Wie geht es mit dem Goldpreis weiter?Warshs „hawkish“-Maßnahmen versetzen dem Goldmarkt einen schweren Schlag
Wie geht es mit dem Goldpreis weiter?
Schönes Wochenende allerseits.
Wir haben den starken Rückgang des Goldpreises bereits gestern präzise vorhergesagt.
Trades auf diese Bewegung brachten Gewinne von über 12.000 $ pro Lot ein.
Der Goldpreis ist in nur zwei Tagen um mehr als 200 $ gefallen – von über 4350 vor der FOMC-Sitzung auf aktuell rund 4150.
Sind die nicht realisierten Gewinne auf Ihrem Konto sicher?
Oder wurden Sie im Zuge der Trendverfolgung „ausgeschüttelt“?
Der neue Vorsitzende Warsh sorgte mit drei Paukenschlägen für Aufsehen:
Erstens signalisierte der „Dot Plot“ Zinserhöhungen, wobei mindestens eine noch vor Jahresende erwartet wird.
Zweitens die Abschaffung der „Forward Guidance“. Warsh stellte klar, dass er künftig nur noch sachliche Informationen liefern werde.
Drittens der Rückzug aus dem Dot-Plot-Verfahren. Warsh kündigte an, sich nicht mehr an der Erstellung des Dot Plot zu beteiligen.
Angesichts dieser drei Paukenschläge ist damit zu rechnen, dass sich der Ausverkauf über das Wochenende fortsetzt.
Technischer Ausblick:
Widerstände auf der Oberseite liegen im Bereich von 4200–4230. Damit Gold wieder Aufwärtsdynamik gewinnt, muss es zunächst diesen Bereich zurückerobern.
Erste Unterstützungsniveaus auf der Unterseite befinden sich im Bereich 4100–4050; dies war die Konsolidierungszone vor dem Anstieg am Dienstag.
Eine weitere Unterstützung liegt bei 4000 $; ein Unterschreiten dieses Niveaus könnte den Verkaufsdruck erheblich verstärken.
Der Markt hat den von Warsh ausgelösten „Hawkish-Schock“ bislang noch nicht vollständig verdaut.
Kurzfristig haben die Bären die Oberhand. Die langfristigen bullischen Fundamentaldaten bleiben jedoch solide.
Die künftige Kursentwicklung dürfte eher dem Muster „Schwankungen – Shakeout – Wiederaufnahme des Aufwärtstrends“ folgen als einem kontinuierlichen freien Fall.
Handelsstrategie:
Die aktuellen Unterstützungsniveaus liegen in den Bereichen 4100–4050 und 4000; die bärische Dynamik hat sich noch nicht vollständig erschöpft.
Achten Sie auf Gelegenheiten, den Markt auf höherem Niveau leerzuverkaufen (Short-Positionen). Idealer Bereich:
Verkauf: 4180–4200
Stop-Loss (SL): 4220+
Take-Profit (TP): 4150–4100–4050–4000
Diese Achterbahnfahrt am Markt hat dazu geführt, dass viele Trader ihre zuvor erzielten Gewinne über Nacht wieder eingebüßt haben.
Ich möchte drei Punkte mit Ihnen teilen:
Erstens: Der Markt verarbeitet noch immer die Auswirkungen des „Warsh-Faktors“. Wir haben es mit einem Vorsitzenden zu tun, der den „Dot Plot“ faktisch aufgegeben, die „Forward Guidance“ (Zinsausblick) verworfen und Zinserhöhungen signalisiert hat; das bedeutet, dass künftige Wirtschaftsdaten heftige Volatilität auslösen könnten. Und „Ungewissheit“ ist genau der beste Verbündete von Gold.
Zweitens: Die Marke von 4.000 $ ist entscheidend. Sie ist eine „Lebenslinie“, die halten muss. Solange das Niveau von 4.000 $ intakt bleibt, ist dieser Rücksetzer lediglich eine „kleine Welle“ innerhalb eines großen Bullenmarktes.
Drittens: Sie müssen im Spiel bleiben, um den Beginn des nächsten Zyklus miterleben zu können.
Ganz gleich, ob Sie derzeit im Plus oder im Minus liegen: Achten Sie darauf, zur Ruhe zu kommen und Ihre Einstellung anzupassen.
Es wird am Markt immer Gelegenheiten geben; entscheidend ist, dass Sie „am Tisch“ bleiben.
Harmonisches Muster
Verkaufen bei KorrekturenGold ist mit hohem Handelsvolumen aus der starken Widerstandszone bei 4335 eingebrochen und hat nacheinander mehrere Unterstützungsniveaus wie 4280, 4220 sowie 4175 durchbrochen – dies stellt die dritte beschleunigte bärische Abwärtsbewegung dar. Auf Tages-, Vierstunden- und Stundencharts entstehen durchgehend tiefere Hochs und neue Tiefs, die gleitenden Durchschnitte sämtlicher Zeitfenster weisen eine durchgängig bärische Ausrichtung auf, der mittelfristige Gesamttrend wird eindeutig von Verkäufern bestimmt.
Die Federal Reserve hat hawkische Signale abgegeben und die Markterwartungen auf Zinssenkungen deutlich gedämpft. Der US-Dollar und die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen sind gleichzeitig gestiegen, wodurch die Haltekosten des unverzinslichen Goldes ansteigen. Massive Stop-Loss-Auflösungen von Long-Positionen aus hohen Kursbereichen sowie institutionelle bärische Verkäufe sind die zentralen Treiber dieser anhaltenden Kurseinbuße. Kurzfristig liegen keine bullischen fundamentalen Auslöser vor, um einen dauerhaften Aufwärtstrend des Goldkurses zu stützen.
Handelsstrategie:
Verkauf 4175 - 4185
SL 4205
TP 4155 - 4135 - 4120
Verstehst du wirklich, was Drawdown mit deiner Psyche macht?Hello Traders 👋
Es gibt eine Wahrheit, die viele kennen… aber nur wenige wirklich verstehen.
Drawdown ist nicht nur eine Zahl auf dem Konto. Es ist ein psychologischer Test.
📊 Drawdown nimmt dir nicht dein Geld — er nimmt dir dich selbst
Wenn du in eine Drawdown-Phase eintrittst, ist das Erste nicht der Kontorückgang.
Das Erste ist:
Du beginnst, deine Strategie zu hinterfragen
Du beginnst, dich selbst zu hinterfragen
Du beginnst zu „fühlen“, dass der Markt nicht mehr richtig ist
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Am Anfang hast du noch Kontrolle.
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Ein Verlust → „normal“
Zwei Verluste → „Pech“
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Und genau hier ist der Markt nicht mehr das Problem.
👉 Du selbst wirst zum größten Risiko.
⚠️ Drawdown ist nicht wegen des Geldes gefährlich — sondern wegen deines Verhaltens
Viele Trader verlieren ihr Konto nicht wegen einer schlechten Strategie.
Sie verlieren es wegen:
Positionsvergrößerung nach Verlusten
Revenge Trading
Ignorieren der Regeln „diesmal fühlt es sich richtig an“
Overtrading, um Verluste zurückzuholen
Drawdown verwandelt ein gutes System in eine Serie schlechter Entscheidungen.
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Kein System gewinnt immer.
Wenn du einen echten Edge hast:
👉 Drawdown sind die „Kosten, um Gewinne zu erzielen“
Das Problem ist:
Nicht jeder ist mental auf diese Kosten vorbereitet.
🧩 Gute Trader vermeiden keinen Drawdown — sie überleben ihn
Der Unterschied zwischen Anfängern und Profis:
Anfänger wollen Drawdown eliminieren
Profis lernen, ihn zu durchstehen
Sie machen 3 Dinge:
Positionsgröße reduzieren im Drawdown
Fokus auf Execution, nicht PnL
Keine Systemänderungen aus Emotion
DAX Tagesausblick 19. Juni-Kommen die Bären vor dem Wochenende?Geopolitische Lage
Der Markt bleibt weiterhin stark von den Entwicklungen im Nahen Osten geprägt. Während die Aktienmärkte die vergangenen Tage vor allem die Entspannung rund um den US-Iran-Deal gefeiert haben, mehren sich nun die ersten Fragezeichen hinter einer langfristigen Lösung.
Mehrere Reuters-Berichte zeigen, dass die ursprünglich geplanten Gespräche zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz vorerst nicht stattfinden werden. US-Vizepräsident JD Vance hat seine Reise abgesagt, wodurch sich die Unsicherheit über die nächsten Verhandlungsschritte erhöht. Gleichzeitig betont die iranische Führung, dass mögliche weitere Verhandlungen nicht einfach werden und man zusätzliche Forderungen der USA nicht ohne Weiteres akzeptieren werde.
Hinzu kommt, dass Israel weiterhin militärisch im Libanon aktiv bleibt. Damit ist klar, dass die aktuelle Waffenruhe zwar kurzfristig für Entspannung sorgt, die geopolitischen Risiken in der Region aber keineswegs vollständig verschwunden sind. Entsprechend bleibt die Entwicklung rund um den Nahen Osten auch zum Wochenschluss der wichtigste Faktor für die globalen Finanzmärkte.
Trotz der ersten Unsicherheiten halten sich die Märkte bislang erstaunlich stabil. Der Ölpreis konnte sich nach dem massiven Einbruch der vergangenen Tage zunächst stabilisieren, während die Aktienmärkte den Fokus weiterhin auf die Aussicht einer längerfristigen Entspannung legen.
Auch bei SpaceX setzten gestern die ersten Gewinnmitnahmen ein. Nach dem spektakulären Börsendebüt verlor die Aktie rund 7 %. Angesichts der zuvor extrem starken Aufwärtsbewegung ist dies allerdings noch völlig im normalen Rahmen und eher als erste Konsolidierung innerhalb eines sehr dynamischen IPO-Hypes zu bewerten.
Fundamentaldaten
Auf der Makroseite standen gestern vor allem die US-Arbeitsmarktdaten sowie der Philadelphia Fed Manufacturing Index im Fokus.
Die Initial Jobless Claims lagen mit 226.000 leicht über der Erwartung von 225.000, allerdings weiterhin unter dem vorherigen Wert von 230.000. Der US-Arbeitsmarkt zeigt damit weiterhin Stabilität, auch wenn erste leichte Abschwächungstendenzen sichtbar bleiben.
Besonders positiv fiel der Philadelphia Fed Manufacturing Index aus. Mit 10,3 Punkten wurde sowohl die Prognose von 9,8 als auch der vorherige Wert von -0,4 deutlich übertroffen. Die Daten bestätigen damit weiterhin eine robuste US-Wirtschaft und stützen die Argumentation der Federal Reserve, vorerst an ihrer restriktiven Geldpolitik festzuhalten.
Heute Morgen wurden zudem die deutschen Erzeugerpreise veröffentlicht. Der German PPI stieg lediglich um 0,3 % gegenüber der Prognose von 0,7 % und dem vorherigen Wert von 1,2 %. Dies signalisiert einen weiteren Rückgang des Preisdrucks auf Produzentenebene und ist grundsätzlich positiv für den Inflationsausblick in Deutschland und Europa.
Ansonsten bleibt der Wirtschaftskalender zum Wochenschluss vergleichsweise dünn. Einige EZB-Reden stehen noch an, größere marktbewegende Daten werden jedoch nicht mehr erwartet. Der Fokus liegt daher weiterhin klar auf der geopolitischen Nachrichtenlage.
Heute ist Feiertag in den USA, somit kann von geringerer Volatilität ausgegangen werden.
Märkte und Korrelationen im Überblick
US Oil
Beim Ölmarkt konnten wir gestern zunächst einen Test der 72-Dollar-Zone beobachten. Von dort setzte eine erste Gegenbewegung ein, die heute bereits zur Rückeroberung wichtiger kurzfristiger Unterstützungen geführt hat. Aktuell notiert US Oil wieder im Bereich der 77 Dollar.
Entscheidend wird nun sein, ob sich der Markt oberhalb dieser Zone stabilisieren und Richtung 79 Dollar weiter erholen kann oder ob die Verkäufer erneut Druck aufbauen und die Auswirkungen des zuletzt eingepreisten Energieschocks weiter zurücknehmen.
US Bonds
Bei den US-Staatsanleihen dominierte gestern eher ein ausgeprägter Range-Handel. Viele Marktteilnehmer verarbeiten weiterhin die Aussagen der Fed vom Mittwoch und positionieren sich für die kommenden Wochen.
DXY
Der US-Dollar konnte dagegen weiter zulegen. Der DXY schloss gestern oberhalb der 100,80 und erreichte in der Nacht bereits die Marke von 101 Punkten. Die Dollarstärke bleibt damit intakt. Besonders bemerkenswert ist die starke Wochenperformance von aktuell über 1 %. Für die Bullen wäre ein Wochenschluss nahe der aktuellen Hochs ein wichtiges Signal für eine mögliche Fortsetzung Richtung 101,50 und später 102 Punkte.
VIX'
Der Volatilitätsindex VIX notiert weiterhin entspannt bei rund 16 Punkten. Von Panik oder erhöhter Absicherungsnachfrage ist derzeit nichts zu erkennen.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Auch die großen Technologieaktien bleiben stark. Nvidia konnte gestern erneut zulegen und profitiert weiterhin von der KI-Euphorie im Markt. Solange die Unterstützungen im Bereich von 198 bis 200 Dollar halten, bleibt das übergeordnete Bild konstruktiv. Neue Dynamik dürfte allerdings erst oberhalb der 212-Dollar-Marke entstehen.
Bitcoin
Bitcoin bleibt dagegen angeschlagen. Der stärkere Abverkauf der vergangenen Tage spricht weiterhin für einen möglichen Test der 60.000-Dollar-Zone, wo sich zeigen dürfte, ob die Käufer erneut bereit sind, den Markt zu verteidigen.
SPX
Im S&P 500 konnten wir gestern einen starken bullischen Tagesabschluss beobachten. Das übergeordnete Bild bleibt konstruktiv, solange die 7.500 Punkte verteidigt werden können. Neue Hochs würden sich bei einem Ausbruch über das gestrige Tageshoch anbieten. Erst unterhalb von 7.500 beziehungsweise später 7.470 Punkten würde sich das Bild wieder merklich eintrüben.
Nasdaq
Der Nasdaq zeigte ebenfalls enorme Stärke. Die gestrige Tageskerze schloss sogar oberhalb der Hochs vom Mittwoch und bestätigt damit die starke Nachfrage im Technologiesektor. Oberhalb von 30.500 Punkten bleiben die Allzeithochs das wahrscheinlichere Szenario. Erst ein Rückfall unter die 30.000er-Marke würde wieder Raum für eine größere Korrektur schaffen.
US30
Im Dow Jones wurde die Unterstützung bei 51.500 Punkten erneut getestet. Sollte diese Marke brechen, wäre die Zone um 51.000 Punkte das nächste relevante Ziel. Für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung müsste der Markt dagegen nachhaltig über 52.000 Punkte ausbrechen.
Dabei darf nicht vergessen werden, dass heute in den USA Feiertag ist. Entsprechend sollte mit reduziertem Handelsvolumen und geringerer Liquidität gerechnet werden. Größere Bewegungen dürften daher primär durch unerwartete geopolitische Schlagzeilen ausgelöst werden.
DAX – Charttechnischer Ausblick
Der DAX präsentierte sich gestern erneut sehr stark und schloss knapp 0,9 % im Plus. Besonders wichtig war dabei die Rückeroberung und Verteidigung der psychologisch wichtigen 25.000-Punkte-Marke.
Der nächtliche Rücksetzer wurde bereits am Morgen vollständig aufgekauft. Aktuell arbeitet sich der Markt erneut an die Hochs von Dienstag und Donnerstag heran. Solange wir oberhalb von 25.000 Punkten notieren, bleibt das kurzfristige Bild klar positiv.
Kann die Zone um 25.160 Punkte nachhaltig überwunden werden, sehe ich weiteres Potenzial in Richtung 25.270 bis 25.300 Punkte. Dort dürfte die nächste größere Entscheidungszone auf die Bullen warten.
Für neue Short-Positionierungen würde ich aktuell Geduld mitbringen. Interessant wird die Short-Seite erst wieder bei einem nachhaltigen Rückfall unter die 25.000 Punkte sowie bei einer klaren Schwäche innerhalb der aktuellen Widerstandszone.
Insgesamt bleibt das Bild zum Wochenschluss freundlich. Der DAX konnte sich in dieser Woche eindrucksvoll zurückkämpfen, die Risikomärkte präsentieren sich weiterhin stabil und die aktuelle H4-Struktur zeigt nach wie vor starkes Momentum auf der Oberseite.
Dennoch sollte man die geopolitischen Risiken vor dem Wochenende nicht unterschätzen. Die Nachrichtenlage rund um den Nahen Osten kann sich jederzeit verändern und zu entsprechenden Gaps am Montag führen. Wer Positionen über das Wochenende hält, sollte dieses Risiko unbedingt berücksichtigen.
Ich wünsche euch schon jetzt ein schönes Wochenende.
Morgen folgt wie gewohnt mein Wochenrückblick und am Sonntag der Wochenausblick für die kommende Handelswoche.
Keine Anlageberatung, sondern ausschließlich meine persönliche Markteinschätzung.
Volume Profile: Das visuelle Kapitalband des MarktesDas Volume Profile kann als eine Art „Landkarte des Geldflusses“ auf dem Chart verstanden werden, die Tradern zeigt, auf welchen Preisniveaus das größte Handelsvolumen stattgefunden hat. Im Gegensatz zum herkömmlichen Volumen, das lediglich die Zu- oder Abnahme des Volumens pro Kerze anzeigt, verdeutlicht das Volume Profile, wo genau sich das Volumen auf der Preisachse konzentriert. Dies ist ein entscheidender Punkt, da sich Märkte nicht nur im Zeitverlauf bewegen, sondern auch stark auf Preiszonen reagieren, an denen zuvor eine hohe Beteiligung von Käufern und Verkäufern vorlag.
Der Kern des Volume Profiles liegt in der Identifizierung von Preiszonen, die vom Markt akzeptiert oder abgelehnt werden. Der POC (Point of Control) ist das Preisniveau mit dem höchsten Handelsvolumen. Er repräsentiert eine Gleichgewichtszone, in der sowohl Käufer als auch Verkäufer stark aktiv waren. Da es sich hierbei jedoch um eine faire Preiszone handelt, ist der POC meist kein idealer Einstiegspunkt, sondern eignet sich eher zur Beobachtung, welche Seite gerade die Kontrolle übernimmt.
Die Value Area (Wertbereich) ist der Bereich, der den Großteil des Handelsvolumens umfasst und oft als die Zone angesehen wird, in der der Markt den Preis akzeptiert. Wenn sich der Preis innerhalb dieses Bereichs befindet, neigt der Markt zu Seitwärtsbewegungen, Konsolidierungen oder einem Mangel an klaren Trends. Umgekehrt weisen die Bereiche außerhalb der Value Area eine höhere Ablehnung auf. Hier kann der Preis schnell reagieren und – bei entsprechender Bestätigung – bessere Handelsmöglichkeiten bieten.
Im Volume Profile sind HVNs (High Volume Nodes) Zonen mit hohem Volumen, an denen der Markt zuvor bereitwillig gehandelt hat und die er oft erneut testet. Diese Zonen wirken häufig wie ein „Preismagnet“, sollten jedoch nicht als starke Einstiegspunkte betrachtet werden, da der Preis dort tendenziell konsolidiert. Im Gegensatz dazu sind LVNs (Low Volume Nodes) Bereiche mit geringem Volumen, in denen der Markt zuvor nicht lange verweilt ist. Kehrt der Preis zu einer LVN zurück, kann die Reaktion sehr heftig ausfallen: Entweder wird er schnell abgewiesen oder er schießt aufgrund des Mangels an absorbierender Liquidität rasant hindurch.
In Kombination mit dem VWAP (Volume Weighted Average Price) können Trader die Marktrichtung noch präziser bestimmen. Ein Preis oberhalb des VWAP signalisiert oft einen Vorteil für die Käufer, während ein Preis unterhalb des VWAP auf eine Dominanz der Verkäufer hindeutet. Der VWAP muss jedoch auf den richtigen Zeitrahmen abgestimmt sein: Für das Intraday-Trading sollte der Session-VWAP genutzt werden, während für das Swing- oder Positionstrading der wöchentliche, monatliche oder längerfristige VWAP herangezogen werden sollte.
Der entscheidende Punkt ist, dass das Volume Profile kein Werkzeug für mechanische Einstiege ist. Es sagt nicht plump „hier kaufen“ oder „dort verkaufen“, sondern hilft Tradern, die Marktstruktur tiefgründiger zu verstehen: Wo liegt das Gleichgewicht, wo die Ablehnung, wo befinden sich Kursziele und wo sind starke Reaktionen zu erwarten? Richtig angewendet bietet das Volume Profile Tradern mehr Kontext und verhindert blindes Handeln, das nur auf Kerzen oder traditionellen Indikatoren basiert.
XAUUSDHallo Trader! 👋
Was denkt ihr über Gold?
Nach einer starken Unterstützung im psychologischen Bereich von 4.000 $ hat Gold eine Rallye in Richtung der wichtigen Widerstandszone bei 4.400 $ gestartet. Dieser Bereich ist besonders bedeutend, da er mit einer wichtigen absteigenden Trendlinie zusammenfällt, die die Kursbewegung im übergeordneten Abwärtstrend bislang begrenzt hat.
Bisher hat die Kombination aus horizontalem Widerstand und Trendlinien-Widerstand weiteres Aufwärtsmomentum eingeschränkt. Solange der Preis unter dieser Zone bleibt, wird der aktuelle Anstieg als korrigierende Erholung und nicht als Beginn eines neuen Aufwärtstrends betrachtet.
Wir erwarten, dass Gold eine Zeit lang in dieser Widerstandszone konsolidiert und schwankt, bevor die Verkäufer möglicherweise wieder die Kontrolle übernehmen. Eine bestätigte Ablehnung könnte die nächste Abwärtsbewegung auslösen, wobei die Kursziele auf die jüngsten Unterstützungszonen ausgerichtet sind.
Wenn euch diese Analyse gefallen hat, unterstützt sie gerne mit einem Like und teilt eure Meinung in den Kommentaren! Viel Erfolg bei euren Trades! ❤️
EUR/USD H1: Buy-Setup nach SKS-MusterAktueller Kontext:
Der EUR/USD hat im H1-Chart zuvor ein recht deutliches Schulter-Kopf-Schulter-Muster (SKS) gebildet, bei dem die Neckline (Nackenlinie) dynamisch nach unten durchbrochen wurde. Nach diesem Breakdown unter die Nackenlinie setzte der Kurs seine Talfahrt fort und hat die Liquidität im Bereich um 1.1480 – 1.1500 abgegriffen (Liquidity Sweep), was zeigt, dass der Verkaufsdruck kurzfristig stark zugenommen hat.
Wichtige Zonen:
Derzeit pendelt der Kurs um die Tiefs bei 1.1450 – 1.1460. Dies ist eine wichtige Überwachungszone, da nach einer starken Abwärtsbewegung eine technische Erholung einsetzen könnte. Der nächste Widerstand nach oben liegt um 1.1490 – 1.1500, ein weiterer wichtiger Bereich befindet sich bei 1.1520.
Hauptszenario:
Wenn der EUR/USD die Zone um 1.1450 – 1.1460 halten kann und ein bullisches Bestätigungssignal zeigt, könnte der Kurs in Richtung 1.1490 – 1.1500 abprallen. Sollte das Kaufmomentum anhalten, könnte sich die Erholung bis auf 1.1520 ausweiten.
Risikoszenario:
Sollte der Kurs weiter schwächeln und unter 1.1450 fallen, ist das Erholungsszenario hinfällig. In diesem Fall könnte der EUR/USD weiter in Richtung der tieferen Unterstützungszonen bei 1.1420 – 1.1400 fallen.
Trading-Plan:
Entry (Einstieg): Buy (Kauf), wenn der Kurs sich stabil über 1.1450 – 1.1460 hält und ein zinsbullisches Bestätigungssignal vorliegt
Stop Loss (SL): Unter 1.1440
Take Profit 1 (TP1): 1.1490 – 1.1500
Take Profit 2 (TP2): 1.1520
Lasst uns gemeinsam eine starke Trading-Community aufbauen!
XAUUSD H1: Verkäufer öffnen die Tür für den nächsten Rückgang?XAUUSD steht weiterhin unter Verkaufsdruck, nachdem der Kurs im Widerstandsbereich zwischen 4.350–4.370 USD deutlich abgewiesen wurde. Inzwischen hat sich der Preis von dieser Zone entfernt und nähert sich der wichtigen Unterstützung bei 4.185 USD.
Die bärische Struktur bleibt unter EMA34 und EMA89 intakt. Die Marke von 4.136 USD stellt das erste wichtige Ziel dar. Sollte der Verkaufsdruck anhalten und diese Unterstützung brechen, könnte sich die Abwärtsbewegung bis in den Bereich von 4.070 USD ausweiten.
Einstiegsfokus:
Fällt der Kurs deutlich unter 4.180 USD, können Short-Möglichkeiten in Betracht gezogen werden. Alternativ kann auf einen Retest dieser Zone gewartet werden, bevor eine Verkaufsposition eröffnet wird.
Invalidation:
Das bärische Szenario verliert seine Gültigkeit, wenn der Kurs in den Bereich um 4.230 USD zurückkehrt und sich darüber stabilisiert.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
XAUUSD H1: Kann die Nachfragezone den Rückgang stoppen?Nach dem gescheiterten Ausbruch im Widerstandsbereich um 4.300 USD drehte XAUUSD schnell nach unten und verlor den gesamten kurzfristigen Aufwärtsmomentum. Der Markt nähert sich nun der Nachfragezone um 4.180 USD.
Der vorherige Widerstandsbereich hat seine Rolle als Ablehnungszone erfüllt und eine deutliche Abwärtsbewegung ausgelöst. Gleichzeitig stellt die Nachfragezone bei 4.180 USD nun die wichtigste Verteidigungslinie der Käufer dar. Sollten dort Anzeichen einer Absorption des Verkaufsdrucks auftreten, könnte sich eine technische Erholung entwickeln.
Einstiegsfokus:
Die Kursreaktion im Bereich 4.180–4.190 USD beobachten. Erscheinen bullische Ablehnungssignale, könnte ein kurzfristiges Long-Szenario mit Zielen bei 4.220–4.240 USD in Betracht gezogen werden.
Invalidation:
Das Erholungsszenario verliert seine Gültigkeit, wenn die Nachfragezone klar durchbrochen wird und der Kurs unter 4.170 USD schließt.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
Weiterhin bärische AusrichtungNach dem gestrigen starken Kursrückgang verzeichnete Gold während der heutigen Asiensitzung einen überverkauften Rebound und kletterte stetig bis rund 4330. Diese Gegenbewegung ist lediglich eine technische Korrektur nach dem Einbruch. Oben lagern zahlreiche eingekaufte Long-Positionen, die als Verkaufsdruck wirken und weiteren Aufwärtstrend begrenzen.
4335 bildet die kurzfristige Trennlinie zwischen Bullen und Bären. Ein dauerhafter Ausbruch über 4335 würde die Korrekturbewegung ausweiten und einen Test von 4355–4360 ermöglichen. Wird der Kurs hingegen ständig unter 4335 abgewiesen, endet der Rebound und der bärische Trend setzt sich fort.
Wichtige Niveaus
Widerstand
4320–4335: Zentraler Widerstand im aktuellen Kursbereich. Diese ehemalige durchbrochene Halslinien-Unterstützung ist zu einer starken Verkaufszone geworden, in der sich zahlreiche eingekaufte Long-Positionen befinden.
4355–4360: Die Zone, in der der gestrige massive Verkaufsdruck begann. Hier herrscht hoher Liquidationsdruck von Long-Aufträgen, der nicht mit einer einzigen Aufwärtsbewegung abgebaut werden kann.
4380: Der Tageshöchststand und stärkste endgültige Widerstand.
Unterstützung
4280–4285: Entscheidender Dreh- und Angelpunkt sowie Ausgangspunkt des aktuellen Rebounds. Ein Durchbruch hier schickt den Kurs unverzüglich zurück in den Abwärtstrend.
4250: Hauptziel für weitere Kursverluste.
4220: Stabile Unterstützung am Tagestief.
Handelsstrategie:
Verkauf 4330 - 4320
SL 4356
TP 4300 - 4280 - 4260
USDCHF: Bewegt sich in einem klaren aufsteigenden KanalDas Paar USDCHF respektiert derzeit eine klar definierte Struktur eines aufsteigenden Kanals, wobei der Preis sowohl auf die obere als auch auf die untere Begrenzung des Kanals deutlich reagiert.
Nach einer starken Korrektur hat der Preis die Unterstützung der unteren Trendlinie erreicht, ein Niveau, das zuvor bereits bullische Umkehrbewegungen ausgelöst hat. Aktuell zeigt der Markt erste Anzeichen einer Erholung.
Diese Aufwärtsreaktion deutet darauf hin, dass sich der Markt auf eine weitere bullische Bewegung vorbereiten könnte, mit einem wichtigen Ziel im Bereich von 0,8045, nahe der oberen Kanallinie, die unter Trendbedingungen häufig als dynamischer Widerstand fungiert.
Dotplot Schock: Die FED wird deutlich hawkisherIm heutigen FOMC-Spezial analysieren wir die komplette FED-Sitzung vom 17. Juni 2026. Wir vergleichen das aktuelle FOMC Statement mit dem letzten Statement, werfen einen Blick auf die neuen Economic Projections und den Dotplot und gehen auf die erste Pressekonferenz von Kevin Warsh als neuer FED-Chef ein.
Besonders spannend: Die FED hat ihre Inflationserwartungen deutlich angehoben und signalisiert höhere Zinsen über einen längeren Zeitraum. Trotzdem bleiben die Aktienmärkte erstaunlich stabil. Warum das so ist und welche Rolle der Iran-Deal, fallende Ölpreise, KI-Hoffnungen und die aktuelle Marktstruktur dabei spielen, bespreche ich ausführlich im Video.
Themen:
• FOMC Statement Analyse
• Dotplot Vergleich März vs. Juni
• Summary of Economic Projections
• Kevin Warsh Pressekonferenz
• Inflation, Arbeitsmarkt & Zinserwartungen
• Auswirkungen auf DAX, Nasdaq, SPX
Keine Anlageberatung, lediglich meine persönliche Markteinschätzung.
ETHUSD H1: Warten die Verkäufer bei 1.780 USD?ETHUSD zeigt im H1-Chart Schwächesignale, nachdem der Kurs den Widerstandsbereich um 1.780–1.800 USD nicht überwinden konnte. Der Preis bleibt weiterhin unter der kurzfristigen Abwärtstrendlinie eingeengt.
ETH handelt derzeit im Bereich von EMA34 und EMA89, konnte jedoch noch keinen klaren Ausbruch bestätigen. Die darüberliegende Widerstandszone bleibt entscheidend, da dort bereits mehrfach Verkäufer aktiv wurden. Wird der Kurs erneut abgewiesen, könnte ETH in Richtung 1.720–1.700 USD zurückfallen.
Einstiegsfokus:
Vorrangig Ablehnungssignale im Bereich 1.750–1.780 USD beobachten, um mögliche Short-Setups im Trend zu finden.
Invalidation:
Das bärische Szenario verliert seine Gültigkeit, wenn der Kurs eine H1-Kerze deutlich über 1.800 USD schließt.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
ETHUSD H1: Verbirgt diese Erholung einen neuen Abverkauf?Ethereum zeigt derzeit eine kurzfristige Erholung, nachdem der Kurs von der Zone um 1.730 USD abgeprallt ist. Die aktuelle Entwicklung reicht jedoch noch nicht aus, um einen neuen Aufwärtstrend zu bestätigen. Der Preis bewegt sich weiterhin innerhalb eines klaren Abwärtskanals und bildet fortlaufend tiefere Hochs.
Die jüngste Erholung hat den Kurs lediglich in den mittleren Bereich des Abwärtskanals zurückgeführt, während EMA34 und EMA89 weiterhin oberhalb des Marktes verlaufen und als dynamische Widerstände fungieren. Dies deutet darauf hin, dass die aktuelle Kaufdynamik eher eine technische Gegenbewegung als eine echte Trendwende darstellt. Sollte ETH im aktuellen Bereich erneut abgewiesen werden, könnte der Verkaufsdruck zurückkehren.
Einstiegsfokus:
Vorrangig auf Ablehnungssignale im Bereich von 1.750–1.760 USD achten, um mögliche Short-Setups im Einklang mit dem Abwärtstrend zu identifizieren.
Invalidation:
Das bärische Szenario verliert seine Gültigkeit, wenn der Kurs die Oberkante des Abwärtskanals durchbricht und sich nachhaltig über 1.780 USD etabliert.
Dieses Szenario spiegelt lediglich eine persönliche Einschätzung wider. Bitte treffen Sie Ihre Handelsentscheidungen auf Grundlage Ihrer eigenen Analyse.
Viel Erfolg beim Trading!
DAX Tagesausblick 18. Juni– Hawkishe FED, wo bleiben die Shorts?Geopolitische Lage: Iran-Deal bleibt aktuell das dominierende Makro-Thema
Während sich die Aufmerksamkeit vieler Marktteilnehmer auf die gestrige FED-Sitzung gerichtet hat, bleibt die geopolitische Entwicklung rund um den Nahen Osten aktuell der wichtigste Treiber für die globalen Finanzmärkte.
Die USA und der Iran haben in dieser Woche ein vorläufiges Abkommen unterzeichnet, das zunächst eine 60-tägige Verhandlungsphase einleitet. Nach Angaben beider Seiten wurde das Memorandum bereits von US-Präsident Donald Trump und dem iranischen Präsidenten unterzeichnet und ist laut iranischen Regierungsvertretern bereits in Kraft getreten.
Der Inhalt des Abkommens umfasst unter anderem die Verlängerung der Waffenruhe, die Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz, die Aufhebung der US-Blockade iranischer Häfen, die Freigabe eingefrorener iranischer Vermögenswerte sowie umfangreiche wirtschaftliche Investitionen in den Wiederaufbau des Landes. Gleichzeitig soll die Internationale Atomenergiebehörde die weitere Entwicklung des iranischen Atomprogramms überwachen.
Auch die G7-Staaten begrüßten die Fortschritte und forderten zusätzlich eine Waffenruhe im Libanon. Gleichzeitig bleibt die Situation angespannt. Israel führte erneut Luftschläge gegen Ziele im Libanon durch, während es weiterhin Spannungen mit der Hisbollah gibt. Präsident Trump machte zudem deutlich, dass die USA bei einem Scheitern des Abkommens erneut militärisch eingreifen würden.
Insgesamt bleibt das Risiko im Nahen Osten bestehen, allerdings hat sich die Wahrscheinlichkeit eines unmittelbaren Öl- oder Versorgungsschocks gegenüber der Vorwoche deutlich reduziert. Genau dieser Faktor dürfte aktuell kurzfristig schwerer wiegen als die hawkischen Aussagen der FED.
Auch in Asien gab es weitere positive Signale. Die Spannungen zwischen China und Taiwan haben sich zuletzt nicht weiter verschärft. Zudem setzen die USA und China ihre Gespräche über Handels- und Wirtschaftsfragen fort. Zusammen mit den Fortschritten im Nahen Osten sorgt dies aktuell für eine spürbare Entspannung auf geopolitischer Ebene.
Fundamentale Wirtschaftsdaten gestern
Auch auf der Datenseite gab es gestern zahlreiche wichtige Veröffentlichungen.
In Europa stieg die Inflation im Jahresvergleich wie erwartet von 3,0 % auf 3,2 %. Die Kerninflation legte sogar von 2,2 % auf 2,6 % zu und lag damit leicht über den Erwartungen. Lediglich die monatliche Entwicklung zeigte mit 0,1 % weiterhin eine gewisse Stabilisierung.
In den USA standen vor allem die Einzelhandelsumsätze im Fokus. Die Retail Sales stiegen mit 0,9 % deutlich stärker als erwartet. Erwartet wurden lediglich 0,5 %, nachdem der Vormonat bei 0,4 % gelegen hatte.
Die Einzelhandelsumsätze gelten als einer der wichtigsten Indikatoren für den privaten Konsum. Da der Konsum den größten Teil der US-Wirtschaft ausmacht, zeigen steigende Retail Sales grundsätzlich eine robuste wirtschaftliche Entwicklung und sprechen gegen eine unmittelbar bevorstehende Rezession.
Auch die Core Retail Sales konnten positiv überraschen. Hier stieg der Wert auf 0,8 % und lag damit ebenfalls über den Erwartungen von 0,6 %. Die Daten zeigen, dass die Nachfrage der Verbraucher trotz höherer Finanzierungskosten weiterhin stabil bleibt.
Zusätzlich stieg das GDPNow-Modell der Atlanta FED zuletzt auf rund 3 %. Zusammen mit den starken Konsumdaten ergibt sich weiterhin das Bild einer widerstandsfähigen US-Wirtschaft.
Bei den Rohöllagerbeständen wurde hingegen ein deutlicher Rückgang um 8,263 Millionen Barrel gemeldet. Erwartet worden war lediglich ein Rückgang von 3,6 Millionen Barrel. Fundamental betrachtet wären diese Daten eigentlich klar bullish für Öl gewesen. Dennoch setzte sich die Schwäche im Ölmarkt fort, da die Entspannung im Nahen Osten aktuell deutlich stärker gewichtet wird als die Lagerbestandsdaten.
FED: Zinsen unverändert, Ton deutlich hawkisher
Wie erwartet beließ die FED den Leitzins in einer Spanne von 3,50 % bis 3,75 %.
Die eigentliche Überraschung lag jedoch nicht in der Zinsentscheidung selbst, sondern im Tonfall des Statements, den Economic Projections sowie der anschließenden Pressekonferenz von FED-Chef Kevin Warsh.
Im Statement betonte die FED erneut, dass die Inflation weiterhin deutlich über dem 2-Prozent-Ziel liegt. Gleichzeitig hob die Notenbank die robuste Entwicklung von Produktivität, Investitionen und Arbeitsmarkt hervor.
Im Dot Plot verschob sich die Erwartung der FED-Mitglieder weiter nach oben. Neun von neunzehn Mitgliedern rechnen inzwischen mit mindestens einer weiteren Zinserhöhung bis Ende 2026. Gleichzeitig wurden die Inflationserwartungen angehoben und die Wachstumserwartungen leicht reduziert.
Auch Kevin Warsh zeigte sich in der Pressekonferenz deutlich restriktiver als viele Marktteilnehmer erwartet hatten (inklusive mir ;)). Er stellte klar, dass Preisstabilität oberste Priorität habe und dass die FED künftig deutlich weniger Forward Guidance liefern werde.
Die gestrige Sitzung war damit eindeutig hawkish.
Trotzdem stellt sich die Frage, warum die Aktienmärkte nicht deutlich stärker unter Druck geraten sind.
Die Antwort liegt vermutlich in der geopolitischen Entwicklung. Die Entspannung im Nahen Osten, fallende Ölpreise und die Aussicht auf sinkende Inflationsrisiken durch eine Wiederöffnung der Straße von Hormuz wirken aktuell als Gegengewicht zur restriktiveren Geldpolitik.
Fundamentale Wirtschaftsdaten heute
Heute wird der Datenkalender etwas ruhiger, aber trotzdem nicht unwichtig. Am Vormittag und Mittag stehen mehrere EZB-Speaker im Fokus. Hier bleibt entscheidend, wie die EZB die zuletzt wieder gestiegene Inflation in Europa einordnet und ob sie sich durch die Entspannung beim Ölpreis bereits etwas beruhigter zeigt.
Am Nachmittag rücken dann vor allem die US-Arbeitsmarktdaten in den Fokus. Die Initial Jobless Claims werden mit 225.000 erwartet, nach zuvor 229.000. Solange die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe niedrig bleiben, spricht das weiterhin für einen stabilen Arbeitsmarkt und gibt der FED keinen direkten Grund, kurzfristig dovisher zu werden.
Zusätzlich kommt der Philadelphia FED Manufacturing Index. Erwartet wird ein Anstieg auf 9,8, nach zuvor -0,4. Dieser Index misst die allgemeine Geschäftslage im verarbeitenden Gewerbe der Region Philadelphia. Werte über null zeigen eine Verbesserung der Bedingungen, Werte unter null eine Verschlechterung.
Sollte der Index deutlich stärker als erwartet ausfallen, würde das erneut für eine robuste US-Wirtschaft sprechen. Gleichzeitig wäre das aber auch ein weiterer Baustein für die hawkishe FED, weil eine stabile Wirtschaft höhere Zinsen länger verkraften kann.
Märkte und Korrelationen im Überblick
Beim Ölmarkt bleibt die Bewegung sehr spannend. Trotz der extrem schwachen Rohöllagerbestände, also eines Rückgangs um 8,263 Millionen Barrel, konnte Öl nicht nachhaltig steigen. Der Grund liegt klar in der geopolitischen Entspannung. Die Märkte preisen aktuell weniger Risikoaufschlag für den Nahen Osten ein.
US Oil steht aktuell im Bereich von 74,6 Dollar und notiert auf Wochensicht bereits rund 12 % tiefer. Damit bleibt der Abwärtstrend kurzfristig intakt. Solange Öl unter 77 Dollar bleibt, liegt für mich die nächste relevante Zone im Bereich von 70 Dollar.
Für Risk Assets ist das grundsätzlich positiv. Fallende Ölpreise bedeuten mittelfristig Entspannung bei Energiepreisen, Transportkosten und Inflationserwartungen. Genau deshalb wird die Nahost-Entspannung aktuell so stark vom Markt gewichtet.
Bei den US-Staatsanleihenrenditen sahen wir nach der FOMC-Sitzung dagegen eine klare hawkishe Reaktion. Besonders die kurz- und mittelfristigen Renditen sind stark angestiegen. Die 3-jährigen Renditen legten deutlich zu, ebenso die 5-jährigen und 10-jährigen. Die 30-jährigen Renditen zeigten sich dagegen schwächer.
Das zeigt, dass der Markt vor allem am kurzen Ende Zinserhöhungsrisiken einpreist. Die Hoffnung auf Zinssenkungen wurde weiter nach hinten verschoben. Genau das ist normalerweise Gegenwind für Growth-Werte, Nasdaq, Bitcoin und zinssensitive Assets.
Auch der US-Dollar zeigte gestern eine starke Reaktion. Der DXY konnte deutlich zulegen und lief aus dem Bereich um 99,5 wieder über die 100er-Marke. Für mich ist jetzt entscheidend, wie der Dollar am oberen Ende der aktuellen Range im Bereich 100,5 bis 100,6 reagiert. Sollte der DXY diesen Bereich nachhaltig durchbrechen und das Momentum aus steigenden Renditen, hawkisher FED und Safe-Haven-Nachfrage halten, wäre eine Ausweitung Richtung 101 möglich.
Der VIX zog gestern ebenfalls deutlich an und legte rund 15 % zu. Trotzdem notiert der Volatilitätsindex aktuell nur im Bereich um 17 und damit weiterhin unter der wichtigen 20er-Marke. Das bedeutet: Ja, Unsicherheit ist zurückgekommen, aber wir sehen noch keine echte Stressphase am Markt.
Risk Assets im Überblick
Nvidia
Nvidia zeigte gestern erneut Schwäche und verlor rund 1,3 %. Die Aktie konnte den Bereich um 212 Dollar nicht nachhaltig nach oben durchbrechen. Für das bullische Szenario bleibt entscheidend, dass Nvidia entweder wieder über 212 Dollar ausbricht oder die Unterstützungszone bei 200 bis 198 Dollar verteidigt.
Ein Bruch unter 198 Dollar wäre kurzfristig kritisch, da Nvidia als KI-Leader weiterhin eine wichtige Signalwirkung für den gesamten Nasdaq hat.
Bitcoin
Bitcoin zeigte gestern ebenfalls Schwäche. Nach dem Bruch des Tagestiefs vom Dienstag kam es wie erwartet zu weiterem Verkaufsdruck. Im aktuellen Marktumfeld mit hawkisher FED, stärkerem Dollar und steigenden Renditen bleibt Bitcoin anfällig.
Solange Bitcoin keinen starken Daily Close liefert, bleibe ich hier vorsichtig. Einen erneuten Rücklauf in Richtung 60.000 Dollar kann ich mir weiterhin vorstellen. Long-Setups werden für mich erst wieder interessanter, wenn Bitcoin auf Tagesbasis Stärke zeigt und wichtige Widerstände zurückerobert.
SPX
Der S&P 500 reagierte gestern nach dem FOMC-Newsblock zunächst deutlich schwächer. Der Index verlor rund 1,23 % und schloss sogar unterhalb der 7.500er-Zone. Gleichzeitig kam über Nacht in der Asia-Session wieder Unterstützung in den Markt.
Für mich bleibt die 7.500er-Zone jetzt entscheidend. Solange der S&P 500 diesen Bereich zurückerobern und verteidigen kann, bleibt eine Stabilisierung möglich. Sollte der Index jedoch erneut unter das gestrige Tagestief und unter 7.500 fallen, sehe ich weiteres Abwärtsrisiko in Richtung des Wochentiefs aus KW23 bei rund 7.360.
Für ein neues Long-Signal müsste der S&P 500 zunächst das gestrige Tageshoch im Bereich 7.615 zurückerobern. Erst dann wäre wieder mehr Momentum auf der Oberseite möglich.
NASDAQ
Im Nasdaq wurde gestern zwischenzeitlich die 30.000er-Marke unterschritten. Auch hier kam nach dem FOMC-Schock Verkaufsdruck auf, allerdings wurde der Rücksetzer bereits wieder teilweise aufgekauft.
Für den heutigen Handelstag ist die 30.000er-Marke der zentrale Bereich. Solange der Nasdaq darüber bleibt, kann sich der Markt stabilisieren. Sollte der Nasdaq jedoch erneut unter 30.000 fallen und darunter schließen, sehe ich weiteres Risiko in Richtung 29.500.
Auf der Oberseite wäre für Longs wichtig, dass der Nasdaq das gestrige Tageshoch bei rund 30.265 zurückerobert. Dann wäre ein weiterer Push in Richtung 30.500 möglich.
US30
Beim Dow Jones beziehungsweise US30 sahen wir gestern zunächst einen starken Peak bis fast 52.500 und damit neue Allzeithochs. Danach kam jedoch deutlicher Verkaufsdruck auf und der Index schloss wieder unter 52.000.
Aktuell wird die 52.000er-Zone erneut getestet. Sollte US30 hier scheitern und gleichzeitig das gestrige Tagestief sowie die Zone um 51.500 verlieren, wären weitere Shorts in Richtung 51.000 für mich denkbar. Für Longs müsste der Markt die 52.000 nachhaltig zurückerobern und verteidigen.
DAX Tagesausblick
Der DAX zeigt im Vergleich zu den US-Indizes aktuell das stärkere Bild. Während die US-Indizes nach der hawkischen FED unter Druck standen, konnte der DAX gestern trotz allem mit einem Plus von rund 0,5 % schließen.
Heute Morgen wurde bereits das gestrige Tageshoch gebrochen und der Index notiert im Bereich um 25.050 Punkte. Damit bleibt das übergeordnete charttechnische Bild weiterhin bullisch.
Für mich ist jetzt entscheidend, ob der DAX das Tageshoch vom Dienstag im Bereich um 25.120-25.150 herausnehmen kann. Gelingt ein nachhaltiger Bruch über diese Zone, wären weitere Impulse in Richtung 25.300 bis 25.400 denkbar.
Trotzdem bleibe ich vorsichtig. Die FED war gestern eindeutig hawkish. Die Zinssenkungshoffnungen wurden weiter nach hinten verschoben und der Markt preist sogar wieder Zinserhöhungsrisiken ein. Normalerweise wäre das klarer Gegenwind für Aktien.
Der Grund, warum der DAX trotzdem stabil bleibt, liegt in der massiven Entspannung beim Ölpreis und der geopolitischen Lage. Europa profitiert besonders von fallenden Energiepreisen. Deshalb kann der DAX kurzfristig stärker performen als die US-Tech-Indizes.
Ein Short-Szenario wird für mich erst interessant, wenn der DAX zunächst die Hochs im Bereich 25.120 abgreift, dort eine klare Rejection zeigt und anschließend wieder unter die 25.000er-Zone fällt. Für bestätigte Shorts wäre ein Bruch unter die Tagestiefs von Dienstag und Mittwoch im Bereich um 24.700 wichtig.
Unterhalb von 24.700 wären Rückläufe in Richtung 24.650 und anschließend 24.500 möglich.
Solange der DAX aber über 25.000 bleibt und die US-Futures stabil bleiben, ist das kurzfristige Momentum weiterhin bullisch.
Fazit für den heutigen Handelstag
Die FED war gestern klar hawkish. Der Leitzins blieb zwar unverändert, aber Statement, Dot Plot, Economic Projections und Pressekonferenz zeigen deutlich: Higher for Longer bleibt das Hauptthema, und weitere Zinserhöhungen sind nicht vom Tisch.
Gleichzeitig hat sich die geopolitische Lage im Nahen Osten massiv entspannt. Der Iran-Deal, die Öffnung der Straße von Hormuz, fallende Ölpreise und die Aussicht auf niedrigere Energie- und Inflationsrisiken wirken aktuell als starkes Gegengewicht zur FED.
Genau deshalb fallen die Märkte nicht sofort durch. Der Markt handelt nicht nur die FED, sondern auch die Frage, ob der Öl- und Inflationsschock der letzten Wochen gerade wieder aus dem Markt gepreist wird.
Für den DAX bleibt mein Bias kurzfristig neutral bis leicht bullish, solange wir über 25.000 bleiben und die Zone um 25.160 nachhaltig brechen können. Unterhalb von 24.700 würde sich das Bild dagegen wieder klar eintrüben.
Ich werde heute Mittag noch ein separates Video zur FED hochladen, in dem ich die Economic Projections, den Dot Plot und die Pressekonferenz von Kevin Warsh ausführlich auseinandernehme.
Wichtigestes Wort zum schluss:
Ich würde heute nicht blind shorten, jedoch bin ich sehr vorsichtig mit neuen Longs. Durch die Daten der Fed gestern, reicht es, wenn kleine geopolitische negative Headlines rein kommen um stärkere Abverkäufe in den Indizes in Gang zu bringen. Die entscheidenden Level habe ich oben durchgegeben, ich suche aktiv eher nach Shorts MIT BESTÄTIGUNG!
Keine Anlageberatung, nur meine persönliche Markteinschätzung. Allen einen stabilen Handelstag.
BTCUSD: Prallt Bitcoin jetzt zur 67.000-Marke zurück?BTCUSD bewegt sich weiterhin sehr sauber innerhalb eines Aufwärtskanals, wobei jede Korrekturphase schnell neues Kaufinteresse anzieht. Besonders interessant finde ich, dass der Preis nach dem jüngsten starken Rückgang exakt die untere Trendlinien-Unterstützung erreicht hat und dort sofort eine positive Reaktion zeigte.
Dies ist nicht das erste Mal, dass diese Zone eine starke Aufwärtsbewegung ausgelöst hat. In der Vergangenheit traten Käufer immer wieder entschlossen auf, sobald der Kurs diese Unterstützung testete, um den bestehenden Trend zu verteidigen. Aktuell beginnt der Markt erneut ähnliche Signale zu senden.
Sollte die Kaufdynamik anhalten, erwarte ich, dass BTCUSD seine Aufwärtsbewegung in Richtung 67.000 USD fortsetzt. Dieser Bereich verdient besondere Aufmerksamkeit, da er nahe der Mittellinie des Kanals liegt, die in einem Aufwärtstrend häufig als dynamischer Widerstand fungiert.
Natürlich benötigt der Markt stets eine Bestätigung. Solange der Kurs jedoch oberhalb der aktuellen Unterstützung bleibt, liegt der kurzfristige Vorteil weiterhin auf der Seite der Käufer.
BTCUSD: Reicht die Kaufkraft für 67.000?OANDA:BTCUSD Dies ist ein typischer Fall eines Marktes innerhalb eines Aufwärtskanals, wobei die Preisbewegung sowohl die obere als auch die untere Begrenzung des Kanals konsequent respektiert.
Der Preis hat eine klare Widerstandszone durchbrochen und könnte sich für einen Retest zurückziehen. Diese Zone überschneidet sich auch mit dem „Value Area“ der letzten Aufwärtsbewegung und sollte daher besonders beachtet werden. Wenn dieses Niveau als Unterstützung hält, bestätigt es die bullische Struktur, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, dass der Preis in Richtung 67.000 läuft, nahe der MITTLEREN GRENZE DES KANALS.
Solange der Preis über dieser Unterstützungszone bleibt, ist das bullische Setup weiterhin gültig. Andernfalls wird das kurzfristige Aufwärtsszenario unterbrochen und es könnte zu einer Abwärtskorrektur kommen.
Bitte wenden Sie stets ein angemessenes Risikomanagement an.
GBPUSD H4: Käufer reagieren in der Demand ZoneAktueller Kontext:
GBPUSD zeigt im H4-Chart eine bemerkenswerte Reaktion, nachdem der Kurs zuvor stark aus der Major Resistance Zone gefallen war. Zuvor hatte der Preis die Struktur durch einen Breakdown durchbrochen und einen recht klaren Bearish Impulse gebildet, der den Markt in die Demand Zone um 1.3260 – 1.3320 drückte.
Marktszenario:
Aktuell hat der Kurs diese Unterstützungszone nach unten hin per Liquidity Sweep abgefischt, ist jedoch schnell wieder nach oben abgeprallt. Dies deutet darauf hin, dass auf den niedrigeren Niveaus Kaufdruck entsteht. Der Haupttrend hat sich jedoch noch nicht vollständig gedreht, da von oben weiterhin eine bärische Trendlinie (Abwärtstrendlinie) Druck ausübt.
Wenn GBPUSD die Demand Zone halten kann und die Erholung fortsetzt, könnte der Kurs steigen, um die Region um 1.3380 – 1.3420 erneut zu testen. Sollte der Preis darüber hinaus die Abwärtstrendlinie durchbrechen, könnte sich die Aufwärtsbewegung bis auf 1.3500 ausweiten.
Risikoszenario:
Sollte der Kurs hingegen wieder nach unten drehen und unterhalb der Demand Zone schließen, würde das Erholungsszenario hinfällig. In diesem Fall könnte GBPUSD weiter in Richtung tieferer Zonen fallen.
Handelsplan (Trading Plan):
Entry: Buy, wenn der Kurs sich stabil über der Demand Zone hält und eine bullishe Bestätigung vorliegt.
Stop Loss (SL): Unterhalb von 1.3260
Take Profit 1 (TP1): 1.3380 – 1.3420
Take Profit 2 (TP2): 1.3500
EURUSD: Möglichkeit eines Rebounds am SupportIch achte auf eine mögliche Trendumkehr des EURUSD im aktuellen Preisbereich. Laut meiner Chartanalyse erwarte ich hier eine Ablehnung mit einem Ziel nach oben in Richtung etwa 1.157.
Dieser Bereich ist interessant – der Preis könnte entweder Unterstützung finden und wieder ansteigen oder nach unten durchbrechen und einen tieferen Abwärtstrend eröffnen.
Dies ist nur meine persönliche Meinung basierend auf der Chartanalyse und keine Anlageberatung. Bitte bestätigt Signale selbst und achtet auf ein angemessenes Risikomanagement vor dem Einstieg.
XAUUSD: Gold verändert leise seine StrukturNach dem Rückgang auf 4.050 USD konnte Gold kein neues Tief bilden. Stattdessen zeigen sich in tieferen Bereichen wieder Käuferreaktionen.
Solange 4.300 USD hält, bleibt eine Erholung Richtung 4.360 USD und später 4.400 USD möglich.
Die Zone 4.330–4.350 USD wurde bereits mehrfach getestet. Ein klarer Ausbruch könnte den Aufwärtsdruck verstärken.
GBPJPY steht unter AbwärtsdruckOANDA:GBPJPY bewegte sich die ganze Woche über in einem sehr geordneten Aufwärtskanal und respektierte beide Begrenzungen deutlich.
Doch zuletzt hat sich die Situation verändert. Die Unterstützungslinie des Kanals wurde gebrochen, und es war kein zögerlicher Ausbruch: Der Preis entfernte sich ziemlich klar davon.
Aktuell testet der Preis die verlorene Zone erneut. Genau diesen Moment beobachte ich aufmerksam. Wenn diese Zone den Preis ablehnt und nun als Widerstand wirkt, wird ein Abwärtsszenario in Richtung 214.000 sehr überzeugend.
USDCAD unter Druck – Abwärtsziel bei 0,7900 im BlickDer Preis befindet sich weiterhin in einem Aufwärtstrend, doch die Aufwärtsdynamik hat nachgelassen, und wir haben gerade einen starken Rückgang beobachtet. Dennoch hält der Preis die wichtige Widerstandszone, sodass ein Rücksetzer weiterhin möglich ist.
Der Abwärtsdruck könnte anhalten, mit einem Ziel in der Nähe der Liquiditätszone um 0,7900. Insgesamt ist der Ausblick derzeit eher negativ, und Trader sollten das Preisverhalten genau beobachten, bevor sie Positionen eingehen.
USDCAD – Aufwärtskanal intakt, Kaufchance bei 1,4050OANDA:USDCAD In letzter Zeit ist der Preis stark gestiegen und hat in einem klaren Aufwärtskanal neue Hochs gebildet. Nach diesem Anstieg hat der Preis erfolgreich die Unterstützungszone getestet, was bestätigt, dass die Käufer weiterhin die Kontrolle behalten.
Die nächste Bewegung wird davon abhängen, wie der Preis auf diese Unterstützungszone reagiert. Wenn die Käufer diese Zone halten und ein Kaufsignal erscheint, wäre dies eine klare Gelegenheit, dass der Preis weiter steigt und die obere Grenze des Kanals erreicht, mit einem potenziellen Ziel um 1,4050.
Solange der Kanal intakt bleibt, ist es sicherer, das Preisverhalten zu beobachten, anstatt auf eine Trendumkehr zu spekulieren. Dies ist ein Ansatz, der auf dem tatsächlichen Marktgeschehen und dem Verhalten der Teilnehmer basiert.
Überprüfen Sie stets Ihre Handels-Setups basierend auf dem Preisverhalten und führen Sie ein solides Risikomanagement durch. Dies ist eine persönliche Einschätzung, keine Finanzberatung.






















