.
Der aktuelle Chart zeigt UKOIL (Brent), während sich die damaligen Analysen auf WTI bezogen. Langfristig verlaufen beide Märkte jedoch nahezu identisch, Brent handelt lediglich meist mit einem Aufschlag gegenüber WTI.
Aus Elliott-Sicht befindet sich der Ölmarkt weiterhin in einem größeren Aufwärtszyklus. Die Bewegung seit dem Tief wirkt impulsiv und bildet die laufende Welle A (Leading Diagonal). Nach deren Abschluss erwarte ich eine nicht so tiefe korrektive Welle B, bevor die finale Welle C den übergeordneten Zyklus vervollständigt und neue All-Zeit-Hochs markiert.
Fundamental hat sich das Umfeld zuletzt sogar weiter zugespitzt. Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten bleiben hoch. Eine mögliche Eskalation rund um die Straße von Hormus oder Bab al-Mandab würde einen erheblichen Teil des weltweiten Öltransports betreffen und könnte das Angebot kurzfristig massiv einschränken. Bereits heute zeigt sich, dass geopolitische Risiken die Logistik, Versicherungsprämien und Transportkosten zunehmend beeinflussen. Solche Ereignisse sind für mich keine Voraussetzung des Szenarios, sie können den übergeordneten Trend jedoch erheblich beschleunigen.
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Clause de non-responsabilité
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