BTCUSD - Gedankenkarussell zu 20k-Szenario...A-Welle: Der aktuelle Abverkauf läuft zunächst in die Welle 4 des vorherigen Aufwärtsimpulses.
B-Welle: Danach folgt eine deutliche Gegenbewegung nach oben – möglicherweise sogar in Richtung eines neuen Hochs oder zumindest in die Nähe des aktuellen Hochbereichs.
C-Welle: Anschließend die finale Abwärtsbewegung, die die größere übergeordnete Welle ④ abschließt.
Zyklus fertig...
Konjunkturzyklen
EUR/USD - MasterplanEin erfolgreicher Trading-Masterplan basiert auf einem festen, wiederholbaren und regelbasiertes System statt auf Emotionen.
Er schützt vor emotionalen Fehlentscheidungen, indem er klare Vorgaben für Märkte, Handelszeiten, Risikomanagement und konkrete Ein- und Ausstiegssignale festlegt
Der bewährte 6-Schritte-Masterplan zur Erstellung eines optimalen Risiko-Rendite-Verhältnisses sieht konkret wie folgt aus....
1. Handelsvorbereitung und Motivation -> für was Trading und klare, realistische Ziele setzen
2. Markt- und Produktauswahl -> weniger ist manchmal mehr, handel nur was Du auch kennst
3. Handelszeiten und -stil -> Über-Aktivismus vermeiden und Tradingstill festlegen
4. Strategie: Einstieg und Ausstieg -> vordefinierte Kriterien müssen erfüllt sein
5. Risiko- und Money-Management -> gesundes Chance-Risiko-Verhältnis (CRV) und 1% pro Trade des gesamten Kontokapitals
6. Evaluation und Trading-Journal -> eine vorherige Trading-Idee hier speichern oder posten ist wie ein Tagebuch führen und die Beste möglichkeit eines Review zum auswerten
BTC Pünktlich wie die Schweizer Bahn oder doch lieber BitschcoinWas für eine Meisterleistung des menschlichen Geistes und dennoch höre ich in den Medien und am Stammtisch so oft nur Böses über ihn!
Dabei läuft Bitcoin von Zyklus zu Zyklus so präzise ab wie die SBB. Gut, ab und zu gibt es mal 3 Minuten Verspätung... aber die, die es wissen, wissen es. 😉
Der 4-Jahres-Zyklus resettet sich immer wieder:
🔄 2014 – 2018
🔄 2018 – 2022
🔄 2022 – 2026
🔮 2026 – 2030
Meine technische Einschätzung zur aktuellen Lage:
🔹 Die Fibonacci-Landezone: Im Bereich der goldenen 0,618 und 0,786 Fibonacci-Retracements sehe ich das ideale Terrain für die finale Kehrtwende zurück in den Impuls.
🔹 Die nächste Antriebswelle: Die Zyklus-Struktur ist voll intakt. Sobald diese Korrektur-Phase auskonsolidiert ist, baut sich das Fundament für die nächste große Antriebswelle auf.
Schönere und grünere Tage kommen bald wieder auf uns zu!
Wie sieht es bei euch aus: Seid ihr in der aktuellen Zone schon dabei oder ab wann steigt ihr ein? 👇
(Keine Anlageberatung, nur die Gedanken eines antizyklischen Analysten)
EUR/USD – Tradingplan für die Jahreshälfte 2026Vorangegangene Analysen...
Damit wir im 2h-Handel nicht den Überblick über das Wesentliche verlieren, hier noch einmal eine kurze Auffrischung meines aktuellen Szenarios.
Der ursprüngliche Plan war, eine Welle (A) abwärts zu sehen, gefolgt von einer möglichen A-Welle aufwärts innerhalb einer übergeordneten (B)-Welle einer Korrektur. Diese könnte sich entweder als Welle 4 oder als Welle B eines höheren Zyklus innerhalb eines möglichen Dreiecks entwickeln.
Es besteht die Möglichkeit, dass wir die (A)-Welle bereits abgeschlossen haben und uns nun am Beginn der A-Welle innerhalb der (B)-Bewegung befinden.
Mein Plan für den EUR/USD 13. Jan.
DXY - USDollar - Die Sixtinische Kapelle der FinanzweltIch habe den DXY🟢 aufgeschnitten wie einen fetten Biologie-Frosch🐸 in der 8. Klasse und ihm alle Geheimnisse rausgequetscht!
Wir springen direkt in die Zeitmaschine und ballern durch die verrückteste Finanz-Achterbahn der Geschichte – den US-Dollar, diese Sixtinische Kapelle der Finanzwelt.
Es wartet eine Blockbuster-Trilogie auf dich – wild & wahnsinnig!
Zeilen aus Jalapeños🌶️ für deine Augen, oder du starrst einfach nur auf den Chart wie 'n gelangweilter Hamster. (Wie laaaangweilig!)
Für diese Zeitreise und den ultimativen Geschichtsunterricht: Hol dir 'n großes Getränk! 🍺
Für mich war das eine epische Deep-Dive-Reise durch die Google-Archive. Ich habe die nackten Zahlen und historischen Fakten für dich in lebendige Bilder verwandelt und die trockene Finanzwelt in eine verständliche Metaphern-Story verpackt.
-----------------------------------------------------------------------------------
Der Inhalt:
Teil 1: Die wilden 70er bis Mitte der 90er Jahre
"WTF happened in 1971" - "Volcker-Shock" - "Das Plaza-Abkommen" - "Bond Massacre"
Teil 2: Tech-Blasen & Die totale Kernschmelze Mitte 90er bis 2009
"Dotcom-Blase" - "9/11 Terroranschläge" - "Lehman-Brothers-Pleite" / "Finanzkrise"
Teil 3: Druckerpressen, Viren, Zölle & Geopolitisches Chaos (2015 bis heute)
"0% Zinspolitik" - "Corona" - "Ukraine" - "Trumps Zollspiele" - "Irankonflikt"
-----------------------------------------------------------------------------------
"Die Fed als die Feuerwehr, welches den Brand selber legt und mit einem Flammenwerfer (Zinsen) bekämpft."🔥
-----------------------------------------------------------------------------------
Grobes zum Chart: (auf die Schnelle)
Die Fed wartet immer, bis der Markt komplett überhitzt ist (Inflation frisst uns auf), dann kommt die Fed panisch mit der Zins-Schaufel und haut drauf (rote Sprechblasen) – und wenn dann alles in Schutt und Asche liegt, flutet sie den Raum mit billigem Geld (Blau Sprechblasen).
Wenn ich mir den Chart so anschaue und überfliege, dann stell ich folgendes fest:
Sobald die Zinsen kommen und hoch geschraubt werden, wertet das den US-Dollar auf.
Siehe dazu die roten Sprechblasen.
"America First" 💪📈
Aktuell eher eine Tendenz nach oben, was weitere Zinserhöhungen angeht.
Sechs der Währungshüter stellten zuletzt zwei oder mehr Zinserhöhungen noch für 2026 in Aussicht, um der hartnäckigen Inflation (unter anderem getrieben durch globale Konflikte und Energiepreise) entgegenzuwirken.
Das Pondon dazu sind die blauen Sprechblasen, da wird die Droge „mehr billiges Geld“ verteilt, um die Wirtschaft wieder aufzumotzen.
Orange Sprechblasen = hier haben andere unfreiwillig dazu beigetragen, dass der Dollar an stärke gewonnen hat.
🔎Der Fed Chart 1Monat - Seit 1970 :
Man sieht klar und deutlich, wie aggressiv die Zinsen kürzlich angehoben wurden. Und man rechnet eher mit weiteren Erhöhungen, da die Inflation immer noch als hartnäckig gilt.
Das wirft meine Analysen ein bisschen auf den Kopf und zwingt mich, den ein oder anderen Chart nochmal durch den Reißwolf zu jagen.
Was bedeutet überhaupt ein starker Dollar für uns?
Rohstoffe & Forex haben alle den USD als Tracker.
Wenn der Dollar 📈💪Muskeln zeigt:
📉XAU/USD → runter
📉BTC/USD → runter
📉EUR/USD, GBP/USD → runter
📉Rohstoffe → runter
📉Aktien (Indizes) → 80% runter
Im Gegenzug:
📈US10Y - rauf (weiter rauf)
📈USD/CHF - rauf
📈USD/JPY - rauf
📈USD/CAD - rauf
In meiner letzten EUR/USD Analyse schon erwähnt:
Wenn die Fed die Daumenschrauben anzieht, mutiert der Greenback zum unersättlichen Liquiditäts-🦍King-Kong-Vampir🧛♂️ und saugt der Weltwirtschaft das Geld direkt aus der Halsschlagader!
-----------------------------------------------------------------------------------
TEIL 1
Bereit für den Wahnsinn?
Zur Dollar-Geschichte! Die Sixtinische Kapelle der Finanzwelt!
Teil 1: Die wilden 70er bis Mitte der 90er Jahre
"WTF happened in 1971" - "Volcker-Shock" - "Das Plaza-Abkommen" - "Bond Massacre"
Akt 1
WTF happened in 1971?! (Der Nixon-Schock) 🤯
Dafür müssen wir der wichtigkeitshalber noch etwas weiter zurück vor diesem Fall, damit man versteht warum Nixon das überhaupt gemacht hat.
Das "Bretton-Woods-System" war eine nach dem Zweiten Weltkrieg entworfene internationale Währungsordnung. Es band die Währungen aller Teilnehmerländer fest an den US-Dollar als Leitwährung. Der Dollar war seinerseits zum Festkurs von $35 pro Feinunze an das Gold gekoppelt. Ziel war es, den Welthandel durch feste Wechselkurse zu stabilisieren und Wirtschaftskrisen zu verhindern. Jeder wusste: Dollar = eine feste Menge Gold.
Bis dann der absolute Brandbeschleuniger für Nixons Panik-Aktion kam.
Vor den 70er pumpte die US-Regierung astronomische Summen in den Vietnamkrieg – ein absolutes finanzielles und menschliches schwarzes Loch.
Auf der anderen Seite wollten sie zu Hause den braven Bürgern riesige Sozialprogramme ( "Great Society" ) spendieren.
Das Problem? Sie hatten gar nicht das Geld dafür!
Also warfen sie die Gelddruckmaschinen an, bis diese glühten und rauchten.
Und der damalige französische Präsident Charles de Gaulle war kein Dummkopf.
Er roch den Braten, der da aus Washington rüberwehte.
Er dachte sich: "Oh, Mon Dieu, diese Amerikaner drucken mehr Konfetti-Geld, als sie Gold im Keller haben! Wenn alle gleichzeitig anklopfen, geht denen das glänzende Zeug aus!"
Also machten die Franzosen etwas unfassbar Gangster-mäßiges:
Ab 1965 tauschenten sie systematisch ihre angehäuften Dollar-Papiere bei der US-Notenbank in physisches Gold ein. Die französische Zentralbank Banque de France benutze dafür wirklich Transatlantik-Linienschiffe und Flugzeuge von Air France.
"Merci für die Papierschnipsel, wir nehmen jetzt unser Gold mit. Au revoir!"
Kein Witz! Die haben sich das Gold physisch per Schiff und Flugzeug nach Hause geholt!
Andere Länder sahen das und gerieten in Panik. Plötzlich entstand ein Bank Run der Nationen.
Nun zu US-President Nixon.
Amerikas Goldreserven bluteten aus wie ein abgestochenes Capri-Sun Trinkpäckchen.
Fort Knox drohte leer zu werden. Nixon schwitzte im Oval Office wahrscheinlich wie ein Schneemann im Solarium.
Wenn er so weitergemacht hätte, wäre den USA das Gold ausgegangen und das Land wäre de facto bankrotto gewesen.
Also was machen Sachen, wenn man beim Monopoly-Spiel am Verlieren ist?
Genau, man schmeißt das verdammte Spielbrett um! 🎲💥
WTF happened in 1971?! (Der Nixon-Schock)🤯
Nixon trat am 15. August 1971 ans Fernsehen und machte den Vorhang zu:
"Ätsch! Ab heute tauschen wir eure Dollar nicht mehr in Gold um."
Damit war der Dollar plötzlich nicht mehr durch echtes Gold gedeckt, sondern nur noch durch das Versprechen der US-Regierung ( "Ihr könnt mir Vertrau, Bro" ).
Das war die Geburtsstunde unseres heutigen, wilden "Fiat-Geld"-Systems.
Mit dem Nixon-Schock ist damit der erste Dominostein gefallen.
Der Chart nochmal für diesen Zeitraum:
Akt 2
Der Volcker-Schock (1979 - frühe 80er) – Der Zins-Vorschlaghammer
Nachdem Nixon den Dollar vom Gold befreit hatte, passierte genau das, wovor alle Angst hatten: Die Inflation geriet komplett außer Kontrolle. Gepaart mit den Ölkrise-Schocks der 70er Jahre steckte die Welt in der "Stagflation" fest – die Wirtschaft stagnierte (kein Wachstum), aber die Preise schossen trotzdem nach oben.
Das Geld verlor im Rekordtempo an Wert. Die Menschen verloren das Vertrauen.
Da betritt Paul Volcker 1979 als neuer Fed-Chef die Bühne. Ein Mann, so groß wie ein Kleiderschrank, der beschloss, dass Schluss ist mit lustig.
Er wusste: Wenn du eine Inflation von über 13 % einfangen willst, musst du der Wirtschaft die Droge "billiges Geld" komplett entziehen. Also zog er die Zügel so extrem an wie noch nie jemand zuvor:
Er hob den Leitzins in den USA in der Spitze auf unmenschliche 20 % an! (Zum Vergleich: Heute jammern wir schon bei 4 % oder 5 %). Kredite waren plötzlich so teuer wie Platin.
Das war ein brutaler Entzug für die Wirtschaft . Die USA und die Weltwirtschaft rutschten Anfang der 80er in eine schwere Rezession. Firmen gingen pleite, die Arbeitslosigkeit stieg sprunghaft an, und die Menschen gingen wütend auf die Straße.
(wieso kommt mir das gerade nur so bekannt vor...?!)
Aber der Plan ging auf: Volcker brach der Inflation das Rückgrat. Die Teuerungsrate sank drastisch. Er rettete den US-Dollar vor dem Totalabsturz. Der Preis dafür war die wirtschaftliche Vollbremsung mit quietschenden Reifen.
Akt 3
Das Plaza-Abkommen (1985) – Währungs-Kosmetik
Weil Volcker die Zinsen so hochgejagt hatte, passierte eine logische Kettenreaktion: Investoren aus aller Welt wollten ihre Kohle in den USA anlegen, um die fetten 20 % Zinsen abzugreifen. Um das zu tun, mussten sie alle ihre Währungen (Yen, D-Mark, Pfund) in Dollar umtauschen.
Die Folge: Der US-Dollar wurde extrem stark. Er war der absolute König der Währungen.
Das Problem dabei: Ein zu starker Dollar ist Gift für die heimische Wirtschaft. Amerikanische Autos, Maschinen und Textilien waren im Ausland plötzlich unbezahlbar teuer. Gleichzeitig überschwemmten billige Produkte aus Japan und Deutschland den US-Markt. Die US-Handelsbilanz rutschte tief ins Minus, und die US-Industrie drohte zu kollabieren.
Am 22. September 1985 trafen sich die Finanzminister und Notenbankchefs der G5 (USA, Japan, Deutschland, Frankreich, UK) im legendären Plaza Hotel in New York.
Sie unterschrieben ein Abkommen, das man heute als kontrollierte Währungsmanipulation bezeichnen würde:
Sie beschlossen, den Dollar künstlich abzuwerten.
Die Notenbanken warfen gemeinsam gigantische Mengen Dollar auf den Markt und kauften im Gegenzug Yen und D-Mark.
Das Ergebnis: Innerhalb von zwei Jahren verlor der Dollar gegenüber dem Yen und der D-Mark fast 50 % seines Wertes! Die amerikanische Industrie konnte wieder durchatmen, aber für Japan hatte das verheerende Spätfolgen – es legte den Grundstein für die dortige gigantische Blasenökonomie der späten 80er.
Akt 4
Das Bond Massacre (1994) – Das Blutbad auf dem Anleihenmarkt
Die wilden 70er und die volatilen 80er waren vorbei. Die Inflation war besiegt, die Zinsen waren jahrelang brav gesunken. Anleger weltweit fühlten sich extrem sicher. Sie kauften massenhaft Staatsanleihen (Bonds), weil diese als sichere, ruhige Renditebringer galten. Der Markt war träge, satt und absolut unvorbereitet auf das, was folgte.
Der neue Fed-Chef hieß mittlerweile Alan Greenspan. Er sah, dass die Wirtschaft im Aufschwung war, und bekam Angst, dass die Inflation wie ein Zombie wieder auferstehen könnte.
Im Februar 1994 tat Greenspan etwas, womit niemand an den Märkten gerechnet hatte:
Er erhöhte den Leitzins komplett ohne Vorwarnung um 0,25 % – und legte in den Monaten darauf in Rekordtempo nach, bis der Zins um insgesamt 3 % gestiegen war.
Für den Anleihenmarkt war das ein absoluter Asteroideneinschlag.
Wenn die Zinsen für neue Anleihen steigen, will niemand mehr die alten Anleihen haben, die einen niedrigeren Zins garantieren. Die Kurse der alten Anleihen stürzen ab.
Die Konsequenzen
Es kam zum "Bond Massacre" (Anleihen-Massaker). Die Kurse von Staatsanleihen weltweit brachen historisch stark ein.
Investoren, Banken und Hedgefonds, die tonnenweise auf diesen vermeintlich "sicheren" Papieren saßen, erlitten Verluste in Höhe von schätzungsweise 1.000 Milliarden Dollar weltweit. Es war die Geburtsstunde der modernen Erkenntnis, dass auch der "sicherste" Markt der Welt dich innerhalb weniger Tage in den Ruin treiben kann, wenn die Notenbank überraschend den Zinshebel umlegt.
-----------------------------------------------------------------------------------
TEIL 2
Teil 2: Tech-Blasen & Die totale Kernschmelze Mitte 90er bis 2009
"Dotcom-Blase" - "9/11 Terroranschläge" - "Lehman-Brothers-Pleite" / "Finanzkrise"
Akt 5
Die Dotcom-Blase (Mitte 90er - 2000)
Mitte der 90er Jahre passierte etwas Magisches: Das Internet wurde massentauglich.
Und die Wall Street reagierte darauf wie Teenager auf Energy-Drinks.
Es war völlig egal, ob eine Firma Gewinn machte, ein echtes Produkt hatte oder überhaupt wusste, wie man ein Unternehmen führt. Solange eine Firma ein ".com" im Namen hatte, schossen die Aktienkurse in den Himmel. So wie es aktuell heute zu sein scheint, reichtes wenn die Firma was mit "KI" macht, hat oder sagt.
Der Nasdaq-Index stieg von 1995 bis 2000 um gigantische 400 % !
Im März 2000 ging der Party das Bier aus. Die US-Notenbank hatte die Zinsen leicht erhöht , und die ersten Investoren merkten plötzlich: "Moment mal... diese Firmen machen ja gar kein Geld!"
Es kam zur Massenpanik. Die Blase platzte. Der Nasdaq verlor rund 80 % seines Wertes und brauchte 15 Jahre, um sich davon zu erholen. Berühmte Internet-Pioniere verdampften über Nacht.
Akt 6
"9/11 Terroranschläge" – Der Schockmoment
Die Tech-Blase war gerade erst mühsam am Abklingen, da passierte das Unfassbare. Am 11. September 2001 trafen die Terroranschläge das World Trade Center im Herzen des New Yorker Finanzdistrikts.
Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg blieben die US-Börsen für fast eine Woche komplett geschlossen, um eine totale Panik-Kernschmelze zu verhindern. Als die Wall Street am 17. September wieder öffnete, erlebte der Dow Jones den bis dahin größten Punktverlust an einem einzelnen Tag seiner Geschichte.
Die Reaktion der Fed (Die Saat für die nächste Krise)
Um die geschockte Wirtschaft vor dem Kollaps zu retten, tat der damalige Fed-Chef Alan Greenspan das, was Notenbanker am besten können:
Er senkte die Zinsen radikal – bis auf 1 %.
Da Aktien nach der Dotcom-Blase out waren, suchte dieses billige Geld ein neues Zuhause. Und wo fand es das? Auf dem Immobilienmarkt. Die Saat für die nächste Megakrise von 2008 war gesät.
Akt 7
"Lehman-Brothers-Pleite" & Die große Finanzkrise (2007 - 2009) – Die totale Kernschmelze
Weil das Geld nach 9/11 so billig war, fingen US-Banken an, Immobilienkredite an absolut jeden zu verteilen. Und mit "jeden" meine ich Menschen ohne Job, ohne Einkommen und ohne Vermögen (sogenannte Subprime-Kredite). Die Banken schnürten diese Schrott-Kredite in schicke Finanzpakete, klebten ein falsches "Premium-Siegel" drauf und verkauften sie an ahnungslose Banken weltweit. Ein gigantisches Kartenhaus aus faulen Krediten.
2007 begannen die ersten Hausbesitzer, ihre Kredite nicht mehr zu bedienen. Das Kartenhaus fing an zu wackeln. Und am 15. September 2008 stürzte es komplett ein: Die traditionsreiche Investmentbank Lehman Brothers meldete Insolvenz an.
Die US-Regierung weigerte sich, Lehman zu retten. Das war der Moment, in dem das weltweite Finanzsystem einen Herzinfarkt erlitt. Das Vertrauen zwischen den Banken war komplett tot. Niemand lieh dem anderen mehr auch nur einen Cent, weil keiner wusste, welche Bank als nächstes hochgeht.
"Die Rettung im letzten Atemzug"
Die Welt stand sprichwörtlich Zentimeter vor dem Abgrund zum Tauschhandel. Die globalen Aktienmärkte halbierten sich . Um den totalen Systemkollaps zu verhindern, mussten Staaten weltweit einspringen. Sie verstaatlichten Banken und pumpten Billionen von Dollar und Euro in den Markt (das Zeitalter des "Quantitative Easing" begann) - (blaue Sprechbalsen).
-----------------------------------------------------------------------------------
TEIL 3
Teil 3: Druckerpressen, Viren, Zölle & Geopolitisches Chaos (2015 bis heute)
"0% Zinspolitik" - "Trumps Zollspiele" - "Corona" - "Ukraine" - "Irankonflikt"
Nachdem die Finanzwelt 2008 fast an ihrer eigenen Gier erstickt wäre, betreten wir nun die Epoche, in der die Spielregeln komplett neu geschrieben wurden.
Akt 8
"0% Zinspolitik" – Die Ära des Gratis-Geldes
Um das System nach der Finanzkrise 2008 künstlich am Leben zu erhalten, griffen die Notenbanken (allen voran die EZB unter Mario "Whatever it takes" Draghi) zu einer historischen Extremmaßnahme : Sie senkten den Leitzins auf 0 % (und zeitweise sogar in den Negativbereich).
Geld hatte plötzlich keinen Preis mehr. Wer Schulden machte, wurde belohnt; wer sparte, wurde durch die schleichende Entwertung bestraft. Die Notenbanken warfen zusätzlich die Druckerpressen an und kauften Staatsanleihen für Billionen von Euro und Dollar.
Die Folgen:
Da es auf dem Sparbuch nichts mehr zu holen gab, flutete dieses "Gratis-Geld" die Märkte. Es entstand eine "Alles-Blase" (Everything Bubble):
Immobilienpreise verdoppelten sich in kürzester Zeit, Aktien jagten von einem Rekordhoch zum nächsten, und neue Vermögenswerte wie Krypto wurden für Millionen gehandelt.
Die Wirtschaft wurde regelrecht mit billiger Liquidität gemästet.
Akt 9
"Trumps Zollspiele" - 1ste Amtszeit und exzessiv in der aktuellen 2ten Amtszeit
Staffel 1
Das "Vorgeplänkel" (Erste Amtszeit: 2018) damals schon. "America First"
Er verhängte damals Zölle auf Stahl (25 %) und Aluminium (10 %) – und zwar weltweit.
Er belegte chinesische Waren im Wert von Hunderten Milliarden Dollar mit Strafzöllen.
Er zwang Kanada und Mexiko, das alte Freihandelsabkommen aufzulösen und das neue USMCA zu unterschreiben.
Staffel 2
Der totale "Zoll-Exzess"
Er verhängte gigantische "Liberation Day"-Zölle – pauschal 10 % auf fast alle US-Importe und schwindelerregende bis zu 145 % auf bestimmte Waren aus China.
Er verhängte 25 % Zölle auf alle Importe der beiden Nachbarn. Der Grenz-Krieg mit Kanada & Mexiko (Februar 2025)
Aktuell im Juli 2026 (Der Turnberry-Deal) - während der WM hinter den Kulissen. (hier passiert mehr als nur das)
Am 1. Juli 2026 ist offiziell eine Zollvereinbarung zwischen der EU und den USA in Kraft getreten. Man hat sich auf eine Obergrenze von 15 % für die meisten EU-Exporte (wie Autos und Halbleiter) geeinigt. Aber die Lage bleibt maximal angespannt.
Trump droht den Europäern schon wieder mit 100%-Zöllen, falls diese eine Digitalsteuer für US-Tech-Riesen wie Google einführen.
Akt 10
"Corona" - "Ukraine" - "Irankonflikt"
Ein Virus legte den Planeten lahm . Die Politik verordnete den weltweiten Lockdown.
Wirtschaftliche Vollbremsung.
Fabriken standen still, Flugzeuge blieben am Boden, Geschäfte schlossen. Die Wirtschaftsleistung brach im zweiten Quartal 2020 historisch stark ein – tiefer als während der Weltwirtschaftskrise 1929. Um einen totalen Kollaps und Massenarbeitslosigkeit zu verhindern, mutierten die Regierungen zu gigantischen Gelddruck-Feuerwehren.
Es wurden Rettungspakete geschnürt, die alles Dagewesene in den Schatten stellten. In den USA bekamen Bürger buchstäblich Schecks nach Hause geschickt ("Helikoptergeld"), in Europa wurden Kurzarbeitergelder in Milliardenhöhe gezahlt. Gleichzeitig kollabierte die Logistik: Containerschiffe stauten sich, Chips für Autos fehlten.
Das Ergebnis dieser Kombination aus gigantischer Geldverniedlichung und verknapptem Angebot? Das Comeback der Inflation . Nach Jahrzehnten der Ruhe schoss die Teuerungsrate 2021/2022 weltweit auf über 8 % bis 10 % hoch. Die Notenbanken mussten die Zinsen daraufhin so schnell anheben wie seit dem Volcker-Schock nicht mehr!
Der Fed Chart nochmal an dieser Stelle:
Ukraine-Krieg (2022) – Die Energie- und Geopolitik-Krise und der Irankonflikt – Das permanente Pulverfass
Die Märkte hyperventilieren bereits seit Monaten!
-----------------------------------------------------------------------------------
Ende & Fazit:
Wenn wir einen Schritt zurücktreten und diese gewaltige Kurve von 1971 bis heute betrachten, sehen wir: Der Kreis schließt sich. Jahrzehntelang hat die Politik das System mit billigem Geld geflutet, um jedes aufkommende Feuer zu löschen. Aber die Gesetze der Ökonomie lassen sich nicht austricksen. Die Gelddruck-Exzesse entladen sich nun in einer hartnäckigen globalen Inflation.
Wir leben heute in einer Welt mit spürbar höheren Zinsen, teurerer Energie und permanentem geopolitischem Herzklopfen.
Da die Zinsen aggressiv angehoben wurden und wohl auch noch weiter steigen sollen, rechne ich mit einer ähnlichen Situation wie in den 80ern. Gepaart mit der Dotcom Bubble aus den 90ern. Ein Cocktail des Grauens braut sich zusammen.
Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit! Ich hoffe, dieser wilde Ritt durch die Dekaden war für dich alles andere als trocken.
Wie sieht du das? Kommt hier was gefährliches für die Märkte und unsere Depots zu?
Dein Tiger🐯
JP40Y Brace yourself, new heights are coming!Die Renditen der 40-jährigen japanischen Staatsanleihen brechen aus. Hier braut sich Zündstoff zusammen. Wäre noch ein anstieg von 50% zu verkraften?
Was mich am meisten interessiert: Was ist der primäre Treiber hinter dieser Dynamik?
- Die akute Inflationsgefahr?
- Die anhaltende Abwertung des Yen?
- Das Auflösen des Yen Carry Trades?
- Die Angst, dass Japan von seiner extremen Staatsverschuldung erdrückt wird?
- Die Angst vor einer Rezession, angetrieben durch die Zinswende?
Oder sehen wir hier schlicht das perfekte Zusammenspiel aus absolut allem? Schreibt mir eure Meinung in die Kommentare!
(Keine Anlageberatung)
Boden bei BTCBitcoin: Ich sehe den finalen Boden noch nicht.
Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt: Bärenmärkte dauern bei Bitcoin meist rund 1 Jahr, mit einer Abweichung von wenigen Monaten. Da das Allzeithoch im Oktober 2025 markiert wurde, halte ich einen finalen Boden eher zwischen Oktober und Dezember 2026 für wahrscheinlich.
Auch die Fibonacci-Daten sprechen dafür:
• 2015 lag der Boden nahe dem 0,882er Level.
• 2019 und 2022 wurden Bereiche um das 0,786er Level getestet.
Übertragen auf den aktuellen Zyklus würde das einen möglichen Boden im Bereich von etwa 40.000–50.000 US-Dollar ergeben. Das entspricht ungefähr meiner Hauptprognose.
Heißt das, dass Bitcoin nicht schon jetzt seinen Boden gefunden haben könnte? Nein. Das ist durchaus möglich. Rein zeitlich und zyklisch sehe ich jedoch noch Raum für eine weitere Korrektur von etwa 20 %.
Der Markt wird entscheiden. Ich bleibe vorerst vorsichtig und halte an meinem Zielbereich von 40.000–50.000 US-Dollar fest.
Wenn dir solche Bullrun- und Bearmarket-Analysen gefallen, lass gerne ein Like da. 📈🚀
XRP-Analyse: absolute Struktur vs. 1.000 $ PrognoseWas eine Illusion ist und wo die wahren Ziele liegen.
Disclaimer: Dies ist eine reine technische Analyse, die das Potenzial des Charts anhand vergangener Strukturen in die Zukunft projiziert. Es handelt sich um keine Preisprognose.
Vorwort: Warum dieser Post? Der Auslöser für diese Analyse war ein aktuelles Interview auf Youtube und X, in dem gesagt wird, XRP könnte auf 1.000 $ steigen. Diese Aussage möchte ich annehmen und charttechnisch bewerten. Vor ca. 3 Jahren habe ich schon einmal eine große XRP Analyse erstellt und bin zu sehr hohen Zielen gekommen, die technisch möglich sind.
1. Allgemeine Struktur: Aufteilung in zwei nahezu identische Makro-Phasen
Betrachtet man den XRP-Chart auf der logarithmischen Skala, erkennt man sofort eine sehr identische Abbildung in zwei großen Zyklen. Ein solcher Zyklus besteht primär aus sehr langen Seitwärtsphasen. Es gibt ein markantes Hoch und ein Tief, danach konsolidiert der Kurs sehr lange, ohne weitere große Extreme zu bilden. Danach bricht der Kurs massiv aus und pumpt auf ein Niveau des Allzeithochs. Die folgenden starken Anstiege sind das, worauf alle XRP Halter warten und hoffen.
Ein ausschlaggebende Punkt ist hier die zeitliche Ausdehnung. Die Struktur stützt die Theorie, dass starke Preisanstiege und moderate Korrekturen sich über die zeitliche Ebene ausgleichen. Da diese beiden Phasen optisch und intern so identisch sind, kann davon ausgegangen werden, dass sich der Kurs auch beim nächsten Ausbruch sehr ähnlich verhalten könnte.Um realistische Ziele zu finden, müssen wir den Chart in seine Einzelteile zerlegen.
2. Interne Struktur: Das Akkumulations-Dreieck als Taktgeber
Die internen Strukturen beider Zyklen sind frappierend ähnlich. Sie werden wie folgt gebildet.
Am Anfang steht ein großes Basis-Dreieck: Base A, Top B (dem ATH) und ein Pullback zur Base C.
Besonders markant ist hier zu nennen, dass die Basis C nur leicht unter der Basis A liegt. Dieses Muster ist in beiden großen Phasen nahezu identisch vorhanden. Dieses Konstrukt bildet den Rahmen der kommenden Akkumulation.
Darauf folgen zwei weitere Dreiecke mit jeweils versagenden Hochs und versagenden Tiefs. Diese Strukturen liegen immer innerhalb der Range des vorherigen Dreiecks – es wird also kein neues Extrem gebildet.
Zusammengefasst besteht eine Phase aus vier Tiefs und drei Hochs. Nach dem letzten versagenden Tief bricht der Kurs massiv aus und bricht das ATH. Vor diesem Tief ist ein kleiner Downtrend nach dem drei Hoch zu beobachten, der intern tiefere Tiefs bildet. Auch wenn diese beiden Dreiecke in den Hauptphasen unterschiedlich sind, liegt das letzte Tief im gleichen Retrace Bereich.
3. Mathematische Verhältnisse: Symmetrie und Abweichungen
Legt man Fibonacci-Level über diese Strukturen, werden die feinen Unterschiede sichtbar.
Im ersten Zyklus sahen wir tiefere Tiefs und tiefere Hochs.
Im zweiten Zyklus sehen wir das genaue Gegenteil: Höhere Retracements auf der Downside und höhere Erholungen auf der Upside. Dies zeigt, dass der Chart phasenweise wenig Raum zur Erholung hatte.
Absolut identisch bleibt jedoch der Ausgangspunkt: Der finale Drops vor dem Ausbruch landet im exakt selben Fibonacci-Bereich, gemessen an dem Tief und dem Hoch des letzten Dreieckes.
4. Breakout, ATH und Pullbacks
Nach der langen Akkumulation folgt der Bruch des alten ATHs durch einen massiven Anstieg. Diese Bewegung verhält sich fast spiegelverkehrt zu der ursprünglichen Basis A/ Basis C. Das neue Hoch liegt nur minimal über dem alten ATH so wie beim gezeigten Basis-Dreieck. Auch hier ist dies kein einmaliges Chartbild, sondern ist in beiden Zyklen genau so zu erkennen.
Ein kurzer Exkurs zur Marktpsychologie: Ich erinnere mich genau an den Tag, als der historische Push zum ATH stattfand. Das war der Tag, an dem die SEC XRP fallen ließ und der Gerichtsprozess quasi vom Tisch war. Es war ein sehr euphorischer Moment, und alle dachten, XRP pumpt zum Himmel nur durch gute News. Die Wahrheit ist jedoch: Der Chart hatte diesen Ausbruch und die exakten Grenzen schon lange vorher strukturell angezeigt. Im Nachhinein ist es einfach, solche Zusammenhänge zu zeigen. Jedoch habe ich damals auf genau dieses letzte Low hingewiesen.
Bewertung des aktuellen Pullbacks: Schauen wir in die erste Phase, fand das Retracement nach dem Bruch des ATH am 0.382er Level statt. Aktuell befinden wir uns in genau dieser Retrace Bewegung, nur ist es zeitlich länger gezogen, und wir haben das 0.382er Level nach unten durchbrochen. Interessanterweise hat der Chart aber an dieser Stelle genau wie im ersten Zyklus reagiert (weißer Pfeil im Bild).
Übergeordnet liegt der Kurs noch in derselben Zone wie im Zyklus zuvor, auch wenn wir bereits die Unterkante erreicht haben.
Untergeordnet zeigt sich jedoch eine tiefere Erholung und ein Low des Pullbacks könnte im Bereich 0,97$ - 0,56$ liegen.
Aus diesem stärkeren Pullback müssen wir zwingend annehmen, dass neue Hochs tiefer gebildet werden könnten. Auch wenn die übergeordnete Struktur gleich ist. Die schwachen Erholungen in der Akkumulationsphase wirken sich wohl an dieser Stelle aus. Erster Zyklus, tiefe Lows in der Akkumulationsphase, kurzer Pullback nach dem Breakout. Der zweite Zyklus bildet genau das Gegenteil.
5. Ableitung neuer Hochs und Projektion der Target-Zonen
Gehen wir davon aus, dass XRP der Struktur treu bleibt. Bei einer exakten 1:1 Kopie der Phasen würden wir gewaltige Ziele sehen: ein zweites Hoch würde sich im Bereich um 24$ bilden und ein neues ATH um 210$.
Aber hier müssen wir realistisch bleiben. Wie oben schon beschrieben zeigen die internen Retrace Strukturen tiefere Level. Diese Ausgangslage beeinflusst oft die folgenden fraktalen Anstiege in der Berechnung und der Höhe. Wir müssen damit rechnen, dass in diesem Zyklus tiefere Ziele erreicht werden, die um ein Fibonacci Level niedriger liegen. Daher wären realistische Ziele für ein neues ATH eher um die 86,00 $ (77,00 $ – 86,00 $) und ein Zwischenhoch um die 8,00 $ (7,23 $ – 9,30 $).
Preise von über 1.000 $ pro XRP-Coin sind in diesem aktuellen Zyklus strukturell absolut nicht vertretbar. Dies würde eine massive Trend-Ausweitung ins Absurde bedeuten. Das ist charttechnisch schlichtweg nicht vertretbar.
Fazit
Der XRP-Chart folgt einer fast schon algorithmisch identischen Struktur nach Fibonacci. Die einzelnen Strukturen und das aktuelle Pullback-Verhalten deuten mathematisch darauf hin, dass wir im neuen Zyklus nicht mit einer endlos explosiven Bewegung rechnen können. Selbst wenn die hier erklärte Struktur identisch ist und die gleichen Fibonacci Ziele erreicht werden, sind 1000$ nicht vertretbar. Und wahrscheinlich auch nicht in einem weiteren Zyklus.
EUR/USD – Broadening Top vor der Entscheidung ?!Vorangegangene Analysen...
Wir haben nun sämtliche relevanten Aspekte des EUR/USD beleuchtet und die vergangenen Kursbewegungen mit allen uns zur Verfügung stehenden Werkzeugen analysiert.
Betrachtet man den Markt ausschließlich aus Sicht der Technischen Analyse und konzentriert sich auf die Identifikation sowie Definition wichtiger Schlüsselzonen, wird deutlich, wie präzise der Markt auf bestimmte Preisbereiche reagiert. Unterstützungen, Widerstände, Fibonacci-Projektionen, Elliott-Wellen, harmonische Muster und charttechnische Formationen liefern dabei immer wieder Hinweise auf Bereiche erhöhter Marktaktivität.
Je tiefer man in die Struktur des Marktes eintaucht, desto klarer wird, dass Kursbewegungen keineswegs zufällig verlaufen, sondern häufig an markanten Zonen Entscheidungen treffen und dort ihre nächste Richtung bestimmen.
Der EUR/USD hat nach dem Tief der Flat-Korrektur eine beeindruckende Aufwärtsbewegung vollzogen und dabei mehrere technische Zielzonen abgearbeitet. Mit dem Erreichen des Gartley-222-Ziels sowie dem Abschluss einer möglichen impulsiven 5-Wellen-Struktur steht der Markt nun an einem Punkt, an dem sich die nächsten Monate entscheiden könnten.
Der größere Elliott-Wellen-Kontext
Die gesamte Struktur seit dem Tiefpunkt lässt sich alternativ als
((A)) bzw. ((1))
((B)) bzw. ((2))
((C)) bzw. ((3))
interpretieren.
Handelt es sich bei dem jüngsten Anstieg um den Abschluss einer größeren ABC-Korrektur ((A))-((B))-((C)) oder befinden wir uns erst in der dritten Primärwelle eines neuen Aufwärtszyklus?
Beide Counts bleiben derzeit technisch valide.
Gartley-Ziel und Welle (5) erreicht
Der jüngste Anstieg führte den Kurs exakt in den Bereich des Gartley-222-Projektionsziels,
der oberen Trendkanalbegrenzung, sowie des möglichen Abschlusses einer Welle (5).
Solche Clusterzonen markieren häufig Wendebereiche mit erhöhter Wahrscheinlichkeit für Gewinnmitnahmen.
Broadening Top als Warnsignal
Zusätzlich bildet sich aktuell eine klassische Broadening-Top-Formation (erweiternde Spitze) aus.
Merkmale:
höhere Hochs,
tiefere Tiefs,
zunehmende Volatilität,
nachlassende Trendstabilität.
Historisch treten solche Formationen häufig gegen Ende größerer Trendbewegungen auf und signalisieren eine zunehmende Unsicherheit der Marktteilnehmer.
Der Kampf um Support und Resistance
Der Markt bewegt sich derzeit zwischen einer klar definierten Widerstands- und Unterstützungszone.
Bullische Variante
Der Support hält.
Die aktuelle Schwäche stellt lediglich eine Welle (A) oder (1) dar.
Danach folgt eine Gegenbewegung als (B) oder (2).
Neue Hochs oberhalb der aktuellen Spitze bleiben möglich.
Bärische Variante
Der Support wird nachhaltig unterschritten.
Das Broadening Top wird aktiviert.
Die komplette Aufwärtsbewegung seit dem Flat-Tief könnte als abgeschlossene ((C))-Welle interpretiert werden.
Eine größere ABC-Korrektur würde wahrscheinlicher werden.
Der EUR/USD befindet sich an einer technischen Schlüsselstelle.
Der Markt hat ein bedeutendes Harmonic-Ziel erreicht, eine vollständige 5-Wellen-Sequenz ausgebildet und gleichzeitig eine potenzielle Broadening-Top-Formation entwickelt.
Die kommenden Wochen dürften entscheiden, ob wir lediglich eine Zwischenkorrektur innerhalb eines größeren Aufwärtstrends sehen oder ob die mögliche ((C))/((3))-Welle bereits ihr finales Hoch markiert hat.
Der Support bleibt der entscheidende Trigger. Solange er hält, besitzen die Bullen die Chance auf eine Fortsetzung. Ein Bruch würde dagegen die Wahrscheinlichkeit einer größeren Korrektur deutlich erhöhen.
Wir warten auf den Bruch des LL, um das HH zu erzeugen
BTCUSD – Multi-Zyklus Analyse | 5-0 PatternVorangegangene Analyse...
Der Chart zeigt aktuell eine hochinteressante Konstellation aus harmonischem 5-0 Pattern, übergeordnetem Zyklus-Support sowie einer klaren Trendstruktur.
Besonders auffällig ist die Reaktion des Marktes zwischen dem Primary- und Intermediate-Level, wodurch sich ein mögliches Entscheidungfenster für den nächsten großen Impuls bildet.
Technische Gesamtstruktur
Die langfristige Struktur bleibt trotz der starken Korrektur technisch konstruktiv.
Der vorherige parabolische Anstieg entwickelte sich innerhalb eines steigenden Wedges, welcher schließlich bärisch aufgelöst wurde.
Seit dem Bruch dominiert eine impulsive Abwärtsphase mit mehrfachen Reaktionen an den dynamischen Zonen.
Die aktuell laufende Gegenbewegung wirkt bislang eher korrektiv als impulsiv.
Der Bereich zwischen:
38,2 % Retracement (~74k)
50 % Retracement (~84k)
bildet die entscheidende Widerstandszone.
Hier treffen aufeinander:
horizontale Fibonacci-Level
fallende Trendstruktur
Widerstände
Projektion des 5-0 Patterns
Ein nachhaltiger Ausbruch darüber könnte die komplette Struktur neutralisieren.
Solange BTC darunter bleibt, bleibt das Risiko einer weiteren größeren Abwärtswelle dominant.
5-0 Pattern aktiviert
Das eingezeichnete harmonische 5-0 Pattern deutet auf eine mögliche finale Korrekturbewegung hin.
Die aktuelle Projektion favorisiert:
1. kurzfristige Erholung in die Resistance Clusterzone
2. anschließende Ablehnung
3. finale Bewegung in Richtung des Cycle-Supports
Der relevante Zielbereich liegt aktuell im Bereich:
42k – 45k
Dort befindet sich:
der langfristige Cycle-Support
das 161,8 %-Extension-Level
eine potenzielle makrozyklische Akkumulationszone
Die Struktur zeigt weiterhin Schwäche:
kurzfristige Struktur bleiben unter Druck
größere Struktur-Trends beginnen sich nach unten aufzufächern
bisher keine bestätigte bullische Rückeroberung
Erst ein klarer Struktur-Crossover mit Stabilisierung oberhalb der Clusterzone würde das aktuelle Szenario negieren.
Zyklische Interpretation
Interessant bleibt die Diskrepanz zwischen:
dem Intermediate-Trend
und dem übergeordneten Cycle-Level
Historisch entstehen genau in solchen Bereichen häufig:
größere Volatilitätsphasen
Fehlausbrüche
aggressive Trendwechsel
Das aktuelle Setup spricht daher eher für eine laufende Übergangsphase innerhalb eines größeren Marktzyklus als für einen vollständig bestätigten neuen Bullenmarkt.
Fazit
BTC befindet sich technisch weiterhin in einer kritischen Übergangszone.
Die aktuelle Erholung wirkt bislang eher wie ein korrektiver Rebound innerhalb einer größeren Distribution.
Solange die Resistance Clusterzone nicht nachhaltig zurückerobert wird, bleibt ein finales zyklisches Tief im Bereich um 42k technisch weiterhin ein realistisches Szenario.
Ein Durchbruch über die Intermediate-Zone hingegen könnte die gesamte Struktur deutlich bullish verschieben und den Beginn einer neuen impulsiven Aufwärtsphase markieren.
EUR/USD & DXY - Zwischen Makrotrend und GegenzyklusVorangegangene Analysen...
Momentum Cycle Matrix
Trigger: Zyklus Cross
Qualität: RSI Verhalten
Regime: Zyklen + DXY/EUR Spiegel
du weißt, wann du in einem Trend bist
und wann du in einem Übergang bist
90% Trader handeln Preis
ich Struktur + Beziehung + Zyklus
EURUSD und DXY befinden sich aktuell in einer **mehrzeitlichen Übergangsphase** zwischen Makrotrend und mittlerer Korrekturbewegung.
EURUSD
EURUSD bleibt in einer übergeordnet bullischen Makrostruktur und handelt weiterhin über den großen Zyklus-/Primary-Zonen.
- kurzfristige Zyklen drehen bärisch
- Momentum verliert Stärke (RSI bestätigt nachlassenden Druck)
- Preis bewegt sich in einer Korrektur-/Verteilungsphase
EURUSD befindet sich aktuell nicht mehr in einem impulsiven Trend, sondern in einer Korrektur innerhalb eines übergeordnet bullischen Trends.
Verlust der kurzfristigen Zyklen-Struktur könnte eine tiefere Korrektur in Richtung der höheren Zykluszonen auslösen.
DXY (US Dollar Index)
Der DXY bleibt in einer langfristig bärischen Makrostruktur, zeigt jedoch aktuell eine mittelfristige Erholungsbewegung.
- kurzfristige Zyklen drehen bullisch
- RSI bestätigt Momentumaufbau
- Preis bewegt sich zwischen größeren Zykluszonen (kein echter Trendimpuls)
DXY befindet sich in einer Gegenbewegung / Korrekturrally innerhalb eines größeren bärischen Makrotrend.
Erst ein nachhaltiger Ausbruch über die höheren Zyklus-Zonen würde eine echte Trendwende bestätigen.
Intermarket Struktur (Kernpunkt)
EURUSD und DXY befinden sich aktuell in einer fraktalen Übergangs- und Kompressionsphase
EURUSD: makro bullisch, kurzfristig korrigierend
DXY: makro bärisch, kurzfristig erholend
Ein Regime-Overlap, in dem kein Markt auf allen Zeitebenen klar dominiert.
Der Markt befindet sich in einer mittleren Zykluskorrektur innerhalb gegensätzlicher Makrotrends.
Typisch für solche Phasen ist eine Kompression vor der nächsten Expansion, wobei die Richtung davon abhängt, welche Seite zuerst wieder vollständige Zyklus- und RSI-Alignment-Struktur aufbaut.
Trendstruktur intakt, schwäche vorhanden
Selbstzweifel und Druck – ein tödlicher CocktailWer kennt es nicht: ein paar verkorkste Trades infolge und man fängt an, schlampig und ungenau zu werden. Man verliert Vertrauen in sich und seine Strategie und statt Abstand von den Märkten zu nehmen, versucht man mit der Brechstange durch die Wand zu gehen und tradet suboptimale Setups.
Genau das passierte mir diese Woche. Ich verlor meinen klaren Blick und anstatt die gescheiterten Trades zu analysieren, suchte ich nach Setups, um doch noch den Tag positiv abschließen zu können. Und jetzt könnt ihr dreimal raten, wie gut das funktioniert hat. Natürlich gar nicht. Statt Verluste wegzumachen, wurden die roten Tage noch blutiger. Das Einzige, was einen an solchen Tagen vor dem Genickbruch rettet, ist ein klares Risk-Management-System, welches durch ein fixes prozentuales Risiko pro Trade, einen zeitlichen Mindestabstand zwischen den Trades und eine maximale Anzahl an Trades pro Tag funktioniert.
So eine Woche zeigt mir wieder einmal, wie wichtig solche Systeme für den Selbstschutz sind. Mein Kopf schaffte es, mich im Alltagstrubel auszutricksen und ich tradete zu oft nicht perfekte Setups, aber mein Kopf schaffte es nicht, mein Risk-Management-System zu übergehen und so sind die Verluste kein Totalschaden, sondern nur ein Kratzer im Lack.
Wichtig ist, dass man nach solchen Wochen nicht in Selbstzweifel fällt und anfängt, sein System anzuzweifeln, sondern Abstand vom Markt nimmt und in aller Ruhe seine Trades analysiert. Oft kommt man zum Schluss, dass es nicht am System liegt, sondern an einem selbst. Statt nun blind weiter zu traden, muss man nachschärfen und den Interpretationsspielraum, welcher Raum für irrationale Entscheidungen beim Bewerten der Setups gibt, eliminieren. Es ist wichtig, egal mit welcher Strategie ihr handelt, dass es bei euren Setups nur Schwarz oder Weiß gibt und nichts dazwischen, sonst bewegt ihr euch in einem Raum von nicht berechenbaren Variablen und die Performance eurer Setups wird zu 99 % darunter leiden.
Aber noch wichtiger ist es, die negative Energie nicht mit in seine nächsten Trades zu nehmen, sondern volles Vertrauen in sich und seine Strategie zu haben und egal was passiert, diese stoisch weiter zu handeln. Denn wenn du Selbstzweifel oder Druck verspürst, wird der Markt dich auffressen.
DXY | Elliott-Wellen-Zyklen im Zusammenspiel der ZeitebenenVorangegangene Analysen...
Der aktuelle Verlauf des DXY zeigt eindrucksvoll, wie sich verschiedene Elliott-Wellen-Zyklen gleichzeitig entfalten und gegenseitig beeinflussen. Genau dieses Zusammenspiel mehrerer Grade macht Marktbewegungen oft komplex – aber auch nachvollziehbar.
Während der übergeordnete *Cycle*-Zyklus weiterhin eine langfristige tragende Struktur bildet, befindet sich der Markt innerhalb eines größeren *Primary*- und *Intermediate*-Kontextes eher in einer korrektiven bis neutralen Phase. Der zuvor dominante Aufwärtsschub hat deutlich an Momentum verloren, was sich besonders an den fallenden bzw. abflachenden Trendstrukturen erkennen lässt.
Im mittelfristigen Bereich wird sichtbar, dass der *Minor*-Zyklus bereits früher Schwäche signalisiert hat. Der Markt reagiert aktuell sehr sensibel an den markierten Übergangszonen der höheren Grade. Genau dort entstehen häufig Richtungsentscheidungen, weil kleinere Wellen gegen größere Strukturen arbeiten.
Besonders interessant ist momentan die untere Ebene aus *Minute*, *Minuette* und *Subminuette*. Hier erkennt man eine starke Verdichtung der Bewegungen – typisch für einen Markt, der versucht, eine neue kurzfristige Struktur aufzubauen. Die Seitwärtsphase deutet darauf hin, dass aktuell Akkumulation bzw. Neuordnung innerhalb des kleineren Elliott-Zyklus stattfindet.
Der RSI unterstützt dieses Bild zusätzlich
- Keine extreme Überhitzung
- Stabilisierung im neutralen Bereich
- Momentum baut sich langsam wieder auf
- bullische Divergenz - stärke im Momentum
Dadurch entsteht ein spannender Kontrast
Die höheren Zeitebenen wirken noch bremsend, während die kleineren Wellen bereits erste Impulse für eine mögliche Richtungsentscheidung vorbereiten.
Genau solche Phasen sind in der Elliott-Wellen-Theorie besonders interessant, da sich hier häufig die Grundlage für den nächsten impulsiven Move bildet.
Broadening Bottoms
Möglicherweise auch die Ausbildung eines klassischen Broadening Bottoms – einer Struktur, die häufig in Übergangsphasen größerer Marktbewegungen entsteht.
Besonders auffällig ist dabei die zunehmende Ausweitung der Schwankungen im unteren Bereich der Struktur. Die Tiefs werden kurzfristig aggressiver verkauft, gleichzeitig folgen schnelle Gegenbewegungen nach oben. Genau dieses „Auseinanderlaufen“ der Bewegung ist typisch für ein Broadening Bottom und spiegelt die zunehmende Unsicherheit zwischen Bullen und Bären wider.
Im Elliott-Wellen-Kontext passt dieses Verhalten sehr gut zu einer komplexen korrektiven Phase
Die höheren Zyklen (Cycle, Primary, Intermediate) wirken weiterhin strukturierend und bremsend.
Die kleineren Grade (Minute, Minuette, Subminuette) beginnen jedoch zunehmend volatile Gegenbewegungen aufzubauen.
Dadurch entsteht ein Marktbild, das häufig vor größeren Richtungsentscheidungen beobachtet werden kann.
Das Broadening Bottom bildet sich direkt innerhalb einer Zone, in der mehrere Elliott-Zyklen ineinandergreifen. Solche Cluster-Bereiche erzeugen oft erhöhte Volatilität, bevor der Markt eine klare impulsive Richtung findet.
Auch der RSI unterstützt dieses Szenario
Keine nachhaltige Schwäche trotz der Verkäufe
Stabilisierung oberhalb der tieferen Extrembereiche
Erste leichte Momentum-Rückkehr im kurzfristigen Bereich
Sollte der DXY die obere Begrenzung der Broadening-Struktur nachhaltig zurückerobern, könnte daraus eine stärkere impulsive Bewegung entstehen. Scheitert der Markt hingegen erneut an den oberen Begrenzungen, bleibt die Gefahr weiterer volatiler Ausschläge innerhalb der Formation bestehen.
Der DXY befindet sich aktuell in einer Übergangsphase zwischen übergeordnetem Korrekturmodus und kurzfristigem Neuaufbau kleinerer Wellenstrukturen. Entscheidend wird sein, ob die unteren Grade genügend Stärke entwickeln können, um gegen den Druck der höheren Zyklen anzulaufen – oder ob die größere Struktur den Markt erneut nach unten zieht.
Fraktale Zeitzyklen
Der Chart zeigt aus meiner Sicht sehr schön, dass sich der DXY aktuell erneut in einer größeren Kompressionsphase befindet. Besonders interessant ist dabei die logarithmische Betrachtung, da die Bewegungen dadurch wesentlich harmonischer und vergleichbarer zu früheren Zyklusstrukturen wirken.
Die markierten fraktalen Zeitzyklen deuten darauf hin, dass sich die aktuelle Marktphase strukturell stark an frühere Konsolidierungs- und Verteilungsbereiche anlehnt. Auffällig ist zudem, dass der Markt trotz neuer Hochs zunehmend an Momentum verliert – die eingezeichnete bärische Divergenz im RSI unterstützt dieses Bild zusätzlich.
Gleichzeitig findet er mit einer bullische Divergenz - einen Boden.
Die eingezeichneten Elliott-Wellen-Zyklen zeigen sowohl die Möglichkeit einer komplexen WXY-Struktur als auch die Ausbildung eines impulsiven Verlaufs. Unter der Annahme, dass sich der Markt aktuell noch innerhalb des Y der Korrektur oder alternativ innerhalb einer größeren Welle B befindet, würde dies für den DXY tendenziell weiteres Aufwärtspotenzial implizieren, bevor eine übergeordnete Richtungsentscheidung ansteht.
Technisch bleibt besonders die ansteigende langfristige Support-Zone relevant. Solange diese gehalten wird, bleibt die Struktur grundsätzlich stabil. Ein nachhaltiger Bruch könnte hingegen eine größere Korrekturphase einleiten und den gesamten Zyklus neu bewerten lassen.
Spannend bleibt ebenfalls die mögliche Broadening-/Megaphone-Struktur im aktuellen Bereich. Diese formationsartige Ausweitung der Schwankungsbreite passt oft zu Übergangsphasen zwischen Trend und Distribution und erhöht die Wahrscheinlichkeit für volatile Richtungsentscheidungen in den kommenden Jahren.
Ich hoffe, meine Gedanken und die Logik zum Marktverhalten des DXY im Verhältnis zum EURUSD werden hier für alle nachvollziehbar dargestellt.
Wenn Euch die Analyse gefallen hat, lasst gerne einen „BOOST“ da – und wenn Ihr künftig mehr solcher Analysen sehen möchtet, folgt mir einfach.
BTC reproduziert das 2021–2022 Fraktal WXYXZ-AbwärtsstrukturVorangegangene Analyse...
Bitcoin zeigt aktuell ein extrem ähnliches Fraktal zum Zyklus 2021–2022.
Die Struktur wirkt dabei nicht zufällig, sondern fast wie ein identisches Abbild des vorherigen WXYXZ-Komplexes.
Auffällig ist:
Der erste Rücklauf `(W)` erfolgte impulsiv aus dem Hoch.
Danach kam eine relativ tiefe `(X)` Gegenbewegung bis in den Bereich 38,2 % – 61,8 %, exakt wie im alten Zyklus.
Anschließend folgte die starke Abwärtsbewegung in `(Y)`.
Genau dieses Verhalten sehen wir aktuell erneut.
Die jetzige `(X)` bewegt sich ebenfalls sauber in der typischen Retracement-Zone zwischen 38,2 % und 61,8 % und reagiert dabei exakt am Widerstandscluster.
Zusätzlich entsteht erneut eine versteckte bearishe Divergenz im RSI knapp unterhalb der 55,73er Zone — identisch zur Situation 2022 vor dem starken Abverkauf.
Das Interessante dabei:
Die erste X-Welle ist häufig tief und aggressiv, während die zweite X-Welle innerhalb eines WXYXZ-Komplexes oft flacher verläuft und eher nur 23,6 % – 50 % retraced.
Genau dieses Verhalten wurde hier bereits skizziert.
Sollte sich dieses Fraktal weiter bestätigen, wäre das aktuelle Hoch lediglich die zweite X-Welle innerhalb eines größeren korrektiven Komplexes und nicht der Beginn eines neuen Bullenimpulses.
Möglicher Ablauf:
Abschluss der aktuellen `(X)`
impulsiver Abverkauf in `(Y)`
anschließende letzte `(X)` Gegenbewegung
finale `(Z)` Abwärtsstruktur zur Komplettierung des gesamten Musters
Besonders kritisch bleibt dabei der Bereich um die aktuelle Widerstandszone.
Solange Bitcoin dort keinen klaren impulsiven Ausbruch mit Stärke liefert, bleibt die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir lediglich eine komplexe Korrektur innerhalb eines größeren Tops sehen.
Das gesamte Chartbild spricht aktuell eher für Distribution als für echte Akkumulation.
EUR/USD - extrem großes zyklisches KonstruktVorangegangene Analysen...
Vielen Dank erst einmal für die vielen lieben Feedbacks und Rückmeldungen ♥
Genau solche Rückmeldungen fehlen oft, um einschätzen zu können, ob die Analysen überhaupt gewünscht sind oder helfen. Wer mitliest, kann ruhig auch mal ein kurzes Feedback dalassen – hilft enorm.
Wir sehen im EUR/USD weiterhin ein extrem großes zyklisches Konstrukt, das sich seit dem Hoch 2008 in einer mehrjährigen korrektiven Struktur entfaltet.
Die gesamte Bewegung wirkt dabei zunehmend wie ein komplexes WXYXZ bzw. ein mehrstufiges korrektives Fraktal, wobei der aktuelle Abschnitt möglicherweise den Beginn einer neuen impulsiven Phase markiert.
Der schwarze Hauptcount favorisiert dabei die Annahme, dass das Tief 2022 die große Welle (Z) abgeschlossen hat.
Das würde bedeuten, dass seitdem ein neuer größerer Aufwärtszyklus läuft, welcher aktuell als möglicher Leading Diagonal interpretiert werden kann.
Der Markt respektiert hierbei auffällig die langfristigen Trendkanäle sowie die zeitlichen Symmetrien von jeweils ca. 7 Jahren.
2008 → 2015 → 2022 erzeugen nahezu identische zyklische Abschnitte, was die Relevanz der aktuellen Struktur deutlich erhöht.
Besonders interessant ist die mehrfache SOS-Bildung („Sign of Strength“).
Diese trat bereits 2017/2018, erneut 2020/2021 und jetzt wieder 2025/2026 auf.
Jede dieser Zonen markierte aggressive Akkumulation innerhalb des übergeordneten Aufbaus.
Aktuell sehen wir innerhalb des vermuteten Leading Diagonals bereits:
* Welle (1)/A
* Welle (2)/B
* Welle (3)/C
* mögliche zukünftige Welle (4)
* mögliche Subwelle 1-2 in der (3)
Die Struktur bleibt bullisch solange die Aufwärtstrendlinie der Diagonale verteidigt wird.
Die aktuelle Konsolidierung wirkt bislang eher korrektiv und könnte sich als Welle 4.
Die pinken Counts stellen dabei den alternativen Verlauf dar.
Hier wäre die aktuelle Aufwärtsbewegung lediglich eine B-Welle innerhalb einer noch größeren Korrektur.
In diesem Szenario könnte nach Abschluss der pinken B nochmals eine größere C-Abwärtsbewegung folgen, bevor der eigentliche langfristige Bullrun startet.
Interessant ist jedoch:
der Markt hält höhere Tiefs,
Momentum bleibt strukturell stabil,
die Rückläufe werden zunehmend flacher,
und die RSI-Struktur bestätigt eher Stärke als Schwäche.
Im RSI sehen wir zusätzlich eine bärische Divergenz aktiviert,
gleichzeitig aber eine Hidden Divergence im bullischen Kontext.
Das spricht eher für eine temporäre Konsolidierung als für ein finales Top.
Die eingezeichneten Fibonacci-Ziele liefern dabei mehrere wichtige Cluster:
* 1.11 als relevante Zwischenzone / 38.20%
* 1.2774 als 61.80%-Extension
* 1.3000 als psychologische 100%-Marke
* 1.4006 bis 1.4505 als mögliches finales Blow-Off-Ziel der größeren Welle (3)
Die Zone um 1.30 bleibt damit der entscheidende Bereich.
Dort dürfte sich zeigen, ob:
ein echter impulsiver Ausbruch stattfindet,
oder ob der Markt lediglich ein großes B-Wellen-Top ausbildet.
Das übergeordnete Bild favorisiert aktuell dennoch eher die bullische Variante, da:
das 2022 Tief impulsiv verteidigt wurde,
die Marktstruktur seitdem höher trendet,
mehrere SOS-Strukturen sichtbar sind,
sowie ein mögliches mehrjähriges Akkumulationsschema vorliegt.
Sollte die Leading Diagonal sauber abgeschlossen werden, wäre anschließend eine finale expansive Welle (5) Richtung 1.30197 möglich.
Invalidiert würde der bullische Count erst bei einem nachhaltigen Bruch der diagonalen Haupttrendlinie sowie tieferen Tiefs unter der Struktur von Welle (2).
In diesem Fall würde der pinke Alternativcount massiv an Wahrscheinlichkeit gewinnen.
BTCUSD - Wir stehen erst am Anfang...Vorangegangene Analyse...
Der Chart zeigt links die aktuelle Situation und rechts die Entwicklung aus dem letzten größeren Abverkaufszyklus.
Damals wurde ebenfalls ein erstes Gap eröffnet, das zeitnah wieder geschlossen wurde. Die weiteren Gaps, die im Verlauf des Abverkaufs entstanden sind, wurden hingegen nicht mehr kurzfristig geschlossen.
Daraus lässt sich ableiten, wo wir aktuell ungefähr stehen könnten – insbesondere wenn man berücksichtigt, dass der aktuelle Rückgang etwa einen Monat früher begonnen hat und wir bereits bei rund -53 % liegen.
Nun stellt sich die entscheidende Frage: Wird das erste Abwärts-Gap auch diesmal zeitnah geschlossen oder nicht und wir stehen erst am Anfang...
EURUSD - Iran Gap close Vorangegangene Analysen...
EURUSD - Plan A&B
Insel-Umkehr - Island-GAP
EURUSD – Copy/Paste Markt oder Fake Move?
Was wir hier sehen, ist kein Zufall – sondern Struktur.
Der Vergleich zeigt klar:
Vergangenheit (rechts) vs. Jetzt (links) = nahezu identischer Aufbau.
Damals:
A → (a) Impuls nach unten → Retest → Fortsetzung
Jetzt stehen wir genau an dem Punkt, wo es entscheidet:
War das bereits die (a) nach unten (Impulsstart)?
Oder war das nur eine (b) (Korrektur) vor einem letzten Push nach oben?
Key-Level: 1.1656
Unterhalb bleiben:
→ spricht klar für bereits laufende (a)
→ Markt bestätigt Schwäche
→ Ziel = Kanalunterkante + Gap-Fill
Zurück darüber / Acceptance:
→ aktuelle Bewegung war nur (b)
→ es fehlt noch ein letzter Push nach oben
→ mögliche **a nach oben** in den Kanalbereich
Was macht den Unterschied?
Nicht die Idee – sondern die Reaktion am Level.
Der Markt hat uns die Vorlage schon einmal gegeben.
Jetzt zeigt sich, ob er sie kopiert – oder uns bewusst auf die falsche Seite zieht.
Level entscheidet → kein Guessing.
Structure repeats. Nur die meisten erkennen es zu spät.
Im Trend Template können wir sehr schön sehen das das Momentum höher lief als der Kurs
Kleines Bitcoin Update - Bodenbildung?!Bitcoin weiterhin in der Korrektur, ich sehe starke parallelen zu dem letztem Bären-Markt, ich schätze das der RSI & MACD bereits das tief geformt haben und nun erwarte ich ähnlich wie im Jahr 2022 das wir eine Divergenz sehen, das der Preis nochmal korrigiert, während die Indikatoren diese Tiefs nicht mehr ausbilden.
Die Gleitenden Durchschnitte zeigen was ich erwarte, wo wir uns preislich einpendeln könnten, wenn kein Black Swan Event statt findet, aktuell schätze ich das die 45k nicht unterschritten werden.
Zeitlich erwarte ich das die Volatilität im Sommer weiter rückläufig wird und eine gewisse "Langweiligkeit" sich breit macht #Sommerloch dementsprechend stelle ich mir vor das DCA Sparpläne wieder Sinn machen und im Q3 interessante Zukäufe möglich werden.
Was denkst du?
Kaufst du bereits, hodlst du, oder Panik?
Schreib es in die Kommentare.
Gold – 1H / Struktur innerhalb der Korrektur - XAUUSDLangfristig bleibt Gold strukturell bullisch. Inflationsbereinigt liegt der Markt weiterhin deutlich unter früheren realen Extremwerten. Eine Rückkehr zu diesem realen Bewertungsniveau impliziert perspektivisch auch fünfstellige Notierungen. Das ist keine kurzfristige Projektion, sondern eine mehrjährige Bewertungsrelation.
Kurz- bis mittelfristig zeigt die Struktur jedoch etwas anderes.
Die aktuelle Bewegung wirkt nicht impulsiv .
Die Abfolge ist überlappend, die Unterstruktur ähnelt einer Kombination aus Zigzags. Die beiden roten Aufwärtssequenzen zeigen klar abnehmende Dynamik – der Winkel wird flacher (rote Pfeile). Das spricht gegen einen laufenden Trendimpuls und eher für eine korrektive Phase.
Das Gesamtbild passt zu einem Dreieck innerhalb einer übergeordneten Welle (4):
Konvergierende Struktur
Überlappende Bewegungen
Kein klarer Fünfwellen-Impuls
Nach klassischer Elliott-Logik sind Dreiecke korrektive Muster aus fünf Teilwellen (A–B–C–D–E), jeweils dreiteilig strukturiert.
Welle B ist dabei häufig langsam und überlappend, da sie Teil der seitlichen Kontraktion ist.
Die anschließende C-Welle kann innerhalb des Dreiecks dynamischer wirken, bleibt jedoch ebenfalls korrektiv (dreiteilig) und nicht impulsiv im größeren Kontext. Die stärkste Beschleunigung erfolgt typischerweise erst nach Abschluss von Welle E, also im Ausbruch aus dem Dreieck.
Solange sich die Price Action nicht ändert und kein klarer impulsiver Ausbruch erfolgt, bleibt das Szenario einer fortlaufenden Korrektur wahrscheinlicher als ein neuer Aufwärtstrend.
Alternativ bleibt für Welle (c) auch ein Lower Low möglich, bevor die gesamte Struktur abgeschlossen ist.
Langfristig bleibt das Bild konstruktiv – nicht nur für Gold.
Silber wirkt im Zyklus fortgeschrittener und deutet auf eine reifere Impulsphase hin. Rohstoffe tendieren zyklisch gemeinsam. Auch Öl dürfte in den kommenden Jahren neue Hochs markieren, wenn sich der reale Bewertungszyklus weiter entfaltet.
Darauf deuten auch die jüngsten Ereignisse.
Falls wir uns doch auf neue Hochs bewegen, werde ich auch die mögliche Bullishe Zählung veröffentlichen.
BTCUSD – Wyckoff Akkumulation fast abgeschlossen ?Vorangegangene Analyse...
BTCUSD – Wyckoff Akkumulation im Aufbau
Die Wyckoff-Akkumulation deutet häufig entweder auf ein Ending einer Bewegung oder auf eine Flat-Korrektur im Sinne der Elliott-Wellen-Theorie hin. Dabei entwickelte Richard Wyckoff seine Methodik bereits in den 1910er–1920er Jahren, während Ralph Nelson Elliott die Elliott-Wellen-Theorie erst 1938 veröffentlichte.
Im Chart sehen wir daher eine Kombination aus dem Wave Principle des Composite Man.
Rot markiert die abwärts gedachte ABC-Bewegung für das Y, während Grün für den Fall steht, dass kein tieferes Tief mehr ausgebildet wird.






















