Bitcoin, wiederholt sich das Februar-Szenario-Short Bestätigung?

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Hallo liebe TradingView-Community,

lasst uns an diesem Sonntagnachmittag einen strukturierten und zugleich klar verständlichen Blick auf den Bitcoin-Chart werfen.

Zunächst ein Blick auf die aktuelle Nachrichtenlage, denn sie liefert uns den notwendigen Kontext.

Michael Saylor hat erneut angedeutet, dass wir künftig noch mehr „orange Punkte“ im Chart sehen könnten. Historisch betrachtet folgten auf solche Aussagen regelmäßig Akkumulationsphasen durch seine Firma Strategy. Besonders spannend wird es daher, wenn er morgen offiziell bekannt gibt, wie viele Bitcoin tatsächlich gekauft wurden. Gleichzeitig ist interessant zu beobachten, dass sich die Bestände von Strategy und jene von IBIT zunehmend annähern – ein Zeichen dafür, wie stark institutionelle Nachfrage aktuell in den Markt hineinwirkt.

Parallel dazu zeigt der Bitcoin Fear & Greed Index ein klares Signal: Nach dem jüngsten Rückgang ist der Index wieder auf 10 Punkte gefallen, nachdem er erst letzte Woche noch bei 28 lag. Das ist ein deutlicher Hinweis auf extreme Angst im Markt. Und genau hier kommt ein zeitloses Prinzip ins Spiel, das Warren Buffett einmal treffend formuliert hat:
„Sei gierig, wenn die anderen ängstlich sind, und ängstlich, wenn die anderen gierig sind.“
Solche Phasen sind selten angenehm – aber oft entscheidend für langfristige Chancen.

Auf der makroökonomischen Seite bleibt die Lage angespannt. Die jüngsten Aussagen des US-Präsidenten bezüglich des Iran – mit einer klaren Frist von 48 Stunden – zeigen, dass geopolitische Risiken weiterhin präsent sind. Eine Eskalation könnte die Märkte zusätzlich unter Druck setzen. Gleichzeitig stehen NASDAQ und S&P 500 ohnehin bereits an einem Punkt, an dem eine Korrektur zunehmend wahrscheinlich wird. Kommt hier zusätzlicher externer Druck hinzu, kann sich diese Bewegung beschleunigen – mit direkten Auswirkungen auf Risikoassets wie Bitcoin.

Kommen wir nun zum Chart selbst.

Auf dem Daily-Chart bewegt sich Bitcoin aktuell in einem aufwärtsgerichteten Kanal. Wichtig: Es handelt sich hierbei nicht um eine klassische Rising Wedge, sondern um eine saubere, strukturierte Konsolidierung innerhalb eines Aufwärtstrends.

Der entscheidende Bereich liegt bei rund 69.000 USD – diese Zone fungiert aktuell als zentraler Support. Sollte dieser Bereich nach unten durchbrochen werden, wird die Marktstruktur kritisch.

Warum ist das so wichtig?

Ein sehr ähnliches Szenario haben wir bereits im Februar gesehen. Damals konsolidierte der Kurs über mehrere Wochen innerhalb einer Rising Wedge, bevor er nach oben ausbrach, den vorherigen Support erneut testete, und genau dieser Support anschließend zum Widerstand wurde. Das war die Bestätigung für den Abverkauf, woraufhin der Kurs deutlich fiel und letztlich bis in den Bereich um 60.000 USD zurücklief.

Und genau dieses Muster beginnt sich aktuell erneut abzuzeichnen.

Sollte Bitcoin die 69K nachhaltig verlieren und diesen Bereich anschließend als Widerstand bestätigen, entsteht ein klares technisches Signal. In diesem Fall steigt die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass der Markt weiter nach unten korrigiert, mit einem möglichen Zielbereich um 55.000 USD, wo sich aktuell relevante Liquidität befindet.

Das ist kein Szenario, das man ignorieren sollte.
Genau hier trennt sich reines Beobachten von echtem Marktverständnis.

Viel Erfolg beim Analysieren – und bleiben Sie strukturiert.
Think beyond the chart – lesen Sie, was die Kerzen wirklich erzählen.
MoonClub Team 🚀

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