USA S&P 500 Index

SP500🇺🇸 - Ausblick KW30/2025

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Hallo Trader,

beginnen wir mit dem fundamentalen Ausblick für die kommende Handelswoche.

📊 Fundamentaler Ausblick KW30 (20.07. – 24.07.2026)
In KW30 richtet sich der Blick der Märkte vor allem nach Europa. Mit der Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank🇪🇺 am Donnerstag sowie den Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und den USA am Freitag stehen wichtige Impulse für die weitere Entwicklung von Euro, Anleiherenditen und Aktienmärkten bevor.
Der Wochenstart dürfte zunächst ruhig verlaufen, da die japanischen Märkte am Montag aufgrund eines Feiertags geschlossen bleiben. Am Dienstag liefern die deutschen ZEW-Konjunkturerwartungen🇩🇪 einen ersten Hinweis darauf, wie Finanzexperten die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden Monaten einschätzen. Nach den zuletzt gemischten Signalen aus der deutschen Wirtschaft könnte eine positive Überraschung den DAX und den Euro kurzfristig unterstützen. Eine erneute Eintrübung würde dagegen zeigen, dass die wirtschaftliche Erholung weiterhin auf unsicheren Beinen steht.
Am Mittwoch folgen die britischen Verbraucherpreise🇬🇧. Die Inflationsentwicklung in Großbritannien bleibt entscheidend für den weiteren Kurs der Bank of England. Parallel dazu könnten die amerikanischen Rohöllagerbestände 🇺🇸für Bewegung beim Ölpreis sorgen.
Der klare Höhepunkt der Woche ist jedoch die Sitzung der EZB 🇪🇺am Donnerstag. Bei ihrer vorherigen Sitzung hatte die Zentralbank die drei Leitzinsen überraschend um jeweils 25 Basispunkte angehoben. Für die kommende Entscheidung erwartet der Markt laut Kalender unveränderte Zinssätze. Gleichzeitig ist die Inflation im Euroraum im Juni von 3,2 auf 2,8 Prozent zurückgegangen. Damit hat sich der Preisdruck zwar abgeschwächt, liegt aber weiterhin oberhalb des mittelfristigen Zwei-Prozent-Ziels der EZB.
Entscheidend dürfte deshalb weniger der eigentliche Zinsentscheid als die Pressekonferenz von Christine Lagarde werden. Anleger werden genau darauf achten, ob die Zinserhöhung aus dem Juni als einmalige Reaktion eingeordnet wird oder ob die EZB bei anhaltendem Inflationsdruck weitere Schritte nach oben offenhält. Signale für eine längere Phase hoher Zinsen könnten den Euro und die europäischen Anleiherenditen stärken, gleichzeitig aber zinssensitive Aktien und den Immobiliensektor belasten. Eine deutlich vorsichtigere Tonlage könnte dagegen für Erleichterung an den Aktienmärkten sorgen. Die geldpolitische Sitzung und die anschließende Pressekonferenz sind offiziell für den 23. Juli angesetzt.
Am Freitag folgt ein umfangreicher Block an Einkaufsmanagerindizes. Die deutschen PMIs für Industrie und Dienstleistungen 🇩🇪zeigen, ob die europäische Konjunktur zum Start des dritten Quartals wieder an Dynamik gewinnt. Besonders der Dienstleistungssektor bleibt wichtig, da die deutsche Industrie weiterhin mit strukturellen und globalen Belastungen kämpft.
Am Nachmittag werden anschließend die US-PMIs 🇺🇸veröffentlicht. Robuste Zahlen würden erneut für eine widerstandsfähige US-Wirtschaft sprechen, könnten aber gleichzeitig die Erwartungen an baldige Zinssenkungen durch die FED dämpfen. Schwache Daten würden dagegen Konjunktursorgen verstärken, gleichzeitig jedoch neue Spekulationen über eine lockerere US-Geldpolitik auslösen. Zusätzlich geben die Verkäufe neuer Häuser Hinweise darauf, wie stark das hohe Zinsniveau weiterhin auf dem amerikanischen Immobilienmarkt lastet.

Die wichtigsten Termine der Woche:
🔹 Dienstag, 11:00 Uhr – ZEW-Konjunkturerwartungen Deutschland 🇩🇪
🔹 Mittwoch, 08:00 Uhr – Verbraucherpreise Großbritannien 🇬🇧
🔹 Mittwoch, 16:30 Uhr – US-Rohöllagerbestände🇺🇸
🔹 Donnerstag, 14:15 Uhr – EZB-Zinsentscheidung 🇪🇺
🔹 Donnerstag, 14:30 Uhr – US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe🇺🇸
🔹 Donnerstag, 14:45 Uhr – Pressekonferenz der EZB 🇪🇺
🔹 Freitag, 09:30 Uhr – Einkaufsmanagerindizes Deutschland 🇩🇪
🔹 Freitag, 15:45 Uhr – Einkaufsmanagerindizes USA 🇺🇸
🔹 Freitag, 16:00 Uhr – Verkäufe neuer Häuser in den USA 🇺🇸

Fazit:
KW30 wird vor allem durch die EZB geprägt. Nach der Zinserhöhung im Juni muss Christine Lagarde erklären, ob Europa vor einer längeren Phase restriktiver Geldpolitik steht oder ob der jüngste Rückgang der Inflation bereits wieder mehr Spielraum schafft. Die anschließenden PMI-Daten werden zeigen, wie gut die Wirtschaft das erhöhte Zinsniveau verkraftet. Für Trader dürfte besonders das Zusammenspiel aus EZB-Kommunikation, Euro-Bewegung und Konjunkturdaten relevant werden. Rund um Donnerstag und Freitag ist daher mit deutlich erhöhter Volatilität zu rechnen.

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Chart SP500🇺🇸

Trotz der extrem positiven Inflationsdaten aus den USA (Werte deutlich niedriger als erwartet), konnte der Markt kein neues ATH ausbilden. Das ist für mich dann erstmal ein negatives Signal - zumal wir auf H1 Basis einen Trendbruch des Long Trends (tieferes Tief) gesehen haben.
Gerade auch im Hinblick auf die nun wieder stark anziehende Ölpreise (Irankonflikt eskaliert wieder), könnten Investoren nun Gewinne vom Tisch nehmen. Ergo würde mich eine Korrektur Richtung Supportzone nicht wundern.

Widerstände
- ATH bei 7600 Punkte

Unterstützungen:
- Tief bei 7240 Punkte
- Zone ums ATH bei ca 7000 Punkten

Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading

Pernyataan Penyangkalan

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