MNQ 29.09.2026 – Alte Testzone direkt unter der Nacht

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Was über Nacht passiert ist

MNQ schloss am Montag bei 30.556,75 und eröffnete heute bei 30.555,25. Die Lücke beträgt nur 1,50 Punkte oder 3 Dollar je Micro-Kontrakt. Danach stieg der Kurs zunächst bis zum Nachthoch 30.616,25 und fiel auf ein Nachttief bei 30.412,50. Die Nachtspanne misst 203,75 Punkte oder 407,50 Dollar je MNQ. Der kleine Startabstand zum Vortagsschluss sagt über die Richtung dieser Nacht wenig aus.

Wo wir stehen

Gegen 06:33 Uhr zeigt der 2-Minuten-Chart ungefähr 30.425,75. Das sind 13,25 Punkte über dem Nachttief und 190,50 Punkte unter dem Nachthoch. Der Tageschart bleibt oberhalb seiner 50er- und 200er-Linien; im Stunden- und 15-Minuten-Bild steht MNQ dagegen unter den kurzen, fallenden Durchschnitten. Die 200er-Linie im Stundenchart liegt nahe am Morgenkurs, ist aber ein beweglicher Filter und kein Auslöser. Entscheidend ist jetzt die feste Zone darunter.

Die Zahlen, auf die es ankommt

In Reichweite

30.840,25 Montags-Open und dritte Station eines bestätigten Rücklaufs
30.759,25 echter Test oben, 15Min
30.616,25–30.637,50 heutiges Nachthoch und gestrige Nachtunterkante; obere Auslösezone
30.556,75–30.555,25 Montagsschluss und heutiges Open
30.425,75 ungefährer Kurs im Morgenbild
30.412,50 Nachttief und unterer Auslöser
30.370,75–30.356,50 Stunden- und 15-Minuten-Marken; erster echter Test unten

Weiter weg, aber Teil des Bildes

30.952,50 höherer Widerstand, 15Min; kein unmittelbares Ziel
30.202,25 tiefere dritte Station unten, 15Min
29.811,75 entfernte Strukturmarke aus Stunden- und 4-Stunden-Ebene

Die auffälligste Struktur des Tages

Das neue Nachttief 30.412,50 liegt nur 41,75 Punkte über dem Stunden- und 15-Minuten-Level 30.370,75. Darunter folgt bereits 30.356,50. Gestern war diese Zone ein fernes Abwärtsziel; heute liegt sie direkt unter dem Markt. Ein Bruch des Nachttiefs führt damit sofort in einen Test, nicht automatisch in einen freien Fall. Oben liegen das heutige Nachthoch und die gestrige Nachtunterkante nur 21,25 Punkte auseinander. Für den oberen Auslöser behandle ich sie als eine Zone.

Wenn es nach oben geht

Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende 2-Minuten-Schlusskurse über 30.637,50. Damit wären sowohl das Nachthoch 30.616,25 als auch die knapp darüber liegende alte Nachtunterkante zurückerobert. Nur über 30.616,25 zu stechen reicht nicht.

Echter Test: 30.759,25 aus der 15-Minuten-Ebene. Vom Auslöser bis dorthin sind es 121,75 Punkte oder 243,50 Dollar je MNQ. Erst zwei 2-Minuten-Schlüsse darüber bestätigen den Verlust dieser Hürde.

Fortsetzung: Danach folgt das Montags-Open bei 30.840,25. Das wäre eine Erholung um 202,75 Punkte vom Auslöser, noch keine Rückkehr zum Freitagshoch.

Fehlausbruch: Zwei 2-Minuten-Schlüsse zurück unter 30.616,25 nehmen der oberen Auslösezone die Bestätigung. Nach einem bestätigten Bruch von 30.759,25 gilt das bei zwei Schlüssen zurück darunter.

Ungültigkeit: Zwei 2-Minuten-Schlüsse unter dem Nachttief 30.412,50 machen das gesamte Aufwärtsszenario ungültig. Diese Strukturgrenze ist kein pauschaler Handelsstopp.

Wenn es nach unten geht

Auslöser: Zwei aufeinanderfolgende 2-Minuten-Schlusskurse unter 30.412,50. Ein einzelner Stich in die nahe Zone genügt nicht.

Echter Test: 30.370,75–30.356,50 aus der Stunden- und 15-Minuten-Ebene. Die Oberkante liegt 41,75 Punkte oder 83,50 Dollar unter dem Auslöser. Erst zwei 2-Minuten-Schlüsse unter 30.356,50 bestätigen, dass auch die Unterkante verloren ist.

Fortsetzung: 30.202,25 aus der 15-Minuten-Ebene ist die nächste veröffentlichte tiefere Station. Zwischen 30.356,50 und dort liegen 154,25 Punkte; eine Zwischenreaktion muss neu bewertet werden, statt die Strecke als sicher anzusehen.

Fehlausbruch: Zwei 2-Minuten-Schlüsse zurück über 30.412,50 entkräften den ersten Bruch. Nach einem bestätigten Verlust der Testzone gilt das bei zwei Schlüssen zurück über 30.370,75.

Ungültigkeit: Zwei 2-Minuten-Schlüsse über 30.637,50 machen das gesamte Abwärtsszenario ungültig.

Was heute stört

Um 15:30 Uhr MESZ öffnet der reguläre US-Aktienhandel. Um 16:00 Uhr erscheinen die US-Zahlen zu offenen Stellen im August und zum Verbrauchervertrauen für September. Überraschungen können Anleiherenditen und große Technologiewerte gleichzeitig bewegen. Das gibt dem MNQ keinen vorab feststehenden Weg durch die Chartmarken.

Vor den festen Veröffentlichungen eine offene Position schließen oder halbieren und beim Rest den Stopp auf Einstieg setzen. Bei schnellen Sprüngen kann der Ausführungspreis trotzdem abweichen. Schlagzeilen ohne festen Termin sprechen für kleinere Positionsgröße von Anfang an.

Dumme Sprüche für Gescheite

Der erste grüne Balken nach dem Absturz kennt den zweiten noch nicht.

Zu den Linien im Chart

Blau, Gelb und Lila stehen für die Durchschnitte über 20, 50 und 200 Kerzen. Orange und Rosa zeigen den Tages-VWAP mit seinen Bändern. Tageshoch, Tagestief und weitere waagerechte Marken sind im Chart beschriftet; die eingefärbten Sitzungen helfen bei der zeitlichen Einordnung. Die alte Nachtunterkante 30.637,50 ist eine historische Textmarke dieses Plans, keine heute neu eingezeichnete MTF-Linie.

Zum Schluss

Über 30.637,50 prüft der Plan zuerst 30.759,25. Unter 30.412,50 zählt sofort die Reaktion an 30.370,75–30.356,50; erst darunter wird 30.202,25 relevant. Ohne zwei 2-Minuten-Schlüsse an der jeweiligen Auslöseschwelle bleibt eine Berührung unbestätigt. Die Auswertung folgt morgen als Update unter diesem Plan.
Trade closed manually
Der Dienstagsplan erreichte auf keiner Seite seine dritte Station. Unten wurde der Auslöser bestätigt, doch das markierte Tief bei 30.371,75 lag einen Punkt über dem echten Test bei 30.370,75. Später wurde auch die obere Auslösezone bestätigt; der Test bei 30.759,25 blieb unerreicht. Der Schluss lag noch oberhalb des oberen Auslösers. Das ist die Auswertung des veröffentlichten Plans, nicht eines ausgeführten Trades.

Was passiert ist und warum

Am Morgen fiel MNQ mit mehreren 2-Minuten-Schlüssen unter das Nachttief 30.412,50. Der Kurs kam bis 30.371,75. Zur Oberkante der veröffentlichten Testzone 30.370,75–30.356,50 fehlte damit genau ein Punkt; zwei Schlüsse unter ihrer Unterkante gab es folglich ebenfalls nicht. Die tiefere Station 30.202,25 wurde nicht relevant.

Danach drehte MNQ kräftig. Er schloss mehrfach über der oberen Auslösezone 30.616,25–30.637,50. Der Anstieg blieb aber unter dem echten Test bei 30.759,25 und gab zwischendurch einen Teil der Erholung wieder ab. Zum Tagesende gelang erneut eine Bestätigung über 30.637,50. Der Dienstagsschluss bei 30.651,00 liegt 94,25 Punkte oder 188,50 Dollar je MNQ über dem Montagsschluss bei 30.556,75. Er liegt zugleich nur 13,50 Punkte über der oberen Auslöseschwelle 30.637,50 – kein Beleg für die dritte Station bei 30.840,25.

Um 16:00 Uhr MESZ wurden die US-Stellenangebote für August mit etwa 7,1 Millionen und das auf 81,9 gesunkene Verbrauchervertrauen für September veröffentlicht. Der Chart zeigt schon vorher einen starken Richtungswechsel. Welche einzelne Nachricht später welche Kerze bewegte, lässt sich daraus nicht belegen.

Wo der Plan getragen hat – und wo ich falsch lag

Unten hat die Trennung zwischen Auslöser und echtem Test eine falsche Erfolgsmeldung verhindert. 30.412,50 fiel; 30.370,75 wurde um einen Punkt verfehlt. „Fast erreicht“ ist kein Status. Oben war der Auslöser brauchbar, aber zwischen ihm und 30.759,25 lag mehr Strecke, als der Schlusskurs zurücklegte.

Die Annahme eines freien Laufs nach dem unteren Bruch wäre falsch gewesen. Genau dort drehte der Markt scharf. Wer die erste bestätigte Richtung mit einer Tagesprognose verwechselte, wurde vom anschließenden Rücklauf belehrt.

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