XAU/USD — 45-Minuten-Chart📊 Marktstruktur & wichtige Zonen
Gold notiert aktuell im Bereich von 4.390–4.395, wo sich auf dem Chart eine markierte Angebots-/Widerstandszone befindet.
Der Kurs ist aus den unteren Nachfragebereichen deutlich nach oben gelaufen und testet nun diesen wichtigen Bereich. Die Reaktion an dieser Zone kann entscheidend dafür sein, ob der aktuelle Anstieg weitergeführt wird oder eine Korrektur beginnt.
Wichtige Bereiche:
🔴 Widerstand / Angebotszone: 4.425–4.440
🟣 Aktuelle Reaktionszone: ca. 4.380–4.395
🟣 Mittlere Nachfragezone: 4.305–4.320
🟣 Stärkere Nachfragezone: 4.250–4.265
🎯 Markierter Zielbereich: ca. 4.252
⚠️ Ungültigkeitsbereich: oberhalb von etwa 4.427
🔎 Möglicher Verlauf
Der Chart zeigt ein mögliches Abwärts-Szenario ab der aktuellen Widerstandszone. Sollte der Kurs den aktuellen Bereich nicht halten und eine klare Ablehnung zeigen, könnte sich der Fokus zunächst auf 4.305–4.320 verschieben.
Chartmuster
GOLD 18/09 — SETZUNG FORTSETZEN? H1 SCALPINGGold hat seine Erholung aus dem Bereich 4,260–4,280 fortgesetzt und handelt nun nahe der Widerstandszone von 4,398. Die kurzfristige Struktur bleibt konstruktiv, wobei Käufer den Preis zurück zu dem vorherigen Hoch drücken.
Für die US-Sitzung liegt Emmas Fokus darauf, den bestätigten Rücksetzer zu kaufen, anstatt dem aktuellen Impuls nachzujagen. Der Schlüsselbereich, auf den zu achten ist, liegt bei 4,331–4,340, wo der vorherige Widerstand in intraday Unterstützung umgeschlagen ist.
📌 HAUPTSZENARIO
Der primäre Bereich, auf den zu achten ist, liegt bei 4,331–4,340. Wenn Gold in diese Zone zurückfällt und eine bullishe Reaktion zeigt, besteht das bevorzugte Setup darin, den bestätigten Rücksetzer zu kaufen, mit dem Ziel, zunächst 4,398 zu erreichen.
Ein erfolgreicher Durchbruch und Halt über 4,398 kann den Weg zu 4,437–4,440 öffnen. Wenn 4,331 entscheidend scheitert, schwächt sich das bullishe Setup und die Aufmerksamkeit sollte sich auf die tiefere Unterstützung um 4,303 richten.
🔑 SCHLÜSSELNIVEAUS
🔴 4,437–4,440 — Hauptwiderstand / erweitertes Ziel
🔴 4,398 — Schlüsselwiderstand / erstes Ziel
🟢 4,331–4,340 — Haupt Rücksetzer- & Kaufzone
🟢 4,303 — Schlüsselunterstützung / bullishe Ungültigkeitszone
🎯 BEVORZUGTES SZENARIO
Gold bleibt über dem Bereich von 4,331.
Warten Sie auf einen Rücksetzer in den Bereich 4,331–4,340.
Achten Sie auf bullishe Ablehnung/Bestätigung, bevor Sie einsteigen.
Erstes Ziel nach oben: 4,398.
Wenn 4,398 durchbricht und hält → nächstes Ziel 4,437–4,440.
Vermeiden Sie es, dem Kauf nach dem starken Impuls nachzujagen; warten Sie auf die Korrektur.
Ein entscheidender Durchbruch unter 4,303 schwächt das bullishe Setup.
🟢 EINSCHÄTZUNG
BULLISH — KAUFEN SIE DEN BESTÄTIGTEN RÜCKSETZER.
Für die US-Sitzung ist das Setup einfach: 4,331 ist der Schlüssel — halte es, suche nach dem Kauf; verliere es, bleibe außen vor.
Fibo-Retest vor der nächsten bullischen WelleFundamentalanalyse
Gold befindet sich in einer Erholungsbewegung, während der US-Dollar, die Treasury-Renditen und die Ölpreise im Vorfeld der heutigen Fed-Entscheidung nachgeben. Die Märkte preisen derzeit eine Wahrscheinlichkeit von rund 93 % für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte ein. Daher könnten die Guidance und die Signale der Fed zum weiteren geldpolitischen Kurs wichtiger sein als der Zinsschritt selbst.
Technische Analyse
Auf H1 hat Gold stark aus der 4.250–4.265 SSL-Zone reagiert und einen bullischen CHoCH mit anschließendem BOS bestätigt.
Der Preis testet aktuell die 4.325–4.350 Fibo Zone. Ein kontrollierter Pullback in diesen Bereich könnte das sauberere Setup für eine bullische Fortsetzung bieten.
Sollten die Käufer diese Zone verteidigen, liegt der nächste Upside-Fokus zunächst beim 4.365–4.380 POC, gefolgt von der 4.400–4.415 BSL.
Wichtige Schlüsselzonen
4.400–4.415 — BSL / Major Resistance
4.365–4.380 — POC
4.325–4.350 — Fibo Zone
4.250–4.265 — SSL / Main Support
Trading-Szenario
Die Buy Priority bleibt auf einen Pullback in die 4.325–4.350 Fibo Zone ausgerichtet, gefolgt von einer klaren bullischen H1-Bestätigung.
Target: zunächst 4.365–4.380, danach 4.400–4.415.
Invalidation: Nachhaltige H1-Akzeptanz unterhalb der Fibo Zone.
Gesamtausblick
Nach dem BOS hat sich das kurzfristige Momentum zunehmend in Richtung Recovery verschoben. Anstatt der aktuellen Bewegung hinterherzujagen, ist der sauberere Plan, auf eine erfolgreiche Verteidigung des Supports zu warten und anschließend die nächste bullische Welle zu beobachten.
Wird Gold die Fibo Zone noch einmal retesten, bevor die nächste bullische Bewegung in Richtung 4.400 startet?
XAUUSD 1H: Gold durchbricht die fallende TrendlinieGold notiert auf dem 1-Stunden-Chart bei etwa 4.388, nachdem der Kurs die fallende Trendlinie durchbrochen hat, die zuvor die bärische Struktur geprägt hatte.
Der Bereich um 4.335 ist nun eine wichtige Unterstützungszone. Ein erfolgreicher Halt über diesem Bereich könnte die aktuelle Erholungsstruktur aufrechterhalten.
Auf der Oberseite liegt 4.511 als nächster wichtiger Widerstand, der auf dem Chart hervorgehoben ist.
Wichtige Marken:
- Unterstützung: 4.335
- Widerstand: 4.511
- Struktur: Ausbruch über die fallende Trendlinie
Der Hauptfokus liegt darauf, wie sich der Kurs im Bereich der durchbrochenen Trendlinie und der Unterstützung verhält. Ein nachhaltiger Anstieg über diese Bereiche könnte die Erholungsstruktur stärken, während ein erneuter Rückgang unter die Unterstützung sie schwächen könnte.
Technische Analyse ausschließlich zu Bildungszwecken. Keine Finanzberatung.
XAUUSD – Retest bei 4.290 vor dem nächsten Schub?
Gold notiert nach einer starken Erholung im Anschluss an die Fed-Entscheidung bei etwa 4.317.
Die Struktur auf dem M30-Chart verbessert sich, doch der Kurs befindet sich weiterhin in einem kurzfristigen Entscheidungsbereich.
Ein bloßer Abpraller reicht nicht aus.
Der Rücksetzer wird Aufschluss geben.
Die einfache Analyse
Die heutige Schlüsselzone liegt bei 4.285–4.298.
Sollten die Käufer diesen Rücksetzerbereich verteidigen, könnte sich Gold zunächst in Richtung 4.335 erholen und anschließend den wichtigen Widerstandsbereich bei 4.357–4.367 testen.
Ein deutlicher Ausbruch über diese Zone könnte den Weg in Richtung 4.396–4.399 ebnen.
Sollte die Marke von 4.285 nicht halten, fungiert der OB-Bereich (Orderblock) bei 4.277 als nächste Unterstützung.
Wichtige Kurszonen
4.285–4.298 – entscheidende Rücksetzerzone
4.277 – OB-Unterstützung
4.357–4.367 – wichtiger Widerstand
4.396–4.399 – oberes Kursziel
4.236–4.245 – wichtige Unterstützung
Die Erholungsstruktur verbessert sich, doch ich warte lieber den Rücksetzer ab, anstatt dem Kurs hinterherzulaufen.
Kann die Marke von 4.290 halten und Gold in Richtung 4.36x treiben?
DAX Tagesausblick 18.09.– Entspannung bei Öl - Bären holen LuftGuten Morgen zusammen,
Während die Fed mit ihrem hawkishen Zinsschritt und dem Dot Plot weiterhin für Gegenwind sorgt, kommen heute vor allem vom Ölmarkt und den nachgebenden Treasury-Renditen positive Impulse. Gleichzeitig bleibt die geopolitische Lage der entscheidende Unsicherheitsfaktor. Zusätzlich sollte heute der große Verfallstag beachtet werden. Durch den gleichzeitigen Verfall von Index-Futures und -Optionen kann es insbesondere rund um die relevanten Abrechnungszeiten zu erhöhter Volatilität und kurzfristig verzerrten Kursbewegungen kommen. Entsprechend sollten einzelne Bewegungen heute nicht zwangsläufig als neues technisches Signal interpretiert werden.
Agenda:
* Geopolitische Lage
* Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
* Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
* Märkte und Korrelationen im Überblick
* Risk Assets im Überblick
* DAX Tagesausblick
* Fazit
Geopolitische Lage
Im Nahen Osten bleibt die Situation weiterhin hochdynamisch. Neben dem Konflikt zwischen Iran, Israel und den USA hat sich zuletzt insbesondere die Lage zwischen Saudi-Arabien und den Huthi im Jemen verschärft. Saudi-Arabien und die vom Iran unterstützten Huthi haben erneut gegenseitige Angriffe gemeldet, während die Huthi ihre Aktivitäten entlang der Red-Sea-Küste und in Richtung Bab el-Mandeb ausweiten. Reuters berichtet zudem, dass China nach einem Hilfegesuch Saudi-Arabiens Iran aufgefordert haben soll, seinen Einfluss auf die Huthi zu nutzen, um die Eskalation einzudämmen.
Genau diese Entwicklungen sind für den Ölmarkt aktuell entscheidend. Nachdem die geopolitischen Risiken den Ölpreis zunächst massiv nach oben getrieben hatten, sehen wir mittlerweile eine deutliche Gegenbewegung. Saudi-Arabien arbeitet daran, einen Teil der durch die Angriffe beeinträchtigten East-West-Pipeline-Kapazität wiederherzustellen und bietet zusätzliche Ölmengen über alternative Transportwege an. Dadurch haben sich die unmittelbaren Sorgen um die globale Versorgung etwas reduziert.
Gleichzeitig darf man die geopolitische Lage nicht unterschätzen. Auch im Bereich der Straße von Hormus bleibt die Situation angespannt. Iran meldete zuletzt den Angriff auf einen unter Togo-Flagge fahrenden Tanker. Damit bleibt das Risiko einer erneuten Eskalation bestehen.
Für die Märkte bedeutet das aktuell einen sehr interessanten Gegensatz: Sollte sich die geopolitische Lage weiter stabilisieren, könnte der Ölpreis deutlich stärker zurückkommen. Genau das wäre wiederum positiv für die Inflationserwartungen und damit perspektivisch auch für die Zinserwartungen und Risk Assets.
Auch die Bank of Japan hat heute geliefert und den Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,25 % angehoben. Die Entscheidung fiel mit 7 zu 2 Stimmen. Der Yen reagierte allerdings schwächer, da zwei Mitglieder gegen den Schritt stimmten und die Kommunikation nicht ausreichend hawkish aufgenommen wurde.
Der Yen bleibt als klassische Safe-Haven-Währung für die globalen Märkte interessant. Gleichzeitig zeigt die Reaktion heute aber auch, dass ein Zinsschritt alleine nicht zwangsläufig zu einer Aufwertung des Yen führen muss.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Bei den europäischen Inflationsdaten lag die Headline-Inflation im Euroraum im Jahresvergleich bei 3,2 %. Erwartet wurden 3,3 %, zuvor waren es 2,9 %. Damit lag die Inflation zwar über dem Vormonat, gleichzeitig aber leicht unter den Erwartungen.
Besonders interessant war die Kerninflation. Diese lag bei 2,4 %, genau im Rahmen der Erwartungen und unter den vorherigen 2,5 %. Damit sehen wir bei der Kerninflation zumindest eine leichte Entspannung. Die monatliche Inflation lag bei 0,4 % nach zuvor 0,2 %.
Aus den USA kamen anschließend erneut robuste Konjunkturdaten. Der Philadelphia Manufacturing Index lag bei 37,8 Punkten und damit deutlich über den erwarteten 31,4 Punkten. Zwar ist der Wert gegenüber den vorherigen 47,4 Punkten gefallen, er signalisiert aber weiterhin eine solide Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes.
Noch wichtiger waren die Initial Jobless Claims. Diese lagen bei lediglich 196.000, erwartet wurden 207.000, nach 206.000 in der Vorwoche. Auch der Vier-Wochen-Durchschnitt fiel auf 203.250. Damit zeigt der US-Arbeitsmarkt weiterhin keine deutliche Schwäche. 20261529.pdf
Für die Wirtschaft ist das zunächst positiv. Für die Fed ist ein stabiler Arbeitsmarkt allerdings ein weiterer Grund, bei der restriktiven Geldpolitik zu bleiben. Genau deshalb sind diese Daten für das aktuelle hawkishe Bild eher Gegenwind für die Risk Assets.
Die Bank of England hielt ihren Leitzins gestern bei 3,75 %, allerdings stimmten drei Mitglieder für eine Anhebung. Gleichzeitig wurden die Inflationsrisiken stärker nach oben eingeschätzt.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute steht weniger die klassische Makroseite im Vordergrund. Relevant sind vor allem die Aussagen von EZB-Präsidentin Lagarde sowie später FOMC-Mitglied Bowman.
Der eigentliche Fokus bleibt aus meiner Sicht aber klar auf der geopolitischen Entwicklung und dem Ölpreis . Genau hier entscheidet sich momentan, ob der Markt die hawkishe Fed-Kommunikation weiter einpreisen muss oder ob ein deutlich fallender Ölpreis wieder für Entspannung bei den Inflationserwartungen sorgt.
Gleichzeitig nähern wir uns in der kommenden Woche dem Ende des dritten Quartals. Dadurch können Rebalancing, Gewinnmitnahmen und entsprechende Quartalsflows zusätzlich an Bedeutung gewinnen. Dem stehen allerdings auch mögliche saisonale Unterstützungsfaktoren zum Jahresende gegenüber. Die Ausgangslage bleibt damit alles andere als eindeutig.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Beim US Oil sehen wir aktuell einen massiven Rückgang von rund 5,8 %. Der Preis ist damit wieder deutlich unter die 100-Dollar-Marke gefallen.
Für mich sind jetzt zwei Zonen entscheidend. Zunächst die 93,50 USD, das Monatshoch aus Juli, und darunter die 91,64 USD. Sollte auch diese Zone nachhaltig brechen, sehe ich die nächsten relevanten Unterstützungen erst wieder bei 87,80 USD und anschließend bei 86,34 USD, dem Monatshoch aus August beziehungsweise dem bisherigen Monatstief im September.
Hier wäre ich aktuell besonders vorsichtig mit Long-Positionen. Sollte sich die geopolitische Lage weiter deeskalieren, kann der Ölpreis sehr schnell weiter unter Druck geraten. Und genau das könnte den Risk Assets wiederum erheblichen Rückenwind geben.
US Bonds
Bei den US-Staatsanleihen ergibt sich auf Wochenbasis ein gemischtes Bild. Bei den von mir beobachteten Laufzeiten liegen wir aktuell bei rund +0,69 % bei den 3-Jährigen, -0,60 % bei den 5-Jährigen, +0,41 % bei den 10-Jährigen und -1,41 % bei den 30-Jährigen.
Interessant ist dabei vor allem, dass die länger laufenden Renditen zuletzt wieder etwas zurückgekommen sind. Genau diese Bewegung hat den Aktienmärkten nach dem Fed-Entscheid zusätzlichen Spielraum gegeben. Auch Reuters führte den gestrigen Rebound an der Wall Street unter anderem auf fallende Ölpreise und nachgebende Treasury-Renditen zurück.
DXY
Der DXY hält sich weiterhin sehr stabil. Auf Wochenbasis liegen wir aktuell rund 1,2 % im Plus und konnten uns oberhalb der 100er-Marke etablieren.
Die nächsten Ziele bleiben für mich 100,50 und anschließend 100,65. Sollten wir uns nachhaltig darüber stabilisieren, befinden wir uns wieder am oberen Ende der großen Jahresrange. Dann wird entscheidend, ob daraus tatsächlich ein nachhaltiger Ausbruch entsteht. Solange wir von mindestens einem weiteren Zinsschritt nach oben seitens der FED ausgehen können, sehe ich den Dollar weiterhin Bullisch.
VIX
Auch beim VIX sehen wir wieder eine deutliche Entspannung. Aktuell stehen wir bei etwa 15,04. Rund um den FOMC-Entscheid konnte der VIX zwar kurzzeitig bis knapp 18,9 steigen, die Marke von 20 wurde jedoch nicht erreicht.
Damit bleibt die eingepreiste Volatilität im S&P 500 weiterhin vergleichsweise überschaubar.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia notiert vorbörslich bei rund 221 USD. Die relevanten Supports haben weiterhin gehalten.
Solange wir über 217 USD bleiben, bin ich weiterhin bullish und sehe die nächsten Ziele bei 230 USD und anschließend 236 USD.
Bitcoin
Auch Bitcoin scheint trotz des hawkishen FOMC zunächst leichten Support gefunden zu haben. Für mich gibt es hier allerdings weiterhin keine saubere Struktur.
Wir befinden uns innerhalb einer Range, gleichzeitig bleibt das Risiko von Liquiditätsabholungen hoch. Dementsprechend sehe ich aktuell keine attraktiven Setups und bleibe hier außen vor.
S&P 500
Beim S&P 500 haben wir gestern einen starken Rebound von rund 1,1 % gesehen. Heute liegen wir bereits weitere 0,37 % im Plus.
Für mich bleibt die Marke bei 7.729 Punkten, dem Wochenhoch der KW 37, entscheidend. Sollten wir uns darüber halten, wäre das nächste Ziel das September-Monatshoch bei 7.778 Punkten, direkt gefolgt vom Wochenhoch der KW 35 bei 7.781 Punkten.
Sollten wir dagegen wieder unter den August-Monatsschlusskurs beziehungsweise das aktuelle Tageslow bei 7.700 Punkten fallen, würde sich für mich wieder die Zone zwischen 7.605 und 7.551 Punkten anbieten.
Wichtig bleibt aber: Eine erneute Eskalation im Nahen Osten kann diese technischen Szenarien jederzeit überschreiben.
Nasdaq 100
Auch beim Nasdaq sehen wir seit zwei Tagen wieder deutlich mehr Stärke. Gestern ging es um 1,24 % nach oben, heute liegen wir bereits weitere 0,88 % im Plus.
Wir konnten uns wieder oberhalb der 29.500er-Marke etablieren. Solange wir darüber bleiben, ist für mich die nächste entscheidende Zone das September-Monatshoch beziehungsweise die Wochenhochs der KW 37 und KW 35 bei 29.750 Punkten.
Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde die 30.000er-Marke in den Fokus rücken.
Sollten wir dagegen wieder unter 29.500 fallen, trübt sich das Bild zunächst wieder in Richtung 29.000 ein. Unterhalb von 29.000 würde sich das technische Bild nochmals deutlich verschlechtern.
US30
Auch der US30 zeigt aktuell eine leichte Erholung und konnte sich wieder oberhalb der 52.000er-Marke etablieren.
Sollten wir hier Support finden, wären die nächsten Ziele 52.350 und 52.500 Punkte.
Bei einer erneuten Rejection würde ich dagegen wieder die 51.500 und darunter die 51.000 Punkte beobachten.
DAX Tagesausblick
Beim DAX hat sich an meiner grundsätzlichen Einschätzung nicht allzu viel verändert. Gestern konnten wir zwar eine Erholung von rund 0,6 % sehen, trotzdem bleibe ich zunächst vorsichtig.
Ich rechne weiterhin damit, dass wir zunächst noch einmal den Bereich um 26.000 Punkte anlaufen beziehungsweise dort Liquidität abholen, bevor die nächste größere Bewegung entsteht.
Darunter wird für mich die Zone zwischen 25.500 und 25.440 Punkten entscheidend. Hier liegt eine relevante Unterstützungszone, wobei insbesondere das gestrige Daily Low eine Rolle spielt.
Sollten wir diese Zone nachhaltig nach unten brechen, würde sich das technische Bild wieder deutlich eintrüben. Unterhalb von 25.000-25.440 Punkten wäre für mich eine erneute Bewegung in Richtung der tieferen Unterstützungsbereiche wahrscheinlich.
Solange wir uns allerdings oberhalb der genannten Unterstützungen halten, bin ich zunächst vorsichtig bullish und würde den Bereich um 26.000 als erstes Ziel auf der Oberseite beobachten.
Sollte sich die geopolitische Lage weiter stabilisieren und der Ölpreis nachhaltig weiter fallen, würde ich entsprechend auch nicht mehr aktiv nach Shorts suchen. Genau diese Entwicklung könnte momentan der entscheidende Katalysator für eine weitere Erholung der Risk Assets sein.
Fazit
Fundamental bleibt das Bild zunächst schwierig. Die Fed hat den Leitzins auf 3,75–4,00 % angehoben und der aktuelle Dot Plot signalisiert weiterhin einen restriktiven Zinspfad. 16 von 18 Fed-Mitgliedern sehen mindestens eine weitere Anhebung in diesem Jahr.
Gleichzeitig bleibt der US-Arbeitsmarkt stabil, wie die aktuellen Initial Jobless Claims erneut gezeigt haben. Das spricht momentan nicht für eine schnelle Abkehr der Fed von ihrer restriktiven Haltung.
Der entscheidende Faktor für die kommenden Tage könnte deshalb der Ölpreis sein.
Sollte sich die geopolitische Situation weiter entspannen und Öl nachhaltig unter die 90-Dollar-Marke fallen, könnte das ein erheblicher Entlastungsfaktor für die Märkte werden. Denn die Märkte handeln die Zukunft: Ein dauerhaft niedrigerer Ölpreis würde den Inflationsdruck reduzieren und damit perspektivisch auch wieder mehr Spielraum für eine dovishere Geldpolitik schaffen.
Genau diese Kombination aus fallendem Ölpreis, sinkenden Renditen und stabilen Risk Assets sehen wir aktuell bereits ansatzweise. Die gestrige Erholung an der Wall Street erfolgte entsprechend trotz des hawkishen Fed-Entscheids.
Für den DAX bleibe ich deshalb kurzfristig vorsichtig bullish, solange die genannten Unterstützungen halten. Gleichzeitig gilt: Eine erneute geopolitische Eskalation kann dieses Szenario jederzeit verändern.
Die konkreten FOMC-Szenarien sowie die Entwicklung von NFP, PPI, CPI und PCE habe ich im aktuellen Wochenausblick und im Video bereits ausführlich dargestellt – schaut dort gerne noch einmal rein.
Das stellt wie immer keine Anlageberatung, sondern ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung dar.
Ich wünsche allen stabile Trades und schon einmal ein schönes Wochenende.
Gold (M30): Ausbruch oder Liquiditätsfalle bei 4.380?
Nach der Volatilität im Anschluss an die FOMC-Sitzung hat sich Gold kräftig erholt; die nächste Kursbewegung dürfte sich jedoch im Bereich 4.370–4.380 entscheiden.
Die Marktstruktur auf dem M30-Chart hat sich nach oben verlagert: Käufer sind aus dem Bereich 4.245–4.260 zurückgekehrt und haben eine Abfolge höherer Hochs gebildet.
Nun nähert sich der Kurs jedoch der Fibonacci-Zone zwischen 0,5 und 0,618.
Dies schafft einen entscheidenden Punkt für die weitere Entwicklung.
Das bullishe Szenario
Sollte der M30-Kurs über 4.380 schließen und diese Zone anschließend erfolgreich als Unterstützung bestätigen (Retest):
4.380 → 4.400 → 4.410–4.420
Ein nachhaltiger Ausbruch könnte den Weg zur Fibonacci-Extension bei 4.445–4.460 ebnen.
Das Fallen-Szenario
Ein kurzzeitiger Vorstoß über 4.370–4.380 ohne sauberen M30-Schlusskurs könnte sich als Liquiditätsfalle (Liquidity Grab) erweisen.
Fällt der Kurs unter 4.350, richtet sich der Fokus wieder auf:
4.335 → 4.320 → 4.300
Entscheidend ist nicht allein, ob Gold die Marke von 4.380 erreicht.
Wichtig ist, wie der Kurs reagiert, nachdem er dieses Niveau erreicht hat.
Ausbruch und Bestätigung – oder kurzzeitiger Vorstoß und Ablehnung?
ZEC mit dem Angriff aufs Tageschart-Preisziel bei 2.000 USDHallo liebe TradingView-Community,
ZEC (Zcash) setzt den Ausbruch eindrucksvoll fort und befindet sich auf bestem Wege, das Kursziel des großen Ascending Triangles auf dem Tageschart zu erreichen. Aktuell notiert Zcash bei 1.496,08 USD mit einem Tagesplus von +1,99%.
Der Blick auf den Daily Chart zeigt, wie sauber sich die übergeordnete Struktur über Monate hinweg aufgebaut hat: Seit dem März-Tief bei rund 180 USD formte ZEC kontinuierlich höhere Tiefs entlang einer ansteigenden Trendlinie, während die horizontale Widerstandszone bei rund 730 USD die Obergrenze markierte. Ende August erfolgte dann der Ausbruch aus dieser Formation – und seitdem läuft die Bewegung praktisch ohne nennenswerte Unterbrechung nach oben.
Das technische Kursziel dieses Ascending Triangles liegt bei rund 2.000 USD. Abgeleitet aus der Höhe der Formation, projiziert vom Ausbruchspunkt. Mit dem aktuellen Kurs bei knapp 1.500 USD sind bereits rund 75% dieses Weges zurückgelegt. Die Struktur bleibt dabei bemerkenswert intakt: Der 20er EMA (1.126 USD), 50er EMA (895 USD) und 100er EMA (726 USD) fächern sich klar bullish auf und bilden ein gestaffeltes Supportnetz unterhalb des Kurses.
Die Indikatoren untermauern die Stärke. Der MACD (Daily) befindet sich klar im positiven Bereich mit weit auseinanderlaufenden Signallinien – das Momentum ist massiv und zeigt bislang keine echten Ermüdungserscheinungen. Der RSI notiert bei 73,10 und damit im überkauften Bereich. Bemerkenswert ist jedoch: ZEC hat in den vergangenen Wochen wiederholt auf erhöhtem RSI-Niveau konsolidiert, statt einzubrechen – ein Verhalten, das bei starken Trendbewegungen typisch ist und eher Stärke als Schwäche signalisiert.
Zur Einordnung des Risikos: Nach einem Anstieg dieser Größenordnung von rund 700% seit dem März-Tief, sind Rücksetzer entsprechend heftig, wenn sie kommen. Die erste Verteidigungslinie bleibt der 20er EMA, darunter die ehemalige ATH-Zone bei rund 1.270 USD. Solange diese Struktur hält, bleibt der Weg zur 2.000er Marke offen.
Viel Erfolg beim Traden – euer Bitbull-Team
ZEC bricht aus und setzt nächstes ATH bei 1.500 USDHallo liebe TradingView-Community,
ZEC (Zcash) setzt seine bemerkenswerte Rally ungebremst fort und markiert ein Allzeithoch nach dem anderen. Nach dem Durchbruch über die 1.000 USD-Marke Anfang September hat Zcash weiter durchgezogen und notiert aktuell bei 1.496,71 USD. Ein neues historisches Niveau, auch wenn die aktuelle Kerze mit -1,46% eine erste Verschnaufpause andeutet.
Die aktuelle Long-Confirmation hat ihr Kursziel bereits zu rund 80% erreicht. Das volle technische Ziel liegt bei etwa 1.650 USD. In der Zone zwischen 1.500 und 1.650 USD ist damit wieder mit einer kleinen Verschnaufpause zu rechnen. Nach einem Move dieser Größenordnung wäre das nicht nur normal, sondern gesund.
Entscheidend wird anschließend, ob das vorherige Hoch bei rund 1.270 USD erneut geretestet wird und dort als Support hält. Diese Zone ist doppelt relevant: Sie markiert das letzte signifikante Hoch und würde bei erfolgreichem Retest einen klassischen Support-zu-Resistance-Flip darstellen. Legt ZEC von dort aus eine erneute Long-Confirmation hin, rückt langsam auch das übergeordnete Ziel in Reichweite: das Kursziel des Ascending Triangles auf dem Tageschart bei rund 2.000 USD. Zugleich eine starke psychologische Marke.
Die Indikatoren untermauern die Stärke.
Der MACD (4H) befindet sich klar im positiven Bereich mit steilem bullishen Crossover – das Histogramm zeigt kräftiges Momentum ohne Ermüdungserscheinungen.
Der RSI notiert bei 76,42 und damit im überkauften Bereich, was die Erwartung einer kurzfristigen Konsolidierung untermauert. Bemerkenswert ist jedoch, dass ZEC auch in den vergangenen Wochen wiederholt auf erhöhtem RSI-Niveau konsolidiert hat, statt einzubrechen – ein Zeichen echter struktureller Stärke.
Auf der Unterseite bleiben die gestaffelten EMAs die Absicherung: der 20er EMA (1.335 USD), 50er EMA (1.229 USD) und 100er EMA (1.126 USD) ziehen kontinuierlich nach und bilden ein dichtes Supportnetz. Solange diese Struktur intakt bleibt, gehört die Initiative klar den Bullen.
Viel Erfolg beim Traden
Euer Bitbull-Team
Gold erobert Struktur zurück – folgt nun die Liquidität?Zeitrahmen: 2H XAUUSD
Der Kurs hat kürzlich die Liquidität auf der Verkäuferseite (Sell-Side Liquidity) im Bereich 4.250–4.270 abgefischt und stark reagiert.
Es folgte ein starker bullischer Impuls, der einen Wechsel des kurzfristigen Momentums anzeigte.
Der Kurs hat nun den Strukturbereich 4.360–4.380 zurückerobert, was ein bullisches BOS- (Break of Structure) bzw. Rückeroberungssignal darstellt.
Die übergeordnete Struktur ist noch uneinheitlich, aber der kurzfristige Orderflow hat sich mit dem jüngsten höheren Tief und der impulsiven Bewegung ins Bullische gedreht.
🔑 WICHTIGE MARKEN:
🟢 Bullische Nachfragezone / Orderblock: 4.270–4.315
🔵 Rückeroberung / Bestätigung: 4.360–4.380
🔴 Liquidität auf der Käuferseite (Buy-Side) / Widerstand: 4.470–4.500
⚠️ Wichtiger Invalidierungsbereich: Unter 4.250
Frühere lokale Hochs im Bereich 4.400–4.430 könnten als Zwischenwiderstand fungieren.
🎯 TRADE-SETUP – Bullisches Szenario:
Einstieg: 4.340–4.365 bei einem bestätigten Rücksetzer/Retest
Stop-Loss: 4.265
TP1: 4.400
TP2: 4.430
TP3: 4.480–4.500
Chance-Risiko-Verhältnis: Ca. 1:1 bis TP1, 1:1,5 bis TP2 und 1:2,5+ bis TP3, abhängig vom Einstieg.
🚀 MÖGLICHE NÄCHSTE BEWEGUNG:
Bullisch: Wenn sich der Kurs über der zurückeroberten Zone 4.360–4.380 hält und beim Retest eine bullische Bestätigung zeigt, rückt eine Fortsetzung in Richtung der Liquiditätsbereiche 4.400 → 4.430 → 4.480+ in den Fokus.
Bärisch: Wenn der Kurs die Rückeroberung nicht halten kann und wieder unter die Basis des jüngsten Impulses fällt, wird ein tieferer Rücksetzer in Richtung der Nachfragezone/des Orderblocks bei 4.270–4.315 möglich. ⚠️ INVALIDIERUNG:
Ein deutlicher Schlusskurs auf 2-Stunden-Basis unter dem Tief des Liquiditäts-Sweeps im Bereich 4.250–4.270 würde die bullische Struktur hinfällig machen und darauf hindeuten, dass der Sweep der Liquidität auf der Verkäuferseite gescheitert ist.
Falle bei 4.400 vor einem massiven Abverkauf unter 4.370?
Makro-Umfeld: Neupositionierung nach der FOMC-Sitzung & Gewinnmitnahmen am Freitag
Gold (XAUUSD) notiert am Freitag, dem 18. September 2026, mit einer Aufwärtstendenz bei 4.363,265 (+0,09 % aktuell). Nach der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung und den Prognosen des Federal Open Market Committee (FOMC) erlebt das Edelmetall einen aggressiven Short-Squeeze; dieser wird durch die Stabilisierung des Dollars und Positionsanpassungen vor dem Wochenschluss getrieben. Während die langfristige Goldakkumulation durch Zentralbanken und anhaltende Sorgen um die Tragfähigkeit der US-Staatsverschuldung weiterhin eine makroökonomische Untergrenze bilden, bleibt der institutionelle Orderfluss in den höheren Zeiteinheiten stark korrektiv geprägt. Das „Smart Money“ nutzt die Erholungsdynamik dieses Freitags, um gezielt Liquidität in oberen Angebotszonen (Supply Blocks) abzugreifen; dabei werden private Käufer, die auf einen Ausbruch setzen, in eine Falle gelockt, bevor eine massive Verkaufswelle (Liquidation Flush) ausgelöst wird.
📉 Technische Analyse: Bullischer CHoCH, „Sell-Scalp“-Obergrenze & SMC-Liquiditätsfahrplan
Das aktualisierte Strukturmodell für den H1-Chart offenbart einen klassischen Zyklus aus korriktiver „Mitigation“ (Auflösung von Ungleichgewichten) und Distribution gemäß den Smart Money Concepts (SMC):
1. Strukturelle Akkumulation & CHoCH-Ausbruch: Nach wiederholten Abwärtsbewegungen (Break of Structure/BOS) bis zur Makro-Untergrenze bei 4.240 (LL – Lower Low) bildete der Kurs eine Akkumulationsbasis. Eine impulsive Kerze durchbrach das lokale tiefere Hoch (LH bei 4.360), vollzog einen bullischen „Change of Character“ (CHoCH) und markierte ein neues höheres Hoch (HH bei 4.385).
2. Lokales FVG & Verteidigung der Nachfragezone: Der anschließende Rücksetzer in das Fair Value Gap (FVG zwischen 4.320,000 und 4.335,000) wurde aggressiv aufgefangen, wodurch die kurzfristige bullische Dynamik erhalten blieb.
3. Überblick Trendindikator: Der H1-Trendindikator bleibt im übergeordneten Bereich technisch negativ (Oberer Bereich: 4.381,065 | Mittlerer Pivot: 4.308,115 | Unterer Bereich: 4.235,165). Dies bestätigt, dass es sich bei der Aufwärtsbewegung um einen Squeeze im Rahmen einer Erholung gegen den übergeordneten Trend handelt. 4. Unmittelbarer Widerstandsbereich / „Sell-Scalp“-Zone (Bereich 4.395,000 – 4.410,000): Der mittlere blaue Widerstandsblock mit der Bezeichnung „Sell-Scalp“. Wie durch den schwarzen Zickzack-Pfad angedeutet, deutet die Kursentwicklung auf eine impulsive Ausdehnung bis 4.405 hin, gefolgt von einem ersten korrigierenden Rücksetzer auf 4.380.
5. Wichtige „Premium-Supply“-Obergrenze (Korridor 4.425,000 – 4.440,000): Der obere, noch nicht „abgearbeitete“ (unmitigated) institutionelle Angebotsblock. Ein letzter parabolischer Anstieg in diesen Bereich greift die verbleibende Liquidität auf der Käuferseite (BSL) ab, bevor er auf massiven Verkaufsdruck seitens institutioneller Akteure trifft.
6. Pfad für den institutionellen Abverkauf („Flush“): Ein dicker schwarzer Abwärtspfeil signalisiert eine heftige Liquidationsbewegung, sobald die Marke von 4.430 angelaufen wurde; der Kurs fällt dabei direkt zurück in Richtung der S/R-Flip-Unterstützung bei 4.370.
🔄 WENN-DANN-Handelsplan (Ausführungsszenarien):
• WENN der Kurs die „Sell-Scalp“-Zone (4.395 – 4.410) berührt oder in den „Premium-Supply“-Bereich (4.425 – 4.440) vorstößt und auf einem niedrigeren Zeitrahmen ein Scheitern der Aufwärtsbewegung bestätigt (M5/M15 CHoCH-Umkehr) -> DANN Eröffnung von Swing-Short-Positionen mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit und Kurszielen bei 4.380, 4.360 sowie der S/R-Flip-Unterstützung bei 4.370.
• WENN der Kurs per H1-Kerzenschluss sauber über 4.445 steigt, begleitet von anhaltendem Kaufvolumen -> DANN die bärische Ablehnungs-These aussetzen und Momentum-Long-Positionen mit nachgezogenem Stop-Loss in Richtung 4.470+ halten.
• WENN der Kurs direkt unter das lokale höhere Tief bei 4.340 fällt, bevor er 4.400 erreicht -> DANN frühzeitige Short-Positionen zur Fortsetzung des Abwärtstrends eingehen mit Zielen bei 4.308 (Mid-Pivot) und 4.280.
🎯 Zusammenfassung der strategischen Kennzahlen:
• Aktueller Marktpreis: 4.363,265 (+0,09 %)
• Trendbereich: Negativ (Oben: 4.381,065 | Mitte: 4.308,115 | Unten: 4.235,165)
• Unmittelbarer Widerstand: 4.395,000 – 4.410,000 („Sell-Scalp“-Zone)
• Wichtige HTF-Angebotszone (Supply Ceiling): 4.425,000 – 4.440,000
• Lokale FVG-Unterstützungszone: 4.320,000 – 4.335,000
• Zielbereich nach Umkehr: 4.360,000 – 4.370,000 (S/R-Flip)
• Marke zur Ungültigkeitserklärung der Struktur: Entscheidender H1-Schlusskurs über 4.445,000
💬 Frage an die Trader:
Nutzt ihr diesen „Friday Squeeze“ nach oben bis zur 4.400er „Sell-Scalp“-Zone, oder wartet ihr geduldig mit Sell-Limits an der 4.430er Angebotszone, um den starken Abverkauf (Flush) abzugreifen? Teilt uns unten eure Handelsstrategie mit!
DAX Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #38Analyse beim Stand des DAX-Index (Kassa) von 25.557 Punkten
Bitte beachten Sie, dass die dargestellten Szenarien aus meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung entstehen und eine Zusammenfassung der wahrscheinlichsten Kursspanne für die jeweilige Zeiteinheit darstellen.
DAX Index Prognose für Montag
An seine bemerkenswerte 2025er-Rallye hat der DAX im Januar 2026 mit einem neuen lokalen Hoch angeknüpft. Danach ist der Kurs in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen. Diese wurde im März kurzfristig nach unten verlassen, wobei der Kurs das letzte lokale Tief bei 21.863 Punkten setzte. Dort konnte der Markt den Verkaufsdruck abfangen und in eine Erholungsbewegung drehen.
Seit April hat der Kurs eine neue Aufwärtstrendstruktur etabliert. Mit dem Start in den Juli ergab sich eine dynamische Reaktion, die ausreichte, um das Januarhoch herauszunehmen. Nach einem Pullback an das Vorjahreshoch setzte der Markt in einer Ausbruchsbewegung neue Höchstwerte, woraus Ende August das Allzeithoch bei 26.618 Punkten resultierte.
An diesem Hoch drehte der Kurs jedoch und gab Gewinnmitnahmen nach, die im weiteren Verlauf das Juli-Hoch unter Druck setzten. Im Ringen um die 26.000er-Marke konnte sich keine Unterstützung durchsetzen, woraufhin der Markt in der vergangenen Woche deutlich weiter gefallen ist. Nach der EZB-Sitzung wurde auch kurz das Januarhoch unterschritten, konnte im Wochenschluss aber verteidigt werden. Im Rahmen der Trendstruktur wäre zum Start in die neue Woche am Montag nun eine Stabilisierungsphase zu erwarten.
Erwartete Tagesspanne: 25.440 bis 25.690
Nächste Widerstände: 25.900 | 26.069 = Vorwochenhoch | 26.618
Wichtige Unterstützungen: 25.507 | 25.361 = Vorwochentief | 24.771
DAX Index Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte der DAX im Zuge einer moderaten Erholungstendenz noch auf einen Re-Test am Juli-Hoch hinarbeiten. Notierungen unter 25.500 würden hingegen auf anhaltenden Korrekturbedarf hindeuten. Am Dienstag wäre daher auch Druck unter das Vorwochentief möglich.
Erwartete Tagesspanne: 25.560 bis 25.810 alternativ 25.280 bis 25.540
DAX Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart kann der DAX-Index nach dem Rekordwert keine Anschlusskäufe generieren und übt Druck auf die nahen Unterstützungen aus. Im Idealfall könnte eine Stabilisierung am Januarhoch auf einen Re-Test der 26.000er-Marke hinauslaufen. Der Bruch des Vorwochentiefs würde jedoch Ziele bei 25.000 Punkten aktivieren.
Erwartete Wochenspanne: 25.170 bis 26.030
Die DAX Prognose für nächste Woche:
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte sich nach einem Gap-Close bei 25.200 (27. Juli) noch eine Seitwärtsphase bilden. Hier wäre bei einer neuen Erholungstendenz eine Wochenspanne zwischen
25.040
und
25.850
zu erwarten.
Ein signifikanter Bruch des 100-Tage-Durchschnitts dürfte hingegen auf den GD 200 bei 24.730 zielen.
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
XAUUSD – Long-Setup nach der Fed-Entscheidung (FVG-Repricing)Gold notiert im Bereich von 4.320 $ nach einer äußerst volatilen Handelssitzung im Anschluss an die FOMC-Sitzung. Die Fed erhöhte die Zinsen um 25 Basispunkte auf 3,75 %–4,00 % und signalisierte, dass weitere Straffungsmaßnahmen erforderlich sein könnten; dies trieb den US-Dollar auf ein Sieben-Wochen-Hoch und ließ die Renditen kurzfristiger Staatsanleihen steigen. Trotz dieses „hawkish“ (straffen) Umfelds erholte sich Gold um mehr als 1 % von seinem Tiefstand nach der Fed-Entscheidung, da Händler ihre Positionierungen überdachten und die Ölpreise von ihren jüngsten Höchstständen zurückgingen.
Auch der Preis für Brent-Rohöl ist in Richtung 104 $ gefallen, was den unmittelbaren, energiebedingten Inflationsdruck etwas verringert hat, wenngleich die allgemeinen Risiken im Nahen Osten weiterhin hoch bleiben.
SMC-Perspektive
Der Kurs auf dem H1-Chart bewegt sich weiterhin innerhalb des übergeordneten Abwärtskanals; die Struktur auf den höheren Zeitebenen ist somit noch nicht vollständig bullisch. Die jüngste Kursbewegung hat jedoch die Liquidität auf der Käuferseite (Buy-Side Liquidity) im Bereich von 4.350 $–4.360 $ abgefischt, eine starke bärische Impulsbewegung (Displacement) erzeugt und anschließend heftig auf den unteren Bereich des Kanals reagiert.
Die aktuelle Erholung könnte ein bullisches Repricing nach diesem Liquiditätsereignis darstellen. Das nahegelegene FVG (Fair Value Gap) im Bereich von 4.285 $–4.305 $ ist der entscheidende Bereich für eine mögliche Reaktion (Mitigation).
Ein kontrollierter Rücklauf in dieses Ungleichgewicht (Imbalance), gefolgt von einem bullischen MSS (Market Structure Shift) oder CHOCH (Change of Character), könnte bestätigen, dass die Käufer den kurzfristigen Orderflow in Richtung der oberen Liquiditätszonen wieder aufbauen.
Wichtigstes Handelsszenario
Long-Priorität: 4.285 $–4.305 $
Bedingung: Abwarten, bis Gold in das FVG bzw. den Discount-Bereich zurückfällt und eine bullische Ablehnung (Rejection) zeigt, gefolgt von einem bullischen MSS oder CHOCH auf einer niedrigeren Zeitebene. Einstieg: 4.285 $–4.305 $ nach Bestätigung
SL: Unter 4.260 $ und dem Reaktions-Tief
TP1: 4.345 $–4.365 $
TP2: 4.390 $–4.405 $
Wichtige Zonen
4.401,403 $ — „Premium“-Bearish-OB (Orderblock)
4.345 $–4.365 $ — Rückeroberte Buy-Side-Liquidität / Widerstand
4.285 $–4.305 $ — Haupt-FVG-Kaufzone
4.225 $–4.245 $ — Externe SSL (Sell-Side-Liquidität) / „Deep Discount“-Nachfragezone
4.260 $ — Bereich für sofortige Ungültigkeit des bullischen Szenarios
Widerstand des absteigenden Kanals — Wichtige strukturelle Barriere
Hauptszenario für Gold
Der Fokus liegt auf einer bestätigten Preisanpassung ausgehend vom FVG (Fair Value Gap), nicht darauf, der aktuellen Erholung hinterherzulaufen.
Sollten die Käufer den Bereich 4.285 $–4.305 $ verteidigen und einen sauberen bullischen Strukturwechsel (Market Structure Shift) vollziehen, könnte Gold in Richtung 4.350 $–4.365 $ drehen, wobei der „Premium“-Bearish-OB bei 4.400 $ als übergeordnetes Aufwärtsziel fungiert.
Der übergeordnete Kanal bleibt bärisch; daher ist eine Bestätigung unerlässlich, bevor die Erholung als nachhaltig eingestuft wird.
Keine Bestätigung, kein Trade.
EUR/USD Chartanalyse & Prognosen für die neue Woche #38Analyse bei einem letzten Kurs von 1,1598
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
EUR/USD Prognose für Montag
Im Januar ist der Euro in eine Korrekturphase übergegangen, die zunächst Druck auf den 1,14er-Bereich ausgeübt hat. Nachdem die folgende Erholung an der 1,18er-Marke auf Widerstand getroffen ist, wurde erneuter Verkaufsdruck zuletzt im Juli über der 1,13er-Marke abgefangen. Dort drehte der Kurs wieder nach oben und pendelt momentan im 1,1600er-Bereich.
Die seit Ende August ausgeprägte Schiebephase generierte bisher keine richtungsbestimmenden Impulse. Stärkerer Druck auf den Euro wurde in der vergangenen Woche erneut am Januartief abgefangen. Mit Blick auf den bevorstehenden Zinsentscheid der Fed könnte die erste Wochenhälfte ebenso verhalten verlaufen, sodass am Montag die Mitte der Vorwochenspanne im Fokus liegen dürfte.
Mögliche Tagesspanne: 1,1580 bis 1,1630
Nächste Widerstände: 1,1654 = Vorwochenhoch | 1,1742 | 1,1830
Wichtige Unterstützungen: 1,1575 | 1,1569 = Vorwochentief | 1,1410
EUR/USD Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart könnte sich am Dienstag zeigen, ob die jüngste Tendenz für Anschlussdynamik ausreicht und Notierungen über 1,1650 angesteuert werden. Alternativ könnte sich eine seitwärts laufende Stabilisierungszone bilden.
Mögliche Tagesspanne: 1,1630 bis 1,1690 alternativ 1,1580 bis 1,1650
EUR/USD Prognose für diese Woche
Ergänzend zum Stundenchart könnte sich eine Rückkehr über den GD 200 bei rund 1,1630 als Startsignal für eine Fortsetzung der Erholungsbewegung aus dem August entpuppen. Zunächst bliebe jedoch abzuwarten, ob die Unterstützung am Januartief hält. Bei einem Bruch wären Ziele im 1,1450er-Bereich aktiv. Der richtungsbestimmende Impuls würde sich aus der Kursreaktion nach der Fed-Sitzung ergeben. Setzt sich jedoch die Schiebephase fort, ist von einem ausgeglichenen Verhältnis der Wirtschaftsräume auszugehen.
Mögliche Wochenspanne: 1,1530 bis 1,1690
EUR/USD Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte sich ein Ausbruch über den 200-Tage-Durchschnitt bis über das Februartief fortsetzen. Dann wäre ein Test der Zone bei 1,18 zu erwarten. Sollte die 1,1550er-Marke hingegen nachgeben, dürfte ein Test des 1,1450er-Bereichs folgen.
Mögliche Wochenspanne: 1,1620 bis 1,1800 alternativ 1,1440 bis 1,1600
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
Goldpreis arbeitet auf den Ausbruch hinAnalyse bei einem Goldpreis (XAU/USD) von $4.347
Die folgenden Szenarien basieren auf meiner Einschätzung und skizzieren die wahrscheinlichste Kursspanne.
Goldpreis Prognose für Montag
Nach dem Allzeithoch im Januar bei $5.598 ist die Dynamik stark eingebrochen und volatile Korrekturimpulse bestimmten den Markt. Einer Serie fallender Hochs folgte im Juni bei $3.942 das letzte Tief, über dem sich eine Stabilisierungsphase ergab. Die neue Erholungstendenz scheitert zunächst jedoch am Ausbruch über das Vorjahreshoch, wo die Preisentwicklung auf ein Überangebot traf.
Die Ausbruchsstimmung, die den Kursverlauf im August prägte, hat zuletzt einen deutlichen Dämpfer erhalten. Vorerst zeichnet sich jedoch im $4.300er‑Bereich eine Unterstützungszone ab, die zum Ende der vergangenen Woche verteidigt wurde. Zum Start in die neue Woche bleibt abzuwarten, ob der Kurs dies am Montag als Basis für eine Zwischenerholung nutzt, oder weiterer Abwärtsdruck vorherrscht.
Mögliche Tagesspanne: $4.310 bis $4.420
Nächste Widerstände: $4.382 | $4.550 | $4.697
Wichtige Unterstützungen: $4.291 | $4.203 | $3.942
Goldpreis Prognose für Dienstag
Abhängig vom Wochenstart dürfte sich am Dienstag zeigen, ob der Markt bereits einen Ausbruch aus der Keilformation anstrebt oder sich die seitwärts laufende Stabilisierungsphase über der $4.300er-Marke fortsetzt.
Mögliche Tagesspanne: $4.360 bis $4.470 alternativ $4.260 bis $4.370
Goldpreis Prognose für diese Woche
Zur Einordnung der aktuellen Situation werfen wir einen Blick auf den Tageschart. Hier konnte der Kurs die jüngste Erholungsdynamik nicht verteidigen und dürfte im Bereich der 200-Tage-Linie Widerstand erwarten. Vorerst liegt der kürzer laufende Durchschnitt aus 50 Tagen unter Druck, darüber könnte sich eine Stabilisierungsphase abzeichnen. Ein Bruch unter $4.200 würde hingegen das Signal für eine stärkere Verlustphase liefern.
Mögliche Wochenspanne: $4.240 bis $4.550
Gold Prognose für nächste Woche
Abhängig von der Entwicklung in der vorangegangenen Woche könnte sich ein Ausbruch aus der Konsolidierung zwischen $4.300 und $4.500 abzeichnen. Sollte der Bereich um $4.250 weitere Verluste abfedern und der Kurs erneut über den Durchschnitt aus 200 Tagen ausbrechen, dürfte das April-Hoch das nächste Kursziel bilden. Führt der Korrekturdruck den Preis jedoch unter den GD 50, würde das Juni-Tief ins Visier geraten.
Mögliche Wochenspanne: $4.440 bis $4.760 alternativ $4.050 bis $4.380
Beste Grüße und gute Trades,
Christian Möhrer
Kagels-Trading
XAUUSD — Kaufsetup beim Fibonacci-Retest nach der FedFundamentalanalyse
Gold erholt sich nach dem Fed-bedingten Abverkauf, da der US-Dollar von einem Sieben-Wochen-Hoch zurückfällt und die Ölpreise nachgeben, wodurch XAUUSD Spielraum für eine Erholung erhält. Die Fed erhöhte den Leitzins um 25 Basispunkte auf 3,75 %–4,00 % und behielt einen hawkischen Ton bei, wobei die meisten Entscheidungsträger weiterhin mindestens eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr erwarten.
Das makroökonomische Umfeld bleibt daher gemischt: Straffere Fed-Erwartungen begrenzen weiterhin das Aufwärtspotenzial, während schwächere Energiepreise und ein nachgebender Dollar die aktuelle Erholung unterstützen.
Technische Analyse
Im H1-Chart handelt XAUUSD nahe 4.326, nachdem die Post-Fed-Liquidation bis 4.235 reichte und anschließend eine starke Erholung auslöste.
Der Preis hat den psychologischen Bereich bei 4.300 bereits zurückerobert und 4.335 erreicht, was eine Verbesserung des kurzfristigen Momentums bestätigt. Die übergeordnete Struktur bleibt jedoch weiterhin durch die fallende Widerstandstrendlinie begrenzt.
Der bevorzugte Retracement-Bereich liegt bei 4.297–4.314, wo Fibonacci 0,618–0,786 und die markierte H1-Kaufzone zusammenlaufen.
Falls die Käufer diesen Bereich verteidigen, könnte der Preis zunächst 4.335 erneut testen und anschließend in Richtung der fallenden Trendlinie bei etwa 4.350–4.360 steigen.
Die tiefere Support-Zone bei 4.258–4.273 bleibt eine wichtige strukturelle Verteidigung, falls die erste Kaufzone nicht hält.
Wichtige Schlüsselniveaus
4.350–4.360 — Trendlinienwiderstand / Hauptziel
4.335 — Unmittelbarer Widerstand
4.297–4.314 — Hauptkaufzone
4.286–4.297 — Kurzfristiger Pivot
4.258–4.273 — Wichtige Unterstützung
4.235 — Post-Fed-Tief
Trading-Szenario
Hauptkaufsetup
Einstieg: 4.297–4.314
Stop Loss: 4.280
Take Profit 1: 4.335
Take Profit 2: 4.350
Take Profit 3: 4.355–4.360
Kaufbedingung
Warten Sie auf einen kontrollierten Pullback in den Bereich 4.297–4.314 und eine bullishe Bestätigung. Ein Liquiditätssweep, ein langer unterer Docht, eine bullishe Engulfing-Kerze oder ein H1-Reclaim über 4.314 würden das Fortsetzungssetup stärken.
Ein nachhaltiger H1-Bruch unter 4.280 würde die kurzfristige Kaufidee invalidieren und den Fokus auf die tiefere Support-Zone verlagern.
Gesamtausblick
Die kurzfristige H1-Struktur verschiebt sich nach dem Fed-Liquiditätssweep in eine bullishe Erholung, doch die übergeordnete fallende Trendlinie wurde noch nicht gebrochen.
Der bevorzugte Plan besteht daher darin, dem Preis um 4.325–4.335 nicht hinterherzulaufen, sondern auf einen Retracement in den Bereich 4.297–4.314 zu warten. Falls die Käufer diese Fibonacci-Zone verteidigen, könnte XAUUSD zunächst 4.335 erneut testen, bevor 4.350–4.360 angegriffen wird.
Wird Gold 4.297–4.314 halten und die H1-Widerstandstrendlinie erneut testen?
XAUUSD H1: Gold hat zwei Etagen, nur eine rettet!Gold hat uns gerade eine dieser Bewegungen gezeigt, die leicht beide Seiten täuschen können.
Der Preis stieg aus dem Bereich von 4.260, kletterte bis auf 4.365 und verlor dann fast die gesamte Bewegung in einem einzigen aggressiven Ausverkauf.
Jetzt sitzt Gold bei etwa 4.290.
Was ist passiert?
Käufer bewiesen, dass sie drücken können.
Verkäufer bewiesen, dass sie härter zuschlagen können.
Und das lässt den Preis an einem sehr interessanten Ort.
Anstatt die nächste Kerze vorherzusagen, teile ich das heutige Diagramm in drei Etagen.
4.260 → die Verteidigung
4.324 → der Kontrollpunkt
4.365 → die Kontrollstufe
Welche Seite auch immer beginnt, diese Etagen einzunehmen, wird uns viel mehr sagen, als es die aktuelle Kerze jemals könnte.
Etage #1 steht bereits unter Beschuss
Der offensichtlichste Bereich auf dem Diagramm ist der H1-Orderblock um 4.258–4.272.
Hier fanden die letzten Einbrüche Käufer.
Aber ich möchte nicht einfach KAUFEN, nur weil der Preis dorthin zurückkehrt.
Es gibt einen Unterschied zwischen dem Berühren der Unterstützung und dem Beweisen, dass die Unterstützung funktioniert.
Wenn Gold 4.258–4.272 erneut besucht, möchte ich, dass Verkäufer die Zone zuerst angreifen.
Dann möchte ich, dass Käufer sie zurückerobern.
Praktisch bedeutet das, dass ein Einbruch in den Orderblock, gefolgt von einer H1-Erholung über etwa 4.275, mir die Bestätigung gibt, die ich brauche.
KAUFEN — ZWEITE VERTEIDIGUNG
Einstieg: 4.272–4.280 nach H1-Rückeroberung
SL: 4.250
TP1: 4.305
TP2: 4.324
TP3: 4.350
TP4: 4.365
Beachten Sie, wo TP2 liegt.
Das ist kein zufälliges Ziel.
4.324 ist der Punkt, an dem sich das heutige Diagramm verändert.
4.324 ist kein Widerstand. Es ist ein Kontrollpunkt.
Gold liegt derzeit unter 4.324, und die kurzfristigen EMAs liegen ebenfalls darüber.
Das bedeutet, dass ein Aufschwung von 4.260 nur ein Aufschwung ist, bis das Gegenteil bewiesen ist.
Damit Käufer mehr verdienen, möchte ich, dass eine H1-Kerze über 4.324 schließt, gefolgt von einem erneuten Test, der über etwa 4.315–4.324 bleibt.
Wenn das passiert, würde ich aufhören, jede Rallye als etwas zu betrachten, das verkauft werden sollte.
KAUFEN — KONTROLLPUNKT RÜCKEROBERN
Einstieg: 4.320–4.327 nach bullischem Retest
SL: 4.298
TP1: 4.350
TP2: 4.365
TP3: 4.385
TP4: 4.400
Dies ist der sauberere KAUF für Händler, die nicht den Boden erwischen wollen.
Sie opfern einen günstigeren Einstieg.
Im Gegenzug erhalten Sie mehr Informationen.
Das ist oft ein guter Handel.
Aber es gibt noch unerledigte Geschäfte bei 4.365
Schauen Sie sich an, was während der vorherigen Rallye passiert ist.
Gold erreichte etwa 4.360–4.365, traf auf die fallende EMA200 und wurde sofort abgelehnt.
Diese Reaktion ist wichtig.
Sie sagt uns, dass Verkäufer immer noch den oberen Teil der H1-Struktur verteidigen.
Und darüber liegt die größere Widerstandszone von 4.380–4.400.
Wenn sich Gold also wieder erholt, werde ich nicht automatisch bullisch.
Ich werde 4.355–4.370 sehr genau beobachten.
Eine zweite Ablehnung dort, insbesondere eine H1-Kerze, die über 4.355 handelt, aber wieder unter 4.350 schließt, würde den Verkäufern eine weitere Gelegenheit geben.
VERKAUFEN — ZWEITE ABLEHNUNG
Einstieg: 4.348–4.358 nach Ablehnungsbestätigung
SL: 4.375
TP1: 4.324
TP2: 4.300
TP3: 4.275
TP4: 4.260
Dieser Handel hat eine einfache Idee dahinter:
Wenn Käufer eine zweite Gelegenheit erhalten, die EMA200 zurückzuerobern und erneut scheitern, möchte ich nicht mit der Ablehnung streiten.
Ich möchte es handeln.
Was, wenn der Orderblock bricht?
Hier wird das Diagramm viel einfacher.
Wenn Gold einen H1-Schluss unter 4.255 produziert, betrachte ich 4.260–4.270 nicht mehr als gültigen Kaufbereich.
Die Unterstützung hatte ihre Chance.
Sie ist gescheitert.
Ich würde dann warten, bis der Preis von unten auf 4.255–4.265 zurückspringt.
Wenn dieser Retest abgelehnt wird:
VERKAUFEN — ETAGE ENTFERNT
Einstieg: 4.255–4.263 nach bärischem Retest
SL: 4.280
TP1: 4.235
TP2: 4.215
TP3: 4.190
Der Schlüssel hier ist Geduld.
Ich möchte keine riesige rote Kerze unter 4.255 verkaufen.
Lassen Sie den Zusammenbruch geschehen.
Lassen Sie den Preis zurückkommen.
Dann sehen Sie, ob die ehemalige Unterstützung zum Widerstand wird.
Das gibt dem Handel Struktur statt Emotion.
Und 4.400?
Das ist der Punkt, an dem ich aufhöre, nach Gründen zu suchen, bärisch zu sein.
Das Diagramm hat immer noch ein großes Widerstandsband um 4.380–4.400, also bedeutet selbst eine Erholung über 4.365 nicht automatisch, dass Gold frei ist.
Für mich wäre ein H1-Schluss über 4.400, gefolgt von einem erfolgreichen Halten von 4.385–4.400, das echte strukturelle Upgrade.
An diesem Punkt:
KAUFEN — VERKÄUFER VERLIEREN DAS DACH
Einstieg: 4.392–4.402 nach Retest hält
SL: 4.370
TP1: 4.425
TP2: 4.440
TP3: 4.465
TP4: 4.485
Bis das passiert, bleibt 4.400 die Decke.
Darüber wird das Diagramm zu einem anderen Markt.
Meine Karte für heute ist absichtlich einfach
Vergessen Sie, jede H1-Kerze vorherzusagen.
Beobachten Sie, wer die Etagen besitzt.
Unter 4.255: Verkäufer haben das Fundament entfernt.
4.260–4.275: Käufer erhalten ihre Verteidigungsmöglichkeit.
Über 4.324: Die Erholung beginnt, Glaubwürdigkeit zu gewinnen.
Um 4.365: Käufer stehen erneut vor dem EMA200-Test.
Über 4.400: Ich höre auf, dies nur als weiteren Aufschwung zu betrachten.
Gold liegt derzeit bei etwa 4.290, was fast genau dort ist, wo ich keine Position erzwingen möchte.
Die besseren Trades liegen an den Rändern der Karte.
4.260 fragt, ob Käufer verteidigen können.
4.324 fragt, ob sie vorankommen können.
4.365 fragt, ob sie den Widerstand überleben können.
4.400 fragt, ob sie endlich die Kontrolle übernehmen können.
Welches Level, denken Sie, wird zuerst eingenommen — 4.260 oder 4.324?
Heute wird ein vollständiger Test der Marke von 4350 erwartet.Heute wird ein vollständiger Test der Marke von 4350 erwartet.
Gold durchlief gestern zwei deutlich unterschiedliche Marktphasen.
Die heutige Erholung sieht eher nach einer kurzfristigen Kursbewegung als nach einer Trendwende aus.
Solange der Kurs nicht dauerhaft über 4350 liegt, sollten Sie der Rallye nicht hinterherjagen.
Warsh wies deutlich darauf hin, dass die Inflation zu hoch und zu lang anhält. Dies signalisiert dem Markt, dass die Inflation weit verbreitet und endogen ist – das Problem lässt sich also nicht über Nacht lösen.
Technische Analyse:
Der Bereich von 4234 bis 4250 stellt die letzte Verteidigungslinie für die Bullen dar.
Die heutige Kursentwicklung entspricht weitgehend der im gestrigen Artikel beschriebenen Handelsstrategie: Warten Sie, bis sich der Kurs um 4270–4280 stabilisiert hat, bevor Sie Long-Positionen eingehen, und setzen Sie einen Stop-Loss unter 4250.
Gold erlebt aktuell eine starke Erholung, und die Logik für den Intraday-Handel ist klar:
1: Warten Sie, bis der Kurs wieder auf ein niedrigeres Niveau fällt, bevor Sie Long-Positionen eingehen.
2. Solange der Kurs über 4300 bleibt, sollten Sie eine Long-Position halten.
3. Auf der Unterseite gilt der Bereich von 4239–4250 technisch gesehen als letzte Verteidigungslinie der Bullen.
4. Der entscheidende Wendepunkt liegt im Bereich von 4340–4360. Nur ein deutlicher Schlusskurs über diesem Bereich kann die kurzfristige Abwärtsbewegung durchbrechen; andernfalls handelt es sich bei der heutigen Erholung lediglich um eine „Bullenfalle“.
Bärenstrategie: Sollte der Kurs im Bereich von 4360–4380 wiederholt auf Widerstand stoßen und diesen nicht effektiv durchbrechen, erwägen Sie den Aufbau einer kleinen Short-Position: Stop-Loss über 4390, Kursziel 4320–4300.
Diese Strategie spekuliert auf das Ende der Erholung und eine Rückkehr zu einem schwächeren Markt.
Die heutige Erholung sieht eher nach einer kurzfristigen Kursbewegung als nach einer Trendumkehr aus.
Solange der Kurs nicht dauerhaft über 4350 liegt, sollte man der Rallye nicht hinterherjagen.
Gold gewinnt wichtige Unterstützung zurück – Aufwärtsstruktur imGold zeigt im 45-Minuten-Chart eine konstruktive Struktur. Der Kurs hat auf den unteren Unterstützungsbereich reagiert und bewegt sich aktuell um 4.346.
Die markierte Zone bei 4.325–4.350 ist der wichtige Bereich, den es zu beobachten gilt. Solange diese Zone gehalten wird, bleibt die dargestellte Aufwärtsstruktur intakt. Der nächste größere Widerstandsbereich liegt bei 4.430–4.450.
Wichtige Bereiche:
Einstiegs-/Reaktionszone: 4.325–4.350
Zielbereich: 4.493
Risikoniveau / Ungültigkeitsbereich: unter 4.297
Zwischenwiderstand: 4.430–4.450
Die Analyse basiert auf der Reaktion an der Unterstützung, der Marktstruktur und dem im Chart eingezeichneten Kursverlauf. Ein nachhaltiger Rückgang unter das markierte Risikoniveau würde dieses Szenario abschwächen.
NVDA: Über 220,50 USD wird die Erholung handelbar | 18.09.2026NVIDIA zeigt im 4-Stunden-Chart eine Erholung aus dem Bereich 210–212 USD. Zum Analysezeitpunkt am 17.09.2026 gegen 20:43 MESZ liegt der Kurs im angezeigten Cboe-One-Feed bei rund 219,40 USD. Die laufende Kerze ist noch nicht abgeschlossen.
CHARTSTRUKTUR
Nach dem Rückgang vom Septemberhoch um 230–234 USD hat NVDA wieder den Bereich 217–219 USD zurückerobert. Die jüngste Aufwärtsbewegung trifft jetzt auf die Reaktionszone um 220–221 USD. Ein bestätigter Ausbruch darüber wäre ein Signal für eine Fortsetzung der Erholung. Der größere Rücksetzer ist damit noch nicht vollständig überwunden.
PLAN FÜR DEN 18. SEPTEMBER
1. Voraussetzung: Eine abgeschlossene 4h-Kerze der regulären Sitzung schließt über 220,50 USD.
2. Einstieg nur nach einem anschließenden Retest von 220,00–220,50 USD und einer abgeschlossenen 15-Minuten-Kerze zurück über 220,50 USD. Beispielhafter Einstieg 220,50 USD; maximal 221,00 USD.
3. Stop: 216,50 USD. Nach Einstieg gilt dieser Kurs als Stopniveau; nicht auf einen 4h-Schluss warten. Vor Einstieg verwirft ein Bruch dieser Marke den Plan.
4. Ziel 1: 225,00 USD, ein früherer Reaktionsbereich.
5. Ziel 2: 230,00 USD, die nächste ausgeprägte Angebotszone.
Bei Einstieg 220,50 USD beträgt das Kursrisiko 4,00 USD je Aktie. Ziel 1 bietet rund 1,1R, Ziel 2 rund 2,4R vor Kosten. Bei einem späteren oder höheren Einstieg fällt dieses Verhältnis geringer aus. Nach Ziel 1 wäre ein Teilverkauf möglich; eine Absicherung des Restes auf Einstand kann bei erneutem Rücklauf früh ausstoppen.
WANN AUSSETZEN?
Kein Einstieg ohne Schlusskursbestätigung und Retest. Bei einer Eröffnung deutlich über 221 USD nicht hinterherkaufen; nur ein späterer regelkonformer Retest kommt infrage. Eine Eröffnung unter 216,50 USD verwirft den Plan. Kurslücken können zu einer Ausführung jenseits des Stops führen.
Gültig für neue Einstiege ausschließlich am 18.09.2026 während der regulären US-Sitzung. Ohne vollständigen Trigger bis zum Sitzungsschluss verfällt die Idee. Die Ziele müssen nicht am selben Tag erreicht werden.
Datenbasis: NVDA, 4h, reguläre Sitzung, Cboe One über TradingView; Kurse können vom konsolidierten NASDAQ-Feed und vom Broker abweichen. Reine Preisstrukturanalyse, keine geprüfte Nachrichten- oder Ereignisprognose. Gebühren und Slippage sind nicht eingerechnet. Keine Anlageberatung.
Status: Wartend, kein bestätigter Einstieg.
BotTradeLab — Human judgment, AI-assisted analysis.
XRPUSDT: Breakdown unter 1,275 – Short-Setup für den 18.09.2026XRP/USDT handelt zum Analysezeitpunkt am 17.09.2026 gegen 20:35 MESZ bei rund 1,297 USDT. Nach dem impulsiven Abverkauf aus dem Bereich um 1,40 USDT konsolidiert der Kurs eng über dem jüngsten Tief. Die Erholung bleibt bislang flach und unterhalb der lokalen Range-Oberkante; deshalb wird kein Short mitten in der Seitwärtsphase eröffnet.
SETUP – NUR BEI BESTÄTIGUNG
• Short-Trigger: 4-Stunden-Schlusskurs unter 1,275 USDT. Bevorzugt wird anschließend ein gescheiterter Retest der Zone 1,275–1,285 USDT von unten.
• Stop / Invalidation: 1,316 USDT. Ein 4-Stunden-Schlusskurs darüber hebt die unmittelbare Breakdown-These auf.
• Ziel 1: 1,225 USDT – ab dem Trigger ungefähr 1,2R.
• Ziel 2: 1,170 USDT – ab dem Trigger ungefähr 2,6R.
• Management: Nach Ziel 1 kann ein Teilgewinn realisiert und der verbleibende Anteil auf Einstand abgesichert werden.
BEGRÜNDUNG
Der starke Abwärtsimpuls hat die vorherige Unterstützungszone um 1,35–1,40 USDT klar gebrochen. Seitdem bildet XRP eine enge Konsolidierung unterhalb von 1,316 USDT. Ein bestätigter Bruch von 1,275 USDT würde die aktuelle Range nach unten auflösen und Raum in Richtung 1,225 beziehungsweise 1,170 USDT schaffen.
Kein Einstieg, wenn der Kurs vor dem Trigger über 1,316 USDT schließt oder der Bruch ohne kontrollierbaren Retest bereits deutlich in Richtung Ziel 1 gelaufen ist.
Gültigkeit: Nur für neue Einstiege am 18.09.2026. Der Plan verfällt spätestens am 19.09.2026 um 23:59 MESZ, falls kein bestätigter Trigger entsteht.
Status: Wartend – noch kein bestätigter Einstieg.
Gebühren, Slippage und mögliche Finanzierungskosten sind nicht berücksichtigt. Keine Anlageberatung; Positionsgröße und Risiko müssen zur eigenen Risikotoleranz passen.
BotTradeLab — Human judgment, AI-assisted analysis.
XAUUSD H1: Gold muss jetzt beweisen, dass der Boden hält.Gold hat uns bereits gezeigt, wo Käufer interessiert sind.
Die Frage ist, ob es ihnen genug bedeutet.
Auf dem H1-Chart hat der Preis wiederholt den Bereich 4.253–4.260 angegriffen. Jedes Mal, wenn Gold in diese Zone eintritt, kämpft der Verkaufsdruck, um fortzufahren.
Das macht diese Zone zu mehr als nur einer gewöhnlichen Unterstützung.
Hier konzentriert sich die Liquidität — und genau jetzt ist es das wichtigste Element des heutigen Charts.
Aber es gibt eine Sache, die ich nicht tun möchte:
Einfach kaufen, weil es Unterstützung gibt.
Unterstützung gibt uns einen Ort.
Die Preisbewegung gibt uns den Handel.
🧲 DER MAGNET UNTER DEM PREIS
Schauen Sie, was um 4.253–4.260 passiert ist.
Gold handelte in diesem Bereich, sprang aggressiv in Richtung 4.360, kam dann vollständig zurück und testete fast denselben Boden erneut.
Für einen neuen Händler, denken Sie daran:
Verkäufer haben bereits mehrmals auf diesen Boden gedrückt.
Sie haben ihn immer noch nicht gebrochen.
Das macht eine weitere Reaktion interessant — aber auch gefährlich, denn jeder zusätzliche Test erhöht den Druck auf das Niveau.
Also erfordert mein erstes Setup, dass Gold seine Karten zeigt.
Wenn der Preis 4.253–4.260 durchfegt, über etwa 4.269 zurückkehrt und eine H1-bullische Reaktion erzeugt, möchte ich den Erholungshandel.
KAUFEN: 4.265–4.275 nach der Rückeroberung
SL: 4.242
TP1: 4.300
TP2: 4.318
TP3: 4.350–4.367
Ich jage Gold absichtlich nicht um 4.290–4.300.
Je näher ich nach der Bestätigung am Liquiditätsboden eintreten kann, desto klarer wird die Idee.
🎯 4.318 IST WO DER EINFACHE TEIL ENDET
Ein Sprung und eine bullische Fortsetzung sind zwei verschiedene Dinge.
Diese Unterscheidung ist heute wichtig.
Gold kann sich um 30 oder 40 Dollar von der Liquidität erholen und dennoch strukturell fast nichts erreichen.
Für mich ist 4.318 der Kontrollpunkt.
Ein H1-Schluss darüber ändert das Gespräch.
Wenn Gold 4.318 bricht, dann zurückzieht und dieses Niveau unter dem Preis hält, würde ich ein zweites Long-Setup in Betracht ziehen, anstatt auf einen weiteren Besuch bei 4.260 zu warten.
KAUFEN: 4.315–4.322 bei erfolgreichem Retest
SL: 4.294
TP1: 4.345
TP2: 4.367
TP3: 4.395–4.402
Warum 4.367?
Weil dort der nächste echte Test beginnt.
Ein Markt kann leicht springen.
Altes Territorium zurückzuerobern ist schwieriger.
⚠️ ES GIBT ZWEI VERSCHIEDENE WEGE, WIE ICH GOLD VERKAUFEN WÜRDE
Hier wird der heutige Plan interessant.
Ich brauche nicht, dass Gold überall bärisch ist, um einen Short zu finden.
VERKAUF #1 — Käufer erreichen 4.367 und gehen der Treibstoff aus
Wenn die Erholung 4.360–4.370 erreicht, beginne ich, die H1-Kerzen genau zu beobachten.
Eine klare Ablehnung aus diesem Bereich, gefolgt von einem Schluss unter etwa 4.355, sagt mir, dass Käufer das nächste Hindernis erreicht haben, es aber nicht besitzen konnten.
Dann:
VERKAUFEN: 4.355–4.365 nach Ablehnung
SL: 4.378
TP1: 4.330
TP2: 4.318
TP3: 4.280–4.260
Dies ist kein blinder Limit-Verkauf.
Keine Ablehnung = kein Einstieg.
🕳️ VERKAUF #2 — DER BODEN GIBT ENDLICH NACH
Dies ist das Szenario, das Dip-Käufer respektieren müssen.
Wenn eine H1-Kerze unter 4.253 schließt, wird dieselbe Liquiditätszone, die derzeit die bullische Idee unterstützt, zu einer Warnung.
Aber ich würde immer noch nicht sofort VERKAUFEN drücken.
Ich möchte, dass Gold zum gebrochenen Boden zurückkehrt und es nicht schafft, ihn zurückzuerobern.
Das verwandelt Unterstützung in Widerstand.
VERKAUFEN: 4.250–4.260 nach gescheiterter Rückeroberung
SL: 4.276
TP1: 4.235
TP2: 4.215
TP3: 4.190
Dies würde auch meinen Dip-Kaufplan stornieren.
Sobald der Boden wirklich gebrochen ist, höre ich auf, ihn zu bitten, Käufer zu retten.
🔓 4.402 WÜRDE DEN CHARAKTER DIESES CHARTS ÄNDERN
Es gibt immer noch ein Niveau, das über allem anderen liegt:
4.402.
Gold hat zuvor aggressiv aus dieser Region reagiert.
Also ist es eine Sache, 4.402 zu erreichen.
Darüber zu leben ist eine andere.
Wenn H1 über 4.402 schließt und der folgende Rückzug etwa 4.390–4.402 hält, würde ich das als eine viel stärkere strukturelle Erholung behandeln.
Mein Fortsetzungs-Setup wird:
KAUFEN: 4.395–4.405 nach Bestätigung
SL: 4.375
TP1: 4.425
TP2: 4.443
TP3: 4.465
An diesem Punkt würde ich aufhören, die Bewegung nur als einen weiteren Sprung von der Liquidität zu behandeln.
Käufer hätten bedeutendes H1-Territorium zurückerobert.
🧠 WENN SIE NEU SIND, IGNORIEREN SIE ALLES AUSSER DIESEM
Das heutige Chart kann auf vier Entscheidungen reduziert werden:
4.253–4.260 hält → Käufer haben immer noch eine Startrampe.
4.318 zurückerobert → der Sprung gewinnt an Glaubwürdigkeit.
4.367 abgelehnt → Verkäufer könnten eine weitere Gelegenheit bekommen.
4.402 zurückerobert → die Erholung wird strukturell viel wichtiger.
Und wenn 4.253 bricht und beim Retest scheitert, kaufen Sie nicht weiter, nur weil die Zone zuvor funktioniert hat.
Märkte schulden einem Unterstützungsniveau keinen weiteren Sprung.
Heute wähle ich nicht zwischen „bullisch“ und „bärisch“.
Ich beobachte, wer den zweiten Test von 4.253 überlebt.
Diese Antwort könnte entscheiden, wohin Gold als nächstes reist.
Gold Spot / US-Dollar — 45-Minuten-ChartXAU/USD zeigt eine Erholung aus dem unteren Nachfragebereich und bewegt sich wieder über die jüngste Konsolidierungszone.
📌 Chart-Struktur
Einstiegsbereich: 4.286,143
Stop-Level: 4.247,667
Zielbereich: 4.466,095
Risikobereich: ca. 38,5 Punkte
Potenzielle Bewegung: ca. 180 Punkte
Der Kurs hat im Bereich von 4.270–4.285 reagiert und bewegt sich nun zurück in Richtung 4.330–4.350, wo zuvor mehrere Preisreaktionen zu sehen waren.
Solange sich der Kurs oberhalb des Einstiegsbereichs stabil hält, liegt der nächste wichtige Beobachtungsbereich bei 4.466 und anschließend bei der oberen Angebotszone um 4.470–4.485.






















