Oklo: Modulare Kernkraft; Aktie kurz vor Trendwende?Die Aktie von Oklo befindet sich gerade in einer sehr interessanten Korrektur. Die Welle 2 ist bereits fast beendet, und die Aktie könnte bald eine starke Trendwende hinlegen. Die Fibonacci-Zone wird gerade angelaufen, und wer weiß, vielleicht kommt demnächst der Turn-Around.
Das Thema der modularen Kernkraftwerke ist ein Hypethema, und die Aktie ist in der Vergangenheit durch diesen Hype in der Spitze weit über 3000% gestiegen. Doch wird die Aktie nochmal so stark steigen, und wo wäre ein Investment sinnvoll? Rein charttechnisch gesehen befinden wir uns laut den Elliott-Wellen bereits am Ende der Welle 2 Korrektur. Kurz vor dem Beginn einer Welle 3. Und eine Welle 3 ist für gewöhnlich die stärkste Welle in einer Aufwärtsbewegung. Mal schauen, ob es dazu kommt - es bleibt mehr als interessant!
Keine Anlageberatung.
Ideen der Community
DAX im DOWN-Move-Mode ...
Liebe Leser,
kurz zu uns: Wir sind eine Gruppe von Freunden, die aus purem Interesse und Freude an der Chartanalyse handelt – ohne Werbung, Links, Kontaktdaten oder kommerzielle Ziele. Wir respektieren die Hausregeln dieser Plattform und den Einsatz des Moderationsteams ausdrücklich.
In einzelnen Fällen konnten wir Verzögerungen oder Blockierungen unserer nicht-kommerziellen Beiträge allerdings nicht vollständig nachvollziehen, da uns die Gründe im Einzelfall nicht ersichtlich waren. Wir gehen davon aus, dass dies keine böse Absicht ist – würden uns aber über eine kurze, nachvollziehbare Rückmeldung auf dem hierfür vorgesehenen Weg freuen. Das würde uns und sicher vielen Autoren helfen.
Und ein sachlicher Hinweis: Marktanalysen sind zeitgebunden. Soll dieser Artikel später erscheinen als geplant, bitten wir um Nachsehen – der Markt wartet auf niemanden.
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Kommen wir nun zum Fachlichen ...
Aktuelle Daten zu institutionellen Orderflüssen (Goldman Sachs) indizieren einen szenario-unabhängigen Verkaufsdruck durch Commodity Trading Advisors (CTAs). Dieser Beitrag quantifiziert die mechanischen Auswirkungen dieses globalen Abverkaufs auf den XETRA-DAX (Basis: 25.304,06 Punkte) über einen 5-Tages-Horizont.
1. Ausgangslage: Systematischer Verkaufsdruck ("Sellers in All Scenarios")
- Globaler CTA-Orderflow: Erwarteter Netto-Abverkauf von 6 bis 33 Mrd. USD in globalen Aktien-Futures.
- Mechanik: Trendfolge- und Volatilitätsmodelle unterschreiten relevante Schwellenwerte. Verkäufe erfolgen mechanisch und unabhängig davon, ob die Indizes steigen, stagnieren oder fallen.
- DAX-Anteil: Bei einer gewichteten Allokation von 4 % bis 7 % entspricht dies einem direkten Verkaufsdruck von 222 Mio. EUR bis 2,14 Mrd. EUR.
2. Quantitativer Preis-Impakt (Square-Root Law of Market Impact)
Unter Verwendung des etablierten Marktstruktur-Modells (I = Y * sigma_daily * sqrt(V_sell / V_daily)) ergibt sich für den DAX folgender isolierter Preisabschlag:
- Minimaler Impakt (Best Case): -0,15 % (-37,81 Punkte)
- Maximaler Impakt (Worst Case): -0,46 % (-117,29 Punkte)
- Täglicher Erwartungswert-Shift (Delta mu): -23,46 Punkte/Tag über 5 Handelstage.
3. Probabilistischer Kurskorridor & Risikoschwellen (5-Tage-Horizont)
Auf Basis einer angenommenen Tagesvolatilität von sigma_daily = 0,945 % (15 % p.a.) verschieben sich die statistischen Wahrscheinlichkeiten für die kommenden 5 Handelstage wie folgt:
+----------------------------------+-------------------------------+-------------------------------+-----------------------+
| Modell-Parameter | Basisszenario (Ohne CTA) | CTA-Stress (Max. Impakt) | Kurslevel DAX (Pkt.) |
+----------------------------------+-------------------------------+-------------------------------+-----------------------+
| Erwartungswert (mu) | 25.304,06 Pkt. | 25.187,21 Pkt. | 25.187,21 |
| 1-Sigma-Band (68,3 % Wahrsch.) | 24.769 bis 25.838 Pkt. | 24.653 bis 25.722 Pkt. | 24.652,56 - 25.721,85 |
| Value at Risk 95 % (5 % Quantil) | -879,41 Pkt. (-3,48 %) | -996,70 Pkt. (-3,94 %) | 24.307,79 |
| Value at Risk 99 % (1 % Quantil) | -1.243,77 Pkt. (-4,92 %) | -1.361,06 Pkt. (-5,38 %) | 23.943,43 |
+----------------------------------+-------------------------------+-------------------------------+-----------------------+
4. Trading-Implikationen
- Erhöhtes Tail-Risk: Die Wahrscheinlichkeit für einen 5-Tages-Rückgang von mehr als 3,0 % (> 759 Punkten) steigt von 7,78 % auf 11,50 %.
- Orderbuch-Dynamik: Der mechanische Verkaufsdruck trifft auf ausgedünnte Geldseiten (Bid-Side Liquidity). Dadurch steigt die Gefahr für impulsive Abwärts-Spikes bei Unterschreiten lokaler Volatilitäts-Trigger.
- Fokus: Absicherung der Unterseite vorrangig an den statistischen Clusterzonen bei 24.300 Punkten (95 % VaR) und 23.950 Punkten (99 % VaR).
5. Welche Konsequenzen hat dies nun auf den Deutschen Leitindex ?
Unsere Elliott-Wave Prognose nach Szenario ordnet den aktuellen Kursanstieg ab 25.172,9 Punkten als temporäre, dreiteilige Gegenbewegung (b/X-Welle) ein. Nach Abschluss dieser Erholung ist mit der Wiederaufnahme der Abwärtsbewegung im Rahmen einer finalen Welle c/Y zu rechnen.
1. Strukturelle Charakteristik der Erholung (b/X-Welle)
- Bewegungstyp: Korrektiver Rebound (u. a. gestützt durch OPEX-Positionierungseffekte).
- Zielbereich der Erholung: 26.027 - 26.168 Punkte.
- Kernebene der Verdichtung: 26.066,4 Punkte (61,8 % Retracement der Abwärtsstrecke 26.618,74 -> 25.172,9) bis 26.167,9 Punkte (B-Top-Widerstand).
2. Aktivierung & Verkaufs-Trigger
Die Fortsetzung der übergeordneten Abwärtsstruktur wird durch folgende Sequenz bestätigt:
- Abweisung: Rejection der Kurse im Widerstandsband 26.027 - 26.168 Punkte.
- Erster Trigger: Unterschreiten der Unterstützung bei 25.596,0 Punkten per Stundenschlusskurs.
- Bestätigung: Durchbrechen des September-Tiefs bei 25.172,9 Punkten.
3. Zielprojektion der Abwärtswelle c/Y
Bei erfolgreicher Abweisung in der Konfluenzzone leitet das Muster die finale Verkaufswelle c/Y ein:
+-------------------------------+-----------------------------------------------+-----------------------+
| Wellen-Leg | Formel / Projektion | Zielbereich |
+-------------------------------+-----------------------------------------------+-----------------------+
| Welle c/Y (Mindestziel) | 100 % Anlegung der Welle a/W an das b/X-Hoch | 25.050 Punkte |
| Welle c/Y (Hauptziel) | 127,2 % - 161,8 % Projektion | 24.766 - 24.910 Punkte |
+-------------------------------+-----------------------------------------------+-----------------------+
- Gesamtzielzone Z3: 24.766 - 25.050 Punkte.
4. Invalidierungsmarke
- Invalidierungs-Level: 26.167,9 Punkte (Tagesschlusskurs).
- Konsequenz: Ein Ausbruch über 26.167,9 Punkte entkräftet das bärische Szenario K1/K2 vollständig und aktiviert das impulsiv-bullische Szenario A1 mit Zielen oberhalb von 26.400 Punkten.
Haftungsausschluss und Informationspflichten / Disclaimer
1. Risk Warning: „Markets can behave irrationally longer than you can remain solvent“ (John Maynard Keynes).
WARNUNG / WARNING: vor hohem Risiko: Der Handel mit Futures, Optionen, CFD's und Aktien birgt ein hohes Verlustrisiko und ist nicht für jeden Anleger geeignet. Das Verlustrisiko beim Handel kann erheblich sein. Sie sollten daher sorgfältig prüfen, ob ein solcher Handel angesichts Ihrer finanziellen Situation für Sie geeignet ist. Sie können Ihren gesamten ursprünglichen Anlagebetrag verlieren.
2. Prognosen & Forward-Looking Statements: Prognosen stellen lediglich eine probabilistische Einschätzung auf Basis historischer Daten und aktueller Marktmechaniken dar. Sie sind dynamisch und können sich aufgrund der Marktentwicklung jederzeit massiv ins Positive wie Negative verändern.
3. Keine Anlageberatung (Investment Advice): Die hier bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich der allgemeinen Information und privaten Nutzung. Es handelt sich ausdrücklich um keine Anlageberatung, Anlagevermittlung oder eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren, Derivaten oder sonstigen Finanzinstrumenten - weder direkt Explizit noch indirekt Implizit.
4. CFTC Rule 4.41 - Hypothetical Performance: Zur Erstellung dieser Prognose wird ein eigenentwickeltes Trendfolgesystem (TM) genutzt (mathematisch-statistisch, volumenbasiert).
5. Haftungsausschluss (Limitation of Liability): Die Veröffentlichung erfolgt im öffentlichen Bereich entgeltlos, verkürzt und vereinfacht. Eine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten und Berechnungen kann nicht übernommen werden. Die Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Jegliche Haftung für Vermögensschäden wird ausgeschlossen. Durch die Nutzung kommt kein Beratungsvertrag zustande.
6. Special for US Residents
Hypothetical or simulated performance results have certain limitations. Unlike an actual performance record, simulated results do not represent actual trading. Also, since the trades have not been executed, the results may have under- or over-compensated for the impact, if any, of certain market factors, such as lack of liquidity. No representation is being made that any account will or is likely to achieve profits or losses similar to those shown. A proprietary trend-following system (TM) (mathematical-statistical, volume-based) is used to generate this forecast.
Limitation of Liability: Publication is free of charge, abridged, and simplified in the public domain. No guarantee can be given for the accuracy, completeness, or timeliness of the data and calculations. Use is at your own risk. Any liability for financial losses is excluded to the extent permitted by law. Use does not constitute a consulting agreement.
Gold - Ausblick KW39/2026Hallo Trader,
trotz des hawkischen FED Ausblicks und der Zinserhöhung, gab es bei Gold sogar ein Long Signal
Und zwar den Bruch der abwärts gerichteten Trendlinie im H1 Chart.
Dazu dürfte es im H1 Chart in Kürze den EMA Cross des 50er EMA durch den 200er in Long Richtung geben.
Chart H1:
Fundamentaler Hintergrund
Eigentlich müsste Gold unter einem hawkishen Fed-Ausblick besonders leiden:
höhere Zinsen → höhere Opportunitätskosten für Gold → stärkerer USD → Gold tendenziell schwächer.
Unmittelbar nach der Fed war das auch der Fall: Gold fiel auf ein Mehrwochentief.
Danach drehten aber genau die beiden wichtigsten Variablen:
USD ↓ und US-Renditen ↓ → Gold ↑
Gold legte am Donnerstag zeitweise mehr als 2 % zu, nachdem Dollar und Treasury-Renditen von ihren Hochs zurückkamen. Reuters berichtet zusätzlich, dass viele Marktteilnehmer vor der Fed bereits stark auf fallendes Gold positioniert waren. Nach dem Event wurden diese Positionen teilweise geschlossen – klassisches „sell the rumor / buy the fact“ beziehungsweise Position-Squaring.
Dazu kommt noch etwas: Gold handelt derzeit nicht nur Zinsen. Geopolitische Unsicherheit, Energiepreise, Staatsverschuldung und Zentralbanknachfrage spielen ebenfalls eine Rolle. Deshalb kann Gold zeitweise gleichzeitig mit Aktien steigen.
Ergo - ich werde das handeln, was der Chart mir sagt und das ist long. Ein Entry wäre über dem Freitagshoch.
Widerstände:
- Zone ums ATH bei 5600$
- Hoch bei 5400$
- Zone um 5070$ - 5000$
- Zone und Trendlinie bei 4850$
- Zone um 4500$
Unterstützungen:
- Tiefs bei ca 4300$
- Bereich um 4000$ - 3950$
- Tief bei ca 3900$
- Tief bei3630$
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
DAX🇩🇪 - Ausblick KW39/2026Hallo Trader,
Beim DAX stehen wir wohl unmittelbar vor dem Break des Supports und somit einem weiteren Move Richtung 25.000 bzw 24.700.
Dort wäre dann ein äußerst wichtiges Support Cluster aus 200-Tage Linie und den Tiefs aus Juni und Juli.
Ein möglicher Short Entry wäre der Bruch des Wochentiefs.
Widerstände
-Zone bei 26.550 - 26.600
- Zone bei 25-860
Unterstützungen:
- Bereich bei 25.300 - 25.200
- Bereich um 24.700
- Tief bei 23.950 - 24.000
- Zone bei 23.000 - 23.100
Happy Pips,
Michael - Team PimYourTrading
SP500🇺🇸 - Ausblick KW39/2025Hallo Trader,
es war viel los in der Woche - u.a der FED Entscheid. Wie wirkt sich das nun auf die Märkte aus?
📊 Fundamentaler Ausblick KW39 (21.09. – 25.09.2026)
Nach der mit Spannung erwarteten FED-Sitzung 🇺🇸in der vergangenen Woche startet KW39 mit einer deutlich veränderten geldpolitischen Ausgangslage. Die US-Notenbank hat den Leitzins am Mittwoch einstimmig um 25 Basispunkte auf 3,75–4,00 % angehoben. Als Begründung verwies das FOMC auf eine weiterhin robuste Wirtschaft, stabile Beschäftigung und vor allem auf eine nach wie vor zu hohe Inflation.
Noch wichtiger als der eigentliche Zinsschritt war jedoch der neue Dot Plot. Die mediane Projektion der FOMC-Mitglieder sieht den Leitzins zum Jahresende 2026 bei 4,1 %. Damit signalisiert die FED im Median noch einen weiteren Zinsschritt nach oben. Zwölf Mitglieder sehen den angemessenen Zinssatz zum Jahresende bei 4,125 %, vier sogar bei 4,375 %, während lediglich zwei Teilnehmer den aktuellen Bereich für ausreichend halten. Gegenüber den Juni-Projektionen ist das eine erhebliche Verschiebung: Damals lag der Median für Ende 2026 noch bei 3,8 %.
Auch die neuen Wirtschaftsprognosen erklären, warum die FED aktuell wenig Anlass sieht, schnell wieder lockerer zu werden. Das erwartete US-Wachstum für 2026 wurde von 2,2 auf 2,3 % angehoben, während die erwartete Arbeitslosenquote von 4,3 auf 4,1 % gesenkt wurde. Gleichzeitig erhöhte die FED ihre Prognose für die PCE-Inflation von 3,6 auf 3,7 % und für die Kerninflation von 3,3 auf 3,4 %. Das Gesamtbild lautet damit: mehr Wachstum, stärkerer Arbeitsmarkt und gleichzeitig etwas mehr Inflation – eine Kombination, die weitere Zinserhöhungen grundsätzlich erleichtert.
Für die Märkte bleibt die Botschaft deshalb zunächst hawkish. Sollten die kommenden Daten robust bleiben, könnte sich die Erwartung eines weiteren Zinsschrittes bis zum Jahresende festigen. Das würde tendenziell US-Dollar und Anleiherenditen unterstützen, während besonders hoch bewertete Technologie- und Wachstumsaktien Gegenwind bekommen könnten. Auch Gold bleibt in einem Umfeld steigender Realrenditen anfällig. Entscheidend ist allerdings, wie stark diese Erwartungen bereits eingepreist sind: Sollten die Wirtschaftsdaten nun überraschend schwach ausfallen, könnten Renditen und Zinserwartungen schnell wieder zurückkommen.
KW39 selbst ist im Vergleich zur Vorwoche deutlich datenärmer. Gerade deshalb dürfte die Nachwirkung der FED-Sitzung zunächst weiterhin den Ton angeben.
Am Montag und Dienstag bleiben die japanischen Märkte 🇯🇵aufgrund mehrerer Feiertage geschlossen. Entsprechend könnte die Liquidität im asiatischen Handel etwas geringer ausfallen.
Der erste größere Datenblock folgt am Mittwoch mit den Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland 🇩🇪und den USA🇺🇸. In Deutschland lag der Industrie-PMI zuletzt bei 54,3 und damit klar oberhalb der Expansionsschwelle von 50 Punkten, während der Dienstleistungssektor mit 49,7 knapp im kontraktiven Bereich lag. Die neuen September-Daten werden zeigen, ob sich die Erholung der deutschen Industrie fortsetzt und ob gleichzeitig auch der Dienstleistungssektor wieder Wachstum signalisiert.
Am Nachmittag folgen die amerikanischen PMIs🇺🇸. Zuletzt lagen sowohl das verarbeitende Gewerbe mit 53,9 als auch der Dienstleistungssektor mit 56,5 deutlich über 50. Bleiben diese Werte stark, würde dies die Einschätzung der FED einer robusten US-Wirtschaft zusätzlich bestätigen. Gerade nach dem jüngsten Zinsschritt könnten überraschend starke PMIs die Spekulationen auf eine weitere Erhöhung anheizen.
Sollten die US-PMIs dagegen deutlich nachgeben, könnte sich das Narrativ etwas verändern. Dann könnten Anleger hinterfragen, wie lange die FED ihre restriktive Linie fortsetzen kann, ohne die Konjunktur stärker abzubremsen. Gerade der Nasdaq dürfte daher sensibel auf größere Abweichungen reagieren.
Am Donnerstag richtet sich der Blick zunächst in die Schweiz. Die SNB🇨🇭 entscheidet um 09:30 Uhr über ihren Leitzins, der aktuell bei 0,00 % liegt. Entsprechend könnten insbesondere EUR/CHF und USD/CHF reagieren.
Für Deutschland folgt um 10:00 Uhr der ifo-Geschäftsklimaindex🇩🇪. Nach zuletzt 88,8 Punkten wird interessant, ob sich die Stimmung in der deutschen Wirtschaft parallel zu den Einkaufsmanagerindizes weiter stabilisiert.
Am Nachmittag werden in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe🇺🇸 veröffentlicht. Nach zuletzt 196.000 Anträgen bleibt der US-Arbeitsmarkt weiterhin vergleichsweise robust. Nach der hawkischen FED-Sitzung bekommen selbst diese wöchentlichen Daten zusätzliche Bedeutung: Ein deutlicher Anstieg der Anträge könnte erste Zweifel an der Stärke des Arbeitsmarktes wecken, während erneut niedrige Werte die Argumentation der FED bestätigen würden.
Zusätzlich stehen am Donnerstag die Verkäufe neuer Häuser 🇺🇸auf dem Programm. Besonders der Immobilienmarkt reagiert sensibel auf höhere Zinsen. Da die FED den Leitzins erneut angehoben hat und länger hohe Zinsen signalisiert, dürfte interessant werden, ob der amerikanische Häusermarkt bereits stärkere Bremsspuren zeigt.
Die wichtigsten Termine der KW39:
🔹 Montag: Japan – Feiertag 🇯🇵
🔹 Dienstag: Japan – Feiertag 🇯🇵
🔹 Mittwoch 09:30 Uhr – PMI Industrie & Dienstleistungen Deutschland 🇩🇪
🔹 Mittwoch 15:45 Uhr – PMI Industrie & Dienstleistungen USA 🇺🇸
🔹 Mittwoch 16:30 Uhr – US-Rohöllagerbestände 🇺🇸
🔹 Donnerstag 09:30 Uhr – SNB-Zinsentscheidung 🇨🇭
🔹 Donnerstag 10:00 Uhr – ifo-Geschäftsklima Deutschland 🇩🇪
🔹 Donnerstag 10:30 Uhr – SNB-Pressekonferenz 🇨🇭
🔹 Donnerstag 14:30 Uhr – US-Erstanträge Arbeitslosenhilfe 🇺🇸
🔹 Donnerstag 16:00 Uhr – Verkäufe neuer Häuser USA 🇺🇸
🔹 Freitag: China – Feiertag 🇨🇳
Fazit: KW39 dürfte weniger durch einen einzelnen großen Datentermin als durch die Nachwirkungen der FED-Sitzung geprägt werden. Die Botschaft aus Washington war deutlich: Die Inflation ist weiterhin zu hoch, die Wirtschaft wächst solide und der Arbeitsmarkt gibt der FED aktuell genügend Spielraum, die Geldpolitik restriktiv zu halten. Der neue Dot Plot zeigt zudem, dass ein weiterer Zinsschritt bis Jahresende im Median als angemessen angesehen wird.
Damit werden die Märkte nun versuchen herauszufinden, ob die kommenden Wirtschaftsdaten diese Sichtweise bestätigen. Starke US-PMIs und weiterhin niedrige Jobless Claims könnten die Aussicht auf eine weitere Zinserhöhung verstärken – tendenziell positiv für USD und Renditen, aber problematisch für Nasdaq, Growth-Aktien und Gold.
Schwächere Konjunkturdaten könnten dagegen erstmals Zweifel daran wecken, ob die FED tatsächlich noch einmal nachlegen kann. Dann wären fallende Renditen, ein schwächerer Dollar und eine Erholung zinssensitiver Assets denkbar.
Nach der starken Volatilität rund um den FED-Entscheid dürfte KW39 damit vor allem eine Bestätigungswoche werden: Die Märkte wollen sehen, ob die Daten den hawkishen Kurs von FED-Chef Kevin Warsh rechtfertigen – oder ob die Notenbank mit ihrer neuen Zinserhöhung bereits näher an der Belastungsgrenze der Wirtschaft angekommen ist
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Chart SP500🇺🇸
Obwohl man hätte meinen können, dass nach dem hawkischen Ausblick der Abverkauf folgt, ist das Gegenteil der Fall. Rebound am Support. Der Markt interpretiert die Fed aktuell offenbar eher nach dem Muster:
„Die Fed hebt an, weil die Wirtschaft stark genug dafür ist.“
Warsh hat ausdrücklich auf die robuste Konjunktur verwiesen. Damit entsteht kurzfristig ein für Aktien durchaus positives Narrativ:
starke Wirtschaft + starke Unternehmensgewinne + Fed bekämpft Inflation + Long-End-Renditen fallen.
Das ist etwas völlig anderes als:
Fed hebt an + Wirtschaft bricht gleichzeitig weg.
Deshalb konnten insbesondere Tech- und AI-Aktien stark rebounden. Berichte vom Donnerstag nennen neben sinkenden Renditen auch wieder stärkere Käufe im Technologiesektor als wesentlichen Rallytreiber.
Der US500-Chart zeigt genau diese Geschichte sehr schön: Der Rücksetzer läuft in einen relevanten Supportbereich und gleichzeitig in die Nähe des steigenden EMA50. Solange dieser Bereich verteidigt wird, ist das technisch zunächst eher eine Korrektur innerhalb des übergeordneten Aufwärtstrends als ein echter Trendbruch.
Ergo - für erste bin ich vorsichtig optimistisch gestimmt.
Widerstände
- Zone um 7800
Unterstützungen
- Zone bei 7600 Punkte- 7500
- Tief bei 7240 Punkte
- Zone ums ATH bei ca 7000 Punkten
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
Nasdaq🇺🇸 - Ausblick KW39/2025Hallo Trader,
beim Nasdaq befinden wir uns weiterhin in der Range. Noch warte ich ab, wo es hin geht.
Wobei es aktuell sogar trotz hawkischer FED eher nach einem Long Breakout aussieht. Dennoch- ich warte noch auf den Bruch des Keylevels....
Widerstände:
- Zone ums ATH bei ca 30.700
- Hoch bei 29.700
Unterstützungen:
- Tiefs bei 28.850
- Zone bei ca 28.200 - 28.600
- August Tief bei ca 27.100
- Zone bei 26.200
- Zone bei 24.000
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
Bitcoin - Ausblick KW39/2026Hallo Trader,
Wow - Bitcoin hat am Donnerstag mal so richtig gezündet. Nachdem der Kurs nahezu perfekt bis zum Support gelaufen ist und dort gewendet hat, könnte nun demnächst ein ganz wichtiger Widerstand brechen. Das wäre das ultimative Long Signal.
Tipp: Setzt euch einen Alarm oder legt eine Pending Order in den Markt. Da dürften extrem viele SLs liegen, sodass diese dann die Position drehen müssten. Da könnte es ganz schnell gehen mit einem starken Move,
Widerstände:
- Zone ums ATh bei 125.000$ - 126.000$
- Zone bei ca 108.000$
- Zone bei etwa 100.000$
- Tiefs bei 82.500$ - 82.000$
Unterstützungen:
- Zone bei etwa 75.000$
- H1 Tief bei ca 61.000$
- Zone um 60.000 -. 59.000$
- Zone um 50.000$
Happy Pips!
Michael - Team PimpYourTrading
BTC/USD – 2H-Chart | Professionelle technische Analyse₿ BTC/USD – 2H-Chart | Professionelle technische Analyse
Börse: Kraken
Aktueller Kurs: ca. 81.258 USD
Wichtiger Widerstand: 82.773 USD
Hauptunterstützung: 74.918 USD
📊 1. Marktstruktur
BTC hat auf dem 2H-Chart einen deutlichen Strukturwechsel vollzogen.
🔴 Zuvor:
Abwärtstrend
tiefere Hochs und tiefere Tiefs
fallende Trendlinie
🟢 Danach:
Ausbruch aus der fallenden Struktur
impulsiver Anstieg von etwa 76.000 → 81.000+ USD
CHoCH im Bereich von ca. 79.500–79.700 USD
➡️ Damit hat sich die kurzfristige Marktstruktur zugunsten der Käufer verschoben.
🔥 2. HIGH-DEMAND-ZONE – ca. 80.900–82.200 USD
BTC befindet sich aktuell direkt in der markierten High-Demand-Zone.
Hier entscheidet sich kurzfristig viel.
🟢 Bullisches Szenario
Wenn BTC oberhalb von 82.200 USD Akzeptanz findet:
➡️ nächster wichtiger Test: 82.773 USD
Ein bestätigter Ausbruch mit anschließender Akzeptanz oberhalb von 82.773 USD würde die aktuelle Widerstandsstruktur verändern.
🔴 Bärisches Szenario
Wenn BTC innerhalb der Zone mehrfach abgewiesen wird:
➡️ mögliche Korrektur
➡️ zunächst Richtung 79.900–78.400 USD
🎯 3. WICHTIGER WIDERSTAND – 82.773 USD
82.773 USD ist auf deinem Chart der zentrale horizontale Widerstand.
👀 Besonders interessant:
Wick über 82.773 + Rückkehr darunter
→ mögliches Rejection-Signal.
2H-Close über 82.773 + anschließende Akzeptanz
→ Widerstand könnte in Unterstützung umgewandelt werden.
📌 Ein einzelner Docht reicht nicht für eine bestätigte Strukturänderung.
🧲 4. FAIR VALUE GAP – ca. 78.400–79.900 USD
Unterhalb des aktuellen Preises befindet sich eine deutlich markierte FVG-Zone.
Sollte BTC korrigieren, ist dieser Bereich besonders relevant.
FVG: ~78.400–79.900 USD
Hier sollte man beobachten, ob Käufer wieder aktiv werden oder ob der Markt die gesamte Ineffizienz weiter durchläuft.
🏦 5. ORDER BLOCK – ca. 78.000–78.400 USD
Direkt unterhalb der FVG liegt der eingezeichnete Order Block.
Damit entsteht eine wichtige technische Zone:
🟡 78.000–79.900 USD
FVG + Order Block
Wenn BTC dorthin zurückkehrt:
🟢 bullische Reaktion → Struktur bleibt konstruktiv
🔴 Durchbruch und Akzeptanz darunter → kurzfristige Struktur wird schwächer
🧱 6. MAJOR SUPPORT – 74.918 USD
74.918 USD ist die große Unterstützung, die auf deinem Chart eingezeichnet ist.
Ein Rückgang bis dorthin würde bedeuten, dass ein erheblicher Teil des aktuellen Aufwärtsimpulses wieder abgegeben wurde.
Dieser Bereich ist deshalb für die übergeordnete Struktur wichtig.
🧭 DIE 2 HAUPTSZENARIEN
🟢 SZENARIO A – BULLISH CONTINUATION
80.900–82.200 USD hält
⬇️
BTC gewinnt 82.200 USD zurück
⬇️
Test von 82.773 USD
⬇️
Akzeptanz oberhalb von 82.773 USD
➡️ Die aktuelle Widerstandsstruktur wäre damit technisch gebrochen.
🔴 SZENARIO B – REJECTION
BTC testet:
82.200–82.773 USD
⬇️
Ablehnung
⬇️
Rücklauf Richtung:
79.900–78.400 USD FVG
⬇️
Danach:
78.400–78.000 USD Order Block
⬇️
Bei weiterem Strukturbruch rückt 74.918 USD als größere Unterstützung in den Fokus.
🧠 PROFESSIONELLER CHART-READ
Der entscheidende Punkt ist aktuell nicht einfach „bullish oder bearish“.
BTC befindet sich an einer Entscheidungszone nach einem starken impulsiven Anstieg.
🔑 Die wichtigsten Levels
Level Bedeutung
🔴 82.773 Hauptwiderstand
🟠 80.900–82.200 High-Demand-/Entscheidungszone
🟡 79.900–78.400 Fair Value Gap
🟢 78.400–78.000 Order Block
🧱 74.918 Major Support
👁️ Was jetzt besonders beobachtet werden sollte
1️⃣ 82.773 USD
→ Rejection oder Akzeptanz?
2️⃣ 80.900–82.200 USD
→ Konsolidierung oder Distribution?
3️⃣ 79.900–78.400 USD
→ Reaktion innerhalb der FVG?
4️⃣ 78.000–78.400 USD
→ Verteidigung des Order Blocks?
5️⃣ 2H-Candle-Closes + Volumen
→ Bestätigung ist wichtiger als einzelne Wicks.
BTC/USD – 2H Chartanalyse📊 BTC/USD – 2H Chartanalyse
🔻 1. Marktstruktur
Bitcoin notiert im Chart aktuell bei etwa 78.005 USD. Die übergeordnete Struktur auf dem 2H-Chart bleibt bearish, da sich der Kurs weiterhin innerhalb eines fallenden Kanals bewegt.
Nach dem starken Anstieg aus dem Bereich von 74.900–75.800 USD hat BTC eine deutliche Erholung gestartet. Jetzt nähert sich der Kurs jedoch einer wichtigen Widerstands- und Order-Block-Zone.
Damit befindet sich BTC aktuell an einem entscheidenden Punkt: Entweder gelingt der Ausbruch über den Widerstand oder die Erholung wird erneut verkauft.
📉 2. Bearishe Trendlinie
Die eingezeichnete bearishe Trendlinie verbindet die vorherigen Hochpunkte und fungiert weiterhin als dynamischer Widerstand.
Der aktuelle Kurs nähert sich dieser Trendlinie im Bereich von ungefähr 79.000 USD.
Solange BTC darunter bleibt, ist die im Chart dargestellte übergeordnete Abwärtsstruktur weiterhin intakt.
🔑 Ein nachhaltiger 2H-Ausbruch über die Trendlinie mit anschließendem Retest wäre ein wichtiges Signal für eine mögliche strukturelle Veränderung.
🟠 3. Order Block / Widerstandszone
Die wichtigste Zone im aktuellen Setup liegt ungefähr bei:
78.800 – 79.600 USD
Hier treffen mehrere Faktoren zusammen:
🟠 Order Block
📉 Bearishe Trendlinie
📍 Vorherige Kursreaktionen
⚡ Potenziell hohe Verkaufsaktivität
Sollte BTC diese Zone erreichen und dort deutlich abgewiesen werden, könnte eine erneute Abwärtsbewegung entstehen.
Möglicher Reaktionspfad:
79.0K–79.6K → 77.5K → 76.0K → 75.8K → 74.85K
Diese Levels stellen mögliche technische Reaktionsbereiche dar und sind keine garantierten Kursziele.
🟢 4. Wichtige Unterstützungen
🟢 Support 1: 75.700–75.900 USD
Dieser Bereich fungiert im Chart als wichtige kurzfristige Nachfragezone.
Eine Stabilisierung dort könnte eine erneute Gegenbewegung auslösen.
🔑 Support 2: 74.850 USD
Dies ist die markierte strukturelle Unterstützung.
Ein klarer Bruch darunter würde die aktuelle Erholung deutlich schwächen und könnte weiteren Verkaufsdruck auslösen.
🚀 5. Bullishes Szenario
Für die Käufer ist zunächst der Bereich um 79.600 USD entscheidend.
Ein überzeugender 2H-Close oberhalb von 79.600 USD, gefolgt von einem erfolgreichen Retest, würde die bullishe Struktur kurzfristig stärken.
Mögliche nächste Widerstandsbereiche:
🎯 80.500 USD
🎯 81.500 USD
🎯 82.000–82.400 USD
Der Bereich 82K–82.4K ist besonders relevant, da er im Chart als übergeordnete Widerstandszone markiert ist.
🔻 6. Bearishes Szenario
Sollte BTC im Bereich 78.800–79.600 USD erneut auf Verkäufer treffen, könnte der Kurs zurück in Richtung der unteren Unterstützungen laufen.
Mögliche technische Bereiche:
77.500 USD → 76.500 USD → 75.800 USD → 74.850 USD
📌 Ein nachhaltiger Bruch unter 74.850 USD würde die Erholung vom letzten Tief deutlich infrage stellen.
🧠 7. Entscheidende Konfluenz
Das Interessante an diesem Setup ist die Kombination mehrerer technischer Faktoren:
📉 Fallende Trendlinie
🟠 Order Block
📍 Widerstandsbereich
🔻 Übergeordnete Abwärtsstruktur
Deshalb ist der Bereich um 79K aktuell besonders wichtig.
Nicht nur der Preis-Touch sollte beobachtet werden, sondern vor allem die 2H-Candle-Reaktion:
➡️ Starke Ablehnung = Verkäufer gewinnen kurzfristig an Kontrolle.
➡️ Breakout + Retest = Käufer erhalten strukturelle Bestätigung.
📋 8. Wichtige Levels
Bereich Bedeutung
🔴 82.0K–82.4K Major Resistance
🟠 78.8K–79.6K Order Block + Trendline
🔑 79.6K Wichtiger Breakout-Level
⚪ 77.5K Zwischenlevel
🟢 75.7K–75.9K Major Support
🔑 74.85K Struktureller Support
🎯 Fazit
Unter 79.6K: 🔻 Die bearishe Struktur bleibt im Fokus.
78.8K–79.6K: ⚡ Entscheidende Widerstands-/Order-Block-Zone.
Über 79.6K + bestätigter Retest: 🚀 Kurzfristig stärkere bullishe Struktur möglich.
Unter 74.85K: 🔻 Deutliche Schwächung der aktuellen Erholung.
⚠️ Technische Chartanalyse, keine Finanzberatung. Risikomanagement und Bestätigung durch die Preisstruktur bleiben entscheidend.
Professionelle BTC/USD Technische AnalyseMarktstruktur im Überblick
Der BTC/USD-Chart im 45-Minuten-Zeitrahmen zeigt eine starke bullische Expansion aus der Nachfragezone zwischen 75.500 und 76.200 USD. Nach der Bildung einer Basis und einem Market-Structure-Break entwickelte Bitcoin eine Folge höherer Hochs und höherer Tiefs und beschleunigte anschließend deutlich über den Bereich von 78.000 USD.
Die stärkste Bewegung erfolgte im Bereich von 78.000 USD, wo der Kurs impulsiv nach oben ausbrach und sich in Richtung der Widerstandszone von 81.500–82.000 USD bewegte. Dies bestätigt ein starkes kurzfristiges Kaufmomentum. Gleichzeitig deutet die aktuelle Kursbewegung darauf hin, dass nach dem starken Anstieg das Risiko einer Korrektur zunimmt.
Wichtige Widerstandszone
Der unmittelbare Widerstand liegt im Bereich von 81.800–82.200 USD. Der Kurs nähert sich dieser Zone nach einem starken impulsiven Anstieg, während sich an der oberen Begrenzung bereits erste Anzeichen von Unsicherheit zeigen.
Eine Ablehnung in diesem Bereich könnte Gewinnmitnahmen auslösen und eine kurzfristige Korrektur in Richtung tieferer Intraday-Unterstützungen verursachen.
Unterstützung und Nachfrage
Die wichtigste strukturelle Nachfragezone befindet sich zwischen 75.500 und 76.200 USD. Dieser Bereich diente zuvor als Akkumulations- bzw. Basiszone und wurde anschließend von der jüngsten starken Aufwärtsbewegung gefolgt.
Für die aktuelle Bewegung sollten zunächst die näheren Unterstützungsbereiche bei 80.800–81.200 USD beobachtet werden. Solange diese Bereiche gehalten werden, bleibt die kurzfristige bullische Struktur intakt. Eine tiefere Korrektur könnte den Kurs hingegen wieder in Richtung des Ausbruchsbereichs um 78.000 USD führen.
Mögliches Kursszenario
Sollte BTC weiterhin oberhalb der aktuellen Ausbruchsstruktur bleiben, ist ein erneuter Test des Bereichs um 82.000 USD möglich. Eine klare Ablehnung zwischen 81.800 und 82.200 USD könnte jedoch eine Korrektur auslösen, da Marktteilnehmer nach dem starken Anstieg Gewinne realisieren.
Die im Chart eingezeichnete Projektion deutet auf einen möglichen letzten Anstieg in Richtung 82.000 USD hin, gefolgt von einer Take-Profit- bzw. Korrekturphase.
Bestätigung
Eine bullische Fortsetzung würde durch einen klaren 45-Minuten-Schlusskurs oberhalb von 82.000 USD und eine anschließende Bestätigung dieses Bereichs als Unterstützung unterstützt.
Ein kurzfristig bärisches Szenario würde nach einer deutlichen Ablehnung am Widerstand relevanter werden, insbesondere wenn anschließend die jüngste Higher-Low-Struktur nach unten gebrochen wird.
Gesamtstruktur
BTC/USD bleibt im 45-Minuten-Zeitrahmen strukturell bullisch, wobei das starke Momentum durch den Ausbruch aus der Nachfragezone von 75.500–76.200 USD bestätigt wurde. Gleichzeitig befindet sich der Kurs nun nahe einer wichtigen Widerstandszone, wodurch das Risiko von Ablehnung und Gewinnmitnahmen zunimmt.
Wichtige Levels:
* Widerstand: 81.800–82.200 USD
* Kurzfristige Unterstützung: 80.800–81.200 USD
* Ausbruchsunterstützung: etwa 78.000 USD
* Hauptnachfragezone: 75.500–76.200 USD
Goldpreis: Reicht es für Anschlussdynamik?Analyse bei einem Goldpreis (XAU/USD) von $4.377
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Goldpreis Prognose für Montag
Nach dem Allzeithoch im Januar bei $5.598 ist die Dynamik stark eingebrochen und volatile Korrekturimpulse bestimmten den Markt. Einer Serie fallender Hochs folgte im Juni bei $3.942 das letzte Tief, über dem sich eine Stabilisierungsphase ergab. Die letzte Erholungsbewegung scheiterte im August am Ausbruch über das Vorjahreshoch, wo die Preisentwicklung auf ein Überangebot traf.
Der zum Start in den September präsente Korrekturdruck schwächte sich im $4.300er‑Bereich ab und offenbarte eine Unterstützungszone, die in der vergangenen Woche noch einmal deutlich getestet wurde. Da ein Bruch jedoch abgewendet wurde, erholte sich der Markt am Ende bis über die Widerstandslinie der Keilformation, wodurch am Montag mit einem festen Wochenstart zu rechnen wäre.
Mögliche Tagesspanne: $4.330 bis $4.430
Nächste Widerstände: $4.382 | $4.550 | $4.697
Wichtige Unterstützungen: $4.234 | $4.203 | $3.942
Goldpreis Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte sich bis Dienstag zeigen, ob der Markt den Ausbruch aus der Keilformation mit steigenden Preisen durchsetzt oder eher zu einer Seitwärtsphase neigt.
Mögliche Tagesspanne: $4.370 bis $4.480 alternativ $4.290 bis $4.380
Goldpreis Prognose für diese Woche
Zur Einordnung der aktuellen Situation werfen wir einen Blick auf den Tageschart. Hier ringt der Kurs um eine Stabilisierung, dürfte im Bereich der 200-Tage-Linie aber noch Widerstand erwarten. Solange der kürzer laufende Durchschnitt aus 50 Tagen stützt, bleibt ein nächster Ausbruch über das Vorjahreshoch möglich. Ein Bruch unter $4.200 würde hingegen das Signal für eine stärkere Verlustphase liefern.
Mögliche Wochenspanne: $4.270 bis $4.540
Gold Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte der Ausbruch zu Anschlussdynamik führen und der Kurs erneut über den Durchschnitt aus 200 Tagen ausbrechen. Dann dürfte das April-Hoch das nächste Kursziel bilden. Alternativ würde sich die Schiebephase über $4.250 fortsetzen. Erst beim Bruch des GD 50 wäre das Juni-Tief als Kursziel aktiv.
Mögliche Wochenspanne: $4.430 bis $4.740 alternativ $4.240 bis $4.490
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Von Bullen und BärenMeine liebe Tradingfreunde,
selten war eine Situation so spannend und offen wie aktuell. Die folgende Idee zeigt alle relevanten Optionen von Bullen und Bären bezüglich Bitcoin. Hier ein kleiner Überblick.
Bullisch:
Blaue Option. Diese impliziert eine überschießende B bei 126,3 k am 06.10.2025 und eine abgeschlossene Impulswelle am Amtseinführungstag von Onkel Donald im Januar 2025. Der Bärenmarkt war eine große C, die nicht nur schematisch, sondern auch in ihrem tatsächlichen Kursverlauf sehr dem letzten Bärenmarkt im Jahr 21/22 glich. --> Neuer Bullenmarkt und Bärenmarktlow am 01.07.2026 bei 57,7k.
Orange Option. Das low am 01.07.2026 war nur eine große A und wir bauen nun die große B mit einer ABC-Struktur. Irgendwo zwischen 95k-116k (vielleicht auch wieder eine überschießende B mit neuen ATH) findet der Kurs ein Hoch und taucht dann in die C und zu neuen lows ab (vielleicht mit den US-Indizes bei denen schon längst eine längere und tiefere Korrektur fällig ist).
Bearish:
Grüne Option, Wir bauen grade die sub2 in einer letzten Abwartswelle, mit Zielen um die 37k. Diese Variante verfällt jedoch, wenn wir einen 5-Teiler ausbauen (wonach es nach dem heutigen Megapump aussieht) und - ganz wichtig - über die 82,8k kommen und ein neues HH im weekly ausbauen.
Weiße Option. Wir bauen eine ewig lange sub (4) der C aus der blauen Option. Diese endet mit einem 5-Teiler, der bis zur Widerstandslinie bei circa 85k geht. Danach kommt dann die letzte sub (5) und ein letztes LL in Q4 2026.
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Alles in allem haben die Bullen ganz klar den Vorteil auf ihrer Seite. Nicht nur im Stunden- und Tageschart, sondern auch was die unglaubliche Ähnlichkeit zum letzten Bärenmarkt anbelangt. Sogar der erste Ausbruch zum 50 SMA im weekly sieht exakt gleich aus. Nun da wir circa 3-4 Wochen hier oben gechillt haben, brechen wir durch und setzen den vermeintlichen Bullenmarkt fort. Exakt so wie Ende 2022/Anfang 2023.
Es bleibt spannend und die nächsten 2-3 Wochen sind entscheidend.
Glück auf!
Euer Werki
Uber Technologies - bald noch günstiger ?NYSE:UBER
Kurz- bis Mittelfristig Short, Langfristig Ultra-Long !
Sollte sich der Ausverkauf in die grüne Zone ausspielen, in Form einer abschließenden Welle "2" innerhalb einer Welle "2", wäre dies eine langfristig sehr günstige Einkaufsmöglichkeit bei diesem "Industrie-Riesen" !
BTCUSD - Short bis 76.685 USD1D
Wir starten im Daily.
Im Tageschart sehen wir, dass die Liquidität an der Liquiditätslinie ($$$) des markanten Lows aus 2024 bisher noch nicht liquidiert wurde. Darüber befindet sich zusätzlich eine offene Liquiditätszone (LZ) der Bullen im Tageschart. Dieser Preisbereich gilt allgemein als sehr attraktiv, zumal der Markt der 1D-LZ bereits im Juli dieses Jahres sehr nahekam, diese jedoch bislang nicht geschlossen und damit auch noch nicht alle dort liegenden Kauforder gefüllt hat.
Bisher hat der Markt lediglich das erste Low vor der bullischen 1D-LZ liquidiert, ohne dabei die bärische 1D-LZ zu schließen und dadurch Kaufkraft zu gewinnen. Es scheint, als sei zu diesem Zeitpunkt ausreichend Kaufdruck vorhanden gewesen, um dieses vorherige Low zu liquidieren.
Nach diesem Liquiditätssweep und einer kurzen Seitwärtsphase kam massive Kaufkraft in den Markt – allerdings ohne dabei das vorherige tiefere Hoch (LH) unterhalb der bärischen 1D-LZ zu sweepen.
Damit stehen sich aktuell auf beiden Seiten – bullisch wie bärisch – markante offene Punkte gegenüber.
Um eine Einschätzung zur weiteren Richtung des Marktes zu bekommen, wechseln wir in den H4-Chart.
H4
Das Chartbild vom 16.09.2026 gibt durch die schematische Darstellung mit dem schwarzen Pfeil bereits den Fahrplan vor.
H4 von heute
Wir gehen den Chart von links nach rechts durch.
An der Liquiditätslinie ($$$) wird starker Verkaufsdruck sichtbar. Die dort entstehenden Dochte (Wicks) und Kursumkehrungen (Reversals) sind ein Zeichen für starke Verkaufskraft. Nach dem dritten Sweep durch die Bären erfolgt der Bruch der bullischen Struktur, wodurch sich die Kräfteverteilung zu Gunsten der Bären verschiebt. Es entsteht eine bärische Struktur sowie eine H4-Liquiditätszone der Bären unterhalb des Bruchs der Marktstruktur (BOS) der Bären.
M30
Der Markt läuft nun bislang sauber die H4-Zone der Bären an und schließt dabei die Kurslücke (Imbalance).
Auf bullischer Seite entstand durch die impulsive Bewegung ebenfalls eine Imbalance im H4-Chart mit einer gekennzeichneten H4-Liquiditätszone der Bullen. Bis zu diesem Punkt besitzt der Markt somit mindestens ein Short-Potenzial.
M5
Die bullische Struktur ist im Chart durch den roten Pfad verdeutlicht. Das letzte höhere Tief (HL), markiert als interner Bruch der Marktstruktur (BOS intern), muss nun gebrochen werden, damit der bärische Vorteil aktiviert wird und die bullische H4-Zone erreicht werden kann.
Erfolgt dieser Bruch der Marktstruktur mit einem Kerzenschluss (Candle Close, CC) im M5-Chart, liegt ein valider Short-Entry vor.
XAUUSD H1: Gold klopft an die Tür, die Verkäufer verteidigen müsGold hat bereits eine wichtige Frage von gestern beantwortet.
Die Käufer sind nicht verschwunden.
Die Erholung aus dem Bereich um 4.260 hat den Kurs inzwischen wieder in Richtung 4.375 geführt, und der H1-Chart sieht deutlich stabiler aus als während des vorherigen Abverkaufs.
Doch es gibt ein Problem.
Gold hat sich genau in den Bereich erholt, in dem die Verkäufer eigentlich warten sollten.
Die rote Zone zwischen 4.380 und 4.400 ist ein H1-Order-Block, und der Kurs befindet sich nun direkt darunter.
Deshalb interessiert mich heute nicht die Frage:
„Ist Gold bullish oder bearish?“
Ich denke, es gibt eine bessere Frage:
Was passiert, wenn Gold tatsächlich an die Marke von 4.400 klopft?
Denn die Antwort darauf könnte entscheiden, ob aus dieser Erholung eine echte Fortsetzung wird – oder nur eine weitere teure Falle für Käufer, die zu spät einsteigen.
Im Moment haben die Käufer Momentum. Aber noch keine Erlaubnis.
Schauen wir uns an, was sich seit dem Tief bei etwa 4.260 verändert hat.
Gold hat sich aggressiv erholt, sich von der unteren Struktur gelöst und notiert nun über dem Cluster der kurzfristigen gleitenden Durchschnitte im Bereich von 4.331–4.351.
Das ist konstruktiv.
Es zeigt mir, dass sich der H1-Markt nicht mehr so verhält, als hätten die Verkäufer völlig freie Hand.
Während ich dies schreibe, liegt der Kurs jedoch bei ungefähr 4.374.
Ein sofortiger Kauf würde also bedeuten, fast direkt in die Angebotszone bei 4.380–4.400 hineinzukaufen.
Diese Position gefällt mir nicht.
Der Markt hat bereits einen beträchtlichen Weg zurückgelegt.
Der einfache Teil der Erholung liegt hinter uns.
Jetzt müssen die Käufer beweisen, dass sie etwas Schwierigeres schaffen können:
Aus Widerstand muss Unterstützung werden.
Der Trade, den ich am liebsten sehen möchte, liegt nicht bei 4.374
Wenn Gold in den Bereich 4.380–4.400 steigt, ihn durchbricht und eine H1-Kerze über 4.400 schließt, würde ich dieser Breakout-Kerze nicht hinterherlaufen.
Ich würde warten.
Ich möchte sehen, dass der Kurs anschließend in Richtung der durchbrochenen Zone zurückkommt.
Wenn 4.385–4.400 beim Retest hält, hat der Order Block seine Aufgabe nicht erfüllt.
Das wäre für mich das Signal, dass sich die Käufer Zugang zum nächsten Bereich des Charts verdient haben.
BUY — DIE TÜR ÖFFNET SICH
Trigger: H1-Schlusskurs über 4.400 + erfolgreicher Retest
Entry: 4.390–4.400
SL: 4.372
TP1: 4.420
TP2: 4.435
TP3: 4.460
TP4: 4.480
Dieses Setup kommt bewusst etwas später.
Ich akzeptiere einen höheren Einstiegspreis und bekomme dafür mehr Bestätigung.
Und ein Ziel verdient dabei besondere Aufmerksamkeit:
4.435.
Dieses Niveau liegt in der Nähe der nächsten wichtigen Referenz im Chart. Wenn Gold es erreicht, nachdem 4.400 erfolgreich in Unterstützung verwandelt wurde, hat die H1-Erholung deutlich mehr geschafft als nur einen einfachen Bounce von 4.260.
Dann wäre genau der Bereich durchbrochen worden, den die Verkäufer eigentlich verteidigen sollten.
Doch die Käufer haben noch einen zweiten Weg
Ein Breakout ist nicht die einzige Situation, in der ich heute einen Kauf von Gold in Betracht ziehen würde.
Tatsächlich würde es mich interessieren, wenn der Kurs zunächst in die entgegengesetzte Richtung läuft.
Die gleitenden Durchschnitte im H1 sammeln sich im Bereich von 4.331–4.351, während der Chart zusätzlich eine wichtige horizontale Marke um 4.334 zeigt.
Dadurch entsteht eine potenzielle Reload-Zone.
Stellen wir uns vor, Gold wird am Order Block abgewiesen.
Der Kurs fällt.
Späte Käufer werden nervös.
Dann erreicht Gold ungefähr 4.335–4.350 und weigert sich, weiter zu fallen.
Das würde meine Aufmerksamkeit wecken.
Konkret möchte ich sehen, dass der Kurs in diese Zone hineinläuft und anschließend auf H1-Basis wieder über 4.350 zurückkehrt.
Wenn das passiert:
BUY — LASS DEN MARKT ZU UNS ZURÜCKKOMMEN
Entry: 4.345–4.352 nach einer H1-Erholung über 4.350
SL: 4.325
TP1: 4.375
TP2: 4.390
TP3: 4.400
TP4: 4.435
Das ist etwas völlig anderes, als blind eine Buy-Order an einer EMA zu platzieren.
Die Zone ist nur der Ort.
Die Erholung ist der Trigger.
Dieser Unterschied ist besonders für neue Trader wichtig.
Jetzt sind die Verkäufer an der Reihe
Der rote Order Block befindet sich nicht ohne Grund im Chart.
Wenn die Verkäufer diesen Bereich weiterhin kontrollieren, dann sollten sie es zwischen 4.380 und 4.400 zeigen.
Deshalb werde ich auch auf einen möglichen False Breakout achten.
Gold kann über 4.380 handeln.
Der Kurs kann sogar kurzfristig bis nahe 4.400 steigen.
Das allein macht das Szenario der Verkäufer noch nicht ungültig.
Entscheidend ist, wo die H1-Kerze schließt.
Wenn der Kurs in den Bereich 4.385–4.400 läuft, eine H1-Kerze jedoch wieder unter ungefähr 4.378 schließt, wäre das für mich ein Hinweis darauf, dass die Käufer den Raum betreten haben und sofort wieder hinausgedrängt wurden.
Dann ergibt sich ein völlig anderer Trade.
SELL — DIE TÜR FÄLLT ZU
Entry: 4.375–4.382 nach bestätigter Ablehnung
SL: 4.405
TP1: 4.350
TP2: 4.334
TP3: 4.310
TP4: 4.280
Ich würde nicht verkaufen, nur weil der Kurs das rote Rechteck berührt.
Ich möchte zuerst die Ablehnung sehen.
Andernfalls könnte ich direkt in einen Breakout hinein verkaufen.
Bei 4.334 könnte die heutige Geschichte unangenehm werden
Es gibt noch ein weiteres Szenario, das Aufmerksamkeit verdient.
Nehmen wir an, Gold wird bei 4.400 abgewiesen, fällt durch den EMA-Cluster und bildet einen H1-Schlusskurs unter 4.330.
Dann hat sich etwas Entscheidendes verändert.
Die gleitenden Durchschnitte fungieren nicht länger als Plattform.
Die jüngste bullishe Erholung hat ihre unmittelbare Unterstützung verloren.
Anschließend würde ich auf eine Erholung zurück in den Bereich 4.330–4.340 warten.
Kann der Kurs diesen Bereich nicht zurückerobern, würde ich mich nach unten orientieren.
SELL — DER ERHOLUNG GEHT DER MOTOR AUS
Entry: 4.330–4.338 nach bearishen Retest
SL: 4.355
TP1: 4.305
TP2: 4.280
TP3: 4.260
TP4: 4.235
Beachtet, dass 4.235 nicht mein erstes Ziel ist.
Es gibt mehrere Bereiche, an denen Käufer reagieren könnten, bevor Gold dieses Niveau überhaupt erreicht.
Deshalb wird die Position über Zwischenziele gemanagt, anstatt einfach davon auszugehen, dass der Kurs geradlinig nach unten fällt.
Es gibt einen Bereich, in dem ich absolut nichts tun würde
Ungefähr 4.355–4.375.
Das mag merkwürdig klingen, denn genau in der Nähe dieses Bereichs handelt Gold aktuell.
Aber genau das ist der Punkt.
Von hier aus befindet sich der Kurs für einen BUY bereits zu nahe am Widerstand, während die Verkäufer gleichzeitig noch nicht die Ablehnung geliefert haben, die ich für einen SELL sehen möchte.
Es ist völlig in Ordnung, mitten in der Range keinen Trade einzugehen.
Manchmal wird der Chart deutlich klarer, nachdem sich der Kurs weitere 20 Dollar bewegt hat.
4.400 kann den Breakout bestätigen.
4.380–4.400 kann die Ablehnung liefern.
4.335–4.350 kann den Pullback bieten.
Diese Bereiche liefern mir Informationen.
Die Mitte liefert mir nur Versuchung.
Wer hat also den Vorteil?
Im Moment gebe ich den Käufern kurzfristig einen Vorteil, da sich Gold von 4.260 erholt hat und über seinem H1-EMA-Cluster hält.
Doch die Käufer stehen kurz vor ihrer Prüfung.
Der Order Block zwischen 4.380 und 4.400 ist die Prüfungsaufgabe.
Eine Ablehnung könnte Gold zurück in Richtung 4.350 und 4.334 schicken.
Ein Verlust von 4.330 bringt 4.305, 4.280 und 4.260 wieder ins Spiel.
Ein H1-Breakout über 4.400, gefolgt von einem erfolgreichen Retest, verändert die Situation dagegen vollständig.
Dann richtet sich mein Blick auf 4.420, 4.435 und möglicherweise 4.460–4.480.
Deshalb entscheide ich mich nicht für BUY oder SELL, bevor Gold die Entscheidungszone erreicht.
Ich lasse 4.400 für mich entscheiden.
Wenn Gold heute 4.400 erreicht – was kommt zuerst: Ablehnung oder Breakout?
XAU/USD 4H — GOLD IN DER ENTSCHEIDUNGSZONEGold wird derzeit bei etwa 4.376 gehandelt und befindet sich zwischen der 4.392-Unterstützung/Trendlinie und der strukturellen Unterstützung bei 4.365. Die nächste Bewegung hängt stark davon ab, ob die Käufer die obere Widerstandszone zurückerobern können.
📊 Marktstruktur
Die jüngste Erholung vom Swing-Low bei 4.282 zeigt auf dem 4H-Chart bullisches Momentum.
Der Preis testet derzeit die Unterstützungszone 4.392–4.365.
4.392,27 = 4H-Trendlinie + 0,786-Fibonacci-Unterstützung.
4.365,57 = vorheriges Swing-HL + 0,618 Fibonacci + OB-Basis.
Ein nachhaltiger Bruch unter diese Zone würde die aktuelle bullische Struktur schwächen.
🟢 Bullisches Szenario
Wenn die Käufer 4.365–4.392 verteidigen und der Preis 4.435,05 zurückerobert, eröffnet der Chart den Weg in Richtung:
4.449,83 → 4.510,93 → 4.541,33 → 4.589,13
Das bearishe FVG bei 4.468,84–4.589,13 bleibt die wichtigste Aufwärts-Supply-/Entscheidungszone.
Ein bestätigter 4H-Ausbruch über 4.435,05 wäre eine stärkere Bestätigung, als direkt innerhalb der aktuellen Unterstützungszone zu kaufen.
🔴 Bärisches Szenario
Wenn der Preis abgewiesen wird und 4.365,57 verliert, sind die auf dem Chart sichtbaren Abwärtsziele:
4.335,10 → 4.311,52 → 4.282,34
Eine tiefere strukturelle Invalidierung ist bei 4.235,17 markiert.
XAU/USD 45M — Widerstandszone und mögliches AbwärtsszenarioGold ist nach einer starken Aufwärtsbewegung in eine zuvor beachtete Widerstandszone bei etwa 4.390–4.410 zurückgekehrt. Der Kurs testet derzeit diesen Bereich.
Im Chart sind folgende Bereiche markiert:
Einstiegsbereich: ca. 4.394
Ungültigkeitsbereich: ca. 4.438
Zielbereich: ca. 4.252
Zeiteinheit: 45 Minuten
Schlüsselzone: 4.390–4.410
Die Idee basiert auf der möglichen Reaktion des Preises an dieser Widerstandszone und einer möglichen Bewegung zurück in Richtung der unteren Unterstützungsbereiche. Eine Bestätigung der Kursstruktur sollte abgewartet werden.
XAUUSD — Bullishe Erholung nach der FedMarket Pulse
Gold erholt sich deutlich, nachdem die Fed die Zinsen um 25 Basispunkte auf 3,75 %–4,00 % angehoben hat. Die Fed sieht weiterhin Spielraum für eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr, wodurch das mittelfristige Zinsumfeld restriktiv bleibt. Dennoch ist Gold heute um mehr als 1 % gestiegen, da der US-Dollar von einem Sieben-Wochen-Hoch zurückkam und die Ölpreise nachgaben.
Die kurzfristigen Treasury-Renditen bleiben erhöht, daher könnte die Erholung volatil bleiben, selbst wenn die Käufer die Kontrolle behalten.
What the Chart Says
XAUUSD zeigt auf H1 eine starke bullishe Erholung nach dem deutlichen Fed-getriebenen Sweep in den Bereich um 4.260.
Der Kurs hat 4.300 zurückerobert, die Zone 4.330–4.345 durchbrochen und ist nun auch über den vorherigen CHoCH bei etwa 4.365 gestiegen.
Diese Verschiebung zeigt, dass die Käufer kurzfristig wieder die Kontrolle übernommen haben.
Gold handelt aktuell nahe 4.370, daher ist es weniger attraktiv, der Bewegung nach oben hinterherzujagen. Ein kontrollierter Pullback könnte ein saubereres Fortsetzungssetup bieten.
Der erste Bereich, den ich beobachte, liegt bei 4.330–4.345. Wenn die Käufer diese Zone verteidigen, könnte der Kurs weiter in Richtung der oberen Widerstandszone 4.388–4.398 steigen.
Eine tiefere Korrektur könnte 4.295–4.305 erreichen, was weiterhin die stärkere Demand-Zone darunter darstellt.
Levels That Matter
4.388–4.398 — Hauptwiderstand
4.365–4.370 — Breakout-Struktur
4.330–4.345 — Erste Support-/Retest-Zone
4.295–4.305 — Haupt-Demand-Zone
4.260–4.270 — Post-Fed Swing Low
My Main Plan
Der Hauptplan bleibt bullish.
Ich bevorzuge es, auf einen Pullback in Richtung 4.330–4.345 zu warten, anstatt nach der aktuellen Expansion zu kaufen.
Wenn diese Zone hält und eine bullishe Bestätigung erscheint, könnte Gold weiter in Richtung 4.388–4.398 steigen.
Auch ein tieferer Pullback in Richtung 4.295–4.305 könnte die bullishe Erholungsstruktur intakt halten, wenn dort wieder Käufer auftreten.
What I Need to See
Ich möchte sehen, dass der Kurs über der zurückeroberten Struktur bleibt und weiterhin höhere Tiefs bildet.
Eine nachhaltige H1-Bewegung unter 4.295 würde die unmittelbare bullishe Erholungsidee schwächen und das Risiko einer weiteren tieferen Korrektur erhöhen.
Final Read
Das H1-Bild hat sich nach dem Post-Fed-Liquiditätssweep deutlich verbessert.
Kurzfristig haben die Käufer aktuell den Vorteil, aber Gold ist bereits deutlich von den Tiefs entfernt. Ich bevorzuge es, auf einen Pullback und bullishe Bestätigung zu warten, anstatt dem Kurs nahe am Widerstand hinterherzujagen.
XAUUSD 1H: Gold durchbricht die fallende TrendlinieGold notiert auf dem 1-Stunden-Chart bei etwa 4.388, nachdem der Kurs die fallende Trendlinie durchbrochen hat, die zuvor die bärische Struktur geprägt hatte.
Der Bereich um 4.335 ist nun eine wichtige Unterstützungszone. Ein erfolgreicher Halt über diesem Bereich könnte die aktuelle Erholungsstruktur aufrechterhalten.
Auf der Oberseite liegt 4.511 als nächster wichtiger Widerstand, der auf dem Chart hervorgehoben ist.
Wichtige Marken:
- Unterstützung: 4.335
- Widerstand: 4.511
- Struktur: Ausbruch über die fallende Trendlinie
Der Hauptfokus liegt darauf, wie sich der Kurs im Bereich der durchbrochenen Trendlinie und der Unterstützung verhält. Ein nachhaltiger Anstieg über diese Bereiche könnte die Erholungsstruktur stärken, während ein erneuter Rückgang unter die Unterstützung sie schwächen könnte.
Technische Analyse ausschließlich zu Bildungszwecken. Keine Finanzberatung.
ZEC bricht aus und setzt nächstes ATH bei 1.500 USDHallo liebe TradingView-Community,
ZEC (Zcash) setzt seine bemerkenswerte Rally ungebremst fort und markiert ein Allzeithoch nach dem anderen. Nach dem Durchbruch über die 1.000 USD-Marke Anfang September hat Zcash weiter durchgezogen und notiert aktuell bei 1.496,71 USD. Ein neues historisches Niveau, auch wenn die aktuelle Kerze mit -1,46% eine erste Verschnaufpause andeutet.
Die aktuelle Long-Confirmation hat ihr Kursziel bereits zu rund 80% erreicht. Das volle technische Ziel liegt bei etwa 1.650 USD. In der Zone zwischen 1.500 und 1.650 USD ist damit wieder mit einer kleinen Verschnaufpause zu rechnen. Nach einem Move dieser Größenordnung wäre das nicht nur normal, sondern gesund.
Entscheidend wird anschließend, ob das vorherige Hoch bei rund 1.270 USD erneut geretestet wird und dort als Support hält. Diese Zone ist doppelt relevant: Sie markiert das letzte signifikante Hoch und würde bei erfolgreichem Retest einen klassischen Support-zu-Resistance-Flip darstellen. Legt ZEC von dort aus eine erneute Long-Confirmation hin, rückt langsam auch das übergeordnete Ziel in Reichweite: das Kursziel des Ascending Triangles auf dem Tageschart bei rund 2.000 USD. Zugleich eine starke psychologische Marke.
Die Indikatoren untermauern die Stärke.
Der MACD (4H) befindet sich klar im positiven Bereich mit steilem bullishen Crossover – das Histogramm zeigt kräftiges Momentum ohne Ermüdungserscheinungen.
Der RSI notiert bei 76,42 und damit im überkauften Bereich, was die Erwartung einer kurzfristigen Konsolidierung untermauert. Bemerkenswert ist jedoch, dass ZEC auch in den vergangenen Wochen wiederholt auf erhöhtem RSI-Niveau konsolidiert hat, statt einzubrechen – ein Zeichen echter struktureller Stärke.
Auf der Unterseite bleiben die gestaffelten EMAs die Absicherung: der 20er EMA (1.335 USD), 50er EMA (1.229 USD) und 100er EMA (1.126 USD) ziehen kontinuierlich nach und bilden ein dichtes Supportnetz. Solange diese Struktur intakt bleibt, gehört die Initiative klar den Bullen.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
DAX Tagesausblick 18.09.– Entspannung bei Öl - Bären holen LuftGuten Morgen zusammen,
Während die Fed mit ihrem hawkishen Zinsschritt und dem Dot Plot weiterhin für Gegenwind sorgt, kommen heute vor allem vom Ölmarkt und den nachgebenden Treasury-Renditen positive Impulse. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage der entscheidende Unsicherheitsfaktor. Zusätzlich sollte heute der große Verfallstag beachtet werden. Durch den gleichzeitigen Verfall von Index-Futures und -Optionen kann es insbesondere rund um die relevanten Abrechnungszeiten zu erhöhter Volatilität und kurzfristig verzerrten Kursbewegungen kommen. Entsprechend sollten einzelne Bewegungen heute nicht zwangsläufig als neues technisches Signal interpretiert werden.
Agenda:
* Geopolitische Lage
* Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* Märkte und Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX Tagesausblick
* Fazit
Geopolitische Lage
Im Nahen Osten bleibt die Situation weiterhin hochdynamisch. Neben dem Konflikt zwischen Iran, Israel und den USA hat sich zuletzt insbesondere die Lage zwischen Saudi-Arabien und den Huthi im Jemen verschärft. Saudi-Arabien und die vom Iran unterstützten Huthi haben erneut gegenseitige Angriffe gemeldet, während die Huthi ihre Aktivitäten entlang der Red-Sea-Küste und in Richtung Bab el-Mandeb ausweiten. Reuters berichtet zudem, dass China nach einem Hilfegesuch Saudi-Arabiens Iran aufgefordert haben soll, seinen Einfluss auf die Huthi zu nutzen, um die Eskalation einzudämmen.
Genau diese Entwicklungen sind für den Ölmarkt aktuell entscheidend. Nachdem die geopolitischen Risiken den Ölpreis zunächst massiv nach oben getrieben hatten, sehen wir mittlerweile eine deutliche Gegenbewegung. Saudi-Arabien arbeitet daran, einen Teil der durch die Angriffe beeinträchtigten East-West-Pipeline-Kapazität wiederherzustellen und bietet zusätzliche Ölmengen über alternative Transportwege an. Dadurch haben sich die unmittelbaren Sorgen um die globale Versorgung etwas reduziert.
Gleichzeitig darf man die geopolitische Lage nicht unterschätzen. Auch im Bereich der Straße von Hormus bleibt die Situation angespannt. Iran meldete zuletzt den Angriff auf einen unter Togo-Flagge fahrenden Tanker. Damit bleibt das Risiko einer erneuten Eskalation bestehen.
Für die Märkte bedeutet das aktuell einen sehr interessanten Gegensatz: Sollte sich die geopolitische Lage weiter stabilisieren, könnte der Ölpreis deutlich stärker zurückkommen. Genau das wäre wiederum positiv für die Inflationserwartungen und damit perspektivisch auch für die Zinserwartungen und Risk Assets.
Auch die Bank of Japan hat heute geliefert und den Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,25 % angehoben. Die Entscheidung fiel mit 7 zu 2 Stimmen. Der Yen reagierte allerdings schwächer, da zwei Mitglieder gegen den Schritt stimmten und die Kommunikation nicht ausreichend hawkish aufgenommen wurde.
Der Yen bleibt als klassische Safe-Haven-Währung für die globalen Märkte interessant. Gleichzeitig zeigt die Reaktion heute aber auch, dass ein Zinsschritt alleine nicht zwangsläufig zu einer Aufwertung des Yen führen muss.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Bei den europäischen Inflationsdaten lag die Headline-Inflation im Euroraum im Jahresvergleich bei 3,2 %. Erwartet wurden 3,3 %, zuvor waren es 2,9 %. Damit lag die Inflation zwar über dem Vormonat, gleichzeitig aber leicht unter den Erwartungen.
Besonders interessant war die Kerninflation. Diese lag bei 2,4 %, genau im Rahmen der Erwartungen und unter den vorherigen 2,5 %. Damit sehen wir bei der Kerninflation zumindest eine leichte Entspannung. Die monatliche Inflation lag bei 0,4 % nach zuvor 0,2 %.
Aus den USA kamen anschließend erneut robuste Konjunkturdaten. Der Philadelphia Manufacturing Index lag bei 37,8 Punkten und damit deutlich über den erwarteten 31,4 Punkten. Zwar ist der Wert gegenüber den vorherigen 47,4 Punkten gefallen, er signalisiert aber weiterhin eine solide Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes.
Noch wichtiger waren die Initial Jobless Claims. Diese lagen bei lediglich 196.000, erwartet wurden 207.000, nach 206.000 in der Vorwoche. Auch der Vier-Wochen-Durchschnitt fiel auf 203.250. Damit zeigt der US-Arbeitsmarkt weiterhin keine deutliche Schwäche. 20261529.pdf
Für die Wirtschaft ist das zunächst positiv. Für die Fed ist ein stabiler Arbeitsmarkt allerdings ein weiterer Grund, bei der restriktiven Geldpolitik zu bleiben. Genau deshalb sind diese Daten für das aktuelle hawkishe Bild eher Gegenwind für die Risk Assets.
Die Bank of England hielt ihren Leitzins gestern bei 3,75 %, allerdings stimmten drei Mitglieder für eine Anhebung. Gleichzeitig wurden die Inflationsrisiken stärker nach oben eingeschätzt.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute steht weniger die klassische Makroseite im Vordergrund. Relevant sind vor allem die Aussagen von EZB-Präsidentin Lagarde sowie später FOMC-Mitglied Bowman.
Der eigentliche Fokus bleibt aus meiner Sicht aber klar auf der geopolitischen Entwicklung und dem Ölpreis . Genau hier entscheidet sich momentan, ob der Markt die hawkishe Fed-Kommunikation weiter einpreisen muss oder ob ein deutlich fallender Ölpreis wieder für Entspannung bei den Inflationserwartungen sorgt.
Gleichzeitig nähern wir uns in der kommenden Woche dem Ende des dritten Quartals. Dadurch können Rebalancing, Gewinnmitnahmen und entsprechende Quartalsflows zusätzlich an Bedeutung gewinnen. Dem stehen allerdings auch mögliche saisonale Unterstützungsfaktoren zum Jahresende gegenüber. Die Ausgangslage bleibt damit alles andere als eindeutig.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Beim US Oil sehen wir aktuell einen massiven Rückgang von rund 5,8 %. Der Preis ist damit wieder deutlich unter die 100-Dollar-Marke gefallen.
Für mich sind jetzt zwei Zonen entscheidend. Zunächst die 93,50 USD, das Monatshoch aus Juli, und darunter die 91,64 USD. Sollte auch diese Zone nachhaltig brechen, sehe ich die nächsten relevanten Unterstützungen erst wieder bei 87,80 USD und anschließend bei 86,34 USD, dem Monatshoch aus August beziehungsweise dem bisherigen Monatstief im September.
Hier wäre ich aktuell besonders vorsichtig mit Long-Positionen. Sollte sich die geopolitische Lage weiter deeskalieren, kann der Ölpreis sehr schnell weiter unter Druck geraten. Und genau das könnte den Risk Assets wiederum erheblichen Rückenwind geben.
US Bonds
Bei den US-Staatsanleihen ergibt sich auf Wochenbasis ein gemischtes Bild. Bei den von mir beobachteten Laufzeiten liegen wir aktuell bei rund +0,69 % bei den 3-Jährigen, -0,60 % bei den 5-Jährigen, +0,41 % bei den 10-Jährigen und -1,41 % bei den 30-Jährigen.
Interessant ist dabei vor allem, dass die länger laufenden Renditen zuletzt wieder etwas zurückgekommen sind. Genau diese Bewegung hat den Aktienmärkten nach dem Fed-Entscheid zusätzlichen Spielraum gegeben. Auch Reuters führte den gestrigen Rebound an der Wall Street unter anderem auf fallende Ölpreise und nachgebende Treasury-Renditen zurück.
DXY
Der DXY hält sich weiterhin sehr stabil. Auf Wochenbasis liegen wir aktuell rund 1,2 % im Plus und konnten uns oberhalb der 100er-Marke etablieren.
Die nächsten Ziele bleiben für mich 100,50 und anschließend 100,65. Sollten wir uns nachhaltig darüber stabilisieren, befinden wir uns wieder am oberen Ende der großen Jahresrange. Dann wird entscheidend, ob daraus tatsächlich ein nachhaltiger Ausbruch entsteht. Solange wir von mindestens einem weiteren Zinsschritt nach oben seitens der FED ausgehen können, sehe ich den Dollar weiterhin Bullisch.
VIX
Auch beim VIX sehen wir wieder eine deutliche Entspannung. Aktuell stehen wir bei etwa 15,04. Rund um den FOMC-Entscheid konnte der VIX zwar kurzzeitig bis knapp 18,9 steigen, die Marke von 20 wurde jedoch nicht erreicht.
Damit bleibt die eingepreiste Volatilität im S&P 500 weiterhin vergleichsweise überschaubar.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia notiert vorbörslich bei rund 221 USD. Die relevanten Supports haben weiterhin gehalten.
Solange wir über 217 USD bleiben, bin ich weiterhin bullish und sehe die nächsten Ziele bei 230 USD und anschließend 236 USD.
Bitcoin
Auch Bitcoin scheint trotz des hawkishen FOMC zunächst leichten Support gefunden zu haben. Für mich gibt es hier allerdings weiterhin keine saubere Struktur.
Wir befinden uns innerhalb einer Range, gleichzeitig bleibt das Risiko von Liquiditätsabholungen hoch. Dementsprechend sehe ich aktuell keine attraktiven Setups und bleibe hier außen vor.
S&P 500
Beim S&P 500 haben wir gestern einen starken Rebound von rund 1,1 % gesehen. Heute liegen wir bereits weitere 0,37 % im Plus.
Für mich bleibt die Marke bei 7.729 Punkten, dem Wochenhoch der KW 37, entscheidend. Sollten wir uns darüber halten, wäre das nächste Ziel das September-Monatshoch bei 7.778 Punkten, direkt gefolgt vom Wochenhoch der KW 35 bei 7.781 Punkten.
Sollten wir dagegen wieder unter den August-Monatsschlusskurs beziehungsweise das aktuelle Tageslow bei 7.700 Punkten fallen, würde sich für mich wieder die Zone zwischen 7.605 und 7.551 Punkten anbieten.
Wichtig bleibt aber: Eine erneute Eskalation im Nahen Osten kann diese technischen Szenarien jederzeit überschreiben.
Nasdaq 100
Auch beim Nasdaq sehen wir seit zwei Tagen wieder deutlich mehr Stärke. Gestern ging es um 1,24 % nach oben, heute liegen wir bereits weitere 0,88 % im Plus.
Wir konnten uns wieder oberhalb der 29.500er-Marke etablieren. Solange wir darüber bleiben, ist für mich die nächste entscheidende Zone das September-Monatshoch beziehungsweise die Wochenhochs der KW 37 und KW 35 bei 29.750 Punkten.
Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die 30.000er-Marke in den Fokus rücken.
Sollten wir dagegen wieder unter 29.500 fallen, trübt sich das Bild zunächst wieder in Richtung 29.000 ein. Unterhalb von 29.000 würde sich das technische Bild nochmals deutlich verschlechtern.
US30
Auch der US30 zeigt aktuell eine leichte Erholung und konnte sich wieder oberhalb der 52.000er-Marke etablieren.
Sollten wir hier Support finden, wären die nächsten Ziele 52.350 und 52.500 Punkte.
Bei einer erneuten Rejection würde ich dagegen wieder die 51.500 und darunter die 51.000 Punkte beobachten.
DAX Tagesausblick
Beim DAX hat sich an meiner grundsätzlichen Einschätzung nicht allzu viel verändert. Gestern konnten wir zwar eine Erholung von rund 0,6 % sehen, trotzdem bleibe ich zunächst vorsichtig.
Ich rechne weiterhin damit, dass wir zunächst noch einmal den Bereich um 26.000 Punkte anlaufen beziehungsweise dort Liquidität abholen, bevor die nächste größere Bewegung entsteht.
Darunter wird für mich die Zone zwischen 25.500 und 25.440 Punkten entscheidend. Hier liegt eine relevante Unterstützungszone, wobei insbesondere das gestrige Daily Low eine Rolle spielt.
Sollten wir diese Zone nachhaltig nach unten brechen, würde sich das technische Bild wieder deutlich eintrüben. Unterhalb von 25.000-25.440 Punkten wäre für mich eine erneute Bewegung in Richtung der tieferen Unterstützungsbereiche wahrscheinlich.
Solange wir uns allerdings oberhalb der genannten Unterstützungen halten, bin ich zunächst vorsichtig bullish und würde den Bereich um 26.000 als erstes Ziel auf der Oberseite beobachten.
Sollte sich die geopolitische Lage weiter stabilisieren und der Ölpreis nachhaltig weiter fallen, würde ich entsprechend auch nicht mehr aktiv nach Shorts suchen. Genau diese Entwicklung könnte momentan der entscheidende Katalysator für eine weitere Erholung der Risk Assets sein.
Fazit
Fundamental bleibt das Bild zunächst schwierig. Die Fed hat den Leitzins auf 3,75–4,00 % angehoben und der aktuelle Dot Plot signalisiert weiterhin einen restriktiven Zinspfad. 16 von 18 Fed-Mitgliedern sehen mindestens eine weitere Anhebung in diesem Jahr.
Gleichzeitig bleibt der US-Arbeitsmarkt stabil, wie die aktuellen Initial Jobless Claims erneut gezeigt haben. Das spricht momentan nicht für eine schnelle Abkehr der Fed von ihrer restriktiven Haltung.
Der entscheidende Faktor für die kommenden Tage könnte deshalb der Ölpreis sein.
Sollte sich die geopolitische Situation weiter entspannen und Öl nachhaltig unter die 90-Dollar-Marke fallen, könnte das ein erheblicher Entlastungsfaktor für die Märkte werden. Denn die Märkte handeln die Zukunft: Ein dauerhaft niedrigerer Ölpreis würde den Inflationsdruck reduzieren und damit perspektivisch auch wieder mehr Spielraum für eine dovishere Geldpolitik schaffen.
Genau diese Kombination aus fallendem Ölpreis, sinkenden Renditen und stabilen Risk Assets sehen wir aktuell bereits ansatzweise. Die gestrige Erholung an der Wall Street erfolgte entsprechend trotz des hawkishen Fed-Entscheids.
Für den DAX bleibe ich deshalb kurzfristig vorsichtig bullish, solange die genannten Unterstützungen halten. Gleichzeitig gilt: Eine erneute geopolitische Eskalation kann dieses Szenario jederzeit verändern.
Die konkreten FOMC-Szenarien sowie die Entwicklung von NFP, PPI, CPI und PCE habe ich im aktuellen Wochenausblick und im Video bereits ausführlich dargestellt – schaut dort gerne noch einmal rein.
Das stellt wie immer keine Anlageberatung, sondern ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung dar.
Ich wünsche allen stabile Trades und schon einmal ein schönes Wochenende.
XAG/USD – Silber | 2H Technische Analyse📊 XAG/USD – Silber | 2H Technische Analyse
Aktueller Kurs: 65,5805
Widerstand: 68,2959
Unterstützung: 62,3365
🟢 BULLISCHES SZENARIO
Silber hat sich deutlich von der Unterstützung bei 62,3365 erholt und befindet sich aktuell bei 65,5805.
Die eingezeichnete FVG-Zone bei ca. 64,10–65,25 ist für einen möglichen Rücksetzer besonders relevant.
Wenn der Kurs in diese Zone zurückläuft und dort eine bullische Bestätigung bildet, liegen die nächsten wichtigen Bereiche bei:
🎯 66,00
🎯 67,40
🎯 68,10
🎯 68,2959 – wichtiger Widerstand
Ein klarer 2H-Ausbruch über 68,2959 mit anschließender Bestätigung würde den vorherigen Hochbereich bei 71,1378 als nächsten wichtigen Referenzpunkt ins Spiel bringen.
🔴 BÄRISCHES SZENARIO
Die Zone 67,40–68,10 ist als Order Block + FVG markiert und liegt direkt unter dem Widerstand bei 68,2959.
Eine deutliche Ablehnung in diesem Bereich könnte einen Rücklauf auslösen in Richtung:
🎯 66,00
🎯 65,25
🎯 64,10
Fällt 64,10 überzeugend und wird die Zone anschließend nicht zurückerobert, verliert das bullische FVG-Szenario an Stärke.
Dann werden 63,00 und insbesondere 62,3365 wichtig.
⚠️ WICHTIGER PUNKT
Bei 65,58 befindet sich der Kurs zwischen den beiden entscheidenden Zonen.
Daher ist die aktuelle Mitte des Bereichs weniger eindeutig als:
🟢 64,10–65,25 → FVG / mögliche Nachfragezone
🔴 67,40–68,30 → Order Block + FVG + Widerstand
Für einen professionellen Ansatz sollte die Reaktion des Kurses an diesen Zonen abgewartet werden, anstatt allein aufgrund des aktuellen Preises einzusteigen.
📌 SCHLÜSSELLEVEL
🟢 64,10–65,25: FVG
🟡 65,5805: aktueller Kurs
🔴 67,40–68,10: Order Block + FVG
🔴 68,2959: Hauptwiderstand
🔴 62,3365: Hauptunterstützung
🚀 71,1378: vorheriges Hoch
Fazit: Die 2H-Struktur zeigt derzeit eine Erholung vom Support. Die nächsten entscheidenden Signale dürften an 64,10–65,25 oder 67,40–68,30 entstehen. Entscheidend ist die Bestätigung durch die 2H-Kursstruktur.






















