Die Märkte starten mit deutlich mehr Unsicherheit in den letzten Handelstag der Woche. Während die Inflationsdaten in den USA zuletzt für Entspannung sorgten, belasten die Eskalation im Nahen Osten, steigende Ölpreise sowie erste Gewinnmitnahmen im Technologiesektor zunehmend die Risk Assets. Besonders der Halbleitersektor gerät unter Druck und auch die großen US-Indizes zeigen erste Schwächesignale. Heute richtet sich der Fokus vor allem auf die europäischen Inflationsdaten sowie die Inflationserwartungen der University of Michigan, bevor die Märkte ins Wochenende gehen.
Agenda
* Geopolitische Lage Nahost
* Fundamentale Wirtschaftsdaten von gestern
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* Earnings im Überblick
* Märkte & Korrelationen
* Risk Assets im Überblick
* DAX charttechnischer Ausblick
* Fazit
Geopolitische Lage Nahost
Die Lage im Nahen Osten bleibt äußerst angespannt. Die USA und der Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort, während die Straße von Hormus weiterhin erheblich beeinträchtigt bleibt. Der Öltransport durch die wichtigste Handelsroute der Welt läuft nur eingeschränkt, wodurch die Sorgen über mögliche Lieferengpässe und steigende Energiepreise weiter zunehmen.
Zusätzlich droht Iran weiterhin indirekt mit einer Ausweitung des Konflikts über seine regionalen Verbündeten. Damit bleibt das geopolitische Risiko der wichtigste Unsicherheitsfaktor für die Finanzmärkte. Jede weitere Eskalation dürfte insbesondere den Ölpreis, die Inflationserwartungen und damit auch die Zinserwartungen der Notenbanken beeinflussen.
Hier wird entscheidend, was am Wochenende passiert!
Fundamentale Wirtschaftsdaten von gestern
Die gestrigen US-Konjunkturdaten lieferten erneut ein gemischtes Bild.
Die Retail Sales (MoM) lagen mit 0,2 % exakt auf den Erwartungen, fielen gegenüber dem Vormonat jedoch deutlich schwächer aus.
Noch schwächer präsentierten sich die Core Retail Sales, welche mit -0,2 % unter der Erwartung von 0,0 % veröffentlicht wurden. Da diese Kennzahl den privaten Konsum ohne Automobile misst, gilt sie als wichtiger Frühindikator für die Stärke der US-Wirtschaft. Schwächere Konsumausgaben sprechen grundsätzlich für eine nachlassende Konjunkturdynamik und erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer lockereren Geldpolitik.
In Kombination mit den zuletzt ebenfalls schwächeren CPI- und PPI-Daten zeichnet sich damit ein Bild einer nachlassenden Inflation bei gleichzeitig etwas schwächerem Konsum. Für die Federal Reserve bedeutet dies grundsätzlich mehr Spielraum für zukünftige Zinssenkungen.
Dem gegenüber stand jedoch ein überraschend starker Philadelphia Fed Manufacturing Index, der mit 41,4 Punkten die Erwartungen von 12,7 deutlich übertraf. Auch die Initial Jobless Claims fielen mit 208.000 besser aus als erwartet und zeigen weiterhin einen robusten Arbeitsmarkt.
Insgesamt bleibt das Bild daher gemischt: Die Inflation entspannt sich zunehmend, der Konsum verliert leicht an Dynamik, gleichzeitig präsentiert sich der Arbeitsmarkt weiterhin stabil.
Auch mehrere Fed-Mitglieder betonten gestern erneut, dass einzelne Inflationsberichte noch nicht ausreichen, um den geldpolitischen Kurs kurzfristig deutlich zu verändern.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute richtet sich der Fokus zunächst auf die Inflationsdaten der Eurozone.
Im Mittelpunkt stehen:
* CPI (YoY)
* Core CPI (YoY)
* CPI (MoM)
Nach den zuletzt rückläufigen Inflationsdaten aus den USA dürfte besonders interessant werden, ob sich nun auch in Europa eine ähnliche Entspannung zeigt. Sollte die Inflation stärker als erwartet zurückgehen, könnte dies die Erwartungen an zukünftige Zinssenkungen der EZB unterstützen und das Umfeld für den DAX Stärken.
Am Nachmittag folgen anschließend:
* Export- und Importpreise
* Housing Starts
* Building Permits
* Industrial Production
Besondere Aufmerksamkeit erhalten heute außerdem die Michigan Inflation Expectations (1 Year & 5 Year). Gerade diese langfristigen Inflationserwartungen werden von der Fed sehr genau beobachtet, da sie Hinweise liefern, ob sich die Inflationserwartungen der Verbraucher nachhaltig verändern.
Damit endet eine insgesamt sehr datenreiche Handelswoche.
Earnings im Überblick
Auch die Berichtssaison liefert weiterhin starke Impulse.
Positiv überraschten unter anderem:
* TSMC
* UnitedHealth
* General Electric
* Abbott Laboratories
* U.S. Bancorp
* State Street
Etwas schwächer fielen dagegen die Zahlen von Netflix aus.
Insgesamt bestätigt sich weiterhin ein solides Bild der Unternehmensgewinne. Dennoch konzentrieren sich die Märkte aktuell stärker auf Bewertung, Geldpolitik und Geopolitik als auf einzelne Quartalszahlen.
Märkte & Korrelationen
US Oil
Nach dem starken Anstieg infolge der Eskalation im Nahen Osten zeigt Öl zum Wochenschluss erste Schwäche. Die wichtige Zone um 79 USD wurde kurzfristig unterschritten.
Entscheidend bleibt nun der Weekly Close.
* Unter 76 USD rückt ein Rücklauf in Richtung 72 USD in den Fokus.
* Über 79 USD bleiben die Ziele bei 84 USD, 86 USD und anschließend 88 USD bestehen.
Ein dauerhaft hoher Ölpreis erhöht den Inflationsdruck, erschwert zukünftige Zinssenkungen und belastet insbesondere Risk Assets.
Dollar Index (DXY)
Der Dollar konnte sich gestern wieder oberhalb der wichtigen 100,5er Marke stabilisieren.
Jetzt wird entscheidend sein, wo der Wochenabschluss erfolgt.
* Unter 100,5 wären 100,0 und anschließend 99,5 die nächsten Ziele.
* Über 100,6 könnte sich die Erholung in Richtung 101 fortsetzen.
US-Staatsanleihen
Nach den schwächeren Inflationsdaten sowie den rückläufigen Core Retail Sales fielen die Renditen über nahezu die gesamte Laufzeitenkurve erneut.
Aktuell:
* 3Y: -0,67 %
* 5Y: -0,66 %
* 10Y: -0,53 %
* 30Y: -0,29 %
Die Renditen liegen zwar weiterhin auf vergleichsweise hohen Niveaus, zeigen aber seit Veröffentlichung der CPI- und PPI-Daten eine klare Entspannung.
VIX
Der Volatilitätsindex notiert aktuell bei rund 16,7 Punkten.
Damit bleibt die Marktvolatilität zwar erhöht, bewegt sich jedoch weiterhin unter der wichtigen Marke von 20 Punkten. Eine nachhaltige Eskalation im Nahen Osten könnte den VIX jedoch jederzeit wieder deutlich ansteigen lassen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia wurde erneut an der Zone zwischen 212 und 213 USD abgewiesen und verlor gestern rund 2,5 %.
Entscheidend bleibt nun der Weekly Close oberhalb der psychologisch wichtigen 200 USD.
Support:
* 198 USD
* 195 USD
* 190 USD
Resistance:
* 212–213 USD
* 217 USD
* 232 USD
Bitcoin
Bitcoin wurde erneut an der Widerstandszone der Monatstiefs April und März abgewiesen und setzt seine kurzfristige Abwärtsbewegung fort, ich sag es schon seit einigen Wochen, BTC bleibt für mich Short.
Aktuell notiert der Kurs bei rund 63.000 USD.
Für mich bleibt das kurzfristige Bild weiterhin bearish.
Sollte die Zone zwischen 61.000 und 62.000 USD nicht halten, rückt anschließend die Marke von 60.000 USD in den Fokus.
S&P 500
Der S&P 500 konnte die Allzeithochs erneut nicht verteidigen und zeigt erste Schwächesignale.
Die wichtigste Unterstützung liegt nun bei 7.500 Punkten.
Hält diese Zone, bleiben neue Allzeithochs in der kommenden Woche möglich.
Fällt der Index darunter, rücken 7.466, 7.400 und anschließend 7.350 Punkte in den Fokus.
Nasdaq
Der Nasdaq setzte seine Korrektur fort und schloss unter der wichtigen Marke von 29.000 Punkten.
Bereits zur Asien-Session wurden weitere Verluste verzeichnet.
Solange keine Stabilisierung oberhalb von 29.000 Punkten erfolgt, bleibt das kurzfristige Momentum klar abwärtsgerichtet.
Nächste Unterstützungen:
* 28.500
* 28.200
* 28.000 Punkte
US30
Auch der Dow Jones zeigt relative Schwäche.
Die wichtigste Unterstützung liegt weiterhin bei 52.000 Punkten.
Darunter rückt die Zone um 51.500 Punkte in den Fokus.
Erst oberhalb von 52.500 Punkten verbessert sich das kurzfristige Chartbild wieder deutlich.
DAX charttechnischer Ausblick
Der DAX konnte die Marke von 25.000 Punkten gestern wieder nicht verteidigen und schloss unterhalb dieses wichtigen Preisbereichs.
Während der Asien-Session wurde die bisherige Range schließlich nach unten verlassen. Aktuell testet der Markt die Zone um 24.800 Punkte.
Für den heutigen Handel bleibt dieses Level entscheidend.
Schafft es der DAX, zurück in die alte Range zu laufen, dürfte zunächst erneut die Marke von 25.000 Punkten angelaufen werden.
Sollte dagegen die Zone um 24.800 Punkte nicht verteidigt werden können, rückt als nächstes Ziel 24.500 Punkte in den Fokus.
Für Long-Positionen bleibe ich zunächst vorsichtig. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 25.200 Punkte würde das kurzfristige Chartbild wieder deutlich aufhellen.
Fazit
Die Märkte zeigen zum Wochenschluss erste sichtbare Ermüdungserscheinungen. Während sich die Inflationsdaten zuletzt verbessert haben, sorgen die geopolitische Lage im Nahen Osten, steigende Ölpreise und erste Gewinnmitnahmen im Technologiesektor für zunehmenden Gegenwind bei Risk Assets.
Heute dürften insbesondere die europäischen Inflationsdaten sowie die Inflationserwartungen der University of Michigan den Wochenausklang bestimmen. Gleichzeitig bleibt der Ölpreis über das Wochenende der wohl wichtigste Indikator für die weitere Entwicklung der Aktienmärkte.
Der heutige Weekly Close dürfte deshalb für die Richtung der kommenden Handelswoche von besonderer Bedeutung sein.
Keine Anlageberatung.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und wie immer stabile Trades.
Agenda
* Geopolitische Lage Nahost
* Fundamentale Wirtschaftsdaten von gestern
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* Earnings im Überblick
* Märkte & Korrelationen
* Risk Assets im Überblick
* DAX charttechnischer Ausblick
* Fazit
Geopolitische Lage Nahost
Die Lage im Nahen Osten bleibt äußerst angespannt. Die USA und der Iran setzen ihre gegenseitigen Angriffe fort, während die Straße von Hormus weiterhin erheblich beeinträchtigt bleibt. Der Öltransport durch die wichtigste Handelsroute der Welt läuft nur eingeschränkt, wodurch die Sorgen über mögliche Lieferengpässe und steigende Energiepreise weiter zunehmen.
Zusätzlich droht Iran weiterhin indirekt mit einer Ausweitung des Konflikts über seine regionalen Verbündeten. Damit bleibt das geopolitische Risiko der wichtigste Unsicherheitsfaktor für die Finanzmärkte. Jede weitere Eskalation dürfte insbesondere den Ölpreis, die Inflationserwartungen und damit auch die Zinserwartungen der Notenbanken beeinflussen.
Hier wird entscheidend, was am Wochenende passiert!
Fundamentale Wirtschaftsdaten von gestern
Die gestrigen US-Konjunkturdaten lieferten erneut ein gemischtes Bild.
Die Retail Sales (MoM) lagen mit 0,2 % exakt auf den Erwartungen, fielen gegenüber dem Vormonat jedoch deutlich schwächer aus.
Noch schwächer präsentierten sich die Core Retail Sales, welche mit -0,2 % unter der Erwartung von 0,0 % veröffentlicht wurden. Da diese Kennzahl den privaten Konsum ohne Automobile misst, gilt sie als wichtiger Frühindikator für die Stärke der US-Wirtschaft. Schwächere Konsumausgaben sprechen grundsätzlich für eine nachlassende Konjunkturdynamik und erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer lockereren Geldpolitik.
In Kombination mit den zuletzt ebenfalls schwächeren CPI- und PPI-Daten zeichnet sich damit ein Bild einer nachlassenden Inflation bei gleichzeitig etwas schwächerem Konsum. Für die Federal Reserve bedeutet dies grundsätzlich mehr Spielraum für zukünftige Zinssenkungen.
Dem gegenüber stand jedoch ein überraschend starker Philadelphia Fed Manufacturing Index, der mit 41,4 Punkten die Erwartungen von 12,7 deutlich übertraf. Auch die Initial Jobless Claims fielen mit 208.000 besser aus als erwartet und zeigen weiterhin einen robusten Arbeitsmarkt.
Insgesamt bleibt das Bild daher gemischt: Die Inflation entspannt sich zunehmend, der Konsum verliert leicht an Dynamik, gleichzeitig präsentiert sich der Arbeitsmarkt weiterhin stabil.
Auch mehrere Fed-Mitglieder betonten gestern erneut, dass einzelne Inflationsberichte noch nicht ausreichen, um den geldpolitischen Kurs kurzfristig deutlich zu verändern.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute richtet sich der Fokus zunächst auf die Inflationsdaten der Eurozone.
Im Mittelpunkt stehen:
* CPI (YoY)
* Core CPI (YoY)
* CPI (MoM)
Nach den zuletzt rückläufigen Inflationsdaten aus den USA dürfte besonders interessant werden, ob sich nun auch in Europa eine ähnliche Entspannung zeigt. Sollte die Inflation stärker als erwartet zurückgehen, könnte dies die Erwartungen an zukünftige Zinssenkungen der EZB unterstützen und das Umfeld für den DAX Stärken.
Am Nachmittag folgen anschließend:
* Export- und Importpreise
* Housing Starts
* Building Permits
* Industrial Production
Besondere Aufmerksamkeit erhalten heute außerdem die Michigan Inflation Expectations (1 Year & 5 Year). Gerade diese langfristigen Inflationserwartungen werden von der Fed sehr genau beobachtet, da sie Hinweise liefern, ob sich die Inflationserwartungen der Verbraucher nachhaltig verändern.
Damit endet eine insgesamt sehr datenreiche Handelswoche.
Earnings im Überblick
Auch die Berichtssaison liefert weiterhin starke Impulse.
Positiv überraschten unter anderem:
* TSMC
* UnitedHealth
* General Electric
* Abbott Laboratories
* U.S. Bancorp
* State Street
Etwas schwächer fielen dagegen die Zahlen von Netflix aus.
Insgesamt bestätigt sich weiterhin ein solides Bild der Unternehmensgewinne. Dennoch konzentrieren sich die Märkte aktuell stärker auf Bewertung, Geldpolitik und Geopolitik als auf einzelne Quartalszahlen.
Märkte & Korrelationen
US Oil
Nach dem starken Anstieg infolge der Eskalation im Nahen Osten zeigt Öl zum Wochenschluss erste Schwäche. Die wichtige Zone um 79 USD wurde kurzfristig unterschritten.
Entscheidend bleibt nun der Weekly Close.
* Unter 76 USD rückt ein Rücklauf in Richtung 72 USD in den Fokus.
* Über 79 USD bleiben die Ziele bei 84 USD, 86 USD und anschließend 88 USD bestehen.
Ein dauerhaft hoher Ölpreis erhöht den Inflationsdruck, erschwert zukünftige Zinssenkungen und belastet insbesondere Risk Assets.
Dollar Index (DXY)
Der Dollar konnte sich gestern wieder oberhalb der wichtigen 100,5er Marke stabilisieren.
Jetzt wird entscheidend sein, wo der Wochenabschluss erfolgt.
* Unter 100,5 wären 100,0 und anschließend 99,5 die nächsten Ziele.
* Über 100,6 könnte sich die Erholung in Richtung 101 fortsetzen.
US-Staatsanleihen
Nach den schwächeren Inflationsdaten sowie den rückläufigen Core Retail Sales fielen die Renditen über nahezu die gesamte Laufzeitenkurve erneut.
Aktuell:
* 3Y: -0,67 %
* 5Y: -0,66 %
* 10Y: -0,53 %
* 30Y: -0,29 %
Die Renditen liegen zwar weiterhin auf vergleichsweise hohen Niveaus, zeigen aber seit Veröffentlichung der CPI- und PPI-Daten eine klare Entspannung.
VIX
Der Volatilitätsindex notiert aktuell bei rund 16,7 Punkten.
Damit bleibt die Marktvolatilität zwar erhöht, bewegt sich jedoch weiterhin unter der wichtigen Marke von 20 Punkten. Eine nachhaltige Eskalation im Nahen Osten könnte den VIX jedoch jederzeit wieder deutlich ansteigen lassen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia wurde erneut an der Zone zwischen 212 und 213 USD abgewiesen und verlor gestern rund 2,5 %.
Entscheidend bleibt nun der Weekly Close oberhalb der psychologisch wichtigen 200 USD.
Support:
* 198 USD
* 195 USD
* 190 USD
Resistance:
* 212–213 USD
* 217 USD
* 232 USD
Bitcoin
Bitcoin wurde erneut an der Widerstandszone der Monatstiefs April und März abgewiesen und setzt seine kurzfristige Abwärtsbewegung fort, ich sag es schon seit einigen Wochen, BTC bleibt für mich Short.
Aktuell notiert der Kurs bei rund 63.000 USD.
Für mich bleibt das kurzfristige Bild weiterhin bearish.
Sollte die Zone zwischen 61.000 und 62.000 USD nicht halten, rückt anschließend die Marke von 60.000 USD in den Fokus.
S&P 500
Der S&P 500 konnte die Allzeithochs erneut nicht verteidigen und zeigt erste Schwächesignale.
Die wichtigste Unterstützung liegt nun bei 7.500 Punkten.
Hält diese Zone, bleiben neue Allzeithochs in der kommenden Woche möglich.
Fällt der Index darunter, rücken 7.466, 7.400 und anschließend 7.350 Punkte in den Fokus.
Nasdaq
Der Nasdaq setzte seine Korrektur fort und schloss unter der wichtigen Marke von 29.000 Punkten.
Bereits zur Asien-Session wurden weitere Verluste verzeichnet.
Solange keine Stabilisierung oberhalb von 29.000 Punkten erfolgt, bleibt das kurzfristige Momentum klar abwärtsgerichtet.
Nächste Unterstützungen:
* 28.500
* 28.200
* 28.000 Punkte
US30
Auch der Dow Jones zeigt relative Schwäche.
Die wichtigste Unterstützung liegt weiterhin bei 52.000 Punkten.
Darunter rückt die Zone um 51.500 Punkte in den Fokus.
Erst oberhalb von 52.500 Punkten verbessert sich das kurzfristige Chartbild wieder deutlich.
DAX charttechnischer Ausblick
Der DAX konnte die Marke von 25.000 Punkten gestern wieder nicht verteidigen und schloss unterhalb dieses wichtigen Preisbereichs.
Während der Asien-Session wurde die bisherige Range schließlich nach unten verlassen. Aktuell testet der Markt die Zone um 24.800 Punkte.
Für den heutigen Handel bleibt dieses Level entscheidend.
Schafft es der DAX, zurück in die alte Range zu laufen, dürfte zunächst erneut die Marke von 25.000 Punkten angelaufen werden.
Sollte dagegen die Zone um 24.800 Punkte nicht verteidigt werden können, rückt als nächstes Ziel 24.500 Punkte in den Fokus.
Für Long-Positionen bleibe ich zunächst vorsichtig. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über 25.200 Punkte würde das kurzfristige Chartbild wieder deutlich aufhellen.
Fazit
Die Märkte zeigen zum Wochenschluss erste sichtbare Ermüdungserscheinungen. Während sich die Inflationsdaten zuletzt verbessert haben, sorgen die geopolitische Lage im Nahen Osten, steigende Ölpreise und erste Gewinnmitnahmen im Technologiesektor für zunehmenden Gegenwind bei Risk Assets.
Heute dürften insbesondere die europäischen Inflationsdaten sowie die Inflationserwartungen der University of Michigan den Wochenausklang bestimmen. Gleichzeitig bleibt der Ölpreis über das Wochenende der wohl wichtigste Indikator für die weitere Entwicklung der Aktienmärkte.
Der heutige Weekly Close dürfte deshalb für die Richtung der kommenden Handelswoche von besonderer Bedeutung sein.
Keine Anlageberatung.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und wie immer stabile Trades.
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