Bessent hat seine angekündigten "historisch harten" Iran-Sanktionen tatsächlich geliefert – "Operation Economic Outcast", gerichtet gegen Vermittler und Schiffe in den Emiraten, Hongkong, China, Singapur, der Schweiz und Europa. Dazu kamen geplatzte Handelsgespräche mit Kanada und schwache Chip-Aktien vor den Nvidia-Zahlen am Mittwoch. Der Kurs hat genau das gemacht, was das untere Szenario im Plan vorgesehen hatte: raus aus der Übernacht-Spanne nach unten, mit Bestätigung. Bis zum zweiten Ziel hat es nicht gereicht.
Was ich geschrieben hatte
Wenn es nach oben geht: Bruch über 7703,25, bestätigt durch zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart darüber. Echter Test bleibt 7725,25 – ziemlich genau die Zone, die den Kurs am Freitag schon einmal gestoppt hat. Danach wird 7746,00 zur nächsten Marke. Ungültig: Rückfall unter 7679,50.
Wenn es nach unten geht: Bruch unter 7679,50, bestätigt. Echter Test bleibt 7657,75 – dieselbe Marke, an der der Kurs am Donnerstag schon einmal Käufer gefunden hat. Das macht sie nicht sicherer, nur bekannter. Fällt auch die, geht es weiter zu 7648,75 – wie weit dort tatsächlich Schluss ist, sagt die Leere nicht. Ungültig: Rückkehr über 7703,25.
Was passiert ist
7679,50 wurde bestätigt unterschritten. Der Kurs fiel bis in die Nähe von 7657,75, dem echten Test – laut Chart bis etwa 7652 bis 7655 (aus dem Bild abgelesen, nicht exakt verifizierbar). Die nächste Marke bei 7648,75 blieb damit rund 4 bis 7 Punkte entfernt: nicht erreicht, ähnlich wie schon am 20.8., als die Laufweite ebenfalls kürzer ausfiel als das Ziel. Vom Bruchlevel 7679,50 bis zum Settlement bei 7674,50 sind das 5 Punkte (25 Dollar je Kontrakt) unterhalb der Marke. Vom Eröffnungskurs 7694,75 bis zum geschätzten Tagestief waren es rund 41,75 Punkte (208,75 Dollar je Kontrakt), von dort wieder gut 21,5 Punkte (107,50 Dollar je Kontrakt) zurück bis zum Schluss. Insgesamt hat der Montag den Freitagsgewinn weiter aufgezehrt: Settlement Freitag 7698,00, Settlement Montag 7674,50 – macht 23,50 Punkte (117,50 Dollar je Kontrakt) in zwei Tagen abgegeben.
Was der Markt gemacht hat
Bessent nannte seine Sanktionen ein "ökonomisches D-Day" und sprach von der grössten finanziellen Offensive gegen einen Gegner überhaupt – gerichtet gegen Netzwerke aus Brokern, Firmen und Schiffen, die iranisches Öl transportieren und Geld an die Revolutionsgarden weiterleiten, mit einer Frist für Drittländer, bevor Sekundärsanktionen greifen. Gleichzeitig sind die Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada über das Wochenende geplatzt, Kanadas Premier Carney hat sie ausgesetzt und mit Gegenzöllen gedroht. Chip-Aktien litten zusätzlich vor den Nvidia-Zahlen am Mittwoch. Der Dow hielt sich mit rund plus 0,2 bis 0,25 Prozent noch relativ gut (Industrie-, Finanz- und Gesundheitswerte stützten), der S&P 500 gab rund 0,4 Prozent ab, der Nasdaq rund 1 Prozent – die Techlastigkeit hat diesmal mehr wehgetan als beim MES selbst. Die 10-Jahres-Rendite kletterte auf rund 4,74 Prozent.
Wo mein Plan getragen hat, wo er zu genau geschaut hat
Getragen hat die Richtung: Bestätigung unter 7679,50, sauberer Test in Richtung 7657,75, kein Blindflug. Zu genau geschaut habe ich dagegen auf die Uhrzeit. Ich hatte die Pressekonferenz um 20 Uhr als den Termin des Tages herausgestellt – tatsächlich baute sich der Druck über den ganzen Tag auf, getragen von Chip-Schwäche und den geplatzten Kanada-Gesprächen, nicht an einem einzelnen Zeitpunkt festgemacht. Ein Termin mit fester Uhrzeit bleibt trotzdem der richtige Ort für die Regel zu offenen Positionen – er ist nur nicht automatisch der einzige Auslöser des Tages. Der Muster-Zähler zum US-Eröffnungsfenster (bisher 9 von 9) bleibt deshalb ehrlicherweise stehen, statt ihn auf einen Tag hochzuzählen, der sich nicht sauber einer Uhrzeit zuordnen lässt.
Dumme Sprüche für Gescheite
Eine Sanktion trifft ein Land. Ein Stop-Loss trifft dich – auf den Punkt genau.
Zu den Linien im Chart
Blau ist der 20er, gelb der 50er, lila der 200er EMA – gleitende Durchschnitte über verschieden viele Kerzen. Dünn orange und rosa ist der VWAP mit Bändern. Rot ist das Tageshoch, grün das Tagestief. Die waagerechten Level stammen aus einem Unterstützungs- und Widerstandsindikator über mehrere Zeiteinheiten. Die eingefärbten Zeitfenster markieren die jeweilige Handelssession.
Der Plan von gestern ist unten verlinkt, mit Zeitstempel. Das hier ist die Auswertung – inklusive der Erinnerung, dass ein einzelner Termin selten der einzige Grund für einen ganzen Handelstag ist.
Was ich geschrieben hatte
Wenn es nach oben geht: Bruch über 7703,25, bestätigt durch zwei Schlusskurse im 2-Minuten-Chart darüber. Echter Test bleibt 7725,25 – ziemlich genau die Zone, die den Kurs am Freitag schon einmal gestoppt hat. Danach wird 7746,00 zur nächsten Marke. Ungültig: Rückfall unter 7679,50.
Wenn es nach unten geht: Bruch unter 7679,50, bestätigt. Echter Test bleibt 7657,75 – dieselbe Marke, an der der Kurs am Donnerstag schon einmal Käufer gefunden hat. Das macht sie nicht sicherer, nur bekannter. Fällt auch die, geht es weiter zu 7648,75 – wie weit dort tatsächlich Schluss ist, sagt die Leere nicht. Ungültig: Rückkehr über 7703,25.
Was passiert ist
7679,50 wurde bestätigt unterschritten. Der Kurs fiel bis in die Nähe von 7657,75, dem echten Test – laut Chart bis etwa 7652 bis 7655 (aus dem Bild abgelesen, nicht exakt verifizierbar). Die nächste Marke bei 7648,75 blieb damit rund 4 bis 7 Punkte entfernt: nicht erreicht, ähnlich wie schon am 20.8., als die Laufweite ebenfalls kürzer ausfiel als das Ziel. Vom Bruchlevel 7679,50 bis zum Settlement bei 7674,50 sind das 5 Punkte (25 Dollar je Kontrakt) unterhalb der Marke. Vom Eröffnungskurs 7694,75 bis zum geschätzten Tagestief waren es rund 41,75 Punkte (208,75 Dollar je Kontrakt), von dort wieder gut 21,5 Punkte (107,50 Dollar je Kontrakt) zurück bis zum Schluss. Insgesamt hat der Montag den Freitagsgewinn weiter aufgezehrt: Settlement Freitag 7698,00, Settlement Montag 7674,50 – macht 23,50 Punkte (117,50 Dollar je Kontrakt) in zwei Tagen abgegeben.
Was der Markt gemacht hat
Bessent nannte seine Sanktionen ein "ökonomisches D-Day" und sprach von der grössten finanziellen Offensive gegen einen Gegner überhaupt – gerichtet gegen Netzwerke aus Brokern, Firmen und Schiffen, die iranisches Öl transportieren und Geld an die Revolutionsgarden weiterleiten, mit einer Frist für Drittländer, bevor Sekundärsanktionen greifen. Gleichzeitig sind die Handelsgespräche zwischen den USA und Kanada über das Wochenende geplatzt, Kanadas Premier Carney hat sie ausgesetzt und mit Gegenzöllen gedroht. Chip-Aktien litten zusätzlich vor den Nvidia-Zahlen am Mittwoch. Der Dow hielt sich mit rund plus 0,2 bis 0,25 Prozent noch relativ gut (Industrie-, Finanz- und Gesundheitswerte stützten), der S&P 500 gab rund 0,4 Prozent ab, der Nasdaq rund 1 Prozent – die Techlastigkeit hat diesmal mehr wehgetan als beim MES selbst. Die 10-Jahres-Rendite kletterte auf rund 4,74 Prozent.
Wo mein Plan getragen hat, wo er zu genau geschaut hat
Getragen hat die Richtung: Bestätigung unter 7679,50, sauberer Test in Richtung 7657,75, kein Blindflug. Zu genau geschaut habe ich dagegen auf die Uhrzeit. Ich hatte die Pressekonferenz um 20 Uhr als den Termin des Tages herausgestellt – tatsächlich baute sich der Druck über den ganzen Tag auf, getragen von Chip-Schwäche und den geplatzten Kanada-Gesprächen, nicht an einem einzelnen Zeitpunkt festgemacht. Ein Termin mit fester Uhrzeit bleibt trotzdem der richtige Ort für die Regel zu offenen Positionen – er ist nur nicht automatisch der einzige Auslöser des Tages. Der Muster-Zähler zum US-Eröffnungsfenster (bisher 9 von 9) bleibt deshalb ehrlicherweise stehen, statt ihn auf einen Tag hochzuzählen, der sich nicht sauber einer Uhrzeit zuordnen lässt.
Dumme Sprüche für Gescheite
Eine Sanktion trifft ein Land. Ein Stop-Loss trifft dich – auf den Punkt genau.
Zu den Linien im Chart
Blau ist der 20er, gelb der 50er, lila der 200er EMA – gleitende Durchschnitte über verschieden viele Kerzen. Dünn orange und rosa ist der VWAP mit Bändern. Rot ist das Tageshoch, grün das Tagestief. Die waagerechten Level stammen aus einem Unterstützungs- und Widerstandsindikator über mehrere Zeiteinheiten. Die eingefärbten Zeitfenster markieren die jeweilige Handelssession.
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