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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 05.11.2026 - 17.00 Uhr

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ROUNDUP: Britische Notenbank hebt Leitzins wie erwartet auf 4,0 Prozent an

LONDON - Die britische Notenbank hat ihren Leitzins wie erwartet angehoben. Er steigt um 0,25 Prozentpunkte auf 4,00 Prozent, teilte die Bank of England am Donnerstag nach ihrer geldpolitischen Sitzung in London mit. Bankvolkswirte hatten diese Entscheidung im Schnitt erwartet. Weitere Zinserhöhungen werden angesichts der Folgen des Iran-Kriegs nicht ausgeschlossen.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken weiter unter 200.000

WASHINGTON - In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend gefallen. In der vergangenen Woche wurden 189.000 Anträge verzeichnet, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Das sind 6.000 weniger als in der Woche zuvor. Volkswirte hatten im Schnitt mit 196.000 Anträgen gerechnet.

Eurozone: Erzeugerpreise mit stärkstem Anstieg seit über 3 Jahren

LUXEMBURG - Die Erzeugerpreise sind in der Eurozone wegen hoher Energiekosten jüngst so stark gestiegen wie seit über drei Jahren nicht mehr. Die Preise, die Firmen für ihre Waren verlangen, legten im September im Jahresvergleich um 11,1 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 10,6 Prozent erwartet. Im August waren die Erzeugerpreise um revidiert 8,3 Prozent und im Juli um 5,8 Prozent gestiegen.

ROUNDUP/Regierungsbildung in Israel: Mehr Empfehlungen für Eisenkot

TEL AVIV - Der israelische Oppositionskandidat Gadi Eisenkot bekommt nach der Parlamentswahl im Land die meisten Empfehlungen für den Auftrag zur Regierungsbildung. Auch die arabisch geprägte Vereinte Liste teilte nach Medienberichten mit, sie unterstütze eine Kandidatur des Ex-Militärchefs einstimmig. Damit sprechen sich 67 von 120 Abgeordneten im Parlament für den 66 Jahre alten Vorsitzenden der Mitte-Partei Jaschar aus. Eine von Eisenkot geführte Regierung ist damit aber keinesfalls sicher.

Frankreich: Haushaltsentwurf fällt durch Nationalversammlung

PARIS - Die Abgeordneten der Nationalversammlung im hoch verschuldeten Frankreich haben sich im ersten Anlauf nicht auf einen Haushalt für das kommende Jahr einigen können. Ein Haushaltsentwurf war im Plenum so stark abgeändert worden, dass er in der Nacht schließlich keine einzige Stimme mehr erhielt und 458 Gegenstimmen. Der Senat als zweite Parlamentskammer wird sich nun seinerseits über die ursprüngliche Version des Sparhaushalts der Mitte-Regierung beugen.

ROUNDUP: Mehr Aufträge in Industriebetrieben - 'Sommerflaute vorbei'

WIESBADEN - Die Industriebetriebe in Deutschland haben im September mehr Aufträge verzeichnet und damit den schwachen Vormonat teilweise ausgeglichen. Im Vergleich zum Vormonat legten die Bestellungen im Verarbeitenden Gewerbe auch durch eine starke Entwicklung in der Autoindustrie saison- und kalenderbereinigt um 4,4 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Experten hatten dies in etwa erwartet. Ökonomen gehen davon aus, dass die deutsche Wirtschaft die Talsohle überwunden hat.

EU zahlt Ukraine weitere Milliardensumme aus

BRÜSSEL - Die EU hat der Ukraine 4,36 Milliarden für das weitere Funktionieren des Staates und grundlegende öffentliche Dienstleistungen sowie für den Kauf militärischer Ausrüstung überwiesen.

Ukraine-Krieg: Meloni fordert gemeinsame Stimme Europas

ROM - Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni fordert eine verbindliche Entscheidung darüber, wer Europa bei Verhandlungen über ein Ende des Ukraine-Kriegs vertritt. "Was ich weiterhin fordere, ist, dass ein für alle Mal entschieden wird, wer am Verhandlungstisch im Namen der Europäischen Union sitzt und mit welchem Mandat", schrieb Meloni in einem Brief an EU-Ratspräsident António Costa, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Kämpfe im Jemen werden zum Abnutzungskrieg

SANAA/RIAD - Die anhaltenden Gefechte im Jemen entwickeln sich nach Einschätzung von Experten immer weiter zu einem Abnutzungskrieg. Seit 30 Tagen habe es bei den Kämpfen keine Verschiebung der Machtverhältnisse gegeben, sagte Yazeed al-Jeddawy vom Sanaa Center dem Nachrichtenkanal Al Jazeera. Die schweren Kämpfe und die Bereitschaft zu vielen Opfern sowie zur weiteren Eskalation auf beiden Seiten deuteten auf das Prinzip eines "Nullsummenspiels" hin, sagte al-Jeddawy.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

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