GBP/USD 4H – Technische Analyse📊 GBP/USD 4H – Technische Analyse 📉
🔎 Marktstruktur
GBP/USD befindet sich nach einer starken Aufwärtsbewegung aktuell in der Nähe einer wichtigen 4H-Widerstandszone bei 1,3559. Dieser Bereich könnte als entscheidende Verkaufszone wirken.
Der Kurs liegt derzeit um 1,3500 und zeigt erste Anzeichen einer möglichen Konsolidierung unterhalb des Widerstands. Das dargestellte Szenario deutet auf einen möglichen Liquiditäts-Sweep bzw. Retest der Resistance mit anschließender bärischer Umkehr hin. 📉
🧱 Wichtiger Widerstand – 1,3559
Die Zone um 1,3559 ist der entscheidende Bereich für die weitere Entwicklung.
Sollte der Kurs diese Zone testen und dort eine klare Ablehnung zeigen, könnten die Verkäufer wieder die Kontrolle übernehmen. Eine bärische Kerze, ein Lower High oder eine deutliche Rejection würde das Short-Szenario zusätzlich bestätigen. 🔴
🎯 Mögliches Kursziel
Bei einer Ablehnung am Widerstand liegt das nächste wichtige Ziel im Bereich des Order Blocks bei 1,3370–1,3350.
Möglicher Verlauf:
1,3500 → 1,3559 Resistance → Rejection → 1,3450 → 1,3370 Order Block 📉🎯
🛑 Szenario ungültig
Ein klarer 4H-Kerzenschluss über 1,3559 würde das bärische Szenario abschwächen und könnte auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung hindeuten.
🧠 Trading-Plan
🔴 Bias: Bärisch unterhalb von 1,3559
📍 Resistance: 1,3559
🎯 Hauptziel: 1,3370–1,3350
⚠️ Bestätigung: Auf eine klare Rejection warten
🚫 Invalidierung: Starker 4H-Close über 1,3559
🔥 Fazit
GBP/USD befindet sich an einer entscheidenden Widerstandszone. Eine bestätigte Ablehnung könnte einen deutlichen Rücklauf in Richtung 1,3370 Order Block auslösen. Geduld und Bestätigung sind entscheidend – kein blindes Shorting. 📉🎯
➡️ GBP/USD: Rejection an 1,3559 könnte den Weg Richtung 1,3370 öffnen. 🔥📉
Chartmuster
WTI Rohöl (USOIL) – Technische Analyse (2H)🛢️ WTI Rohöl (USOIL) – Technische Analyse (2H) 📊
🔍 Marktüberblick
WTI-Rohöl bleibt nach der deutlichen Ablehnung an der Widerstandszone bei 93,40 unter starkem Verkaufsdruck. Die Folge tieferer Hochs und tieferer Tiefs bestätigt, dass die Verkäufer weiterhin den Markt kontrollieren. Der Kurs handelt derzeit im Bereich von 79,90, wo kurzfristig eine Reaktion der Käufer möglich ist.
📉 Technische Struktur
✅ Klare Zurückweisung an der Widerstandsmarke 93,40.
🔄 Zwei Fair Value Gaps (FVGs) fungierten als Angebotszonen und beschleunigten den Abverkauf.
⚠️ Der vorherige Change of Character (CHoCH) konnte den Aufwärtstrend nicht aufrechterhalten.
📊 Die Marktstruktur bleibt bärisch, da der Kurs unter den letzten Swing-Hochs notiert.
🎯 Erwartetes Szenario
Kurzfristig könnte der Markt zunächst unter die aktuelle Unterstützung fallen, um Liquidität einzusammeln.
📉 Unterstützung: 78,50–77,50
🚀 Hält dieser Bereich, ist eine Erholung in Richtung 84,00–86,00 möglich.
🎯 Ein stärkerer Ausbruch könnte den Kurs später sogar wieder in den Bereich 90,00+ führen.
Sollte 77,50 jedoch klar unterschritten werden:
🔻 Ist ein weiterer Rückgang bis zur Nachfragezone bei 72,00–70,50 wahrscheinlich.
🔑 Wichtige Kursmarken
🟢 Unterstützung: 78,50–77,50
🟡 Starke Nachfragezone: 72,00–70,50
🔴 Widerstand: 84,50–86,00
🚧 Hauptwiderstand: 93,40
💡 Handelsausblick
📌 Kurzfristig: Bärisch, solange der Kurs unter 84,50 bleibt.
📌 Mittelfristig: Ein Long-Szenario wird erst nach einer bestätigten Umkehr an der Unterstützung und einem Ausbruch über den nächsten Widerstand wahrscheinlicher.
⚠️ Fazit: Der Trend bleibt aktuell bärisch. Ein kurzfristiger Liquiditätsabgriff könnte jedoch den Weg für eine technische Erholung ebnen. Geduld und Bestätigung vor einem Einstieg bleiben entscheidend.
Bitcoin-Chartanalyse vom 5. AugustHallo! Dies ist ein Bitcoin-Leitfaden.
Meine Analyse ist für TradingView optimiert. Mit der Wiedergabefunktion können Sie die Kursbewegungen in Echtzeit verfolgen.
Dies ist der Bitcoin-30-Minuten-Chart.
*Strategie für Long-Positionen: Vor und nach dem Erreichen der violetten Zone Nr. 1 oben
1) Nach Erreichen der violetten Zone Nr. 1 (Autonome Short-Position): Long-Position bei 63.986,30 $ eröffnen / Stop-Loss setzen, falls die grüne Unterstützungslinie unterschritten wird.
2) 65.106,70 $ Long-Position – 1. Kursziel -> Gutes 2. Kursziel
- Falls der Kurs sofort fällt, ohne die violette Zone zu erreichen: Long-Position bei Zone Nr. 2 unten, 63.586,90 $ eröffnen
Stop-Loss setzen, falls die hellblaue Unterstützungslinie unterschritten wird.
Bitte beachten Sie: Der Kurs kann nach dem Durchbruch der unteren Zone bis auf 62.672,10 $ steigen.
Diese Analyse dient lediglich als Referenz und allgemeine Orientierung.
Ich wünsche Ihnen sicheres Trading durch strikte Einhaltung der Handelsprinzipien und die Verwendung von Stop-Loss-Sets.
Vielen Dank.
Bitcoin-Chartanalyse vom 6. AugustHallo! Dies ist ein Bitcoin-Leitfaden.
Meine Analyse ist für TradingView optimiert. Mit der Wiedergabefunktion können Sie die Kursbewegungen in Echtzeit verfolgen.
Dies ist der 30-Minuten-Chart von Bitcoin.
Unten links, türkis markiert, wurde die Strategie beibehalten, nachdem am 5. August bei 63.986,30 $ eine Long-Position eröffnet wurde.
*Die Strategie wurde unverändert beibehalten. Strategie für Long-Positionen vor und nach Erreichen von Zone 1 (lila Finger) am Hochpunkt
1) Zone 1 (lila Finger): Einstiegszone für eine Short-Position bei 64.800 $
/ Stop-Loss beim Durchbrechen der orangen Widerstandslinie
2) Wechsel in eine Long-Position bei 64.445,1 $ / Stop-Loss beim Durchbrechen der lila Unterstützungslinie
3) 1. Kursziel für die Long-Position bei 65.106,7 $ → 2. Kursziel am Hochpunkt
– Bei erfolgreicher Strategie dient Zone 1 als Wiedereinstiegszone für die Long-Position.
4) Falls der Kurs Zone 1 (lila Finger) am Hochpunkt nicht erreicht und sofort fällt:
Zone 2 (roter Finger) am Tiefpunkt: Einstiegszone für eine Long-Position bei 64.049 $ / Stop-Loss beim Durchbrechen der grünen Unterstützungslinie
– Der Stop-Loss bleibt für bestehende Long-Positionen bei 63.900 $ gleich.
– Vorsicht: Bei einem Durchbruch der unteren Zone besteht die Möglichkeit eines Rückgangs bis zur 3. Zone.
Bitte beobachten Sie die Echtzeitbewegungen des NASDAQ aufmerksam.
(Gold steigt derzeit stark an.)
Nutzen Sie meine Analyse bitte nur als Orientierungshilfe und für praktische Zwecke.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Handel, indem Sie die Handelsprinzipien befolgen und Stop-Loss-Orders konsequent einsetzen.
Vielen Dank.
Bitcoin-Chartanalyse vom 10. AugustHallo! Dies ist ein Bitcoin-Leitfaden.
Meine Analyse ist für TradingView optimiert. Mit der Wiedergabefunktion können Sie die Kursbewegungen in Echtzeit verfolgen.
Dies ist der 30-Minuten-Chart von Bitcoin.
Unten links habe ich die Strategie exakt mit dem Einstiegspunkt von 64.700 $ für die am 7. August eröffnete Long-Position verbunden (lila Finger).
*Die Long-Positionsstrategie wird vor und nach dem Erreichen der türkisfarbenen Zone 1 oben dargestellt.
1) Nach Bestätigung des Erreichens von Zone 1 (türkisfarbener Finger) eine Short-Position eröffnen.
/ Bei 64.890,30 $ (roter Finger) in eine Long-Position wechseln./ Stop-Loss setzen, falls die grüne Unterstützungslinie durchbrochen wird.
2) 65.995,70 $ Long-Position – 1. Kursziel → Gutes 2. Kursziel.
- Bei Erfolg der Strategie nutzen Sie den Bereich um 65.600, um Ihre Long-Position wieder zu eröffnen.
3) Falls der Kurs sofort fällt, ohne Zone 1 am oberen Ende zu berühren,
eröffnen Sie Ihre Long-Position bei Zone 2 (64.705,80 $) am unteren Ende.
/ Stop-Loss setzen, falls die grüne Unterstützungslinie durchbrochen wird.
- Vorsicht: Bei Durchbruch der grünen Unterstützungslinie könnte der Kurs bis in die untere Zone fallen.
- Gemäß dem Muster muss der Kurs sofort wieder steigen, ohne Zone 2 zu berühren, um den Aufwärtstrend sicher fortzusetzen.
Bitte nutzen Sie meine Analyse lediglich als Referenz und für die praktische Anwendung.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Trading, indem Sie die Handelsprinzipien beachten und Ihre Stop-Loss-Einstellungen konsequent anwenden.
Vielen Dank.
XAU/USD 1H – GoldanalyseZeiteinheit: 1 Stunde
Aktueller Kurs: ca. 4.364
📈 Marktstruktur
Gold befindet sich grundsätzlich weiterhin in einer bullischen Struktur. Der Kurs ist von etwa 4.250–4.300 stark gestiegen und hat den Widerstandsbereich 4.425–4.435 erreicht.
Danach kam eine Korrektur zurück in den Bereich 4.350–4.365.
🔑 Wichtige Marken
Kurs Bedeutung
4.456–4.460 🎯 Hauptziel
4.434–4.435 Starker Widerstand
4.364 Aktueller Kurs / mögliche Einstiegszone
4.326 ⚠️ Wichtige Unterstützung
4.318 Kritische Unterstützung / Invalidierung
🟢 Bullisches Szenario
Wenn 4.350–4.365 gehalten wird und sich dort eine bullische Reaktion bildet, könnte der Kurs zunächst steigen zu:
4.375 → 4.400 → 4.434 → 4.456
Besonders wichtig wäre ein 1H-Close über 4.375. Das würde die Wahrscheinlichkeit für eine Fortsetzung nach oben erhöhen.
Ein Breakout über 4.434–4.435 wäre ein weiteres starkes Kaufsignal mit Potenzial Richtung 4.456.
🔴 Bärisches Szenario
Fällt Gold auf 1H-Basis unter 4.326, wird das bullische Setup deutlich schwächer.
Ein Bruch von 4.318 würde den gezeichneten Long-Szenario praktisch ungültig machen und könnte eine tiefere Korrektur auslösen.
📊 Indikatoren
RSI ~47: neutral; noch kein überverkaufter Bereich.
MACD: kurzfristig bärisches Momentum, passend zur aktuellen Korrektur.
Volumen: Beim Rückgang ist Volumen vorhanden – daher sollte man auf eine klare Reaktion an der Unterstützung warten.
🎯 Fazit
Bias: Vorsichtig bullisch oberhalb von 4.326.
Möglicher Long-Plan:
🟢 Entry: 4.350–4.365 nach Bestätigung
🎯 TP1: 4.400
🎯 TP2: 4.434
🎯 TP3: 4.456
🛑 SL/Invalidierung: unter 4.318–4.326
Die zwei wichtigsten Marken sind aktuell 4.326 und 4.375.
DAX Tagesausblick 11. August-Eskalation im Nahen Osten nimmt zu!Eskalation im Nahen Osten nimmt zu – Öl, Renditen und CPI rücken in den Fokus
Guten Morgen zusammen,
willkommen zum heutigen DAX-Tagesausblick für Dienstag, den 11. August.
Die Märkte starten heute mit einem deutlich komplexeren Umfeld als noch zu Beginn der Woche. Während die Aktienmärkte übergeordnet weiterhin von einem starken AI- und Tech-Sektor getragen werden, verschärft sich gleichzeitig die geopolitische Lage rund um Iran und die Straße von Hormus. Genau diese Entwicklung sorgt aktuell für einen deutlichen Anstieg bei den Energiepreisen und bringt damit auch das Inflationsthema wieder zurück in den Mittelpunkt.
Brent ist gestern bis auf rund 87,70 Dollar gestiegen, WTI hat ebenfalls deutlich zugelegt. Gleichzeitig sind die US-Renditen gestiegen und die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September bleibt weiterhin über der 50-Prozent-Marke. Die große Frage lautet deshalb heute und vor allem morgen: Wie stark kann der Markt diesen Inflations- und Zinsdruck absorbieren?
Denn morgen stehen mit den US-CPI-Daten die wichtigsten Inflationsdaten der Woche an.
Damit schauen wir uns jetzt wie gewohnt die wichtigsten Punkte an.
Agenda
*Geopolitische Lage
*Fundamentale Wirtschaftsdaten heute/gestern
*Earnings im Überblick
*Märkte und Korrelationen im Überblick
*Risk Assets im Überblick
*Dax Ausblick
*Fazit
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1. Geopolitische Lage
Beginnen wir mit der geopolitischen Lage, denn hier liegt aktuell der wichtigste externe Risikofaktor für die Märkte.
Die Hoffnungen auf eine schnelle Deeskalation zwischen den USA und Iran haben sich über das Wochenende beziehungsweise am Montag deutlich eingetrübt.
Die Verhandlungen zwischen Iran und Oman sind zwar weiterhin grundsätzlich möglich und von iranischer Seite wird signalisiert, dass eine Verständigung noch erreichbar sei. Gleichzeitig stellt Iran aber weiterhin Bedingungen für eine sichere Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs.
Dazu gehören unter anderem Forderungen nach einer Beendigung militärischer Aktionen gegen Iran, nach einer Kompensation für vorherige Schäden und nach einer Lockerung beziehungsweise Veränderung der bestehenden Rahmenbedingungen.
Auch die USA haben zuletzt deutlich gemacht, dass weiterhin Eskalationspotenzial vorhanden ist. Donald Trump hat sogar angekündigt, dass die USA von Iran eine finanzielle Kompensation für die entstandenen Schäden verlangen wollen.
Damit ist eine schnelle und saubere Einigung aktuell keineswegs garantiert.
Besonders wichtig ist dabei der tatsächliche Schiffsverkehr.
Iranische Angaben zufolge hat inzwischen die Mehrheit der Schiffe, die durch die Straße von Hormus fahren, die iranische Route genutzt. Gleichzeitig bleibt das Verkehrsaufkommen deutlich unter normalen Verhältnissen. Auch über alternative Handelsrouten wie Bab al-Mandab gibt es weiterhin Einschränkungen. Nach aktuellen Angaben haben zuletzt lediglich rund 116 Schiffe den Bab al-Mandab passiert.
Das zeigt uns vor allem eines:
Die Situation ist noch lange nicht normalisiert.
Und genau deshalb sehen wir diesen massiven Anstieg beim Ölpreis.
Die geopolitische Lage ist für die Märkte momentan also nicht nur ein klassisches Risk-off-Thema. Sie wird zunehmend zu einem Inflationsthema.
Denn steigendes Öl bedeutet steigende Energiekosten. Steigende Energiekosten erhöhen wiederum den Inflationsdruck. Und genau das ist für die Federal Reserve momentan problematisch.
Denn wir kommen gleichzeitig aus einem schwächeren Arbeitsmarktbericht, der eigentlich für eine lockerere Geldpolitik sprechen würde.
Jetzt bekommen wir aber einen starken Ölpreisanstieg und gleichzeitig zunehmend hawkische Aussagen aus der Fed.
Das führt uns direkt zum nächsten Punkt.
Japan und die Yen-Intervention
Auch Japan bleibt dabei ein wichtiger Faktor.
Die USA und Japan haben Anfang August erstmals seit 15 Jahren gemeinsam am Devisenmarkt interveniert und Yen gekauft, nachdem USD/JPY zuvor bis knapp 164 gestiegen war. Die Intervention hat den Yen zunächst massiv gestärkt. Inzwischen hat der Yen allerdings wieder einen Teil dieser Gewinne abgegeben und handelt erneut deutlich schwächer.
Für die Märkte ist das deshalb relevant, weil Japan damit sehr deutlich gemacht hat, dass man eine weitere extreme Yen-Schwäche nicht einfach akzeptieren möchte.
Sollte USD/JPY wieder in Richtung der kritischen Bereiche steigen, bleibt das Risiko weiterer Interventionen bestehen.
Und das kann über den sogenannten Carry-Trade-Mechanismus auch andere Risk Assets beeinflussen.
Ein stark steigender Yen kann dazu führen, dass Positionen, die über günstige Yen-Finanzierung aufgebaut wurden, reduziert werden. Das kann kurzfristig Kapital aus Aktienmärkten herausziehen und damit insbesondere bei stark gelaufenen Risk Assets für zusätzliche Volatilität sorgen.
Wir haben aktuell also mehrere geopolitische und geldpolitische Unsicherheitsfaktoren gleichzeitig:
Iran/Hormus → Ölpreis → Inflation
Japan → Yen → Carry Trades
USA → Fed → Zinserwartungen
Und genau diese Kombination macht das aktuelle Marktumfeld so interessant.
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2. Fundamentale Wirtschaftsdaten – gestern
Bei den fundamentalen Wirtschaftsdaten war der Montag vergleichsweise ruhig.
Es gab keine großen US-Makrodaten, die den Markt fundamental hätten komplett neu positionieren können.
Der wichtigste Punkt war deshalb weniger ein einzelner Wirtschaftsindikator, sondern die Entwicklung der Märkte selbst:
Öl massiv höher, Renditen höher, Dollar stärker und gleichzeitig weiterhin relativ stabile Aktienmärkte.
Genau diese Kombination zeigt, dass der Markt momentan versucht, den Inflationsdruck zu absorbieren.
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3. Fundamentale Wirtschaftsdaten – heute
Heute wird es bereits etwas interessanter.
ADP Employment Change Weekly
Dieser Datenpunkt ist für mich allerdings nur von mittlerer Bedeutung, weil wir bereits die offiziellen Non-Farm-Payroll-Daten bekommen haben.
Viel wichtiger sind anschließend die Existing Home Sales für Juli.
Hier liegt der Forecast bei 4,05 Millionen, nach zuvor 4,09 Millionen.
Wir erwarten also zunächst einen leichten Rückgang.
Der US-Häusermarkt bleibt interessant, weil hohe Zinsen und hohe Finanzierungskosten dort besonders schnell sichtbar werden können.
Abends folgt außerdem der EIA Short-Term Energy Outlook. Der Bericht wird heute veröffentlicht und ist gerade angesichts des aktuellen Ölpreisanstiegs besonders interessant.
Dazu kommen am Abend noch die US-Treasury-Auktionen und die API-Rohöllagerbestände.
Der eigentliche Fokus liegt aber auf morgen.
Morgen bekommen wir die US-Inflationsdaten für Juli:
* CPI Year-over-Year
* CPI Month-over-Month
* Core CPI
* Core CPI Year-over-Year
Und genau diese Daten könnten der entscheidende fundamentale Trigger für die Märkte werden.
Der Forecast liegt aktuell bei ungefähr 3,4 % CPI YoY und 2,5 % Core CPI YoY.
Zusätzlich bekommen wir in dieser Woche weitere wichtige Inflations- und Energieinformationen, unter anderem den OPEC-Monatsbericht.
Der CPI ist dabei deshalb so entscheidend, weil wir momentan einen direkten Konflikt zwischen Arbeitsmarkt und Inflation haben.
Der Arbeitsmarkt liefert eher Argumente für eine lockerere Geldpolitik.
Der steigende Ölpreis liefert dagegen Argumente für eine restriktivere Geldpolitik.
Und genau hier wird der CPI die Richtung vorgeben.
Fed Watch
Auch das Fed Watch Tool zeigt mittlerweile eine freundlichere Positionierung der Marktteilnehmer.
Für die Fed-Sitzung am 16. September liegt die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung aktuell nur noch bei 51,7 %, während etwa 48,3 % mit keiner Erhöhung rechnen. Damit ist eine 25-Basispunkte-Erhöhung zwar immer noch möglich, aber sehr viel unwahrscheinlicher wie vor 1-2 Wochen.
Das ist eine deutliche Veränderung gegenüber der Situation direkt nach den schwächeren Arbeitsmarktdaten.
Und genau deshalb sind die CPI-Daten morgen so entscheidend.
Ein heißer CPI könnte die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinserhöhungen noch deutlich erhöhen.
Ein schwächerer CPI könnte dagegen wieder Zinserhöhungserwartungen aus dem Markt nehmen und damit insbesondere Aktien und Anleihen unterstützen.
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4. Earnings im Überblick
Auch bei den Earnings war es gestern insgesamt relativ ruhig.
Ein Unternehmen, das allerdings besonders interessant war, ist Rocket Lab.
Die Zahlen selbst waren auf den ersten Blick gar nicht schlecht.
Rocket Lab erzielte im zweiten Quartal einen Rekordumsatz von rund 234 Millionen Dollar, ein Plus von 62 % gegenüber dem Vorjahr. Auch der Auftragsbestand ist auf rund 2,36 Milliarden Dollar gestiegen. Für Q3 erwartet das Unternehmen einen Umsatz von 250 bis 265 Millionen Dollar.
Das Problem liegt deshalb weniger im aktuellen Geschäft.
Das Problem ist die Zukunftserwartung.
Insbesondere beim Neutron-Raketenprogramm hat der Markt offenbar eine deutlich höhere Sicherheit bezüglich des Zeitplans erwartet. Die Kommunikation zum ersten Start hat sich eingetrübt beziehungsweise das Zeitfenster ist enger geworden.
Und genau deshalb wurde die Aktie nach den Zahlen massiv abgestraft.
Nach dem bereits starken Abverkauf nachbörslich liegt Rocket Lab heute vorbörslich nochmals deutlich schwächer.
Das ist ein gutes Beispiel dafür, dass bei hoch bewerteten Wachstumsunternehmen nicht nur die aktuellen Zahlen zählen.
Der Markt handelt die Zukunft.
GEA Group
Bei der GEA Group sah das Bild dagegen deutlich besser aus.
GEA ist mittlerweile tatsächlich Mitglied im DAX und wurde 2025 in den deutschen Leitindex aufgenommen.
Das Unternehmen konnte im zweiten Quartal die Erwartungen übertreffen.
Der Auftragseingang lag bei rund 1,49 Milliarden Euro, der Umsatz bei rund 1,44 Milliarden Euro und das EBITDA vor Restrukturierungsaufwendungen bei rund 250 Millionen Euro.
Besonders interessant: GEA hat gleichzeitig die Prognose für das Gesamtjahr angehoben.
Damit haben wir bei GEA ein wesentlich konstruktiveres Earnings-Bild als beispielsweise bei Rocket Lab.
Heute im Fokus
Heute Abend wird es dann wieder deutlich interessanter.
Besonders wichtig:
CoreWeave
und
Super Micro Computer.
Beide Unternehmen sind unmittelbar mit dem AI-Infrastrukturboom verbunden.
Supermicro hat bereits vor den finalen Zahlen mitgeteilt, dass der Umsatz im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2026 am unteren Ende der bisherigen Prognose von 11 bis 12,5 Milliarden Dollar liegen dürfte. Gleichzeitig lag die erwartete Bruttomarge mit 15 bis 17 % deutlich über der bisherigen Prognose. Besonders interessant ist der Auftragseingang: Das Unternehmen sprach von mehr als 60 Milliarden Dollar neuen Orders im Quartal.
Damit sind CoreWeave und Supermicro heute Abend insbesondere für den Nasdaq und den gesamten AI-Komplex interessant.
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5. Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Kommen wir jetzt zu einem der wichtigsten Märkte überhaupt:
US Oil.
Hier haben wir aktuell einen massiven Schub nach oben.
Der Ölpreis hat in dieser Woche bereits ungefähr 9 % zugelegt und wir haben gerade einmal Dienstag.
Das zeigt sehr deutlich:
Die geopolitische Lage ist weiterhin nicht vom Tisch.
Für mich bleiben bei einer weiteren Eskalation folgende Marken relevant:
86,40 Dollar – Monatstief aus Mai
Danach:
87,75 Dollar
Und bei einer wirklich starken weiteren Eskalation wäre übergeordnet auch wieder der Bereich um
93,60 Dollar
interessant, also das Monatshoch aus Juli.
Sollten wir dagegen eine tatsächliche Deeskalation sehen, bleiben zunächst die Supports bei:
79 Dollar
und
77 Dollar
Sollten auch diese Bereiche brechen, wäre perspektivisch wieder die
74-Dollar-Zone
interessant.
Der entscheidende Punkt ist aber nicht nur der Chart.
Der Ölpreis ist momentan eine direkte Variable für die Fed.
Höhere Ölpreise bedeuten höhere Energiepreise.
Höhere Energiepreise können den CPI nach oben drücken.
Und ein höherer CPI bedeutet wiederum weniger Spielraum für Zinssenkungen beziehungsweise sogar neue Zinserhöhungserwartungen.
Der Ölpreis ist damit momentan eine Art Black Box für die Fed.
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US-Staatsanleihen
Bei den US-Treasuries sehen wir ebenfalls einen deutlichen Move.
Aktuell liegen die Wochenveränderungen ungefähr bei:
3Y: +0,42 %
5Y: +0,57 %
10Y: +0,51 %
30Y: +0,53 %
Besonders interessant ist natürlich die Entwicklung der 10-Year Yield.
Wir haben hier inzwischen wieder deutlich höhere Renditen und der Markt preist den Inflations- und Zinsschock zunehmend ein.
Morgen wird deshalb extrem wichtig, wie die Treasury Yields auf den CPI reagieren.
Ein heißer CPI könnte die Renditen weiter nach oben drücken.
Ein schwächerer CPI könnte dagegen eine deutliche Gegenbewegung bei den Renditen auslösen.
Und genau deshalb sollte man morgen nicht nur auf den DAX schauen.
CPI → Yields → Dollar → Nasdaq/S&P → DAX
Diese Kette wird morgen extrem wichtig.
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US-Dollar
Auch der US-Dollar hat in dieser Woche wieder etwas Stärke aufgebaut.
Wir befinden uns weiterhin in der bekannten Range.
Die entscheidenden Marken bleiben für mich:
100,00
und
99,50.
Wir haben die 99,50 noch nicht nachhaltig unterschritten und gleichzeitig die 100 noch nicht nachhaltig gebrochen.
Damit bleibt mein Bias unverändert.
Sollten wir die 100,00 nachhaltig brechen und gleichzeitig geopolitische Spannungen sowie eine hawkische Fed-Rhetorik bekommen, sehe ich perspektivisch wieder:
100,50
und
100,60.
Sollten dagegen Zinserhöhungserwartungen weiter aus dem Markt genommen werden und wir die 99,50 brechen, wäre für mich relativ schnell die
99,00
interessant.
Der Dollar bleibt damit einer der wichtigsten Bestätigungsindikatoren für das aktuelle Makrobild.
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Volatilitätsindex
Beim VIX sehen wir weiterhin ein erstaunlich ruhiges Bild.
Wir befinden uns aktuell bei ungefähr 15,4.
Das ist trotz der geopolitischen Spannungen und des starken Ölpreisanstiegs weiterhin relativ niedrig.
Und genau das sollte man im Hinterkopf behalten.
Wir haben aktuell einen Markt, der relativ entspannt bewertet ist, obwohl gleichzeitig mehrere potenzielle Volatilitätstreiber vorhanden sind.
Das bedeutet für mich:
Nicht blind in Bewegungen hineinshorten, aber auch nicht unterschätzen, wie schnell die Volatilität bei einem CPI-Schock steigen kann.
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6. Risk Assets im Überblick
Nvidia
Beginnen wir mit Nvidia.
Fundamental bleibt das Bild weiterhin extrem stark.
Die gestern bekannt gewordenen Pläne rund um AI-Infrastruktur und die mögliche Mobilisierung von mehr als 500 Milliarden Dollar Drittanbieter-Kapital unter Beteiligung großer Finanzhäuser zeigen, wie massiv der AI-Infrastrukturzyklus weiterhin ist.
Nvidia selbst betont dabei, dass es sich um Drittanbieter-Kapital handelt und das Ziel darin besteht, den massiven Ausbau von AI-Compute-Infrastruktur zu finanzieren.
Fundamental bleibt das deshalb ein enormer struktureller Long-Treiber für den gesamten AI-Komplex.
Technisch hatten wir gestern allerdings einen Abverkauf von rund 3 %.
Für mich bleibt dabei das April-Monatshoch im Bereich um
217 Dollar
extrem relevant.
Darunter liegt die nächste Supportzone ungefähr bei:
213 bis 212 Dollar.
Solange diese Zone hält, bleibt das übergeordnete Bild konstruktiv.
Erst unterhalb dieser Zone würde sich das Bild deutlich verschlechtern.
Auf der Oberseite bleibt für mich weiterhin die
230-Dollar-Zone
als übergeordneter Long-Bereich interessant.
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Bitcoin
Beim Bitcoin haben wir erneut eine Reaktion aus derselben Zone gesehen, über die wir jetzt seit mehreren Wochen sprechen.
Das März-Monatstief im Bereich von
65.000 Dollar
hat erneut gehalten.
Gestern hatten wir allerdings einen Rückgang von ungefähr 1,5 %.
Für mich bleibt der Bias deshalb unverändert.
Sollten wir das Daily Low von gestern brechen, sehe ich perspektivisch zunächst eine Korrektur in Richtung:
62.000
und
61.000 Dollar.
Long würde ich Bitcoin für mich erst wieder klarer betrachten, wenn wir oberhalb des April-Monatstiefs beziehungsweise der relevanten Zone um
65.700 Dollar
auf Daily-Basis schließen.
Dann wären wieder
67.000
und anschließend
68.200 Dollar
interessant.
Bis dahin bleibt der Markt für mich eher auf der Short-Seite beziehungsweise in einer Korrekturstruktur.
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S&P 500
Beim S&P 500 hatten wir gestern ebenfalls eher einen Ranging-Tag.
Es hat nicht für ein neues All-Time High gereicht.
Für heute erwarte ich deshalb grundsätzlich ebenfalls eher einen Ranging Day, solange kein klarer Trigger kommt.
Auf der Unterseite ist das Daily Low von gestern entscheidend.
Sollten wir darunter brechen, sehe ich zunächst Potenzial in Richtung:
7.724
Sollte auch diese Zone brechen, könnte im Zusammenhang mit den CPI-Daten eine größere Korrektur bis ungefähr
7.650
entstehen.
Aber hier gilt ganz klar:
Nicht blind shorten.
Denn das Überraschungsmomentum liegt für mich weiterhin eher auf der Long-Seite.
Wenn wir eine Deeskalation sehen, bekommen wir Longs.
Wenn der CPI schwächer ausfällt, bekommen wir Longs.
Wenn die Zinserhöhungserwartungen wieder fallen, bekommen wir Longs.
Deshalb wäre ich aktuell extrem vorsichtig damit, einfach nur aufgrund der geopolitischen Lage aggressiv Short zu gehen.
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Nasdaq
Beim Nasdaq hatten wir ebenfalls einen relativ unspektakulären Minustag.
Das übergeordnete Bild bleibt für mich unverändert.
Die erste wichtige Zone auf der Oberseite liegt bei ungefähr:
30.000.
Diese Zone müssen wir zurückerobern beziehungsweise nachhaltig behaupten, um anschließend wieder die All-Time Highs anlaufen zu können.
Auf der Unterseite bleiben für mich die Supports:
29.500
29.200
29.000
relevant.
Auch hier gilt:
Nicht blind shorten.
Nicht blind long gehen.
Der Gesamtkontext muss stimmen.
Vor allem die Kombination aus:
Öl
Treasury Yields
Dollar
CPI-Erwartungen
und
AI-Sektor
wird entscheidend sein.
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US30
Beim Dow Jones beziehungsweise US30 haben wir unterhalb der 54.000 geschlossen.
Hier könnte ich mir einen Short vorstellen, wenn wir das Daily Low von Freitag bei 53.780 brechen.
Dann wären zunächst: 53.500 und 53.400 interessant.
Diese Zone liegt für mich im Bereich der letzten relevanten All-Time-High-Struktur.
Sollten wir dagegen das Daily High von Freitag bei
54.122
zurückerobern, wäre für mich wieder die Long-Seite interessanter.
Dann zunächst:
54.500
und anschließend gegebenenfalls neue All-Time Highs.
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7. DAX – Charttechnischer Ausblick
Damit kommen wir zum wichtigsten Punkt:
unserem DAX.
Auch hier hatten wir gestern wieder ein gemischtes Bild und letztendlich einen Ranging-Tag.
Das bedeutet für mich:
Heute ist Geduld gefragt.
Die wichtigste Marke auf der Unterseite ist das gestrige Tagestief bei:
26.280 Punkten.
Sollten wir dieses Level brechen, wäre mein erster Short-Bereich das Tagestief von Freitag bei:
26.125 Punkten.
Darunter würde ich perspektivisch die
26.000
und anschließend
25.900
beobachten.
Das sind für mich die entscheidenden Bereiche auf der Unterseite.
Aber auch beim DAX möchte ich ganz klar davor warnen, jetzt einfach blind jeden Short mitzunehmen.
Der übergeordnete Trend bleibt für mich weiterhin bullish.
Und gerade weil wir morgen die CPI-Daten bekommen, kann sich das komplette kurzfristige Bild sehr schnell verändern.
Deshalb wäre mein bevorzugtes Vorgehen aktuell nicht:
„Der Markt ist wegen Öl gefährlich, also Short.“
Sondern:
Geduldig auf Rücksetzer warten und dann beobachten, ob diese Rücksetzer tatsächlich gekauft werden.
Wenn der DAX seine Supports hält und gleichzeitig Öl nicht weiter eskaliert beziehungsweise die Renditen wieder zurückkommen, bleibt der übergeordnete Long-Trend intakt.
Sollte dagegen das Daily Low von gestern brechen und wir bekommen gleichzeitig weitere Stärke bei Öl, Dollar und Treasury Yields, dann wird die Short-Seite deutlich interessanter.
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8. Fazit
Fassen wir den heutigen Tag zusammen.
Wir befinden uns momentan in einem sehr interessanten Spannungsfeld.
Auf der einen Seite haben wir weiterhin einen extrem starken strukturellen AI-Boom.
Nvidia, AI-Infrastruktur, Cloud-Computing, Supermicro, CoreWeave und die massiven Investitionen in Rechenzentren sprechen weiterhin für einen grundsätzlich starken Risk-Asset-Markt.
Auf der anderen Seite bekommen wir gerade einen erheblichen geopolitischen Inflationsschock.
Der Ölpreis ist innerhalb einer Woche um rund 9 % gestiegen.
Die Situation rund um Iran und die Straße von Hormus ist weiterhin nicht gelöst.
Die US-Renditen steigen.
Der Dollar gewinnt an Stärke.
Und gleichzeitig kommen aus der Federal Reserve zunehmend hawkische Stimmen.
Die Zinserhöhungserwartungen für September sind immer noch bei über 50 %.
Und genau deshalb ist morgen der entscheidende Tag dieser Woche.
Der CPI kann das gesamte kurzfristige Marktbild verändern.
Ein niedriger als erwarteter CPI könnte bedeuten:
Inflation runter → Zinserhöhungserwartungen runter → Renditen runter → Dollar schwächer → Risk Assets hoch.
Ein höher als erwarteter CPI könnte dagegen bedeuten:
Inflation hoch → Ölproblem bestätigt → Zinserhöhungserwartungen hoch → Renditen hoch → Dollar stärker → Druck auf Aktien.
Und genau deshalb erwarte ich für heute grundsätzlich eher einen Ranging- beziehungsweise Abwartetag.
Ich würde heute nicht versuchen, jede Bewegung vorherzusagen.
Für mich geht es vielmehr darum, auf die entscheidenden Levels zu warten und zu beobachten, welche Seite tatsächlich Momentum entwickelt.
Beim DAX bleibt auf der Unterseite das gestrige Tagestief bei 26.280 entscheidend.
Darunter sehe ich zunächst 26.125, anschließend 26.000 und 25.900.
Gleichzeitig würde ich aber den übergeordneten Long-Trend nicht vergessen.
Denn wenn die geopolitische Lage plötzlich deeskaliert oder morgen ein schwächerer CPI kommt, kann genau dieses aktuelle Short-Sentiment sehr schnell wieder in Long-Momentum drehen.
Deshalb bleibt meine wichtigste Aussage für heute:
Nicht blind shorten. Nicht blind long gehen. Auf die Reaktion an den relevanten Levels warten.
Der Markt hat momentan mehrere gegensätzliche Kräfte gleichzeitig.
Und genau deshalb ist heute für mich der geduldige Trader im Vorteil.
Denn die wirklich große fundamentale Entscheidung kommt morgen mit den US-CPI-Daten.
Bis dahin wünsche ich euch einen erfolgreichen Handelstag und denkt daran:
Geduld, sauberes Risikomanagement und den Gesamtkontext beachten. Wünsche euch stabile Trades!
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung!
XAUUSD 1H – Bullishe Struktur, bärische KorrekturGold befindet sich weiterhin in einer starken bullischen 1H-Marktstruktur. Mehrere aufeinanderfolgende Breaks of Structure (BOS) bestätigen, dass die Käufer weiterhin die Kontrolle über den übergeordneten Trend haben. Nach der starken Aufwärtsbewegung in den Bereich von 4.400–4.410 wurde der Kurs jedoch deutlich abgewiesen und befindet sich nun in einer kurzfristigen Korrekturphase.
Der Kurs notiert aktuell bei etwa 4.366, unterhalb der 9 EMA bei 4.391. Dies zeigt, dass das kurzfristige Momentum zunächst auf die bärische Seite gewechselt hat. Die übergeordnete Struktur wurde jedoch noch nicht invalidiert, während die Ichimoku-Struktur weiterhin Unterstützung bietet.
Wichtige Widerstände:
• 4.376–4.387 → Kurzfristiger Widerstand
• 4.391 → 9 EMA / Momentum-Pivot
• 4.397–4.410 → Starker Widerstand und jüngstes Liquiditätshoch
Ein sauberer 1H-Schlusskurs über 4.391–4.400 und eine anschließende Stabilisierung oberhalb dieser Zone wären ein wichtiges Signal für eine Rückkehr der Käufer.
Unterstützungen:
• 4.333–4.320 → Erste wichtige Unterstützung
• 4.300–4.290 → Zwischenliegende Demand-/FVG-Zone
• 4.280–4.290 → Wichtige 1H-FVG / strukturelle Unterstützung
Die Zone 4.333–4.320 ist besonders wichtig. Eine starke bullische Reaktion dort könnte darauf hindeuten, dass es sich lediglich um einen Rücksetzer innerhalb des bestehenden Aufwärtstrends handelt.
Ein klarer 1H-Bruch unter 4.320 würde dagegen die Wahrscheinlichkeit einer tieferen Korrektur in Richtung 4.300 und 4.280 erhöhen.
Gesamtbild:
🟢 1H-Trend: Bullisch
🔴 Kurzfristiges Momentum: Bärisch
🔄 Aktuelle Phase: Korrektur
🎯 Schlüsselbereich: 4.391–4.400
🛡️ Hauptunterstützung: 4.333–4.320
📍 Große Demand-/FVG-Zone: 4.280–4.290
Der übergeordnete Trend bleibt bullisch. Long-Positionen auf dem aktuellen Niveau zu verfolgen bietet jedoch kein optimales Chance-Risiko-Verhältnis. Besser ist es, auf eine bestätigte Reaktion an den unteren Unterstützungs-/FVG-Zonen oder auf eine bestätigte Rückeroberung von 4.391–4.400 zu warten.
Geduld + Bestätigung > dem Kurs hinterherlaufen.
GOLD (XAUUSD): Bullischer Trend setzt sich fort – Ziel 4.400 $XAUUSD (Gold Spot) — Bullische Marktstruktur & Kanal-Breakout
Gold zeigt auf dem 30-Minuten-Chart weiterhin eine starke bullische Dynamik, hält sich strikt an eine langfristige aufsteigende Trendlinie und respektiert wichtige Strukturniveaus.
Wichtige technische Faktoren:
Strukturumkehr (Inverse Schulter-Kopf-Schulter): Der Markt bildete zunächst ein inverses SKS-Muster, gefolgt von einem Break of Structure (BOS) über dem Widerstandsniveau von 4.280 $, was den Wechsel zu einem bullischen Bias bestätigte.
Aufsteigende Trendlinien-Unterstützung: Eine starke Aufwärtstrendlinie hat die Preisaktion ausgehend vom Bereich um 4.150 $ gestützt und dient weiterhin als dynamischer Support.
Ausbruch aus dem Abwärtskanal: Nach der ersten Rallye konsolidierte der Preis in einer bullischen Flagge / einem abwärts gerichteten Kanal, bevor der Ausbruch nach oben erfolgte, was die Fortsetzung des Trends signalisiert.Nachfragezonen-Konfluenz: Der Kurs ist kürzlich in eine etablierte Nachfragezone (Demand Zone: 4.330 $– 4.360$) zurückgekehrt, die direkt mit der aufsteigenden Trendlinie zusammenfällt.
Trade-Setup:Bias: BullischEinstiegszone: Bereich des Retests der Nachfragezone (4.340 $– 4.360$).Ziel (Target): 4.400,00 $ (wichtiger psychologischer Widerstand).Invalidierung / Stop Loss: Ein nachhaltiger Ausbruch und Kerzenschluss unterhalb der Trendlinie / Nachfragezone (Unter 4.320 $).
Gold M30: Ist 4.435 das lokale Hoch?
Gold notiert nahe 4.420, nachdem eine starke, impulsive Rallye den Kurs auf ein neues externes Hoch bei 4.435,080 getrieben hat.
Auf diesem Niveau wird es zunehmend unattraktiv, Long-Positionen zu eröffnen („Longs zu jagen“).
Die entscheidende Frage ist:
Hat Gold gerade einen Liquiditätsabgriff (Liquidity Run) vollzogen – oder steht eine weitere Aufwärtsbewegung bevor?
📊 M30-Struktur
Die bullishe Bewegung ist weiterhin stark, doch der Kurs erreicht nach dem Ausbruch aus der vorangegangenen Konsolidierung nun einen „Premium-Bereich“ (hohes Preisniveau).
Wichtige Beobachtungen:
Externes Hoch: 4.435,080
Aktueller Kurs: ~4.420
Ausbruch aus der vorherigen Konsolidierung bleibt intakt
Kurs notiert oberhalb der aufsteigenden Trendlinie
Momentum nach der impulsiven Ausdehnung stark ausgedehnt
Fibonacci-Retracement-Zone im Bereich 4.380–4.395
Zone für Trendlinien-Retest: 4.345–4.352
Wichtige Liquidität/Unterstützung auf der Unterseite: 4.300
Dies ergibt ein interessantes Setup: „Buy-Side-Liquidität → Retracement“.
🎯 Bearishes Szenario
Sollte der Kurs nicht über 4.435 halten können, würde ich eher auf einen Rücksetzer (Pullback) achten, anstatt sofort Short-Positionen einzugehen.
Szenario 1 – Ablehnung im Premium-Bereich
Liquiditätsabgriff bei 4.435
↓
Fibonacci-Retracement bei 4.380–4.395
↓
Trendlinien-Retest bei 4.345–4.352
↓
Wichtige Unterstützung bei 4.300
Die entscheidende Bestätigung wäre eine bearishe M30-Kursbewegung mit starkem Momentum (Displacement) sowie ein Strukturwechsel nach der Ablehnung.
🟢 Ungültigkeit des bearishen Szenarios (Invalidation)
Die bearishe These verliert an Gewicht, wenn Gold einen sauberen M30-Ausbruch sowie eine Kursstabilisierung oberhalb folgender Marke zeigt:
4.435,080
Sollte dies geschehen, könnte der Markt eher in eine weitere Aufwärtsbewegung (Expansion) übergehen als in eine Korrekturphase.
Das für mich wichtigste Niveau ist also nicht 4.420.
Es ist 4.435.
📰 Makro-Auslöser
Der nächste wichtige Auslöser für Volatilität ist die US-Inflation. Verbraucherpreisindex (CPI): 12. August
Erzeugerpreisindex (PPI): 13. August
Höhere Inflationsdaten könnten die Renditen und den US-Dollar stützen sowie Druck auf den Goldpreis ausüben, während niedrigere Inflationswerte das bullische Szenario für Gold verstärken könnten. Das BLS hat die Veröffentlichung der CPI-Daten für Juli auf den 12. August und der PPI-Daten für Juli auf den 13. August angesetzt – jeweils um 08:30 Uhr ET.
🔥 Meine Einschätzung
Kurzfristig: Risiko einer bärischen Korrektur
Mittelfristig: Weiterhin bullisch, solange die Marke von 4.300 hält
Entscheidungsmarke: 4.435
Pullback-Zone: 4.380–4.395
Retest der Trendlinie: 4.345–4.352
Wichtige Unterstützung: 4.300
Der interessante Trade besteht womöglich nicht darin, den Ausbruch zu handeln.
Vielleicht ist es sinnvoller, zunächst auf einen „Liquidity Sweep“ (Abfischen der Liquidität) zu warten.
Würdest du oberhalb von 4.435 kaufen – oder auf den Pullback warten?
11.08.2026 - DAX, S&P, Dow Jones, Nasdaq - GBE MarktcheckHerzlich willkommen zum GBE-Marktcheck!
Ich bin Raphael Dreyer, Experte für Charttechnik bei GBE brokers. In diesem Video analysiere ich für dich die aktuell wichtigsten und interessantesten Märkte aus charttechnischer Sicht.
Wie ist die aktuelle Lage an den Aktienmärkten? In dieser Analyse schauen wir auf die vier großen Indizes DAX, Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq 100 und beleuchten die wichtigsten charttechnischen Marken sowie mögliche Entwicklungen der nächsten Tage.
Der GBE-Marktcheck liefert dir regelmäßig kompakte Marktanalysen, klare technische Einordnungen und relevante Handelslevels – kurz, verständlich und praxisnah.
Ich wünsche dir einen erfolgreichen Handelstag und freue mich, wenn du auch beim nächsten GBE-Marktcheck wieder dabei bist.
Risikohinweis:
CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 77 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Sell-Setup bei Liquiditäts-Rejection auf höherer Zeitebene (HTF)
Marktkontext
Gold notiert nach einer starken bullischen Aufwärtsbewegung im Bereich von 4.336 $ und testet nun den Liquiditätsbereich der Käuferseite (Buy-Side Liquidity) auf höherer Zeitebene (HTF) nahe 4.360 $ – 4.372 $. Die Marktstruktur bleibt zwar bullisch, doch der Kurs ist bereits weit gelaufen und befindet sich direkt in einem bedeutenden Liquiditätszielbereich, was neue Long-Positionierungen weniger attraktiv macht.
Am Montag gab Gold von einem Siebenwochenhoch nach, da Händler Gewinne mitnahmen, während sich der US-Dollar leicht von einem Zweimonatstief erholte. Schwache Arbeitsmarktdaten für Juli dämpften die Erwartungen an eine baldige Zinserhöhung durch die Fed; allerdings könnten die US-Inflationsdaten dieser Woche die Zinserwartungen rasch ändern und Volatilität im Bereich der aktuellen Höchststände auslösen.
SMC-Perspektive
Der vorangegangene bullische BOS (Break of Structure) und die anhaltende Dynamik (Displacement) bestätigen, dass die Käufer weiterhin den übergeordneten Orderflow kontrollieren. Nach einem starken Anstieg hat der Kurs jedoch die HTF-Liquidität der Käuferseite erreicht – ein Bereich, der sich logischerweise für Liquiditätsabgriffe (Sweep) und eine korrigierende Verteilungsphase eignet.
Die Zone zwischen 4.372 $ und 4.386 $ stellt den entscheidenden Bereich dar. Da die zugrundeliegende Struktur bullisch bleibt, wäre ein Verkauf ohne Bestätigung verfrüht. Bevor Short-Positionen in Betracht gezogen werden, ist ein Liquiditäts-Sweep erforderlich, gefolgt von einer bärischen Ablehnung (Rejection) sowie einem MSS (Market Structure Shift) oder CHOCH (Change of Character) auf einer niedrigeren Zeitebene. Haupt-Handelsszenario
Einstieg: 4.372 $ – 4.386 $ nach bärischer Bestätigung
SL: Über 4.380 $ und dem „Sweep High“ (Hoch des Liquiditätsabgriffs)
TP1: 4.268 $ – 4.285 $
TP2: 4.223 $ – 4.240 $
TP3: 4.167 $ – 4.180 $
Wichtige Zonen
Aktueller Preis: 4.335,835 $
Haupt-Verkaufszone: 4.372 $ – 4.386 $
Imbalance-Zone: 4.268 $ – 4.285 $
H2 Bullish OB (Orderblock): 4.223 $ – 4.240 $
Hauptziel: 4.167 $ – 4.180 $
Invalidierung: Akzeptanz über 4.380 $
Bestätigung: Liquiditätsabgriff (Sweep) mit bärischem MSS oder CHD
Gold-Ausblick
Die Verkaufsthese basiert auf einer bestätigten Ablehnung an der HTF-Liquidität der Käuferseite (Buy-Side Liquidity), nicht auf einem sofortigen Verkauf zum aktuellen Preis. Aufgrund der starken bullischen Struktur ist eine Bestätigung unerlässlich.
Sollten die Verkäufer im Bereich 4.372 $ – 4.386 $ die Kontrolle übernehmen, könnte Gold in Richtung der Imbalance und potenziell bis zum H2 Bullish OB korrigieren.
Keine Bestätigung, kein Trade.
[XAUUSD M30] Ausweitung des bullischen Kanals
⚖️ Makro-Umfeld & Orderflow: Institutionelle Kaufbasis bleibt gewahrt
Gold zeigt auf dem M30-Zeitrahmen weiterhin eine außergewöhnliche bullische Dynamik und notiert nahe der Marke von 4.413,430 (+0,06 % intraday); der Markt bewegt sich dabei stabil oberhalb seiner mittelfristigen Trend-Basislinie (4.375,96 Mid / Trend: positiv).
Während kurzfristige Gewinnmitnahmen im Tagesverlauf für leichte technische Rücksetzer sorgen, ist der institutionelle Orderflow weiterhin stark auf die Absicherung von Nachfragebereichen (Demand Mitigation) auf höheren Zeitebenen ausgerichtet. Der allgemeine makroökonomische Rückenwind – angetrieben durch stetige Kapitalzuflüsse in unverzinste Anlagen – befeuert weiterhin diese saubere Struktur aus höheren Hochs und höheren Tiefs in Richtung der darüber liegenden, bedeutenden Liquiditätspools der Käuferseite (Buy-Side Liquidity).
📉 Technische Analyse: Konfluenz der Nachfragezonen & Liquiditätsziele
Das aktualisierte Strukturmodell für XAUUSD auf dem M30-Chart zeigt eine Lehrbuch-Sequenz der „Smart Money Concepts“ (SMC):
1. Trendlinien-Unterstützung & Struktur höherer Hochs: Der Kurs hat eine saubere Serie struktureller Ausbrüche (CHoCH bis BMS) vollzogen, dabei eine zugrundeliegende aufsteigende Trendlinie respektiert und ein neues Hoch (HH) im Bereich 4.435 – 4.440 etabliert.
2. Primäre Nachfragezone 1 (Korridor 4.365,000 – 4.375,000): Der nächstgelegene, noch nicht getestete (unmitigated) institutionelle Nachfrageblock; er überschneidet sich stark mit dem vorherigen Ausbruchsniveau (LH/BMS) und dem mittleren Trend-Pivotpunkt bei 4.375,96. Ein leichter Rücksetzer in diese Zone würde als idealer Bereich für das „Rebalancing“ dienen, um verspätete Short-Seller aufzunehmen.
3. Discount-Nachfragezone 2 (Korridor 4.310,000 – 4.320,000): Die tiefer liegende strukturelle Basis am Ursprung der jüngsten Expansionswelle (untere Spanne: 4.316,675). Sollte der Kurs einen tieferen Liquiditätsabgriff (Sweep) vollziehen, bietet diese Zone extrem günstige Preise für umfangreiche Akkumulation.
4. Höchstpunkt (HH) | BSL-Liquiditätsziel (Bereich 4.490,000 – 4.500,000): Der entscheidende Anziehungspunkt für diese gesamte strukturelle Bewegung. Ein deutliches Halten über den primären Nachfragezonen (Demand Zones) ebnet den Weg für einen dynamischen Liquiditätsabgriff (Sweep) in Richtung der psychologisch wichtigen Marke von 4.500.
🔄 „Wenn-Dann“-Szenarien (Handelsausführung):
• WENN der Kurs einen technischen Rücksetzer in die primäre Nachfragezone 1 (4.365 – 4.375) vollzieht und eine Bestätigung auf niedrigerer Zeitebene liefert (M1/M5 CHoCH-Umkehr) -> DANN Long-Positionen mit hoher Erfolgswahrscheinlichkeit eröffnen; Kursziele: 4.435 (HH-Hochpunkt) und 4.500 (BSL-Liquiditätsziel).
• WENN der Kurs die Nachfragezone 1 mit hohem Volumen durchbricht -> DANN ist mit einem tieferen Liquiditätsabgriff in die „Discount“-Nachfragezone 2 (4.310 – 4.320) zu rechnen, bevor nach einer strukturellen Long-Bestätigung gesucht wird.
• WENN der Kurs einen deutlichen M30-Kerzenschluss unter 4.300 verzeichnet -> DANN ist das unmittelbare bullische Expansionsszenario hinfällig.
🎯 Zusammenfassung der strategischen Kennzahlen:
• Aktueller Kurs: 4.413
• Trend-Dashboard: Positiv (Mitte: 4.375 | Oben: 4.435 | Unten: 4.316)
• Primäre Nachfragezone 1: 4.365 – 4.375
• „Discount“-Nachfragezone 2: 4.310 – 4.320
• Oberes Kursziel: 4.490 – 4.500
• Ungültigkeitsmarke: Deutlicher M30-Kerzenschluss unter 4.300
💬 Frage an die Trader: Nutzt ihr das aktuelle Niveau für einen schnellen Scalp-Trade (Abprall nach oben), oder wartet ihr geduldig mit Buy-Limit-Orders in der primären Nachfragezone bei 4.370 auf den „Raketenstart“ in Richtung 4.500?
Gold (XAUUSD) zeigt im 4-Stunden-Chart eine starke Erholung und Die jüngste Bewegung hat den Kurs über den kurzfristigen Unterstützungsbereich bei 4.306 geführt, was auf eine zunehmende kurzfristige Aufwärtsdynamik hindeutet. Solange diese Struktur bestehen bleibt, liegt der nächste wichtige Bereich bei der Widerstandszone um 4.595.
Wichtige Levels:
Aktueller Kurs: 4.418
Kurzfristige Unterstützung: 4.306
Hauptunterstützung: 3.960
Hauptwiderstand: 4.595
Marktstruktur
Ein nachhaltiger Halt über 4.306 würde die kurzfristig bullische Struktur unterstützen. Bei anhaltendem Momentum könnte der Kurs schrittweise die Widerstandszone bei 4.595 testen. Eine Ablehnung an diesem Bereich oder ein Bruch unter 4.306 könnte die bullische Struktur schwächen und einen stärkeren Rücksetzer begünstigen.
Dies ist eine technische Analyse und keine garantierte Kursprognose oder Finanzberatung. Eigene Risikoanalyse und Bestätigung vor Handelsentscheidungen sind wichtig.
XAUUSD — 4.317 ist die Nachladezone XAUUSD — 4.317 ist die Nachladezone
Gold hat endlich das getan, worauf Käufer die ganze Woche gewartet hatten — es hörte auf, um den alten Widerstand herum zu zögern und stieg kräftig über 4.400.
Im Vergleich zu gestern war dies eine ganz andere Kerzengeschichte. Der Preis prallte nicht nur leise ab; er expandierte mit Stärke, brach über die vorherige Struktur hinaus und bewegte sich in den höchsten Bereich seit fast zwei Monaten. Das sagt mir, dass Käufer nicht mehr nur Rücksetzer verteidigen. Sie treiben jetzt aktiv den Markt in neue Liquidität.
Für neuere Händler ist dies der wichtige Teil: Nach einem starken Ausbruch ist es nicht immer die beste Entscheidung, dem Höchststand nachzujagen. Der Markt atmet oft zurück in die Zone, aus der er ausgebrochen ist, prüft, ob Käufer dort noch warten, und entscheidet dann, ob das nächste Bein weitergehen kann. Auf diesem Chart liegt dieser „Nachlade“-Bereich bei etwa 4.280 - 4.317,985.
Meine Hauptansicht ist bullisch, solange Gold über dieser Zone bleibt. Die Rückeroberung über 4.160 war bereits ein großes Indiz, und jetzt fügt der Vorstoß über 4.400 dem bullischen Aufbau mehr Gewicht hinzu. Mit einem weicheren USD, abkühlenden Fed-Zinserwartungen und einem täglichen RSI, der noch nicht erschöpft aussieht, könnte Gold noch Raum haben, um höhere Liquidität in Richtung 4.500 zu jagen.
Die Bewegung wird nur schwächer, wenn Gold 4.317,985 verliert und sich nicht erholen kann. Ein tieferer Bruch unter 4.280 würde mir sagen, dass der Ausbruch zu stark abkühlt und der Preis möglicherweise 4.233,820 erneut besuchen muss, bevor Käufer wieder neu starten können.
Wichtige Preiszonen, die zu beobachten sind
Aktueller Reaktionsbereich: 4.400 - 4.412,770
Hauptnachfrage-/Nachladezone: 4.280 - 4.317,985
Bullische Bestätigungszone: sauberer Halt über 4.317,985
Erstes Ziel für Liquidität nach oben: 4.450
Hauptziel nach oben: 4.500
Unterstützung nach unten, falls Käufer scheitern: 4.233,820
Wichtige tiefere Liquidität: 4.106,750
Ungültigkeit: sauberer Schluss unter 4.280
Glauben Sie, dass Gold 4.317 erneut testen muss, bevor es weiter nach oben geht, oder können Käufer direkt in Richtung 4.500 weitermachen?
Gold H1: Bullische Struktur trifft auf kritischen RücksetzerGold zeigt auf H1 weiterhin eine klare bullische Struktur, aber der Preis betritt nun eine Zone, in der die nächste Bewegung sehr interessant werden könnte.
Nach der Bildung eines ChoCH um 4.075 lieferten Käufer eine starke Verschiebung und bestätigten später ein BMS um 4.300. Diese Verschiebung deutet darauf hin, dass die vorherige bärische Struktur durch bullisches Momentum ersetzt wurde.
Allerdings hat der Preis bereits in den Bereich von 4.360–4.375 gedrängt, wo Ablehnung begonnen hat aufzutreten. Anstatt der Rallye hinterherzujagen, beobachte ich, wie der Preis auf die Korrektur reagiert.
Schlüsselbereich zum Beobachten
🟣 H1 Order Block: 4.230–4.250
Wenn der Preis in diese Zone zurückkehrt und Käufer mit Bestätigung eintreten, bleibt die bullische Struktur attraktiv.
Aufwärtsziele:
🎯 4.370–4.375
🎯 4.400+
Risikobereich:
Ein entschlossener H1-Schluss unter dem Order Block würde das bullische Setup schwächen und könnte die Tür zu einer tieferen Korrektur öffnen.
Für mich ist die Schlüsselfrage einfach:
Werden Käufer 4.230–4.250 verteidigen, oder wird diese Rallye endlich eine tiefere Korrektur sehen?
Ich warte auf Bestätigung der Preisbewegung — keine Kerzenjagd.
Was denkst du: Den Rücksetzer KAUFEN oder auf eine tiefere Korrektur warten? 👇
Aufwärtsstruktur oberhalb einer wichtigen UnterstützungszoneXAUUSD zeigt weiterhin eine Aufwärtsstruktur nach der Reaktion an der zuvor markierten Unterstützungszone.
Der Kurs bewegt sich aktuell oberhalb der 4.310–4.330 Zone, die als wichtiger Referenzbereich dient. Der Dynamic Swing Anchored VWAP liegt ebenfalls unterhalb des aktuellen Kurses und begleitet damit die bestehende Marktstruktur.
Im Chart sind weiterhin höhere Hochs und höhere Tiefs erkennbar. Die jüngste Konsolidierung blieb dabei oberhalb der markierten Unterstützungszone.
Solange sich der Kurs oberhalb dieses Bereichs stabil hält, bleibt die aktuelle Struktur konstruktiv. Eine nachhaltige Bewegung unter die Unterstützungszone wäre eine wichtige Veränderung der bestehenden Struktur.
Wichtige Bereiche:
• Referenzbereich: etwa 4.390
• Unterstützungszone: 4.310–4.330
• Sekundärer Struktur-Bereich: 4.210–4.230
• Dynamic VWAP: unterhalb des aktuellen Kurses
TWST - Twist Bioscience Gapclose Long über Black Swan im WeeklyTechnisch:
Dynamisch bullische Kerzen nach dem 13er Rücklauf des konservativen Black Swan Abtrags. Dazu zeigt der Chart ein offenes Gap im großen TF, dem Weeklychart.
Was macht das Unternehmen?
Auszug von Google Gemini erstellt:
Twist Bioscience ist ein börsennotiertes Biotechnologieunternehmen mit Sitz in South San Francisco, Kalifornien, USA. Das Unternehmen wurde 2013 gegründet und entwickelt und produziert synthetische DNA. Twist Bioscience bietet seinen Kunden eine breite Palette an Produkten und Dienstleistungen an, darunter:
Synthetische DNA: Twist Bioscience bietet synthetische DNA in verschiedenen Formaten und Größen an, einschließlich Oligonukleotiden, Genen, Fragmenten und ganzen Genomen.
DNA-Bibliotheken: Twist Bioscience bietet DNA-Bibliotheken für eine Vielzahl von Anwendungen an, z. B. für die Next-Generation-Sequenzierung (NGS), die Synthese von Antikörpern und die CRISPR-Cas9-Genombearbeitung.
Silikon-DNA-Syntheseplattform: Twist Bioscience hat eine proprietäre Silikon-DNA-Syntheseplattform entwickelt, die es dem Unternehmen ermöglicht, synthetische DNA schneller, effizienter und kostengünstiger als herkömmliche Methoden herzustellen.
Anwendungsentwicklung: Twist Bioscience bietet seinen Kunden auch Dienstleistungen zur Anwendungsentwicklung an, um ihnen zu helfen, ihre synthetische DNA für ihre spezifischen Bedürfnisse zu nutzen.
Kunden und Märkte
Twist Bioscience bedient ein breites Spektrum an Kunden aus verschiedenen Branchen, darunter:
Pharmaindustrie: Twist Bioscience liefert synthetische DNA an Pharmaunternehmen für die Wirkstoffforschung und -entwicklung, die Diagnostik und die personalisierte Medizin.
Biotech-Unternehmen: Twist Bioscience liefert synthetische DNA an Biotech-Unternehmen für eine Vielzahl von Anwendungen, z. B. für die Synthese von Antikörpern, die CRISPR-Cas9-Genombearbeitung und die synthetische Biologie.
Forschungsinstitute: Twist Bioscience liefert synthetische DNA an Forschungsinstitute für die Grundlagenforschung und die angewandte Forschung.
Synthetische Biologieunternehmen: Twist Bioscience liefert synthetische DNA an Synthetische Biologieunternehmen für die Entwicklung neuer Produkte und Materialien.
Wettbewerb
Zu den Hauptkonkurrenten von Twist Bioscience gehören:
Thermo Fisher Scientific: Thermo Fisher Scientific ist ein großes Unternehmen für Life-Science-Produkte und -Dienstleistungen, das auch synthetische DNA anbietet.
IDT: IDT ist ein Unternehmen für synthetische Biologie, das synthetische DNA, Oligonukleotide und andere Produkte für die Life-Science-Forschung anbietet.
Synthesia: Synthesia ist ein Unternehmen für synthetische Biologie, das synthetische DNA, Oligonukleotide und andere Produkte für die Life-Science-Forschung anbietet.
Finanzinformationen
Ausblick
Twist Bioscience ist gut positioniert, um von den wachsenden Märkten für synthetische DNA und synthetische Biologie zu profitieren. Das Unternehmen investiert stark in Forschung und Entwicklung und bringt ständig neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt. Twist Bioscience ist ein wichtiger Akteur in der Biotechnologiebranche und wird dies voraussichtlich auch in den kommenden Jahren bleiben.
Gold vor NFP: Bullen pausieren bei 4300, Markt erwartet die näch
🟡 Gold vor NFP: Bullen pausieren bei 4300, Markt erwartet die nächste große Bewegung 📊🔥
Hallo Trader! 👋
Gold eröffnete am Freitag höher, gestützt durch das obere Bollinger-Band und die jüngste Aufwärtsdynamik. Der Markt befindet sich nun jedoch in einer kritischen Entscheidungsphase, da Trader gespannt auf den mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht (Non-Farm Payrolls, NFP) warten.
🌍 📌 Fundamentalanalyse
Die jüngste Goldrallye sieht sich kurzfristig einigen Belastungen ausgesetzt:
💵 Der US-Dollar-Index hat sich nach der Bildung eines kurzfristigen Tiefs stabilisiert und zeigt Anzeichen einer Erholung.
⛽ Rohöl stieg wieder über seinen 200-Tage-Durchschnitt, was die weitere Aufwärtsdynamik bei Gold begrenzen könnte.
Unterdessen haben die erneuten Spannungen im Nahen Osten die Inflationssorgen verstärkt, und mehrere Fed-Vertreter haben in letzter Zeit die Möglichkeit einer längerfristigen Beibehaltung der höheren Zinsen erörtert.
📌 Daher dürfte das kurzfristige Aufwärtspotenzial von Gold begrenzt bleiben. Im Fokus steht, ob der Preis wichtige Widerstandsniveaus überwinden kann.
🇺🇸🔥 Das wichtigste Ereignis: US-Arbeitsmarktbericht (August)
Der heutige Fokus des Marktes liegt auf:
📊 US-Arbeitsmarktdaten (ohne Landwirtschaft)
Die jüngsten Daten liefern gemischte Signale:
🔻 ADP-Beschäftigungsdaten → schwächer
🔺 Anträge auf Arbeitslosenhilfe → stärker
Dies hat die Unsicherheit am Markt erhöht.
Die Ergebnisse der US-Arbeitsmarktdaten (NFP) könnten folgende Aspekte direkt beeinflussen:
🏦 Zinserwartungen der US-Notenbank für September
💵 Dollar-Kursentwicklung
🟡 Goldpreisvolatilität
📈 Mögliche Marktszenarien
🟢 Bullisches NFP-Szenario
Wenn die NFP den Goldpreis stützen:
🚀 Gold könnte wieder über 4300 steigen
Nächstes Kursziel:
🎯 Widerstandszone bei 4380
🔴 Bärisches NFP-Szenario
Wenn die NFP den Dollar stärken:
📉 Gold könnte unter 4200 fallen
Dies würde bedeuten:
➡️ Eine sekundäre Korrektur nach der jüngsten starken Rallye
📊 Technische Analyse
Die explosive Goldpreisrallye vom Mittwoch verlor am Donnerstag an Dynamik.
Nach der massiven Aufwärtskerze:
🔥 Der Kurs testete kurzzeitig die Marke von 4300.
↔️ Anschließend konsolidierte er sich auf hohem Niveau.
Die Tagesstruktur zeigt:
✅ Die Bullen behalten die Kontrolle.
⚠️ Die Aufwärtsdynamik hat sich jedoch verlangsamt.
Dies deutet darauf hin, dass die vorherige Rallye ihr kurzfristiges Kursziel erreicht haben könnte und Händler nun auf den Auslöser der US-Arbeitsmarktdaten (NFP) warten.
🔎 Wichtige Kursmarken
🔴 Widerstand
⭐ Kurzfristiger Widerstand:
➡️ 4280–4290
⭐ Wichtiger Widerstand:
➡️ 4300
⭐ Starkes Aufwärtspotenzial:
➡️ 4380
🟢 Unterstützung
⭐ Erste Unterstützung:
➡️ 4230
⭐ Wichtige Unterstützung:
➡️ 4180–4170 (5-Tage-Durchschnitt)
⭐ Wichtige Unterstützung:
➡️ 4120 (10-Tage-Durchschnitt + Trendlinie)
💰 XAU/USD Handelsplan
🔻 Short-Setup
📍 Verkaufszone:
➡️ 4280–4290
Kursziel:
🎯 4230 Bereich
🔼 Long-Setup
📍 Kaufzone:
➡️ 4220-4230
Kursziel:
🎯 4280-4300
🧠 Trading-Hinweis
Gold wartet aktuell auf den NFP-Katalysator.
Die entscheidende Frage:
❓ Können die Bullen die Marke von 4200 verteidigen und 4380 angreifen?
Vor der Datenveröffentlichung:
✅ Vermeiden Sie es, Ausbrüchen hinterherzujagen.
✅ Beachten Sie wichtige Kursmarken.
✅ Kontrollieren Sie das Risiko.
Die größten Kursbewegungen erfolgen oft, nachdem der Markt die Richtung bestätigt hat.
Bleiben Sie geduldig. Bleiben Sie diszipliniert. 📈🔥
XAUUSD Bullisches Retest-Setup – Fokus auf FVG📊 ANALYSE:
Marktstruktur: Starke bullische HH/HL-Sequenz nach einer aggressiven Aufwärtsbewegung (Displacement).
Der Kurs konsolidiert unterhalb der Widerstands-/Angebotszone bei 4.350–4.375; Liquidität auf der Käuferseite (Buy-Side-Liquidität) liegt wahrscheinlich oberhalb der jüngsten Hochs.
Das markierte FVG bei 4.265–4.290 ist der erste Bereich für einen Rücksetzer; ein tiefer liegendes FVG bei 4.200–4.240 fungiert als wichtige Nachfragezone.
Ichimoku: Der Kurs notiert deutlich über der Wolke, wodurch der übergeordnete 2-Stunden-Trend bullisch bleibt.
Die jüngste Aufwärtsbewegung stützt den bullischen Orderflow, während ein Rücklauf in das FVG Potenzial für eine Fortsetzung des Trends bieten könnte.
🎯 BULLISCHES SZENARIO:
Eine bullische Reaktion im Bereich 4.265–4.290, gefolgt von einer Rückeroberung der Marke 4.360–4.375, könnte Kursziele bei 4.400 → 4.440 eröffnen. Ein sauberer Ausbruch über den markierten Widerstand würde das Fortsetzungs-Setup stärken.
🔻 BEARISCHES SZENARIO:
Ein deutlicher Schlusskurs auf 2-Stunden-Basis unter 4.265 könnte einen tieferen Rücklauf in Richtung des FVG bei 4.200–4.240 auslösen. Ein Verlust dieser Zone würde die bullische Struktur schwächen.
⚠️ INVALIDIERUNG:
Ein Schlusskurs auf 2-Stunden-Basis unter 4.200 würde das aktuelle Szenario einer bullischen Fortsetzung hinfällig machen.
📌 EINSCHÄTZUNG (BIAS):
Bullisch – Momentum und Ichimoku-Struktur sprechen für eine Fortsetzung, allerdings muss der Widerstand bei 4.360–4.375 überwunden werden.
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XAU/USD steigt um 7 % – Können die Bullen die 4400er-Marke durch
🚀 Gold-Wochenausblick: XAU/USD steigt um 7 % – Können die Bullen die 4400er-Marke durchbrechen? 🟡📈
Hallo Trader, willkommen zu einer neuen Handelswoche!
Gold zeigte diese Woche eine starke Aufwärtsbewegung nach einem Ausverkauf. Nach wochenlanger Konsolidierung übernahmen die Bullen wieder die Kontrolle und trieben Gold auf einen Wochengewinn von über 7 % – den stärksten Wochenanstieg seit Januar.
Am Freitag erreichte Gold, gestützt durch positive US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls, NFP), 4371 Punkte und schloss deutlich über der wichtigen psychologischen Marke von 4300 Punkten.
Dieser Ausbruch deutet darauf hin, dass Gold die vorherige Schwächephase erfolgreich hinter sich gelassen hat und die Aufwärtsdynamik zurückgekehrt ist. 🔥
📌 Fundamentale Analyse
Haupttreiber dieser Rallye war der sich abschwächende US-Arbeitsmarkt.
Die am Mittwoch veröffentlichten ADP-Beschäftigungsdaten zeigten bereits Anzeichen einer Abkühlung des Arbeitsmarktes. Nachdem der Markt seine Erwartungen an die Geldpolitik der US-Notenbank angepasst hatte, durchbrach Gold die Marke von 4200 US-Dollar und legte innerhalb eines Tages um mehr als 2,4 % zu.
Der US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag verstärkte die positive Entwicklung zusätzlich. Die Lage auf dem US-Arbeitsmarkt verschlechterte sich stärker als erwartet, während frühere Daten nach unten korrigiert wurden.
Nach der Veröffentlichung:
📉 Der US-Dollar-Index fiel unter 100.
📉 Die Renditen von US-Staatsanleihen sanken.
📈 Gold erfuhr starken Kaufdruck und durchbrach die Marke von 4300 US-Dollar.
Gleichzeitig reduzierten die Erwartungen einer Entspannung im Nahen Osten und sinkender Ölpreise die Inflationssorgen und stützten den Goldpreis zusätzlich.
⚠️ Wichtigstes Risiko: Naher Osten & Ölmarkt
Händler sollten die Entwicklungen rund um die Straße von Hormus in der kommenden Woche genau beobachten.
Sollten die Spannungen erneut steigen:
🛢 Die Ölpreise könnten sich erholen.
🔥 Die Inflationserwartungen könnten steigen.
💵 Die Erwartungen der US-Notenbank könnten sich ändern.
📉 Gold könnte kurzfristig unter Druck geraten.
Geopolitische Risiken bleiben die größte Unsicherheit für Gold.
📊 Technische Analyse
Im Wochenchart bildete Gold eine große Aufwärtskerze und durchbrach die vorherige Widerstandszone um 4250.
Die langfristige Aufwärtsstruktur bleibt intakt. Händler sollten jedoch Folgendes beachten:
⚠️ Der wöchentliche RSI hat den überkauften Bereich über 75 erreicht.
⚠️ Das Risiko kurzfristiger Gewinnmitnahmen steigt.
Nach vier aufeinanderfolgenden starken Aufwärtskerzen hat die Dynamik deutlich nachgelassen.
Im 4-Stunden-Chart:
📉 Die Aufwärtsdynamik des MACD lässt nach.
⚠️ Es zeichnet sich eine potenzielle bärische Divergenz ab.
Daher könnte Gold in folgende Phasen eintreten:
➡️ Kurzfristige Korrektur
➡️ Konsolidierung auf hohem Niveau
➡️ Weitere Akkumulation vor einem erneuten Kursanstieg
📈 Handelsstrategie für nächste Woche
🟢 Aufwärts-Setup:
1️⃣ Kauf bei Kursrückgängen
Warten Sie, bis Gold in Richtung der Unterstützungszone 4320–4300 zurückfällt.
Erwägen Sie Long-Positionen nach Stabilisierung.
🛑 Stop-Loss: Unter 4280
🎯 Kursziele:
4350
4370–4400
2️⃣ Kauf bei Kursausbruch
Sollte Gold nach Markteröffnung über 4345 notieren,
können Händler dem Trend mit einer kleinen Position folgen.
🛑 Stop-Loss: Unter 4320
🎯 Kursziel: Um 4380
⚠️ Vermeiden Sie hohe Positionen auf Höchstständen aufgrund möglicher Korrekturrisiken.
🔴 Bärisches Setup:
1️⃣ Verkauf nahe dem Widerstand
Wenn Gold erreicht:
4370 - 4390
und Ablehnungssignale zeigt:
🛑 Stop-Loss: Über 4415
🎯 Kursziele:
4320
4300
2️⃣ Short-Position bei Kursrückgang
Wenn Gold unter 4290 - 4300 fällt
kann sich die kurzfristige Tendenz bärisch entwickeln.
Nächstes Kursziel:
4230
🔥 Abschließende Prognose
Gold bleibt strukturell bullisch, aber nach einem wöchentlichen Anstieg von über 7 % könnte der Markt vor der nächsten Bewegung eine Korrektur benötigen.
Das wahrscheinlichste Szenario nächste Woche:
📌 Konsolidierung auf hohem Niveau
📌 Technische Korrektur
📌 Neuer Aufwärtsversuch
Wichtige Kursmarken:
🔺 Widerstand:
4380 – 4400
🔻 Unterstützung:
4280 – 4300
Handeln Sie um diese wichtigen Kursmarken und achten Sie auf Ihr Risikomanagement. Vermeiden Sie es, extremen Kursbewegungen hinterherzujagen.
💬 Was ist Ihre Meinung?
Wird der Goldpreis die Marke von 4400 überschreiten oder steuern wir auf eine kurzfristige Korrektur zu?
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SOLANA bleibt wackelig. Schub erst am 73 USD möglich.Liebe Trader und Investoren,
sehr geehrte Damen und Herren,
herzlich Willkommen zu einem weiteren Update zum SOLANA (SOLUSD CFD) von Pepperstone. Ich analysiere den CFD im Tages- und Wochenchart.
SOLANA wurde ziemlich exakt nach meinem letzten Update abverkauft. Neue Tiefs wurden produziert. Zeit für uns, die Lage nachzuschärfen. Wir legen den Fokus etwas stärker auf die Volumenanalyse.
Die Lage im SOLUSD ist unterm Strich seitwärts gerichtet.
Charttechnische Einordnung Tageschart (Chart oben)
Der Tageschart ist noch fallend ausgerichtet. Die Erholung seit dem letzten Tief bei rund 60 USD verläuft moderat. Gut zu erkennen sind zwei Schübe, die eher auf eine Aufwärtskorrektur denn auf einen frischen Impuls hindeuten.
Oberhalb von 83,69 USD (HRD-1) wird sich die Situation verbessern. Auf der Unterseite muss Solana die Kreuzunterstützung bei 73,23 USD halten.
Volumentechnische Einordnung Wochenchart (Chart unten)
Mein übergeordneter Volumen-Support, der bis 56,71 USD reicht, wurde respektiert und gehalten. Damit konzentriert sich das Geschehen im Wochenchart auf die Spanne zwischen lower rejection level #1 bei 56,71 USD und oben upper rejection #1 bei 97,34 USD.
Wir gehen eine Etage runter in den Tageschart
Eine kurzfristige Value Area zeigt die blaue Box. Wichtig sind die äußeren Extensions. Sollte Solana noch einmal schwächer werden, rechne ich mit solider Unterstützung bei 56,86 und 49,83 US-Dollar.
Im Fazit...
...kommt SOLANA momentan noch nicht in die Gänge. Die Struktur seit dem Jahrestief ist dreiteilig. Der Coin muss deutlich mehr Schub entwickeln, um eine erneute Drucksituation zu vermeiden.
Achten Sie eher auf die oberen Trigger. Solange die Widerstände bei 83,93 und 98,18 USD nicht klar und nachhaltig überwunden werden, bleibt die Gesamtlage wackelig.
Ich freue mich über Kommentare und Diskussionen zu dieser Analyse.
Bitte achten Sie auf ein solides Positions- und Risikomanagement.
Wenn Ihnen die Idee gefällt, geben Sie uns für diese Analyse bitte einen Boost und folgen Sie uns, um immer auf dem Laufenden zu sein...
Herzliche Grüße
Thomas Jansen






















