Der Dollar Index Befindet sich derzeit in einer sehr interessanten Phase.
Der 2 Monats Kerzen Chart zeigt eine langfristige Analyse des US Dollar Index (DXY) und stellt historische Zyklen sowie mögliche zukünftige Entwicklungen dar. Der Chart deckt mehrere Jahrzehnte ab und vergleicht verschiedene makroökonomische Phasen, die den Dollar beeinflusst haben. Es wird ein ein Klarer Kanal abgebildet. Im linken Bereich wird der starke Anstieg des Dollars in den frühen 1980er Jahren dargestellt. Diese Bewegung wurde hauptsächlich durch eine aggressive Zinspolitik der US Notenbank sowie sehr hohe US Zinsen ausgelöst. Es folgte eine Deviation aus dem Kanal und im Jahr 1985 wurde der Dollar zu stark. Es gab eine Versammlung von Länder, wo entschieden wurde ihn Künstlich zu schwächen, da es den anderen Währungen schadete. Der DXY ist dadurch um -50% gefallen.
Der nächste große Zyklus ist der Anstieg des DXY in den 1990er Jahren. Dieser wurde durch den wirtschaftlichen Boom in den USA, den Dotcom Technologieboom sowie starke Kapitalzuflüsse in US Finanzmärkte unterstützt. Nach dem Platzen der Dotcom Blase 2002 begann ein längerer Abwärtstrend des Dollars.
Ein weiterer Zyklus beginnt nach der Finanzkrise 2008 und verstärkt sich ab etwa 2014. Dieser Aufwärtstrend wird im Chart mit Faktoren wie der Entwicklung großer Technologieunternehmen und höheren Zinsen in den USA in Verbindung gebracht.
Darauf folgt der Beginn des AI Booms nach dem Covid-Crash, insbesondere nach der Veröffentlichung von ChatGPT im Jahr 2022. Diese Entwicklung hat den Dollar Index bis an die obere Kanalgrenze geführt. Der Index hat diese Zone anschließend noch einmal getestet und dabei die 200 Moving Average (lila Linie) nach unten durchbrochen.
Aus technischer Sicht könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass der Index nun wieder in eine Schwächephase übergeht und sich in Richtung der Mediane beziehungsweise der unteren Kanalgrenze bewegt.
Ein möglicher Auslöser für einen solchen Abwärtstrend könnte auch ein Wechsel an der Spitze der US Notenbank sein. Der US-Präsident hat bereits Kevin Warsh als neuen Fed Chair nominiert. Sollte der Senat zustimmen, würde er Jerome Powell ersetzen, dessen Amtszeit im Mai 2026 endet.
Kevin Warsh gilt als eher kritisch gegenüber der bisherigen Geldpolitik der Federal Reserve. Ein neuer Fed Vorsitzender kann erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben, da er maßgeblich über Zinspolitik, Geldmenge und die allgemeine Liquidität im Finanzsystem entscheidet.
Gleichzeitig ist zu beobachten, dass immer mehr Länder versuchen, ihre Abhängigkeit vom US Dollar zu reduzieren. China hat beispielsweise bereits über 50% seiner US Staatsanleihen verkauft und diversifiziert zunehmend seine Reserven. Zusätzlich führen Handelskonflikte, Zölle und Sanktionen dazu, dass US Anleihen für internationale Investoren weniger attraktiv werden könnten. Sinkt die Nachfrage nach US Assets, kann Kapital in andere Anlageklassen fließen, etwa in Gold, Silber oder Bitcoin.
Auch der aktuelle Technologie- und AI-Boom spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Sollte sich hier eine Überbewertung bilden und korrigieren, könnte Kapital aus großen Technologieunternehmen abfließen und in andere Märkte umgeschichtet werden. Historisch waren größere Marktkrisen häufig mit Zinssenkungen und expansiver Geldpolitik verbunden, wie etwa nach dem Dotcom-Crash, der Finanzkrise 2008 oder dem Covid-Crash. Solche Maßnahmen führen oft zu einem schwächeren Dollar.
Historisch betrachtet folgten auf Phasen eines schwächeren Dollar Index häufig starke Aufwärtsbewegungen bei Bitcoin.

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Betrachtet man die Korrelation zwischen Bitcoin und dem DXY, wird deutlich, dass Bitcoin in der Vergangenheit häufig gestiegen ist, wenn der Dollar an Stärke verloren hat. Der DXY befindet sich aktuell in einem Bereich, in dem er eine langjährige Trendlinie testet, während er gleichzeitig unterhalb der 200 Weekly Moving Average liegt.
Sollte diese Trendlinie diesmal nach unten durchbrochen werden, könnte der Dollar Index in einen mehrjährigen Abwärtstrend übergehen. Historisch war eine solche Entwicklung oft sehr positiv für Bitcoin. In Phasen, in denen sich der DXY in einer Korrektur oder längeren Seitwärtsbewegung befand, konnte Bitcoin häufig neue Allzeithochs erreichen.
Wenn man zusätzlich davon ausgeht, dass sich die globale Wellenstruktur möglicherweise in einer finalen Phase befindet und eine übergeordnete Welle zwei abgeschlossen wird, während der DXY gleichzeitig Schwäche zeigt, könnte dies ein Umfeld schaffen, in dem Bitcoin relativ schnell neue Allzeithochs erreichen kann.

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by bor_trade
Der 2 Monats Kerzen Chart zeigt eine langfristige Analyse des US Dollar Index (DXY) und stellt historische Zyklen sowie mögliche zukünftige Entwicklungen dar. Der Chart deckt mehrere Jahrzehnte ab und vergleicht verschiedene makroökonomische Phasen, die den Dollar beeinflusst haben. Es wird ein ein Klarer Kanal abgebildet. Im linken Bereich wird der starke Anstieg des Dollars in den frühen 1980er Jahren dargestellt. Diese Bewegung wurde hauptsächlich durch eine aggressive Zinspolitik der US Notenbank sowie sehr hohe US Zinsen ausgelöst. Es folgte eine Deviation aus dem Kanal und im Jahr 1985 wurde der Dollar zu stark. Es gab eine Versammlung von Länder, wo entschieden wurde ihn Künstlich zu schwächen, da es den anderen Währungen schadete. Der DXY ist dadurch um -50% gefallen.
Der nächste große Zyklus ist der Anstieg des DXY in den 1990er Jahren. Dieser wurde durch den wirtschaftlichen Boom in den USA, den Dotcom Technologieboom sowie starke Kapitalzuflüsse in US Finanzmärkte unterstützt. Nach dem Platzen der Dotcom Blase 2002 begann ein längerer Abwärtstrend des Dollars.
Ein weiterer Zyklus beginnt nach der Finanzkrise 2008 und verstärkt sich ab etwa 2014. Dieser Aufwärtstrend wird im Chart mit Faktoren wie der Entwicklung großer Technologieunternehmen und höheren Zinsen in den USA in Verbindung gebracht.
Darauf folgt der Beginn des AI Booms nach dem Covid-Crash, insbesondere nach der Veröffentlichung von ChatGPT im Jahr 2022. Diese Entwicklung hat den Dollar Index bis an die obere Kanalgrenze geführt. Der Index hat diese Zone anschließend noch einmal getestet und dabei die 200 Moving Average (lila Linie) nach unten durchbrochen.
Aus technischer Sicht könnte dies ein Hinweis darauf sein, dass der Index nun wieder in eine Schwächephase übergeht und sich in Richtung der Mediane beziehungsweise der unteren Kanalgrenze bewegt.
Ein möglicher Auslöser für einen solchen Abwärtstrend könnte auch ein Wechsel an der Spitze der US Notenbank sein. Der US-Präsident hat bereits Kevin Warsh als neuen Fed Chair nominiert. Sollte der Senat zustimmen, würde er Jerome Powell ersetzen, dessen Amtszeit im Mai 2026 endet.
Kevin Warsh gilt als eher kritisch gegenüber der bisherigen Geldpolitik der Federal Reserve. Ein neuer Fed Vorsitzender kann erhebliche Auswirkungen auf die Märkte haben, da er maßgeblich über Zinspolitik, Geldmenge und die allgemeine Liquidität im Finanzsystem entscheidet.
Gleichzeitig ist zu beobachten, dass immer mehr Länder versuchen, ihre Abhängigkeit vom US Dollar zu reduzieren. China hat beispielsweise bereits über 50% seiner US Staatsanleihen verkauft und diversifiziert zunehmend seine Reserven. Zusätzlich führen Handelskonflikte, Zölle und Sanktionen dazu, dass US Anleihen für internationale Investoren weniger attraktiv werden könnten. Sinkt die Nachfrage nach US Assets, kann Kapital in andere Anlageklassen fließen, etwa in Gold, Silber oder Bitcoin.
Auch der aktuelle Technologie- und AI-Boom spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Sollte sich hier eine Überbewertung bilden und korrigieren, könnte Kapital aus großen Technologieunternehmen abfließen und in andere Märkte umgeschichtet werden. Historisch waren größere Marktkrisen häufig mit Zinssenkungen und expansiver Geldpolitik verbunden, wie etwa nach dem Dotcom-Crash, der Finanzkrise 2008 oder dem Covid-Crash. Solche Maßnahmen führen oft zu einem schwächeren Dollar.
Historisch betrachtet folgten auf Phasen eines schwächeren Dollar Index häufig starke Aufwärtsbewegungen bei Bitcoin.
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Betrachtet man die Korrelation zwischen Bitcoin und dem DXY, wird deutlich, dass Bitcoin in der Vergangenheit häufig gestiegen ist, wenn der Dollar an Stärke verloren hat. Der DXY befindet sich aktuell in einem Bereich, in dem er eine langjährige Trendlinie testet, während er gleichzeitig unterhalb der 200 Weekly Moving Average liegt.
Sollte diese Trendlinie diesmal nach unten durchbrochen werden, könnte der Dollar Index in einen mehrjährigen Abwärtstrend übergehen. Historisch war eine solche Entwicklung oft sehr positiv für Bitcoin. In Phasen, in denen sich der DXY in einer Korrektur oder längeren Seitwärtsbewegung befand, konnte Bitcoin häufig neue Allzeithochs erreichen.
Wenn man zusätzlich davon ausgeht, dass sich die globale Wellenstruktur möglicherweise in einer finalen Phase befindet und eine übergeordnete Welle zwei abgeschlossen wird, während der DXY gleichzeitig Schwäche zeigt, könnte dies ein Umfeld schaffen, in dem Bitcoin relativ schnell neue Allzeithochs erreichen kann.
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